#Glyphosat und ein Quiz von Bayer – #Krebsgift

In der Propaganda Medium von Bayer: Bayer Direkt 2.18 gab es eine Quizfrage zu Glyphosat:

Die Quizfrage zur Giftigkeit von Glyphosat ist direkt in mehrfacher Hinsicht irreführend. Für den Anfang natürlich der Umstand, dass das Krebsrisiko unabhängig von der Giftigkeit ist. Asbest zum Beispiel ist nicht giftig. Dann wird hier populistisch zum Thema Giftigkeit gefragt, natürlich nur, um zu zeigen wie ungefährlich Glyphosat sein soll.

In der Antwort wird dann auf die Gestisdatenbank verwiesen. Nur basieren die Einträge zur Giftigkeit in der Datenbank auf nicht zugänglichen Literaturstellen. Ferner gibt es mehr als eine Form der Giftigkeit und diese ist hier nur auf den Feststoff Glyphosat bezogen, also nicht auf die Lösung, in welche dies angewandt wird und auch nicht Effekte, die sich aus der Vermischung mit anderen Stoffen ergibt.

Ebenfalls wurde hier nur die orale Aufnahme von Ratten vor über 40 Jahren untersucht und die dermale Wirkung auf die Haut von Kaninchen. Für die Giftigkeit von Ratte wird als Quelle Toxicology and Applied Pharmacology. Vol. 45, Pg. 319, 1978 angegeben. Wenn man dann in der Zeitschrift nachforscht, stößt man nicht etwa auf einen Artikel, sondern eine Publikation zu einer Veranstaltung:
Abstracts of papers for the Seventeenth Annual Meeting of the Society of Toxicology, San Francisco, California March 12–16, 1978, Pages 219-362.
Das heißt die Daten, welche auf einem Kongress vorgestellt wurden, sollen die Grundlage dafür sein, dass Glyphosat angeblich nur in hohen Dosen toxisch wirkt. Und man kann natürlich nicht ohne weiteres schauen, wer denn da etwas auf der Veranstaltung vorgestellt hat. Wäre ja nicht unmöglich, dass es Auftragsforschung für Monsanto war.

Aber, was im Quiz unerwähnt bleibt ist die Aufnahme über die Atmung, welche nicht geprüft wurde. Eigentlich ziemlich verwunderlich, wenn man bedenkt, dass gelöstes Glyphosat versprüht wird, also damit auch eingeatmet werden kann.

Mitnichten ist das Krebsgift Glyphosat also ungefährlich, vielmehr wird hier mit halben Fakten ein Eindruck vermittelt, der nicht unbedingt den Tatsachen entsprechen muss.

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#Fluglärmnews: Totale Überwachung beim Fliegen – #Datenschutz #Einbruch #Datenklau

Schon gewusst? Das BKA erfährt, wann man mit dem Flugzeug unterwegs ist.
Angeblich alles, wegen Terror und Schwerstkriminellen, die sicherlich das Flugzeug nutzen.

Eigentlich ideal so eine Datenbank mit Abwesenheiten. Könnte man sich als Einbrecher prima orientieren und alles was es braucht, damit die Daten in falsche Hände gelangen ist eine Hintertür oder jemand von drinnen. Dabei ist der beste Diebstahlschutz, wenn möglichst wenig wissen, wann man wohin fliegt.

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#Fluglärmnews: Soldaten müssen Bahnfahren – #Bundeswehr

Ich musste gerade erst einmal überlegen, wegen einer geschlechtsneutralen Variante für Soldaten überlegen, aber mir ist nichts eingefallen. Vielleicht Soldierende? Oder Besoldete, schließlich kommt Soldat von Sold.

Aber eigentlich ist das nicht ganz so wichtig. Die Zeitung vermeldet jedenfalls, dass Soldaten bald in Uniform ohne Fahrkarte fahren dürfen.

Bei der Polizei ist das schon länger der Fall, dass die in Uniform fahren dürfen.

Ich gehe mal davon aus, dass es bisher ab und an auch Flüge gab für Soldaten, aber wenn die Bahnfahrt über eine Pauschale abgerechnet wird, dann dürften Reisen demnächst wohl nur noch mit der Bahn gemacht werden. Fürs Klima ist dies sicherlich gut.

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#Petition: Keine Entschädigung für #RWE, weil kostenlose #Braunkohle – #endcoal #Klimakrise #hambibleibt

Moin Zusammen,

ich habe gerade die Petition „Keine Entschädigung für Braunkohlekraftwerke, weil kostenlose Braunkohle“ gestartet und würde mich sehr freuen, wenn auch Ihr dieses Anliegen unterstützt. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat.

Wer nichts zahlt brauch auch keine Entschädigungen.

Bitte schickt den Link zur Petition danach weiter oder teilt die Petition auf Facebook oder Twitter. Das geht ganz einfach hier:

https://weact.campact.de/petitions/keine-entschadigung-fur-braunkohlekraftwerke-weil-kostenlose-braunkohle

Vielen Dank!

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#Duisburg: Manuelle Digitalisierung – #IFG #Klimaschutz

Vor einiger Zeit wollte ich von der Stadt Duisburg mal wissen, wie hoch denn die Fahrtkosten für Ratsleute sind. Ich fragte also bei der Stadt an und ging davon aus, dass dies eigentlich nicht sonderlich aufwändig sein könnte. Also man am Computer nur ein paar Tasten drücken müsste und bald käme dann alles automatisch heraus. Aber da hatte ich micht getäuscht.

Es gab eine Rückfrage, ob ich mir da sich wäre, denn es würde teuer werden. Als ich nun wiederum wissen wollte, warum dies denn nicht auf Knopfdruck gehen würde, gab es keine Antwort. Die musste ich erst über das LDI einfordern.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

mit E-Mail vom 04.04.2019 wenden Sie sich gem. § 13 IFG NRW an die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW (LDI NRW), da Sie nicht verstehen, weshalb ein Verwaltungsaufwand für die von Ihnen begehrten Informationen entstehen würde.

Ich habe Ihre Eingabe zu den Gebühren gegenüber der Stadt Duisburg aufgegriffen. Von dort wurde mir mitgeteilt, dass eine händische Auswertung aus dem Abrechnungssystem erforderlich ist, um die von Ihnen begehrten Informationen zu erhalten. Das bedeutet, dass bei dem bestehenden Programm jede/r der 84 Mandatsträger/innen aufgerufen werden müsste, um die Fahrtkosten zu ermitteln. Somit würde ein etwa 2-3 stündiger Arbeitsaufwand ausgelöst. Eine leichte Auswertung für die Fahrtkosten ist nicht „per Knopfdruck“ möglich.

Da sieht man wie weit die Digitalisierung in Duisburg ist. Nicht vorhanden. Aber es könnte natürlich auch Absicht dahinter stecken, denn die Fahrkosten dürften nicht gerade wenig sein. Wenn man die vielen Sitzungen bedenkt. Und die meisten kommen mit dem Auto. Sehr vorbildlich und zeigt leider auch, wie wenig progressiv die Politik ist.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Intelligenz ohne Seele ist pure Verschwendung, erst die Seele haucht der Intelligenz Mitgefühl ein.

Ulrich Scharfenort (03.03.2018)

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#Fluglärmnews: Drohnen stören mal wieder den Flugverkehr – #Fraport

Da haben Drohnen mal wieder den Flugverkehr gestört. Dieses Mal in Frankfurt und am nächsten Tag sogar erneut.

Mir scheint, als wollten Billigflughäfen nicht in Abwehr von Drohnen investieren. Aber wenn dies oft genug passiert wird es wohl günstiger sein. Traurig, dass die Flugsicherheit mal wieder am Geld scheitert.

Ob das wohl Planespotter waren? Oder vielleicht doch Fluglärmfeinde? Erste sollten es eigentlich besser wissen, aber für ein geiles Foto, machen ja einige schon dämliche Sachen, zumal es von den Flughäfen noch gefördert wird. Was das Thema Fluglärm angeht machen die Flughäfen zu wenig und haben die Bevölkerung über Jahrzehnte mit immer mehr Erweiterungen auf Kosten des Allgemeinwohls gereizt. Überreaktionen sind da durchaus plausibel.

Alles in allem liegt die Schuld bei den Flughäfen.

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