#Duisburg: Radweg Moerser Straße? – #Rheinhausen #Fahrrad #VGBU

In Duisburg ist beim Radverkehr vieles falsch, eigentlich könnte man hier an extrem vielen Stellen klagen. Aber dafür hat man gar nicht die Zeit und das Geld, weshalb ich es bei einem Artikel belasse.

Die Moerser Straße an der Stelle, die ich beschreibe ist eine stark befahrene Straße mit vielen KFZ.

In Höhe der Gartenstraße sieht man folgendes, verwirrendes Schild.

Der Mischweg endet hiernach in 100 m, was einleuchtet, allerdings ist das „Fahrrad Frei“-Schild an dieser Stelle falsch. Das soll wohl heißen, dass es in 100 m gilt, ist aber an der Stelle nicht korrekt.

Das Schild ist von der Fahrbahn aus nicht wirklich zu erkennen und bei der Geschwindigkeit eines KFZ auch nicht zu lesen. Weitere Schilder befinden sich, soweit ich das sehen konnte, dort keine.

Man kommt dann nach besagten ca. 100 m zu einem Schild, welches den Radweg beendet.

Und spätestens hier fragen man sich Radfahrende: „Was nun?“ Sie dürfen dort zwar auf dem Gehweg fahren, aber nur mit Schrittgeschwindigkeit. Das ist natürlich gerechtfertigt, weil der Weg viel zu schmal ist, um Radfahrende an Gehenden mit ausreichendem Abstand vorbei zu lassen. An dem Tag, wo die Bilder entstanden sah ich mehrere Geisterradler, auf der anderen Seite, die wohl die Situation kennen.

Theoretisch dürften die Radfahrenden auf der Straße fahren, praktisch gäbe es wohl ähnliche Reaktionen, wie auf die Proteste von Letzte Generation. Das heißt man könnte ohne etwas rechtswidriges zu machen, die KFZ-Fahrenden ausbremsen und ein ziemlich Verkehrschaos erzeugen. Besonders dann, wenn sich immer wieder Radfahrende einsortieren. So im Berufsverkehr. An ein Überholen ist bei der Straße nicht zu denken.

Würde die Stadt eine Verkehrsgefährdungsbeurteilung machen, würde sie erkennen, dass man hier Maßnahmen treffen müsste. Etwa ein Überholverbot für Radfahrende und eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 20 km, sowie eine Überführung auf die Fahrbahn.

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2 Antworten zu #Duisburg: Radweg Moerser Straße? – #Rheinhausen #Fahrrad #VGBU

  1. Martin schreibt:

    Ein Radfahrender auf der Fahrbahn bremst niemanden aus. Er ist Teil des normalen Straßenverkehrs.

    Kfz-Führende müssen die Radwegbeschilderung nicht sehen können. Die ist für Sie irrelevant.
    Einzig fehlt hier eine gute Aufleitung von Radweg auf die Fahrbahn. Das würde ich mal im Ortsauschuss anregen.

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