An der Hildegardstr. 11 ist der Gehweg inzwischen vollständig mit einem Bauzaun abgesperrt. Früher kam man da zumindest noch durch. Bei der Anarchie in Duisburg stellt sich natürlich die Frage, ob das in der Form genehmigt war oder die Stadt mal wieder nichts merkt.
Jedenfalls wird der Gehweg ohne erkennbaren Grund gesperrt und statt die Parkplätze zum Gehweg zu machen, stehen die Menschen vor einen Bauzaun und müssen sich dann zwischen rumstehenden KFZ durchquetschen, um die Straßenseite zu wechseln. Wobei das natürlich nur für jene gilt, welche gut zu Fuß sind. Bei eingeschränkter Mobilität wird es schwierig, da weder eine Rampe vorhanden ist noch eine adäquate Überführung.
Auch bei Friedrich-Alfred-Straße 38 hat man grundlos den Gehweg gesperrt.
Dies verstößt natürlich gegen StVO 45 Abs. 9 denn Beschränkungen des fließenden Verkehrs, dazu zählt auch der Fußverkehrsfluss, ist nur dann zulässig, wenn eine Gefahrenlage besteht. Zudem muss zuallererst die Gefährdung beseitigt und nicht der Verkehr beschränkt werden.
An der Hildegardstr. ist es zudem möglich die Parkplätze zum Gehweg zu machen, natürlich auf Kosten des Eigentümers und am Besten auch mit Hinweis, für jene die Parken wollen, dass sie den Eigentümer des Gebäudes dafür verantwortlich machen dürfen.
Dies zeigt wieder einmal deutlich, dass die Stadt Duisburg nicht freundlich zu Fußverkehr ist. Ja diesen nicht einmal richtig als Verkehr wahrnimmt.
