#Duisburg: #SPD und #CDU gegen #Baumschutz

In ihren Wahlprogrammen tun SPD und CDU weiterhin, so als würden diese sich für Klimaschutz und Baumschutz einsetzen. Auf dem Papier klingen die Wahlversprechen gut, aber in Wirklichkeit wird Umwelt- und Naturschutz in Duisburg den Sparverpflichtungen geopfert. So wurden Robinien gefällt, weil man die Pflege vernachlässigt hat. Regelmäßig finden sich im Stadtgebiet zugewachsene Radwege, weil die Pflege vernachlässigt wird.

Wenn Bäume gefällt werden, kommen an die selbe Stelle meist kleinere und pflegeleichtere Modelle. Auf die Kühleffekte und die Abschattung wird dabei kein Wert gelegt.

Ferner streben SPD und CDU an mit neuen Straßen Natur zu vernichten. Begründet mit Versprechen, die mangels fundierter Grundlagen gar nicht haltbar sind.

Die sogenannte Klimaoffensive scheint sich mehr gegen den Klimaschutz zu richten, denn durchdachte Maßnahme zu einem klimaneutralen Duisburg sind nicht erkennbar. Nicht einmal ein brauchbares Rezept dafür scheint es zu geben.

Die Stadtwerke gehören der Stadt Duisburg, es wäre also möglich auf diesem Weg zusammen mit der Gebag Mieterstrom deutlich zu fördern. Gemacht wird dies nicht.

Von der regierten Stadt wird auch die mehr oder weniger starke Verminderung von Frischluftschneisen erlaubt, die Konsequenz von mehr Hitzetoten wird dabei billigend in Kauf genommen. Wie die Toten der Loveparade, nur mit dem Unterschied, dass hier die Opfer nicht so leicht erkennbar sind.

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Kunstprojekt #Wastearium

Ein Wastearium ist ein geschlossener Raum, der in kreativer Weise mit Müll gefüllt wird. Die kann zum Beispiel ein Plexiglasrohr sein mit Kippen gefüllt oder wie in den nachfolgenden Bildern eine Art Glaskasten gefüllt mit künstlerisch angeordneten Müll. Wenn man so will ein Stillleben mit Müll in Kombination mit einem Terrarium.

Ein Symbol dafür wie verschwenderisch wird mit Ressourcen umgehen.

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#Duisburg: Automaten und Abfallgebühren – #Umweltschutz

In Duisburg stehen an vielen Stellen die Drogenautomaten, mit den gesundheitsschädlichen Nikotinstäbchen. Da von diesen viele als Kippen auf dem Boden landen, stellt sich die Frage, wie die Müllproduzenten an der Beseitigung beteiligt werden. Man sollte doch eigentlich annehmen, dass jene, die viel Müll produzieren auch viel zahlen müssten. Dass gebietet eigentlich die Fairness, denn warum soll die Allgemeinheit für den Müll von Drogensüchtigen aufkommen?

Deshalb hatte ich mal bei den Wirtschaftsbetrieben nachgefragt, wie dass geregelt ist.

Die Antwort ist mehr als enttäuschend, denn offenbart diese doch, dass hier die Allgemeinheit viel Geld für den Müll Einzelner zahlt, obwohl man dies natürlich auch direkt auf die Verpackung umlegen könnte. Etwa ein Stummelpfand von 1 Cent oder so.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

wir nehmen Bezug auf Ihre Anfrage zu der o.g. Thematik. Gerne beantworten wir diese mit folgenden Informationen.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR regelt in der Abfallentsorgungssatzung, dass gemäß § 4 der Satzung der jeweilige Eigentümer eines Grundstücks zur Zahlung von Abfallgebühren verpflichtet wird. Darüber hinaus wird der gleiche Eigentümer zur Reinigung der Straßen und – je nach Verschmutzungsgrad – zur Zahlung von Straßenreinigungsgebühren veranlagt (§ 9 der Straßenreinigungs- und Gebührensatzung.

Insofern sind die Grundstücke, auf denen sich Automaten gleich welcher Art befinden, ordnungsgemäß zur Zahlung von Abfall- und Straßenreinigungsgebühren veranlagt.

Mit freundlichen Grüßen

Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR

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Bußgelder sind nie Abzocke – #autodenken #verkehrswende

Ich kann dieses Autodenken einfach nicht nachvollziehen.

Immer wieder liest man das Märchen, dass Bußgelder Abzocke wären. Etwa weil die Stelle viele Einnahmen generieren würde.

Das ist ziemlicher Unsinn. Die Straßenverkehrsordnung gilt überall im öffentlichen Straßenraum und wenn man zu schnell ist, ist man zu schnell. Wenn das Bußgeld aufgrund der Umstände nicht gerechtfertigt sein sollte, kann man sich wehren. Das ist in einem Rechtsstaat so.

Dies als Abzocke zu bezeichnen, versucht aus dem eigenen Rechtsbruch, einen Opferstatus abzuleiten, der nicht nur nicht gerechtfertig, sondern völlig lächerlich ist. Ein Verstoß ist ein Verstoß. Das kann niemals Abzocke sein, weil es nur Menschen trifft, die sich nicht an die Regeln halten. Wer sich nicht daran hält ist ein Gesetzesbrecher und muss halt überall mit Ahndung rechnen. Und wenn es Stellen gibt, wo viele Gesetzesbrecher durchfahren, dann ist das völlig legitim dort zu kontrollieren. Und wenn diese Personen noch dazu lernresistent sind, dann darf man sich nicht wundern, wenn das von Kommunen genutzt wird. Wenn man sich freiwillig dazu bereits erklärt der Staatskasse Geld zu geben, dann ist das keine Abzocke. Durch den bewussten Rechtsverstoß ist die Abgabe freiwillig.

Bei Fehlverhalten die Schuld auf andere zu schieben ist einfach nur peinlich.

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#Duisburg ist echt … #fahrradfeindlich – #Verkehrswende #Verkehrsdiskriminierung

Wegen Corona bin ich in letzter Zeit häufiger mit dem Rad unterwegs, um das Risiko etwas zu mindern. Dabei merkt man immer wieder, wie schlecht die Radinfrastruktur durchdacht ist, aber auch Fehlverhalten fällt häufiger auf.

Gerade die Stadt sollte eigentlich mit Vorbild vorangehen, stattdessen stellen Beschäftigte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg einfach mal ihr Fahrzeug auf Rad- und Gehweg, lassen die Türen offen, sodass dass alles vollständig blockiert ist.

Scheint mir bei den Wirtschaftsbetrieben Teil der Firmenkultur zu sein:
Undurchdachte Radwegsperrung bei Bauarbeiten
Bauschutt ohne Auto abgeben

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Energiewende

Energiewende ist die beste Altersvorsorge.

(Ulrich Scharfenort, 08.12.2018)

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#Duisburg: Ist auch die DVG fahrradfeindlich? – #Verkehrswende #Verkehrsdiskriminierung #Fahrradfeindlich

In der Innenstadt einen freien Fahrradparkplatz zu finden ist an einigen Stellen gar nicht so einfach.

Vor dem Gerichtsgebäude sind alle Fahrradparkplätze voll bzw. nicht nutzbar.

Gleiches gilt für die neben dem Forum:

Was liegt da näher das Fahrrad sicher an dem Abgang der DVG zur U-Bahn anzuschließen? Das mag die DVG gar nicht: Auf Schildern weißt diese darauf hin, man soll doch woanders parken:

Nachvollziehbar ist das nicht. Die Gitter sind eigentlich optimal zum Anschließen eines Fahrrads. Natürlich kann das Chaotisch aussehen, allerdings sollte doch gerade der ÖPNV in Kombination mit dem Fahrrad gut funktionieren. Etwa mit dem Fahrrad bis zur Haltestelle, dann in die U-Bahn und zum Ziel.

So macht die DVG jedenfalls keinen guten Eindruck in Hinblick auch nachhaltiges Denken und Klimaschutz.

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Stadtwerke #Krefeld erwerben 78.000 #RWE-Stammaktien von der Stadt #Neuss – #Klimaschutz #Hambibleibt #greenwashing

Die SWK und haben von der Stadt Neuss zum Preis von 2,4 Millionen Euro 78.000 RWE-Stammaktien erworben. Angeblich wäre die „Eine kleine, aber konsequente Arrondierung des SWK-Engagements im Bereich Erneuerbare Energien.“, dabei ist doch bekannt, wie sehr RWE tagtäglich noch immer unser Klima schädigt. Wenn man das ganze Greenwashing für RWE aus der PM der Stadtwerke Krefeld löscht bleibt gar nicht mehr so viel übrig.

Natürlich stimmt es schon, dass im Zuge der RWE-Transaktion mit E.ON die Aktivitäten mit Wind-, Solar- und Wasserkraft, Biomasse und Biogas sowie die Gasspeicher auf RWE übergegangen sind. Das vermindert aber nicht das „braune Erbe“. Man hätte das Geld natürlich auch in die Zukunft investieren können. Etwa Photovoltaik in Krefeld.

Das RWE bis 2040 klimaneutral sein möchte RWE wird an anscheinend von SWK-Vorstand Kerstin Abraham begrüßt. Frau Abraham begrüßt also allen ernstes, dass noch 20 Jahre das Klima geschädigt wird. Dass Menschen ihre Heimat entrissen wird. Dass wertvolle Ackerböden vernichtet werden. Also viel zu lange zu wenig getan wird.

Angeblich ergänzen die Stadtwerke Krefeld mit der Erweiterung ihres RWE-Aktienportfolios das Standbein der Erzeugung Erneuerbarer Energien. Es wird doch allen ernstes behauptet, dass dieser Markt für ein regionales Stadtwerk nur schwer zugänglich wäre. Dabei kann man selbst mit kleinem Kapital eine PVA aufs Dach oder an den Balkon machen. Angeblich mach die Stadtwerke Krefeld dies lokal zwar, aber wird nicht erläutert warum man dies bundesweit oder international tun sollte. In Deutschland ist RWE jedenfalls auf lange Sicht unter den Top-Klimaschändern.

Alles in allem klingt die Pressemeldung wie ein Loblied auf Klimaschänder RWE. Für die Grünen ein gefundenes Fressen im Wahlkampf.

Neuss war jedenfalls schlau die toxischen Aktien von RWE loszuwerden.

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#Gefahrgut an Gleis 3 – #Bahnsinn #Bahn

Hier ein Foto aus dem Bonner HBF.
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Der orange Streifen an den Kesselwagen bzw. Tankcontainern ist ein Zeichen für Gefahrgut.

Ist natürlich schön, wenn man im Bahnhof wartet und in weniger als einem Meter Abstand donnert ein Gefahrgutzug am Gleis vorbei.

Schlimmer wird es eigentlich nur, wenn der Zug schleicht oder sogar anhält, was auch bereit mehr als einmal vorkam. Die Unfallgefahr auf der Schiene ist vermutlich deutlich geringer, aber schön ist so etwas trotzdem nicht. Da wären eigene Güterstrecken schon viel sinnvoller. Zumal so auch die Probleme mit Verspätungen verringert würden. Denn in Bonn gibt es viel Verspätung und häufig scheint mir der Güterverkehr die Ursache dafür zu sein, der unbedingt noch zwischen Personenzügen dazwischen muss.

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#Duisburg: Einwendung gegen Krebsgefahr von der Schrottinsel – #Krebs

Wer noch Ideen für die Einwendung gegen die Erhöhung der Krebsgefahr auf der Schrottinsel sucht, wird hier fündig.

Ich habe schon viele Unterlagen gesehen, aber diese hier erscheinen mir besonders dürftig.

Verfahrensfehler

Es werden kryptische Abfallschlüssel mit Eisenmetallen und Nichteisenmetallen verwendet, die keinem Laien sagt, was sich genau dahinter verbirgt. Der Sinn und Zweck einer Beteiligung ist allerdings, dass sich die Bevölkerung ein Bild machen kann. Dazu sind Unterlagen notwendig, welche diesen Zweck genügen.

Ohne zulässigen Bebauungsplan kann die Nutzung des Gebiets nicht in diesem erheblichen Umfang geändert werden.

Die Unterlagen sind, wie nachfolgend dargelegt, extrem unvollständig, sodass einer Erörterung entfallen kann da ohnehin eine erneute Offenlage erforderlich ist. Für die Abschätzung der Folgen wesentliche Unterlagen fehlen.

Betroffenheit

Ganz Duisburg ist von LKW-Verkehr und den daraus resultierenden Folgen betroffen. LKW-Verkehr führt zu Straßenschäden, Klimaschädigung und erheblichen Lärm. Dadurch werden direkt und indirekt Leben und Gesundheit geschädigt.
Von den emittierten krebseregenden Stoffen in Wasser und Luft bin zumindest teilweise betroffen.

Klimaschutz

Die Reduzierung von Kohle ist ausdrücklich zu begrüßen. Und auch Recycling ist grundsätzlich eine gute Idee.

Die Auswirkungen der Änderungen auf das Klima wurden nicht betrachtet. Die Umweltverträglichkeitsprüfung enthält nicht nur beim Themenkomplex Klima keine Unterlagen, obwohl dies nach geltendem Recht notwendig ist. Es müssen sowohl die Klimaauswirkungen geprüft werden, wie auch die Klimaneutralität erreicht werden soll. Auch in Hinblick auf weitere Aspekte ist die UVP völlig unzureichend.

Warum auf dem Gelände keine Energie erzeugt werden soll ist nicht nachvollziehbar. Photovoltaik ist extrem günstig.

Eine Eigenverbrauchstankstelle für Diesel ist nicht klimafreundlich und macht nicht erkennbar, wie der Betrieb mittelfristig klimaneutral werden soll.

Importkohle wird häufig unter menschenrechtswidrigen Bedingungen gewonnen.

Es wird zwar behauptet, dass der Betrieb nicht energieintensiv wäre, allerdings ergibt sich dennoch die Pflicht zur Prüfung, wie möglichst sparsam mit Energie umgegangen werden kann.

Fein(st)staub und Ultrafeinstaub

Es sollen Stoffe gehandhabt werden, die Stauben können. Je nach Zusammensetzung können sich u.a. korrodierte Metallpartikel lösen, die unter die CMR-Stoffe nach TRGS 561 fallen. Bereits ein Partikel reicht aus um Krebs auszulösen. Je höher die Anzahl desto höher die Wahrscheinlichkeit. Der Anteil an verarbeiteten Metall soll erheblich erhöht werden, was auch Risiken erheblich erhöht. Der Antrag ist allgemein auf Metall bezogen und schließt auch gefährliche Metalle nicht aus.
Von den in der TRGS 561 genannten Metallen wird keines ausgeschlossen. Auch beim mechanischer und thermischer Bearbeitung werden kleinste Metallpartikel frei.

Zudem wurde nur Blei und nur für das Werk betrachtet, allerdings gelten die Immissionen als Summenwerte der Gesamtwirkung und nicht als Einzelbetrachtung von einer Quelle. Das heißt es müssen alle Quellen betrachtet werden.

Bei Metallen aus Gebäuden kann keine vollständige Freiheit von Asbest sichergestellt werden. Auch dieser Aspekt bleibt unbetrachtet. Bekanntlich können bereits wenige Asbestnadeln ein tödliches Pleuramesotheliom auslösen. Vgl. Nationales Asbest Profil Deutschland. 2. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2020. Seiten 78, PDF-Datei, DOI: 10.21934/baua:bericht20200427.

Eine Diesellokomotive setzt erhebliche Mengen Feinstaub und Stickoxide frei. Diese muss in der Gesamtbetrachtung berücksichtigt werden.

Welcher Staub beim Sieben der Scherensande anfällt bleibt unklar.

Dass die Befeuchtung nur bei sichtbaren Staub betrieben wird reicht nicht aus, dass feiner Staub gerade nicht sichtbar, aber besonders gefährlich ist. Es muss eine vollständige Staubabtrennung erfolgen.

Aus den Filterunterlagen ist nicht erkennbar in welchem Größenbereich, welcher Anteil entfernt wird, also wie viel Staub freigesetzt wird.

Die Nutzung von Kehrproben wird nur Grobstaub finden, nicht aber die Feinstaubfraktionen, sodass keine repräsentative Belastung daraus abgeleitet werden kann. Dies geht nur durch eine Analyse der Luftbelastung.

Auch die Auswertung der Filter ergibt nur das, was zurückgehalten wurden, nicht aber den Anteil, welcher an die Umwelt abgegeben wurde. Filter halten gerade die feineren Teile nicht zurück.

Die Nutzung von US-Kohle als Maßstab ist nur dann zulässig, wenn sichergestellt wird, dass ausschließlich diese Kohle genutzt wird. Große Kohleminen gibt es u.a. allerdings auch in Russland und Kolumbien, sodass die hierbei nicht sichergestellt ist, dass die wirkliche Belastung erkannt wird.

Die Staubmassenströme für krebserregende Metalle liegen deutlich über den Werten nach TRGS. Die Bevölkerung wird zudem nicht beständig untersucht, wie dies am Arbeitsplatz der Fall ist, wennn man mit gefährlichen Stoffen umgeht, sodass eine deutlich erhöhte Krebsgefahr besteht. Das hier nicht genau hingeschaut wird, ist mehr als bedenklich und gefährdet, die ohnehin schon stark belastete Bevölkerung folglich ist der Antrag auf Erhöhung des Ausstoßen von krebserregenden Metallstaub vollständig abzulehnen. Zumal die 39. BImSchV auch Vorgaben für Kadmium, Nickel, Arsen. Auf diese wird allerdings nicht eingegangen. Auch der Hafen gehört zur Luftreinhaltezone, womit die Werte der 39. BImSchV maßgeblich sind. Auch auf diesen Umstand wurde in den Unterlagen nicht eingegangen. Die TA-Luft setzt die Luftreinhaltung der EU nicht außer Kraft, wie die Dieselurteile zeigen.

Das Arbeitsschutzrecht anstelle der 39. BImSchV heranzuziehen ist nach geltender Rechtsprechung für Umweltzonen fragwürdig. Aber das passt zu der überaus fragwürdigen Beurteilung der der Firma Richter und Röckle, die scheinbar der Meinung sind, dass es in einem Wohnhaus keine unmittelbare schädliche Umweltwirkung auf Menschen gäbe. Feinstaub wird eingeatmet. Der Pfad Luft-Mensch wurde nicht betrachtet. Zudem wird feiner Staub immer wieder aufgewirbelt. Der Antrag ist somit abzulehnen.

Chrom fehlt in der Übersicht vollständig.

Für den Arbeitsplatz ist zudem A- und E-Staub relevant. Auch dieser wurde nicht betrachtet.

In einem Bericht aus dem Juni 2020 wird ein Dokument des UBA aus dem Jahr 2007 zu Feinstaub und Stickoxiden herangezogen. Dass dieser Stand aufgrund der lebhaften Debatte der letzten Jahre obsolet ist, versteht sich von selbst, aber vermutlich war in den aktuelleren Unterlagen keine passende Begründung zu finden, um ein umweltschädliches Projekt zu ermöglichen. Zumal hier auf falschen Weg ermittelte Werte ohne Fehlerbalken als Grundlage genutzt werden.

Bei der Ausbreitungsrechnung wurden die Effekte der Hafenbecken nicht berücksichtigt.

Die blutgängigen Ultrafeinstäube wurden nicht betrachtet. Dies ist nachzuholen, da je nach Metall sehr großen Gefahren bestehen.

Gefährliche Abfälle

Die Einstufung von Metallen als nicht gefährliche Abfälle ist nicht nachvollziehbar. Wenn die Menge erhöht wird, erhöht sich auch das Risiko, besonders wenn in vielen Fällen die Zusammensetzung nicht vollständig bekannt ist.

Brennhalle

Beim Brennen von Metallen werden Aerosole frei. Es bleibt unklar, wie dieser Gefährdung begegnet werden soll.

Gefahrstoffe

Propan- und Sauerstofftanks stellt eine explosive Mischung dar. Der Explosionsradius bleibt unklar.

Die Behauptung, dass man Gerüche mit Planen eingrenzen möchte entspricht nur teilweise der Realität. Nicht alle Chemikalien lassen sich durch Kunststoff aufhalten. Giftstoffe riechen auch nicht unbedingt intensiv.

Beim Brennschneiden von mit Lacken versehenden Metallen können Dioxine entstehen. Dass dies nicht erwartet wird, verwirrt.

Das PDB nur grundsätzlich ausgeschlossen wird und nicht ausnahmslos wird als bedenklich angesehen, da das Betriebsgelände nicht für PCB ausgelegt ist.

Wasserschutz

Warum darf das Schmutzwasser aus dem Büro und Sozialgebäude direkt ins Hafenbecken entsorgt werden? Das kann und darf nicht zulässig sein, Fäkalien direkt einzuleiten. Dies mag vor hundert Jahren üblich gewesen sein, ist aber weder Stand der Technik, nach umweltverträglich. Entweder ist das Wasser zu erfassen und abzufahren oder das Gelände ist an die Kanalisation anzuschließen. Alles andere verstößt gegen die WRRL. Auch gerinfügig erscheinende Verschlechterungen sind nicht hinnehmbar.

Es bleibt unklar, wie der Sicherstellungsbereich für Störstoffe ausgebildet ist. Ob hier eine Absicherung auch gegen Explosivstoffe erfolgt und wie ein Eindringen in den Boden verhindert wird.

Die „Kläranlage“ erweckt nicht den Eindruck, dass alle Schadstoffe dem Wasser entzogen, sodass Wasser in einer Qualität, die einer richtigen Kläranlage entspricht das Gelände verlässt. Schadstoffe werden somit ins Hafenbecken auf Kosten der Allgemeinheit geleitet. Da auf dem Gelände auch Krebsmetallstäube entstehen ist davon auszugehen, dass hier auch Teile sich im Wasser lösen werden bzw. mitgenommen werden. Nicht alle Staubpartikel werden vom Wasser abgetrennt.

Wie bei Starkregen verfahren werden soll, bleibt unklar.

Wie bei Hochwasser verfahren werden soll, bleibt unklar.

Bei der Wassergefährdung wurde nur die Metalle selber betrachtet nicht aber die Reaktionsprodukte. Da Regenwasser Stickoxide aus der Luft spült, liegen zumindest Nitrite und Nitrate von Metallen vor. So ist beispielsweise Nickel(II)Nitrat sehr toxisch für Wasserorganismen und für Menschen krebserregend. Auch weitere Metallsalze sind möglich, die aus Metallstaub und Regen entstehen können. Hier müssen selbstverständlich alle Möglichkeiten geprüft werden. Dies ist aber nicht erfolgt, sondern Reaktionsprodukte wurden gar nicht erst betrachtet. Auch die Folgeprodukte aus der Mischung mit Fäkalien wurden nicht betrachtet. Das hier nur auf Öl fokussiert wird ist unzureichend.

Auch die Altlastenuntersuchung belegt, dass die Schwermetalle teilweise in wasserlöslicher Form vorliegen, da ansonsten im Eluat keine Schwermetalle gefunden worden wären. Das die Konzentrationen gering waren liegt auch daran, dass gut lösliche Schwermetallverbindungen entweder deutlich schneller ins Grundwasser gehen oder sogar weggespült werden. Die Verweilzeit ist hier natürlich kleiner. Dies ist Analog zur Chromatografie bei der unterschiedliche Löslichkeiten die Geschwindigkeit eines Stoffes in der einer Chromatografiesäule bestimmen.

Brandschutz

Es bleibt unklar wie genau die Löschwasserbehälter gefüllt werden sollen. Das hier Grundwasser eingesetzt wird, erscheint unsinnig, da ausreichend Regenwasser bzw. Wasser aus den Hafenbecken zur Verfügung steht.

Alle Metalle sind brennbar. Einige besser andere schlechter. In feiner Form besser als, als in Blockform. Im Brandschutzkonzept wird dieses Thema nicht behandelt, dass heißt es werden auch keine Vorkehrungen gegen Metallbrände getroffen, dabei sind diese nicht ungefährlich und nur schwer löschbar.
Bei einigen Arbeiten fallen Metallstäube an, die sich sammeln können. Auch Metallstaubexplosionen sind grundsätzlich denkbar. Titan ist bei der Bearbeitung sogar mitunter selbstentzüdlich.

Lärm/Nachtruhe

Bei einer Zulassung der Einfahrt von 5 LKW vor 06.00 Uhr besteht die Gefahr, dass die Nachtruhe mehr und mehr vermindert wird. Gerade Schrott ist bei Transport über Straßen mit Lärm verbunden. Zuerst wird behauptet, dass das nur zum Verwiegen wäre, dann gibt es einen Antrag auf Anpassung und schwupps wird auch in der Nacht gearbeitet. Je Nach Ladung macht auch wiegen bereits ziemlichen Lärm. Der Verkehr ist auch um kurz nach 6 Uhr kein Problem, was suggeriert, dass deutlich früher gearbeitet werden soll. Da sich offene Fläche anschließt trägt Schall sehr weit.
Dies steht im Widerspruch zu einer angeblich gleich bleibenden Betriebszeit. Es ist absehbar, dass es darum geht auf einen Rund um die Uhr Betrieb auszuweiten. Es wird also eine Aufweichung, zur Öffnung angestrebt. Dies ist das typische Vorgehen. Duisburg hat bereits heute zu viele Bereiche, wo nächtlicher Lärm zu erheblichen gesundheitlichen Schäden führt. Es ist daher nicht tragbar auch nur den kleinsten Ansatz für eine Nachtausweitung zu erlauben. Insbesondere, weil sich diese Ausweitung hinterher der Kontrolle entziehen wird. Stichwort: Salamitaktik.

Es wurde zwar eine Lärmprognose erstellt, die allerdings nur einzelne Punkte betrachtet und dafür auch sehr optimistische Annahmen trifft. Unberücksichtigt bleiben dabei derzeit ebenfalls beabsichtigte Änderungen im unmittelbaren Umfeld und damit die Gesamtbelastung. Auch durch die Verkehrsbewegungen der LKW.

Infraschall und tieffrequenter Schall bleibt und unberücksichtigt bzw. wird fälschlich nach dB(A) beurteilt. Und selbstverständlich entstehen bei einer Schrottpresse mit Schere Rumpelgeräusche die im tieffrequenten Bereich liegen. Genauso wie das Schlagen von Metall auf Metall beim Verladen. Tieffrequenter Lärm trägt zudem deutlich weiter.

Unberücksichtigt bleibt, dass sich auch besonders schützenswerte Einrichtungen (Krankenhaus) im Umfeld befinden.

Verkehr

Die Veränderungen auf der Kohleinsel wurden nicht einbezogen, obwohl beide Vorhaben sich gegenseitig beeinflussen. Auch bleibt unklar, wie der Verkehr gleich bleiben soll, wenn absehbar mehr LKW-Verkehr kommen wird, allein schon durch die zunehmenden Dürren durch die Klimaerwärmung und damit verringerten Transportkapazitäten auf dem Rhein.

Ein Verkehrsgutachten fehlt, obwohl wahrscheinlich ist, dass mehr Anlieferung per LKW erfolgen werden, da der Stahlanteil ausgeweitet wird. Folglich fehlt auch der Verkehrlärm.

Arten- und Naturschutz

Gerade auf Industriegeländen kommen Fledermäuse regelmäßig vor. Da Fledermäuse Quartiere regelmäßig wechseln reicht die beobachtete Zeit nicht aus. Es muss mind. ein gesamtes Jahr beobachtet werden. Sowohl in Hinblick auf Quartiere, als auch Nahrungsquellen.

Strahlenschutz

Die Detektionsanlagen für den Strahlenschutz sind nicht geeignet Alpha-Strahler aufzuspüren, die eine sehr geringe Reichweite haben und nur bedingt für Beta-Strahler geeignet. Allerhöchstens Gamma-Strahler können auf diesem Weg erkannt werden.
Zu Neutronenquellen steht in den Unterlagen nichts.

Ist mit Ortsdosisleistung die Gamma-Ortsdosisleistung gemeint?

Arbeitsschutz

An unbekannten Substanzen bei Anlieferung zu riechen, erscheint nicht mit dem Arbeitsschutz vereinbar, denn es gibt etliche Substanzen die gesundheitsschädlich beim Einatmen sind.
Auch die Berührung für eine Konsistenzprüfungen birgt erhebliche Risiken, da kein Handschuh gegen alle chemischen Substanzen eine ausreichende Durchbruchszeit aufweist.

Die Befähigung im Arbeitsschutz ist zweifelhaft. Fachkraft für Arbeitssicherheit und Sicherheitsfachkraft sind Synonym. Ein Gefahrgutbeauftragter hat nichts mit Arbeitsschutz zu tun. Sinnvoller wäre bei der Art des Betriebes zudem ein Gefahrstoffbeauftragter oder hat das Ingenieurbüro dies gar verwechselt?

Nach ArbMedVV gibt es keine Untersuchungen mehr, sondern lediglich Vorsorgen. Diese können zwar Untersuchen beinhalten müssen es aber nicht. Auch hier bleiben Details offen. Etwa welche Pflicht- und Angebotsvorsorgen notwendig sind.

Die Einfahrt vor 6 Uhr macht auch die Anwesenheit von Personal notwendig, welches dadurch zu einer Nachtschicht gezwungen wird. Nachtschichten sind aufgrund des circadanen Rhythmus ungünstig und gefährden sowohl die Gesundheit, als diese auch der Unfallrisiko steigern.

Die gängigen Vorgaben zu Dieselmotoremissionen nach TRGS scheinen nicht beachtet zu werden, im Prinzip lassen sich nach dem STOP-Prinzip mit vertretbaren Aufwand alle Betriebsfahrzeuge durch elektrische ersetzen und auch bei den LKW können die Dieselmotoremissionen reduziert werden.

Altlasten

Da bei dem Betrieb Altlasten entstehen kann nicht auf einer Sicherheitsleistung verzichtet werden. Viele der freigesetzten Stoffe (insbesondere Stäube) sind gesundheitsschädlich und mitunter sogar CMR-Stoffe. Für die Altlastenbeseitigung ist eine Sicherheitsleistung zwingen erforderlich.

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GO-§-24-Antrag: Aufarbeitung rassistischer Straßennamen in #Duisburg – #Rassismus #BLM #blacklivematters

Habe bei der Stadt Duisburg mal folgenden Antrag eingereicht:

Auch wenn es für Wohnende mitunter aufwendig sein könnte, ist es notwendig, sich mit den rassistischer belasteten Straßennamen wie der Lüderitzallee in Duisburg zu befassen.

Bevor ein Austausch oder andere Maßnahmen erfolgten sollte aber eine wissenschaftliche Auswertung zu sämtlichen Straßennamen in Duisburg erfolgen. Im Anschluss daran kann dann ein Handlungskonzept umgesetzt werden. Wobei für die Bevölkerung bei Umbenennung Übergangsfristen vorgesehen werden sollten und eine automatische Änderung bei Behörden erfolgen müsste.

Duisburg als Stadt mit einer vielfältigen Bevölkerung kann hier beweisen, dass verstanden wurde, dass eine kritische Auseinandersetzung mit der gesamten Vergangenheit notwendig ist.

Das wir die historischen Untaten nicht über Nacht aufarbeiten können versteht sich von selbst, aber den ersten Schritt zum machen ist zeitnah möglich.

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#Vodafone ist echt Scheiße beim #Datenschutz

Wenn man die m.M. nach ziemlich versteckte Emailadresse von Vodafone für Datenschutz findet und dort die kostenlose Auskunft verlangt, weil Datendealer AZ Direct ohne Einverständnis denen Daten verhöckert hat, dann kriegt man eine ziemlich seltsame Antwort.

Erst einmal ist die Absendeadresse mit Noreply versehen. Was um so absurde wird, da Vodafone noch mehr Daten will. Angeblich wegen einer eindeutigen Identifizierung.

Die Anschrift mag noch berechtigt sein, wobei die von mir gemachten Angaben Name, PLZ und Quelle der Daten für eine eindeutige Identifizierung ausreichen. Mein Name ist nicht so üblich, dass dies zu Problemen führen könnte.

Völlig unzulässig ist der Umstand, dass Vodafone das Geburtsdatum verlangt. Zur Identifizierung ist das nicht notwendig, wenn Vodafone von einem Datendealer Daten bekam. AZ Direct hat denen mein Geburtsdatum nicht übermittelt.

Dann verlangen die zudem auch nicht Kunden- oder Rufnummer, obwohl ich klar ausgedrückt habe, dass es nicht um ein Vertragsverhältnis geht. Ich war zwar mal bei denen Kunde, allerdings unter einer anderen Adresse, aber nach viel Ärger mit deren Nervanrufen, würde ich das NIE wieder werden.

Ist echt Schrott, dass man viel Aufwand hat, um die Daten zu schützen. Eigentlich bräuchte es eine klare Erlaubnis, um überhaupt mit meinen Daten handeln zu dürfen.

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Anti-#Klimaschutz: Initiative gegen Business-Virtualisierung – #Fluglärm #Klimaschänder

Dass es denn Flughäfen durch Corona nicht gut geht ist uns allen klar. Ehrlich gesagt mich freut das sogar ein bisschen, weil das Klima weniger geschädigt wird und es ruhiger ist. Natürlich jammert insbesondere er Flughafen Düsseldorf wegen einer angeblichen Betriebspflicht.

Aber richtig heftig wird es in einem Artikel der NRZ/WAZ vom 06.08.2020 (Paywall), darin kommt neben dem Flughafen auch Udo Stern von, wenn ich das richtig sehe, Bluestarcargo. Dieser Udo Stern (früher im Vorstand der Lufthansa) hat allen ernstes eine „Initiative gegen Geschäftsvirtualisierung“ gegründet. Er habe die Sorge, dass durch Videokonferenzen und Homeoffice Geschäftsflüge letztendlich ganz verschwinden würden. Also im Endeffekt vor allen Dingen ein Wegfall der Inlandsflüge.

Die ganz Welt will das Klima schützen und gründet jemand doch allen ernstes eine Initiative die sich gegen Klimaschutz einsetzt? Ich sehe die Initiative als jemand, der das Klima für Profit schädigen will, also ein Klimaschänder.

Was wäre daran so schlimm, wenn Geschäftsflüge aussterben würden? Weniger Flugverkehr ist doch etwas Gutes, schließlich ist Fliegen die klimaschädlichste Fortbewegungsart. Dass so eine Initiative notwendig ist, heißt allerdings auch, dass die Pläne des Flughafens Düsseldorfs zur Kapazitätsausweitung inzwischen jeglicher Grundlage entbehren. Die Initiative ist ein Eingeständnis genau diesen Umstandes. Die Entwicklungen, die durch Corona angestoßen wurden, dürften nicht mehr aufzuhalten sein. So hat Corona trotz all der schlechten Dinge und Einschränkungen auch etwas Gutes in Hinblick auf die deutlich größere Klimakatastrophe.

Bereits im Mai gab es dazu mehrere Artikel
– Paywall – Initiative befürchtet zunehmende Virtualisierung
Udo Stern von Düsseldorfer Initiative ist gegen Business-Virtualisierung
– Paywall – Geschäftsleute fordern mehr Dienstreisen, weniger Homeoffice

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Kostenlose Test sind Subvention für Flughäfen – #Corona #Flugverkehr #Flughafen #Düsseldorf

Jetzt dürfen sich Reisende an Flughäfen testen lassen, ohne dafür bezahlen zu müssen. Eine ziemliche Schweinerei. Diese „kostenlosen“ Test sind Subventionen für Flughäfen, genauso wie der Umstand, dass die Gesundheitsämter der Flughafen Städte jetzt erst anfangen Daten der Reiserückkehrenden an die Kommunen zu liefern.

Ist doch peinlich, wenn ständig Vorratsdatenspeicherung gefordert wird, aber die vorhandenen und zugänglichen Daten nicht genutzt werden, um Menschenleben zu retten.

Vermutlich hat man beim Flugverkehr großzügig darüber hinweg gesehen. Wie auch bei einem ausreichenden Lärmschutz. Wäre ja auch Unding, wenn das Flugticket statt 20 Euro, plötzlich 50
Euro kosten würden, weil die Kosten für den Test mit drin wären. Würden die Leute viel weniger fliegen und das geht ja nicht, wo Deutschland bei der Lufthansa eingestiegen ist.

Wegen der Gesundheitsämter hatte ich auch mal in Düsseldorf nachgefragt und bekam folgende ziemlich ausweichende Antwort:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

In der aktuellen Bekanntmachung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Landesregierung NRW vom 24.07.2020 ist festgelegt, dass die Reisenden verpflichtet sind, sich unverzüglich in häusliche Isolation zu begeben haben und dies dem Gesundheitsamt ihres Wohnortes anzuzeigen. Die Stadtverwaltung Düsseldorf ist in Gesprächen mit den Fluglinien bzw. dem Flughafen, Passagierlisten zu bekommen bzw. Passenger Locater Cards ausfüllen zu lassen.

In Kürze werden die nicht unerheblichen organisatorischen Maßnahmen umgesetzt.

Weitere Informationen auch zu Verhaltensregeln für die Einreise nach Düsseldorf auf Grundlage der CoronaEinrVO gibt es im städtischen Coronaportal unter:
https://corona.duesseldorf.de/zielgruppen/alle-dusseldorfer-innen/reisen-und-urlaub

Eine fortlaufend aktualisierte Aufstellung der als Risikogebiete eingestuften Staaten wird unter folgendem Link veröffentlicht:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Sofern Personen ab dem 25. Juli 2020 auf dem Luftweg aus einem Staat einreisen, welchen das RKI am Tag ihrer Ankunft an einem der folgenden Flughäfen in Nordrhein-Westfalen, nämlich

– Düsseldorf (DUS)
– Köln/Bonn (CGN)
– Dortmund (DTM)
– Münster/Osnabrück (FMO)

als Risikogebiet einstuft, steht diesen auf Veranlassung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) als oberste Landesgesundheitsbehörde (§ 5 Absatz 2 Nummer 3 ÖGDG-NRW), eine kostenlose Testmöglichkeit auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Klimaschutz

Niemand begeht einen größeren Fehler als derjenige, der nichts tat, weil er nur wenig tun konnte.

Edmund Burke (1729-1797)

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#RWE auf Platz 41 der Top 100 #Klimaschänder weltweit – #Klimaschutz #AllegegenRWE #Endcoal

Vor kurzem twittere jemand eine Liste der Top 100 Klimaschänder. Diese Liste ist zwar nicht mehr ganz aktuell, aber finde trotzdem, dass RWE gebühren für deren Anstrengung zum Klimaschutz gewürdigt werden sollte.

Seltsam war, dass RWE es wohl nicht so toll fand erwähnt zu werden. Ich hatte den Tweet, wenn ich mich recht entsinne, nämlich bei einem der Greenwashing-Beiträge von RWE gepostet. Es gab da sogar eine Antwort drauf, allerdings wurde mein Tweet nicht mehr angezeigt, sondern anscheinend als ausgeblendet gekennzeichnet.

Sollte RWE die Bezeichnung als Klimaschänder etwa stören oder der Umstand, dass ich deren Ranking erwähne. Schadet natürlich dem Greenwashimage, wenn man jemand auf die Fakten hinweist. Und einige meinten sogar, dass meine Wort unanständig wäre. Was ist an Klimaschänder denn unanständig? RWE schädigt nachweislich das Klima. Schänder ist jemand der schädigt. Folglich ist die Bezeichnung Klimaschänder gerechtfertigt.

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#Duisburg: Antrag auf Optimierung der bestehenden #Osttangente

Da die Stadt Duisburg von SPD und CDU beauftragt wurde erneut sinnfrei eine Straße zu prüfen, mal einen Gegenantrag von mir:

Guten Tag,

hiermit reiche ich folgenden Antrag nach GO-§-24 ein: Basierend auf dem heutigen Verlauf und der vermehrten Forderung nach einer Verlagerung der bestehende Osttangente, müsste an erster Stelle eigentlich eine Optimierung des Bestandes stehen.

Angehängt eine Analyse von Defiziten der bestehen Osttangente als Grundlage für die hiermit beantragte fachliche Analyse durch die Stadt Duisburg zur Bestandsoptimierung durch einfache bauliche Maßnahmen.

Bei Gesamtbetrachtung ist immer zuerst die Lösung zu wählen, die günstiger und zugleich leichter umzusetzen ist, da sie schneller zu einer Lösung führt.

Anhang: Analyse Osloerstraße bis Marientor
Von Logport I führt die offizielle Route über die Osloer Straße zum Marientor. Am Marientor kommt es immer wieder zu Rückstaus, welche die Strecke unattraktiver für LKW machen. Die Route ist die planfestgestellte Route für LKW in Richtung Osten. Gerade an Ampeln haben LKW erhebliche Nachteile. Die Ampelphasen sind nicht auf LKW optimiert und langsames Anfahren führen zu unnötigen Verzögerungen.

Von der Osloer Straße auf die Moerserstraße gibt es nur eine Richtung und keine Ampeln. Verzögerungen im Verkehrsfluss sind nicht erkennbar.

An der Kreuzung der Moerserstraße mit der Rudolf-Schock-Straße gibt es komplexe Ampelschaltungen mit vielen Rot und Grünphasen. Der LKW-Verkehr soll nach Links auf die Rudolf-Schock-Straße gelenkt werden. Lenkungsmaßnahmen, wie Durchfahrverbote sind nicht erkennbar. Durch eine Citymaut könnte an dieser Stelle eine Lenkungswirkung entstehen indem nur das Linksabbiegen kostenfrei möglich ist.

Die Rudolf-Schock-Straße setzt sich mit einer weiteren Ampel (Zur Kupferhütte) fort, welche nur für Abbiegverkehre für die Seitenstraße relevant ist. Durch Umwandlung des Abschnittes in eine Einbahnstraße (Zur Kupferhütte, Teilabschnitt Werthauser Straße) könnte Parkraum für LKW abseits von Wohnbebauung geschaffen werden und zugleich die Ampel entfallen. Der Verkehr aus der Einbahnstraße ließe sich per Rechtsabbiegeverpflichtung ohne Ampel führen. Eine Fahrspur der Rudolf-Schock-Straße entfiele hierdurch, welche aber auch für den Verkehr nicht notwendig ist. Die Kosten würden lediglich in entsprechenden Absperrungen, Beschilderungen und Fahrbahnmarkierung liegen. Eingespart würde eine Ampelanlage. Lediglich eine Bedarfsampel für Radfahrende und Gehende wäre notwendig.

An der Kreuzung müsste eine Fahrspur (in Richtung Logport I) alleine für Rechtsabbieger freigegeben werden. Dafür müsse die Rheinhauser Straße auf eine Fahrspur verengt werden. Dies ließe sich durch Kennzeichnung als reine Busspur vollziehen, wodurch zugleich der Busverkehr beschleunigt würde. Nachteile für den PKW Verkehr sind nicht erkennbar. Besonders wenn LKW aus dem Wohnbereich von Hochfeld gehalten würde, entfielen etliche Anfahrprobleme und Verzögerungen. Die Verkehrsflüsse, würden optimiert.

An der Ecke Rudolf-Schock-Straße/ Sedanstraße steht ebenfalls eine Ampelanlage. Es ist kein Bedarf für den Abschnitt Sedanstraße in Richtung Wohnbereich erkennbar. Hier wäre eine Sackgasse aus Richtung Wohnbereich denkbar, wodurch die Ampelanlage vollständig entfallen könnte.

Dadurch entfielen bereit zwei Ampeln.

Auf der Werthauser Straße befinden sich zwei rückstauende Ampeln für Fußverkehr von Siemens. Da das Gebäude über die Straße geht, wäre auch eine Querung auf diesem Weg möglich. Folglich sind Ampeln an dieser Stelle nicht notwendig. Alternativ wäre noch eine Überführung für Gehende denkbar. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität müsste Siemens eine interne Lösung finden. Es kann aber nicht sein, dass für reinen Werksfußverkehr zum Parkplatz der Logistikabfluss ausgebremst wird.

Die nächste Ampel folgt erst wieder an der Ecke Werftstraße/ Vulkanstraße. Für Rechtsabbieger aus der Vulkanstraße in die Vulkanstraße könnte die Ampel entfallen, wenn von der Werftstraße nur noch nach Rechts in die Vulkanstraße abgebogen werden dürfte. Eine Ampel ist somit nur noch zur Regelung das Abflusses von der A40 in Richtung Werthauser Straße notwendig.

Die Vulkanstraße stößt im weiteren Verlauf mit den Straßen Marientor, Charlottenstraße und Heerstraße zusammen. In diesem Bereich bereits alle als Einbahnstraße ausgeführt. Es ist zwar möglich, dass Autos von der Charlottenstraße auf die A40 fahren, aber notwendig ist dies nicht. Durch Entkopplung der vier Straßen auf den Übergang von Vulkanstraße auf Marientor bzw. den Übergang von Charlottenstraße auf Heerstraße entfiele eine weitere Ampelanlage. Die Zufahrt zum Zubringer ist Zweispurig, wodurch eine Spur für die Richtung aus dem Bereich Vulkanstraße bliebe und eine vom Marientor. Die Abfahrt in Richtung Heerstraße muss entfallen. Ein Zugang zu Hochfeld für nicht LKW wäre über die Plessingstraße möglich.

Es bleibe nur noch eine Ampel, welche den Zugang zum Zubringer aus Richtung Marientor regeln muss. Der Übergang von Marientorstraße auf Marientor müsste an genau dieser Ampelanlage etwas anders geführt werden, um den Zugang zur Heerstraße zu ermöglichen.

Fazit:
Auf der Strecke befinden sich zu viele überflüssige Ampeln, die durch Wegfall von Fahrtrichtungen und Kreuzungen vermeidbar wären. In Einzelfällen führt dies zu Problemen. In Gesamtbetrachtung wird der Verkehr durch weniger Straßen und Ampeln flüssiger.

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Falschmeldungen zu #Ammoniumnitrat – #Chemie #Beirut

Ich wünschte man würde auf fundierte Fakten setzen, statt in den Nachrichten Halbwahrheiten und Unsinn zu verbreiten. So stand in einer Tageszeitung, dass Ammoniumnitrat ein hochexplosiver Stoff wäre. Frage mich was dann Nitroglycerin sein soll. Ein ultraexplosiver Stoff?

Vielleicht sollte man sich, bevor man eine Chemikalie als Hochexplosiv bezeichnet, kundig machen. Geht ganz einfach mit einem Sicherheitsdatenblatt. Habe willkürlich den ersten Treffer genommen. In einem Sicherheitsdatenblatt stehen alle wesentlichen Eigenschaften einer Chemikalie, die auch Gefahren birgt.

Ammoniumnitrat ist definitiv nicht hochexplosiv. Ammoniumnitrat ist nicht einmal brennbar. Es ist lediglich und ganz bestimmten Bedingungen eine Explosionsgefahr gegeben:
„Bei Großbrand und großen Mengen: Umgebung räumen. Wegen Explosionsgefahr Brand aus der Entfernung bekämpfen.“

In Beirut kamen und große Mengen, schlechte Lagerung, ein Großbrand und eventuell noch ein Waffenlager zusammen.

Worüber man sich eventuelle Gedanken machen sollte sind die freigesetzten Stickoxide. Dürfte, wenn im näheren Umfeld jemand überlebt haben sollte, Lungenschäden geben.

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Sonderparkgebühr für #FCKSUV? – #Verkehrswende #Logport #Duisport

Um zu erfahren, ob man für FCKSUV eine Sonderparkgebühren fordern kann, habe ich mal beim Verkehrsministerium nachfragt und erhielt folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

haben Sie Dank für Ihre Mail vom 21.07.2020, mit der Sie eine Parkgebührenstaffelung nach Fahrzeugklassen vorschlagen.

Weder nach der Straßenverkehrs-Ordnung noch nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr ist eine solche Gebührenstaffelung vorgesehen.

In Ihrer Mail sprechen Sie besonders den Platzbedarf von SUV an. Hierzu ist anzumerken, dass SUV zwar meist höher als vergleichbare Fahrzeuge sind, aber nicht unbedingt mehr Fläche benötigen. Die oberen Baureihen etwa der Firmen Daimler und BMW, VW-Busse aber auch Kombis von Mittelklassefahrzeugen haben einen mit den durchschnittlichen SUV vergleichbaren Flächenbedarf. Selbst im Kleinwagenbereich gibt es Fahrzeuge, die dem SUV-Segment zuzuordnen sind. Somit wären höhere Parkgebühren für SUV sachlich nicht begründbar.

Die besonderen Rechte für Elektrofahrzeuge resultieren aus dem Willen des Gesetzgebers, die Elektromobilität zu fördern. Darüber hinausgehend ist eine Bevorzugung oder Benachteiligung von Fahrzeugklassen nicht vorgesehen.

Ich hoffe, dass ich Sie ausreichend informieren konnte.

Was allerdings möglich wäre, wäre eine abweichende Parkgebühr für LKW.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

eine Parkraumbewirtschaftung findet in Gebieten statt, in denen im Straßenraum wenig Platz vorhanden ist. Für Lkw gibt es in solchen Gebieten üblicherweise keine passenden Parkstände. Lkw parken daher in Gewerbegebieten, dort ist meist genügend Platz vorhanden. Unterschiedlich hohe Gebühren für Pkw und Lkw sind möglich, aus den genannten Gründen parken Lkw aber nicht in bewirtschafteten Gebieten.

Letzteres ist in Hinblick auf die Problematiken durch Logport bzw. Duisport recht interessant. Man könnte also theoretisch eine Parkgebühr von 0 Euro für PKW und 100 für LKW nehmen und so LKW ohne Parkverbote aus bestimmten Bereichen heraushalten.

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#Duisburg: Krebsgefahr von der Schrottinsel – #Duisport #Krebs #Feinstaub

Mit Amtsblatt 31 gab die Stadt Duisburg bekannt, dass die European Metal Recycling GmbH die Metallverarbeitung auf einem Grundstück der Schrottinsel um ein vielfaches zu erweitern. Das Grundstück befindet sich im Eigentum der Hafen AG (Duisport).

Gegen Recycling ist eigentlich nichts einzuwenden. Allerdings hat die Firma nicht die Hausaufgaben gemacht oder sich diese gespart. Denn insbesondere die Staubgefahren werden nicht richtig betrachtet.

Im Prinzip geht es um eine Ausweitung der Betriebszeiten (hier: erster Schritt) und erhebliche Mengensteigerung, also mehr gefährliche Stäube. Hauptsächlich in Meiderich bzw. Ruhrort.

Obwohl u.a. mit den Krebsmetallen Nickel, Cadmium, Chrom und Blei zu rechnen ist, wird nur Blei ausgiebiger behandelt. Die Krebsgefahr wird nicht einmal erwähnt. Also fahrlässig oder vorsätzlich verschwiegen. Eine Freisetzung von Krebsmetallstäuben erfolgt sowohl beim Brennschneiden, wie auch bei einer sogenannten Schrottschere. Bei einer Mengensteigerung, steigt natürlich auch die Exposition. Dieser Umstand wird in den nun offengelegten Unterlagen nicht ausreichen behandelt.

Die Offenlage erfolgt: 22.07.2020 – 24.08.2020
bei
Stadt Duisburg, Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz, Untere Immissionsschutzbehörde, Sachgebiet 63-13, Friedrich-Wilhelm-Str. 96, 47051 Duisburg, 14.Etage, Zimmer 1407

Bezirksverwaltung Meiderich / Beeck, Von-der-Mark-Str. 36, 47137 Duisburg, Raum 201

und unter
https://www.duisburg.de/vv/oe/Dezernat-VII/63/1/3/antragsunterlagen.php

Einwendungsfrist: 22.07.2020 – 07.09.2020

Einwendung kann auch per Email erhoben werden.
Zu Details ins Amtsblatt schauen.

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Angebliche Studie zu #Feinstaub aus #Feuerwerk gibt es noch gar nicht – #Silvester #Umwelthilfe

Die Luftverschmutzung durch Feinstaub ist erheblich. Feuerwerk trägt einen Teil dazu bei. Besonders natürlich an Silvester. Vor etwa zwei Wochen behauptete der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI), dass diese die Ergebnisse ihrer Feinstaubstudie veröffentlichen würden. Allerdings wurde die Studie weder an diese PM angehängt noch, an anderer Stelle fand ich die. Deshalb fragte ich mal nach.

Inzwischen bekam ich die unten angehängte Antwort. Ich habe meine Mail bewusst provokant formuliert, da dies für gewöhnlich zu einer recht schnellen Antwort führt. Außerdem fand ich vorher noch einen ziemlich heftigen Angriff auf Jürgen Resch. Der weitere Zweifel an dieser „Studie“ weckt. Wie ich bei der Antwort feststellte nicht unberechtigt.

Die angeblichen Ergebnisse einer Studie, entpuppten sich nämlich in der Antwort als Messergebnisse. Man hat Schlussfolgerungen daraus veröffentlicht. In der PM ist weder die Stelle genannt, welche die Untersuchung durchführte noch die Rahmenparameter. Auch wurde weggelassen, was genau das UBA sagte. Man hat also zur Beurteilung wesentliche Informationen weggelassen. Da die Parameter der Messergebnis fehlen, ist es de facto die halbe Wahrheit. Bekanntlich wählt auch die Autoindustrie gerne Parameter die den Verbrauch und die Abgaswerte sehr niedrig erscheinen lassen. Die Realität sieht anders aus. Eine Studie ist eine fertige wissenschaftliche Ausarbeitung.

Und zu sagen, die anderen haben aber auch nicht, ist nicht nur kindisch, sondern ein Ablenkungsmanöver, was mich an trumpsche Methoden erinnert. Die Antwort zeigt für mich als Naturwissenschaftler, dass die VPI anscheinend die öffentliche Meinung manipulieren will. Denn ansonsten hätte man doch wohl Interessierten die Gelegenheit zu geben sich zu informieren.

Zertifikate sagen wenig, wenn man sich nicht tagelang in die Details der Zertifikate vertieft. Und selbst dann heißt es häufig nur, dass eine Stelle theoretisch Qualität liefern könnte, ob dies das dann im Einzelfall auch macht steht auf einem anderen Blatt. Habe schon genug Gutachten und Studien gesehen, die nichts taugten.

Antwort VPI auf meine Mail

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

einen herzlichen Dank für Ihre E-Mail. Wie sowohl der Pressemitteilung als auch einem von uns erstellten Politik-Newsletter zu entnehmen ist, hat es sich der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) zur Aufgabe gemacht, dem mit falschen Werten geführten Diskurs zu den Feinstaub-Emissionen durch Feuerwerk mit erstmals real gemessenen Werten zu begegnen.

Wir sind daher auch verblüfft über die von Ihnen gewählte Wortwahl – wurde der Diskurs doch bislang gerade durch Berechnungen geprägt, die auf Schätzungen, Modellierungen und Hochrechnungen basieren. Diese für angemessen zu halten und zeitgleich Messergebnisse von einem zertifizierten Laboratorium als Halbwahrheiten zu bewerten, können wir nicht nachvollziehen. Verschließt man sich dadurch doch neuen Erkenntnissen, die dazu geeignet sind, einen transparenten und offenen Diskurs über deutlich größere Emittenten führen zu können.

Das beauftragte, akkreditierte Labor hat ein gegenüber der Literatur optimiertes Verfahren entwickelt und darauf aufbauend entsprechende Messungen vorgenommen. Untersucht wurden gängige auf dem deutschen Absatzmarkt befindliche Feuerwerkskörper. Die Ergebnisse sowie der Versuchsaufbau wurden dem Umweltbundesamt (UBA) und weiteren Vertretern anderer Behörden vorgestellt und von diesen als plausibel bewertet. In den Gesprächen mit dem UBA ging es dabei auch um die Ermittlung eines gewichteten Emissionsfaktors auf Basis der erzielten Messwerte, der den Anteilen am tatsächlich verkauften Feuerwerk gerecht wird. Das UBA wird diesen voraussichtlich schon in diesem Jahr selbst für die Feinstaubberechnungen nutzen.

Die Aufbereitung der Studienergebnisse in Form von Rohdaten erfolgt derzeit im Rahmen wissenschaftlicher Abhandlungen, die in Kürze in unterschiedlichen Publikationen erscheinen sollen. Diese wissenschaftlichen Publikationen unterliegen einem Peer-Review-Process, in dem die Ergebnisse entsprechend eines Qualitätsmanagement-Verfahrens nochmalig unabhängig bewertet werden. Entsprechend dieser Sorgfalt nimmt die Veröffentlichung Zeit in Anspruch.

Wir können Ihnen versichern, dass die von uns bereits jetzt kommunizierten Zahlen nicht auf Basis irgendwelcher Behauptungen aufgestellt wurden. Diese in der Vergangenheit vielfach genutzten „Behauptungen“ unterschiedlicher Organisationen sind ursächlich für unser Engagement, erstmalig eine Messung realer Feinstaubwerte durchgeführt zu haben. Wir können uns in diesem Zusammenhang gleichfalls nicht erinnern, dass diese Organisationen transparent klar gemacht hätten, wie die von Ihnen genannten Werte überhaupt zu Stande gekommen sind. Dies liegt mitunter auch daran, dass intern bei diesen Organisationen das Wissen darüber bestand, dass die von ihnen genutzten Zahlen jedwede reale Berechnungsgrundlage vermissen ließen. Falsche Behauptungen gab es somit in der Vergangenheit von anderer Seite, nicht aber von unserer. Feinstaubwerte wurden deutlich höher dargestellt, um aus einem kleinen Emittenten einen vermeintlich großen zu konstruieren und somit ein öffentliches Feindbild aufzubauen. Dieser Deutung möchten wir wissenschaftlich fundiert entgegenwirken.

Feuerwerk ist für viele Menschen weiterhin ein Brauchtum, welches sie beibehalten wollen. Durch unsere Arbeit wollten wir die Grundlage dafür schaffen, dass die Debatte um dieses Brauchtum von politischen Akteuren, der Öffentlichkeit und Experten der Branche auf Basis valider Messergebnisse erfolgen kann und nicht mit am Computer konstruierten Zahlen.

Sie sehen, uns ist – anders als Sie es darstellen – an Transparenz gegenüber der Wissenschaft gelegen. Eine Veröffentlichung der Studienergebnisse erfolgt dann alsbald, wie bereits erwähnt, im Rahmen wissenschaftlicher Fachbeiträge.

Mit freundlichen Grüßen

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#NRW: Landtag lehnt Petition für besseren Schutz vor Kohleschmutz ab – #Endcoal #Datteln4 #RWE #Laschet

Luftverschmutzung kostet uns Lebenszeit. Allerdings scheint die Laschetregierung das nicht zu interessieren. Wie auch, wenn man deren geballten Einsatz für ein rückständiges Unternehmen, einem führenden Klimaschänder in Europa, betrachtet. Wen sollte da auch die Gesundheit interessieren.

Ob man nun, wie vom Ministerium angeführt die BImSchV als Grundlage nimmt oder eine andere, defacto hält kein Kraftwerk den Stand der Technik ein, weil die Anforderungen zu Laschet sind. Aber ist natürlich einfacher nichts zu tun und die Kosten den Krankenkassen zu überlassen, für die wir alle viel Geld zahlen, anstatt die Kosten den Klimaschändern aufzuerlegen.

Anlage Schreiben Landtag und Ministerium

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#Duisburg: Leinenpflicht schlecht kontrolliert – #Rheinhausen #Marxloh #Hochfeld

Wenn ich im Stadtpark unterwegs bin, sehe ich fast jedes Mal unangeleinte Hunde. Obwohl an den Eingängen klare Schilder (Piktogramm) für eine Leinenpflicht sind. Deshalb wollte ich mal wissen wie es denn aussieht mit der Einhaltung der Regeln und deren Kontrollen. Die Mehrheit der Täter ist hellhäutig und älter.

Scheinbar wird zu wenig oder zu den falschen Uhrzeiten beim falschen Wetter kontrolliert. Anders kann ich mir das Ergebnis des Ordnungsamtes nicht erklären. Fast als läge da ein Muster vor, denn bei LKW-Durchfahrverstößen werden regelmäßig auch zu wenige Fälle festgestellt.

Vom Ordnungsamt bekam ich folgende Antwort:

Aufgrund der derzeitigen Pandemielage wird der Volkspark Rheinhausen nur sporadisch auf Anleinverstöße kontrolliert. Die derzeitigen Gefahrenabwehrmaßnahmen in Marxloh und Hochfeld haben, gem. Dienstanweisung, absoluten Vorrang ggü. allen anderen ordnungsbehördlichen Kontrollen im Rahmen der Präsenz. Im Regelfall und sofern es die Auftragslage gestattet, sind unsere Mitarbeiter angewiesen, Grünanlagen täglich auf Anleinverstöße und Verschmutzung zu kontrollieren. Hierbei werden Uhrzeiten gewählt, zu denen das Antreffen von Hundehaltern am wahrscheinlichsten ist. Werden mittelfristig keine Feststellungen gemacht, werden die Zeiten der Kontrollen entsprechend angepasst.

Die Kolleg*innen bestreifen den Volkspark derzeit wöchentlich an unterschiedlichen Tagen und zu verschieden Uhrzeiten.
Hierbei konnten keine Verstöße gegen die Anleinpflicht festgestellt werden.

Bei täglichen Kontrollen von Januar bis Februar konnten zwei unangeleinte Hunde festgestellt und deren Halter
verwarnt werden.“

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Klimaschutz

Falls du glaubst, du bist zu klein, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist,

(Tenzin Gyatso (Dalai Lama), *1935)

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#Duisburg versteckt Fahrradparkplätze – #fahrradfeindlich #verkehrswende #verkehrsdiskriminierung

Vor einigen Woche stand ich am Hauptbahnhof und sah mich verwundert nach Fahrradparkplätzen um. Natürlich schrieb ich der Stadt und bekam sehr schnell eine Antwort, dass die Fahrradparkplätze, wenn man vorm Haupteingang steht, rechts hinter den Taxis wären.

Das nachfolgende Foto zeigt die Draufsicht auf die Fahrradparkplätze, wenn man direkt drauf schaut vom Eingang des Bahnhofs her.

Ich seh nicht ein parkendes Fahrrad, geschweige denn einen Hinweis, wie etwa ein Schild.

Erst, wenn man über den Platz und dicht dran ist, sieht man dir Fahrräder.

Scheinbar fand man es besser die Fahrradparkplätze zu verstecken. Aber gerade dadurch könnte hier ein Angstraum entstehen. Gut durchdacht ist die Planung, wie die gesamte Bahnhofsplatte nicht. Und das ein Schild fehlt, ist nachdem ich weiß, wo der Fahrradparkplatz ist, für mich offensichtlich.

Duisburg ist echt … fahrradfeindlich

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Luftverschmutzung tötet uns 2,9 Jahre früher – #Stickoxide #Feinstaub #Endcoal

Im globalen Durchschnitt kostet und die Luftverschmutzung 2,9 Lebensjahre, natürlich variiert die Luftverschmutzung, aber auch die vergleichsweise geringere Luftverschmutzung in Deutschland trägt zu einem vorzeitigen Ableben bei.

Dies haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie ermittelt und in einem Fachmagazin publiziert.

Auch Europa und Deutschland sind natürlich betroffen. Andere Länder zwar stärker, dass heißt aber nicht, dass unsere Lebenserwartung nicht höher sein könnte. Insbesondere die Verbrennungsprodukte fossiler Energieträger beeinträchtigen unsere Gesundheit erheblich.

Die einen nennen es Autoverkehr, die anderen gemeinschaftliche Körperverletzung.

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Grundwasserpegel nicht allein durch Dürre gefährdet – #Klimaschutz #RWE

Die Grundwasserpegel sind nicht allein durch Dürre gefährdet. Neben der fehlenden Zufuhr, durch die permanente Klimaschädigung, gibt es auch erhebliche Entnahme durch Gewerbe. Das verwendete Wasser wird allerdings nicht wieder dem Grundwasser zur Verfügung gestellt, sondern abgeleitet, wodurch es dem Grundwasser entzogen wird.

Durch das Ableiten landet das Wasser schnell im Meer, während gleichzeitig die Regeneration von Grundwasser mitunter sehr lange dauern kann. Besonders deutlich sieht man dies bei der Grundwasservernichtung durch RWE. Denn für die Kohlelöcher müssen die extrem viel Grundwasser wegsaugen und das fehlt dann natürlich irgendwo. Dazu gesellen sich zahlreiche Unternehmen und Privatleute. Ob es hier einen vollständigen Überblick gibt, wer alles wie viel Wasser entnimmt bezweifele ich. Trotzdem wird die Entnahme regelmäßig genehmigt, denn scheinbar gibt es hier nicht einmal eine Obergrenze. Und jedes bisschen mehr, dass entnommen wird schadet dem Grundwasserzustand. Eigentlich ist dies nach EU Wasserrahmenrichtlinie unzulässig. Aber scheinbar sieht man regelmäßig darüber hinweg, weil es ja nur ein „bisschen“ mehr ist.

Steter Tropfen vernichtet das Grundwasser.

Dürre verschärft das Problem nur und man muss darüber reden, ob man weiterhin jede Wasserentnahme genehmigt, denn letztendlich fehlt das Wasser.

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Autofahren ist …! – #fahrradfeindlich #Mikroplastik #Verkehrswende #Maut

Letztens beim Twittern kam mir mal in den Sinn, was Autofahren alles ist.

Autofahren ist:
* Klimaschädlich
* Platzintensiv
* Hochsubventioniert („kostenlose“ Parkplätze)
* Gesundheitsschädlich
* Tödlich
* Laut
* Mikroplastik erzeugend
* Rücksichtslos

Wenn dem so ist, warum sollte man dies nicht einpreisen? Etwa in Form ein PKW-Maut.

Ich gehe übrigens davon aus, dass die PKW-Maut extra in den Sand gesetzt wurde, aufgrund der Autolobby.

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#Duisburg: Ausgaben für Bäume – #Baumschutz

Ich bin ziemlich neugierig und wollte deshalb auch mal wissen, was die Stadt Duisburg so für Bäume ausgibt.

Da ist ja einiges zu tun, was z.B. Pflege oder Pflanzungen betrifft.

Die Antwort für das Jahr 2019 lautet 6 901 254,90 €.

Was ich schade finde ist, dass diese Summe scheinbar nicht an einer Stelle im Haushalt steht, sondern stark verteilt ist.

Duisburg hat derzeit 501 591 Einwohnende (Stand: 30.06.2020) Ende 2019 waren 502 969.

Daraus ergibt sich, dass 2019 etwa 13,70 € auf die Einwohnenden bezogen ausgegeben wurde.

Klingt mir nicht so sehr viel. Aber mir fehlt da der Vergleich.

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Absturz von #Wesel und #Flugtaxi – #Flugverkehr #Laschetregierung #CDU #ClimaschäDlicheUnion

Wenn ich mir vorstelle, wie plötzlich trotz aller Maßnahmen hier eine Mutter aus dem Leben gerissen wurde, macht das nachdenklich. Auch im Zusammenhang mit den absurden Plänen der CDU für Flugtaxi. Also ein Art Elektrohelikopter, die Menschen über die Stadt fliegen sollen.

Wie häufig werden da Abstürze sein?

Ich denke das Thema Sicherheit, wird Flugtaxis aufhalten.

Denn neben den Abstürzen wegen versagender Technik, kommen noch die bewussten Abstürze durch Terroristen. Wie man das verhindern will, weiß ich nicht.

Mal ganz abgesehen von dem völlig unnötigen Energieverbrauch.
Wer schnell durch die Stadt will muss die Anzahl der PKW und LKW reduzieren.

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#Heizwende im Bestand, aber wie? – #Energiewende #Fossilfree

Immer wieder wird von Experten auf die Notwendigkeit eines Gasausstiegs hingewiesen. Ja, sicherlich ist das notwendig fossiles Erdgas auszumustern, aber wie konkrete soll das gehen. Stehe nämlich gerade vor Frage.

Warmwasser für Duschen und Baden habe ich jetzt auch elektrisch (Durchlauferhitzer) umgestellt. Ist bedarfsgerechter und vermindert zugleich das Krankheitsrisiko durch Legionellen. Das vermindert den Gasverbrauch deutlich.

Solarthermie ist im Winter wenig brauchbar für die Heizung, zumal dann die Dachfläche für Photovoltaik fehlt.

Wenn man in einem dicht bebauten Bereich mit wenig Grundstücksfläche wohnt, fällt Erdwärme weg, aber sowohl diese Wärmepumpe, als auch die Luftwärmepumpe scheitern an etwas anderem. Will man diese nutzen, braucht man eigentlich eine Fußbodenheizungen und diese geht nicht ohne erhebliche Umbauten, inkl. einem Aufreißen des Estrichs. Erstens extrem teuer und noch dazu in einem bewohnten Gebäude nicht möglich. Nutzt man eine Wärmepumpe mit regulären Heizkörpern, wird man viel Strom hinzubuttern müssen für die notwendig Vorlauftemperatur.

Bei der Recherche fand ich eine elektrische Fußbodenheizung, die scheinbar ohne umfangreiche Umbauten auskommt. Allerdings auch hier wieder das Problem, dass der Stromverbrauch erheblich ansteigt. Mich wundert ehrlich gesagt, dass es noch keine andere Lösung gibt. Etwa eine Ausrollfußbodenheizung, die man, wie Teppich verlegen kann oder etwa Platten, die wie Laminat verlegt werden und damit zugleich Bodenbelag und Heizung wären. Ist nur noch niemand auf die Idee gekommen? Verstehe nicht was dagegen spricht eine Fußbodenheizung auf den Estrich zu legen.

Nebenbei muss ich noch erwähnen dass Luftwärmepumpen auch tieffrequenten Lärm erzeugen, welcher in der Nachbarschaft nicht zu ankommen.

Wenn also „Experten“ fordern man soll auf Gas verzichten, dann bitte nur, wenn es

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Steigen Sie aus und schieben! – #Verkehrsdiskriminierung #Fahrradfeindlich

In Deutschland denken Behörden Auto.

Fahrrad- und Fußverkehr ist Nebensache. Das fängt bei Ampelschaltungen an und endet nicht bei Baustellen.

Es gibt viele Baustellen, wo der Radweg einfach mal so gesperrt wird. Nach dem Motto: Sollen die Radfahrenden doch sehen, wo diese bleiben. Wenn man viel Glück hat, gibt es ein Schild ‚Radfahrer Bitte Absteigen‘.

Aber warum absteigen und schieben?

Ich meine, meistens wäre es möglich den Verkehr auf die Straße zu leiten, wenn man frühzeitig entsprechend ausschildert. Absteigen heißt erst einmal, dass man bremsen muss und dann wieder viel Kraft braucht um anzufahren. Gilt natürlich auch für Autoverkehr, aber da kommt das vom Motor und ein bisschen Entschleunigung täte dem Autoverkehr auch mal gut.

Vermutlich kommt niemand von den Autodenkenden auf die Idee bei der Baustellenplanung mal ein Schild aufzustellen: ‚Autofahrende aussteigen und schieben‘, obwohl es genau das ist, was man dem Radverkehr ständig antut.

Scheinbar ist man der Meinung, dass ‚langsamer‘ Verkehr mehr Zeit hat. Eigentlich absurd, denn je langsamer man ist, desto weniger Zeitverluste kann man kompensieren.

Es wird nicht nur Zeit für eine Verkehrswende, sondern für Verkehrsgerechtigkeit!

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#Fluglärmnews: Petition gegen Lärm – #Fluglärm

Ist zwar nicht perfekt, aber man kann es natürlich mal probieren.

Reduzierung der Lärmemission im Verkehrswesen vom 31.05.2020

Praktisch die Vorgabe, dass der Stand der Technik für alle Fahrzeuge und auch Flugzeuge eingehalten werden muss.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Verkehrswende

Zu einem Soziopathen bracht es bei manchem nur vier Räder.

(Thom Renzie, *1959-)

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Keine Alleenschutz gegen #Braunkohle – #Klimaschänder #RWE #NRW #Baumschutz #endcoal

Bekanntlich reißt derzeit die Theo Lücker GmbH & Co. KG für RWE die L277 ab. Eine Allee, wie man auf vielen Bildern und in Videos deutlich sieht. Während die schlechten Bewertungen für dieses Firma bei Googlemaps zunehmen, wird das Zerstörungswerk fortgesetzt.

Allee sind theoretisch streng geschützt, aber scheinbar nicht für die allgemeinwohlfeindliche Landschafts- und Heimatvernichtung, die Klimaschänder RWE betreibt.

Ich habe mal beim Kreis Heinsberg nachgefragt, wie es rechtlich um die Allee steht, die Antwort (siehe unten) finde ich bedrückend. um so wichtiger ist es den Flächenfraß durch RWE zu beenden. Deshalb auch die Initiative zur Artenvielfalt mitzeichen.

Antwort Kreis Heinsberg

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

Sie müssen den Fortgang des Tagebaus von dem was in der Öffentlichkeit diskutiert wird trennen. Solange RWE rechtlich bestandskräftige Betriebspläne inkl. Sonderbetriebsplan Artenschutz von der Bezirksregierung Arnsberg genehmigt vorweisen kann, solange sind die dort ausgeführten Arbeiten rechtlich legal. Ob sie hinsichtlich der in den letzten Jahren neu aufgeflammten Klimadebatte noch sinnvoll sind, ist solange von Zweitrangigkeit, solange der Gesetzgeber aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse nicht in Gesetze gießt. Die Betriebspläne umfassen praktisch alle Genehmigungen auch die aus dem Naturschutzrecht. Und selbst wenn hier noch Entscheidungen auf örtlicher Ebene zu treffen sind, sind die Kriterien so, dass eine Genehmigung zu erteilen ist, weil die die Kriterien im Naturschutzrecht für Befreiungen von Verboten (z. B. Alleenschutz) vom Gesetzgeber so gefasst sind, dass Maßnahmen im überwiegenden öffentlichen Interesse praktisch immer Vorrang haben (vgl. § 67 BNatSchG). Rechtlich ist das überwiegende öffentliche Interesse immer noch pro Braunkohlenabbau auch wenn das gefühlte öffentliche Interesse sich schon längst von der Braunkohle verabschiedet hat. Sie können das doch an den Entscheidungen der Kohlekommission ablesen, die bis 2038 Kraftwerke laufen lässt und auch an den Leitentscheidungen der Landesregierung. Sie werden es nicht schaffen, ein Projekt von überregionaler Bedeutung zu benennen, bei dem am Ende der Naturschutz stärker war als das entgegenstehende Projekt. Ein Beispiel aus der jüngeren Zeit ist die wiederholte Vertiefung der Elbe. Als Untere Naturschutzbehörde ist die Verwaltung in Heinsberg nicht der richtige Ansprechpartner für entsprechende Anliegen. Sie wenden sich da besser an die Institutionen des Landes NRW.

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#NRW Volksinitiative Artenvielfalt – #Klimaschutz #endcoal #Laschetregierung #Laschet #Artenschutz

Da Laschet und seiner Laschetregierung der Artenschutz nicht am Herzen liegen, liegt es nun mal wieder in unserer Hand.

VOLKSINITIATIVE ARTENVIELFALT UNTERSCHREIBEN

Die Anleitung auf der Seite befolgen, leider geht es nicht ohne Papier.

DIE FORDERUNGEN
1. Flächenfraß verbindlich stoppen
2. Schutzgebiete wirksam schützen
3. Naturnahe und wilde Wälder zulassen
4. Naturverträgliche Landwirtschaft aktiv voranbringen
5. Biotopverbund stärken und ausweiten
6. Lebendige Gewässer und Auen sichern
7. Artenschutz in der Stadt fördern
8. Nationalpark Senne ausweisen

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#Duisburg: Parkplatzpartei CDU – #ClimaschäDlicheUnion #Rheinhausen

Vor einigen Tagen war in der NRZ ein größerer Artikel über die ClimaschäDlicheUnion (CDU), in der diese Partei ihrem Namen alle Ehre macht. Statt die Autoprobleme in Rheinhausen zu lösen, setzt man lieber auf mehr Parkplätze. Wie jemand bei Twitter meinte: „Das ist so 70er“.

Aus meiner Sicht ist das so, als würde man jemand mit Alkoholproblemen mehr Alkohol zu geben.

Für die von der ClimaschäDlichenUnion Rheinhausen gewünschten Parkplätze soll wieder einmal Natur vernichtet werden. Das gehört scheinbar zum Markenkern. Hauptsache der Blechkasten hat auf Kosten der Allgemeinheit viel Platz zum rumstehen. Wie viele gute Radwege man wohl für das Geld bauen könnte?

Absurd wird es, wenn davon ausgegangen wird, dass mehr Parkplätze zu mehr Laufkundschaft führen. Das Gegenteil ist der Fall. Aufenthaltsqualität führt zu Laufkundschaft und auch Dinge die zum Verweilen einladen oder Muße mit sich bringen, wie etwa Bushaltestellen.

Dazu kommt, dass die scheinbar noch immer einen neuen Supermarkt in Friemersheim auf dem Acker errichten wollen. Dass die damit die Innenstadt völlig kaputt machen scheinen die nicht zu verstehen.

Fazit:
CDU nicht wählbar, weil klimaschädlich und rückständig.

Wahlkampfsloganvorschlag:
Wählt ClimaschäDlicheUnion – Für Parkplätze vernichten wir Natur.

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#Regenwald vor #Bolsonaro retten! – #Edeka #ALDI #LIDL #Klimaschutz

Supermärkte könnten den Amazonas retten

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro plant ein Gesetz, das den Amazonas-Regenwald der Zerstörung preisgibt. Das Ziel: mehr Fleisch exportieren. Einige Supermärkte reagieren bereits – mit einem Boykott brasilianischer Produkte. Doch drei entscheidende Ketten fehlen noch: Edeka, Lidl und Aldi Nord.

Ich habe deshalb gerade den Campact-Appell an die drei Ketten unterzeichnet und sie aufgefordert, sich Bolsonaros Gesetz entgegenzustellen. Bitte unterschreib auch Du – und verbreite den Appell weiter.

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Warum ist Verkehrsministerium NRW so Intransparenz? – #Fluglärm #Flughafen #Düsseldorf

Meine Frage zu Lärmsubventionen für den Flughafen Düsseldorf wurde vom Verkehrsministerium NRW schlichtweg abgelehnt. Angeblich lägen die Informationen dort nicht vor. Üblicherweise weisen Behörden daraufhin, wo man die Informationen bekommen dürfte, dass dies hier nicht geschah ist seltsam. Man sollte doch eigentlich annehmen, dass das Verkehrsministerium mitbekommt, wenn ein Flughafen Subventionen bekommt. Zumindest ist der Flughafen also schlecht informiert.

Aber richtig seltsam wird es dann, wenn das Verkehrsministerium bzw. der zuständige Bereich behauptet:

Anfragen die über den Verein „Frag den Staat“ gestellt werden, erreichen uns nicht direkt bzw. teilweise gar nicht. Anfragen und Anträge betreffend den Verkehrsflughafen Düsseldorf bitte ich Sie daher unmittelbar an das Verkehrsministerium NRW […] zu richten. Weitere Fragen zur Arbeit der nordrhein-westfälischen Landesregierung können Sie auch über NRW.direkt ( https://www.land.nrw/de/servicecenter/kontakt ) stellen. Erst bei Eingang des korrekten Begehrens bei der zuständigen Behörde kann ein Fristbeginn festgestellt werden.

Da scheint die zuständige Behörde aber auf dem Holzweg zu sein, denn in Hinblick auf Mahnungen und Spamfilter gibt es bereits Urteile, die zeigen, dass es bei der Behörde liegt den Eingang sicherzustellen.

Ich gewinne aber mehr den Eindruck, dass man sich im Verkehrsministerium nicht gerne öffentlich äußert. Meine Presseanfrage von 13.05.2020, warum der Flughafen in allen Unterlagen nichts zum Thema Klimaschutz sagt und das Verkehrsministerium dies anscheinend auch nicht beanstandet hat. Man sollte doch eigentlich meinen, dass eine Behörde bei unvollständigen Antragsunterlagen, dieses bis zur Vervollständigung zurückweist.

In Hinblick auf die Frage ans Verkehrsministerium hat mir Frag-der-Staat jedenfalls bestätigt, dass die Emails zugestellt werden. Vielleicht meinte die Antwort auch, dass es u.U. nicht an der richtigen Stelle der Behörde landet, aber das ist wohl kaum meine Verantwortung, wie die Email innerhalb der Behörde weitergeleitet wird.

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#Duisburg: Tiervernichtungsaktion u.a. Rheinaue Friemersheim – #Greenwashing #Naturschutz #Klimaschutz

Das „Umweltamt“ in Duisburg betreibt mal wieder Greenwashing. Bereits im zweiten Artikel zum Thema Eichenprozessionsspinner wird so getan, als wäre der Einsatz von Raupenvernichtungsmitteln nicht schlimm.

Ich finde es bedenklich, dass das Umweltamt Duisburg die Bevölkerung derartig in die Irre führt und zudem sogar belügt. Das Umweltamt lässt Mittel spritzen die gegen Raupen wirken. Womit natürlich nicht nur der Eichenprozessionsspinner betroffen ist, sondern auch geschützte Tierarten. Also alle Schmetterlinge im Spritzbereich werden wahrscheinlich schädigt, darunter auch bedrohte Arten (Verstoß gegen BNatSchG). Noch dazu wird im Naturschutzgebiet Friemersheim Rheinaue gespritzt, wo zudem besondere Schutzbedingungen gelten. Es wird durch die Formulierung der Eindruck erweckt, dass nur die Raupen des Eichenprozessionsspinner (EPS) betroffen wären.

Zudem wird behauptet, dass das verwendete Mittel u.a. für Vögel und Amphibien ungefährlich wäre. Das ist definitiv gelogen. Denn Raupen und Schmetterlinge sind Nahrung für Vögel und und Amphibien. Teilweise auch für Säugetiere. Das heißt diesen ohnehin durch Dürre und Klimaerwärmung geschwächten Arten wird auch noch ein Teil der Nahrung entzogen.

An Wegen, wo das Risiko besteht können die Raupen auch abgesammelt werden. Zumal das, wenn Brennhaare vorhanden sind der sinnvollste Weg ist. Mit einem entsprechenden Staubsauger geht das gut. Raupenvernichtungsmittel machen dagegen nur Sinn, solange keine Brennhaare vorhanden sind, also vor dem entsprechenden Stadium der Raupen. Es gibt sogar vom Umweltministerium NRW einen entsprechenden Leitfaden des NRW-Umweltministeriums, der zeigt, dass man sich Gedanken gemacht hat. Auf meine Frage, ob die Stadt Duisburg das beachtet, gab es keine Antwort, was wohl so viel heißen dürfte, dass man den Leitfaden nicht beachtet.

Was unerwähnt bleibt, ist der Umstand, dass der Eichenprozessionsspinner nur deshalb nach Deutschland gekommen ist, weil die Bundesrepublik noch immer die Klimaerwärmung vorantreibt und auch Duisburg zu wenig tut.

Duisburg ist echt … klimaschädlich

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Angebliche Betriebspflicht am #Flughafen #Düsseldorf – #Flugscham

Nach diesem Artikel und dem aus der RP hat der Flughafen Düsseldorf angeblich eine Betriebspflicht.

Auf eine Nachfrage von mir dazu reagierte der Flughafen nicht.

Wenn der Flughafen allerdings wirklich systemrelevant wäre und damit eine Betriebspflicht hätte, dann würde dieser auch Auskunftsrechten unterliegen.

Ich traue dem Flughafen allerdings durchaus zu, dass dieser das nur erfindet, um staatliche Gelder abkassieren zu können.

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Kapazitätserweiterung #Flughafen #Düsseldorf: BUND kündigt massiven Widerstand an – #Fluglärm

Pressemitteilung des BUND NRW
Düsseldorf | In der Diskussion um die geplante Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf kritisiert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) das Vorgehen der Landesregierung. Trotz Klimawandels und Corona-Krise halte die Politik an den „unverantwortlichen Ausbauplänen“ fest. Aber auch das Vorgehen der Stadt Düsseldorf stößt auf Widerspruch. Wer den Klimanotstand ausrufe, müsse sich auch vehement gegen den Flughafenausbau aussprechen.

„Die Ausbaupläne sind geradezu grotesk“, sagte der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht. „Dass das Land NRW trotz der fortschreitenden Klimakrise noch hemmungslos auf den besonders schädlichen Luftverkehr setzt, ist ein verkehrs- und klimaschutzpolitischer Offenbarungseid. Zudem ignoriert die Landesregierung alle sich aus der Corona-Pandemie ergebenden Notwendigkeiten. Ein Bedarf für den Flughafenausbau ist nicht erkennbar. Das Planfeststellungsverfahren muss gestoppt werden.“

Bereits 2015 hatte der Flughafen Düsseldorf einen Antrag auf Planfeststellung mit einer Änderung der Betriebsgenehmigung beim zuständigen Verkehrsministerium eingereicht. Dagegen wurden mehr als 40.000 Einwendungen erhoben. Im Rahmen des Erörterungstermins 2017 wurden auch vom BUND zahlreiche Mängel dokumentiert, die ergänzende Untersuchungen notwendig machten. Im Rahmen der unlängst beendeten zweiten Offenlegung dieser neuen Planunterlagen hatte der BUND erneut ausführlich Stellung genommen.

„Auch die erneute Offenlegung kann die zahlreichen Planungsmängel nicht beseitigen“, konstatierte Dieter Donner von der BUND-Regionalgruppe Düsseldorf. „Die vorgelegte Planung wird den Anforderungen der Umweltverträglichkeitsprüfung im Hinblick auf den gesamten Einwirkungsbereich nicht gerecht. Es fehlen weiterhin essenzielle Gutachten und Unterlagen insbesondere in Bezug auf die Auswirkungen auf Tiere, Pflanzen, und die menschliche Gesundheit.“ So ignorierten die Planunterlagen auch weiterhin, dass der Anstieg des Flugverkehrs auch zu einem unverantwortlichen Anstieg der Belastung durch den besonders gesundheitsschädlichen Ultrafeinstaub führe.

Der BUND kritisiert auch den fehlenden Umwelt-Check der Flugrouten. Die Deutsche Flugsicherung hatte im Verfahren mitgeteilt, dass in Düsseldorf derzeit keine Änderungen an den Abflugstrecken geplant seien. Dass deshalb jedoch jede Betrachtung der An- und Abflugrouten hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen unterlassen wurde, verstoße gegen das Luftverkehrsgesetz. Die geänderten Anforderungen zur Prüfung der bereits aktuell schwerwiegenden Umweltauswirkungen bei Flugrouten würden damit widerrechtlich ausgeblendet.

Grundsätzlich fordert der BUND die Landesregierung auf, endlich die längst überfällige neue Luftverkehrskonzeption vorzulegen, anstatt den Kapazitätsausbau am Bedarf vorbei zu forcieren. Für den Fall, dass die Landesregierung nicht das Planfeststellungsverfahren für den Flughafen Düsseldorf stoppe, kündigte der BUND heftigen Widerstand an.

Auch die Stadt Düsseldorf sieht der BUND wegen der 50-prozentigen Beteiligung an der Flughafengesellschaft in der Pflicht. „Den Klimanotstand auszurufen, aber gleichzeitig die Kapazitätserweiterung des Flughafens widerspruchslos zu tolerieren, passt nicht zusammen“, sagte der Sprecher der BUND-Kreisgruppe Düsseldorf. Wir erwarten von der Kommunalpolitik, dass den Ausbauplänen ein Riegel vorgeschoben wird.“ Daran müssten sich alle Parteien im Kommunalwahlkampf messen lassen.

Mehr Informationen: Die Stellungnahme der Naturschutzverbände zur 2. Offenlage von Planunterlagen finden Sie …hier; mehr Infos zum Luftverkehr in NRW

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#Duisburg Innenstadt hat etliche kostenlose Parkplätze! – #Verkehrsdiskriminierung #fahrradfeindlich

Die Stadt überlegt, wie diese den Handel „wieder“ ankurbeln kann. Nicht das man das besonders gute Ideen hat, denn viele Probleme wurden bereits früher verursacht und setzen sich weiter fort.

Auf was kommt man im Ratloshaus?

Wenn die Menschen habe keine Lust auf Shopping haben, wird über „kostenlose“ Parkplätze nachgedacht. Mal abgesehen davon, dass es nirgendwo kostenlose Parkplätze gibt, wird so getan als gäbe es nur eine Form von Parkplätzen. Hier zeigt sich wieder die völlige Fokussierung auf Autoparkplätze.

Dabei bringen Autoparkplätze keine Laufkundschaft, die sind eher für die besonders bequemen Menschen.

Außerdem gibt es kostenlose Parkplätze in der City. Für Fahrräder. Allerdings insgesamt viel zu wenige. Aber es zeigt sich mal wieder sehr schön wie sehr Autodenken in Duisburg regiert, wenn man allgemein von Parkplätzen spricht.

Und ganz nebenbei macht einkaufen im Gedränge auch so schon keinen Spaß und jetzt mit Corona noch weniger. Gesundheit ist zu wichtig, um diese wegzuwerfen. Zumal außer Lebensmittel braucht man doch eigentlich auch kaum etwas.

Alle Fahrradparkplätze belegt:

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Leserbriefe in der NRZ IV – #endcoal #peRWErs #Klimaunsinn #hambibleibt

Nächster Teil der Leserbriefserie zu Klimaunsinn.

Ein Dieter Frohning aus Wesel scheint der Meinung zu sein, dass von Deutschland aus unmöglich das Erdklima beeinflusst werden könnte. Das ist direkt in mehrerlei Hinsicht natürlich ziemlicher Bullshit. Erst einmal ist Fakt, dass Deutschland erhebliche Kohlendioxidmengen ausstößt und auch in der Vergangenheit einen signifikanten Beitrag zur Erderwärmung geleistet hat. Wenn man in die Literatur schaut, hat Deutschland etwa 6 % zum globalen Gesamtausstoß der Menschheit beitragen. Bei einer Erwärmung um 1 °C bedeutet dies, dass Deutschland 0,06 °C dazu beigetragen hat. Aber natürlich wertet der Leserbrief auch die Menschen ab, die sich gegen die Klimaerwärmung einsetzen. Würde den Leserbrief ins Spektrum Klimaerwärmungleugner einordnen.

Eine Frank Geukes aus Kleve scheint nicht zu verstehen, warum noch immer Waldbesetzende unterwegs sind. Dabei ist es offensichtlich, wenn man die Pläne von peRWErs verfolgt hat. Die wollen das Waldreststück zu einer Insel machen und baggern immer dichter dran, was beides den Wald schädigt. Auf eine Firma, die Steuergelder geschenkt bekommt und seit Jahrzehnten die Braunkohle muss man ein Auge haben, denn dass die Politik zum Schaden der Bevölkerung agiert ist höchst zweifelhaft.

Ein Volker Finken findet die von der GroKo beschlossene Kohleverlängerung als vernünftig. Wie man das Verschenken von Milliarden entgegen der Marktwirtschaft als vernünftig sehen kann, erschließt sich mir nicht. Mit Klimaschutz eine Verlängerung der Braunkohlenutzung nichts zu tun.
Kohlestrom ist auch anders als behauptet nicht günstig, sondern völlig überteuert, wenn man die Gesamtkosten betrachtet. Nicht ohne Grund habe ich mich erneut bei der EU beschwert. Das alles hätte wird Steuerzahlenden auch günstiger haben können. Und warum sollte man gerade jene besonders betüddeln, welche Löcher in wertvollen Ackerboden reißen und nichts brauchbares für die Gesellschaft leisten? Ich mein in anderen Branchen werden die Beschäftigten ausgebeutet und auf die Straße gesetzt. Von mir aus können diejenigen, welche in so einer klimaschädlichen Branche arbeiten in die eigene Grube fallen. Denn wer anderen eine Grube gräbt, sollte auch selbst reinfallen.

Alles in allem zeigen etliche Leserbriefe mal wieder, dass erstens der Anteil an schlecht informierten Männern ziemlich hoch sein dürfte und zweitens Klimaschutz von einigen ohne brauchbare Argumente abgelehnt wird.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Fremde bekämpft man am Besten durch kennenlernen.

(Ulrich Scharfenort, 13.11.2018)

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#Duisburg: Altschulden durch politisches Versagen?

Duisburg ist hochverschuldet, aber liegt es allein am politischen Versagen von Sören Link und den Vorhergehenden OB? Sicherlich werden auch politische Leuchttürme zu den kommunalen Schulden beigetragen haben. Das ist aber nur ein kleines Nebenproblem. Viel stärker haben die Sozialkosten zur Verschuldung beigetragen. Bei hohen Arbeitslosenquoten und wenig Einnahmen ist ein System des Ungleichgewichts entstanden. Man könnt auch von kommunalen Raubtierkapitalismus sprechen. Die armen Städte werden immer ärmer und die reichen Städte immer reicher.

Duisburg etwa wird kaputt gespart. Sei es nun Baumschutz oder Freiflächen. Für Arbeitsplätze wird sinnfrei fast alles getan ohne dies zu hinterfragen, weil Arbeitsplätze die Kosten drücken. Scheinbar haben arme Städte nicht die Wahl oder wollen sich diese nicht erkämpfen.

Die Gentrifizierung trägt auch dazu bei Menschen in ärmere Städte zu vertreiben. Hier baut sich nicht nur ein erhebliche Konfliktpotential, sondern auch eine immense Ungerechtigkeit immer mehr auf.

Allerdings haben die OB in der Hinsicht versagt, dass sie nicht die Kostenübernahme per Gericht eingefordert haben. Vielleicht, weil es Ihnen egal ist oder um nicht die eigene Partei zu verklagen. Schließlich sind die auch auf Landes- und Bundesebene aktiv. Kommt bei einer Parteikarriere nicht so gut, wenn man zu sehr aufmuckt.

Die Entscheidungen, welche zu verschuldeten Kommunen führte (Stichwort schwarze Null) verantwortet auch die CSU mit, die immer wieder nicht für die Entschuldung zahlen will. Um so schlimmer, dass NRW in der Vergangenheit jahrelang Bayern subventioniert hat.

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Rezension Flightradar24 – #Abzocke #Fluglärm

Schon seit langem beschäftige ich mich mit dem Thema Fluglärm und irgendwann kommt man zu dem Punkt, wo man mehr wissen will, welches Flugzeug da gerade wieder nervt.

Zuerst hatte ich die Gratisversion von Flightradar24, die allerdings nicht so viele Informationen lieferte. Etwa zum Start und Ziel. Also habe ich mir dann die kostenpflichtige Pro-Version gekauft. Oder besser gesagt ich habe etwas für die Proversion bezahlt.

Das war auch recht nützlich, um an Daten zu kommen und festzustellen, dass nicht nur der Flughafen Düsseldorf Fluglärm in Duisburg erzeugt, sondern auch viele andere Flughäfen im Umfeld in Duisburg hörbar sind. Die Summe an Fluglärm ist also größer, als nur die Starts und Landungen von Düsseldorf. So gesehen war die App hilfreich.

Dann wollte ich mal wieder etwas wissen und musste feststellen, dass die App völlig verändert war und Werbung für eine neue Version aufpoppte, die man sich doch installieren solle. Und schließlich funktionierte die Pro-App gar nicht mehr. Unter den Bewertungen teilte die Firma mit, dass man nach 10 Jahren den Server abgeschaltet habe. Von dem Kommentaren her scheint die neue App eine Art Abomodell zu sein, sodass man nicht nur einmal bezahlen muss, sondern permanent.

Mein Eindruck ist, dass man die alter Version abgeschaltet hat, um permanent Einnahmen zu erzielen. Mir kommt das vor, wie Abzocke, wenn man erst für eine Leistung kassiert und dies dann plötzlich ändert. So als würde man ein Haus verkaufen und dieses dann einfach wieder abbauen, während jemand drin wohnt.

Meint Fazit, besser eine andere App.

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#Duisburg: Sperrung Rhein-Radweg – #fahrradfeindlich #Verkehrsdiskriminierung

Nahe der Brücke der A40 beginnt normalerweise der stressarme Rhein-Radweg, auf dem man von Autofahrenden verschont bleibt. Nun ist es aber so, dass an der Brücke gebaut wird und deshalb der Weg darunter gesperrt wird. Es gäbe sicherlich auch andere Lösungen, aber nehmen wir diese Sperrung einfach mal hin.

Was ich nicht hinnehmen kann ist eine völlig dilettantische Beschilderung. An der regulären Zufahrt stehen Absperrungen, allerdings ist keine Umleitung für Radfahrende ausgeschildert. Stattdessen zeigen die Schilder an, dass man wie immer fahren soll.

Was aber völlig unverständlich ist, ist die Absperrung der Treppen zum Rheinradweg auf der anderen Seite der Brücke als alternativer Zugang. Nicht nur werden dort alle bis auf einen Zugang für Radfahrende gesperrt, sondern auch für Gehende. Wo ist da der Zusammenhang zum Brückenbau? In dem Bereich wird nicht gearbeitet.

Versuche schon mich an Regeln zu halten, aber wenn so völlig sinnfreie und undurchdachte Absperrungen eingerichtet werden, fragt man sich natürlich schon warum man sich daran halten soll, weil das einfach nur wie Schikane wirkt.

Update:
Scheinbar hatte die Sperrung teilweise auch mit dem Bau einer neuen Zufahrt zu tun. Wobei dies natürlich nicht erklärt warum so umfangreich gesperrt wurde. Dürfte angenehmer sein, als die bisherige Abfahrt.

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#Corona: Kritische Fragen an China

Mal ein paar böse Fragen an die Verursachenden der Pandemie bzw. an deren Botschaft in Berlin:

Guten Tag,

wie den Medien zu entnehmen ist, ist die Nichteinhaltung von Artenschutz in China Hauptursache für die weltweite Pandemie. Der Übergang von Fledermäusen zu Schuppentieren (Pangolin) ist die relevante Vorstufe zur Entstehung der Pandemie.

1. Welche Reparationen wird China der Welt als Wiedergutmachung zahlen?
2. Sind derartige Tiermärkte inzwischen verboten oder bereitet China die nächste Pandemie vor?
3. Laufen bereits Klagen gegen China?
4. Wir Artenschutz und Tierwohl in China mehr Gewicht gegeben oder weiterhin Tierquälerei erlaubt?

Bleiben Sie Gesund

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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#Antikötter: Was kann man gegen Verkottung tun?

Kötter sind Hunde von Haltenden, die rücksichtslos sind. Also die Leinenpflicht nicht einhalten und die Kacke nicht wegmachen.

Erst einmal meint man vielleicht da könnte man nichts tun, da bin ich allerdings anderer Meinung.

1. Gentest

Das kann natürlich nur eine Behörde machen. Bei sämtlichen Kothaufen eine Probe nehmen und diese genetisch analysieren. Dadurch kann man da, wenn man jemanden erwischt alle Verfehlungen zuordnen.

Der Aufwand ist etwas höher, kann aber natürlich abschrecken, wenn man dann irgendwann erwischt werden kann.

2. Übertäter filmen/fotografieren

Filme und fotografieren ist auch durch Datenschutz nicht verboten. Schließlich dokumentiert man Fehlverhalten. Veröffentlichen darf man das nicht, wohl aber an die Behörde geben. Für die Tier gilt das natürlich nicht, da Sachen keinen Datenschutz haben und Tiere rechtlich als Sache betrachtet werden.

Natürlich wird es schwierig jemand vom Foto zu identifizieren.

3. Abmahnen auf Unterlassung

Was immer wirkt, wenn man die Tat belegen kann, ist eine Abmahnung auf Unterlassung. Damit kommen erstens die Gerichtskosten auf Haltende zu und bei Wiederholung auch noch die Kosten.

Zum Beispiel, wenn ein fremder Hund in den Garten kommt. Dies schließt natürlich auch den Vorgarten mit ein. Wenn man sichergehen will könnte man natürlich die Polizei rufen.

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