Umweltaktivisten machen auf Braunkohlekraftwerk Duisburg aufmerksam – #hambibleibt #hambieffekt #endcoal

Wer auf rückständige Technologien setzt, hat keine Zukunft.

Genau nach diesem Motto ging mir eine Pressemitteilung der Bürgerinitiative Saubere Luft e.V. zu:

Mit einer kleinen Aktion am Tag der offenen Tür bei dem Chemiewerk
Venator in Homberg haben heute Umweltaktivisten darauf aufmerksam
gemacht, dass der Chemiestandort seinen Strom und seinen Prozeßdampf
noch immer in einem alten Braunkohlekraftwerk von 1971/1989 erzeugt. Mit
kleinen Plakaten und einem Flugblatt informierten sie die Besucher
darüber, dass es höchste Zeit wird, diese Technologie durch eine
sauberes und klimafreundlicheres Kraftwerk zu ersetzen, wenn man die
Arbeitsplätze am Standort Homberg langristig sichern will.

Text des Flugblattes:

Hambacher Forst stirbt auch bei Venator

Kaum jemand spricht darüber: Am Standort Homberg bei
Venator (früher Sachtleben/Huntsmann) existiert ein sehr sehr
altes Braunkohlekraftwerk (Baujahr 1971/1989), über das der
Chemiestandort mit Strom und Prozesswärme versorgt wird.
Wir fragen uns angesichts des nahenden Endes der
Braunkohle:

Ist das zukunftsfähig ?

Gibt es nicht saubere und klimaverträglichere Alternativen?

Fakt ist:
Fast eine viertel Millionen Tonnen CO² emittiert dieses Kraftwerk jährlich.
Dazu noch Rußpartikel, die den Stadtteil heimsuchen, Tonnen von Feinstaub,
und bei dem alten technischen Standard auch Schwermetalle.

Wir bezweifeln nicht, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden, das
Problem ist vielmehr, dass das nur aufgrund des Bestandsschutz geht und längst
bessere Alternativen möglich sind. Z.B. ein Gas- und Dampfkraftwerk !

Wer hier nicht rechtzeitig investiert, gefährdet
Arbeitsplätze !

Darüber sollte man reden !

Sollte eigentlich im Interesse der Politik sein, hier Arbeitsplätze zu erhalten und das Werk zukunftsfähig zu machen, sowie Fahrverbote zu verhindern.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Protektionismus #Bemutterung

Protektionismus und Bemutterung, statt Herausforderung zur Innovation, führt zum Niedergang.

Ulrich Scharfenort (13.09.2017)

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#Fluglärmnews: Flugzeuge gegen Palmöl

Wenn man Flugzeuge verkaufen möchten darf man Palmöl nicht blockieren. So jedenfalls kann man diese Meldung zusammenfassen.

Die Brandrodung für Palmöl schädigt das Klima, somit muss man schon sehr aufpassen, woher das Palmöl kommt und bei weitem nicht alles stammt aus nachhaltigem Anbau.

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Münchner Weißwürste aus Schleswig-Holstein

Eine bekanntere größer Discounterkette brachte vor kurzem Weißwürste ins Programm.

Auf der Verpackung prangte in groß „Münchner Weißwürste“ im Kleingedruckten darunter stand dann, dass diese aus Schleswig-Holstein stammen. Anscheinend ist Münchner Weißwürste kein geschützter Begriff. Beim Verzerr fiel dann auf, dass das definitiv keine Münchner Weißwürste waren. Dafür war die Haut viel zu dünn und man konnte diese Mitessen, obwohl echt Weißwürste aus der Pelle geschnitten bzw. gezutzelt. Bei richtigen Weißwürsten kann man dies, bei denen aus dieser Dose ging das nicht.

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#Fluglärmnews: Germanwings muss blechen

In 2015 lenke ein psychisch belasteter Pilot einer Germanwings Maschine in einen Berg. Wenngleich die m.M. vorhandenen Arbeitsschutzdefizite immer noch einer Aufarbeitung zu harren scheinen, wurde inzwischen zumindest die Entschädigungen für die Hinterbliebenen erhöht. Wobei eigentlich jede Summe zu niedrig ist, wenn man einen geliebten Menschen verliert.

Depressionen kommen nicht aus heiterem Himmel und eine Atmosphäre der Angst, den Job zu verlieren tragen sicherlich auch nicht zum Wohlbefinden bei. Wenn man die schlechten Arbeitsbedingungen bei Ryanair betrachtet, verwundert es, dass da noch nicht etwas ähnliches passiert ist.

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Förderung von Fracking durch KfW IPEX-Bank

Nachfolgende Email schickte ich an die Bank

Sehr geehrte Mitmenschen*,

warum fördern Sie Fracking?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lng-terminal-in-kanada-exportbank-kfw-ipex-beraet-investoren-a-1227406.html

Denn genau dies tun Sie, wenn sie finanziell einen LNG-Terminal unterstützen. Noch dazu befeuern Sie die Feinseligkeiten zwischen den USA und Russland. Denn warum ist die USA wohl gegen Northstream? Genau, weil der Markt für LNG dadurch gemindert wird. Es handelt sich hier um finanzstrategische Entscheidungen, die nur marginal mit russischen Menschenrechtsverletzungen oder der Versorgungssicherheit zu tun haben.

Und das Ganze noch in einem Naturschutzgebiet?

Geht’s eigentlich noch?

Fördern Sie auch an anderen Stellen die Vernichtung der Menschheit? Haben Sie keine ethischen Vorgaben für Ihr handeln?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

(* Aus Respekt vor allen Geschlechtern, verwende ich eine geschlechtsneutrale Anrede.)

Ich werde mich jedenfalls gegen Fracking aussprechen.

Auf der eigenen Seite schreibt diese Bank sogar etwas von Klimaschutz. Aber vermutlich kein Bodenschutz. Man muss schon das Gesamte sehen und auch Gas aus Fracking ist schlecht fürs Klima.

Und relativ schnell eine Antwort kam, will ich diese nicht vorenthalten:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre untenstehende Nachricht.

Innerhalb der KfW Bankengruppe unterstützt die KfW IPEX-Bank die deutsche und europäische Wirtschaft mit individuellen Projekt- und Exportfinanzierungen. Mandatiert durch das KfW-Gesetz gehört dazu u.a. auch die Finanzierung von Infrastruktur- und Rohstoffprojekten weltweit. In diese Kategorie fällt auch das von Ihnen angeführte LNG-Terminal an der kanadischen Atlantikküste. Das Projekt ist Teil einer im Bau befindlichen LNG-Versorgungsinfrastruktur, welche zur Nutzung von LNG als Alternative zu anderen fossilen Energieträgern beitragen soll. Das Terminal sowie die Lieferung von LNG unterstützen überdies die Diversifizierung der europäischen Erdgasversorgung.

Die KfW IPEX-Bank legt im Rahmen ihrer Finanzierungen viel Wert auf die Umwelt- und Sozialverträglichkeit der Projekte. Wir verfügen bereits seit dem Jahr 2000, als eine der ersten deutschen Banken, über eine anspruchsvolle Umwelt- und Sozialrichtlinie, die stets auf dem aktuellen Stand gehalten wird. Weitere Infos zu unserer Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung finden Sie unter diesem Link auf unserer Website.

Es gibt leider Stellen, die verbreiten zwar schöne Worte, aber meinen es nicht so.

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#Fluglärmnews: Neue Abzockmasche in Düsseldorf

Flughäfen sind raffiniert, wenn es darum geht den Passagieren das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wenn man nicht gerade mit ÖPNV und einem wackligen Sky Train anreist, der zwischen Flughafen und der Bahnstation „Düsseldorf Flughafen“ hin und her pendelt, schleicht, reist man mit dem Fahrzeug an.

Das Fahrzeug könnte man in eines der überteuerten Parkhäuser stellen. Der teuerste Platz kostet ein vielfaches des billigsten Tickets. Oder man lässt sich bringen. Ist natürlich bequemer, kostet aber extra. Angeblich, um das Chaos zu beseitigen, was ich bisher nicht bemerkt habe, dienen dienen nun Schranken zur Zufahrtsbeschränkung. Die Schranken haben schon für Rückstaus gesorgt und mal sehen, wann es deshalb zum ersten Unfall kommt.

Wenn man erst einmal drin ist, wird es schnell teuer. Mich erinnert das ein wenig an eine Abofalle. Und die Zeiten sind sehr eng kalkuliert, wenn man noch die Zeit für Abrechnung und Verabschiedung mitrechnet.

Ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Regeln verschärft werden.

Kaum etwas fürs Umfeld tun, außer dieses immer stärker belasten, aber dafür noch mehr bei Passagieren abkassieren. Wie wäre es vielleicht einfach mal damit einzusehen, dass es eine Obergrenze gibt und man nicht unbegrenzt mehr Passagiere befördern kann?

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