Geht die Diskussion um #Atomkraftwerke wieder los

Da behaupten Lobbyisten doch glatt, dass Atomkraftwerke klimafreundlich wären.

Der Material- und Energieaufwand für den Betrieb sind massiv und noch größer nach dem GAU.

Wenn man die Statistiken auswertet, kommt es mindestens einmal in sieben Jahren zu einem INES größer gleich 5 Vorfall. Und da die Betreiber stark wirtschaftlich orientiert sind, wird selbstverständlich auch an der Sicherheit gespart, wie etwa in Tihange, wo ein maroder Reaktor schön geschrieben wird. Eine finanzielle Absicherung für die möglichen Opfer gibt es nicht.

Habe einige echt so viel Angst vor Veränderungen oder werden Sie dafür bezahlt auf veraltete Energiegewinnung zu setzen? Denn wirkliche Überzeugung steckt nur bei jenen dahinter, die irgendwie davon profitieren. Es geht hier doch nur um die Rendite und für diese gehen die Dreckstromkonzerne über statistische Leichen. Also nicht nur Atom-, sondern auch Kohlestrom.

Atomkraftwerke sind wie eine Atombombe mit Zufallszünder. Man kann Glück haben, aber es kann auch extrem schief gehen. Andererseits könnte man es auch so sehen, dass in einem Bereich, wo kontaminiert wurde, die Natur ungezwungen wachsen kann und so schnell keiner bauen will.

Passen dazu, warum Nazis für Braunkohle sind.

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Kein Recyclingkunststoff bei Abfalltonnen der #Wirtschaftsbetriebe #Duisburg

Vor kurzem kam mir der Gedanke, dass Kunststoffmüll zu Kunststoffmülltonnen werden könnte. So als Recycling im besten Sinne. Ich fand es ein wenig überraschend, dass folgende Antwort der Wirtschaftsbetriebe bekam:


Wirtschaftsbetrieben Duisburg – AöR eingesetzten Abfallbehälter sind enormen Beanspruchungen ausgesetzt. Daher wird der Fokus auf die Langlebigkeit des Materials gesetzt. Diesen Ansprüchen könnten Behälter aus recycelten Materialien nicht genügen. Wir beziehen unsere Behälter bei regionalen Anbietern und führen diese nach der endgültigen Nutzung der Wiederverwertung zu.

Bei einer sortenreinen Trennung der Kunststoffe dürfte kein Unterschied zwischen neu hergestelltem und Recyclingkunststoff zu spüren sein. Für mich als Chemiker ist dies jedenfalls nicht plausibel. Oder ist es vielleicht einfach nur eine Kostenfrage?

Ich hatte mich deswegen ans UBA gewandt, welche Kenntnisse dort vorliegen.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Nach Rücksprache mit unserem betreffenden Fachgebiet möchten wir Ihnen gern hiermit Ihre Frage beantworten.

Abfallbehälter sind tatsächlich sehr hohen Anforderungen ausgesetzt! Daher müssen sie bestimmten Testverfahren genügen, die unter anderem in der Norm DIN EN 840 festgelegt sind. Neben den Normen gibt es das (freiwillige) RAL Gütezeichen Abfall- und Wertstoffbehälter, das in einigen Kriterien noch über die Anforderungen der Normen hinausgeht.

Mehr Informationen dazu erhalten Sie unter dem folgenden Link; eine Gegenüberstellung der Prüfungsinhalte der Norm und des RAL-Gütezeichens finden Sie hier.

Der Verwendung von recycelten Kunststoffen für Abfallbehälter steht nichts entgegen, sofern sie den technischen Anforderungen genügen. Dass dies der Fall ist, belegen reale Beispiele.
Es gibt mittlerweile Anbieter, deren Abfallbehälter den Blauen Engel tragen, da sie zu mindestens 80 % aus recycelten Kunststoffen bestehen (bezogen auf den Kunststoffanteil).

Es liegt also in der Hand der Kommunen/der öffentlichen Entsorgungsträger, in den Ausschreibungen für Abfallbehälter neben den nötigen Zertifikaten, die das Einhalten der technischen Anforderungen belegen, auch die Verwendung von recycelten Kunststoffen einzufordern. Dies wäre ein sehr guter Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und damit zum Umwelt- und Ressourcenschutz! Das Umweltbundesamt hat daher in einem Positionspapier (S. 12) vorgeschlagen, dass der Kunststoff von Abfallbehältern grundsätzlich zu mindestens 80 % aus Recyclingmaterial bestehen sollte.

Wir hoffen, diese Informationen sind hilfreich für Sie! Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne wieder an uns wenden.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag

[Redaktioneller Hinweis: Für bessere Lesbarkeit wurden entsprechende Textstellen direkt verlinkt und der Link aus dem Lauftext entfernt.]

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Gefahr durch RADAR-Sensoren an Fahrzeugen?

An Fahrzeugen werden immer RADAR-Sensoren verbaut und deshalb fragte ich mich, ob das nicht gefährlich ist.

Dies fragte ich also einfach mal bei BMUB an.

Sehr geehrte Personen*,

welche Gefahr geht eigentlich von Radarsensoren an Fahrzeugen aus?

Für große RADAR-Anlagen gibt es ja bekannte Vorfälle aus der Vergangenheit, aber wie ist dies bei Fahrzeugen. Etwa an LKW zur Verhinderung von Unfällen. Wir man als Radfahrer oder Fußgänger hier nicht neuen Gefahren ausgesetzt?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

(* Aus Respekt vor allen Geschlechtern, verwende ich eine Geschlechtsneutrale Anrede.)

Die Antwort kam nur wenige Tage später:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Frage zum Einsatz von Radarsensoren an Kraftfahrzeugen.

Wegen der Einsatzzwecke (z. B. bei Einparkhilfen o. ä.), die keine große Reichweite erfordern, emittieren diese Sensoren nur äußerst schwache elektromagnetische Felder. Sie unterliegen auch entsprechenden Regelungen, die den Schutz der Bevölkerung sicherstellen. Die Situation ist technisch nicht mit den wesentlich leistungsstärkeren Anlagen vergleichbar, die z. B. im militärischen Bereich eingesetzt werden und bei denen aufgrund der Art der Erzeugung der Radarstrahlung ionisierende Strahlung (Röntgenstrahlung) auftreten kann.

In der Tat ist allerdings zu beobachten, dass die technischen Entwicklungen im Bereich des Automobils mit der Einführung zahlreicher Quellen elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder verbunden sind. Das Bundesumweltministerium verfolgt diese Entwicklungen aufmerksam und wird erforderlichenfalls die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorschlagen.

Mit freundlichen Grüßen

im Auftrag

Und wenn man darüber nachdenkt ist natürlich auch die Expositionszeit vergleichsweise gering.

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Planfeststellungsverfahren #Flughafen Köln Bonn – #Fluglärm

Bisher kannte ich es so, dass Anträge von Flughäfen, welche über die Bezirksregierung in Düsseldorf laufen, auch im Amtsblatt bekanntgegeben werden.

In diesem Fall kann man von Intransparenz sprechen, da dies nur auf der Seite der Bezirksregierung in Form einer PM bekannt gemacht wurde.

Die Unterlagen finden sich hier (bis 5.12.). Und bis zum 19.12.2017 kann man einwenden.

Mehr Infos und Mustereinwendungen auch hier.

Wer auch nur entfernt betroffen ist, sollte hier einwenden, um so seine Recht zu sichern. Da dieses Verfahren in direkter Konkurrenz zu den Plänen in Düsseldorf stehen dürfte und natürlich beide Flughäfen Behauptungen aufstellen, dem Namen nach Prognosen, müssten diese Behauptungen auch miteinander verglichen werden, da widersprüchlich.

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Adresswäsche über Gewinnspiele? #Spam #Adresshandel # Werbeanrufe

Ob Telefonwerbung, Spam oder Briefkastenwerbung, manchmal nervt dies einfach nur.

Man kann sich natürlich dagegen wehren, was aber sehr mühsam ist. Fast wie ein Kampf gegen Windmühlen. Manchmal macht es Spaß, aber meist ist es auch anstrengend aber vor allem langwierig.

Vor kurzem wurde ich auf Spam aufmerksam und bin in dem Fall mal der Sache nachgegangen.

Die Nachforschungen führten zu einem Gewinnspiel an dem ich angeblich teilgenommen hätte, bloß in diesem Fall war die Sache eindeutig, denn erst einmal würde ich nie diesen Gewinn haben wollen. Viel wichtiger war aber, dass es eine total alte Anschrift von mir war.

Mein Schluss daraus ist, dass unseriöse Adresshändler oder besser gesagt Adresshehler, denn Datenhehlerei ist eine Straftat, über angebliche Gewinnspiele die Adressen waschen und damit vorspiegeln wollen, dass alles legal abgelaufen wäre. Das erklärt auch, wie unseriöse Werbeanrufe zustande kommen. Auch dort wird vermutlich auf irgendeinem Weg die Adresse bzw. Telefonnummer über solche Gewinnspiele eingepflegt.

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Falsche Anschuldigungen gegen George Takei – #startrek #metoo #witchhunt

Was ich bereits mehrfach bemängelte bei der aktuellen Metoohexenjagd scheint nun eingetreten zu sein.

Mir scheint sie die Hetzjagd immer weiter aufzuschaukeln, nun wurde auch George Takei von einem Nobody namens Scott R. Brunton beschuldigt. Vielleicht will er sich ja einen Namen machen auf Kosten anderer. Verwerflich ist alle mal.

Vielleicht hat er auch was gegen Schwule. Verstehen kann ich es jedenfalls nicht. Da hätte ich ja eher noch Vorwürfe gegen William Shatner erwartet. Wobei niemand eine derartige Hexenjagd verdient hat. Egal ob schuldig oder nicht. Bis zum Urteil gilt die Unschuldsvermutung! Immer!!!!!!!!!!

Und seltsam, dass Donald Trump gar nicht angeklagt wird, obwohl er es sogar mit eigenen Worten zugegeben hat.

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#Zeitumstellung schadet Kindern

Ein Aspekt wird bei der Diskussion um die Zeitumstellung immer ausgeklammert. Die Kinder.

Warum gerade diese?
Es ist allgemein bekannt, dass Kinder ein höheres Schlafbedürfnis haben, als Erwachsene, aber natürlich sagt ein Biorhythmus halbwegs auf Sommerzeit, dass man wach bleibt. Deswegen fällt es dann morgens schwerer aus dem Bett zu kommen. Würde es im Sommer zur Normalzeit dunkel, dann gäbe es auch weniger Probleme morgens aus dem Bett zu kommen und in der Schule erfolgreich zu sein.

So gesehen könnte man spitzfindig sogar den Fachkräftemangel auf die Zeitumstellung zurückführen. Ebenso viel soziale Probleme, die vielleicht nicht so heftig ausfallen würden, wenn die Zeitumstellung abgeschafft würde.

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