Aktien statt Lotto spielen

Vor längerer Zeit hat mich Lotto mit der automatischen Überweisung nach viel zu kurzer Zeit genervt. Damals dachte ich mir, dass Geld, was ich für Lotto rausschmeiße hätte ich besser in Aktien investieren können.

Was ich inzwischen tue.

Der erste Gewinn sind schon einmal die Aktionärsversammlungen. Dort kann man viel Spaß haben, da sich die Manager und der Aufsichtsrat kritischen Fragen stellen müssen.

Dann gibt es dort mehr oder weniger gutes Essen. Bei einer oder weniger Aktien lohnt sich das schon. Und wenn alles gut läuft bekommt man sogar noch eine Dividende. Zum Millionär wird man so zwar nicht, aber besser angelegt, als in Glückspiel ist es allemal.

Vor kurzem entdeckte ich dann den Ökodax. Ich war auf der Suche nach Aktien von Unternehmen, welche wirklich in die Zukunft investieren und nicht nur versuchen Veränderungen zu behindern. Im Ökodax finden sich halt solche Umweltaktien, zum Beispiel von Unternehmen für Windkraft oder Brennstoffzellen.

Wer dagegen halbwegs sicher und zugleich ökologisch investieren will ohne große Gebühren für Banken usw. sollte sich überlegen Anteile von Greenpeace Energie e.G. zu erwerben. Man muss natürlich schon ein wenig warten und es gibt auch keine Garantie für eine Dividende, aber mit 55 Euro pro Anteil halten sich die Kosten im Rahmen und die Dividende lag nach einer gewissen Wartezeit bei 2-3 %.

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Sexistische Verkehrszeichen – #Diskriminierung #Gleichstellung #Gender #Sexismus

Vielleicht fällt es niemanden noch auf, weil man den Anblick gewohnt ist. Aber an vielen Stellen gibt es sexistische Verkehrszeichen.

Ein ziemlich bekanntes ist das Schild: Frau mit Kinderwagen

Nicht weniger bekannt ist: Frau mit Kind

Viele andere Schilder haben dagegen eher männliche Strichmännchen:

Wobei man diese vielleicht noch als neutral ansehen könnte.

Es gibt da einen Film von John Landis: Sie Leben. Dort wurden unterschwellige Botschaften zur Manipulation eingesetzt. Wenn man darüber nachdenkt sind auch die Verkehrsschilder eine Form von Manipulation, denn durch diese werden Frauen in die Rolle Kinderbetreuung eingeordnet. Immer wieder weisen die Schilder darauf hin. Dadurch wirkt es, als wäre es der natürliche Zustand.

Natürlich habe ich bereits mal das Bundesverkehrsministerium angeschrieben und folgende Antwort bekommen:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Das Straßenverkehrsrecht ist eine klassische Materie des Gefahrenabwehrrechts. Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) hat das Ziel der Unfallverhütung, Aufrechterhaltung eines flüssigen Verkehrsablaufs, Gewährleistung der Ordnung im Verkehrsraum und die Vermeidung von Umweltbeeinträchtigungen. An diesem Ziel haben sich auch die Verkehrszeichen zu orientieren. Es ist nicht ersichtlich, dass durch eine geschlechtsneutrale Darstellung von Personen eine Steigerung der Verkehrssicherheit erreicht werden könnte. Im Gegenteil könnte durch die Abänderung der Verkehrszeichen Verwirrung gestiftet werden, da möglicherweise der Eindruck erweckt wird, nunmehr sei der Regelungsgehalt der Verkehrszeichen abgeändert worden.
Es kann auch nicht nachvollzogen werden, dass Männer oder Frauen durch die gewählte Darstellung diskriminiert würden. Pauschale Aussagen ohne Begründung, dass eine Benachteiligung durch Verkehrszeichen stattfinde, sind wenig sachdienlich. Zudem ergibt sich der Regelungsgehalt von Verkehrszeichen aus der StVO. Eigene Interpretationen von Verkehrszeichen sind nicht zulässig. Darüber hinaus werden Symbole in Verkehrszeichen, wo dies im Interesse der Verkehrssicherheit und zur Sicherstellung eines reibungslosen Verkehrsablaufs erforderlich ist, optimiert und weiterentwickelt.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Ihr Bürgerservice
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Scheinbar ist es dem Ministerium noch nicht aufgefallen, dass das Gehwegschild Mutter mit Kind zeigt. Habe das mal konkretisiert und gefordert, dass zumindest die Hälfte Vater mit Kind sein muss. Aber Dinge, die man ständig sieht, nimmt man irgendwann nicht mehr wahr.

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#Duisburg: Neuer Baumschutz – #Umweltschutz #SägeParteiDuisburg #WBD

Dass die SägeParteiDuisburg (SPD) nicht viel von Baumschutz hält ist allen klar. Kurz vor der nächsten Kommunalwahl tun die zwar so, als wäre es anders. Unser Oberfäller Sören Link verteidigt sogar immer noch die Abschaffung der Baumschutzsatzung. Vermutlich fragt man sich nach der Wahl dann warum das Ergebnis so schlecht ist.

Als ich neulich mal wieder unterwegs war habe ich den perfekten Baum gesehen. Schön gerade gewachsen. Nimmt nicht viel Platz weg. Keine Blätter.

/Ironie

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#Bahn: Bahnhof Bonn begrünt sich selbst – #Klimaschutz

Schon seit einer gefühlten Ewigkeit wird am Bahnhof Bonn das Dach repariert.
Eigentlich hätte das bereits 2018 fertig sein sollen. Beim letzten Mal nachfragen behauptete die Bahn, dass es 2019 fertig sein würde, was aber mit Sicherheit auch nicht klappen wird. Bei dem Baufortschritt, würde ich 2021 schätzen.

Hat aber den großen Vorteil, dass sich der Bahnhof bis dahin teilweise selbst begrünt. Auf dem Bild gewinnt man einen Eindruck, wie lange die Bauarbeiten bereits dauern, dass dort so große Pflanzen wachsen. Und es wird wohl noch eine ganze Weile dauern.

Einziger Nachteil, der Fernverkehr wird weiterhin am viel zu engen Bahnsteig 2/3 halten.

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#Umweltschutz: Strom sparen durch Zeitschaltuhr – #Klimaschutz #Energiewende

Gute Ideen finden sich an vielen Stellen, sogar in Hotels.
Die auf dem Bild zu sehenden Steckdose hat eine Zeitschaltuhr. Was auf den ersten Blick etwas seltsam erscheint, dient dem Hotel dazu Kosten zu senken, denn Geräte, welche den ganzen Tag am Netz hängen verbrauchen viel Strom. Durch die Zeitschaltuhr lädt das Gerät nicht unbegrenzt. Die wäre beispielsweise auch für Badezimmer geeignet oder falls man ein anderes Gerät aufladen will. Bisher habe ich so eine Steckdose aber noch nicht im Handel gesehen.

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Umwelttipp: Leere Farbeimer

Bei einer Renovierung fallen regelmäßig Eimer an, wo allenfalls noch Farbreste drin sind. Meistens sind diese sogar komplett leer. Das schöne ist hier, dass man diese nicht wegschmeißen muss, sondern weiter verwenden kann.

Gerade bei der Gartenarbeit brauch man immer wieder Eimer, die tragfähig sind, was Farbeimer ja sein müssen, da sie normalerweise mindestens das Litervolumen in Kilo tragen können müssen.

So spart man nicht nur Geld, sondern entlastet auch die Umwelt.

Sollten noch eingetrocknete Wandfarbreste im Eimer sein, dann diese möglichst entfernen und entsorgen.

Dies gilt natürlich nur für harmlose wassergebundene Wandfarbe, bei anderen Farben muss man schauen, ob dies auch geht.

Und nicht vergessen, dass Titandioxidstaub krebserregend sein dürfte.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Wachstum

Die Gier der Menschen kosten jegliches Vertrauen.

Ulrich Scharfenort (10.08.2018)

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