Unsichtbare Gefahren – #Klimaerwärmung #Corona #Feinstaub #Tempolimit #Asbest #Braunkohle #Endcoal

Es ist seltsam, dass man bei Corona von unsichtbarer Gefahr spricht und sofort Maßnahmen trifft, bei anderen „unsichtbaren“ Gefahren, aber nichts bzw. nicht genug tut. Weitere unsichtbare Gefahren wären Feinstaub (viel zu hoher Grenzwert) mit vielen Toten, Radioaktivität, Klimaerwärmung usw.

Seltsam, dass bei einer Seuche weitgehende Maßnahmen getroffen werden, es bei Asbest aber Jahrzehnte gedauert hat, bis etwas unternommen wurde. Vielleicht weil die Menschen erst lange Zeit später tot umfallen bzw. an tödlichem Krebs umfallen. Feinstaub wird noch immer unterschätzt. Rauchende vergiften sich und andere, teilweise sogar völlig ohne schlechtes Gewissen für die Befriedigung einer Sucht.

Wenn man alle Gefahren, wie Corona behandeln würde, wäre die Luft deutlich sauberer und die Lebenserwartung würde steigen. So gesehen ist die Coronapanik eigentlich völlig übertrieben. Schließlich sind Kohlekraftwerke tödlicher. Zudem gibt es auch die begründete Hypothese, dass viel Feinstaub zu mehr gefährlichen Coronaerkrankungen führt. Entweder weil die Luftverschmutzung die Lunge anfälliger macht oder weil die Teilchen als Träger für Viren dienen. Eigentlich müsste die sofortige Nachrüstung der Drecksschleudern Braunkohlekraftwerke stattfinden.

Seltsam, dass diese Zusammenhänge kaum betrachtet werden. Aber vermutlich passt dies gerade conservativen Politischen nicht in den Kram. Würde ja zu weniger Parteibestechung führen, wenn man sinnvolle Maßnahmen durchführen würde. Selbst ein Tempolimit, würde in der derzeitigen Krise helfen, da es weniger Schwerverletzte gäbe, die Krankenhauskapazitäten blockieren würden, die jetzt dringen gebraucht werden.

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#Coronamasken von meiner Frau – #Maskeauf

Meine Frau engagiert sich wie viele mit Masken im Kampf gegen Corona. Ich bin richtig stolz auf sie. Für Bekannte und die Familie hat sie nun schon etliche Masken hergestellt. Dabei sind einige wunderschöne Unikate herausgekommen. Am Anfang war es nicht ganz so einfach die passende Form und Ausführung zu finden.

Wobei es nicht ganz einfach ist. So gibt es im derzeit offenen Handel kein Gummiband und es soll natürlich möglichst die lokale Wirtschaft unterstützt werden.

Masken und Abstand dürften uns länger begleiten. Deshalb sollte es ruhig stylisch sein.

Erreichbar ist sie unter el.vinta bei Instagram.

Beispiele für Masken

Für Brillentragende gibt es einen Trick mit dem Metallstück aus

Was es nicht alles für Varianten gibt:

Für Kinder etwas kleiner

Mangels Gummiband mit Stoffstreifen:

Mit Gummi finde ich besser:

Am liebsten ist mir diese Variante:

Und hier ein Haufen mit Masken:

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Einfach Geschlechtsneutral gendern durch entgendern – #queer #gleichberechtigung #intersexuell

Auch wenn es andere Meinungen gibt, ist wissenschaftlicher Fakt, dass es mehr als zwei Geschlechter bzw. viele Facetten im Geschlechterspektrum gibt. Deswegen gibt es Versuche mit einem * oder _ eine angemessene Erwähnung zu erreichen. Wobei das meiner Meinung nach nicht sonderlich elegant wirkt und auch bei der Aussprache recht holprig wird. Zudem ist immer zu bedenken, dass Text länger werden und damit mehr Papier und Tinte verbrauchen, was schlecht für Klima und Umwelt ist. Geschickt Gendern ist also auch Klimaschutz.

Das geht auch geschickter.

Teilnehmer => Männliche Form
Teilnehmer und Teilnehmerinnen => Männlich und weiblich, aber deutlich mehr Umfang
Teilnehmer*innen => Mischform, schwer aussprechbar, kürzer
Teilnehmende => kurz, elegant, umfassend

Diese Varianten mit geht an vielen Stellen und für viele Begriffe.
Manchmal ist es etwas ungewohnt, aber durchaus machbar und manchmal ist es sogar subtil.
Etwas Teilnahmeliste, fällt kaum auf.

Bei klassischen Berufsgruppen wird es dagegen teilweise schwieriger.
Gärtnernde,
Postbringende
Lehrende und
Richtende
können noch den Berufen zugeordnet werden, klingen aber schon ungewohnter.

Lernende statt Schüler*innen ist dagegen ein deutlich komplizierterer Sprung.
Löschende statt Feuerwehrmann wäre nicht sinnvoll. Teilweise kann dies durch geschickte Formulierung, wie Personal der Feuerwehr gelöst werden.

Aber was ist bei:
Soldat*innen (Besoldete?)
Polizist*innen
Politiker*innen
Ein brauchbare Lösung fand ich hier bisher nicht.
Polizeidienst Leistende wäre zum Beispiel umständlich und lang.

Da kann auch nicht auf die Mehrzahl ausgewichen werden. Teilweise kann durch die Mehrzahlform auch eine neutrale Schreibweise ausgewichen werden.

Ein wenig ist es natürlich eine Herausforderung bei der Formulierung gute Begriffe zu verwenden. Gelungen ist ein Text dann, wenn er flüssig ist und es völlig subtil bleibt. Mit der Sternschreibweise wird es eher provokant. Kann zwar auf Missstände in der Gleichberechtigung hinweise, dürfte aber eher zum vollständigen Abwehrreflex bei weniger aufgeschlossenen führen. Wenn es dagegen subtil bleibt, beeinflusst die Sprache zwar schon das Denken, weil alle mitgedacht werden ohne konfrontativ zu sein.

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#Fluglärmnews: Liquidation Flughafen Düsseldorf Tanklager GmbH – #DUS #Fluglärm

Mit Datum 19.03.2020 gab die Flughafen Düsseldorf Tanklager GmbH die Liquidation im Bundesanzeiger bekannt.

In den Jahresabschlüssen 2017 und 2018 der GmbH war jeweils etwas von weiter verringerter Liquidität zu lesen. Es scheint als wäre es der Gesellschaft schon länger nicht so gut gegangen. Ob dies der Grund für Liquidation war, ist nicht klar, klingt mir aber stark nach einer gescheiterten Insolvenz.

Wer versorgt nun eigentlich den Flugverkehr mit steuerfreiem Kerosin?

Habe das auch mal den Flughafen gefragt. Mal schauen, ob ich eine Antwort bekomme.

Wie man an die Berichte kommt steht hier.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Abwarten ist eine Scheißpolitik

Ulrich Scharfenort (15.10.2018)

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#Duisburg: Umbau Kaiserstraße – #Rheinhausen #Friemersheim #Baumschutz #SägeParteiDuisburg #BISaubereLuft

Bekanntlich hat man in Rheinhausen auf der Kaiserstraße diverse Bäume gefällt.

Ich hatte deswegen die Wirtschaftsbetrieb angeschrieben und folgende Antwort bekommen:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

wir nehmen Bezug auf Ihre E-Mail vom 21.02.2020, in der Sie die Baumfällung im Bereich der Kaiserstraße ansprechen. Sie haben uns unter Einbindung des UIG NRW und der darin geregelten Richtlinien um Beantwortung gebeten. Die gewünschten Informationen möchten wir Ihnen nun auf diesem Wege mitteilen.

Im innerstädtischen Bereich haben Bäume und Grünflächen einen sehr hohen Stellenwert. Da von Bäumen theoretisch immer Gefahren ausgehen können, ist die Baumpflege und Baumkontrolle von besonderer Bedeutung. Die oberste Priorität gilt der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Aus dem Grund werden alle städtischen Bäume und Grünflächen regelmäßig kontrolliert. Die Kontrollen der Bäume erfolgt durch die Baumkontrolleure der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AÖR. Eventuell festgestellte Mangel, wie beispielsweise trockene Äste etc. werden je nach Dringlichkeit durch die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR oder beauftragter Pflegefirmen
entfernt.
Wichtig ist hierbei die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit. In der Regel wird versucht, jeden Baum bzw. jeden Baumstandort zu erhalten. Dies ist nicht immer möglich. Die Wettereinflüsse der vergangenen Jahre haben z.B. nachhaltig Auswirkungen auf den Baumbestand.

Die in der Kaiserstraße angepflanzte Baumart hatte aufgrund ihres baumarttypischen Wuchses immer mehr öffentlichen Verkehrsraum eingenommen und das vorhandene Lichtraumprofil eingeschränkt. Notwendige Schnittmaßnahmen, zum Erhalt des Lichtraumprofils, haben die Vitalität des Bestandes gemindert. Es musste in den vergangenen Jahren vermehrt Totholz entfernt werden, damit die Verkehrssicherheit gewährleisten werden konnte.

Bereits im Sommer 2017 fand auf der Kaiserstraße ein gemeinsamer Termin mit Vertretern der dort angesiedelten Kaufleute und Vertretern der Ortspolitik statt, um sich über den Zustand des Baumbestandes auf der Kaiserstraße auszutauschen.

Aufgrund des abgängigen Gesamtzustandes und der negativen Prognose zur weiteren Entwicklung der Bäume wurde vereinbart. den gesamten Straßenbereich incl. Baumbestand der Kaiserstraße zu überplanen. Die Planung wurde durch die kommunale Koordinierungsstelle in Abstimmung mit den Fachplanern der Straßenbaubehörde, dem Fachamt für Grün- und Freiraumentwicklung und der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AÖR Ende 2019 durchgeführt.

Nach Umplanung und Umbau der Straße wird sich die Anzahl der Baumstandorte in der Kaiserstraße erhöhen. Es werden Baumarten gepflanzt. die sich optimal in den beengten Verhältnissen der Kaiserstraße entwickeln können Die vorbereitenden Arbeiten zum Umbau der Straße wurden im Februar 2020 begonnen. Die Umbauarbeiten werden voraussichtlich bis zum Ende des Jahres dauern. Danach wird sich die Kaiserstraße mit einem gesunden zukunftstähigen Baumbestand präsentieren, an dem sich auch nachfolgende Generationen erfreuen können.

Wir hoffen, dass wir ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen konnten.

Mit freundlichen Grüßen

Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AÖR

Zusammenfassung nach meinem Verständnis:
Die Fällung von gesunden, aber unerwünschten Bäumen wurde durch die Umbaumaßnahmen verursacht. Eine Beteiligung der Bevölkerung gab es im Vorfeld nicht.

Die Frage welche sich mir nun stellt ist, wie teuer dies für die Bevölkerung in der Kaiserstraße wird. Angeblich soll es keine Anliegendenbeiträge geben, ob dies wirklich so sein wird, kann ich nicht beurteilen.

Ob es einen Kosten-Nutzen-Vergleich für die Baumaßnahme gab? Ich denke eine intensivere Baumpflege wäre deutlich günstiger gewesen als ein zum derzeitigen Zeitpunkt unnötiger Umbau. Eine Umweltbilanz wurde sicherlich nicht erstellt. Denn wenn man etwas funktionierendes abreißt fällt völlig unnötig Bauschutt an. Pflastersteine werden m.W. nicht recycelt.

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Warum untersagt die Landesregierung nicht die menschengefährdenden Urenco-Atomtransporte? – #Urenco #Atommüll #Gefahrgut #Corona #RWE #EON #Rechtsfreibrief #allegegenRWE

Offener Brief an Laschet und alle dies es angeht:

Guten Tag,

es ist mir unverständlich, warum die Landesregierung nicht sinnfreie Hochrisikotransporte in der derzeitigen Krisensituation untersagt. Haben RWE und EON bzw. deren Tochterunternehmen, zu denen auch Urenco gehört, etwa einen Rechtsfreibrief? Ich dachte die Landesregierung hätte etwas gegen rechtsfreie Räume? Oder gilt das nicht für Firmen, welche bestimmten Parteien Geld geben?

Wo ist hier die Verantwortung einen Hochrisikotransport mit einem toxischen Gas zuzulassen, was insbesondere die Lunge angreift und damit schlimmstenfalls Beatmungskapazitäten bindet? Dies ist insbesondere unverständlich, wenn man bedenkt, dass Krankenhäuser Operationen verschieben müssen, um Kapazitäten freizuhalten.

Als Gefahrgutbeauftragter und promovierter Chemiker weiß ich sehr gut, warum für Gefahrguttransporte erhebliche Auflagen gelten, weil eben jederzeit etwas passieren kann. Derartiger Atommüllexport gehört 100% nicht zu den in Krisenzeiten notwendigen Transporten und muss demnach untersagt werden. Alles andere ist vorsätzliche Gefährdung von Menschenleben. Zumal auch Terroranschläge jederzeit möglich sind. Ferner wird Ordnungs- und Rettungspersonal gebunden.

Muss erst jemand aus der Bevölkerung hier auf Unterlassung klagen, weil das lebensgefährlich ist? Und können die Kommunen derzeit nicht aus Gesundheitsgründen derartigen Transporte durchs Stadtgebiet verbieten? Nach meinem Verständnis liegen die Befugnisse derzeit bei den Kommunen, es wäre also problemlos möglich den Transport durch Stadtgebiet zu untersagen.

Deshalb fordere ich hiermit nicht nur die Landesregierung, sondern auch die in CC/BCC beteiligten Kommunen und Frau Bundesministerin für Umweltschutz auf zu handeln. Untersagt die Transporte einfach. Menschenleben gehen vor Gier!

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

<a href="https://www.waz.de/region/urantransport-trotz-corona-krise-scharfe-kritik-an-urenco-id228843955.html

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