Air Berlin Pleite

DIE FDP behauptet von sich immer, dass sie für den Markt wäre, wenn es aber darauf ankommt wird subventioniert, allerdings weniger da wo es sinnvoll ist, als da wo FDP möglicherweise die größten Spenden herbekommt. Während gegen die sinnvollen Subventionen für die Energiewende gewettert wird, bleiben Subventionen, wie die fehlende Kerosinsteuer, unangetastet.

Aber zurück zum eigentlich Thema. Die Air Berlin ist quasi pleite und versucht jetzt einen Weg zu finden. Aber liegt die Pleite an der Fluggesellschaft? Ich habe hieran irgendwie Zweifel. Vielmehr dürfte die Ursache das Überangebot an Flügen sein. Die Gesamtkapazität an Sitzplätzen liegt deutlich über der Anzahl an Fluggästen. Noch dazu werden durch Dumpingangebote die Gewinne geschmälert, dass bereits kleine Managementfehler sich stark auswirken. Und jedes Management macht Fehler, denn kein Mensch ist frei von Fehlern.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Billigfliegerblase langsam platzt und der Markt sich bereinigt. Gerade Air Berlin fällt dadurch auf, dass die Flieger durch das Flachstartverfahren lauter zu sein scheinen, als die anderen Airlines. Wenn man Störqualität mit dem gerade stattfinden Überflug abgleicht, findet man erstaunlich häufig Air Berlin.

Als jemand, der sich nach Flugruhe sehnt und nachempfinden kann, wie die Wucherung in Düsseldorf im näheren Umfeld noch schlimmer ist. Warum Wucherung? Ganz einfach, der Flughafen hat gigantische Ambitionen und nutzt jedes Schlupfloch um immer größer zu werden. Dabei zeigt hier der Markt und die Realität, dass dies nicht funktionieren kann. Der Flughafen ist nicht nur nicht für die Flugzeugkapazitäten nicht ausgelegt und darf nach dem Angerlandvergleich auch nicht so verändert werden. Und auch die Passagierkapazitäten liegen nicht in dieser Höhe. Bereits jetzt macht sich im Terminal A bis C regelmäßig ein Völlegefühl breit, wenn sich die Menschenmassen knubbeln.

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Spruch zum Sonntag #spruchzumsonntag

Lärm bremst das Wirtschaftswachstum, sofern man an die Wachstumsreligion glaubt.

(Ulrich Scharfenort, 16.08.2016)

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Schwul verdient weniger als Hetero?

Mit Statistiken kann man wunderbar sinnlos Dinge in Zusammenhang setzten. Etwa die sexuellen Präferenzen. So geschehen in einer Studie, welche vor kurzem veröffentlicht wurde.

Aber kann da etwas dran sein? Welcher potentielle Beschäftigte wird denn beim Vorstellungsgespräch sagen:
„Hallo mein Name ist XYZ und ich bin schwul/lesbisch/bi oder was auch immer.“ In einer Personalkartei wird dies auch nicht vermerkt sein. Oder sollte es zumindest nicht sein.

Wie kann dieser Information also einen Einfluss auf das Gehalt haben? Hier müsste man eigentlich eine Blindstudie machen, bei denen das Gehalt für Personen ermittelt wird, bei denen die sexuellen Präferenzen definitiv nicht bekannt sind. Erst dann kann zwischen Verhaltenseffekten und anderen Effekten unterschieden werden. Dies würde sicherlich auch interessante Erkenntnisse in Hinblick auf die Bezahlung von Frauen bringen, die ja angeblich niedriger sein soll.

In der Studie heißt es jedenfalls, dass Homofrauen mehr verdienen würden. Was ja eher ein Indiz für die Verhaltensbestimmte Interaktion bzw. die Jobwahl ist. Vielleicht ist dies sogar ein Beleg dafür, dass es keine Benachteiligung, wegen des Geschlechts, gibt.

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Scheinargument: #Dieselsteuer würde zu mehr #Kohlendioxid führen

In der Diskussion um die längst überfällige Erhöhung der Dieselsteuer, wird immer behauptet, dass dies zu einer Erhöhung von Kohlendioxid führen würde.

Das ist aber einfach nur Quatsch. Denn erstens können die Fahrzeughalter nicht einfach mal ebenso das Fahrzeug wechseln und zweitens entscheiden sich Vielfahrer für den Diesel um Kosten zu sparen. Das heißt diese werden nach anderen Wegen der Kostenoptimierung schauen. Etwa mehr Mitnahme von Personen oder andere Transportformen.

Nur die wenigsten genießen es am Steuer zu sitzen. Wenn es also brauchbare Alternativen gibt, wird dies sicherlich auch entsprechend angenommen.

Im übrigen sollte auch endlich Kerosin besteuert werden. Schließlich müssen alle Flugzeuge hier in Deutschland tanken und keiner wird benachteiligt. Kein Flugzeug wird einen Treibstoffvorrat mitnehmen, weil jedes Kilo mehr den Verbrauch erhöht und somit auch die Kosten erhöht.

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Schützt Sören Link so Duisburg? Welchen Weg wird der #LKW nehmen?

Duisburg gibt ja vor, etwas für die Sicherheit in der Innenstadt zu tun, aber für mich ist dies nur ein pures Wahlkampfmanöver, denn die Sicherheit erhöhen solche durchsichtigen Manöver nicht wirklich.

Einen spontanen Täter könnte man vielleicht abhalten, aber mal ganz im ernst, wie wirksam kann eine Methode sein, bei der man nicht berücksichtig, welche ein Fahrer nehmen kann?

Dies ist beim Bild unten gut zu erkennen. Da wo die eigentliche Zufahrt ist, stehen IBC mit Wasser gefüllt. Ob der Wasserstand hier wohl regelmäßig kontrolliert wird? Aber das tut eigentlich nichts zur Sache. Links daneben steht ein Verkehrsschild. Platz sind hier etwa drei Meter und alles was man dafür tun müsste wäre das Verkehrsschild umfahren. Wenn man bedenkt, dass bereits die kleineren Liefer-LKW einen Laternenpfahl in Schieflage bringen, wird so ein Straßenschild wohl keinen wesentlichen Widerstand leisten.

Durchdachte Lösungen sehen anders aus. Man kann sich jetzt noch fragen, was dies wohl kosten dürfte, aber ich vermute mal nicht so viel, wenn man die IBC gekauft hat. Wenn sie natürlich nur gemietet sind, könnte die Aktion ziemlich teuer werden.

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Don’t feed the #Erdogan

Seit der jüngsten Provokation ist klar, dass sich anscheinend das Internetphänomen der Trolle nun auch im politischen Umfeld breit macht. Oder war es immer schon vorhanden, nur nie so präsent.

Im Internet gibt es jedenfalls eine alte Weisheit: Don’t feed the troll.

Egal von welcher Partei oder welchem Land. Trolle lässt man am besten auflaufen. Handeln ja, unnötige Aufmerksamkeit nein. Inzwischen kommt Erdogan häufiger in den Nachrichten vor als Merkel. Mit fast der gleichen Methode wie ‚Alternative Fakten Deutschland‘. Provokation. Das gleiche Muster, was auch bei Trump zu beobachten ist.

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Stillstand droht so oder so durchs #DOC – #Krieger #Neinver

Herr Thiel liegt falsch mit seinem Leserbrief in der NRZ.

Sowohl das ja, als auch das nein werden zu Stillstand für. Das Nein zum DOC wird allerdings schneller überwunden werden, als ein Ja für eine jahrelange Hängepartie mit ungewissem Ausgang.

Irgendwie machen sich hier viele die Illusion es würde dann ganz schnell gehen, dies wird aber nicht der Fall sein. Die Verwaltung wird mindestens ein halbes Jahr Vorlauf brauchen, dann kommt das Artenschutzgutachten mit einem Zeitraum von einem Jahr. Diverse andere Gutachten müssen angefertigt werden. Dann wird vielleicht die Öffentlichkeit beteiligt und es wird festgestellt, dass noch einiges fehlt. Erst, wenn Planungsrecht existiert darf gebaut werden. Und gegen dieses Planungsrecht wird es Klagen geben. Da hier sicherlich einiges Aspekte erstmalig betrachtet werden, ist absehbar, dass der Instanzenweg entsprechend dauert.

Parallel werden die Investitionen in die Innenstadt zurückgefahren und das alles wegen Investorenversprechen, die weniger glaubwürdig sind, als Wahlversprechen. Die Naivität mancher Zeitgenossen kennt wohl keine Grenzen.

Ja zu Duisburg, Nein zu langem Stillstand, Nein zum DOC!

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