Petition: Verpflichtende Nachschulung für Autofahrende (alle fünf Jahre) – #Verkehrswende

Es wird Zeit dafür, dass Autofahrende regelmäßig auf den aktuellen Stand gebracht werden.

Dazu passend gibt es die Petition:
Verpflichtende Nachschulung für Autofahrende (alle fünf Jahre)

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Herrchen, Frauchen und Diverschen – #Gendern

Bei Hunden spricht man von Herrchen und Frauchen, wenn man die Person bezeichnen will, welche mit dem Hund unterwegs ist. Allerdings stellt sich dann die Frage, wie man das bei Menschen bezeichnet, die sich weder dem einem noch dem anderen zugehörig fühlen. Man spricht hier ja bekanntlich von Divers. Würde man dann schlussfolgern, dass die richtige Bezeichnung Diverschen ist?

Wobei, wenn man ja die Person als Mann oder Frau einstuft, es dann ganz korrekt eigentlich nicht Herrchen, sondern Männchen heißen müsste. Dann würde Diverschen sicherlich dazu passen. So stellt sich die Frage, ob es eher analog zu Frau und Frauchen ist oder zu Mann und abweichen Herrchen.

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#Greenwashing durch Wasserstoff Kompass – #Klimaschutz #Klimaschmutzlobby

Bei Twitter stieß ich auf den sogenannten Wasserstoff Kompass und angeblicher Klimaneutralität im Flugverkehr.

Was auf der Seite und einer PDF-Datei stand war nicht so richtig plausibel. Einerseits stand da etwas in der Art, dass Flugverkehr klimaneutral werden könne bis 2050 und dann auch wieder nicht bzw. das übliche CO2-neutral.

Gleichzeitig wurde angedeutet, dass Wasserstoff klimaneutral wäre. Ich persönlich empfinde solche Semifakten, welche durchschnittliche Menschen nicht durchschauen können, wesentlich gefährlicher als die klar erkennbaren Lügen der Klimaerwärmungsleugner. Und natürlich können die meisten ohnehin nicht den Unterschied zwischen CO2-neutral und klimaneutral erkennen, zumal es von der Flugbranche immer wieder vermischt wird.

Man hat sich zwar Gedanken gemacht, so stimmt es natürlich, dass eine Brennstoffzelle keine Stickoxide emittieren würde, weil keine Verbrennung stattfindet, wobei das anders formuliert wurde. Ebenfalls ist es möglich die Wahrscheinlichkeit für Kondensstreifen zu reduzieren, weil diese Kristallkeime benötigen.

Was aber nicht plausibel ist, dass man das Wasser aus der Brennstoffzelle flüssig abtropfen will. Dafür dürfte die Durchsatzrate für Wasser einfach zu hoch sein, um es abtropfen zu können. Hier besteht erheblich Gefahr, dass sich größere Eisbrocken bilden, welche tödliche Geschosse darstellen. Aber selbst wenn das gelänge ist auch bei den Temperaturen in Flughöhe immer noch ein Teil des Wassers gasförmig und entweicht auch so. Wobei das Wasser die Maschine sicherlich nicht mit ca. -60 °C bis -80 °C verlässt, also einen deutlich höheren Dampfdruck hat. Das heißt es bleibt Wasser in der Atmosphäre und ohne Kondensationskeime verweilt dieses extrem lange dort. Scheinbar ist denen nicht bekannt, dass nicht nur Wolken eine Rolle spielen, sondern auch Wasser selbst.

Dabei müsste man mit naturwissenschaftlichem Studium, insbesondere in der Chemie eigentlich wissen, dass Wasser eine ziemlich starke IR-Bande hat, weshalb man die Proben trocknen muss. Weiterhin sollte eigentlich bekannt sein, dass der natürliche Wasserkreislauf für einen natürlichen Treibhauseffekt sorgt. Sprich ohne gasförmiges Wasser in der planetaren Grenzschicht wäre es deutlich kühler. In der Flughöhe ist es dagegen normalerweise, trocken wird nun über einen Wasserstoffantrieb noch mehr Wasser eingebracht, so ändert sich das. Da Wasser von UV-Licht gespalten wird und OH-Radikale entstehen, könnte sich das zudem auf die Ozonschicht auswirken.

Somit reduziert Wasserstoff zwar die Klimawirkung von Flugverkehr, Klimaneutral kann dieser aber niemals sein, egal wie man es dreht und wendet.

Was der Wasserstoffkompass gar nicht berücksichtigt zu haben scheint ist die lange Nutzungszeit von Flugzeugen, sodass eigentlich schon heute Wasserstoffflugzeuge verfügbar sein müssten, stattdessen setzt man auf die nur CO2-neutrale und eventuell mit etwas weniger Nebeneffekten behafteten SAF, die aber immer wieder so mit anderen Informationen vermischt werden, als wäre das klimaneutral.

Bin mal gespannt, wann die ersten Menschen von Eisbrocken aus Wasserstoffflugzeugen erschlagen werden.

Nachfolgend noch einige kommentierte Zitate aus dem PDF-Vortrag.

„Nicht-CO2-Effekte wie Wolkenbildung insb. durch Rußpartikel und freigesetzte NOX interagieren stark mit dem Klima und erhöhen die Klimawirksamkeit auf das Dreifache relativ zu den reinen CO2-Emissionen.“
Die Begriffswahl „Interagieren“ finde ich gewagt. Die Stoffe interagieren mit den chemischen physikalischen Rahmenbedingungen der Atmosphäre, aber sicherlich nicht direkt mit dem Klima, da Klima quasi der langfristige Trend aus dem Wetter ist.

„Wegen der Nicht-CO2-Effekte erreicht CO2-neutrales Kerosin allein keine Klimaneutralität.“
Der Satz ist irgendwie etwas komisch formuliert, man könnte auch einfach klar sagen, dass CO2-neutral halt nicht klimaneutral ist.

Natürlich stand im Vortrag auch das Übliche zu besseren Flugzeugen usw., was auch in Hinblick auf Lärmschutz schon seit Jahrzehnten behauptet wird, aber völlig durch das „Wachstum“ des Flugverkehrs zunichte gemacht wird.

„Da sich die Eiskristalle in Kondensstreifen an Rußpartikeln formen, ist eine geringere Klimawirkung bei weniger Eiskristallen naheliegend.“
Eiskristalle formen sich an Kondensationskeimen, dies muss nicht unbedingt Ruß sein. Wenn man den Effekt der Wolken betrachtet ist das sicherlich der Fall, wenn man Wasserdampf betrachtet kann das schon anders aussehen.

Zu SAF steht dann
„Es entstehen vermutlich mehr NOX-Emissionen und größere Wassertröpfchen als bei Kerosin. Letztere haben aber eine stark kürzere Lebensdauer.“
Die Zukunft der Menschheit auf Vermutungen zu setzen erscheint nicht sonderlich seriös. Das sollte man dann doch mal experimentell bestätigen. Zudem wird Kerosin und SAF direkt in der Turbine verbrannt, das heißt, die Turbine zerschlägt und verwirbelt die Tröpfchen.

Zu Batterien schreibt man:
„Die niedrige Energiedichte macht eine vollständige Direktelektrifizierung nur für kurze Strecken attraktiv.“
Was man hier unter kurze Strecken versteht habe ich nicht erkennen können. Und was Attraktiv angeht, so ist dies wohl primär eine Kostenfrage.

Später geht es weiter mit Greenwashing:
„Bei nahezu vollständig klimaneutralem Fliegen müssen ohnehin alle Flugzeuge SAFs verwenden“
SAF sind definitiv nicht nahezu vollständig klimaneutral, zumal wie oben geschrieben einiges sogar nur Vermutungen der Verfassenden sind.

Man rechnet sich hier etwas schön und betont zugleich den Wachstumskurs.

Beteiligt sind hier die RWTH Aachen, die DECHEMA und ACATECH. Da erwartet ich dann noch keine Schönfärberei und Spekulation was möglich ist, sondern eine fundierte wissenschaftliche Analyse. Viele der Parameter sind ja bekannt, man kann also durch aus berechnen wie viel gasförmiges Wasser der Flugverkehr zukünftig in die Atmosphäre trägt. Aber der Aufbau der Atmosphäre wird nicht einmal erwähnt, obwohl dies natürlich eine Rolle spielt.

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Geschäftsidee: Wasserentspannungsmittel – #Esoterik #Homöopathie

Wasser ist oft ziemlich angespannt, aber das muss nicht so sein, man kann dem Wasser diese Anspannung nehmen, um richtig genial relaxtes Wasser zu erhalten.

Wenn man ein Glas vollständig mit angespanntem Wasser füllt, sieht man das deutlich an einer Wölbung. Das sich bei angespanntem Wasser die Anspannung überträgt erscheint für manche offensichtlich zu sein.

Es gibt da natürlich spezielle Mittel um dem Wasser die Anspannung zu nehmen. Das schöne ist, dass davon oft schon ein Tropfen reicht.

Ich könnte natürlich Wasserentspannungsmittel verkaufen, wäre aber nicht billig, natürlich werde ich das nicht machen. Wäre ja noch schöner, wenn ich das Geheimnis verraten würde …

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#Ferrero will Wald roden für Mon Cheri – #Klimaschutz #Umweltschutz

Wald roden für Süßkram? In Kurzfassung hat Ferrero genau das vor. Außer Boykott der Produkte kann man natürlich noch eine Einwendung verfassen. Eine Anregung findet sich hier. Die Einwendung geht auch nur per Email.

Im StAnz Hessen 46/2002 findet sich das „Vorhaben der FERRERO OHG mbH, 35260 Stadtallendorf„, auf der Seite 1266.

Meine Einwendung

Da das Vorhaben, wie nachfolgend ausgeführt, überaus fragwürdig ist, ist ein vorzeitiger Baubeginn abzulehnen. Gefällte Bäume können nicht wieder hergestellt werden, es dauert Jahrzehnte bis kleine Bäume die gleiche klimatische und ökologische Leistung bereitstellen. Von der Klimakrise, dem Artenschwund und den vielen anderen bisher unbewältigten Auswirkungen sind alle Menschen dieser Welt persönlich betroffen.

Die Rodung von über 3 ha Wald ist bereits aus Klimaschutzgründen abzulehnen. Es gibt keine Gerinfügigkeitsschwelle für CO2, das verbindlichen Pariser Klimaabkommen und das Urteil des Bundesverfassungsgerichts legen klar dar, dass wir Klimaneutral werden müssen, weder der Bau, noch die Produktion ist klimaneutral. Das heißt es muss genau beziffert werden, welche Ausstoß das Vorhaben bedeutet und wie dies kompensiert wird. Nicht nur für CO2, sondern für alle Treibhausstoffe, die durch das Vorhaben entstehen oder freigesetzt werden. Dies fängt bereits beim verwendeten Zucker an, der oft klimaschädlich hergestellt wird bis hin zu Transporten. Eine Klimabilanz fehlt in den Unterlagen, ebenfalls fehlen Ausführungen, wie dies vollständig klimaneutral erfolgen soll.

Süßkram ist belegt gesundheitsschädlich, diese Auswirkung auf den Menschen ist nicht ausreichend geprüft worden.

Weiterhin ist Flächenfraß die typische Billiglösung von Firmen, welche nicht in die Höhe oder Tief gehen wollen, obwohl dies möglich wäre, was für die Firma teurer wäre, aber für die Allgemeinheit ist so oder so eine Ausweitung auf der bestehenden Fläche günstiger.

Versiegelter Boden ist im Gegensatz zu unversiegelten Boden keine CO2-Senke.

Das Vorhaben kann eine Verschlechterung der Wasserqualität verursachen. Dies verstößt klar gegen die EU-WRRL. In den Unterlagen konnte nicht mit der notwendigen Sicherheit ausgeschlossen werden, das zu keiner Verschlechterung der Wasserqualität kommt. Insbesondere vor dem Hintergrund der Rüstungsaltlasten aus dem zweiten Weltkrieg, welche sich noch immer teilweise im Boden befinden. Weder im Trinkwasser noch im Wasser für die Produktion will jemand krebserregende Nitroaromaten haben. Davon abgesehen verringert bereits eine großflächige Versiegelung die Grundwassermenge, was ebenfalls gegen die EU-WRRL verstößt, zumal durch zunehmende Dürren die Grundwasserpegel sinken werden. Die Auswirkungen der Klimaerwärmung im schlimmsten Falle wurden gar nicht betrachtet. Es kommt hierbei u. U. auf jeden unversiegelten Quadratmeter an.

Auch besteht eine Gefährdung bei Baugruben für das Grundwasser, besonders wenn sich Altlasten im Bereich befinden sollten, selbst eine umfangreichere Bodensondierung kann nicht alle Altlasten finden.

Das gegen das BNatSchG verstoßen wird, versteht sich von selbst. die Maßnahmen ist vermeidbar, wenn man die Produktion nicht ausweiten will, aber selbst wenn man diese ausweiten wollte, ginge es ohne Flächenfraß. Ist halt bloß die Geiz-ist-Geil-Mentalität von Firmen, dass man Flächen frisst anstatt die vorhandene Fläche effektiver zu nutzen. Warum dies nicht gehen sollte, wird nicht in ausreichender Form dargelegt, sodass das Vorhaben nicht genehmigungsfähig ist.

Die Lagerung von Gefahrstoffen, wie Ethanol, geht mit Explosionsgefahren und in Hinblick auf Dürren und Waldbrände auch mit erheblichen weiteren Gefahren einher, die nicht erkennbar ausreichend analysiert wurden, obwohl dies als notwendig erscheint.

Das Vorhaben ist unlogisch oder vorsätzlich schwammig formuliert, sodass es im Endeffekt um eine Produktionsausweitung gehen dürfte, vielleicht nicht für das Produkt Mon Cheri, aber für andere Produkte, dies ginge allerdings wiederum mit mehr Verkehr einher, was zu einer höheren Umweltbelastung führt. Die Lärmwerte im Umfeld liegen wie überall in Deutschland über den Grenzwerten der 16. BImSchV, den einzigen Lärmgrenzwetten für Straßenlärm. Das heißt werden die Grenzwerte überschritten, würde dies auch bedeuten, dass eine Auswertung der Produktion unter dem offensichtlichen Deckmantel zu mehr Verkehr führt, was man in einem entsprechenden Verkehrsgutachten darlegen muss, damit die Bevölkerung auch klar erkennen kann, welche Auswirkungen das Vorhaben haben wird.

Die Hitzeauswirkungen vor Ort werden nicht betrachtet, obwohl bekannt ist, dass versiegelte Fläche zu einer Aufheizung führt, welche für Menschen eine höhere Todeswahrscheinlichkeit bedeutet und zudem eine höheres Risiko für Waldbrände verursacht.

Nicht eingegangen wird auf die zusätzliche Mikroplastik-Feinstaub-Belastung durch den Reifenabrieb durch die zusätzlichen Transporte in Folge der offensichtlich geplanten Produktionsausweitung, die nicht wirklich kaschiert wird. Wenn die Behörde das bewusst übersieht, dass es genau darum geht, würde diese rechtswidrig handeln, womit eine Genehmigung nichtig wäre und jederzeit vor Gericht gekippt werden könnte.

Insgesamt wirft das Vorhaben viele Fragen auf, die in Summe eine Genehmigung höchst fraglich erschienen lassen und zuerst geklärt werden müssen.

Ergänzungen behalte ich mir explizit vor.

Dass das Amtsblatt kopiergeschützt ist, halte ich im Übrigen ebenfalls für überaus fragwürdig, dass man so weder Aktenzeichen noch andere Details kopieren kann, was für Fehler sorgen könnte, welche Einwendungen unberücksichtigt lässt. Man könnte hier auch Vorsatz unterstellen.

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#Bahn-Verarsche bei Ausfällen – #Bahnsinn

Was mich bei der Bahn extrem nervt ist das Verhalten bei Sondersituationen. Es wird nicht vernünftig und zuverlässig informiert. Oft ist es so, dass sich eine kleine Verspätung zu immer größerer Verspätung aufbaut oder Züge dann plötzlich ganz ausfallen.

Dies belege ich nachfolgend mal an dem Beispiel Jüchen. Dort stand ich nämlich ziemlich lange weil die Bahn mies informierte. Züge wurden immer wieder angekündigt und fielen dann Plötzlich aus. Es war eine richtige Verarsche Seitens der Bahn und das ist ärgerlich, weil man ständig vertröstet wird.

Für 16:04 angekündigt aber noch nicht da um 16:05

Um 16:17 findet man in der Bahn-App dann 16:39

Um 16:39 ist der Zug noch immer angekündigt

Um 16:42 fällt er plötzlich aus, obwohl der vorhergehende ebenfalls schon ausgefallen ist.

Gleiches Spiel auch mit dem theoretisch um 16:01 fahrenden, der erst viel Verspätung hatte

Und dann plötzlich ausfiel

Wenn man von vornherein sagt fällt aus, kann man sich nach Alternativen umsehen, wenn aber erst angekündigt wird und sich dann die Verspätung ändert und plötzlich ganz ausfällt ist das einfach eine Verarsche.

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#Duisburg: Fahrradrampe – #Autokorrektur

Zur Abwechselung mal etwas Positives aus Duisburg. Am Goerdeler Park am HBF befindet sich zumindest an einer Stelle eine Fahrradrampe an der Treppe. Das heißt man ist nicht auf technische Hilfsmittel angewiesen und muss das Fahrrad auch nicht tragen.

Ich würde mir an jeder Treppe so eine Fahrradrampe wünschen. Insbesondere in Bahnhöfen, wäre das für Pendelnde recht hilfreich und auch deutlich sicherer.

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#Duisburg: Nächste Stümperbaustelle – #Rheinhausen

So langsam bin ich es echt leid, egal wohin man in Duisburg geht, überall miserabel eingerichtete Baustellen/Absperrungen. In diesem Fall sogar mit Gefährdung durch gefährliche Hindernisse auf dem Radweg, was sowohl für Radfahrende, wie auch Gehende gefährlich ist und zudem Hindernisse auf dem Gehweg.

An der Stünning-Kreuzung in Rheinhausen wurde ein Überweg für Gehende abgesperrt. Gründe dafür sind nicht erkennbar. Die Beschilderung weist auf eine nicht vorhandene Baustelle hin. Ob die Absperrung überhaupt gerechtfertigt ist, vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht hat man auch zu früh aufgebaut oder noch nicht abgebaut. Die Gründe für diese unnötige Umwege erzeugende Absperrung ist allerdings erst einmal nebensächlich. Was zählt ist die Errichtung von den Verkehr (hier Rad- und Fußverkehr) gefährdenden Hindernissen im Sinne des § 315b StGB, da der Radweg für abbiegende Radfahrende vollständig blockiert ist, dies vor dem Abbiegen (von der Moerser Straße in die Asterlager Straße) aber nicht erkennbar ist. Ob dies auch auf der anderen Seite (Friedrich-Ebert-Straße in Moerser Straße) der Fall ist konnte ich nicht richtig erkennen. Radfahrende können hier schwer stürzen, auch auf die Fahrbahn, sodass ein Unfall hier tödlich ausgehen könnte. Wobei dazu grundsätzlich ja bereits der Sturz reichen würde, um tödlich zu Enden. Diese Behinderung kann auch dazu führen, dass Radfahrende, welche die Stelle bereits kennen, illegal auf den Gehweg ausweichen und dadurch Gehende gefährden.

Weiterhin hat man durch das Baustellenschild an der Moerser Straße den Gehweg vollständig blockiert, obwohl die Vorgaben für Baustellen klar sagen, dass dies so nicht zulässig ist. Dadurch müssen Gehende auf den Radweg und näher an die KFZ, zumindest handelt es sich hier um eine Verkehrsbehinderung. Da derzeit ja gegen die „Letzte Generation“ wegen Nötigung ermittelt wird, weil diese Fahrbahnen blockiert haben, sollte eine derartige Gehwegblockade durch ein Schild ebenfalls unter diesen Straftatbestand fallen, denn schließlich gehört auch der Gehweg im rechtlichen Sinne zur Straße. Die unterste Mindestbreite für Gehwege in Baustellen beträgt m. W. 1 m. Auch der Radweg hat eine Mindestbreite, die eingehalten werden muss. Somit hätte das Schild nur am Rand der Fahrbahn rechtskonform aufgestellt werden dürfen.

Verantwortlich nach meiner Ansicht sind die genehmigende Stelle bei der Stadt Duisburg und die Firma VT-Ripkens. Nach eigenem Bekunden überprüft die Stadt Duisburg Baustellen teilweise bei Einrichtung, was hier offensichtlich nicht passiert zu sein scheint, denn ansonsten wäre zumindest das fehlerhafte Baustellenschild aufgefallen, es sei denn die Stadt Duisburg hätte dies rechtswidrig derartig genehmigt. Die Firma hat diese Baustelle den Schildern nach, eingerichtet. Dabei aber scheinbar nicht die notwendige Sorgfalt walten lassen.

Nach den einschlägigen Vorgaben/Empfehlungen für Baustellen ist die Absperrung und Beschilderung in der dokumentierten Form klar rechtswidrig.

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#Kiel eine Fahrradstadt? – #Fahrrad #Autokorrektur

Kiel hat zumindest in einigen Bereichen der Innenstadt schöne Infrastruktur für Fahrradfahrende. Nachfolgend mal einige Impressionen.

Baustellenführung bei der Radfahrende mitgedacht werden.

Ein geschützter/baulich getrennter Fahrradweg.

Parkplätze für Fahrradfahrende.

Fahrbahn wird zum Radfahrstreifen und alte Radwege zu Gehweg, mehr Platz für Fahrradfahrende und Gehende

Wirklich schöne breite Schutzstreifen.

Zwar m. W. kein offizielles Schild, aber durchaus eine gewisse Wertschätzung finde ich.

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Lesendenbriefe in der #NRZ XII – #Klimaschutz #putin #russland

Und wieder einige Lesendenbriefe, die ich so nicht unkommentiert stehen lassen werde. Deshalb kommentiere ich sie hier im Blog.

Ein Klaus Hütt aus Emaillingen will CO2-Abscheider an Kohlekraftwerken installieren und glaubt, dass diese dann klimaneutral wären. Da irrt er natürlich, weil es keine sichere Lagerung für CO2 gibt. Der Behälter in dem man das CO2 lagert müsste ja nicht nur ein paar Jahre dicht sein und auch nicht Millionen von Jahre, sondern Milliarden von Jahre. Es ist zweifelhaft, dass man hier einen Speicher findet, der diese Voraussetzungen erfüllt.
Davon abgesehen ist klimaneutral etwas anderes als CO2-neutral.

Mal wieder ein Michael Wradzidlo aus Essen. Ich finde es wenig erstaunlich, dass mein bei einer Suche nach diesem Namen etwa auf die Nachdenkseiten stößt. Eine Seite die scheinbar eher dem stark rechten Bereich zuzuordnen ist. Denn auch die Leserbriefe in Hinblick auf putin und russland, lassen diese geistige Ausrichtung erkennen. Dazu passen auch die AntiEU und Antiklimaschutz Kommentare unter diesem Namen.

Ein Frank Geukes aus Kleve kapiert nicht den Unterschied zwischen Heizlüftern die man am Abend anwirft und dadurch zu massiven Spitzen im Energieverbrauch führen und E-Autos, welche durchaus so geregelt werden können, dass sie Spitzen in der Stromproduktion abpuffern können. Aber vielleicht will er das auch nicht verstehen, weil er gegen Klimaschutz und Energiewende ist.

Ein Dieter Frohning aus Wesel, angeblich Dr., betätigt sich scheinbar als Klimaschutzbremser. Wenn ich nach dem Artikel gehe ein Jäger. Was den Doktor angeht, gibt es nur einen Carl Dieter Frohning aus Marburg mit einer Promotion. Dieser scheint wohl ein Chemiker zu sein, der sich im letzten Jahrhundert mit Energietechnik befasste. In dem Artikel versucht er mit simpler Prozentrechnung zu beweisen, das kleine Einsparungen unwichtig wären. Dabei vergisst er völlig, dass es für Treibhausgase keine Geringfügigkeitsschwelle gibt, d. h. jedes Treihaubgasmolekül, welches man nicht ausstößt hilft. Es ist typisch für Klimaschutzbremser, dass sie die Klimaerwärmung zu verharmlosen versuchen und Maßnahmen für unwichtig erklären. Es gilt jede Einsparung zählt.

Ein Hans Messling-Lins aus Essen findet Klimaschutz nicht so wichtig und meint man könnte die Probleme vertagen, weil nun kalte Winter drohen. Angeblich gäbe es keine vernünftigen Alternativen, sodass Klimaschutz Wunschdenken wäre. Frage mich da natürlich, was er wohl für vernünftig hält.

Eine Rolf Stamer aus Emailingen ist der Ansicht, dass die 2,3 % CO2-Ausstoß von Deutschland nicht so wichtig wären, man solle doch erst einmal an andere Stelle anfangen. Er verkennt dabei natürlich, dass jeglicher Ausstoß reduziert werden muss und die Argumentation auf dem Niveau von Kleinkindern „der hat angefangen“ nicht zielführend ist. ALLE müssen reduzieren und nur um die eigene Komfortzone zu bewahren auf andere zu zeigen, finde ich schäbig.

Ein Manfred Wetzel aus Herne beweist seine Ahnungslosigkeit in Hinblick auf E-Autos und Heizlüfter. Wenn ganz viele Heizlüfter mit hohem Energiebedarf gleichzeitig angeschaltet wird, erzeugt das einen Spannungsabfall, der zum kurzzeitigen Blackout führen kann. Wenn er sich nun mit Technik auskennen würde, wüsste er dagegen, dass Wallboxen genau das verhindern, wenn man das E-Auto auflädt, halt nur so viel gezogen wird, wie zur Verfügung steht, dass Netz also durch das E-Auto aufladen sogar stabilisiert wird. Interessanterweise schrieb ein Michael Meyer aus Essen fast das Gleiche, wie Manfred Wetzel.

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#Klimaschutz im Dienst – #Fahrrad #Gratismentalität

Im Privaten ist mir Klimaschutz sehr wichtig und folglich auch im Dienst. Aus diesem Grund reichte ich eine Petition ein, welche erstens die anteilige Erstattung von Zeitkarten und eine Anpassung der Erstattung für die Nutzung von Fahrrädern.

Man hat zwar das Bundesreisekostengesetz angepasst und Dienstreisen insgesamt klimafreundlicher gemacht, allerdings war ich mit der Antwort des BMI auf meine Petition nicht zufrieden.

So schreibt man:
„Grundsätzlich ist es Dienstreisenden zuzumuten, eine privat beschaffte Zeitkarte bei einer Dienstreise ohne Anspruch auf Kostenerstattung mitzubenutzen, da ihnen durch die Dienstreise keine höheren Aufwendungen entstehen. Hinzu kommt, dass sich der Dienstherr über rabattierte Behördentickets und ggf. auch Zuschüsse hierfür bereits an den Kosten beteiligt. Eine reisenkostenrechtliche Erstattung privater Zeitkarten kommt daher nicht in Betracht.“

Da sind aus meiner Sicht bereits mehrere Punkte nicht stimmig.

1. Muss man sich überhaupt für den ÖPNV entscheiden, dass heißt wenn man mit dem Auto fährt hat man kein Ticket, was mitbenutzt werden kann und nimmt dann ggf. für Dienstreisen ein dienstliches Fahrzeug. Bei einer anteiligen Erstattung würde der Anreiz steigen sich überhaupt eine Fahrkarte zu holen.
2. Es gibt zwar sogenannte Jobtickets, diese sind zwar günstiger haben aber auch Nachteile, weiterhin gilt das nicht überall. So hatte ich lange Zeit eine Bahncard 100 als Fernpendler. Die wurde auch regelmäßig bei Dienstreisen in Anspruch genommen und die ist nicht billig. Ein Rabattversion von dieser gab und gibt es nicht.
3. Wenn sich die oben erwähnte Bahncard 100 vollständig amortisiert hätte, dann hätte man diese erstattet bekommen. Das heißt bei der Bahncard 100 könnte eine anteilige Erstattung durchaus den Erwerb fördern und damit dem Staat sogar Geld sparen.

Sehr heftig fand ich folgende Passage bzgl. höherer Entschädigung für Fahrradnutzung:
Ein Anpassung an die Wegstreckenentschädigung ist mangels tatsächlich entstandener Kosten bei einer Fahrradnutzung rechtlich nicht möglich. Denn, wie erwähnt, stellt das Reisekostenrecht ein Erstattungsrecht dar und ist keine Instrument zur Schaffung von Anreizen oder zur Belohnung von politisch erwünschtem Verhalten.“

Das muss wohl diese Gratismentalität sein, von der man immer spricht. Denn auch hier gibt es mehrere Punkte, die wohl nicht bedacht wurden.
1. Die Fahrradnutzung ist nicht kostenlos. Die Anschaffungskosten können durchaus erheblich sein. Außerdem spart die Nutzung des Fahrrads auch Infrastrukturkosten.
2. Es gibt Instandhaltungskosten und Kosten für entsprechende Bekleidung.
3. Bei E-Bikes usw. kommen Stromkosten hinzu.
4. Man verbrennt natürlich Kalorien, wenn man ein Fahrrad nutzt. Und Nahrung ist nicht billig.
5. In NRW gibt es bereits eine Erstattung je Kilometer, die teilweise sogar günstiger käme als eine Pauschale.

Irgendwie ist die Argumentation nicht schlüssig.

Angeblich soll das Reisekostenrecht bereits auf klimafreundliche Mobilität ausgerichtet sein. Ich bin mir da nicht sicher, wäre sicherlich Interessant hier mal Zahlen zu Kilometern mit dem KFZ und der Bahn zu vergleichen.

Ich persönlich entscheide mich so oder so eher für Bahn und Fahrrad, allerdings weiß ich natürlich nicht, wie das bei anderen aussieht.

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Frieren für Raser und Vielflieger? NEIN DANKE! – #Klimaschutz #Fluglärm

Die Aufforderungen zum Gas einsparen sind lächerlich.

Man solle für die Industrie Gas einsparen?

Solange es kein deutliches Tempolimit und eine Reduzierung der Flugverkehrs gibt, bin ich nicht bereit Gas zu sparen, nur damit andere es weiter verschwenden können. Entweder wird überall eingespart oder man entlarvt sich mit solchen Forderungen der Heuchelei.

Die Raffinerien werden zumindest teilweise mit Gas betrieben, sehr viel Gas, der Verbrauch der Erzeugnisse wird u. a. durch Flugverkehr und KFZ-Verkehr verursacht. Hier ließe sich durch eine Reduzierung von Flugverkehr und ein Tempolimit erheblich Gas einsparen. Weiterhin wird zum Cracken Wasserstoff genommen, den die Industrie aus Erdgas gewinnt. Ebenfalls wird bei Transport usw. Energie verbraucht. Sprich, man könnt sofort mit wenig Aufwand signifikant Gas einsparen, tut es aber nicht.

Man nimmt also weder die Energiekrise noch die Klimakrise ernst und entlarvt sich mit solch lächerlichen Appellen selbst. Wer Gassparen fordert, MUSS auch Tempolimit und Flugeinschränkungen fordern! Tut aber gerade die CDU nicht, sprich es geht hier nur darum, dass wir für die Wirtschaft frieren sollen, damit diese weiterhin Geld scheffeln können.

Frieren für Raser? NEIN DANKE!
Frieren für Flugverkehr? NEIN DANKE!

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#Bahn zu optimistisch und pessimistisch – #Bahnsinn

Mal wieder etwas aus meinen Erfahrungen mit der BahnApp.

Manchmal hat man den Eindruck, dass die sehr sarkastisch ist oder ziemlich pessimistisch. Etwa wenn man eine Umsteigezeit von 37 Minuten als „Anschluss vsl. erreichbar“ bewertet:

Bei Verspätung zeigte die App dann 0 Minuten Umsteigezeit an, obwohl eindeutig klar ist, dass man den Anschluss nicht mehr bekommen wird.

Aber scheinbar kann die App erst die Umsteigezeit berechnen, wenn klar ist, wann der Anschlusszug abfährt. Dass die Bahn dann aber meint, dass man den Anschluss vsl. nicht erreichen wird, obwohl ganz klar ist, dass es unmöglich ist den zu erreichen, das ist dann mal wieder unverständlich. Da sollte dann klar stehen: „Anschluss nicht erreichbar“

Mehr Klarheit tut hier Not.

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#Duisburg: Roller, die im Rhein landen wollen?

Überall stehen diese Escooter auf Rad- und Gehwegen rum. Letztens sah ich diese auch auf der Brücke der Solidarität.

Das fragt man sich, ob die Firmen nichts aus den Vorfällen in Köln gelernt haben. Schließlich kann es sehr schnell passieren, dass die im Rhein landen, wenn diese auf der Brücke stehen. Zumal die Streben im Geländer recht weit auseinander sind. Könnte mir sogar vorstellen, dass der Roller durchpassen würde.

Zudem frage ich mich, warum die Roller mit auf der Brücke gestoppt wurden. Das erscheint nicht gerade logisch, weil man ja noch auf die andere Seite muss. Oder war der Akku leer?

Eine Gefahr für den Rhein und den Gewässerschutz sind die aber auf jeden Fall und Verkehrshindernisse auf dem eh schon schmalen Weg mit vermutlich zu niedrigem Geländer ebenfalls.

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#Umweltschutz und Herr der Ringe – #LOTR #HerrDerRinge #Naturschutz #Klimaschutz

Ich sehe mir gerade mal wieder die Herr der Ringe Trilogie an. Sowohl in den Büchern, wie auch den Filmen spielt die Landschaft und Natur eine heimliche Nebenrolle, aber da ist eigentlich noch deutlich mehr zu erkennen. Mein Eindruck ist das Tolkien, dass Tolkien eine Botschaft für Naturschutz bzw. Umweltschutz in den Bücher versteckt hat. Aber scheinbar, bin ich da nicht der Einzige, der das so sieht. So gibt es hier einen der Tolkiengesellschaft oder auch hier.

Die Bücher beginnen im Shire, der schönen grünen friedlichen Welt der Hobbits. Die Hobbits leben, wenn man so will im Einklang mit der Natur in ihren Wohnhöhlen.

Die Elben leben im Einklang mit der Natur, was man an der fast schon organischen Architektur sieht. Aber auch an den weichen Gewändern, die an Wasser erinnern.

Mordor ist ein vulkanisches Ödland, über dem dunkle Wolke schweben. Im Feuer des Vulkans wurde der Ring geschmiedet, der Habgier und Niedertracht weckt. Mordor ist eine ziemlich deutliche Metapher für die Industrialisierung, was zumindest in den Filmen sich auch in Begrifflichkeiten niederschlägt. So ‚reden‘ Sauron und Saruman von ‚Industry‘ und ebenfalls fallen Begriffe wie ‚Metal‘ und ‚Wheels‘. Dazu kommt, dass Saruman Isengard kahl schlägt, um die Bäume zu nutzen für die Waffenherstellung. Industrie vernichtet Natur.

Die Ents als Baumwesen, symbolisieren klar die Natur und Bäume. In dem Fall aber Bäume, die sich wehren und nicht für Straßen usw. verschwinden. Die Zwerge stehen zwar auch für das Gute, sind aber zum großen Teil ausgestorben, weil sie zu gierig waren und zu tief gruben.

Man gewinnt den Eindruck, dass Tolkien eine tiefe Wertschätzung für Natur hatte und die Industrie mit allen ihren negativen Auswirkungen als das Böse sah. Ich frage mich, wie er sich heute zu Klimaschutz äußern würde. Und ich meine, das sieht man auch ohne sich tief mit Tolkien zu befassen. Es fällt auf, wenn man die Filme sieht.

Wenn man die Rollen dann auf die aktuellen Konflikte überträgt, etwa Klimaschutz vs. RWE oder SPD/CDU mit ihrer Osttangente vs. Natur, was ergäbe das wohl?

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Fahrradabstandhalter für 1,5 m Mindestabstand – #Autokorrektur

Schon länger überlege ich, wie man das mit dem Mindestabstand am Besten macht.

Eine Kamera nach hinten und alle anzeigen, die zu dicht kamen?

Eine Poolnudel?

Oder mal eine andere Methode.

Mit der Kamera ist das gar nicht so einfach. Die muss ja gut zu bedienen sein und zugleich einen guten Blick nach vorne und/oder hinten haben. Man braucht eigentlich zwei Kameras. Und dann wäre da noch gut den Abstand dokumentieren zu können und nicht nur zu schätzen. Dazu gibt es zwar technische Hilfsmittel, allerdings muss man dafür technisch etwas begabter sein.
Zudem muss man die Kamera auch schnell wieder lösen können, wenn man das Fahrrad abstellt.

Eine Poolnudel ist sicherlich gar nicht so schlecht, wenn man die ständig einsetzt, hat aber den Nachteil, was man in Bereichen macht, in denen enge Radwege sind, wo dann noch Bäume stehen oder wenn man zum Einkaufen fährt. Nimmt man die dann mit?

Als Alternative wäre etwas gut, was man ausziehen kann, aber zugleich den Abstand sicher anzeigt. Zuerst hatte ich an einen Zeigestock gedacht, aber dann wurde mir der Tipp mit einem Selfiestick gegeben. Günstige gab es im Ein-Euro-Shop, die einen Meter lang waren. Natürlich keine so gute Qualität. Am besten wäre dann natürlich, wenn man vorne einen Wimpel oder so dran machen könnte, der auf den Abstand hinweist. Aber so etwas gibt es nicht mit Reflektormaterial. Deshalb kam ich dann darauf für die dunkle Jahreszeit erst einmal einen Stick mit einem Reflektorband für die Beine zu versehen.

Meine Beobachtung ist, dass etliche Autofahrende Angst um ihr Fahrzeug haben, es könnte also durchaus ausreichen einen Stick zu nutzen.

Es geht natürlich nobler aber wäre eine Lösung. Wobei ich jetzt doch wieder zur Kamera und dann bei Wiederholungstätern zur Abmahnung tendiere.

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Falschparken: Post/DHL, UPS, DPD, Amazon und Hermes – #RuntervomRadweg #RuntervomGehweg

Es ist kein Einzelfall, ständig sieht man Lieferdienste, welche auf Rad- und Gehwegen stehen und damit Menschen behindern und gefährden. Scheinbar ist der Respekt gegenüber anderen Autofahrenden größer, als gegenüber Radfahrenden und Gehenden. Erst gestern wieder einen Lieferdienst dokumentiert, Anzeige gegen Amazon geht natürlich noch raus.

Deshalb habe ich den Unternehmen mal geschrieben, die mir als Lieferdienste in den Sinn kamen.
Guten Tag,

ich fordere Sie hiermit auf es zu unterlassen auf Gehwegen und Radwegen zu parken bzw. parken zu lassen. Falls es hier interne Anweisungen gibt, funktionieren diese nicht, wie diverse Fälle belegen, die man u. a. bei Twitter sehen kann (#RuntervomRadweg #RuntervomGehweg).

Sie verletzen meine Rechte als Radfahrer und Fußgänger, behindern mich bzw. gefährden mich sogar. Erst gestern wieder von Amazon. Aber da sind alle Lieferdienste ähnlich anarchistisch veranlagt.

Ich bin es leid, dass Ihr euer rücksichtsloses Geschäftsmodell auf Kosten der Sicherheit und Gesundheit der Allgemeinheit austragt. Wenn Ihr nicht genug Zeit für Parkplatzsuche einplant ist das euer verschulden.

Zudem behindert Ihr durch euer rücksichtsloses Parkverhalten klimafreundliche Fortbewegung. Außerdem werdet Ihr nicht dafür bezahlt gegen die Verkehrsregeln zu verstoßen. Oder habt Ihr etwas im Porto einen Anteil für Bußgelder bereits einkalkuliert?

Bleiben Sie Gesund

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

AMAZON blockiert Gehweg vollständig und Radweg erheblich
AMAZON blockiert Gehweg vollständig und Radweg erheblich

DHL parkt rücksichtslos auf Gehweg
DHL parkt rücksichtslos auf Gehweg

HERMES-Lieferant steht auf ohnehin schon schmalen Gehweg
HERMES-Lieferant steht auf ohnehin schon schmalen Gehweg

UPS blockiert Radweg
UPS blockiert Radweg

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#LetzteGeneration: Niemand wegen Stau verfolgt – #AUTOkratie #Autopolizei #Autokorrektur

In der StVO § 11 Abs. 2 steht ganz klar, dass man wenn der Verkehr stockt oder zum Stillstand kommt und man wie bei einer Autobahn eine mehrspurige Straße hat, eine Rettungsgasse gebildet werden MUSS. Völlig unabhängig davon, ob ein Rettungsfahrzeug kommt oder nicht. Bekanntlich hatten Berliner Zeitung und DPA hier Unsinn verbreitet und den Klimaaktivisten die Schuld gegeben.

Das Rettungsfahrzeug ist wegen dem Stau zu spät gekommen, also hätten hier eigentlich diverse Autofahrende verfolgt werden müssen, welche nicht die vorgeschriebene Rettungsgasse gebildet haben. Die Polizei Berlin teilte allerdings aufgrund einer Anfrage per Frag den Staat mit, dass keinerlei Bußgeldverfahren eingeleitet worden wären.

Dies erfuhr ich per Twitter. Einmal mehr gewinne ich den Eindruck, dass Verkehrsregeln für KFZ-Fahrende nur eingeschränkt gelten. Die Rechtsdurchsetzung ist hier ganz klar mangelhaft. Keine Ahnung ob das nicht bereits Strafverteilung im Amt ist.

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#Duisburg: Podcast zur #Osttangente – #Rheinhausen #Duisport #SPD #CDU

In einem Podcast äußerte sich Norbert Bömer zur Thematik Osttangente.

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Zulässig Geschwindigkeit bei Nacht, bei Glatteis, bei Regen usw. steht nirgendwo – #Autokorrektur #VisionZero

Der nachfolgende offene Brief ging u. a. an den ADFC, VCD, Fuss e. V., ADAC, Bundesverkehrministerium, Landesverkehrsministerium NRW, AGFS NRW, DGUV, Unfallkasse NRW.

Guten Tag,

nachdem der ADAC vor kurzem in einem Artikel mal wieder populistisch für Glitzerkleidung geworben hat frage ich mich warum man nicht endlich mal eine Tabelle aufstellt unter welchen Bedingungen, welche Geschwindigkeit für KFZ noch zulässig ist.

Das ist eigentlich nicht sonderlich schwer zu berechnen, wie schnell ein Fahrzeug maximal sein darf, damit es rechtzeitig zum Stehen kommt.

Derzeit ist es morgens dunkel. Das heißt es muss immer mit dunkel gekleideten Personen gerechnet werden. Weiterhin muss mit Fahrern gerechnet werden, welche nicht sonderlich gut sehen (z. B. Nachtblindheit). Das heißt aus der Entfernung zwischen dem Erkennen einer dunkel gekleideten Person und dem Bremsweg ergibt sich die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit bei Dunkelheit. Kommen Glätte oder Nässe hinzu muss folgerichtig die Geschwindigkeit weiter vermindert werden, weil der Bremsweg länger wird.

Der Rechtsrahmen ist klar, denn in § 3 StVO steht ganz klar, dass die Höchstgeschwindigkeiten nur unter günstigsten Umständen gelten.

Fakt ist allerdings, das weder Blitzer noch die Polizei die bedingungsabhängige Höchstgeschwindigkeit kontrollieren, sondern immer nur die Maximalgeschwindigkeit. Dies entspricht nicht dem Text der StVO bzw. VwV-StVO mit expliziter Formulierung von VisionZero.

Man kann hier eigentlich den Verkehrs- und Ordnungsbehörden nur mangelnden Willen unterstellen, die StVO durchzusetzen, denn derartige Geschwindigkeitsverstöße werden ständig toleriert, obwohl überhöhte Geschwindigkeit eine der beiden Hauptursachen für Tote und Verletzte ist. Dadurch wird das Strafmaß für überhöhte Geschwindigkeit auch rechtswidrig verringert.

Möglicherweise gibt es hier schon Rechtsprechung zu, die man ebenfalls auswerten kann. Denn spätestens nach einem Unfall stellt sich diese Frage. Aber VisionZero heißt ja eigentlich, dass man Unfälle verhindern will, man also auch die real zulässige Geschwindigkeit kontrolliert werden können muss.

An Schulen zu Schulzeiten gilt aus meiner Sicht zum Beispiel Schrittgeschwindigkeit, gerade wenn es dunkel ist.

Auch würden durch Einhaltung und Kontrolle der Verkehrsregeln Wegeunfälle verhindert.

Es wird Zeit endlich etwas gegen Raser zu tun! Und im Dunkeln bei Glätte sind KFZ mit 50 km/h innerorts definitiv Raser.

Bleiben Sie Gesund

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Wie Daniel Weißbach sich Atomkraft schönrechnet – #AKWeh #Klimaschmutzlobby

Im Sommer 2022 war ich zu einer Fortbildung im Bereich Strahlenschutz in Berlin. Dort wurde zu sogenannten Dual Fluid Reaktoren vorgetragen. Im Vortrag wurde behauptet, dass AKW in Hinblick auf die Energieausbeute günstiger wären, als Windenergie bzw. Photovoltaik. Als Quelle hierfür wurde genannt: Daniel Weißbach et. al. 2013.

Natürlich kann man derartige Literatur im Netz finden über sein Profil bei Researchgate wurde ich schnell fündig.

Der Titel lautete „Energy intensities, EROIs (energy returned on invested), and energy payback times of electricity generating power plants„, (March 2013 Proceedings of the ICE – Energy 52:210-221, DOI:10.1016/j.energy.2013.01.029)

Laut Researgate gab es 2018 eine ähnliche Publikation unter dem Titel: „Energy intensitites, EROI (energy returned on invested), for electric energy sources“ ( October 2018The European Physical Journal Conferences 189:00016, DOI:10.1051/epjconf/201818900016)

Weiterhin fand ich ein Pre-Print des Artikels auf der Homepage der gemeinnützigen Gesellschaft: Institut für Festkörper-Kernphysik, die gemäß dieser Seite keinen guten Leumund hat, was sich mit meiner ersten Einschätzung der Seriosität dieser Gesellschaft deckt.

Als Autoren werden bei der Publikation von 2013 genannt:
* Daniel Weißbach (Weitere Mitarbeiter)
* Götz Ruprecht (Institutsmitglieder)
* Armin Huke (Institutsmitglieder)
* Konrad Czerski (Institutsmitglieder)
* Stephan Gottlieb (Institutsmitglieder)
* Ahmed H Hussein (Weitere Mitarbeiter)
In Klammer finden sich die Angaben der Positionen beim IFK laut Homepage, abgerufen im Dezember 2013.

Laut der Seite ist Daniel Weißbach ein Atomphysiker, der sich in mehreren Publikationen u. a. mit Dual-Fluid Reaktoren beschäftigt hat. Nur zwei Publikationen und eine „Reply on “Comments on ‘Energy intensities, EROIs (energy returned on invested), and energy payback times of electricity generating power plants’ – Making clear of quite some confusion”“ von April 2014 beschäftigt sich mit Verhältnis von eingesetzter Energie zu genutzter.

Der Artikel beschäftigt will angeblich die Effizienz von verschiedenen Energieerzeugungsarten vergleichen. Als Ergebnis wird behauptet, das AKW, Wasserkraft, Kohle und Erdgas (im Artikel „natural gas“) in der Reihenfolgen eine Größenordnung effektiver wären, als Photovoltaik und Windenergie.

Der im Titel aufgeführte EROI ist scheinbar so eine Art Kennziffer dafür wie viel der eingesetzten Energie in welcher Energieausgabe resultiert. Allerdings müsste man dafür natürlich auch die vollständigen Werte einsetzen und nicht irgendwelche unwissenschaftlich erschwurbelten.

Da die vollständige Publikation nicht direkt zugänglich ist, nehme ich den Preprint, für die Auswertung. Der Artikel beginnt mit einigen simplen Formeln und der Definition von Größen.

Dann geht es über zu den Eingangsgrößen, wobei hier schon auffällt, dass man keine vollständigen Bilanzen zieht. So wird behauptet, dass das Land zu wenig Windenergie hätte, was zwar derzeit stimmen mag, aber nicht die zukünftige Entwicklung berücksichtigt. Wenn man einen wirklichen Vergleich ziehen will, dann muss darf man nicht danach gehen, wie viel heute oder irgendwann gewonnen werden könnte, sondern was möglich ist, bei vergleichbaren Kapazitäten und wie viel Energie diese für den gesamten Lebenszyklus benötigen.

Ein Satz ist ziemlich entlarvend: „This is owed to the popular CO2 climate discussion …“ dabei bezeichnen die Autoren die Klimaerwärmung als die populäre CO2-Klima-Diskussion. Also etwas, was für diese scheinbar eher nebensächlich ist. Weiterhin wird ausgeführt, weil man den Energiebedarf für die CO2-Entfernung nicht kennen würde, bliebe diese unberücksichtigt, womit so dann natürlich sofort erklärt warum fossile Kraftwerke so gut abschneiden. Man hat bereits an dieser Stelle unvollständige Bilanzen gezogen, da man nicht berücksichtigt, dass man theoretisch auch das CO2 wieder aus der Atmosphäre entfernen muss und sicher Endlagern bzw. die Energiekosten für die Anpassung an die Erderwärmung.

Für AKW setzt man eine Lebenszeit von 60 Jahren an für neue und überholte Kraftwerke, für fossile 30-50 und für Photovoltaik und Wind nur 20-30. 60 Jahre für AKW anzusetzen erscheint sehr illusorisch in Hinblick auf die Alterung sicherheitsrelevanter Komponenten. Für Wasserkraftwerke nimmt man 100 Jahre an.

Bei Erdgas nimmt man an, dass abgefackeltes Gas und verlorenes Gas nicht berücksichtigt werden müsste, obwohl dies ja Teil des Prozesses der Förderung ist. Ohne Förderung käme es erst gar nicht dazu. Auch hier frisiert man die Bilanz. Auch bei Biogas hat man die Produktion nicht vollständig berücksichtigt.

Bei Solarzellen scheint man nur Silizium berücksichtigt zu haben, aber nicht die ganzen anderen Stoffe, die ebenfalls verwendet werden. Recycling hat man nicht berücksichtigt.

Wind und Sonne sind stark abhängig von der Örtlichkeit, man hat hier natürlich Wind und Sonne für Deutschland berechnet, wo insbesondere die Sonneneinstrahlung geringer ist. Somit ist die Eingangsbehauptung falsch, weil der Zusatz fehlt, dass dies nur für Deutschland gilt, weil man die dortigen Rahmenbedingungen angenommen hat.

Bei Wasserkraft vernachlässigt man den Effekt der Klimaerwärmung und Dürren, wobei Wasserkraft entweder nur ein Speicher ist, mit verminderten Wirkungsgrad oder Regen genutzt wird im natürlichen Wasserkreislauf. In beiden Fällen müsste man dies aber genau betrachten. Ein Pumpspeicherkraftwerk ist wie eine Batterie nur ein Zwischenspeicher mit Verlusten. Und Regen ist längerfristig nicht klar vorhersehbar.

Für den Transport von Steinkohle hat man die Werte für andere Transporte angenommen, weil keine Daten vorhanden waren. Ob man beim Kohlekraftwerken auch die Abgasreinigung und die Vergiftung der Bevölkerung durch die verbleibenden Abgase berücksichtigt hat, konnte der Publikation nicht entnommen werden, ist aber zweifelhaft. So dass auch hier stark geschönte Bilanzen vorliegen dürften. Ebenso muss man bei Verbrennung natürlich auch berücksichtigen, dass Stickoxide und damit Dünger entsteht, was wiederum zu erhöhtem Aufwand bei der Trinkwassergewinnung führt. Es wurde zudem mit keinem Wort auf Kraft-Wärme-Kopplung eingegangen, sodass sich die Frage stellt ob man hier einfach auch die Wärme als gewonnene Energie berücksichtigt hat, obwohl diese als Entropie nicht nutzbar ist. Was dann allerdings ein wenig physikalisches Verständnis von Energieumwandlungsprozessen wäre. Ohnehin geht viel Energie in Form von Wärme „verloren“, wird in die Atmosphäre abgegeben über Wasser (gasförmig oder flüssig). Dies gilt auch für AKW.

Und bei AKW hat man sehr optimistisch mit 60 Jahren gerechnet, Wartung wird hier zwar berücksichtigt, aber nicht die Endlagerung, die nach aktuellem Stand berücksichtigt werden müsste für eine vollständige Bilanz, aber wie CO2 ignoriert man auch dies. Ebenso müsste man mit einer gewissen statistischen Wahrscheinlichkeit auch die Energiekosten nach einem GAU berücksichtigen, der ja auch möglich ist. Das man dies nicht gemacht hat zeigt ziemlich deutlich, dass man mit für AKW und fossilen Kraftwerken vorteilhaften Parametern diese schöngerechnet hat. Nach naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten ist das kein seriöses Vorgehen. Man lässt einfach Werte, welche einem in einer Bilanz nicht passen weg. So ein Vorgehen passt eher zu Menschen, die rechnerisch ein Perpetuum Mobile, vorgeben was real nicht möglich ist oder halt geschwurbel.

= Fazit =

Eine Publikation, welche mit unvollständigen Bilanzen belegen soll, dass fossile Energieträger und AKW besser sind, als Photovoltaik und Windenergie. Das diese Publikation als Begründung für die Vorteile von Dual Fluid Reaktoren genutzt wird ist verständlich, schließlich stammt sie aus der gleichen Gruppierung. Es würde mich nicht wundern, wenn man dies extra geschrieben hätte, damit AKW eine gute Bilanz bekommen, um eine Finanzierung der bisher nur auf dem Papier existierenden Reaktoren zu ermöglichen. Eine für mich als Naturwissenschaftlicher sehr peinliche Publikation, die nicht sauber fundiert ist und wo mich wundert, dass man diese überhaupt veröffentlicht hat.

Kann natürlich jeder machen einfach willkürliche Werte miteinander vergleichen und behaupten, dass jemand besser wäre, als jemand anders, das wird einem naturwissenschaftlichen Ansatz aber nicht gerecht, zumal willkürlich wegen Unwissenheit CO2 ausgeklammert wurde und auch die Endlagerung.

Mit diesem Vorgehen würde ich das auch eher unter Klimaschmutzlobby einsortieren.

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Petition: Pflichtfortbildung für Autofahrende alle 5 Jahre – #Verkehrssicherheit #VisionZero #Autokorrektur

Da es in der letzten Zeit immer wieder hinweise gab, dass Autofahrende nicht auf dem aktuellen Stand des Verkehrsrechts sind, braucht es verpflichtende Nachschulungen.

Petition
Der Bundestag möge beschließen, dass für Autofahrende alle fünf Jahre eine Nachschulung zu Pflicht wird.

Begründung
Vor einiger Zeit stellte der ADAC fest, dass viele Autofahrenden nicht alle aktuell gültigen Verkehrsregeln kennen. Dies ist gefährlich für alle am Verkehr teilnehmenden. Eine Fahrschule oft vor vielen Jahren, macht nicht fit für die aktuellen Regeln, welche sich auch aus der Rechtsprechung und Unfällen entwickelt haben.

Im Arbeitsschutz muss regelmäßig belehrt werden, im Verkehrsrecht gar nicht. Da kann man mit einem völlige veralteten Wissensstand weiterhin Menschenleben gefährden.

Auch jüngste Äußerungen bzgl. der Rettungsgasse bei einem Stau zeigen mangelnde Kenntnisse. In diesem Fall von StVO § 11 Abs. 2, der klar vorgibt wann und wie eine Rettungsgasse zu bilden ist. Ich muss zugeben auch ich dachte bis dahin, dass die Rettungsgasse erst zu bilden ist, wenn ein Rettungsfahrzeug kommt.

Und ebenfalls lassen Äußerung einer Gewerkschaft für die Polizei Zweifel an Kenntnissen der StVO aufkommen, denn hier wird Sachbeschädigung am Reifen, als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr gewertet, obwohl die StVO klar in § 23 Abs. 1 schreibt, dass die Autofahrenden für die Sicherheit des Fahrzeugs verantwortlich sind und das eigentlich vor jedem Fahrantritt prüfen müssten. Sieht man nur selten, dass die Menschen ums Fahrzeug laufen.

Die Konsequenz aus fehlender Weiterbildung müssen entsprechende Gremien entscheiden. Sicherlich ist klar, dass mangelnde Kenntnisse die Frage aufwerfen, ob die jeweiligen Autofahrenden bei Unfällen dann nicht automatisch vollumfänglich haften müssen. Dies dürfte sich zumindest in den Kosten der Versicherungen niederschlagen, denn wer sich nicht weiterbildet muss dann halt höhere Versicherungen zahlen.

Man könnte natürlich auch sagen, dass Bußgelder bei fehlender Weiterbildung automatisch verdoppelt werden oder bei jedem Antrag für einen neuen Führerschein vorgelegt werden müssen.

Diskussion
Regelmäßig werden Führerscheine für Radfahrende gefordert, während man bei Autofahrenden trotz Führerschein immer wieder sieht, dass die sich falsch verhalten. Ob fahrlässig oder vorsätzlich ist natürlich die Frage, aber eine verpflichtende Weiterbildung wäre so oder so ein wichtiger Baustein für die Prävention von Unfällen.
Zumal KFZ als schwerer und schneller für mehr Verletzung sorgen. Mit größerer Masse kommt größere Verantwortung bei Zusammenstößen.

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Strahlende Pellets und Holzmöbel? – #Strahlenschutz

In Holz kann sich Cs137, ein radioaktives Isotop des Cäsiums, anreichern. Gerade in den Regionen in Süddeutschland, welche durch Tschernobyl belastet wurden aber natürlich auch Holz aus russland hat teilweise höhere Werte.

Gerade in Holzaschen findet eine starke Aufkonzentration statt, weil dort nur noch die kaum verbrennbaren Stoffe zurückbleiben. Das heißt, es kann durchaus sein, dass man sich eine gewisse Strahlenbelastung ins Haus holt mit Kamin der Pelletheizung. Man weiß dann vom Ansehen nicht, ob eine Belastung vorliegt oder nicht.

Ohnehin sollte man mit Stäuben vorsichtig sein, weil Stäube meist nicht gesund sind.

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Petition: Rechtswidrige Toleranz für Gehwegparken beenden! – #Duisburg #Rheinhausen #RuntervomGehweg

Da mein Antrag an die Stadt zu Streichung des Beschlusses in Drucksache 02-3956 weder bearbeitet noch beantwortet ist und auch die Bezirksregierung (Bereich Verkehr) durch Inkompetenz glänzt, habe ich jetzt mal eine Petition an den Landtag gerichtet.

= Text =
Ich richte mich hiermit an den Landtag NRW, damit ein rechtswidriger Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Duisburg aufgehoben wird, ein Antrag (14.11.2020) an den Rat der Stadt Duisburg blieb auch nach über zwei Jahren unbeantwortet und obwohl sich die Rechtslage klar geändert hat beruft sich sogar die Bezirksregierung Düsseldorf (u. a. Schreiben vom 30.09.2022) auf den rechtswidrigen Beschluss, als Begründung warum die Stadt angeblich nichts tun müsse.

Mit Drucksache 02-3956 traf der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Duisburg folgenden Beschluss:
„Lediglich das einhüftige Gehwegparken wird toleriert, wenn eine „Restgehwegbreite“ von 1,50 m verbleibt.“
Antrag: https://sessionnet.krz.de/duisburg/bi/vo0050.asp?__kvonr=20020749

In der Praxis verbleiben an vielen Stellen sogar wenig als die aufgeführten 1,5 m selbst an Stellen, wo das Gehwegparken sogar erlaubt wurde (z. B. Günterstraße, 47226 Duisburg), wird regelmäßig über die Linie geparkt. An der Kreuzstraße (ebenfalls 47226 Duisburg) ist es nicht erlaubt, aber die Stadt Duisburg weigert sich hier etwas zu unternehmen, obwohl hier überwiegend weniger als 1,5 m (5 Gehwegplatten 30×30 cm) verbleiben. Scheinbar toleriert man hier sogar weniger, als die 1,5 m, denn am Parkverhalten hat sich nichts geändert. Dies kann durch diverse Bilder belegt werden. Oft parken die Fahrzeuge auch länger als 1 Stunde.

Der Haupt- und Finanzausschuss dürfte nicht die richtige Stelle sein für Verkehrsentscheidungen, außerdem hat sich, wie bereits gesagt die Rechtslage geändert. Es wird bezweifelt, dass Abweichungen vom heutigen Bundesrecht, welches die Ahndung von Parkvergehen als den Regelfall sieht, was sich nicht zuletzt in den erheblich erhöhten Bußgeldern und der Rechtsprechung widerspiegelt, ein Teil der kommunalen Selbstbestimmung sein kann.

Die Rechtslage kann dieser Zusammenstellung
https://www.fuss-ev.de/images/Downloads/gehwegparken.pdf
des Fuss e. V. entnommen werden.

Allgemein regelt das Halten und Parken § 12 StVO
https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__12.html
Der Absatz 4a führt aus, dass es eine explizite Erlaubnis braucht um auf dem Gehweg parken zu dürfen, was wiederum bedeutet, dass überall sonst das Parken auf Gehwegen verboten ist.
„(4a) Ist das Parken auf dem Gehweg erlaubt, ist hierzu nur der rechte Gehweg, in Einbahnstraßen der rechte oder linke Gehweg, zu benutzen.“

Aus dem Schreiben der Bezirksregierung vom 30.09.2022
„Ich gehe davon aus, dass die Stadtverwaltung dem Beschluss von 2002 hinsichtlich des Auswahlermessens der Ahndung von Parkverstößen grundsätzlich folgt.“

Wenn man in die Kommentare zur StVO schaut findet man u. a. „Kommunale Dienstanweisungen, die das Gehwegparken grundsätzlich dulden, sofern bestimmte Restgehwegbreiten verbleiben, sind rechtswidrig.“ Das Zitat im Zitat stammt aus : „Höltig, „Vollzugsdefizite beim illegalen Gehwegparken“, NZV 2022, 220“ und ist schlüssig, da die Verstöße im Bußgeld deutlich angehoben wurden. In der Brpschüre des Fuss e. V. findet man auch den Hinweis auf ein Schreiben des Verkehrsministerium von Baden-Württemberg, welches man hier:
https://fragdenstaat.de/dokumente/118071-vmbw_erlasszurberwachungundsanktionierungvonordnungswidrigkeitenimruhendenverkehrvom11mai2020/ runterladen kann.

Die Stadt Duisburg toleriert das Gehwegparken an vielen Stellen, was immer wieder dazu führt, dass Gehwege sogar vollständig blockiert sind. Auch hierzu gibt es Bilder. Es herrscht quasi Parkanarchie.

Es gibt ebenfalls Stellen, wo fast immer nur 90 cm (3 Gehwegplatten) verbleiben, natürlich gibt es auch hier Bildbelege.

Da ein Upload nicht möglich ist, müsste ich die Bilder bei Bedarf bei Mail schicken.

Die Stadt und Bezirksregierung argumentieren teilweise mit Parkdruck, allerdings gilt hier, dass Parkdruck ein Grund für Parkgebühren ist. Weiterhin stellte Bundesverwaltungsgericht bereits mit dem Urteil vom 06.08.1982 (4 C 58/80) klar:
„Die Benutzung einer […] Straße zum Zwecke des Parkens fällt zwar dort, wo das Parken nicht […] ausgeschlossen ist, unter den Gemeingebrauch, sie gehört aber nicht zum grundrechtlich gesicherten Anliegergebrauch.“

Da davon auszugehen ist, dass auch in anderen Städten derartige rechtswidrige Regelungen bzw. Vorgaben gelten, dürfte hier zudem eine rechtliche Klarstellung durch das Verkehrsministerium NRW gegenüber allen Städten/Kommunen und der Öffentlichkeit zielführend sein.

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DB-Navigator ist fehlprogrammiert – #Bahnsinn #Digitalisierung

Der DB-Navigator ist sehr schlecht programmiert. Mal abgesehen vom Datenschutz, gibt es da auch ein anderes Problem.

Verdeutlichen will ich dies an nachfolgendem Beispiel. Die Bahn-App zeigt an, dass der gebuchte Zug mit einer Platzreservierung vollständig ausfällt.

Okay, dass ist man von der Bahn gewohnt. Ist Mist, aber dann wird es wirklich fies von der App, wenn die ankommt und auf den Komfort Check-In hinweist.

Der Zug fällt also aus und die App weist trotzdem auf den Check-In und verhöhnt einen mit entspannt reisen. Scheinbar hat man hier jemand programmieren lassen, der/die/das von Freundlichkeit und der Realität beim Bahnfahren keine Ahnung hat. Sowohl bei Ausfällen, wie auch Verspätung kommt dieser Hinweis. Dabei weiß die App doch, dass es Verspätungen oder Ausfälle gibt. Da kommt man sich dann irgendwie doppelt verarscht vor. SERVICE geht anders.

Erst fällt der Zug aus und dann wird man noch verarscht und in der App ist das nicht der einzige Fehler.

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#Rheinhausen: Mal wieder fahrradfeindliche Baustellen – #Exklusion #Duisburg #Autokorrektur

An der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen, stand am 04.11.2022 eine Absperrbake grundlos mitten auf dem Fahrradstreifen. Die Absperrung sollte wohl dazu dienen, dass Autofahrende nicht in die wegen Bauarbeiten gesperrte Krefelder Straße einbiegen können. Aber wie man an dem Abbiegepfeil auf der Straße sieht wurde das Abbiegen gar nicht aufgehoben.

Die Situation ist für Radfahrende unklar bis gefährlich.

Die Einrichtung der Baustellen ist so oder so rechtswidrig. Es ist nicht klar erfassbar, was die Baken überhaupt sollen.

Aber das ist natürlich wieder mal kein Einzelfall im fahrrad- und gehfeindlichen Duisburg. Auch an der Hans-Böckler-Straße war die Absperrung dilettantisch. In dem Fall erkennbar von der Firma BAS. Man stellte dort eine Absperrung am abgesenkten Bordstein an der Kreuzung mit der Dorotheenstraße auf, so dass die Nutzung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität erschwert bis unmöglich ist. Weiterhin erkennt man ein Schild Sackgasse laut dem angeblich Radfahrende durch können.

Wie sich allerdings herausstellte kamen dort nur Gehende durch. Weil alles, ohne erkennbaren Grund, abgesperrt war. Warum beauftragt die Stadt Duisburg eigentlich immer wieder solche inkompetenten Firmen für Absperrungen bzw. kontrolliert die Absperrungen nicht? Ist kein Einzelfall, dass Baustellen mangelhaft beschildert bzw. eingerichtet werden.

Mein Eindruck ist, dass man überall im Stadtgebiet keine Rücksicht auf Gehende und Radfahrende als umweltfreundlichste Mobilitätsformen nimmt. Zum mal es auch klar gegen die Barrierefreiheit verstößt.

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#Falschparkterroristen und Falschfahrterroristen? – #RuntervomRadweg #RuntervomGehweg #BER #LetzteGeneration #Klimaschutz #Whataboutism #Mörderverkehr

Die Rechte Politik schäumt vor Wut und verleumdet die letzte Generation als Terroristen. An deren Stelle würde ich Strafanzeige gegen alle, welche diese Verleumdung vorbringen, erstatten.

Wenngleich einige der Handlungen der letzten Generationen Straftaten darstellen können, hier verbietet sich eine Vorverurteilung, bis Gerichte geurteilt haben, sind es nach meiner Bewertung keine Terroristen, weil die Definitionen für Terroristen nicht zutreffen, weder die nach StGB § 129a noch jene auf der Seite der BPB. Ein „Rechtsanwalt“ bei Twitter, der das oben genannte ebenfalls behauptete wurde ausfallend, nachdem ich fragte, wie er seinen Terrorismusverdacht begründen würde.

So gesehen wäre das doch recht interessant, wenn hier einige aus der Politik sich hier für Verleumdung vor Gericht verantworten müssen.

Oder wird der Begriff Terrorismus hier verharmlost? Ebenfalls bei Twitter sah ich den Begriff Falschparkterroristen. Wenn man die Letzte Generation als Terroristen verleumdet, obwohl die nur für Verzögerungen sorgen, was ist dann mit Falschparkenden und Falschfahrenden, welche für Gehende und Radfahrende teilweise lebensgefährlich sind? Müsste man diese dann nicht als Falschparkterroristen und Falschfahrterroristen bezeichnen. Zumal hier die Tatsbestandsmerkmale für Terrorismus sogar eher zutreffen dürfen. Schließlich geschieht Falschparken immer aus niederen Beweggründen und man nimmt den Tod von Menschen zumindest billigend in Kauf, wenn nicht sogar ein Vorsatz dahinter steckt, weil man durch den Führerschein genau wissen muss, was passieren kann und was in der StVO steht. Aber das würde den rechten in ihrem Hass- und Hetzetrip vermutlich nicht so in den Kram passen. Was für eine Heuchelei dies doch ist, wenn man anderen Terrorismus vorwirft, aber die viel schwerwiegenderen eigenen Taten zugleich als „Sünden“ usw. verharmlost. KFZ und die Personen am Steuer haben belegbar tausende Menschen unmittelbar auf dem Gewissen, plus viele Hunderttausende durch indirekte Auswirkungen.

Davon abgesehen blockiert die Letzte Generation nur klimaschädliche Fortbewegungsarten, wie KFZ oder noch viel schlimmer Flugverkehr ein wenig. Klimafreundliche Fortbewegung, wie Gehen und Radfahren werden ständig von Falschparkenden behindert oder sogar real gefährdet.

Und dann gibt es ja noch solche Menschen, die einem Whataboutism vorwerfen, wenn man genau diesem Umstand einen Spiegel vorhält.

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Stau heißt nur, dass der Preis zu niedrig ist – #Verkehrswende #Wissing #Marktwirtschaft #FDP

Regelmäßig wird behauptet, dass es auf Straßen zu viel Stau gäbe.

Also Lösung wird dann immer der Ausbau der Straßen als Maßnahme hingehalten. Allerdings ist das natürlich keine ergebnisoffene Prüfung auf den Grundprinzipien von Angebot und Nachfrage. Obwohl die FDP, als angeblich marktwirtschaftliche Partei, Herrn Wissing als Chef des Verkehrsministerium hat, tut man sich dort schwer mit Marktwirtschaft. Weder will man die Subventionen für PKW streichen, noch will man die Thematik Stau mal rein Marktwirtschaftlich betrachten. Stau ist ja nicht den ganzen Tag, sondern immer nur Minuten bzw. Stunden. Das heißt durch finanziellen Anreiz der Verkehrsverlagerung in weniger nachgefragte Zeit ließe sich hier der Stau verringern. Natürlich müsste man hier eine Maut nutzen, welche dann die Kosten entsprechend der Nachfrage verteilt. Nachts kostet es für PKW nichts, aber zu Stoßzeiten wird es halt dann entsprechend teuer.

Mich verwundert, warum die FDP lieber viel Geld für Straßenausbau ausgibt, als auf Marktwirtschaft zu setzen. Oder liegt es daran, dass diese Partei Marktwirtschaft nur als Ausrede vorschiebt, wenn es darum geht etwas ungewolltes zu verhindern?

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#Duisburg: Rechtes Treffen am Stellwerk? – #ekelhAfD #Rheinhausen

Gerade bei Twitter bekam ich mit, dass sich am 01.12. das sogenannte „Bündnis Deutschland“ in Duisburg treffen will. So wie ich das verstehe handelt es sich hier um eine Art Spin-Off von ekelhAfD*.

Als Anschrift steht im Tweet 47228 Duisburg, Am Stellwerk. Da kann es sich eigentlich nur um den Stellwerkhof handeln. Stellt sich die Frage, ob der Inhaber das bewusst gemacht hat oder reingelegt wurde.

* Ich verwende überwiegend diese Bezeichnung für den rechtsextrem Verdachtsfall.

Update:
Der Inhaber hat nach eigenen Angaben nichts gewusst und nach Kenntnis gegenüber dem Bündnis abgesagt. Passt aus meiner Sicht zu den Methoden von ekelhAfD.

Der Tweet auf den ich mich bezog ist inzwischen gelöscht.

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Duisburger Schreibender: Niklaus Schmid – #Duisburg #Literatur #Kunst

Schmid, Niklaus; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3,
* Bienenfresser

Eine komplette Übersicht der Duisburger Schreibenden gibt es hier.

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#Bullshit von Thomas Schnalke vom Flughafen Düsseldorf

In der NRZ äußerte sich Schnalke wie folgt:
„Die Ausweitung ist dringen nötig, wie man gerade anhand des Sommers sieht.“

Er ist also der Meinung, dass die Erweiterung der Kapazität dazu führen würde, dass es besser würde, als jetzt im Sommer.

Die Probleme waren zu wenig Personal an Sicherheitskontrollen, zu wenig Personal an den Schaltern der Fluggesellschaften. Wie soll da die Kapazitätserweiterung etwas bringen, die vollständig ohne den Bodenablauf gerechnet wird? Genau richtig gelesen in den Unterlagen hat der Flughafen nicht belegt, dass der Bodenbetrieb, dass überhaupt bewältigen kann. Man hat nur das Rollfeld betrachtet.

Aber mit Fakten nimmt es Klimaschänder Flugverkehr ja eh nicht so genau. Freue mich schon, wenn die vor Gericht abstürzen und am Ende sogar weniger haben als vor der Klage.

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#Klimaschutz: Treibhausgas Wasser

Treibhausgase sind Gase, welche mit IR-Strahlung interagieren bzw. die emittieren können. Das heißt es braucht Moleküle, welche mindestens aus drei Atomen bestehen. Bekannt ist hier der Allgemeinheit CO2, allerdings ist auch Wasser (H2O) ein Treibhausgas und ein wichtiger Teil des natürlichen Treibhauseffektes.

Allerdings bringt der Menschen auch künstlich Wasserdampf in die Atmosphäre ein. Einerseits wird durch den menschengemachten Treibhauseffekt (anthropogen) die Temperatur der Atmosphäre gesteigert. Eine höhere Temperatur bedeutet einen höheren Dampfdruck für Wasser und zugleich kann die Luft auch mehr gasförmiges Wasser aufnehmen, sodass die Wassermenge in der Atmosphäre ansteigt. Je mehr Wasser desto stärker auch hier der anthropogene Treibhauseffekt.

Wenn man sich den Aufbau der Atmosphäre anschaut, so findet ein Großteil des Wasserkreislaufs (außerhalb von Gewässern) in der planetaren Grenzschicht statt, also dem bodennahen Bereich der Atmosphäre. Dort regnet das Wasser auch wieder aus. In höheren Luftschichten, wie der oberen Troposphäre/unteren Stratosphäre dagegen findet nur wenig Austausch statt und gerade die Stratosphäre ist recht trocken. Genau dorthin wird aber durch Flugverkehr ständig Wasserdampf eingebracht. Bisher kondensiert dieser an ebenfalls eingebrachten Ruß. Nun will man aber auf rußarme Kraftstoffe umsteigen oder sogar direkt auf Wasserstoff. Das heißt es wird sehr viel mehr Wasser in Flughöhe eingetragen, einen Bereich der bisher eher trocken war. Der zuvor verlinkte Artikel verweist auch darauf, dass sich die Tropopause durch die Klimaerwärmung nach oben verschoben hat.

Derzeit plant die Flugindustrie mit SAF (CO2-neutralen Kerosin), welches wenig Ruß verursachen soll, was also dazu führt, dass Wasser nicht mehr kondensiert und länger in der Stratosphäre verbleibt. Zudem will man vermehrt auf Wasserstoff setzen, welcher zu Wasser verbrennt und damit ebenfalls mehr Wasser in die Stratosphäre einbringt. In Summe bringt man also durch die angeblichen Klimaschutzmaßnahmen im Flugverkehr mehr Wasser in die Bereiche die trocken waren.

Sprich man macht es vielleicht etwas besser, aber nicht viel.

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#Duisburg: Noch ne mies geplante Baustelle – #Rheinhausen #Duisport

Einmal mehr stellt sich mir die Frage, wer so einen Unsinn zu verantworten hat. Kurz vor dem Flutweg, an dem zwei Schulen liegen, wurde die Straße ‚In den Peschen‘ in beide Richtungen ihres Fahrradstreifens beraubt.

Aus Richtung Flugweg, war die Nutzungspflicht nicht abgedeckt und kurz davor ein Schild ‚Radweg Ende‘. Sprich für wenigen Zentimeter war die Nutzungspflicht aufgehoben. So eine Regelung kann niemand befolgen.

Deutlich schlimmer war allerdings die andere Richtung, wo ein baulicher Radweg, der gerade in einen Radfahrstreifen übergeht, vor einer Bake endet. Obwohl die eigentliche Baustelle erst kurz vor der Ampel war, hat man sehr großzügig und völlig unnötig abgesperrt.

Eine Überführung in den KFZ-Verkehr hat man nicht vorgenommen. Höchstwahrscheinlich hat man weder berücksichtigt, dass hier eine größere Anzahl an Kindern auf dem Weg zur Schule unterwegs ist und vermutlich ebenso wenig, dass die Strecke gerne von LKW genutzt wird.

Man hat hier also eine unfallträchtige Situation geschaffen und die Vorgaben für Baustellen ebenso ignoriert, wie die Verkehrssituation.

Duisburg ist Fahrradfahrende echt lebensgefährlich, weil die Verwaltung ständig versagt! Hoffen wir, dass auch die Baustelle, im Gegensatz zur Loveparade, gerade noch einmal gut gegangen ist.

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#Duisburg: Rücksichtloses blockieren von Radweg – wie üblich – #RuntervomRadweg

Es ist immer wieder bezeichnend, wie manche über Radwege denken. So sieht man auf dem Bild einen Hinweis Markierungsarbeiten, die allerdings auf der Straße durchgeführt wurden.

Wo stellt man so ein gefährliches Hindernis hin? Natürlich auf den Radweg, der dadurch mehr als zur Hälfte blockiert wird. Die Vorgaben für Baustellen sagen zwar was ganz anderes, welche Restbreite verbleiben muss, zumal der Radweg ohnehin schon zu schmal ist, aber das schien die Arbeiter wohl nicht zu interessieren und von der Stadt kontrolliert bekanntlich niemand.

Radwege sind weder Parkflächen noch Abstellflächen für Hinweise.

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Kann Methan #Lützerath retten? – #Klimaschutz #RWE #Garzweiler #Braunkohle #Lützibleibt

Bekanntlich will RWE bis 2030 noch sehr viel Braunkohle verbrennen, mit Zustimmung der „Grünen“. Nun können diese aber Beweisen, ob sie wirklich für Klimaschutz sind.

Gestern morgen las ich den bei Twitter von Alle Dörfer bleiben einen Hinweis auf deren Pressemeldung vom 21.11.2022 (siehe Anlage). Darin heißt es, dass Ende diesen Jahres der geltende Hauptbetriebsplan ausläuft. Das soll nach RA Dirk Teßmer bedeuten, dass Mona Neubaur nun die Möglichkeit hätte RWE am Abriss von Lützerath zu hindern.

Ein gute Begründung aus meiner Sicht wären auch die völlig unbekannten Methanemissionen der Tagebaue. Vor einigen Wochen fragte ich bei der Bezirksregierung Arnsberg nach, welche Werte die zum Methanausstoß der der Tagebaue Garzweiler und Hambach haben. Vorgestern kam die Antwort der Bezirksregierung Arnsberg:
„[…] aus den beiden genannten Tagebauen liegen keine Messwerte für Methanemissionen vor.

Das heißt obwohl Methan bekanntlich sehr klimaschädlich ist und Tagebaue Methan in erheblichen Umfang emittieren können, hat man sich scheinbar nie die Mühe gemacht diese für die RWE-Tagebaue zu messen. Das heißt die Klimaauswirkungen sind völlig unbekannt und könnten deutlich über die Freisetzung von CO2 aus der Verbrennung von Braunkohle hinausgehen. Dies hätte man eigentlich auch für die Sümpfung wissen müssen, denn ob Pflanzenreste wie Torf/Braunkohle Methan freisetzen kann auch durch die Feuchtigkeit im Boden beeinflusst werden. Aber natürlich ist der Klimaschutz aus meiner Sicht auch beim Hauptbetriebsplan zu berücksichtigen, somit sind auch die Klimaauswirkungen vollständig zu quantifizieren.

Irgendwie habe ich die Vermutung, dass man sich mit dem Thema lieber nicht beschäftigt hat, aber nun, da es im Raum steht, kann es RWE ziemliche Probleme machen. Wäre schön, wenn ich hier einen kleinen Beitrag leisten könnte.

= Anlage =

21.11.2022
Neue Wende bei der Rechtslage von Lützerath: Moratorium für Erhalt von bedrohtem Braunkohle-Dorf möglich + Vertiefendes Pressegespräch am 23.11. um 9:30 Uhr

Erkelenz. Im Streit um das von Abbaggerung bedrohte Dorf Lützerath zeichnet sich eine entscheidende Wende ab: Ende diesen Jahres läuft der geltende Hauptbetriebsplan aus, welcher derzeit die rechtliche Grundlage für die sogenannte bergbauliche Inanspruchnahme des Ortes bildet. Der Rechtsanwalt Dirk Teßmer betont, dass es damit zu einer rechtlich “anderen Situation” komme und NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur nun die Möglichkeit habe, unabhängig vom Kohlekonzern RWE ein Moratorium für Lützerath zu verhängen, ohne Entschädigungszahlungen auszulösen. RWE pocht darauf, Lützerath diesen Winter abzureißen. Der zuständige Polizeipräsident Dirk Weinspach hat eine Räumung in diesem Jahr jedoch ausgeschlossen. Weinspach betonte zugleich, dass für einen Polizeieinsatz abschließende Rechtsklarheit bestehen müsse. Anwälte und Klimaaktivist*innen argumentieren, diese Rechtsklarheit sei mit dem Ende des derzeitigen Hauptbetriebsplans nicht mehr gegeben.

Der auf das Bergrecht spezialisierte Rechtsanwalt Dirk Teßmer erklärt: “Die Landesregierung hat stets betont, RWE habe das Recht Lützerath abzureißen; auf der gegenwärtigen Rechtsgrundlage ist dies jedoch ab Neujahr nicht mehr der Fall. Es besteht dann eine andere rechtliche Situation. Als zuständige Ministerin hat Frau Neubaur die Möglichkeit, sich von den geschaffenen Pfadabhängigkeiten der Vorgängerregierung zu lösen. Aus juristischer Sicht kann sie den Antrag von RWE ablehnen lassen und RWE auffordern, stattdessen einen Hauptbetriebsplan vorzulegen, der zunächst den Abbau der unter Immerath lagernden Kohle vorsieht und sich nicht auch auf Lützerath erstreckt. Dass RWE hierdurch ein Anspruch auf Entschädigung hätte, ist nicht ersichtlich.“

Christopher Laumanns von Alle Dörfer Bleiben ergänzt: „Auf die Energiesicherheit hätte das keine Auswirkungen, denn die noch ohne Inanspruchnahme von Lützerath förderbaren Kohlemengen reichen für Jahre. Die Landesregierung muss die Möglichkeit beim Schopf packen und mit einem Moratorium den sozialen Frieden bewahren, anstatt RWE weiter eskalieren zu lassen.“

Das Bündnis Alle Dörfer Bleiben fordert darüber hinaus Planungsflexibilität, die zur gleichzeitigen Lösung der Energie- und Klimakrise nötig sei: Um den Kohleausstiegspfad nicht bis 2030 zu zementieren, solle jährlich überprüft werden, wieviel Kohle wirklich noch gebraucht wird und wieviel in Bezug auf die Einhaltung der Klimaziele verbrannt werden darf. Für die kurzfristige Sicherung der Versorgungssicherheit sei eine Ausweitung des Tagebaus nicht nötig. Die Kohle unter Lützerath könne aus bergbautechnischen Gründen ohnehin nicht früher als in vier Jahren gefördert werden. Für eine zeitnahe Räumung gäbe es daher keinerlei Notwendigkeit.

RWE hatte bereits im Juni 2022 einen neuen Hauptbetriebsplan für die Weiterführung des Tagebaus ab dem 1.1.2023 – einschließlich der Abbaggerung von Lützerath – bei der Bezirksregierung Arnsberg als zuständigem Bergamt beantragt. Das Bergamt untersteht der Fach- und Rechtsaufsicht des Wirtschaftsministerium von NRW. Frau Ministerin Neubaur kann das Bergamt daher anweisen, den Plan in der vorgelegten Form nicht zu genehmigen. Hierfür besteht Anlass, da es momentan keinerlei juristischen Zwang für die Abbaggerung von Lützerath gibt. Unter dem bereits abgerissenen Dorf Immerath liegen ca. 150 Millionen Tonnen Kohle, auf die RWE Zugriff hat. Zur Einhaltung der 1,5°-Grenze darf RWE laut Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung nicht mehr als 47 Millionen Tonnen Kohle verbrennen.

Lützerath Bleibt!

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Fahrerlaubnis weg, wegen Falschparken! – #RuntervomRadweg #RuntervomGehweg #Autokorrektur

Die einen behaupten, dass das Anzeigen von Falschparkenden Denunziation wäre, das sind aber vermutlich jene, die nun um ihre Fahrerlaubnis fürchten müssen.

Wiederholte Verstöße immer wieder anzuzeigen kann durchaus Auswirkungen haben.

So ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Berlin:
Fahrerlaubnis kann bei Vielzahl von Parkverstößen entzogen werden (Nr. 50/2022)
Pressemitteilung vom 21.11.2022

Ein Kraftfahrer, der innerhalb eines Jahres 159 Parkverstöße begeht, ist zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet; ihm kann daher die Fahrerlaubnis entzogen werden. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin erneut entschieden.

Der Kläger war seit 1995 Inhaber einer Fahrerlaubnis der damaligen Klasse 3. Im Juli 2021 erfuhr das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten Berlin, dass gegen den Kläger innerhalb eines Jahres 174 Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren geführt worden waren, darunter 159 Parkverstöße und 15 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Nach Anhörung des Klägers entzog die Behörde ihm daher die Fahrerlaubnis aufgrund fehlender Kraftfahreignung. Hiergegen wandte der Kläger ein, die Verstöße mit den drei auf ihn zugelassenen Fahrzeugen hätten andere Personen begangen. Gegen die Entscheidungen habe er lediglich kein Rechtsmittel eingelegt, um der Behörde Arbeit zu ersparen. Die Verhängung einer Fahrtenbuchauflage sei als milderes Mittel zuvor angezeigt gewesen. Er sei beruflich auf die Fahrerlaubnis angewiesen.

Die 4. Kammer hat die Klage abgewiesen. Zu Recht sei die Behörde von einer mangelnden Fahreignung des Klägers ausgegangen. Zwar hätten dem Bagatellbereich zuzurechnende Verkehrsordnungswidrigkeiten bei der Prüfung der Fahreignung grundsätzlich außer Betracht zu bleiben. Anders sei dies aber, wenn ein Kraftfahrer offensichtlich nicht willens sei, im Interesse eines geordneten, leichten und ungefährdeten Verkehrs geschaffene bloße Ordnungsvorschriften zu beachten. Hier begründe bereits die Anzahl der für sich genommen unbedeutenden Verstöße, die nahezu ausnahmslos im Wohnumfeld begangen worden seien, Zweifel an der Eignung des Klägers. Es komme auch nicht darauf an, ob möglicherweise andere Familienangehörige für die Verstöße verantwortlich seien. Denn derjenige, der durch zahlreiche ihm zugehende Bußgeldbescheide erfahre, dass Personen, die sein Fahrzeug benutzten, laufend gegen Verkehrsvorschriften verstießen, und dagegen nichts unternehme, zeige hierdurch charakterliche Mängel, die ihn selbst als einen ungeeigneten Verkehrsteilnehmer auswiesen. Sei die Entscheidung zur Entziehung zwingend vorgesehen, komme es auch nicht darauf an, ob der Betroffene die Fahrerlaubnis beruflich benötige.

Gegen das Urteil kann der Antrag auf Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gestellt werden.

Urteil der 4. Kammer vom 28. Oktober 2022 (VG 4 K 456/21)

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#Duisburg: Gefahrenstelle Jet-Tankstelle – #Rheinhausen #Autokorrektur

Nachfolgenden Antrag reichte ich bei der Stadt ein.
Nach § 24 GO NRW und § 45 StVO wird die Beseitigung einer Verkehrsgefährdung an der Asterlager Straße 22, 47228 Duisburg, aus Richtung des Essenberger Kirchwegs kommend, beantragt.

Es handelt sich um die hochfrequentierte Zufahrt zu einer Tankstelle, die vom Verkehr her eine deutlich größere Häufigkeit an einfahrenden Fahrzeugen, als eine Grundstückseinfahrt nach § 10, zu einem normalen Privatgrundstück hat. Tankstelleneinfahrten sind von der Fahrzeugfrequenz teilweise deutlich höher befahren, als manche Einmündungen von Seitenstraßen.

Gemäß § 12 StVO gilt:
https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__12.html
„(3) Das Parken ist unzulässig
1. vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten, soweit in Fahrtrichtung rechts neben der Fahrbahn ein Radweg baulich angelegt ist, vor Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 8 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten,“

Da hier eine vergleichbare Situation einer Einmündung besteht ist folgerichtig die Vorgabe für Einmündungen und Parkverbote an Radwegen analog anzuwenden. Die Zielsetzung der 8 m ist eindeutig, denn diese ergibt sich aus der höheren Geschwindigkeit der Radfahrenden, dem Bremsweg der KFZ und der Notwendigkeit frühzeitig durch Schulterblick auf Radfahrende zu achten. Die VwV-StVO beton sogar, dass die 8 m je nach Situation sogar noch verlängert werden müssen.

An der Stelle parken teilweise auch höhere Fahrzeuge (z. B. SUV, Transporter der Leihfirma usw.), sodass keine Sichtverbindung gegeben ist. Im Umfeld sind immer freie Parkplätze, sodass auch kein angeblicher Parkdruck die Entfernung der Parkplatzes verhindert.

Aufgrund des Verkehrsdrucks (Fahrzeuge, die von hinten Druck ausüben nicht rechtzeitig abzubremsen) sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass mit der notwendig Umsicht bereits auf der Asterlager Straße ausreichend verlangsamt wird.

Insbesondere StVO § 9 enthält in den Abs. 5 und 6 klare Vorgaben:
https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__9.html
„(5) Wer ein Fahrzeug führt, muss sich beim Abbiegen in ein Grundstück, beim Wenden und beim Rückwärtsfahren darüber hinaus so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist; erforderlichenfalls muss man sich einweisen lassen.“
Die Gefährdung muss also ausgeschlossen sein, durch parkende Fahrzeuge haben die KFZ-Führenden allerdings gar nicht Möglichkeit diesen Punkt einzuhalten. Ferner gilt natürlich auch hier der Abs. 6
„(6) Wer ein Kraftfahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t innerorts führt, muss beim Rechtsabbiegen mit Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn auf oder neben der Fahrbahn mit geradeaus fahrendem Radverkehr oder im unmittelbaren Bereich des Einbiegens mit die Fahrbahn überquerendem Fußgängerverkehr zu rechnen ist.“
Da es sich auch bei der Einfahrt in die Tankstelle um Rechtsabbiegen handelt gilt folglich auch hier diese Vorgabe. Schließlich spricht auch Abs. 5 von Abbiegen, somit kann konkludent gefolgert werden, dass sämtliche Vorgaben fürs Abbiegen auch bei Einfahrten gelten.

Ungeachtet ob bereits ein Unfall eingetreten ist sorgt die Gesamtkonstellation dafür, dass jederzeit ein Unfall eintreten kann, der für Radfahrende und Gehende durchaus tödlich enden kann, wobei natürlich auch bereits Verletzungen inakzeptabel sind. Es besteht also Lebensgefahr und es ist VwV-StVO anzuwenden, welche die Sicherheit an erste Stelle stellt, vor anderen Erwägungen. Ausnahmslos.

Aus der StVO § 10 geht hervor, dass für Einfahrten eine besondere Vorsicht gilt, welche demnach deutlich über die Vorsicht bei Einmündungen hinausgeht, was darauf hindeutet, dass der Gesetzgeber hier klar eine noch höhere Sicherheit vorsieht. Da Hauseinfahrten geringe Frequenzen haben, aber eine Tankstelle deutlich mehr benutzt wird, gelten hier auch sehr hohe Anforderungen. Mit hoher der Anzahl der Fahrzeuge, steigt folglich auch die Eintrittswahrscheinlichkeit für Unfälle.

Analog zum Arbeitsschutzgesetz, kann man die Prinzipien einer Gefährdungsbeurteilung auch auf den Straßenverkehr anwenden, um Gefährdungen zu bewerten. Eine Gefährdungsstelle kann jahrelang gut gehen oder sogar nie etwas passieren, weil nie alle notwendigen Parameter zusammen kamen oder es kann schon morgen einen tödlichen Unfall geben. Prävention heißt die Situation sorgfältig zu analysieren und nicht aus dem Umstand, dass bisher nichts passiert ist, abzuleiten, dass das auch so bleiben wird. Das ist zumindest grob fahrlässig.
An dieser Stelle braucht es folgende Parameter für den Eintritt eines Unfalls:
– Fahrzeug, was parkt und die Sicht behindert
– Jemand mit Fahrrad auf dem Radweg (oder Gehende)
– Jemand mit Fahrzeug, wo nicht bereits auf der Straße abgebremst wird, weil KFZ dahinter drängeln oder die Person einfach von sich aus rücksichtslos ist.
Ähnlich sieht es für Gehende aus, wobei hier das Risiko wegen dem etwas größeren Abstand zur Fahrbahn etwas geringer sein könnte.
Fahrräder auf dem Radweg lassen sich nicht verhindern, schließlich sind diese für Radverkehr da. Das Fehlverhalten von Autofahrenden kann auch nicht völlig verhindert werden, bleibt also folglich nur, die dauerhafte Beseitigung des Sichthindernis. Dadurch wird die Eintrittswahrscheinlichkeit erheblich vermindert.

Die Stadt kann natürlich in ihre Antwort jetzt wieder irgendwelchen nicht rechtskonformen Unsinn (und ja ich benenne Unsinn als auch solchen) schreiben, wie bereits geschehen, aber das entbindet natürlich nicht von der persönlichen Haftung der verantwortlichen Personen, wenn ein Unfall eintritt. Da jetzt definitiv Kenntnis besteht, besteht und damit auch ein klarer Haftungsanspruch, sowie ggf. strafrechtliche Belange. Deshalb auch die Kopie an die DGUV, sodass diese die Kosten bei Wegeunfällen bei der Stadt Duisburg eintreiben kann.

Im Übrigen verweise ich auf die dreimonatige Frist nach Verwaltungsverfahrensgesetz.

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#Duisburg: Seltsame Behauptung von Herr Linne und Ahnungslosigkeit bei Herrn Trappmann

Ab und an gucke ich auch in Niederschriften, etwa jene des Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr vom 05.09.2022 und manchmal finden sich dann Sachen drin, die nicht stimmen, aber bei der Verwaltung in Duisburg sind manche Aussagen nicht wirklich fundiert.

Zu meinem Antrag bzgl. LKW-Verbotszonen äußerte sich Herr Linne laut Protokoll, wie folgt:

Herr Beigeordneter Linne wies darauf hin, dass es sich hier um einen von sieben Anträgen gem. § 24 GO NRW handle, die von dem Petenten alleine in dieser Sitzung behandelt würden. Grundsätzlich sei es bei all diesen Anträgen so, dass der Petent es sich bei zu einfach mache und fortwährend die Verwaltung kritisiere, die jedoch nach wie vor an Recht und Gesetz gebunden sei. Es seien hier zahlreiche Gesetzesvorschriften zu beachten. Insofern könne die Verwaltung nur jene Vorschläge umsetzen, die sich im Rahmen des geltenden Rechts bewegen.

Das ist natürlich eine ziemlich dreiste Behauptung, dass ich es mir einfach machen würde. Im Gegensatz zum Arbeitsbereich von Herrn Linne schaue ich sowohl in die Gesetze, wie auch die anderen Vorschriften, kenne mich allerdings auch mit der Rechtshierarchie aus und lese zudem Urteile. Die Stadt Duisburg behauptet hier bzgl. Lärmschutz regelmäßig Unsinn und beruft sich teilweise auf Regelungen, die weder ein Gesetz sind, noch eine Verordnung und damit keine wirklich bindende Wirkung haben.

Was die Anzahl der Anträge angeht, so stehe ich dazu, die Stadt öffentlich auf Missstände hinzuweisen und um Abstellung zu ersuchen. Außerdem haben die Anträge teilweise noch andere Zwecke. U. a wie bereits oben angedeutet liefern die Antworten ein klares Bild des mangelhaften Rechtsverständnis der Verwaltung. Ich arbeite selbst in einer Verwaltung bin immer wieder verwundert, wie mangelhaft die Leistung der Stadt Duisburg insbesondere im Verkehrsbereich sind.

Ein schönes Beispiel ist eine Behauptung von Herrn Trappmann:

Auf Nachfrage von Herrn Weiß (FDP) hinsichtlich vorhandener Rettungswege vor Ort erläuterte Herr Trappmann (Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement), dass es sich bei Straßen wie der Karl-Jarres-Straße, die zum Hauptstraßennetz zählt, immer um Rettungswege handle. Auf derartigen Straßen sei eine Temporeduzierung aus rechtlichen Gründen immer schwierig bzw. nur dann möglich, wenn Lärmgrenzwerte überschritten würden oder eine konkrete Gefahrenlage bestünde. Darüber hinaus sei eine Temporeduzierung unter Beteiligung der Feuerwehr abzuwägen, die naturgemäß kein Interesse an Temporeduzierungen hätte.

Erst einmal gibt es keine Grenzwerte für Bestandsstraßen, sondern nur für neue und wesentlich geänderte Straßen (16. BImSchV) und würde man diese Grenzwerte konsequent anwenden hätten wird fast überall Tempo 30. Wenn keine Temporeduzierung möglich ist, müssen halt andere Maßnahmen getroffen werden, wie etwa Fahrverbote für LKW, die bekanntlich besonders laut sind. Auch das wäre möglich und zulässig und wird bereits anderswo gemacht. Wenn man es sauber begründet kann eine Verwaltung vieles, wenn man nicht will, weil einem Logistik und Parkplätze wichtiger sind als Menschenleben, macht man natürlich nichts.

Damit widerlegt Herr Trappmann Herrn Linne noch im gleichen Protokoll in Hinblick auf die Bindung an Recht und Gesetz. Man sollte schon Ahnung haben von den Begrifflichkeiten, welche man verwendet und was diese bedeuten. Grenzwerte (16. BImSchV) sind halt etwas anderes als zum Beispiel Beurteilungspegel.

Ich Frage mich manchmal wie hoch der Anteil an richtig ausgebildeten Personen in Verwaltungsrecht bei der Stadt Duisburg ist. Habe hier zumindest ein internes Schreiben vorliegen, wo jemand deutlich zeigt, dass der Person das Verwaltungsverfahrensgesetz nicht geläufig ist.

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Bäumen sind UV-Schutz! – #Baumschutz #Strahlenschutz #Klimaschutz

Bäume haben viele Vorteile. Ein wichtiger Vorteil wird so gut wie nie erwähnt, obwohl hier klar ist, dass Bäume hier durchaus das Leben retten können. Natürlich bewahren einen Bäume auch vor einem Hitzschlag, wie er etwas in Duisburg auf der Bahnhofsplatte droht, die man in Betontristesse gestaltet hat und klar das dominierende Denken im Rathaus repräsentiert.

Aber bleiben wir beim UV-Schutz. UV-Strahlung verursacht Krebs. UV-C wird von der Atmosphäre gefiltert. UV-B teilweise und UV-A kommt zum Großteil durch. UV-B hat als einzige UV-Strahlung ein wenig positive Effekte und das ist die Vitamin-B-Bildung. Die restliche Wirkung ist dagegen nur Zellen zerstören und Krebs auslösen, wenn man Pech hat. Bäume schirmen einen dagegen mit Blättern ab und reduzieren die Exposition insbesondere im Sommer, wo viel UV-Strahlung bei uns am Boden ankommt. Man kann sich hier über den UV-Index informieren.

In Duisburg ersetzt man leider großkronige gut schützende Bäume durch Bäumchen, die kaum Schatten werfen und damit weniger schützen.

WER BÄUME DURCH bäumchen ERSETZT TÖTET.

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#Duisburg: Verkehrsanarchie und die Auswirkungen – #LKWeh #Duisport #Autokorrektur #RuntervomRadweg #RuntervomGehweg

Hätten wird in Duisburg funktionierende Ordnungsbehörden, welche nicht mitunter Fehlverhalten verharmlosen und tolerieren, würde so etwas möglicherweise nicht passieren oder zumindest seltener.

Falsche Toleranz kostet Menschenleben!

Ein schönes Beispiel für gefährlichen Verkehrsanarchismus habe ich gestern an der Kulturstraße gesehen, wo ein LKW halb auf dem Radweg stand zum Entladen, dabei kurz hinter eine Kurve und auf einem Fußgängerüberweg. Scheinbar hat die Firma nicht genug Platz, dass der LKW rein fährt oder es war einfach Bequemlichkeit, welche andere Menschen einer Lebensgefahr aussetzt.

Anzeige ist natürlich bereits raus.

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Strukturen und Kunst

Im Leben kommt man viel herum, es gibt immer wieder Situationen, wo man etwas sieht, das interessant ist, fast schon künstlerisch. Mal ist es ein Sonnenaufgang, bei dem einfach alles gut passt. Oder wie in diesem Fall eine Oberfläche, die aus welchem Grund auch immer ein faszinierendes Muster bildet. Die Gründe sind weniger wichtig, als das Muster an sich.

Man könnte jetzt natürlich ein Ratespiel daraus machen, was das für eine Oberfläche ist. Vielleicht kämen einige sogar darauf, aber man kann sich natürlich auch einfach daran erfreuen, dass durch Zufall eine symmetrisch anmutende Struktur entstanden ist, die aber in Wirklichkeit gar nicht so symmetrisch ist. Eine Mischung aus Chaos und Struktur, fast ein wenig, wie unser Universum.

Manchmal muss man nur die Augen aufhalten.

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#Duisburg: Gefährliche Hindernisse am Bahnhof Rheinhausen Ost? – #RuntervomRadweg #RuntervomGehweg

Gestern morgen stellte ich gefährliche Hindernisse auf Rad- und Gehwegen im Umfeld des Bahnhofs Rheinhausen Ost fest. Scheinbar will man dort irgendwelche Einrichtungen installieren.

Die Wirtschaftsbetriebe habe ich direkt per Twitter informiert, ebenso Polizei und Stadt Duisburg.

An einigen Stellen werden Gehwege und/oder Radwegen extrem stark eingeschränkt. Dies in einem Umfang, der auch bei Baustellen nicht zulässig ist. So verbleibt an der Europaallee ca. 1,3 m für Rad- und Fußverkehr (beide Richtungen).

An der Friedrich-Alfred-Straße wird der halbe Radweg blockiert ohne Beleuchtung des Hindernisses.

Am Überweg über Kruppstraße von der Friedrich-Alfred-Straße zur Europaallee steht das Hindernis gar so, dass die Auffahrt für Radfahrende blockiert wird. Da hier LKW oft mit überhöhter Geschwindigkeit abbiegen, muss man sich stark auf diesen Verkehr konzentrieren, das macht derartige gefährliche Hindernisse besonders gefährlich.

An der Kruppstraße blockieren sogar zwei Schilder den Gehweg so stark, dass dort nicht einmal Rollatoren durch kämen.

Von der Breite der Straßen war und ist es durchaus zumutbar diese Ständer teilweise auf die Straße zu stellen. Insbesondere an der Friedrich-Alfred-Straße. An den anderen Stellen gibt es ebenfalls andere Flächen, die in Betracht kommen. Dass man hier mal wieder ausschließlich die verwundbarsten Verkehrsteilnehmenden einschränkt ist bezeichnend für Baustellen in Duisburg.

Eine Gefährdung von Radfahrenden und Gehenden ist weder Geboten noch mit den rechtlichen Vorgaben vereinbar. In meinen Augen stellen die Hindernisse gefährliche Hindernisse im Sinne des StGB § 315b dar.

Mindestwerte nach RSA-21
– Gehweg 1,30 m
– Radweg (ohne Gegenverkehr) 1,50 m
– Gemeinsamer Geh- und Radweg 2,50 m
Quelle

Es wird nicht einmal die absolute Untergrenze von einem Meter eingehalten.

Die Bilder sind nur exemplarisch.

Und das Traurigste ist, man muss nicht einmal nach solchen rücksichtslosen Baustellen suchen, diese findet man einfach so auf den Alltagswegen.

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#Duisburg: Seit über 50 Jahren keine Osttangente – #Historie #Stadtgeschichte

Wenn man in den Archiven der Stadt Duisburg sucht findet man interessantes. Etwa hier einiges aus den 1960ern.

Damals gab es eine „Beratung über die Trassenführung der Süd- und Osttangente„. Der Landschaftsverband hatte damals einen Vorschlag erarbeitet und es soll eine Stellungnahme der Verwaltung der Stadt Rheinhausen gegeben haben, die sich in der Vorlage Nr. 1/71/6 befunden haben soll. Die eigentliche Vorlage ist entweder weg oder vom Stadtarchiv nicht auffindbar. So kann man nur über die Protokolle gehen.

Dies besagte Vorlage datiert auf den 11.09.1968 ist also nächstes Jahr 55 Jahre her. Schon damals hat man also über die Osttangente diskutiert. Wenn Herr Linne dieses Jahr in den Ausschüssen von 20 Jahren meinte, lag er ziemlich daneben. Na gut, aber die wenigsten wissen das es schon lange Bestrebungen gibt.

Behandelt wurde die Drucksache im Rat der Stadt Rheinhausen am 17.09.1968 und am 08.11.1968 wurde die Thematik dann in einer gemeinsamen Sitzung des Verkehrsausschusses und des Planungs- und Grundstückausschusses behandelt.

Auch damals gab es Widerstände von Betroffenen.

Das Beratungsergebnis war damals, dass die sogenannte Osttangente abgelehnt wurde.

In den alten Unterlagen ist auch eine Skizze des angedachten Verlaufs zu finden.

Wenn man sich das genau anschaut wird man feststellen, dass dies genau der Verlauf ist, den man auch heute noch möchte, allerdings ohne die ganzen Anbindungen ins lokale Netz. Für die damaligen Überlegungen hätte man sehr viele Gebäude abreißen müssen, was dann auch eine Siedlergemeinschaft auf den Plan rief. Diese formulierte ein Schreiben, welches der damalige Bürgermeister Asch vorlas. Schon damals sollten also Gebäude für eine Straße weichen und schon damals gab es Widerstand, der offensichtlich erfolgreich war, denn bekanntlich gibt es bis heute nur die Fantastereien von SPD und CDU. Vielleicht wurden die alten Herren ja in ihrer Jugend von den damaligen Plänen beeinflusst.

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Petition: Verkehrsgefährdungsbeurteilung – #Verkehrswende #Autokorrektur

Da ich immer wieder die Erfahrung mache, dass Behörden nichts oder zu wenig für die Verkehrssicherheit tun und teilweise völlig faktenfrei Unsinn behaupten, das etwas sicher oder gefährlich sei, habe ich nachfolgende Petition eingereicht.

Petition
Der Bundestag möge beschließen, dass analog zum Arbeitsschutz für Straßen ebenfalls eine Gefährdungsbeurteilung anzufertigen ist, um den Schutz von Leben und Gesundheit zu erhöhen und Unfälle zu verringern.

Begründung
Sowohl die StVO, wie auch die VwV-StVO stehen im Zeichen der Prävention, von Behörden (u. a. Polizei) hört man aber oft lediglich, dass es sich um keinen Unfallschwerpunkt handele und man deshalb nichts tun möchte. Selbst bei Beinaheunfällen ist dies der Fall, obwohl Beinaheunfälle die Vorboten von Unfällen sind und zeigen, dass es gerade noch einmal gut gegangen ist.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass zum Beispiel der Verkehrszeichen 254 (Fahrradfahrverbot) bei Baustellen oft einfach so angeordnet wird. Dazu werden dann Umleitungen ausgeschildert. Dazu gibt es nie eine dokumentierte Beurteilung der Gefährdungen. Weder von der gesperrten Strecke noch der Umleitung, dabei setzt § 45 StVO bekanntlich eine erhebliche Gefährdung voraus. Mit einer schriftlich zu dokumentierenden Gefährdungsbeurteilung für alle Verkehrsteilnehmenden bei Baustellen, könnte sowohl die Inklusion gelebt werden, wie auch die Prävention.

Beim Neubau von Straßen und auch bei Beschwerden wäre eine derartige Verkehrsgefährdungsbeurteilung eine Möglichkeit zur Analyse und für Maßnahmen, um Risiken zu minimieren. Das komplette Verfahren des Arbeitsschutzes ist in der „ASR V3 Gefährdungsbeurteilung“ dargelegt und kann problemlos für Straßengefährdungen adaptiert werden.

Zumal es möglich ist vergleichbare Stellen mit einer Beurteilung zu bewerten.

Natürlich kann man das nicht sofort für alle Straßen einführen, sondern muss schrittweise vorgehen. Etwa für Neubauten, für Unfälle und Beschwerden und dann nach und nach für alle Straßen.

Leben und Gesundheit stehen an oberster Stelle und bisher zeigen meine Erfahrungen, dass Verkehrsgefährdungen nicht systematisch und fundiert bewertet werden, obwohl die Rechtslage ausreichend Material bereit hält, was eine fundierte Bewertung ermöglicht.

Diskussion
Wenn man Unfälle verhindern will muss man schauen warum es zu Unfällen kommt und nicht warten bis etwas passiert und erst dann handeln. Prävention heißt vor dem Unfall zu handeln und nicht Nachsorge zu betreiben.

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LKW-Parkplätze an Autobahnen – #Logistik #ADAC #Autokorrektur

Vor kurzem wies der ADAC auf das gefährliche Parken von LKW hin und erhob folgende Forderung:
„Der ADAC plädiert dafür, die Stellplatz-Kapazitäten an bestehenden und neuen Rastanlagen durch intelligente Parkleitsysteme zu erweitern. Zudem sollten mehr Lkw-Stellplätze in Autobahnnähe geschaffen werden, also in der Nähe von Anschlussstellen sowie an Autohöfen.“

Sprich der ADAC fordert, dass die Allgemeinheit für die Parkprobleme von LKW zahlt. Überall fehlt Geld, aber nun soll noch mehr Landschaft versiegelt werden für LKW, die teilweise unnötig unterwegs sind. Etwa Leerfahrten oder Luftverpackungen (Mogelpackungen mit viel Luft drin).

Nicht mit einem Wort wird hinterfragt, ob so viele LKW wirklich notwendig sind. Mir fehlt die andere Perspektive. Es sind nicht zu wenig Parkplätze, sondern zu viele LKW. Es ist nicht Aufgabe der Allgemeinheit Transporte per LKW zu subventionieren, denn genau das wäre eine Ausbau von Infrastruktur für private Nutzung.

Die vollständigen Transportkosten sollten einzig und allein an der Kasse gezahlt werden. Wer mehr konsumiert zahlt auch mehr, vielleicht überdenken dann einige, ob der neue Fernseher wirklich notwendig ist.

Wenn für mehr LKW mehr Parkplätze notwendig sind, müssen diese halt die Firmen stellen. Diese müssen schließlich die gesetzlichen Auflagen einhalten. Billiglogistik auf Kosten der Allgemeinheit und der LKW-Fahrenden muss konsequent bekämpft werden.

Und wenn es Verstöße an Autobahnraststätten gibt, muss man halt einfach die Verkehrsregeln konsequent durchsetzen, dann erhöht sich automatisch der Druck auf die Firmen. Und die Parkflächen an Autobahnen für LKW vollständig privatisieren gegen Parkgebühren.

Die Kosten zahlen wir so oder so, aber so wären diese fairer verteilt und bei denen, welche meinen mehr konsumieren zu müssen. Genauso wie die Maut die vollständigen Kosten für die Straßennutzung einbringen muss. Bisher wird hier zu viel subventioniert.

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Duisburger Kunstschaffende: Sophie Heuschkel – #Duisburg #Kunst #Musik

Heuschkel, Sophie; Musik; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,

* Rainbow (in Vorbereitung mit Crowfunding)

Eine komplette Übersicht der Duisburger Kunstschaffenden gibt es hier.

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Petition: Erdgasspartempolimit – #Tempolimit

Mal eine etwas andere Petition zum Thema Tempolimit.

Petition
Der Deutsche Bundestag möge das Bundeswirtschaftsministerium damit beauftragen, zu analysieren, wie viel Erdgas in der aktuellen Mangellage durch ein Tempolimit eingespart werden kann.

Begründung
Das Thema Tempolimit ist immer wieder in der Diskussion, bisher ignoriert man dabei aber die Gasmangellage, welche in einem Zusammenhang steht. Hier braucht es Zahlen und Fakten, um abschätzen zu können, wie viel eine Tempolimit oder zum Beispiel auch die immer wieder vorgeschlagenen autofreien Sonntage bringen würde.

Um den Zusammenhang herzuleiten, muss man darauf schauen, wie Benzin und Diesel in den Tank kommen.
1. Tankstellen
Ohne Strom laufen Tankstellen nicht, für den Tankvorgang wird Strom benötigt. Je mehr getankt wird, desto mehr Strom.

2. Raffinerien
Auf der Seite einer Raffinerie im Rheinland findet man die Information, dass man dort Erdgas für die Energie- und Dampferzeugung nutzen würde. Ich weiß natürlich nicht wie viele Raffinerien so ihre Energie erzeugen, aber dies kann man im Bundeswirtschaftsministerium sicherlich ermitteln. Ob darüber hinaus noch Strom verbraucht wird müsste man ebenfalls prüfen.

3. Cracking
Wenn man im Erdöl höhermolekulare Bestandteile hat, mit denen man so nichts anfangen kann, dann werden diese durch Cracking in kleinere Brauchbare zerlegt. Fürs Cracking wird Wasserstoff benötigt. Klassisch wird Wasserstoff aus Erdgas erzeugt, dass heißt auch hier ist die Menge relevant.

4. Transport und Förderung
Auch der Transport und die Förderung von Rohöl geht nicht ohne Energieverbrauch. Teilweise erfolgt der Transport durch Pipelines, die natürlich mit elektrischen Pumpen betrieben werden. Ebenso verbraucht der Transport zu Tankstellen Energie.

Weiterhin wird in den Raffinerien auch Kerosin erzeugt, dass heißt auch der Flugverkehr könnte einen Einfluss auf den Gasverbrauch haben.

Es geht hier explizit nicht um Unfälle oder Klimaschutz, sondern ausschließlich um die aktuelle Gasmangellage.

Vor dem Hintergrund, dass auch immer wieder über Atomkraft und Fracking diskutiert wird, muss natürlich auch über die Möglichkeiten der Einsparung diskutiert werden.

Diskussion
Ich will nicht frieren, nur damit andere rasen können.

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Dürfen Fahrradfahrende dauerhaft den „Schutzstreifen“ befahren? – #Autokorrektur #Verkehrswende

Ein Schutzstreifen darf von Fahrzeugen nur eingeschränkt befahren werden. Dies kann man StVO Anlage 3, Abschnitt 8, zu Zeichen 340 entnehmen:

2. Wer ein Fahrzeug führt, darf auf der Fahrbahn durch Leitlinien markierte Schutzstreifen für den Radverkehr nur bei Bedarf überfahren, insbesondere um dem Gegenverkehr auszuweichen. Der Radverkehr darf dabei nicht gefährdet werden.

Ein Fahrrad ist allerdings auch ein Fahrzeug:
StVZO §63a Abs. 1:
(1) Ein Fahrrad ist ein Fahrzeug mit mindestens zwei Rädern, das ausschließlich durch die Muskelkraft auf ihm befindlicher Personen mit Hilfe von Pedalen oder Handkurbeln angetrieben wird.

Daraus folgt, dass Radfahrende „Schutzstreifen“ eigentlich auch nicht befahren dürfen, es sei denn wegen Gegenverkehr. Scheinbar hat man im Verkehrsministerium nicht sonderlich sauber gearbeitet, als man das formuliert hat.

Einmal mehr stellt sich die Frage, wie sich Radfahrende an die StVO halten sollen, wenn diese nicht konsistent ist.

(Basierend auf einem Tweet, der mich auf diesen Umstand aufmerksam machte.)

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#Duisburg: Leserbriefe zu #Klimaprotest an der Uni – #Klimaschutz

Auf die zwei Leserbriefe in der NRZ von heute von einem „Dr. Martin Wachtel“ und einem „Dr. Michael Dohlen“ wollte ich mal schauen, in was die denn promoviert haben. Online fand ich nur einen Dr. Martin Wachtel aus Gießen. Dagegen scheint es zwei Michael Dohlen zu geben. Einen bei Thyssen-Krupp (Duisburg) und einen an der Uni Bochum. Wobei ich für ersteren keine Promotionsschrift finden konnte. Wäre natürlich schon schön zu wissen, wer sich da wirklich gegen Klimaschutzprotest äußert und ob die Namen auch stimmen. Und auch was jemand aus Gießen mit Protesten in Duisburg zu tun haben sollte, falls es wirklich diese Personen sein sollten. Ich lasse die Anführungszeichen zwar nachfolgend weg, sind aber immer mitgemeint.

Die Redaktion schrieb mal, dass man keine strafbaren Inhalte veröffentlichen würde. Das ist verwunderlich, denn bei den Leserbriefen sind Äußerungen enthalten, welche man durchaus als Strafbar ansehen könnte. Herr Wachtel schreibt: „die Motive der Straftäter“, damit verleumdet er die Besetzer, denn es gab bisher keine Verurteilung und ob es welche gibt, wird man sehen. Solange es keine Verurteilung gab, sind es aber keine Straftäter, vielleicht noch mutmaßliche, allerdings auch erst dann, wenn die Universität eine Verfolgung beantragt, solange man das duldet sind es definitiv keine Straftäter.

Wie der Rechtsstaat durch friedlichen Protest beschädigt wird ist mir schleierhaft. Aber natürlich passt es in die derzeitige Stimmungsmache von Populisten gegen Klimaproteste, damit man bloß nichts ändern muss. Halt die typische egoistische Bequemlichkeit, den Anstieg des Meeresspiegels um 70 m erlebt man ja nicht mehr mit.

Und auch bei Herr Dohlens Leserbrief werden Vorwürfe erhoben, die nicht stimmen, denn er wirft den Protestierenden Erpressung vor:
StGB § 253 Erpressung
„(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt und dadurch dem Vermögen des Genötigten oder eines anderen Nachteil zufügt, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Allein schon weil es nicht um Bereicherung geht ist der Straftatbestand der Erpressung definitiv nicht erfüllt.

Und was seinen Vorschlag bzgl. Studium angeht, so läuft uns die Zeit davon, weil viele viel zu lange prokrastiniert haben. Deshalb muss man nun immer schneller immer mehr Maßnahmen treffen.

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#Greenwashing im Business Traveller Oktober/November 2021 – #Klimaschutz #Fluglärm #Efools

Nachfolgendes Schreiben schickte ich an die Redaktion vom Business Traveller, bzgl. dem Greenwashing im Artikel.

Guten Tag,

komme leider erst jetzt dazu den Greenwashing-Artikel zu kommentieren.

Was ich gut fand, war die Anwendung des passende Begriffes Quantensprung, also einer winzig kleinen Änderung. Das war an der Stelle extrem treffend.

Über den Anteil des Flugverkehrs und den Anteil des CO2’s gibt es unterschiedliche Bewertungen. Das UBA geht hier davon aus, dass CO2 nur 1/4 ausmacht, also es quasi nur wenig nützt, wenn man CO2 einspart.

Es gibt keine Auswahl beim Energieträger, wenn man Klimaschutz ernst nimmt. Klimaschutz ist weder mit Wasserstoff noch mit Efuels zu erreichen. Ausschließlich mit Elektroantrieb ist klimaneutraler Flugverkehr möglich. Wer etwas anderes behauptet, hat sich nicht ausreichend mit den Fakten auseinander gesetzt. Auch Hybridflugzeuge sind keine Lösung. Das allerdings will die Flugbranche scheinbar nicht akzeptieren, sondern investiert lieber kleine Summen in Greenwashing, statt die notwendigen Summen in die Transformation basieren auf Fakten zu investieren. In Flughöhe ist wenig Wasser in der Atmosphäre, durch Flugverkehr wird das Treibhausgas Wasser dort in erheblichen Umfang eingebracht, was natürlich selbst bei Wasserstoffantrieb zu klimaschädlichem Flugverkehr führt.

Die angebliche CO2-Kompensation ist eine Farce, bei der so getan wird, als würden die anderen Effekte nicht existieren.

Und emissionfreie Flugzeuge sind gar nicht möglich, weil zumindest immer Fluglärm entsteht.

Bleiben Sie Gesund

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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