Verursacht Venator Fahrverbote in Essen? – #Fahrverbote #endcoal #hambibleibt

Schon mehrfach postete ich unter dem Hashtag #Kohleausstieg_statt_Fahrverbote Informationen, dass es einen Zusammenhang zwischen Fahrverboten und dem Stickoxidausstoß von Kohlekraftwerken gibt.

Für die großen Kraftwerke liegen mir keine Zahlen vor, aber für das Braunkohlekraftwerk von Venator in Duisburg-Homberg schon.

Dieses stieß im Jahre 2016 insgesamt 126 897 kg aus.
Wie inzwischen die meisten wissen, ist der Grenzwert 40 µg/m³
Man kann nun also ausrechnen, wie viele Kubikkilometer Venator pro Tag mit Stickoxid bis zum Grenzwert füllt.

Ich komme hier auf rund 3172 km³, was so viel heiß, dass Venator alleine pro Tag fast 10 km³ mit Stickoxiden bis zum Grenzwert füllt. Natürlich werden die durch einen hohen Schornstein ausgestoßen. Da der Wind häufig von Westen kommt, wird vieles in Richtung Essen, Mühlheim und Oberhausen geweht. Ob es da Zufall ist, dass in Essen Fahrverbote drohen, wo bereits einiges an Stickoxiden aus dem Braunkohlekraftwerk Venator kommt? Und das bei einem vergleichsweise kleinem Kraftwerk. In Walsum steht ein großes Kohlekraftwerk. Dazu kommen noch die Stahlwerke, die im Hochofen ebenfalls Kohle und hohe Temperaturen haben.

Natürlich frage ich mich auch jetzt noch, ob die Werte in Duisburg wirklich so niedrig sind oder schlichtweg nicht gemessen wird, aber ich denke es ist durchaus möglich, dass die Stickoxide aus Duisburg in Essen für Fahrverbote sorgen.

Seltsam ist ja, dass es trotzdem nur die Autofahrenden trifft. Sicherlich könnte man auch die Industrie zu mehr Maßnahmen verurteilen. Die Bezirksregierung Köln etwa ist hier viel zu lasch mit Shell.

Man muss schließlich den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit betrachten und da ist es nun einmal verhältnismäßiger RWE zum Abschalten zu verdonnern, statt Autofahrende für den Betrug der Autoindustrie und die Lobbykratie von SPD und CDU zu bestrafen.

Umrechnungsfaktoren:
1 km³ = 1 000 000 000 m³
1 kg = 1 000 000 000 µg

#Kohleausstieg_statt_Fahrverbote

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#Fluglärmnews: Vogelvergrämung in Düsseldorf

Sollen solch rührselige Geschichten zur Vogelvergrämung in Düsseldorf davon ablenken, wie sehr der Flughafen Mensch und Natur stört?

Allein vom Umweltschutz her ist der Flughafen bzw. der davon ausgehende Flugverkehr ein Klimaschädling und mitverantwortlich für die Dürre in diesem Jahr.

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Wie gendert man Arschloch? – #Gendern

Früher habe ich mich über die unsäglichen Formulierung geärgert, heute sehe ich sie als Herausforderung bessere Begrifflichkeiten zu finden, welche den Text geschlechtsneutral gestalten. Bei vielen Begriffen gelingt mir das auch gut. Häufig kann man das in eine Tätigkeitsform umwandeln, als statt Fahrer nimmt man Fahrende.

Es gibt natürlich auch Begriffe, wo es schwieriger wird, aber an dieser Stelle wollte ich mir ja mal Gedanken darüber machen, wie man Arschloch gendert. Also Arschlöchin kling seltsam. Und eigentlich ist es ja auch die verbal unflätige Bezeichnung für einen Teil der menschlichen Anatomie. Meist als Beleidigung gemeint, aber selbst bei Beleidigungen sollte man korrekt gendern. Wäre ja ansonsten ziemlich niveaulos. Nicht ohne Grund experimentierte ich mal mit der Anrede Männerinnen und Männer.

Aber eine Lösung ob und wie Arschloch zu gendern ist, fand ich bisher nicht. Wenn man sagen würde: „Sie Arschloch!“, würde man dann eher an einen Mann oder Frau denken? Würde man eine Frau überhaupt als Arschloch bezeichnen?

Manchmal ist gendern wirklich schwer… ;-)

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#Fluglärmnews: Weniger klimaschädlich als andere?

Da gibt es doch tatsächlich ein Ranking der am wenigsten klimaschädlichen Airlines. Als Ursachen werden genannt, moderne Flugzeuge, aber im „Kleingedruckten“ steht dann die wirkliche Ursache. Engere Sitze und vermutlich bessere Auslastung. Schließlich sind Flieger häufig nur halbvoll. Eigentlich müsste es ein Startverbot für Flieger geben die nicht mindestens zu 80 % voll sind.

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Ist Christian Lindner ein #Verantwortungsflüchtling?

Vor einiger Zeit dachte ich mal wieder über Christian Lindner nach. Vermutlich, weil er mal wieder irgend etwas seltsames von sich gegeben hat.

Ich mein, er hat eigentlich nicht das Recht das Regierungshandeln zu kritisieren, da er sich um diese Verantwortung gedrückt hat. Angeblich soll es ja seine Abneigung gegen Merkel sein. Nun ich kann ich nicht mit jedem. Aber auf Arbeitsniveau kann man trotzdem zusammenarbeiten. Muss man in einer Partei nicht eigentlich auch teamfähig sein?

Aber irgendwie kam mir dann der Gedanke, ob er nicht als Verantwortungsflüchtling bezeichnet werden müsste. Ich mein, erst flieht er aus NRW nach Berlin und dort dann vor Jamaika. Eigentlich verwunderlich, dass er noch nicht vor der Verantwortung als Vorsitzender geflohen ist.

Oder ist das nur Selbstinszenierung, welche nach hinten losgegangen ist? Ich mein, vielleicht hat ihn die Reaktion der Öffentlichkeit dann doch etwas überrascht.

Eine richtige Antwort auf meine Frage habe ich bisher nicht gefunden. Aber ich werde sicherlich weiterhin die Augen offen halten.

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#Fluglärmnews: Flughafen Berlin endlich fertig…

…allerdings nicht in Deutschland, sondern in China.

Wie man diesem Bericht entnehmen kann, haben die Chinesen einen Nachbau in nur 2 Jahren realisiert.

Aber natürlich ist das nur Satire, denn die Chinesen wäre ganz sicher nicht so dumm, eine derartig schlechte Planung nachzubauen. Deshalb sollte man sich merken, dass der beste Flughafen der ist, der gar nicht erst gebaut wird.

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#Braunkohlewerbung bei Toom, statt #Rheinbraun kam Union Brikett – #hambibleibt #endcoal @rewe_group

Das Bauen häufig nicht sonderlich nachhaltig ist, war mir schon länger bekannt, dass REWE aber den Klimakiller Braunkohle vertreibt ist mehr als enttäuschend. Ich denke ich werde dies zukünftig häufiger in meinem Blog thematisieren.

Nachdem mich eine Einladung zur Wiedereröffnung darauf aufmerksam gemacht hat, war ich am Samstag natürlich im Toom Baumarkt und wollte Rheinbraun konfrontieren. Nur leider waren die nicht unter diesem Namen gekommen. Stattdessen fand ich da Union Kaminbrikett vor. Eine Scheinbar ökologische Fassade für den Vertrieb von Braunkohle an ahnungslose Kunden.

Auf der Seite von heißt es „UNION® Kaminbriketts – naturbelassen – made in Germany“ und mit einem Vergleich wird suggeriert, dass Union Briketts besonders umweltfreundlich wären. Dass es sich in Wirklichkeit um klimaschädliche Braunkohle handelt wird bewusst so formuliert, dass man nicht sofort drauf kommt. In meinen Augen liegt hier eine vorsätzliche Täuschung der Verbrauchenden vor, denen Braunkohle als etwas umweltfreundliches untergeschoben wird.

Aber viel los war am Stand nicht:

Auf der Homepage der REWE Group, zu der auch die Marke Toom gehört, wird etwas von Nachhaltigkeit behauptet. Ich nehmen REWE jedenfalls nicht ab, dass die Energieeffizienz erhöhen, klimarelevante Emissionen reduzieren und Ressourcen schonen wollen. Nicht solange dort mit Braunkohle Geld verdient wird.

Ist REWE noch richtig oder müsste man besser ReWE schreiben?

Hambi bleibt!

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