Sexistische Verkehrszeichen – #Diskriminierung #Gleichstellung #Gender #Sexismus

Vielleicht fällt es niemanden noch auf, weil man den Anblick gewohnt ist. Aber an vielen Stellen gibt es sexistische Verkehrszeichen.

Ein ziemlich bekanntes ist das Schild: Frau mit Kinderwagen

Nicht weniger bekannt ist: Frau mit Kind

Viele andere Schilder haben dagegen eher männliche Strichmännchen:

Wobei man diese vielleicht noch als neutral ansehen könnte.

Es gibt da einen Film von John Landis: Sie Leben. Dort wurden unterschwellige Botschaften zur Manipulation eingesetzt. Wenn man darüber nachdenkt sind auch die Verkehrsschilder eine Form von Manipulation, denn durch diese werden Frauen in die Rolle Kinderbetreuung eingeordnet. Immer wieder weisen die Schilder darauf hin. Dadurch wirkt es, als wäre es der natürliche Zustand.

Natürlich habe ich bereits mal das Bundesverkehrsministerium angeschrieben und folgende Antwort bekommen:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Das Straßenverkehrsrecht ist eine klassische Materie des Gefahrenabwehrrechts. Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) hat das Ziel der Unfallverhütung, Aufrechterhaltung eines flüssigen Verkehrsablaufs, Gewährleistung der Ordnung im Verkehrsraum und die Vermeidung von Umweltbeeinträchtigungen. An diesem Ziel haben sich auch die Verkehrszeichen zu orientieren. Es ist nicht ersichtlich, dass durch eine geschlechtsneutrale Darstellung von Personen eine Steigerung der Verkehrssicherheit erreicht werden könnte. Im Gegenteil könnte durch die Abänderung der Verkehrszeichen Verwirrung gestiftet werden, da möglicherweise der Eindruck erweckt wird, nunmehr sei der Regelungsgehalt der Verkehrszeichen abgeändert worden.
Es kann auch nicht nachvollzogen werden, dass Männer oder Frauen durch die gewählte Darstellung diskriminiert würden. Pauschale Aussagen ohne Begründung, dass eine Benachteiligung durch Verkehrszeichen stattfinde, sind wenig sachdienlich. Zudem ergibt sich der Regelungsgehalt von Verkehrszeichen aus der StVO. Eigene Interpretationen von Verkehrszeichen sind nicht zulässig. Darüber hinaus werden Symbole in Verkehrszeichen, wo dies im Interesse der Verkehrssicherheit und zur Sicherstellung eines reibungslosen Verkehrsablaufs erforderlich ist, optimiert und weiterentwickelt.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Ihr Bürgerservice
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Scheinbar ist es dem Ministerium noch nicht aufgefallen, dass das Gehwegschild Mutter mit Kind zeigt. Habe das mal konkretisiert und gefordert, dass zumindest die Hälfte Vater mit Kind sein muss. Aber Dinge, die man ständig sieht, nimmt man irgendwann nicht mehr wahr.

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#Duisburg: Neuer Baumschutz – #Umweltschutz #SägeParteiDuisburg #WBD

Dass die SägeParteiDuisburg (SPD) nicht viel von Baumschutz hält ist allen klar. Kurz vor der nächsten Kommunalwahl tun die zwar so, als wäre es anders. Unser Oberfäller Sören Link verteidigt sogar immer noch die Abschaffung der Baumschutzsatzung. Vermutlich fragt man sich nach der Wahl dann warum das Ergebnis so schlecht ist.

Als ich neulich mal wieder unterwegs war habe ich den perfekten Baum gesehen. Schön gerade gewachsen. Nimmt nicht viel Platz weg. Keine Blätter.

/Ironie

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#Bahn: Bahnhof Bonn begrünt sich selbst – #Klimaschutz

Schon seit einer gefühlten Ewigkeit wird am Bahnhof Bonn das Dach repariert.
Eigentlich hätte das bereits 2018 fertig sein sollen. Beim letzten Mal nachfragen behauptete die Bahn, dass es 2019 fertig sein würde, was aber mit Sicherheit auch nicht klappen wird. Bei dem Baufortschritt, würde ich 2021 schätzen.

Hat aber den großen Vorteil, dass sich der Bahnhof bis dahin teilweise selbst begrünt. Auf dem Bild gewinnt man einen Eindruck, wie lange die Bauarbeiten bereits dauern, dass dort so große Pflanzen wachsen. Und es wird wohl noch eine ganze Weile dauern.

Einziger Nachteil, der Fernverkehr wird weiterhin am viel zu engen Bahnsteig 2/3 halten.

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#Umweltschutz: Strom sparen durch Zeitschaltuhr – #Klimaschutz #Energiewende

Gute Ideen finden sich an vielen Stellen, sogar in Hotels.
Die auf dem Bild zu sehenden Steckdose hat eine Zeitschaltuhr. Was auf den ersten Blick etwas seltsam erscheint, dient dem Hotel dazu Kosten zu senken, denn Geräte, welche den ganzen Tag am Netz hängen verbrauchen viel Strom. Durch die Zeitschaltuhr lädt das Gerät nicht unbegrenzt. Die wäre beispielsweise auch für Badezimmer geeignet oder falls man ein anderes Gerät aufladen will. Bisher habe ich so eine Steckdose aber noch nicht im Handel gesehen.

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Umwelttipp: Leere Farbeimer

Bei einer Renovierung fallen regelmäßig Eimer an, wo allenfalls noch Farbreste drin sind. Meistens sind diese sogar komplett leer. Das schöne ist hier, dass man diese nicht wegschmeißen muss, sondern weiter verwenden kann.

Gerade bei der Gartenarbeit brauch man immer wieder Eimer, die tragfähig sind, was Farbeimer ja sein müssen, da sie normalerweise mindestens das Litervolumen in Kilo tragen können müssen.

So spart man nicht nur Geld, sondern entlastet auch die Umwelt.

Sollten noch eingetrocknete Wandfarbreste im Eimer sein, dann diese möglichst entfernen und entsorgen.

Dies gilt natürlich nur für harmlose wassergebundene Wandfarbe, bei anderen Farben muss man schauen, ob dies auch geht.

Und nicht vergessen, dass Titandioxidstaub krebserregend sein dürfte.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Wachstum

Die Gier der Menschen kosten jegliches Vertrauen.

Ulrich Scharfenort (10.08.2018)

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Love Europe – #Lovepost

Dies ist doch mal eine schöne Flagge:

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#Verkehrswende am Niederrhein – Vortrag in Rheinberg –

Flyertext:
Heiner Monheim studierte Stadt- und Verkehrsplanung, Soziologie und Geographie in Bonn und München und lehrte als Professor für Raumentwicklung und Landesplanung an der Universität Trier.

Er setzt sich seit vielen Jahren für umweltfreundliche und stadtverträgliche Verkehrskonzepte und Planungsstrategien ein. Monheim entwickelt Konzepte zur Förderung des Fußgänger- und Fahrradverkehrs und leistet damit wichtige Beiträge zur Entwicklung des Konzepts der sanften Mobilität.

Bekannt ist er in Fachkreisen auch durch zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen. Er ist Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). In seinem Vortrag zeigt er mögliche Wege zu einer Verkehrswende auf, die sowohl klimafreundlich als auch bezahlbar sind.

Ab 18.00 Uhr werden lokale Akteure ihre Projekte vorstellen. Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr!

Hintergrund
Am Niederrhein gibt es im Bereich Verkehr Probleme, die dringend gelöst werden müssen. Diese sind u.a.:

Individualverkehr ist klimaschädlich
Die CO2-Emissionen aus dem Verkehrssektor haben im Kreis Wesel mit ca. 34% den größten Anteil an den Gesamtemissionen. Jährlich werden 1,3 Mill. Tonnen CO2 aus dem Auspuff in die Luft geblasen. Verantwortlich zeichnet mit 61% der motorisierte Individualverkehr (Pkw und Motorräder). An zweiter Stelle mit ca. 25% liegt der Straßengüterverkehr.

Zu wenig Busse
Das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ist im Kreis Wesel insbesondere an Wochenenden oder in der Woche nach 20 Uhr mehr als dürftig. Und es wurde jüngst weiter eingeschränkt. AnrufSammeltaxis sollen jetzt
Busse ersetzen.

Busse und Bahnen sind zu teuer
Eine einfache Fahrt von Wesel nach Duisburg kostet 12,80 €. Mehr als 45% der Beschäftigten im Kreis Wesel arbeiten in Teilzeit oder Leiharbeit oder sind
geringfügig beschäftigt. Viele Menschen empfinden die Preise für den ÖPNV als
Zumutung. Busse bleiben daher an Wochenenden oftmals leer.

ÖPNV grenzt Arme aus
Mehr als 50.000 Menschen im Kreis Wesel, die von Transferleistungen leben müssen, werden am Recht auf Mobilität gehindert. Im VRR werden derzeit 38,65 € für ein Sozialticket verlangt. In den Regelsätzen für Hartz IV – Betroffene werden aber nur 28,39 € ausgewiesen. Wie kann es sein, dass Menschen 9,1 % ihres Einkommens für ein Ticket ausgeben müssen, mit dem sie am Wochenende nicht einmal ihre/n EhepartnerIn mitnehmen dürfen.
Hinzu kommt, dass die Reichweite des Tickets gerade in einem ländlich geprägten Kreis wie Wesel nicht ausreicht. Während die meisten Menschen in unserem Land mit einem günstigen Flugticket um die halbe Welt reisen können, kommen arme Menschen mit einem teuren VRR-Sozialticket nicht über ihren Landkreis hinaus.
Arbeitsstellen, Freunde oder nächste Verwandte in Oberhausen oder Duisburg bleiben für sie unerreichbar.

Fazit
Der real existierende ÖPNV bietet derzeit keine angemessene Antwort auf Klimawandel, Mobilitätsanforderungen und wachsender Armut. Wir meinen, dass es Zeit wird, daran etwas zu ändern.

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Warum schreibe ich #ekelhAfD? – #Nazis #Rechtsextremismus #Faschisten

Es gibt einen Grund, warum ich den Namen dieser Partei nie schreiben werden, sondern immer nur die Umschreibung #ekelhAfD nutze. Ich Teile meistens auch keine Beiträge, welche diese Partei beinhalten und wundere mich immer wieder, dass so viele aus dem Linken Spektrum sogar noch Werbung machen in dem sie den nächsten geistigen Vogeldünnschiss verbreiten und sich darüber aufregen. Verschafft der Partei nur mehr Aufmerksamkeit.

Erst einmal habe ich festgestellt, dass das Wahlergebnis von Partei stark mit der Intensität der Berichterstattung über diese korreliert. Sprich Parteien, welche kaum in der Berichterstattung vorkommen, werden seltener gewählt und durch schlecht Wahlergebnisse kommen sie seltener vor. Das heißt nur durch Provokation oder herausragende Arbeit wird eine Partei bekannter. Welchen Weg #ekelhAfD gewählt hat ist offensichtlich.

Zugleich werden Scheinlösungen geboten und ein Ziel für bestehenden Ängste und Unzufriedenheiten.
Damals war es Friedrich. Heute Achmed oder so.

Muss man mit Nazis reden? Nö, Meinungsfreiheit heißt auch, dass man sich nicht jede Meinung anhören muss, besonders wenn diese nicht auf Fakten, sondern auch Lügen, Angst und Hass basieren.

Thesen:
– Das Leben ist bunt und so sind auch die Menschen.
– Arschlöcher sind, unabhängig von Hautfarbe oder Religion, Arschlöcher.
– Rechtsextreme und Islamisten sind kaum unterscheidbar geisteskrank.

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Titandioxid und Krebs – #Krebsstaub #Venator #Sonnenschutz

Ist Titandioxid gefährlich? Als Staub sicherlich nicht, denn sehr viele Stäube sind krebserregend oder zumindest verdächtig. Dazu zählt auch Titandioxidstaub.

In Sonnenschutz wird teilweise auch Titandioxid verwendet. Das sogar in Nanoform, was allerdings dazu führt, dass bei Freisetzung als Staub, etwa durch Abrieb, Ultrafeinstaub entsteht. Ultrafeinstaub dringt quasi überall in den Körper ein. Möglicherweise sogar durch die Haut, denn die Haut ist nur oberflächlich betrachtet geschlossen und dicht. Dazu kommt, dass Titandioxid ein Photokatalysator ist. Das heißt durch Sonnenlicht können die Partikel u.a. Stickoxide aus der Luft abbauen, allerdings besteht auch eine Gefahr für die Haut. Denn auch dort kommt es unter Lichteinstrahlung mit Sicherheit zu Reaktionen mit den Molekülen der Haut.

Aber Titandioxid scheint aber auch an anderen Stellen gefährlich. Denn auch Nahrungsmitteln wird dies zugesetzt. Scheinbar können hohe Dosen zu Gesundheitsproblemen im Verdauungstrakt führen. Allerdings ist Photokatalyse ausgeschlossen und hohe Dosen vieler Stoffe sind gefährlich. (Die Dosis macht das Gift) Selbst ein Liter reines Wasser kann tödlich sein. Natürlich sollte man Stoffe die nur optischer Natur sind nicht unbedingt Nahrungsmitteln hinzufügen. Wer so oberflächlich ist, wir sich sicherlich auch hochwirksame Nervengifte unter die Haut spritzen lassen (Botox).

Das wir Titandioxidproduzent Venator in Duisburg-Homberg sicherlich nicht freuen. Aber deswegen habe ich diese Petition nicht mitgezeichnet, sondern weil Lebensmittelzusätze endlich stärker reglementiert werden müssen. Schluss mit gepansche.

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Three Strikes: Führerschein weg – #Verkehrswende

Wer dreimal den Führerschein verliert sollte dauerhaft vom Straßenverkehr in Kraftfahrzeugen ausgeschlossen werden. Und dies nicht nur beim Idiotentest, sondern auch bereits, wenn der Führerschein nur vorübergehend abgegeben werden muss.

Wer nicht die Verkehrsregeln einhält, der ist auch nicht befähigt weiterhin am motorisierten Verkehr teilzunehmen. Da sollte es auch kein Pardon geben.

Mir ist natürlich klar, dass so etwas mit Autopolitikern nicht machbar sein wird. Die beschützen ja lieber Autofahrende, statt etwas zum Wohl der Allgemeinheit beizutragen. Fehlverhalten muss harte Konsequenzen haben. Anders kann Erziehung nicht funktionieren.

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Neue Grundsteuer – #Anliegerbeiträge

Scheinbar bekommen wir bald eine neue Grundsteuer. Falls die Grundsteuer keine Klausel enthalten sollte, die den Straßenzustand berücksichtigt, werde ich wohl Einspruch einlegen.

Allein schon deshalb, weil ja ständig behauptet wird, dass die Anliegerbeiträge mit einem wirtschaftlichen Vorteil begründet werden, wobei vielfach von einer Wertsteigerung gesprochen wird. Sprich wenn gute Straßen den den Wert steigern vermindern schlechte den Wert und folglich muss die Grundsteuer sich entsprechend deutlich verringern, denn ansonsten kann man tausende Euro nicht begründen.

Ohnehin dürfte die Wertveränderung durch den Straßenzustand gering sein. Es zählen ganz andere Dinge, wie das Umfeld. Man sollte also bei der Behauptung, dass die Anliegerbeiträge die Wertsteigerung widerspiegeln würden, um konkrete Quantifizierung bitten.

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Kritik an NRZ-Bericht zum Böllerverbot – #Feuerwerk #Feinstaub #Krebs

Die wenigsten Redakteure haben einen naturwissenschaftlichen Hintergrund und das merkt man auch. Folgendes Schreiben schickte ich vor kurzem der NRZ.

Guten Tag,

ich fände es schön, wenn die NRZ bei einem Artikel zum Böllerverbot auch die Hintergründe richtig erklären würde. Die Empfehlung der WHO laut auf 20 µg/m³ für PM10 und für den gefährlicheren PM2,5 ist der Wert 10 µg/m³. Ferner gilt, dass es keine Konzentration gibt, unterhalb derer
Feinstaub ungefährlich ist.

In Feuerwerk können u.a. krebserregende Schwermetallverbindungen enthalten sein. Früher Tod durch Krebs ist eine „Tradition“, auf welche ich gut verzichten kann.

Mal ganz abgesehen von dem Lärm. Ich wünsche mir für Silvester, wie jedes Jahr. Starkregen, damit das Feuerwerk ins Wasser fällt und eventueller Feinstaub schnell aus der Luft gewaschen wird.

Und wer unbedingt Böllern will, da kann ja außerhalb der Stadt auf einen Böllerplatz gehen.

Was die Eigenverantwortung angeht, hat man in Duisburg schön gesehen, wie viele Bäume in Eigenverantwortung abgeholzt werden. Wenn Eigenverantwortung funktionieren würde, bräuchten wir keine Gesetze.

Ich der DUH jedenfalls viel Erfolg. Dann ist auch Schluss mit den Müllbergen auf den Straßen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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#Duisburg: Schließung der Spielhallen in Rheinhausen – #IFG #Spielsucht #Sucht

Mal eine kleine Anfrage ans Ordnungsamt geschrieben:

Guten Tag,

nach IFG NRW bitte ich um Mitteilung zu welchem Datum folgende
Spielhallen in Rheinhausen geschlossen werden:
– Glückstreff, Georgstraße 6 (Abstand GGS Krefelder Str. < 350 m)
– Spielhalle Krefelder Straße 8 (Abstand GGS Krefelder Str. < 350 m)
– Spielhalle Friedrich-Alfred-Straße 99 (Abstand GGS Krefelder Str. < 350 m)
– Spiehalle Friedrich-Alfred-Straße 48 (Abstand Haus der Jugend < 350 m)
– Parkplay Spiehalle Friedrich-Ebert-Straße (Abstand Städt. Schule < 350 m)

Hintergrund ist das Urteil OVG:
https://www.wn.de/NRW/4009353-Urteile-OVG-zu-Spielhallen-Kein-Bestandsschutz-mehr-fuer-Betreiber
Demnach gibt es keinen Bestandsschutz mehr.

Das Urteil lässt sich analog auch auf die Wettbüros anwenden. Bei
kleinerem Abstand.
Wann wird dies umgesetzt?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Bin mal gespannt, ob und wann diese Antworten.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Fakenews

Es gibt Menschen die glauben lieber an Dummheit, als an Fakten.

Ulrich Scharfenort (15.08.2018)

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Seitensprung Schuhe

Was es nicht alles gibt:

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#Datenschutz beim Bundesamt für Justiz? – #DSGVO

Neulich wandte ich mich an das Bundesamt für Justiz bzgl. eines Verstoßes nach NetzDG. Dies geht ja über ein umständliches Formular, in dem ziemliche viele personenbezogene Daten hinterlegt werden müssen. So weit so gut.

Dann wurden mir aber ALLE meine Angabe per unverschlüsselter Mail zugeschickt. Inklusive den personenbezogenen Daten. Also einem Umstand, dem ich definitiv nicht zugestimmt habe. Muss ich da etwa zukünftig falsche Angaben machen?

Habe inzwischen sowohl den Datenschutz des Bundesamtes, wie auch den Bundesdatenschutzbeauftragten eingeschaltet. Gerade das Bundesamt für Justiz sollte geltendes Recht einhalten. Die Mitteilung meiner Anschrift an die Öffentlichkeit mit einer unverschlüsselten Mail, gehört nicht dazu.

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Quecksilber von Venator – #Duisburg #Braunkohle #AlleGegenRWE #hambibleibt

Bekanntlich hat das Braunkohlekraftwerk Venator in Duisburg Homberg neben vielen anderen kleinen Braunkohlekraftwerken mit dazu beigetragen, dass der Hambacher Wald fast völlig vernichtet wurde. Nur noch ein kleiner Rest davon steht. Diesen gilt es zu bewahren. Bekanntlich stammt das „Veredelungsprodukt“ Braunkohlestaub ausschließlich aus dem Hambachloch. Verringert man die Veredelung, reduziert sich das Risiko für den Wald.

Braunkohlekraftwerke stoßen neben anderen Schadstoffe das Nervengift Quecksilber in großen Mengen aus. Seitens der EU gibt es den DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS (EU) 2017/1442, der allerdings m.W. in Deutschland noch immer nicht umgesetzt ist. Wäre dies der Fall, würde das zusammen mit einer Förderabgabe zu einem sofortigen Ausstieg führen.

Aber zurück zu Venator. Da das Kraftwerk Braunkohle verbrennt wird zweifelsfrei auch Quecksilber emittiert. Wie viel? Das ist die Frage, welche es zu klären gilt. Auf eine Nachfrage von mir, erfuhr ich, dass Venator Quecksilber nicht messen muss. Jedenfalls nicht im Abgas, was wirklich an die Umwelt abgegeben wird. Gemessen wird das Quecksilber in der Braunkohle, vor der Verbrennung. Dies macht Mengenangaben natürlich sehr schwierig.

Man kann die Menge ungefähr berechnen. Für Berichtsjahr 2017 finde ich einen Ausstoß von 431.000.000 kg Kohlendioxid für das Braunkohlekraftwerk Venator. Dies bedeutet etwa die gleiche Menge an Braunkohle. 431 000 t Braunkohle bedeutet bei 0,069 mg/kg (= g/t) Quecksilber ca. 30 000 g Quecksilber oder 30 kg im Jahr. Klingt erst einmal nicht so viel, ist aber bedenklich. Selbst wenn noch ein Teil gefiltert werden sollte ist es immer noch viel. Über die Auswirkungen von Quecksilber kann man sich hier und hier informieren.

Zitat aus der Wikipedia:
„Würden die gleichen Grenzwerte für Quecksilber-Emissionen wie in den
USA gelten (im Monatsmittel umgerechnet etwa 1,5 µg/m³ für
Steinkohlekraftwerke und 4,4 µg/m³ für Braunkohlekraftwerke), könnte von
den 53 meldepflichtigen Kohlekraftwerken in Deutschland lediglich das
inzwischen stillgelegte Kraftwerk Datteln (Block 1–3) am Netz bleiben.“

Für Deutschland gilt derzeit ein Langzeitrichtwert von 0,035 µg/m³. Die ausgestoßene Menge liegt also deutlich darüber, was heißt, dass das Braunkohlekraftwerk abgeschaltet wird, wenn EU-Recht endlich in Deutsches Recht umgesetzt wird. Bis dahin scheinen der Bundesregierung Arbeitsplätze wichtiger als Menschenleben zu sein. Ein klarer Verstoß gegen Artikel 2 (körperliche Unversehrtheit).

Zudem müsste dann auch endlich der Ausstoß gemessen werden. Und die Kraftwerke auf den Stand der Technik upgedatet werden.

Als Emissionswerte sieht die < 1-10 µg/Nm³ vor, wobei das untere Ende dieses Wertebereichs mit spezifischen Techniken zur Quecksilberminderung erreicht werden kann.

Die Verbrennung von Braunkohle ist also nicht nur klimaschädlich, sondern gefährdet auch noch die Gesundheit für Arbeitsplätze die ein krebsverdächtiges Produkt herstellen.

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Hasslisten bei Twitter – #Twitter #Hass #NetzDG

Bei Twitter gibt es Listen. Die Benennung scheint frei zu sein. Das heißt die Listen können Hassbegriffe enthalten. Eine Meldung dieser Listen nach NetzDG ist allerdings nicht möglich. Zudem kontrolliert Twitter nicht richtig bzw. antwortet widersprüchlich.

In einer Direktnachricht über die App war die Rede von einer Sperre. In der Email hieß es, dass man nichts habe entdecken können. Also was denn nun? Will Twitter verwirren?

Das NetzDG ist jedenfalls keine Hilfe. Twitter ist ohnehin sehr Hasstolerant und Hasslisten, die man nicht mal melden kann, setzen dem die Krone auf. Und wenn man etwas meldet wird das ausgeblendet, sodass man es nicht mehr dokumentieren kann, was aber bei einer Beschwerde notwendig ist. Deshalb muss man immer vorher einen Screenshot machen.

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Kohleausstiegsgesetz im November? – #Kohleausstieg #Energiewende #hambibleibt #AllegegenRWE

Per Twitter hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf deren offiziellen Account verkündet, dass das Kohleausstiegsgesetz im November kommen würde. Dies dürfte dann für Klarheit sorgen.

Einziges Manko ist, dass dort nichts zur Jahreszahl steht. Ich hoffe wirklich, dass 2019 gemeint ist, aber das werden wir Ende November ja dann wissen.

Was mich wundert ist, warum sich die Verhandlungen mit RWE solange hinziehen. Die brauchen keine Entschädigungen. Einfach EU-Recht bzgl. Grenzwerte für Kraftwerke umsetzen, eine Förderabgabe erheben und die Braunkohlekraftwerke erledigen sich ganz von selbst. Die Milliarden kann man besser in die Förderung von Mietendenstrom oder so stecken. Das wäre dann auch sozial.

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Stanley Morgan will Windenergieunternehmen schlucken – #Heuschrecke #Energiewende

Als umweltbewusster Mensch habe ich ein paar Aktien von nachhaltig ausgerichteten Unternehmen. Dazu gehört auch PNE, einem deutschen Windenergieunternehmen. Das langfristige Kurspotential sehe ich ziemlich hoch. Und scheinbar nicht nur ich, denn sonst würde man keine Übernahme versuchen.

Dabei ist, wie sonst auch üblich das Angebot ziemlich schlecht. Gerade einmal 4 Euro pro Aktie will die Photon Management GmbH geben. Diese gehört zu Stanley Morgan, für mich eine Heuschrecke, was sowohl für die Energiewende, wie auch die Belegschaft schlecht sein dürfte.

Gleichzeitig wird unterschwellig mit einem Delisting gedroht. Vielleicht um den Druck zu erhöhen. Ich kann nur dazu raten nicht zu verkaufen. Denn Klimaschutz mit Heuschrecken wird nichts.

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Kostengünstiger homöopathischer Leitungskaffee – #Homöopathie

Bekanntlich ist Homöopathie angebliche Steigerung einer Wirkung durch Verdünnung des eingesetzten Giftes. Das funktioniert auch mit Kaffee sehr. Bekanntlich trinken Menschen Kaffee, wobei Koffein bekanntlich ziemlich giftig ist.

Die niedrigsten toxischen Dosen sind:
– 14,7 mg/kg (Kind, oral)
– 51 mg/kg (Mann, oral)
– 96 mg/kg (Frau, oral)

Das Gift ist im Kaffee natürlich bereits verdünnt. Dieses wird getrunken und anschließend ausgeschieden. Über die Kläranlagen wird das Koffein erheblich verdünnt und damit weiter potenziert. Dann landet es im Meer mit ganz viel Wasser. Wird also noch weiter potenziert. Teile des Wassers verdunsten und landen über den Regen in unserem Grundwasser. Also erheblich verdünnt.

Das ganze wird dann aufbereitet. Womit homöopathisch feststeht, dass hochpotenzierter Kaffee aus dem Wasserhahn fließt. Ganz sicher. Allein schon die Wirkung ist grandios. Wasser trinken belebt und macht wach aber sicherlich kann man damit auch Schlafprobleme beheben. Das kann wirklich nur am homöopathischen Leitungskaffee liegen. Eigentlich müssten die Wasserwerke für ihr grandioses Produkt die Preise erhöhen können.

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Propaganda vom Flughafen Düsseldorf – #DUS #Flugscham #Klimaschänder #flyingless

Vor einigen Tagen verkündete Schnalke vom Flughafen Düsseldorf mal wieder noch mehr Passagiere. Dabei gab er allerlei Unsinn bzgl. Flugverkehr zum Besten.

Es wird nie saubere Triebwerke auf Verbrennungsbasis geben. Diese werden immer Treibhausgase ausstoßen. Wenn es nicht Kohlendioxid ist, dann halt Stickstoffdioxid oder Wasser.

Mit der Wahrheit hat es Schnalke offensichtlich nicht. Deutschland kann ohne rechtliche Probleme eine Kerosinsteuer im Inland einführen. Das wäre nicht zum Nachteil von Deutschland, wenn ein paar Manager mal überlegen müssen, ob sie bequem mit der Bahn oder umständlich mit dem Flugzeug unterwegs wären. Durch die fehlende Kerosinsteuer entgehen der Allgemeinheit viele Milliarden, während alle anderen Steuern zahlen müssen, etwa an der Tanke oder bei der Bahn. Man nennt so etwas auch eine Subvention.

Der zusätzliche Flugverkehr nicht CO2-neutral, sondern es werden nur mehr die leeren Sitze gefüllt. Was auch den Verbrauch erhöht, aber nur marginal.

Wenn man nach Schnalke geht: „Man sollte Menschen in ihren Bedürfnissen nicht regulartorisch einschränken“, könnte man sagen, dass er kriminelles Verhalten jeglicher Art gutheißt. Denn sicherlich ist es Kriminellen auch ein Bedürfnis nicht eingeschränkt zu werden.

So oder so ist eine Ausweitung des Flughafen Düsseldorf nicht notwendig.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Jene, welche ständig die Schuld bei anderen suchen, werden ihr eigenes Versagen nicht erkennen. Das sind wahre Versager.

Ulrich Scharfenort (16.08.2018)

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Klimaschutz für Köln nicht wirtschaftlich genug – #Klimaschutz #Köln

Wenn man wissen will, wie Köln über den Klimaschutz denkt, kann man dies schön nachlesen in dem unten angehängten Schreiben. Anstatt etwas für das Klima zu tun wird Deponiegas einfach verbrannt, ohne dieses zu nutzen. Angeblich wäre es nicht wirtschaftlich. Oder liegt es daran, dass die Umweltkosten nicht berücksichtigt werden? Natürlich kann die Bezirksregierung Köln nichts dafür, dass die aktuelle Rechtslage so wenig Druck macht, aber die Stadt Köln hätte schon andere Wege gehen können. Etwa die niedrigen Mengen ins Gasnetz einspeisen. Dies dürfte auch nicht teurer sein, als eine Fackel zu betreiben und wenige Schadstoffe entstehen ebenfalls. Selbst bei einer Aufbereitung wäre die Nutzung immer noch besser.

Und natürlich stellt sich die Frage, welche Schadstoffe bei so einer Fackel freiwerden. Mag zwar stark genug verdünnt werden. Aber reicht das aus um Krankheiten zu verhindern oder nur dazu, dass man dies nicht den Verursachenden nachweisen kann.

Schreiben Bezirksregierung Köln:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

Die Stadt Köln hat in der Zeit von 1967 bis 1973 die Altdeponie „Nonis“ in Köln-Merheim, zwischen Abshofstraße und Ostmerheimer Straße, betrieben. Verfüllt wurden dort hauptsächlich Bauschutt, Bodenaushub und Siedlungsabfall.
Im Rahmen regelmäßiger Kontrolluntersuchungen wurden mehrfach erhöhte Deponiegaskonzentrationen in der Bodenluft in unmittelbarer Nähe der Wohnbebauung an der Abshofstraße festgestellt.
Zum Schutz der benachbarten Wohnbereiche betreibt die Stadt Köln seit 2017 auf der Deponieteilfläche zwischen der Bundesautobahn und der Abshofstraße eine aktive Deponiegasabsaugung mit Verbrennung über eine Fackelanlage. Hierbei wird das abgesaugte Gas verdichtet und über eine Schwachgasfackel schadlos verbrannt.
Eine energetische Nutzung des Deponiegases ist wirtschaftlich nicht möglich. Hierfür ist die anstehende Deponiegasquantität wie auch die dauerhafte Gasbildungsrate im Deponiekörper viel zu gering. Selbst die derzeit betriebene, hinsichtlich der minimal erforderlichen Deponiegasmenge/-konzentration optimierte Gasfackel ist unter normalen Umständen max. alle 14 Tage für zwei Tage in Betrieb.

Für den Betrieb der Deponiegasfackel ist eine Genehmigung nach § 4 BImSchG (Bundesimmissionsschutzgesetz) erforderlich. Diese Genehmigung ist von der Stadt Köln bei der Bezirksregierung beantragt und befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren. Im Rahmen der Vorprüfung gem. dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung sind in Abstimmung mit der der Aufsichtsbehörde die relevanten Emissionen auch der Lichtimmissionen und deren Auswirkungen auf die Schutzgüter geprüft worden. Eine relevante Störung durch Lichtemissionen konnte nicht festgestellt werden.

Ich hoffe Ihre Fragen beantwortet zu haben und stehe bei eventuellen Rückfragern zur Verfügung.

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Elektroroller / E-Scooter sind Gefahrgut – #escooter #gefahrgut

Ich hatte vor einiger Zeit nachgefragt, wie das eigentlich mit dem Transport von E-Scootern und dem Gefahrgutrecht ist. Schließlich enthalten die Roller Lithiumbatterien, die gefahrgutrechtlich zu beachten sind.

Folgende Antwort bekam ich:

nach der Sitzung des Bund-Länder Fachausschusses Gefahrgut teile ich Ihnen mit, dass die […] Escooter unter der UN Nummer 3171 (BATTERIEBETRIEBENES FAHRZEUG) eingeordnet wurden. Sie sind gemäß Unterabschnitt 1.1.3.1 c des ADR von den gefahrgutrechtlichen Vorschriften befreit. Für den Transport muss allerdings eine Ladungssicherung nach den straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften vorgenommen werden.

Wird keine Ladungssicherung vorgenommen, kann dies nach Gefahrgutrecht dazu führen, dass ein gewerblicher kennzeichnungspflichtiger Gefahrguttransport daraus wird und gewisse Auflagen zu erfüllen sind. Verstößt man dagegen wird es sehr teuer. Einfache Verstöße beim Gefahrgutrecht können bereits 500 € oder 1000 € kosten. Kennt sich jemand sehr gut damit aus, können auch schnell fünfstellige Beträge zusammenkommen. Wer die Bußgelder mal anschauen will, wir im Anhang 7 der RSEB fündig.

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#Klimareligion

Fridays for Future und Greta Thunberg wird oft vorgeworfen, dass es sich beim Klimaschutz um eine Religion handelt. Teilweise direkt, damit, dass man das ganze abwertend als Klimareligion bezeichnet, aber teilweise auch indirekt. Etwa in dem von Anhängern gesprochen wird. Oder man behauptet das Greta Thunberg unfehlbar wäre.

Es wurden auch schon Witze in der Art gemacht, dass sie auf dem Rückweg aus Amerika laufen würde.

Eins haben all diese Angriffe gemeinsam. Sie basieren nicht auf Fakten, sondern auf negativen Gefühlen. Meistens von alten Männern, die scheinbar Angst davor haben, dass sich ihre Lebensumstände ändern könnten. Manches ist witzig, anderes peinlich oder eher traurig, weil es doch das Weltbild dieser Menschen zeigt.

Diese Menschen ziehen sich in Angesicht einer großen Bedrohung bzw. Herausforderung vor Angst erstarren und dann in ihr Schneckenhaus einer heilen Welt zurück. Sie wollen nicht glauben, was harte Fakten sind. Alles wissenschaftlich belegt. Einige nehmen es fatalistisch, kann man eh nicht ändern. Ist also Gott gegeben. Andere leugnen es ganz.

Es ist erstaunlich wie sehr die Angriffe denen von religiösen Fanatikern ähneln. Die mit aller Macht ihr irrationales Weltbild durchsetzen wollen. Gegen alle Fakten. Unterstützung holen diese sich dabei von Pseudoinstituten, wie EIKE. Im Endeffekt sind jene, die betonen nicht an den Klimawandel glauben zu wollen, aber die einzigen und wahren Klimareligiösen. Denn jene, die sich auf die Wissenschaft berufen, basieren ihre Meinung auf nachprüfbaren Fakten. Die anderen Glauben lieber eine angenehme Fiktion.

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#Duisburg: Ampelschaltung Bahnhof wird nicht geändert – #Klimaoffensive #ÖPNV #Autoverstand #SägeParteiDuisburg

Morgen entscheidet die Bezirksvertretung Mitte über eine Eingabe von mir. Es ging dabei darum die Busanbindung an den Bahnhof sicherer zu machen und den ÖPNV aufzuwerten. Es war natürlich klar, dass in Duisburg noch immer der Autoverstand regiert.

War ja klar, dass die „Klimaoffensive“ der SägeParteiDuisburg (SPD) nicht auf Fußgehende oder Radfahrende abzielt, sondern Autos bevorzugt. Allerdings müssen Ampelschaltungen für alle brauchbar sein und nicht primär dem Autoverkehr dienen.

Der Antwortvorschlag der Verwaltung ist ziemlich Banane.

Natürlich liegt die Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs grundsätzlich auch im Interesse der Stadt Duisburg. Dies bedeutet zwar auch unnötige Wartezeiten möglichst zu vermeiden, allerdings in einem ausgewogenen und vertretbaren Verhältnis mit anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern.

Bisher werden PKW und LKW klar bevorzugt und alles anderes dem untergeordnet.

Hierzu gehört nicht, dass bei einer Annäherung an eine Haltestelle oder beim Verlassen des Busses bzw. der Straßenbahn alle anderen Verkehrsgruppen untergeordnet werden und warten müssen.

Seltsam, ich hatte nur gefordert, dass man die Ampelschaltung so anpassen möge, dass man auch Grün hat, wenn man an die Ampel kommt. Das benötigt nur ein wenig nachdenken und die Haltestelle (noch Tonhallenstraße) wird von besonders vielen Pendelnden frequentiert.

Im Rahmen der zurzeit bestehenden Beschleunigung des Öffentlichen Personennahverkehrs kommt es schon zu großen Einschränkungen anderer Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Diese setzen sich, wie im Vorfeld bereits erwähnt, aus dem hohen Zeitbedarf und der hohen Anzahl querender Busse zusammen.

Welche Beschleunigung? Wenn Fußgehende in Richtung Bahnhof rot haben, haben auch die Busse rot und müssen ebenfalls warten.

Größter Schwachsinn, der zeigt, dass ÖPNV-Erfahrung fehlt

Da mehrere Buslinien in kurzen Abständen die Haltestelle anfahren, sollte es ohne Probleme möglich sein, sich eine entsprechende Busverbindung zum „verspätungsfreien“ Erreichen des nächsten Anschlusses zu wählen.

Erst einmal kommt es auf die Uhrzeit an, wenn man früh morgens fährt und zum Beispiel den ersten Bus nimmt, kann man nicht ausweichen. Auch spätere Busse passen von der Taktung nicht zum Bahnverkehr, dass entweder eine halbe Stunde gewartet werden muss oder halt eng wird. Außerdem nützt es nicht, wenn viele Busse eine Haltestelle anfahren. Die müssen auch von der Starthaltestelle kommen.

Noch eine Antwort, die Unfähigkeit zeigt:

Bei der Größe des Knotenpunktes, die Menge der nicht verträglichen Ströme und der damit nicht „mal eben“ überschaubaren Verkehrssituation ist ein Zebrastreifen nicht realisierbar gewesen. Zusätzlich zu dem Sicherheitsaspekt spricht auch die Leistungsfähigkeit dagegen.
Ein Zebrastreifen bedeutet Vorrang für die Fußgänger. Damit ist der Abfluss der Fahrzeuge bei Ende der Grünphase und vor dem Start der konkurrierenden Ströme nicht mehr gewährleistet. Im Knotenpunkt würden Rückstau- und Gefahrensituationen entstehen, welche es zu vermeiden gilt.

Die Verwaltung hat offensichtlich nicht die Örtlichkeit im Kopf oder diese mal angeschaut. Der Zebrastreifen sollte zwischen Ampel und Eingang Hauptbahnhof sein. Es wäre also genug Platz für Fahrzeuge. Und wenn sich alle an die Verkehrsregeln halten gibt es auch keine Gefahrensituationen durch Rückstaus. Die Einfahrt in eine Kreuzung ist nämlich gar nicht zulässig, wenn diese dadurch blockiert würde.

Weiterhin dürfen gemäß der geltenden Richtlinien, Zebrastreifen nicht in unmittelbarer Nähe zu Ampeln eingerichtet werden.

Was ist unmittelbar? Die Entfernung würde ausreichen und so oder so laufen die Pendelnden diese Strecke.

Duisburg zeigt mal wieder wie undurchdacht es ist.

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#Duisburg: Zigarettenkippen, Kaugummi und Kothaufen – #Müll #machsrein

Bei Dummen Ideen scheinen mir die Wirtschaftsbetriebe Duisburg ein richtiger Vorreiter zu sein. Was braucht es, wenn weniger Müll auf der Straße liegen soll? Klar, mehr Mülleimer an den richtigen Stellen. In Duisburg sieht man stattdessen dummen Ideen zur Reinhaltung in Aktion. So wurde an einer Bushaltestelle (Friedrich-Alfred-Straße) der Abfalleimer vom Einstiegspunkt aus dem Bereich der Haltestelle verlegt (siehe Foto). Die 10 m werden selbst die willigsten Rauchenden nicht gehen, wenn der Bus bald abfährt.

Die gleiche Unlogik wurde bei einer Grünfläche (Rheinhausenhalle) angewandt, die leider häufig von Drogenkonsumenten frequentiert wird. Dort wurden sämtliche Mülleimer entfernt. Scheinbar glauben die WBD, dass ohne Mülleimer kein Müll hingeworfen wird. Entsprechend vermüllt sieht
es trotz engagierter Aufräumaktion dort aus.

Es braucht also nicht nur durchgesetzte Sanktionen, was an Bushaltestellen ein leichtes ist, sondern auch durchdachte Angebote für Müll. An der Haltestelle muss sich nur jemand vom Ordnungsamt unregelmäßig hinstellen und die Personalien von denen aufnehmen, welche nicht kapieren, wo Drogenstängelreste hingehören. Allein der verpasste Bus dürfte schon Strafe genug sein. Und Geld genug haben die Leute sicherlich, sonst könnten diese sich keine Zigaretten leisten.

Verlegter Mülleimer:

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#Citymaut: IHK und absurde Forderungen – #Fahrverbote #Düsseldorf #Logport #Duisport

Citymaut ist wirklich eine gute Idee. In Düsseldorf mockierte sichjüngst die IHK darüber, wobei man im Glashaus nicht mit Steinen werfen sollte, wenn man an die Zwangsmitgliedschaft in der IHK denkt, wohingegen man bei einer Citymaut auch andere Optionen hätte.

Worüber man ebenfalls nachdenken sollte, ist eine flächendeckende Parkgebühr für LKW und Anhänger. Kann ja schließlich nicht sein, dass viele Logistikfirmen ihren Fuhrpark im öffentlichen Raum abstellen und die Allgemeinheit dafür zahlen muss. Oder muss die arme Stadt Duisburg wirklich Duisport subventionieren?

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#Duisburg: Nahverkehrsplanlos – #ÖPNV #Verkehrswende #SägeParteiDuisburg

Unter der SägeParteiDuisburg (SPD) macht die Verkehrswende in Duisburg einen weiteren Rückschritt. Seit heute gilt die Umsetzung des miserablen Nahverkehrsplan von 2017. Muss wohl Teil der Klimaoffensive, also des Angriffs aufs Klima sein.

Das umfangreiche Schreiben entstand damals als Auswertung des Nahverkehrsplans mit Fokus auf den Duisburger Westen, aufgrund meiner persönliche Erfahrungen. Bekanntlich fahren die meisten Ratsleute mit dem Auto, haben also wenig Erfahrung und entscheiden entsprechend unfundiert. Und die Mühe mal die Unterlagen vollständig durchzuarbeiten dürften sich auch die wenigsten machen.

Würde mit nicht wundern, wenn ich der einzige Mandatsträger war, der die Unterlagen auch nur halbwegs durchgearbeitet habe. Vermutlich wird das meiste, was die Verwaltung vorschlägt einfach nur abgenickt. Mangels Kenntnis. Das erklärt dann auch die Antwort auf meinen Antrag nach Gemeindeordnung für einen besseren Zugang zum Hauptbahnhof, der natürlich demnächst abgelehnt wird. Blogbeitrag dazu in den nächsten Tag.

Anlage Schreibe an Planungsdezernenten Tum vom 01. Juni 2017

Sehr geehrter Herr Tum,

ich habe mir Ihren Nahverkehrsplan, mit dem Augen eines
Nahverkehrsexperten, aber auch eines regelmäßigen Nutzers angeschaut und
einige Anmerkungen dazu.

Als erstes fällt auf, dass ein nicht in Duisburg ansässiges Unternehmen
beauftragt wurde, was sicherlich wenig Ahnung, von den Verhältnissen vor
Ort hat und rein nach Aktenlage vorzugehen scheint. Warum wurde hier
eigentlich nicht die Bevölkerung im Vorfeld mal gefragt? Sowohl Nutzende
als auch Nichtnutzende hätten hier unterstützen können, anstatt sich nur
auf eine statistische Analyse zu beschränken. Akzeptanz von ÖPNV steht
und fällt mit den Nutzenden.

„Neben diesen Rahmenbedingungen schafft auch der relativ hohe
Motorisierungsgrad schwierige Rahmenbedingungen für den ÖPNV.“
=> Der hohe Motorisierunggrad liegt auch am derzeitigen ÖPNV. Die
Fahrtzeiten sind einfach zu hoch und die Motivation zu gering.

„… und der 45 bis 65 Jährigen (‡ Beschäftigtenverkehr im ÖPNV)“
=> Dies klingt so, als wäre nur jene im Altersbereich 45-65 beschäftigt,
was Diskriminierung gleich käme.

Bike-Ride Tarif?
Also Fahrkarte, welche auch einen Platz zum Abstellen von Fahrrad in
einer sicherern Unterbringung mit drin hat?

Die Übersicht der Park+Ride-Plätze SPNV zeigt, dass hier deutlich zu
wenig Parkplätze existieren. Obwohl erheblicher Bedarf besteht.

„In Abbildung 4.7-6 sind alle Linien, für die Fahrgastzahlen vorliegen,
im Vergleich dargestellt. Hier zeigt sich, dass die Regionalbuslinie 921
die höchste Fahrgastnachfrage mit über 8.000 beförderten Fahrgästen je
Werktag (Mo.-Fr.) aufweist. Darüber hinaus sind hohe Nachfragewerte auf
den Linien 906, 908 (hoher Schülerverkehrsanteil) und 924 zu
verzeichnen. Die Fahrgastzahlen ergeben die geringste Nachfrage hingegen
auf den Schnellbuslinien 40 und 42 sowie den Linien 941, 922 und 909.
=> 921 und 924 die Verbindungen von Rheinhausen Innenstadt nach Duisburg
Innenstadt, deshalb ist der SB42 auch kaum benutzt. Da dieser nicht
Innenstadt nah hält. Sollte man besser die Haltestelle am Krankenhaus
streichen oder die Linie nur noch Marktplatz Rheinhausen Duisburg
HBF pendeln lassen. Die Auslastung wäre sehr hoch.
Die 923 ist weniger beliebt, wegen der sehr hohen Stauanfälligkeit auf
dieser Strecke und da die Halte an den Kreuzpunkten mit U79 und 903
fehlen. Abbildung Abb. 4.7-8 untermauert dies.

Zur Verbindung nach Düsseldorf mit der U79 stellt sich mir die Frage, ob
hier nicht eine Schnellbahn denkbar wäre, die nicht mehr überall hält,
sonder nur an bestimmten Punkten für Pendler. Etwa HBF,
Karl-Jarres-Straße, Messe Düsseldorf, Düsseldorf HBF. Dies hätte den
Effekt, dass eine Übernachtung in Duisburg für Messebesucher noch
attraktiver wäre.

„Die Stadt Duisburg setzt bei der Neubeschaffung von Bussen
auf hohe Umweltstandards. Euro 5 und EEV Standard werden vorausgesetzt.“
=> Sind dies wirklich hohe Umweltstandards? Euro 5 sind Analyse UBA
Drecksschleudern wie der Dieselskandal belegt oder Arbeiten die Busse
mit AdBlue? Private Unternehmen setzten viel zu oft Uraltbusse ein, die
nicht mehr nach dem heutigen Umweltstandard aussehen.

Wird jetzt endlich die unsinnige Taktung 921,923,924 am Wochenende
tagsüber aufgehoben? Schlimmstenfalls wartet man hier derzeit Samstag
Nachmittag eine halbe Stunde oder sogar mehr, weil 923 und 924 nahezu
zeitgleich und 921 halbstündig fährt.

„In der Hauptverkehrszeit können aus Gründen der Wirtschaftlichkeit die
Vorgaben gemäß der Abbildung 5.2-4 für kurze Streckenabschnitte (maximal
10 Minuten Fahrzeit) überschritten werden.“
=> zu Stoßzeiten ist dies zwischen HBF und Rh-Innenstadt Standard die
Fahrtzeit liegt aber bei 20-30 Minuten.

„Umsteigevorgänge werden generell von den Fahrgästen, selbst wenn die
Anschlusswartezeiten und Umsteigewege kurz sind, als große Hürde für die
Nutzung des ÖPNV gesehen.“
=> Umstiege nerven vor allen Dingen. Ist die Zeit zu knapp, ist der
Anschluss wegen der nicht vorhersehbaren Verspätung weg und man wartet.
Ist die Zeit zu groß verschwendet man ebenfalls Zeit mit Warten, was
besonders im Winter wenig angenehm ist.
Jeder Umstieg ist einer zu viel, weshalb von Du-Innenstadt Ikea schlecht
angebunden ist, da ein Umstieg notwendig ist. Wo es geht laufe ich
persönlich lieber, als umzusteigen.

Ausstattung und Ausrüstung der Fahrzeuge stellt neben der
Angebotsqualität das wichtigste Definitionsmerkmal für die Qualität des
ÖPNV-Fahrbetriebs dar.
=> Fahrgäste mit Koffern werden hier nur unzureichend berücksichtigt.
Der Platz für Rollstühle und Kinderwagen steht dafür nicht immer zur
Verfügung. An deren Stelle blockiert man einen Sitzplatz oder Flucht und
Rettungswege.

Klimatisierung
=> Klimatisierung ist etwas ganz tolles, besonders wenn die Fenster
dabei offen sind. Sprich es bleibt nur Energieverschwendung.

Beinfreiheit
=> Bei der Ausstattung wird die Bein- und Fußfreiheit anscheinend nicht
berücksichtigt. Es gibt in Bussen teilweise Sitzplätze, die absolut
ungeeignet sind für Menschen mit langen Beinen. Auf einigen Plätzen kann
ich zum Beispiel nur sehr breitbeinig sitzen, wodurch ich dann 1,5
Plätze und den Gang ein Stück blockiere.

Durchsagen/Ankündigung
=> Wenn man irgendwo fremd ist sind solche Displays sehr hilfreich.
Dadurch ist einem der richtige Ausstieg möglich.
Teilweise fehlen die Displays und Durchsagen finden nicht statt oder
sind unverständlich. Hier muss besonders darauf geachtet werden.
Zudem lassen sich auch Sehenswürdigkeiten so ankündigen. Etwa Museen,
die nicht als Haltestelle benannt sind.

„Wichtigster Punkt beim Betrieb ist die Entsprechung des
ÖPNVLeistungsangebotes mit den Vorgaben des Fahrplans. Betriebszeiten,
Taktfolge und vorgesehene Umsteigemöglichkeiten müssen eingehalten
werden. Die Fahrten sind pünktlich zu erbringen. Als pünktlich wird eine
Verspätung bis maximal 3 Minuten sowie eine Verfrühung unter 1 Minute
gewertet.“
=> Falsch die Fahrgastrechteverordnung definiert Verspätung und damit
auch Pünktlichkeit anders. Der Bürger ebenfalls. Verfrühung geht gar nicht.
Viel wichtiger, als die Pünktlichkeit ist allerdings die Planbarkeit.
Etwa wenn mal wieder massive Verspätungen zustanden kommen, weil einer
Strecke wegen Unfall oder aus anderen Gründen gesperrt ist, dann muss
diese Information sofort zur Verfügung stehen. Sprich per App, sodass
man sich sofort informieren und ggf. auf eine andere Möglichkeit
umsteigen kann.
Nach Rheinhausen etwa nehme ich inzwischen lieber RB33, da ich so
schneller zuverlässiger ankomme, obwohl ich dann noch ein Stück laufen muss.
Wichtig sind nicht die Ausfälle, sondern die schnellstmögliche
Information darüber und über Alternativen!!!!
Auch hieran hapert es. So werden Veranstaltungen, wie Marathon oder auch
Abweichungen wegen Baustellen, viel zu kurzfristig angekündigt und
manchmal gibt es auch gar keine Aushänge. Besonders für Täglichpendler
gilt, dass je früher der Hinweis, desto mehr erreicht er. Dann niemand
schaut täglich an der Haltestelle nach neuen Informationen. Bei
Wartehäuschen sieht man dies vielleicht noch, aber solchen Drehaushängen
fällt dies kaum auf.

„Bei höherer Gewalt,
also durch eine nicht vom Verkehrsunternehmen beeinflussbare Verspätung
wie Streik, Sturm etc., kommt die Mobilitätsgarantie jedoch nicht zur
Geltung.“
=> Die Rechtsprechung zur Deutschen Bahn sagt eindeutig, dass Streik
keine höhere Gewalt ist. Streik ist das Resultat der Unfähigkeit zu
einer Einigung zu finden.

„In einem modernen Dienstleistungsunternehmen hat der Kunde Anspruch auf
Freundlichkeit und Kompetenz der Beschäftigten.“
=> Dazu zählt auch die Kenntnis aller Fahrkarten. Hatte hier schon Ärger
mit einem Fahrer, weil dieser wohl nicht aufgepasst hatte oder schlecht
ausgebildet wurde und die BC100 (Cityticket) nicht kannte.

„Abb. 5.3-6: Linienspezifische Auslastungsgrade (Bezogen auf die
Sitzplätze = hohe Beförderungsqualität)“
=> Die Abbildung stimmt nicht! Um 4 Uhr fährt keine 921 in Rheinhausen,
dies ist erst ab 5 der Fall und der Bus keinesfalls so stark
ausgelastet. Da fährt nur eine 923 und die ist nicht nur mit 6 %
ausgelastet, sondern ziemlich voll.
Zwischen 7 und 8 steht man in den Bussen, wie dort auf so eine geringe
Auslastung gekommen wird ist nicht nachvollziehbar. Nicht ohne Grund
gibt es zahlreiche zusätzliche Verbindungen.

· Stärkung straßenbahnwürdiger Korridore Rheinhausen-Zentrum und
Homberg-Ruhrort („Sprung über den Rhein“)
=> Ein Schnellbus im 10 Minutentakt (Rh-MarktHBF) zur
Hauptverkehrszeit mit wenigen halten wäre ideal, ansonsten
halbstündlicher Takt. Da können auch Fahrten der Linie 921/924/923
eingespart werden, weil die wesentlichen Fahrwege anderweitig angedient
werden. In Bonn etwa wird ein SB, zu meiner Arbeit nur Morgens und
Nachmittags angeboten und auch nur an Schultagen. Also genau dort, wo
die stärkste Belastung ist.

„Für den S-Bahn-Verkehr ist Duisburg insofern von großer Bedeutung, dass
das Duisburger Zentrum im SBahn-Verkehr der Linie S1 Brechpunkt in der
Fahrzeugfolge zwischen einem 20-Minuten-Takt entlang der Rheinschiene
und einem 30-Minuten-Takt nach Osten in Richtung Ruhrgebiet ist.“
=> Stimmt nicht, tagsüber fährt die S1 von Dortmund bis Hilden im 20
Minutentakt. Was aber im Vergleich mit Berlin viel zu selten ist.
Insbesondere die Verbindung zu kleinere Haltestellen ist die S-Bahn von
Vorteil, da kein Umstieg notwendig ist.

Die geplante Erweiterung der Linie 924 auf 15 Minutentakt macht keinen
Sinn, da dieser auf der Hauptstrecke abwechselnd mit der Linie 923
verkehrt. Die Haltestelle Uni zu streichen ist nicht sinnvoll, da so
Studenten von Rheinhausen, von der Uni abgeschnitten werden und
Rheinhausen als günstiger Wohnraum entfällt. Sinnvoller wäre hier eine
Linienführung über Düsseldorfer Straße zur Uni.
Anstelle der Linie 924 15 Stündig ist die bereits zuvor erwähnte SB42
mit Halt in Rh-Innenstadt und ggf. Uni. Reisende wollen schnell von A
nach B und nicht Stunden im Bus verbringen. Das Angebot wird nicht
besser. Je schneller die Verbindung, desto mehr fahren auch damit. Die
Zentralpunkte aller Bezirke sollten, soweit nicht über Schnellbahnen,
über SB angebunden werden.

Die Linie West 3 ist sinnfrei. Von Winkelhausen bis Kaldenhausen ist ein
riesiger Umweg, den so wahrscheinlich keiner fahren wird, da man
vermutlich sogar zu Fuß schneller ist.

„Sie müssen, um in Anspruch genommen werden zu können, von den
Fahrgästen telefonisch vor der gewünschten Fahrt bestellt werden“
=> Nette Idee, aber viel zu umständlich für die Praxis. Entweder
Bestellung über den Fahrer oder per App müssen ebenfalls notwendig sein.
Hier wäre aber erst einmal ein Versuchsverkehr nötig.

Auch die 937 stellt eine Verbindung von Rheinhausen nach Neudorf dar.
Wichtig für die Immobilienwirtschaft im Duisburger West, um Studenten zu
gewinnen ist eine gute Anbindung an die Uni. Ersatz durch SB42 und damit
sogar Erhöhung der Attraktivität. Zugleich Entlastung Immobilienmarkt
Neudorf.

Abb. 6.3-14: Prognostizierte Nachfrageauswirkungen des Maßnahmenkonzepts
=> Mit welcher Methode fand diese Prognose statt? Die Zahlen wirken
nicht seriös, eher wie Pi mal Daumen. Durch den Wegfall bestimmter
Verbindung ist eher von einem Minus auszugehen.

Rheinhausen Markt (Verknüpfung Bus und Bus; multimodale Verknüpfung)
=> Welche multimodale Verknüpfung soll dies sein? Hier geht nur Auto
Bus, aber den Umstieg wird m.E. bei den derzeitigen Fahrzeiten zum HBF
niemand annehmen. Da werden etliche sogar eher Kosten für einen
Parkplatz in Kauf nehmen. Auch Fahrrad bietet sich nicht an. Die
vorhandenen Fahrradständer werden nur an Markttagen in größerem Umfang
genutzt. Fahrrad ist nun einmal flexibler und wenn wirklich genutzt
werden hier eher Rheinhausen Ost bzw. Rheinhausen angefahren und das
Fahrrad mitgenommen oder abgestellt. Von Rheinhausen Markt bis Du HBF
ist man mit dem Fahrrad unter optimalen Bedingungen fast genauso schnell
wie der Bus. Wenn mal wieder Stau ist sogar deutlich schneller.
Wenn man erst einmal Rheinhausen Markt ist macht der Umstieg nur noch
wenig Sinn. Schnellere Verbindungen mit weniger Haltestellen machen auch
hier die Verbindungen attraktiver.
Eine E-Ladestation in Rheinhausen am Markt wäre sicherlich etwas gutes.
Diese müsste aber auch entsprechenden Vandalismusschutz haben.

Abb. 6.7-1: Barrierefreie Haltestellen in Duisburg nach Stadtbezirk (Anzahl)
=> Welche Barrieren werden hier Berücksichtigt? Nur körperliche oder
auch geistige? Die Station HBF etwa ist ziemlich konfus und
unübersichtlich, was es bei eingeschränkter kognitiver Leistung
erschwert sich zu orientieren. Dies kann auch den Normalbürger, der
selten pendelt unter Anschlussstress treffen.

„Die neue Linie würde über die Lotharstraße beginnend an der momentanen
Haltestelle Universität der Buslinien 924 und 933 zur Mülheimer Str.
führen.“
=> Umstiege sind immer eine schlechte Idee. Auch hier macht der SB42 als
Schnellbus zur Uni mehr Sinn. HBF nächster Halt Uni. So wäre
Kaldenhausen bis Uni deutlich unter einer Stunde realisierbar. Was den
Wohnraum im Westen für Studenten aufwertet und auch für zahlreiche
Pendler enorme Vorteile bringt.

7.2.2 Straßen- und Stadtbahnnetz 2030+ („Sprung über den Rhein“)
=> Die Brücke der Solidarität ist bereits jetzt zu eng. Wenn würde es
Sinn machen ab HBF bis hinter Rheinbrücke die Eisenbahnschienen zu
nutzen. Durch Stau auf der Brücke der Solidariät wird auch eine
Straßenbahn ausgebaut. Außerdem ist es auch hier nur eine Frage der
Zeit, bis die Brücke neu gebaut werden muss. Bei der täglichen
LKW-Belastung. Außerdem ist die dreispurige Streckenführung eher
hinderlich für Schienen.
Wurde bei der Straßenbahnplanung überhaupt der der Lärmaktionsplan
beachtet? Schienenverkehr, auch Straßenbahn macht durchaus Lärm.
Außerdem lassen die derzeitigen Probleme im Straßenbahnverkehr daran
Zweifeln, dass hier wirklich die notwendige enge Taktung und
Schnelligkeit erreicht werden kann, die auch bereits heute notwendig und
nicht gegeben ist.
Die Fantasie einer Straßenbahnlinie wurde auch vor 10 oder mehr Jahren
gesponnen. Besser sind Lösungen, die auch heute bereits funktionieren.
Ein pragmatischer Ansatz dient den Menschen mehr, denn diesen können sie
dann auch heute bereits nutzen.

„Linie SB42
Die Schnellbuslinie SB42 wird eingestellt bzw. das heutige Angebot in
das neue Liniennetz integriert. Die charakteristischen Merkmale einer
Schnellbusverbindung sind bei Linie SB42, im Gegensatz zur
Schnellbuslinie SB40, in geringerem Maße vorhanden. Angesichts der
straßenräumlichen linksrheinischen Situation besitzt der Schnellbus
keine nennenswerten Reisevorteile gegenüber einer regulären
Busverbindung wie der Linie 924.
Da die Schnellbuslinie SB42 keine Erschließungsfunktion übernimmt und
die Fahrgastnachfrage gering ist, kann die Einstellung durch Linie 924,
deren Angebot in der Hauptverkehrszeit auf einen 15-Minutentakt erhöht
wird, kompensiert werden.“
=> Natürlich gibt es hier erheblich Vorteile, die auch völlig zum Zuge
kämen, wenn es einen Halt Rh-Markt gäbe. Vorstellbar wäre hier eine
Routenführung über Markt unter Wegfall der Halts am Johanniter Krankenhaus.
Der enorme Vorteil eines SB ist die kürzere Reisezeit (10 Minuten Du HBF
Rh-Markt anstatt 20-30 da weniger Halte) zu
Hauptverknüpfungspunkten, dies sind Argumente für Nutzer.
Die straßenräumliche Situation muss ohnehin durch das Planungsamt
endlich gesamtstädtisch geplant und verbessert werden.

„Linie 923
Buslinie 923 wird eingestellt bzw. in das neue Liniennetz integriert.
Die Linie wird durch das neue Linienangebot in Duisburg West und die
zentrale Ringlinie Mitte 1 ersetzt. Der Wegfall der Verbindung
Rheinhausen-Zentrum über die Brücke der Solidarität wird durch die
Taktverdichtung der Linien 924 kompensiert.“
=> klingt nach besserer Anbindung. Wobei auch hier gesagt werden muss,
dass ein Schnellbus noch besser wäre. Es kann natürlich auch Nutzende
geben, welche über die Einstellung sehr unglücklich sind, weil sie
zukünftig Umsteigen müssen.

Ist eigentlich eine direkte Anbindung Du-HBF an Niederrheintherme
geplant? Bisher kommt man dort nicht gut hin. Gleiches gilt für Ikea.
Ringlinien sind zwar gut, aber bestimmte Stellen müssen gut und ohne
Umstiege erreichbar sein, um auch für Besucher von außerhalb attraktiv
zu sein. Wenn wir zu Ikea wollen, dann fahren wir meist nach Essen, weil
dieses nur einen Umstieg bedeutet von Du-HBF und man sogar noch andere
Einkaufsmöglichkeiten hat. So entzieht sich Duisburg selbst Kaufkraft.

An vielen Stellen fällt auf, dass Kenntnisse der Verkehrssituation nicht
bekannt sind und nicht berücksichtigt wurden. Auch reale Erfahrung mit
der Nutzung von ÖPNV in Duisburg scheint nicht vorhanden zu sein. Die
Erfahrungen von Nutzer scheinen nicht eingeflossen zu sein. Eine
Beurteilung nach Aktenlage ohne eine Einbindung der Betroffenen führt
nach anerkannten Experten in wenigen Fällen zur Erhöhung der Akzeptanz.
Viel zu Häufig ist das Gegenteil der Fall. => Dann nehm ich halt lieber
das Auto.

Bürgerticket, was insbesondere den zahlreichen Arbeitslosen zugute käme,
aber zugleich auch Motivation zu einer vermehrten ÖPNV-Nutzung brächte
fehlt.

Es wenig erstaunlich, dass sich meine Erfahrung mit der Analyse zu einem
signifikanten Teil deckt. Die Schlussfolgerungen gehen allerdings
mitunter in die falsche Richtung. Auch scheint kaum die Erfahrung
anderen Städte mit eingeflossen zu sein.

Warum werden nicht auch Haltestellen gestrichen? Etwa die Haltestelle
Hochfeld Brückenkopf wird quasi nie angedient.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Tradition

Tradition ist nur gut, solange sie nicht zum Dogma wird.

Ulrich Scharfenort (15.08.2018)

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Agrarindustrielle Jammern – #Agrarwende #Gülle #Billigfleisch #Krebs #Umweltkosten

Bauern oder Agrarindustrielle, wie ich diese gerne nennen Jammern häufig und ausgiebig, wenn es um Klima- und Umweltschutz geht. Kein Wunder, dass die Agrarindustrie bisher nicht richtig am Emissionshandel beteiligt wird, obwohl viel Lachgas und Methan emittiert wird.

Gülle auf dem Acker zu verklappen ist weder Klimaschutz noch bedarfsgerechte Düngung. Besonders wenn es sich um Importgülle aus den Niederlanden handelt.

Es geht der Agrarindustrie einzig und allein um eine kostengünstige Entsorgung von Abfällen aus der Tierproduktion. Ich sehe allerdings nicht ein, warum ich für das Billigfleisch anderer hohe
Trinkwasserkosten zahlen soll. Zudem sind Nitrat bzw. Nitrit krebserregend. Also selbst niedrige Dosen potentiell tödlich.

Hört also endlich auf zu Jammern und wälzt eure Kosten nicht auf die Allgemeinheit ab, sondern inkludiert die Kosten in Lebensmittelpreise. Umweltkosten sollten im Supermarkt immer mit drin sein, denn zeigt sich schnell, was wirklich günstig ist und was teures Billigprodukt ist.

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Venator emittiert fast 14 Tonnen krebserregenden titandioxidhaltigen Staub jährlich – #Venator #Feinstaub #Titandioxid #Duisburg #BISaubereLufteV

Schon länger bin ich an dem Themen Staub, Braunkohle und Venator dran. Titandioxid habe ich bereits mehrfach thematisiert. U.a. auch hier. Nur Wenigen scheint bekannt zu sein, dass zumindest Titandioxidstaub als krebserregend eingestuft wird.

Deshalb wollte ich mal in Erfahrung bringen, wie viel Venator als ein großer Produzent in Duisburg ausstößt. Von der Bezirksregierung Düsseldorf bekam ich folgende Auskunft:

…zu Ihrer Anfrage vom 20.09.2019 leite ich Ihnen die Angaben aus der letzten Emissionserklärung für das Jahr 2016 weiter. Da es seither keine emissionsrelevanten Änderungen in der Titandioxidanlage und der Schüttgutumschlaganlage gab, sind diese Werte auch weiterhin maßgebend.

Im Jahr 2016 wurden rund 13.900 kg titandioxidhaltige Stäube emittiert.

Die Anlage fällt unter die Verordnung zur Begrenzung von Emissionen aus der Titandioxid-Industrie (25. BImSchV). Gemäß dieser Verordnung sind entgegen der allgemeinen Anforderung zur Emissionsbegrenzung der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA-Luft) bis zu 30 mg/m³ Staub im Abgas zulässig.
Sämtliche relevante Staubquellen sind mit entsprechenden Staubfiltern ausgerüstet, um den Grenzwert sicher einzuhalten. Emissionsmessberichte von externen Messinstituten werden mir regelmäßig vorgelegt.
Die Halden der Schüttgutumschlaganlage werden durch festinstallierte Beregnungsanlagen befeuchtet um eine Staubentwicklung zu vermeiden.
Die Titandioxidprodukte werden grundsätzlich in geschlossener Bauweise gelagert.

Wie viel Titandioxidstaub vom Werk freigesetzt wird müsst man vermutlich der Analyse entnehmen. Und natürlich spielt auch die Größe eine Rolle. Eine Tonne Ultrafeinstaub ist gefährlicher, als zwei Tonnen Feinstaub. Ohnehin ist das Gewicht nicht die relevante Größe sondern die Partikelzahl und -verteilung.

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Einkaufaktuell durch Deutsche Post in Hauseingänge geschmissen – #Plastikpost #Werbemüll #Werbung #machsrein

Schon länger gehe ich gegen Werbevermüllung im Briefkasten vor, allerdings kann ich das natürlich nur auf dem Rechtsweg für mein Eigentum durchführen. Da ich bereits vor geraumer Zeit eine Unterlassungserklärung von der Post bekam, muss ich mich nicht, wie hier bei der Aktion Plastikpost abbestellen, mit der Post rumärgern.

Sollte man zumindest annehmen, den letztens sah ich folgendes:

Dabei gilt doch ziemlich klar, dass wenn kein Briefkasten vorhanden ist mit Sicherheit keine Werbung erwünscht ist. Ich schrieb deshalb mal der Post um zu sehen, wie diese reagieren. Die Reaktion dauerte gar nicht so lange, war aber ziemlich desaströs.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Sie haben sich die Mühe gemacht, uns Ihre Erfahrungen mit unserem Service zu schildern. Dafür danken wir Ihnen.

Es tut uns leid, dass Sie mit der Zustellung von Einkaufaktuell nicht zufrieden sind.

Natürlich haben wir uns sofort um Ihr Anliegen gekümmert und die Kollegen vor Ort informiert. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Zustellung künftig wieder Ihren Erwartungen entspricht.

Haben Sie noch Fragen, dann melden Sie sich einfach. Wir sind gerne für Sie da.

Hier noch ein wichtiger Hinweis:
Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail. Sie erreichen uns am besten über unsere Kundenservice-Seiten:

Kundenservice Deutsche Post: http://www.deutschepost.de/meinkundenservice
Kundenservice DHL Paket: http://www.dhl.de/meinkundenservice

Sind Sie mit unserer Antwort zufrieden? Bitte bewerten Sie unseren Kundenservice hier .

Beste Grüße

Und die Antwort natürlich von einer Noreplyadresse, damit man auch ja nicht sofort antworten kann.

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#REWE unverantwortlich – #Müll #Machsrein #ToGo

Vor einiger Zeit schrieb ich REWE, wegen deren Mitnahmewegwerfprodukten, hier nun die Antwort:

Die Convenience-Produkte der Eigenmarke REWE to go sind Speisen für die Versorgung von Menschen, die unterwegs sind, sich zeitsparend abwechslungsreich ernähren oder sich an Orten verpflegen wollen, wo sie keine Möglichkeit der frischen Zubereitung haben. In der verzehrfertigen Form liegt der Mehrwert des Produktes, der aufgrund der damit verbundenen Kosten auch Bestandteil des Preises sein muss. Aufgrund veränderter Arbeits-, Freizeit- und Konsumgewohnheiten sowie der Zunahme von Einpersonenhaushalten steigt die Nachfrage nach Convenience-Produkten Jahr für Jahr stetig. Sie sind somit ein elementarer Baustein von Vollsortimentsmärkten, so wie sie REWE betreibt.

Selbstverständlich ist es nicht in unserem Sinne, dass diese Produkte anstatt im Mülleimer, auf der Straße landen, allerdings liegt dies nicht in unserem Ermessen.

Ich finde es beschämend, wie hier ein Unternehmen jegliche Verantwortung von sich weist. Wer zur Vermüllung beiträgt, obwohl auch Pfandsystems denkbar wären, ist klimaschädlich.

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Duisburger Autor: Devon Wolters – #Duisburg #Literatur #Kunst

Wolters, Devon; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
* Nabelschnur
* Ein gutes Leben
* Restmensch
* Endpunkt
* Schwarzes Loch
* Blaue Tulpen

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Menschenrecht vor Bergrecht – #Dorfbleibt #AlleGegenRWE #Nazirecht #hambibleibt #Braunkohle

Das heutige Bergrecht stammt noch aus der Nazizeit und ist demnach ist Bergrecht auch Nazirecht. Entsprechend kommen natürlich die Menschenrechte zu kurz und mit dem Grundgesetz vereinbar ist es auch nicht. Die Grundrechte sind in Hinblick auf Klimaschutz eindeutig. Der Klimaschutz geht allein schon deshalb vor, weil ohne Klimaschutz die Lebensgrundlagen fehlen und damit das Grundgesetz obsolet wird.

Obwohl die Pressemitteilung nun schon etwas älter ist, veröffentliche ich diese dennoch. Einfach schon deswegen, um die Sache in Erinnerung zu halten, dass RWE es mit Klimaschutz und Menschenrechten reichlich egal ist, solange die Kasse klingelt. Die Begriffe Heimatschänder und Klimaschänder kommen mir da in den Sinn.

Pressemitteilung von „Menschenrecht vor Bergrecht“

„Wir bleiben!“ – Tagebaubetroffene werden ihr Zuhause nicht freiwillig verlassen

Düsseldorf, 30.09.2019. Eine Solidargemeinschaft von Anwohnenden des Tagebaus Garzweiler II kündigte heute juristischen Widerstand gegen die von RWE geplante Zerstörung von Keyenberg und weiteren Dörfern im Randbereich des Tagebaus Garzweiler II an.

Dazu richtet sie sich an die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, die Bezirksregierung Arnsberg und den Kohlekonzern RWE Power AG selbst. Die Solidargemeinschaft fordert von ihnen die Klarstellung, dass in Zeiten des beschlossenen Kohleausstiegs und der Klimakrise keine Dörfer mehr für den Kohleabbau zerstört werden dürfen. Notfalls, so die Anwohnergemeinschaft, würden sie dafür auch vor Gericht ziehen, um einen rechtlichen Präzedenzfall zu schaffen.

„Nach einer so langen Zeit der Unsicherheit wollen die Anwohnenden endlich rechtliche Klarheit. Aber auch die Öffentlichkeit soll wissen, was heute noch im Namen der Kohle passiert,“ sagt Birgit Cichy aus Wanlo. Nach Plänen von RWE sollen die Dörfer Keyenberg, Kuckum, Berverath, Ober- und Unterwestrich sowie die Holzweiler Höfe noch für den Braunkohletagebau Garzweiler II abgerissen werden. Nach Ansicht der Anwohnenden kann in Zeiten des Klimawandels das Interesse von RWE am Abbau der klimaschädlichen Braunkohle nicht mehr ihre eigenen Rechte überwiegen. Die Forderung der Gruppe lautet daher: Menschenrecht vor Bergrecht! Die Gruppe wählt die für sie derzeit einzige Möglichkeit, ihrer Position auch rechtlich Nachdruck zu verleihen, indem sie an RWE herantreten.

„Das eigene Wohnhaus und den Heimatort aufgeben zu müssen, ist ein gravierender Eingriff in die Grundrechte der Menschen. Dass dies in Zeiten des Klimawandels und Kohleausstiegs für den Abbau klimaschädlicher Braunkohle von diesen verlangt wird, ist absolut nicht mehr zeitgemäß und aus unserer Sicht sogar verfassungswidrig“, sagt Rechtsanwalt Dirk Teßmer, der die Anwohnenden juristisch vertritt. Sollten RWE und die Landesregierung nicht einlenken, bleibt der Gemeinschaft nur noch, von den Behörden und nötigenfalls den Gerichten klären zu lassen, ob die Zerstörung von Dörfern am Rand des Tagebaufelds Garzweiler II unter diesen Umständen überhaupt noch recht- und verfassungsgemäß ist. Anhand eines unmittelbar an der Dorfgrenze von Keyenberg gelegenen Grundstücks kann und soll dann richtungsweisend auch mit Blick auf die dahinterliegenden Dörfer und Höfe entschieden werden, ob deren Einwohnenden noch für den Braunkohleabbau enteignet werden dürfen.

„Es ist doch absurd, dass wir in Zeiten der Klimakrise und des Kohleausstiegs noch fürchten müssen, unser Zuhause an die Kohle zu verlieren. Wir lieben unser Zuhause, hier lachen, weinen, und arbeiten wir, hier leben wir. Und deswegen sagen wir: Wir bleiben!“, so Britta Kox aus Berverath. Auf Unterstützung der Landesregierung NRW warten die tagebaubetroffenen Anwohnenden bislang vergeblich. Mit dem heutigen Tag nehmen sie das Heft des Handelns nun selbst in die Hand. Die Solidargemeinschaft fordert die Landesregierung in ihrem Brief auf, ihre Dörfer zu erhalten und das Anliegen der Anwohnenden anzuerkennen, nicht gegen ihren Willen ihr Zuhause verlassen zu müssen.

„Von uns aus haben wir gar kein Interesse daran, unbedingt den aufreibenden rechtlichen Weg gehen zu müssen und hoffen daher auf eine Einsicht bei der Landesregierung und RWE“, sagt Marita Dresen aus Kuckum. „Der Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft und die Überzeugung, dass wir dies nicht nur für uns, sondern auch für das Klima und damit für alle tun, geben mir und meiner Familie aber die Kraft, uns gegen RWE notfalls auch rechtlich zur Wehr zu setzen.“

Die Gemeinschaft „Menschenrecht vor Bergrecht

In diesem Sinne werde ich mich auch weiter einsetzen, was ich von mir aus tun kann, um RWE die Braunkohle unattraktiv zu machen.

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Duisburger Kunstschaffende: Christel Klarhöfer – #Duisburg #Kunst

Klarhöfer, Christel; Malerei; Seite; Wikipedia; Artikel 1,

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#Duisburg: Alleen melden! – #Beteiligung #Baumschutz #SägeParteiDuisburg #Cohleunion

Ich habe inzwischen die Rückmeldung bekommen, dass die von mir gemeldeten Alleen wahrscheinlich eingetragen werden. Dass heißt das auch diese zukünftig unter Schutz stehen werden.

Es liegt nun an uns, der Bevölkerung, weitere Alleen zu melden, um möglichst alle Alleen in Duisburg zu erfassen und vor allen Dingen damit auch als Alleen zu schützen.

Diese Alleen müssen nach meiner Auffassung damit auch im Alleenschutzkonzept berücksichtigt werden. Da sie erst neu gemeldet wurden können sie im aktuellen Entwurf natürlich noch nicht enthalten sein.

Aber um hier zu helfen, damit wirklich alle schönen Alleebäume geschützt werden, müssen wir vor der eigenen Tür schauen, ob es sich um eine Allee handelt. Wer also den Verdacht hat, dass eine Allee im Umfeld vorhanden ist, der sollte diese unbedingt nach der Anleitung hier melden. Dies ist dann ein Beitrag zum Baumschutz, den unsere Kommunalregierung ja bedauerlicherweise vernachlässigt.

Aber natürlich gilt das auch für andere Städte und auch ländliche Regionen. Dies ist also auch eine Form von Öffentlichkeitsbeteiligung. Und auch eine, welche die Stadt Duisburg nicht einfach zu den Akten legen kann.

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Duisburger Kunstschaffende: Ralf Köppen, Martin Schmitz und Ingrid Handzlik – #Duisburg #Kunst

Handzlik, Ingrid; Gestaltend; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,

Köppen, Ralf; Gestaltend, Seite; Wikipedia; Artikel 1,

Schmitz, Martin; Gestaltend; Seite; Wikipedia; Artikel 1,

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Liebt Edeka keine Pflanzen? – #SägeParteiDuisburg #Ehdreckda #Baumschutz #Duisburg

Edeka behauptet in der Werbung ja immer Lebensmittel zu lieben.
Zumindest der Edeka in Rheinhausen hat nichts für Baumschutz übrigen.

Für das Marktforum, mit der einen Filiale, wurde bekanntlich viele Platanen gerodet und eine schöne grüne Wiese vernichtet. Schon damals gab es Proteste.

Vor einigen Zeit schoss ich das Foto an dem Edeka an der Asterlager Straße.

Etliche der Pflanzen in den Blumenkübel waren verdorrt. Ein echt trauriges Bild, was sich da bietet, passt aber in meinen Augen zum Gesamtimage dieses Ladens. Investiert scheinbar lieber in u.U. illegale Videoüberwachung bei Edeka, als in ein paar Cent zum Gießen. Aber das Engagement der Beschäftigten dort dürfte auch nicht sonderlich groß sein.

Auf den Parkflächen fehlen auch Bäume, obwohl das diese riesigen antiökologischen Flächen sicherlich aufwerten würde.

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Duisburger Kunstschaffende: Peter Lindbergh – #Duisburg #Kunst

Lindbergh, Peter; Fotografie; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3,

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Wirtschaftsbetriebe Duisburg – Schlechtes Vorbild – #Pranger #WBD #Duisburg

Eigentlich haben die Wirtschaftsbetriebe eine Vorbildfunktion, allerdings wurden diese, dieser mal wieder nicht gerecht.

In der Bushaltestelle gibt es bekanntlich ein Halteverbot. Hier sieht man ein Fahrzeug, was dort hält. Wenn man den Mann rechts in der Schutzweste betrachtet, wurde geparkt um zu Frühstücken.

Mal abgesehen davon, dass eine Bushaltestelle kein Parkplatz ist, erwarte ich von kommunalen Firmen wie den WBD eine vorbildliche Haltung und nicht Anstiftung an andere. Frei nach dem Motto, wenn die das machen, darf ich das auch.

Natürlich wurde das Fehlverhalten angezeigt.

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#Duisburg: Radwege Biggest Fails – #ADFC #Pranger

Wer kommt eigentlich auf die Idee, dass dies eine zulässige Einrichtung einer Baustelle sein könnte?

Durch die Einrichtung müssen Autofahrende auf den schraffierten Bereich fahren. Was Radfahrende angeht, so sagt dass Schild, dass dieses auf dem Radweg fahren müssen, während die Baustelle diese verhindert.

Auf dem Gehweg darf man natürlich nicht fahren.

Das über den Gehweg laufende Hindernis dürfte Menschen im Rollstuhl dazu ein weiteres Problem sein.

Und ist auch nicht die erste Baustelle, die so miserabel gestaltet wird. Scheint in Duisburg üblich zu sein sein, keine Rücksicht auf den Radverkehr zu nehmen.

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#Duisburg: Unvollständige Asbestsanierung der Weißen Riesen – #Asbest #Krebs

Bekanntlich wurde einer der Weißen Riesen gesprengt. Es wurde behauptet, dass vorher eine Asbestsanierung stattgefunden hätte. Aufgrund von Bildern aus den Medien war ich mir aber sicher, dass die Sanierung nicht vollständig war.

Deshalb habe ich mir den Bericht zum Asbestmonitoring angefordert. Bei der Auswertung stellte ich fest, dass scheinbar Asbest in Fliesenklebern nicht berücksichtigt wurde.

Folglich stimmt die Behauptung, dass das Gebäude asbestfrei wäre nicht. Vielmehr wurden bei der Sprengung wahrscheinlich ausreichend Asbest freigesetzt um etliche weitere Asbesttote bzw. Krebsopfer zu verursachen. Die „Inkubationszeit“ von der Exposition, bis zum Ausbruch bzw. bis der Krebs spürbar wird, beträgt 20-40 Jahre.

Die Firma behauptete als Antwort auf eine Nachfrage, dass auch der Asbest aus dem Fliesenkleber fachgerecht saniert worden wäre, was man aber jetzt nicht mehr feststellen kann. Seltsam ist dann nur, dass dieses Thema nicht im Bericht war.

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#INSM: Von den Armen nehmen, den Reichen geben? – #Klimaschutz #Propaganda #Lobbykratie

Wenn ich diesen Artikel so lesen, dann erklärt sich einiges.

Habe bereits vorher nichts Gutes über INSM, was nicht etwa eine neue Spielart von SM ist, sondern für Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft steht. Nach dem Artikel handelt es um eine Propagandaabteilung der Wirtschaft, welche uns massiv manipuliert. Klingt leider ziemlich plausibel.

Man denke nur das daran, dass es noch immer keine Kerosinsteuer gibt und auch RWE noch immer Braunkohle geschenkt bekommt.

Wenn ich das richtig verstehe, geht es INSM darum von den Armen zu nehmen und es den Reichen zu geben. Sprich es handelt sich folglich um Ausbeutung, die zugleich noch klimaschädlich ist. Also etwa das Einreden, dass das EEG zugunsten von Großkonzernen geändert werden muss, was uns viel Geld kostet.

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Unterlassungsklage gegen RWE? – #Veredelung #allegegenrwe #hambibleibt #alledörferbleiben

Angeblich würde auch aus dem Tagebau Garzweiler Veredelung betrieben, hieß es in einem Artikel. Dies wirft bei mir die Frage auf, wenn Veredelung nicht dem Allgemeinwohl dient, dann müsste man hier auf Unterlassung klagen können.

Veredelung macht mengenmäßig etwa 10 % aus, mit steigender Tendenz. Produkte sind u.a. Braunkohlebriketts für Grill und Kamin, Herdofenkoks (Aktivkohle) und Braunkohlestaub. Wenn allerdings ohne Veredelung deutlich weniger Braunkohle abgebaut werden muss, können mehr Dörfer und wertvolle Ackerflächen bestehen bleiben. Folglich müsste insbesondere nur knapp betroffene auf Unterlassung klagen können. Das heißt eine Klage nicht nach Bergrecht, sondern nach BGB etwas zu unterlassen, wegen Besitzstörung.

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#Venator und die Braunkohle – #hambibleibt #endcoal #BISaubereLufteV #Titandioxid #Krebs

Inzwischen berichten auch die Zeitungen über das Braunkohlekraftwerk von Venator. Zuvor wurde bereits auf der Demo am 20.09.2019 über die Vernichtung des Hambacher Forst in Duisburg informiert.

In dem Artikel gibt Venator damit an, dass sie die in der Vergangenheit etwas gegen Dünnsäureverklappung getan hätten. Das stimmt natürlich schon, allerdings erst nach Protesten durch Greenpeace, welche m.W. sogar die Rohre in den Rhein verstopften. Das heißt auch heute braucht es weiterhin Druck.

Aber ohnehin steht das Werk auf der Kippe, es sollen zwar erst einmal nur 180 Beschäftigte entlassen werden, am Horizont braut sich aber bereits einiges zusammen. Neben den verschärften Werten für Quecksilber aus Kohlekraftwerken (Richtlinie 2010/75/EU) wird es demnächst auch bei Titandioxid Probleme geben. In Staubform gilt dieses nämlich als krebserregend und gerade Titantioxidstaub wird ja in Homberg produziert. Ob das die Nachbarn wissen? Wegen der Titandioxidstaubemission recherchiere ich derzeit noch. Die Stadt Duisburg scheint hier nichts zu wissen.

Natürlich wird behauptet, dass es nur das wäre, was vom Band fällt. Natürlich wird der Hambacher Forst nicht alleine für Venator abgeholzt, Venator trägt aber dazu bei, dass der Wald abgeholzt wurde. Der verwendete Braunkohlestaub ist ein sogenanntes „Veredelungsprodukt“, ohne diese Veredelungsprodukte wäre der Braunkohlabbau deutlich unrentabler und würde schnell vollständig eingestellt. Venator trägt so oder so eine Mitverantwortung für die Abholzung des Hambacher Waldes.

Die vielen kleinen Braunkohlekraftwerke machen zusammen auch ziemlich viel Dreck. Mehr als ein Großes. Unerwähnt bleibt auch der erhebliche Ausstoß des Nevengiftes Quecksilber.

Meine Vorstellung wäre ja, dass Venator die ersten sind, welche ihre Prozesswärme aus Tiefengeothermie beziehen.

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#Duisburg: Ratsleute bekommen iPad – #smartcity #Datenschutz

1.691,35 EUR kostet es pro Gerät für die Ratsleute und die in den Bezirksvertretungen sitzenden iPads zu beschaffen. Veröffentlicht wurde dies mit Drucksache 19/0646.

Dies soll Papier einsparen, was ja zu begrüßen wäre, allerdings frage ich mich, ob da wirklich alle mitgenommen werden. Und natürlich wie das mit dem Datenschutz aussieht. Denn wenn die Stadt Duisburg die Dinger beschafft, dann haben zumindest diese Zugriffe auf vertrauliche Dinge. Ebenfalls hat der amerikanische Geheimdienst Zugriff. Auch auf Notizen.

Das mag erst einmal nicht so schlimm klingen, allerdings könnte auf diesem Weg Wirtschaftsspionage betrieben werden.

Mit mal gespannt wie viele kaputtgehen, weil damit gebadet wurde.

Wer bezahlt eigentlich die laufenden Kosten?

Wobei sich auch die Frage stellt, warum es gerade iPads sein müssen. Es gibt ja auch genug andere Produkte.

Wie das geregelt werden soll, wenn das iPad geklaut wird, wäre auch nicht uninteressant. Schließlich müssten dann entweder die Ratsleute haften oder die Stadt. Ob da nicht jemand auf die Idee kommt das iPad als geklaut zu melden?

Update:
Geklärt hat sich inzwischen, warum die Entscheidung auf Ipad fiel. Scheinbar sind die langlebiger und werden besser gewartet. Persönliche Erfahrungen mit Appleprodukten habe ich nicht.

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