#Fluglärmnews: Strahlenbelastung Flugpersonal

Ich wollte mal wissen, wie die Strahlenbelastung von Flugpersonal aussieht, weil sich auf der Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz hier widersprüchliche Angaben fanden, habe ich mal nachgefragt und folgende Antwort bekommen:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Strahlenbelastung für Flugpersonal ist in erster Linie abhängig von der Flugroute und -dauer. Aufgrund der unterschiedlichen Tätigkeits- und Einsatzbereiche des fliegenden Personals variieren die individuellen Jahresdosiswerte daher stark. Der von Ihnen zitierte Werte von 2 mSv/a repräsentiert dabei lediglich den Mittelwert der Jahresdosiswerte aller ca. 43.000 strahlenschutzüberwachten Beschäftigten der deutschen Luftfahrtbetriebe im Jahr 2016. Der Zahlenwert kann daher nicht unmittelbar auf Flugpersonal bezogen werden, das sehr viele Langstreckenflüge absolviert. Denn wie Sie richtig vermuten, weist Flugpersonal, das häufig auf Langstreckenflügen unterwegs ist, eine entsprechend höhere Strahlenexposition auf. Im Jahr 2016 wurden Werte bis maximal ca. 6 mSv/a beobachtet. In der angehängten Graphik finden Sie einen detaillierten Überblick über die Häufigkeitsverteilung von Jahresdosiswerten beim fliegenden Personal im Vergleich zu anderen Berufsgruppen.

Werte größer 6 mSv/a wurden beim Flugpersonal im Übrigen nicht beobachtet, da aus Arbeits- und Strahlenschutzgründen in Deutschland die maximale Flugdauer der einzelnen Beschäftigten begrenzt ist. Somit ist auch die maximale Strahlenbelastung für das fliegende Personal begrenzt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Damit ist man knapp unter den Werten für den Kontrollbereich von 6 mSv/a. Nicht sehr vertrauenserweckend und ich bin mir sicher, dass die Fluglinie hier bestimmt nichts zur Dosisreduzierung tun.

Habe hier noch mal ein paar Nachfragen gestellt.

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#Duisburg: Verwaltungsausreden bei LKW in Friemersheim

Die Stadtverwaltung in Duisburg scheint mir ständig bemüht dumme Ausreden zu erfinden, warum etwas nicht geht. Bestes Beispiel ist die Begründung warum man nicht mit einer automatischen mobilen Fotofalle gegen LKW Durchfahrten durch Friemersheim von Logport I nach Logport III vorgehen könne.

Die Antwort ist hier in dieser Drucksache zu finden.

Aber was hat das Rettungswegenetz mit Sperren für LKW zu tun? Nichts, deswegen taugt es auch nicht, als Ausrede, sondern ist einfach nur lächerlich. Man kann jederzeit ein Schild drunter hängen: Rettungsfahrzeuge frei. Einfach, simpel und pragmatisch. So klappt Verwaltung.

Zusammenfassend kann man sagen: Lustig, lachhaft, Duisburger Stadtverwaltung.
Wobei man bedenken muss, dass die dort extrem unterbesetzt sind und vermutlich sich gar nicht mit der Thematik auseinandersetzen konnten. Die Vermutung anderer, dass hier eine Entscheidung zugunsten von Logport getroffen wurde, möchte ich nicht glauben.

Eine gute Verwaltung findet Lösungen, eine schlechte Verwaltung findet Ausreden und Hindernisse.

Der Politik kann man zugute halten, dass dies in der Bezirksvertretung erst einmal nur in erster Lesung beraten wurde. Wobei ich das Schreiben komplett abgelehnt hätte, weil lachhafter Unsinn.

Die Petentin hat die Antwort vorab über die Presse bekannt gemacht und die Sinnhaftigkeit einer solchen Antwort hinterfragt. Mal sehen, ob die Verwaltung es sich vielleicht doch noch einmal anders überlegt.

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#Fluglärmnews: Lachnummer #Biokerosin – #Kerosinsteuer

Der Flugverkehr wird nicht dadurch ökologischer, dass man Biokerosin verwendet.
Unwahr ist jedenfalls, dass die CO2-neutral wäre. Denn für die Produktion von Biokerosin wird ebenfalls Energie und Rohstoffe benötigt. Ebenso für den Transport.

Es wäre zwar eine Verbesserung, aber viel wirksamer wäre eine saftiger Kerosinsteuer.

Und noch wirksamer wäre weniger fliegen und den Expansionsgelüsten von Flughäfen und Gesellschaften einen Riegel vorzuschieben. Machbar wäre dies.

Fluglärm tötet!

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#Rheinhausen: Neue deutsche Schlechtschreibung

Auch beim Straßenverkehrsamt scheint die Personalnot auch immer eklatanter zu werden. Oder ist es die miserable Bildung an Schulen?

Ich stehe jedenfalls vor einem Rätsel, wie man Brahmstr. so falsch schreiben kann. Der Autokorrektur fällt es jedenfalls auf und weist sogar auf den Musiker Brahms hin.

Das muss wohl neue deutsche Schlechtschreibung sein. Ich bin zwar teilweise eine Niete in Rechtschreibung, aber das fällt selbst mir auf.

Oder kostet jeder Buchstaben auf einem Straßenschild extra und die Stadt Duisburg spart so Geld?

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#Fluglärmnews: Beluga – Luftfracht ist einfach zu billig

Was für ein Unsinn. Warum müssen Flugzeugteile an so vielen unterschiedlichen Orten gefertigt werden, dass es billiger ist, die Teile per Luftfracht zu transportieren?

Das ist weder Ökonomisch, noch ökologisch sinnvoll. Andererseits sind auch die Subventionen (fehlende Kerosinsteuer) des Luftverkehrs auf Kosten des Steuerzahlers nicht sinnvoll.

Eine angebrachte Erhöhung der Hartz-IV-Sätze wird verweigert, während gleichzeitig die Gewinne der Luftfahrtbranche unterstützt werden. Ist so etwas sozial oder gerecht? Wo ist der Aufschrei der SPD? Wo der Aufschrei der CDU? Oder bezieht sich bei letzterer die Nächstenliebe alleine auf die Brieftasche?

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#Duisburg ist Waldmangelkommune

Erstaunlicherweise findet man nur wenig Informationen über die Waldmangelkommune Duisburg. Gibt man die beiden Worte zusammen ein, gab es bisher genau einen Treffer und nicht mehr. Dies ist verwunderlich, mangelt es doch an Wald und die Bäume werden immer weniger. Noch dazu plant die Stadt mit dem Kahlschlag 2027 weitere Waldflächen zu vernichten.

Gute Stadtplanung würde das Gegenteil tun, aber gute Stadtplanung und Duisburg passen nicht zusammen. Zu sehr spielen hier der Schuldensumpf und politische Befindlichkeiten eine Rolle. Pöstchen bei irgendwelchen obskuren Gesellschaften sind wichtiger, als etwas gegen den Kahlschlag zu unternehmen. Dabei ist es bereits jetzt zu heiß in Duisburg.

Die Vernichtung von Frischluftschneisen wird massiv vorangetrieben, durch Projekte die allerhöchstens dem Zweck dienen mehr Einwohner zu bekommen. Vermutlich nicht einmal deswegen, weil es dann mehr Steuern gibt, sondern damit der OB mehr Geld bekommt. Denn ansonsten würde man versuchen Duisburg lebenswerter zu machen und nicht immer mehr Straßen, Parkplätze und Immobilien schaffen.

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#Fluglärmnews: Flughafen Düsseldorf wird lange warten müssen

Die Bearbeitung der Kapazitätserweiterung wird mindestens fünf Jahre dauern, weil es so viele Einwendungen gab. Daran wird sicherlich auch nicht der Jammern und Drängeln des Flughafens Düsseldorf ändern.

Dazu kommen dann natürlich noch die Klagen durch die lärmgeplagte Bevölkerung.

Man sieht hier deutlich, dass sich wehren zumindest eine Entscheidung deutlich verzögern kann.

Die Zahlen der abgelehnten Slots sagen dagegen nicht sonderlich viel aus.

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