#Fahrradbeispiele: #Köln als gutes Beispiel bei einer Baustelle – #Fahrrad #Autokorrektur

Auch in Köln läuft beim Radfahren sicherlich nicht alles zur vollsten Zufriedenheit. Aber ich wollte mal eine Beispiel bringen, was mir sehr gut gefallen hat, weil es zeigt, dass sich da jemand wirklich Gedanken gemacht hat.

Die Passage liegt zwischen dem Dom und dem Schokoladenmuseum, kurz vor dem Museum. Wegen Bauarbeiten wurde der Gehbereich am Rheinufer gesperrt. Damit die Gehenden weiter können wurde der Radweg für Radfahrende gesperrt und für Gehende freigegeben und zugleich wurde eine Spur der Straße für Radfahrende abgetrennt, sodass sowohl Radfahrende, wie auch Gehende vergleichsweise problemlos durchkommen, trotz Einschränkungen.

Man beachte die Aufstellung des Schildes neben dem Weg, um möglichst viel Platz für Begegnungsverkehr zu haben.

Sogar an der Ampel ist hat man sehr intensiv mitgedacht. Es wird zwar eng auf dem Gehweg, aber alles ist so an den Rand gerückt, dass Platz bleibt für Rollstuhlfahrende. Ist natürlich nicht optimal, aber das sind Baustellen nie, man erkennt aber, dass hier auf Gehende und Radfahrende Rücksicht genommen wurde. Duisburg könnte sich hier eine Scheibe abschneiden.

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#Duisburg: Horrorbaustelle gegen Radfahrende und Gehende – #Rheinhausen

Das fing schon Anfang September damit an, dass man zum damaligen Zeitpunkt grundlos einen Überweg für Gehende sperrte und dabei zudem auch noch den für Radfahrende rot markierten Bereich mit blockierte.

Dann fing man deutlich später mit den Arbeiten an. Es wäre natürlich extrem sinnvoll gewesen diese Arbeiten zuerst abzuschließen, den einen Überweg vollständig freizugeben und dann den anderen zu machen, stattdessen sah ich am Freitag eine vollständige Sperrung bis auf ein schmales Stück für Gehende.

Da passen die Gehenden ja nicht einmal richtig zu zweit nebeneinander. Die Vorgaben der AGFS wurde mit Sicherheit nicht beachtet, trotzdem ist Duisburg noch immer Mitglied.

Die Gehendenzone ist für Radfahrende freigegeben, wie diese von dort in die Fortsetzung der Friedrich-Alfred-Straße kommen sollen, erschließt sich mir nicht.

Dazu kommt noch die fehlende Kontrolle durch die Stadt Duisburg, denn da steht ein Schild mit Radweg Ende und ein Stück weiter steht noch das Schild, natürlich unabgedeckt, was die Nutzung des Radweges anordnet. Das heißt auch die Radfahrenden von der Krefelder Straße wissen nicht, wie es weitergehen soll, denn eine brauchbare Überführung auf die Straße gibt es, wie üblich nicht.

Was denkt man sich bei der Stadt Duisburg da nur? Ganz sicher denkt man nicht an Gehende und Radfahrende. Schon gar nicht das es eine viel frequentierte Kreuzung ist.

Und das ist ja auch kein Einzelfall, letztes Wochenende sah ich an der Margarethenstraße eine Baustelle, wo Geheweg und Radweg abgesperrt waren. Es gab zwar ein Stück der Straße, was mit Baken markiert war für Gehende, aber ganz sicher nicht für Rollatorfahrenden oder Rollstuhlfahrende, denn eine Rampe gab es nicht. Stattdessen gab es einen hohen Bordstein.

Schmeißt endlich die Personen bei der Stadt raus, welche derartige Fehlplanungen genehmigen oder sorgt für eine anständige Ausbildung und Bezahlung. Macht endlich die Empfehlungen der AGFS verbindlich für alle Baustellen oder tretet freiwillig aus, weil Duisburg derzeit definitiv nicht fahrrad- oder gehendenfreundlich ist.

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Warum war noch Gas in Nordstream? – #russland #Ukraine #Klimaschutz

Seit der, meiner Ansicht nach, russische Angriff auf die vier Pipelines erfolgte ergeben sich einige Fragen.

Die wichtigste Frage ist auch meiner Sicht, warum noch Gas in den Leitungen war, wenn wir eine Gasmangellage habe und jedes bisschen Gas brauchen, dann pumpt man doch als erstes die Leitung leer.

Dann soll die Bundesregierung sogar Warnungen von der CIA bekommen haben. Spätestens dann hätte man doch eigentlich reagieren müssen um den jetzt eingetretenen Umweltschaden zu verhindern.

Es gibt zwei Gründe, die aus meiner Sicht für ein russisches Motiv sprechen. Ein steigender Gaspreis durch die Sprengungen und das man nicht mehr irgendwelche „technischen Defekte“ als Ausreden braucht kein Gas mehr zu liefern. Jetzt kann man behaupten. Das man wollen würde, aber nicht könne. Zugleich führt man natürlich auch die Verwundbarkeit von Pipelines vor und anderer Leitungen im Meer. Etwa Datenkabel.

Natürlich könnten auch Gasfirmen ein finanzielles Motiv haben. Klimaschützende schließe ich eher aus, da dort niemand ein Interesse haben dürfte, derartig viel Methan in die Atmosphäre zu entlassen. Machbar wäre es aber auch ohne U-Boote, wenn man einen Sprengsatz hat ist der Rest einfach.

Das einzig Gute an der Sache ist, dass gemäß den Nachrichten wohl nie wieder Gas durch die Leitungen fließen wird.

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Monatlicher Treff der Umweltgruppe West/BI Saubere Luft am 05.10.22 – #Duisburg #Rheinhausen

Nachfolgend der Textlaut der Einladung

Hallo,

Wir laden ein zu unserem nächsten *monatlichen Treff der Umweltgruppe West und der BI Saubere Luft am Mittwoch, den 5.Oktober um 18.00 Uhr im Alten Pastorat an der Dorfkirche Friemersheim.

Folgende Themen wollen wir besprechen:
* Sperrung der Gaterwegbrücke in 2023: Einschätzung des vom Rat beschlossenen Routenkonzepts, unsere Forderungen und weiteres Vorgehen dazu (siehe dazu das beiliegende Flugblatt )
* Behringstr. Verwaltung lehnt den GO 24 Antrag zur Sperrung für den Logistikverkehr ab. Was können und sollten wir unternehmen?
* Verschiedenes und all das, was euch auf den Nägeln brennt.

Mit besten Grüßen für die Umweltgruppe West und die BI Saubere Luft

Norbert Bömer

Aus dem Flyer, der in Friemersheim verteilt wurde/wird:

Aktuelle Information der Umweltgruppe West und der Bürgerinitiative Saubere Luft zum Thema:

Sperrung der Gaterwegbrücke in 2023 (2. Hj)

Was erwartet uns ?

Am 19.9.22 hat der Duisburger Rat das von der Verwaltung vorgelegte Routenkonzept für die ca. dreimonatige Sperrung der Gaterwegbrücke beschlossen.
Auch uns ist klar, dass diese Brücke dringend saniert werden muss und dass dies zwangsläufig zu erheblichen Belastungen der betroffenen Bevölkerung in Rheinhausen führen wird, besonders in Friemersheim und an der Moerser Str. Tausende LKWs werden sich durch Straßen quälen, die nicht dafür vorgesehen sind. Berufsverkehr und der gesamte ÖPNV sind massiv tangiert. Schleichverkehre werden drastisch zunehmen.

Angesichts dessen halten wir die beschlossene Vorlage für völlig unzureichend.

Wenn wir uns vorstellen, dass der gesamte Verkehr zum Logport, der bisher über die Gaterwegbrücke fuhr, sich über die Dahingstr. und dann über die Adler- und Schleusenstr. quält, die zu diesem Zweck zur Einbahnstr. erklärt werden, dann ist leicht vorstellbar, was das bedeutet. Ähnlich gravierend dürfte die Öffnung des Kreisels an der Brücke der Solidarität für die Moerser- und Magarethenstr. werden. Da wir uns intensiv mit den Routen und flankierenden Maßnahmen beschäftigen, wollen wir die Zeit jetzt nutzen, um auf das Konzept der
Verwaltung wirklich Einfluss zu nehmen.

Aus unserer Sicht ist es entscheidend, dass die Bevölkerung, aber auch die Logistiker , die Experten des ADFC für die Radfahrenden, die Schulen, Kindergärten und Senioren/innen bei der Festlegung der begleitenden Maßnahmen beteiligt werden. Dem Logistikverkehr müssen strenge Vorgaben wie z.B. Nachtfahrverbote und Tempo 30 bei der Durchfahrt der Wohngebiete, gemacht werden. Diese müssen durchgehend durch technische Überwachungsmaßnahmen wie Fotofallen, Geschwindigkeitsblitzer etc. kontrolliert und Verstöße sanktioniert werden.

Der zu erwartende Verkehrsnotstand muss auch durch „Notstandsmaßnahmen“ abgemildert werden!

Wir bemühen uns derzeit um ein Gespräch mit der Verwaltung. Die Stadt Duisburg fordern wir zu einer Bürgerversammlung auf, um sich gegenüber konstruktiven Vorschlägen aus der Bevölkerung zu öffnen.

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#Viersen: Natur ist erstaunlich – #Bahnsinn #Ritzenrebellen

Am Bahnhof Viersen nahm ich das Bild unten auf. Man sieht einen Sommerflieder, der am Bahnsteig zwischen dem Fahrbereich der Züge und der Kante wächst. Natürlich sehr Kleinwüchsig, aber trotzdem blühend, was erstaunlich ist.

Aber natürlich zeigt einem die Natur auch eine Lektion, dass man trotz widriger Umstände trotzdem etwas schönes schaffen kann. Das man nicht aufgeben soll.

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Kuschelinterview mit Kretschmer in der NRZ und AKW – #Gazprom #Klimaschmutzlobby #AKWeh

Natürlich spricht sich Kretschmer im NRZ-Interview für russisches Gas aus. Er steht ja schließlich auch in lobbykratischer Verbindung mit Gazprom, wie ein Correctiv-Bericht klar belegt:
https://correctiv.org/top-stories/2022/09/20/gas-gazprom-lobby-deutschland/

Kapiere nicht, warum man bei so brisanten Infos so ein Kuschelinterview führt und das nicht einmal erwähnt. Kritische Berichterstattung geht anders.

Und was seine Behauptungen zu AKW angeht, so erlischt die Genehmigung am 31.12.2022 und damit ist Schluss mit Atomkraft in Deutschland. Die bereits abgeschalteten lassen sich definitiv nicht mehr reaktivieren, da die Genehmigung erloschen ist und es wegen erheblicher technischer Mängel auch keine neue geben wird. Die Rechtslage ist da eindeutig. Auch die aktuell noch laufenden sind nicht auf Stand von Wissenschaft und Technik. Eine Nachrüstung ist ausgeschlossen. Bei der Nutzung von Kernenergie entsteht immer Neutronenstrahlung, welche die Materialien im direkten Umfeld im Laufe der Jahre erheblich beeinträchtigen und so die strukturelle Integrität (z. B. Risse, Versprödung) erheblich beeinträchtigen können. Die Gefährdung durch eine Katastrophe wächst mit jedem Betriebsjahr deutlich.

Was die Mini-AKW angeht so fehlt in der Berichterstattung der Hinweis, dass bei grenzüberschreitenden Auswirkungen das Nachbarland im Genehmigungsprozess zu beteiligen ist. Dies war bereits einmal AKW in den Niederlanden der Fall und bei grenznahen AKW wird das erst recht der Fall sein. Und auch die Überschrift ist irreführend, denn ob Mini-AKW technisch möglich sind ist noch gar nicht belegt, da m. W. bisher kein Minireaktor in Betrieb ist.

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Online Konsultation für Sümpfung #Garzweiler von Klimaschänder #RWE – #Klimaschutz #Braunkohle

Amtsblatt 37 der Bezirksregierung Arnsberg stand mit Verspätung Online. Deshalb erst jetzt den Hinweis darauf.

Bei der Sümpfung von Garzweiler II im Zeitraum 2024 – 2030 gibt es eine Onlinekonsultation. Allein das ist schon unverständlich, weil Corona dafür keinen Anlass bietet, aber ist natürlich billiger für RWE und eventuell weniger Aufwand für die Bezirksregierung Arnsberg. Verhindert aber natürlich auch eine Aussprache.

Die Onlinekonsultation anstelle eines Erörterungstermins findet 10.-24.10.2022 statt, also nur zwei Wochen lang. Die Herbstferien Nordrhein-Westfalen 2022 laufen vom 04.-15.10., die Konsultation beginnt also in den Herbstferien. Zufall oder Absicht?

Die Bezirksregierung spricht zudem nur Männer an: „Die Teilnehmer der Online-Konsultation können sich bis zum Ablauf der Äußerungsfrist, […] während der Online-Konsultation äußern.“

Zumindest wird diesmal im Gegensatz zum Tagebau Hambach klar mitgeteilt:
„Die Behörden, die Vorhabenträgerin und diejenigen, die Einwendungen erhoben oder Stellungnahmen abgegeben haben, werden durch die Bezirksregierung Arnsberg hinsichtlich der Modalitäten der Online-Konsultation individuell schriftlich benachrichtigt und benötigen keine weitere Anmeldung.“
Und auch der Datenschutz wurde diesmal sofort berücksichtigt.

Aus unerfindlichen Grünen ist die Onlinekonsultation nicht öffentlich. Hat RWE etwas zu verbergen?

Im selben Amtsblatt steht auch

Antrag der RWE Power AG auf „Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis zur Fortsetzung der Versickerungsmaßnahmen im Bereich Niers/Trietbach für den Zeitraum 2024 – 2030“

Scheinbar will man das abgepumpte Wasser versickern, vermutlich aber auch weiterhin ohne Aufbereitung. Man kann und sollte sich natürlich auch hier äußern. Im Amtsblatt steht viel Text zur Historie, wo man sich fragt, warum das gedruckt wird. Vielleicht will man verschleiern worum es geht, denn relevant ist das für die Bekanntmachung nicht.

Offenlage 19.09.2022 – 18.10.2022 unter https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/bekanntmachungen/ und unter https://uvp-verbund.de/nw

Einwendung bis 18.11.2022

Im Amtsblatt stehen mehrere Weg, man kann wegen Corona derzeit aber auch Anstelle von Niederschrift per Email an poststelle #ät# bra.nrw #punkt# de einwenden. Zumindest da ist die Bezirksregierung konsistent mit obigen Onlinekonsultation.

Und damit wir alle schön kreative unterschiedliche Einwendung schreiben gilt:
„Bei Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftenlisten unterzeichnet oder in Form vervielfältigter gleichlautender Texte eingereicht werden (gleichförmige Eingaben), ist auf jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite deutlich sichtbar ein Unterzeichner mit Namen und Anschrift als Vertreter der übrigen Unterzeichner zu benennen. Vertreter kann nur eine natürliche Person sein.
Andernfalls können diese Einwendungen unberücksichtigt bleiben (§ 17 Abs. 1 und 2 VwVfGNRW).“

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Verfassungsbeschwerde für saubere Luft: Betroffene fordern strengere Grenzwerte zum Schutz ihrer Gesundheit – #Umweltschutz #Feinstaub #Ultrafeinstaub

PM von Client Earth:
Sieben von hoher Luftverschmutzung Betroffene ziehen vor das Bundesverfassungsgericht, um ihr Grundrecht auf Gesundheit durchzusetzen. Die Beschwerdeführenden leben in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main und München in unmittelbarer Nähe von Messstellen mit besonders hoher und damit gesundheitsgefährdender Luftbelastung. Die aktuelle Gesetzgebung der Bundesregierung reicht nachweislich nicht, um die Gesundheit der Menschen zu schützen. So fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Grenzwerte für Feinstaub (PM 2,5) und Stickstoffdioxid (NO2), die bis zu fünf Mal niedriger sind als die aktuell in Deutschland geltenden. Die Umweltorganisationen Deutsche Umwelthilfe (DUH) und ClientEarth unterstützen die Verfassungsbeschwerde.

Constanze, Beschwerdeführerin aus Düsseldorf: „Ich klage vor allem für meine zwei Kinder. Auch in der Stadt müssen Kinder gesund aufwachsen können, ohne durch die Luftverschmutzung krank zu werden. Die Bundesregierung ist in der Pflicht, meine Kinder vor gesundheitlichen Schäden zu bewahren, unter denen sie ein Leben lang leiden. Mein Ziel der Verfassungsbeschwerde: Keine vermeidbaren, gesundheitlichen Schäden durch hohe Luftverschmutzung mehr.“

Volker Becker-Battaglia, Beschwerdeführer aus München, ergänzt: „Das Gemeine an der Luftverschmutzung ist, dass man sie nicht sieht. Deshalb wird sie auch von vielen verdrängt. Offiziell stirbt man auch nicht an Luftverschmutzung, sondern sie verursacht eine Reihe von Krankheiten wie Krebs, Herzbeschwerden, Atemnot und Schlaganfälle. Ich selbst leide unter Asthma. Die Politik tut zu wenig, um Menschen, die wie ich an einer vielbefahrenen Straße wohnen, zu schützen. Es gibt viele Möglichkeiten und Maßnahmen, um die Luftverschmutzung zu reduzieren. Was fehlt, ist der politische Wille, diese tatsächlich umzusetzen. Damit sich das ändert, klage ich jetzt für mein Recht auf saubere Luft.“

Dazu Caroline Douhaire, die die Verfassungsbeschwerde juristisch betreut: „Der Staat ist durch das Grundgesetz zum effektiven Schutz der Gesundheit und des Lebens vor den Gefahren der Luftverschmutzung verpflichtet. Daher muss der Gesetzgeber die geltenden Schutzvorkehrungen im Lichte neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, wie den neuen WHO-Luftqualitätsrichtlinien, überprüfen und verschärfen.“

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Wir fordern von der Bundesregierung die schnellstmögliche nationale Umsetzung der Grenzwert-Empfehlungen der WHO für Stickstoffdioxid und Feinstaub. Die Schweiz hat bereits seit 37 Jahren deutlich niedrigere Grenzwerte für Stickstoffdioxid als Deutschland. Mit der Verfassungsbeschwerde wollen wir die Saubere Luft und eine Reduzierung der gefährlichen Luftschadstoffe unter anderem aus Verkehr, Holzfeuerung und Landwirtschaft durchsetzen. Dazu braucht es Sofortmaßnahmen wie die Nachrüstung oder Stilllegung schmutziger Verbrenner-Fahrzeuge, eine Halbierung der Zahl der Autos in unseren Städten, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, eine Reduktion der Nutztierzahlen und eine Filterpflicht für Holzöfen – um nur einige Maßnahmen zu nennen.“

Jährlich führt die hohe Luftverschmutzung in Deutschland zu zehntausenden vorzeitigen Todesfällen und hunderttausenden Neuerkrankungen wie Asthma, Krebs, Schlaganfällen oder Demenz. Diese Folgen hoher Luftverschmutzung wären vermeidbar. Die WHO empfiehlt für Feinstaub (PM 2,5) maximal ein Fünftel des derzeit rechtlich geltenden Grenzwerts (statt 25 nur noch 5 µg/m3 im Jahresmittel), für Stickstoffdioxid sogar die Senkung auf ein Viertel des bisherigen Grenzwertes (von 40 auf 10 µg/m3 im Jahresmittel). Zudem fordert die WHO die Einführung eines 24-Stundenhöchstwertes von 25 µg/m³ für Stickstoffdioxid, ein Grenzwert zum Schutz vor kurzzeitiger Luftschadstoffbelastung, der bisher noch gar nicht rechtlich verankert ist.

Die Verfassungsbeschwerde finden Sie hier.

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4. bzw. 5. Impfung gegen Corona? – #Covid19 #Corona

Derzeit wird ständig nur über die 3. bzw. 4. Impfung berichtet. Diejenigen, die sich vorsehen sind überwiegend bereits 3. bzw. 4. Mal geimpft und fragen sich was nun ist mit der 4. bzw. 5. Impfung.

Die Informationen dazu in seriösen Quellen sind eher vage bis nicht vorhanden.

Deshalb habe jetzt selbst mal geschaut und diese Seite hier gefunden. Diese wurde mir bei Twitter von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung empfohlen, kann also als seriös gewertet werden.

Auf der verlinkten Seite fand sich:

Eine 3. Auffrischimpfung, d. h. eine 5. Impfstoffdosis, ist nicht generell empfohlen. Bei älteren Personen kann es jedoch aufgrund des Schwächerwerdens des Immunsystems sinnvoll sein, noch eine weitere Impfstoffdosis zu verabreichen, wenn die zweite Auffrischimpfung mehr als 6 Monate zurückliegt. Die Entscheidung für eine Impfung sollte unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands und der Gefährdung individuell getroffen werden.

Bei der 5. Impfung wird also eine Einzelberatung empfohlen.

Bzgl. 4. Impfung für die jüngeren Menschen steht dort leider auch nichts.

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#Duisburg spart nicht … – #Rheinhausen #Gaskrise

War da nicht etwas mit Energieeinsparung? Ungeachtet aller Diskussionen um Energieeinsparung läuft der Projektor für ein Rheinhausenwappen in
der Gehendenzone weiterhin.

Wozu man das überhaupt am Ende der Gehendenzone angebracht hat, erschließt sich mir nicht. Sieht zwar nett aus, bringt aber außer Stromverbrauch nicht wirklich etwas.

Tut das derzeit überhaupt Not? Wäre doch das erst, wo man ganz einfach Energie hätte sparen können. Ich hätte erwartet, dass man hier sofort abschaltet, weil hier zwar nicht viel aber kontinuierlich Energie verschwendet wird.

Die Beleuchtung war an dem Morgen, wo das Foto entstand um 6 bereits aus, der Projektor noch an.

Und beim letzten Mal, wo ich morgens da vorbei kam, war das Gerät ebenfalls noch in Betrieb. Geschäfte müssen die Beleuchtung abschalten, aber die Stadt Duisburg darf weiterhin Energie verschwenden?

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#Verbrauchschutz: #Postbank will bei Sparcard und Sparbuch reinlegen

Am Freitag ging ein Schreiben der Postbank ein mit viel Papier.

Auf der ersten Seite des Anschreibens prangt groß:
„Unser IT-System zieht um – Ihr Postbank Sparkonto zieht mit
Wir benötigen Ihre Zustimmung“

Im weiteren Text wird der Eindruck erweckt, dass quasi alles beim Alten bleiben würde und sich nur ein paar Dinge ändern würden.

Erst auf der Rückseite des Anschreibens steht dann:
„Wir kündigen hiermit Ihr aktuelles Gewinn-Sparen Sparbuch zum 1. Januar 2023. Gleichzeitig bieten wir Ihnen hiermit das neue Postbank Sparbuch mit dreimonatiger Kündigungsfrist an.

Aber Moment mal wenn man auf der Vorderseite nur etwas von der Umstellung des IT-Systems erzählt, wofür es gar keine Zustimmung braucht, dann aber erst auf der Rückseite erwähnt, dass es um eine Kündigung und einen völlig neuen Vertrag geht, dann stellen sich da Fragen. Etwa die Frage warum man die Kündigung mit einem unseriösen Anschreiben verschleiert anstatt das offen und ehrlich zu kommunizieren. Ich bin natürlich kein Jurist und kann nicht mal eben so schnell die alten Bedingungen mit den neuen Bedingungen vergleichen, würde nach Art des Schreibens stark vermuten, dass einem da irgendwelche nachteiligen Bedingungen untergeschoben werden sollen, denn sonst würde die Postbank nicht zu solchen Mitteln greifen. Und vermutlich werden das viele Menschen gar nicht als das erkennen, was es ist.

Auf einem Infozettel steht dann sogar noch:
„Was passiert, wenn ich nicht bis zum 01.01.2023 zustimme?
Sie können auch nach dem Stichtag 01.01.2023 zustimmen – ganz einfach, indem Sie einen beliebigen Betrag einzahlen, überweisen, abheben oder das Formular unterschreiben und zurücksenden.“

Dies ist rechtlich definitiv NICHT zulässig, wie bereit ein Urteil bzgl. stillschweigender Zustimmung bei Kontoführungsgebühren belegt, was ja ebenfalls gegen die Deutsche Bank (Postbank gehört dazu) erging.

Warum versucht man es bei der Deutschen Bank also erneut mit unseriösen Maßnahmen und spricht einerseits eine Kündigung aus und schiebt einem zugleich eine erschlichene Zustimmung unter? Ist das nicht schon Betrug?

Ein seriöses Geldinstitut hat es nicht nötig die Kundschaft derartig hinter das Licht zu führen. Hat die Postbank das wirklich nötig?

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Eine „Zerwaltung“

Den Begriff Verwaltung kennen sicherlich alle.

Aber was ist dann eine Zerwaltung? Den Begriff las ich vor einiger Zeit in eine Publikation als Ausdruck für die fehlerhaften und dunklen Seiten einer Verwaltung. Sprich eine dysfunktionale Verwaltung.

In Duisburg hat man diese zum Beispiel im Planungsbereich, wo nicht sauber geprüft wird und zugleich auch Unwahres behauptet wird. Etwa das Fahrverbote für LKW nicht möglich wären. Dabei hat man hier die falschen Grenzwerte angesetzt.

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20 Jahre für Umgehungsstraße – #Duisburg #Osttangente #Rheinhausen

Im Erörterungsprotokoll für eine Vorhaben der klimaschädlichen Zuckerfabrik von Pfeifer & Langen in Jülich findet sich auch folgendes Passage zur Forderung nach einer Umgehungsstraße:

b) Die Stadt Jülich führt aus, dass eine Umgehungsstraße als durchaus sinnvoll angesehen wird. Mit einer zeitnahe Realisierung einer solchen Umgehungsstraße ist jedoch nicht zu rechnen. Hier ist davon auszugehen, dass die Realisierung einer solchen Straße sicherlich bis zu 20 Jahre dauern kann.

Denke mal, dass die Stadt Jülich, hier halbwegs objektiv die Zeit abgeschätzt hat. Da man bei der Osttangente in Duisburg gerade erst anfängt, kann man sich ausmalen, dass das auch vor 2040 nichts werden könnte, selbst wenn man für alle die vielen Problempunkte eine Lösung finden würde und damit dann sogar vor Gericht siegen würde.

Da sieht man einmal mehr, welche Märchen die CDU und auch die SPD immer wieder erzählt.

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#Duisburg: Kein Abfluss unter diesem … Bewuchs? – #Rheinhausen #Osttangente #Duisport #LKWeh

Neulich war ich an der Osloer Straße unterwegs. Diese ist Teil der Osttangente zum Marientor. Schon vor einiger Zeit hat ich etwas bzgl. von Abflüssen geschrieben. Wenn ich der Nähe war habe ich danach gesucht, diese allerdings nicht gesehen.

Wenn ich mir das Bild anschaue, weiß auch warum. Man hat diese anscheinend zuwachsen lassen und nicht gepflegt, was direkt zu zwei Problemen führt. Erstens fließt Regenwasser dadurch schlechter ab mit erhöhter Unfallgefahr und zweitens sorgt ein Bewuchs bei Unfällen dafür, dass man den Gullydeckel nicht abdecken kann. Gerade bei Gefahrguttransporten ist es aber wichtig Gullydeckel schnell abdecken zu können. Das ist so nicht möglich.

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#Duisburg: LKW-Fahrverbot Jägerstraße geht doch! – #Rheinhausen #LKWeh #Duisport

Seltsam, wie leicht es der Stadt Duisburg zu fallen scheint für eine Baustelle ein LKW-Fahrverbot einzurichten, wo man ja vorher behauptet hat, dass es schwer wäre. Allerdings wurde die Jägerstraße für eine Sondierung auch zur Einbahnstraße und man wollte wohl nicht die LKW durch enge Wohnsiedlungen leiten.

Dafür biegen jetzt LKW vermehrt in den Flutweg ein oder kommen diesem.

LKW von Greiwing biegt mit überhöhter Geschwindigkeit ab

War ja bereits im Vorfeld klar, dass dies passieren würde.

Was etwas seltsam ist, ist das LKW, welche von der Neuen Krefelder Straße kommen erst vom Fahrverbot erfahren, wenn diese nicht mehr umdrehen können. Das haben dann wohl mal wieder echte „Verkehrsexperten“ verbrochen. Das können ja nicht einmal LKW-Fahrende einhalten, welche das wirklich wollen. Völlig falsch platziert das Schild.

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#Duisburg: „Beitritt Städteinitiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten““ – #Tempo30 #Tempolimit

Es gibt diverse Drucksachen in denen die Verwaltung der Stadt Duisburg Anträge auf Tempo30 aus Politik und Bevölkerung mit unterschiedlichen Ausreden ablehnt und jetzt plötzlich will man der Städteinitiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ beitreten?

Da fragt man sich doch sofort: „Warum?“.

Wenn man das von Sören Link unterzeichnete Beitrittsschreiben anschaut, scheint aus auch hier nur darum zu gehen dabei zu sein. Dabei zeigt das Schreiben aber auch, dass die Stadt Duisburg hier heuchelt es wäre derzeit nicht möglich Tempo30 anzuordnen, dabei wäre das bereits wegen Lärmschutz auf allen Straßen möglich.

Die Stadt Duisburg hat extrem viel laute Straßen und kann sofort fast überall Tempo30 wegen Überschreitung der Grenzwerte nach § 2 16. BImSchV anordnen, dies wird aber nicht nur nicht gemacht, sondern sogar regelmäßig abgelehnt. Selbst derzeit will man aus politischen Gründen nur Tempo30 bei Nacht für eine LKW-Umleitung wegen Brückenarbeiten.

Die Rechtsprechung und auch ein Gutachten der Umwelthilfe belegen doch klar, dass Tempo30 bereits jetzt möglich ist, wenn man will. Die Stadt Duisburg will bloß nicht, bzw. braucht erheblichen Druck um zu wollen.

Somit scheint es hier wohl nur um ein weiteres Schmucklabel im Sinne von Greenwashing zu gehen.

Mehr noch man heuchelt sogar, man wolle etwas für Radfahrende tun, obwohl lebensgefährliche Situationen an vielen Stellen noch immer bestehen, trotz klar Hinweise an die Stadt wird dort keine Abhilfe geschaffen.

Selbst wenn die Initiative zu einem Erfolg führen würde ist davon auszugehen, dass sich in Duisburg nichts ändern wird. Bekanntlich wird das Verkehrsministerium von der FDP geführt, die aus ideologischen Gründen ein Tempolimit ablehnt.

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#Rheinhausen: Sanierung Krefelder Straße – #Duisburg #AGFS

An der Grundschule Krefelder Straße gibt es eigentlich einen Überweg mit Mittelinsel, ein Zebrastreifen wäre natürlich sinnvoller, aber lassen wird das Thema. In der Baustelle hat man einen Überweg für Autofahrende gemacht, damit diese an der Schule parken können.

Für Gehende gibt es keinen Überweg.

Und natürlich ganz wichtig, der Gehweg wird eher dürftig saniert, aber dafür gibt es ganz neu gemacht Parkplätze auf Kosten der Allgemeinheit.

Dabei der hätte der Platz prima für Bäume und einen Radweg gereicht. Aber nein, in Duisburg regiert immer noch die lebende Verkörperung der Rückständigkeit (SPD/CDU), der Parkplätze wichtiger sind, als alles andere.

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Verspätungen am Flughafen Düsseldorf sind hausgemacht – #Fluglärm #Klimaschutz

Hinweis auf eine Publikation der Bürger gegen Fluglärm unter dem Titel:
Verspätungen am Flughafen Düsseldorf sind hausgemacht

Und auch die Kaarster gegen Fluglärm schreiben etwas:
Sofortprogramm gegen Fluglärm gefordert

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#Klimaschmutzlobby: DLR und Helmholtz-Gemeinschaft – #Klimaschutz #Greenwashing

Einmal mehr habe ich eigentlich namhafte Institutionen beim Greenwashing/Lügen gegen Klimaschutz erwischt. Das nachfolgende Schreiben ging deswegen gestern an diverse Stellen.

Guten Tag,

heute wurde ich auf einen Tweet zum Thema Flugverkehr und Klimaneutralität bei Twitter aufmerksam:

Dieses verlinkt zu einem Video mit Klaus Russell-Wells bei Youtube:

Das Posting stammt dem Namen nach von der Helmholtz-Klima-Initiative, beteiligt waren an dem Posting und dem Video scheinbar die Helmholtz-Gemeinschaft, Klaus Russell-Wells und das DLR.

Da ich mich schon länger mit dem Thema Klimaneutralität und Flugverkehr befasse habe ich mir das Video angesehen und muss sagen, es war schlimmer als befürchtet. Genauso gut hätte man sich ein Schwurbelvideo aus der „Querdenker“-Szene anschauen können oder etwas vom Pseudoinstitut EIKE. Das Video zeigt eine eindeutige Verschleppung von Maßnahmen zum Klimaschutz durch Helmholtz-Gemeinschaft und DLR durch Unwahrheiten und Halbwahrheiten in Hinblick auf Klimaschutz und Flugverkehr.

Klimaneutral bedeutet, dass nicht mehr Klima relevante Substanzen emittiert werden, als auch zeitgleich wieder entnommen werden. Alles andere ist nicht klimaneutral, weder heute noch in Zukunft. CO2-neutral bedeutet das gleiche für CO2, aber ausschließlich CO2 und nichts anderes.

Im Video benutzt man die Begriffe synonym, obwohl dies nicht der Fall ist. Man erzählt sogar die Lüge, dass Flugverkehr bis 2050 Klimaneutral werden würde, obwohl selbst heute allenfalls eine CO2-Neutralität angestrebt wird. Man schmeißt mit unscharfen Begriffen, wie nachhaltigen Kraftstoff um sich, obwohl Nachhaltigkeit streng genommen klimaneutral bedeutet, was dieser Kraftstoff definitiv nicht ist. Sowohl Kerosin, wie auch Wasserstoff setzen bei der Nutzung Treibhausstoffe frei. Man kann durch eine Änderung der Herkunft von Kerosin eventuell CO2-neutral werden, aber niemals klimaneutral. Das ist Naturwissenschaftlich völlig ausgeschlossen, aber scheinbar haben sich DLR und Helmholtz-Gemeinschaft vom Boden der naturwissenschaftlichen Grundsätze verabschiedet in esoterische Höhen.

Fakt ist selbst Wasser ist ein Treibhausgas und hat Auswirkungen. Dies wird vom UBA sehr schön dargestellt (in Schwerpunkt Fliegen). Beim Kerosin gibt es unterschiedliche Bewertungen, unbestreitbarer Fakt ist aber, dass nur ein Teil der Klimawirkung von Kerosin durch CO2 verursacht werden, der Rest von den anderen Stoffen, die unweigerlich entstehen. Über „SAF“ ist also nur eine Reduzierung der Klimawirkung möglich, aber definitiv keine Klimaneutralität.

Man fragt sich, was mit solchen Lügen bezweckt werden soll. Das Greenwashing, was in diesem Video betrieben wird, macht es natürlich einfacher für die Flugbranche, weiter so zu machen, als sich endlich den wirklichen Herausforderungen zu stellen. Die einzige klimaneutrale Antriebsart im Flugverkehr ist Elektroantrieb ohne Wasserstoff oder irgend eine andere Art von Kraftstoff. Wenn das nicht machbar ist, muss Flugverkehr unverzüglich stark reduziert werden.

Ebenfalls wirft sich eine weitere Frage auf: Was zahlt eigentlich die Flugbranche dafür, dass sich DLR und Helmholtz-Gesellschaft zur Klimaschmutzlobby gesellen? Warum erzählen Sie Lügen um Klimaschutz zu verhindern? Warum handeln Sie so unverantwortlich gegenüber nachfolgenden Generationen?

Die Wahl zwischen seriöser Forschung und Geschwurbel liegt klar bei DLR und Helmholtz-Gesellschaft, Schwurbelinstitute sollten jedenfalls nicht aus Steuergeldern finanziert werden. Weiterhin müsste man über eine Abmahnung nachdenken, weil der Klimaschutz hintertrieben wird und eine Verkehrsart als deutlich sauberer dargestellt wird, als diese in Wirklichkeit ist. Damit kommt es auch zu einer erheblich Wettbewerbsverzerrung. Etwa gegenüber der Eisenbahn.

Bleiben Sie Gesund

Dr. rer. nat. Ulrich Scharfenort

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#Duisburg: Musterschreiben Gaterwegbrücke für Bevölkerung – #Rheinhausen #Duisport #LKWeh

Wie die meisten inzwischen mitbekommen haben droht ab Mitte 2023 Ungemach durch die Umleitung für die Gaterwegbrücke. Ob die Betonkoalition hier Maßnahmen beschließt und die Verwaltung etwas tun wird steht in den Stern nichts desto trotz kann man hier auch selbst etwas tun. Ich habe hierfür mal ein Musterschreiben gebastelt mit Forderungsvorschlägen.

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#Venlo: Pridestreifen am Bahnhof – #Pride

In Venlo am Bahnhof gibt es einen Abschnitt mit einem Pridestreifen, also einem bunten Zebrastreifen auf einer Mittelinsel. In Deutschland wüsste ich jetzt nicht, dass es so etwas gibt.

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Schwurbeldeutsch für Anfänger – #1984 #Cancelculture

Ganz im Sinne der Orwellschen Utopie werden derzeit diverse Begriffe durch andere ersetzt. Damit man noch mitkommt nachfolgend eine Begriffsammlung.

SchwurbeldeutschDeutsch

Abzocke – Gerechtfertigtes Bußgeld

Alternative Fakten – Dreiste Lügen

Cancelculture – Meinungen von allem was einem Links erscheint mit dem Kampfbegriff Cancelculture unterdrücken

Eigenverantwortung – Rücksichtslosigkeit

Fairness – Bereicherung durch Ausbeutung von weniger begüterten

Fakten – Framing

Freiheit – Egoismus, alternativ auch für Rücksichtslosigkeit und Niedertracht

Querdenker – früher für jemand, der um die Ecke denkt, heute jemand der alles nachplappert, was Typen im Internet oder bei Telegram rumschwurbeln.

Ggf. werden noch weitere Begriffe nachtragen, gerne können auch Vorschläge als Kommentar gemacht werden.

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Lesendenbriefe in der #NRZ XI – #Klimaschutz #Unisex #Verkehrswende

Und wieder einige Lesendenbriefe, die ich so nicht unkommentiert stehen lassen werde. Deshalb kommentiere ich sie hier im Blog.

Ein Wilfried Grunewald aus Wesel ist der Meinung, dass Windräder an Grünen bedenken scheitern würden. Dabei gibt es ausreichend Belege dafür, dass Windenergie primär von Rechten und Konservativen behindert wird.

Ein Maximilian Krajinski aus Emaillingen meckert zum Thema Unisextoiletten und des es eine Ideologie sei, dass es mehr als zwei Geschlechter geben würde. Von einem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht will er nichts wissen, obwohl es Belege gibt, dass Kinder kurz nach der Geburt verstümmelt wurden, weil diese Merkmale von beiden Geschlechtern aufwiesen. Es verwundert mich sehr, dass man derartiges Geschwurbel tatsächlich als Leserinnenbrief veröffentlicht. Als angeblicher Dipl. Phys. sollte man doch annehmen, dass man sich informiert, bevor man etwas äußert und sich nicht ständig mit den gleichen Behauptungen wiederholt, die eher ideologisch erscheinen, als fundiert.

Ein Matthias Holl aus Essen setzt sich mal wieder für Atomkraftwerke ein, nimmt es aber nicht so genau mit Fakten. Erst behauptet er, dass Steinkohle, Braunkohle und Gaskraftwerke alle gleichklimaschädlich wären. Als Beleg führt er Transportwege an, womit er es sich deutlich zu einfach macht. Und dann faselt er etwas von gesicherter Leitung durch AKW und angeblicher Dunkelflaute. Dass die Anlagen an verschiedenen Stellen sich gegenseitig ergänzen und es auch so etwas wie Speicher gibt, lässt er natürlich völlig außer acht. Ebenso vergisst er den Umstand, dass AKW extrem unflexibel sind.

Ein Klaus Hütt aus Kleve meint, tut so als wären dreckige Kohlekraftwerke, als wären diese sauber durch Filter. Dabei wir längst nicht alles in den Filtern abgetrennt und im Gegensatz zu KFZ stoßen Kohlekraftwerke auch Gift wie Quecksilber und radioaktive Substanzen aus, deutlich mehr als ein AKW, wenn es nicht gerade einen GAU hat. Von der Strahlenbelastung sind Kohlekraftwerke gefährlicher, als AKW im Normalbetrieb. Eine angeblicher Dipl.-Ing Heinz Gräwe aus Hünxe scheint ähnlicher Meinung zu sein.

Ein Günter Wollweber aus Essen versteht die Klage des Bauern aus Peru gegen RWE nicht. Tja, eindeutig setzen sechs in Sachen Klimaschutz.

Und in Hinblick auf Parkgebühren äußern sich einige nahezu gleichartig. Da wären ein Jürgen Hainke aus Essen ein Harald Voßkühler aus OB ein Heinz Grabowski aus Bochum und ein Gerd-W. Scholl auch Mülheim. Allen gemeinsam ist ersten der Anspruch auf ein angebliches Recht, was gar nicht existiert „kostenloses“ Parken oder besser gesagt Parken auf Kosten der Allgemeinheit. Es ist längst belegt, dass Parkkundschaft weniger kauft und bummelt, als klimafreundlich angereiste Personen. Und was die immer wieder gerne angeführten Shopping-Center mit „kostenlosen“ Parkplätzen angeht, so gibt es nichts kostenlos. Das Parken zahlt man lediglich versteckt an der Kasse mit, selbst dann wenn man nicht mit dem Auto da ist. übrigens genauso, wie bei allen Supermärkten. Wer parken will, soll dafür gefälligst auch die wirklichen Kosten bezahlen und nicht sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern.

Eine Silvia Ochsendorf aus Emailingen ist der Meinung, dass das Nichtwissen bei Autofahrenden nicht so schlimm ist, wie bei Gehenden und Radfahrenden. Dabei sind Auto gefährliche Gegenstände und genau deswegen ist hier besondere Vorsicht und Umsicht geboten. Eigentlich ist es auch Whataboutism, womit sie von der Unkenntnis ablenken möchte.

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Handbuch der BG-Verkehr für LKW-Fahrende – #Fahrrad #Duisport #LKWeh

Unter dem Titel: „Sicher unterwegs – Arbeitsplatz Lkw“ kann man sich unter der Verlinkung runterladen.
Die BG-Verkehr schreibt dazu:
„Dieses Fahrerhandbuch informiert über die wichtigsten Themen rund um den Arbeitsplatz der Lkw-Fahrerin bzw. des Lkw-Fahrers.“

Wichtig finde ich hier auch, dass auf den Seiten 10 und 11 über die Einstellung der Spiegel und Radfahrende informiert wird. Zudem wird auf die Unterweisungskarten G7 „Spiegel einstellen“ und G8 „Sicher Abbiegen“ verwiesen. Diese gibt es auch in verschiedenen anderen Sprachen (Englisch, Polnisch, Rumänisch und Russisch)

Ich nicht uninteressant die Unfallzahlen auf Seite 26 mit dem Spruch:
„Unfälle passieren nicht, Unfälle werden verursacht!“

Und auf Seite 109 steht dann noch etwas erschreckendes:
„7–8 % aller Verkehrsunfälle werden laut Schätzung von Experten durch die Wir-
kung von Medikamenten verursacht. Besonders häufg wurde dabei der Konsum
von Benzodiazepinen (Beruhigungsmittel) nachgewiesen.“
Das psychoaktive Substanzen haben einen signifikanten Einfluss auf das Unfallgeschehen. Und sicherlich führt nur ein Teil der Einnahmen auch zu einem Unfall. Es ist verwunderlich, dass man daraus keine Konsequenzen zieht. Zumal ja bereits schwere Vorfälle, wie etwa der LKW-Brand auf der A40 unter einer Eisenbahnbrücke auf Alkohol zurückzuführen sind. Es gibt also sicherlich viele potentielle Vorfälle, die bisher nur immer gut gegangen sind. Wer riesige Fahrzeuge führt, hat eine große Verantwortung, wer Drogen oder andere psychoaktive Substanzen nimmt, hat am Steuer in diesem Zustand NICHTS zu suchen! Das gilt natürlich besonders für Gefahrgut.

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Hitzeinsel Ruhrgebiet und Auswirkungen? – #Klimaschutz

In den letzten Wochen und Monaten gab es sehr viel Trockenheit in NRW, besonders im Ruhrgebiet. Wenn man den Wetterbericht anschaute, hatte man den Eindruck, dass die Wolken einen Bogen ums Ruhrgebiet machen und wenn doch Welken kamen, gab es kaum Regen.

Städte sind allgemein Hitzeinseln, das Ruhrgebiet als größtes Ballungszentrum Deutschlands, ist besonders groß. Das heißt viel versiegelte Fläche, viel Aufstauung von Hitze.

Auch über Hitzeinseln ist die Luft wärmer, dass heißt die Luft kann mehr Wasser aufnehmen. Wolken sind kondensiertes Wasser, wenn eine Wolke aus einem kalten Bereich in einen wärmeren Bereich kommt wird die Wolke kleiner oder löst sich sogar ganz auf.

Der mangelhafte Klimaschutz ist mit Sicherheit eine wichtige Ursache, aber wie sehr liegt es an der Versiegelung im Ruhrgebiet? Wird es vielleicht deshalb immer trockener, weil durch Hitzestau? Demnach müsste Flächenfraß nicht nur eingestellt werden, sondern sogar zurückgebaut werden.

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#Venlo: Halteverbot für Radfahrende – #Fahrrad

Man möchte fast weinen vor Rührung über ein derartig gleichberechtigendes Schild. In Deutschland kennt man Halteverbotsschilder nur für PKW und LKW. Für Radfahrende sind zwar teilweise Schilder angebracht, die aber eigentlich nicht zulässig sind, weil keine öffentlichen Verkehrszeichen.

In Venlo dagegen darf man am Bahnhof nicht überall abstellen, ist aber eigentlich auch nicht nötig, weil im Keller ein Fahrradparkhaus ist.

So ein Schild stellt natürlich erst einmal ein Verbot dar, dass es aber ein eigenes Zeichen für Radfahrende gibt, zeigt aber auch den hohen Stellenwert, den das Fahrrad in den Niederlanden hat.

Sehr schön auch das Hinweisschild mit einer Telefonnummer, wo man erfahren kann, wohin das Fahrrad ‚abgeschleppt‘ wurde, falls man doch verstoßen haben sollte. Ich denke schon, dass sich Deutschland hier einiges abschauen kann.

In Duisburg dagegen fällt die DVG eher durch Fahrradfeindlichkeit auf und ausreichende Abstellkapazitäten gibt es auch nicht.

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Warum lügt die Stadt Duisburg für LKW-Verkehr? – #Osttangente #Duisport #LKWeh

Immer wieder wird von der Stadt Duisburg behauptet, dass man wegen LKW auf dieser oder jener Straße nichts tun. Das ist zum Beispiel der Jägerstraße und dem Flutweg definitiv eine Lüge!

Mögliche Gründe für Geschwindigkeitsbeschränkungen oder sogar Fahrverbote bildet der § 45 der StVO. Die Stadt Duisburg nimmt hier allerdings als „Grenzwert“, von Werte 70 bzw. 60 dB(A) an. Diese stammen vermutlich aus § 1 der 16. BImSchV, welche erst einmal beim Neubau von Straßen gilt. In § 2 dieser Verordnung stehen allerdings zugleich auch richtige Grenzwerte zum Lärmschutz. Diese Werte sind deutlich niedriger, als die Werte, welche die Stadt immer angibt.

Wenn man nun für die zahlreichen Hauptstraßen in Duisburg nachschaut, stellt man schnell fest, dass (fast) überall die Grenzwerte der 16. BImSchV überschritten sind.

Da die 16. BImSchV nur für neue Straßen gilt, gibt es für den Bestand, wahrscheinlich einen gewissen Bestandsschutz. Das hieße aber nur, dass die Stadt nicht handeln müsste, durchaus aber natürlich dürfte. Die Stadt Duisburg stellt es in den Unterlagen aber immer so dar, als wenn es unterhalb von 70/60 dB(A) nicht ginge. Das ist definitiv unwahr. Juristisch gibt es eine klare Unterscheidung zwischen kann und muss. So oder so gibt es aber Grenzwerte, die bei Überschreitung eine ausreichende Grundlage für Einschränkungen sind. Wenn man wegen dem Vorbehalts- und Rettungswegenetz kein Tempo 30 anordnen kann oder will, kann man auch sofort zu Fahrverboten für LKW-Durchgangsverkehre greifen. Ebenfalls ist dies möglich, wenn die Geschwindigkeitsreduzierung alleine nicht reicht.

In Köln hat man sogar auf die Einhaltung Grenzwerte geklagt.

Rechtssichere Einschränkungen des Verkehrs sind also möglich und wie man seitens der SPD mal befürchtete, dass es zu Verdrängung in andere Straße kommt, so ist auch das kein Problem, dann muss man halt größere Ruhezonen einrichten, in den LKW-Durchgangsverkehre verboten sind.

Das lässt sich bei ausreichender Mühe innerhalb eines Jahres für ganz Duisburg machen. Ein Rechtsgutachten der Umwelthilfe führt noch fundierter aus, was alles möglich ist.

Bei konsequenter Anwendung geltenden Rechtes, könnte man also Maßnahmen treffen, wenn man wollen würde. Warum die Stadt Duisburg etwas völlig anderes, definitiv unwahres behauptet, erschließt sich mir nicht. Die große Frage ist also, warum man nicht will. Fürchtet die Verwaltung sich vor zu viel Arbeit, wenn man das an einer Stelle macht? Kennt man die Verkehrsregeln und den Rechtsrahmen nicht? Hält man sich wegen der städtischen Tochter Duisport mit Maßnahmen zurück? Alle können sich selbst überlegen, was die Motivation sein kann, eine Lösung durch die Peusdolösung Osttangente um mind. eine Dekade zu verzögern.

Das schöne ist aber, dass man nicht auf die Stadt warten muss, sondern auch selbst Tempo 30 bzw. LKW-Fahrverbote beantragen kann. Die Stadt muss innerhalb einer Frist von 3 Monaten nach dem Antrag einen Bescheid erstellen oder man kann klagen. Wenn sich Nachbarn zusammen tun hält sich das Kostenrisiko in Grenzen. Beschweren bringt bei der Stadt Duisburg nichts, juristischer Druck oder ein Urteil schon.

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Oberstes Ziel der StVO Verkehrssicherheit – #Autokorrektur #Duisburg

Vor kurzem wurde ich auf eine interessante Passage in der „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO)“ aufmerksam gemacht.

Die VwV-StVO gibt theoretisch vor, wie die Verwaltungen beim Straßenverkehr zu handeln haben. Allerdings gibt es hier auch immer wieder Fehlinterpretationen oder veralteter Kenntnisstand.

Die Passage welche ich meine, war folgende, direkt am Anfang:

Zu § 1 Grundregeln
1 I. Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) regelt und lenkt den öffentlichen Verkehr. Oberstes Ziel ist dabei die Verkehrssicherheit. Hierbei ist die „Vision Zero“ (keine Verkehrsunfälle mit Todesfolge oder schweren Personenschäden) Grundlage aller verkehrlichen Maßnahmen.

Die Flüssigkeit des Verkehrs ist dabei nachrangig.

Schade nur, dass man das in Duisburg anders sieht:
Des Weiteren würde ein Überholverbot von Radfahrenden den fließenden Verkehr auf dem Flutweg gravierend beeinträchtigen.

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#Duisburg: Der Hanse-Radweg von Neuss nach Wesel – #Osttangente #Duisport #LKWeh

In den Nachrichten war vor kurzem etwas vom Hanseradweg zu lesen, der von Neuss über Duisburg nach Wesel führt. Auf der Homepage, habe ich mir mal den Routenverlauf angeschaut.

Weil man noch immer keine Brücke am Logport Hafen hat, führt die Route mitten durch Logport und wird dann durch die Siedlung geführt, durch enge Straßen mit parkenden Fahrzeugen. Da wäre ja die Nutzung der Osloer Straße noch die bessere Option.

Aber auch hier hat man den Verlauf über den Rheinradweg 15 geführt, welcher auf der Trasse verläuft, wo SPD und CDU unbedingt eine Straße für Duisport wollen. Im Endeffekt behindert man durch die Planungen klimafreundliche Touristik noch stärker als bisher.

Natur Osttangente Rheinradweg Duisport SPD CDU Duisburg

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#Rheinhausen: Exklusion Kreuzstraße – #Duisburg #Autokorrektur

Die Stadt Duisburg hat mir nach „nur“ knapp einem Jahr auf meinen GO § 24 Antrag geantwortet. Die Antwort ist unten auf das Wesentliche reduziert.

Der Antwort entnehme ich, dass die Flüssigkeit der Fußverkehrs der Stadt Duisburg nicht wichtig ist. Hatte ich aber auch nicht mit gerechnet, denn in Duisburg ist das Parken heilig und Gehende sind nicht so wichtig.

Dafür, dass in dem Bereich häufiger Fahrzeuge auf dem Gehweg weniger als 1,5 m lassen hat man in 2020 und 2021 nur sehr weniger Bußgelder verteilt.

Was die Stadt Duisburg unter dem schwammigen Begriff grobe Behinderung versteht, ist mir leider nicht klar. Die Mindestbreite ist rechtlich vorgegeben mit mind. 1,5 m. Das wird oft unterschritten, allerdings handelt man scheinbar nicht so oft. Fragt man sich bei wie viel Zentimetern ein grober Verstoß vorliegt oder ob das der behördlichen Willkür überlassen wird.

Erstaunlich, dass man sich mit dem Satz
„Auf der Kreuzstraße konnten solche Verstöße bisher nicht durch die Überwachungskräfte festgestellt werden.“
zu einer klar entlarvbaren Lüge hinreißen lässt. Die Fakten finden sich in einer Antwort der Stadt auf eine IFG-Anfrage.

Wie das Bild schön zeigt, gibt es teilweise extrem dreiste Parkende, die viel zu wenig Platz lassen. Jemand mit Rollstuhl oder Rollator hätte da ausweichen müssen oder Kratzer hinterlassen.

Wenn man Rechtsbrüche toleriert, erhält man rechtsfreie Räume.

Antwort der Stadt Duisburg

Allgemein ist die Anordnung eines Absoluten Haltverbotes (VZ 283) nur möglich, wenn es die Verkehrssicherheit, die Flüssigkeit des Verkehrs oder der öffentliche Personennahverkehr erfordert. Die Voraussetzungen für die Anordnung eines Haltverbotes auf der Kreuzstraße sind jedoch nicht erfüllt.

Bei der Kreuzstraße handelt es sich um eine Wohnstraße innerhalb einer verkehrsbehördlich angeordneten Tempo-30-Zone. In dem von Ihnen erwähnten Bereich beträgt die Fahrbahnbreite ca. 6,10 m. Der Gehweg auf der Seite der geraden Hausnummern hat eine Breite zwischen 3,00 m und 3,40 m, auf der Seite der ungeraden Hausnummern ist eine Breite zwischen 2,60 m und 2,40 m gegeben. Das Parken auf den Gehwegflächen ist nicht angeordnet, das halbseitige Gehwegparken im Bestand wird allerdings nach kommunalpolitischem Beschluss von 2002 geduldet. Die Ordnungskräfte sind also befugt, nur bei groben Behinderungen des Fußverkehrs Fahrzeugführer*innen kostenpflichtig zu verwarnen. Entscheidungen vor Ort erfolgen nach pflichtgemäßem Ermessen. Auf der Kreuzstraße konnten solche Verstöße bisher nicht durch die Überwachungskräfte festgestellt werden.

Symbolbild

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KFZ-Steuer viel zu Billig (ca. 5,2-24 €/Monat) – #Autokorrektur #Verkehrswende #ÖPNV #Gratismentalität #9euroticket

Die KFZ-Steuern finden sich auf der Seite vom ADAC. Die dort angegeben Werte liegen bei 62-290 € jährlich als Flatrate für die Nutzung von Straßen und oft auch Parkplätzen. Das sind gerade einmal zwischen etwa 5,2 und 24 € im Monat. Also teilweise weniger als ein 9-Euroticket. Das muss wohl diese Gratismentalität sein.

Ein Monatsticket bekommt man m. W. dafür nirgendwo.

In der Steuer mit drin ist quasi eine Flatrate für die Nutzung der Infrastruktur, die teilweise sogar über Anliegerbeiträge bezahlen, so oft man will. Auch mit drin sind die Umwelt- und Gesundheitskosten. Parkgebühren werden vielfach nicht erhoben.

Schaut man dagegen auf den ÖPNV zahlt man mit jedem Ticket auch mit für die Gleisinfrastuktur in NRW sind das zum Beispiel 5,343 Euro / Trassenkilometer (TRKM) für einen besetzten Personenzug, gemäß DB Netz AG für 2022. Es gibt also eine nutzungsabhängige Schienenmaut. Der Personenverkehr zahlt mehr, als der Güterverkehr.

Dies wird natürlich mit jedem ÖPNV-Ticket mitbezahlt. Finde es unfair, dass ÖPNV-Nutzende eine Maut entrichten, Autofahrende aber nicht. Und wenn jetzt jemand mit Kraftstoffen anfängt, die bezahlt mit mit dem ÖPNV-Ticket ebenfalls mit, weshalb die keine Rolle spielen. In Fahrgemeinschaften zahlt man halt anteilig weniger.

Es würde also schon viel ändern, wenn Straßen endlich Mautpflichtig würden pro Kilometer in voller Höhe der Kosten und das Schienennetz für Personentransport keine Gebühren mehr nehmen darf. Aber das wäre dann vermutlich zu marktwirtschaftlich und innovativ.

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Germanwatch fordert Sofortprogramm zur Beschleunigung der Energiewende – #AKWeh #Klimaschutz

Originaltext der PM
Berlin (5. Sept. 2022). Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, kommentiert den von der Bundesnetzagentur vorgelegten Stresstest für die Stromversorgung im kommenden Winter: „Der Stresstest zeigt, in was für einer tiefen Krise das alte fossil-nukleare Energiesystem steckt: Atomkraftwerke in Frankreich stehen still, billiges russisches Gas steht nicht mehr zur Verfügung und weil die Klimakrise die Flüsse austrocknet, geht den Kohlekraftwerken am Rhein der Brennstoff aus. Dieses System sollten wir nicht weiter verlängern, sondern schnellstmöglich überwinden. Dass Markus Söder und seine Vorgänger die Energiewende in Bayern und den dafür nötigen Netzausbau nach Bayern jahrelang verschleppt und verzögert haben, rächt sich nun. Es ist unverständlich, dass die Bundesregierung nicht ihre Möglichkeiten nutzt, die Bayerische Staatsregierung zu verpflichten, in einem Sofortprogramm Erneuerbare Energien auszubauen und Stromnetzlücken zu schließen.“

Bals weiter: „Es wäre absurd, in diesem Winter alte Atomkraftwerke in Deutschland als Antwort auf die sicherheitsbedingte Stilllegung von 60% der Atomkraftwerke in Frankreich anzuwerfen. Es ist eine wenig plausible Annahme des Stresstests, dass ein hoher Strompreis nicht zu verringerter Stromnachfrage führen würde. Die beiden Atomkraftwerke werden schon deshalb höchstwahrscheinlich nicht gebraucht. Wir brauchen jetzt Eilmaßnahmen, um die Energiesicherheit in diesem Winter zu verbessern, mit dem Schnellausbau Erneuerbarer Energien, Lieferverträgen für Strom aus Nachbarländern und Lastmanagement bei den großen Verbrauchern. Und es braucht jetzt ein großes Paket an Maßnahmen und öffentlichen Investitionen, damit wir im nächsten Winter in einer ganz anderen Situation sind. Dieses Paket muss Energieeinsparungen, Wärmepumpen, Erneuerbare Energien und beschleunigten Netzausbau in den nächsten Monaten voranbringen. Dazu sollten beispielsweise staatliche Abnahmegarantien für Windkraftanlagen, Wärmepumpen und ein verbindliches Energieeffizienzgesetz gehören. Während der Stresstest zeigt, dass ein Weiterbetrieb der Atomkraftwerke kaum einen Beitrag zur Energiesicherheit leisten würde, lässt sich mit Erneuerbaren Energien und Energieeinsparungen eine tatsächlich sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung erreichen.“

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#Rheinhausen: Verschlechterung für Radverkehr an Schwarzenberger Straße – #Duisburg #LKWeh #Duisport

An der Schwarzenberger Straße hat man den Radweg, der baulich weit entfernt war durch einen Radfahrstreifen, der sehr dicht an der Fahrbahn liegt ersetzt. Genau, wie ich hier schon vermutet habe. Grund waren diesmal zumindest nicht Parkplätze, sondern der Umbau zu einer barrierefreien Haltestelle.

Die Seitenstraßen mit farbiger Markierung des Radwegs, sind zwar schön, aber wichtiger wäre dies natürlich in Kreuzungen.

Wenn man sich allerdings die Fahrbahn anschaut, wenn dort Fahrzeuge sind, dann können PKW problemlos den Mindestabstand von 1,5 m einhalten.

Da mir das ganze etwas schmal aussah, fragte ich bei der Stadt Duisburg nach und bekam nachfolgende Antwort:
„der Radfahrstreifen hat eine Breite von 1,85m und die Fahrbahn an der schmalsten Stelle 3,50m und an der breitesten Stelle zur Friedrich-Ebert-Straße 4,50m.“

Bei 40-Tonnern muss man mit mind. 3,05 m rechnen wegen der Spiegel, könnte aber auch mehr sein. Radfahrende werden mit 1 m angenommen. Bleiben je nach Fahrposition höchsten 0,85 m vom Radweg und 0,45 m von der Fahrbahn. In Summe wären das 1,30 m. Aber natürlich nur bei optimaler Fahrweise, von welcher man nicht ausgehen kann und darf. LKW können in dem Bereich den Mindestabstand also nicht einhalten, damit wäre folgerichtig ein Überholverbot für LKW bei Radfahrenden auszuschildern, denn von sich aus werden LKW ganz sicher nicht warten, bis diese mit sicherem Abstand überholen können.

Die Sicherheit für Radfahrende wird vermindert, wenn man halbwegs getrennte Infrastruktur durch Farbe ersetzt und dabei die Radspur dichter an den KFZ-Verkehr heranrückt. Also typisch fahrradfeindliche Verkehrsplanung. Es ist davon auszugehen, dass es auf der anderen Seite genauso verläuft, denn auch dort wurde mir gegenüber bereits ein barrierfreier Umbau angekündigt. Das darf allerdings nicht dazu führen, dass man die Verkehrssicherheit für Radfahrende vermindert bzw. verschlechtert.

Einziger wirklicher Lichtblick ist, dass die Grünfläche größer wurde und von der Gehwegfläche an der Kreuzung ein Abfluss in die Grünanlage angelegt wurde. Das heißt hier tut man etwas gegen Starkregen.

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Ergänzung Gaterwegbeitrag – #Rheinhausen #Duisport #Duisburg #LKWeh

Ergänzung zum Beitrag hier.

Ich habe mir die Anlage zur Drucksache Gaterweg, jetzt noch einmal angesehen.

Auf der letzten Seite werden die Varianten miteinander „verglichen“ in einer Tabelle. Die Tabelle ist allerdings nicht im Geringsten nachvollziehbar. Weder geht aus der Drucksache klar hervor, wie man zu den einzelnen Bewertungen gekommen ist, noch warum die so gewichtet werden.

In den letzten beiden Spalten der Tabelle werden die Varianten 1a/4 (Moerser Straße zur Autobahn und durch Friemersheim zum Logport) und 1b (durch Friemersheim weg vom Logport) verglichen. Die Tabelle behauptet 1b wäre schlechter als 1a/4, das ist definitiv falsch. 1a + 4 ist auf jeden Fall länger als 1b, wenn man bei 1b für den Hinweg die Moerser mitdenkt, sind beide Strecken gleichlang. Und wenn man dann noch schaut, dass die Variante 1 (Öffnung der Route durch Friemersheim in beide Richtungen) am Besten bewertet ist, liegt hier eine Fehlbewertung vor.

Auch an anderen Stellen sind die Bewertungen nicht schlüssig. Womöglich hat man deshalb keine Grundlage für die Tabelle veröffentlicht, weil man dann fundiert sagen könnte, dass es nicht plausibel ist.

In der Vorlage wird nur oberflächlich begründet, aber nicht in der notwendigen Tiefe.

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#Rheinhausen: Sperrung Gaterwegbrücke – #Duisburg #Duisport #LKWeh

Im Ratsinformationssystem steht jetzt die Drucksache 22-0845Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten der Gaterwegbrücke (BW 4294-001) in Rhein-hausen für eine Restnutzungszeit von 12 Jahren (DS 21-0203)
hier: Temporäre Verkehrsführung für den Schwerlastverkehr während der Vollsperrung verursacht durch die Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten

Für Rheinhausen könnte man eine Demo für die Sondersitzung der BV anmelden:

15.09.2022 SONDERSITZUNG -Vorlagen nur in Absprache mit 90-96-
öffentliche/nicht öffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen

17:00 UhrRheinhausen-Halle
Beethovenstraße 20, 47226 Duisburg

Die unvollständige Planung soll bereits diese Woche im Planungsausschuss beraten werden. Die Drucksache datiert auf 29.08.2022 und man will das dann schon am 19.05. im Rat entscheiden. Gerade etwas mit so erheblichen Auswirkungen sollte doch wohl deutlich länger diskutiert werden und auch die Öffentlichkeit einbinden.

Scheinbar will man hier sowohl die Moerser Straße, wie auch Friemersheim erheblich belasten:

Zusätzliche Einfahrt von der L473n über „Am Stellwerk“, Dahlingstr., Adlerstr. (temporäre Einbahnstraße) und Schleusenstr. (temporäre Einbahnstraße) Richtung Logport I (Variante 1a).

Öffnung des Kreisverkehrs westlich der Brücke der Solidarität von der Osloer Str. in Fahrtrichtung Moerser Str. unter Einsatz einer temporären Lichtsignalanlage (Variante 4)

Als wäre der Kreisverkehr nicht auch so schon gefährlich genug. Rahmenmaßnahmen etwa Tempo 30 oder andere Einschränkungen für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, sowie zur Schonung der Bevölkerung fehlen.

Eine Vollsperrung der Gaterwegbrücke hätte ohne temporäre Änderungen der Zufahrtsmöglichkeiten für den SV zur Folge, dass sich 100 % der Ziel- und Quellverkehre (SV) zu Logport I auf den Kreisverkehr vor der Brücke der Solidarität und die Osloer Straße verlagern würden. Die negativen Auswirkungen wären für alle Verkehrsteilnehmer*innen z. B. durch sehr lange Rückstaus spürbar und hätten u. a. auch gravierende negative Auswirkungen auf den ÖPNV zwischen Rheinhausen und Duisburg.

Für ALLE Verkehrsteilnehmenden? Scheinbar zählt man wie üblich Gehende und Radfahrende nicht mit … Typisch Duisburg. Die Geh- und Rad-Verkehre werden hier nur am Rande erwähnt, aber nur in Hinblick auf die Brücke. Die Auswirkungen der Umleitungen auf diese Gruppen wurden scheinbar nicht untersucht. Kann man eigentlich noch deutlicher sagen: „Gehende und Radfahrende sind uns scheißegal“?

Daher wurden frühzeitig Lösungen gesucht und untersucht, um diese unabwendbare Ausnahmesituation für alle Betroffenen so erträglich wie möglich zu gestalten.

Davon ist in den Unterlagen nichts zu bemerken, es werden lediglich Routen festgelegt, aber keine weiteren begleitenden Maßnahmen geplant. Man will nur ohnehin oft illegale Schleichverkehre verhindern.

3. Auswirkungen hinsichtlich Lärm (70/60 dB(A) Tag/Nacht)

Wie üblich setzt man die falschen Wert an, denn gemäß 16. BImSchV § 1 gelten diese Werte nur als Grundlagen ab wann man handeln MUSS. Da hier ein baulicher Eingriff vorliegt und der Verkehrsweg deswegen geändert wird und dort ohnehin schon hohe Werte vorliegen, müssen folglich auch endlich die Grenzwerte nach § 2 eingehalten werden. Dies ist weder in Friemersheim, noch an der Moerser Straße der Fall. Es fehlt ja sogar eine Lärmprognose, um die Auswirkungen zu beurteilen. Der Umweltausschuss wird natürlich nicht beteiligt, obwohl Lärmschutz klar eine Umweltangelegenheit ist.

Wenn ich in Friemersheim oder an der Moerserstraße wohnen würde, würde ich gegen diese Änderung klagen, weil keine Maßnahmen zur Einschränkung der Auswirkungen getroffen werden. Denke man hätte damit sogar ganz brauchbare Aussichten, zumindest Tempo 30 durchzusetzen.

In der Drucksache sind wirklich KEINE Maßnahmen zur Auswirkungsminderung (außer Erhalt von Parkplätzen *augenrollen*) zu erkennen. Weder eine nächtliche Beschränkung noch eine Geschwindigkeitsreduzierung. Dies dürfte rechtswidrig sein. Aber das hat die Stadt Duisburg ja noch nie interessiert.

Stellt sich auch die Frage, wie man die Einhaltung der Einbahnstraße kontrolliert oder man sich selbst hinstellen muss und Fotos machen muss, weil die Polizei nicht ausreichend vor Ort ist.

Bezeichnend auch, dass das ein Foto in der Anlage einen LKW in einem Bereich zeigt, wo der nach Beschilderung gar nicht parken darf. Ob man das wohl verfolgt hat?

Interessant dürfte auch sein, wie man dies den LKW-Fahrenden mitteilen will. Denn ein Kommunikationskonzept ist auch nicht erkennbar.

Scheinbar rechnet man mit extrem viel Diskussionsbedarf, denn für zwei andere Themen hat man eine weitere Sondersitzung für den 16.09. in der BV-Rheinhausen angesetzt:
Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 6.55 -Rheinhausen-
Bebauungsplan Nr. 950 2. Änderung -Bergheim- „Businesspark Niederrhein“

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#Duisburg: Horrorbaustelle Jägerstraße durch Beschilderung B.A.S. – #Rheinhausen #Baustellengrauen

Die Jägerstraße wird auf Bomben sondiert für geplante Bauarbeiten. So weit so verständlich.

Die Beschilderung der Firma B.A.S. (angeblich professionell) hält nicht einmal die technischen Mindeststandards für Baustellen ein. Die Gehwegplatten sind 30 x 30 (cm), teilweise stehen die Schilder so, dass nicht einmal zwei Gehwegplatten Platz bleibt. Also eher 45 cm, als 60 cm und wie man auf den Bildern sieht ist das kein Einzelfall. Dabei hätte man die Schilder auf die Straße stellen müssen, die Grünfläche oder an Laternen befestigen können. Optionen gibt es mehrere.

Rechtswidrig ist die Beschilderung aufgrund der Einschränkungen definitiv, denn es muss mindestens 1 m Platz sein, also ca. 3,5 Gehwegplatten (RSA 21, Teil B, 2.4.2). Und auch die Radwege werden eingeengt.

Da wäre also erst einmal eine Firma, die angeblich professionell arbeitet, dann aber so einen Mist abliefert und natürlich die Stadt Duisburg, die offensichtlich nicht die Einhaltung der Regeln kontrolliert. Fuß- und Radverkehr sind scheinbar nebensächlich.

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#Duisburg: Exklusion Schwarzenberger Straße – #Rheinhausen

Nach nur einem halben Jahr, steht der Antwortentwurf zu meinem Antrag auf „Entfernung eines Schildes auf der Schwarzenberger Straße in Rheinhausen“ im Ratsinformationssystem.

Die Antwort ist halbwegs nachvollziehbar, es verwundert mich allerdings, dass man hier nicht den Beirat für Menschen mit Behinderungen beteiligt. Schließlich sind Schilder auf Gehwegen kein Einzelfall und während es für Menschen, die gut zu Fuß sind kaum ein Problem darstellt, sind es Barrieren für Menschen die Rollstuhl oder andere Mobilitätshilfsmittel benutzen.

Wobei es dort auch eine Mittelinsel gibt, die man eventuell als Standort für ein Schild nutzen könnte.

Mir war aber natürlich auch beim Antrag klar, dass es nicht sofort gehen wird. Wobei es natürlich nur exemplarisch war, da an vielen Stellen Schilder ungünstig auf Gehwegen stehen. Was mich bei der Antwort etwas besorgt ist mehr der Punkt, dass man dort Umbauen will, was natürlich die Frage aufwirft, was aus dem Fahrradweg werden soll. Denn auf der anderen Seite hat man ja bereits den Radweg entfernt. Man hat also an einer Straße, wo LKW langdonnern, die Gefährdung für Radfahrende erhöht.

Schild mitten auf Gehweg in Duisburg

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Inkompetenz im Verkehrsbereich? – #Duisburg #Autokorrektur #Fahrrad #FKT22 #Autokorrektur

Scheinbar ist nicht nur die Verwaltung in Duisburg im Verkehrsbereich inkompetent, sondern auch jene bei der Bezirksregierung. Gestern erhielt ich das unten angehängte Schreiben, was nicht dem Handeln gemäß Verwaltungsrecht entspricht. Es wird fröhlich Unsinn erzählt, den die Frau einfach von der Stadt übernommen hat aus einer schlechten Drucksache. Keine Ahnung, was die Ursache dafür ist, dass man so arbeitet, aber wenn man prüft, ob ein Verkehrszeichen rechtmäßig ist, dabei aber nicht einmal die Rechtsgrundlage erwähnt, dann hilft es auch nichts eine Bachelorarbeit über geschützte Fahrradwege geschrieben zu haben.

Erst einmal wurde keine Stellungnahme angehangen, sondern nur die mittelmäßige Drucksache (DS 22-0651) der Stadt Duisburg, welche eine fehlerhafte Rechtsabwägung erkennen lässt und ich zudem bereits in meinem Schreiben erwähnte. Dass Frau Elsiepen sich dem anschließen würde hatte ich ehrlich gesagt gar nicht anders erwartet. Denn schon früher fiel mir ihre aus meiner Sicht mangelhafte Rechtsabwägung auf.

Nun zu den einzelnen Behauptungen.

Eine Baustellen-Ausfahrt gibt es an vielen Stellen in einer Stadt. Etwa monatelange an der Friedrich-Ebert-Straße über einen Rad- und Gehweg. Eine Baustellenausfahrt kann überall im Verkehr auftreten und stellt demnach keine erhebliche Gefährdung dar.

Die Überführung des fließenden Radverkehrs in den fließenden KFZ-Verkehr findet wenige 100 m weiter an der Essenberger Str. auf eine viel befahrene Landstraße mit Tempo 70 ohne Überführung statt.

Das Radfahrende auf Straßen gefährdeter sind, hindert nicht daran auf zahlreichen Straßen auf der Straße fahren zu müssen, weil es keinen oder keinen benutzbaren Radweg gibt. Die bereits zuvor angeführte Essenberger Straße etwa ist ein Ganzes Stück ohne Radweg. Müssten dann nicht eigentlich alle Straßen ohne Radweg für Radfahrende verboten sein? Eine ziemlich lächerliche Vorstellung.

Also liegt insgesamt keine erhebliche Gefährdung vor, welche ein Fahrverbot für Radfahrende rechtfertigen würde.

Der Rad-Gehweg auf der anderen Seite ist schmal. Eine Verkehrszählung (Radfahrende, Gehende) zu allen in Frage kommenden Uhrzeiten fand nicht statt. Eine Beurteilung der aus der Umleitung resultierenden Gefährdungen fand ebenfalls nicht statt. Zumal bei Begegnungsverkehr Radfahrende praktisch am Rand der Umleitung fahren und damit definitiv nicht der Mindestabstand gegeben ist. Wenn da jemand stürzt ist es sogar deutlich gefährlicher, als auf der Straße vor einem LKW, denn bei entgegenkommenden Verkehr addieren sich die Geschwindigkeiten. Das heißt durch die Umleitung entstehen Gefährdungen.

Eine Abwägung zu all diesen Punkten gab es nicht, obwohl dies vor schwerwiegende Fahrverboten zwingend erforderlich ist.

Ob man Fuß und Radverkehr separat führen kann, war nicht die relevante Fragestellung, sondern die Rechtswidrigkeit des Verkehrszeichen 254 und dieses ist auch nach den „Ausführungen“ weiterhin klar rechtswidrig und damit nichtig.

Nach StVO § 45 Abs. 9 ist eine „erhebliche Gefährdung“ die Voraussetzung für Fahrverbote. Eine erhebliche Gefährdung liegt nicht vor. Die Gefährdungen gehen nicht über die bestehende Gefährdungen an vielen Stellen in Duisburg hinaus. Weiterhin müssen wenn Gefährdungen bestehen erst einmal Maßnahmen ergriffen werden die Gefährdungen zu mindern, wie etwa Temporeduzierung oder Überholverbote für Radfahrende. Stattdessen greift man zu Behinderung des fließenden Fahrradverkehrs.

Ich hatte nicht ohne Grund im Vorfeld nachgefragt, ob man da eine Beurteilung der Gefährdungen hat, weil gutes Verwaltungshandeln schriftlich ist. Scheinbar hat man sich hier, wie auch an vielen anderen Baustellen in Duisburg keine Gedanken gemacht. Denn an sehr vielen Baustellen hängt das Verkehrszeichen 254, meist einfach deshalb, weil es jemand so in den Verkehrszeichenplan eingezeichnet hat.

Auch der Radverkehr zählt zum fließenden Verkehr und darf nicht einfach so durch Fahrverbote behindert werden. Eine Umleitung Anbieten kann zulässig sein, ein Fahrverbot an dieser Stelle ist es definitiv nicht. Zumal, wenn man von der Brücke kommt eine Beschilderung fehlt und man die von der Autobahn kommende Abbiegespur in entgegengesetzter Richtung überfahren müsste. Die Umleitung kann also gar nicht vom Radverkehr genutzt werden, der von der A40-Brücke kommt.

Einmal mehr stellt sich die Frage, ob es Inkompetenz, fehlende Zeit, Faulheit oder Vorgaben von Oben sind, die zu so einer Antwort führen. Fehlende Zeit kann es eigentlich nicht sein, wenn man sogar mal vor Ort fährt. In der Zeit hätte man locker eine brauchbare rechtliche Prüfung durchführen können.

Schreiben der Bezirksregierung Düsseldorf von Gestern.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

bezugnehmend auf Ihre Eingabe vom 04.07.2022 hinsichtlich der Radverkehrsführung an der A40-Brückenbaustelle in Duisburg kann ich Ihnen folgendes mitteilen:
Die Verkehrsplanungen und –konzeptionen sind Aufgabe der Selbstverwaltung der jeweiligen Gemeinde und fallen in ihre kommunale Planungshoheit. Als Aufsichtsbehörde kann ich planerische Konzepte nicht vollumfänglich, sondern nur hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der enthaltenen verkehrlichen Regelungen prüfen. Hinsichtlich der Rechtmäßigkeit komme ich unter Berücksichtigung aller relevanten Umstände abschließend zu folgendem Ergebnis:

Zunächst habe ich die Stadt Duisburg als örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde um Stellungnahme gebeten. Die Stellungnahme, welche ich Ihnen meinem Schreiben als Anlage beifüge, ist nach meiner Prüfung aus verkehrstechnischer und –rechtlicher Sicht aufsichtlich nicht zu beanstanden.

Es kann hinsichtlich den Ausführungen ergänzt werden, dass Radfahrende schwache Verkehrsteilnehmer sind, die im Falle eines Verkehrsunfalls ein besonders hohes Verletzungs- und Sterberisiko tragen. Aus diesem Grund müssen sie besonders geschützt werden.
Die in Rede stehende Verkehrssituation an der A40-Brückenbaustelle weist verschiedene Gefährdungspotentiale auf, wodurch eine Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn nicht ermöglicht werden kann. Die Baustellenausfahrten stellen aus hiesiger Sicht neben dem Kfz-Aufkommen, der zulässigen Geschwindigkeit und der nötigen Überführung vom Radweg auf die Fahrbahn eine große Gefährdung durch die ein- und ausfahrenden LKW dar.
Der Fuß und -Radverkehr wird auf die andere Straßenseite auf den einseitig vorhandenen Geh- und Radweg signaltechnisch gesichert umgeleitet. Dies stellt zwar für beide Verkehrsarten einen Umweg (Überquerung der Fahrbahn) dar, jedoch halte ich diesen für vertretbar. Vor Ort zeigte sich während meiner Anwesenheit am 24.08.2022 ein reibungsloser Verkehrsablauf aller Verkehrsarten.
Der Fuß- und Radverkehr kann aus der o.g. Gründen nicht unter Nutzung der Restbreite auf der Fahrbahn geführt werden gem. § 24 S. 2 Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz (FaNaG). Auch unter Berücksichtigung der örtlichen und verkehrlichen Bedingungen (Anschlussstelle A40; Landstraße; Verhältnis Radfahrer und Fußgänger zu KFZ) ist es nicht sinnvoll, für den motorisierten Verkehr eine Umleitungsstrecke einzurichten, um dem Rad- und Fußverkehr die Breite der Fahrbahn anbieten zu können gem. § 24 S. 3 FaNaG.

Ich bitte um Verständnis, dass Ihre Einwendungen aus den oben genannten Gründen nicht berücksichtigt werden können.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
gezeichnet
Laureen Elsiepen

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#Rheinhausen: Logport I Bodenwellen behindern Radverkehr – #Duisburg #Duisport #LKWeh #Autokorrektur #Fahrrad

Nahe der Haltestelle Rhenus Logistics auf der Europaallee ist der Radweg in Richtung Osloer Straße ohne Verwarnung und von weitem nicht erkennbar durch eine Baustellenabsperrung blockiert auf welcher „Radfahrer bitte absteigen“ steht.

Der Radweg wird an dieser Stelle in den Kreisverkehr überführt und scheinbar haben dort LKW für ziemlich hohe Bodenwellen gesorgt. Dies kann natürlich gefährlich für Radfahrende sein. Wenn ich mir die Absperrung aber so anschauen, scheint die dort schon länger zu stehen, denn das Schild sieht schon recht verwittert aus.

Mir stellt sich die Frage, wann man denn dort mit einer Reparatur rechnen kann. Sollte ja zeitnah an einem Sonntag möglich sein, denn der Lärm wird dort niemanden stören und der LKW-Verkehr ist an dem Tag auch kein Problem. Zumindest abfräsen könnte man dies. Ebenfalls wäre interessant, wie man sich das überqueren der Straße ohne Zebrastreifen vorstellt, wenn dort Wochentags viel Verkehr ist und Radfahrende nicht auf die Straße geführt werden, sondern unfreiwillig zu Gehenden gemacht werden.

Leider gibt es ja keine Verbindung über den Logport I-Hafen, sodass man schön am Rhein entlang fahren könnte. Man hat einmal mehr den Eindruck, dass der Radverkehr keine hohe Priorität hat.

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#Osttangente: Keine Aussage zur Förderfähigkeit möglich – #Duisport #Duisburg #LKWeh #Rheinhausen

Nur mal ein kleiner Sachstand zum Thema Förderfähigkeit der Osttangente aus einem Schreiben des Landtages:


Der für die kommunale Straßenbauförderung zuständigen Bezirksregierung liegt bisher koch keine Anmeldung zur Förderung aus den für den kommunalen Straßenbau bereitstehenden Haushaltsmittel des Landes vor, sodass keine Aussage zur etwaigen Förderfähigkeit einer Osttangente möglich ist.

Wenn also irgendwo behauptet wird, dass man die Osttangente mit Landesmitteln bezahlen könne, so wäre das ziemlicher Unsinn, da es noch gar nicht geprüft wurde. Weiterhin stehen bekanntlich einfachere Möglichkeiten zur Verfügung.

Je mehr man gräbt bei der Thematik Osttangente, auf so mehr Lügen stößt man. Die große Frage ist: „Ist es Halsstarrigkeit oder Bestechlichkeit?“ Logik und rationales Denken scheiden jedenfalls aus, weil klar einfachere und schnellere Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

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#Duisburg: Entwicklung der Treibhausgase – #Klimaschutz #Autokorrektur

Auf Nachfrage erhielt ich vom LANUV eine Übersicht der Treibhausgasentwicklung von Duisburg. Insgesamt dominiert die Industrie den Ausstoß von Treibhausgasen. Zu den Gesamtwerten mehr, zu erst einmal zu den Werten für den Verkehrsbereich.

Entwicklung der THG Duisburg

Basierend auf Daten vom LANUV

Das Bild zeigt den Treibhausgasausstoß für die Jahre 2013-2021. Für die Coronajahre 2020 und 2021 gab es einen erkennbare Einbruch. Ohne die Berücksichtigung des Coronaeffektes würde eine Extrapolation zu der falschen Annahme eines Rückgangs führen. Der ca. 2077 auf einem Wert Null führen würde, allerdings gab es natürlich durch Corona einen Rückgang beim Pendeln und bei Reisen, weshalb hier ein erkennbar Rückgang des Ausstoßes zu erkennen ist. Ohne diese Werte ergibt sich die rote Linie, die sogar einen leicht steigenden Trend hat. Das heißt die Stadt Duisburg tut zu wenig den Treibhausgasausstoß im Verkehrsbereich zu verringern. Dies deckt sich mit den Erfahrungen einer nicht so guten Fahrradinfrastruktur und der strukturellen Bevorzugung von KFZ-Verkehr. Das heißt es müsste wesentlich mehr für klimaneutrale bzw. treibhausgasärmere Fortbewegungen wie Radfahren und ÖPNV getan werden. Dies ist in Duisburg nicht erkennbar. Wenn es hier zu Änderungen kommen sollte, so sind diese einzig und allein ursächlich in Effekten von Bundes- und Landesebene.

Die drei größten Anteile des Gesamtausstoßes an Treibhausgasen sind (gemäß LANUV) emissionshandelpflichtige Anlagen nach 4. BImSchV, gefolgt von Verkehr und von Hausbrand. Wobei der erste Platz einen sehr großen Vorsprung vor den anderen Werten hat.

Entwicklung der Treibhausgase der Stadt Duisburg

Bei den Gesamtwerten gibt es Schwankungen. Beim Coronajahr 2020 wird von einem Ausreißer ausgegangen. Seite 2016 scheint es einen Rückgang zu geben. Wenn man nur die Werte mit dem klaren Trend nimmt könnte Duisburg theoretisch 2045 Treibhausgasneutral im Sinne des Klimaschutzgesetzes sein. Gemäß LANUV liegt die Ursache hierfür:
„Der Rückgang bei den emissionshandelspflichtigen 4. BImSchV-Anlagen seit 2016 wird verursacht von der sinkenden Auslastung des Steinkohle-Kraftwerks in Duisburg-Walsum.“
Spricht es ist noch sehr viel zu tun.

Bei den Werten für Hausbrand gab es abgesehen von leichten Schwankungen kaum Änderungen, allerdings sind natürlich derzeit noch nicht die Effekte des putinkrieges absehbar. Die Gaskrise führt hier hoffentlich zu einem heilsamen Schock.

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#Duisburg: Warum ist der Gehweg für Autos abgesenkt, für Gehende nicht? – #Rheinhausen #PKWeh #Autokorrektur

Wie man auf dem Bild erkennen kann parken an der Güntherstraße in Rheinhausen PKW auf dem Gehweg. Der Gehweg ist dafür fast auf Straßenniveau abgesenkt.

Die Ecke, über welche dann auch etwa Rollatoren oder Rollstühle müssen ist dagegen nicht abgesenkt, sondern deutlich höher. Deutlicher kann man als Stadt ja eigentlich nicht sagen: „Alles fürs Autos, für Gehende der Rest.“

Mal abgesehen davon, dass dort ständig Baken von Schildern auf dem durch parkende Fahrzeuge eingeengten Gehweg stehen und teilweise auch Mülltonnen, wie man ebenfalls auf dem Bild erkennen kann.

Die Restbreite des Gehwegs durch parkende Fahrzeuge beträgt, wie man an den 30er Gehwegplatten erkennen kann 1,5 m. Durch die Mülltonen und Schilder reduziert sich das weiter, sodass der Gehweg unzulässig schmal wird. Dabei gibt es keinerlei Grund dafür, dass überhaupt PKW auf dem Gehweg parken. Schließlich ist die Straße breit genug, dass die PKW vollständig auf der Straße parken könnten.

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#Duisburg: Polizei und Schulwege – #Verkehrswende #PKWeh #Autokorrektur

Die beiden Artikel vom 13.08. in der NRZ waren ja drollig. Da empfiehlt die Polizei, dass man statt der sicheren Gehwegen an Hauptstraßen Spielstraßen und 30er-Zonen genutzt werden sollten. Spielstraßen haben teilweise keine Gehwegen und in 30er-Zonen gibt es die auch nicht überall. Autofahrende kennen bekanntlich (gemäß ADAC) oft die aktuellen Verkehrsregeln nicht. Zu Gehenden gilt ein Abstand von 1,5 m. Musste hier schon oft genug Anzeige erstatten, weil Autofahrende meinen, dass man sich vorbeidrängeln darf, obwohl nicht einmal ein halber Meter bleibt.

Aber viel wichtiger wäre es da natürlich, dass es für alle Schulen Schulwegpläne gäbe, wo sichere Routen drin stehen, sodass die Eltern sich fundiert informieren können. Weder die Stadt noch die Polizei scheinen Schulwegpläne für notwendig zu halten. Für zwei Schulen, wo ich mal nachfragte gab es keine, vermutlich für die meisten anderen auch nicht. Echte Prävention wäre, wenn man bei jeder Schule Schulwegpläne hätte.

Und im zweiten Artikel liest man dann, dass Falschparken kein Notfall wäre, dabei müssten eigentlich einige Falschparkende sofort abgeschleppt werden, weil diese lebensgefährliche Hindernisse darstellen. Auf Gehwegen in Überwegen oder in letzter Zeit häufiger gesehen direkt an Einmündungen neben Radwegen. Das Ordnungsamt der Stadt Duisburg ist telefonisch nicht erreichbar, bzw. man hängt ewig in der Warteschleife, da bleibt ja nur die Polizei und wenn ich lebensgefährliches Parken sehe, ist die 110 durchaus gerechtfertigt.

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#CDU: Gegen Fakten, für die #Osttangente – #Duisburg #Rheinhausen #LKWeh #Duisport

Eigentlich sollte heute ein Beitrag kommen, zum Thema Klimaschutz und Duisburg, aber wegen der Unwahrheiten der CDU in einem Artikel der NRZ/WAZ habe ich dann den Beitrag verschoben und ganz aktuell die Fakten gegen die populistischen Behauptungen der CDU gesetzt.

Als Routen hat die CDU die Schleusenstraße (Friemersheim), Tor 1 und Europallee (beides Logport I) und die Osloerstraße identifiziert. Angeblich würde diese alle durch Hochemmericher oder Friemersheim führen.
Die Fakten: Nur die Schleusenstraße führt durch einen Wohnbereich von Friemersheim. Die Osloerstraße zur Brücke der Solidarität ist die Straße, welche den ersten Teil der Osttangente darstellt. Also genau die Strecke, welche die CDU ständig fordert. Die Osloerstraße führt nicht durch Wohnbereiche.

Weiter behauptet die CDU natürlich einmal mehr, dass eine Osttangente zur A40 die Bevölkerung nicht belasten würde. Hochemmerich wird erheblich belastet und gemäß Machbarkeitsstudie bringt es für Rheinhausen keine nennenswerte Entlastung.

Warum die CDU die neue Brücke erst bauen will, wenn die alte nicht mehr benutzbar ist, erschließt sich mir nicht. Bei der A40-Brücke baut man die Neue doch auch, während die Alte nicht benutzbar ist. Apropos Brücken, wie ich vernahm wird die Einhaltung der Abstände von LKW auf der Brücke der Solidarität nicht kontrolliert. Könnte die Sorge um Brücken etwa nur eine populistische Ausrede sein, um die Osttangente zu begründen? Vieles deutet darauf hin.

Das 12 Jahre ausreichen würden für Planung und Bau der Osttangente ist illusorisch. Alleine der Weg bis zum Genehmigungsbescheid könnte länger sein (Antrag Flughafen auf Kapazitätserweiterung braucht nun schon 7 Jahre). Zumal die Planungskapazitäten der Behörde dann für den Neubau der Brücke fehlen. Meine Protoeinwendung gegen die Osttangente hat bereits jetzt über 300 Seiten und wir sind nicht einmal bei der ersten Offenlage.

Wie soll man einer Partei abseits von Fakten zutrauen, dass diese fundierte Entscheidungen trifft, welche der Allgemeinheit zu gute kommen?

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#Arbeitsschutz-Hinweis: Angebotsvorsorge bei FFP2-Pflicht

Wenn sowohl im Fernverkehr der Bahn, wie beim Fliegen eine FFP2-Masken-Pflicht gilt und jemand beruflich damit verreist, muss den Beschäftigten vorher eine Angebotsvorsorge nach ArbMedVV Anhang Teil 4 (2) angeboten worden sein. Gleiches gilt natürlich auch wenn am Arbeitsplatz eine FFP2-Maskenpflicht gilt.

Gemäß DGUV Regel 112-190 „Benutzung von Atemschutzgeräten“ sind FFP2-Masken in Gruppe 1 einzuordnen.

Bietet der Arbeitgeber keine Vorsorge an, kann das hohe Bußgelder nach sich ziehen.

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Rheinbraun beendet Brikettproduktion – #RWE #Lützerath #Braunkohle #Klimaschutz

Im Osten bei der LEAG will man erst einmal noch weiter Braunkohlebriketts produzieren in NRW ist Ende 2022 damit Schluss. In einem Blogbeitrag der LEAG aus dem September 2021 findet sich folgende Passage:
„… Einstellung der Brikettproduktion des Mitwettbewerbers Rheinbraun Ende 2022 …“

Das heißt aber Ende dieses Jahres werden dann wohl keine Braunkohlebriketts von RWE produziert. So vor dem Hintergrund des putinkrieges fragt man sich da natürlich, ob es nun nicht zu Hamsterkäufen kommt. Aber nach allem was man zu mitbekommt wird ja bereits stark gehamstert bei Holz und vermutlich auch Briketts.

Herdofenkoks (die Aktivkohle aus Braunkohle) will man, wenn ich nach der Seite von Rheinbraun gehe, wohl weiter produzieren. Dabei gibt es genügend nachwachsende Rohstoffe wofür man nicht Felder, Wiesen, Wälder und Dörfer vernichten müsste. Und Lützerath ist immer noch bedroht.

Auslaufmodell Unionbriketts

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#Duisburg ist der Zeit manchmal voraus – #Humor

Im Ratsinformationssystem der Stadt Duisburg sieht man manchmal die dollsten Sachen. Etwa hier:

Da gibt es die Niederschrift für den November 2022 bereits im März. Da ist man der Zeit wirklich voraus. Bloß was macht man, wenn aufgrund der Niederschrift nun einzelne Teilnehmenden ihre Rede-Beiträge ändern? Gibt das nicht ein ziemliches temporales Chaos?

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Die meisten tödlichen Wegeunfälle entfallen auf PKW und motorisierte Zweiräder – #9Euroticket #DGUV #Autokorrektur

Nach der DGUV hat das 9-€-Ticket nicht nur dem Klimaschutz gedient, sondern auch die Verkehrssicherheit erhöht. Denn Wegeunfälle im öffentlichen Nahverkehr sind eher selten. Kein Wunder das die FDP dagegen ist, leben kommerzielle Krankenhäuser doch auch von Unfällen ;-).

Siehe hier.

Auch an anderen Stellen der Berufsgenossenschaften gibt es Interessantes zum Thema Sicherheit beim Radfahren.

Etwa hier bei der BGRCI.

Sogar Unterweisungshilfen zu Dooringunfällen. Für beide Seiten. Ebenso eine Fragebogen für die Analyse des betrieblichen Radverkehrs.

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#Duisburg verstößt gegen § 45 Abs. 9 StVO an Neuer Krefelder Straße – #Rheinhausen #LKWeh #Autokorrektur

An der neuen Krefelder Straße gab es zumindest vor ein paar Wochen eine Baustelle. Während die Duisburger Verwaltung ständig betont was angeblich für hohe Hürden an Fahrverbote für LKW gestellt würden (stimmt natürlich nicht, man will bloß nicht) hängt man derartige Schilder für Radfahrende standardmäßig an Radwege und hat dafür nicht einmal eine dokumentierte Gefährdungsanalyse, sondern kann lediglich den Verkehrszeichenplan vorlegen.

Die Stadt Duisburg hat also das VZ254 (erneut), ohne belegbare erheblichen Gefährdungen (§ 45 Abs. 9 StVO), genutzt um den fließenden Radverkehr zu behindern und nach dem Datum auf dem Plan wird das VZ immer noch genutzt. Das der Radweg zu Ende ist, ist ja offensichtlich.

Das heißt die Stadt Duisburg hat ein Schild ohne belegbare Rechtsgrundlage aufgehängen lassen, sprich rechtswidrig gehandelt. Schon erstaunlich, im Gegensatz zu Fahrverboten für LKW, wo die Stadt immer behauptet, dass das nicht ginge. Die erhebliche Ungleichbehandlung ist offensichtlich. Dabei gibt es so viele Straße ohne Radwege, wo Radfahrende auf der Straße fahren. Eine Umleitung anbieten ist okay, ein Fahrverbot ist dadurch aber nicht zulässig. Wobei enge Seitenstraßen mit viel parkenden Fahrzeugen durch Dooring und Gegenverkehr mitunter viel gefährlicher sind, als eine zweispurigen Hauptstraße. Aber natürlich fehlt auch die Abwägung bzgl. der Gefährdungen auf der Alternativroute.

Ich für meinen Teil würde mich nicht ans VZ254 halten, weil es offensichtlich nichtig ist.

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#Duisburg: Energiewende an Kläranlage – #Hochfeld

Da wo man es am wenigsten erwartet findet man manchmal Beispiele für die Energiewende. In der Kläranlage am Rheinpark Hochfeld findet man auf dem Dach eine Photovoltaikanlage.

Es macht natürlich Sinn die Dachflächen zu nutzen, allerdings erwartet man es irgendwie nicht in einer Stadt wie Duisburg, wo Klimaschutz und Umweltschutz sehr weit unten in der Prioritätenliste von Politik und Verwaltung liegen. Denke hier sollte man explizit mal ein Lob aussprechen.

Kann mich nicht entsinnen, dass über dieses positive Beispiel berichtet wurde.

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