Passive Stimmenthaltung verklärt?

Der Westen verklärt die passive Stimmenthaltung zur Wahlmüdigkeit und verschwiegt die aktive Stimmenthaltung komplett. Zum Beispiel vertrat Ingo Blazejewski in der NRZ vom Montag die These, dass Sören Link klar legitimiert wäre. Das kann ich nicht nachvollziehen.

Ich bin schon jetzt gespannt, ob sich bei der Bürgerbeteiligung unter OB-Link mehr tut, als beim damaligen Ansatz von FDP, CDU und Linke. Ich hoffen wirklich, dass sich bis 2018 etwas ändert aber eine Zustimmung die geringer ist, als das Quorum zur Abwahl eines OB ist für mich keine Legitimation. Insbesondere, wenn er von einem tollen und überwältigen Wahlergebnis spricht.

Auch die Rheinische Post scheint der Meinung zu sein, dass das Neinzeichen nicht der Rede Wert ist. Selbst bei Xtranews konnte ich nur ganz knapp das Ergebnis der Wahl finden.

Was mich wundert ist, dass am Mittwoch ganz plötzlich feststand, dass die Gedenkstätte jetzt doch größer wird. Ob es da schon Absprachen im Vorfeld gab, um den Wahl-„Erfolg“ noch größer erscheinen zu lassen?

Schon irgendwie seltsam, dass kein Medium die Stimmenthaltung auch nur für erwähnenswert hält.

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