DPD unzuverlässig?

Dieser Artikel zeigt einen Fall, wo ein Päckchen mit Medikamenten einfach auf der Straße landete.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Werbespruch „DPD bringt ihre Lieferung in über 220 Länder, schnell und zuverlässig an die richtige Adresse.“ nicht stimmt.
Bei mir war das zumindest nicht der Fall. Eine Paket ging zurück an den Absender, nachdem es angeblich nicht zugestellt werden konnte.

Erst beim dritten Schreiben bekam ich eine Antwort und dann, dass es die Nummer angeblich nicht gäbe. Vielleicht wurde die ja schon aus dem System gelöscht.

Der Kundenservice lässt auf jeden Fall zu wünschen übrig. Allerdings sind meine Erfahrungen mit anderen Kundendiensten auch nicht besser. Bei der Post bzw. DHL hatte ich einen Dialog, der mir sehr nach vorgefertigten Antworten und Querlesen aussah. Auf mein Schreiben sind die nicht eingegangen. Die hatte nämlich die Infokarte vergessen, auf der steht, dass das Paket beim Nachbar abgegeben wurde.

Wobei am schlimmsten ist in meinen Augen immer noch UPS. Die liefern nur in Zeiten, wo viele Menschen arbeiten und erwarten, dann auch noch jemand anzutreffen.
So hatte bei mir mal ein Zusteller versucht an drei aufeinander folgenden Tagen zu liefern, obwohl ich beruflich die ganze Woche abwesend war. Und somit nicht mal die Zeit hatte eine Karte mit einer Annahmeberechtigung für die Nachbarin auszufüllen. Zudem war UPS für die Abholung auch noch so ungünstig gelegen. Ich meine das wäre damals in Ratingen gewesen.
Berufliche Flexibilität, wie heute gefordert und Paketzustellung passen einfach nicht zusammen.

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Ist Glaube an die Evolution notwendig?

Es gibt die sogenannten Kreationisten oder auch Intelligent Design Gläubigen. Diese Glauben an eine pseudowissenschaftliche Erklärung des Schöpfungsmythos.

Warum ich dies schreibe?

Gaslight Sänger Brian Fellon hat laut NRZ vom 17.07.2012 gesagt:

Evolution? Das kaufe ich keinem ab! Du glaubst doch nicht wirklich, dass wir von Affen abstammen?

Zumindest auf die letzte Frage kann ich eindeutig sage ich glaube nicht an die Evolution, weiß die Evolution, denn diese Theorie ruht auf einem soliden Sockel aus Wissen. Und wir stammen nicht von Affen ab, sondern haben lediglich die gleichen Vorfahren. Was sich ja in den unzähligen Kriegen, die die Menschen führten zeigt. Das einzige was uns unterscheidet ist das größere Gehirn.

Wissen ist der nächste Schritt in der Evolution des Verstehens. Diese begann mit der Unwissenheit, geht über Vermutung und Glauben, zum Wissen. Zu schade, dass einige diesen Schritt nicht gehen können oder wollen.

Ich verstehe nicht, wie jemand annehmen kann, dass die Bibel das Wort einer postulierten Entität wiedergeben soll, wobei der Inhalt lange Zeit mündlich überliefert und in schriftlicher Form mehrfach übersetzt wurde. Selbst bei höchster Sorgfalt ist eine mündliche Weitergabe ein mit Fehler behafteter Prozess. Das kennt jeder der schon mal bei einem Ereignis dabei war und darüber hinterher in der Presse gelesen hat. Genau wie bei der stillen Post wird es immer Abweichungen geben.

Statt versuchen die Realität an einen Mythos anpassen wäre die Energie besser darin aufgehoben eine bessere Welt zu erschaffen. Also im Sinne von Friede auf Erden. Das wäre wirklich gottgefällig und dazu noch sinnvoll.

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Länderneueinteilung

Vielleicht sollten Ländern, welche durch ethnische Grenzen gespalten sind, geteilt werden. Ist natürlich ungünstig für das Land aber macht es Sinn wegen schlechter Grenzen Konflikte anzuheizen?
Besonders die Briten haben uns damals einen schlechten Dienst erwiesen, als sie Grenzen mit dem Lineal durch Stammesgebiete zogen. Viele der Konflikte von heute kommen dadurch und den Russisch-US-Amerikanischen-kalten-Krieg zustande.

Durch andere Grenzverläufe wäre an einigen Stellen schon eine Menge getan. Aber natürlich will kein Staat Land aufgeben, geschweige denn wahre Größe zeigen oder endlich mal global zu denken.

Es ist einfach traurig, wieviel in kleinen egozentrischen Sphären denken anstatt Weitblick zu beweisen.

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08003302202

Die Nummer (0)800 330 2202 führte Anrufversuche für die Deutsche Telekom durch. Das hat mir die Bundesnetzagentur mitgeteilt.

Ich hatte mich wegen der anscheinend mal bei der Bundesnetzagentur beschwert. Und neben mir noch viele anderen. Also Leute denkt dran beschweren hilft die Rechte der Bürger zu wahren.

Noch einen wichtigen Hinweis aus der Mail der Bundesnetzagentur, der meiner Ansicht nach von allgemeinem Interesse ist.

In diesem Zusammenhang möchten wir Sie darauf hinweisen, dass gemäß § 7 Abs. 2 Ziffer 2 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) Werbung mit einem Telefonanruf gegenüber einem Verbraucher ohne dessen vorherige ausdrückliche Einwilligung nicht gestattet ist. Eine einmal abgegebene Einwilligungserklärung kann jederzeit formlos widerrufen werden.

Maßnahmen gegen Telefonterror sind hier und hier zu finden.

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GEZ Zahlungsformular

Schon länger stört mich, dass die GEZ bzw. der dahinter stehende ÖRR einem eine Zahlungserinnerung schicken. Das allerdings fast immer viel zu kurzfristig. Schon vor längerer Zeit hatte ich deswegen folgende Email geschickt:

1. kam der Hinweis auf Zahlung der Rundfunkgebühren mal wieder viel zu kurzfristig. Durch diese ständigen viel zu kurzfristigen Zeitraum kann ich nicht immer eine fristgerechte Überweisung sicherstellen. Besonders, wenn ich beruflich unterwegs bin.

Ist das ein Versuch die Leute zur Einzugsermächtigung zu bringen?

2. Ich werde GEZ niemals eine Einzugsermächtigung erteilen, sollte eigentlich nach mehreren Jahren ohne Reaktion auf diesen Anhang klar sein, also unterlassen sie diese ständige Einzugsermächtigung, welche nur unnötig die Umwelt verschmutzt. Durch das unnötige Transportgewicht und das unnötige Papier.

Die genannten Daten dürfen allein zur Beantwortung dieses Schreibens verwendet und ausdrücklich nicht für andere Zwecke verwendet werden. Sie dürfen keinesfalls an Dritte weitergeleitet und nicht länger als acht Wochen gespeichert werden.

Die Antwort hat ewig lange gedauert und ich musste mehrfach an die Email erinnern bevor überhaupt eine Antwort kam.

vielen Danke für die Beantwortung unserer Anfrage.

Sie teilen uns mit, dass Sie den Hinweis zur Zahlung der Rundfunkgebühren zu späte erhalten.

Gerne informieren wir Sie.

Die Höhe der Rundfunkgebühr und deren Fälligkeit sind gesetzlich geregelt (§ 8 Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag und § 4 Absatz 3 Rundfunkgebührenstaatsvertrag). Daher muss der Teilnehmer die Gebühren auch ohne besondere Zahlungsaufforderung überweisen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne.

Ihre GEZ

So richtig erhellend war das nicht aber ich wollte einfach mal abwarten. Hatte das eigentlich so interpretiert, als würde ich zukünftig keine Erinnerungen zur Zahlung der Rundfunkgebühren mehr bekommen. Ist ja auch in meinem Sinne, denn der Betrag ändert sich nicht und alles andere lässt sich ebenfalls regeln, dass mensch halbwegs pünktlich überweist. Also kann die GEZ sich die Papier- und Portoverschwendung sparen. Wie die selbst schreiben brauchen sie keine Erinnerung zu schicken, also warum tun sie es dann? Besonders, wenn der Zwangskunde keine möchte.

Also habe ich nun noch eine Email geschickt.

Hallo!

Wieso bekomme ich denn schon wieder so ein Schreiben, jetzt mit nicht mehr mit nur einer 2/3 Seite, sondern sogar einer ganzen Seite mit 2/3 Seite Einzugsermächtigung. Ich hatte doch schon mal mitgeteilt, dass ich keine Einzugsermächtigungen erteilen werde. Also verschonen sie uns mit den unnötigen Nervschreiben.

Durch geschicktere Aufteilung würde der Überweisungsvordruck zusammen mit dem Schreiben auf eine Seite gehen. Bei z.B. 3 Millionen Zwangskunden die nur per Überweisung zahlen, wären da schon mal 3 Millionen Blatt Papier gespart. Dadurch würde nicht nur weniger transportiert werden müssen (CO2 Ersparnis), sondern auch bei der Herstellung von Papier gespart. Sie glauben doch nicht allen ernstes, dass jemand der seit Jahren mit Überweisung zahlt daran etwas ändert? Oder wenn das doch der Fall sein sollte, wieviel Personen sind das? Und wie viele Zwangskunden zahlen nur per Überweisung?
Bei 500 Blatt Papier pro Paket sind 3 Millionen Blatt übrigens 6000 Papierpakete, bei einem Preis von 2 Euro pro Paket wären das 48 000 Euro pro Jahr für unnötiges Papier.

Ich untersage der GEZ hiermit mir weiterhin Nervschreiben zu schicken solange, sich bei den GEZ-Gebühren für mich keine Änderungen ergeben. Die Schreiben brauchen ohnehin zu lange, als dass ich eine Überweisung noch rechtzeitig einleiten könnte. Des weiteren werde ich der GEZ niemals nicht eine Einzugsermächtigung erteilen.

Dieses Schreiben vom 6.7.2012 kam zum Beispiel erst am 12.7.2012 an, ist also ca. 5 Tage bei der GEZ rumgeschwirrt, bevor es überhaupt losgeschickt wurde. Dann muss noch jemand da sein, um das überhaupt in Empfang zu nehmen. Also sparen sie sich die Schreiben endlich.

Eine Bestätigung und ausführliche Antwort erwarte ich bis zum 30.7.2012. Zur weiteren Ersparnis von Portokosten gerne auch per Email.

Mal sehen, wie lange es dauert bis ich eine Antwort bekomme.

Wer sich weiter zu GEZ informieren will kann dies auch im Kompass tun. In Ausgabe 1.2011 und 2.2011 gibt es einen längeren Artikel über die GEZ und auch in den folgenden gibt es immer wieder aktuelle Kommentare zum Thema GEZ und ÖRR.

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Lobbykratie

Was ist Lobbykratie?

Wikipedia beschreibt Lobbykratie wie folgt:

In Deutschland wurde Anfang 2004 der Begriff Lobbykratie (Herrschaft der Lobbys) geprägt, da vielen offenbar klar wurde, dass in den Reformen gerade die, die keine Lobby haben, stark benachteiligt wurden, wobei Bereiche mit starkem Lobbyismus z. B. Empfänger von Groß-Subventionen bei Sparmaßnahmen ausgespart wurden.

Beispiel für Lobbykratie gibt es viele. Der Spiegel berichtet in diesem Zusammenhang zum Beispiel über die Schwarz-Gelbe Gesundheitspolitik.

Josef Ackermann bekam sogar von LobbyControl die Lobbykratie-Medaille.

Dieser Artikel aus der Welt von 1969 suggeriert die Geburt des Begriffes Lobbykratie sogar viel früher. Damals waren wir nach der Welt auf dem Weg. Sind wir etwa heute angekommen?
Wenn eine Lobby die Bevölkerung in ihrer Vielschichtigkeit repräsentieren würde wäre das sicherlich kein Problem aber vielfach scheinen es mir eher große Konzerne mit dicker Brieftasche zu sein denen die Aufmerksamkeit gegeben wird.
Es kann nicht das Ziel einer Demokratie sein von einigen wenigen mit Geld kontrolliert zu werden. Das klingt eher nach Monarchie.

Das Thema lässt die Medien aber auch heute nicht los.

Bei der Suche nach eine Definition für Lobbykratie bin ich dann auch auf diese Seite namens Lobbypedia gestoßen. Hans-Peter Uhl taucht auf, wie auch Angela Merkel und bestimmt noch einige mehr. Die Ziele der Lobbypedia habe ich hier verlinkt.

Ich könnte natürlich tausende Beispiele nennen, die nach Lobbykratie klingen aber das brauch ich wohl nicht. Mensch muss nur die Augen aufhalten. Als Stichwort seit das Meldegesetz genannt, dessen wundersame Wandelung von Datenschutz zu Datenschleuder.

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Ortsübliche Bekanntmachung in Duisburg

Es gibt immer wieder Vorhaben mit den die Bürger nicht einverstanden sind. Es muss zwar sämtliches im voraus veröffentlicht werden aber kaum jemand weiß, wo sich diese Informationen überhaupt befinden. Was für die Bevölkerung natürlich auch gleichbedeutend ist mit kenn ich nicht, gibt es nicht. Meist sind die Dinge auch zu versteckt, als dass die Bürgerschaft diese Informationen überhaupt finden könnte.

In Duisburg ist dafür das Amtsblatt verantwortlich:

Das Amtsblatt ist das amtliche Verkündungsblatt
für die Stadt Duisburg. In ihm werden die amtlichen Bekanntmachungen und Ausschreibungen veröffentlicht.

Das Amtsblatt enthält z.B.:

– Satzungen und Satzungsänderungen
– Städtische Verordnungen
– Bebauungspläne
– Flächennutzungspläne
– Planfeststellungsverfahren
– Bekanntmachungen des Umlegungsausschusses
– Widmung öffentlicher Verkehrsflächen
– Tagesordnung des Rates der Stadt Duisburg
– Versteigerungstermine
– Ausschreibungen

Der restliche Aufbau der Seite erweckt den Eindruck, dass es die Amtsblätter nur schriftlich gibt. Versteckt am rechten Rand findet sich aber ein Link zum Online-Archiv zumindest für die Jahre 2011 und 2012. Allerdings sind alles PDF-Dateien, was den schnellen Einblick erschwert.

Eine amtliche Bekanntmachungen erscheinen auch in der Tageszeitung.

Alles in allem viele Informationen, welcher ohne Aufbereitung und Suchfunktion sicherlich nicht zu Transparenz führen. Es ist keine Kunst Informationen mit Pseudotransparenz zu verstecken.

Ergänzung:
Ich hatte bei der Stadt angefragt, wo es die älteren zu finden. Online leider gar nicht, denn nach der Stadt ist:

Der Aufwand, die Amtsblätter als HTML online zu erstellen, ist zu groß.

Es gibt natürlich trotzdem eine Möglichkeit die älteren Amtsblätter einzusehen und zwar hier:

Ältere Jahrgänge der Druckausgabe können in der Redaktion des Amtsblattes, Memelstr. 25-33, Duisburg-Neudorf, im Archiv, Karmelplatz 5 und in der Hauptstelle der Stadtbibliothek, Düsseldorfer Str. 5-7 eingesehen werden.

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Wegen dem Bau von Hellmich am Markt

In Bezug auf die von Hellmich geplanten Altenwohnungen am Markt habe ich mal einen Brief geschrieben. Steht natürlich jedem frei dies auch zu tun.

Guten Tag,

wie aus den Medien zu erfahren ist planen sie am Rheinhausener Markt altengerechte Wohnungen mit Geschäftsräumen im Erdgeschoss.
Halten sie das wirklich für sinnvoll? Ich meine die Geschäftsräume. Wenn ich durch Rheinhausen gehe sehe ich sehr viele leere Geschäftsräume. Eine Vermietung kann hier sicherlich nur mit sehr niedrigen Preisen realisiert werden und das wird an anderer Stelle zu mehr Leerstand führen.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie sich das auf Dauer rentieren soll, wenn das Wohnumfeld sich durch eine Leerstandszunahme verschlechtert.

Ich bitte sie davon abzusehen weiteren Leerstand in Rheinhausen zu verursachen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

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Spruch zum Sonntag

Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern (Konfuzius (551-479 v.u.Z)

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Altkleider III

Das Thema Altkleider lässt mich einfach nicht mehr los. Wahrscheinlich ist es mein Sinn für Gerechtigkeit und Fairness, wenn diverse Container sammeln aber nur ein Bruchteil für wirklich wohltätige Zwecke ist.

Ich habe mich jetzt mal den Containern angenommen, die scheinbar immer häufig auftreten. Wie der Westen vermeldete scheint dieser Markt zu boomen.

Auf einem der Container, die ich mir ansah auf dem Parkplatz des Edeka EKZ war mir eine Zurückverfolgung zum Betreiber nicht möglich. Drauf stand allgemeines wie „Kleider und Schuhsammlung“ und eine Telefonnummer 02327/919281 aber keine Angabe, wofür gesammelt wird und wer dahinter steckt. Bei der Suche nach der Telefonnummer bin ich auf folgende Seite gestoßen. Dort wird mit Eintrag vom 04.06.09 und 13.07.10 berichtet, dass unerlaubt Altkleidercontainer aufgestellt wurde, welche zufällig auch die Nummer 02327-919281 trugen. Die Vorwahl steht für Bochum-Wattenscheid.

Auf einschlägigen Seiten für die Nummernsuche scheint es schon etliche Anfrage wegen dieser Nummer gegeben zu haben. Falls jemand weitere Informationen hat, ruhig hier posten. Auch weitere Standorte. In einen Container der sich nicht mal identifiziert, für wen er sammelt würde ich nichts reinwerfen.

Ich habe natürlich noch ein wenig weiter gesucht. Mit der Vorwahl und dem Suchwort Altkleider habe ich die PROFITTEX GMBH gefunden. Auf Cyclex fanden sich sogar noch mehr Informationen. Bloß warum sollten die „heimlich“ Altkleider sammeln?

Wahrscheinlich nicht weniger kommerziell aber dafür mit offenen Karten spielend ist der Container Ecke Hochstr. / Asterlagerstr. von der Octeo Multiservices GmbH. Auf dem Container steht ganz klar eine Telefonnummer und der Firmenname. Octeo ist eine städtische Tochter, welche mit den Wirtschaftsbetrieben zusammenarbeitet.

Altkleider sind, wenn sie gut erhalten sind, beim KaDeDi am besten aufgehoben.

Aber zurück zu den unseriösen Sammlern, die anscheinend sehr auf Privatsphäre bedacht sind. Auf der Seite von Fairwertung finden sich einige Informationen zu unseriösen Altkleidersammlungen. Und auch was getan werden kann. Bei Vereinen ist es leicht der Sache auf die Spur zu kommen. Einfach den Verein recherchieren.

Rheinlandpfalz geht beim Kampf gegen unseriöse Altkleidersammlungen mit gutem Beispiel voran. Hier gibt es eine Auflistung aller Pressemeldungen zu diesem Thema.

Für den Bürger kann die Teilnahme an einer illegalen Altkleidersammlung unschöne Folgen haben, wie hier berichtet.

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Filelink in Thunderbird

Ich musste mich wundern. Gerade wollte ich eine große Datei über Thunderbird verschicken.

Folgender Text war zu lesen:

Dies ist eine große Datei. Es könnte empfehlenswert sein, Filelink für sie zu benutzen.

Da frage ich mich doch warum Thunderbird mir ungefragt und ungewollt einfach Empfehlungen gibt und wie ich diese Funktion komplett deaktiviere.

Erst mal werden die Dateien bei der Nutzung an einen dritten hochgeladen. Derzeit ist das bei Thunderbird YouSendIt demnächst soll es auch noch Dropbox sein. Ein Onlinespeicherdienst für Dateien. Für einige mag das von Vorteil sein, wie hier beschrieben aber ich halte nicht sonderlich viel davon.

Nachdem was ich den Links entnehmen kann führt YouSendIt sehr genau Protokoll und speichert diese für drei Jahre. Also schon mal eine Datenschutzalptraum, welcher noch dadurch verstärkt wird, dass die Firma in den USA sitzt, dass heißt höchstwahrscheinlich haben auch dortige Geheimdienst Zugriff. Zudem scheint es unverschlüsselt abgelegt zu werden.

Deaktivieren lässt sich diese Funktion, wie folgt.
Unter Extras die Einstellungen aufrufen. Dort den Reiter Anhänge anwählen. BEi den Unterreitern ist Versand der richtige. Dort einfach den Haken vor Hochladen für Dateien größer als, wegnehmen und natürlich Ok klicken..
Natürlich lässt sich dort auch die Dateigröße einstellen, ab welcher dieser „Service“ angeboten werden soll.

Die Konfiguration muss dazu nicht aufgerufen werden.

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Bürgerbeteiligung im Verkehrssektor

In einem Entwurf für ein Handbuch zeigt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung auf, wie Bürgerbeteiligung bei Großvorhaben aussehen kann und welche Möglichkeiten bestehen die Bürgerschaft frühzeitig einzubinden.

Ich denke sicherlich eine sinnvolle Lektüre für viele auch auf kommunaler Ebene.

Nicht zuletzt erfüllt frühzeitige Einbindung mehrere Funktionen. Beschwerden und Rechtsstreitigkeiten können bereits im Vorfeld verhindert werden. Die Bürger werden eingebunden und fühlen sich nicht wie so häufig hintergangen. Das Wissen der Bürger als wertvolle Ressource wird erschlossen. Durch weniger Konflikte während des Projektes kann dieses zügiger und kostengünstiger realisiert werden.

Die Zeiten sind vorbei, wo hinter verschlossenen Türen einfach etwas an den Bürgern vorbei beschlossen werden kann.

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CETA das neue ACTA

Kaum ist ACTA vom Tisch ist schon das nächste auf dem Weg.

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Pressemitteilung der Piratenpartei, Landesverband Baden-Württemberg zur
sofortigen Veröffentlichung:
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In der vergangenen Woche hat das Europäische Parlament das internationale Antipiraterie-Abkommen ACTA öffentlichkeitswirksam und mit großer Mehrheit abgelehnt. Wie jetzt jedoch bekannt wurde, finden sich in einem weiteren Handelsabkommen – dem zwischen der EU und Kanada geplanten CETA (Canada-European Trade Agreement) – zentrale Passagen aus ACTA wieder. Analysen des kanadischen Copyrightforschers Michael Geist [1] haben dies ergeben.

Die Piratenpartei Baden-Württemberg lehnt den Versuch mit aller Vehemenz ab, ACTA-Bestimmungen durch die Hintertür einzuführen. »Zwar bestreitet die Kommission, dass Teile von ACTA noch im aktuellen CETA-Entwurf enthalten seien. Doch diese Aussage ist wertlos, wenn sie nicht durch die ständige Veröffentlichung des aktuellen Verhandlungsstands belegt wird. Das vorliegende Dokument [2] beweist eindeutig, dass die EU-Kommission bestrebt ist, Teile von ACTA in das Vertragswerk zu übernehmen«, so der Landesvorsitzende Lars Pallasch.

Im nun bekannt gewordenen CETA-Entwurf sind die kritisierten unklaren Formulierungen aus ACTA teilweise wortwörtlich [3] wiedergegeben. Der Entwurf zementiert ein veraltetes Urheberrecht. Er räumt ausschließlich Urhebern und Verwertern Rechte ein, nicht jedoch dem Nutzer. Hier wird aufs Neue versucht, die Internetprovider in Haftung zu nehmen und den Verbraucher zu kriminalisieren. So sieht das Abkommen beispielsweise vor, das Umgehen von Kopierschutzmaßnahmen zu bestrafen.

Ähnlich äußerte sich Sven Krohlas, Urheberrechtsexperte der Piraten in Baden-Württemberg: »ACTA wurde vom Europaparlament abgelehnt, gerade weil die Bürgerinnen und Bürger in Europa sich dagegen ausgesprochen hatten. Die Kommission sollte sich hüten, ihre Fehler bei diesem neuen Handelsabkommen zu wiederholen. Mangel an Transparenz, das hat bereits die Vergangenheit gezeigt, zerstört das Vertrauen der Menschen in die Politik.«

Diese Schweinerei sollte möglichst weit bekannt werden. In Zukunft sind es dann CETA Demo

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Internet Inkomptenz

Die mangelhafte Abwehr von Industriespionage und dem leider häufig völlig unzureichenden Datenschutz bei Firmen haben gemeinsame Ursachen. Die Internet Inkompetenz von Firmen und deren Mitarbeitern.

Industriespionage verursacht zwar enorme Kosten, trotzdem scheint es wenig Bemühungen zu geben, da etwas zu vebessern. Beim Datenschutz wäre es dringend notwendig, dass bei Datenlecks die Firmen den Geschädigten eine Aufwandsentschädigung zahlen müssen.

Vielen scheint gar nicht klar zu sein, wodrauf mensch alles achten muss. Das fängt schon bei so simplen Dingen, wie den Passwörtern an. 12345 ist zum Beispiel das schlechteste Passwort was es gibt. Das wusste sogar schon Mel Brooks. Auch die Standardpasswörter bei Routern nicht zu ändern ist überaus Fahrlässig.

Was ich so mitbekomme ist der Leidensdruck bei Firmen immer noch zu gering.

Auch hier zeigt ein Autor, wie wenig Ahnung von der Materie er hat. Der Satz

Oft mit Erfolg: Der Virus „Stuxnet“ blieb ein Jahr unentdeckt.

Zum Thema Wirtschaftsspionage spricht in mehrerlei Hinsicht von Unkenntnis. Stuxnet ist erstens mal als Wurm klassifiziert und dann ging nach aktuellen Kenntnisstand bei Stuxnet nicht um Wirtschaftsspionage, sondern um Sabotage.

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Datenschutz, Adresshandel und Gesetze

Das vom Bundestag beschlossene Bundesmeldegesetz schlägt nicht nur auf See hohe Wellen. Nachdem bekannt wurde, dass Daten einfach so weitergegeben werden können, gab es von vielen Stellen Widerspruch. Erstaunlich, dass ich hier mit Ralf Jäger (SPD) mal einer Meinung bin.
Nach Hans-Peter Uhl (CSU) soll das doch nur dazu dienen Klassentreffen zu organisieren. Angeblich, also für mein letztes Klassentreffen haben wir das Internet und persönliche Kontakte genutzt. Hat recht gut geklappt. Schade, dass wir nicht alle Nebeneinkünfte von Politikern sehen können. Das wäre bei Uhl möglicherweise erhellend. Wer mal nachfragen möchte bekommt hier alle dazu notwendigen Informationen.
Ich habe die Frage jedenfalls mal bei Abgeordnetenwatch gestellt.

Mir kommt es jedenfalls wie ein Fall von Lobbykratie vor, wo Inkasso- und Werbewirtschaft das Gesetz zu Ungunsten der Verbraucher verändert haben.
Die Interessen der Werbewirtschaft sind in meinen Augen absolut irrelevant. Denn erstens produzieren sie in Fällen nur für die Mülltonne und dabei schädigen sie auch noch die Umwelt in mehrfacher Hinsicht.

Folgenden Artikel, welcher sich indirekt mit dem Thema Meldegesetz beschäftigt, finde ich einfach nur schlecht. Der Hinweis am Ende ist zwar richtig am trotzdem völlig fehl am Platze. Nicht nur der Schutz der Daten kann gegen Spammer angewandt werden, es gibt auch eine Menge direkter Maßnahmen, um sich zu wehren und etwas dagegen zu unternehmen. Sowohl in meinem Blog hier, wie auch im Kompass (Kompass 2011.3: Datenschutz, Kompass 1.2012: Spam) habe ich mich eingehend damit beschäftigt. Es gibt viele Wege sich gegen Spammer zu wehren, sie müssen nur genutzt werden.

Was nicht funktioniert ist eine Auskunft nach Bundesdatenschutzgesetz durch die Stadt, denn hier ist nicht §34 BDSG zuständig, sondern § 9 MG NRW. Das MG NRW führt auch dazu, dass Datenweitergaben bei einfachen Auskünften nicht derart gespeichert werden, dass einem betroffenen Auskunft gegeben werden kann. Jedenfalls ist das in Duisburg so. Da finde ich folgende Aussage doch schon ziemlich dreist, denn wie will mensch das wissen ohne Speicherung.

Vom Landesdatenschutzbeauftragten NRW gab es folgende Auskunft:

Soweit Sie die Nichtspeicherung erteilter Auskünfte aus dem Melderegister ansprechen, betrifft diese lediglich die einfache Melderegisterauskunft gem. § 34 Abs. 1 MG NRW, bei der nur Vor- und Familiennamen, ein möglicher Doktorgrad sowie die Anschriften einzelner bestimmter Einwohner übermittelt werden dürfen. Der Gesetzgeber hat für die einfache Melderegisterauskunft keine rechtliche Verpflichtung zur Speicherung erteilter Auskünfte in das Meldegesetz Nordrhein-Westfalen aufgenommen, so dass dies auch nicht zu beanstanden ist. Im Falle einer erweiterten Melderegisterauskunft gem. § 34 Abs. 2 MG NRW gilt dies jedoch nicht. Die Meldebehörde hat den Betroffenen hier über die Erteilung einer erweiterten Melderegisterauskunft unter Angabe des Datenempfängers unverzüglich zu unterrichten.

Anders als hier suggeriert sind Tür und Tor ganz sicher nicht geöffnet. Es ist trotzdem weiterhin möglich den Adresshändlern eine Zustellung und Weitergabe zu untersagen. Ist zwar mühsam funktioniert aber sehr gut. Ich habe schon lange keinen Werbemüll mehr bekommen, außer Teiladressierten von der Post aber da bin ich schon dran, der Telekomtelefonbuchabholungswerbung an der ich auch arbeite und die üblichen Flyer aus der Umgebung, die ich aber selbst mit Streng Geheimer Adresse nicht unterbinden könnte.
Fazit bei mir ist derzeit der gesamte Werbemüll teil- bzw unadressiert und zudem recht wenig.

Eine Empfehlung für die Teilnahme bei Campact kann ich nicht geben, weil Campact seinen Newsletter einem ziemlich versteckt unterschiebt mit „Bitte informieren Sie mich über den Fortgang dieser und weiterer Aktionen.“ Also mit ähnlichen Methoden, welche Werbenewslettervertreiber ebenfalls anwenden.

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Finanzamt braucht leider länger :-(

In den Vorjahren ging es bei meiner Steuererklärung immer recht zügig. Aber das ist dieses Jahr wohl anders. Ist natürlich überaus ungünstig, wenn einiges zurückkommen dürfte und dieses Geld nun fehlt. Für jene die nachzahlen müssen, ist es natürlich von Vorteil.

Wie die Welt berichtet, ist die Einführung von neuen Verfahren dafür verantwortlich. Was sogar schon letztes Jahr begonnen hat.

Nach dieser Seite hier gilt folgendes:

Das Finanzamt darf sich aber nicht beliebig lange Zeit lassen: Vergehen seit der Abgabe der Steuererklärung mehr als sechs Monate, ohne dass das Finanzamt tätig wird, kommt ein Untätigkeitseinspruch in Betracht. Diesen legen Sie bei Ihrem Finanzamt ein (§ 347 Abs. 1 Satz 2 AO).

Wobei ich nicht weiß, wie erfolgreich das sein wird. Da auch ein derartiger Einspruch erst geprüft und bearbeitet werden muss. Wie auf der Seite empfohlen ist ein Telefonat sicherlich sinnvoller und zielführender.
Eine Untätigkeitsklage nach § 46 Finanzgerichtsordnung ist meines Wissens erst nach ergangenen Bescheid auf einen noch nicht bearbeiteten Einspruch möglich.

Bloß ist es natürlich schon ärgerlich, wenn das Geld zum Beispiel für den selben Zeitraum bei einer Bank angelegt gewesen wäre käme schon einiges an Zinsen zusammen. Noch mehr käme sogar zusammen, wenn damit eine Sondertilgung im Rahmen eines Kredites geleistet werden könnte.
Das Finanzamt ist mit Gebühren für Versäumnisse, Verspätungszuschläge, Verzugszinsen oder anderen unschönen Sanktionen sehr schnell bei der Hand. Wie es scheint gibt es keine Abwehr und Zinsen frühestens nach 15 Monaten wie in § 233a Abgabenordnung steht:

(2) Der Zinslauf beginnt 15 Monate nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem die Steuer entstanden ist.

Schön ist aber der Zinssatz pro Monat mit 0.5 %, wie ich hier gelesen habe.Außerdem sind nach dem Artikel die Zinsen steuerfrei.

Also wer nachzahlen muss, ist gut beraten bis kurz vor dem Ende der Fristen zu warten.

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Verfrühung und Verspätung im ÖPNV

Nein das ist kein Schreibfehler und soll Verführung heißen, denn verführerisch ist es wirklich nicht, wenn Bus oder Bahn vor der Nase abfahren. Und nicht, weil mensch zu spät, sondern weil Bus oder Bahn zu früh losfahren. So gestern und heute erlebt in Düsseldorf mit der Linie 701 aber auch in Duisburg mit der 921, wobei diese am Duisburger HBF einen weiten Bereich von Verfrühung bis Verspätung abdeckt. Erlebt habe ich schon mehr als 2 Minuten zu früh aber auch deutlich mehr als 5 Minuten Verspätung an der 2. Haltestelle nach dem Start Richtung Rheinhausen. Wie eine Verspätung von 5 Minuten und mehr auf dieser kurzen Strecke zwischen Bahnhof Ost und Bahnhof zustande kommen soll erschließt sich mir nicht.

Zu dem ganzen ärger mit Unpünktlichkeit kommt jetzt auch noch die erneute dreiste Preiserhöhung durch den VRR. Viele Fragen sich mit Recht wofür eigentlich.

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Bürgerbeteiligung bzw. politische Teilhabe

Es soll Bürgerbeteiligung vom Bundesinnenministerium in Form eines 96-seitiges Handbuches geben. Allerdings nicht in gedruckter Form, was die Teilhabe wiederum einschränkt. Zudem ist es nicht so leicht zu finden auf der Seite des BIM. Absicht? Der Entwurf des „Handbuch Bürgerbeteiligung“ wurde von Minister Ramsauer am 28.03.2012 vorgestellt. Einen Download konnte hier finden für den Entwurf.

Ein Handbuch Bürgerbeteiligung gibt es auch von der Bundeszentrale für politische Bildung in der Schriftenreihe (Bd. 1200), allerdings kostet dieses 4,50 Euro und gibt es nicht Online.

Auf der Seite der bpb gibt es auch mehrere interessante Artikel zum Thema Teilhabe und Partei, da wären „Demokratie: Mangelt es an Offenheit und Bürgerbeteiligung?„, sowie „Die Zerstörung der Parteiendemokratie von oben nach unten“ und
„Stuttgart 21“ ist überall.

Dort geht es darum, was die „Wahlmüdigkeit verursachen dürfte. Ich hatte mir dazu ja schon mal Gedanken gemacht und hier wurden einige Facetten hinzugefügt. Die Bürger fühlen sich anscheinend nicht mitgenommen. Sei es durch Ausschluss von für sie wichtige Entscheidungen, die Diskrepanz zwischen gesellschaftlicher Realität und jener der Politik. Auch die Kommunikation ist mangelhaft, weil erstens Ehrlichkeit und zweitens häufig auch die Authentizität fehlt. Von den Bürgern wird die Politik als geschlossene Gesellschaft wahrgenommen, was mir auch schon so gegangen ist.

Die Bürger wollen Mitspracherecht über die Wahlen hinaus und ihre Meinung MUSS nicht nur respektiert werden, sondern auch in die Entscheidungen einfließen. Der mangelnde Respekt der Politiker vor dem Bürgerwillen erklärt im übrigen auch die geringe Wahlbeteiligung bei Volksentscheiden.

Es reicht nun einmal nicht den Bürgern zu zuhören und schlau zu nicken, sondern ihre Bedenken ernst zu nehmen.

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VRR erhöht die Preise

Schon viele habe vom Frosch gehört, der im Topf sitzen bleibt, weil sich die Temperatur im Topf nur langsam ändert. Die Metapher kommt mir auch bei der beständigen Preiserhöhung des VRR AöR in den Sinn. Da frage ich mich wofür soviel mehr an Geld nötig ist. Deswegen habe ich mal wieder einen Brief geschrieben.

Guten Tag,

da Sie mal wieder die Preise erhöhen würde ich gerne Wissen, welcher Anteil der Preiserhöhung durch Energiekosten verursacht wird, welcher Anteil durch steigende Lohnkosten verursacht wird und wofür der Rest im groben drauf geht.

Als Anstalt öffentlichen Rechts sind sie nach IFG zur Auskunft verpflichtet. Gebühren fallen keine an, da es sich, um eine einfach Auskunft handelt.

Mal sehen was ich für eine Antwort bekomme.

Ob es wohl wirklich, um Subventionen geht, wie ich hier zu verstehen mein. Wenn ich mir die Grafik hier ansehen scheinen die Preise seit 2000 so in etwa um 50 % gestiegen zu sein. Wobei es durch den Zusammenschluss mit der VGN sogar innerhalb eines kurzen Zeitraums zu Verdoppelungen des Preises kam. Diese Grafik von der Wikipedia zeigt die Veränderung des Strompreises zum Vergleich.

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KKW Borssele

Schon am 23. Januar 2012 teilten RWE und Delta mit das Projekt auszusetzen. Ich gehe davon aus sie wollten kein weiteres Kalkar riskieren. Vielleicht geht es aber auch nur darum abzuwarten bis Ruhe eingekehrt ist und dann „heimlich“ weiter zu bauen.
Von vielen Seiten regte sich Widerstand, auch von mir. Jetzt gab es einen weiteren Brief mit Hinweis auf ein Gutachten in dem die Detailtiefe und Reichweite der durchzuführenden Umweltverträglichkeitsprüfung beurteilt wurde.

Ist natürlich nicht so einfach sich durch die Seiten in Niederländisch zu klicken aber hier habe ich das Dokument (PDF) in Englisch und hier etwas auf Deutsch gefunden.

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Änderung von Benachrichtigungsentgelten

So titelte unlängst ein Kontoauszug von mir bei der Postbank.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

reichen sie bei uns einen Zahlungsauftrag ein, z.B. eine Überweisung, und weist Ihr Konto kein ausreichendes Guthaben oder einen entsprechenden Überziehungsrahmen auf, können wir Ihren Auftrag leider nicht ausführen. In diesem Fall informieren wir Sie schriftlich. Für diese Benachrichtigung werden wir Ihnen ab dem 05.11.2012 ein Entgelt in Höhe von 2,40 Euro berechnen.

WICHTIGER HINWEIS: Wie bereits mit Ihnen in Nr. 1 Abs. 2 unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen vereinbart, gilt Ihre Zustimmung zu der Änderung als erteilt, wenn Sie uns Ihre Ablehnung nicht vor dem 05.11.2012 anzeigen. Sie können den mit uns bestehenden Kontovertrag vor dem 05.11.2012 auch fristlos und kostenfrei kündigen.

Ist schon heftig, was sich die Postbank da mal wieder ausgedacht hat. Schon vor einiger Zeit hatte die Postbank ja ihr Girokonto geändert, dass es nur noch gratis ist, wenn eine bestimmte Summe eingeht.
Es folgte eine Änderung bzgl. Überweisungsträger bzw. die Briefumschlägen, das nämlich nur noch eine Ladung pro Jahr kostenfrei ist. Ziel war es hier wohl die Kundschaft zur Nutzung von Onlinebanking zu drängen. Auch jene die aus Sicherheitsbedenken diesen Weg lieber nicht benutzen.
Ich frage mich mit, wie die Höhe dieser Strafgebühr zustanden kommt. Da so ein Prozess quasi Automatisch ablaufen kann, dient die Gebühr sicherlich nicht allein der Kostendeckung für die Benachrichtigung. Wie schon mit dem Mindesteingang für eine kostenfreies Girokonto, so drängt sich auch hier der Eindruck auf, dass jene mit wenig bis gar kein Einkommen von der Postbank weg sollen. Vielleicht ist auch das Ziel Problemkunden von der Bank weg zu bekommen.

Na gut den Mindesteingang bei der Postbank kann man teilweise umgehen, indem hin und her überwiesen wird, damit der monatliche Gesamteingang über dem kritischen Level liegt. Im Endeffekt führt so etwas wohl eher zu Mehrkosten für die Bank.

Mal ganz abgesehen davon, dass viele diese Benachrichtigung für Werbung halten könnten die teilweise auch über den Kontoauszug zu einem gekommen ist.

Ich frage mich was passiert, wenn mensch der Änderung widerspricht. Kommt dann auch die Kündigung?

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Autokarten

Immer wieder finden sich an Autos diese nervigen kleinen Kärtchen, welche anbieten für einen angeblichen Superpreis das Auto zu kaufen.
Den Dichtungen und/oder Scheibenwischern bekommt das natürlich nicht sonderlich gut. Wie es da mit Haftung aussieht weiß ich nicht. Hat vielleicht nur noch keiner geklagt.

Eine Abmahnung auf Unterlassung ist meines Wissens möglich, wenn am Auto ein Schild angebracht ist, dass ein Anbringen von Autokarten untersagt.

Im öffentlichen Bereich, also quasi auf der Straße muss sogar eine Erlaubnis der Stadt vorliegen, um überhaupt gewerbliche Werbung verteilen zu dürfen, wie ein Gericht in Düsseldorf urteilte. Dazu kommt noch, dass die wenigsten diese Karten an ihren Autos haben wollen.

Natürlich kann mensch mit wenig Aufwand auch die Telefonnummer googeln und beim Finanzamt oder der Gewerbeaufsicht nachfragen, ob die Händler überhaupt Steuern zahlt.

Generelles zu Spam findet sich auch in Kompass 1.2012.

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Solarparks für Griechenland

Warum eigentlich nicht aus Griechenland einen Stromproduzenten für Europa machen? Überhaupt wird mir in Deutschland und den anderen Ländern immer noch zu National gedacht und meist das größerer Ganze außer acht gelassen.
Z.B. beklagt sich die Aluminiumindustrie über teuren Strom, nicht zuletzt, weil Alu bei der Produktion aus Bauxit und Kryolith enorme Mengen Strom benötigt.

Die Lösung wäre natürlich energieintensive Industrie dort anzusiedeln, wo es viel Energie gibt. Dazu müsste Europa, allerdings europäisch denken, was sicherlich nicht nur für Politiker schwierig ist.

Es ist jedenfalls zum Kotzen, wenn Menschen immer nur kurzfristig auf den eigene Vorteil bedacht sind. Schließlich zählt, geht es allen Menschen gut, geht es einem selbst auch gut.

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Möbelspenden in Duisburg

Der soziale Möbelservice Duisburg sucht gut erhaltene Gebrauchtmöbel. Die Möbel werden meines Wissens kostenlos abgeholt und gleichzeitig werden damit noch bedürftige unterstützt. Die Kontaktinfos finden sich hier auf der Homepage.

Ebenfalls Möbel aber auch Gebrauchtwaren sucht das KaDeDi, das Kaufhaus der Diakonie. Mehr Infos hier. Ich bevorzuge das KaDeDi, weil keine Schein notwendig sind und das Ladenlokal in Rheinhausen ziemlich sympathisch wirkt.

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Antwort auf offenen Brief Rheinhausenhalle / Glückaufplatz

Vor einiger Zeit hatte ich ja einen offenen Brief wegen der Rheinhausenhalle und dem Glückaufplatz geschrieben. Und Ende Juni sogar eine Antwort bekommen.

Ehemaliges Hallenbad an der Schwarzenberger Straße sowie Rheinhausenhalle in Duisburg-Rheinhausen

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

zu Ihren in ihrer Email vom 03.06.2012 gestellten Fragen zur Rheinhausenhalle und zum ehemaligen Hallenbad an der Schwarzenberger Straße nehmen wir gerne wie folgt Stellung:
Für die Rheinhausenhalle ist festzustellen, dass es bislang keinen Beschluss des Rates der Stadt Duisburg zu einem Verkauf und somit auch keine, einen solchen Verkauf vorbereitenden, Maßnahmen gibt.

Bezüglich des ehemaligen Hallenbades wurden in den letzten Monaten verkaufsvorbereitende Recherchen und Arbeiten durchgeführt. Zielsetzung ist es, dieses Grundstück, wie es steht und liegt, in den nächsten Monaten meistbietend auszuschreiben. Die konkrete Bebauung und Nutzung wird zwischen der Stadt und dem Investor abgestimmt. Bisherige Interessenten für das Grundstück planen überwiegend in Richtung Einzelhandel, Büro- und Wohnnutzung. Eine Bebauung ist hierbei überwiegend im Bereich der jetzigen Bebauung vorgesehen, so dass Eingriffe in den vorhandenen Baumbestand weitestgehend vermieden werden können Konkrete Aussagen können hier natürlich erst nach vorliegen eines mit der Stadt Duisburg abgestimmten Bebauungskonzeptes gemacht werden.

Auswirkungen einer zukünftigen Bebauung auf eine Parkraumbewirtschaftung sind zur Zeit nicht erkennbar. Neben Sicherungskosten, welche sich jährlich im unteren 4-stelligen Bereich bewegen, entstehen der Stadt durch den Leerstand des ehemaligen Hallenbades keine zusätzlichen Kosten. Investitionen in dieses Gebäude erfolgen selbstverständlich nicht mehr.

Mich wundert was mit den Kosten für Straßenreinigung und Grundsteuer ist. Habe ich ja direkt nochmal gefragt.

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Firefox Absturz

Mit der Sitzungswiederherstellung lassen sich bei Firefox nach einem Absturz alle zuvor geöffneten Fenster wieder öffnen. Bloß irgendwie klappt das seit einem der letzten Updates nicht mehr richtig. Generelle Informationen finden sich auf der Seite von Mozilla Firefox.

Unter about:config (ACHTUNG mit about:config sehr vorsichtig sein.) sollte der browser.sessionstore.resume_from_crash auf true stehen, browser.sessionstore.max_resumed_crashes auf 1,

Allerdings scheint das nicht die Ursache zu sein, wie viele Beiträge in einschlägigen Foren belegen, scheint dies auch kein Einzelproblem sein. Auch bei vielen anderen funktioniert die Sitzungswiederherstellung nach einem Browserabsturz nicht. Bei mir war es bisher so, dass nach einem Absturz ohne nachfrage alle Fenster geöffnet wurden. Anscheinend muss neuerdings doch die Chronik aktiviert sein. Dabei ist dies nicht notwendig, selbst aus Datenschutzsicht sehe ich das unkritisch mit der Speicherung für den Fall eines Browserabsturzes, da beim regulären Beenden auf jeden Fall alles gelöscht wird.

Natürlich kann auch unter about:config nach dem Oberbegriff browser.sessionstore geschaut werden, ob da eine Einstellung geändert wurde (Fette Schrift).

Wer des englischen mächtig ist findet hier sehr viele Infos zu den einzelnen Punkten.
Eine brauchbare Lösung lässt sich aber nicht finden, zumal ich nicht sicher bin wodran das genau liegt. Es kann ja auch an einem Add-On liegen.

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Passive Stimmenthaltung verklärt?

Der Westen verklärt die passive Stimmenthaltung zur Wahlmüdigkeit und verschwiegt die aktive Stimmenthaltung komplett. Zum Beispiel vertrat Ingo Blazejewski in der NRZ vom Montag die These, dass Sören Link klar legitimiert wäre. Das kann ich nicht nachvollziehen.

Ich bin schon jetzt gespannt, ob sich bei der Bürgerbeteiligung unter OB-Link mehr tut, als beim damaligen Ansatz von FDP, CDU und Linke. Ich hoffen wirklich, dass sich bis 2018 etwas ändert aber eine Zustimmung die geringer ist, als das Quorum zur Abwahl eines OB ist für mich keine Legitimation. Insbesondere, wenn er von einem tollen und überwältigen Wahlergebnis spricht.

Auch die Rheinische Post scheint der Meinung zu sein, dass das Neinzeichen nicht der Rede Wert ist. Selbst bei Xtranews konnte ich nur ganz knapp das Ergebnis der Wahl finden.

Was mich wundert ist, dass am Mittwoch ganz plötzlich feststand, dass die Gedenkstätte jetzt doch größer wird. Ob es da schon Absprachen im Vorfeld gab, um den Wahl-„Erfolg“ noch größer erscheinen zu lassen?

Schon irgendwie seltsam, dass kein Medium die Stimmenthaltung auch nur für erwähnenswert hält.

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Antiatom-Bündnis Niederrhein

Das nächste Treffen des des Antiatom-Bündnisses Niederrhein findet statt am kommenden Mittwoch, (11. Juli) ab 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums auf der Friemersheimer Straße 47 in 47249 Duisburg-Wanheim. Das Jugendzentrum befindet sich nur wenige Meter entfernt vom „alten Eingang“ zur GNS.

Ich denke es wird gelingen der GNS ein Ende in Duisburg zu bereiten.

Weitere Informationen zur Demo auch hier und hier. Und auch das Medienecho war nicht gerade gering, wie hier, hier und hier zu sehen ist.

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Facebook Probleme mit Firefox

Hat Facebook Probleme mit Firefox oder liegt das nur an meinen Einstellungen?
Oder liegt es daran, dass ich Cookies erst offiziell akzeptieren muss?

Ich habe jedenfalls mal recherchiert hier auf der Seite von Firefox sind einig Punkte aufgeführt.

Bei mir treten Probleme immer dann auf, wenn ich einen Link anklicke und nichts passiert. Zum Beispiel beim Teilen, oder beim Hinzufügen von Freunden zu einer Gruppe. Passiert allerdings nicht bei jedem Link. Ist nervig, wenn das passiert und unklar ist wodran das liegt.

Auf der Facebookseite selber stellt es ein richtiges Problem da die Hilfe zu finden. Ganz nach unten scrollen ist da keine so gute Idee. Denn da klappen automatisch weitere neue Beiträge aus. Die Hilfe findet sich im Pulldownmenü mit dem Pfeil ganz rechts oben.

Mit dem Klick unten auf Hilfe wird ein semiintelligentes Suchfeld aufgerufen.

Links funktionieren nicht lieferte nicht so gute Ergebnisse.

Dieses Problem kann außerdem auftreten, wenn du Zusatzprogramme Dritter in deinem Browser verwendest. Software, die Javascript blockiert, sowie Software von Kaspersky oder Norton Internet Security behindern das Laden von Seiten auf Facebook häufig, auch wenn du diese Programme so eingestellt hast, dass Inhalte von facebook.com geladen werden können. Wir empfehlen dir, diese Zusatzprogramme vollständig zu deaktivieren bevor du erneut auf Facebook zugreifst. Du kannst Facebook zudem von einem anderen, von uns unterstützten Browser aufrufen, um herauszufinden, ob das Problem dadurch behoben wird.

Also echt, wie kann Facebook die Empfehlung aussprechen, die Sicherheitsprogramme zu deaktivieren. Die haben wohl keine Verantwortungsgefühl. Oder will Facebook neuerdings auch Trojaner verbreiten.

Das es mit Cookies und oder Cache zusammenhängt kann ich mir nicht vorstellen.

Es muss jedenfalls irgendeine Änderung stattgefunden haben, denn vorige Woche ging es noch. Ob das Absicht ist?

Nach einigem herumprobieren habe ich immer noch nicht das Problem gefunden. Habe jetzt erst einmal unterbrochen und die Links halt in jede einzelne Gruppen geguttenbergt.

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Vision von Bürgerbteiligung…

… und die Realität

Es war einmal vor langer Zeit, genauer gesagt Anfang 2011, da machten sich drei Parteien auf den Weg zu mehr Bürgerbeteiligung. Es war ein steiniger Weg, der schon an winzigen Hürden zu scheitern schien. Aber die wackeren Kämpen fanden einen Weg dieses für sie anscheinend riesige Hindernis zu überwinden, um der Bevölkerung mehr Bürgerbeteiligung zu bringen.
Nur Schade, dass der Bevölkerung weder ein Download des ominösen Vortrags zur Verfügung gestellt wird, noch, dass wir konkrete Auswirkungen spüren, die ein Mehr an Bürgerbeteiligung verheißen.

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Rubrik: Das Leben schadet der Gesundheit

Was ist das gefährlichstes am Auto im Falle eines Unfalls? Der Tank? Die Batterie?

Mitnichten. Das gefährlichste ist das Kältemittel in den Klimaanlagen. Der Zeit ist die relativ stabile Verbindung R134a (1,1,1,2-Tetrafluorethan) in Klimaanlagen. In Zukunft soll es nach Wunsch der Autoindustrie durch 2,3,3,3-Tetrafluorpropen (R1234yf bzw. HFO-1234yf) ersetzt werden (Nachrichten aus der Chemie, 7/8 2012 S732-733). Der Grund ist ein geringeres Treibhauspotential, welches nach EU Richtlinie 2006/40/EG notwendig wird.
R1234yf zersetzt sich schon bei wesentlich niedrigeren Temperaturen bzw. verbrennt. Es entsteht Fluorwasserstoff bzw. Flusssäure. Die Folgen von Flusssäure für den Menschen sind überaus unschön.

Hier besteht also zukünftig die Gefahr einer Vergiftung nach einem an sich harmlosen Autounfall, da sich R1234yf auch am heißen Motor zersetzen kann.

Die ungiftige Alternative CO2, welche zudem ein deutlich niedriges Treibhauspotential als R134a oder R1234yf hat, scheitert wohl an Mehrkosten, welche die Automobilindustrie nicht tragen möchte.

Ich frage mich warum der ADAC da nichts tut. Oder der ADAC andere Interessen? Dieser Artikel hier suggeriert dies jedenfalls. Ist wenig palusibel, was die „Experten“ da erzählen. Denn erstens gibt es immer den menschlichen Faktor und zweitens gibt es keine 100 % Abkapselung. Schließlich übertreibt Hollywood lediglich in der Häufigkeit von Explosionen aber nicht in der Tatsache, dass diese unter bestimmten Umständen auftreten können. Zudem ist Flusssäure ein Sauzeugs im Vergleich mit Schwefelsäure (Batterie) und Benzin oder Diesel.

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Atomfabrik in Duisburg

Für einen Katastrophenfilm wäre Duisburg der ideale Schauplatz mit der GNS und ihrem Atommüll auf der Richard-Seiffert-Straße. Quasi direkt ans Werksgelände Grenzen u.a. ein Supermarkt und eine Autowaschanlage. In Sichtweite liegt die Duisburger Attraktion Magic Mountain mit Tiger & Turtle, von wo mensch einen wunderbaren Blick aufs Werksgelände hat.

Am vergangenen Samstag fand eine weiteren Demo gegen die GNS statt. Trotz Wahlversprechen von Rot-Grün wurde der Betrieb ausgeweitet.

Auf der Demo wurde von geplanten massiven Erweiterungen berichtet. Ob wir bald wohl mit mehr als 3600 Tonnen schwach- und mittelradioaktiven Atommüll inmitten von Duisburg rechnen müssen.

Die GNS glaubt sie wäre in Duisburg in der Bevölkerung akzeptiert aber das ist nicht der Fall. Diese Wunschvorstellung liegt wohl eher daran, dass die meisten gar nicht wissen was da vor sich geht.

Ein Redner traf es bzgl. recht treffend mit seinem frei wiedergegeben Kommentar über die Atommüllproduktionsindustrie: „Die Gefahren und Kosten werden sozialisiert, die Gewinne werden privatisiert.“ Sieht mensch auch sehr schön daran, dass es sich um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung handelt.

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Weiße Riesen Sachstand

Auf dem Duisburg West Stammtisch am Dienstag wurde beschlossen sich intensiver mit der Kuhnbau-Problematik – besser bekannt als Weiße Riesen – zu befassen.
Kurzfristig wurde jemand mit der notwendigen Expertise und dem notwendigen Einblick eingeladen.

Folgendes erfuhren wir:
Das Dilemma hätte bereits 2010 gelöst sein können, als Herr Fromberger anbot das Gelände für einen Euro zu kaufen und anschließend das Gebäude Ottostr. 24-30 auf eigene Kosten abreißen (mit eventueller Landesförderung) zu lassen.
Natürlich hätte die Stadt Duisburg auf ca. 1 500 000 Euro verzichten müssen. Die Schulden entstanden aus Grundsteuer, Straßenreinigung, Müllabfuhr und ähnlichem. Diese Schulden wurden und werden durch den anscheinend verschollen Eigentümer nicht beglichen. Wie wir daran merken, dass die Gebäude immer noch stehen, kam das Geschäft nicht zustande, obwohl kaum damit zu rechnen ist, dass der Eigentümer noch einmal auftaucht und die Schulden begleicht, die seit 2010 sicherlich noch gestiegen sein dürften.
Anstatt einen sauberen Schlussstrich zu ziehen und weitere Verluste durch Einnahmen zu ersetzen, sowie die Lebensqualität der Anwohner zu steigern wurde das Projekt gestoppt.
Natürlich sind die Eigentumsverhältnisse schwierig aber ich denke unter den gegebenen Umständen hätten die Stadtjuristen einen Weg gefunden. Allein schon im Bundesbaugesetz finden sich ab § 85 ff. diverse Ansätze.

Statt der asbestverseuchten Ruine hätten wir Duisburg ein Schmuckstück der alternativen Energiegewinnung bekommen können. Der Zustand wird jedenfalls nicht besser. Die Keller sind inzwischen mit Regenwasser voll gelaufen, weil es von Oben durch die Fenster reinregnet. Da die Keller mit einer der Tiefgaragen verbunden sind, wird diese ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen und wer weiß schon genau, wie lange die Fundamente noch halten. Insbesondere, wo Tauben im Gebäude sind und der Kot sicherlich nicht gut für Mauern ist.

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Kreisverband und Ortsverband

Mir kommt bei dem Thema in den Sinn: „Der Weg zum Untergang ist mit guten Vorsätzen gepflastert.“
In Duisburg gibt es Befürworter für Kreis- und Ortsverband (KOV). Die Anzahl hält sich die Waage mit jenen die KOV ablehnen. Ich gehöre zu jenen mit ablehnender Haltung.

Gestern auf dem Stammtisch West bzw. dem Arbeitstreffen West in Rheinhausen wurde das Thema nochmal angesprochen.

Die Pro-Argumente waren:
– Feste Strukturen für effizientes Arbeiten.
– Erste Ansprechstelle für Neumitglieder.
– Vertretung nach außen und fester Ansprechpartner.
– Nicht ablehnen nur weil Piraten anders sein sollen.
– Wir können das ja jederzeit wieder Rückgängig machen.

Im Nachhinein habe ich mich natürlich noch weiter mit dem Thema beschäftigt. Es sind mir etliche Kontra-Argumente in den Sinn gekommen, die ich hier zusammen mit den schon geäußerten bringe:
– Feste Strukturen bedeuten nicht zwangsläufig effizientes Arbeiten. Die Erfahrung lehrt mich, dass feste Strukturen häufig sogar zu Lähmung führen. Zudem wird die Eigeninitiative des Einzelnen gebremst. Dabei ist die Eigeninitiative sehr wichtig, denn hier steckt die Innovation. Für effizientes Arbeiten reicht es auch, wenn einer die Verantwortung übernimmt und etwas Koordiniert ohne offiziell ernannt worden zu sein.
– Bürokratie tötet meist Innovation ab. Mit einem KOV würde massiv Bürokratie etabliert.
– Ein KOV könnte (potentielle) Neumitglieder abschrecken, weil sie es von den anderen Parteien schon kennen. Warum sollten sie einer Partei beitreten, bei der sie mit den selben Bedingungen rechnen müssen.
– Durch die Verwaltungspiraten gibt es bereits Ansprechpartner für Neumitglieder. Es muss halt bloß einer der Verwaltungspiraten darum kümmern. Das ist aber auch eine Frage der Definition der Aufgaben im Rahmen einer entsprechenden Satzung.
– Für die Vertretung nach Außen gibt es Pressepiraten. Deren Aktivität lässt sich durch eine entsprechende Geschäftsordnung entsprechend regeln.
– Warum etwas von anderen Parteien übernehmen? Sind wir Piraten wirklich so naiv einen KOV besser hinzubekommen, als die anderen Parteien? Wenn wir einen neuen Politikstil etablieren wollen sollte wir auch über offenere Alternativen nachdenken und wenn nicht vorhanden entwickeln. Wir brauchen nicht die gleichen schlechten Lösungen, wie andere, sondern neue zeitgemäße Lösungen und Wege. Und nur damit es die Presse einfacher hat über uns zu berichten brauchen wir uns auch nicht anzupassen.
– Einmal aufgebaute Strukturen lassen sich nur sehr schwer wieder entfernen. Selbst eine noch so gute Satzung wird mit der Zeit an die „Bedürfnisse“ des Vorstandes angepasst. Das ist natürlich ein schleichender Prozess, deshalb wehret den Anfängen.
– Die Geschichte lehrt uns, einmal angehäufte Macht wird nur überaus Widerwillig wieder abgegeben. Häufig wird die Macht für rein persönliche Zwecke missbraucht und seien sie noch so klein. Die menschliche Natur lässt sich nur schwer einschränken und nicht unterbinden. In evolutionärer Hinsicht sind Menschen immer noch in ursprünglichen Mustern gefangen. Wie jenem von Rudel und Anführer, deshalb gibt es auch häufig den Wunsch nach jemanden der Chef macht oder selber Chef zu machen. Viele streben deswegen nach oben, was sich in Pöstchen, Macht- und Pressegeilheit äußern kann. Und jene Oben verteidigen ihre Position mit allen Mitteln. Nur die wenigsten überwinden die Barriere dieser Instinkte.
– Das Missbrauchsrisiko ist hoch. Das Risiko ließe sich, wenn überhaupt, nur mit einer sehr umfangreichen Satzung/GO verhindern. Das wäre zum Beispiel mehr als formale Hürden für den Vorstand. Etwas, dass den Missbrauch als Sprungbrett für andere Pöstchen verhindert, eine Entlassung mit sehr niedrigen Hürden (z.B. 1/3 Minderheit oder wie bei Sauerland 25 %) um Amtsmissbrauch zu verhindern und viele weitere Maßnahmen.
– Der KOV bindest personelle Ressourcen und jemand aus dem KOV müsste bei allen Veranstaltungen dabei sein (Stammtische, LPT, KMV, usw.) Dadurch steht natürlich weniger Zeit für die kommunale Arbeit zur Verfügung. Zudem haftet der Schatzmeister für finanzielle Fehler, ob sich unter den Umständen jemand für den Posten finden wird?
– Höhere Kosten für die Partei durch den notwendigen Wirtschaftsprüfer (lauf Alexander auf der letzten KMV)
– Mir fällt zudem niemand ein den ich wählen würde.

Mir fallen jedenfalls keine weiteren Pro Argumente ein dafür um so mehr Kontra.
Jeder Duisburger sollte darüber nachdenken, ob eine Kreisverbandgründung unter eine 2/3 Mehrheit sinnvoll ist. Die Gefahr besteht bei einer knappen Mehrheit, dass u.U. einige den Düsseldorfer Weg des Parteiaustritts wählen oder zu Passivpiraten werden.
Mir fallen jedenfalls keine unwiderlegbaren Argumente ein, warum wir den gleichen Fehler, wie die anderen Parteien wiederholen sollen. Ich lasse mich aber natürlich mit sachlicher Argumentation gerne vom Gegenteil überzeugen.

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Keine Fesselung durch Umzug

Bisher war es so, dass mensch beim Umzug und Mitnahme des Telefonvertrages quasi automatisch den Vertrag mitnahm und die Laufzeit meist ab Umzug auf erneut zwei Jahre festgesetzt wurde.

Das hat sich nun geändert, Sprich die Vertragslaufzeit bleibt vom Umzug unberührt.

Die Verbraucherzentrale NRW weiß zudem von einem besonderen Kündigungsrecht beim Umzug zu berichten, wenn in der neuen Wohnung die Leistung nicht erbracht werden kann.

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Integrationskurse werden teurer

Wie hier berichtet kosten die Kurse nun 120 Euro statt 100 Euro. Ich finde schon 100 Euro zuviel. Denn nichts verbindet Menschen so sehr, wie eine gemeinsame Sprache. Und nichts hilft so sehr im Alltag, wie gute Kenntnisse einer Sprache.

Allein für den Beruf oder vorher in der Schule, wer die Sprache beherrscht kann dem Unterricht besser folgen, wer nicht bleibt eher auf der Strecke. Was folgt ist Bildungsfrust und Aggressionen.

Hier wäre eine Stelle, wo mit wenig Kosten, für die Betroffenen ein deutliches mehr an Integration geschaffen werden könnte.

Trotzdem wurden die Hürden nun noch mehr erhöht, als bereits zuvor. Ein deutliches Zeichen, dass entweder kein Interesse an einem guten Miteinander besteht oder einfach kein Verständnis besteht. Dabei empfinden viele die Integrationskurse sogar als wichtig und richtig.

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Geldverschwendung im Bundestag

Für einen Dreiseiter an mit zu einer Petition wurde ein Briefumschlag im Format DIN A5 genommen, obwohl bei drei Seiten normalerweise auch ein Standardbrief zu 0,55 Euro ausreichen würde. Der Brief hätte zudem bei doppelseitigem Druck sogar auf zwei Seiten gepasst.

Das ist in meinen Augen eine vollkommen unnötige Ausgabe von Steuergeldern, sprich Verschwendung. Und wofür das Ganze? Nur um mir mitzuteilen, dass meine Petition zu Kameraattrappen für die Öffentlichkeit angeblich nicht interessant wäre.

Habe ich natürlich direkt einen Grund für meine nächste Petition:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Schreiben im Rahmen von Petitionen doppelseitig gedruckt werden und das kleinstmögliche Porto für Informationsschreiben verwendet wird.
Diese Vorgabe wäre natürlich auf für alle anderen Stellen sinnvoll.

Begründung:
Das Geld der Steuerzahler darf nicht verschwendet werden. An dieser Stelle kann dies mit einfachen Maßnahmen, wie Duplexdruck verhindert werden.

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Telekom Werbung II

Endlich habe ich etwas gefunden, wo Werbung definiert ist. Hatte mich ja gefragt, ob die Telekom recht hat, hat sie anscheinend nicht.

In der RICHTLINIE 2006/114/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 12. Dezember 2006 über irreführende und vergleichende Werbung wird Werbung, wie folge definiert:

„Werbung“ jede Äußerung bei der Ausübung eines Handels, Gewerbes, Handwerks oder freien Berufs mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen, zu fördern.

Das ist doch mal was gutes aus der EU und auch eindeutig.

Die Telekom konnte sich der Argumentation aus meiner vergangenen Mail natürlich nicht anschließen. Wäre ja auch schlecht, wenn die sich plötzlich an Regeln für ihre Werbekarten halten müssten.

Habe jetzt nochmal geantwortet, auf die Richtlinie verwiesen und im Nebenabdruck die Verbraucherzentrale beteiligt.

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Faule Kompromisse

Wenn es eins gibt was ich im Leben ablehne sind das faule Kompromisse.
Das Wahl Ergebnis heute war natürlich ein derartiger fauler Kompromiss. Das es einen der beiden werden würde, war klar. Ebenso, dass die Wahrscheinlichkeit für Link sehr hoch war. Wobei bei der Wahl am 17.06. die Mehrheit gegen Sören Link war.

Wobei ich beim Vorschlag von Krieger für die Loveparade-Gedenkstätte nicht von Kompromiss reden würde. Höchstens zwischen Stadt und Krieger aber nicht für die Betroffenen.
Naja bleibe ich wohl weiterhin bei anderen Möbelhäusern und boykottiere Möbel Krieger.
Wenn die Auseinandersetzung mit Einsprüchen für die Aufarbeitung der Loveparade genauso vonstatten geht, wie in dem Artikel für das Durchdrücken des Möbelhauses beschrieben wurde, dann sehe ich schwarz.

Von CDU erwarte ich keine Aufarbeitung der Loveparade aber nachdem was ich jetzt mitbekomme, dürfte dies wohl auch nicht bei SPD und Grüne geschehen.

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Mit enormer passiver Stimmenthaltung (fast 75 %) wurde …

anscheinend Sören Link zum neuen Duisburger OB gewählt. :-((
Natürlich heißt die enorme Nichtbeteiligung, das für die meisten Sören Link wohl gar nicht geht.

Von 25,75 % der Wählberechtigten stimmten 71,96 % der Wähler mit gültigen Stimmen, also 18,04 % der Wahlberechtigten für Sören Link. An aktiver Stimmenthaltung gab es mit 2,62 % mehr als das dreifache an Stimmenthaltung, als am 0,85 %, was ich als deutliches Zeichen gegen Sören Link werte.

SPD und CDU werden die geringe Wahlbeteiligung, wohl auf das Wetter schieben und nicht auf ihre miserable Politik.

Ich wage die Vorhersage, dass in wenigen Monaten ein SPD-Sparkommissar in Duisburg sein Unwesen treiben wird und Sören Link wird uns erzählen, dass ihm und dem Stadtrat die Hände gebunden sind, während die Giftliste doch umgesetzt wird.

Ich hoffe wirklich mich zu irren. :-(

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Angeblicher Nichtraucherschutz von Rot-Grün

SPD und Grüne, wollen die Nichtraucher schützen. Jedenfalls geben sie das vor. Eine Kneipe, wo geraucht wird brauche ich nicht zu betreten. Ist meine freie Entscheidung.

Anders ist es beim Warten auf Bus und Bahn, wo ich als Nichtraucher meist im Regen stehe, weil überall, wo überdacht ist gequalmt wird. Von so einem schlecht durchdachten „Nichtraucherschutz“ halte ich gar nichts.

Apropos, wenn ich hier lese, dass Passivrauchen schädlich ist, müsste ich dann Raucher theoretisch nicht wegen Körperverletzung anzeigen können? Schließlich ist sogar schon der Versuch strafbar.

Warum nicht einfach eine Volksabstimmung, wo geraucht werden darf und wo nicht oder direkt Zigaretten komplett verbieten aber für die Steuereinnahmen aus der Tabaksteuer sind sich Kraft und Co, wohl nicht zu schade.

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Spruch zum Sonntag

Schlimmer als Fehler zu machen, ist es Fehler zu erkennen und sie dann nicht zu korrigieren.

(Peter Terium, RWE, Juni 2012)

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Bewertung Vitrine Toscana im Lidl Online Shop

Vor einiger Zeit haben wir die Vitrine bzw. Anrichte Toscana aus dem LIDL Online Shop bestellt. Als Datenschützer achte ich natürlich auf den Rahmen für die Behandlung von Daten. Mir fiel nachfolgender Absatz schnell ins Auge:

Wir weisen darauf hin, dass im weiteren Bestellprozess Ihre Daten zur Ermittlung der Ihnen zur Verfügung gestellten Zahlarten automatisiert verarbeitet werden. Zum Zweck der Entscheidung über die Begründung, Durchführung oder Beendigung des Vertragsverhältnisses erheben oder verwenden wir Wahrscheinlichkeitswerte, in deren Berechnung unter anderem Anschriftendaten einfließen.

Durch Fortsetzung des Bestellvorgangs willigen Sie ein, dass zur Kreditprüfung Ihre Daten an die infoscore Consumer Data GmbH, … oder die Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG, … weitergegeben werden. Diese stellt uns die Adress- und Bonitätsdaten einschließlich solcher, die auf Basis mathematisch-statistischer Verfahren ermittelt werden, zur Verfügung. …

Die Daten werden also an Ratingagenturen zur Bonitätsbewertung weitergegeben. Ähnlich der Schufa dürfte vermutlich eine Suche nach Einträgen aber vermutlich auch eine Bewertung des Wohnumfelds stattfinden. Ich nehme an Aufgrund des weiteren Umfelds gab es dann folgendes Auswahl: sofortüberweisung, PayPal, Vorauskasse und Kreditkarte.
Natürlich war kein Bankeinzug bzw. Lastschrift möglich. Hatte ich damals auch mal bei Quelle, weshalb ich dann lieber bei Amazon gekauft habe. Wohin so ein Verhalten Quelle geführt ist ja klar.
Bei Amazon hätte ich im diesen Fall wohl auch besser gekauft, denn die Vitrine wäre da günstiger gewesen, weil ohne Portokosten.

Ca. 10 Tage nach der Überweisung waren die beiden Kartons dann endlich da. Trotz misshandelter Pakete habe es keine größeren Beschädigungen an den Bauteilen. Alles in allem gibt es besser Alternativen als den LIDL Online Shop.

Zur Bewertung der Anrichte selber

Obwohl im LIDL Online Shop die Vitrine als natur lackiert angeboten wird waren viele Bauteile nur von einer Seite lackiert. Anscheinend sollte die Beschreibung in die irre führen und gemeint war natur und lackiert und nicht, wie suggeriert lackiert, so dass die natürliche Maserung durch kommt.

Die Anleitung stellt eine richtige Herausforderung dar. Vieles ist zu klein gedruckt, wodurch die notwendigen Details nur extrem schwer erkennbar waren. Ohnehin war die Konstruktion nur bedingt Intuitiv zugänglich, wie ich es bei Möbeln von IKEA oder dem Dänischen Bettenlager gewohnt bin.

Die Bauteile selber waren teilweise nur schwer Identifizierbar.

Beim Zusammenbauen selber fielen eine Vielzahl von verschiedenen Schrauben auf. Dies machte den häufigen Wechsel der Schraubköpfe nötig. Zudem waren die Schrauben minderwertiger Qualität. Was sich durch schwieriges Einschrauben und häufiges Durchdrehen mit dem Schraubendreher äußerte. Da ich den Vergleich mit guten Schrauben (z.B. Spax) kenne fällt dies natürlich sofort auf.

An vielen Stellen habe ich die Schraublöcher aufgebohrt oder überhaupt erst vorgebohrt. Leider erst nachdem der Zusammenbau einer der Schubladen zu einem Abplatzer der Rückwand führte.

Der Schubladenboden ist überaus ungünstig geformt, da er nur fast quadratisch ist. Generell scheinen mir viele Bauteile schlecht aufeinander abgestimmt zu sein. Insbesondere bei den Einlegeböden für den oberen Teil sind seitlich sehr große Leerbereiche, die nicht auf den Faktor „Holz arbeitet“ zurück zu führen sind. Zudem rutschen die Böden leicht nach vorne Weg, so dass ich diese an der Rückwand festschrauben musste.

Der Schweißfaktor war extrem hoch und mit zwei Personen dauerte der Aufbau ungefähr sieben Stunden exklusive der Vorsortierung der Schrauben und Bauteile. Ich bezweifel, das jemand ohne gute Ausrüstung und solide Grundkenntnisse im Bastelbereich, den Schrank aufgebaut bekommt.

Ich empfehle auf jeden Fall die Rückwand anzuschrauben. Mit Vorbohren und kleinen hochwertigen Schrauben geht das gut und beim nächsten Umzug erleichtert dies einiges.

Alles in allem sind überaus unzufrieden mit Aufbau-/Montageanleitung, Qualität/Verarbeitung, Funktionalität sowie Preisleistungsverhältnis.

Fertig sieht die Vitrine bei entfernter Betrachtung ziemlich gut aus.

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Ich heiße die CDU Duisburg bei den „Raubmordkopierern“ willkommen

Die CDU Duisburg hat sich nun offiziell zu einer Reform des Urheberrechts bekannt.

CDU Duisburg für Reform des Urheberrechts

Wie den meisten klar ist stammt der Spruch „Klar machen zum Ändern!“ von den Piraten und wurde auch schon in einen Wahlkämpfen verwendet. Ebenfalls die Farbe Orange ist die Farbe der Piraten. Da die CDU Duisburg in ihrem Wahlkampf für Benno Lensdorf es versäumt auf die CC-Lizenz der Piraten zu verweisen kann es nur einen Schluss geben, die CDU Duisburg will ebenfalls eine Reform ganz nach dem Motto kopieren für alle. Ganz in der Tradition von Guttenberg.

Ist immer wieder schön, wenn man einen gemeinsamen Nenner findet.

Natürlich stimmt der Inhalt nicht, auch die UNGÜLTIGen STIMMEN werden gezählt.

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CO-Pipeline

Nachdem die CO-Pipeline in einem undurchsichtigen Verfahren genehmigt wurde, sucht Umweltminister Remmel nun per Gutachten nach Alternativen. Nicht ohne Grund, denn die Bürgerschaft geht Massiv gegen das Hinter ihren Rücken gestartete Projekt vor, was an einigen Stellen zwischen Dormagen und Krefeld-Uerdingen sehr dicht an die Wohnbebauung ran geht.

Die bereits bekannten Pannen lassen nichts gutes für die Zukunft der Pipeline durch Städte wie Langenfeld, Düsseldorf, Hilden und Duisburg hoffen. Pannen gab es viele, wie zum Beispiel die nicht sichere Freiheit von Kampfmitteln.

Transparenz von Beginn an hätte hier vieles verhindert werden können. Besonders für Bayer geht die Sache nach hinten los.

Ich hoffe wir bleiben von einer ähnlichen Geheimniskrämerei beim Fracking und auch bei der Kohlendioxidabscheidung verschont. Und am besten ganz von dem Unsinn. Kohlendioxid im Boden zu lagern verschiebt das Problem nur. Und Fracking macht auch die tieferen Grundwasserschichten unbrauchbar.

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Altkleidersammlung II

Ich hatte ja schon mal über Altkleidersammlung berichtet. Seit kurzem stehen in einer Supermarkteinfahrt zwei Container der Babynotfallhilfe. Ich schwanke ja immer zwischen der Frage, ob mensch etwas gutes tut mit einer Kleiderspende oder ob es nur der Bereicherung der Sammelnden dient.
Ist nicht so einfach zu beantworten. Die meisten werde sich nicht lange fragen aber mir ist eine nachhaltige Spende schon wichtig. Deswegen habe ich mal gesucht und bin auf folgenden Artikel gestoßen, der zumindest Zweifel weckt. Auch das Bild der Sammeltonne kommt mir bekannt vor. Vor einige Zeit stand auch mal so eine Tonne vor unserer Tür auf unserem Grundstück. Natürlich hätte ich diese wie im Artikel empfohlen einfach entsorgen können aber ich habe sie einfach als Kompost recycelt. Löcher waren schließlich schon drin und mussten nur noch ergänzt werden und schon war die Tonne ein prima Minikompost.

Ich habe mir natürlich auch die Homepage des Vereins angeschaut und staunte nicht schlecht als ich den Namen Omar Omari als stellvertretender Vorstand las. Bei dem Namen finden sich einige überaus unschöne Artikel keine Ahnung was da dran ist.

Ebenso ist interessant, dass der Verein in Rheinland-Pfalz nicht mehr sammelt und damit einem Sammlungsverbot möglicherweise zuvorgekommen ist.

Die Satzung des Vereins konnte ich mir mangels Flash nicht ansehen.

Wirklich schlauer über den Verein bin ich aber immer noch nicht.

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Kein Gott steht über dem Grundgesetz

Eine medizinisch nicht notwendige Beschneidung ist rechtswidrig (Landgericht Köln Az.: 151 Ns 169/11).

Jetzt empören sich natürlich direkt wieder einige Religionsvertreter. Denen sollte klar sein, dass in Deutschland kein Gott über dem Grundgesetz steht.

Einen Fehler den viele beim lesen des Grundgesetzes machen, ist die Grundrechte nur einzeln zu sehen, dabei ist die Religionsfreiheit (Artikel 4) nur eines von mehreren Grundrechten. An dieser Stelle steht zum Beispiel die körperliche Unversehrtheit (Artikel 2) entgegen. Ansonsten könnte auch jemand die Religion Kannibale ausüben.

Zudem dürfte die Beschneidung im Ursprung etwas für die Gesundheit sein, denn in den heißen Ländern, wo der Ursprung von Religionen liegt, die Beschneidungen durchführen, konnte der Bereich unter der Vorhaut eher als Bruststätte für Krankheiten dienen. Das war natürlich zu einer Zeit, wo die Hygiene einen anderen Standard, als heute hatte. Damals wurden wohl häufig Regeln in religiöse Form gekleidet, die der Gesundheit oder des Zusammenlebens dienten.

Zudem scheint eine Beschneidung die Lust zu dämpfen, was für eine höhere Ausdauer sorgen könnte.

Neben der Beschneidung gibt es noch einige Sitten welchen ihren Ursprung im Alltag gehabt haben dürfen. Wie etwa beim Verzehr von Schweinefleisch.

Das einzige was mir in der Diskussion zu kurz kommt ist die wesentlich brutalere Genitalverstümmelung von Frauen. Beides geschieht ohne Einverständnis der betreffenden, was etwas anderes ist, als wenn jemand sich selbst in vollem Bewusstsein dafür entscheidet.

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Hebesätze für Grundsteuer und Gewerbesteuer in Duisburg

Aus aktuellem Anlass die Hebesätze für Duisburg mit der aktuellen Prognose.

Jahr Gewerbesteuer in v.H. Grundsteuer in v.H.
A B
2007 470 260 500
2008 470 260 500
2009 470 260 500
2010 490 260 500
2011 490 260 550
2012 490 260 590
2013 490 260 590
2014 505 260 610
2015 510 260 610
2016 520 260 610
2017 ? ? ?

Dabei bedeuten A für die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und B für die Grundstücke

Werte 2013-2016 Gewerbesteuer und Grundsteuer, Werte 2011 / 2012, Werte 2010, Werte 2009, Werte 2007 / 2008

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Finanzplanung, Stichwahl und Grünraumvernichtung

Die Rot-Rot-Grüne Ratsmehrheit hat am 25.06.2012 das „Sparpaket“ verabschiedet. Die gute Nachricht zuerst, die Rheinhausenhalle und die Stadtteilbibliotheken bleiben.
Schon kleinste Änderungen können wahrscheinlich die ganze Planung zunichte machen. In dem Zusammenhang verstehe ich die unsolide Schätzung, dass ein Erhöhung der Hebesätze (Grundsteuer und Gewerbesteuer) mehr Geld bringen würde. Da wäre in meinen Augen Lottospielen noch sinnvoller, Bei der Tabaksteuer zum Beispiel, hat die Erhöhung nicht oder nur begrenzt zu Mehreinnahmen geführt. Gleiches zeigt sich bei der Ticketsteuer die ebenfalls zu Ausweicheffekt führte. Ich erwarte in Duisburg eine weitere Zunahme an Leerständen.

Warum die Brunnen nicht deaktiviert werden verstehe ich nicht. Sinnvolles, wie das Auflösen bzw. Zusammenlegen von städtischen Gesellschaft mit teuren Pöstchen wird leider nicht durchgeführt. Und echt Bürgerbeteiligung gab es auch nicht. Und wozu diese arrogante Haltung für dürfte klar sein.

Dass der Termin so günstig kurz vor der Stichwahl liegt kommt sicherlich nicht von ungefähr. In meinen Augen wird es bei der Wahl am Sonntag knapp eine halbe Millionen Verlierer geben. Die Bürgerschaft bekommt leider keinen Neuanfang, obwohl das Wahlergebnis der letzten Wahl in der Anzahl der Stimmenthaltungen eindeutig war.

Weder Sören Link (SPD) noch Benno Lensdorf (CDU) haben das Zeug dazu aus dem parteiischen Räderwerk auszubrechen. Ich blicke jedenfalls mit Trauer in die Zukunft von Duisburg und hoffe, dass möglichst viele Bürger ein klares Zeichen gegen die neuen Sauerlands setzen. Am Besten ein schönes großes Kreuz über den gesamten Wahlzettel.

Eine Änderung der Politik in Duisburg wird schwer. Die trauer ich derzeit nur den Piraten zu. Bis zur Kommunalwahl rechne ich jedenfalls weiterhin nur mit Misswirtschaft.
Wie zum Beispiel der Neubau einer KiTa in Rheinhausen am Glückaufplatz. Sinnvoll wäre natürlich die bereits leerstehenden Gebäude zu nutzen oder eine, welches ohnehin bald leer wird. Nun stattdessen wird eine Freifläche mit Baumbestand gegen einen weiteren Neubau eingetauscht. Und dazu wird eine Schule (Grundschule Beethovenstr.) ihrer Spielmöglichkeit beraubt.

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Bewegung in Duisburg in die falsche Richtung?

Am Bahnhof wir wohl die Bewegung erlahmen, denn die Fernverkehrshaltestelle für Busse am HBF soll einem Hotel weichen.

Ebenfalls weichen sollen Bäume und Parkplatz an der Mercatorstraße. Denn dort soll die Multi Development Zentrale von Deutschland entstehen.
Was das für Karnevalsumzüge bedeutet kann ich mir schon jetzt vorstellen, denn diese werden an der Stelle auf der dann herrschenden Enge nicht mehr in gewohnter Weise stattfinden können. Und auch für den Busverkehr wird es zumindest während der Bauarbeiten zu täglichen zeitraubenden Verzögerungen kommen. Der Parkraum wird auch enger.

Den einzigen Vorteil, den ich neben den Steuern sehe ist, dass möglicherweise anschließend die Haltestelle Tonhallenstraße vom Hoisthochhaus direkt vor den Bahnhof verlegt wird, wodurch die Wartezeit an der Ampel auf dem Weg zum HBF vermieden wird.

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