Fakenews:
„Kleinkind stirbt nach Zusammenprall mit Forstmaschine“
Korrekt: Fahrer tötet Kleinkind beim Rückwärtsfahren ohne Einweiser
Fakenews:
„In Sassenberg ist am Dienstagmorgen eine Landmaschine mit einem Fahrrad zusammengestoßen – ein vierjähriges Kind ist gestorben.“
Das klingt wie höhere Gewalt, obwohl die Maschine von einem Fahrer gesteuert wurde. Es ist weder Unfall noch höhere Gewalt, sondern ganz simpel Nichteinhaltung der Verkehrsregeln.
Fakenews
„In Höhe Harkotten fuhr er an einer Forstmaschine vorbei. Als diese rangierte, wurden der Mann und seine Tochter von der Forstmaschine erfasst.“
Grammatikalisch und vom Hergang ist die Beschreibung völlig falsch. Forstmaschinen fahren und rangieren nicht selbsttätig. Trotzdem wird auch hier so getan, als hätte niemand am Steuer gesessen und die Maschine hätte ohne menschlichen Einfluss gehandelt, dies ist aber nie der Fall. Selbst wenn ein Computer oder ein KI ein Fahrzeug steuern würde, wären letztendlich die Menschen verantwortlich. Wobei auch die Steuerung durch ein Programm separat vom Fahrzeug zu betrachten ist. Denn Fahrzeuge fahren nie von alleine. Es gibt immer einen steuernden Einfluss, der immer klar zu benennen ist.
Erst ganz zum Schluss wird der Fahrer erwähnt:
„Der 28-jährige Fahrer der Forstmaschine wurde nicht verletzt.“
Nicht mit einem Wort wird darauf eingegangen, dass der vorsätzlich oder fahrlässig ein Kind getötet hat.
Und warum die Polizei da noch groß ermitteln muss, ist mir nicht klar. Der Fahrer hat unzweifelhaft gegen § 9 StVO verstoßen: „(5) Wer ein Fahrzeug führt, muss sich beim Abbiegen in ein Grundstück, beim Wenden und beim Rückwärtsfahren darüber hinaus so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist; erforderlichenfalls muss man sich einweisen lassen.“
Wie wäre es mal Journalisten zu beschäftigen, die von Verkehrsrecht zumindest rudimentäre Kenntnisse haben und nicht den Bullshit der Polizei einfach abschreiben? Für Copy and Paste braucht man kein hochbezahltes Personal. Ich werde auch dies bei der nächsten Gebührenerhöhung aufgreifen und widersprechen, da offensichtlich trotz mehrfacher Hinweise keine Besserung beim WDR erkennbar ist. Wer Geld will muss auch Qualität liefern, die über den kommerziellen Medien liegt.











































