#Duisburg: LKW-Problem-Analyse – #Duisport #Logport

Die Stadt Duisburg zeigt einmal mehr die Unwilligkeit die LKW-Probleme in Duisburg zu lösen.

Im vergangenen Jahr hatte ich einen Antrag nach GO § 24 eingereicht.

Kern meines Antrags war der Punkt:
„Deshalb wird hiermit nach GO § 24 eine Analyse der von Logistikverkehr in Duisburg genutzten Strecken beantragt.“

Ich zielt also auf eine Analyse für ganz Duisburg ab. Im RIS findet sich nun Drucksache 21-0463 aus dem April dieses Jahres. Behandelt werden soll die DS in der Bezirksvertretung Rheinhausen (am 26.08.2021) und im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr (am 09.09.2021) also etwa ein Jahr noch Eingang.

Da stellt sich dann schon mal die Frage, warum gerade in der BV Rheinhausen bei einem Antrag, der auf ganz Duisburg abzielt und Rheinhausen lediglich als Beispiel aufführt.

In dem Entwurf wird auf eine DS 12-0275 hingewiesen, die eine veraltete Verfolgungszählung aus 2011, nur für Rheinhausen, enthalten soll. Da wir 2021 haben, hat sich logistisch in Duisburg scheinbar kaum etwas geändert oder die Daten sind total veraltet.

Eine Befragung der LKW-Fahrende wird abgelehnt, weil dies angeblich schwere Eingriffe notwendig machen würde, dabei könnte man pausierende LKW-Fahrende durchaus befragen oder auch per anonymen Informationsbogen. Möglichkeiten gäbe es genügend. Wobei man viel bereits aus Strecken ermitteln könnte, wie ich dies exemplarisch für den Umweg Osttangente durchführte. Auch die Auswertung von unterschiedlichen Navis für Fahrten zu bestimmten Punkten ist recht hilfreich. Etwa was das billigste „Navi“ GoogleMaps für PKW-Routen ermittelt. Denn das Programm ist auf fast jedem Handy. Auf die Idee bin ich zwar erst später gekommen, allerdings darf man von der Stadt Duisburg doch ein wenig mehr erwarten. Etwa Verkehrsexperten, die das gelernt haben und sich das nicht selbst erarbeitet haben.

Weiterhin werden ein paar Maßnahmen, ebenfalls nur für Rheinhausen, aufgezählt.

Interessant sind die Verteilungen aus 2017 und 2020, allerdings ebenfalls nur wieder für Rheinhausen. Die Zahlen sind allerdings nicht valide, denn in Summe ergibt sich 100,1 % und es wurden nur einige Strecken betrachtet. Margarethenstraße z. B. gar nicht.

Primäre Routen sind die vorhandene Osttangente und die L473N, ein deutlich kleinerer Teil geht nach den Angaben über Lindenallee, eine Sperrung wäre demnach also für Durchgangsverkehr vertretbar.

Man trifft die seltsame Schlussfolgerung, dass die Maßnahmen deutliche Wirkung zeigen würden. Allerdings hat man nicht einmal in Rheinhausen alle Schleichrouten erfasst.

Aufhorchen lässt:
„deutlich aufwendigere Verkehrserfassung wird im Rahmen der Untersuchungen zur Verlängerung der Osttangente durchgeführt werden.“
Man will also scheinbar direkt in die Vollen gehen und umfangreichere Unterlagen erstellen für die Subventionstangente, allerdings scheinbar ohne Streckenanalysen. Wobei in dem Bereich auch Hochfeld erwähnt wird. Allerdings habe ich Hochfeld inzwischen selbst analysiert im Rahmen von Umweg Osttangente.

Nicht wirklich nachvollziehbar ist die Antwort, dass die parkenden LKW legal in Logport die Straße verengen dürfen. Das Parken in dem Bereich verstößt unzweifelhaft bereits gegen § 1 StVO (Gegenseitige Rücksichtsnahme), weil die Straße unbenutzbar bzw. erheblich eingeschränkt wird.

Aber im Text wird schnell klar, dass die Stadt so oder so das Problem nicht beheben will, weil sie fürchtet, dass die LKW dann woanders parken.
„Ihre Empfehlung das Parken von Lkw an den „Schmalstraßen“ von Logport I dauerhaft zu unterbinden, kann aus fachlicher Sicht nicht umgesetzt werden, weil Parkverbote jeglicher Art zur Folge haben, dass sich die Parkproblematik der Lkws auf umliegende Straßen und womöglich in Wohngebiete verlagert. Mit Verdrängung der parkenden Lkws würden auch die damit miteinhergehenden Probleme bezüglich Müll, Fäkalien sowie Beschädigungen an Parkplatzbegrenzungen (vergleich: Stahlbügel im Logport-I-Gelände) in andere Bereich verlagert werden. Im Vergleich zu Wohngebieten stellt Logport I die bessere Alternative für parkende Lkw dar.“

Der Zustand ist ja nicht erst seit gestern, wäre also vielleicht mal gut, endlich dafür zu sorgen, dass die Firmen für Parkplätze sorgen müssen, statt die Öffentlichkeit drunter leiden zu lassen. Zumindest gesteht man ein, dass die parkenden LKW den Verkehrsfluss beeinflussen:
„Insgesamt erfüllen die zugrunde gelegten Querschnittsmaße theoretisch die Anforderungen der gültigen Planungsrichtlinien. Jedoch hat die Praxis in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die zur Verfügung stehenden Straßen im Logport-I-Gelände in Kombination mit den auf den Parkstreifen stehenden LKW zu schmal dimensioniert worden sind.“
Dies ist zumindest ein Fortschritt gegenüber früher, wo man nicht einmal das Problem eingestehen wollte. Auch wird auf einen Antrag verwiesen DS 19-0073.

Man behauptet die angrenzenden Grundstücke würden sich in Privatbesitz befinden, was aber nicht stimmt. Die Grundstücke gehören m. W. Duisport und gehören damit der Stadt Duisburg und dem Land NRW.

Mit der Begründung, das Einzelmaßnahmen nicht sinnvoll wären nichts zu tun, ein kein Zeichen von guter Stadtgestaltung, sondern schreit doch geradezu nach einem Gesamtkonzept.

Angeblich würde man versuchen das LKW-Parken zu lösen und meint, dass es nur langfristige Lösungen geben würde. Und natürlich führt man auch die OSttangentenverlängerung auf, die allerdings nicht kommen wird. Auch nicht langfristig!

Allerdings würde ich die Antwort insgesamt als „Setzen Sechs!“ bewerten, denn mein Antrag lautete nicht auf Rheinhausen, sondern Duisburg, also alle Bezirke. Also klassischer Fall von Thema verfehlt.

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#SPD lehnt in #Duisburg PV-Pflicht für Neubauten als Mode ab – #Klimaschutz

Die von SPD geführte Kommunalregierung von Duisburg, unter Mitwirkung der CDU, lehnt mit bizarren Argumenten eine Photovoltaikpflicht für Neubauten ab.

Vor dem Hintergrund der aktuellen durch die Erderwärmung verursachten Hochwasserkatastrophe werden Maßnahmen um so drängender. Ein wesentlicher Teil ist hier die Energiewende und damit der Ausbau von Wind- und Solarstrom. Der ja auch für die Wasserstoffpläne dringen notwendig ist.

Vor diesem Hintergrund reichte ich am 05.06.2020 (Tag der Umwelt) eine Kommunalpetition an die Stadt Duisburg ein. Knapp ein Jahr später wurde mit Drucksache 21-0498 ein Dokument ins Ratsinformationssystem eingestellt, dass mich fassungslos machte. Und nicht nur mich auch viele andere, die gesellschaftlich und politisch für Klimaschutz kämpfen.

Überwiegend kommen Ausreden, wie:
„Anders als im Falle der Dachbegrünung, die inzwischen bei allen neu zum Satzungsbeschluss geführten Bebauungsplänen bei Vorliegen städtebaulicher Gründe verbindlich festgesetzt wird, liegen zu einer Verpflichtung zur Errichtung und Betrieb von PV-Anlagen noch keine ausreichenden gerichtlichen Überprüfungen vor.“
Mal abgesehen, davon, dass es nicht um Bebauungspläne ging, sondern um eine Satzung für das ganze Stadtgebiet und dies in die kommunale Gestaltungshoheit fällt, ist etwas Richtiges nicht zu tun, weil ja jemand klagen könnte, einfach nur peinlich.

Die Nutzung von Photovoltaikanlagen wird als Modeerscheinung abgetan, die sich plötzlich ändern könnte.
„Mögen heute PV-Anlagen zur klimafreundlichen Erzeugung von Energie noch gefragt und das Mittel der Wahl sein, so kann sich dies zukünftig ändern.“
Aber selbst wenn es sich ändern sollte, dann passt man die Satzung an oder schafft diese ab, wie man dies mit der klimafreundlichen Baumschutzsatzung machte (abgeschafft von SPD und CDU).

Vom wem die Herstellung kritisch gesehen wird oder Belege dafür bleibt die Stadt schuldig.
„Die Herstellung von PV-Anlagen wird nach wie vor kritisch gesehen und neben PV-Anlagen gibt es weitere Möglichkeiten der klimafreundlichen Energie- und Wärmeerzeugung.“
Da der Antrag ausschließlich auf Photovoltaik abzielte ist es verwunderlich, dass hier auch Wärmeerzeugung erwähnt wird. Noch verwunderlicher ist aber welche Arten der klimafreundlichen Energieerzeugung es in Städten geben soll. Mir fallen da keine ein. Und weiter heißt es dann abschließend sinngemäß, dass man seitens der Stadt nichts tun möchte, weil sich irgendwann etwas ändern könnte. Es ist verwunderlich, dass es wirklich ein Jahr dauert, um so eine dürftige Sammlung von Ausreden nichts zu tun, zu veröffentlichen. Zudem steht auf der Liste der Ausschüsse nur der „Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr“, aber nicht im „Ausschuss für Umwelt, Klima und Naturschutz“.

Mit solchen Antworten zeigt sich für mich, wie sehr die dominierenden Parteien in Duisburg Klimaschutz heucheln, aber wenn es konkret wird, nichts tun wollen und bizarre Ausreden zusammentragen und verzögern. Dies kostet Menschenleben!

Das Dokument wird inzwischen bei der Suche im Ratsinformationssystem nicht mehr angezeigt (Direktlink: https://sessionnet.krz.de/duisburg/bi/vo0050.asp?__kvonr=20091063) ist aber weiterhin vorhanden.

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#Facebook ist Megaprüde – #Zensur #1984

Nazis und Gewalt sind bei Facebook kein Problem. Die haben sogar Donald Trump lange gewähren lassen, aber sobald es auch nur einen Begriff gibt, den man sexuell interpretieren könnte sperrt einen Facebook.

Ich wagte eine Antwort auf ein Posting von Volksverpetzer zu posten und dabei den Begriff Fußfetisch im Zusammenhang mit Quantenheiler zu verwenden. Angeblich wäre das einen Anbahnungsversuch zwischen Erwachsenen oder so. Jetzt wird mir also die Benutzung bestimmter Begriff bei Facebook verboten bzw. man wird zu Unrecht gesperrt. Hass und Hetze bleibt aber erlaubt im Asozialen Netzwerk?

Mal abgesehen, dass da jemand bei Facebook scheinbar nicht sorgfältig arbeitet, stellt sich mir die Frage, was an Sexualität so schlimm sein soll. Zumal wie bereits geschrieben, Nazis und andere Extremisten munter weiter ihren Müll verbreiten dürfen.

Muss wohl wieder diese typische amerikanische Eigenheit sein, dass man einerseits Freedom of Speech mit brutaler Waffengewalt „verteidigt“, aber andererseits in z. B. Nippeln einen Skandal sieht.

Facebook verfolgt einen überall oder will das und beeinflusst dann auch noch, was man sagen und schreiben darf? Soweit ist das auch nicht von chinesischer oder russischer Unterdrückung entfernt.

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Kosten für unterschiedliche Verkehrswege – #Verkehrswende #Fahrradbubble

Laut DUHwelt Magazin 02/2021 gelten folgende Kosten für unterschiedliche Verkehrswege pro Kilometer:
– 200.000.000 => A100 Berlin
– 11.000.000 => Autobahn Durchschnitt
– 4.200.000 => 2-spurige Straße
– 300.000 => Radweg
– 10.000 => Pop-Up-Radweg

Mein Fazit daraus ist, dass Autoverkehr verdammt teuer ist für die Allgemeinheit und im Gegenzug dafür bekommt man noch gesundheitsschädliche Emissionen.

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Extremisten und #Duisport – #Klimaschutz

Wenn man es wagt Duisport zu kritisieren kommen in den Kommentaren teilweise auch Extremisten an. Damit meine ich jene, die etwas in der Art von sich geben: „Dann macht Logport doch dicht“ aber auch die andere Gruppe „Auch ihr kauft doch in Läden“.

Natürlich kaufen alle Menschen, allerdings kaufen sich nicht alle ständig neue Fernseher und Neu Smartphones usw. und auch kaufen nicht alle Verpackungen mit viel Luft und wenig Inhalt. Zumal zur Herstellung von überflüssiger Verpackung ebenfalls weitere Transport notwendig sind.

Je mehr Konsum, desto klimaschädlicher ist das, aber auch so mehr Stau und so mehr LKW gibt es. Wenn man also ohnehin bereits bewusster konsumiert, darf man die vielen unnötigen Transporte kritisieren.

Auch wäre es zwar schön, wenn die Logistikmonokultur in Duisburg beendet würde, aber als Forderung wäre das illusorisch. Vielmehr sind die meisten Forderungen berechtigte Einschränkungen für ein Zusammenleben. Wie etwa Fahrverbote auf bestimmten Strecken, die durchaus gerechtfertigt sind.

Mit derartigen Übertreibungen von Extremforderungen versucht man offensichtlich gerechtfertigte Forderung zu entwerten oder natürlich einfach nur zu trollen.

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Der Kindesmissbrauch der CDU – #VDS #Vorratsdatenspeicherung #Zensursula

Schon seit einigen Jahren will die CDU die Vorratsdatenspeicherung unter verschiedenen Namen durchbringen. Und immer wird hier „Kindesmissbrauch“ als Begründung angeführt. Mal davon abgesehen, dass der Begriff Kindesmissbrauch suggeriert, dass Kinder Gebrauchsgegenstände wären, gibt es auch andere etliche schwere Straftaten.

Wenn man nun aber „Kindesmissbrauch“ (psychische und physische Körperverletzung) als Begründung, für einen politischen Wunsch der CDU nutzt, dann wird es nicht nur nicht dem Leid der Kinder gerecht, die leidenden Kinder werden missbraucht.

Die heimliche und offene Einschränkung von Grundrechten, auch mit fadenscheinigen Begründungen, hat eine lange Tradition in der CDU. Ich empfehle hierzu das Buch „Überwachtes Deutschland“ von Josef Foschepoth, welches ich über die BPB bekam. Dann sieht man direkt klarer, warum Kinder hier nur wieder eine weitere Ausrede sein dürften. Die Motive der CDU sind für mich jedenfalls ganz andere.

Die anlasslose Überwachung kehrt zudem die Unschuldsvermutung um. Nun will die EU Kommission unter Leitung von Frau von der Leyen (CDU) ebenfalls mit der Begründung „Schutz von Kindern“ Emails scannen. Sicherlich dürfen die Suchparameter nicht bekannt werden, weil die ja sonst umgangen werden könnten. Das heißt eine brauchbare Kontrolle ist mit Sicherheit nicht gegeben. Denn auch dazu steht etwas in der historischen Analyse der Bevölkerungsüberwachung (Überwachtes Deutschland) durch ausländische und inländische Geheimdienste. Schon oft wurden schlimme Taten mit edlen Motiven begründet.

Grundrecht sind nie schrankenlos und rechtfertigen deshalb auch nicht andere Grundrechte erheblich einzuschränken.

Ich sehe das als Ablenkungsmanöver, um davon abzulenken, dass es einfach zu wenig Personal bei der Polizei gibt. Denn an Material mangelt es sicherlich nicht, aber an Menschen, welchen den Fällen nachgehen.

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#Krefeld: Einwendung Currenta Gaskraftwerk – #Energiewende #Klimaschutz

Gemäß Amtsblatt 23 der Bezirksregierung Düsseldorf kann noch bis 16.08.2021 das Vorhaben der Currenta Kohlekraftwerke durch Erdgaskraftwerke zu ersetzen kommentiert werden. Dies geht laut Amtsblatt per Mail.

Meine kurze Kommentierung zur Verbesserung des Vorhabens findet sich im Anschluss:
Betroffenheit und Allgemeines

Falls ich am Erörterungstermin verhindert sein sollte übergebe ich hiermit mein Rederecht an den BUND.

Von Klimaerwärmung sind wird alle betroffen und damit auch von der Methanfreisetzung durch Transport und Förderung von Erdgas.

Ferner ist mein Wohnort zumindest von der Staub- und Stickoxidzusatzbelastung betroffen.

Beteiligungsfehler

Das Gelände grenzt unmittelbar an Duisburg-Rheinhausen. Eine Offenlage findet nicht in Rheinhausen statt, obwohl eine Betroffenheit gegeben ist.

Es erschließt sich nicht, warum die Stadt Neuss beteiligt wurde, aber nicht die Stadt Duisburg. Aus der Karte kann man deutlich erkennen, dass Duisburg mit mehreren Stadtteilen (Rumeln-Kaldenhausen, Friemersheim, Mündelheim) ans Werksgelände grenzt.

Aus dem UVP-Bericht geht deutlich die Betroffenheit von Duisburg, insbesondere hervor. Etwa Zusatzbelastung mit Schwefeldioxid, wobei unklar ist, woher das Schwefeldioxid kommen soll.

Klimaschutz

Vor einigen Jahren wäre eine Umstellung von Kohle auf Erdgas noch zu begrüßen gewesen, inzwischen liegen aber Erkenntnisse vor, dass Erdgas mind. genauso klimaschädlich ist, wie die Verbrennung von Kohle. Dies liegt sowohl in der Förderung, wie auch dem Transport begründet. Insbesondere die Methanemissionen aus Lecks spielen eine wesentliche Rolle bei der Belastung unseres Klimas. Somit kann die Behauptung, dass es zu einer Reduzierung von Treibhausgasemissionen kommen würde nicht aufrecht erhalten werden.

Durch den Klimaschutz ist bei der Gasversorgung mittelfristig mit erheblichen Preissteigerungen zu rechnen. Wenngleich dies natürlich kein Prüfkriterium ist, wird das Unternehmen darauf hingewiesen, dass Tiefengeothermie sowohl, mittel-, wie langfristig die wirtschaftlichere Wahl sein dürften.

Auch Solarthermie kann einen Beitrag liefern. Zudem stellt sich die Frage, ob und wie viel Prozesswärme zukünftig benötigt wird, denn auch Chemiewerke verbessern Prozesse ständig, um den Energieverbrauch zu verringern.

Photovoltaik auf dem Werksgelände ist nicht bekannt, obwohl auch Strom in Wärmeenergie umgewandelt werden kann, dies ist zugleich auch vom Wirkungsgrad höher, als der Umweg über Wasserstoff.

Da Currenta explizit von Erdgas spricht, ist davon auszugehen, dass der klimaschädliche Betrieb fortgesetzt werden soll. Eine Klimabilanz fehlt, obwohl klar ist, dass Deutschland klimaneutral werden muss und Klimaschutz vom Bundesverfassungsgericht als Grundrecht festgelegt wurde. Bereits aus diesen Gründen muss heute klar sein, wie eine derartig langfristige Investition zu Klimaneutralität führen soll. Aus den Unterlagen ist dies nicht erkennbar. Für Treibhausgase gibt es auch keine Schwelle unterhalb derer diese nicht relevant wären. Jedes Molekül trägt zur Erderwärmung bei und ist damit zu vermeiden. Dies heißt bei heutigen Verfahren muss bereits mitgedacht werden, wie die Auswirkungen in Zukunft sind.

Alternativen zu klimaschädlichen Gaskraftwerken wurden nicht geprüft. Weder wurde Solarthermie noch Tiefengeothermie auch nur erwähnt. Auch Heizen mit Strom wurde nicht betrachtet. Wasserstoff einzusetzen, wäre energetische Idiotie, denn der Aufwand um Wasserstoff zu erzeugen ist viel zu hoch, als dass man diesen leichtfertig zu Wärmegewinnung verschwenden könnte. Zumal wenn man unter dieser Prämisse nachrechnen würde und alle Unternehmen berücksichtigt, die zukünftig Wasserstoff einsetzen wollen, die Versorgung mit Erneuerbaren in Deutschland nicht ausreichen würde. Unrealistische Ziele, wie Wasserstoff haben in einem seriösen Abwägungsprozess nichts zu suchen. Auch eine rein elektrische Heizung wurde im Verhältnis zum energetischen Aufwand zur Erzeugung von Wasserstoff nicht betrachtet. Wenn man primär auf der Erdgas fokussiert und unrealistischen Wasserstoff erwähnt, geht es dabei primär um Greenwashing.

Dies alles ist sehr verwunderlich auch vor dem Hintergrund der laufenden Energiewende und deren absehbare Auswirkungen auf die Energiepreise. Normalerweise sollte man annehmen, dass ein Unternehmen sorgfältiger abschätzt, was auf längere Sicht am Günstigsten ist. Dabei sollte man nicht darauf vertrauen, dass klimaschädliche Subventionen weiterhin gewährt werden.

Es sind weiterhin klimaschädliche Auswirkungen des Vorhabens absehbar. Durch die Änderungen werden diese Auswirkungen sogar verlängert und natürlich kumuliert die gesamte Klimaschädlichkeit sich mit dem gesamten Energieverbrauch von Currenta.

Die externe Zufuhr von Dampf wurde nicht betrachtet, obwohl bereits beantragt und genehmigt (Az.: 54.08.04.50-7).

Zudem ist es möglich über eine Wärmepumpe die Energie aus Abwasser zu nutzen, die es eine Kläranlage in Duisburg bereits zur Einspeisung ins Fernwärmnetz plant.

Schadstoffe

Gaskraftwerke setzen zwar weniger Schadstoffe frei, sind aber dennoch nicht mehr zeitgemäß. Auch bei der Verbrennung von Gas entstehen Stickoxide, welche in Summe mit den anderen Emissionen der Liegenschaft „Bayerwerk Uerdingen“ zu einer Überdüngung führen.

Explosionsgefahr

Durch die Erwähnung von Wasserstoff wird dieser indirekt mitgenehmigt. Das heißt geprüft wird die Explosionsgefahr für Erdgas, aber genehmigt würde die deutlich größere Gefahr für Wasserstoff. Zumal Wasserstoff sehr viel leichter durch Materialien diffundiert. Nicht ohne Grund braucht es Spezialrohre und Behälter für Wasserstoff.

Auf diesen Punkt jetzt nicht einzugehen, obwohl Explosionen sich auch in Duisburg auswirken könnten, sagt nicht wie mit realen Gefährdungen umgegangen werden soll.

Weiterhin stellt sich bei Wasserstoff natürlich auch die Frage, wie sich eine Explosion auf das Chemiewerk in Hinblick auf Kettenreaktionen auswirkt.

Flächenfraß

Bedauerlicherweise werden Freiflächen vernichtet, statt bereits baulich genutzt Flächen zu nutzen.

Bei der Darstellung des Umfelds werden Schutzgebiete teilweise nicht oder falsch dargestellt (u.a. als Landwirtschaftliche Fläche).

Ausrede Wirtschaftlichkeit

In Anbetracht vor der immensen Aufgabe der Klimakrise, wird dennoch häufig die ausrede Wirtschaftlichkeit gebraucht. Es stellt sich hier aber die grundsätzliche Frage, wie eine Subvention für die Allgemeinheit wirtschaftlich sein kann. Wie üblich wird Industrie auf Kosten der Allgemeinheit subventioniert. Eine Wirtschaft muss sich aber selbst tragen können.

Ein Umweltbilanz fehlt allerdings in den Unterlagen, welche die Kosten für die Allgemeinheit detailliert quantifiziert, mit sämtlichen Umweltkosten über die gesamte Laufzeit.

Zudem ist absehbar, dass auf dem Weg in die Klimaneutralität die CO2-Kosten rasant ansteigen werden. Es ist also unverständlich warum man trotzdem auf Erdgas setzt, statt direkt auf die bereits vorhandenen innovativen Technologien, die bereits heute eine klimaneutrales Chemiewerk Realität werden lassen können.

Verkehr

Der Punkt Verkehr ist unvollständig, da die Kohle nicht aus Deutschland kommt muss diese über weitere Strecke transportiert werden. Teilweise sicherlich auch aus Ländern in denen es nicht so gut mit den Grundrechten steht und wo Bevölkerung vertrieben wie, Russland oder Kolumbien.
Dies Transporte werden auch wegfallen und das ist auch gut so.

Bauschutt

Es ist beabsichtigt Bauschutz zu deponieren, statt diesen vollständig zu recyclen, was durchaus möglich ist. Allerdings ist das vielen Stellen zu teuer. Das Werksgelände ist groß genug, um die Materialien dort zu verwenden.

Die Einstellung zu Rohstoffen zeigt deutlich, dass im Umweltbericht einiges als Abfall bezeichnet wird, was eigentlich Wertstoffe darstellen.

Krebserregende Stoffe

NO2 reagiert mit Wasser zu Salpetersäure, die sowohl die Lungen schädigt als auch zu krebserregende Stoffen führt. Je höher die Konzentration, desto höher die Wahrscheinlichkeit für eine tödliche Erkrankung.

Unstimmigkeiten

In HK-688-LVII-K0700-Formulare wird ND-Abgas mit einer nicht möglichen Zusammensetzung aufgeführt. Dies weckt Zweifel an der Kompetenz des Unternehmens. Insgesamt werden 116 Gew. % als Zusammensetzung angegeben.

In dem zuvor genannten Dokument, aber auch an anderen Stellen wird als Abgas SO2 genannt. Bei den eingesetzten Stoffen stellt sich die Frage, woher der Schwefel kommen soll. Wenn ich Kohlenwasserstoffe und Luft rein gebe, kann nach der exothermen chemischen Reaktion kein Schwefel rauskommen. Insofern sind die Unterlagen fehlerhaft, weil etwas fehlt oder falsch angegeben wurde.

Strahlung

Die Behauptung:
„Abgesehen von der vorstehend angegebenen Wärmestrahlung kommt es durch den Betrieb des Kraftwerkes zu keiner Emission von Strahlung.“
trifft nicht zu. Neben der elektromagnetischen Strahlung aus der Umwandlung in Strom, könnte auch Radon aus dem geförderten Erdgas emittiert werden. Ebenso die radiaktiven Metalle, in welches Radon sich umwandelt.

Datenschutz

Meine Anschrift darf nicht weitergegeben werden.

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Klimatote in NRW klar belegt! – #Klimaschutz

Ständig wird behauptet, dass seriöse Wissenschaftler nicht sagen würden, dass der Starkregen durch die Klimaerwärmung käme. Seriöse Wissenschaftler legen sich, genauso wie Anwälte, nie zu 100 % fest. Unseriöse Klimawandelleugner und -relativierer (jepp alle männlich und niemals seriös) nutzen dies natürlich um den Eindruck zu erwecken, dass es quasi keinen Beleg für einen Zusammenhang gäbe.

Die Indizien sind allerdings erdrückend. Quarks hat die Zusammenhänge dargestellt. Mit mind. 99,9 % Wahrscheinlichkeit resultieren die Toten und weiteren Opfer aus der menschengemachten Klimaerwärmung.

BUND Weniger Wachstum ist mehr Zukunft

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Möglicher fehlender Hochwasserschutz in Duisburg / für den Niederrhein – #Logport #Duisport

Da der Hochwasserschutz in Rheinhausen völlig unklar ist, habe ich mich nun ans Umweltministerium gewandt. Einerseits, um vielleicht Abhilfe zu schaffen und andererseits, sodass hinterher zumindest keiner sagen kann, dass man nichts gewusst habe. Und da es auch die Niederlande betrifft, habe ich einfach mal das dortige Konsulat in Kopie beteiligt.

Guten Tag,

zwischen der Eisenbahnbrücke in Rheinhausen und der A40 befinden sich Aufschüttungen, welche von den zuständigen Behörden wahlweise als Hochufer oder Deich bezeichnet werden. Einen fundierten Beleg für die Dichtigkeit gibt es nicht (Bezug 1). Es kann pures Glück sein, dass durch die Erdanschüttung zum Rhein hin, bisher Austritte verhindert wurden.

Auf einem Teilstück führt eine Straße über diesen Bereich, die primär von LKW genutzt wird und dadurch mit erheblichen Erschütterungen in das Gefüge eingreift. Eine Untersuchung hierzu gab es nicht (Bezug 2). Dabei könnten die LKW-Erschütterungen die bisherige Barriere an der Rheinseite der Aufschüttung dazu führen, dass es zu Brüchen kommt. Dass bisher nichts bemerkt wurde ist kein Beleg dafür das es so bleibt. Gerade mit Hochwasser ist nicht zu Spaßen. Nicht ohne Grund heißt es in Hinweisen zum Hochwasserschutz, dass möglichst keine Fahrzeuge auf von Hochwasser belasteten Deichen verkehren sollen.

Die Argumentation von Stadt Duisburg und Bezirksregierung Düsseldorf ist nicht plausibel. Ein Rohr lässt Wasser unabhängig davon durch, ob es nun 5 m oder 30 m oder 100 m lang ist. Was zählt ist der Rohrquerschnitt. Und das die Aufschüttung wasserdurchlässig ist, ist bereits belegt (Bezug 3) durch einen Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf:
„Die seitlichen Aufschüttungen neben der Rheingasse stamme aus den 50-er Jahren. Bodenuntersuchungen haben ergeben, dass diese nur aus groben Material bestehen und sehr durchlässig sind. Aufgrund dieser Gegebenheiten hätte bei Hochwasser an den Seiten Wasser durchsickern können (sog. Umläufigkeit)“
Bodenuntersuchungen für den restlichen Bereich scheint es nicht zu geben, jedenfalls wurde nicht darauf verwiesen, sondern einfach behauptet, das eine eventuell lose Aufschüttung aufgrund der Breite dicht wäre. Man formuliert hier zwar juristisch bedächtig, dass man es annähme, aber dafür gibt es, wie dargelegt, keinerlei Beweise. D. h. hier wird grob fahrlässig, wenn nicht sogar bedingt Leben, Gesundheit und Besitz von tausenden Menschen gefährdet. Durch dieses Schreiben wird deshalb auch sichergestellt, dass man hinterher nicht die Ausrede hat: ‚Man hätte nichts davon geahnt‘.

Natürlich verstehe ich, dass man das Thema nicht anfassen will, aber daran führt kein Weg vorbei. Denn was nützt es anderswo die Deiche zu verbessern, wenn man gleichzeitig eine eventuelle Schwachstelle völlig außer acht lässt. Das Minimum, was ich von einer Behörde erwartet sind hier sorgfältige Untersuchungen und ein entsprechendes Gutachten, was sowohl die Auswirkungen des Schwerlastverkehrs, wie auch den Zustand der Aufschüttung genau untersuchen. Bedingt durch Klimaerwärmung ist mit höheren Hochwassern durch extremere Wetterlagen zu rechnen. Das heißt hier besteht akuter Handlungsbedarf.

Noch gar nicht angefangen habe ich von den Müllaufschüttungen, die ebenfalls einen Teil ausmachen. Auch dort ist unklar wie dicht der Bereich ist.

Und wenn Rheinhausen voll läuft, gibt es noch viel Platz, bis hin in die Niederlande.

Es mag ja auch sein, dass sich herausstellt, dass es kein Problem gibt, aber lieber mal genau hinschauen, als hinterher abzusaufen.

Bleiben Sie Gesund

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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#Verkehrswende: Was ist eigentlich „Parkdruck“? – #Gehdruck #Radfahrdruck

Einige meine sie dürften überall parken, wie sie wollen. Da werden völlig skrupellos Straßen, Radwege und Gehwege mit privatem Blech besetzt. Deshalb ist Parken erst einmal Straßenbesetzung.

Wenn man bei Kommunen gegen z. B. Gefahrstellen protestiert wird häufig als Ausrede, warum etwas nicht geht, der „Parkdruck“ genannt.

Eine sehr schöne Anfrage dazu, welche fast schon ironisch Parkdruck hinterfragt, fand ich bei Twitter verlinkt. Diese stammt von den Linken aus Frankfurt und versucht mal die Fakten hinter „Parkdruck“ zu erforschen. Denn irgendwie scheint dies doch ein extrem unbestimmter Rechtsbegriff zu sein. Zumal wie sieht dies mit Gehdruck und Radfahrdruck aus, wenn Verkehrskriminelle ihr Blech rechtswidrig abstellen?

Ein sehr schön Definition zum „Parkdruck“ fand ich als eine Antwort auf den oben verlinkten Tweet.
„Druck (P) ist gleich Kraft (F) pro Fläche (A). Kraft ist gleich Masse (m) mal Beschleunigung (a). Wir dürfen voraussetzen, dass ein parkendes Auto die Beschleunigung 0 besitzt. Somit wäre der „Parkdruck“ unabhängig von der Fläche immer gleich Null. Existiert also gar nicht.“

Damit ist physikalisch korrekt belegt, dass es so etwas wie Parkdruck gar nicht gibt. Das heißt, alle die von Parkdruck faseln outen sich als naturwissenschaftlich inkompetent.

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#Klimaschutz: Klimakosten

Es ist erstaunlich, wie negativ die einige Zeitungen zum Klimaschutz berichten. Es werden nur die Kosten, aber nicht der Nutzen betrachtet. Ich bin da eher ein Befürworter einer Gesamtbilanz, bei der aller Nutzen allen Kosten gegenüber gestellt wird.

Wenn man zum Thema Klimaschutz schreibt und über angebliche Kosten, welche dieser verursachen würde, muss man immer die Kosten gegenüberstellen, wenn man nichts tut. Die voll gelaufenen Keller der letzten Wochen dürften einige Millionen verschlingen.

Eine Kerosinsteuer ist kein Verlust, sondern ein Gewinn für uns alle, denn endlich zahlen nur jene, die wirklich Fliegen die Kosten und nicht mehr alle anderen mit. Und wenn die Branche da vor Wettbewerbsverzerrungen warnt, dann ist dass einfach nur lächerlich, denn der Wettbewerb ist zu Gunsten des Flugverkehrs bereits massiv verzerrt. Warum sollte der Malleurlaub auf Kosten einer Renterin gehen?

Insgesamt kostet kein Klimaschutz mehr als konsequenter Klimaschutz. Und wenn man sich anschaut, dass allein in Deutschland ca. 50 Milliarden Euro jährlich an klimaschädlichen Subventionen verschwendet werden, stellt sich zugleich auch die Gerechtigkeitsfrage.

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#Duisburg: #StraßenParteiDuisburg = #SPD?

In den Rheinhauser Gruppen bei Facebook postet die SPD erstaunlich oft zu neuen bzw. wieder schön gemachten Straßen. Auch sonst versucht die SPD viel mit Straßen zu „lösen“, selbst wenn eine Straße gerade keine Lösung ist.

Ich denke vor dem Hintergrund ist es durchaus richtig bei der SPD von einer StraßenPartei zu sprechen. Auch beim Thema Parkplätze setzt sich die SPD stark dafür, aber bekanntlich wenig für Natur und Bäume. Die Stehen scheinbar für diese StraßenPartei nur im Weg.

Argumentativ ist die SPD sehr schwach aufgestellt. Besonders bei einigen Straßen, die nur eine Abkürzung zu der offiziellen Umgehungsstraße sind, aber länger als die aktuell genutzte Abkürzung.

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#Duisburg: Radfolterstrecke Kulturstraße – #radsensibel #SchwarzbuchRad #Verkehrswende

Man hat endlich damit begonnen die Kulturstraße zu erneuern und m. W. zugleich auch halbwegs radgerecht zu gestalten. Etwa mit Radwegen, die bisher ja fehlten. Aber mal abwarten, wie es wirklich wird, denn die aktuellen Arbeiten zeigen, dass man in Punkto Rad bei der Stadt noch sehr viel zu lernen hat.

Im Bereich der Bauarbeiten wurde eine Einbahnstraße eingerichtet und für den Gegenverkehr einen Umweg, der auch für Radfahrende gilt. Für die Einbahnstraße wurde ein Teil neben dem Gehweg asphaltiert und dann der Rinnstein angefüllt, was zu einer Schräge führte. Nur leider wurde die Gully mit Einbuchtungen versehen, bei denen ca. 10 cm Höhenunterschied besteht und damit akute Sturzgefahr für Radfahrende und sicherlich auch Motorradfahrende.

Und bevor jetzt auf den Gehweg mit „Radfahrende Frei“ verwiesen wird, da kommen stellenweise nicht einmal Gehende vernünftig aneinander vorbei. Mit dem Fahrrad ist das nicht möglich. Und ich möchte gar nicht an Menschen mit eingeschränkter Mobilität denken. Außerdem entbindet die Option den Gehweg zu benutzen nicht von einer für alle Fahrzeuge sicheren Fahrbahn. Lastenräder werden in dem Bereich wohl gar nicht vernünftig durch kommen.

Wäre schön, wenn die Stadt Duisburg in ihren Planungen radsensibler wäre. Aber dies würde wohl Kenntnisse der Bedürfnisse voraussetzen, die zumindest bei den verantwortlichen nicht bekannt sind.

Zumindest gibt es die Hoffnung, dass es mittelfristig besser wird.

Nachtrag: Scheinbar ist das nur die DVG, welche Schienen erneuert.

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#Duisburg: CDU, Kunstrasen und Mikroplastik – #Laschet #LaschetVerhindern

Mit Drucksache 21-0724 will die CDU scheinbar Interesse an Umweltschutz vorgaukeln, wenn man sich mit der Materie auskennt merkt man aber schnell, dass die Partei sich lieber eine unwichtige Quelle (Granulat bei Kunstrasen) herauspickt, statt die wirklichen Quellen anzugehen. Hauptquelle in Deutschland ist Reifenabrieb.

Dies passt dann auch direkt zum Tempolimit und den postfaktischen Laschet. Denn je schneller ein Fahrzeug fährt, desto mehr Mikroplastikpartikel durch Abrieb werden logischerweise auch erzeugt.

Autoverkehr vermindern heißt automatisch sehr viel weniger Mikroplastik.

Das heißt wer wegen Mikroplastik mit dem Auto zum Unverpacktladen fährt bewirkt eher das Gegenteil.

Weitere Infos:
ARD
Quarks

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#Duisburg ist eine echt schwache Stadt – #Verkehrswende #StrassenParteiDuisburg #Autoegoismus

Ich gehe viel, aber nur sehr ungern, denn überall stehen die Karren auf Gehwegen, obwohl dies gar nicht zulässig ist.

Die Stadt Duisburg tut nichts bzw. viel zu wenig, denn wenn hier wirksame Maßnahmen getroffen worden wären, dann würde der Verstoß nicht weiter anhalten.

Möglicherweise würde irgendein „Experte“, wenn man die Stadt danach fragt etwas von einem Grundrecht auf Parkplatz faseln. Dabei gibt es kein Grundrecht auf Parkplatz. Allerdings eines auf körperliche Unversehrtheit. Letzteres wird mittelfristig durch Gehwegparkende verletzt. Denn die Gehweg werden massiv geschädigt. Die Folge sind wackelige Platten und Stürze.

Dabei wäre es doch eigentlich logisch, wenn Bußgelder keine Änderung bewirken muss halt eskaliert werden. Mit freundlichen Hinweisen wird sich jedenfalls nichts am Autoegoismus ändern. Erkennbar etwas bewirkt hat eine Abschleppaktion in Rheinhausen. Ich denke hiervon braucht es deutlich mehr. Und wenn dann zu wenig Platz zum Parken sein sollte, lässt sich dies ziemlich simpel durch eine Verminderung der Fahrzeugzahl erreichen. Sprich, bei ausreichend hohen Parkgebühren kommen die Menschen „plötzlich“ auch mit weniger Verkehrsraumbesetzung aus.

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Duisburger Kunstschaffender: René Hartig – #Duisburg #Kunst

Hartig, René; Musik; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,

* Datt bis DU

Eine komplette Übersicht der Duisburger Kunstschaffenden gibt es hier.

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Duisburger Kunstschaffende: Bea Fiedler – #Duisburg #Kunst

Fiedler, Bea; Schauspiel; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Kunstschaffenden gibt es hier.

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#Duisburg: Ausschilderung „Umleitung“ Rheinorange für Radverkehr? – #SchwarzbuchRad #Fahrradalltag #Fahrrad #Fahrradbubble

Am 03.07.2021 wollte ich eine kleine Radrunde fahren, von der Innenstadt über Rheinorange zur A40-Brücke und dann nach Rheinhausen. Allerdings schlug das Vorhaben fehl. Die Stadt Duisburg versagte auch hier, wie an anderen Stellen beim Radverkehr.

Auf der Strecke waren mehrere Baustellen, wo Radfahrende absteigen sollten, statt diese auf die Straße zu leiten, aber die Krone setzte der Sache auf, dass man eine angebliche Umleitung zur Rheinorange ausgeschildert hatte, diese aber in einer Sackgasse tief im Hafengebiet endete. Die Strecke verlief dabei vorbei an campenden LKW und ich war offensichtlich nicht der einzige, welche den angeblichen Weg nicht fand. Denn mir begegneten noch andere Radfahrende, die ebenfalls suchten und nicht fanden.

Vielleicht stand ja ein Schild irgendwo hinter parkenden LKW vielleicht ist der angebliche Weg auch nicht existierend. Radtourismus scheint in Duisburg unerwünscht zu sein, warum sonst tut man so wenig dafür.

Aber die Erlebnisse sind eigentlich kennzeichnend für die verfehlte Verkehrspolitik in Duisburg. Und man erkennt deutlich, dass es gerade eben nicht reicht zu behaupten, dass die Verwaltung von Radverkehr Ahnung hätte, wenn diese ständig Beispiele produziert, die das Gegenteil beweisen. Nachhilfe ist hier dringend notwendig, denn guter Radverkehr ist mehr als veraltete Regeln zu befolgen. Dazu müsste man sich auch auskennen mit Radfahren und vielleicht auch mal nachdenken, ob etwa eine Radampel Sinn macht oder halt auch nicht. Teilweise weiß man ja nicht einmal welche Ampel man beachten soll. Die eine zeigt grün die andere rot, aber beide gelten für einen. Völlig verplant!

Symbolbild Baustellen in Duisburg

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Smurfit Kappa Zülpich Papier GmbH will endlich auch Braunkohle aussteigen – #Endcoal #fossilfree #Koeln

In Amtsblatt 27 gibt die Bezirksregierung Köln bekannt, dass man keine Umweltverträglichkeitsprüfung brauchen würde für den Umstieg von Braunkohle auf Erdgas.

Die Papierfirma Smurfit Kappa versucht also ein bisschen wenig klimaschädlich zu werden.
Die Bezirksregierung kommt zu dem Schluss:
„Durch den Ersatz von Braunkohle durch Erdgas werden sich die Frachten an luftverunreinigenden Stoffen reduzieren. Hier ergeben sich durch die Umstellung der Energieerzeugung von Braunkohle auf Erdgas positive Auswirkungen auf die Schutzgüter.“

Besser wäre natürlich aus Erdgas vollständig auszusteigen, aber damit kann scheinbar nicht gerechnet werden. Und die wirkliche Klimaschädlichkeit von Erdgas wird natürlich nicht berücksichtigt.

Einerseits ist es natürlich gut den Klimakiller Braunkohle zu ersetzen, andererseits ist wenig bis nicht gewonnen, wenn nur auf Erdgas umgestiegen wird.

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Holzpellets sind kein #Klimaschutz – #RWE #Steag #CCS #Greenwashing

So so, die Steag will also so tun, als wäre sie umweltfreundlich, obwohl sie in Wirklichkeit den Menschen und dem Klima weiter schadet. Wenn man Holzpellets in kleiner Menge im Privaten Haushalt verfeuert kann man dies vielleicht noch als Klimaschutz betrachten, was Steag und RWE machen bzw. planen ist definitiv kein Klimaschutz.

Wenn man Holz verbrennt wird das Kohlendioxid sofort freigesetzt, wenn man die Reste dagegen in der Natur lässt, bieten diese Lebensraum für eine Vielzahl von Arten. Der biologische Abbau von Holz setzt das CO2 nur sehr langsam frei, die Verbrennung sofort. Wenn Kleinstlebewesen den Abbau betreiben stellen sie Nahrung für größere Arten dar. Dies dient wiederum dem Artenschutz. Zugleich wären die Nährstoffe dem Boden zurückgeben anstatt auf einer Deponie zu landen. Dieses Verfahren ist sicherer, als CCS, welches durchaus zu einer explosiven Freisetzung führen kann. Besser ist es mehr Wald wachsen zu lassen, als zu verbrennen und solange Destruktoren, wie Bolsonaro massiv Regenwälder roden, verbietet sich Brandschatzung in Form von Holzpellets ohnehin. Die weltweiten Wälder nehmen ab. Steag will dazu beitragen!

Mehr noch wird der Boden durch die Baummonokulturen ausgelaugt. Dies dauert zwar länger, als beim jährlichen Anbau auf anderen Äckern, aber ob nun Weizen oder Fichten, im Endeffekt sind beides Äcker. Wenn dann noch Gifte versprüht werden leidet der Boden weiter.

Und RWE ist bekanntlich Spezialist für Greenwashing, also so zu tun, als wäre man umweltfreundlich aber in Wirklichkeit weiterhin sein schmutziges Geschäft zu betreiben. Etwa die Niederlande wegen dem Kohleausstieg zu verklagen.

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#Klimaschutz: Aktuelle Übersicht der Klimaschänder – #RWE #Braunkohle #Endcoal

Das UBA hat eine aktualisierte Übersicht der Klimaschänder herausgegeben:
Daten und Fakten zu Braun- und Steinkohlen (2021) – Stand und Perspektiven 2021

Man beachte insbesondere die kleinen Kraftwerke von Firmen, die u.a. von RWE versorgt werden. Auffällig viele Kleinkraftwerke sind hier noch der Zuckerindustrie zuzuordnen. Derweil bemüht sich die Zuckerindustrie um Greenwashing.

Was mich verwundert ist, dass man immer noch primär gegen RWE demonstriert, statt mal die heimlichen Profiteure ins Visier zu nehmen.

Nicht in der List stehen die Baumärkte, welche immer Braunkohle verkaufen in Form von Briketts (u. a. Marke Union). Diese werden dann in privaten Kaminen verbrannt und verseuchen das Umfeld.

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#Klimaschutz: Emissionsabhängige Mehrwertsteuer – #Flugobst

Bekanntlich kann Flugverkehr nicht klimaneutral werden. Zeitgleich wird aber u. a. auch Obst per Flugzeug nach Deutschland transportiert. Ich mein muss man unbedingt alle möglichen Obstsorten im Supermarkt zu Discounterpreisen haben? Sollte man nicht eher die finanziellen Anreize für heimisches Obst setzen? Oder wird sich der Klimapreis irgendwann auch wirklich auf den Obstpreis durchschlagen?

Wie wäre eine emissionsabhängige Mehrwertsteuer? Flugobst kostet dann mehr als Schiffobst und global mehr als regionale Angebote. Man würde halt die Umweltkosten einpreisen. Aber dagegen sperren sich natürlich jene, die lieber alles so lassen wollen, wie es ist, bis es definitiv nicht mehr so ist, wie es derzeit ist.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Klimaschutz

Wie dumm muss der Astronaut sein, der die Lebenserhaltungssysteme seines Raumschiffes zerstört?

(Twitter, Hans Huckebein über die Erde, 27.08.2019)

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#Klimabeschiss bekommt, wer #ClimaschäDlicheUnion wählt – #LaschetVerhindern #Klimaschutz

Seit 2005 stellt die ClimaschäDlicheUnion die Kanzlerin. In dieser Zeit wurde u.a. die Energiewende ausgebremst, die Arbeitsplätze der Solarbranche in Deutschland massiv reduziert. Insgesamt hätte man deutlich mehr machen wollte, aber ClimaschäDlicheUnion bremste. Subventionierte weiter klimaschädliche Branchen, statt die Subventionen endlich zu streichen.

Laschet ist mitverantwortlich für gigantische Geldgeschenke an Klimaschänder RWE, er ließ den Hambacher Forst räumen um kurz darauf eine dicke Klatsche vom Gericht zu bekommen. Und auch sonst ist Klimaschutz bei ihm nur ein Lippenbekenntnis. Er hat bisher in NRW keine erkennbar Anstrengung gezeigt etwas für Klimaschutz zu tun. Seine Entfesselung ist eher gegen Klimaschutz gerichtet.

Interessanterweise haben die Rechts-Versagenden der Bundesregierung die fette Ohrfeige vom Bundesverfassungsgericht begrüßt. Dabei haben die doch ein schlechtes Gesetz gemacht. Möglichst unkonkret. Wenn man sich die Pandemiepolitik anschaut lässt das nichts Gutes für die deutlich größere Klimakrise hoffen. Aber die ClimaschäDlichUnion prokrastiniert weiter notwendige Entscheidungen.

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#Duisburg: Hochufer die Antwort – #Rheinhausen #Logport #Duisport #Osttangente

Das Thema „Hochufer“ lässt mich nicht mehr los. Auf meine Anfrage liegt inzwischen eine Antwort der Bezirksregierung vor. Würde ich die Antwort zusammenfassen, würde sie lauten, dass dies einfach so als Hochufer bezeichnet wird und angeblich alles dicht wäre und man dies gar nicht untersuchen müsse. Eigentlich sollten Behörden nur mit Fakten arbeiten und nicht einfach Annahmen treffen, die vollständig unbelegt sind.

Mein Eindruck ist, man will bei dem Thema keinen Staub aufwirbeln, dazu ist es aber durch die von SPD und CDU immer wieder gewünschte Subventionstangente zur A40 zu spät. Natürlich stellt sich hier auch die Frage, wie Hochwassersicher eine derartige Straße wäre.

Mein Schluss aus der dürftigen Antwort ist, dass wenn es keine rechtliche Definition gibt, es nicht schlüssig ist den Bereich als Hochufer zu bezeichnen. Dies widerspricht der geologischen Einstufung, was ein Hochufer ist und was nicht.

Ich kann auch nicht verstehen, wieso die Bezirksregierung von einem Deich schreibt, wenn der Bereich nach den mir vorliegenden Unterlagen kein Deich ist. Es gibt nur eine Aufschüttung ohne nachgewiesene Schutzfunktion.

Dass man die Zulässigkeit des Begriffes das eine Stelle dazu nichts gesagt hat ist irgendwie ziemlich unlogisch. Ob sich eine Stelle äußert oder nicht sagt nicht unbedingt etwas darüber aus, wie gründlich geprüft wurde und ob alle Fakten bekannt waren.

Schüttmaterialien von Deichen nach den Regeln der Technik sind so aufgebaut, dass es nur geringere Durchsickerung gibt. Dort gibt es definierte Werte auch für die Korngröße usw., allerdings erschließt sich mir nicht aus welcher Vorschrift oder Regel Sie ableiten, dass ab einer bestimmten Breite etwas unabhängig von der Korngröße dicht ist. Wenn Wasser nur leicht durchdiffundiert kommt weniger an, als wenn das Wasser durchfließt. Wenn ausreichend große Durchflüsse vorhanden sind schützt eigentlich nur die Erdaufschüttung zum Rhein hin vor einer Überflutung. Wenn es dort eine Undichtigkeit gibt, gibt es nasse Füsse. Durch die LKW-Schwingungen können derartigen Undichtigkeiten entstehen. Zumal die Planfestellung für den Deich Rheingasse sogar betont, dass der Bereich des „Hochufers“ wasserdurchlässig ist. Wenn ein Durchfluss vorhanden ist, macht es keinen Unterschied ob das „Rohr“ 5 m oder 30 m lang ist. Eine Aufschüttung mit Hochräumen ist wie ein Rohr. Es kann allenfalls um den Durchmesser gehen.

Ohne konkrete Benennung wurde auch behauptet, dass es viele Straßen auf Deichen gäbe. Also mir sind keine Schwerlaststraßen auf einem Deich bekannt. Noch weniger ist mir bekannt, ob und wie dort die Schutzfunktion bzw. Beeinträchtigung durch LKW geprüft wurde. Allerdings steht fest, dass dort der Betrieb eingestellt werden müsste bei Hochwasser. Wenn man denn Hochwasserschutz ernst nimmt.

Fazit: Dass es keinerlei Prüfung gab, ist extrem verwunderlich. Es wurden unfundierte Annahmen getroffen, die erst bei einem echten Hochwasser zeigen werden, ob diese zutreffen.

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#Arbeitsschutz: Passivrauchen ist Berufskrankheit – #Drogen

Der Bundesrat hat nun Passivrauchen offiziell zur Berufskrankheit gemacht.

Das heißt wer am Arbeitsplatz erheblichen Mengen der krebserregenden Abgase von Nikotinsüchtigen ausgesetzt war und selber nicht geraucht hat bzw. nur geringe Mengen konsumiert, hat einen Anspruch auf eine Berufskrankheit, wenn in Folge Lungenkrebs auftritt.

Beispiele wären hier Beschäftigte in der Gastronomie oder in Sishabars.

Warum man hier von sinkenden Zahlen ausgeht erschließt sich mir nicht, da noch immer nicht überall ein Rauchverbot besteht. Dies ist noch immer von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Einmal mehr zeigt sich wie gefährlich die Nikotinsucht für Dritte ist.

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#Duisburg: Unwahrheiten der CDU zur Osttangente – #Rheinhausen #Logport #Duisport

Klaus Mönnicks von der CDU Rheinhausen äußerte sich in der NRZ von gestern mal wieder in der Art, dass eine Osttangente alle Probleme lösen würde. Die Argumente zeigen mal wieder, wie schlecht die CDU sich mit Thema auskennt, dass das bewusst und vorsätzlich Unwahrheiten verbreitet werden nehme ich jetzt einfach mal nicht an. Dennoch sollte man den Behauptungen Fakten entgegensetzen.

Behauptung: „Einzige realisierbare Lösung“

Fakt: Mal abgesehen davon, dass eine Osttangente spätestens vor Gericht scheitern würde, in vielen Jahren, sind LKW-Verbotszonen in Duisburg zeitnah machbar, wenn denn SPD und CDU nicht dagegen wären. LKW-Routen festlegen, alle andere Bereiche für LKW-Durchgangsverkehr sperren. In Krefeld und Dortmund hat man bereits LKW-Verbotszonen.
(PS: Ich würde definitiv klagen bzw. eine Klage des BUND mit einer erheblichen Summe unterstützen.)

Behauptung: „Hochfeld würde profitieren“

Fakt: Eine Osttangente wäre eine Umweg von mehreren Kilometern, zum Weg durch Hochfeld. (Die Osttangente wäre nur eine Abkürzung zur L473n in Richtung Kreuz Moers.) Dass LKW durch die Wohnbereiche von Hochfeld fahren, statt direkt zum Marientor liegt daran, dass die Strecken zum Kreuz A40/A59 auf beiden Routen gleich lang sind und Marientor noch immer nicht umgebaut ist. Auch hier wäre es in der Hand der Politik dies entsprechend zu priorisieren. Seltsamerweise wird dies nicht gemacht.

Solche Forderungen sind doch mal wieder nur ein Ablenkungsmanöver um von der Untätigkeit (SPD/CDU) abzulenken.

Was das Fehlverhalten von LKW-Fahrenden angeht ist es wohl der Mangel an Kontrolle, der oh Wunder auch in der Hand von Kommunalregierung (SPD/CDU) und Landesregierung (CDU/FDP) liegt.

Ein LKW-Gesamtkonzept mit Analyse fehlt in Duisburg auch immer noch, stattdessen wuchert das Geschwür Logistik immer weiter. Wenn also jemand davon schwafelt die Sorgen und Ängste ernst zu nehmen, dann aber nur Scheinlösungen präsentiert, dann wird dies bei der Wahl sicherlich auch quittiert.

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Cartoons gegen Radweg- und Gehwegparken? – #Verkehrswende #Fahrradalltag

Parkende, die sich nicht an Verkehrsregeln halten gibt es zahlreiche. Hier wären eigentlich ein paar fiese Cartoons genau das Richtige.

Vielleicht ein wenig so wie die Roadrunner-Cartoons mit dem Kojoten als Falschparker und Roadrunner Ahndung.

Meine Ideen wären:
– Auto begraben unter einem Berg Strafzettel
– Amboss macht das Auto platt
– Lichtsäbel schneidet den falschgeparkten Teil ab
– Ein Phaser verdampft das Auto
– Abschleppen über Rüttelpiste
– Schrumpfmittel
– Cabrio gefüllt mit Gülle
– Klassiker Dampfwalze

Und am Ende steht der Falschparkende total geknickt vor dem Wrack.

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#Duisburg: GO-§-24-Antrag: LKW Mülltonnen an der Moerser Straße in Rheinhausen – #Duisport #Logport

Wenn man die WBD mal bittet ein Problem einfach und schnell zu lösen passiert nichts, also dann die große Schleife durchs Rathaus.

Da es auch nach über zwei Monaten keinerlei Rückmeldung der WBD gab, reiche ich dies nunmehr als GO-§-24-Antrag ein. Es wird beantragt, dass an der Moerser Straße im Bereich zwischen Duisburger Straße und Pseudokreisel auf der Seite mit den LKW-Parkplätzen mind. drei ausreichend dimensionierte Mülleimer aufgestellt werden.

Durch regelmäßige Sparziergänge in dem Bereich fielen u. a. Kaffeesätze, Grillkohle, diverse Fastfood Verpackungen usw. auf. Wo die Fakälien landen kann man nur mutmaßen.

Die LKW, welche dort parken wurden vorher an anderer Stelle verdrängt. Es ist offensichtlich, dass Verdrängung keine Lösung ist. Die zugezogenen Vorhänge in der Fahrerkabine belegen zudem, dass vor Ort geschlafen wird. Das EU-Recht scheint hier nicht greifen.

Die LKW-Fahrenden sind nur die am unteren Ende der Nahrungskette. Die Schuld trifft primär die Stadtspitze, die statt einer Gesamtlösung immer nur Einzelmaßnahmen durchführt, welche nur zu einer Verdrängung führen. Dies geschieht primär im Vorfeld von Wahlen. Echte Lösungen oder gar Auflagen für Duisport sind nicht erkennbar.

Mir tun die Fahrenden leid, die so hausen müssen, weil Ausbeutung erlaubt bzw. toleriert wird.

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#Radverkehr: Pressluftabstandshalter – #Verkehrswende

Mir kam letztens die Idee, das man analog zu einem Luftrüssel (auch bekannt als Blasrolle oder Rollpfeife) einen Abstandhalter basteln könnte.

Eigentlich müsste dies recht einfach machbar sein hier ein etwas längeres Modell aus Kunststoff zu fertigen. Lärm machen muss es nicht unbedingt. Man müsste hier einen Kasten mit Pressluftflasche und Elektronik auf dem Gepäckträger haben oder als Satteltasche und einen entsprechenden Auslöser am Lenker. vielleicht aber auch mit Sensor, wenn sich ein Fahrzeug von hinten nähert und noch 100 m Abstand hat, entrollt sich der Schlauch kurz, um auf den Abstand hinzuweisen.

Für den Gegenverkehr wäre natürlich ein Auslöser praktisch.

Allerdings wäre es natürlich möglich, dass sich Autofahrende erschrecken könnten. Besonders jene, die sich partout nicht an die Regeln halten.

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#Klimaschutz: Kein weiteres Dorf mehr für Kohle! – #RWE #Braunkohle #NRW #NRWE #Laschet #Laschetverhindern #allegegenRWE

Innerhalb weniger Tage haben bereits über 80 000 gegen die Vernichtung von Wohnraum durch Armin Laschet und seine Landesregierung unterschrieben.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Man nimmt keine Menschen mit, wenn man alleine fährt!

(Ulrich Scharfenort, 05.10.2019)

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#Duisburg: Logistik-Dummplanung, wie immer – #Duisport #Logport

Wer macht eigentlich solche Planungen. Es ist bekannt, dass das Marientor neu gebaut werden muss, wenn man nun die Straße in eine Kabeltrasse verwandelt ist das reichlich dämlich, weil man sich die Option eines direkten Zugangs von der Vulkanstraße zum Zubringer verstellen würde. Auf dem Weg würde man viele Logistikprobleme auf einmal lösen.

Und auch die Umleitung wird nicht funktionieren, die LKW werden dann alle durch Hochfeld von und zur A59 brettern. Auf dem Weg kommen die zur A40. Und die Strecke nach Rheinhausen ist etwa gleich lang, wie die über Marientor.

Und wie sollen die LKW von der Abfahrt Rheinhausen weiterfahren? Etwa über Jägerstraße und Flutweg? Oder gar Moerser Straße?

Wann kommen endlich Logistikverbotszonen, wie sie andere Städte in NRW längst eingeführt haben? Aus städteplanerischen Gründen kann man Durchfahrtverbote verhängen, wie die Stadt selber gerne betont. Man muss nur eine städtplanerische Festlegung treffen, dass Logistikverkehr in bestimmten Zonen unerwünscht ist. Damit wäre dann auch Logistikcamping aus diesen Bereichen verbannt.

Und das Netze Duisburg von Verkehr wenig Ahnung hat, sieht man hier:

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Was tun gegen LKW-Lärm? – #Duisport #Logistik #Logport

Es gibt viele Stellen an denen Logistik-Lärm und andere Auswirkungen der Logistik nerven und damit gesundheitsschädlich sind. Häufig kommt dazu noch die Hilflosigkeit. Man fühlt sich den Behörden, die teilweise nur wenig Handlungsbereitschaft zeigen, ausgeliefert. Diese Hilflosigkeit verstärkt noch den Nervfaktor, dabei ist es keineswegs so, dass man hilflos wäre. Es gibt viele Möglichkeiten sich zu wehren. Einige einfach, andere ggf. aufwändiger oder kostenintensiver. Man muss halt abwägen, wie sehr einen dies nervt und dann sich wehren.

Erst einmal sollte man nicht auf juristischen Beistand hören, wenn man von dort die Auskunft bekommt man könnte nichts tun. Es ist nicht einfach, aber man sollte sich dann lieber nach jemand kompetenteren umsehen. Vielleicht jemanden mit Kenntnissen beim Verkehrsrecht und Umweltschutz. Eventuell können Umweltverbände sagen, mit welchen Anwälten diese zusammenarbeiten.

Es gibt u.a. folgendes Urteil bzgl. LKW-Lärm/-Erschütterungen, diese Urteil kam durch eine Klage zustande, die zeigt das Rechtsmittel möglich sind. Allerdings kann man natürlich vorher auch niederschwelligere Maßnahmen einfordern.

Wenn nur der Lärm, aber nicht die Erschütterungen betrachtet werden, kann man einfordern, dass eine Erschütterungsmessung durchgeführt wird. Es gibt folgende Grundlagendokument für die Bewertung: Hinweise zur Messung, Beurteilung und Verminderung von Erschütterungsimmissionen „Erschütterrungsrichtlinlie“ (Stand
06.03.2018, PDF)

Wenn die Stadt bereits eine Bewertung des Lärms durchgeführt hat, ist es natürlich möglich ein eigenes Schallgutachten in Auftrag zu geben. Mit Messungen, denn die Rechnung bildet oft die Realität und das Zusammenwirken nicht ab. Allerdings kann man sich per Umweltinformationsgesetz auch das Dokument der Stadt anfordern und dann von einem amtlich anerkannten Sachverständigen bewerten lassen. Das „Fehler“ zu Gunsten von Logistikverkehr gemacht werden halte ich für nicht ausgeschlossen.

Wenn es einzelne Firmen oder auch sogar einzelne LKW gibt, die häufig gegen bestehende Fahrverbote verstoßen, dann könnte man auch zivilrechtlich gegen die Firmen/Fahrenden vorgehen. Da ja der Besitzstand beeinträchtigt wird, wäre hier nach m. M. eine Unterlassungsklage möglich. Es bräuchte hier aber Belege, etwa Fotos und am besten auch Zeugen mit Datum und Uhrzeit. Vielleicht mal einen Tag oder auch mehrere Protokoll führen, mit jemanden aus der Nachbarschaft. Das Protokoll dann von allen Beteiligten unterzeichnen. Man sollte bei einer Klage aber erst einmal nur eine Firma wählen, die extrem stört, denn dadurch hält sich das Kostenrisiko in Grenzen. Vor Gericht muss man immer damit rechnen zu verlieren, ist halt eine Abwägung. Ein Urteil hätte zugleich einen abschreckenden Effekt, besonders wenn man es über die Lokalpresse bekannt macht. Und nur bei den Unbelehrbaren muss man dann weiter vorgehen. Der Vorteil wäre im Falle eines erneute Verstoßes würde es für das Unternehmen deutlich teurer als ein Bußgeld, denn die Strafzahlungen bei gewonnenen Unterlassungsverfahren steigern sich mit jedem weiteren Verstoß.

Theoretisch ginge sogar eine Strafanzeige nach § 325a Verursachen von Lärm, Erschütterungen und nichtionisierenden Strahlen, wobei man da natürlich die einzelnen LKW-Fahrenden mit Erschütterung aufzeichnen müsste. Wäre schwieriger zu beweisen. Und wie die Staatsanwaltschaft reagiert weiß man auch nicht vorher.

So viel erst einmal dazu weitere legale Methode gegen Logistikverkehr vorzugehen können gerne in den Kommentaren hinterlegt werden, denn die vorhergehende Aufzählung sind natürlich nur ein paar Möglichkeiten, wenn einen die Stadt und damit die politische Verwaltung im Stich lässt.

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#Duisburg: Rhenus verharmlost – #Duisport #Asbest

Im einem Interview äußert man sich von Seiten Rhenus stark verharmlosend zur Müllverarbeitungsanlage (Artikel NRZ 19.06.2021)

Man merkt, dass Michael Petersmann von Arbeitsschutz und Gefahrstoffen keine Ahnung hat. Wenn Bauschutt gebrochen wird, sind die Gefahrstoffe/Schadstoffe gerade nicht eingebunden, sondern werden freigesetzt, denn auch Steinstaub ist eine Gefahrstoff. Den Unterlagen nach ist die Anlage nicht geschlossen oder eingehaust, sondern vergleichsweise offen. Allerdings wurde auch nicht eingehen geprüft, sondern nur PM10 (Feinstaub), nicht aber die viel gefährlicheren und weitere tragenden PM2,5 (Feinststaub, lungengängig) und PM0,1 (Ultrafeinstaub, blutgängig). Bei Ein- und Ausfahrt werden PM2,5 und PM0,1 aufgewirbelt und transportiert. Diese Stäube schweben auch extrem lange. Der Staub kann neben Asbest auch andere gesundheitsschädliche Minerale enthalten, aber von Silikose hat Petersmann, vermutlich noch nichts gehört.

Wobei, wie kann eine Halle Staubdicht sein, in der man ein Dieselfahrzeug betreibt? Scheinbar auch keine Ahnung von Dieselmotoremissionen.

Das Märchen der Verlagerung von LKW auf Schiene und Schiff wird ständig erzählt, ist aber nicht glaubwürdig. Und natürlich wirkt sich das alles aufs Umfeld aus, weil es nur die Auffahrt Häfen gibt, die bereits jetzt überlastet ist. Ebenso wie die Schiene, auf der es sich permanent staut und der von Dürre bedrohte Rhein.

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#Duisburg: SPD-Verwaltung gegen Radverkehrsnachhilfe – #SchwarzbuchRad #Verkehrswende #FahrradAlltag #Klimaschutz

Alle Radfahrende in Duisburg kennen die vielen Problemstellen in Duisburg. Auch aktuell werden häufig Baustellen genehmigt, die trotz machbarer Alternativen nicht den Radverkehr berücksichtigen. Der Radweg endet oft einfach.

Etwas anderes behauptet die Stadt Duisburg in DS 21-0635. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass der Unsinn von SPD und CDU abgenickt wird.

Natürlich behauptet die Stadt, dass etliche mit dem Rad fahren würden. Bei den Entscheidungen merkt man dies nicht. Und auch für die Verwendung von aktuellen Regelungen, Gesetzen und Vorschriften merkt man, dass diese nicht berücksichtigt werden. Das sind solche Schutzbehauptungen ohne Belege. Die vielen Radverkehrsprobleme sind dagegen eindeutig belegt. Gefährdungsstellen werden ohne Prüfung geschaffen, wie etwa die Dooringparkplätze in Ruhrort. Es ist auch typisch, dass man nur auf die expliziten Beispiel eingeht, aber gar nicht das grundsätzliche Problem angeht, denn es gibt mehrere Stellen in Duisburg, wo solche hochgefährlichen Radwege eingerichtet wurden. Dabei lässt sich die mit einem Halteverbot schnell lösen. Es gibt nun einmal kein Grundrecht auf Parkplatz, aber eines auf körperliche Unversehrtheit.

Bezeichnend für die Stadt Duisburg ist wie üblich, dass nur der Planungsausschuss beteiligt werden soll, aber nicht der für Klimaschutz. Dabei ist Radfahren aktiver Klimaschutz. Aber die SPD-Verwaltung ist bekanntlich ohnehin gegen Klimaschutz. Man merkt schnell, dass die SPD-Verwaltung noch nicht beim aktiven Klimaschutz angekommen ist. Zudem bezweifele ich, dass viele aus der Planungsverwaltung mit dem Rad fahren bzw. die aktuelle Rechtslage kennen, dazu gibt es zu viele Belege für das Gegenteil. Man denke nur an DS 21-0297 in welche die Verwaltung sogar nicht vorhandene Schutzstreifen behauptet und die aktuelle Rechtslage eben gerade nicht berücksichtigt (Mindestabstand zum Radverkehr).

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#Arbeitsschutz: Höhenstrahlung im Flugverkehr – #Strahlenschutz #Fluglärm

Flugzeuge fliegen irgendwo zwischen 8 und 12 km. Dies sind Höhen in denen je nach geographischer Lage die Höhenstrahlung mit unterschiedlicher Intensität auf Fliegende trifft. Die Belastung für die Crew ist natürlich besonders hoch, weshalb das fliegende Personal auch mit der Strahlenbelastung regelmäßig gemeldet werden muss.

Prinzipiell kann man sagen, je höher der Flug, desto größer die Belastung und gleiche es gilt natürlich auch für Langstrecke. Da stellt sich mir dir Frage, ob der langsame Steigflug nicht nur zur Reduzierung der Treibstoffverbrauchs, sondern auch der Minimierung der Strahlenbelastung dient. Schließlich kann man die Piloten mehr fliegen lassen, wenn diese weniger belastet werden und der Aufwand für medizinische Maßnahmen reduziert sich ebenfalls.

Dass die Bevölkerung dabei mehr gesundheitschädliche Lärmbelastung abbekommt steht dabei natürlich auf einem anderen Blatt.

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#Klimaschutz: Märchen vom klimaneutralen Flugverkehr – #Greenwashing

Am Samstag den 19.01.2021 erschien ein Artikel in dem es um angeblich klimaneutralen Flugverkehr ging. In dem Artikel stellte Thomas Jarzombek Behauptungen auf, die primär belegen, dass er keine Ahnung vom Flugverkehr hat, was man eigentlich haben sollten, wenn man gerade für dieses Thema beauftragt wurde.

Wie kommt Jarzombek darauf, dass Flugverkehr deutlich vor 2045 klimaneutral werden könnte? Mit der heutigen Antriebstechnik ist das völlig ausgeschlossen klimaneutral zu fliegen. Egal, ob nun Wasserstoff oder synth. Kerosin, es werden in Flughöhe klimaschädliche Emissionen ausgestoßen, die dort auch länger verbleiben. Dies sind neben CO2 auch weitere klimarelevante Emissionen, wie Wasser, dass auch nicht einfach ausregnet.

Bis Elektroflugzeuge in Serie gehen dauert noch viele Jahre. Wobei noch nicht einmal klar ist, wie man das Problem mit den Batterien lösen will. Schließlich ist nicht ohne Grund der Transport von Lithiumbatterien im Flugverkehr stark beschränkt, weil die in geringen Umfang zu Spontanerselbstentzündung bis hin zur Explosion neigen. Kommt sicherlich nicht so gut mitten über dem Atlantik, wenn plötzlich die Batterie brennt.

Und auch die Lebenszeit von Flugzeugen spricht gegen die Behauptungen, dass der Flugverkehr absehbar klimaneutral werden könnte. Genau deshalb muss Flugverkehr endlich voll besteuert werden. Jeder Flug der nicht stattfindet, ist ein guter Flug.

In erster Konsequenz müssen zudem alle Erweiterungsanträge für Flughäfen abgelehnt werden. Sämtliche direkten und indirekten Subventionen für die klimaschädlichste Fortbewegungsart müssen unverzüglich gestrichen werden.

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#Duisburg: Ampeldiskriminierung für Radfahrende nicht bekannt – #Verkehrswende #SchwarzbuchRad #Fahrradalltag

Einige kennen vielleicht die Ampel Mercatorstraße / Kölner Straße. Es gibt hier eine für Radfahrende und eine für Autofahrende. Erst einmal ist an dieser
Stelle nicht nachvollziehbar warum überhaupt es getrennte Ampeln gibt. Bei der kleinen Kölner Straße ist man so schnell drüber, dass es keinen Unterschied zwischen Auto und Radfahrenden gibt.

Weiterhin fällt an vielen Ampeln im Umfeld auf, dass diese Fahrradampel und Fußverkehrsampel kombinieren. Dadurch müssen Radfahrende unnötig früh anhalten, obwohl Radfahrende problemlos noch die Kreuzung passieren könnten. Nicht nur steht man dadurch teilweise auf den Mittelinseln, man muss auch oft deutlich zu früh anhalten. Da stellt sich natürlich die Frage, warum die Stadt Duisburg den Radverkehr unnötig ausbremst. Als gäbe es nicht bereits ohnehin genügend andere Probleme im Radverkehrsnetz. Und an der Mercatorstraße sind neue Ampeln, dass heißt man hätte bereits bei der Planung berücksichtigen können, dass der Radverkehr eine andere Geschwindigkeit hat, als der Fußverkehr. Ist das wieder die Gedankenlosigkeit, die man bei nahezu allen Planungen der Stadt verspürt?

Gerade bei solchen Bremseampeln verwundert es eigentlich nicht, dass Radfahrende ab und wenig Lust verspüren sich an die Regeln zu halten, die nachweislich nicht der Sicherheit dienen. Wäre sicherlich mal interessant zu wissen, wie viele Rotlichtverstöße von Radfahrenden auf solche Bremsampeln zurückgehen.

Zu der seltsamen Fahrradampel und warum die soviel früher umschaltet, habe ich dann mal nach UIG/IFG nachgefragt.

Die Stadt lehnte meine Anfrage ab, weil die Information angeblich nicht vorläge, wobei man hier scheinbar nur die Umschaltzeit geprüft hat. Der Grund warum dort überhaupt eine Fahrradampel hängt bleibt unklar. Das muss doch jemand entschieden haben.

Als ergänzenden Hinweis bekam ich folgenden Text:
Unabhängig davon hat der zuständige Fachbereich Ihre Anfrage zum Anlass genommen, die Situation vor Ort in Augenschein zu nehmen und die signaltechnischen Unterlagen zu überprüfen. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass der zeitliche Versatz von Grünzeitende für Radfahrende zum KFZ-Verkehr zwischen vier und zwölf Sekunden beträgt. Die von Ihnen beklagte Versatzzeit von mehr als zwei Minuten kann in keiner Weise nachvollzogen werden.“

Sollten Sie künftig noch einmal eine derart hohe Versatzzeit feststellen, bitte ich Sie um Angabe des Datums und der genauen Uhrzeit, damit der Fachbereich dies durch die Auswertung eines Mitschriebs entsprechend analysieren kann.

Ich solle mich in diesem Fall direkt an das Verkehrsmanagement wenden.

Wobei ich selbst 12 Sekunden nicht verstehen. Es gibt bei einer schmalen Straßen keinen Grund den Radverkehr früher auszubremsen.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Baumschutz #Klimaschutz #Duisburg

Ein gefällter Baum wirft keinen Schatten

(Quelle Unbekannt)

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Was hat Duisburg von Duisport, außer Kosten, Lärm und Belastung? – #Duisport #Logport #Logistik

Mal eine Suche nach der Antwort auf die Frage: Was hat Duisburg von Duisport?

Bekanntlich leidet die Lebensqualität in Teilen von Duisburg massiv unter Duisport. An anderen Stellen sind Planungen zu Gunsten von Duisport im Gange, welche die Lebensqualität drastisch einschränken werden. Die Logistikverkehre, die ich allesamt zu Duisport zähle, um dies nicht einzeln aufzuführen. Zumal diese sehr oft mit Duisport im Zusammenhang stehen.

Die Duisburger Bevölkerung bekommt von Duisport:
– Lärm
– Lebensgefahr für Radfahrende
– Schädigung der Gesundheit
– Verringerung der Lebensqualität
– Straßenschäden für welche die Bevölkerung aufkommt
– Brückenschäden für welche die Bevölkerung aufkommt
– Arbeitsplätze, die eher schlecht bezahlt sind
– LKW-Camping (Vermüllung, Fäkalien …)
– und sicherlich noch einige weitere Probleme

Die Stadt Duisburg bekommt von Duisport:
– Lächerliche Gewinnausschüttungen (für 2020 ca 1,26 Millionen Euro, Quelle Drucksache 21-0669)
– hohe Aufwendungen für Straßen und Brücken

Zu den Brückenschäden an der Brücke der Solidarität, die maßgeblich von LKW verursacht wurden fragte ich, ob sich Duisport an den Kosten beteiligt. Die Antwort kann jeder erraten:
„Eine Kostenbeteiligung von Duisport oder anderen Betrieben im Stadtgebiet ist ebenfalls nicht möglich.“
Die Bevölkerung subventioniert hier also Duisport/Logistik.

In Drucksache 21-0403 „Brücke der Solidarität Rheinhausen, BW 5094-015 hier: Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten an der Vorlandbrücke und Strombrücke nach Vorgaben des Ergebnisses der Nachrechnung“ finden sich Gesamtkosten von:
1.190.000 €
Damit ist die Gewinnausschüttung 2020 quasi aufgebraucht, aber in Drucksache-Nr. 21-0496 „Friedrich-Ebert-Straße (L 473) von Gaterwegbrücke bis Gaterweg in Duisburg-Rheinhausen“ werden Kosten Höhe von 374.000 € veranschlagt, denn dort ist die „Fahrbahn, insbesondere aufgrund des hohen LKW-Anteils, in einem erneuerungsbedürftigen Zustand.“ Zudem zahlt natürlich niemand etwas, denn: „Anliegerbeiträge Rückeinnahmen durch Beiträge sind nicht zu erwarten.

Über die 2.344.000 € für die Gaterwegbrücke hatte ich bereits hier berichtet.

Man muss gar nicht die ganzen Geschäftsberichte auswerten, um zu merken, dass es ein Verlustgeschäft für die Bevölkerung ist.

Da nicht alle Beschäftigten in Duisburg wohnen, entstehen zudem noch klimaschädliche Pendelkosten.

Dass neue Schäden durch überschwere LKW entstehen wird nur bei der A40-Rheinbrücke durch Waagen verhindert. Auf meinen Vorschlagen Wiegeblitzer an der Brücke der Solidarität zu installieren und das Gewicht abzusenken reagierte die Stadt, wie nicht anders zu erwarten ablehnend. Dabei sieht man immer wieder LKW, die nach der Brücke der Solidarität auf die Moerser Straße abbiegen. Etwa Gefahrgut, dass sicherlich nicht in Rheinhausen benötigt wird. Die Vermutung liegt nahe, dass die LKW über die Auffahrt Rheinhausen wieder auf die Autobahn fahren, weil sie zu schwer sind.

In Hinblick auf Duisport stellt deswegen die Gerechtigkeitsfrage, wir bekommen primär Belastungen ohne wirklichen Gegenwert. SPD und CDU denken hier wohl Hauptsache Arbeitsplätze. Wenn man hier aber alle Kosten gegen den Nutzen abwägt, wäre das Ergebnis wohl, dass man hier verdammt viel Geld für mittelmäßige nicht krisenfeste Arbeitsplätze zahlt und das auch noch in logistischer Monokultur. Da wäre BGE vermutlich günstiger.

Und niemand kann mir erzählen, dass alle diese Transporte notwendig sind. Vermutlich würde sich das Transportaufkommen sogar drastisch reduzieren, wenn die Logistikbranche die Kosten tragen müsste. Na klar wird sich dies auch auf die Endpreise auswirken, aber dies ist nur fair, denn wer wenig verbraucht sollte auch nur wenig bezahlt. Stattdessen subventionieren wir sogar noch diesen lärmenden Moloch.

In einer Analyse führte Prof. Manfred Schweres zudem auf, dass die von LKW beschädigten A40 Brücke nun durch einen Neubau ersetzt wird, der 600.000.000 Euro kostet.

Zur Belohnung entlastete die Politik aber trotzdem Vorstand und Aufsichtsrat. Auch trotz Impfvordrängler Staake. Die SPD dominierte Stadtspitze behauptete dreist, dass es schädlich für das Ansehen sein könnte. Fragt sich nur bei wem. Und was soll dann die Heuchelei per Anfragen an den Landtag so zu tun, als würde man sich an dem Fehlverhalten von Staake stören. Muss wohl Wahlkampf sein.

Interessant ist in Drucksache 21-0669 noch, dass sich von 2018-2020 die umgeschlagenen Tonnagen für Duisport deutlich reduziert haben. Auf allen Verkehrsträgern. Wie war das noch einmal mit einer Zunahme von LKW-Verkehr?

Ein netter Satz ist auch: „Die übrigen konsolidierten Gesellschaften beschäftigen kein eigenes Personal.“ Das heißt natürlich das wohl auf ausbeuterische Beschäftigungsverhältnisse gesetzt wird (z. B. Subunternehmer, Scheinselbstständigkeit)

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#CDU zum Thema Menschenleben vs. Arbeitsplätze – #Altmaier

In 2018 stellte ich Peter Altmaier folgende Frage bei Abgeordnetenwatch:

Sehr geehrter Herr Altmaier,

in Hinblick auf die Kohlekommission betonen sie die Wichtigkeit von Kohle für Arbeitsplätze ( https://www.waz.de/politik/gewerkschaft-pocht-auf-neue-industriejobs-in-kohleregionen-id214494513.html ). Ihnen ist natürlich bewusst, dass dies einer Abwägung unterliegt. Deswegen meine nachfolgende Frage:
Wie viele Arbeitsplätze ist ein Menschenleben wert?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Und gerade einmal 3 Jahre später (könnte Sarkasmus enthalten) bekomme ich schon eine Antwort. So zusagen.

So ausweichend, wie die Antwort ist, würde ich sagen, dass ihm Menschenleben nicht so viel bedeuten, er es aber nicht so klar sagen möchte. Denn andernfalls, hätte er dem Kohlekompromiss nicht zugestimmt, weil diese Arbeitsplätze Menschen töten. Oder wälzt er hier die Verantwortung auf die Verfassungsrichtenden ab? Die ja meistens auch nur nach politischen Vorgaben (Gesetze/Normen) urteilen. Etwa bei der gesundheitsschädlichen Belastung durch Fluglärm gelten noch immer veraltete politische Vorgaben, auf diesen beruht dann natürlich die Rechtsprechung.

Man darf auch nicht vergessen, dass die Luftreinhaltung in Hinblick auf Kraftwerke durch die Bundesregierung weiterhin verschleppt wird. Insgesamt ist also die Antwort eigentlich eine billige Ausrede, nach der berühmten Technik auf andere zu verweisen, dabei ist er Teil der Gesetzgebenden und kann damit maßgeblichen Einfluss ausüben.

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#Arbeitsschutz vs. #Helmpflicht im Radverkehr – #Tempolimit #Verkehrswende

Da ich beruflich im Arbeitsschutz aktiv bin, kenne ich natürlich auch das sogenannte STOP-Prinzip, dieses reflektiert die Maßnahmenhierarchie aus dem Arbeitsschutz wieder.

S steht für Substitution, also eine Beseitigung der Gefährdung

T steht für technische Maßnahmen

O für organisatorische Maßnahmen und

P für Personenbezogene.

Dabei sind die weiter oben stehenden Maßnahmen wirksamer und deshalb vordringlicher.

Würde man dies nur auf den Straßenverkehr in Hinblick auf sicheren Radverkehr umsetzen würden sich beispielhaft folgende Maßnahmen:

S => Fahrverbote, vollständig getrennte Führung der Wege.

T => Abstandsalarm, Barrieren, Abstandshalter

O => Tempolimit, versetzte Fahrzeiten

P => Helm, Warnweste

Wie man also sieht, empfehlen viele Stellen überwiegen die am wenigsten wirksamen Maßnahmen.

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#Duisburg: Kackparken Juni 2021

Eigentlich müsste man mit Spikes auf dem Gehweg bleiben und einfach drüber gehen.

Keine Ahnung was für bequeme Typen so parken, wenn gleich gegenüber ein großer Parkplatz ist.

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#Duisburg: Pseudoschutz vor Gefahrgutunfällen – #Logport #Duisport #Rheinhausen #Gefahrgut

Im Amtsblatt 24 der Stadt Duisburg verbirgt sich unter dem schwülstigen Titel:

„Allgemeinverfügung zur Bestimmung des Fahrwegs für die Beförderung von gefährlichen Gütern nach § 35a Abs. 3 der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt im Bereich der Stadt Duisburg vom 29.03.2021″

eine Regelung zur Lenkung des Gefahrgutverkehrs. So will uns die Stadt jedenfalls glauben machen. Denn in dem § steht, dass dies NUR für die in § 35b genannten gefährlichen Gütern gilt. Hierdurch werden bereits Einschränkungen getroffen unterhalb derer man nichts von der Stadt beachten muss. So darf zum Beispiel UN 1193 (Chemikalie Ethylmethylketon) weiterhin an Wohngebäuden, wie auf der Jägerstraße völlig legal gefahren werden.

Neben der oben genannten UN-Nummer erkennt man auf der orangen Tafel auch die Zahl 33. Dies heißt übersetzt etwa leicht brennbar oder noch einfacher ausgedrückt, rollende Bombe.

In dem oben angeführten § 35b wird auf § 35c verwiesen, der die Anwendung weiter einschränkt. Wenn für Tankwagen etwa bestimmte Bedingungen erfüllt sind dürfen diese trotzdem durch Wohnbereiche rollen.

Klingt erst einmal gut, hat aber real kaum Relevanz und ist eher ein Placebo. Und falls doch dagegen verstoßen werden sollte, käme noch die Frage auf, wer dies kontrollieren würde.

Die Stadt hatte mir vor Jahren mal sinngemäß mitgeteilt, dass damit alle Gefahrgüter geregelt wären, dabei ist das Gegenteil der Fall, es sind nur einige wenige geregelt.

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#Duisburg: 3 GO § 24-Anträge für besseren Radverkehr – #Verkehrswende

Da sich in Duisburg scheinbar nichts tut, wenn man es nicht selbst tut und einfache Mails oft auch nichts bewirken, werde ich mich jetzt mal daran machen die Untätigkeit der Stadt zu dokumentieren bzw. hoffentlich die Problem zu lösen.

GO-§-24-Antrag: Entfernen Huckel Brücke der Solidarität
Auf der Hochfelderseite der Brücke der Solidarität sind auf beiden Seiten deutliche Bodenwellen im Radweg, welche sowohl unangenehm sind, als auch eine Gefährdung darstellen. Die genaue Stelle ist am Übergang zur Brücke.

Deshalb wird beantragt diese zu beseitigen.

GO-§-24-Antrag: Reparatur Radweg Rudolf-Schock-Straße
Der Radweg an der Rudolf-Schock-Straße in Richtung Sedanstraße ist stellenweise in einem erbärmlichen Zustand. Ich hatte die WBD bereit darauf hingewiesen aber scheinbar passiert da nichts. Deshalb jetzt auf diesem Weg.

Neben Unebenheiten mit Sturzgefahr gibt es eine Absenkung, die auf eine fehlerhafte Verfüllung oder ein Defektes Rohr hindeutet.

Für den Zeitraum der Reparatur bedarf es einer sicheren Überleitung auf die Straße.

Es Bedarf einer richtigen Instandsetzung, nicht nur dieser extrem teuren Flickschusterei, die überall mit unseren Straßen veranstaltet wird. Denn eine ordentliche Reparatur hält länger und ist damit günstiger und wirtschaftlicher, als die Pseudowirtschaftliche Lösung.

Überlegung am Rande:
Vielleicht sollte man bei der Stadt mal jemanden einstellen, der den ganzen Tag mit einem Seismographen und einem Notizblock Radwege abfährt und Probleme aufnimmt.

GO-§-24-Antrag: Instandhaltung Radweg neue Krefelder Straße
Der Radweg an der neuen Krefelder Straße Bedarf (zwischen Schwarzenberger Straße und Lindenallee) einer Instandhaltungsmaßnahme durch Aufnahme des Pflaster und neuer Verlegung in kleineren Teilbereichen. Dies ist problemlos machbar.

Und natürlich keine teure Pflickschusterei mit Asphalt, der nur billig aussieht, aber im Endeffekt teurer ist.

Weiterhin versehe ich alle Anträge zum Radverkehr mit dem Hinweis auf die einfache digitale Lösung in Düsseldorf:
Die Stadt Düsseldorf inzwischen ein Meldeportal für Radfahrende eingerichtet, bei dem Probleme und Vorschläge unmittelbar eingereicht werden können. Duisburg ist wohl noch zu analog für eine so einfache Beteiligungsmöglichkeit. Oder fürchtet man, dass die hohe Anzahl an Problemen dazu zwingt diese lösen zu müssen?

Radschlag Düsseldorf

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Zahlt der Flughafen Düsseldorf Grundsteuer? – #Klimaschutz #Subventionen #Flugverkehr

Neulich las ich die Broschüre: Grünes Fliegen – gibt es das?. Die Antwort kannte ich zwar schon vorher, aber inhaltlich habe ich sogar einige neue Aspekte gefunden, die mich überrascht haben.

Unter dem Punkt Subventionen für den klimaschädlichen Flugverkehr fand sich ein Satz, der mich neugierig machte: „Viele Regierungen erheben keine Mehrwertsteuer auf Flugtickets und keine Grundsteuer für Flughäfen.“

Das in Deutschland den Flughäfen Steuern geschenkt werden ist mir in Teilen bekannt, allerdings nicht, in Hinblick auf Grundsteuer. Deswegen habe ich mal gefragt. Die erste Antwort war bereits sehr ausweichend. In der zweiten Antwort der Stadt Düsseldorf wurde dann behauptet, dass die Grundsteuerpflichtigkeit dem Steuergeheimnis unterläge.

Dies ist natürlich ziemlich seltsam, denn wenn es keine Ausnahme gibt, dann unterliegen alle Grundstückseigentümer der Grundsteuer. Es sei denn man zahlt keine Steuer, dann gäbe es natürlich einen Grund dies zu verschweigen. Denn meist wird nur auf ausländische Firmen verwiesen, die sich um Steuern drücken, dabei machen das inländische genauso. So gehören etwa Grundstücke auf denen Supermärkte stehen einer niederländischen B.V., aber keine Steuern zu zahlen, weil es eine Ausnahme gibt für eine Branche wäre noch einmal eine ganz andere Hausnummer, als die Nutzung legaler Ausnahmen zu Ungunsten der Allgemeinheit.

Flughäfen sind klimaschädlich

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#Duisburg: Hochwassergefahr durch LKW? – #Osttangente #Rheinhausen #Duisport #Logport

Im Rahmen meiner Recherchen zur neuen Osttangente habe ich mich intensiv mit der Thematik Hochwasserschutz auseinandergesetzt und bin sogar noch dabei. Der Bereich Osttangente Alt wurde als „Hochufer“ eingestuft. Hier recherchiere ich noch, wie man bei der Bezirksregierung Düsseldorf zu der Einschätzung kam, dass eine wasserdurchlässige Aufschüttung ein Hochufer darstellen könnte. In diesem Bereich gibt es keinen Deich, man nimmt einfach an, dass dort kein Wasser durchkommen würde. Fundierte Belege dafür konnte ich bisher nicht finden. Mal sehen, was die weiteren Recherchen ergeben. Die Planfeststellung für die kurzen Deichabschnitte betont sogar explizit die Wasserdurchlässigkeit des angeblichen Hochufers.

Wie ich nun feststellen musste, hat man beim Bau der Osttangente Alt, nicht geprüft, wie sich der LKW-Verkehr auf das „Hochufer“ auswirkt. Also weder zum damaligen Zustand noch, wie sich das Vorhaben in Hinblick auf eine Hochwassergefährdung auswirkt. Dabei ist dies genau einer der Punkte an dem das aktuelle Vorhaben scheitern könnte. Es erscheint mir fragwürdig, dass man dies damals nicht geprüft hat. Vielleicht fand ja absichtlich keine Prüfung statt, damit man nichts findet, was das Projekt verhindert könnte.

Viel dramatischer ist allerdings, dass völlig unklar ist, ob für Rheinhausen und Teile des Niederrheins überhaupt Hochwasserschutz gegeben ist. Denn man muss bedenken, dass die Erschütterung durch LKW, welche Brücken kaputt machen, natürlich auch auf durchlässige Aufschüttungen wirken. Wenn man dies aber nicht einmal untersucht hat, könnte diese eine erhebliche Gefährdung für Leben und Gesundheit bedeuten. Man weiß es nicht, deshalb ist es zwingend erforderlich diese Prüfung unverzüglich nachzuholen. Alles andere wäre grob fahrlässig.

Habe mir aber schon gedacht, dass die Stadt hier nicht sauber gearbeitet hat, da das Projekt ja von Duisport gewünscht war. Und wenn Duisport etwas wünscht, scheint die Stadtspitze zu springen, wie Marionetten.

Osttangente ALT

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Klimaschutz

Nothing happens in politics until a lot of politicians get really fucking scared.

(David Hogg, 07.12.2019)

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Klimaschädlicher Wasserstoff im Flugverkehr – #Klimaschutz #Greenwashing

Ich hatte bereits hier etwas zu dem Thema geschrieben, jetzt aber noch einmal etwas ausführlicher. Denn scheinbar ist einigen der Aufbau der Atmosphäre nicht geläufig.

Deshalb mal die wichtigsten Bereiche vom Erdboden aus in Kürze.

Die planetare Grenzschicht (Peplosphäre, Boundary Layer) geht bis etwa 2 km, variiert in Abhängigkeit der Position auf der Erde. In dieser Grenzschicht findet auch der wesentliche Teil des Wasserzyklus statt.

Die Troposphäre beinhaltet die planetare Grenzschicht. Auch die Höhe der Troposphäre variiert in Abhängigkeit der Jahreszeit und der globalen Position. Die oberen Bereiche sind eher trocken. Dort und in der unteren Stratosphäre findet der Flugverkehr statt. Als Abgrenzung zwischen den Bereichen findet sich die Tropospause. Diese minimiert den Austausch erheblich.

Wird in diesen Bereich nun Wasser aus Flugzeugabgasen eingebracht, so wirkt sich dies durch eine Erhöhung der Wasserkonzentration und damit auch des Treibhauseffektes aus. Denn Wasser ist ein Treibhausgas, das einen signifikanten Teil des natürlichen Treibhauseffektes ausmacht. In den trockeneren Bereichen der Atmosphäre wirkt sich künstlich durch Flugverkehr eingebrachtes Wasser also durch eine Steigerung der Temperatur aus. Zudem dauert es länger, bis das Wasser wieder verschwindet, wodurch der Effekt höher ist als der permanente Austausch in tieferen Bereichen durch Verdunstung und Niederschlag.

Bei Wasserstoffantrieben würde primär Wasser anstehen, bei Verbrennung auch Stickoxide, bei einer Brennstoffzelle nur Wasser. Die Berechnung, ob purer Wasserstoff oder die Produkte von Kerosin schlimmer ist, ist komplexer und eigentlich auch nicht relevant. Fakt ist, dass auch ein Wasserstoffflugzeug nicht klimaneutral sein kann, ebenso wenig eines mit Kerosin. Es geht hier primär um Beruhigung der Bevölkerung, damit diese sich weiterhin klimaschädlich fortbewegt.

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