Schwul verdient weniger als Hetero?

Mit Statistiken kann man wunderbar sinnlos Dinge in Zusammenhang setzten. Etwa die sexuellen Präferenzen. So geschehen in einer Studie, welche vor kurzem veröffentlicht wurde.

Aber kann da etwas dran sein? Welcher potentielle Beschäftigte wird denn beim Vorstellungsgespräch sagen:
„Hallo mein Name ist XYZ und ich bin schwul/lesbisch/bi oder was auch immer.“ In einer Personalkartei wird dies auch nicht vermerkt sein. Oder sollte es zumindest nicht sein.

Wie kann dieser Information also einen Einfluss auf das Gehalt haben? Hier müsste man eigentlich eine Blindstudie machen, bei denen das Gehalt für Personen ermittelt wird, bei denen die sexuellen Präferenzen definitiv nicht bekannt sind. Erst dann kann zwischen Verhaltenseffekten und anderen Effekten unterschieden werden. Dies würde sicherlich auch interessante Erkenntnisse in Hinblick auf die Bezahlung von Frauen bringen, die ja angeblich niedriger sein soll.

In der Studie heißt es jedenfalls, dass Homofrauen mehr verdienen würden. Was ja eher ein Indiz für die Verhaltensbestimmte Interaktion bzw. die Jobwahl ist. Vielleicht ist dies sogar ein Beleg dafür, dass es keine Benachteiligung, wegen des Geschlechts, gibt.

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Scheinargument: #Dieselsteuer würde zu mehr #Kohlendioxid führen

In der Diskussion um die längst überfällige Erhöhung der Dieselsteuer, wird immer behauptet, dass dies zu einer Erhöhung von Kohlendioxid führen würde.

Das ist aber einfach nur Quatsch. Denn erstens können die Fahrzeughalter nicht einfach mal ebenso das Fahrzeug wechseln und zweitens entscheiden sich Vielfahrer für den Diesel um Kosten zu sparen. Das heißt diese werden nach anderen Wegen der Kostenoptimierung schauen. Etwa mehr Mitnahme von Personen oder andere Transportformen.

Nur die wenigsten genießen es am Steuer zu sitzen. Wenn es also brauchbare Alternativen gibt, wird dies sicherlich auch entsprechend angenommen.

Im übrigen sollte auch endlich Kerosin besteuert werden. Schließlich müssen alle Flugzeuge hier in Deutschland tanken und keiner wird benachteiligt. Kein Flugzeug wird einen Treibstoffvorrat mitnehmen, weil jedes Kilo mehr den Verbrauch erhöht und somit auch die Kosten erhöht.

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Schützt Sören Link so Duisburg? Welchen Weg wird der #LKW nehmen?

Duisburg gibt ja vor, etwas für die Sicherheit in der Innenstadt zu tun, aber für mich ist dies nur ein pures Wahlkampfmanöver, denn die Sicherheit erhöhen solche durchsichtigen Manöver nicht wirklich.

Einen spontanen Täter könnte man vielleicht abhalten, aber mal ganz im ernst, wie wirksam kann eine Methode sein, bei der man nicht berücksichtig, welche ein Fahrer nehmen kann?

Dies ist beim Bild unten gut zu erkennen. Da wo die eigentliche Zufahrt ist, stehen IBC mit Wasser gefüllt. Ob der Wasserstand hier wohl regelmäßig kontrolliert wird? Aber das tut eigentlich nichts zur Sache. Links daneben steht ein Verkehrsschild. Platz sind hier etwa drei Meter und alles was man dafür tun müsste wäre das Verkehrsschild umfahren. Wenn man bedenkt, dass bereits die kleineren Liefer-LKW einen Laternenpfahl in Schieflage bringen, wird so ein Straßenschild wohl keinen wesentlichen Widerstand leisten.

Durchdachte Lösungen sehen anders aus. Man kann sich jetzt noch fragen, was dies wohl kosten dürfte, aber ich vermute mal nicht so viel, wenn man die IBC gekauft hat. Wenn sie natürlich nur gemietet sind, könnte die Aktion ziemlich teuer werden.

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Don’t feed the #Erdogan

Seit der jüngsten Provokation ist klar, dass sich anscheinend das Internetphänomen der Trolle nun auch im politischen Umfeld breit macht. Oder war es immer schon vorhanden, nur nie so präsent.

Im Internet gibt es jedenfalls eine alte Weisheit: Don’t feed the troll.

Egal von welcher Partei oder welchem Land. Trolle lässt man am besten auflaufen. Handeln ja, unnötige Aufmerksamkeit nein. Inzwischen kommt Erdogan häufiger in den Nachrichten vor als Merkel. Mit fast der gleichen Methode wie ‚Alternative Fakten Deutschland‘. Provokation. Das gleiche Muster, was auch bei Trump zu beobachten ist.

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Stillstand droht so oder so durchs #DOC – #Krieger #Neinver

Herr Thiel liegt falsch mit seinem Leserbrief in der NRZ.

Sowohl das ja, als auch das nein werden zu Stillstand für. Das Nein zum DOC wird allerdings schneller überwunden werden, als ein Ja für eine jahrelange Hängepartie mit ungewissem Ausgang.

Irgendwie machen sich hier viele die Illusion es würde dann ganz schnell gehen, dies wird aber nicht der Fall sein. Die Verwaltung wird mindestens ein halbes Jahr Vorlauf brauchen, dann kommt das Artenschutzgutachten mit einem Zeitraum von einem Jahr. Diverse andere Gutachten müssen angefertigt werden. Dann wird vielleicht die Öffentlichkeit beteiligt und es wird festgestellt, dass noch einiges fehlt. Erst, wenn Planungsrecht existiert darf gebaut werden. Und gegen dieses Planungsrecht wird es Klagen geben. Da hier sicherlich einiges Aspekte erstmalig betrachtet werden, ist absehbar, dass der Instanzenweg entsprechend dauert.

Parallel werden die Investitionen in die Innenstadt zurückgefahren und das alles wegen Investorenversprechen, die weniger glaubwürdig sind, als Wahlversprechen. Die Naivität mancher Zeitgenossen kennt wohl keine Grenzen.

Ja zu Duisburg, Nein zu langem Stillstand, Nein zum DOC!

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#Dieselabgase sind auch schädlich für #Bienen und tragen zum #Insektenschwund bei

Diesem Artikel zufolge zersetzen Stickoxide anscheinend, die von Blüten ausgehenden Duftstoffe, sodass Bienen diese nicht mehr finden. Allerdings dürfte dies wohl nicht nur für Bienen gelten. Auch anderen Insekten werden Schwierigkeiten haben. So gesehen erscheinen Blütenmeeren mitten in der Straße weniger sinnvoll. Viel mehr ist wichtig nicht von Straßen durchschnittene Flächen mit vielen Blüten zu haben. Oder zumindest Straßen, die kaum Verkehr haben.

Natürlich tragen auch die schwindende Artenvielfalt bei blühenden Pflanzen und damit die zeitliche Einschränkung des Nahrungsangebots zu Problemen bei. Was zum Teil auch auf Überdünung durch Gülleverklappung zurückzuführen ist. Und natürlich spielen auch die Neonicotinoide eine Rolle.

Der Artenschwund hat vielfältige Ursachen, die allesamt bekämpft werden müssen. Andernfalls entziehen wir uns selbst die Lebensgrundlage. Auch eine Form von schleichender Selbstmord.

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#Sicherheit am #Flughafen #Düsseldorf

Zur Sicherheit am Flughafen Düsseldorf und den damit einhergehenden Problemen, stellte ich der Bundespolizei einige Fragen, weil ich es nicht so toll fand, dass auf denen rumgehackt wird. Auch wenn sie Hauptverantwortlich sind, sind sie vermutlich doch nicht Alleinverantwortlich.

Folgende Antwort bekam, bereits vor einiger Zeit.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

mit Mail vom 25. August 2017 baten Sie das Bundespolizeipräsidium über die Plattform „frag-den-staat“ um folgende Informationen:

1. Welchen Einfluss hat der Düsseldorfer Flughafen auf die Zahl des Sicherheitspersonals?

2. Wer bezahlt für das Sicherheitspersonal? (Direkt der Flughafen an Kötter?)

3. Wie ist der Flughafen Düsseldorf in den Planungsprozess für das Sicherheitspersonal eingebunden?

4. Wer haftet für die Fehlentscheidungen und daraus resultierender Todesfälle bzw. Verletzungen?

In Ihren Antrag beziehen Sie sich neben dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) auch auf das Umweltinformationsgesetz (UIG) sowie das Gesetz zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG).
Soweit Sie in Ihrem Antrag auf das Umweltinformationsgesetz (UIG) und das Gesetz zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG) Bezug nehmen, sehe ich bei dem gegebenen Sachverhalt keine Anknüpfungspunkte.

§ 1 Absatz 1 IFG gewährt jedermann nach Maßgabe des Gesetzes einen Zugang zu amtlichen Informationen. Eine amtliche Information ist jede amtlichen Zwecken dienende Aufzeichnung (§ 2 Nr.1 IFG).
Ein Anspruch, von einer Behörde allgemeine Auskünfte zu erhalten, gewährt das Informationsgesetz gerade nicht. Gleichwohl beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Die Bundespolizei ist nur für einen Teilbereich der Sicherheitskontrollen am Flughafen Düsseldorf zuständig ist. Daher beziehen sie die Antworten ausschließlich auf die Durchführung
der Luftsicherheitskontrollen gem. § 5 Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG).

1. Welchen Einfluss hat der Düsseldorfer Flughafen auf die Zahl des Sicherheitspersonals?
Die Flughafen Düsseldorf GmbH hat keinen Einfluss auf die Anzahl der Mitarbeiter des durch die Bundespolizei mit der Durchführung der Luftsicherheitskontrollen beauftragten Sicherheitsunternehmens Kötter.

2. Wer bezahlt für das Sicherheitspersonal? (Direkt der Flughafen an Kötter?)
Für die Aufgabenwahrnehmung nach § 5 LuftSiG bezahlt die Bundespolizei die durch das Unternehmen geleisteten Kontrollstunden. Die Aufwände der Bundespolizei werden über die
Luftsicherheitsgebühren refinanziert.

3. Wie ist der Flughafen Düsseldorf in den Planungsprozess für das Sicherheitspersonal eingebunden?
Für die Planungsprozesse im Bereich der Luftsicherheitskontrollen nach § 5 LuftSiG ist die Bundespolizei verantwortlich. In diese Planungen werden u.a. die durch den Flughafen zur Verfügung gestellten Fluggastprognosen einbezogen. Die Personalplanungen obliegen ausschließlich dem beauftragten Sicherheitsunternehmen Kötter.

4. Wer haftet für die Fehlentscheidungen und daraus resultierender Todesfälle bzw. Verletzungen?
Sofern die Ursachen in die Aufgabenzuständigkeit der Bundespolizei fallen, haftet die Bundespolizei für etwaige Vorkommnisse.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Es erscheint mir verwunderlich, dass der Flughafen hier so wenig Einfluss haben soll, wobei natürlich die prognostizierten Fluggastzahlen sicherlich nicht unwesentlich in die Planungen einfließen.

Die Luftsicherheitsgebühren, werden von den Passagieren bezahlt. Möglicherweise sind diese zu niedrig, was zu den Problemen am Düsseldorfer Flughafen beigetragen haben könnte.

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