#Duisburg: Offenlage kommunale Wärmeplanung startet – #Wärmepumpe #Fernwärme #Erdgas

In einer Drucksache konnte ich es bereits am Wochenende lesen, nun hat die Stadt Duisburg seit gestern die kommunale Wärmeplanung offengelegt.

Mehr Details findet man hier in der Pressemitteilung und hier auf der Seite der Stadt zur Wärmeplanung.

Seit gestern bis 8. März kann man sich beteiligen.

Das Dokument ist sehr umfangreich und nicht immer leicht verständlich.

Ein Datum, wann das Erdgasnetz abgeschaltet wird, fehlt leider, sodass man keine Planungssicherheit bekommt. Das erschwert die Umstellung.

Die zukünftige Stromnetzbelastung erscheint mir nicht überall richtig gesehen zu werden. Man unterschätzt hier möglicherweise den Bedarf, was dann zu Einschränkungen führen könnte.

Visualisierung durch ein Wärmebild, als Symbol fürs Heizen.
Thermographie einer Fassade mit Tür und Fenster und Darstellung der Temperaturen in unterschiedlichen Farbtöne von Gelb bis Violett.

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#Glyphosat schadet Bienen! – #Umweltschutz #Klimaschutz

In Nachrichten aus der Chemie (Dezember 2024) S. 9 steht:
„Beispielsweise gilt Glyphosat inzwischen nicht mehr als bienenfreundlich, nachdem Effekte auf das Mikrobiom im Bienendarm entdeckt worden waren, die den Insekten zu schaffen machen.“

Das heißt Glyphosat kann Bienen sehr zu schaffen machen. Insbesondere Wildbienen könnten durch Glyphosat geschwächt werden. Ich würde mal davon ausgehen, dass auch bei anderen Insekten Effekte auftreten könnten, die ebenfalls zum Einbruch bei Populationen führen, was wiederum die Nahrungspyramide zerstört und dadurch massiv in den Naturhaushalt eingreift. Der massive Artenschwund durch die Menschheit ist sichtbar. Bei Bienen schwächt dies Ökosysteme und neue Pflanzen. Wenn aber der Verlust an Insekten die Vögel sterben lässt, dann könnte das für den Menschen sogar sehr gefährlich werden. Etwa in Hinblick auf Mücken, die sich dann ohne Fraßfeinde erheblich stärker ausbreiten könnten. Da Mücken Krankheiten übertragen, kann dies also u. U. sogar tödlich für die Menschen ausgehen.

Natürlich gibt es auch an vielen anderen Stellen Eingriffe durch den Menschen, sodass in Summe die Effekte erheblich sind. Da aber Behörden nie aufsummieren, welche Beeinträchtigung besteht, wird dies auch bei Genehmigungen für egal was nicht ausreichend berücksichtigt. Derartige Summeneffekte, müssten aus meiner Sicht immer mitgeprüft werden. Und wenn irgendwelche Menschen von Entfesselung und Entbürokratisierung schwafeln, dann ist das im Endeffekt immer allgemeinwohlschädlich, weil man definitiv an den falschen Stellen ansetzen wird.

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#VisionZero: Nach „Unfall“ lebenslanges Fahrverbot! – #Anticar #Verkehrssicherheit

Sog. Unfälle passieren nicht, wie die Medien oft fälschlicherweise behaupten, sie werden immer durch Fehlverhalten verursacht. Da KFZ eine hohen Masse haben und eine hohe Geschwindigkeit haben können, müssen entsprechend höhere Anforderungen an die Person am Steuer gestellt werden. Die StVO gibt ziemlich klar vor, wie man sich verhalten muss, dass es nicht zu Verletzten und Toten kommt.

Das heißt wem erlaubt wird eine KFZ zu führen, sollte sich so verhalten, dass niemand zu Schaden kommt. Macht man das nicht, sollte automatisch in Abhängigkeit des Verschuldens, die Führerschein temporär oder sogar dauerhaft entzogen werden.

Wer beruflich fährt sollte entsprechend schwerer bestraft werden, da die Gefährdung durch Fehlverhalten deutlich größer ist. Und natürlich sollte man hier auch endlich Halterhaftung einführen, sodass man klar benennen muss wer gefahren ist, falls dies nicht ohnehin bekannt ist.

Dass man stattdessen Autofahrende verhätschelt und deren Taten verharmlost, sorgt immer weiter für Tote und Verletzte. Klare Benennung ist deshalb auch so wichtig.

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#Duisburg: Aber Sicher? – Echt Seltsam! – #Ihscooter #VisionZero

Vor ein paar Tagen hatte ich bei der Stadt Duisburg mal wegen „Duisburg: Aber Sicher“ nachgefragt (mehr dazu hier) und doch sehr schnell eine Antwort bekommen.

Finde nach der Antwort um so seltsamer, dass man sich im Verkehrsausschuss auf
„Duisburg: Aber Sicher“ bezieht, wenn es da nicht einmal Protokolle gibt und auch keine Beschlüsse gefasst wurden.

Demnach ist in der Niederschrift der Satz:
„Die Verwaltung steht mit den Akteuren der Verkehrssicherheitsarbeit im Netzwerk „Duisburg. Aber sicher!“ im Austausch und stimmt sich hier regelmäßig zu denkbaren Maßnahmen ab.“
unwahr, denn wenn man sich abstimmt, ist das mehr als nur mal nebenbei ein bisschen darüber zu reden. Da müsste schon ein Beschluss oder irgendwie anders gearteter Konsens erzielt werden. Möglicherweise ist das aber auch nur wieder eine Nebelkerze, damit die Verwaltung weiterhin nichts tun muss gegen die massiven Missstände bei Ihscootern.

Demnächst wird es in Hinblick auf Ihscooter eh spannend, da diese dann einer Genehmigung bedürfen. Die Stadt Duisburg hat bisher nur Verwaltungsakte in Form von Verträgen mit den Ihscooter Verleihern, das reicht dann aber nicht aus. Das heißt, dass man ohne rechtskonforme Genehmigung möglicherweise sogar eine sofortige einstweilige Verfügung erzielen kann, mit der eine Entfernung der Ihscooter aus Duisburg einhergeht. Zumindest temporär. Der Fuss e. V. hat hier über die Gesetzesänderung berichtet.

Ihscooter blockieren einen recht breiten Gehweg vollständig durch eine große Anzahl.

Relevanter Teil der Antwort:
„im Netzwerk „Duisburg. Aber sicher!“, das keine Mitglieder im engen Sinn hat, sind verschiedene Akteure mehr oder weniger aktiv in der Verkehrssicherheitsarbeit. Neben der Stadt Duisburg mit unterschiedlichen Verwaltungseinheiten tauschen sich ADFC Duisburg, VCD Duisburg, Bürgerstiftung Duisburg, ACE, Verkehrswacht Duisburg, Polizei Duisburg (Verkehrsunfallprävention) und DVG bei den etwa zwei Treffen im Jahr sowie bilateral und anlassbezogen analytisch und konzeptionell sowie umsetzungsbezogen aus. Niederschriften werden nicht erstellt, da es sich um Arbeitstreffen handelt, bei/zu denen sich die Anwesenden typischerweise Notizen machen (können).
Zu E-Tretrollern sind keine Beschlüsse gefasst worden, jedoch sind sie meiner Erinnerung nach Gesprächsthema gewesen.“

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#Rheinhausen: Gehwegparken behindert Fußverkehr auf Hermannstr.- #Duisburg

Die Hermannstr. in Rheinhausen ist eine echte Katastrophe. Obwohl auf der Fahrbahn ausreichend Platz wäre, hat man dort per Parkflächenmarkierung das Parken auf dem Gehweg angeordnet.

Der noch nutzbare Gehweg ist dort etwa drei Gehwegplatten (30×30 cm) breit. Auf zwei Gehwegplatten wird geparkt (ca. 60 cm) plus weißer Streifen und Bordstein wäre der Gehweg so ca. 1,7 m breit.

Von Links, zwei Gehwegplatte mit KFZ, weißer Streifen, drei Gehwegplatten für Fußverkehr an Hermannstr. in Duisburg Rheinhausen.

Es wäre also problemlos Begegnungsverkehr für Fußverkehr möglich und auch die Fahrbahn ist breit genug, wie ein Stück weiter ein Bereich mit Bäumen klar belegt.

Herrmannstr. Duisburg Rheinhausen. Links ein PKW vollständig auf der Fahrbahn, Rechts ein PKW teilweise auf Gehweg

Das stellt sich natürlich schon die Frage, wieso die Stadt Duisburg dort Parken angeordnet hat. Es gibt keinen ersichtlichen Grund. Die PKW könnten problemlos auf der Fahrbahn stehen. Bei ca. 80-90 cm nutzbarer Gehweg für Fußverkehr ist kein ungehinderter Begegnungsverkehr möglich, womit man grundlos durch parkende KFZ den Fußverkehrsfluss behindert, obwohl das rechtlich nicht zulässig ist. Es muss ungehinderter Begegnungsverkehr möglich sein.

Aber es wird teilweise noch schlimmer. Wenn Müllabfuhr ist, dann kann man den Gehweg gar nicht mehr benutzen, weil der nur für eine Person so gerade eben ausreichende Gehweg noch stärker eingeschränkt wird, so dass Menschen mit Rollator, Hackenporsche oder Gepäck keine Chance hätten und Rollstühle ein massives Problem hätten, denn der Wendekreis von diesen ist laut Fuss e. V. 1,5 m.

Hermannstr. Duisburg Rheinhausen mit Hecke und Mülltonnen

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass der Winterdienst laut Satzung eine Mindestbreite von 1,2 m freiräumen muss, was an der Stelle nicht möglich ist. Und die rechtswidrige pauschale Gehwegfalschparkanordnung der Stadt Duisburg sieht 1,5 m bzw. 1,2 m. Also alles breiter als der aktuelle Zustand an der Hermannstr.

Der Zustand zeigt sehr deutlich, wie fußverkehrsfeindlich die Stadt Duisburg und die Politik sind.

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#Klimaschutz wäre nützlich für Wirtschaft – #CDU #Wirtschaftsimpotenz

Wenn die CDU nicht so faul wäre beim Klimaschutz, würde es der Wirtschaft besser gehen, denn mangelhafter Klimaschutz kostet weltweit extrem viel Geld. Nicht nur weil Fachkräfte durch Hitze sterben, sondern auch durch hitzebedingten Arbeitsausfall. Das kostet laut Nachrichten aus der Chemie 1 % der weltweiten Wirtschaftsleistung, da dadurch rund 639 Milliarden Arbeitsstunden ausfallen, also wann immer die CDU rumjammert, es würde zu wenig gearbeitet, dann liegt es daran, dass die CDU zu wenig am Klimaschutz arbeitet. Und selbst wenn der Ausfall im Ausland stattfinden sollte, so wirkt sich dies natürlich auch auf Deutschland mit viel Export aus.

CDU betreibt beim Klimaschutz zumindest Arbeitsverweigerung, wenn nicht sogar Sabotage und das ganz sicher nicht im Sinne des Allgemeinwohl. Es dient nicht dem Allgemeinwohl den Reichen kurzfristig mehr Geld einzubringen, während die Gesellschaft leidet. Diese Wirtschaftsimpotenz der CDU tritt immer wieder deutlich zutage. Keine Ahnung warum Medien denen immer noch Kompetenz zuschreiben, vielleicht auch eine Lüge, die einfach nur oft genug wiederholt wurde.

Sprich klimaschädliches Verhalten schadet der Wirtschaft auf vielen Ebenen.

Klimaschänder Flugverkehr als Symbolbild für mangelhaften Klimaschutz:
Flugzeug beim Landeanflug am Flughafen Düsseldorf, von unten. Die Bäume sind winterlich kahl und der Himmel darüber grau.

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#Digitalisierung: Mein Justizpostfach

Der Personalausweis hat auch eine Onlinefunktion, welche allerdings m. W. die meisten nicht nutzen, obwohl dies durchaus einige Angelegenheiten mit Behörden vereinfachen kann.

Was mir gut gefällt ist die Seite: Mein Justizpostfach

Der Weg dahin ist etwas aufwändiger, da man entweder einen entsprechenden Kartenleser und die Onlineausweissoftware installieren muss oder das Handy anstelle des Kartenleser einsetzen muss, was umständlicher sein soll. Natürlich muss auch die Onlinefunktion im Ausweis freigeschaltet sein, dies geht aber recht einfach bei den entsprechenden Ausweisstellen.

Hat man dies aber erst einmal installiert geht es ziemlich einfach. Ausweis auflegen, die Seite Mein Justizpostfach aufrufen und dann kann man allen Behörden Schreiben schicken, die rechtlich, wie unterschrieben sind ohne ausdrucken oder anderen zusätzlichen Aufwand. In Duisburg sind auch die Wirtschaftsbetriebe zu finden, sodass man dort auch einen Widerspruch gegen einen Bescheid einlegen kann, ebenso beim Finanzamt. Einwendungen im Rahmen von Öffentlichkeitsbeteiligungen müssen so nicht ausgedruckt werden. Und auch mit Rechtsanwälten und Gerichten kann man so kommunizieren. Gerade wenn man häufig mit Behörden kommuniziert ist dies sehr hilfreich.

Wünschenswert wäre, dass auch Banken und andere Stellen dort Accounts einrichten würden, da man auf diesem Weg rechtsverbindliche Aufträge erteilen kann. Das würde die Korrespondenz an vielen Stellen vereinfachen und Ausdrucken in vielen Fällen unnötig machen.

Mich wundert, dass dies kaum beworben wirbt, aber vielleicht will man auch nicht, dass die Bevölkerung einfach und verbindlich mit Behörden kommunizieren kann.

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#Duisburg: Aber Sicher??? – #VisionZero #Verkehrssicherheit #ADFC #Ihscooter

Zu den lästigen, behindernden und mitunter lebensgefährlichen Ihscootern auf Rad- und Gehwegen behauptet die Stadt Duisburg in der Niederschrift des Verkehrsausschuss vom 02.10.2025:
„Die Verwaltung steht mit den Akteuren der Verkehrssicherheitsarbeit im Netzwerk „Duisburg. Aber sicher!“ im Austausch und stimmt sich hier regelmäßig zu denkbaren Maßnahmen ab.“

Klingt ja erst einmal gut, allerdings irritiert schon sehr, dass im dem Netzwerk auch die DVG sind, die eher für Verkehrsunsicherheit sorgen. Besonders im Bereich um die Haltestelle Hauptbahnhof, wo ständig zahlreiche DVG-KFZ auf dem Rad- und Gehweg stehen und den fließenden Verkehr aus meiner Sicht erheblich beeinträchtigen.

Sowohl von der Seite der DVG, wie auch der Seite der Stadt Duisburg fand ich einen Link, der beim Aufruf nur 404 lieferte. Wenn die Pflege der Seite ein Indiz dafür ist, wie ernsthaft man an dem Thema arbeitet, dann wohl eher gar nicht. Oder sind das intransparente Hinterzimmertreffen? Denn man findet weder Protokolle der Sitzungen, falls es überhaupt welche gibt, noch weitere Informationen. Etwa wer alles Mitglied ist. Auf der Seite der DVG stand etwas von DVG und ADFC, sowie einigen weiteren. Aber ein regelmäßiger Austausch, kann auch quasi ein Stammtisch sein, wo am Ende nichts rauskommt. Denn die Ihscootersituation verbessert sich nicht.

Falls es da Treffen geben sollte, kommt in Hinblick auf Ihscooter da definitiv nichts bei raus. Denn eine recht typische Situation mit Ihscootern sieht in Duisburg so aus:https://ulrics.blog/wp-content/uploads/2025/12/timephoto_20251206_140621-verkehrsanarchie-ihscooter-a.jpg

Vielleicht nicht immer mit so vielen, aber blockierte Wege erlebe ich ständig.

In der gleichen Niederschrift lügt die Verwaltung dann:
„So sind mit der Schaffung der Rechtsgrundlage der „Elektrokleinstfahrzeugeverordnung“ (eKFV) durch den Bund Mitte 2019 zwar Regeln für die Technik sowie das Fahren festgelegt worden, für das Abstellen gelten jedoch die Vorschriften für Fahrräder. Eine straßenrechtliche Sondernutzungserlaubnis für feste Zonen würde daher eine vom Gesetzgeber nicht vorgesehene Einschränkung darstellen. Zudem wäre eine rechtssichere Durchsetzung schwierig und aufwändig.“
Das mag vielleicht für private Escooter gelten nicht aber für Ihscooter, also diese Leihdinger, die ständig im Weg stehen und durch die Stadt problemlos geregelt werden könnten. Und auch die Behauptung die Kontrolle wäre aufwändig ist gelogen. Die Kontrolle kann man getrost den Firmen überlassen, wenn bei Verstößen 3- bis 4-stellige Kosten fällig werden, pro Einzelfall, etwa nach Anzeige durch die Bevölkerung. Der Gesetzgeber gibt den Kommunen entsprechend Spielraum für Sondernutzungen, wie die Bereitstellung von Leihfahrzeugen, also lasst endlich diese elendigen Lügen zu Ihscootern!

Sieht mehr und mehr so aus, als müsst man auch hier die Stadt Duisburg vor Gericht dazu zwingen, die Verkehrsregeln durchzusetzen, auch wenn dies scheinbar gar nicht zu passen scheint. Man fragt sich nur, was die Motive sind, die aktuelle Anarchie zu dulden.

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#Bundesregierung lehnt #Verkehrsgefährdungsbeurteilung ab und damit #VisionZero

In einer schon älteren Antwort auf eine meiner Petitionen, lehnt die Bundesregierung trotz Lippenbekenntnis klar VisionZero ab.

Da steht zwar geschrieben:
„Der Petitionsausschuss betont zunächst, dass oberstes Ziel aller Maßnahmen im Straßenverkehr die Verkehrssicherheit ist. Nach der VwV-StVO ist die „Vision Zero“ – keine Verkehrsunfälle mit Todesfolge oder schweren Personenschäden – Grundlage aller verkehrlichen Maßnahmen. Prävention ist zudem bereits einer der Leitgedanken des Verkehrssicherheitsmanagements, welches durch die für die Straßen verantwortlichen Stellen in Bund, Ländern und Kommunen durchgeführt wird. Neben der in der Petition angesprochenen Unfallkommissionsarbeit (siehe dazu VwV-StVO zu § 44, Absatz 1, RN 1 ff), die sich reaktiv um die Identifizierung und Beseitigung von Unfallschwerpunkten kümmert, sind verschiedene Verfahren des Verkehrssicherheitsmanagements etabliert,die der Prävention von Unfällen dienen.“

Prävention ist kein Leitgedanke, den man als solchen in der Realität wahrnimmt. In der Praxis ist nur Autoverkehrsfluss relevant und so sieht es dann halt auch aus. Und auch hier zeigt sich, dass man VisionZero nicht verstanden hat. Denn mit einer Unfallkommission reagiert man auf eine Stelle, wo es bereits Verletzte und/oder Tote gegeben hat. Das ist keine Prävention, sondern Reaktion. Und es ist zudem absurd sich nur auf die Stellen zu fokussieren, an denen bereits Verstöße festzustellen sind. Prävention heißt überall eine Situation zu schaffen, dass es möglichst keine Toten und Verletzten gibt.

Richtig lächerlich und an der Realität vorbei wird es dann bei:
„Die VwV-StVO enthält die Vorschrift, dass die Straßenverkehrsbehörden alle zwei Jahre eine umfassende Verkehrsschau vorzunehmen haben (VwV-StVO zu § 45, Absatz 3, RN 57). Auf Straßen von erheblicher Verkehrsbedeutung und überall dort, wo nicht selten Unfälle vorkommen, alljährlich, erforderlichenfalls auch bei Nacht.“

Das steht zwar in der VwV-StVO so drin, ist aber das Papier nicht wert, was es belegt. Fakt ist, dass an vielen Stellen gar keine Verkehrsschauen stattfinden. Die Verkehrsschau findet nur ganz selten statt und man kann dies auch problemlos belegen indem man bei einer beliebigen Kommunen ein paar Straßen heraussucht und bei diesen noch dem Protokoll fragt. Man wird nichts oder nur in Einzelfällen etwas bekommen. Man hat eine Regeln, die in der Theorie funktioniert, aber in der Praxis nichts bewirkt. Na gut, man kann natürlich sagen, dass auch eine Verkehrsgefährdungsbeurteilung nichts bewirken würde, das mag sogar stimmen, aber vielleicht sollte hier auch die Konsequenz sein, die Verkehrsschauen in die StVO zu schreiben, statt nur in eine offensichtlich unverbindliche Verwaltungsvorschrift.

Dies Kontrollen:
„Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht haben zudem die Straßenbaulastträger regelmäßig sogenannte Streckenkontrollen durchzuführen, deren Art und Häufigkeit von der Verkehrsbedeutung und dem Gefährdungspotenzial der jeweiligen Strecke abhängen und die teilweise mehrmals pro Woche erfolgen.“
finden sogar statt, aber offensichtlich nicht sorgfältig und gründlich, wenn man zugewachsene Gehwege dabei nicht als Problem erkennt. Denn in Duisburg scheinen dies die WBD zu sein und da hatte ich schon mal in einem Fall nachgefragt und man hatte zugewachsene Gehwege nicht als Problem der Verkehrssicherungspflicht erkannt. Dies ist aber genau wie die Verkehrsschau sicherlich ein Punkt, an dem man ansetzen und dies lokal einfordern kann.

Ansonsten verweist man nur auf Fernstraßen, die aber wenig mit den Problemen in einer Stadt zu tun haben.

Zu Baustellen verweist man auf RSA und was demnach eigentlich zu tun wäre, was aber in Duisburg nicht geschieht. Was mal wieder zeigt, wird haben viele Regeln, die aber wenig nützen, wenn sie nicht angewandt werden.

Das Fazit, dass im Prinzip alles vorhanden wäre für Verkehrssicherheit zu sorgen, mag ja sogar stimmen, aber da es nicht angewandt wird und massive Verstöße gegen geltendes Recht quasi der Alltag sind, ist es kein Wunder das es ständig Tote und Verletzte in Deutschland gibt. Bei einer Verkehrsgefährdungsbeurteilung gäbe es am Ende eine Erfolgskontrolle, bei der Bundesregierung bzw. beim Bundesverkehrsministerium gibt es diese Kontrolle offensichtlich nicht, denn ansonsten hätte man festgestellt, dass die Theorie nett ist, aber die Praxis eine Katastrophe. Oder sieht man hier gar bewusst weg?

Geisterrad, in weiß angemaltes Fahrrad, als Symbol für einen Toten beim Radverkehr an dieser Stelle

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#Bundesregierung distanziert sich von #VisionZero – #Fahrrad #Bußgeld

In 2022 hatte ich eine Petition eingereicht für verpflichtende Nachschulung für alle Autofahrenden, um diese auf den aktuellen Stand der Verkehrsregeln zu bringen.

Wie nicht anders zu erwarten hat die Bundesregierung dies über den Petitionsausschuss abgelehnt. Die Begründung sagt aber sehr viel darüber aus, dass die Bundesregierung VisionZero als Konzept für keine sog. Unfälle ablehnt. Rad- und Fußverkehr dürfen also weiterhin durch mangelhafte Kenntnisse der Verkehrsregeln gefährdet werden.

Auf der Seite des Petitionsausschuss ist der volle Text der Begründung zu lesen. Hier nur die aus meiner Sicht besonders relevanten Punkte.

So behauptet man:
„Eine allgemeine Verpflichtung für alle Autofahrende zu einer Nachschulung über aktuell geltende Verkehrsregeln stellt einen nicht gerechtfertigten Eingriff in die allgemeine Handlungsfreiheit gemäß Artikel 2 Absatz 1 Grundgesetz (GG) dar, da ein gleich wirksames, aber weniger einschränkendes Mittel in Form von anlassbezogenen Überprüfungen vorliegt.“

Wäre eine Genehmigung so begründet, dann könnte man dagegen klagen, weil hier nicht gegen das Recht auf Leben und Gesundheit abgewogene wurde. Die Handlungsfreiheit hat da ihre Grenzen, wo andere geschädigt werden. Das Menschen im Verkehr mit KFZ verletzt und sogar getötet werden ist ein Fakt. Sprich die Handlungsfreiheit hat hier zurückzustehen. Zumal ja belegt ist, dass das Mittel nicht wirksam ist, denn ansonsten gäbe es keine Toten und Verletzten.

Interessant ist die Aussage:
„Das trifft in der Regel nicht bloß bei Personen zu, die die Verkehrsvorschriften nicht oder nur unzureichend kennen oder beherrschen, sondern auch bei solchen, die die Bedeutung und Tragweite der Vorschriften nicht erfasst haben. Bereits eine einmalige Verfehlung kann dabei Anlass zu einer Vorladung sein. Vor allem, wenn ein grober Verstoß gegen eine grundlegende Vorschrift vorliegt, oder wenn die oder der bei dem Verstoß Betroffene sich trotz Belehrung uneinsichtig gezeigt hat.“

Sprich eine Nachschulung könnte und sollte viel häufiger angeordnet werden als derzeit der Fall. Besonders bei Behinderer und Gefährdern. Die Rechtsauffassung, dass bereits ein Verstoß reicht um aktiv zu werden sollte das Ordnungsamt in Duisburg aus meiner Sicht häufiger ausgegriffen werden. Besonders bei schwerwiegendem Fehlverhalten. Keine Ahnung, ob man sich natürlich auf diese Rechtsauffassung auch rechtlich berufen kann.

Und diese Abschnitt zeigt dann, dass man VisionZero definitiv nicht lebt:
„Diese milderen Maßnahmen sind insofern zumindest gleich wirksam, wenn nicht sogar wirksamer, weil sie ermöglichen, auf den individuellen Verstoß einzugehen. Dadurch wird der betroffenen Person die Möglichkeit gegeben, das eigene Verhalten zu reflektieren, Fehler oder Verhaltensmuster herauszuarbeiten, um diese zukünftig zu vermeiden.“

Man will Fehlverhalten erst vermeiden nachdem es bereits eingetreten ist. Sprich man reagiert nur und betreibt keine Prävention. Denn echte Prävention wäre dafür zu sorgen, dass die Verkehrsregeln allen bekannt sind. Die kann aufgrund beständiger Änderung aber nicht der Fall sein. Die Erfahrung im Bereich Fahrrad zeigt zum Beispiel, dass etliche Autofahrenden nicht wissen, dass der Mindestabstand nur beim Überholen mit KFZ gilt.

Gibt es da überhaupt?
„Schließlich ist bei einer allgemeinen und anlassunabhängigen Nachschulung miteinzubeziehen, dass nicht nur der Personenkreis betroffen ist, der eine Nachschulung tatsächlich bedarf, sondern auch der Personenkreis, der sich im Straßenverkehr regelkonform verhält.“

Ich hege starke Zweifel daran, dass sich Autofahrende immer regelkonform verhalten. Das ist schlichtweg nicht möglich, wenn man die Regeln gar nicht kennt, weil diese sich über Jahre und Jahrzehnte verändert haben. Wer da jene schützen will, die sich immer korrekt verhalten, wird wohl nur einen ganzen kleinen Teil schützen.

Falschparker zeigen, dass sie die Verkehrsregeln entweder nicht beherrschen oder vorsätzlich missachten.
Falschparken: Weißer Transporter steht an Engstelle neben Baustelle auf Gehweg.

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#Köln: Haferkater im HBF – #Bahnsinn

Vor einigen Wochen hatte ich in Köln einen Aufenthalt, weil mal wieder durch Verspätung ein Zug direkt vor der Nase abgefahren ist. Da es eher kühl war, bin ich ein wenig durch den Bahnhof spaziert und habe dort den Namen Haferkater gesehen.

Da ich Katzen mag und viel Hafer esse, wurde ich ein wenig neugierig und habe mal ein wenig auf der Homepage geschaut.

Demnach handelt es sich um eine Kette, die in Berlin gegründet wurde und überall Porridge (Haferschleim) zum Mitnehmen verkauft. Scheinbar gibt es die an vielen Bahnhöfen. Einige der Optionen sahen ganz nett aus und die lange Schlange scheint auf guten Zuspruch hinzudeuten, obwohl das Ladenlokale in dem Ladenbereich liegt, welche die beiden Hauptgänge des Bahnhofs verbindet. Also eher abgelegen.

Auf der Homepage gibt es auch einen Unnachhaltigkeitsbericht, wo vermutlich die Sachen drin stehen, die noch nicht nachhaltig sind. Demnach dürfte das eine eine Firma sein, die sich selbst auch kritisch betrachtet. Hätte ich nicht schon gefrühstückt, wäre das vielleicht sogar eine Option gewesen. Und hätte ich früher gewusst, dass es so etwas gibt, wäre ich da vielleicht auch schon mal hin, anstatt die weniger nachhaltige Verpflegung bei Reisen.

Köln HBF, Ladenlokal von Haferkater mit Kundschaft und Firmenschild.

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#Solingen: Flutwelle verboten – #Hochwasser

Bei manchen Schildern sind verschiedene Interpretationen möglich.

So auch hier:
Vor der Wupper steht ein Zaun mit einem runden Schild mit rotem Rand, stilisierter Flutwelle und einer Person.

Sagen soll das Schild vermutlich, dass man bei Hochwasser den Bereich nicht betreten darf. Aber man könnte das Schild natürlich auch so lesen, dass man keine Angst vor Wellen haben soll, dass man keine Flutwellen beschwören soll oder dass Flutwellen einfach verboten sind.

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#Bahnsinn: Züge ohne Bahnsteigangabe – #Bahn #Duisburg

Ist auch echt Klasse, man hat in der Bahnapp einen möglichen Anschluss entdeckt und sieht dort keinen Bahnsteig, wo man hin muss. Man steigt aus und schaut im Duisburger HBF wo denn der Zug halten soll und sieht auch dort keinerlei Information zum Bahnsteig und dass etwa 3 Minuten bevor der RE 44 abfahren soll.

Anzeigetafel mit den Abfahrtzeiten der Züge im Hauptbahnhof Duisburg.

Auf dem Bild sieht man auch den RE 44 in Gegenrichtung, der ebenfalls ohne Information ist.

Wie stellt sich die Bahn das eigentlich praktisch vor? Dass man sich mitten in den Bahnhof stellt und auf Information wartet? Hätte ich nicht gewusst, dass der RE 44 normalerweise von Gleis 1 fährt, wäre ich aufgeschmissen gewesen.

Als wären die ganzen anderen Defizite bei den Informationen nicht schon schlimm genug, sorgt man jetzt noch zusätzlich für Chaos durch solche Maßnahmen? Ist das eine Autoverschwörung, die Bahnfahren möglichst unattraktiv machen möchte oder einfach nur Unwille/Inkompetenz/Überlastung beim Bahnpersonal?

Man hat irgendwie den Eindruck, dass die Bahn das mit Absicht macht, weil die Linien von der Konkurrenz betrieben werden.

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#Duisburg: Falschparken auf Gehweg obwohl auf der Fahrbahn genug Platz ist – #Rheinhausen #Fußverkehr

Die Atroperstr. ist derzeit wegen Bauarbeiten zumindest für Autoverkehr gesperrt und eine Umleitung für den Busverkehr führt durch die Kreuzstr. Dafür hat man einseitig ein Parkverbot in Teilbereichen eingerichtet, wobei mir nicht ganz klar ist, wie durch durchdacht dies ist.

Kreuzstr. in Rheinhausen mit viel Falschparken auf der linken Seite.

Es macht keinen Sinn hier nur einseitig ein Parkverbot zu verhängen, wobei das Parkverbot ja ohnehin eine Doppelbeschilderung darstellt, denn eigentlich ist Parken auf dem Gehweg ja ohnehin verboten. Da man in Duisburg aber eine rechtswidrige pauschale Gehwegfalschparkerlaubnis hat, muss man wohl extra ein Parkverbot ausschildern obwohl da eigentlich schon heute beidseitig ein Parkverbot gilt.

Aber das unterstützt definitiv meine These, dass es sich bei der rechtswidrigen pauschalen Falschparkerlaubnis, welche die Stadt Duisburg quasi über das gesamte Stadtgebiet verhängt hat, um einen Verwaltungsakt handelt, denn ansonsten hätte einfach abgeschleppt werden können und es wäre kein Halteverbot auszuschildern gewesen.

Auch der Umstand, dass die KFZ trotzdem immer noch auf der einen Seite rechtswidrig auf dem Gehweg stehen zeigt deutlich, das hier geltendes Recht von der Stadt Duisburg mit Füßen getreten wird.

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#Duisburg: Ob es da eine Begründung gibt? – #Verkehrt #Schilda

Gemäß StVO darf das Verkehrszeichen 239 (Gehweg) nur dann mit einem Zusatzschild für die Freigabe für den Radverkehr versehen werden, wenn die Freigabe vertretbar ist. In Anbetracht, dass die Stadt Duisburg teilweise sogar Freigaben für den Radverkehr vertretbar hält, wo man nicht einmal zu zweit vernünftig nebeneinander gehen kann, stellt sich natürlich für die Werthauserstraße in Hochfeld die Frage, ob man dort die Freigabe des Gehwegs in Gegenrichtung für den Radverkehr an einer Hauptverkehrsstraße mit hohem LKW-Anteil wirklich richtig geprüft hat.

Ich würde sehr stark vermuten, dass des hier nicht einmal eine Begründung gibt. Schon gar keine dokumentierte Abwägung der Interessen und der Verkehrssicherheit. Und eine Entschleunigung des Autoverkehrs, wie dies die StVO vorsieht (Sicherheit geht vor Flüssigkeit) kommt natürlich für die autolastige Verwaltung nicht in Frage.

Und da wundert man sich wirklich wenn Radverkehr auf den Gehwegen fährt, wenn das überall völlig konfus und nicht nachvollziehbar geregelt ist?

Duisburg ist echt verkehrt.

VZ 239 und Zusatzzeichen Fahrradfrei auf einem schmalen Gehweg in Hochfeld.

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#ÖPNV: Nahverkehrsabgabe in NRW? – #Duisburg #VCD

Auf der Seite des VCD BW gibt es diese PDF-Datei zur Nahverkehrsabgabe in Frankreich und Österreich.

In NRW dagegen stößt diese laut lokaler Presse auf eher auf Ablehnung. Angeblich würden sich Kommunen und Land gegenseitig zuschieben nicht handeln zu können, weil der rechtliche Rahmen fehlen würde. Für eine direkte Nahverkehrsabgabe mag das sogar stimmen, allerdings könnte man durchaus angemessene Parkgebühren einführen und das Geld zu einen bestimmten Anteil in den ÖPNV stecken.

Ich würde ja eher annehmen, dass man die Subventionen für KFZ nicht um eine Nahverkehrsabgabe reduzieren will. Denn schließlich wird KFZ-Verkehr massiv subventioniert.

Der Bund der Steuerzahler (Steuervermeider?) ist natürlich dagegen, zeitgleich spricht man sich gegen Parkgebühren von weniger als 1 € pro Tag in Düsseldorf aus. Und das wo an vielen Stellen gar keine Parkgebühr genommen wird.

Den meisten dürften es wohl eher um den Erhalt der massiven KFZ-Subventionen gehen. Und dann wird ÖPNV natürlich schlecht geredet und gesagt der müsse erst besser werden.

Symbolbild Busverkehr
Bücherschrank im ÖPNV bei einem Bus in Hamburg.

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#Duisburg: Was soll uns dieses Schild sagen? – #Fahrrad #Innenhafen

Viele Verkehrsschilder sind ernstzunehmende Verwaltungsakte, die zwar weniger auswendig sind, als eine Genehmigung für ein Gebäude, aber dennoch müssen die in jedem Einzelfall begründet und durchdacht sein. Zudem muss das Schild auch dem angestrebten Zweck für den Einzelfall entsprechen.

In Duisburg werden Schilder offensichtlich gewürfelt aber ganz sicher nicht in einem rechtsstaatlichen Verfahren geprüft und genehmigt. Dies sieht man an sehr vielen Stellen. So auch hier am Innenhafen:

Zwei Absperrbaken mit VZ 250 (Fahrverbot für Fahrzeuge aller Art) am Rand einer großen Fläche.

Am Innenhafen, nahe dem Kultur- und Stadthistorischen Museum, hat man mit Verkehrszeichen 250 den Weg für sämtlichen Verkehr gesperrt. Würde man diese nach StVO betrachten dürften kein Fahrrad am Innenhafen entlangfahren. Wobei das eh nicht so toll ist. Aber ich frage mich natürlich schon, was man sich dabei gedacht hat. Wenn das Fahrverbot nur in der Fläche gilt, reichen die Baken völlig aus. Ansonsten fragt man sich warum man da allen Fahrzeugen inkl. Fahrrädern die Durchfahrt verbieten will.

Da die Stadt Duisburg Verkehrszeichen sehr oft falsch bzw. sogar rechtswidrig anwendet, würde mich nicht wundern, wenn dies auch hier der Fall wäre.

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#Fahrrad im Flughafen? – #Frankfurt #VisionZero

Was mich am Flughafen Frankfurt, trotz meiner Affinität für Fahrradverkehr geärgert hat, war die Nutzung von Fahrräder im Flughafengebäude. Sowohl im Normalbereich, wie auch im Sicherheitsbereich.

Erst einmal rechnet niemand damit und reagiert adäquat, wenn das plötzlich eine Fahrradklingel ertönt. Zweitens ist an etlichen Stellen Gedrängel, sodass ein Fahrrad dort nicht angebracht ist. Ich weiß natürlich nicht, welche Vorgaben es dort für das Personal in Hinblick aufs Fahren gibt, aber so richtig gut ist diese Lösung nicht, weil Rad- und Fußverkehr hier die gleichen Flächen nutzen und Konflikte zwangsläufig sind.

Natürlich sind Entfernungen größer und man will natürlich Zeit sparen, aber aus meiner Sicht müsste es dafür getrennte Fahrbahnen für Radverkehr geben. Dass das so, wie im Flughafen Frankfurt nicht richtig funktioniert sieht man in jeder Fußverkehrszone, die für Radverkehr freigegeben sind. Auch da gibt es immer wieder Konflikte, wenn viel los ist.

Zumal in den Hallen des Flughafens noch sehr viel Platz wäre, für eine Fahrradspur in der Höhe.

Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens mit einem Fahrrad im Gebäude.

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#Lufthansa macht Flugzeuge für Reiche schwerer – #Greenwashing #Klimaschutz

Klimaschänder Flugverkehr ist sehr schädlich für die Welt. Richtig absurd wird es, wenn die Lufthansa allen ernstes hingeht und mehr als eine Tonne Blei ins Heck packt, weil die Luxussitze für Reiche viel zu schwer sind. Schon in 2024 wurde darüber hier und hier berichtet, aber am Mittwoch berichtete der WDR in Markt über konkretere Zahlen. Nach vielen Jahren, wo man einsparen wollte bei Gewichten packt man nun Blei ins Flugzeug, weil es wegen der Luxussitze für Reiche ansonsten zu schwer ist.

Warum macht die Lufthansa das? Laut WDR bringen diese Luxussitze besonders viel Gewinn. Das heißt Klimaschutz ist der Lufthansa egal, wenn es um reine Profitinteressen geht. Lufthansa ist definitiv Klimaschänder, die allenfalls Greenwashing betreiben. Aber was erwartet man auch von einer Branche, die Klimaschutz nicht interessiert bzw. nicht interessieren darf, da klimafreundlicher Flugverkehr quasi ausgeschlossen ist.

Man sollte die Starts und Landungen für solche unnötig schweren Flugzeuge verbieten. Zumal zusätzliches Gewicht auch ein zusätzliches Risiko für Starts und Landungen ist. Vielleicht müsste man hier mal die gegen die Zulassung durch die zuständige Behörde klagen, weil zusätzliches Gewicht auch ein Risiko darstellt.

Flugzeug beim Landeanflug am Flughafen Düsseldorf, von unten. Die Bäume sind winterlich kahl und der Himmel darüber grau.

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#Duisburg: Verkehrskonzept Lack & Chrom? – #Fahrrad

Ich hatte vor kurzem das Verkehrskonzept für die Lack und Chrom im September diesen Jahres angefragt und auch recht schnell eine Antwort erhalten.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass man nur dem Radverkehr die Durchfahrt verbietet. In dem Bescheid soll stehen:
„Die Zusätze „Radfahrer frei“ in den Beschilderungstafeln der Fußgängerzone der Königstraße sind daher vor Veranstaltungsbeginn durchzukreuzen und somit unwirksam zu machen.

Hierfür ist entsprechendes Signalklebeband zu verwenden, welches rückstandsfrei und ohne Schäden an der Trägerfolie zu verursachen, unmittelbar nach Veranstaltungsende wieder zu entfernen ist.“

Allerdings bleiben etliche anderen Punkte scheinbar ungeregelt.

Da wären natürlich erst einmal der Lieferverkehr, der eingeschränkt werden muss. Denn wenn Radverkehr nicht möglich ist, dann ist dies Lieferverkehr mit KFZ erst recht nicht. Hier muss nur jemand unglücklich aufkommen und schon liegt man vor dem KFZ, welches selbst bei Schrittgeschwindigkeit je nach Situation nicht mehr rechtzeitig gestoppt werden kann. Den Lieferverkehr müsste man aus meiner Sicht für genau den gleichen Zeitraum, wie den Radverkehr unterbinden. Zudem dürften auch keine Polizei und keine Ordnungsamt dort mit dem KFZ verkehren.

Die Durchfahrt für den Radverkehr wird einfach gesperrt. Und das obwohl dieser eh nur Schrittgeschwindigkeit fahren darf. Zudem ist der Punkt Veranstaltungsbeginn und Veranstaltungsende zu unspezifisch. Denn damit könnte sowohl der Gesamtzeitraum, wie auch der Zeitraum an jedem Tag gemeint sein, wo Aktivitäten stattfinden. Davor und danach sind Sperrungen für Radverkehr, weder sinnvoll noch notwendig. Denn welcher nennenswerte Fußverkehr findet dort um 1 Uhr Nachts statt? Demnach müsste das am Morgen angebracht werden, bevor die Veranstaltung startet und am Nachmittag/Abend wieder entfernt werden. Wobei sich ohnehin die Frage stellt, ob pauschale Verbote, wie im Sonnenwall gerechtfertigt sind.

Und was natürlich fehlt ist, wie Radfahrende ansonsten fahren sollen, es gibt zwar parallel Straßen, die allerdings deutlich weniger Entspannt und zudem mitunter erhebliche Umwege sind.

Mir stellt sich auch die Frage, wie die ganzen KFZ überhaupt in die Fußgehzone gelangen sollen. Auch dafür bräuchte es eigentlich ein Konzept, das weder Rad- noch Fußverkehr beeinträchtigt.

Mal ganz abgesehen von der Frage, ob eine klimaschädliche Veranstaltung, wie diese überhaupt durchgeführt werden sollte.

== Update ==

Scheinbar schränkt man auch die Lieferzeiten ein, auf 6-10:30, was allerdings nicht erklärt, warum Radverkehr vollständig gesperrt wird bzw. unklar bleibt in welchem Zeitraum Radverkehr verboten ist. Denn es wäre durchaus möglich Radverkehr in der Nacht weiterhin zuzulassen, was aber auch beim Weihnachtsmarkt m. W. nicht passierte.

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#Bahnsinn: Kann die Bahn auch verlässliche Angaben machen? – #Bahn

Die Bahn ist trotz aller Digitalisierung unfähig verlässliche Angaben am Bahnhof und in der App einzuspielen. Ein Beispiel ist der RB31, der nicht von der Bahn betrieben wird. Der wir oft als pünktlich fahrend angezeigt, auch wenn sich dieser verspätet oder gar nicht kommt.

So auch am 12.12.2025 um 13:43
Bahnsteig 6 im HBF Duisburg mit etlichen Wartenden und einem Stück der Anzeigentafel.

Wie man sieht ist 13:43 und kein Zug sichtbar. Die Anzeigetafel zeigte keine Verspätung an und die Bahnapp auch nicht. Habe aber schon öfter erlebt, dass der Zug trotz Ankündigung dann einfach ausgefallen ist, was natürlich ziemlicher Mist ist.

In dem Fall fuhr der Zug so ca. 13:47, was ja eigentlich okay, es wäre aber trotzdem schön, ausreichen vorher zu wissen, wie groß die Verspätung ist und ob es Ausfälle gibt. Mit der heutigen digitalen Technik sollte es doch eigentlich kein Problem sein, da eine Lösung zu finden, welche zuverlässig informiert.

Und wenn man sich an die Unternehmen wendet sind immer die anderen Schuld. Ist mir ehrlich gesagt völlig egal, wer Schuld hat, wichtig ist mir eine zuverlässige Information, sodass ich dann nicht unnötig rumstehe, sondern die Alternative nehmen kann.

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#Düsseldorf: Verkehrsgewalt im Mörsenbroicher Ei – #Nötigung #KFZ #Fahrrad #Fußverkehr

Wegen der Verhältnisse und der Rotlichtfahrenden im Mörsenbroicher Ei habe ich in der Vergangenheit schon mehrfach etwas geschrieben. Auch mit der Stadt Düsseldorf habe ich schon geschrieben, die aber offensichtlich nicht bereit ist die Verkehrsregeln konsequent durchzusetzen. Schutz für Rad- und Fußverkehr ist mangelhaft und nur eine Frage der Zeit, bis die autolastige Rücksichtslosigkeit zu weiteren Verletzten oder Toten führt.

Ob der Fahrer zu spät gebremst hat oder schon in der Kreuzung stand, obwohl nicht sicher war, dass er diese noch rechtzeitig verlassen kann, habe ich nicht mitbekommen. Würde aber stark vermuten zu schnell gewesen oder zu spät gebremst, da es in der Richtung eigentlich keinen Rückstau gibt.

Mich und auch die Mutter mit Kind auf dem Bild hat der Autofahrer zum Ausweichen genötigt, allerdings hätte ich Zweifel, dass die Polizei da etwas unternehmen würde, selbst wenn die Bilder vom Nummernschild etwas geworden wären.

Und der Rotlichtblitzer scheint auch immer noch nicht zu funktionieren. Auch das ist eine klimaschädliche Subvention für Autoverkehr, während klimafreundliche Verkehrsformen behindert, genötigt und sogar gefährdet werden. Das Rechtsstaatsprinzip wird durch behördliche Untätigkeit schwer verletzt.

Autofahrer blockiert an Ampel Fußverkehr vollständig und Radverkehr teilweise.

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#DOTT verhindert Winterdienst auf Radweg – #Duisburg #Ihscooter #Fahrrad

Ihscooter nerven nicht nur na vielen Stellen, die Scheißdinger sind auch mitunter lebensgefährlich für den fließenden Verkehr. Hier ein Beispiel, wie die Firma DOTT Winterdienst behindert hat.

Technisch ist eine genau Ortung der Ihscooter möglich. Technisch ist ebenfalls eine zeitnahe Beseitigung von derartigen Probleme möglich.

Am frühen Samstag Morgen hat es geschneit, also wurde danach der Schnee auf dem Radweg unvollständig geräumt, weil der Ihscooter auf dem Gehweg zum Verleih bereitgestellt wurde. Die Stadt Duisburg war bisher nicht bereit die Sondernutzung zu Regeln und deshalb mitverantwortlich für diese Verkehrsgefährdung für Radverkehr.

Auch an anderen Stelle in Duisburg haben Ihscooter den Winterdienst behindert.

Ihscooter der Firma DOTT hat den Winterdienst auf einem Radweg verhindert.

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#NRZ: Wie sich Autopresse Raserhilfe schönredet – #VisionZero

In der NRZ vom 09.12.25 schreibt der Ombudsmann allen ernstes:
„Tatsächlich erhöht die Veröffentlichung der Blitzer-Standorte die Sicherheit auf der Straße. Fahrer nehmen den Fuß vom Gas, es gibt an den den Kontrollpunkten weniger Unfälle.“

Mich wundert bei solchen absurden Behauptungen nichts mehr. Ist doch klar, dass die NRZ/WAZ Autopresse ist. Da werden dann natürlich auch solche nicht haltbaren Behauptungen als Begründung angeführt, dass Blitzerhinweise gegen Raser helfen würden. Erst einmal wird meisten nur sehr kurz überhaupt geblitzt, sodass gar keine statistische Signifikanz möglich ist, ob dadurch „Unfälle“ verhindert werden. Dies wäre nur dann möglich wenn alle paar Minuten an genau dieser Stelle ein „Unfall“ durch Rasen erzeugt würde. Dabei sind sog. Unfälle das zusammentreffen mehrerer Voraussetzungen, die so nicht exakt für eine Stelle und Uhrzeit vorhergesagt werden können. Man kann lediglich feststellen, dass bestimmte Rahmenbedingungen Gefährdungen begünstigen.

Im Endeffekt schreibt sich der Ombudmann Umbach hier mit völlig unbelegten Behauptungen, den Umstand schön, dass man die Zeitungen mit Hinweisen auf Blitzer füllen kann. Ist Material, was aufwandsarm die Zeitung füllt, statt wirklich etwas für Verkehrssicherheit zu tun.

Es ist kein Service, Kriminellen dabei zu helfen nicht erwischt zu werden. Die Hinweise auf Blitzer helfen eher dabei Bußgelder zu vermeiden, welche Gefährder aus dem Verkehr ziehen. Nicht ohne Grund kündigt die Polizei Kontrollen nicht an.

Symbolbild für Blitzer
Blitzer in Paris

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#Duisburg: Hilflose Aktion statt wirksame Maßnahmen – #Elterntaxen

An einer Schule in Rheinhausen hing letztens ein Banner der Landesverkehrswacht zu Elterntaxen.

Schulgebäude mit Banner der Landesverkehrswacht NRW davor, darauf steht: "Ohne Auto zur Schule. Frische Luft statt Elterntaxi.  Aktion: Schulweg zu Fuß"

Man könnte die Fahrbahn für die durchfahrt von KFZ sperren und den Weg so sicher machen, dass Eltern sich keine Sorgen machen müssten. Das wäre eine wirksame Maßnahme, besonders im Winter, wo die meisten Autofahrenden zu schnell unterwegs sind, wenn es morgens zu Schule geht.

Die Landesverkehrswacht und die ganzen anderen, sollten sich für wirkliche Lösungen einsetzen und nicht mit sinnfreien Appellen agieren. Die bringen gar nichts gegen Elterntaxen. Es würde schon mehr bringen, wenn die Polizei im Herbst und Winter jeden morgen an einer anderen Schule unangekündigt Kontrollen durchführen würde.

Besonders lächerlich ist die Aktion dann, wenn man sich anschaut in welchem Zustand die Weg zur Schule teilweise sind.

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#Duisburg: Stadt auf Unterlassung verklagen, weil Schnee nicht geräumt wird? – #Gehweg #Schnee #Fahrrad

Derzeit ist mal wieder Winter und man merkt, dass entweder gar nicht oder nicht rechtzeitig und richtig geräumt wird. Nur ganz selten, wird in Duisburg satzungskonform geräumt. Und das ist nicht bei Privatgrundstücken mit Gehwegen davor der Fall, sondern auch bei städtischen Grundstücken, welche ja genauso der Räumpflicht für Anlieger unterliegen.

Wenn man darüber nachdenkt, müsste man eigentlich die Stadt Duisburg auf Unterlassung verklagen können, weil diese nicht ihrer Räumpflicht bzw. Verkehrssicherungspflicht nachkommt. Das Schnee und das daraus resultierende Glatteis eine Gefährdung für Leben und Gesundheit darstellt, steht für mich außer Frage. Zudem schränkt dies die Bewegungsfreiheit erheblich ein. auch das stört natürlich meinen Besitzstand, da ich nicht die gleich Bewegungsfreiheit habe, wie dies bei korrekter Räumung der Fall wäre.

Wenn jetzt dazu noch eine gesundheitliche Einschränkung, wie etwa ein gebrochener Fuß käme wäre es zusätzlich kritisch. Da man ohnehin schon nur schlecht laufen kann und dadurch weiter eingeschränkt wäre.

Bin natürlich interessiert an Erfahrungen und ggf. auch Urteilen, falls es dazu schon etwas geben sollte. Egal ob meiner Interpretation zustimmend oder dagegen. Ich kann diese Anarchie jedenfalls nicht weiter hinnehmen. Wenn man Regeln macht, müssen die auch eingehalten werden. Ich mein ansonsten könnte man auch Autos anzünden, damit der Schnee schmilzt, wäre dann genauso falsch.

Nicht geräumter Weg in Duisburg

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#Digitalisierung: Onlineausweis nicht mit Linux – #Bürokratie #Monopol #Windoof

Wenn man wissen will warum die Digitalisierung in Deutschland nicht klappt, muss man nur mal probieren, den Onlineausweis zu nutzen.

Erst einmal muss man den Personalausweis mit einer PIN versehen und dafür extra zum Amt gehen. Das geht ja noch, aber wenn man sich dann für die BUND-ID registrieren will findet man auf der Seite ein kompliziertes Verfahren, wo man sich fragt, was man sich dabei gedacht hat.

Erst einmal kann man nicht über die Internetseite arbeiten, sondern muss extra ein Programm installieren. Allerdings gibt es da Programm nur für Windows, Apple und Android. Zumindest offiziell:
„Der Bund stellt aktuell leider keine offiziell unterstützte Version der AusweisApp für Linux bereit. Diese Entscheidung wurde auf Grundlage der geringen Marktverbreitung von Linux und der zusätzlich starken Fragmentierung der Linux-Distributionen getroffen.“

Aha man will also lieber das Monopol der Techkonzerne unterstützen, statt die Digitalisierung voranzubringen. Wie weit ist Apple denn im Vergleich zu Linux verbreitet? Linux soll in Deutschland einen Anteil von inzwischen über 5 % haben und Mac-Rechner sollen nach einer Befragung 7 % von 6000 Befragten haben.

Natürlich gibt es einen Weg, aber das reicht nicht, wenn man den Onlineausweis auf dem Rechner benutzen will, kann man nicht einfach dort die App und das vorhandene Kartenlesegerät nutzen, nein man muss extra externe Hardware besorgen, denn auf der Seite wird mehrfach betont, dass man nur entweder das Handy oder ein USB-Kartenleser benutzen muss. Warum kann man nicht auch den eingebauten Kartenleser nutzen? Laptops haben das heute als Standard.

Man könnte fast meinen, hier sollte der Absatz von Kartenlesern gefördert und die Nutzung möglichst umständlich gestaltet werden, um potentielle Nutzende zu verschrecken. Ist natürlich klar, dass dies in einigen Fällen auch wirkt.

Zumal USB-Kartenleser und Rechner nicht reichen, man muss das aus unerfindlichen Gründen auch noch mit dem Handy koppeln. Man könnte natürlich auch das Handy als Kartenleser nutzen, wenn das Handy denn die notwendigen Fähigkeiten hätte und man den Ausweis vom Handy lesen lassen will.

Das wäre so ein Fall von unnötiger Bürokratie mit einem sehr umständlichen Verfahren, was vermutlich bei gleicher Sicherheit auch deutlich einfacher ginge, wenn die Verantwortlichen Ahnung von IT hätten. Frage mich, wie viele von denen, die sich für den Weg entschieden haben, auch das Produkt nutzen.

Jedenfalls kann man die Mehrheit nicht für etwas begeistern, wenn man dafür quasi einen Dr. der IT braucht.

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#Düsseldorf: Gehwege? Wo wir gehen gibt es die leider nicht – #Exklusion #Baustellengrauen #Fußverkehr #Fahrrad #AGFS

Die Bilder liegen schon länger bei mir auf dem Rechner, aber ich komme leider erst jetzt dazu, diese aufzubereiten für die Allgemeinheit.

Düsseldorf gibt sich nach außen teilweise vorbildlich, es gibt auch gute Stellen, aber teilweise scheint das Vorgehen dieser Stadt, wohl eher von Altbier, als von Verstand geprägt zu sein.

Baustelle blockiert Gehweg an der Immermannstraße, Radverkehr soll auf der Fahrbahn weiter und der Gehweg endet quasi an der Baumscheibe.

Erst einmal sind die Schilder nicht rechtskonform mit dem Pfeil drauf. Aber das wäre natürlich noch okay, weil sich allen erschließt was gemeint ist, aber der „Gehweg“, den man benutzten soll ist viel zu schmal und führt noch dazu durch eine Baumscheibe. Vielleicht hätte man bei der Einrichtung der Baustelle mehr Sorgfalt walten lassen sollen.

Auch das Radwegschild, was nur für nutzungspflichtige Radwege zulässig ist, ergibt keinen Sinn, denn da ist nirgendwo ein Radweg erkennbar.

Gekieste Baumscheibe als Teil eines sehr schmalen Gehwegs.

Die Baumscheibe ist zu Fuß noch machbar, aber trotzdem nicht wirklich akzeptabel. Man hat zwar nach der Baumscheibe an eine Rampe gedacht, aber nicht daran, dass man mit einem Rollstuhl da nicht vernünftig durchkommt. Sowohl von der Breite, wie auch vom Untergrund wird das schwierig, wenn überhaupt möglich. Möglicherweise muss man auch auf die Fahrbahn ausweichen.

Baumscheibe mit Kanten und Abläufen, die ein Problem darstellen könnten.

Denn es bleibt ja nicht einer Baumscheibe, sondern danach gibt es noch eine zweite, die ebenfalls Probleme macht. Man beachte die hohe Kante auf der rechten Seite. Das ist einerseits eine Stolpergefahr, aber zugleich auch ein Problem für Rollstühle. Wie so eine Baustelle für Sehbehinderte ist, kann ich mir nicht vorstellen, würde aber vermuten schwierig und zeitraubend. Zumindest am Anfang.

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#Indonesien: Vorbildliches #Tempolimit von 80 km/h – #VisionZero

Mein Eindruck in Indonesien war zwar, dass man es nicht so ganz genau mit Verkehrsregeln nimmt, aber was ich interessant fand, war das dortige Tempolimit auf Autobahnen. Wo in Deutschland die Autohorden schon bei 130 km/h jammern, fluchen und mit Mistgabeln und Fackeln anrücken würden, ist in Indonesien Tempo 80 das Limit und ich habe da keinerlei Aufstand erlebt. Es haben sich zwar vermutlich nicht immer alle dran gehalten, aber das Tempo lag deutlich unter Deutschland, was sicherlich sowohl dem Klima, als auch der Umwelt zugute kommen dürfte.

Und daneben sind die Autobahnen auch alle mautpflichtig. Für Deutschland wären PKW-Maut und Tempolimit echte Fortschritte, aber wohl eher utopisch. Vermutlich muss es erst einen wirklich heftigen Raser“unfall“ geben.

Schilder an indonesischer Autobahn, oben Tempolimit 80 km/h unten Mindestgeschwindigkeit 60 km/h

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#Duisburg: Illegale Umleitung für Radverkehr – Beherrscht man bei der Stadt keine Verkehrsregeln? – #Fahrrad

Theoretisch gelten auch in Duisburg die Verkehrsregeln, praktisch ist die Stadt Duisburg offensichtlich unwillig oder unfähig die Verkehrsregeln zu befolgen.

In Rheinhausen ist derzeit die Atroper Straße gesperrt. Man hat deshalb eine Umleitung für Busse und Radverkehr ausgeschildert, wobei man sich fragt, wer des geplant, begründet und überprüft hat. Offensichtlich waren das Menschen die nicht einmal einen Führerschein haben und ganz gewiss auch nicht in der Lage sind Gefährdungen für Radverkehr abzuschätzen.

Im Vordergrund ist eine Umleitungsschild mit Pfeil nach Links, im Hintergrund ist eine Einbahnstraße zu erkennen, die das Linksabbiegen für alle Fahrzeuge verbietet.

Wie man auf dem Bild sieht, hat man von der Kreuzstraße die Umleitung in Hochemmericher Markt ausgeschildert. Wenn man das Bild genauer betrachtet. Sieht man allerdings, dass der Radverkehr da gar nicht rein darf, weil es eine Einbahnstraße ist. Eine Einbahnstraße, welche nie freigegeben wurde. Wenn man von der Kreuzung in Hochemmericher Markt reinschaut, kann man nur ein kurzes Stück reinschauen, da die Straßen einen scharfen Knick macht. Zudem ist die Fahrbahn durch die ganzen dort gelagerten KFZ sehr eng. Es ist also davon auszugehen, dass eng und unübersichtlich wohl der Grund war, dass die Straße nicht freigegeben wurde. Da fragt man sich natürlich aus welchem Grund dies im Rahmen der Umleitung plötzlich möglich sein sollte. Zumal hier auch deutlich mehr Radverkehr unterwegs sein dürfte, als ohne die Sperrung.

Und dann heißt es wieder in den Medien, warum der Radverkehr gegen Verkehrsregeln verstößt. Das liegt ganz einfach daran, dass die Stadt Duisburg keine rechtskonformen Vorgaben macht und sogar rechtswidrige, lebensgefährliche Umleitungen ausschildert. Ganz sicher hat man auch dafür keine Begründung oder gar eine Abwägung dokumentiert. Wozu bezahlt man überhaupt jemanden zum Stempeln von Baustellenplänen mit den Verkehrszeichen, wenn eh keine Überprüfung stattfindet oder nur durch Personen geprüft wird, die nicht fahrzeugtauglich sind? Das könnte ein Stempelautomat deutlich günstiger.

Auffällig ist auch, dass die Schilder für den Busverkehr und den Radverkehr zwar an einigen Stellen dicht nebeneinander stehen, aber zwei unterschiedliche Schilderfüße haben. Könnte es hier sein, dass man uns Steuerzahlende hier abzockt durch Miete für unnötige Schilder? Darauf deutet auch hin, dass zwischen Hochemmericher Markt und Gillhausenstraße Parkverbotsschilder aufgestellt sind, obwohl dort Parkbuchten sind, es also gar keinen Grund gibt, dort Parkverbotsschilder aufzustellen. Gleiches gilt für den Bereich zwischen Gillhausenstraße und Brückenstraße, dort brächte es auch keine Parkverbotsschilder, da das Parken auf dem Gehweg eh verboten ist. Ob da schon Korruption im Spiel ist oder ist es nur völlige Inkompetenz? In Vielen Fällen könnte man sich die Schilderfüße auch sparen, wenn man die vorhanden Laternen und Schildermasten nutzen würde, was gerade bei schmalen Gehwegen eigentlich ein Muss ist.

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#Duisburg: Schmutzstreifen ohne Sinn und Verstand – #Rheinhausen #Fahrrad

Hier sieht man mal wieder ein Beispiel, wie es in Duisburg gemacht wird, was aber keinerlei Sinn macht. Durch die Mittelinsel ist der Bereich so eng, dass ein Schutzstreifen keinen Sinn ergibt.

Fahrbahn mit "Schutzstreifen" und Mittelinsel

Wenn man etwas hätte tun wollen, müsste ausreichend davor ein Überholverbot von Zweirädern aufgestellt werden und die Striche entfernen. Dies wäre dann rechtskonform, denn so wäre wirksam verhindert, dass kurz vor der Mittelinsel noch zu einem Überholmanöver angesetzt wird. Dabei müsste man für den Beginn des Verbots den Abstand vorher aus der Geschwindigkeit Fahrrad und KFZ ermitteln.

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#Düsseldorf: Radwegpflege mangelhaft – #Mörsenbroich #Fahrrad

Bin mal gespannt ob sich das etwas im Neuen Jahr getan hat, im Alten Jahr sah der Radweg jedenfalls im verwahrloster aus:
Radweg mit Laub und Gestrüpp fast vollständig bedeckt. Aufnahme aus Oktober 2025

Der ist zwar nicht nutzungspflichtig, aber dafür ist dieser auch viel zu schmal. Zusätzlich werden an der Stelle am Rande einer tiefen Baugrube auch noch die Rad- und Gehwege durch Gestrüpp und Laub eingeengt. Und der Bauzaun verbessert auch nicht gerade die Wegeführung.

Man sollte meinen, dass der Stadt dies von selbst auffällt und etwas unternommen wird, aber das war definitiv nicht der Fall. Bin mal gespannt, wie lange die Beseitigung dauert, nach meinem Hinweis.

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#Rheinhausen: Taxiwarteplatz, Haltestelle und Halteverbot? – #Duisburg #Verkehrt #Exklusion

Einmal mehr zeigen sich Indizien dafür, dass man bei der Stadt Duisburg keine Ahnung von Verkehrsregeln hat.

Wegen Bauarbeiten in der Atroperstr. ist diese gesperrt und die Busse fahren eine Umleitung und halten an der Duisburger Str. auf der einen Seite beim Altenheim. Dort hat man eine Haltestelle ausgeschildert, zugleich aber auch eine absolutes Halteverbot und einen Wartebereich für Taxen.

Ersatzhaltestelle Rheinhausen Markt an der Duisburger Str.

Scheinbar verschwendet die Stadt Duisburg gerne Geld für das Mieten von Schildern oder gibt es da enge Verbindungen mit den Schilderfirmen?

An einer Bushaltestelle besteht ohnehin ein Parkverbot und es darf auch nicht gehalten werden, wenn ein Bus kommt. Somit stellt sich die Frage, wofür man das absolute Halteverbot aufstellt, wenn dieses quasi ohnehin schon gilt. Wobei das Halteverbotsschild auch die Taxen mit einschließt. Es dürften dort also gar keine Taxen stehen auch wenn deren Schilder nicht abgedeckt sind, was ebenfalls seltsam ist, dass Taxen und Busse behindert sich. Zumal das Aussteigen aus dem Bus an der Stelle extrem schlecht ist. Eigentlich hätte man dort einen Podest hinstellen müssen, damit alle Menschen, auch jene die auf Rädern unterwegs sind, ohne Probleme aus dem Bus kommen. Und das direkt an einem Altenheim. Offensichtlich denkt man bei der Stadt auch nicht inklusiv. Man setzt wegen Baustellen einmal mehr auf Exklusion.

Duisburg ist echt verkehrt!

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#Duisburg: GO-§-24-Antrag: Aufforderung zum Handeln gegen die Bölleranarchie – #Böllerverbot #Böllerciao

Habe gestern folgenden GO § 24 Antrag bei der Stadt Duisburg eingereicht:
Aufforderung zum Handeln gegen die Bölleranarchie

Begründung:
Am 30.12.2025 gab es wieder rechtsfreie Räume in Duisburg.

• Feuerwerksangriffe am Montagabend stoppten den Straßenbahnverkehr inDuisburg-Hochfeld. Polizei und DVG reagieren mit Sicherheitsmaßnahmen -besonders für Silvester.

Aber das ist natürlich kein Einzelfall. Man verliert das Vertrauen in den Rechtsstaat, weil nicht gehandelt wird. Bereits ab Verkaufsstaat wird rumgeböllert. Als ich am 30.12.2025 unterwegs war konnte man an vielen Stellen Böllerreste sehen. Die werden natürlich wieder einmal auf Kosten der Allgemeinheit beseitigt.

Und während man bei Messerattacken sofort bereit steht mit Forderungen, ist das Beschießen von Straßenbahnen mit Explosivstoffen scheinbar kein Grund überhaupt etwas zu tun. So lächerliche Maßnahmen, wie Videoüberwachung kann man sich schenken, damit verdrängt man das Problem höchstens zu anderen Zeiten oder an andere Stellen, wie man deutlich sieht.

Es braucht endlich echte Konsequenzen. Seien es nun Böllerverbotszonen mit Kontrollen oder ein Verkaufsverbot in ganz Duisburg vor dem 31.12. Ebenfalls sinnvoll wäre eine Aufräumumlage auf Geschäfte, die Feuerwerk verkaufen. Warum soll die Allgemeinheit erst den Lärm ertragen müssen und dann auch noch für die Beseitigung des Drecks bezahlen müssen? Das ist einfach ein Unding. Man könnte auch das Böllern auf 31.12. 23:59-0:30 am 01.01. beschränken statt zwei Tage Böllerterror erleben zu müssen, bzw. mind. eine Woche, wie es derzeit Realität ist.

Bei Verstößen gegen geltendes Recht nicht zu handel erodiert den Rechtsstaat und hier sind untätige Behörden mitverantwortlich, ebenso die Politik, die offensichtlich keine Position beziehen will und lieber prokrastiniert, statt sich für die Menschen einzusetzen.

Silvester ist keine Tradition, sondern nur noch ein Anarchofest. Es ist einfach nur extrem dumm Menschen auf Drogen mit Explosivstoffen spielen zu lassen und die Allgemeinheit hinterher die Kosten tragen zu lassen. Sei es nun für appe Finger oder abgebrannte KFZ. Die Mehrheit ist aufgrund dieser Exzesse wenig geneigt Parteien zu wählen, die nichts tun, für die Allgemeinheit. Böllern passt einfach nicht mehr ins Stadtbild von heute.

Und es hilft sicherlich auch mal mit Sprengstoffspürhunden nach Feuerwerk zu suchen. Etwa Illegales, was an Buden verkauft wird.

Typisches Bild nach Silvester/Tierquälertag, die Vermüllung der Fahrbahn durch Überreste von Feuerwerk.

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#Arschparken: „Highlight“ 2025 – #Duisburg

Ich habe dieses Jahr mal wieder viel Arschparken gesehen. Arschparken ist die Steigerung von Falschparken, also wenn man gar nicht mehr durchkommt oder besonders arschig parkt.

Das „Highlight“ war eindeutig dieser Transporter.

Weißer Transporter steht an Engstelle neben Baustelle auf Gehweg.

Man fragt sich da Baff, was im Gehirn von Menschen vorgeht, die derartig arschig parken. Neben einer Baustellen, wo so niemand mehr durch kommt. Schon gar nicht Menschen mit Rollstuhl, Einkäufen, Gepäck, Rollator oder Kinderwagen. Es kann eigentlich nur Vorsatz sein und deutet darauf hin, dass man nicht zum Führen eines KFZ geeignet ist. Zumal das KFZ wohl auch über 2,8 t wiegen dürfte, also noch Gehwegschäden hinzukommen dürften.

Natürlich ist hier die Stadt Duisburg mitverantwortlich, da man beim Falschparken großzügig wegsieht, was dann folglich dazu führt, dass man sich immer mehr herausnimmt.

Eigentlich müsste man sich an solchen KFZ mit Nietenjacke vorbeiquetschen und wer Kratzer findet kann diese behalten.

Die Antichristen und die Unsozialen sind große Fans von Falschparken und primär für derartige Zustände in Duisburg verantwortlich.

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#Anticar: KFZ machen Krankenversicherung teurer – #Umweltschutz #Lärm #Gehweg #Fahrrad

Autofahrenden eigen extrem zum rumopfern, wie viel sie doch zahlen würden, dabei tragen Autofahrende nur einen Bruchteil der Kosten von KFZ-Verkehr.

In den Medien wird in letzter Zeit viel über die Gesundheitskosten diskutiert. Dabei darf man nicht außer acht lassen, wie stark KFZ zu den Gesundheitskosten beitragen:
1. Bewegungsmangel, wenn man bequem von der Toilette zum Sofa fährt, bekanntlich führt Bewegungsmangel zu Folgeerkrankungen. Und KFZ halten nicht nur die Personen im KFZ von Bewegung ab, sondern auch noch jene, die sich gerne Bewegen würden, aber nicht könnten, weil Rad- und Gehweg blockiert werden.
2. Lärm, denn Verkehrslärm führt belegbar zu Gesundheitsfolgen, wie z. B. Bluthochdruck.
3. Luftverschmutzung durch Erzeugung von Mikoplastikfeinstaub und anderer Schadstoffe.
4. Tötungen und Verletzungen durch KFZ-Verkehr.

Es würde also Sinn machen entweder beim Kauf oder über eine Abgabe diese Kosten von den Autofahrenden einzuziehen anstatt diese Kosten der Allgemeinheit über die Krankenversicherungskosten aufzulasten. Ich bin sehr für Marktwirtschaft und die Umlegung der Kosten auf die Stellen, wo diese Kosten entstehen. Ich halte gar nichts davon, wenn die Allgemeinheit alle Kosten zahlen soll, während die Verursacher günstig wegkommen. Das ist überaus unsolidarisch.

Krankenwagen blockiert Radweg und engt Gehweg ein.

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#Rheinhausen: Bargeldlieferung für Sparkasse behindert/gefährdet Fußverkehr – #Gehweg #Fahrrad

Am Samstag Morgen parkte ein schwerer Transporter mit einer Geldlieferung, die offensichtlich für die Sparkasse am Rheinhauser Markt bestimmt war mind. 13 Minuten auf dem Gehweg, was allein schon aufgrund des Gewichts des KFZ ein Unding ist. Dazu kommt noch, dass an der Stelle ein Zebrastreifen ist und Parken im 5 m Bereich nicht ohne Grund verboten ist.

Macht man sich bei der Sparkasse keine Gedanken darüber, wie die Filialen mit Bargeld versorgt werden ohne den Fußverkehr zu behindern bzw. sogar gefährden? Sollte dies bei einem kommunalen Unternehmen einer Kommune, die Mitglied in der AGFS ist nicht sogar Pflicht sein das zu berücksichtigen?

Scheinbar hat man hier nur auf die Kosten für die Miete geschielt, aber sich um die Bargeldlogistik keine Gedanken gemacht.

Es verwundert zudem, dass das KFZ dort so lange stand. Man sollte doch eigentlich meinen, dass so eine Bargeldlieferung schnell abgewickelt ist, aber dem war wohl nicht so.

Gesehen habe ich es zwar nicht mehr, aber besonders gefährlich dürfte das Rückwärtsausparken auf einen Zebrastreifen sein, denn bekanntlich gibt es besonders oft Tote und Verletzte, wenn Transportfahrzeuge rückwärts fahren. Würde mich nicht wundern, wenn das ohne Einweiser gemacht worden wäre, so rücksichtslos wie dort falschgeparkt wurde.

Und nicht zu vergessen war direkt daneben noch eine Haltestelle mit viel Betrieb.

Natürlich wurde das Vergehen bereits angezeigt, allerdings ist man sich bei der Stadt Duisburg ja nie sicher, ob man da nicht vorsätzlich wegsieht, wie das rechtswidrigerweise ja auch an anderen Stellen gemacht wird.

Falschparkender Bargeldtransporter von der Seite mit kleiner Restbreite direkt an einer Haltestelle mit viel Betrieb.

Zebrastreifen mit Bargeldtransporter am Marktplatz in Rheinhausen

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#Duisburg: Vandalismus im Stadtpark – #Rheinhausen #VisionZero

Ich finde das ein Unding, was sich einige mit KFZ erlauben im Stadtpark Rheinhausen.

Im Bereich der Spielfläche konnte ich etliche Reifenspuren entdecken. Viel Auswahl an Verdächtigen gibt es da eigentlich nicht. Der Eismann dürfte zu der Jahreszeit wohl kaum Kundschaft finden.

Ich würde hier eher auf die Wirtschaftsbetriebe tippen, aber wer auch immer die Täter waren, es handelt sich hier aus meiner Sicht um Vandalismus, da der Boden verdichtet wurde. Dies schädigt einerseits die Bäume und macht andererseits bei Starkregen Probleme. Zudem stellt matschiger Boden, wie hier auch eine Rutschgefahr dar.

Mal völlig davon abgesehen, dass es extrem rücksichtslos ist.

Warum ich auf die Wirtschaftsbetriebe komme? Die habe ich dort schon häufiger rumfahren gesehen und das auch nicht immer sonderlich schonend. Wobei ich mich auch frage, was diese Braunfläche eigentlich soll. Nackter Boden ist immer ganz schlecht für die Natur. Es könnte aber auch einen Zusammenhang zu einer Baustelle am Tiergehege geben. Schwer zu sagen, wenn man die eigentlich Tat nicht sieht.

Reifenspuren in Erdboden im Stadtpark Rheinhausen.

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#Duisburg: Kann die Verwaltung keine Schilder lesen? – #Rheinhausen #Fahrrad

Wenn man derzeit von der Duisburg Straße in die Eduardstraße will, stellt man fest, dass es sich um eine Sackgasse für Fahrzeuge handelt, dennoch hat die Stadt Duisburg hier den Gehweg zu einem Weg für Radverkehr gemacht, obwohl der Gehweg kaum breit genug ist eine Person zu Fuß, steht am Anfang der Straße ein Schild für eine Sackgasse, die sowohl Fußverkehr, wie auch Radverkehr durchlässt.

Macht man sich bei der Stadt eigentlich auch mal Gedanken, wie Radverkehr auf den engen Gehwegen fahren soll? Oder hat man nur stumpf abgestempelt und gar nicht die Abwägung durchlaufen, die für das Aufstellen eines Verkehrszeichens notwendig ist? Denn schließlich handelt es sich hier um einen verbindlichen Verwaltungsakt, der nicht einfach leichtfertig getroffen werden darf.

Im Verkehrsportal der Stadt Duisburg ist diese Baustelle nicht einmal eingezeichnet.

Radfahrenden wird ständig vorgeworfen sich nicht an Verkehrsregeln zu halten und auf Gehwegen zu fahren. Könnte das nicht viel mehr an der gigantischen Inkompetenz der Stadt Duisburg liegen Verkehrszeichen korrekt zu verwenden? Radfahrende werden dadurch so verwirrt, dass sie entweder nicht mehr wissen, was richtig und falsch ist oder es denen egal ist.

Es wird Zeit endlich überall im Stadtgebiet korrekt zu beschildern und dies vorher auch korrekt zu begründen und abzuwägen.

Sackgassenschild mit Freigabe für Rad und Fußverkehr an einer Straße in der offensichtlich gebaut wird.

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#Duisburg: Einmal mehr Hindernisse auf Gehweg – #Fußverkehr #Fahrrad

Eigentlich könnte man jeden Tag ne Klage gegen die Stadt Duisburg einreichen, weil die Stadt sich nicht an die Verkehrsregeln hält. Quasi bei jeder Baustelle, aber auch bei jedem Schild nimmt die Stadt keinerlei Rücksicht auf den Fußverkehrsfluss. So auch an dieser Stelle, wo man wegen einer Umleitung zwei Schilder mit breiten Schilderfüßen auf einen ohnehin schon unterdimensionierten Gehweg stellt. Aus meiner Sicht ist hier sogar die 1 m Restbreite unterschritten, womit das Aufstellen in der Form klar rechtswidrig ist. Das heißt natürlich, dass der Fußverkehr bei Gegenverkehr oder mehreren Personen zumindest teilweise auf den Radweg ausweichen wird. Wenn ein Rollstuhl da nicht mehr vorbei kommt, wäre sogar denkbar, dass durchgängig auf den Radweg ausgewichen wird.

Duisburg ist echt fußverkehrsfeindlich

Schilder engen einen Gehweg in Rheinhausen erheblich ein

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#Rheinhausen: Mangelhafte Grünpflege mit Gefährdung – #Duisburg

Dass bei der Grünpflege in Duisburg einiges im Argen liegt, beobachte ich nun schon länger, aber dass man einen Baum beschneidet und einen Ast drin lässt, aber ich erstmalig gesehen.

Baum in dem ein abgesägter Ast hängt.

Es waren auch keine Arbeiter in der Nähe, die dort noch weiterarbeiten wollten. Es stellt sich also die Frage, was hat man sich dabei gedacht einen Ast abzutrennen und dann einfach hängen zu lassen. Der kommt ja ganz sicher irgendwann runter und selbst wenn kein Mensch oder Tier geschädigt wird, kann die Pflanze geschädigt werden durch Abriss von anderen Ästen.

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#Duisburg: RSS-Feeds

Da ich die Zeitung NRZ wegen schlechter Leistung gekündigt habe, muss ich mir einen anderen Weg suchen um lokal auf dem laufenden zu bleiben. Ein Weg dazu sind Feed-Apps und entsprechende RSS Feeds, weshalb ich mich mal auf die Suche gemacht habe, welche Feeds es gibt.

ADFC Duisburg RSS-Feed: https://duisburg.adfc.de/aktuelles/rss

Bezirksregierung Düsseldorf: https://www.brd.nrw.de/pressemitteillungen-rss-feed.xml
(Enthält auch andere Infos)

Polizei Duisburg: https://duisburg.polizei.nrw/presse/pressemitteilungen/rss/all/14556/all/all/all
(Die Meldungen der Polizei ungefiltert)

Rheinische Post: https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/feed.rss
(weitestgehend Inhaltsgleich mit WAZ/NRZ)

„Smartcity“ Duisburg hat scheinbar keinen RSS-Feed. Duisburg ist echt steinzeitlich.

Wer noch weitere Duisburg-Feeds kennt bitte als Kommentar posten, ich ergänze die dann ggf. Leider findet man bei einer Suche nur bedingt vorhandene Feeds.

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#Duisburg: Gasabsperrhahn in Gehwegparkstreifen – #Rheinhausen

Am Flugweg in Rheinhausen hat man einen ganz komischen Parkstreifen zwischen der Steilen Straße und dem Kreisverkehr angelegt. Erst einmal wäre der ohne Schild nicht eindeutig als Parkstreifen zu erkennen, weil das eigentlich nur eine gewisse Breite einnehmende weiße Band als Verkehrszeichen viel zu breit ausgeführt ist. Geparkt werden darf nach meinem Verständnis nur auf dem schwarzen Pflaster. Aber die Stadt Duisburg hat es ja nicht so mit Verkehrsregeln.

Gepflaster Boden mit zwei Abdeckungen für Wasser- und Gashahn

Man erkennt, dass der Bereich neu gemacht wurde, allerdings hat man dabei wohl mal wieder nicht nachgedacht. Statt die Haupthähne für Wasser und Gas für die jeweiligen Häuser in den Gehweg einzulassen, befinden diese sich wie auf dem Bild im Parkstreifen. Gemäß Bußgeldkatalog ist Parken auf solchen Abdeckungen m. W. nicht zulässig. Es wäre jedenfalls fatal, wenn die Feuerwehr nicht Wasser und/oder Gas im Falle eines Notfalls (z. B. Brand, undichte Gasleitung) abstellen könnte. So einen Bereich zum Parkplatz zu machen zeugt in meinen Augen nicht gerade von Weitblick.

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#CDU auch anderswo Falschparkpartei – #Frankfurt

Im Artikel
„Trotz jahrzehntelanger Duldung: Stadt Frankfurt schleppt jetzt Gehwegparker ab“
https://www.fr.de/frankfurt/sossenheim-ort904346/trotz-jahrzehntelanger-duldung-stadt-schleppt-gehwegparker-ab-94086831.html
gibt es einige Punkte, die ich verwunderlich finde.

Es ist extrem begrüßenswert, dass gegen Falschparken vorgegangen wird. Viel zu wenig setzen sich für Recht und Gesetz auf Gehwegen ein, sodass viele Gehwege inzwischen No-Go-Aera sind, weil da illegal KFZ drauf stehen. Man hat hier quasi rechtsfreie Räume und die CDU setzt sich allen ernstes dafür ein, dass das beibehalten wird? Aber eigentlich verwundern mich die Fragen aus der CDU wenig, diese Partei habe ich schon häufiger als Verteidiger von Unrecht bemerkt. Schon die Frage:
„Welche pragmatischen Alternativen bietet der Magistrat in engen Wohnstraßen an“
mutet absurd an, denn warum müsste der Magistrat eine Alternative anbieten für Leute die sich rechtswidrig verhalten? Vielmehr müssen die Menschen sich selbst rechtskonform verhalten und nach einer legalen Lösung umsehen. Etwa einen Stellplatz mieten oder das Auto verkaufen, was in einer Großstadt problemlos möglich ist. Es gibt keinen Grund KFZ auch noch mit „Lösungen“ zu subventionieren.

Wobei ich auch Herrn Siefert nicht verstehe, der von 2,2 m und 1,5 m redet, obwohl bei weniger als 1,5 m bereits eine Behinderung vorliegt und die einschlägigen technischen Regeln mind. 2,5 m vorgeben. Gesetzestreu ist das auch nicht. Überwiegend haben KFZ nichts auf Gehwegen zu suchen. Die Gehwege werden dadurch beschädigt und eine Kommune kann nicht die StVO außer Kraft setzen, die definiert die Vorsicht und Rücksicht eindeutig, da wo nicht explizit eine Freigabe für Gehwegparken besteht, ist es verboten.

Das:
„Sie fragte, wo die Menschen ihre Autos denn nun abstellen sollten, wenn das Gehwegparken nicht mehr geduldet würde.“
ist das Problem der Halter, genauso wie es das Problem von einzelnen ist eine Wohnung zu finden, Lebensmittel zu kaufen und der ganze Rest der Lebens. Warum sollte denen als bei KFZ alles auf dem Silbertablett serviert werden? Abstellen war bei rechtswidriger Duldung nie legal und somit ist das wohl eher Selbstinszenierung ganz im Sinne einer Falschparkpartei, statt im Sinne von Recht und Gesetz.

Symbolbild Falschparken
Falschparken: Weißer Transporter steht an Engstelle neben Baustelle auf Gehweg.

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#Düsseldorf: Statt die Realität zu akzeptieren beantragt der Flughafen erneut Erweiterung – #Klimaschutz #Klimaschänder #Flugverkehr #Fluglärm #Bürokratieabbau

Wie ich der Seite Bürger gegen Fluglärm entnahm, hat der Flughafen Düsseldorf erneut einen Antrag auf Erweiterung gestellt mit leichten Änderung zum alten Antrag.

Ob eine Ablehnung durch die Behörde, wie im Beitrag gefordert zulässig ist, weiß ich nicht. Wäre vielleicht auch gar nicht der richtige Weg mit der Quengelei des Billigflughafen Düsseldorf umzugehen. Flugverkehr ist wirtschaftlich kaum relevant, da es primär um Urlaubsflüge geht und damit Gelder eher der deutschen Wirtschaft entgehen. Schon gar nicht sind die Randzeiten sonderlich relevant für die Wirtschaft. Bei Flügen zu wichtigen Stellen vielleicht, aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass allzuviele Geschäfte an den Urlaubsorten in der Türkei oder auf Mallorca abgewickelt werden. Man könnte ja hingehen und sämtliche klaren Touristenrouten aus den Randzeiten raushalten, damit die Wirtschaftsverbindungen stattfinden können. Wobei der Flughafen da schon heute die Preise erhöhen könnte.

Was natürlich im Rahmen einer Genehmigung auf jeden Fall geht, ist die Auflagen anzupassen, wie ein klares Nachtflugverbot. Dies wäre kein Problem, aber mal sehen wie die Grünen sich hier positionieren, 2027 ist schließlich Landtagswahl und Krischer könnte schon jetzt handeln und sich klar positionieren. Für mich wird die Haltung zu Flugverkehr jedenfalls einer der Wahlprüfsteine sein.

Zudem muss man ja darüber nachdenken, wie es sein kann, dass Behörden offensichtlich unsinnige Anträge nicht einfach ablehnen können. Bürokratieabbau heißt schließlich auch, dass Behörden nicht mit völlig hirnrissigen Aufträgen ausgelastet werden, die eh vor Gericht landen, weil völlig unbegründet. Der Antrag des Flughafens bindet mit Sicherheit extrem viel Zeit der Behörden, die dann natürlich nicht für andere Anträge zur Verfügung stehen, obwohl zweifelsfrei klar ist, dass diese nicht genehmigungsfähig ist. Dadurch verschwendet der Flughafen Düsseldorf Zeit und schadet der Wirtschaft, weil andere Anträge liegen bleiben.

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#Berlin: Unfallkasse behauptet Irrtümer auszuräumen und begeht den Größten – #VisionZero #Gehweg

Unter dem Link steht:
„Die Unfallkasse Berlin räumt mit häufigen Irrtümern zur Sicherheit im Straßenverkehr auf.“

Und bei Irrtum # 1 führt man Glitzerkleidung als Lösung an, obwohl dies höchstens eine Illusion von Sicherheit schafft. Es gibt keinerlei Beleg dafür, dass Glitzerkleidung zu weniger Toten und Verletzten führt. Es gibt ja nicht einmal eine Angabe dazu in der Statistik welche Kleidung bei Verletzung oder Tötung mit KFZ getragen wurde.

Es ist absurd, wenn man über die drei häufigsten Irrtümer aufklären will und den größten Irrtum an erster Stelle schreibt.

Fakt ist, dass in der StVO bereits alles steht, was zu beachten ist, damit es keine Toten und Verletzten gibt, würde dies beachtet, gäbe es keine Toten und Verletzten. Bei Dunkelheit muss man halt langsamer fahren. StVO § 3 kann man sogar entnehmen, dass man bei Dunkelheit im Umfeld von Schulen Schrittgeschwindigkeit fahren muss, da eine Gefährdung durch die Person am Steuer auszuschließen ist und das unabhängig von irgendwelcher Bekleidung. Auch verlängert sich der Bremsweg bei Nässe oder gar Glätte erheblich, dass heißt um auf der gleichen Strecke anhalten zu können muss unabhängig von der Kleidung die Geschwindigkeit so weit reduziert werden, dass der Bremsweg gleich bleibt. Und wenn sich wegen Dunkelheit die Reaktion verlängert, ist auch nicht die Lösung Glitzerkleidung, sondern noch langsamer zu fahren.

Dies alles steht so eindeutig in der StVO.

Wenn man also Verkehrssicherheit will, muss man Politik und Behörden dazu bringen die Verkehrsregeln einzuhalten und durchzusetzen. Stattdessen rechtswidrige Baustellen, Duldung von Falschparken (Sichthindernis), LKW und andere KFZ die rechtswidrig nicht Schrittgeschwindigkeit beim Rechtsabbiegen fahren uvm. Und was nützt Glitzerkleidung, wenn man wegen der ganzen Falschparker gar nicht gesehen wird und das KFZ in eine Einfahrt gerast wird? Was ich auch immer erlebe. Sowohl im Hellen, wie im Dunkeln.

Das wird so nichts mit VisionZero, wenn man das Hauptproblem KFZ konsequent ausklammert.

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#Rheinhausen: Warum blockiert die IGMG Ahmet Yahsi Moschee den Gehweg und einen Wendekreis? – #Fußverkehr #Duisburg

Schon vor geraumer Zeit habe ich der Stadt Duisburg diese Bilder geschickt und gefragt oder das Blockieren von Wendekreis und Gehweg genehmigt war, aber nie eine Antwort erhalten.

Gehweg von einem Zelt blockiert in Rheinhausen

Wendekreis von einem Zelt blockiert

Die Szene fand ich so am 03.10.2025 morgens um 7:36 vor. Da sich die Aufbauten zur besagten IGMG Ahmet Yahsi Moschee erstreckten und es auch schon früher Verkehrsprobleme gab, die in meinen Augen im Zusammenhang mit der Moschee stehen. Hatte ich, wie geschrieben, bei der Stadt nachgefragt, was das soll. Ich traue der Stadt zu, dass die das so genehmigt haben, weil die auch in der Vergangenheit schon sehr viel Mist genehmigt haben. Mit Rechten von Fußverkehr und der Inklusion hat die Stadt Duisburg es nicht so.

Aber es wäre natürlich auch denkbar, dass die Moschee das ganz ohne Erlaubnis gemacht. Man muss sich ja nur mal ansehen, wie es dort Freitags mit dem Parken aussieht. Da könnte das Ordnungsamt innerhalb von wenigen Minuten locker die Finanzierung einer Ordnungskraft für den ganzen Tag einnehmen.

IGMG scheint nachdem was man bei Wikipedia liest und dann real vor Ort sieht nicht so wirklich auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu stehen. Jedenfalls macht die gezeigte Besetzung von Verkehrsraum auf mich keinen guten Eindruck.

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#Rheinhausen: Warum der Gehweg Friedrich-Alfred-Str. 38 gesperrt ist – #Duisburg

Der Umgang der Stadt Duisburg mit Fußverkehr ist an vielen Stellen nicht gut.

Ein weiteres Beispiel ist seit einigen Jahren das Gebäude Friedrich-Alfred-Str. 38. Gefühlt seit Ewigkeiten steht dort ein Gerüst, was den nutzbaren Querschnitt des Gehweg stark einschränkt.

Nun hat man die Lage aber verschärft und den Gehweg ganz gesperrt. Schon am 22.11. hatte ich deshalb nachgefragt, aber erst gestern durch Blick ins Amtsblatt eine Idee bekommen, warum man Fußverkehr mal wieder benachteiligt. Eine direkte Antwort auf meine Frage bekam ich nicht.

Gehweg in Rheinhausen im Hintergrund gesperrt, im Vordergrund Falschparker auf dem Gehweg.

Im Amtsblatt 50 der Stadt Duisburg steht:
„Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg zur Beseitigung von bauordnungsrechtlichen Gefahren für Leib und Leben nach der Landesbauordnung (BauO NRW) in der zur Zeit geltenden Fassung

Hier:

Nutzungsuntersagungsverfügung des Gebäudes auf dem Grundstück Friedrich-Alfred-Straße 38 in 47226 Duisburg zu Wohn- und Aufenthaltszwecken“

Die Allgemeinverfügung betrifft natürlich erst einmal nur das Gebäude liefert aber eine Erklärung, warum der Gehweg nun gar nicht benutzbar ist. Scheinbar hat hier die Task-Force Problemimmobilien zugeschlagen und festgestellt, dass das Gebäude eine Gefährdung darstellt, aber statt die Gefährdung zu beseitigen, sperrt man lieber den Gehweg und noch dazu Parkplätze, was wieder zu neuen Gefahren führt. Denn da die Stadt zu viel duldet, nimmt natürlich gefährliches Falschparken zu.

Es stellt sich natürlich die Frage, wie lange der Gehweg jetzt gesperrt bleiben soll, obwohl es ja selbst bei der Gefahr von Hangstürzen Möglichkeiten der Sicherung gibt. Aber damit beschäftigt sich die „Task-Force Problemimmobilien“ nicht, lieber lässt man den Fußverkehr leiden. Wenn es nicht anders geht muss man das Gebäude halt abreißen. Jetzt hier ewig eine Ruine den Gehweg blockieren zu lassen geht aus meiner Sicht nicht und der/die Eigentümer haben ganz offensichtlich keine Sanierungsabsicht, denn es gab genug Gelegenheit. Das Nachbarhaus sieht dagegen richtig schickt aus.

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#Duisburg: Schmutzstreifen verhindert Mindestabstand – #Fahrrad #VisionZero

Am vergangenen Freitag war ich im Bereich der Coelve-Brücke unterwegs und sah wie ein Radfahrer den Berg hoch fuhr. Da schon einigen Autos nahten, hielt ich an und wollte mal schauen, ob man die Verkehrsregeln einhalten würde. Im Beobachtungszeitraum wurde mit zwei KFZ der Radfahrer überholt. Die erste Überholung fand mit deutlicher Unterschreitung des Mindestabstandes statt. Die zweite Überholung sah mir nach ausreichendem Abstand aus, die Sperrfläche wurde dabei aber überschritten. Sprich 100 % der Autofahrenden im Beobachtungszeitraum verstießen gegen die Verkehrsregeln beim Überholen von Radfahrenden.

Bekanntlich liegt der absolute Mindestabstand bei 1,5 m Innerorts, allerdings sagt die Rechtsprechung, dass bei Fahrten bergauf sich der Mindestabstand auf 2 m erhöht. Was ja auch logisch ist, da Radfahrende mehr pendeln.

Der Schmutzstreifen, den die Stadt Duisburg hier markiert hat, führt bei Autofahrenden zu dem Fehlschluss, dass man einfach so überholen dürfte und da die Polizei Duisburg nicht kontrolliert und sanktioniert, gibt es auch keine Aufklärung über das richtige Verhalten.

Ich könnte dies natürlich Anzeigen, aber meine Erfahrungen mit der Polizei Duisburg sind extrem schlecht, dass ich das als reine Zeitverschwendung betrachte. Bestenfalls passiert gar nicht, schlimmstenfalls bekommt man ein Schreiben, das wie ein Drohschreiben klingt. Meistens wird es wohl nur an die Staatsanwaltschaft weitergereicht, statt ein Bußgeld zu verhängen.

Die Rechtsdurchsetzung in Duisburg ist mangelhaft, obwohl es an dieser Stelle ein Leichtes wäre da sofort erkennbar ist, ob verstoßen wurde oder nicht. Bei den klaren Fällen ein Bußgeld, bei den anderen ein Gespräch über Verkehrsregeln. So ginge das. Man müsste sich halt nur in Zivil dort hinstellen und dokumentieren, während auf der anderen Seiten jemand in Uniform und mit Kelle wartet.

Aber Verkehrssicherheit steht in Duisburg nicht hoch im Kurs. Lieber behindert und gefährdet man Rad- und Fußverkehr, als für Recht und Gesetz einzustehen.

Mit einem Firmenfahrzeug wird ein Radfahrer mit erkennbar zu wenig Abstand überholt.

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#Duisburg will Grundsteuer erhöhen, aber Falschparker weiter dulden? – #Unfair

Online las ich etwas in der Art, dass man auf 12 Millionen Euro Grundsteuer nicht verzichten können. Ich glaub ein Zitat von Martin Murrack. Wie es scheint will man deswegen jetzt die Grundsteuer erhöhen und damit vor allen Dingen Haushalte mit wenig finanziellen Möglichkeiten belasten.

Mal abgesehen davon, dass das unsozial und ungerecht wäre, stellen sich mir da weitere Frage. Das Ordnungsamt brüstet sich ständig damit, dass man vorsätzlich beim Falschparken wegschauen würde, solange eine Restbreite von 1,2 m bleiben würde. Erst einmal sorgt derartiges Falschparken für kaputte Gehwege, also Mehrkosten für die Allgemeinheit, zugleich verzichtet die Stadt aber auch vorsätzlich auf viele Millionen an Einnahmen.

Eine einfach Rechnung zeigt das sehr gut. Bei nur 1000 Gehwegfalschparkern pro Tag, bei denen man wegschaut, die nur mit 55 € angesetzt würden, käme man bei 365 Tagen auf 20 Millionen. Es dürften aber deutlich mehr Falschparker sein, bei denen die Stadt Duisburg wegsieht und zudem sind die Bußgelder höher als bei Verstößen gegen Parkgebühren. Und darauf kann man freiwillig verzichten? Das heißt arme Haushalte müssen mehr bezahlen damit Falschparker ihren Mercedes auf den Gehweg stellen können? Und dann wundern sich SPD und CDU allen ernstes, dass die bei den Wählenden abstinken?

Zudem wird mit der Subvention von Falschparken auch verhindert, dass sich marktwirtschaftliche Lösungen etablieren können, die wiederum Einnahmen für die Stadt brächten. Und auch Parkgebühren sind völlig legitim. Denn warum soll ich Grundsteuer zahlen, wenn Autofahrer gar nichts zahlen fürs Parken? Obwohl sie öffentliche Fläche legal oder vielfach auch rechtswidrig besetzen? Wo ist da die Flächengerechtigkeit?

Ich bin jedenfalls nicht bereit mehr Grundsteuer zu bezahlen, solange andere gar nichts zahlen! Und die Stadt vorsätzlich auf Millioneneinnahmen verzichtet. Unter der Prämisse werde ich eventuell gegen einen Grundsteuerbescheid vorgehen.

Ein Beispiel für die Auswirkung der rechtswidrigen Subventionen durch die Stadt Duisburg.
Mercedes parkt auf Gehweg und blockiert mit weißen Transporter an einer Baustelle den Gehweg vollständig

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