#Autopolizei gründet SOKO Kratzer – #RuntervomGehweg #RuntervomRadweg

Regelmäßig wenn KFZ Rad- oder Gehwege blockieren scheint mir die Polizei nicht willig etwas zu tun. Es wird geschwurbelt, dass keine akute Gefahr bestünde oder irgendwelche anderen Ausreden. Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss für Radfahrende und Gehende ist scheinbar für die Polizei nachrangig. Aber wehe es gibt mal Kratzer, dann erscheint schnell ein Zeugenaufruf oder Vergleichbares in der Zeitung.

Würde mich nicht wundern, wenn man jedes Mal eine SOKO Kratzer gründen würde. Seltsamerweise steht in keinem dieser Zeugenaufrufe bzw. Pressemeldung, ob die KFZ richtig abgestellt wurden. Obwohl das natürlich eine wesentlich Information ist. Schließlich muss man zwischen Vandalismus und Kratzer unterscheiden, die auch dadurch entstanden sein können, weil die KFZ zu viel Rad- bzw. Gehweg blockiert haben. Schon seltsam, dass man dies gar nicht erst erwähnt.

Aber ohnehin gewinnt man häufig den Eindruck, dass die Polizei nur aus der Lenkradperspektive handelt.

Das wirkliche Problem

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2 m Mindestabstand bei Kind auf Fahrrad – #Radvolution #Mörderverkehr

Was viele im Straßenverkehr nicht beachten und leider die Polizei auch nicht richtig kontrolliert ist der Mindestabstand. So führt die Seite Anwaltsauskunft aus, dass die 1,5 m wirklich nur als unterste Grenze zu verstehen sind und:
– Straßenverhältnisse
– Witterung
– Geschwindigkeit
– Fahrzeuggröße
zu größeren Abständen führen können.
Ebenso wird auf ein Urteil des OLG Naumburg (AZ 12 U 29/05) verwiesen, nachdem mindestens 2 m Abstand zu Fahrrädern zu halten ist, auf den ein Kind transportiert wird. Im Urteil selber ist von einem Kind von unter 5 Jahren die Rede.

Der Mindestabstand reicht nicht immer

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#Bahnsinn: Das Stellwerk-Problem – #DBakel

Es gibt mehrere Gründe für Verspätungen bei der Bahn (marode Infrastruktur, Defekte Züge, schlechte Planung, schlechte Haltepositionen usw.)

Ein wichtiger Grund für Verspätungen ist sind allerdings auch die Stellwerke. Man merkt dies deutlich, wenn man sieht, wie die Verspätungen sich ändern. Oft werden sie größer, manchmal auch etwas kleiner.

In den Stellwerken wird entschieden welcher Zug zuerst darf und welcher warten muss. Es mag hier vielleicht Regeln geben, die in Stellwerken zu beachten sind, allerdings kann man aufgrund der Verspätungen und der Veränderungen erkennen, dass hier kein Gesamtkonzept vorliegt. Kein Computer simuliert alle Varianten und wählt die mit der geringsten Gesamtverspätung. Vielmehr ist es so, dass jedes Stellwerk (bzw. die Personen dort) für sich entscheidet, wer Vorrang hat und wer nicht. Dadurch ist das ohnehin überlastete System der Bahn natürlich noch unzuverlässiger. Denn die Verspätungsvorhersage ändert sich mit jedem Stellwerk.

Es ist verwunderlich, dass man hier noch nicht auf elektronische Stellwerke umgestellt hat, die alle Variablen durchrechnen können und so die geringst Gesamtverspätung für ganz Deutschland erzielen können.

Oft habe ich sogar den Eindruck, dass nach Bauchgefühl statt Berechnung entschieden wird. So wurde in einem Fall eine S-Bahn vor einen RE vorgelassen, was aufgrund von Pause und einer moderaten Verspätung zu einer erheblichen Verspätung bei der Rückfahrt sorgte. Beim Start der Reise wurde davon nichts angezeigt, vielmehr wuchs die Verspätung immer mehr an.

Genauso scheint das bei Störungen zu sein, wo es erst heißt, dass der Zug kommen würde und dann plötzlich „ganz spontan“ ausfällt. Auch hier erkennt man deutlich, dass eine massive Planlosigkeit vorherrscht und Gesamtübersicht fehlt.

Und natürlich braucht ein Mensch deutlich länger für eine Entscheidung ohne die ganzen Konsequenzen überblicken zu können.

Stellwerke sind eine Ursache für Verspätungen

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#Duisburg: Warum so viele abgestellte KFZ? – #Rheinhausen

Sowohl an der Kruppsraße, wie auch der Bismarckstraße nahe der Gaterwegbrücke in Rheinhausen, parken sehr viele KFZ. Wenn man immer Sommer vorbei kommt, könnte das ja noch an den Schrebergärten liegen, aber im Dezember ist der Andrang sicherlich nicht so hoch. Vielmehr scheint es so zu sein, dass sich die Firmen im Umfeld die Kosten für KFZ-Lagerung sparen und die Beschäftigten das KFZ am Fahrbahnrand lagern. Und wenn man sich anguckt, wie oft dort KFZ rechtswidrig in der Bushaltestelle stehen oder gar auf dem Radweg, dann sollte man doch davon ausgehen, dass das automatisch für Anwohnerparkausweise sprechen würde. Schließlich muss der Parkdruck verringert werde durch marktwirtschaftliche Instrumente. Sprich die Kosten müssen steigen.

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#Duisburg: Absperrung ohne Grund – #RuntervomGehweg

Wenn der Gehweg, wegen einer Baustelle gesperrt ist, so verstehe ich das ja sogar noch. Aber im letzten Jahr gab es mehrere Fälle, wo problemlos passierbare Gehwege ohne erkennbaren Grund gesperrt waren.

Ein Beispiel sieht man auf dem Bild, wo man Gehenden den Weg versperrt hat. Im abgesperrten Bereich ist nichts, was eine Sperrung erkennbar rechtfertigen würde. Auch gibt es an der Stelle, wo man die Fahrbahn überqueren soll keine Ampel. Es wurde also, aus meiner Sicht, rechtswidrig der fließende Fußverkehr behindert. Die Menschen sind dann auf den Radweg ausgewichen oder die Grünfläche.

Bei einer durchdachten Absperrung wäre das nicht passiert. Eigentlich müsste man bei so absurden sinnfreien Absperrungen hingehen und diese beseitigen, weil erkennbar nichtig.

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#Düsseldorf: Trendsport Extremfalschparken

Für einige Falschparker sind Gehwege oder Radwege zu einfach. Da greift man dann zu besonderer Raffinesse und inszeniert das Falschparken als Event, wie etwa eine in diesem Fall eine Ausstellung durch eine Autohaus in einer Einkaufspassage. Was hierbei allerdings verwundert ist der Umstand, dass die Eigentümer das mitspielen, denn schließlich wiegt so eine Blechkiste einiges. Ob das Gebäude so etwas aushält? Hat man da vorher den Statiker befragt? Wäre doch tragisch, wenn viele Menschen sterben müssten, weil eine KFZ im Gebäude steht.

Dazu kommen noch Flucht- und Rettungswege, denn schließlich geht von KFZ immer eine Brandgefahr aus.

Naja vielleicht ist das auch nur der peinliche Versuch eine Blechkiste, die niemand will aufzudrängen. Aber es gibt natürlich genügen Beispiele für extremes Falschparken. Etwa halb im Wohnzimmer durch die Wand oder im Fluss.

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Riesen Erfolg für Kidical Mass Aktionsbündnis: Nordrhein-Westfalen schafft Durchbruch für sichere Schulwege deutschlandweit – #Radvolution

Pressemitteilung: Kidical Mass Aktionsbündnis, Deutsches Kinderhilfswerk, VCD

Das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen erleichtert Kommunen ab sofort die Einrichtung von Schulstraßen. Der Erlass mit dem Titel „Sperrungen von Straßen für den Kfz-Verkehr im Nahbereich von Schulen“ ist eine bedeutende Maßnahme für mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen.

Für mehr Sicherheit für Schulkinder ist die Einrichtung von Schulstraßen in Deutschland bereits heute möglich. Beleg dafür ist ein im Dezember veröffentlichtes und jetzt finalisiertes Rechtsgutachten beauftragt von Kidical Mass Aktionsbündnis, Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW) und dem ökologischen Verkehrsclub VCD.
Dem Gutachten zufolge haben Kommunen vielfältige Möglichkeiten Schulstraßen einzurichten und diese nur für den Rad- und Fußverkehr freizugeben. Dennoch waren die Kommunen bislang zögerlich. Entsprechende Erlasse auf Landesebene fehlten. Das ändert sich jetzt!
Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland eine landesweite Regelung für Schulstraßen herausgegeben. Der Erlass empfiehlt eine Teileinziehung von Straßen und die Absperrung durch Poller oder Schranken.
„Das NRW-Ministerium hat Pionierarbeit geleistet. Andere Bundesländer werden bald folgen. Schulstraßen werden sich im gesamten Bundesgebiet verbreiten und Schulwege allerorts sicherer für Kinder machen“, sagt Simone Kraus, Sprecherin Kidical Mass Aktionsbündnis. Und ergänzt: „Schulstraßen sind Leuchtturmprojekte für aktive Mobilität von Kindern und ein wichtiger Bestandteil für die Mobilitätswende in Deutschland.“
Das ist ein großer Schritt in Richtung Vision Zero, also dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken, aber auch eine Aufforderung an die Bundespolitik schnellstmöglich eine wirkliche Reform von StVG und StVO umzusetzen. Den Erfolg führen die drei Organisationen auf das Schulstraßen-Rechtsgutachten und die Schulstraßen-Aktionstage in ganz Deutschland zurück. Erst Köln, dann Berlin, dann deutschlandweit: Mit Hilfe vieler engagierter Eltern und Initiativen wurden Schulstraßen im Rahmen von Aktionstagen erlebbar gemacht und haben das Interesse der Kommunen geweckt. Mittlerweile gibt es über zehn Kommunen, die Schulstraßen-Pilotprojekte ins Leben gerufen haben.
Kerstin Haarmann, VCD-Bundesvorsitzende ergänzt: „Dennoch ist eine Reform der Straßenverkehrsordnung unverzichtbar, um die Verkehrswende voranzubringen und kinderfreundliche Mobilität zu fördern. Wir fordern Schulstraßen auch im Bundesrecht zu verankern und die Regelungen zum Nachweis der Gefahrenlage (StVO § 45, Absatz 9) zu reformieren.“ Dieser Nachweis der Gefahrenlage ist bisher Voraussetzung, um überhaupt Eingriffe in den Straßenverkehr im Interesse der Sicherheit vorzunehmen.
Gerade deswegen sei der Erlass aus Nordrhein-Westfalen ein Riesenerfolg, so Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Mit dem Erlass machen wir einen sehr großen Schritt nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern es ist ein Meilenstein hin zur bundesweiten Verbreitung von Schulstraßen und damit zu mehr Sicherheit auf Schulwegen. Dieses Signal geht jetzt von Nordrhein-Westfalen aus: Schulstraßen werden kommen, zuerst in Nordrhein-Westfalen, bald schon in ganz Deutschland.“

Erlass Verkehrsministerium „Sperrungen von Straßen für den Kfz-Verkehr im Nahbereich von Schulen“ zum Download (PDF externe Seite)
Schulstraßen Rechtsgutachten zum Download (PDF externe Seite)

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#NRW: Anzahl der Parkplätze unbekannt beim Verkehrsministerium – #Motonormativity

Vor einiger Zeit hat der Petitionsausschuss des Landtages behauptet:
„Das Parken ist daher in der Regel ohnehin nicht entgeltfrei.“
Wenn man so eine Behauptung äußert sollte man natürlich sehr sicher in der Sache sein. Da der Petitionsausschuss leider nicht dem UIG/IFG zu unterliegen scheint, habe ich mich an Verkehrsministerium gewandt, um hier mal an Zahlen zu kommen, da mich die Antwort verwundert hat. Eine Einschränkung auf bestimmt Bereiche war bei der Antwort des Petitionsausschuss nicht gegeben.

Es hat leider länger gedauert, bis ich eine Antwort bekam. Es wurde geäußert:
„dass die Zuständigkeit für die Festlegung der Gebühren für das Parken auf öffentlichen Wegen und Plätzen den Gemeinden als örtliche Ordnungsbehörden gemäß § 4 Satz 2 der Verordnung über Zuständigkeiten im Bereich Straßenverkehr und Güterbeförderung i. V. m. § 6a Absatz 6 Satz 2 und 4 Straßenverkehrsgesetz übertragen worden ist. In diesem Rahmen obliegt es den Gemeinden, selbst zu entscheiden, welche Parkplätze mit Gebühren belegt werden und welche nicht.“

Dies ist natürlich erst einmal die Rechtsgrundlage, dass die Gemeinden hier den Ton angeben. Dies ist auch soweit okay und nachvollziehbar. Was dann allerdings verwundert ist der zweite Teil der Antwort:
„Angesichts dieser Delegation auf die unterste Verwaltungsebene liegt der Landesregierung eine Auflistung der Parkgebühren in den nordrhein-westfälischen Kommunen nicht vor. Insofern kann die Landesregierung auch keine belastbaren Angaben machen, wie hoch der Anteil der gebührenpflichtigen öffentlichen Parkplätze in den nordrhein-westfälischen Innenstädten ist.“

Dabei ging meiner Frage nicht nur um Innenstädte, sondern allgemein. Aber vermutlich musste man diese Einschränkung machen, um den Petitionsausschuss nicht schlecht dastehen zu lassen. Denn schließlich wäre damit belegt, dass der Petitionsausschuss nicht die Wahrheit geschrieben hat. Das hätte mich auch vor der Antwort schon sehr gewundert. Weil nur kleine Teile der Stadtfläche überhaupt gebührenpflichtig sind. Aber im Gegensatz zum Petitionsausschuss behaupte ich halt nicht einfach etwas, sondern recherchiere Fakten. Und Fakt ist, dass die Parkfläche gar nicht genau bekannt ist, um eine Aussage zu machen, welche Anteil der Parkplätzen kostenpflichtig ist, wobei diverse Stellen belegen, dass die Preise für die Lagerung von KFZ viel zu billig sind. Aber wegen der Motonormativity lehnt man natürlich alles ab, was der AUTOkratie zuwider laufen würde.

Ich finde das für die Demokratie sehr bedenklich, wenn man mit unsauberen Begründungen etwas ablehnt. Zumal das unter Schwarz-Grün war, man also eigentlich von zumindest etwas Verkehrswende ausgehen sollte.

Die Parkgebühr auf Rad- und Gehwegen beträgt mind. 55 €

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#Arschparken: Carglass blockiert, Carglass grenzt aus – #Fußverkehrsfluss

Immer wieder stößt man auf Extremfälle von Falschparken, Arschparken ist immer dann, wenn man besonders dreist und rücksichtslos andere behindert oder gefährdet.

An der Stelle stand ein Fahrzeug, was man sowohl vom Nummernschild her, wie auch durch die Beschriftung als ein Fahrzeug von Carglass identifizieren kann. Dieses stand vor einem abgesenkten Bordstein und wohl auch weniger als 5 m von der Einmündung entfernt. Dazu kam noch, dass vor dem Fahrzeug der Bereich leer war.

Derartige Bordsteinabsenkungen sind natürlich nicht zum Spaß da, sondern brauchen Menschen mit Rollstuhl. Während man einen Rollator vielleicht noch anheben kann ist das bei einem erwachsenen Menschen im Rollstuhl ziemlich schwer.

Ich weiß ja nicht, was für ein Image Carglass vermitteln will, aber aus meiner Sicht ist die Firmenpolitik nicht auf Rücksicht im Straßenverkehr ausgelegt. Vielmehr scheint man rücksichtslos der Motonormativity zu frönen.

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Gegen dumme Behauptungen von Autofahrenden – #Radvolution #Natenom #Autopolizei

Regelmäßig behaupten Autofahrende dumme Sachen, bei Facebook, murX (früher Twitter) usw., da es Unsinn ist denen immer wieder diese selben Dinge hinzutippen, mache ich das nur einmal und poste dann diesen Link. Ich werde hier vermutlich auch weitere abstruse Argumente entkräften.

1. Nummernschild am Fahrrad
Regelmäßig behaupten Autofahrende, dass ein Nummernschild am Fahrrad etwas ändern würde. Dagegen gibt es sogar zwei Argumente. Erstens fahren ständig Eyscooter falsch über Geh- und Radwege. Das Nummernschild scheint daran nichts zu ändern. Viel wichtiger ist aber, dass Autofahrende alle ein Nummernschild haben und sich trotzdem ständig falsch verhalten.

2. Fahrradführerschein
Auch beliebt bei Autofahrenden einen Führerschein für Radfahrende fordern. Dabei belegt doch der Umstand, dass so viele einen Autoführerschein und sich trotzdem nicht an die Verkehrsregeln halten, dass es nicht so viel ändern würde, wenn überhaupt. Zumal der Autoführerschein nur einmal gemacht wird und danach nichts mehr. Dies wurde sogar vom Autolobbyverein ADAC bestätigt.

3. Subventionen für KFZ
Ganz beliebt ist auf die vielen Steuern, die Autofahrende alles zahlen würden, zu verweisen wenn es darum geht die Subventionen für KFZ zu streichen. Einer hat sogar mal die Autoindustrie angeführt, dass die so viele Steuern zahlen würde und man deshalb alles kostenlos haben müsste. Tja die Gratismentalität ist weit verbreitet bei Autofahrenden, die oft gar nichts und teilweise nur Peanuts zahlen. Es gibt diverse Stellen, wo man die erheblichen Subventionen nachlesen kann. Etwa 5000 € im Jahr für einen Kleinwagen, an viel zu wenig Stellen werden Parkgebühren genommen, sodass nur 23 % der Kosten wieder reinkommen. KFZ zerstören Straßen und Brücken und erzeugen auch durch Fehlverhalten Folgekosten in Milliardenhöhe. U. a. werden Rad- und Gehwege durch KFZ erheblich beschädigt. Ansonsten würden diese deutlich länger halten. Und der ADFC bringt es auf den Punkt:
„Der Vergleich zeigte, dass das Fahrrad einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen von 30 Cent pro Kilometer hat. Während Autofahrer 20 Cent Kosten pro Kilometer erzeugen, die derzeit nicht durch Steuern und Abgaben gedeckt sind.“
Sprich Autofahren kosten die Gesellschaft viel. Ich bin dafür, dass diese Kosten vollständig durch die Verursacher getragen werden.

4. Rote Ampel
Ja Radfahrende fahren teilweise bei Rot, machen Autofahrende auch, nur mit dem Unterschied, dass Autofahrende dadurch Dritte gefährden, während Radfahrende, die das machen entweder suizidal veranlagt sind oder gerade nicht, weil sie genau wissen, dass die meisten „Unfälle“ bei Grün eintreten. Oder die Ampeln sind so blöd geschaltet, dass man gar nicht mehr so schnell anhalten kann.

5. Kein Licht
Wer ohne Licht fährt ist dumm und selbstmörderisch, ist aber keine Entschuldigung für Fehlverhalten von Autofahrenden. Ein KFZ ist deutlich gefährlicher bei Fehlverhalten und richtet deutlich mehr Schaden an.

6. Es ist immer überhöhte Geschwindigkeit
Wenn es zu einer Kollision kommt, da war zumindest eine Unfallpartei zu schnell. Zu schnell heißt immer, dass die Geschwindigkeit so hoch war, dass man nicht mehr rechtzeitig anhalten könnte, was laut StVO allerdings Pflicht ist. Man darf nur so schnell fahren, dass man jederzeit rechtzeitig anhalten kann. Und gerade jene, die ständig auf das angebliche Fehlverhalten von Radfahrende hinweisen, müssen sich an die Nase packen, denn wenn das Fehlverhalten bekannt ist, muss dies natürlich beim eigenen Fahrverhalten berücksichtigt werden. Sprich man muss langsamer und vorsichtiger fahren. Tut man dies nicht klingt das für mich nach Vorsatz.

7. Pseudoprävention: Glitzerkleidung und Westenwahn
Besonders nervig sind die Pseudopräventionskampagnen von Behörden und anderen Stellen, die Warnwesten empfehlen, damit Autofahrende weiterhin rasen können. Dabei sagt StVO § 3 ganz klar, dass man nur so schnell fahren darf, dass man rechtzeitig anhalten kann. Wenn man Radfahrende oder Gehende nicht sehen kann, wenn die normale Kleidung tragen, dann muss langsamer gefahren werden.

8. Übersehen
Viele Pressemeldungen der Autopolizei schreiben etwas von Übersehen. Scheinbar will man neutral klingen in Wirklichkeit heißt das vermutlich meistens, dass die Autofahrende mit dem Handy gespielt haben oder sich auf andere Art haben ablenken lassen. Ein Sehtest wäre aber trotzdem zu empfehlen.

9. Die Unfallzahlen gehen runter
Eine sehr dumme Ansicht. Weniger „Unfälle“ gibt reicht nicht. Nimmt soll schwer verletzt oder gar getötet werden und das am besten ab sofort. Jeder Tod ist einer zu viel und wer das als Schicksal im Verkehr hinnimmt, hat keine Ahnung von Prävention und VisionZero. Unfälle passieren nicht einfach, sie werden durch Inkompetenz/Unwilligkeit bei Behörden und Fehlverhalten im Verkehr verursacht.

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#Essen: Ordnungsamt stört Fußverkehrsfluss an Engstelle – #RuntervomGehweg

Nach StVO dürfen Gehende nur mit einem Mindestabstand von 1,5 m überholt werden. Alleine schon deshalb ist es fragwürdig mit einem größeren Fahrzeug in eine Fußgehzone zu fahren. Nach fragwürdiger war die Handlung des Ordnungsamtes in Essen an der riesigen Baustelle im Bereich des ehemaligen Kaufhofgebäudes am Hauptbahnhof in die Entstelle zu fahren und dann zu wenden. Dies hat nicht nur den Fußverkehrsfluss erheblich gestört, sondern auch Gehende gefährdet, da gerade in so einem Bereich auch mit plötzlich hervorkommenden Kindern gerechnet werden muss. Nicht wenige „Unfälle“ entstehen durch Rückwärtsfahrt.

Das Ordnungsamt hat zwar zu einem gewissen Grad Sonderrechte, allerdings an dieser Stelle aus meiner Sicht dagegen verstoßen. Man stellt sich zudem die Frage, was diese Aktion sollte in eine Engstelle einzufahren und dann auch noch zu wenden. Ist man beim Ordnungsamt zu bequem sich mal zu bewegen und das Fahrzeug so abzustellen, dass es niemanden behindert? Oder ist es Dominanzverhalten nachdem Motto ich KFZ du nur zu Fuß?

Aus Essen bekomme ich regelmäßig bei Twitter (heute murX) mit, dass es dort mit dem Verkehr nicht so gut läuft, weil die Behörden nicht ihren Verpflichtungen nachzukommen scheinen. Ob das vielleicht an einer Automentalität liegt?

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#Wuppertal: Photovoltaik auf Parkplätzen

Es wird viel Platz für die Lagerung von KFZ verschwendet. Dieser Fläche zumindest ein wenig Sinn zu geben, geht darüber, dass man Photovoltaik darüber installiert.

Zudem wissen die meisten, dass sich die KFZ im Sommer an den Stellen drängeln, wo es Schatten gibt. Sprich sogar die gelagerten KFZ hätten einen Vorteil davon.

In Wuppertal an der Universität sah ich eine derartige Anlage. Wobei hier der Aufwand durch die Ständer deutlich höher erscheint. Vermutlich gibt es auch Varianten mit weniger Aufwand.

Ladesteckdosen für E-KFZ sah ich allerdings keine dort.

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Bewegung von Schildern auf Gehwegen verhindern – #RuntervomGehweg #Verkehrssicherheit

Schon mehrfach wurden Rad- und Gehwege durch Schilder blockiert oder zumindest unzulässig eingeschränkt. Ich sehe das als gefährlichen Eingriff in den fließenden Verkehr nach StGB bzw. als den Versuch.

Eine Ausrede, die man dort hört ist, dass die Schilder durch Dritte bewegt worden wären und deshalb im Weg stehen würden. Dies mag vielleicht sogar stimmen, denn schließlich kann man dies selbst nicht beurteilen, wenn man dort nicht ständig ist.

Es gibt aber eine gute Methode zu dokumentieren, wie man die Schilder aufgestellt hat, sodass hinterher niemand sagen kann, dass die bewegt worden wären. Sehr simpel und zugleich sehr effektiv durch eine Markierung des Schildfußes mit Sprühkreide. Wobei es natürlich auch ging, dass man gar keine Schilderfüße benutzt, sondern die Schilder direkt an vorhandene Infrastruktur anbringt. Etwa Laternenmaste. Seltsamerweise scheint man lieber die Behinderung zu wählen, als die Verkehrssicherheit. Möglicherweise stellt man hier auch Kosten über Verkehrssicherheit oder man denkt in der zuständigen Behörde nicht mit.

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#Datenschutz: Warum will #Sparkasse #Duisburg die Zustimmung wirklich?

Es ist erstaunlich, mit welcher Dreistigkeit manche Banken vorgehen, um die Zustimmung zur Datenausbeutung zu bekommen. So erreichte mich jüngst ein Fall der Sparkasse Duisburg, welches auf vielfältige Weise zur Zustimmung verleiten soll.

Schon auf dem Eingangschreiben steht:
Ja zum Datenschutz! Bitte geben Sie uns kurzfristig Ihre gewünschte Einwilligung“
Man erweckt als neben den Eindruck etwas Positives im Sinne des Datenschutz zu tun, zugleich den Eindruck von hoher Dringlichkeit.

Auch wird so getan, als würden die Daten bereits heute so verwendet und man können nun darüber entscheiden, dass dies zukünftig anders gemacht werden solle. Da bin ich skeptisch. Insgesamt wird der Eindruck erweckt, dass es eine Formalie wäre, der man wie bei Facebook einfach zustimmt.

Zudem wird nur vage etwas von aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen behauptet, allerdings ohne konkreten Bezug, was genau gemeint ist.

In der Einwilligung selber steht dann aber etwas davon, dass man die Ziele und Wünsche noch besser kennenlernen wolle. Das steht natürlich im Widerspruch zum Text im Anschreiben.

Weiter geht es dann mit mehreren Rubriken:
– A. Analyse der Daten zur Person
– B. Analyse der Daten bei Nutzung von digitalen Angeboten der Sparkasse und deren Verbundpartern
– C. Analyse von Daten aus dem Zahlungsverkehr
– D. Informationen zu Produkten und Aktionen
– E. Datenaustausch der Sparkasse mit Ihren Verbundpartnern

Die Analyse der Daten zur Person, geht darüber hinaus, was für die einfache Abwicklung von Bankgeschäften notwendig ist. Man kann dem Text entnehmen, dass es wohl ausschließlich um Beratung zu Finanzprodukten geht. Der Punkt D ist sogar eine untergeschobene Werbezustimmung, die eigentlich gar nichts bei einer angeblichen dringlichen Datenschutzangelegenheit zu suchen hat und schon gar nicht so einfach mitten drin.

Auf einem dem Schreiben beigelegten Flyer heißt es:
„Geben Sie uns Ihr „Ja“ zum Datenschutz und zum Schutz vor unlauterem Wettbewerb.
Denn Ihre Daten sollen auch weiterhin vertraulich behandelt und ihr Privatsphäre geschützt werden.“

Es ist schon erstaunlich mit welcher Dreistigkeit man hier den Datenschutz missbraucht um ein Werbeeinverständnis zu erzielen. Insbesondere der letzte Satz erweckt den Eindruck, als wären die Daten ansonsten in Gefahr, nicht mehr vertraulich behandelt zu werden.

Da die Zustimmung auch an den Terminals gegeben werden können soll, kann ich mir vorstellen, dass man auch hier dazu gedrängt werden soll der Datennutzung für Werbezwecke zuzustimmen.

Im Inneren des Flyers steht dann:
„Nun verlangen die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen jedoch eine Anpassung. Denn zukünftig benötigen wir Ihre ausdrückliche Einwillige, damit wir auch weiterhin so sorgsam wie bisher Ihre Daten nutzen können. Diese bleiben ebenso wie Ihre Privatsphäre wie gewohnt geschützt.“

Allein schon durch den Umstand, dass das Schreiben nicht klarstellt, dass es hier um eine erweiterte Nutzung der Daten für Verkaufs- und Werbezwecke geht, dürfte aus meiner Sicht diese Einwilligung unwirksam machen, da die Zustimmung freiwillig und informiert abgegeben werden muss. Viele Formulierungen erwecken allerdings einen Eindruck von unterschwelligen Zwang. Auch die bewusste Wahl von einem grünen Formular, wo alles vorangekreuzt ist und nur noch unterschrieben werden muss und einem roten Formular, wo es keine Kreuze gibt, wirkt wie geschickte Farbpsychologie.

Aus meiner Sicht ist das ganze Schreiben eine einzige Unverschämtheit, die einer seriösen Bank nicht würdig ist. Ich würde mir in der Situation überlegen, ob ich weiterhin mit dieser Bank zusammenarbeite.

Ich habe die Sparkasse Duisburg angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. Bis zum Redaktionsschluss ging keine Stellungnahme ein.

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#Duisburg: Gedenkfahrt für #Natenom

Der ADFC Duisburg veranstaltet zum Gedenken an von einem Autofahrer getöteten Fahrradaktivisten eine Demo.

Sonntag, 11. Februar,
14 Uhr
Lebensretter-Brunnen, Königstr. 13, 47051 Duisburg

Mehr dazu hier.

Natenom Trauerlogo

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#Duisburg: Unseriöse Köderaktion mit Amazongutscheinen der Stadtwerke

In der Jahresrechnung Wasser wird einem ein Amazongutschein versprochen, wenn man sich für den Online-„Kundenservice“ registriert. Erst auf der Seite findet sich der Hinweis, solange der Vorrat reicht, wobei nicht klar wird, wie viele Gutscheine das sind. Das ist unseriös nicht von vornherein mit offenen Karten zu spielen.

Für mich klingt das nicht viel anders, als bei unseriösen Datensammelaktionen, wo ein Gewinn versprochen wird, den man am Ende natürlich nicht bekommt.

Wenn es keine Gutscheine mehr gibt, müsste folgerichtig unverzüglich der Hinweis auf Gutscheine entfernt werden. Stellt sich die Frage, ob man dies auch macht oder eine Anzahl der noch verbleibenden Gutscheine anzeigen würde.

Dass man für die weiteren Informationen sogar ein PDF runterladen muss, statt einfach eine Unterseite zu öffnen, deutet auch eher auf unseriös hin.

Ich würde es zwar ohnehin nicht machen, weil ich keinen Bock auf noch mehr Passworte habe und eine einloggpflicht. Zumal man auch nicht auf die Datensicherheit von Unternehmen vertrauen kann.

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#Autopolizei #Dortmund unterstellt #Autohass nach Frage zu Verkehrssicherheit – #VisionZero #Natenom #Radvolution

Seitdem ein Autofahrer Natenom getötet hat, sehe ich die Thematik Autopolizei, also eine Polizei, die sich primär für die Interessen von Autofahrenden einsetzt und/oder keine Ahnung von den Verkehrsregel hat, deutlich kritischer.

Am 05. Februar postete die Polizei Dortmund bei murX (früher Twitter) einen Hinweis auf die Tötung einer Fußgängerin durch zwei Autofahrende. Dabei wurde die Fußgängerin (68) an einem Fußgängerüberweg zuerst von einer 41-jährigen angefahren und dann von einem 33-jährigen überrollt.

In dem Feed dazu las ich auch etwas von Zebrastreifen. Wenn dem so wäre, müsste man hier Vorsatz annehmen, da es klare Vorgaben für Zebrastreifen gibt.

Wie üblich behauptet die Polizei unklare Ursache, dabei ist offensichtlich, dass die Geschwindigkeit zu hoch war, da nicht rechtzeitig gestoppt werden konnte.

Sicherlich auch als Reaktion auf den Tod von Natenom fragte jemand, etwas emotionaler, was denn die Polizei zur Prävention tun würde. Was aber nicht verwunderlich ist, wenn man durch Gefahrenquelle Nr. 1 KFZ ständig in Lebensgefahr schwebt.

Die Autopolizei Dortmund antwortete daraufhin mit folgendem Text:
„Es handelt sich hier um einen Unfall, also ein ungewolltes Ereignis. Nutzen Sie die Energie, die Sie in den Hass auf Autofahrer investieren, besser für etwas konstruktives.

Eine extrem freche und unsouveräne Antwort auf die Frage, was die Polizei denn für Verkehrssicherheit tun würde. Mag sein, dass die Fragestellung provokant war, aber aus der Frage nach Prävention „Autohass“ zu konstruieren kann eigentlich nur Autopolizei sein. Denn wie schräg muss eine Behörde drauf sein, um so etwas zu unterstellen. Aber natürlich fühlte sich da sicherlich jemand auf den Schlips getreten, weil man die schlechte Arbeit der Polizei bei Prävention und VisionZero hinterfragt.

Warum es mit VisionZero nicht klappt kann man dann einem weiteren Posting der Autopolizei Dortmund entnehmen:
„Die Polizei Dortmund betreibt seit Jahren Verkehrsunfallprävention. Das fängt bei den Kleinsten mit dem Fußgängerführerschein an und endet beim Rollatortraining für Seniorinnen und Senioren.“

Da waren auch noch weitere Beispiele, aber alle haben nach meiner Ansicht gemeinsam, dass man nicht bei der Gefahrenquelle KFZ/Person am Steuer ansetzt, sondern bei den Opfern von KFZ-Gewalt. Und wenn genau diese schlechte Prävention hinterfragt wird, wird Autohass unterstellt?

Da hat wohl jemand bei der Polizei nicht im Verkehrsrecht aufgepasst. Sicherheit steht an erster Stelle laut StVO. Und Sicherheit erreicht man nicht indem man Kriminelles Verhalten verharmlost oder unterstützt. Es ist ganz gewiss kein Autohass, wenn man verlangt, dass man Sicher und Gesund von A nach B kommen kann ohne ein KFZ zu nutzen. Es ist ganz sicher kein Autohass, wenn man erwartet, dass die Polizei ihre Arbeit ohne Autobrille macht. Es ist ganz sicher kein Autohass, wenn man erwartet, dass jene mit dem größten Gefahrenpotential sich besonders gut an Regeln halten.
Aber solange man Autopolizei hat, muss man alles was von denen als Prävention verkauft wird tiefgehend hinterfragen!

Symbolbild für Autopolizei, Parken auf Radweg

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#Baustellenärger: Gehwegblockierung durch Absperrung in Duisburg Rheinhausen – #RuntervomGehweg

Neben der Gaterwegbrücke ist eine Baustelle. Dort will man scheinbar eine neue Lagereinrichtung bauen. Natürlich ist die Baustelle eingezäunt. Das ist grundsätzlich richtig und natürlich notwendig, was allerdings falsch läuft ist die Art und Weise der Absperrung entgegen der Vorgabe für Baustellen.

Denn auf dem Gehweg verbleiben stellenweise weniger als 1 m, obwohl das nicht zulässig ist. Man könnte dies natürlich wieder der Stadt melden, aber ändern würde sich dadurch nichts. Die Rechtsdurchsetzung in Hinblick auf Vergehen gegen Gehende und Radfahrende ist durch die Bank weg mangelhaft. Deshalb mache ich das einfach öffentlich. Kann man ruhig als Bewerbung für den nächsten Pannenflicken sehen.

Scheinbar ist die Mehrheit der Politik mit dem KFZ unterwegs und glaubt, dass alle andere das ebenso halten. Entsprechend fällt regelmäßig die Wertschätzung für Radfahrende und Gehende in der Praxis aus. Der Mangel an Rechtskenntnis und Rechtsdurchsetzung ist eklatant und man muss nicht danach suchen, sondern findet bei Alltagswegen ständig Beispiele.

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Warum wirbt #murX (früher Twitter) für Visegràd 24? – #Fakenews

Seit der Übernahmen durch Musk wirbt das Ego für sich selbst, aber auch andere Stellen, wie etwa Visegrad 24.

Wenn ich das richtig sehe, scheint das eine fremdsprachige Seite zu sein, die Nachrichten verbreitet. Allerdings finden sich Online unfundierte Indizien, die Fakenews andeuten. Eine fundierte deutsche Quelle gibt es nicht. Allerdings gibt es bei Wikipedia in Englisch Hinweise, dass es sich um eine rechte Fakenewsschleuder zu handeln scheint.

Aus zwei Gründen bin ich eher geneigt den Vorwürfen gegen diese Seite zu glauben:
1. Elon Musk wirbt dafür, aufgrund seiner politischen Einstellung, was ein deutliches Indiz für Unseriös ist.
2. Man findet nichts darüber, dass die Seite seriös ist, keine Zitate durch seriöse Stellen.

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#NRW erlaubt #Schmutzstreifen außerorts – Farbe ist keine Infrastruktur – #Radvolution

Wie ich erfuhr war das Verkehrsministerium NRW der Meinung, dass Schmutzstreifen außerorts eine gute Idee wären. Wer den Erlass vollständig lesen will, wird hier fündig.

Wenn es keinen Radweg gibt, gibt es auch keinen Fußweg, dass heißt dass sich die Frage stellt, wie der Fußverkehr sich zu verhalten hat. Innerorts findet sich in Bereichen mit einem Schmutzstreifen immer ein Gehweg, sodass sich diese Frage nicht stellt, außerorts hätte man sowohl in der Untersuchung (siehe unten), wie auch im Erlass an diesen Punkt denken müssen. Mir ist klar, dass in der StVO steht am Fahrbahnrand dem Fahrzeugverkehr entgegen. Allerdings könnte es sein, dass einige auf die Idee kommen, dass sie nicht auf dem „Radweg“ laufen dürfen. Dass man diesen Aspekt gar nicht betrachtet hat, ist ein massives Versäumnis, was den Erlass aus meiner Sicht rechtswidrig macht.
Aber Schmutzstreifen sind aus meiner Sicht ohnehin eine schlechte Idee.

Zumindest hat man festgelegt, dass keine Schmutzstreifen bei Tempo 100 zulässig sind.

Allerdings liegt man daneben, wenn man diese Vorgabe macht:
„Es ist Sorge dafür zu tragen, dass der unter § 5 Absatz 4 StVO vorgeschriebene Mindestseitenabstand von 2,00 m für das Überholen mit Kraftfahrzeugen von zu Fuß Gehenden, Rad Fahrenden und Elektrokleinstfahrzeug Führenden überall eingehalten werden kann.“
Nicht nur der Mindestabstand muss eingehalten werden können, auch der Höchstabstand, der für LKW gemäß Rechtsprechung höher ist als für PKW. So gilt innerorts für LKW bereits 2 m als Mindestabstand, aufgrund der höheren Geschwindigkeit außerorts dürfte sich dieser Abstand wohl noch einmal erhöhen. Diese Rechtsprechung dürfte den üblichen Kommunalbeschäftigten wohl kaum geläufig sein.

Auch will man ein häufiges Ausweichen auf den Schmutzstreifen im Begegnungsfall vermeiden, macht aber seltsame Vorgaben für die Straßen. So soll die Kernfahrbahn nur 3,70 m zwischen den nach Ansicht von Verkehrsministerium 1,50 m breiten Schmutzstreifen ausreichend sein. Bereits bei weniger als 7 m Fahrbahnbreite sollen Schutzstreifen zum Einsatz kommen. Wie das aussieht kann man in Duisburg am Flutweg sehen. Die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke darf höchsten 4.000 Kfz/24h betragen, allerdings sei auch hier der Flutweg als Negativbeispiel angeführt. Da sich der Verkehr nicht gleichmäßig über den Tag verteilt, gibt es Zeiträume in denen es zu extrem vielen Begegnungsfällen kommt. Und dann erlaubt man in Ausnahmen sogar noch mehr KFZ. Ein Vorgabe für die maximale KFZ-Zahl pro Stunde fehlt, obwohl das ein relevanter Parameter ist.

Auch hat man nicht auf die „Ergebnisse des Modellprojekts Schutzstreifen außerorts“ hingewiesen. Vielleicht auch deshalb, weil man Erkenntnisse aus dem Abschlussbericht ignoriert hat. So kann man dem Bericht entnehmen, dass in den Niederlanden die Höchstgeschwindigkeit auf Straßen mit Schmutzstreifen überwiegend nur 60 km/h ist.

Die Erkenntnisse aus dem Bericht für außerorts decken sich überwiegend mit den Beobachtungen, welche ich innerorts am Flutweg machen konnte.

Nur beim Thema Geschwindigkeit weiß ich nicht, wie die KFZ vorher gerast sind. Der Bericht merkt:
„Das Geschwindigkeitsniveau ist insgesamt vorher wie nachher deutlich zu hoch.“
und
„Auf den Strecken mit verringerter zulässiger Höchstgeschwindigkeit liegt der Anteil der Übertretungen zwischen etwa 60 und 90 %.“
an. Das heißt viele halten sich nicht an die Verkehrsregeln und gefährden dadurch Dritte. Schmutzstreifen werden an diesem kriminellen Verhalten, die Gefährdung Dritter billigend in Kauf zu nehmen, nichts ändern.

Sehr bedenklich ist dieser Punkt:
„Beim Überholen traten im Vorher-Nachher-Vergleich geringere Seitenabstände zwischen Pkw und Rad auf (im Mittel Verringerung um 0,10 m auf 1,45 m). Dies entspricht auch den Erkenntnissen aus anderen Untersuchungen zu Schutzstreifen (vgl. Kap. 3).“
Ohne Schmutzstreifen ist der Seitenabstand sogar größer als mit, dass heißt die Gefährdung erhöht sich durch den Schmutzstreifen erheblich. Vordem Hintergrund, dass viele Polizeibehörden gar nicht oder zu selten die Seitenabstände kontrollieren, ist dies ein sehr bedenkliches Ergebnis, was durchaus für mehr Tote und Verletzte sorgen kann.
Die Situation verschärft sich sogar noch für schmale Straßen mit vielen KFZ:
„Auf schmalen Strecken mit höherer Kfz-Belastung (Kfz/d > 2.000 Kfz/Tag) wurden in der Nachher-Situation deutlich höhere Anteile von als kritisch einzuschätzenden Abständen unter 1,0 m gemessen.“
was nur logisch ist, weil KFZ-Fahrende ungeduldig sind und schnell vorbei wollen und da nicht kontrolliert wird, lohnt sich Rücksichtnahme auch nicht. Man erkennt an diesem Punkt deutlich, dass Schmutzstreifen, Radfahrende gefährden. Berücksichtigt wurde dies im Erlass des Verkehrsministerium NRW nicht.

Der Bericht ist zwar von 2017, aber ob sich die Kenntnislage inzwischen deutlich verbessert hat, darf bezweifelt werden.
„Die Kenntnis der Regelung „Schutzstreifen“ ist den meisten befragten Personen nicht hinreichend klar. So gaben 44 % der befragten Kfz Fahrenden an, man dürfe den Schutzstreifen befahren, müsse aber auf den Radverkehr achten. Nur ein Drittel gab korrekt an, dass der Streifen nur bei Bedarf befahren werden darf.“
Und da es auch keine regelmäßigen Schulungen für Autofahrende gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies irgendwann mal alle wissen sehr gering. Frühestens wäre das denkbar, wenn alle, die vor der Einführung von Schmutzstreifen den Führerschein gemacht haben, nicht mehr Leben bzw. nicht mehr fahren.

Man folgert im Bericht aus weniger Unfällen eine positive Wirkung des Schutzstreifens, obwohl dieser Effekt überwiegend auf geringere Geschwindigkeit zurückzuführen sein dürfte.

Was der Bericht mit dieser Aussage, sagen will, erschließt sich mir nicht:
„Die Videobeobachtungen zeigen eine vollständig regelkonforme Nutzung der Schutzstreifen durch die „echten“ Rad Fahrenden.“
Da es keine Vorgaben zur Nutzung des Schutzstreifens für Radfahrende gibt, dies also rein freiwillig ist, gibt es auch keine regelkonforme Nutzung. Kann es gar nicht geben. Was will man damit also sagen? Haben die Autoren auch nicht den Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radweg verstanden?

Sogar der Bericht selbst kommt zu dem Schluss:
„Als sicherheitsrelevantes Problem im Zusammenhang mit der Markierung der Schutzstreifen ist das häufigere Auftreten verringerter Seitenabstände von Kfz beim Überholen von Rad Fahrenden in einem potenziell kritischen Bereich bei der Kombination hoher Kfz-Verkehrsstärken mit schmalen Fahrbahnen zu werten. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der hohen gefahrenen Geschwindigkeiten auf den Strecken als kritisch zu werten.“
Dies würde aber in einem Erlass, der Schmutzstreifen außerorts erlaubt, die Konsequenz haben müssen, dass in dem Bereich eine erhöhte Kontrolldichte zur Einhaltung des Seitenabstandes etabliert werden muss. Wenn aber die Polizei Kontrollen verweigert, dürfte man eigentlich keine Schmutzstreifen anordnen, weil dies ansonsten die Gefährdung erheblich erhöht. Ich würde wetten, dass die Stadt Duisburg es trotzdem machen würde.

Und letztendlich heißt es auch:
„Für Kfz-Verkehrsstärken über 4.000 Kfz/Tag können aufgrund des Untersuchungsansatzes keine Empfehlungen gegeben werden.“
Dennoch erlaubt der Erlass genau das und ohne das man erkennt, wie man dort zu diesem Schluss gelangt ist. Man gewinnt den Eindruck, dass es hier um das Erreichen des politischen Ziels einer bestimmten Anzahl von Radwegen geht und alles andere, wie etwas Verkehrssicherheit da nebensächlich ist. Wie auch schon den S-Pedelec-Erlass so ist auch der Schmutzstreifenerlass ganz sicher kein Indiz für eine nachhaltige Verkehrswende.

In diesem Sinne: Farbe ist keine Infrastruktur!

Beispiel für einen Schutzsreifen innerorts

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#Duisburg: Warum lügt die Stadt beim LKW-Verkehr? – #Autoschwurbelstadt #Duisport

In WD 5 – 3000 – 031/20 „Straßenrechtliche Fragen zur Widmung und Abstufung“ stehen einige sehr interessant Punkte, welche die Stadt bei ihren Begründungen, warum ein LKW-Fahrverbot angeblich nicht ginge, völlig unerwähnt lässt. Straßenrecht ist nicht das gleiche wie Straßenverkehrsrecht.

Man argumentiert seitens der Stadt Duisburg immer nur mit der Straßenverkehrsordnung, lässt aber unerwähnt, dass es nach Straßenverkehrsrecht durchaus möglich wäre, den Status einer Straße über die Widmung bzw. die Änderung der Widmung (Einziehung/partielle Einziehung) anzupassen.

Es Bedarf dafür natürlich einer Begründung, die allerdings anders, als diese bei § 45 der StVO der Fall ist auch mit übergeordneten Gründen, wie etwa einem LKW-Routenkonzept begründet werden könnte. Machbar wäre es so zum Beispiel bestimmte Bereiche der Stadt vom LKW-Durchgangsverkehr auszuschließen. Vielleicht ist dies auch der Grund warum man bisher kein LKW-Routenkonzept beschlossen hat.

Dies geht ähnlich auch aus einem Rechtsgutachten zu Schulstraßen hervor, welches mir vorliegt. Grundlage ist natürlich eine Verkehrskonzept in dessen Rahmen man dann die Durchfahrt regelt. Allerdings weigert man sich bei der Stadt LKW beim aktuelle in Arbeit befindlichen Verkehrskonzept zu regeln. Stellt sich die Frage, wer Duisburg regiert. SPD und CDU oder Duisport?

Man gewinnt auf jeden Fall den Eindruck, dass es entweder am politischen Willen oder mangelhafter Kenntnis der Rechtsmaterie scheitert die Stadtteile vom LKW-Verkehr zu entlasten. Zulässig wäre es und auch machbar. Die verlinkte Ausarbeitung zeigt jedenfalls auf, was zulässig ist. Im Prinzip könnte zum Beispiel die Bezirksvertretung Rheinhausen ein LKW-Routenkonzept für Rheinhausen beschließen und in diesem Rahmen zugleich beschließen, dass alle Straßen, die keine LKW-Durchgangsstraßen sind für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. SPD und CDU Rheinhausen feiern sich stattdessen für Tempo 30 bei Nacht auf der Jägerstraße, was eher ein Zeichen für Unfähigkeit ist.

LKW-Durchgansverkehr in Rheinhausen stoppen

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#Duisburg: Und noch ein Dooringradweg mit rechtswidrigem Gehwegparken – #Autoschwurbelstadt #Vonovia #RuntervomGehweg

Egal, wo man in der Autoschwurbelstadt Duisburg unterwegs ist, man stößt immer wieder auf Verstößt gegen die Verkehrsordnung durch Personen und die Stadt. So auch auf dem Weg vom Bahnhof nach Duissern.

Dort parken KFZ auf dem Gehweg, wenn ich die Schilder richtig gesehen habe, sogar mit Erlaubnis der Stadt. Das Parken findet auch hier direkt rechts neben dem Radweg statt, der damit nicht mehr nutzungspflichtig ist, da offensichtlich ist, dass man einen Bereich, in dem Dooringgefahr besteht nicht zum Radfahren nutzen kann.

Allerdings ist dies nicht der einzige Fehler, welche die Stadt hier gemacht hat. Denn wenn KFZ dort stehen, bleibt nicht mehr ausreichend Platz auf dem Gehweg. Für Baustellen darf man zwar die Restbreite für kurze Stücke auf 1 m einschränken, dies gilt aber nur für Baustellen. Für die Lagerung von KFZ gilt das ganz sicher nicht, da es weder notwendig, noch eine Ausnahme ist. Vielmehr stört dies den Fußverkehrsfluss und unterbindet damit Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs.

Wie man auf dem Bild sieht macht sich das Fahrzeug von Vonovia besonders breit, bzw. der Gehweg ist dort besonders eng. Aus meiner Sicht dürfte das Fahrzeug, selbst wenn es theoretisch durch die Stadt erlaubt wäre, dort nicht stehen. Einfach deshalb weil nicht mind. 1,5 m Restbreite verbleiben als unterste Grenze. Wie man erkennt verbleiben bei dem Vonovia-Fahrzeug an der engsten Stelle höchstens noch 90 cm, also nicht einmal genug für einen Rollstuhl.

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#Eyscooter nerven, tut endlich was gegen diese Drecksdinger! – #Autoschwurbelstadt #Duisburg #RuntervomGehweg

Von jetzt an werde ich zu dem Thema immer den Begriff Eyscooter nutzen, um damit zu verdeutlichen, wie sehr diese Gehweghindernisse nerven. Manchmal habe ich den Verdacht, dass man die nur eingeführt hat um von den ganzen PKW-Falschparkern abzulenken.

Wenn mich nicht alles täuscht, sind das wieder die Eyscooter der Firma Tier, welche da rechtswidrig den Gehweg blockieren. Das sind 5 Stück, die sicherlich nicht so ordentlich von Nutzenden auf dem Gehweg abgestellt wurden. Vielmehr ist klar, dass hier die Leihfirma verantwortlich sein dürfte, den Gehweg auf 70 cm zu verengen, was rechtswidriges Falschparken auf Gehweg mit Gefährdung ist, weil weniger als 1 m, als Mindestmaß für Gehwege verbleibt.

Das Bild entstand gestern morgen am Zugang zum Bahnhof Rheinhausen Ost, Gleis 2. Viele Gehende musste zumindest teilweise auf den Radweg ausweichen. Eine Frau sogar mit Gepäck, was bei Bahnhöfen ja nur logisch ist. Dadurch wird der Radverkehrsfluss behindert und Gehende werden gefährdet.

Überall stehen diese Drecksdinger rechtswidrig auf Gehwegen und scheinbar unternimmt die Stadt hier mindestens genauso wenig, wie bei anderen Falschparkern.

Vermutlich wird man auch hier rechtliche Maßnahmen prüfen müssen, ob und wie man die Stadt zur Rechtsdurchsetzung bringen kann. Das aktuelle Vorgehen funktioniert ganz offensichtlich nicht, wenn die Leihfirmen sich schon beim Aufstellen nicht an die Regeln halten.

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#Mörderverkehr: Tötete #Autopolizei Fahrradaktivisten durch Untätigkeit? – #NieWieder #Natenom #Pforzheim #VisionZero #Radvolution

Als ich vorgestern „nur mal kurz“ bei Twitter (heute murX) war, las ich die erste Nachricht zum Tod von Natenom (Andreas Mandalka) einem Fahrradaktivisten. Gestern bei Facebook las ich weitere Nachrichten zu dem Thema. Das macht richtig betroffen, zumal ich ähnliche Erfahrungen mit der Autopolizei Duisburg gemacht habe.

Die PM der Autopolizei Pforzheim findet sich hier.

Natürlich könnte man jetzt sagen, dass es einer von vielen Toten, geopfert auf dem Altar Motorhaube, wäre. Allerdings hat Natenom lange Zeit genau auf die Defizite hingewiesen, die auch zu seinem Tod führten. Schlechte Infrastruktur und massives Fehlverhalten der Autofahrenden in ihren Blechwaffen. Dazu kamen noch Polizei und Justiz, die nichts unternahmen.

Polizei und Staatsanwaltschaft wollten nicht handeln, sie tragen in meinen Augen eine klare Mitschuld an dem Tod, nachfolgend mal ein paar verlinkte Beispiele von Natenom zu seinen Erfahrungen:
Erlebnisse eines Radfahrers bei der Polizei in Pforzheim
Nichts passiert …
Wie die Behörden in Pforzheim mit einer Anzeige eines Autofahrers gegen Natenom umgegangen sind…
Fahrradkontrolltag der Polizei Pforzheim – und entsprechende Markierungen für den Überholabstand
Mit wenig Abstand auf Landstraße überholen – legal – mit Abstandshalter 70 cm Abstand einfordern – illegal, da keiner überholen könne

Zur Polizei Pforzheim fallen mir etliche Dinge ein, aber ich schreibe hier nur, dass es eine zumindest eine Mischung aus Inkompetenz und Motonormativity, war, welche diesen Tod mitverursacht haben. Nicht ohne Grund schrieb er oft von Fahrradmordor.

Nun wurde er getötet von einem 77-jährigen, was direkt die Altersfrage aufwirft. Es ist natürlich Spekulation, aber ich würde nicht ausschließen, dass sich das Alter auf die Fahrtüchtigkeit ausgewirkt hat. Da die Fahrt bei Dunkelheit stattfand und ältere Menschen eher schlechter bei Nacht sehen, ist ein Zusammenhang nicht ganz von der Hand zu weisen. Allerdings um einen Radfahrer zu überfahren muss man schon sehr schlecht sehen oder viel zu dicht mit viel zu hoher Geschwindigkeit unterwegs sein. Dazu steht natürlich nichts in der Pressemeldung der Polizei. Ich müsste da natürlich auch sofort an Autominister Wissing denken, der durch seine Haltung ebenfalls mitverantwortlich für Tote und Verletzte ist. Es muss für alle, alle paar Jahre eine Fahreignungsprüfung geben. Nur so können gesundheitliche Defizite rechtzeitig erkannt werden. Stattdessen setzt Wissing auf Egoismus und Tote/Verletzte.

Was mich besonders betroffen macht, dass wir hier in Duisburg genau den gleichen Typ Polizei haben. Scheinbar herrscht auch da die Meinung vor, wenn kein Blech drum ist, ist es weniger Wert. Ist wohl an der Zeit, der Polizei zu zeigen und weiter zu schauen, wie man diese verklagen kann, zumindest endlich den Überholabstand und die Rechtsabbiegegeschwindigkeit zu kontrollieren. Ich bin jedenfalls nicht mehr länger gewillt, diese Arbeitsverweigerung zu tolerieren. Trauern und dann wieder Tagesordnung geht nicht. Demo reicht nicht. Vielleicht sollte man sich einen Abstandsbaseballschläger einklagen bzw. den dafür nötigen Waffenschein.

Nie wieder, darf es nicht nur bei Nazis heißen, sondern auch endlich bei der Verkehrssicherheit. Anderswo gelingt das schließlich auch!

Sollte man den Todestag von Natenom zum Poolnudeltag machen?

Diese Zeilen Verfasse ich auch in den Gedenken an alle die anderen Opfer der Arbeitsverweigerung der Polizei, der Justiz und all der anderen Stellen, die eine extrem schlechte Arbeit machen, wenn es um Verkehrssicherheit für Radfahrende und Gehende geht.

Nachfolgend noch einige Reaktionen aus der Fahrradbubble und darüber hinaus:
Bekannter Fahrrad-Aktivist von Autofahrer getötet Natenom ist tot
Tagesschau Fahrradaktivist aus Pforzheim stirbt bei Unfall: So reagiert der ADFC
In Erinnerung an Andreas Mandalka, ‘Natenom’: Ein leidenschaftlicher Radfahrer, der uns zu früh verlassen hat
Natenom wurde getötet
Nachruf
Natenom wurde getötet
Fahrradaktivist Natenom tot: Der Mann mit dem Abstandhalter

Habe mal sein Logo angepasst, kein anderes Fahrradbild so richtig passen will

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Verkehrsprüfung bei Fahrzeugstart – #Verkehrssicherheit #VisionZero

Da immer mehr KFZ elektronisch dazu in der Lage sind, könnte man beim Start des KFZ ein verpflichtendes Verkehrsquiz durchführen, bei dem jeweils nur eine Frage richtig beantwortet werden muss, damit das Fahrzeug startet. Beantwortet man die Frage falsch, muss man warten.

Dadurch würden fahruntüchtige Personen vom Fahren abgehalten und zugleich müssten alle die aktuellen Verkehrsregeln regelmäßig auffrischen. Viele der sog. Unfälle könnten durch diesen marginalen Eingriff verhindert werden.

Es müsste nur die Software leicht angepasst werden und die Verkehrssicherheit würde signifikant erhöht. Denn schließlich geht vom Fehlverhalten von Menschen, die ein tonnenschweres KFZ mit hoher Geschwindigkeit bewegen die größte Gefahr aus. Je größer die Gefährdung, desto drastischer die Maßnahmen.

Beispiel für extreme Verkehrsverstöße

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#Datenschutz: Sicherheitsleck bei WEB.DE?

Wer noch bei WEB.DE ist sollte sich überlegen zu einem seriösen Anbieter zu wechseln.

Wenn man am Wochenende einen Filter anpasst, damit bestimmte Mails anders abgelegt werden und WEB.DE dann hingeht und behauptet, dass der Account wäre gehackt worden fragt man sich, was das soll.

Pauschal wurde behauptet:
„eine Prüfung unserer Sicherheitssysteme hat ergeben, dass sich Dritte unbefugt in Ihr WEB‌.‌DE Postfach eingeloggt haben.“
Es gab nicht die geringsten Hinweis darauf zu welchen Zeitpunkten dies gewesen sein soll. Denn dann könnte man ja überprüfen, ob man dies selbst war.

Weiterhin behauptet die Email:
„Nach unseren Ermittlungen müssen wir davon ausgehen, dass sich Dritte über aus unbekannten Quellen erbeutete Zugangsdaten Zugang zu bestimmten Nutzerkonten von WEB‌.‌DE verschafft haben. Die verwendeten Zugangsdaten stammen nach unseren bisherigen Erkenntnissen aus einem früheren Data-Breach eines anderen Unternehmens und sind nicht durch eine Sicherheitslücke bei WEB‌.‌DE bekannt geworden.“

Wie jetzt? Man hat ermittelt, dass irgendwie die Passwörter durch eine Dritte Firma freigesetzt worden wären? Die Angabe ist aber sehr seltsam, denn woher hätte diese Stelle das Passwort haben sollen? Ich habe das Passwort nicht Dritten zugänglich gemacht und es ist auch keins dieser Passwörter was man einfach so raten kann. Also entweder war es WEB.DE selbst oder ein beauftragtes Unternehmen, wenn dies denn wirklich stimmen sollte und nicht einfach nur eine Behauptung ist.

Dann wird etwas von Filterregeln erzählt und dass man scheinbar Erfahrungen hat, dass es dort Missbrauch gibt. Könnte es also sein, dass es gar keinen Hack gab sondern man einfach die Änderung vom Wochenende falsch interpretiert hat? Das würde aber bedeuten, dass WEB.DE zumindest auf Filterregeln zugreift und damit auch auf personenbezogene Daten. Ob das wirklich so zulässig ist?

Richtig dreist wird es dann:
„Zur Sicherheit haben wir alle eingerichteten E-Mail-Filterregeln in den betroffenen Postfächern zurückgesetzt.“
Man begründet mit angeblicher Sicherheit, wobei gar nicht belegt wird, dass es wirklich einen Hack gab, dass man die Filterregeln einfach gelöscht hat. Das würde ich als Hack bezeichnen, denn einige der Regeln wurden mit viel Aufwand erstellt, um Spam abzuhalten.

Es gab dann noch eine weitere Mail von WEB.DE mit welcher darauf hingewiesen, dass der Account gesperrt worden wäre, blöd nur, dass man die Mail gar nicht hätte lesen können, da man ja auch keine Mails mehr abrufen kann. Sodass die Mail ohnehin nicht gesehen wird, bevor man sich eingeloggt hat. Es ist also ziemlich hirnrissig eine derartige Mail zu erstellen. Aber es geht noch hirnrissiger. Wenn jemand das Passwort gehabt hätte und dieses geändert hätte, hätte man ja keinen Zugriff mehr auf das Konto. Dann allerdings eine Email zu schicken, welche darauf hinweist, dass das Passwort geändert wurde macht gar keinen Sinn. Wenn man es selbst geändert hat, weiß man von der Änderung, wenn man es allerdings nicht gewesen ist, hat man auch keinen Zugriff mehr. Was nützt also diese Information?

Mir kommt es eher so vor, als wäre die Sicherheit schlecht durchdacht und möglicherweise liegen hier sogar Verstöße gegen den Datenschutz vor.

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Braune Post? – Nein Danke! – #WirSindMehr #NieWieder #NieWiederIstJetzt #GegenNazis #GegenFaschismus

Dieses Jahr stehen wieder mehrere Wahlen an und das heißt auch, dass bestimmt wieder Flyer in Briefkästen landen werden. Aber man kann den Briefkasten natürlich frei von Brauner Post halten. Auch Wahlwerbung ist Werbung. Das heißt sobald der Aufkleber „Keine Werbung“ dran ist, hat auch Wahlwerbung nichts drin zu suchen. Bereits 2020 bzw. 2021 habe ich das selbst getestet und es funktioniert, man muss aber ein paar Sachen beachten, damit die Kosten hinterher auch bei den Richtigen landen.

Deshalb nachfolgend die Schritte gegen nichtadressierte Braune Post:
1. Aufkleber „Keine Werbung“ auf dem Briefkasten anbringen (ist auch gut fürs Klima) oder etwas, was spezifisch auf Braune Post abzielt. Es geht auch ohne Aufkleber, wenn man bereits verlangt hat, dass einem keine Werbung eingeworfen wird.
2. Dokumentieren, wenn Naziwerbung verteilt wird (z. B. Handyfoto).
3. Zeugensicherung über Befragung der Nachbarschaft, ob dort ebenfalls Flyer verteilt wurden.
4. Aufforderung zur Unterlassung, ggf. mit Unterlassungserklärung (ohne Anwalt möglich), siehe weiter unten für Beispiele.
5. (Bei weiteren Verstößen) Juristischen Beistand (Zivilrecht) mit Abmahnprozess beauftragen.
6. Bei weiteren Verstößen gegen die Unterlassungserklärung Strafgelder verhängen lassen.

Hinweis: Eine sehr genaue Dokumentation mit Zeugen ist sehr wichtig, damit Ausreden nicht zählen.
Ebenfalls sind die Chancen bei Wiederholung natürlich besser, bzw. wenn man schon vorher mal eine Beschwerde geschickt hat.

Wenn es persönlich adressiert war, bietet sich an eine Datenschutzauskunft nach BDSG iVm. DSGVO an und danach ggf. Beschwerde, falls die Daten nicht auf zulässigem Weg erhalten wurden. Wenn man datensparsam lebt, können die Adressen meist nicht auf legalem Weg erhalten sein.

Beispiel für Abmahnschreiben
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[Seite mit Briefkopf, Adresse, Datum usw]

Betreff: Abmahnung und Unterlassungserklärung
Guten Tag,

auf meinem Briefkasten befindet sich ein Schild mit „[Text am Briefkasten]“, dennoch fand ich Werbung der [Parteibezeichnung] am [DATUM] drin. Dies stellt eine Verletzung meines Persönlichkeitsrechtes dar und begründet einen Unterlassungs­anspruch (aus § 823 I BGB in Verbindung mit § 1004 BGB bzw. §§903, 1004, 862 BGB). Ich fordere Sie auf, derartige Zustellung ab sofort zu unterlassen und die anliegende Unterlas­sungserklärung bis zum [Frist vier Wochen] rechtsverbindlich zu unterzeichnen und an mich zurück zu senden.

[Kostenerstattung optional]
Außerdem muss ich Sie bitten, mir die entstandenen Kosten bis zum [gleiche Frist wie oben] auf unten genanntes Konto zu erstatten:
[Auflistung der Kosten]

Sollten Sie dieser Aufforderung nicht fristgerecht nachkommen, werde ich die Sache meinem juristischen Beistand übergeben.

[Datum und eigene Unterschrift]
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Beispiel für Unterlassungserklärung
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(Text nach eigener Vorstellung formatieren)

UNTERLASSUNGSERKLÄRUNG

Name u. Anschrift der Partei, welche Unterlassung erklären soll
gegenüber

Eigener Name u. Anschrift

Die [XYZ-Partei] verpflichtet sich, bei Vermeidung einer für jeden Fall der schuldhaften Zuwiderhandlung zu zahlenden Vertragsstrafe von EUR 1500,00 (tausendfünfhundert) zu unterlas­sen, [Eigener Name] unverlangt jegliche Werbung zu Wahlen zu zusenden bzw. zu übermitteln.

Ort, Datum

[Unterschrift der Stelle, welche es unterlassen soll]

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So würde ich das machen, ob das juristisch perfekt formuliert ist, weiß ich nicht. Eine Erfolgsgarantie gibt es natürlich nicht. Wenn man sauber dokumentiert ist die Aussicht nach meiner Erfahrung aber ganz gut. Wenn man gewinnt landen die Kosten vollständig bei der Gegenseite, solange der juristische Beistand nach dem normalen Tarif arbeitet. Nach meiner Erfahrung liegen die Kosten bei so ca. 500 € bei Werbemüll. Das heißt, wenn sehr viele das machen könnte das für eine Partei durchaus ins Geld gehen. Nach drei Jahren verjähren frühere Vorkommnisse.

Meinungsfreiheit heißt nicht, dass man jeden Müll im Briefkasten akzeptieren müsste.

Briefkasten Nazifrei machen

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Gute Argumente für ein Verbotsverfahren – #Wirsindmehr #Niewiederistjetzt

Leider zaudern und zögern zu viel beim Verbotsverfahren.

Die TAZ liefert gute Argumente, warum es nicht nur sinnvoll, sondern auf jeden Fall ein Gewinn ist.

Der Tod für die Demoktratie

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#Duisburg: Wirtschaftsbetriebe gegen freie Rad- und Gehwege – #Autoschwurbelstadt #RuntervomRadweg #RuntervomGehweg

Im vergangenen Jahr hatte ich einen GO § 24 Antrag bei der Stadt eingereicht, weil man Rad- und Gehwege nicht wirksam frei von Bewuchs hält.

Nun hat man den Antwortentwurf eingestellt, der am 1. Februar im Verkehrsausschuss beraten werden soll. Erst einmal wurde mein Schreiben pseudoanonymsiert, obwohl ich das nicht verlangt habe. Dann hat man weder den Anhang dem Verkehrsausschuss vorgelegt noch hat man mein nachgereichtes Schreiben vom 02. November 2023 berücksichtigt. Da habe ich nämlich eine Antwort der Wirtschaftsbetriebe weitergeleitet, die ganz anders klingt, als der jetzige Antwortentwurf.
„… wir nehmen Bezug auf Ihr Anliegen bezüglich der Überhänge im Bereich der Kruppstr. Der genannte Bereich wurde mehrfach durch unseren Fachbereich kontrolliert. Insgesamt wurde der verantwortliche Eigentümer dreimal angeschrieben und aufgefordert, einen Rückschnitt zu veranlassen. Dieser Aufforderung wurde nicht nachgegangen. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR haben keine Handhabe, eine Ersatzvornahme zu veranlassen. Daher werden wir die Sachlage der Stadt Duisburg, dem Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement vortragen und darum bitten, die erforderlichen Maßnahmen in die Wege zu leiten.“

Es hat also mind. von August bis November gedauert, bevor ein erheblicher Mangel für die Verkehrssicherheit und den Fußverkehrsfluss beseitigt wurde. An vielen anderen Stelle viele ähnliche Mängel auf. Von sich aus werden die WBD m. W. gar nicht erst aktiv. Und hier ging es nicht um harmlose drei Äste die ein Stück in den Weg ragten, sondern einen vollständig blockierten Gehweg.

Wenn man die Antwort liest erkennt man deutlich, dass sowohl die Ergänzung, wie auch die Abbildung vermutlich nicht ohne Grund weggelassen wurden. Wäre ja blöd, wenn die Politik sehen würde, was man für Mist baut und nicht schnell genug beseitigt. Der Antrag war zweiteilig und man ist nur auf den Aspekt Bußgeld eingegangen, aber nicht wirklich auf die schnellere Beseitigung. Ganz im Gegenteil tut man so, als würde man ganz schnell beseitigen und hätte alles im Griff, dabei ist bereits eine Woche für einen blockierten Gehweg zu viel und hier hat es mehrere Monate gedauert.

Wie schnell hätte man wohl gehandelt, wenn die Fahrbahn zugewachsen wäre?

Fazit: Duisburg ist echt fuß- und radverkehrsflussfeindlich.

Behinderung des Fußverkehrsflusses in Duisburg

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#Fußball soll Nachtruhe stören – #Wissing #Fluglärm

Nach Plänen des Bundesverkehrsministerium will man den Nachtflug während der EM erlauben, für Fanflüge und Flüge der Mannschaften.

Als wären Hupkonzerte usw. nicht schon schlimm genug, will Wissing auch noch mehr die Nachtruhe stören. Kritik gibt es schon von den Kaarstern gegen Fluglärm.

Es besteht aus meiner Sicht keinerlei Notwendigkeit für Sonderregelung für eine EM. Da es sich nur um eine Europameisterschaft handelt, sind alle Anreisen und Weiterreisen am Tag möglich. Dass man hierfür den Klimaschutz, Umweltschutz und die Nachtruhe einschränkt passt zur Egoismusmentalität der FDP ist aber inakzeptabel.

Zumal der Flughafen Düsseldorf eh schon viele Verspätungen hat.

Flughafen Düsseldorf bekannt für Nachtlärm

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#Reichsbürger im Sicherheitsbereich am Flughafen #Düsseldorf?

Laut Tagesschau soll eine Reichsbürger bei der Security am Flughafen Düsseldorf gearbeitet haben.

Da stellen sich mir direkt mehrere Fragen:
1. Wie kann so jemand am Flughafen Düsseldorf arbeiten? Gibt es da keine Sicherheitsüberprüfung? Man kann mit Sicherheit niemanden trauen, der den Staat, für den er indirekt arbeitet ablehnt.
2. Welche Sicherheitslücken entstanden dadurch in Hinblick auf Schmuggeln und andere Aspekte?
3. In welchem Bereich war der genau tätig? Wenn er etwa bei der Passagierkontrolle tätig war, könnte man nicht ausschließen, dass hier gefährliche Gegenstände „übersehen“ wurden. Wer kann ausschließen, dass auch Reichsbürger zu einem 911 fähig sind?

Alles in allem ist das inakzeptabel.

Taugt die Sicherheit am Flughafen etwas?

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#Rheinhausen: Nächste Stümperbaustelle – #Duisburg #RuntervomGehweg #RuntervomRadweg

Manchmal würde ich es echt begrüßen, wenn man in Duisburg vor die Tür gehen könnte ohne auf Stümperbaustellen und/oder Falschparkende zu stoßen. Aber das kann man in „Duisburg ist echt … Parkplatz“ wohl vergessen.

An der Asterlagestraße führte man irgendwelche Arbeiten durch. Dafür hat man in den Haltebuchten ein Parkverbot eingerichtet, allerdings stellte man die Schilder auf den Radweg, anstatt diese in den Haltebuchten aufzustellen. Ist wohl zu hoch für Schilderleute, dass die auf dem Radweg stören und es auch keinerlei Grund gibt, diese dorthin zu stellen.

Das ist aber noch harmlos im Vergleich zur nächsten Stümperei, wo man den Gehweg vollständig sperrt und ein Absperrgitter auf den Radweg stellt, obwohl da erkennbar nichts abzusperren ist. Eine Regelung für Rad- und Fußverkehr hat man natürlich nicht getroffen. Und eine ähnliche Absperrung kommt ein Stück weiter erneut. Brauchen die Menschen, welche Schilder usw. aufstellen keine RSA21-Prüfung oder so? Man merkt immer wieder, dass die nicht den Hauch einer Ahnung haben, was die da tun. Scheinbar berücksichtigt dies die Stadt weder bei Ausschreibungen noch sonst wie und beeinträchtigt dadurch die Verkehrssicherheit und zudem den Verkehrsfluss von Gehenden und Radfahrenden.

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#Duisburg: Wie marode ist die Brücke Hohenbudberg? – #Rheinhausen

Weil LKW regelmäßig über die Hohenbudberger Straße fahren, wollte ich einfach mal wissen, wie der Zustand der Brücke über die Eisenbahngleise ist.

Das EBA habe ich zuerst gefragt, die haben mir mit seltsamer Argumentation die Auskunft verweigert. Aber vielleicht war dort bereits bekannt, dass sich derzeit niemand zuständig fühlt für die Brücke.

Bei meiner Frage an die Stadt Duisburg hat man zuerst behauptet, dass die Brücke der Eisenbahn gehören würde, dabei aber trotz genauer Koordinaten die falsche Brücke gewählt und dann behauptet, dass die Verantwortung bei Straßen NRW läge.
Straßen NRW hat aber geantwortet, dass die Baulast bei der Stadt Duisburg liegt und dafür auch einen plausiblen Beleg angeführt.

Die Unterlagen von Straßen NRW sagen, dass die letzte Hauptprüfung (HP) 2011 war und die letzte Einfache Prüfung (EP) 3 Jahre nachher, genau wie man dies auch Wikipedia entnehmen kann.

Demnach hätte in den Jahren 2014 eine EP erfolgen müssen, in 2017 eine HP in 2020 eine EP und 2023 eine HP. Da die Stadt Duisburg auf Straßen NRW verweist und sich offensichtlich der eigenen Verantwortung nicht bewusst ist, stellt sich die Frage, ob man diese Brücke in Duisburg in den letzten 13 Jahren überhaupt geprüft hat oder ob man hier eine Brücke hat, wo sich niemand verantwortlich fühlt, die bestenfalls noch eine Weile hält und schlimmstenfalls morgen zusammenstürzt.

Eine Brücke über die täglich etliche LKW donnern, was die Lebensdauer erheblich beeinträchtigt, nicht in den vorgeschriebenen Intervallen zu prüfen, das ist rechtlich sehr gewagt. Und ist das nur ein Einzelfall oder weiß die Stadt Duisburg auch bei anderen Brücken nicht, dass diese zuständig ist?

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Wärmebelastung führt zu mehr Unfällen – #VisionZero #Baumschutz #Duisburg

Bekanntlich sind die politischen Leithammel in Duisburg gegen Baumschutz. Nicht anders ist es zu erklären, dass auch nach etlichen Jahren ohne Baumschutzsatzung noch immer keine Regelung eingeführt wurde. Zudem werden KFZ Bäume abgeholzt und wenn überhaupt durch kleine Bäume ersetzt. Auch hieran merkt man, dass die Stadt Duisburg weder den Baumschutz noch die Unfallprävention wirklich ernst nimmt.

Denn würde man Unfallprävention ernst nehmen, würde man nachfolgendes bei allen Planungen berücksichtigen:
„Mit steigender Temperatur bzw. Wärmebelastung im Fahrzeug nimmt auch die Unfallhäufigkeit zu.“
nachzulesen ist dies in DGUV Information 215-530 „Klima im Fahrzeug“. Auch hier zeigt sich, dass Arbeitsschutz und Verkehrssicherheit Hand in Hand gehen müssten. Aber wo hat man schon einmal gesehen, dass Bäume zur Unfallprävention an Straßen gepflanzt werden? Man hat eher den Eindruck, dass viele Bäume als Ärgernis betrachten und wenn es hoch kommt, als Brennholz, aber gar nicht merken, dass Bäume Unfälle verhindern.

Aber in Duisburg schwurbelt man natürlich auch, um Nicht-KFZ draußen zu halten.

Bäume sind eine natürliche Klimaanlage und Unfallprävention

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#Glpyhosat kann gar nicht vom BMEL beurteilt werden! – #Krebs #Bayer

Das krebsverdächtige Glyphosat darf durch EU und auch wegen des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) weiter verwendet werden. Offensichtlich hatte man keine guten Argumente für ein Verbot.

Als Chemiker und auch jemand, der schon mal mit Altlasten befasst war, weiß ich, dass nicht im die Substanz selbst gefährlich ist, sondern auch Abbauprodukte eine Gefahr darstellen können. Der Abbau kann sowohl in Menschen und Tieren stattfinden, als auch im Boden. Je nach Bedingungen können die Abbauprodukte unterschiedlich sein und demnach unterschiedliche Eigenschaften aufweisen.

Zur Risikobeurteilung wäre es demnach notwendig den Abbau vollständig zu betrachten und u. a. die toxikologischen Risiken der einzelnen Substanzen zu bewerten.

Das BMEL teilte mir auf Nachfrage zu diesem Thema mit:
„Vorliegend haben Sie um Übermittlung des Abbaupfads inkl. aller Haupt- und Nebenprodukte gebeten. […]
Allerdings besteht kein Anspruch auf Zugang zu Umweltinformationen, da die von Ihnen erbetenen Informationen im BMEL nicht vorhanden sind [..]“

Sprich das BMEL hat offensichtlich nie bewertet, ob und wie gefährlich Glyphosat wirklich für den Menschen ist und sich dazu auch keine Informationen besorgt. Ich würde stark annehmen, dass dies auch für die anderen Giftstoffe gilt, die von der Landwirtschaft sonst so aufs Feld gekippt werden.

Das sollte durchaus nachdenklich machen, wenn nicht sorgfältig genug gearbeitet wird. Gerade wenn man Risiken betrachtet, stellt man zu oft hinterher fest, dass es doch gefährlich war.

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Türkisch oder Deutsch? – Zwischen den Stühlen

Worte können verbinden aber auch trennen.

Gerade, wenn es um vermeintliche oder reale Zugehörigkeit geht. Es fällt zum Beispiel auf, dass manche Menschen sofort als türkisch einsortiert werden, obwohl man weder die Herkunft kennt, noch die Staatsbürgerschaft.

Ich mein, man kann niemanden die Staatsbürgerschaft an der Haut oder Haarfarbe ansehen. Als ich letztens das Bild sah mit einem Gartenzwerg, dem deutschesten Symbol für Spießbürgertum und im selben Garten die türkische Flagge, so fand ich das eine gute Symbolik für diese Zerrissenheit zwischen zwei Ländern.

M. W. kann man die türkische Staatsbürgerschaft nicht ablegen, was zu einer doppelten Staatsbürgerschaft führt. Das sind zwar mehr Wähler für Erdogan, aber zugleich auch eine extreme Zerrissenheit zwischen zwei Ländern.

Wenn man in Deutschland nicht vollständig akzeptiert wird, fühlt man sich eher zur Türkei gedrängt, wo man aber, nach allem was ich so höre, aber eher als deutsch gesehen wird. Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger halte ich von doppelter Staatsbürgerschaft. Entweder man hat ein Visa mit temporären Aufenthalt oder man ist dauerhaft hier. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Riss heilen kann, solange man nicht richtig ankommen kann. Zugleich sind aber natürlich auch jene Menschen ein Problem, die nur nach dem Äußeren gehen und sofort bei einem bestimmten Aussehen sagen, dass das ein Türke wäre.

Man sollte einfach mehr das Gemeinsame betonen, als das trennende, man muss aber auch die Voraussetzungen schaffen, dass man sich zugehörig fühlt und nicht so als wäre man zwischen zwei Stühlen.

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#Klimageld ist finanzierbar und machbar, aber #Lindner will nicht – #FDP #Klimaschutz

Das Klimageld soll ein Anreiz für jene sein, die CO2-sparsam leben. In diesem Sinne wird das Geld von den Reichen verlagert zu den Armen. Kein Wunder, dass Lindner das nicht will und behauptet, dass es nicht ginge. Es ist definitiv gelogen, dass eine Auszahlung heute nicht möglich wäre. Dafür gäbe es sogar verschiedene Möglichkeiten:
1. Entweder ist man beim Finanzamt oder Arbeitsamt registriert und damit ist auch die Kontonummer bekannt. Eine öffentliche Aufforderung reicht hier um, dort die Daten zu aktualisieren.
2. Man kann auch mit den Adressdaten der Einwohnermeldeämtern einen Scheck an alle schicken. Auch das ginge problemlos.
3. Eine Prepaid-Kreditkarte, auf welche einmal jährlich das Klimageld überwiesen wird, ginge ebenfalls.
4. Andere Formen von Guthabenkarten sind ebenfalls problemlos möglich.

Dies mag zwar nicht immer eine personengenaue Auszahlung sein, aber eine familiengenaue reicht völlig. Man müsste halt nur technologieoffen und pragmatisch sein.

Aber wenn, wie die FDP und insbesondere Lindner etwas gegen Klimaschutz hat, dann will man natürlich für die nächsten Wahlen den Unmut der Bevölkerung schüren. Scheinbar in der ihrigen Annahme, man würde die Stimmen der FDP deshalb geben. Derartige leicht zu entlarvende Ausreden nerven die Bevölkerung und sorgen für gefährliche Wahlentscheidungen. Die FDP unterstützt Nazis durch so eine Dagegen-Haltung.

Auch die Finanzierung kann kein Problem sein, wenn man endlich mal an die KFZ-Subventionen geht. Aber stattdessen, will man bei angebeteten KFZ nichts oder viel zu wenig Einsparen, dann lieber sogar noch Klimaschutz sabotieren.

Auch bei FDP ist Klimaschutz nichts als heiße Luft

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#Fußverkehrsfluss massiv eingeschränkt durch Schnee

Sowohl in Duisburg, wie auch Düsseldorf waren in den letzten Tagen viele Gehwege, Überwege usw. nicht oder nicht richtig von Schnee geräumt. Es ist davon auszugehen, dass es anderswo ähnlich ist.

Obwohl quasi überall eine Räumpflicht vorliegen dürfte, wird diese rechtlich nicht durchgesetzt, denn ansonsten gäbe es nicht so viele, die lieber auf Faulheit und Bequemlichkeit setzen. Entweder war gar nicht geräumt oder massenhaft Salz auf dem Gehweg. Selbst städtische Grundstücke sind ungeräumt. Kein Wunder, dass sich etliche sagen, warum soll ich etwas tun, wenn selbst die Städte ihren Anliegerpflichten nicht nachkommen.

Der Fußverkehrsfluss wird massiv eingeschränkt durch Schnee. Also warum gibt es hier keine Rechtsdurchsetzung? Sind die Grünen im Landtag auch Autofanatiker, die Fußverkehr nachrangig sehen? Bei Radwegen räumt man inzwischen zwar etwas, aber auch nur zu wenig.

Ich wette wenn man mal überall nachfragen würde, wo Bußgelder wegen Vernachlässigung der Räumpflicht verhangen wurden, käme keine große Zahl zusammen. Dabei müsste das Ordnungsamt eigentlich ausrücken um zu kontrollieren und Bußgelder zu verhängen. Mit Anflehen ohne spürbare Sanktionen wird das nichts.

Ein Rechtsstaat funktioniert nur wenn Rechte auch durchgesetzt werden. Das ist in Deutschland leider an zu vielen Stellen nicht der Fall. Und gerade im Alltag schränkt das massiv ein. Während ein Sturz in jüngeren Jahren ärgerlich ist, kann das im Alter sogar tödlich enden ohne die Lebensqualität dauerhaft massiv einschränken.

Ungeräumter Rad- und Gehweg in Duisburg Rheinhausen

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DPA und TÜV nehmen es mit Fakten nicht so genau – #Westenwahn #Dunkeltempolimit #VisionZero

In der NRZ, wie auch an vielen anderen Stellen, erschien der Schwurbelartikel „Tipps für Radler und Fußgänger im Dunkeln“ (z. B. Auto24). Diese basiert scheinbar auf dem TÜV Süd und wurde verfasst von der DPA. In großem Umfang werden darin Westen und andere reflektierende Materialien für Gehende und Radfahrende empfohlen, obwohl es nirgendwo rechtliche Vorgaben für Kleidung gibt und die Geschäfte auch nur selten derartige Kleidung anbieten.

Dann wird es aber unwahr mit der Behauptung: „Auch Autofahrerinnen und Autofahrer KÖNNEN durch ihrer Fahrweise […]“. Es wird zwar korrekt darauf hingewiesen, dass langsamer fahren die Gefahren vermindert, aber nicht darauf, dass es gerade nicht optional ist, wie der „KÖNNEN“ suggeriert. Autofahrende müssen langsamer fahren. Dies steht auch ganz klar so in § 3 StVO. Wenn dunkle Kleidung nicht rechtzeitig gesehen werden kann, dann muss entsprechend langsamer gefahren werden. Nicht Gehenden und Radfahrende müssen etwas tun, sondern Autofahrende. Behörden müssen endlich das Dunkeltempolimit kontrollieren.

Aber TÜV steht als Profiteur wohl eher auf der Seite von Autofahrenden und DPA scheint es mir beim Thema KFZ ebenfalls nicht so genau zu nehmen mit dem Fakten. Und das, wo man auf der eigenen Seite: „Den Fakten verpflichtet“ stehen hat. Stattdessen immer wieder Verkehrs-Fakenews.

Würde es der TÜV ernst nehmen mit Verkehrssicherheit und VisionZero, gäbe es längst eine Übersicht mit empfohlenen Maximalgeschwindigkeiten unter bestimmten Bedingungen, die sich physikalisch problemlos ableiten lassen.

Gefährdungen muss man immer an der Quelle bekämpfen und das sind hier eindeutig die KFZ mit Rasern am Steuer.

DPA und TÜV SÜD im Westenwahn, statt Dunkeltempolimit

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#Duisburg: Warum tut die Stadt nichts gegen Salz und Schnee auf Gehwegen? – #Rheinhausen

Mal ein kleiner Spaziergang am 18.01.2024 durch Rheinhausen. Die Feststellung lautet, dass teilweise nicht geräumt und teilweise mit Salz gestreut war. Offensichtlich hält sich in Duisburg niemand an Recht und Gesetz und alle können fröhlich machen, was sie wollen. Ich habe nicht den Eindruck, dass wirksame Maßnahmen ergriffen werden gegen Salz oder Schnee auf Gehwegen. Umweltschutz und Verkehrssicherheit sind der Stadt offensichtlich egal.

Aber der Reihenfolge nach.

An der Ecke Schwarzenberger Straße / Friedrich-Alfred-Straße wurde eine Wiese nicht geräumt, vermutlich handelt es sich hier um ein städtisches Grundstück. Demnach wäre die Stadt hier, wie auch an vielen anderen Stellen nicht der Räumpflicht nach.

An den Mietsblöcken zwischen Schwarzenberger Straße und Clara-Schumann-Straße war an einigen Stellen erkennbar Salz gestreut, an den andere vermutlich auch.

Im Bereich der Clara-Schumann-Straße war nicht geräumt.

Zwischen Franz-Schubert-Straße und Bahnhof Rheinhausen war ebenfalls nicht geräumt. Ebenso nicht an der Kruppstraße beim Zugang zu Gleis 2 vom Bahnhof Rheinhausen Ost.

Und auch in der Gegenrichtung auf der anderen Straßenseite, etwa kurz vor der Stahlstraße war deutlich erkennbar gestreut. Ebenso an der Spielhalle (Friedrich-Alfred-Straße 99).

Eins ist klar für mich, falls ich jemals stürzen sollte, trifft die Stadt Duisburg definitiv eine Teilschuld, weil diese bei der Rechtsdurchsetzung schludern.

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#Söder will Nazipartei nicht verbieten …

In der Zeitung war vor kurzem ein Artikel, dass Markus Söder, die Nazipartei nicht verbieten.

Ein Zitat von ihm in dem Artikel der NRZ, war bemerkenswert: „Die AfD ist eine parasitäre Gruppe, sie nutzt nur Unzufriedenheit und vermeintliche Ungerechtigkeit aus, um damit Proteste zu schüren.
Nicht bemerkenswert, weil es ein Lippenbekenntnis von ihm gegen Nazis ist, sondern bemerkenswert, weil man die Aussage mit leichten Änderungen auch auf Markus Söder anwenden kann. Mal einige Beispiele:
– Etwa das Märchen vom Fleischverbot, was Söder verbreitet hat.
– Oder sein angeblicher Heizhammer.
– Gerne geißelt er die Grünen auch als Verbotspartei, will aber gleichzeitig Gendern verbieten.
– Und natürlich die Lügen zu AKW und hohen Strompreisen deswegen.

In Summe macht Söder genau das, was er der Nazipartei vorwirft und schlimmer noch unterstützt er diese damit. Natürlich nicht nur er alleine, sondern auch einige andere aus der CDU*. Die hohen Umfragewerte der Nazipartei liegen nicht zuletzt auch an dem hilflosen Popolismus der CDU* und mangelhaften Einsatz für Deutschland. Die Hetzte gegen Grüne, als Versuch einen politischen Gegner klein zu halten, um jeden Preis, auch um die Machtübergabe an Nazis? Es stellt sich die Frage, warum zu oft Schwätzende an die Macht kommen, die viel sagen, aber es mit den Fakten nicht so genau nehmen.

Die ideologischen Scheuklappen von CDU* sieht man auch deutlich, wenn man die Äußerungen zu Letzte Generation mit denen zur Landwirtschaft vergleicht. Dabei sind die Rechtsbrüche der Landwirtschaft u. U. sogar deutlich schwerwiegender.

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#Duisburg: SPD und CDU mögen keine Kinder!

Die SPD und CDU in Duisburg wollen 230 Mille für eine Oper verschwenden, während es selbst an so simplen Dingen, wie sauberen Schultoiletten mangelt. Wer so handelt liebt Kinder definitiv nicht.

Unsaubere Schultoiletten vermindern im Endeffekt den Bildungserfolg. Damit man sich konzentrieren kann, muss man ausreichend trinken. Wenn aber die Schultoiletten abschrecken, wird man eher möglichst wenig trinken, damit man nicht so oft hin muss. Das heißt durch die siffigen Schultoiletten werden mehr Menschen am Bildungsaufstieg gehindert.

Im WDR gab es im Dezember einen Bericht aus Düsseldorf, wo man 1 Millionen investiert. Dort wurde auch behauptet, dass dieses Thema an den Finanzen der Kommune hängen würde. Das stimmt auch meiner Sicht nicht, wenn für Seilbahn und Oper viel Geld die Toilette runtergespült wird, aber dabei Kinder vom Lernerfolg abgehalten werden.

Man sollte sich auf das konzentrieren, was wichtig und notwendig ist und nicht auf Überflüssiges und Leuchttürme. Man muss in die Zukunft investieren und das ist nun einmal die Bildung der Kinder!

Bildung ist wichtig, auch als Grundlage der Demokratie. Luxus, wie ein Oper muss man sich dagegen leisten können. Duisburg kann das nicht.

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#Digitaldiskriminierung

Es gibt zwei Arten von Digitaldiskriminierung. Die Erste ist, wenn man obwohl es digital problemlos, einfacher und schneller ginge, das Ganze nicht digital anbietet. Die Zweite ist viel perfider. So will die Bahn zukünftig die Bahncard nur noch digital anbieten, was zwar für jene, die digital sind, meistens ganz angenehm sein dürfte, es sei denn das Handy geht unterwegs kaputt oder so, aber natürlich alle jene benachteiligt, die kein Handy nutzen wollen oder können. Zum Teil ist das sogar schon als Altersdiskriminierung zu sehen, weil statistisch eher ältere Menschen sich mit digitalen Angeboten schwer tun.

Wenn ich mir Artikel 3 so anschaue:
„(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“
steht da natürlich nicht explizit, dass niemand wegen der technischen Fähigkeiten bzw. der technischen Ausstattung diskriminiert werden darf. Man kann dies allerdings aus der Menschenwürde als Artikel 1 ableiten, dass je nach Angebot niemand zur Digitalisierung gezwungen werden darf, allein schon weil nicht alle die technischen Möglichkeiten haben. Allerdings werden sich solche Systeme überwiegend durchsetzen, wenn es dadurch einfacher und bequemer wird. Es muss halt aber auch eine Möglichkeit für jene geben, die nicht können.

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#Duisburg: Unfähigkeit bei Verwaltung Extrembeispiel – #LKW #Duisport

Eine gute Verwaltung liest sich erst einmal sorgfältig durch, um was es bei einem Anliegen geht.

Anfang Dezember fragte ich bei der Stadt Duisburg nach dem Zustand einer Brücke:
„Brückenzustandsbericht oder vergleichbares Dokument der Brücke Hohenbudberger Str. in Duisburg-Rheinhausen über die Bahngleise (Google-Maps Koordinaten 51.393495,6.692690).“

Da es in dem Bereich zwei Brücken gibt, eine führt über die Gleise und eine führt die Gleise über die Straße, habe ich sowohl Koordinaten, als auch über die Gleise angegeben. Eigentlich sollte man annehmen, dass das soweit klar ist.

Am 2. Januar behauptete die Stadt Duisburg:
„die Brücke Hohenbudberger Str. befindet sich im Besitz der Deutsche Bahn AG.
Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen zum Brückenzustand zuständigkeitshalber an die Deutsche Bahn AG.“

Dass eine Brücke, die Teil einer öffentlichen Straße ist, der deutschen Bahn gehören soll, war mir nicht plausibel. Nach mehrfacher Rückfrage kam dann raus, dass die Stadt Duisburg die falsche Brücke betrachtet hat. Trotz Koordinaten und dem Hinweise ÜBER die Gleise.

Wie inkompetent sind die da eigentlich? Die Koordinaten sind genau die der Brücke, welche man in Streetview deutlich erkennen kann. Es steht sogar Brücke über die Bahngleise. Oder stellt man sich absichtlich so dumm, um die Herausgabe des Zustandes zu verhindern?

Nach Ockhams Rasiermesser ist zu befürchten, dass es wirklich einfach nur Inkompetenz ist. Reiht sich natürlich ein in die vielen Indizien für unsere inkompetente Verwaltung. Wie sollen die mit komplizierten Rechtstexten klarkommen, wenn es nicht einmal bei einfachen Sätzen und Präpositionen schaffen?

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Wehrhafte Demokratie: Höcke stoppen! – #AFDVerbotjetzt

Wehrhafte Demokratie: Höcke stoppen!

Machen wir die 1. Millionen Unterschriften voll!

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#Duisburg: Blattmatsch auf Gehwegen und Fahrbahn

Es ist mir unverständlich, dass man überall in Duisburg auf zermatschte Blätterhaufen auf Fahrbahn und an vielen Stellen Blattreste auf Gehwegen stößt. Teilweise ist dies sogar an städtischen Grundstücken der Fall, wie etwa beim Krupp Gymnasium in Rheinhausen, wo sicherlich jeweils die Eigentümer für die Reinigung des Gehwegs verantwortlich ist. Und wenn selbst die Stadt sich nicht dran hält, warum sollten das Privatpersonen tun? Selbst wenn die Gehweg rutschige Todesfallen sind, erlebt man jedes Jahr das Gleiche, da scheinbar nicht sanktioniert wird.

Wie auch der Winterdienst auf Gehwegen scheint die Reinigung und Grünpflege nicht richtig zu funktionieren. Vermutlich wurde bisher noch keine Sanktionen verhängt, obwohl dies nach den entsprechenden Satzungen eigentlich möglich wäre.

Und auf der Fahrbahn fragt man sich warum die Blätter nicht im Rahmen der regelmäßigen Reinigung beseitigt werden. Wenn Fahrzeuge im Weg stehen, dann müssen die halt, wie an anderen Stellen, im Reinigungsrhythmus woanders hin. Mag sein, dass hier Menschen das Laub auf Fahrbahn oder Radwege kehren, aber auch das wäre ein Grund für Sanktionen.

Was die Straßen angeht werde ich keine Beispiele nennen, da das Problem überall besteht und Einzeltaten nichts am zugrundeliegenden Problem ändern.

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Rechtswidrige Traktornutzung? – #Bauern #Autopolizei

Derzeit gibt es sogenannte Bauernproteste oft mit Traktoren, seltsamerweise fragt die CDU hier gar nicht, ob die das überhaupt dürfen. Rechtswidriges Verhalten während einer Demonstration ist nicht zulässig. Zudem gilt, wer rechtswidrig Straßen blockiert, nötigt, wie man ja bei Letzte Generation festgestellt hat.

Mögliche Verstöße mit Traktoren:
1. Nach Energiesteuergesetz § 57 (Steuerentlastung für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) wird die Steuerentlastung nur für landwirtschaftliche Nutzung gewährt. Das heißt würde man die Traktorfahrt zu und während der Demo ebenfalls als landwirtschaftliche Nutzung gelten machen, wäre das ein Steuervergehen. Man könnte hier natürlich hilfreich sein und alle Nummernschilder dem Finanzamt schicken, damit die dann gucken können, ob die Abrechnung korrekt erfolgte.
2. An vielen Stellen gibt es Umweltzonen und es stellt sich die Frage, ob die Traktoren dort überhaupt betrieben werden dürfen. Selbst wenn die Demoanmeldung diesen Aspekt berücksichtigt (vermutlich wird das eher nicht der Fall sein), wäre dadurch nicht der Hin- und Rückweg abgedeckt.
3. Ebenfalls stellt sich die Frage, ob die Person am Steuer überhaupt den Traktor bei einer Demo oder anderer Veranstaltung fahren darf. Die meisten am Steuer von Traktoren dürften nur über einen Führerschein der Klassen T oder L verfügen und diese dürfen nur für landwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden. Sprich da eine Demo kein landwirtschaftlicher Zweck ist, könnte man hier von vielfachem Fahren ohne zulässige Fahrerlaubnis ausgehen. Stellt sich die Frage, ob das irgendwo kontrolliert wurde oder hier wieder die Autopolizei dominiert.
4. Ein weiteres Steuervergehen dürfte sein, wenn man ein Fahrzeug, welches von der KFZ-Steuer befreit ist und auch wegen dieser Abschaffung ist die Landwirtschaft ja auf der Palme, für andere Zwecke als vorgesehen einsetzt. Also auch hier die Demo als nichtlandwirtschaftlicher Zweck, denn diese steht so nicht in Kraftfahrzeugsteuergesetz 2002 § 3 Abs. 7. Also müsste man strenggenommen bei allen Traktoren, die an Demos teilnahmen, dass Nummernschild erfassen und die KFZ-Steuer verlangen.
5. Da die Nutzung von Traktoren für Demo und Blockade offensichtlich rechtswidrig sein dürfte, müsste man davon ausgehen, dass es sich hier analog zur Rechtsprechung bei Letzte Generation um eine Nötigung handelt. Man kann also zusätzlich auch noch „eine“ Strafanzeige stellen.

Es ist somit schon seltsam, dass so wenig auf dieses rechtswidrige Verhalten hingewiesen wird. Mag auch mit der Zustimmung zu den sog. Bauernprotesten zusammenhängen.

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Bundesgesundheitsministerium überfordert mit Frage nach Gesundheitskosten von #Feuerwerk – #Lauterbach

Am 4 Januar habe ich mich gefragt, was kostet uns Feuerwerk eigentlich und eine entsprechende Anfrage nach IFG/UIG ans Bundesministerium der Gesundheit geschickt.

Eigentlich eine einfache Sache. Entweder liegen die Informationen vor und man Zahlen nennen oder die Informationen liegen nicht vor. Inhaltlich hätte ich das mit Floskel in zwei Zeilen beantwortet.

Normalerweise lässt man sich bei den Behörden Zeit und guckt sorgfältig nach, nicht so das Gesundheitsministerium, wo es bereits am 08. Januar eine seltsame Antwort gab.

Man behauptet:
„Ihre untenstehende Anfrage richtet sich nicht auf Zugang oder Auskunft zu vorhandenen amtlichen Aufzeichnungen, sondern auf erklärende Antworten oder Stellungnahmen zu konkreten Fragestellungen. Damit sind die von Ihnen genannten Rechtsvorschriften § 1 IFG, § 3 UIG und § 1 VIG nicht einschlägig.“
Erst einmal geht es um amtliche Informationen, diese können in verschiedenen Formen vorliegen. Aber offensichtlich weiß man dies im Ministerium nicht. Man behauptet lieber Sachen, die nicht stimmen und hat ganz sicher nicht geschaut ob die Informationen vorliegen, denn das schafft eine Behörde gar nicht in so kurzer Zeit. Man hat nicht ohne Grund einen Monat Zeit.

Und wenn man dann ein paar Tage nach Eingang schon so etwas schreibt, ist das reichlich verwunderlich;
„Ich bitte ferner um Berücksichtigung, dass das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zur Zeit ein sehr hohes Aufkommen an Anfragen hat. Wir arbeiten mit Nachdruck an der Bearbeitung der eingegangenen Anfragen, die vielfach sehr umfangreich sind. Ich bitte daher um Verständnis, dass die Bearbeitungszeit durch diese besonderen Umstände etwas länger als üblich sein könnte.“
Wäre man wirklich ausgelastet, hätte man sorgfältig gearbeitet, denn schließlich kann bei Nichtauskunft auch ein Gerichtsprozess drohen. Vielleicht ist das aber auch so eine automatische Textbausteinantwort.

Am 09. Januar kam dann ein weiteres Schreiben:
„wir nehmen Bezug auf Ihre E-Mail vom 4. Januar 2024. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ist grundsätzlich gerne bereit, Informationen zur Verfügung zu stellen. Diese müssen auf Informationen, die Sie auf der Internetseite des BMG, http://www.bundesgesundheitsministerium.de, finden, begrenzt werden. Recherchen oder Antworten auf umfangreiche Fragen können nicht geleistet werden.“

Man will also nur über Informationen Auskunft geben, die ohnehin über die Internetseite zugänglich sind. Wenn die Informationen auf der Internetseite verfügbar bzw. auffindbar wären, hätte ich gar nicht erst gefragt.

Die Antwort ist ein Armutszeugnis für eine Behörde, zumal es keine umfangreiche Fragestellung war, sondern im Endeffekt nur ob man einen Wert für die Gesundheitskosten durch Feuerwerk hat und ob man hier eine Abgabe beim Verkauf von Feuerwerk hat. Meine Vermutung ist, dass diese Informationen bisher nie ausgewertet wurden. Demnach dürfte auch keine Abgabe geben, welche die Kosten auf die Verursachenden umlegt. Sprich die Allgemeinheit subventioniert Silvester mit Krankenkassenbeiträgen und niemand weiß wie viel, aber dies will man nicht einmal zugeben, deshalb antwortet man auf eine absurde Art und Weise.

Update Feb. 2024
Das Gesundheitsministerium hat nun bestätigt, dass die Gesundheitskosten dort nicht bekannt sind.

Singapurs Alternative zu Feuerwerk

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Farbenblind im Verkehr ist gefährlich! – #Radvolution #Verkehrssicherheit

Ein signifikanter Anteil der Bevölkerung, insbesondere Männer sind Farbenblind.

Im letzten Jahr gab es bei Twitter eine Diskussion über das Verhalten eines Radfahrers, dass auf einem roten Radweg neben einem Zebrastreifen die Straße querte und dabei von jemandem in einem KFZ die Vorfahrt genommen bekommen hat. Es gab hier einige mutmaßliche männliche Diskutierende, die meinten der Radfahrer hätte am Zebrastreifen keine Vorfahrt. Entweder war das Provokation oder die haben wirklich nicht das Rot des Radwegs gesehen. Während man bei Farbenblindheit an der Ampel das noch kompensieren kann, ist dies bei Markierungen auf der Straße bzw. Fahrbahn nicht möglich. Das heißt ein gewisser Anteil der Bevölkerung wird die farblichen Markierungen zum Schutz von Radfahrenden gar nicht erkennen und die u. U. genauso wahrnehmen, als wäre es die normale Fahrbahn.

Das ist natürlich nicht ungefährlich, wenn Menschen mit einer Sehbehinderung am Steuer eines KFZ, einen Teil der Schutz- bzw. Sicherheitseinrichtungen gar nicht wahrnimmt. Das würde um Teil vielleicht sogar erklären, warum einige sich auf Fahrradstreifen stellen, die rot gekennzeichnet sind. Das heißt hier müsste vielmehr entweder das führen eines KFZ untersagt werden oder es müssen deutlich häufiger weiße Markierungen mit Fahrradsymbol angebracht werden.

Wer die rote Markierung auf diesem Bild nicht sieht, ist farbenblind.

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Klimaschänder Landwirtschaft auf dem Kriegspfad aus Egoismus – „#Agrarterroristen“ #Klimaschutz

Die aktuelle Protestinszenierung der Landwirtschaft kotzt mich an. Der Protest ist von Egoismus und Heuchelei geprägt.

Zuerst klagt die ClimaschäDlicheUnion (CDU) den Haushalt kaputt, weshalb Sparmaßnahmen notwendig sind. Die Ampel will deshalb u. a. klimaschädliche Dieselsubventionen für die Landwirtschaft streichen, was auch richtig ist. Die gleiche CDU stellt auch den Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, der derzeit dreiste Forderungen stellt. Allerdings hat auch die CDU für die Abschaffung der Subventionen gestimmt. Nun aber inszeniert man es so, als stünde man auf der Seite der Proteste und scheinbar will man sich so an die Macht „putschen“. Schon länger gibt es immer wieder Forderungen von den Konservativen/Rechten auf Neuwahlen, weil man die Ampel weghaben will. Das ist die politische Seite, die mir sehr inszeniert wirkt, quasi wie ein indirekter Umsturz. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die CDU quasi mit den Landwirten kuschelt, während man bei Letzter Generation (Einsatz für Klimaschutz) von „Klimaterroristen“ sprach, vermisst man ein analoges „Agrarterroristen“ für etwa Blockaden von Autobahnen. Das ist heuchlerische Klientelpolitik, wie sie im Buche steht.

Die andere Seite ist die Landwirtschaft, die anders als Letzte Generation aus rein egoistischen Motiven auf die Straße geht. Man stellt sich zwar gern als Ernährer dar, allerdings wird dabei nicht erwähnt, das zum Beispiel extrem viel Schweinefleisch in den Export geht und ein großer Teil der Äcker gar nicht direkt der Ernährung dient, sondern der Tierzucht. Viel Schweinefleisch geht nach China, was verwundert, weil es heißt dass in Deutschland das Schweinefleisch viel zu billig ist. Diesen Teil erwähnt man bei den Protesten nicht.

Auch erwähnt man nicht, dass die Landwirtschaft extrem klima- und umweltschädlich ist. Angefangen von bei der Gülleverklappung auf Äckern, welche das Grundwasser mit Nitrat belasten. Die Vorgaben aus der EU, werden in Deutschland noch immer nicht eingehalten. Man könnte hier getrost von Brunnenvergiftern sprechen. Dazu kommt weiterhin, dass durch den Antibiotikaeinsatz in der Viehhaltung, die Gülle natürlich ebenfalls Antibiotika enthält, sodass das hier Multiresistente Keime gezüchtet werden. Wenn also jemand im Krankenhaus wegen Multiresistenter Keime stirbt, so trifft eine Teilschuld die Landwirtschaft und ihrer gierigen Viehzucht fürs Ausland oder für Billigfleisch in deutschen Supermärkten.

Die Viehhaltung setzt zudem auch klimaschädliche Gase frei, welche zu den Bedingungen führen, über welche die Landwirte bei Dürre und zu viel Regen jammern. Die Verantwortung dafür will man aber scheinbar nicht übernehmen. Auch liest man nichts von den E-Treckern, die es längst gibt.

Einiges an Fläche wird auch für Treibstoffpflanzen oder gar Zuckerrüben genutzt, die ebenfalls nicht notwendig und sinnvoll sind. Ersten braucht die Zuckergewinnung enorm viel Energie. Zucker wird nämlich mit Wasser aus den Zuckerrüben gekocht. Eine sehr ineffiziente Form der chemischen Extraktion. Zweitens ist Zucker gesundheitsschädlich. Und ich kann mich nicht entsinnen, dass die Landwirtschaft für eine Abschaffung der Mehrwertsteuer für gesunde Produkte eintreten würde. Dabei wäre das gerade in Hinblick auf Obst und Gemüse sinnvoll.

Beim Anbau wird überwiegend wenig auf Humusaufbau gegeben. Humus wird eher durch Gifte zerstört. Dabei ist Humus ein guter CO2-Speicher.

Alles in allem sind die Motive der Landwirtschaft durch politische Manipulation (CDU) und egoistischer selbstzerstörerischer Zielsetzung geprägt.

Nicht alle Bauern sind so weit, wie hier auf dem Bild:
Landwirtschaft bei Klimademo

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