Ist die CDU eine Beleidigung des Christentums? – #Pseudochristen #Nächstenliebe #Religion

Ich verfolge die Politik regelmäßig in den Medien und so manche Behauptung bzw. so manches Dummschwätz der CDU bestärkt mich immer mehr in der Annahme, dass das C im Parteinamen eigentlich eine Beleidigung für das Christentum darstellt. Einem richtigen Christentum natürlich, wie es auf Jesus zurück geht und nicht was Pseudochristen daraus gemacht haben.

Denn wo ist die Nächstenliebe bei so vielen harschen Wort und Behauptungen? Wo ist überhaupt die Liebe, wenn Gewalt ausgeübt wird? Selbst Überwachung stellt eine Form von Gewalt dar und trotzdem wird gerade von der CDU als Lösung für alles Überwachung gefordert. Also ganz im Sinne von Douglas Adams 2×42 ist 84 und plus 19 ist 1984.

Man könnte sogar zu dem Schluss kommen die CDU würde Überwachung und Konservatives anbeten. Vermutlich hätten die Jesus auch wegen dem seines radikalen Gedankguts überwacht oder gar abgeschoben. Wenn man sich die Bibel gut durchliest wird man feststellen, dass Jesus eher linksintellektuell war, als konservativ. Aber vermutlich wurde die Ausgangsidee über die Jahrhunderte immer mehr ins Gegenteil gewandelt.

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#Fluglärmnews: Segelt Germania der Pleite entgegen?

Ob bei Germania die nächste Pleite im Luftverkehr ansteht? Bei Air Berlin gab es vorher auch Probleme und hinterher hatten etliche Tickets bezahlt und standen dumm da. Aber der Markt ist halt gesättigt. Da können sich nicht beliebig viele Fluglinien tummeln. Wenn man sich anschaut, wie leer manche Flieger sind, dann ist klar, dass dies auf Dauer nicht gut geht. Deswegen sind Kapazitätserweiterungen auch der größte Bullshit. Wenn die Kerosinsteuer kommt, ist eh Schluss damit.

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#Duisburg: Wettbewerb für nachhaltige Logistik

Bundesumweltministerin Svenja Schulze prämierte im Dezember 2018 die Gewinnerprojekte des Bundeswettbewerbs „Nachhaltige Urbane Logistik“. Diesen hatte das Bundesumweltministerium mit Unterstützung des Umweltbundesamtes ins Leben gerufen.

Der Wettbewerb fand erstmals statt und zeichnete besonders innovative Logistikkonzepte aus, die einen Beitrag zu umwelt- und klimafreundlichem Verkehr in Städten leisten. Gewinner sind die Stadt Heidelberg, die Firma DACHSER SE, die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm sowie das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, das zugleich auch noch mit einem Sonderpreis für ein besonders visionäres Projekt geehrt wurde.

Es verwundert wenig, dass Duisburg hier nicht dabei war. Duisburg ist wenig bekannt für Innovation. Eher festgefahrene Klüngelstrukturen zeichnen Duisburg aus, wo jeder Ansatz von Innovation verpuffen würde. Und Flächen für Logistik zu verballern, eine Branche die Flächen kostet aber wenig Gewinne für Stadt bringt, ist einfach nur dämlich. Zumal wir mit unseren Straßenbeiträgen auch noch die Logistik subventionieren müssen.

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#Fluglärmnews: IHK Düsseldorf versteht Unterschied von Dummheit und Mut nicht

Wenn sich die IHK Düsseldorf mehr Mut in Hinblick auf die irrsinnige Kapazitätserweiterung des Flughafen Düsseldorf wünscht, wird wohl Mut mit Dummheit verwechselt. Düsseldorf hat die Kapazität bereits überreizt. Mehr geht nicht. Jetzt nicht und auch in Zukunft nicht.

Es wäre sogar aus Sicht der Sicherheit am Boden in Form des Brandschutzes höchst fahrlässig noch mehr Passagiere zu erlauben.

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#Verböllerung: Was unserer Gesundheit schadet – #Feinstaub #Feuerwerk #machsrein

Als wäre die Geldverschwendung und der Lärm an Silvester nicht schlimm genug, kommen dazu noch große Mengen Feinstaub.

Einige nennen diese Vergiftung Tradition. Wenn man es genau nimmt hat Vergiftung natürlich eine lange Tradition. Früher wurden wir auch durch Asbest vergiftet oder besser gesagt verkrebst, was ja mindestens genauso schlimm ist. Früher gab es auch keine Anschallgurte, hat man auch nicht aus Tradition dran festgehalten.

Traditionen sind nichts als bequeme Verhaltensverkrustungen. Innovation gibt es aber nur, wenn man sich von der einen oder anderen Tradition verabschiedet.

Der Größenvergleich der Feinstaubmasse ist irreführend. Es kommt nicht auf die Menge an, sondern auf die Größe des Feinstaubs und auch die Zusammensetzung. Manche Stäube sind gefährlicher. So sind Cadmium bzw. dessen Verbinden zum Beispiel krebserregend. Gerade in Feuerwerk sind viele Metalle um die Farbeffekte zu verursachen.

Gemäß der Wikipedia sind in Feuerwerk folgende Metalle:
– Blei
– Barium
– Kupfer
– Strontium
– Radium (radioaktiv als „Verunreinigung“)
– Kalium
– Chrom (als Chromat)
– Natrium
– Zink
Man könnte jetzt natürlich in den entsprechenden TRGS’en nachschauen, was hier am Arbeitsplatz erlaubt ist, aber es reicht zu erwähnen, dass Chromverbindungen krebserregend sind, Strontium teilweise Radioaktiv und auch sonst nicht gesund ist. Kupfer ist ein Schwermetall. Blei ist höchst ungesund für alle Lebewesen, weshalb verbleiter Kraftstoff schon lange verboten ist. Gerade durch diese Metallanteile ist der Feuerwerkfeinstaub wahrscheinlich sogar noch gefährlicher, als der Verkehrsfeinstaub.

Gut war, dass es Neujahr geregnet hat. Gerade dieser leichte Nieselregen hat zumindest die Luft gesäubert. Dafür aber dann natürlich Böden und Kanalisation verseucht.

Mal ganz abgesehen von dem Feuerwerksfallout.

Und hinterher lassen asoziale Vermüllende ihren Müll einfach liegen und die Allgemeinheit muss dafür dann auch noch zahlen:

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#Fluglärmnews: Ryanair erfolgreich bei schlechter Kundenzufriedenheit

Ryanair scheint mächtig stolz darauf zu sein, möglichst schlecht abzuschneiden. Ich meine, wenn man sich jedes Jahr erneut um das Schlusslicht bemüht, dann muss das ja schon quasi Firmenpolitik sein. Das Motto: „Keiner ist schlechter als wir!“, könnte diese erfolgreiche Kampagne für unzufriedene Kunden sicherlich abrunden. Wobei die Gefahr bestünde, dass Kunden auf die schlechte Leistung vorbereitet wären und gar keine Erwartung mehr stellen.

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#Aufräumen: Was ich gegen Wildplakatierung habe – #machsrein #Umweltschutz #Rheinhausen_Aufräumen

Auf meinen Beitrag hier zum Thema Wildplakatierung gab es einige sehr bezeichnende Reaktionen, die ich nicht einfach nur in einem Unterteil von Facebook beantworten möchte, sondern hier öffentlich.

Es gab einige mehr oder weniger seriöse Reaktionen, aber auch etwas, was man vielleicht als verbalen Hundekot bezeichnen könnte: Mimimi. Könnte man drauf reagieren, aber wer zu faul ist für richtige Argumente und lieber pauschale Vorwürfe in den Raum stellt hat sich eigentlich ein #dontfeedthetroll verdient, weil sich jegliche weitere Diskussion erübrigt. Dann gab es natürlich die üblich niveaulosen Anfeindungen, die man auch als Hasskommentare subsumieren könnte. Also nichts, womit man sich übermäßig beschäftigen müsste.

Nun mal zu dem verbleibenden Rest. Warum mache ich das? Wildplakatierung konsequent zu entfernen. Die Antwort ist schon etwas umfänglicher. Das offensichtliche ist natürlich, dass es sich nicht gehört einfach den Müll an die Wand oder an irgendwelche anderen Gemeingüter zu kleben. Das sieht nicht nur Mist aus, sondern wird wenn überhaupt nur deutlich verspätet entfernt. Einen Unterschied zwischen kommerziellen und gemeinnützigen Veranstaltungen gibt es da nicht. Das ist so asozial, wie den Müll auf den Boden zu werfen und genau solche Umweltverschmutzung.

Noch dazu sorgt die Witterung dafür, dass manches von selbst zu Boden fällt. Wie etwa hier:
Da hat einfach der Regen dafür gesorgt, dass das mit Druckchemikalien getränkte Papier mitten im Beet liegt und die Umwelt vermüllt. Das passiert natürlich auch an anderen Stromkästen, Telefonverteilern oder Mülltonnen. Wobei ich mich ja schon frage, wie man auf die Idee kommt, dass das Publikum, welches sich für so eine Veranstaltung interessieren könnte, die gewählten Orte überhaupt bemerkt. Wenn man darüber nachdenkt ist Plakatwerbung häufig Zeit- und Geldverschwendung, weil wenig zielgruppengerecht.

Wenn es etwas gemeinnütziges wäre, was selten der Fall ist, dann gäbe es zudem ganz legal die Möglichkeit Plakate an Laternen zu hängen, müsste man nur beantragen. Wobei man sich das Geld für Wildplakatierung besser sparen und in Onlinewerbung investieren könnte. Schont die Umwelt und das Umfeld.

Wenn man sich in der City am Sonnenwall anschaut, wie einiges plakatiert wurde, ergibt sich ein überaus desolater Gesamteindruck, welcher auf das Umfeld ausstrahlt. Sprich es entstehen Angsträume durch Vermüllung. Es gibt hierzu Studien, wie unterschiedlich eine Passage die erleuchtet und Sauber ist im Vergleich zu einer düsteren und versifften bewertet wird. Dazu kommt noch die Eskalation. Wenn das erste Plakat klebt kommt schnell ein zweites hinzu, ein drittes usw. Nennt sich Broken-Window-Effekt. Wo bereits Müll liegt sammelt sich schnell weiterer Müll an. Sieht man in Duisburg immer wieder, wenn dort etwa Sperrmüll steht und plötzlich andere etwas dazu stellen.

Das die Klebestreifen, verwittern und zur Belastung mit Mikroplastik beitragen, sei hiermit nur am Rande erwähnt. Ebenso, dass Ressourcen verschwendet werden.

Wer für Umweltschutz, Ordnung und friedliches Miteinander ist, wird mein Vorgehen verstehen. Ich bleibe bei Vermüllung jedenfalls weiterhin intolerant und stolz darauf. Erst gestern wieder vier Wildplakatierungen entfernt.

Wildplakatierung ist etwa so gemeinnützig, wie Baumfällung.

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