Die Stadt Duisburg gibt jährlich weit über 100 000 000 Euro für Straßenverkehr aus. Also insbesondere Fahrbahnen und Brücken. Nur ein winziger Bruchteil der Kosten wird direkt vom Hauptnutzer KFZ-Verkehr getragen. Und obwohl die Stadt Duisburg so viel Geld ausgibt, sind die Straßen in einem so schrottigen Zustand.
Nun hat die Stadt angekündigt, dass man für 2027/2028 einen Sparhaushalt planen wolle. Ich wage die Vorhersage, dass man hier bestimmt nicht beim KFZ-Verkehr die Kosten senkt und mehr auf jene umlegt, welche die Hauptlast verursachen. Denn wenn man sparen will muss man Einnahmen und Ausgaben betrachten und dann entweder die Einnahmen erhöhen oder die Kosten senken.
Im Straßenverkehrsbereich dürfte Rad- und Fußverkehr kaum eine Rolle spielen bei den Kosten. Schäden an Rad- und Gehwegen sind entweder durch KFZ-Verkehr oder durch Bäume. Bäume brauchen sehr lange, für Schäden.
LKW nutzen bekanntlich Fahrbahnen und Brücken sehr stark ab und in Duisburg gibt es durch Logport sehr viele davon, die auf vielen Strecken durchs Stadtgebiet gefahren werden. Dabei werden Schäden verursacht. Es wäre also nur angemessen, die vollen Kosten, für den KFZ-Verkehr möglichst vollständig auf selbigen Umlegen. Also etwa durch eine Brückennutzungsabgabe oder Straßennutzungsgebühren. Dies wäre natürlich insbesondere für LKW sinnvoll, die auf unerwünschten Strecken gefahren werden. Denn durch Verringerung der Verkehrsflüsse würden die Schäden zumindest auf einige wenige Strecken fokussiert.
Die dumme Genehmigungspolitik der Stadt Duisburg kommt uns auf jeden Fall teuer zu stehen. Eine Verringerung der Fahrbahnen und Fahrverbote auf bestimmten Strecken senken die Kosten für die Infrastruktur.
Es muss endlich in der Politik ankommen, dass KFZ (MIV + LKW) teuer sind und ÖPNV, Rad- und Fußverkehr günstig.









































