#Einwendung gegen RWE: Sümpfung und Simulationen – #AllegegenRWE #hambibleibt #Endcoal

In Hinblick auf die Einwendung gegen RWE bekam ich heute weitere Informationen vom Erfverband:

Bei allen wasserwirtschaftlichen Fragestellungen im Rheinischen Braunkohlenrevier werden in der Regel einheitliche Daten zur langjährigen, mittleren Grundwasserneubildung verwendet (siehe hierzu auch https://www.erftverband.de/grundwasserneubildung/).
Das Forschungszentrum Jülich hat im Rahmen eines Projektes für das LANUV NRW neue Wasserhaushaltsmodellierungen mit dem Wasserhaushaltsmodell mGROWA für den Ist-Zustand durchgeführt, die in nächster Zeit verwendet werden sollen.
Derzeit wird vom Forschungszentrum Jülich im Rahmen eines weiteren Projektes untersucht, welche Auswirkungen des Klimawandels auf die Grundwasserneubildung in NRW zu erwarten sind. Die Studie soll Ende 2019 abgeschlossen sein.

Das heißt, dass bisher der Klimawandel nachweislich nicht berücksichtigt wird.
Folglich ist die Umweltverträglichkeitsprüfung, welche auch die Klimaauswirkungen prüfen muss, vollständig hinfällig, da der KlimaGAU nicht berücksichtigt wird.

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#Homöopathie: Schokolade auf Rezept

Wenn die Krankenkassen so einen Placeboquatsch, wie Homöopathie bezahlen, dann will ich hochprozentige Schokolade auf Rezept. Da sind wenigstens noch Wirkstoffe drin, die sogar gesund sind. Anders als bei Zuckerpillen, von denen man sagt, dass es keinen Effekt geben soll, der über das Placebo hinaus geht.

Ein Beweis für eine medizinische Wirksamkeit wurde m.W. bisher nicht erbracht. Und von Frankreich wird mehr als Placebowirkung auch verneint. Ist ja auch nur logisch, wenn man bis quasi ins Unendliche verdünnt, bleibt keine Substanz die wirken kann. Zumal in unserer Nahrung auch stark verdünnt die Stoffe drin sind. Etwa im Trinkwasser finden sich sicherlich viele der Stoffe aus der Homöopathie in sogar höheren Konzentration, aber natürlich unterhalb der Grenzwerte oder sogar Nachweisgrenze.

Wenn ich mir anschaue, wie die Menschen zu Homöopathie und zur Klimakrise stehe, scheint mir eine große Schnittmenge von Esoterikern und Klimawandelreligiösen, also denjenigen die nicht an einen Klimawandel glauben, zu existieren.

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#Fluglärmnews: Das Märchen vom Flughafenhonig – #Flugscham #Fakenews #Tierquälerei #Alibienen

Flughäfen halten interessanterweise Bienen.
Sie wollen damit beweisen, dass angeblich alles saubere wäre.
Was an Schwermetallen hinten aus dem Flugzeug kommt wird dabei natürlich verschwiegen.
Klingt aber natürlich werbewirksam auch zu toll.
Wenn man sich allerdings mal ein wenig damit beschäftigt wird man schnell schlauer.

Der Trick ist simpel.
Die Bienen filtern aus der Nahrung die Giftstoffe heraus, wenn man ein klares Bild haben wollte müsste man sowohl tote Bienen, wie auch Wachs und Pollen untersuchen. Dies wird natürlich nicht gemacht, da dies wohl die Flughafenfakenews entlarven würde.

Ist das eigentlich Tierquälerei, wenn man Tiere bewusst Schadstoffen aussetzt?

Auf jeden Fall handelt es sich um Alibienen.

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#Duisburg: Falsche Angaben bei Google Maps

Am Bahnhof Rheinhausen Ost gibt es eine kleine Straße, an der es kein Schild gibt und die bei Google Maps als Namenlose Straße geführt wird.

Um mal zu schauen, ob man hier etwas ändern könne, reichte ich mal einen Vorschlag zur Benennung nach GO § 24 ein, der abgelehnt wurde. Die Verwaltung begründet dies damit, dass die Straße ein Teil der Friedrich-Alfred-Straße wäre und die Angaben bei Google nicht stimmen würden.

Jetzt mal ganz scharf nachgedacht, wenn etwas nicht stimmt, kann man dies natürlich einfach mitteilen und dann nichts mehr tun, allerdings wäre es deutlich intelligenter vielleicht darauf hinzuwirken, dass Google Maps den Fehler korrigiert und man könnte natürlich auch ein Schild an der Straße aufhängen, was nach meinem Verständnis üblich ist.

Wenigstens sind inzwischen die Bushaltestellen bei Google Maps hinterlegt, was die Fahrplanung vereinfacht.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Veränderung

Veränderung erfordert immer Mut, aber viele resignieren zu leicht.

Ulrich Scharfenort (31.03.2018)

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#Fluglärmnews: Lufthansa auf Platz Drei der schlimmsten Dax-Unternehmen – #Klimaschutz #Klimakrise #AllegegenRWE

Man kann die Dax-Unternehmen in ein Ranking des Grauens einteilen. Führend auf Platz Eins ist selbstverständlich Klimaschänder RWE. Gefolgt von Heidelberg Cement, die nicht nur Gebirge verschwinden lassen, sondern mit ihrem Kohlendioxidausstoß die Meeresspiegel steigen lassen und auf dem dritten Platz kommt dann die Lufthansa, deren Kurs deutlich eingebrochen ist.

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#Klimakrise: Power-to-X: Schulze legt BMU-Aktionsprogramm für strombasierte Brennstoffe vor

Aus einer Pressemeldung des BMU, die etwas Hoffnung macht.

Technologie wichtiger Klimaschutz-Baustein für Industrie und Verkehr

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat ein Aktionsprogramm des BMU für den Einsatz von strombasierten Brennstoffen (Power-to-X/PtX) vorgelegt. Damit weitet das Ministerium sein Engagement für die Power-to-X-Technologie aus und formuliert erste umweltpolitische Leitplanken für ihren Einsatz.

Schulze: „Power-to-X wird in Zukunft national und international einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Denn auf dem Weg in eine klimaneutrale Weltwirtschaft wird es nicht reichen, nur die Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umzustellen. Auch im Verkehrsbereich und in der Industrie wird Ökostrom eine zentrale Rolle spielen. In einigen Bereichen kann man den Ökostrom direkt nutzen, etwa bei Elektroautos. In anderen Bereichen wird das auch in Zukunft schwierig bleiben, etwa bei Flugzeugen, Frachtern oder – prozessbedingt – in der Stahl-, Zement- oder Chemieindustrie. Hier werden strombasierte Brennstoffe zu einem wichtigen Ersatz für fossile Energien werden. Für den Klimaschutz ist es dabei zwingende Voraussetzung, dass diese Brennstoffe aus erneuerbarem Strom hergestellt werden. Das Bundesumweltministerium wird sich für den Know-How-Transfer in diesem wichtigen Feld einsetzen und Unternehmen bei der Entwicklung der Technologie unterstützen.“

Für einige Länder mit guten Bedingungen für erneuerbare Energien ist die Produktion von PtX-Brennstoffen eine attraktive Perspektive. Deutsche Anlagenbauer sehen hier gute Exportchancen. Seit Jahren sind sie bei der Entwicklung und Anwendung der verschiedenen technologischen Optionen für PtX führend. Bis zur globalen Marktreife ist es aber noch ein weiter Weg. Das BMU wird daher auch sein internationales Engagement für PtX ausbauen – und zwar gezielt mit Ländern, die den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben.

Das BMU-Aktionsprogramm setzt sich aus vier Elementen zusammen:

Vernetzung: Das BMU wird mit Akteuren aus Forschung, Wirtschaft, Arbeitnehmervertretungen, Umweltverbänden, Zivilgesellschaft und Politik einen BMU Stakeholder-Dialog PtX initiieren, um Austausch und Vernetzung voranzubringen. Die Veranstaltungsreihe widmet sich ab Herbst 2019 dem Themenfeld aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei soll zum Beispiel über den PtX-Forschungs- und Entwicklungsstand, das Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzpotenzial von PtX, die Schaffung von verschiedensten PtX-Märkten, mögliche Einsatzmöglichkeiten im Verkehr (zum Beispiel im Luftverkehr oder im internationalen und nationalen Schiffsverkehr, also auch in der Binnenschifffahrt) sowie die Bedeutung von PtX als Faktor für eine Dekarbonisierung der energieintensiven Industrie mit prozessbedingten Emissionen diskutiert werden. Dabei steht stets der Aspekt der nachhaltigen Produktion und Nutzung im Fokus. Die Möglichkeit einer vertieften Diskussion über politische Rahmenbedingungen, Forschungsbedarfe und den Entwicklungsstand erhalten Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft bei der BMU PtX-Fachtagung, die im November 2019 in Berlin stattfindet.

Modellprojekte: Das BMU fördert bereits im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) verschiedene Modellvorhaben: In Brasilien (Projekt läuft von 2017 bis 2022) und der MENA-Region (geplant ab 2019/2020 in Marokko) werden in den kommenden Jahren unter anderem Machbarkeitsstudien und der Bau sowie Betrieb von PtX-Anlagen zur Erprobung der nachhaltigen und großtechnischen Produktion und Nutzung von PtX unterstützt.

PtX-Kompetenzzentrum in der Energieregion Lausitz: Durch den Ausstieg aus der Kohleverstromung und Atomenergie steht Deutschland vor einem umfassenden Wandel im Energiebereich. Vor allem in den Energieregionen der Zukunft wird die Erforschung und Entwicklung klimaneutraler alternativer Brenn- und Kraftstoffe ein Bestandteil des mit dem Kohleausstieg verbundenen Transformationsprozesses im Energiebereich sein. Unter dem Dach eines BMU-PtX-Kompetenzzentrums sollen die fachlichen Diskurse über Nachhaltigkeitsanforderungen an Produktion und Einsatz von PtX sowie die klimapolitisch optimalen Einsatzmöglichkeiten insbesondere national gebündelt und vorangetrieben werden. Dazu soll auch eine Demonstrationsanlage für PtX errichtet und betrieben werden. Das BMU-Kompetenzzentrum soll seinen Sitz im Land Brandenburg haben.

International ausgerichtetes PtX-Sekretariat: Das BMU wird Ende 2019/Anfang 2020 ein PtX-Sekretariat gründen. Mit der Durchführung des Sekretariats wurde die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beauftragt. Unter dem Dach des Sekretariats werden die internationalen PtX-Aktivitäten verzahnt und ausgebaut. Ziel des Sekretariats ist es, die Klimaschutzpotentiale von PtX darzustellen, ein internationales PtX-Netzwerk zu etablieren, die Nachhaltigkeitskriterien weiter zu entwickeln, das Wissen über PtX-Potenziale in verschiedenen Einsatzbereichen zu vergrößern. Dabei sollen zentrale Fragen von PtX wie beispielsweise Energieeffizienz und Ressourcen, Lernkurven und Mengenverfügbarkeit, Zeitrahmen zur Herstellung marktreifer Produkte, Wertschöpfungsketten, Finanzierungskonzepte und national wie international potenzielle Kooperationspartner identifiziert werden. Das Sekretariat soll seinen Sitz in Berlin haben.

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