Bereits dritte Offenlage für Hornitexgelände – #Landschaftsschutz #Flächenfraß

In Amtsblatt Nr. 45 wies die Stadt Duisburg darauf hin, dass es vom 13.12.2017 bis 12.01.2018 die bereits dritte Offenlage für die Vernichtung eines Landschaftsschutzgebiet und Erhöhung der Verkehrsbelastung der Bevölkerung geben wird.

Hier offenbart sich die Lächerlichkeit des Vorhabens. Ein Investor, der offensichtlich nicht gewillt ist ordentlich zu arbeiten, sondern lieber Verwaltung und Bevölkerung damit beschäftigt, anstatt von vornherein brauchbare Gutachten vorzulegen. Man könnte ja damit durchkommen. Was dies wohl an Verwaltungszeit kostet?

Zählen Investoreninteressen mehr, als das Wohl der Bevölkerung? Auch die Beteiligungsmöglichkeit wird eingeschränkt, obwohl vieles geändert wurde, darf sich die Bevölkerung angeblich nur noch zum Bodenschutz äußern. Dabei werden durch den Flächenfraß im Landschaftsschutzgebiet die klimatischen Verhältnisse auf der anderen Rheinseite verändert, was erwartungsgemäß mit mehr Hitzetoten einhergehen wird. Auch hier stellt sich die Frage, wie viele Toten ein Arbeitsplatz wert ist.

Inzwischen liegt für den Verkehr endlich ein realistischeres Gutachten vor, was von einer Verteilung von 60 % nach Norden und 40 % nach Süden ausgeht. Wobei je nach Brückenzustand auch mal 100 % nach Süden gehen könnten. Dazu fodert die FDP noch die Nutzung der Eisenbahnstrecke, damit noch mehr Bevölkerung belastet wird.

Ich frage mich ja, wie umweltfreundlich es der Mieter VCK findet, wenn man ein Landschaftsschutzgebiet für eine Logistikerweiterung opfert. Wo sie doch hier so groß den Umweltgedanken betonen.

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Klimabilanz von Zucker – #DiamantZucker #ungesund #Klimaschädlich

Es heißt ja immer, das Zucker ungesund ist, was übermäßigen Genuss auch der Fall ist. Besonders der Raffinadezucker hat es in sich. Dieser wird in Deutschland aus Zuckerrüben, meist mit fossilen Energieträgern, hergestellt.

Bei einem Vergleich zwischen Zuckerrohr in Südamerika und Zuckerrüben in Deutschland produzierten nach einem hier vorliegenden Vergleich Zuckerrohr ca. 0,35 kg CO2 / kg Zucker und für Zuckerrüben 0,6 kg CO2 / kg Zucker.

Jetzt würde man als kritischer Denker vielleicht annehmen, dass der Transport hier vergessen wurde, aber das ist nicht der Fall, trotzdem fällt der fossile Energieverbrauch in Deutschland so stark ins Gewicht, dass der sparsamere Energieverbrauch für Transport dies nicht kompensieren kann.

Sprich, wer viel Süßkram isst schädigt auch stärker das Klima. Eigentlich müsste auf die Verpackung von Süßigkeiten eine Klimawarnung. Besonders, wenn man wie Diamant Zucker sogar noch ein Kohlkraftwerk neu bauen will. Wobei es da schon fast poetisch anmutet, dass Diamanten aus Kohle entstehen.

Gesünder wird klimafreundlicherer Zucker allerdings auch nicht. Ab und an was gönnen und ansonsten verzichten, stärk den Charakter und schont das Klima.

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Wie viele Menschenleben ist Rendite wert?

Immer wieder werden für die Bevölkerung unverständliche Entscheidungen getroffen. Einerseits werden die Grundrechte wegen ein paar Toten durch Terroristen massiv eingeschränkt, andererseits agiert man an Stellen wo tausende bis Millionen Menschen sterben extrem zögerlich.

Warum ist das so? Liegt es daran, dass Terroristen keine Lobby haben, welche darlegt wie viele Arbeitsplätze ein Terroranschlag bringt? Ich meine schließlich sorgt die Terrorindustrie für Arbeitsplätze bei den Sicherheitsbehörden und natürlich bei kriminellen Organisationen. Dazu kommen dann noch Onlinehändler, welche die passenden Waren für einen Bombenbau vertreiben.

In jüngster Zeit wurde dann das Gift Glyphosat für weitere fünf Jahre erlaubt. Wie immer bestehen finanziell potente Firmen darauf, dass die Gefährlichkeit bisher nicht nachgewiesen sei. Das Problem ist nur, dass sich in der Vergangenheit oft genug eine Gefahr bestätigt hat. Katastrophen mit vielen Opfern (Bhopal oder Seveso) bewirken einen Umschwung. Der schleichende Tod durch Vergiftung im Namen des Profits scheint hier nichts zu bedeuten und hier sind nicht nur Gifte, wie Glyphosat, sondern auch die Autoindustrie und viele andere, welche den Tod von Menschen billigend in Kauf nehmen um mehr Profit zu machen. Aber da gibt es nur die statistischen Leichen und meist viel zu wenig Berichterstattung. Man kann halt den konkreten Tod nur schwerlich dem statistischen Mörder zuordnen.

Es gibt halt Politiker und Manager die über statistische
Leichen gehen indem sie sich die Welt schönreden und lieber Gegenstudien glauben, als sich mit einer Thematik intensiv auseinandersetzen.

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Stadt Duisburg räumt nicht – #Winterdienst #Anliegerpflicht

Warum kommt die Stadt Duisburg ihren Anliegerpflichten (siehe unten) nicht nach?

Es verwundert, dass dies Stadt als Anlieger Berthaplatz nicht ihren Verpflichtungen nachkommt. Sowohl für den Platz selber als auch den Bereich an der ehemaligen Grundschule Werthauser Straße. Auch für die Stadt Duisburg gelten die Regeln, erfüllt diese die Regeln nicht, ist sie erstens ein schlechtes Vorbild und zweites kann man im Zweifelsfall darauf verweisen, dass man sich nur an der Stadt Duisburg orientiert, welche grob fahrlässig lieber Verletzungen in Kauf nimmt, statt Verpflichtungen nachzukommen.

Die Stadt Duisburg handelt somit Ordnungswidrig, diesen Umstand brachte ich gegenüber den zuständigen Stellen zur Anzeige. Dieser Zustand bestand auch in den letzten Jahren so, ist allerdings nicht dokumentiert.

Die Bilder zeigen den Berthaplatz in Rheinhausen am Nachmittag.

Anliegerpflichten im Winter gemäß Straßenreinigungs- und Gebührensatzung:


(2) Auf den Gehwegen – wenn Gehwege nicht vorhanden sind, auf den Straßen – ist eine für den Fußgängerverkehr ausreichend breite Bahn (mindestens 1,20 m) schneefrei zu halten oder die bestehende Glätte zu
beseitigen.


(6) In der Zeit von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind unverzüglich nach
Beendigung des Schneefalles bzw. nach dem Entstehen der Glätte zu beseitigen. Nach 20.00 Uhr gefallener
Schnee und entstandene Glätte sind am folgenden Morgen, werktags bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis
9.00 Uhr, zu beseitigen.

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Billigfleisch kostet Gesundheit – #MRSA #Antibiotika #Gülle

Die Gülleverklappung auf Äckern kritisierte ich bereits mehrfach.

In UMID 02/2017 erschien nun eine Übersicht, welche belegt, dass die Gülleverklappung zu Resistenzen führt. Wobei natürlich auch die Aufbewahrung von Gülle eine Rolle spielt.

Der Zusammenhang zwischen billigem Fleisch und dem Tod durch Multiresistente Keime ist ziemlich simpel.

Billiges Fleisch heißt schnelles und ungesundes Wachstum für die Tiere.
Dies bedeutet eine höhere Wahrscheinlichkeit für Krankheiten.
Mehr Krankheiten, heißt auch mehr Antibiotika.
Der Körper nutzt Antibiotika nicht vollständig, sodass einiges ausgeschieden wird.
Das heißt es finden sich verschiedene Erreger in den Gülletanks.
Die Kombination von Krankheitserregern mit geringen Antibiotikamengen ist die perfekte Bedingung zur Entstehung und Förderung von Resistenzen.
Beim Ausbringen der Gülle kann sich der Mensch so mit resistenten Keimen infizieren, denn je nach Methode verteilt sich ein Teil als Aerosol.

Wieder einmal ein Beispiel dafür, dass nicht wenige Menschen, wie Lemminge, suizidale Tendenzen haben.

Fleisch frisst Mensch. Na dann guten Appetit.

Vielleicht sollte ich ein Selbstmordschnitzel kreieren.
Mit Güllesoße und leckeren Glyphosatkartoffeln. Dazu noch einen leichten EHEC-Salat.

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Kohlendioxidspeicherung – #CCS

Die wenigsten werden jemals vom Kohlendioxid-Speicherungsgesetz – KSpG gehört haben.
Dabei geht es darum Kohlendioxid abzufangen und irgendwo in den Boden zu packen, wo es dann als Altlast bzw. Gefahr für die Zukunft gelagert werden soll.

Da das Gesetz eine Frist gesetzt hat, wollte ich mal wissen, ob es da Anträge gab und wie es scheint, war dies nicht der Fall


Anträge für die Genehmigung eines Vorhabens nach dem Kohlenstoffspeichergesetz wurden bundesweit nicht gestellt. Seit dem 31.12.2016 ist nunmehr auch die Frist für die Beantragung eines solchen Vorhabens abgelaufen, vgl. § 2 Abs. 2 Nr. 1 KSpG.

Das bereits bestehende Vorhaben der Kohlenstoffspeicherung im brandenburgischen Ketzin wurde nicht nach KSpG, sondern noch nach Bergrecht genehmigt.

Sprich erst einmal bleiben wir davon verschont, dass Firmen sich auf Kosten der Allgemeinheit von Kohlendioxid im Boden entledigen. Jetzt müssen nur noch die Kosten auf die Verursacher für die Luftverunreinigung umgelegt werden.

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Spruch zum Sonntag #spruchzumsonntag

Lärm ist ein unsoziales Gesellschaftsgift.

(Ulrich Scharfenort, 10.12.2016)

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