Brückenschaden A59 – #LKW #Duisport #Gefahrgut

Alle berichten darüber dass jemand aus schwachsinnigen Gründen einen LKW mit Holz angesteckt hat, der unter der Brücke parkte. Mich verwundert allerdings, warum niemand die Frage stellt, warum der LKW unter der Brücke parkte.

War dies ein regulärer Parkplatz für solche LKW?
Oder gab es keine Parkplätze für LKW, wie an vielen anderen Stellen in Duisburg?
Trifft hier möglicherweise sogar eine Teilschuld Duisport?

Fakt ist, dass es in Duisburg nicht ausreichend LKW-Parkplätze gibt. Insbesondere keine die angemessen gesichert sind. Folglich parken LKW an allen möglichen Ort. Und wenn man überlegt, was so ein LKW mit ein wenig Holz schon an Schaden anrichten kann, wie sieht es dann erst bei Gefahrgut aus?

Was der Vorfall aber auf jeden Fall belegt, ist die Anfälligkeit von Brücken und wie schnell eine Einzeltat zu massiven Problemen für die gesamte Duisburger Infrastruktur führt. Verspätungen und Staus im gesamten Stadtgebiet waren die Folge. Um so verwunderlicher ist es da, dass unsere Verwaltung meint, dass Brückenprobleme nicht die Regel wären. So stand es jedenfalls in den Abwägungen zum Hornitexgelädne, aber das ist vermutlich nicht die einzige Unstimmigkeit mit der Realität in diesen Unterlagen.

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Tag der Erde – #Flächenfraß in #Duisburg – #Hornitex #TagderErde

Passend zum heutigen Tag der Erde, bei dem es auch um unseren Umgang mit wertvollen Flächen, wie Landschaftsschutzgebieten geht, erreichte mich eine Pressemeldung der Hornitexter.

Bei der Abwägung im Bauleitverfahren „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ wählt die Stadt Duisburg eine falsche Berechnungsmethode!

Bei der Erstellung des Bebauungsplans Rheindeichstraße, ehem. Hornitexgelände, zur Erweiterung des Logistikbetriebs, hat die Stadt Duisburg sogenannte Abwägungen verfasst. Dort werden Modellberechnungen erwähnt, über zu erwartende Emissionen und damit verbundene Luftbelastungen durch LKW- und Schiffsverkehr.

Am 24.04.2018 soll der Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr die Drucksachen 18-0298 und 18-0299 vorberaten. In den Unterlagen steht u.a. im Umweltbericht Seite 16:
„Gemäß Auskunft der Stadt Duisburg ergeben sich unter Anwendung des
IMMIS-Modells des LANUV NRW folgende Vorbelastungswerte: PM10 = 24
µg/m³; NO2 = 26 µg/m³. Die Vorbelastung unterschreitet die Grenzwerte
der 39. BImSchV nach derzeitigem Stand daher deutlich. In der
Vorbelastung sind neben dem Straßenverkehr auch weitere Quellgruppen
berücksichtigt, zu denen auch der Schiffsverkehr zählt.“

Auf Nachfrage beim Landesamt für Natur und Verbaucherschutz (LANUV) erhielten „Die Hornitexter“ folgende Auskunft:
„Das Modell liefert realistische Ergebnisse bei Straßenabschnitten mit
einer Länge von mindestens 100 Meter Länge mit geschlossener
Randbebauung. Wir nennen das Straßenschlucht. Der (…) beschriebene Bereich
erfüllt diese Bedingungen nicht.“

Hat die Verwaltung ggf. in Unkenntnis ein Modell falsch angewandt oder
stecken politische Motive dahinter? Es ist zu erwarten, dass es weitere Unstimmigkeiten gibt, Die BI hat eine umfangreiche Liste mit Unstimmigkeiten erarbeitet, die im ersten Schritt, im Falle einer Zustimmung durch den Rat, selbstverständlich an die Rechtsanwälte der BI sowie an die Bezirksregierung Düsseldorf gegeben werden. Verbunden mit dem Antrag an den Rat der Stadt seine Zustimmung zu verweigern, weil der Beschluss auf falschen Angaben
beruht.

Wie soll der Rat der Stadt auf der Basis von solchen Unstimmigkeiten gute Entscheidungen treffen?

Dies wirft ein bezeichnendes Licht auf die Stadt Duisburg. Scheinbar werden die Belange der Bevölkerung ignoriert bzw. zur Begründung sogar zu Mitteln gegriffen, die für eine Verwaltung in meinen Augen gegen den Ethos der Neutralität verstoßen. Man kann sicherlich anderer Meinung in Hinblick auf das Gelände sein, aber die Argumente der Bevölkerung mit einer Unwahrheit vom Tisch zu wischen ist weder zulässig noch legitim. Der Schluss aus dem Umstand der Unwahrheit wäre ein auf Lügen basierender Flächenfraß.

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Spruch zum Sonntag #spruchzumsonntag

Eine schlechte Verwaltung findet zu jeder Lösung ein Problem

Ulrich Scharfenort (12.07.2017)

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Duisburger Künstler: Michael Sander

Sander, Michael; Fotografiker; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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#Duisburg #Kohlefrei – #Venator #Braunkohlekraftwerk Abschalten

Mir ist klar, dass Duisburg eine Industriestadt ist und an einigen Stellen wohl weiterhin Kohle benötigt wird. Etwa in Hochöfen. Aber die Verbrennung von Steinkohle oder Braunkohle für Strom- und Wärmeerzeugung ist nicht notwendig. Insbesondere nicht im Venator Chemiewerk in Duisburg Homberg, wo ein uraltes Braunkohlekraftwerk (1971) betrieben wird, was schon heute eher dafür spricht, dass der Standort möglicherweise aufgegeben werden soll, denn ansonsten würde man wohl in ein neues Kraftwerk investieren.

Eine wirkliche Reaktion gab es nicht auf mein Schreiben, nur bei Facebook diese vage Behauptung:

Dear Ulrich the power plant is operating within permit limits. The emission are frequently measured by an independent party to confirm the compliant operation of the power plant. Many thanks Venator

Diese Antwort gab es auch nur nach mehreren Nachfragen. Vom Inhalt her ist es die Grundverteidigung: „Wir machen nichts Falsches, weil es erlaubt ist.“ Damit entlarvt Venator sich selbst als rückständiges Unternehmen, was mehr auf Gewinn schielt, als sich der Verantwortung für die Umwelt zu stellen.

Für mich ein Grund mehr, mich vermehrt diesem Thema zu widmen und diesem Pigmenthersteller mal zu zeigen, dass Klimaschädiger nicht Gewinne auf Kosten der Welt machen können.

Demnächst mehr zum Thema.

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#Umwelttipp: Vorspülen

Eine Spülmaschine spart nicht nur Zeit, sondern auch Wasser und Energie. Allerdings lässt sich der Wasserverbrauch noch weiter vermindern, indem man intelligent vorspült.

Dies heißt jetzt nicht, dass man viel Wasser ins Waschbecken laufen lässt, sondern man stellt besonders dreckiges Geschirr ins Waschbecken so unter den Wasserhahn, dass beim unvermeidlichen Händewäschen das Seifenwasser noch das Geschirr oder die Töpfe einweicht. Dadurch lässt sich der Wasserverbrauch senken und das Geschirr wird in der Spülemaschine in leichterer Reinigungsstufe sauber.

Man spart zudem noch Zeit, weil der Aufwand geringfügig ist.

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LKW-Kontrolle auf der Friedrich-Ebert-Straße – #Rheinhausen #Logport #Duisport

Mir ist klar, dass nicht so oft kontrolliert wird, wie es wünschenswert wäre, aber ab und an wird kontrolliert und wie das Bild zeigt sind der Polizei da sogar direkt zwei LKW ins Netz gegangen.

Beide LKW standen mit eingeschalteter Warnblinkanlage an dieser Stelle. Anscheinend wurde gründlicher kontrolliert und wenn wirklich der Blitzer aktiv war, dann würde es sogar doppelt zu Buche schlagen.

Eine mobile Blitzanlage wäre hier natürlich von Vorteil, dies könnte dann insbesondere in Friemersheim die Einhaltung bestehender Regeln kontrollieren.

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