#Wachstum gibt es nicht! – #Wirtschaft #Esoterik

Ständig ist die Rede von Wachstum, von Inflation und BIP. Die Ökonomie/Wirtschafts“wissenschaften“ und andere ähnlich esoterischen Pseudowissenschaften behandeln dies als wären es reale Größen. Dafür habe ich bisher nicht einen brauchbaren Beleg gesehen.

Fakte ist, dass es kein Wachstum gibt, sondern nur Verlagerung unter Verlusten. Sprich es ist immer eine Form von Ausbeutung. Wachstum, wie es die Wirtschafts“wissenschaften“ glauben, ist physikalisch gar nicht möglich. Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik sagt ganz klar, dass man keine Energie aus dem Nichts erschaffen kann, vielmehr nimmt immer nur die Entropie zu.

Im Endeffekt ist Wachstum nur ein unvollständige Bilanz, die in irgendeiner Form wesentliche Größen nicht berücksichtigt um die Illusion von Wachstum zu erzielen. Dabei spielen der Verbrauch von Ressourcen, von Fläche und andere Ausbeutung, etwa von Arbeitskräften durch miese Löhne keine Rolle in den Bilanzen. Ebensowenig die Auswirkungen aufs Umfeld oder die mitunter massiven Subventionen.

Ich habe das auch etwas ausführlicher geschrieben:
Taschenbuch, 68 Seiten, ISBN: 978-3-753175-72-0, Verkaufspreis: 7,00 €
E-Buch, 9600 Wörter, ISBN: 978-3-7487-7724-3, Verkaufspreis: 4,49 €

Buch über die Fiktion Wachstum

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Sachbuch, Umweltschutz abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Responses to #Wachstum gibt es nicht! – #Wirtschaft #Esoterik

  1. Andreas Frommhold sagt:

    Wirtschaftswissenschaft als „esoterische Pseudowissenschaft“ zu bezeichnen ist eines Dr. rer.nat. nicht würdig. Wenn Naturwissenschaftler empirisch arbeiten und sich mit der Erforschung der Natur befassen, Wirtschaftswissenschaftler dagegen wirtschaftliche Erscheinungen und ihre Zusammenhänge in Vergangenheit und Gegenwart erforschen und beschreiben, so kann ich nicht erkennen, dass es eine „gute“ und eine „weniger gute“ Wissenschaft geben soll.

    Wirtschaftswachstum (Zunahme der Wirtschaftsleistung im Zeitablauf) hat auch nichts mit „Physik“ zu tun.

    • ulrics sagt:

      Leistung ist genauso wie Zeit eine physikalischen Größe, allerdings setzt die Anwendung der Physik voraus, dass man richtig rechnet und alle Variablen berücksichtigt. Wenn man natürlich Ausbeutung rausrechnet, kann man vortäuschen, dass es so etwas wie Wachstum gibt, wenn man korrekt rechnet und alle Faktoren berücksichtigt, gibt es NIE Wachstum in wirtschaftlichen Prozessen, weil bei keinem Prozess mehr herauskommen kann, als man reinsteckt. Etwas, was schon in den Grundannahmen fehlerhaft ist, kann keine Wissenschaft sein, das ist eher wie Homöopathie, wo man „potenziert“ indem man verdünnt.

      • Andreas Frommhold sagt:

        Leistung als physikalische Größe findet man in der Mechanik und der Elektrodynamik. Wirtschaftsleistung ist keine physikalische Größe sondern eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die durch die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen ermittelt wird. Insofern drückt sich  Wirtschaftswachstum durch Zunahme der Wirtschaftsleistung (Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen) im Zeitablauf aus. Ausbeutung mag eine Rolle spielen bei der Frage, wie der Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen zustande gekommen ist, nicht aber bei der Ermittlung des Gesamtwertes. Neben Ausbeutung werden z.B. auch nicht Schwarzarbeit, häusliche Pflege und ehrenamtliche Tätigkeiten berücksichtigt, trotzdem ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als volkswirtschaftliche Kennzahl eine anerkannte Masszahl für die Wirtschaftsleistung einer Volkswirtschaft. Und im zeitlichen Vergleich kann diese Leistung zunehmen (= Wachstum) oder abnehmen (= Negativwachstum). Auch sagt Wirtschaftswachstum nichts über die Menge der eingesetzten Ressourcen aus, insofern ist hier nichts fehlerhaft bei den Grundannahmen.

        Es ist erschreckend, Wirtschaftswissenschaften als „Pseudowissenschaft“ zu bezeichnen.

        • ulrics sagt:

          Wenn man durch willkürliche Abgrenzung ohne Berücksichtigung aller Faktoren, eine Größe definiert, dann ist das Humbug und so wissenschaftlich wie Homöopathie. Man kann nicht mehr heraus bekommen, als man reinsteckt, dass ist das nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik schlichtweg unmöglich, genau das machen Wirtschafts“wissenschaften“ aber. Ein Pseudowissenschaft, welche Ausbeutung raus rechnet, um „Wachstum“ vorzutäuschen, ist keine Wissenschaft.

  2. Pingback: #Krieg und Wirtschaft/#Wachstum – was ist schlimmer | ulrics, nachdenkliche Stimme aus Duisburg

  3. Andreas Frommhold sagt:

    Nochmal zum Mitschreiben: Wirtschaftswachstum ist die Zunahme der Wirtschaftsleistung (Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen) im Zeitablauf und hat nichts Thermodynamik o.ä. zu tun.

    • ulrics sagt:

      Du kannst nicht Wirtschaft von physikalischen Größen entkoppeln. Da kannst du noch so abstruse Definitionen bringen. Solange hier willkürliche Rahmenparameter genommen werden, hängt es allein davon ab, wie man etwas betrachtet, eine reale Größe ist das nicht. Man guckt auf den Haufen Geld und ignoriert Armut, Zerstörung usw. und das nennst du dann allen ernstes Wissenschaft?

Hinterlasse einen Kommentar