#Garzweiler, warum lügt RWE? – #allgegenrwe #hambibleibt #endcoal #Heimatzerstörer #Klimaschänder

In einem Zeitungsartikel behauptet RWE, dass die Braunkohle aus dem Garzweilerloch der Veredelung dient. Dies ist nachweislich eine glatte Lüge. Im Zulassungsbescheid 2014 (Hambach) steht, dass nur das Hambachloch über ausreichende Qualität an Kohle für Veredelung verfügt. Außerdem dient Veredelung nicht dem Allgemeinwohl und demnach sind Enteignungen für diesen Zweck nicht zulässig. Urteil des VG Köln vom 25.10.2017 (Az.: 14 L 3477/17).

Wenn also ohne Veredelung die Kohle länger hält, dann ist die Veredelung im Sinne des Allgemeinwohls sofort einzustellen. Denn braucht man wirklich Grillbriketts aus Braunkohle? Und Kaminbriketts mit Quecksilber drin sind sicherlich auch nicht so gesund.

Was die Umsiedlungen angeht, so macht RWE hier erheblichen Druck. Nach dem was man hört, dürfte es sich um psychische Körperverletzung handeln. Und die „Entschädigung“ gibt nicht den wirklichen Wert wieder. Wenn man für ein großes Grundstück mit Weiden nur eine kleine Parzelle bekommt, werden Bauern arbeitslos. Tierhaltung wird unmöglich gemacht. Existenzen und Dorfgemeinschaften werden vernichtet. RWE ist definitiv ein Heimatzerstörer.

Meinen Leserbrief hat die NRZ nicht gedruckt, aber in der Ausgabe mit dem Artikel zu RWE war auch eine Anzeige von RWE.

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Lob von #RWE für Klimaschutzmaxibrief – #allegegenRWE #hambibleibt

Jüngst war ein kleiner Artikel über RWE, welche das Klimaschutzpaket lobt.

Wenn RWE etwas über den Klee lobt, was von Klimaschützenden kritisiert wird, ist dieser Klimaschutzmaxibrief keineswegs ausgewogen. Nachdem 2010 das EEG in eine Subventionsmaschine für die Industrie umgewandelt wurde, kommt wohl jetzt die nächste Belastung für die Bevölkerung.

Bin echt gespannt ob RWE irgendwann mal für Braunkohle bezahlen wird.

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#ALDI Süd und die emoji-Aktion – #Verbrauchertäuschung #Verbraucherschutz

Bei ALDI Süd gab es theoretisch bis gestern sogenannte Emojis, so kleine verschluckbare Figürchen, die an Smilies angelehnt sind. Als ich am 02.10.2019 zufällig mal über die notwendigen 15 Euro kam, hieß es, dass diese bereits aus wären. Am darauf folgenden Samstag war ich in einer anderen Filiale und dort wurde mir mitgeteilt, dass diese sogar welche an andere Filialen hätten schicken müssen.

Das kann ich nun gar nicht nachvollziehen. Wenn man eine Aktion durchführt, dann kalkuliert man im Vorfeld sauber, mit welcher Menge zu rechnen ist. Dass der Vorrat statt für 5 Wochen höchstens für 3,5 Wochen reichte kann in meinen Augen auch nicht dadurch behoben werden, dass man im Kleingedruckten einen Hinweis druckt, dass die Aktion nur solange der Vorrat reicht gilt. Das mag bei Aktionsware der Fall sein, wo nicht kalkuliert werden kann, wo groß der Andrang ist, aber bei einer solchen Aktion, wo es etwas gibt ab einem bestimmten Einkaufswert kann man dies sehr gut berechnen.

Zudem stand auf den Plakaten am Eingang nichts Erkennbares und die Hinweise hing auch gestern noch, obwohl die Aktion mangels Emojis bereits beendet war. Das Mindeste wäre es die Hinweisschilder zu entfernen und nicht bei Verbrauchenden einen falschen Eindruck zu erwecken.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Menschheit #ExtinctionRebellion

Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.

(Charles Darwin 1809-1882)

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Laschet labert noch mehr Unsinn – #Braunkohlemafia #NRWE #Bonzenpolitik #AlleGegenRWE #Hambibleibt

Ein Offener Brief an Armin Laschet bzgl. seiner Äußerungen in der heutigen NRZ.

Herr Laschet,

ich muss mich doch sehr wundern, was Sie nun schon wieder für Unsinn in der NRZ erzählen.

Wenn Sie sich auf die soziale Marktwirtschaft berufen, verstehen Sie wohl darunter einem Konzern noch Puderzucker in den Allerwertesten zu blasen. Beispielsweise RWE, bei dem Sie viele Millionen für einen Polizeieinsatz verschwendeten. Aber auch der Umstand, dass das Land NRW immer noch keine Förderabgabe erhebt und damit einem Konzern die Rohstoffe schenkt. Gleichzeitig wird die Bevölkerung mit allerlei Abgaben geschröpft. Etwa Straßenbaubeiträge, die nur ein Bruchteil dessen ausmachen, was RWE eigentlich zahlen müsste. Ebenso die Umverteilung von Geldern von unten nach oben über verschiedene andere Mechanismen.

In meinen Augen beschädigt ihr Verhalten die Demokratie nachhaltig, weil sie nicht für die Allgemeinheit agieren, sondern primär das Eigenwohl im Auge haben.

Dann drohen sie den Grünen und behaupten mal wieder, dass es denen nur um die Besserverdienenen ginge. Na immerhin geht es den Grünen um die Bevölkerung, und sei es nur in Teilen, anders als ihrer Landesregierung. Die macht Bonzenpolitik. Die vernichtet Heimat und Wohnraum. Die vernichtet Natur.

Und dann noch die Arbeitsplatzvernichtung durch den Windenergieerlass. Hier geht es doch primär um Gruppen, die sich optisch an Windrädern stören.

Sehr enttäuscht

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Make Duisburg Green Again – #DuBistRheinhausen #Steingarten #Duisburg #SägeParteiDuisburg

Statt immer nur über Steingärten zu jammern, welche die Stadt aufheizen, dachte ich mir etwas dagegen zu tun. Sprich eine eigentlich nicht genutzte Fläche vor dem Haus sollte von gefplasterter Fläche zu einem Beet umfunktioniert werden.

Vorher sah es so aus:

Im ersten Schritt wurden die Steine entfernt bzw. zur Begrenzung umfunktioniert und Kompost bzw. Pflanzenreste eingefüllt.

Dann wurden einige Pflanzen eingepflanzt.

Einige Zeit später sieht es so aus.

Natürlich müssen die gepflanzten Bodendecken noch ihre volle Wirkung entfalten. Ggf. muss noch mit Mulch nachgeholfen werden. Aber der Boden muss ja auch erst einmal Humus aufbauen, da darunter noch immer Steine sind.

Was Steingärten angeht so sind diese teuer und und aufwändig in der Pflege. Dann besser ein Beet, dass nach und so zugewachsen ist, dass man nur noch aber und beischneiden muss. Oder halt eine Abdeckung mit ausreichend Mulch. Kostet allemal weniger als Steine.

Platz ist überall für etwas mehr Grün.

In diesem Sinne: Make Duisburg Green Again

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Landesrechnungshof verweigert Auskunft nach UIG – #Braunkohle #Klimaschänder #AlleGegenRWE #EndCoal

Im Zusammenhang mit der Thematik geschenkte Braunkohle wollte ich nach UIG NRW beim Landesrechnungshof wissen, ob diese sich dazu schon einmal öffentlich geäußert hatten. Ich gehe davon aus, dass die Antwort nein lautet. Spielt ja scheinbar auch keine Rolle, dass ein Klimaschänder kostenlos Rohstoffe geschenkt bekommt.

Der Landesrechnungshof scheint sehr auf Intransparenz bedacht zu sein. Schon früher fragte ich etwas, das war allerdings nach IFG, damals wurde die Auskunft verweigert, weil der Landesrechnungshof vom IFG NRW ausgenommen ist. Fragt man sich, was die zu verbergen haben, dass da eine Ausnahme notwendig ist. Etwa finanzschädliche dunkle Geheimnisse der Landesregierungen?

Trotzdem wurde mir nach Hinweis aufs UIG mit folgendem Text die Auskunft verweigert:

als Nachfolg*** von **** bin ich für die Bearbeitung Ihrer
Anfrage vom 05.06.2019 an den Landesrechnungshof NRW zuständig. Die
durch den Zuständigkeitswechsel entstandene zeitliche Verzögerung bitte
ich zu entschuldigen.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine anderweitige Auskunft erteilen kann.

Wie bereits durch *** dargelegt,
unterliegt der Prüfungsbereich des Landesrechnungshofs
Nordrhein-Westfalen nicht dem Anwendungsbereich des
Informationsfreiheitsgesetzes Nordrhein-Westfalen (IFG).
Auch das in Ihrer letzten Mail angeführte Umweltinformationsgesetz NRW
(UIG NRW) ist nicht einschlägig.

Das UIG NRW regelt den rechtlichen Rahmen für den freien Zugang zu
Umweltinformationen. Der Begriff der Umweltinformation ist in § 2 Satz 3
UIG NRW i.V.m. § 2 Abs. 3 Nr. 1-6 UIG abschließend gesetzlich definiert.
Die von Ihnen gewünschte Information unterfällt keinem der dort
genannten Sachverhalte.

Bekanntlich ist Braunkohle ein Umweltthema, dass in den letzten Monaten zumindest wöchentlich in den Medien. Die Rechtsprechung zum UIG istziemlich deutlich. Insbesondere fällt eine Subvention durch Verzicht auf eine Förderabgabe für einen extrem klimaschädlichen Energieträger und die damit zusammenhängenden entgangenen Einnahmen sowohl mit dem Landesrechnungshof, als auch Umweltinformationen zusammen.

Persönlich verstehe ich auch nicht, warum der Landesrechnungshof sich so ziert. Macht mehr Aufwand als eine Antwort zu geben. Aber vielleicht will man ja nicht zugeben, dass man die fehlende Förderabgabe nie gerügt hat.

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Bezirksregierung Arnsberg verweigert rechtskonformes Verhalten – #Mindestabstand #Braunkohlemafia #AllegegenRWE #hambibleibt

Auf meine Aufforderung rechtskonform zu handeln, bekam ich nun folgende Antwort der Bezirksregierung Arnsberg:

Sehr geehrter Herr Dr. Scharfenort,

mit Verwunderung habe ich festgestellt, dass Sie bereits vor dem angekündigten Termin die LDI informiert haben. Aufgrund personeller Engpässe verzögert sich zurzeit die Bearbeitung von Anfragen leider etwas.

Da wir nach ihrer Ausfassung ihrem Informationsbegehren nicht ausreichend Rechnung getragen haben, ergänze ich unsere Antworten.

Unter Berücksichtigung auf den bereits hingewiesenen Beschluss des OVG Münster vom 05.10.2018 und der aktuellen Genehmigungslage wird nach unserer Auffassung die Rechtskonformität gewahrt.

Wie bereits mit E-Mail vom 16.08.2019 hingewiesen, handelt es sich bei den von Greenpeace vorgetragenen Randeffekten um grundsätzlich bekannte Wechselwirkungen zwischen Landnutzung, Mikroklima und der Oberflächenvegetation unter Berücksichtigung der topologischen Begebenheiten. Unserem Hause liegen keine Studien mit der von ihnen angesprochenen Thematik vor, auch ein Gegengutachten der RWE Power AG ist hier nicht bekannt.

Ihre Frage bezüglich der Expertise der Beschäftigten der Bezirksregierung Arnsberg verstehe ich so, dass Sie ein Überblick über die durch die Mitarbeiter der Abteilung 6 (Abteilung für Bergbau und Energie in NRW) vertretenen Fachrichtungen interessiert. Hierzu ist folgendes auszuführen: Die komplexen Zulassungsverfahren für ein Braunkohlentagebau im bergrechtlichen Rahmen-, Haupt, Sonder- oder Abschlussbetriebsplanverfahren setzen die Expertise in vielen Fachdisziplinen voraus. Die Bergbehörde des Landes NRW ist hier breit aufgestellt. Neben z. B. Bergbauingenieuren, Markscheidern, Geologen, Hydrogeologen, Ökologen, Bauingenieuren (Wasserwirtschaft) begleiten Juristen und Verwaltungsfachleute die Verfahren. Daneben werden bei Bedarf die Fachstellen des Landes (z. B. GD, LANUV) sowie die örtlichen Fachbehörden beteiligt. Gegebenenfalls können auch Gutachten beauftragt werden. So ist gewährleistet, dass alle anstehenden Fragen, fachlich und rechtlich, umfassend bewertet werden.

Die Verwunderung verstand ich natürlich nicht. Wenn ich Dienstag dem 17.09.2019 ankündige am das LDI einzuschalten, wenn am kommenden Mittwoch keine Antwort kommt und dies am Donnerstag tue habe ich nur das gemacht, was ich angekündigt habe. Ich pflege mein Wort nach Möglichkeit zu halten.

So richtig begründet wird die Auffassung der BRA nicht. Also warum angeblich der Bestand nicht gefährdet wird. Wenn ich Klage berechtigt wäre, wäre dies eine gute Möglichkeit den Tagebau lahmzulegen, weil dann erst Erde angefüllt werden müsste.

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Wasserentnahme Rhein – #AlleGegenRWE #hambibleibt #Rheinpegel

Ich hatte vor einiger Zeit dem Landesumweltministerium NRW wegen direkte und indirekter Entnahme von Wasser aus dem Rhein geschrieben und bekam nun folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage, in der Sie eine Beeinflussung des
Rheinwasserstandes durch Wasserentnahmen besorgen. Frau Ministerin
Heinen-Esser bat mich Ihnen zu antworten.

Der Rhein ist mit einer Länge von 1.233 km und einem Einzugsgebiet
von rund 200.000 km* eines der größten Flussgebiete in Europa. Die
Abflussmenge des Rheins schwankt im Jahresverlauf erheblich.
So gibt beispielsweise die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung
des Bundes (www.pegelonline.wsv.de) für die Zeitspanne 1.11.2006 –
31.12.2015 am Rheinpegel Köln einen Pegelstand für mittleres Niedrig-
wasser (MNW) in Höhe von 157 cm, für Mittelwasser (MW) in Höhe von
323 cm und für mittleres Hochwasser (MHW) in Höhe von 837 cm an.
Der Pegelstand entspricht nicht der Tiefe der Fahrrinne. Diese ist auf
Höhe des Pegels Köln über einen Meter tiefer als der angegebene Pe-
gelstand.

Die Wassermenge, die bei einem bestimmten Pegelstand am Pegel
Köln durch den Rhein fließt, kann für ausgewählte Pegelstände auf der
Internetseite des Stadtentwässerungsbetriebs Köln (www.steb-koeln.de)
eingesehen werden. Für-den mittleren Pegelstand von 323 cm wird hier
eine dazugehörige Abflussmenge von 2.080 m³/s (Kubikmeter Wasser
pro Sekunde) angegeben. Für das Niedrigwasserereignisses im Jahr
2003 wird für einen Pegelstand von 0,81 m ein Abflusswert von 690 m³/s
angegeben.

Die Beziehung zwischen Abflusswert und Pegelstand ist zwar nicht line-
ar, dennoch kann anhand dieser Daten abgeschätzt werden, dass für
jede Reduzierung der Abflussmenge um 1 m³/s der Wasserstand am
Pegel Köln um ca. 0,2 Zentimeter sinkt.

Sie beziehen sich in Ihrem Schreiben auf eine zugelassene Entnahme
im Regierungsbezirk Köln in Höhe von 30 Mio. m³/a durch die Firma
Shell. Dies entspricht einer Entnahmemenge von weniger als 1 m³/s.
Selbst bei einem Niedrigwasser wird diese Entnahme keinen messbaren
Einfluss auf den Wasserstand des Rheins haben.

In Ihrem Schreiben fragen Sie weiter, wie sich alle.Entnahmen aus dem
Rhein in Summe auf den Wasserstand des Rheins auswirken.
Im nordrhein-westfälischen Rheinabschnitt sind nach Wasserentnahme-
entgeltgesetz NRW (WasEG) 110 entgeltpflichtige Entnahmestellen ge-
meldet, aus denen insgesamt rund 2,4 Mrd. m³/a (entspricht ca. 76 m³/s)
aus dem Rhein bzw. aus Brunnen entlang des Rheins entnommen wer-
den. Die hohe Entnahmemenge ist im Wesentlichen auf Kühlwasserent-
nahmen der Kraftwerke am Rhein zurückzuführen. Da bei der Durch-
laufkühlung das erwärmte Wasser unmittelbar wieder in den Rhein ein-
geleitet wird, können diese Mengen zur Bewertung der Abflussbeein-
flussung unberücksichtigt bleiben. Daher reduziert sich die nach WasEG
bilanzierte Entnahme von ca. 100 Nutzern (ohne Kraftwerke) auf eine
jährliche Entnahmemenge von 438 Mio. m³. Dies entspricht einer durch-
schnittlichen Entnahme in Höhe von ca. 14 m³/s.

Eine mittlere Entnahme von 14 m³/s aus dem Rhein würde nach obiger
Abschätzung eine Absenkung des Wasserstandes auf Höhe des Pegels
Köln um ca. 3 cm bewirken.
Unberücksichtigt bei dieser Berechnung sind die gleichzeitig stattfinden-
den Einleitungen, die auf den Wasserstand im Rhein einen entgegenge-
setzten Einfluss haben.

Klingt natürlich erst einmal schön, allerdings werden natürlich so Verluste durch Verdampfung beim Kühlwasser vernachlässigt. Ebenfalls unbeachtet bleiben die zahlreichen Stellen, welche nichts bezahlen müssen oder bei Rheinzuflüssen entnehmen. Der Pegel sinkt also deutlich stärker, als angegeben.

Was Zuflüsse angeht, so ist dies zum Beispiel Regen, der mangels Rückhaltung deutlich schneller abfließt als notwendig und so auch den Pflanzen fehlt.

Vermutlich ist die Sümpfung RWE hier nicht enthalten. Die Rechnung mit der Abnahme im Verhältnis zur Entnahmemenge scheint ähnlich zu sein, wie bei der Transportleitung Frimmersdorf, womit man dies als Wert für zukünftige Rechnungen annehmen kann.

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#NRZ: Mobilität – #Verkehrswende #WAZ #Kritik #Klimaschutz

Für die Funkegruppe scheint Mobilität zu 99 % das Auto zu sein.
Jedes Wochenende gibt es da eine Beilage, die als Überschrift Mobilität drauf hat, aber quasi nur zum Thema Auto schreibt. Mobilität ist doch deutlich mehr als nur das Auto. Alle die mit dem Auto fahren gehen auch zu Fuß. Zumindest die Schritte bis zum Auto. Darüber wird aber gar nicht berichtet. Etwa neueste Schuhe. Auch über Fahrrad lass ich bisher kaum etwas. Auch ÖPNV und Bahn kommen hier deutlich zu kurz. Sprich die Überschrift könnte man als Fakenews bezeichnen, denn wo Mobilität drauf steht ist Auto drin und nicht alle Mobilitätsthemen. Da erkennt man allerdings auch wieder wie falsch Menschen teilweise denken.

Vielleicht liegt es ja am Werbebudget der Autokonzerne. Ob man Werbung für klimaschädliches noch absetzen können sollte? Das wäre vielleicht mal eine gute Idee, dass man keine Werbekosten für klimaschädliches mehr absetzen kann.

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#Thunderbird Update Schrift- und Fenstergröße verstellt – #Mozilla #Softwareergonomie

Updates bei Mozilla sind jedes Mal nervig, weil die Schwarmintelligenz dabei immer wieder zeigt, wie dumm eine Gruppe sein kann. Und wie sich Verbesserungen als Verschlechterungen herausstellen.

So konnte man bisher durch Ziehen der Mailfenster deren Größe anpassen und dies blieb dann auch so. Dies scheint bei der neuen Version nicht mehr zu gehen und auch die Schriftgröße hat sich verändert, ist entweder viel zu groß oder deutlich zu klein. Die Bedienbarkeit und die Softwareergonomie leiden erheblich darunter.

Eingestellt bekomme ich es auch nicht, da ich dazu bisher nichts passendes gefunden habe. Die Einstellungen helfen dabei nicht. Und auch in der Konfiguration klappt es nicht so, wie ich will.

Und wie bekommt man es eigentlich hin, dass das Fenster nicht immer versetzt geöffnet wird?

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Rassismus #Nationalismus

Ein Arschloch, bleibt ein Arschloch, unabhängig von der Nationalität.

Ulrich Scharfenort (24.06.2018)

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#Brandschutz an Flughäfen – #Fluglärmnews #hambibleibt #AlleGegenRWE

Dass der Brandschutz beim Hambacher Wald nur vorgeschoben war, steht mittlerweile zweifelsfrei fest. Nur das Bauministerium NRW scheint diesen Umstand noch hartnäckig zu leugnen. Denn wenn man dort Brandschutz wirklich ernst nehmen würde, würden die Brandlasten aus den Einkaufszentren mit Flugbetrieb (offiziell: Flughäfen) entfernt werden.

Mit Brandlasten meine ich besonders den Verkauf von Waren, wie etwa brennbare Flüssigkeiten (Alkoholika) oder brennbare Feststoffe, wie die Verpackungen. Zudem stehen die Sachen teilweise, für einen besseren Verkaufseffekt auch noch im Weg. Das heißt diese versperren die Flucht und Rettungswege.

Natürlich geht es bei dem Verkauf um Gewinnmaximierung oder überhaupt schwarze Zahlen zu schreiben. Mit einem Verkaufsverbot müssten die Flughäfen die Gebühren für Starts- und Landungen erhöht werden. Dies heißt wiederum, dass es weniger Starts- und Landungen geben wird. Sprich Brandschutz könnte rechtskonform angewandt viel fürs Klima bewirken. Aber natürlich kann Brandschutz, wie geschehen, missbraucht werden von Menschen mit anscheinen sinistren Interessen.

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#Klimaschutz: Treibhausgas Wasser – #Fluglärmnews #Klimakrise

Die Wirkung von Kohlendioxid ist deutlich stärker, als die von Wasser in Hinblick auf den Treibhauseffekt. Allerdings spielt Wasser aufgrund des großen Anteils in der Atmosphäre auch eine wichtige Rolle.

Im natürlichen Wasserkreislauf verdunstet Wasser, kondensiert, bilden Wolken und regnet ab. Natürlich gibt es auch noch andere Formen von Niederschlag. Der natürliche Kreislauf ändern sich von den Mengen beim Klimawandel. Wird es wärmer kann die Luft mehr Wasser aufnehmen. Anthropogene Quellen, also der Mensch, führen der Atmosphäre viel Wasser zu. Bei jeder Verbrennung von Kohlenwasserstoffen entsteht Wasser.

Die Halbwertszeiten von Wasser variieren, allerdings führen zusätzliche Wasserflächen zu mehr Verdunstung. Ein Beispiel ist hier der Kiesabbau, aber auch sogenannte Restseen, also die billige „Verfüllung“ von Braunkohlelöchern mit Wasser. Billig im Sinne, dass es weniger kostet als eine vergleichbare Verfüllung mit Feststoffen.

Am schlimmsten ist natürlich die Freisetzung von Wasser in der normalerweise vergleichsweise trockenen Stratosphäre. Also der Flughöhe von Fernflügen. Da ist die Wirkung zusammen mit anderen Treibhausgasen erheblich.

Auch der Ausstoß des Treibhausgases Wasser ist, genau wie bei Stickstoffdioxid, kein Teil des Emissionshandels. Bei Umweltverträglichkeitsprüfungen habe ich bisher auch nie den Ausstoß von allen Treibhausgasen in der Betrachtung gesehen. Allenfalls findet sich dort Kohlendioxid, was aber nur eines von vielen ist. Die Agrarindustrie scheint davon sogar ausgenommen zu sein, aber die dürfen ja auch Schadstoffe einfach auf die Äcker kippen.

Wenn man wirklich klimaneutral werden möchte, müssen alle Aspekte berücksichtigt werden und nicht nur einige wenige Gase.

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#Südis und #Nordis – #Ossis #Wessis #Vorurteile

Ich bin ja dafür, wenn man sich schon Vorurteile und Spaltung bedienen will, dann sollte man doch konsequent auch von Südis und Nordis sprechen und nicht nur nach Osten und Westen aufzuteilen.

Bayern kann man zum Beispiel sehr gut als Südis bezeichnen. Man sagt ja bei den Südis ticken die Uhren anders. Und dann gibt es ja diesen schönen Akzent bei den Nordis und eine Begrüßung in nur einem Wort. Statt sehr geehrte …. reicht ein einfaches Moin vollkommen aus.

Ja Vorurteile sind schon etwas feines. Besonders wenn man sich damit selbst zum Opfer des eigenen Versagens machen kann. Ist ja deutlich einfacher anderen die Schuld zu geben, als selber für die Dinge einzustehen. Arbeitslos? Na klar irgendwelche andere haben den Job geklaut. Ist ja nicht die eigene Schuld, dass man nicht aufgepasst hat. Und natürlich ist Harzt IV scheiße und es ist anstrengend daraus zu kommen. Aber es gibt ja welche die es schaffen.

Menschen scheinen mir immer bequemer zu werden und alles nachgetragen bekommen zu wollen. Und natürlich bloß nichts ändern. Dabei ist Leben ständige Änderung. Für meinen Teil werde jedenfalls Bayern als Südis bezeichnen, einfach um vielleicht mal ein Nachdenken anzuregen.

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#Duisburg: Alleen melden! – #Baumschutz #SägeParteiDuisburg #Cohleunion

Seitdem die SägeParteiDuisburg (SPD) und die Cohleunion (CDU) den Baumschutz in Duisburg abgeschafft haben rumort es. Den Menschen ist Natur gerade in einer großen Stadt wichtig. Auch die Bäume im Umfeld.

Natürlich täuschen die genannten Parteien, jetzt so kurz vor der Wahl vor, dass diese sich auch für Bäume interessieren würden. Aber die Fakten sprechen eine andere Sprache.

Derzeit soll ein Alleenkonzept erstellt werden, allerdings zeigte die Präsentation im Umweltausschuss, dass gar nicht alle Alleen erfasst wurden. Dies liegt daran, dass die Erstellung des Alleenkatasters durch das Lanuv noch nicht abgeschlossen ist, aber es liegt in unserer Hand daran etwas zu ändern. Wer Alleen kennt, die eingetragen werden sollten, es aber noch nicht sind, kann dies ändern. Ich habe gerade drei Straßenabschnitte gemeldet, die meiner Ansicht nach als Alleen gewertet werden müssten.

Wer schauen will ob die Allee vor der eigenen Haustüre noch gemeldet werden müsste, kann dies hier tun. Es liegt jetzt in unserer Hand die Alleen zu schützen, da die aktuelle Kommunalregierung dies anscheinend nicht tut.

Viele Baumreihen dürften als Allee gelten. Der allgemeine Rahmen findet sich hier.

Ich meldete für den Anfang:
– Friedrich-Alfred-Straße, zwischen Franz-Schubert-Straße und Beethoven Straße, dreireihige Platanenallee
– Platanenallee, Moerser Straße zwischen Duisburger Straße und Brücke der Solidarität
– Platanenallee, Moerser Straße zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Kreuzacker

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Duisburger Kunstschaffende: Anna Littsa – #Duisburg #Kunst

Littsa, Anna; Graffiti; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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#Klimaschutz: Werbemüll bekämpfen – #Datenschutz

Mit einem kleinen Schild an der Tür kann man etwas fürs Klima tun, denn Werbemüll, wie etwa Einkauf Aktuell der Post, wird massenhaft produziert. Es werden Ressourcen verschwendet. Da fängt an bei Papier und Druckerfarbe, geht weiter beim Kraftstoff für den Transport und endet nicht beim Abtransport im Müll oder im Altpapier.

Nur ein kleiner Teil liest den Werbemüll wirklich. Ein kleines Schild kann hier schon erheblich etwas ändern. Denn je weniger Werbung zulassen, desto höher wird der Aufwand und damit wird Werbung immer unrentabler.

Also tut etwas fürs Klima, was nicht viel kostet, aber in Summe viel bewirkt. Man muss nur das Schild kaufen und auch bei Mehrfamilienhäuser ist das problemlos möglich zumindest die Anzahl zu verringern. Etwa durch eine Schild: „Nur 1 x Werbung“, wenn denn noch jemand Werbung wollen sollte.

Und wenn doch etwas kommt ruhig der Firma schreiben, dass man keine Werbung möchte. Manchmal reicht das schon. Ansonsten wird es schwieriger, allerdings ist eine Unterlassungserklärung kein Problem, wenn man die Werbung aufhebt und damit die unerwünschte Zustellung dokumentiert.

Ich persönlich habe inzwischen von einigen Stellen Unterlassungserklärungen. Mit einem halbwegs versierten Anwalt hält sich der Aufwand in Grenzen.

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Armin Laschet – Heimatzerstörer? – #AlleGegenRWE #Hambibleibt #Dorfbleibt

Will Armin Laschet den Rufe eines Heimtzerstörers erwerben?
Scheinbar schon, denn noch immer handelt er nicht und wartet auf andere.
Er könnte natürlich bereits eine Absprache mit RWE aushandeln.
Getan hat er bisher nichts. Dazu passend gab es gestern eine Pressemeldung der Klima-Allianz Deutschland:

PM RWE: Ministerpräsident Laschet muss Dörfer schützen

Heute haben Anwohnerinnen und Anwohner des Tagebaus Garzweiler II juristischen Widerstand gegen RWE angekündigt, um sich gegen die Zerstörung ihrer Dörfer und ihres Zuhauses zu wehren. Sie fordern rechtliche Sicherheit von der Landesregierung NRW und dem Energiewirtschaftskonzern und wollen notfalls vor Gericht einen Präzedenzfall schaffen. Dazu erklärt Stefanie Langkamp, Kohle-Expertin der Klima-Allianz Deutschland:

„Es ist unfassbar, dass die Anwohner den Rechtsweg beschreiten müssen, um ihre Dörfer und ihr Zuhause zu retten. In Zeiten der Klimakrise und des Kohleausstiegs versteht niemand mehr, dass RWE und die nordrhein-westfälische Landesregierung noch sieben Dörfer für die Braunkohle zerstören wollen. Ministerpräsident Armin Laschet hätte längst klare Worte für einen Erhalt der Dörfer und des Hambacher Waldes finden und ein Moratorium auf den Weg bringen sollen. Wenn Laschet bei der Umsetzung des Kohlekompromisses auf eine zeitige Abschaltung von Niederaußem und Neurath drängt, können die Dörfer und der Hambacher Wald erhalten bleiben.

Stattdessen verschließt der Ministerpräsident die Ohren vor den Belangen der Menschen. Obwohl die Kohle unter den Dörfern nicht mehr gebraucht wird, müssen die Menschen um ihre Häuser, Betriebe, Felder, Schulen und Kirchen bangen. Weitere Dörfer für Braunkohle zu zerstören ist sozial und ökologisch nicht zu rechtfertigen und noch dazu vollkommen unnötig. Es geht nun darum, den Menschen Sicherheit zu geben und mit den Geldern für den Strukturwandel insbesondere die Infrastruktur in den heutigen Tagebauregionen zu stärken und neue Lebensqualität zu schaffen.“

Hintergrund:
Bei einer richtigen Umsetzung des Kohlekompromisses können sowohl der Hambacher Wald als auch die Ortschaften Keyenberg, Kuckum, Unter- und Oberwestrich und Berverath am Tagebau Garzweiler sowie die Orte Manheim und Morschenich am Tagebau Hambach erhalten werden. Durch ein Abschalten von sieben alten Blöcken an den Kraftwerksstandorten Neurath und Niederaußem kann der Bedarf an Braunkohle aus den Tagebauen Hambach und Garzweiler bis 2022 mehr als halbiert werden. Eine Abbaggerung der bedrohten Orte wird überflüssig. Dies zeigt ein Gutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Das Gutachten finden Sie hier: https://crm.klima-allianz.de/wp-content/plugins/civicrm/civicrm/extern/url.php?u=3095&qid=118769

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Bahntote in 2018 und Amoktaten – #Bahnsinn

Vor einigen Wochen gab es einen großen Aufstand, weil ein Kind ins Gleis gestoßen wurde und starb. Etwas später wurden viele populistische Maßnahmen von der Politik angekündigt.

Um dies mal ins Verhältnis zu setzen fragte ich bei der Bundespolizei mal nach der Anzahl der Toten durch Unfälle. Zuerst wollte man mir die Anzahl verweigert, aber ein wenig Nachdruck und der Verweis auf bestehende Gesetze verhalf mir dann doch zu einem Ergebnis.

Insgesamt gab es 132 Tote die nicht als Suizid gewertet wurden. In den Nachrichten hat man m.W. bisher nichts davon gehört. Dies zeigt allerdings, dass es mehr Tote gibt, etwa wegen durch Bahnhöfe rasende Güterzüge, aber sicherlich auch durch Stöße, absichtlich oder auch unabsichtlich, weil die Bahnhöfe zu schmal sind oder zu viele Engstellen haben. Gerade der Bahnhof Frankfurt ist hier schrecklich. Alles viel zu schmal gestaltet

Statt also auf Populismus, sollte die Politik mehr auf eine kritische Analyse der wirklichen Probleme setzen. Hindernisse auf Bahnsteigen müssen beseitigt werden. Besonders Engstellen sind eine erhebliche Gefahr.

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#NRWE: Käufliche Regierung? – #AlleGegenRWE #Hambibleibt #Lobbykratie

Ein Regierung muss eigentlich jeden Eindruck vermeiden käuflich oder bestechlich zu sein.

Die aktuelle Landespolitik erfüllt dieses Ziel nicht. Mehr noch entsteht der Eindruck, dass wir eine Landesregierung haben, die sich zum Handlager eines Konzerns macht und Millionen an Steuergeldern für die unnötige Räumung eines Waldes verschwendet (Untreue?).

Die CDU hat sowohl Christlich (Erhaltung Schöpfung, Nächstenlieben) wie auch Demokratisch im Parteinamen. Allerdings scheint dies hier wirklich nur Schall und Rauch zu sein, aber ohne praktischen Belang. Die freiheitlich demokratische Grundordnung lebt davon, dass alle die gleiche Stimme haben.

Die aktuellen Ereignisse beschädigen die Demokratie schwer und leisten Extremisten Vorschub. Wenn eine Partei nicht dem Allgemeinwohl dient und Einzelne sogar den Eid verletzt, dann schadet dies der Demokratie. Es gibt Nazis, aber gefährlicher als Nazis sind Demokratiefeinde, welche sich als Demokraten ausgeben in Wirklichkeit aber Monopolen und Oligarchen dienen. Wer weiß welche Parteibestechung im Hintergrund bezahlt wird, aber da die Parteien sich da selber kontrollieren ist hier keine Transparenz zu erwarten. Sicher ist, dass Parteispenden nicht die einzige Form ist, mit der Gelder zu Parteien geschoben werden. Natürlich nicht ohne Eigennutz im Sinne zu haben.

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SPD bereitet sich auf Bundestagsneuwahlen vor – #NRW #GroKotz #Neuwahlen #Duisburg #NotMyKlimapaket

Wer in den letzten Wochen die Tagespresse in Duisburg verfolgt hat, wird feststellen, dass Mahmut Özdemir und Bärbel Bas sehr häufig auftauchen. Normalerweise ist dies im Jahr vor den nächsten Bundestagswahl der Fall, dass die Parteien und besonders die Direktkandidaten ihre Präsenz in den Medien erhöhen.

Was kann man also daraus schließen, dass die beiden nun deutlich häufiger in der Zeitung auftauchen, als normalerweise? Und ist das in anderen Städten genauso?

Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die SPD sich weniger auf Kommunalwahlen vorbereitet, als auch Bundestagswahlen. Das würde aber heißen, dass ein Ende von GroKotz bereits beschlossen wäre oder man stark damit rechnet. Den Tendenzen gegen GroKotz sind jedenfalls in NRW stark. Und das lächerliche Klimapaket ist auch nicht geeignet den Wählenden verkauft zu werden. Schließlich ist das so als würde man einen Großbrand mit der einem Feuerlöscher zu bekämpfen versuchen. Sicherlich bewirkt es etwas, aber nachhaltig und ausreichend ist es natürlich keinesfalls.

Dann dürften wird uns also bereits auf Neuwahlen in 2020 einstellen. Vielleicht sogar schon im Frühjahr 2020. Wetten würde ich darauf jetzt zwar nicht, aber die Wahrscheinlichkeit dafür steigt.Nach der Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober wird wohl der Abstieg der SPD noch klarer sein und die Reißleine für die GroKotz gezogen.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Kohle #Energiewende

Für Kohle versetzt die Menschheit Berge, warum nicht auch für die Energiewende?

Ulrich Scharfenort (16.06.2018)

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Homöopathische Parkplätze – #Aussteigen #SUV #Homöopathie

Derzeit wird viel Platz für Parkplätze verschwendet.
Sehr viel Platz. Für jedes Auto gibt es zwischen 3 und 10 Parkplätzen, die anderswo vorgehalten werden. Am Arbeitsplatz, beim Supermarkt, im Einkaufszentrum, beim Arzt usw. Was da an Fläche verschwendet wird ist immens.

Dies Fläche müsste man eigentlich sinnvollen Verwendungen zuführen. Etwa einer Nutzung als Radweg oder für Wohnbebauung.

Man sollte endlich mal über homöopathische Parkplätze nachdenken. Dazu verdünnen wir Parkplätze solange, bis diese praktisch nicht mehr vorhanden sind. Das hat den großen Vorteil, dass zwar noch Parkplätze vorhanden sind, aber nur fiktiv, genau wie „Wirkstoffe“ in homöopatischen Placebomedikamenten. Damit wäre dann insbesondere dem Klimaschutz gedient, denn schließlich können nur homöopathische Autos auf derartigen Parkplätzen stehen. Somit wäre dann endlich Platz für vernünftige Verkehrsmittel.

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Katzenverbot für Windkraft – #Klimaschutz #Energiewende #Infraschall

Es gibt zwei Themen, welche Feinde von Windenergie immer wieder vorschieben. Infraschall und Vogelschutz. In Wirklichkeit geht es denen meist primär um Verhinderung wegen befürchteter optischer Beeinträchtigung. Stichwort Verspargelung.

Wenn man des Englischen mächtig ist, findet sich hier ein interessanter Artikel, der die Fakten mal zurecht rückt.

Demnach sind die toten Vögel die Katzen an erster Stelle, dann kommen Hochspannungsleitungen, deshalb besser Unterirdisch und sogar Häuser. Der Schluss daraus kann nur ein Verbot von Neubauten sein und natürlich ein Katzenverbot.

Infraschall ist nebenbei gesagt vom Verkehr deutlich intensiver, als der eingebildete Infraschall von Windrädern.

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#Duisburg: Aktuell oder total veraltet – #machsrein

Am 13.09.2019 war ich zum Umweltausschuss im Rathaus. Danach habe ich mir im Rathaus noch ein wenig die Broschüren und Flyer angeschaut.

Einer war zur Aktion #machsrein der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
„Sauberkeit ist im Verein am schönsten!“
Klang ganz nett und man konnte sich als Verein beteiligen, wobei die Preise nicht unbedingt so das richtige waren.
Dann fiel mir allerdings das Datum auf: 30. September 2018.

Die Flyer lagen also fast ein Jahr im Rathaus. Nach Ablauf der Aktion waren diese ja eigentlich wertlos.

So richtig Sinn macht das natürlich nicht, es sein denn das die Aktion auch dieses Jahr läuft. Allerdings ist auch die Seite ein Jahr alt, dort steht aber ein anderes Datum. Kam wohl nicht besonders an die Aktion. Wundert mich allerdings auch nicht, wenn eine Kampagne so undurchdacht ist.

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Transportleitung Frimmersdorf Garzweiler – #AllegegenRWE #Hambibleibt #Endcoal

Nach einige hin und her wegen angeblichem geistigen Eigentums mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Köln bekam ich nun doch das Entnahmekonzept für die Rheinwassertransportleitung von der Bezirksregierung Köln.

Hätte nach der Antwort hier, deutlich mehr Inhalt erwartet. Dabei geht der Text auf ca. eine Seite. Maßgeblich geht es um eine Staffelung der Entnahmemengen aus dem Rhein und bei welchen Pegeln welche gilt.

Die letzten Sätze sind allerdings inzwischen durch den vergangenen trockenen Winter widerlegt. Im Konzept wurde davon ausgegangen, dass die Grundwasservorräte im Winter befüllt würden, was bekanntlich nicht in dem Umfang stattfand, wie angenommen. Es mag mehr Regen geben, aber es kann genauso gut auch weniger geben. Sogar eine Winterdürre ist denkbar. Bei dieser würde trockene Kälte den Boden und die Vegetation gefriertrocknen.

Zukunftsvorhersagen sind immer nur viele Annahmen, die so längst nicht eintreffen müssen. Es kann also ganz anders kommen. Pläne dafür existieren sicherlich nicht und vermutlich auch keine ausreichenden Rückstellungen im Falle einer Insolvenz von RWE.

Anhang:


Ziel 1: Die max. Rheinwasserentnahme beträgt rund 4,2 m³/s Durch ein gestaffeltes Entnahmekonzept abhängig vom Rheinwasserstand ist Vorsorge zu treffen, dass einerseits eine etwaige Beeinträchtigung der Schifffahrt, insbesondere im Niedrigwasserbereich, minimiert, andererseits die Erreichung der übrigen Ziele des Braunkohlenplans Garzweiler gewährleistet wird.

Erläuterung:
Die für die Versorgung der Feuchtgebiete und die Befüllung des Restsees Garzweiler erforderlichen Wassermengen sollen dem Rhein aus der fließenden Welle entnommen werden.
[…]
Diese gestaffelten Entnahmemengen bewirken eine Absenkung im unteren Wasserspiegelbereich des Rheins von 0,2 bis zu 0,4 cm, bei höheren Wasserspiegeln von maximal 0,6 cm. Die Absenkung bleibt damit deutlich unter 1 cm, so dass eine mögliche Beeinflussung für die Schifffahrt, insbesondere im Niedrigwasserbereich, weitestgehend ausgeschlossen wird.
Die durch die Wasserentnahme zu erwartenden Wasserspiegellagenänderungen haben keine nachteiligen Auswirkungen auf das Ziel der Erreichung eines guten ökologischen Zustandes des Fließgewässers Rhein. Auch eine Verschärfung der Niedrigwassersituationen am Niederrhein durch die vorgesehenen, aber eben beschränkten Entnahmemengen ist nicht zu erwarten. Der Abfluss des Rheins verzeichnet unter Berücksichtigung zukünftiger Klimaveränderungen im Winter zunehmende Abflussmengen aufgrund deutlich zunehmender Winterniederschläge, während in den Sommermonaten es nahezu unveränderte Abflussverhältnisse geben wird. Besonders im Sommer speist sich der Niederrhein in regenarmen Zeiten aus dem Grundwasserzufluss. Dieser Speicher füllt sich in den zunehmend niederschlagsreicheren Winterhalbjahren stärker auf, so dass es durch die puffernde Wirkung tendenziell zu einer Abminderung von Niedrigwasserextremen kommt.

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Aktivität resultiert in #Zeitarmut – #Engagement #Ehrenamt

Nicht das ich mich beklagen möchte, aber mal als Hinweis für alle, dass ich es zeitlich nicht schaffe überall dabei zu sein. Wenn man an vielen Themen dran ist, kostet dies Zeit. Man muss sich in die Themen einlesen und auch recherchieren. Da schafft man es nicht überall hinzugehen, da erstens die anreise Zeit kostet und dann die Anwesenheit. Deshalb muss man priorisieren, wo man mit der verfügbaren Zeit, den meisten Erfolg erzielen kann. Demonstrationen sind zum Beispiel wichtig, aber man kann nicht auf jeder dabei sein. Man lernt sich zwar kennen und kann sich austauschen, aber zugleich ist auch ein Urlaubstag weg.

Dabei bewirkt man mit Anfragen und Einwendungen schon eine Menge. Zumal gerade bei Einwendungen immer ein juristisches Risiko darüber schwebt. Da helfen exotische Argumente ein Projekt zu überdenken.

Aber auch ein Thema bekannt zu machen ist wichtig. So sind manchen Menschen die Zusammenhänge häufig nicht bewusst.

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RWE Reallabor StoreToPower – #AlleGegenRWE #Hambibleibt #Subventionen

Der Staat fördert mit viel Geld irgendwelche seltsamen Projekte von Energieunternehmen, gibt aber keine Auskunft, um was es dabei eigentlich genau geht.

Ich hatte hier die Projektskizze angefordert. Angeblich sollen darin personenbezogene Daten und Geschäftsgeheimnisse enthalten sein bzw. man müsste die erst prüfen und möchte bis zu 500 Euro dafür. Und ich solle begründen warum ich die Informationen überhaupt will. Ob da als Begründung reicht: „Ich bin Steuerzahler und will wissen, wofür Steuergelder verschwendet werden“?

Auf der Seite des Wirtschaftsministerium NRW findet man einige Informationen dazu. Scheinbar will RWE mit überschüssigen Strom Salz erhitzen und dann später zur Energieerzeugung nutzen. Insgesamt sind und werden darein wohl 43 Millionen fließen, die man natürlich besser in einen Ausbau der Photovoltaik gesteckt hätte, statt in ein Unternehmen wie RWE.

Der Wirkungsgrad dürfte miserabel sein. Deutlich schlechter als bei Elektrolyse und Nutzung des Wasserstoffs in Brennstoffzellen, aber Hauptsache einem Klimaschänder Geld zu geben.

Irgendwelcher Input, was ich mit der Frage machen sollte? 500 Euro ist viel Geld, wenn am Ende nur rauskommt, dass es angeblich nicht ginge.

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Klimakrise: Anpacken statt kapitulieren! – #Klimaschutz #GroKotz #NotMyKlimapaket

Ich beteilige mich an folgender Aktion und rufe alle auf es mir nachzutun:

Union und SPD machen uns was vor: Mit Zahlentricks und Symbolpolitik wollen sie die andauernden Klimaproteste zum Schweigen bringen. Doch wir lassen uns nicht einlullen – und setzen der Regierung eine letzte Frist: Bis zum nächsten Klimastreik am 29. November wollen wir von der Großen Koalition einen überzeugenden Klimaschutz-Plan sehen.

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell!

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Braunkohle #Starkregen

Wer die Braunkohle erntet, wird Dürren, Starkregen und Überschwemmung säen.

Ulrich Scharfenort (05.06.2018)

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Sümpfung Hambach angeblich keine Auswirkungen in Belgien und Niederlande – #allegegenRWE #RWE #hambibleibt #endcoal

Nachfolgend die Antwort des Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

ich bedanke mich für Ihr Schreiben vom 4. August 2019 an Frau Ministe-
rin Heinen-Esser, in dem Sie das derzeit laufende Genehmigungsver-
fahren zur wasserrechtlichen Erlaubnis für die Sümpfung des Tagebaus
Hambach ansprechen. Frau Ministerin bat mich, Ihnen zu antworten.

Sie äußern in Ihrem Schreiben die Befürchtung, dass es durch die
Sümpfungsmaßnahmen im Tagebau Hambach grenzüberschreitend zu
Auswirkungen in den Niederlanden und möglicherweise Belgien käme
und daher die beiden Staaten im Verfahren zu beteiligen seien.

Dies ist jedoch nicht der Fall, so dass auch keine Beteiligung der Nach-
barländer am Genehmigungsverfahren erforderlich war oder ist.

Die Abgrenzung des Untersuchungsraumes für die wasserrechtliche
Erlaubnis des Tagebaus Hambach erfolgt auf Basis der vorliegenden
hydrogeologischen Untersuchungen und Gegebenheiten und umfasst
die sog. Erft-Scholle und die Kölner Scholle. Das sind geologische Ein-
heiten, die durch tektonische Verwerfungen voneinander getrennt sind.

Aufgrund dieser tektonischen Verwerfungen gibt es kaum Auswirkungen
der Sümpfung über Schollengrenzen hinweg. Grundwasser-
Pegelstände in der Rur-Scholle (in Grenznähe zu Belgien) und in der
Venloer Scholle (grenzüberschreitend zu den Niederlanden) werden
daher nicht von den Sümpfungsmaßnahmen im Tagebau Hambach be-
einflusst.

Meine Antwort dazu:


der Argumentation kann ich nicht folgen.
Niemand kann in den Untergrund sehen. Niemand weiß genau woher welches Wasser kommt.
So gab es vor einigen Jahren einen erheblichen Einbruch von Wasser ins Hambachloch, der bis heute nicht geklärt ist.

Auch Verwerfungen schließen Verbindungen von Wasserschichten nicht aus. Oder gibt es einen wasserdichten Beleg dafür, dass nichts nach fließt? Bisher ist das lediglich der Rahmen, den man willkürlich für Simulationen annimmt.

Ferner gibt es noch den Rhein, aus dem später der Restsee befüllt werden soll. Was sich allerdings auf den Pegel auswirken kann, wie auch die zuständige Stelle für Wasser- und Schifffahrt in Köln in Hinblick auf die Transportleitung Frimmersdorf explizit bestätigt hat.

Folglich können Auswirkungen eben gerade nicht ausgeschlossen werden.

Für mich also insgesamt nur Ausreden, um die Niederländer und Belgier nicht beteiligen zu müssen. Hat aber den Vorteil, dass sich das vor Gericht rächen könnte.

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Homöopathischer Klimaschutz – #GroKotz #NomorePillePalle #NotmyKlimapakte #1984 #SägeParteiDuisburg

Machen wir uns nichts vor, die Demonstrationen gestern waren gigantisch, aber was die GroKotz gestern abliefterte ist allenfalls homöopathischer Klimaschutz.

Von der Cohleunion hatte ich nichts anderes erwartet, aber dass die SPD freiwillig den Bundestag verlassen will, verwundert mich dann doch. Wichtige Dinge zur Förderung der erneuerbaren Energien fehlen völlig. Seltsamerweise will uns die SPD das auf Twitter und ihrer Page sogar noch als Erfolg verkaufen. ‚Wahrheit ist Lüge.‘ (1984)

Die SPD steht für Nichts. Obwohl, doch die SPD steht für die Vernichtung von zehntausenden Arbeitsplätzen in der Windenergiebranche. Und sicherlich viele weitere Arbeitsplätze in der Photovoltaikbranche.

Und in Duisburg, wo die SPD Klimaschutz mit ein bisschen mehr Grün verwechselt, wird das OB Sören Link zurecht ausgebuht, wenn er kleine Bäumchen mit großen Bäumen vergleicht.

Im Prinzip ist, was derzeit mit dem Klimaschutz der gleiche Bockmist, der auch bei der Luftreinhaltung passiert. Auch hier bleibt wohl nur der Klageweg, weil die Cohleunion und SPD zu freige sind die notwendigen Schritte zu unternehmen. Auf einer toten Welt nützen Rendite und Arbeitsplätze nichts. Auf einer sterbenden Welt auch nicht.

Sollte vielleicht ein Buch schreiben. ‚Die Menschheit schafft sich ab – Und das ist auch gut so‘. Also machen wir Platz für etwas Neues, da wird offensichtlich die Weiterexistenz nicht verdient haben.

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KLIMAKABINETT MUTLOS – BESCHLÜSSE UNZUREICHEND – #NotMyKlimapaket #GroKotz

Eine Pressemitteilung der Klima-Allianz Deutschland:
Das Klimakabinett hat heute ein Eckpunktepapier verabschiedet, das die benötigten Treibhausgaseinsparungen bis zum Jahr 2030 nicht annähernd erreicht. Dazu erklärt Dr. Christiane Averbeck, Geschäftsführerin Klima-Allianz Deutschland:

„Das Klimakabinett hat ein Paket mit absolut ungenügenden Einzelmaßnahmen beschlossen, das die notwendigen strukturellen Veränderungen nicht enthält. Der Klimakrise werden die Beschlüsse in keiner Weise gerecht. Die Maßnahmen reichen nicht annähernd aus, um die Klimaziele zu erreichen. Die zuständigen Minister haben ihren Auftrag nicht erfüllt. Warum handelt die Bundesregierung weiterhin so mutlos?

Der CO2-Preispfad, den das Klimakabinett vorsieht, liegt weit hinter dem zurück, was nach wissenschaftlichen Erkenntnissen notwendig wäre. Der Preis ist viel zu gering, steigt zu langsam an und wird am Ende noch gedeckelt. Insbesondere die Union hat blockiert, anstatt die Zukunft zu gestalten. Das Kohleausstiegsgesetz liegt weiterhin auf Eis, Verkehrsminister Scheuer verweigert sich der Verkehrswende und der Ausbau der Windenergie wird weiter gebremst. Diese Liste lässt sich fortführen. Die SPD hat zu früh aufgegeben, sich für die notwendigen Schritte stark zu machen. Das mögliche Klimaschutzgesetz sieht zwar die erforderliche gesetzliche Festlegung der Sektorziele und einen unabhängigen Monitoringprozess vor. Ob dies genügt, die
Ministerien bei einer absehbaren Zielverfehlung zum Handeln zu bewegen, ist allerdings fraglich.

Die Bundesregierung muss jetzt dringend nacharbeiten und spätestens bis zur Weltklimakonferenz in Chile effektive Klimaschutzmaßnahmen beschließen, die uns auf den Pfad hin zu einer 1,5 Grad-kompatiblen Klimapolitik bringen. Die Auswirkungen des Zögerns und Zauderns kann sich die Bundesregierung nicht mehr leisten.”

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FAQ #Klimawandel

Der Klimawandel, früher mal bekannt als Globale Erwärmung, heute auch bekannt als Klimakrise oder gar Klimakatastrophe wird mitunter emotional diskutiert. Vieles was dabei geäußert wir klingt teilweise plausibel, muss es aber nicht sein. Nachfolgend in einer Art FAQ mal alles wesentlich Punkte aufbereitet für eine faktenbasierte Diskussion.

1: Wie kann es wärmer werden, wo es letzten Winter doch so kalt war?
Klima ist der langfristige Trend (20-30 Jahre), Witterung ist mehre Tage, Wetter ist das aktuelle.

2. Kohlendioxid ist doch nur so wenig in der Atmosphäre, was kann das schon ausmachen?
Kohlendioxid ist wirklich nicht viel in der Atmosphäre, wenn man die häufigeren Gase Argon, Stickstoff und Sauerstoff berücksichtigt. Allerdings sind die letzten drei keine Treibhausgase. Kohlendioxid ist mengenmäßig das häufigste atmosphärische Treibhausgas in der Atmosphäre. Von der Gesamtmenge ist gasförmiges Wasser mehr.

3. Kann man belegen, dass der Kohlendioxid vom Menschen stammt?
Das Kohlenstoffatom existiert nicht nur in einer Variante, sondern in mehreren sogenannten Isotopen. Das radioaktive Kohlenstoffisotop C14 wird zur Altersbestimmung in der Archäologie verwendet. Bei dem Kohlenstoff aus Fossilen Brennstoffen sind bereits viele Halbwertzeiten dieses Isotops abgelaufen, sodass kein C14 mehr vorhanden ist. Durch die starke Freisetzung fossilem Kohlenstoffs hat sich das natürliche Isotopenverhältnis in der Atmosphäre verändert. Über dieses Verhältnis ist der menschliche Einfluss zweifelsfrei belegbar.

4. Was ist mit Sonnenflecken bzw. dem Sonnenzyklus?
Natürlich ändert sich die Sonne periodisch, allerdings ist die Veränderung der Sonnenaktivität bekannt und kann berücksichtigt werden.

5. Was ist mit Vulkanausbrüchen?
Vulkanausbrüche können unter den richtigen Bedingungen zu einer Abkühlung führen.

6. Kann der Emissionshandel etwas bewirken?
Ja kann er, allerdings müssten dafür alle Treibhausgase eingeschlossen sein. Das heißt nicht nur Kohlendioxid, sondern auch Methan, Ozon, Lachgas, Stickstoffdioxid uvm. müssen berücksichtigt werden.

Weitere Informationen auch hier, hier und hier.

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Assholes for Profit – #Klimaschänder #FFF #S4F #Klimaschutz

Neulich kam mir eine geniale Idee für eine Gegenbewegung zu Fridays for Future.
Ich weiß, das gab es ja schon mal. Nannte sich damals Mondays for Economy oder so ähnlich.
Eine geniale Nullprofiidee der FDP. Jenen Anbetern der Wachstumsreligion. Also dem Glauben, dass es so etwas wie unendliches Wachstum gäbe. Kann ja auch nicht sein, dass Wachstum in Wirklichkeit nur Verlagerung ist und sogar noch gegen den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik verstößt. Wo kämen wir da denn hin, wenn wir uns an Fakten orientieren würden.

Aber natürlich klingt Mondays for Economy zu wenig glaubwürdig. Da erscheint mir Assholes for Profit doch viel ehrlicher. Ich mein, wenn man auf die Zukunft der eigenen Welt pfeift, muss man dazu auch stehen und nicht so tun, als wäre alles kein Problem. Immerhin ist natürlich von Vorteil, dass der Markt Umweltkosten bisher nicht einpreist, sodass man diese der Allgemeinheit aufdrücken kann, während man selbst immer reicher wird. Besonders in der Strombranche ist das echt genial. Kostenlose Braunkohle geschenkt bekommen die verstromen und die globale Erwärmung anheizen. Dadurch steigt natürlich auch der Verbrauch von Strom für Klimaanlagen. Eine richtige Win-Situation für die eigene Tasche. Jedenfalls, wenn man ein Asshole for Profit ist. Und die Kosten politische Entscheidungen zu kaufen sind gar nicht so hoch. Man muss nur mit dem Verlust von Arbeitsplätzen drohen. Dass an anderer Stelle viel mehr Arbeitsplätze verloren gehen, scheint die nicht einmal zu interessieren. Besonders die faktenfernen Parteien kann man mit kleinen Spenden bei Laune halten. Wie schön ist es ein Arschloch zu sein.

Und jetzt? Da kommen einfach diese Blagen und wollen einem den Bankkontozufluss durch Klimaschutz einschränken. Was soll das? Wenn der Meeresspiegel steigt, kann ich endlich meine Inlandsgrundstücke, als ‚mit Meerblick‘ verkaufen. Das bringt noch mehr Geld. Außerdem bildet sich doch gerade eine neue Insel aus Plastik. Die schwimmt sogar und steigt dann mit dem Meeresspiegel. Ist doch alles kein Problem, für das es keine Scheinlösung gäbe.

(Mal eine satirische Aufbereitung aus Sicht eines Asshole for Profit.)

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#Talke will mehr Schädlingsbekämpfungsmittel abfüllen – #Leverkusen #Glyphosat

Im Amtsblatt 36/2019 der Bezirksregierung wird auf folgendes hingewiesen:

Die Firma TALKE-Emmerich GmbH & Co.KG, hat
bei der Bezirksregierung Köln gemäß § 16 BImSchG den
Antrag auf Erteilung einer Genehmigung zur wesentli-
chen Änderung der Lageranlage 98 (Lager und PSB-Ab-
füllung (PSB: Pflanzenschutz-/Schädlingsbekämpfungs-
mittel/Biozide))

Ob auch Glyphosat abgefüllt wird, weiß ich natürlich nicht, aber derzeit findet die Offenlage statt. Das heißt die Unterlagen des Antrages können eingesehen werden und man kann schreiben, was alles dagegen spricht.

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#Duisburg: Bericht aus dem Umweltausschuss vom 13.09.2019 – #Einheitsbuddeln #Klimaschutz #Baumschutz #Politikerticket

Am vergangenen Freitag war mal wieder Umweltausschuss, da die regionale Presse selten darüber berichtet, hier mal mein Bericht.

Auf der Agenda standen etliche Themen. Als erstes ein Vortrag der Firma, welche das Alleenkonzept erstellen soll. Angeblich soll die Neuentwicklung und Ersatz von Alleen an anderen Stellen bei jedem Projekt behandelt werde. Ist aber kein Teil des Konzepts.
Mein Frage wegen der Entnahme von Parkplätzen, anstelle von Bäumen wurde übergangen. Aber das GroKodil sind Parkplätze wichtiger als Bäume, wie man immer wieder bemerkt.

Mein Statement zur Baumschutzsatzung und der utopischen Weltsicht von #SägeParteiDuisburg und #Cohleunion war in der Niederschrift der vorhergehenden Sitzung jedenfalls mit drin:

Wenn Menschen immer selbstlos und fürs Allgemeinwohl handeln würden, bräuchte es keine Gesetze. Bäume machen Arbeit und nehmen Platz weg, der für Parkplätze fehlt. Die Abschaffung der Satzung begünstigt demnach den Eigennutz und die Bequemlichkeit, nicht aber die Selbstverantwortung. Das Allgemeinwohl und der Klimanotstand gebietet anderes Handeln.

Das Thema der Umweltwochen steht nun auch quasi fest: „DUISBURG.NACHHALTIG 2020 – DIE UMWELTWOCHEN, „Plastik, nein danke – Alternativen für den Alltag“

Einen netten Antrag, fand ich den zum „Ersatz der Erstattung von Kilometergeld durch Freitickets der DVG“ (DS 19-0798) Es ging darum, die Verkehrswende auch für die Menschen in Ausschüssen und im Rat anzuschieben. Statt der einzelnen Erstattung von Fahrkosten nach Kilometern, sollten stattdessen alle ein DVG-Ticket bekommen. Der Mehrheit von SPD und CDU war leider dagegen. Entweder weil ÖPNV so schlecht ist oder man nicht auf die Privilegien verzichten will. Dabei wäre ein Politikerticket, analog zum Studententicket, eine gute Sache, zumal dann die Verantwortlichen aus erster Hand erleben können, was besser werden muss. Aber mit dem GroKodil ist Verkehrswende in Duisburg nicht zu machen.

Auch die Agenda nichtöffentlich hatte einen interessanten Antrag: DS 19-0964 Verkauf von Grundstücken im Ortsteil Wedau Diese Drucksache lag erst in der Sitzungen auf den Tischen. Es wäre also durchaus möglich gewesen, dass jemand sich diese hätte schnappen können. Ob allerdings jemand die gelesen hat, vermag ich nicht zu sagen.
Über den Inhalt kann man natürlich nur mutmaßen. Etwa ob es einen Zusammenhang mit einem gewissen Projekt in Wedau gibt. Schließlich gehört nicht die gesamte Fläche der Bahn, sondern der Uferbereich dürfte der Stadt gehören.

Auf den Tischen lag ein Flyer von #Einheitsbuddeln aus.

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Mindestabstand #Hambibleibt ist BRA egal – #allegegenRWE #Endcoal #Braunkohlemafia #RWE_Clan

Fast einen Monat musste ich auf die Antwort der Bezirksregierung Arnsberg (BRA) zu meiner Frage warten.

Folgendes bekam ich als dürftige Antwort:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

Mit Schreiben vom 01.08.2019 haben wir zum Abstand der 1. Sohle des Tagebau Hambach zum Hambacher Forst ausführlich Stellung genommen. Danach bestehen keine begründeten Bedenken gegen die Sicherheit des Forstes.

Die von Greenpeace vorgetragenen Effekte sind keine neuen Erkenntnisse, sondern allgemein bekannte Phänomene, die der Bezirksregierung Arnsberg vertraut sind. Sie begründen keine zusätzlichen Maßnahmen an der 1. Sohle des Tagebau Hambach oder am Hambacher Forst.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Weshalb ich natürlich weiter bohrte:


was mir von der BRA geschrieben wurde hatte nichts mit der Thematik bzgl. Thermik und Austrocknung zu tun.

Wenn ich sie richtig verstehe müsste also der BUND erst auf dem Klageweg Maßnahmen erzwingen, damit Sie rechtskonform handeln?

Seit wann ist der BRA bekannt, dass die Thermik aus dem Hambachloch zu einer Austrocknung des Waldes bei zu geringem Abstand führt?

Welche Studien gibt es in Ihrem Haus dazu?
Liegen diese digital vor?

Meine konkreten Fragen nach bei der Behörde vorliegenden Informationen aus der letzten Mail wurden NICHT beantwortet. Ebensowenig die nach einem Gegengutachten von RWE. Sie haben dafür noch bis zum kommenden Mittwoch Zeit, bevor ich das LDI einschalte.

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#Parkplatz: Nichts ist kostenlos oder gratis – #CentrO #Duisburg #Dummheit #Geiz #Gier #Umweltschutz #FCKSUV #Verkehrswende #IAA2019 #Aussteigen

Ständig kommt eine kleine Gruppe jammernder Autofahrender zu Wort und wie schlimm das alles ist, wenn man für einen Parkplatz in Duisburg ein paar Cent zahlen muss. Sacht mal, hat euch jemand ins Gehirn geschissen? Nichts ist kostenlos.

Was etwa ‚kostenlose‘ Parkplätze angeht, so ist das eine ziemlich seltsame Vorstellung. Die meisten Parkplätze zahlt die Allgemeinheit über Steuern oder Anliegerbeiträge. Auch im Centro gibt es keine kostenlose Parkplätze, da werden die Kosten nur versteckt und alle müssen dafür zahlen, selbst die mit dem ÖPNV kommenden. Aber warum soll ich dafür zahlen, dass jemand den klimaschändenden SUV abstellen kann?

Ist sogar ziemlich unverschämt kostenlose oder billigere Parkplätze zu fordern. Wer sein umweltschädliches Blech abstellen will, sollte auch die wirklichen Kosten dafür tragen. Da könnte man als nachhaltiger Mensch ja auch drohen, wenn es weiterhin so billige Parkplätze und schmutzige Autos in der Innenstadt gibt, kaufe ich halt im Internet. Aber leider frisst auch das Fläche.

Auch bei den Anliegerbeiträgen sollte man, wenn Parkplätze vorgesehen sind, diese über Parkgebühren reinholen. Ist nicht akzeptabel, wenn alle dafür zahlen sollen, dass jemand einen Teil des Tages sein Stück Blech dort rosten lassen will. Überhaupt müssten alle Parkplätze gebührenfinanziert werden. Alles andere ist eine klimaschädliche Mogelpackung.

Und wer im SUV fährt, ist selber schuld, wenn der Parkplatz zu eng ist.

Das CentrO hat auf mein Schreiben zu dem Thema doch glatt behauptet die Parkplätze wären kostenlos. Auf meine erläuternde Antwort zu den wirklichen finanziellen Zusammenhängen gab es dann keine Reaktion mehr. Fakten kann man halt nicht entkräften.

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Einwendung gegen Holzsondermüllverbrennungsanlage – #Duisburg #Herdofenkoks #Dinslaken #RWE #AllgegenRWE

So ich habe meine Einwendung gegen die in Dinslaken geplante Sondermüllverbrennungsanlage jetzt fertig. Bemerkenswert finde ich, das auch diese Müllverbrennungsanlage auf Herdofenkoks, also Aktivkohle aus Braunkohle, setzen will, aber zugleich vortäuscht klimafreundlich zu sein.

Die Einwendung darf ruhig übernommen und verwendet werden. Man kann auch Teil weglassen oder andere Punkte hinzufügen. Eingewandt werden kann ganz einfach per Email an die Bezirksregierung Düsseldorf ( poststelle äht bezreg-duesseldorf punkt nrw punkt de ). Laut Amtsblatt kann bis zum 09.10.2019 eingewandt werden. Als Betreff soll „Dezernat 53 – Einwendung“ genutzt werden.

Einwendung:
Hiermit wende ich (….) gegen die Holzmüllverbrennungsanlage (Az.: 53.02-01013484-0001-G8-0019/19 ) ein, dass es Überkapazitäten der Müllverbrennung gibt und auch die Verbrennung von Holz den Klimawandel beschleunigt, da es länger dauert bis die Bäume nachgewachsen sind, als diese abgeholzt werden. Weitere Überkapazitäten beschleunigen die Vernichtung der Wälder. Vielmehr müsste das Holz in Bergwerksstollen eingelagert werden, um so den Klimawandel entgegenzuwirken. Im gefluteten Zustand würde das Holz so sehr lange dem Kohlenstoffkreislauf entzogen werden, was dringend geboten ist. Bei Holz von einer nachwachsenden Ressource auszugehen, wenn die Vernichtung höher ist, als der Zuwachs, ist eine Lüge.

Betroffen bin ich in vielfältiger Weise. So schränkt die Bebauung meine Freizügigkeit ein, da ich sicherlich nicht ins Umfeld einer dreckigen Sondermüllverbrennungsanlage ziehe. Die Klimaschäden durch die Anlage und deren Bau werden auch nicht berücksichtigt. Dazu kommen noch steigende Müllgebühren, welche über die noch schlechter ausgelastete GMVA entstehen werden. Für Letzteres verlange ich eine Entschädigung für den Fall eine Genehmigung.

Auch nach Einstufung der Bezirksregierung handelt es sich um eine Müllverbrennungsanlage: „UVP-Kategorie – Verwertung und Beseitigung von Abfällen und sonstigen Stoffen“. Müllverbrennungsanlagen gibt es allerdings bereits im Umfeld, u.a. Asdonkshof und GMVA in Oberhausen. Es ist nicht erkennbar welcher ökologische Vorteil durch eine weitere Müllverbrennungsanlage entsteht, demnach ist es nicht zulässig eine weitere Quelle für Schadstoffe zu bauen. Schließlich stößt eine größere Anlage proportional gesehen weniger aus, als viele weitere kleine Anlagen. Ökonomischer ist es ohnehin nur wenig zu betreiben. Bereits jetzt sind die Überkapazitäten am Müllmarkt defizitär, was zu Mülltransporten aus dem Ausland führt, womit also die Klimakrise verschärft wird. All diese Zusammenhänge für die Schädigung des Klimas wurden nicht betrachtet.
Ferner sind Neubauten gegenüber Bestandsanlagen deutlich klimaschädlicher. Angaben zum Klimafußabdruck des Baus der Anlage fehlen völlig, obwohl der Aspekt Klima in der UVP zu berücksichtigen ist. Auch eine Stellungnahme der GMVA fehlt.

Ein vorzeitiger Beginn ist zu untersagen, da dies im Widerspruch zum Klimaschutz steht. Holzverbrennung ist nicht klimaneutral und vernichtet Wälder. (vgl. https://www.newyorker.com/news/daily-comment/dont-burn-trees-to-fight-climate-changelet-them-grow ) Es wird zwar das Gegenteil behauptet, ohne dies aber durch glaubwürdige Fakten zu belegen. Ferner werden andere Treibhausgase nicht betrachtet. Zumindest Stickoxide werden trotz SCR freigesetzt. Stickoxide sind selber Treibhausgase und tragen zudem massiv zur katalytischen Ozonbildung bei. Ozon ist ein starkes Treibhausgas.
Literatur-Quelle https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/03/ipcc_far_wg_I_full_report.pdf (30 Mb)

Stickstoffdeposition führt zu Überdüngung, was gegen EU-Recht verstößt und das Grundwasser schädigt. Zudem schädigt dies Arten durch Nahrungsentzug. Zudem verteilt das freigesetzte Ammoniumnitrat aus dem SCR-Prozess als Ultrafeinstaub im Umfeld und gefährdet die Gesundheit der Bevölkerung, da auf diesen Weg Nitrat in den menschlichen Körper gelangt. Zum hat die WHO Staub als krebserregend eingestuft, womit alle notwendigen Maßnahmen zu treffen sind die Stauberzeugung zu unterbinden. Dies geht am Besten indem die Holzmüllverbrennungsanlage nicht errichtet wird. Durch die Düngung wird das Schutzgut Landschaft negativ beeinträchtigt. Ob hier eine Umweltzone besteht oder nicht oder Umweltzonen im Umfeld beeinträchtigt werden, wurde nicht betrachtet.

Die Artenschutzprüfung erfolgte nicht im erforderlichen Umfang. Die Beobachtungszeit von einer Vegetationsperiode fand nicht statt. Zudem wurde nur das Baugebiet selber betrachtet, nicht aber ob die Örtlichkeit beispielsweise als Leitbahn für Fledermäuse im Umfeld dient. Auch andere Arten können alleine durch den Bau beeinträchtigt werden. Industriegebiete beherbergen häufig Fledermäuse. Eine Fledermausbeobachtung scheint nicht stattgefunden zu haben.

Da mit Bauschutt gerechnet wird, befindet sich mit 100%ger Sicherheit auch Asbest im Schutt, der bei Arbeiten freigesetzt wird. Bekanntlich wurde Asbest u.a. auch in kleineren Mengen in Putzen und Fliesenklebern verwendet. Diese Mengen können durch stichprobenartige Prüfung nicht entdeckt werden.

Es bleibt unklar, welche Altlasten sich auf dem angestrebten Areal befinden.

Die Lagerung von belasteten Althölzern stellt eine Brandgefahr dar, die zudem erhebliche Schadstoffmengen im Brandfall freisetzen würde. Eine Freisetzung kann nicht verhindert werden, vielmehr wird eine Freisetzung, sogar als Teil des Löschkonzepts betrachtet.

Bei der Verbrennung von Holz werden im Holz eingelagerte Schwermetalle freigesetzt, die ebenfalls krebserregend sind. Angaben zu diesem Umstand und der Gefährdung fehlen bzw. sind nicht ausreichend. Die natürliche Varianz wurde nicht angegeben.

Es fehlen Angaben zum Ausstoß von Ultrafeinstaub.

Die Fa. Hellmich, welche im Bauverfahren involviert ist, war auch für den Bau des Stadions in Wedau verantwortlich, an dem jetzt Bauschäden auftraten. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es auch beim Bau des Kraftwerks zu Baumängeln kommen könnte, was in dem allerdings auch eine Gefährdung bedeuten würde. Gerade deshalb muss auch der vorzeitige Baubeginn untersagt werden, bis sichergestellt ist, dass die Bevölkerung gefährdende Baumängel nicht auftreten können.

Das verwendete Verfahren der Verbrennung ist nicht nachhaltig, die Methanisierung wäre ökologischer und nachhaltiger, da die Wärme und der Strom vor Ort, mit deutlich weniger Verlusten erzeugt werden könnte.

Aufgrund der Überkapazitäten führt die geplante Anlage zu höheren Müllgebühren für Duisburg, schädigt also nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Diese negativen Auswirkungen auf Duisburg wurden nicht betrachtet.

Da bereits an anderen Stellen weitere Anlagen in Planung sind. U.a. Solvay Rheinberg stellt sich auch die Frage, woher die Holzmengen kommen sollen. Aus den Unterlagen geht nicht hervor, welche Holzmengen in Deutschland anfallen und wie diese bisher genutzt werden.

Fernwärme ist nicht ökolgisch und auch nicht nachhaltig. Die Umweltkosten sind nicht tragbar, da beim Transport viel Energie verloren geht. Die dezentrale Erzeugung von Energie hat erhebliche Vorteile, zumal auch Solarthermie eingebunden werden kann. Dazu kommen erhebliche Kostennachteile bei Fernwärme. Fernwärme ist so oder so ein Auslaufmodell.

Durch vorzeitigen Baubeginn werden Tatsachen geschaffen, die eine andere Entscheidung oder Gerichtsurteile zu einem späteren Zeitpunkt erschweren.

Bei der Verbrennung entsteht das Treibhausgas Stickstoffdioxid, was bei der Klimaanalyse nicht berücksichtigt wurde. Ferner bleibt in Hinblick auf Umweltzonen unklar, ob durch die vorherrschende Windrichtung hier nicht zusätzliche Einträge erfolgen. Dies kann zu Fahrverboten durch Grenzwertüberschreitungen führen bzw. die Gesundheitssituation verschärfen. Trotz SCR dürfte noch immer ein signifikanter Anteil freigesetzt werden. Die Unterlagen haben nur Dinslaken, aber nicht weiter entfernt liegende Gebiete betrachtet. Zudem ist die Halbwertszeit von Stickoxiden in höheren Schichten größer, als die üblichen wenigen Tage. Es hätte somit eine Lebenszeitakkumalation für das möglicherweise betroffene Gebiet in Summe für ein Jahr betrachtet werden müssen, um zu erkennen welche Menge die Bevölkerung beeinträchtigt. Das entstehende Wasser kann wiederum mit NO2 zu Salpetersäure reagieren. Bei chemischen Reaktionen entstehen immer Nebenprodukte. Keine Umsetzung ist 100 %ig. Dies wird in den Unterlagen unrealistischerweise nicht erwähnt.

Es ist nicht plausibel, warum eine Kraftwerk, welches Strom erzeugen soll noch ein BHKW mit Gasbetrieb für die Eigenstromversorgung braucht. Zumal zusätzliche klimaschädliche Emissionen entstehen und Ressourcen verschwendet werden. Das BHKW ist demnach zu untersagen, da eine Eigenstromversorgung auch über die Sondermüllverbrennungsanlage möglich ist.

Der Standort gibt vom Baurecht keine Sondermüllverbrennungsanlage her. Die beantragte Befreiung ist demnach nicht zu erteilen. Die Begründung des Bebauungsplans ist für die Ablehnung heranzuziehen. Die damaligen Festsetzungen wurden nicht ohne Grund getroffen. Eine nachträgliche Befreiung würde die Beschlüsse negieren bzw. ins Absurde verkehren.

Es bleibt unklar, welche Gesamtmenge an Holz maximal gelagert werden soll und wie hier ein Brand verhindert werden soll, der in diesem Fall erhebliche Mengen schädlicher Stoffe. U.a. Dioxine ungefiltert freisetzt.

Da es bereits ausreichend Müllverbrennungsanlagen in NRW gibt, ist das Allgemeinwohl nicht betroffen. Der Bau der beantragten Anlage würde dagegen sehr wohl das Allgemeinwohl betreffen, da die Anlage klimaschädlich ist und damit gegen das Allgemeinwohl verstößt.

Weniger als 150 m entfernt ist eine Sportstätte.

Es sind keine Vorerfahrungen mit dem Betrieb einer derartigen Anlage bekannt, die einen vorzeitigen Baubeginn rechtfertigen würden.

Die Anlage will Aktivkohle aus Braunkohle des Hambacher Lochs verwenden. Diese ist extrem klimaschädlich und schädigt zudem massiv die Grundwasservorräte. Aktivkohle hat eine sehr große Oberfläche und auch gemäß des Datenblattes explosionsgefährlich. Herdofenkoks wird kurz- bis mittelfristig nicht mehr verfügbar sein, demnach darf nicht damit geplant werden.

Was sich hinter dem Begriff naturbelassenen Hölzern verbirgt ist unklar. Wenn es sich hier um völlig unbehandelte Hölzer handelt, gehören naturbelassene Hölzer in den Wald, wo diese sich langsam abbauen oder allenfalls eine Kompostieranlage. Je länger der Kohlenstoff gebunden bleibt, desto besser fürs Klima.

Die Aufteilung in Teilgenehmigungen verstößt gegen das UVPG (Salamitaktik) und ist demnach abzulehnen. Entweder ist vollständig zu beantragen, um auch alle Konsequenzen erkennen zu können oder das Teilvorhaben abzulehnen.

In der Zusammenfassung wurde der Sportplatz weggelassen, wodurch die Darstellung der Bevölkerung einen falschen Eindruck vermittelt.

Es werden Fachfirmen erwähnt, dies ist allerdings kein geschützter Begriff.

Das Holz wird zerkleinert angeliefert, wodurch mit hohen Kohlenstoffmonoxidkonzentrationen zu rechnen ist. Kohlenstoffmonoxid ist explosionsfähig. Ein Filter, falls die Anlage nicht in Betrieb ist, nützt nichts gegen Gase.

Die Rückständigkeit der Anlage zeigt sich deutlich, dass zur Notstromerzeugung Heizöl eingesetzt werden soll. Dabei kann Notstrom auch mit Photovoltaik und Speicher erzeugt werden, der noch dazu keine Gefährdung für das Grundwasser bzw. den Boden bedeutet. Nach Stand der Technik ist hier also eine Wassergefährdung zu vermeiden, was demnach auch durchzuführen ist. Dies macht auch das unverständliche BHKW zur Eigenstromversorgung überflüssig. Dies hat zudem den Vorteil deutlich mehr Strom zu erzeugen, als für den Betrieb notwendig, was einen kleinen Teil der Klimaschäden durch die Anlage ausgleichen würde. Die Gebäude können entsprechend für PV ausgelegt werden. Dies würde auch eine Explosionsgefahr durch Erdgas wirksam ausschließen. Zudem ist Photovoltaik zukunftsfähig, Erdgas wird in wenigen Jahren auch nicht mehr genutzt werden dürfen. Ein BHKW ist demnach eine erhebliche Fehlinvestition.

Warum zu heißes Abgas nicht zur Energiegewinnung genutzt ist unklar.

Die Darstellung der SCR-Technik ist fehlerhaft. Elementarer Stickstoff (N) wird dabei nicht entstehen. Höchstens molekularer (N2), aber eher Ammoniumnitrat (NH4NO3). Zumal nicht angegeben wird, wie wirksam dies ist. 100 %ig ist die Methode nicht.

Wenn mit staubhaltigen Emissionen im Anlieferbereich gerechnet wird, fehlt die Darstellung des Arbeitsschutzes. Bekanntlich ist Holzstaub krebserregend.

Gemäß Zusammenfassung wird mit Geruchsemissionen gerechnet. Eine Unterlage nach GIRL fehlt. Dass Geruchsstoffe bei der Verbrennung zerstört würden, trifft nicht zu. Gerade das erwähnte feuchte Holz stinkt. Ebenso belastetes Holz. Dies wird nicht folgerichtig dargestellt. Ferner dreht sich die Windrichtung auch, dass heißt auch andere Bereiche können mit Verbrennungsgestank belastet werden.

Infraschallemissionen wurden nicht betrachtet, hierbei ist zu beachten, dass die dB(A)-Skala tieffrequenten Lärm nicht realistisch wiederspiegelt. Auch Resonanzeffekte bleiben unberücksichtigt. Die TA-Lärm macht keine Vorgaben für Infraschall. Die angegebene Entkopplung ist unzureichend für tieffrequente Emissionen.

Es wird die unbelegte Annahme getroffen, dass keine mikrobiell belasteten Hölzer vorlägen.

Die Behauptung: „Die Nutzung von Altholz als Brennstoff zur Fernwärmerzeugung stellt eine höchst effiziente Form der Nutzung der im Brennstoff enthaltenen Energie dar.“, wird nicht belegt. Angaben zum Wirkungsgrad finden sich erst in einem Nebendokument. Energieverschwendung belästigt die Allgemeinheit in Form von Klimakatastrophe. Selbst der kleinste Anteil trägt dazu bei. Es gibt hier keine Geringfügigkeitsschwelle. Zudem wird Wärmeenergie an die Atmosphäre abgegeben, was zur Erderwärmung beiträgt.

Die Strahlenbelastung hängt maßgeblich von der Herkunft des Holzes ab. Gewisse Regionen sind natürlich oder künstlich so stark belastet, dass eine Gefährdung besteht. Es ist nicht erkennbar, wie Holz aus diesen Gegenden ausgeschlossen werden soll. Was den Einsatz von Strahlung angeht, fehlt eine Angabe zu Störstrahlern.

Deponierung von Asche wiederspricht dem Kreislaufwirtschaftsgesetz zumal durch die Aufkonzentrierung eventuell noch Metall gewonnen werden können. Es gibt spezialisierte Firmen für solche Metallgewinnung. Durch die Entfernung der Metalle und anderer Schadstoffe kann zudem die zu deponierende Menge verringert werden. Angaben zur erwarteten Zusammensetzung der Asche fehlen.

Baulärm ist am Morgen bis 8 und am Abend ab 20 Uhr wirksam auszuschließen. Häufig verursachen Baufirmen zu Uhrzeiten Lärm, wo dies gegen geltendes Recht verstößt. Auch in Einzelfällen ist dies unzulässig aber schwer belegbar und noch schwerer abzustellen, demnach ist dies vollständig auszuschließen.

Statt eines Löschwasserbehälters sollte ein Löschwassersee eingerichtet werden. Dies ist nachhaltiger und kann zugleich Regenwasser aufnehmen.

Da auch Abbruchabfälle verbrannt werden sollen, kann eine Kontamination mit Asbest nicht ausgeschlossen werden. Die krebserregenden Fasern können somit freigesetzt werden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch andere schädliche Beimengen enthalten sind.

Bei der Verbrennung von halogenorganischbehandelten Hölzern können klimaaktive Gase entstehen. Zudem können diese Gase die Ozonschicht schädigen. Auf diesen Klima/Luft-Aspekt wurde nicht eingegangen.

Der maximale Schadstoffgehalt kann realistisch nicht geprüft werden. Überschreitungen sind möglich. Es gibt genug belegbare Fälle, in denen gegen Auflagen verstoßen wurden. Regelmäßig ist eine zu unspezifische Angabe.

Der hohe Überdruck im Kessel kann zu explosionsartiger Druckfreisetzung führen. Dabei können auch Einzelteile der Anlage ins Wohngebiet geschossen werden. Eine derartige Betrachtung fand nicht statt, obwohl menschliches Versagen bei Wartung immer in Betracht gezogen werden muss.

Es ist mit erheblichen Lieferungen von Logistikfirmen (Holzpaletten u.ä.) aus Duisburg zu rechnen, die zu noch mehr Verkehr führen. Wie üblich werden die kürzesten Strecken genommen. Da unweit am Steinkohlekraftwerk Walsum ebenfalls ein Logistikgebiet entstehen soll, wird es von dort ebenfalls Verkehre geben, die auch Wohngebiete belasten. Die Anlieferroute auf Dinslakenergebiet ist unklar und könnte die dortige Bevölkerung belasten.

Bei der Emissionsüberwachung fehlen krebserregende Schwermetalle und insbesondere Dioxine, welche bei der Holzverbrennung in größeren Mengen entstehen können. Auch die Erfassung dieser Parameter ist zwingend notwendig.

In einigen Dokumenten finden sich leere Seiten, die eine Beurteilung erheblich erschweren machen. Ohnehin ist der gesamte Aufbau der Unterlagen unübersichtlich und viele Dokumente müssen von Hand einzeln heruntergeladen werden.

Regelmäßig stellt sich heraus, dass LKW nicht auf den vorgesehenen Routen verkehren und damit zu Problemen in Wohngebieten führen. Es ist nicht erkennbar, wie Abkürzungen und Fehlfahrten verhindert werden sollen. Ein Konzept scheint hier nicht zu existieren. Bei den Emissionen wurde der Transport nicht berücksichtigt. Der Verkehrslärm müsste in Hinblick auf die Routen und deren Vorbelastungen betrachtet werden. Zumal die EU ein Lärmminderungskonzept vorgibt.

Warum wird Herdofenkoks in einer Übersicht von wassergefährdenden Stoffen aufgeführt aber dann als nicht wassergefährdend bezeichnet. Dies ist nicht nachvollziehbar und wirkt, als hätte das Unternehmen keine Ahnung, was es tut.

Die Behauptung, dass kein Rückhaltevolumen für die Silos erforderlich wäre, wird nicht belegt. Unter unglücklichen Umständen ist ein Austritt durchaus möglich, folglich muss auch verhindert werden, dass Schadstoffe freigesetzt werden. Zudem ist unklar, wie beim Umfüllen verhindert wird, dass Schadstoffe freigesetzt werden, bzw. mit Wasser reagieren. Etwa lösliche Schwermetalle in die Kanalisation und Umwelt gelangen bzw. versickert werden.

Bei Störfallbetrachtung ist keine konservative Schätzung anzusetzen, sondern immer der Worst-Case. Eine Worst-Case-Betrachtung fehlt völlig. Die aufgeführten Rückhaltevorrichtungen sind in Hinblick auf Störfälle mit wassergefährdenden Stoffen unzureichend.

Eine Staubexplosion durch den aus Braunkohle gewonnenen Herdofenkoks kann nur nahezu ausgeschlossen werden. Eine derartige Explosion in der Nähe zu Wohnbebauung und Sportstätten muss allerdings vollständig ausgeschlossen werden. Nahezu bedeutet eine 1 %ige Wahrscheinlichkeit.

Der Aufbau der Unterlagen ist nicht nachvollziehbar. Immer wieder sind Dokumente ausgelagert. Dadurch wird es schwierig diese durchzuarbeiten.

Das Störfallkonzept legt nicht dar, wie eine gegenseitige Fehlbefüllung von u.a. Ammoniak, Natronlauge bzw. Salzsäure verhindert werden soll. Die stark exotherme Reaktion, stellt eine nicht unerhebliche Gefährdung dar. Fehlbefüllungen haben in der Vergangenheit bereits zu Toten und Verletzten geführt. Auch mögliche Wechselwirkungen der Chemikalien wurden nicht betrachtet.

Es wurde nicht dargelegt um welche Art von Batterieanlage es handelt. Es gibt Batterien die emittieren Wasserstoff beim Ladevorgang. Weitere Batterien wie Lithiumbatterien sind explosionsfähig. Auch hier kann es Wechselwirkungen mit anderen Bereichen geben, welche eine vorhandene Gefährdung potentieren.

Schneelasten und Flugzeugabstürze wurden nicht betrachtet, obwohl möglich. Auch andere Katastrophenszenarien, wie Bergstürze wurden nicht betrachtet. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es viele nicht verzeichnete Stollen gibt. Hier wäre der Untergrund sorgfältig zu sondieren.

In den Arbeitsschutzunterlagen fehlen die Maßnahmen zur Verringerung der psychischen Belastung, welche u.a. in der Leitwarte entsteht. Das Wort psychisch kommt nicht einmal vor. Zudem fehlen die genauen Bedingungen. Alles ist nur sehr vage beschrieben und ohne Kenntnisse der diversen ASR und Gesetze sind die Unterlagen nicht nachvollziehbar. Bei PSA wird nicht darauf hingewiesen, dass rechtlich höherrangige Maßnahmen immer Vorrang haben. Die Arbeitsmedizinischen Vorsorgen sind höchst fehlerhaft dargestellt. Vorsorgen sind gemäß ArbMedVV bereits länger keine Tauglichkeitsuntersuchungen mehr. Eine Tauglichkeitsuntersuchung muss separat erfolgen. Zudem fehlen Umgang mit Schwermetallen und Biologische Gefährdungen. Welches Unternehmen auch immer dieses Dokument erstellt hat ist nicht auf dem aktuellen Stand geltenden Rechtes. Mehr noch sind viele Punkte mindestens 5 Jahr veraltet. Es ist davon auszugehen, dass die anderen Dokumente ähnlich desolat sind. Da ein Notstromgenerator geplant ist, fehlen Unterlagen zum Themenkomplex Dieselmotoremissionen, welche sowohl innerhalb, wie auch außerhalb von Gebäuden zu betrachten sind (vgl. TRGS 554).
Eine Fachkraft für Arbeitssicherheit hat keinerlei Expertise bzgl. Umweltschutz, kann hierzu auch keine Stellungnahmen abgeben.

Eine spätere Erweiterung auf andere Müllfraktionen ist permanent auszuschließen. Es ist absehbar, dass durch die Hintertür auch anderer Sondermüll verbrannt werden könnte. Etwa, wenn die Auslastung nicht gegeben ist. Die zukünftige Auslastung mit den Quellen und Stoffströmen wurde zudem nicht belegt. Es wäre also durchaus möglich, dass gar nicht ausreichend Material zur Verfügung steht, was wie geschrieben dazu führen könnte, dass anderer Sondermüll verbrannt wird. Bekannt ist zum Beispiel, dass Braunkohlekraftwerke bereits heute Klärschlamm verbrennen.

Altholz, dass zuvor behandelt wurde ist keine Biomasse, da die chemischen und physikalischen Eigenschaften verändert wurden. Ein natürlicher Abbau ist nicht oder nur eingeschränkt gegeben. Es handelt sich hier um Greenwashing. Genauso wie Mais, der auf Feldern angebaut wurde, um als Energie zu enden, keine Bioenergie ist, da anstelle des Feldes auch ein Wald stehen könnte.

Fernwärme hat ökologisch gesehen keine Zukunft, es sei denn diese würde aus Tiefengeothermie gewonnen. Aber bereits die Planungen für das Kraftwerk belegen, dass nicht nachhaltig gedacht wird, sondern nur Verbrennung von anderen Stoffen fortgesetzt wird. Die Alternative Tiefengeothermie wird in den Unterlagen nicht einmal erwähnt, obwohl diese im Rahmen des Klimadiskurses NRW bereits als mögliche Lösung für den Wärmebedarf gilt. Dies rechnet sich dann allerdings nur in zentralen Anlagen, abseits von Wohnbebauung. Denkbar wären auch Solarthermiewerke mit entsprechender Wärmefokussierung. Nach UVP hätte man die Alternativen prüfen und ausschließen müssen, denn aus Umweltsicht sind die Alternativen vorteilhafter. Diese Abwägung fehlt allerdings völlig.

Die Behauptung:
„Im Rahmen des Betriebes des geplanten Holzheizkraftwerks werden keine Betriebsund Hilfsstoffe, die eine der folgenden Stoffe und Stoffgruppen enthalten, verwendet:
1. Organische Komplexbildner (ausgenommen Phosphonate und Polycarboxylate), die einen DOC-Abbaugrad nach 28 Tagen von 80 Prozent entsprechend
dem Verfahren nach Anlage 1 Nummer 406 nicht erreichen,
2. Chrom- und Quecksilberverbindungen, Nitrit, metallorganische Verbindungen
(Metall-Kohlenstoff-Bindung) und Mercaptobenzthiazol,
3. Zinkverbindungen (Kühlwasserkonditionierungsmittel aus der Abflutung von
Hauptkühlkreisläufen).“
ist gelogen, denn woher sonst, als aus dem Betriebsstoff Holzsondermüll sollten u.a. Quecksilber herkommen. Natürliche Materialien enthalten immer Schwermetallverbindungen, die vom ursprünglichen Standort der Pflanze abhängen.
(vgl. Def. Betriebsstoff https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebsstoff )

Der UVP-Bericht enthält viele Worte, aber wenig Inhalt. Auf das Klimagas Stickstoffdioxid wurde nicht einmal eingegangen. Auf Fledermäuse scheint im Rahmen der Artenschutzprüfung nicht geprüft worden zu sein. Da im Umfeld Industrieanlagen zu finden ist, ist von einem Vorkommen von Fledermäusen auszugehen. Freiflächen und Gehölze stellen dabei einen Bereich für die Nahrungssuche dar. Auch ist nicht erkennbar wie umfangreich der Beobachtungszeitraum war.

Weiternutzung geht gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz vor Vernichtung. Eine Holzsondermüllverbrennungsanlage verstößt gegen diesen Grundsatz. Durch Überkapazitäten der Müllverbrennung werden die Preise gedrückt, was dazu führt, dass das klimaschädliche Verbrennen günstiger wird, als anderweitige ökologischere Nutzungen. Das vermindert Recycling. In den Unterlagen wurde zudem nicht darauf eingegangen, welche Alternativen für das Holz bestehen. Holzeinlagerung, als eine Form der Kohlendioxideinlagerung wurde nicht einmal betrachtet, obwohl es immer wieder Stimmen gibt, die CCS erwähnen. Dabei wäre die Einlagerung von Feststoff besser.

Schwermetalle schädigen Menschen und Natur immer, nicht erst ab bestimmten Grenzwerten, allerdings sind die Effekte erst ab den Grenzwerten nachweisbar bzw. können statistisch erfasst werden. Krebs durch Chrom kann auch bereits ab dem ersten Metallpartikel entstehen.

Die Berechnungen sind nicht in einer für Laien verständlichen Form dargestellt.

Beim Staub fehlen Angaben zur Größenverteilung. Die Gewichtsangabe sagt nichts über die Staubmenge. Besonders gefährlicher Ultrafeinstaub macht nur 0,7 % der Masse aus, aber 73 % der Partikel. Eine Abschätzung der Auswirkungen ist ohne Größen und genaue Anteile der emittierten Schadstoffe nicht möglich. 1 000 000 µg/h für Cadmium würde beim Ultrafeinstaub mind. 10 000 000 Partikel bedeuten. Somit wurden auch sie abwechselnde Größenordnungen irreführend gewählt, um die Gefährdung kleiner erscheinen zu lassen, als diese in Wirklichkeit ist. So oder so werden zu viele krebserregende Partikel emittiert. Beispielsweise der Wert für Cadmium liegt deutlich über der Akzeptanzkonzentration nach TRGS 900, wobei die Beschäftigten hier trotzdem zumindest einen Anspruch auf eine Wunschvorsorge hätten.

Die Angabe irgendwelcher Dateinamen ist nicht nachvollziehbar.

Die Windrichtung sollte klar zeigen, welcher Teil belastet wird und nicht woher der Wind kommt. Analog zu Fluglärmkonturen können hier für alle emittierten Schadstoffe Belastungskonturen visualisiert werden. Aus den gemachten Angaben konnte ich nicht erkennen, wo man wie belastet wird.

Es wurde kein Verschwellungsbrand im Brennstoffbunker betrachtet, bei dem erhebliche Mengen von explosionsfähigen Gasen entstehen können.

Die Altlasten aus dem Grundwasser dürfen nicht in die Kanalisation geleitet werden ohne zuvor mit Aktivkohle gefiltert zu werden. Zudem wurde nur an einer Stelle eine Probe genommen, es besteht die erhebliche Gefahr, dass die wirklich Situation nicht erfasst wurde. Die Chrombelastung könnte bei Erdarbeiten aufgewirbelt werden.

Im Amtsblatt ist von Klasse 1 bis 4 die Rede in den Unterlagen der Firma wird das nicht so deutlich und auch ist nicht für Laien nachvollziehbar, was dies nun genau bedeutet, außer das man unnötig vergiftet wird. Eine differenzierte Meinungsbildung wird dadurch erschwert.

Die unökologische und klimaschädliche Entsorgung von Altholz anstelle von Recycling entspricht in keinster Weise dem Allgemeinwohl, sondern setzt eine rückständige Energiepolitik nur mit einem anderen Brennstoff fort, obwohl es bereits Überkapazitäten bei der Müllverbrennung gibt und meine Müllkosten dadurch steigen werden. Befreiungen, welche mit angeblichem Allgemeinwohl begründet werden, dürfen demnach nicht erteilt werden. Das Allgemeinwohl bedeute sparsam mit Flächen umzugehen. Da es bereits ausreichende Verbrennungskapazität gibt, wäre es gemeinwohlschädlich weitere Fläche für eine Müllverbrennung zu verschwenden. Der Flächenbedarf ist nicht gerechtfertig und erhöht die Kosten für Müllbeseitigung.

Ein Gutachten nach TA-Lärm, welches die Wohnbebauung im Umfeld berücksichtigt fehlt. Zudem wird wie bereits dargestellt, nicht auf den Themenkomplex Infraschall eingegangen.

Ein Nachweis für eine ÖPNV-Anbindung fehlt.

Aus einem unerklärlichem Grund sollen mehr als das doppelte der notwendigen Parkplatzanzahl gebaut werden. Dies ist nicht notwendig und verschwendet Fläche, die man begrünen könnte.

Die offengelegten Anträge sind nicht unterschrieben und entsprechen damit nicht den Originalen.

Bei den Sozialräumen werden Frau diskriminiert, weil die unbegründet Grundannahme getroffen wird, dass mehr Männer als Frauen in dem Betrieb arbeiten werden. Damit wird von vornherein die Anzahl der Frauen limitiert. Dies verstößt gegen den Gleichberechtigungsgrundsatz.

Das Brandschutzkonzept berücksichtigt, wie dort beschriebene etliche Aspekte nicht, welche allerdings für die Bevölkerung von erheblicher Relevanz sind.

Im Brandschutzkonzept wird nicht klar, wie Brände im Holzvorrat verhindert werden sollen. Auch die Bekämpfung ist nur vage angedeutet. Altholz mag keiner Wassergefährdungsklasse zugeordnet sein, was ist aber mit den Rückständen nach einem Brand? Und noch immer wird Löschschaum mit zumindest bodenschädlichen PFOS (und zugleich POP’s) verwendet. Erst wenige dieser Stoffe wurden untersucht. Dass heißt eine Löschwasserrückhaltung ist zwingend erforderlich.
Um Überschläge sicher zu verhindern darf es keine Verbindung geben. Die Entfernung ist weniger maßgeblich, als die Frage was dazwischen ist. Wenn beispielsweise ein Tankwagen für den klimaschädlichen Notstromgenerator dort abgestellt wird sieht die Situation anders aus, als bei einer kurzgehaltenen Rasenfläche, die brandübertragenden Fahrzeugen keine Möglichkeit zum Aufenthalt bietet. Eine Risikoanalyse mit Abwägungen, Eintrittswahrscheinlichkeiten und Maßnahmen fehlt allerdings vollständig.
Für den Filter, wo brennbare Aktivkohle verwendet wird, besteht sehr wohl Brand- und Explosionsgefahr. Eine Wechselwirkung des von Holz freigesetzten Kohlenmonoxid im Zusammenhang mit Brand- und Explosionsgefahr wurde nicht betrachtet. Auch wenn eine Absaugung vorgesehen ist, kann diese ausfallen oder gewartet werden. Unklar bleibt, welche Art von Löschanlage im Brennstoffbunker installiert werden soll und wie diese betrieben wird. Je nach Art und Weise könnte dies auch Beschäftigte in Gefahr bringen. Dies wurde in den Arbeitsschutzunterlagen nicht betrachtet, obwohl der Personenschutz im Brandschutz ein Teilaspekt des Arbeitsschutzes ist. Dass im Brennstofflager keine Sicherheitsleuchten installiert werden sollten, deutet auf einen nachlässigen Arbeitsschutz hin. Da es immer Besucher und vergleichbares geben kann und auch für neue Beschäftigte sind Flucht- und Rettungspläne notwendig. Auch externe Firmen könnten für Aufträge vor Ort sein. Man darf bei der Sicherheit nicht sparen, sondern muss immer vom schlimmsten Fall ausgehen. Eine Genehmigung ohne entsprechende Vorsorge wäre grob fahrlässig, wenn nicht sogar bedingt vorsätzlich.
Das keine weiteren Feuerungsanlagen vorgesehen wären, trifft nicht zu (BHKW Notstrom).
Bzgl. Aufzug wurde nicht betrachtet, wie es sich mit in der Mobilität eingeschränkten Menschen verhält. Oder werden Menschen mit physischen Behinderungen von den Stadtwerken Dinslaken benachteiligt? Hier könnte ein Fall von baulicher Benachteiligung von Menschen mit Behinderung vorzuliegen, welche diesen einen Arbeitsplatz verwehrt.
Der Ausfall der Krananlage bei einem Brand ist möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich. Wie dieser dann Holz entfernen soll ist unklar und auch wohin.

Die 44. BImSchV wurde nicht berücksichtigt.

Die Sensoren für Schadstoffausstoß oder Brände müssen am Werk dauerhaft angebracht sein, so das jederzeit die Ausbreitung und Belastung von Schadstoffwolken erfassbar ist und die Bevölkerung gewarnt werden kann.

Die Stellungnahmen von Behörden sind nicht höherwertig, als Eingaben der Bevölkerung, sondern u.U. sogar weniger wert, weil Behörden nicht die Zeit haben sich derartig tiefgehend mit einem derartig umfangreichen Antrag zu beschäftigen. Zum Durchgehen der Unterlagen alleine sind mehrere Tage notwendig. Keine beteiligte Behörde hat dafür die notwendigen Kapazitäten. Ferne belegt eine Stellungnahme des UBA zum Treibhausgas Stickstoffdioxid, dass selbst Fachbehörden wesentliche Fakten nicht kennen. Das UBA behauptete, dass Stickstoffdioxid kein Treibhausgas wäre, obwohl sowohl das IPCC, als auch die chemische Struktur des Moleküls das Gegenteil belegen. Demnach sind die Stellungnahmen von Behörden allerhöchstens gleichrangig zu Einwendungen zu behandeln. Zumal bei den Stellungnahmen eine Angabe fehlt, wie intensiv sich die Behörde mit etwas befasst hat und welche fachliche Tiefe das Personal hatte.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Wenn sich die Welt ändert, dann heißt es anpacken und gestalten. Jammern, dass etwas nicht so ist, wie man es gerne hätte ändert dagegen gar nichts.

Ulrich Scharfenort (10.05.2018)

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Rohrleitung Frimmersdorf Teil II – #AllegegenRWE #Endcoal #hambibleibt #Restsee

Seit diesem Posting hat sich etwas getan. Das Konzept selber habe ich zwar noch immer nicht, aber zumindest etwas mehr Information. Werde das Entnahmekonzept jetzt erst einmal auf einem anderen Strang weiterverfolgen, aber die Antwort belegt bereits, was ich vermutet habe, dass Restseen erheblichen Einfluss auf den Pegel im Rhein haben.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

das Entnahmekonzept wurde erst nach der Offenlage erstellt und mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) und des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Köln abgestimmt.

Zu den Gründen der Erstellung des Entnahmekonzeptes:

Die RWE Power AG beabsichtigte eine konstante Menge Wasser dem Rhein zu entnehmen.
Die WSV / WSA Köln widersprachen dieser Vorgehensweise mit dem Hinweis darauf, dass die Belange der Schifffahrt beeinträchtigt sind, wenn bei Niedrigwasser die gleiche Menge Wasser entnommen werden würde wie bei höheren Wasserständen, da dann der Wasserstand zusätzlich verringert werden würde, was zu Folge hätte, dass die Schifffahrt geringer abladen könnte, was zu einem gesamtwirtschaftlichen Schäden führen würde.

Daraufhin erstellte die RWE Power AG in Absprache mit WSV / WSA Köln ein dynamisches Entnahmekonzept, welches ich nicht ohne Einwilligung der RWE Power AG aushändigen darf.
Hierfür bitte Sie ich um Ihr Verständnis. Sollten Sie weiterhin Interesse an dem Entnahmekonzept haben, bitte ich Sie dies zu begründen, damit die RWE Power AG um Einwilligung zur Herausgabe des Entnahmekonzeptes gebeten werden kann.

Diese Information ergeht gebührenfrei.

Habe dies dann auch direkt als Ergänzung zu meiner Einwendung an die Bezirksregierung Arnsberg weitergeleitet. Eine Befüllung des Restsees und damit die Konsequenz aus der Sümpfung, beeinflusst den gesamten Rhein bis zur Nordsee. Deswegen muss nach meiner Ansicht die Offenlage unter Beteiligung der Niederlande wiederholt werden. Die Sümpfung hat internationale Auswirkungen hat und eine Genehmigung ohne Beteiligung der Niederlande wäre rechtswidrig.

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Schadstoffausstoß von #Venator – #Krebs #Quecksilber #Chrom #BISaubereLufteV

Während Venator sicherlich die nächste Entlassungswelle vorbereitet, habe ich mir mal weitere Informationen zu den Schadstoffen besorgt.

Mehr als eine Tonne Chrom wird pro Jahr ins Wasser gekippt. Bekanntlich ist Chrom krebserregend und gelangt über den Rhein in den Nahrungskreislauf. Also besonders gut finde ich das nicht.

Was in der Auflistung fehlt ist der Quecksilberausstoß. Vielleicht ist dieser unterhalb des Schwellenwertes aber auf jeden Fall wird Quecksilber bei der Verbrennung von Braunkohle emittiert. Zumal bei so einem kleineren Kraftwerk geringere Auflagen an die Abgasaufbereitung gestellt werden.

Aber natürlich recherchiere ich hier weiter. Und falls das Werk schließen muss, liegt es daran, dass Venator nichts in die Zukunft investieren will, sondern lieber den letzten Cent ausbeutet und dann den Schlüssel wegwirft. Vermutlich weigern die sich auch für die Altlasten aufzukommen, wie es andere Firmen auch gemacht haben.

Wir überlegen bei der BI Saubere Luft e.V. noch wegen einer Überraschung für Venator am 20.09.2019

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Verstöße gegen das Aktiengesetz – #Recht #Börse #Aktienrecht #Schildbürger #PassierscheinA38 #Amtsschimmel

Wenn eine Aktiengesellschaft jemanden zur Hauptversammlung als Aktionär einlädt obwohl diese Person längst nicht mehr Aktionär ist, verstößt dies eigentlich gegen das Aktiengesetz. Aber nur eigentlich, weil scheinbar keine Behörde für die Verstöße zuständig ist.

Zu erst habe ich natürlich Online gesucht, allerdings nichts gefunden. Also fing ich mit der Suche beim Bundesministerium der Finanzen an. Schließlich geht es da um Geld, also sollte man annehmen, dass die Wissen, wohin ich mich wenden muss.

Folgende Information bekam ich von dort:

Ihr Anliegen betrifft den Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV). Bitte wenden Sie sich an das BMJV.

Vom BMJV gelangte ich dann zum Bundesamt für Justiz. Diesem schrieb ich auch. Das Bundesamt für Justiz behauptete folgendes:

Das Bundesamt für Justiz ist zuständig nach § 405 Absatz 5 AktG in den Fällen des § 405 Absätze 3b bis 3d AktG, die BaFin ist zuständig nach § 405 Absatz 5 AktG in den Fällen des § 405 Absätze 3b bis 3d AktG soweit Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen betroffen sind. Die Zuständigkeitsregelung des § 405 Absatz 5 AktG bezieht sich ausschließlich auf die zeitgleich in die Vorschrift des § 405 AktG eingefügten Absätze 3b bis 3d. Aus der Anzeige geht ein Verstoß gegen § 405 Absätze 3b bis 3d AktG nicht hervor. Für die Verfolgung von Verstößen gegen § 405 Absätze 1 bis 3a AktG ist jedoch das Wirtschaftsministerium bzw. dessen Geschäftsbereich die zuständige Behörde.

Das daraufhin angeschriebene Bundeswirtschaftsministerium behauptete folgendes:

Bitte wenden Sie sich an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen.

Dem Bundeswirtschaftsministerium schrieb ich jetzt eine relativ genervte Antwort. Kann doch nicht angehen, dass in den Behörden keine klaren Zuständigkeiten bestehen für ein relevantes Rechtsthema. Oder will man vielleicht gar nicht so genau hinsehen.
Jedenfalls habe ich jetzt direkt auch nachgefragt nach der Rechtsgrundlage, schließlich muss es ja irgendwo geregelt sein.

Absurd, aber da verwundert es ja nicht, dass Firmen machen können, was sie wollen, wenn nicht einmal klar ist, wer für Ordnungswidrigkeiten nach Aktienrecht zuständig ist. Ich glaube da ist es einfacher den Passierschein A38 zu bekommen.

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Klimaschädliche Überwachung – #Datenschutz #Klimaschutz #Bahn #Bewegungsvorratsdatenspeicherung #AusSicherheitsgründen

Jüngst konnte man in der Zeitung lesen, dass ein paar Überwachungspolitiker der Meinung sind, man müsse auch Bewegungen im Fernverkehr der Bahn überwachen und nicht nur beim Flugverkehr. Eine mir ziemlich suspekte Ansicht. Natürlich wird dies wieder mit Sicherheitsgründen begründet und ganz bösen Terroristen, die natürlich nicht ins Auto steigen könnten.

Das Thema passt ja recht gut zum 11.09.2019, dem Tag an dem die Überwachungspolitiker jubelten, weil sie endlich alle unsinnigen Gesetze durchwinken konnten, die unsere Freiheit einschränken. Nun soll es also eine Ausweitung der Bewegungsvorratsdatenspeicherung sein. Dabei ist diese bereits im Flugverkehr zumindest höchst umstritten, wenn nicht sogar unzulässig. Als nächstes kommt dann wohl noch der Überwachungschip. Denn Terroristen könnten ja mit dem Fahrrad oder PKW kommen oder sogar zu Fuß.

Und während im Flugverkehr aufgrund des Überschreiten von Grenzen bereits eine Kontrollinfrastruktur existiert, ist dies an Bahnsteigen deutlich schwieriger. Erst einmal halten Nah- und Fernzüge, wobei man auch mit Nahverkehrszügen weitere Strecken zurücklegen kann. Man braucht nur länger und muss umsteigen. Dann gibt es viele berufliche Pendler, die auch Fernzüge nutzen. Also wie soll das praktisch funktionieren? Soll man sich Wochen vorher überlegen,
wann man jeweils Feierabend macht? Und wird die Bahn dann nur noch eine Tür öffnen, um jeden zu kontrollieren? Oder sollen etwa die Bahnhöfe mit Zugangskontrollen ausgestattet werden? Dies wir zu noch längeren Umsteigezeiten führen. Auf jeden Fall wird der Aufwand größer und das Auto attraktiver. Es käme also dazu, dass der Autoverkehr, in klimaschädlicher Weise durch grundrechtswidrige Überwachung, gefördert würde.

Statt die Bahn durch schwachsinnige Ideen unattraktiver zu machen, sollte man bei der Bahn endlich mal eine Serviceinitiative starten.

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Anliegerbeiträge und bürokratischer Unsinn – #Bürokratie

Im Rahmen eines Leserbriefes ließ ich mich zum Thema Anliegerbeiträge aus und stellte auch ein paar kritische Fragen. Die Mail ging auch in Kopie an zuständige Ministerium (für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen).

Hat eigentlich mal jemand die Kosten durchkalkuliert?
Die Verwaltung in Duisburg z.B. ist eh schon massiv unterbesetzt und
dann soll auch noch Geld eingetrieben werden? Eine Bezahlung über das
Land würde die Abläufe vereinfachen und unnötige Bürokratie vermindern.

Und wo bleibt die Gerechtigkeit, wenn schwere LKW die Straße
beschädigen, während man selbst nicht einmal ein Auto hat. …

Die Antwort möchte ich natürlich veröffentlichen:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für die Übersendung Ihrer E-Mail, in der Sie die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen durch die Stadt Duisburg kritisieren und eine Übernahme durch das Land anregen.

Die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen richtet sich nach § 8 Kommunalabgabengesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (KAG) in Verbindung mit den dazu von den Kommunen erlassenen Satzungen. Die regierungstragenden Fraktionen von CDU und FDP haben am 02.07.2019 in einer Presseerklärung die Absicht erklärt, die Regelungen zur Erhebung von Straßenausbaubeiträgen zu modifizieren.

Hiermit im Zusammenhang stehend hat die Landesregierung am 14.08.2019 eine Verbändeanhörung zum Entwurf des Fünften Gesetzes zur Änderung des Kommunalabgabengesetzes eingeleitet. Die Verbände haben nun die Möglichkeit, eine Stellungnahme zu dem Entwurf gegenüber der Landesregierung abzugeben. Im Lichte dieser Stellungnahmen wird die Landesregierung darüber befinden, welche Fassung des Gesetzentwurfs beim nordrhein-westfälischen Landtag eingebracht werden wird.

Um die Akzeptanz für Straßenausbaumaßnahmen in den Gemeinden bzw. Gemeindeverbänden zu erhalten bzw. wiederherzustellen, beinhaltet dieser Gesetzentwurf mehrere Maßnahmen, um ein modernes Straßenausbaubeitragsrecht für Nordrhein-Westfalen auf den Weg zu bringen:

– Einführung eines transparenten gemeindlichen Straßen- und Wegekonzeptes,

– Einführung einer verpflichtenden Versammlung der beitragspflichtigen Grundstückseigentümer im Vorfeld von möglichen Straßenausbaumaßnahmen,

– Vermeidung einer möglichen wirtschaftlichen Überforderung von Beitragspflichtigen und

– gesetzliche Verankerung von Satzungsregelungen für eine Tiefenbegrenzung und für Eckgrundstücke.

Zur Entlastung der Grundstückseigentümer bei kommunalen Beitragsforderungen wird zur Flankierung dieses Gesetzentwurfs ein Förderprogramm von jährlich 65 Millionen Euro zu Gunsten der Straßenausbaubeitragspflichtigen aufgelegt werden. Damit wird eine substanzielle Entlastung der Beitragsschuldner bewirkt. Diesbezüglich bedarf es noch des Beschlusses des Landtages über den Landeshaushalt 2020 als Haushaltsgesetzgeber.

Die Versammlung im Vorfeld gibt einem zwar etwas Zeit, aber wenn ich von fünfstelligen Beiträgen hören und sogar teilweise im oberen Bereich, wird einem schon anders.

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Treibhausgas #Stickstoffdioxid kein Teil im Emissionshandel – #GlobalWarming #Treibhauseffekt #Klimakrise

Stickstoffdioxid ist ja bekannt aus den Medien als ungesundes Gas, was bei vielen Verbrennungen entsteht und nur dürftig entfernt wird. Nicht zuletzt ist der Betrugsskandal in der Automobilindustrie noch immer nicht aufgearbeitet. Was allerdings den wenigsten bewusst ist, ist der Umstand dass Stickstoffdioxid auch ein Treibhausgas ist.

Wer es mir nicht glaubt, kann sich beim IPCC eine 30 Mb große Datei herunterladen und dort nachsehen. Dort wird u.a. beschrieben, das Stickstoffdioxid an der Bildung von Ozon beteiligt ist. Aber auch selbst hat Stickstoffdioxid eine Bande im Infrarotbereich und ist damit ein Treibhausgas, was Infrarotstrahlung aufnimmt und wieder abgibt.

Auf das Thema kam ich durch die Vorbereitung meiner Einwendung die die Holzmüllverbrennungsanlage in Dinslaken. Angeblich wäre die Verbrennung von Holz klimaneutral. Wenn dabei Stickstoffdioxid emittiert wird, ist es keinesfalls klimaneutral.

Aber man kann sich trösten. Da ich wissen wollte, ob Stickstoffdioxid auch bei den Emissionshandel berücksichtigt wird, fragte ich mal beim Umweltbundesamt nach und bekam folgende Antwort:


Der Emissionshandel befasst sich mit klimaschädlichen Gasen – also z.B. CO2. Stickoxide sind klar gesundheitsschädlich, aber nicht klimarelevant.

Siehe z.B. hier:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimaschutz-energiepolitik-in-deutschland/treibhausgas-emissionen/die-treibhausgase
http://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/der-europaeische-emissionshandel

Es macht mich schon ein wenig traurig und fassungslos, wenn selbst du Fachbehörden nicht wissen, dass Stickstoffdioxid ein Klimagas ist. Mal ganz abgesehen davon, dass es die Bildung des Klimagases Ozon katalysiert. Die Klimarelevanz kann man allerdings auch aus der Struktur der Moleküle und dem IR-Verhalten ableiten. Alle IR-Aktiven Moleküle sind auch automatisch klimarelevant. Allerdings müsste man Chemie verstehen, um dies zu wissen.

Stickstoffdioxid ist also kein Teil des Emissionshandels.

Update 11.09.2019:
Am 10.09.2019 schrieb die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt), einem Teil des Umweltbundesamtes, das Stickstoffdioxid kein Treibhausgas wäre. Ich empfinde es ziemlich bedenklich, wenn sie Fachbehörden bzw. Abteilungen vor Antworten nicht kundig machen.

Update:
Scheinbar war das Zitat nicht ganz korrekt übersetzt, weshalb es entfernt wurde.

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Klimaschänder Auto und eine Banane – #IAA2019 #FCKSUV #Aussteigen #Verkehrswende #Mikroplastik #Feinstaub

Derzeit findet wieder die Automesse in Frankfurt statt. Man könnte auch sagen eine Klimaschändermesse, denn die Mobilität mit Autos trägt erheblich zum Klimawandel bei. Aber nicht nur das. Autos bzw. der Straßenverkehr sind ein erheblicher Beitrag zu Feinstaub und Mikroplastik, wobei dies teilweise identisch ist. Denn der Reifenabrieb von Fahrzeugen ist nicht nur Feinstaub, sondern auch Mikroplastik. Dieses ist schädlich für die Gesundheit und die Umwelt. Das Mikroplastik, welches laut Medien in der Arktis niedergeht, stammt sicherlich zu einem erheblichen Anteil aus dem Straßenverkehr. Der Anteil des Autoverkehrs am Mikroplastik liegt laut BUND bei 1/3, vermutlich wird die Tendenz weiter steigen, wenn die anderen Umweltverschmutzenden weniger werden.

Was haben Bananen damit zu tun?
Als ich gestern morgen im Bett lag kamen mir folgende Gedanken, nachdem ich einen Artikel zu brennenden Autos und Protest gelesen hatte:

#IAA2019 erinnert sich jemand an Beverly Hills Cop und die Bananen im Auspuff. Frage mich gerade was passiert, wenn man Kartoffeln in den Auspuff von #FCKSUV steckt. #Aussteigen #Verkehrswende Und wäre Bauschaum dann eigentlich Notwehr oder Sachbeschädigung?

Brennende Autos schädigen auch das Klima und die Gesundheit, denn meistens sind auch CFK verbaut, die nach einem Brand gefährlich wie Asbest sind. Vielleicht gibt es ja auch eine Art Auspuffballon, der Autos lahmlegen könnte ohne diese zu beschädigen. Gäbe sicherlich interessante Gesichter, wenn SUVs morgens nicht anspringen würden. Wie das rechtlich gewertet würde, kann ich allerdings nicht sagen. Baumschaum dürfte Sachbeschädigung sein. Andere Methoden wie hier mit Kartoffeln beschrieben, dürften rückstandsfrei sein. Es könnte natürlich auch sein, dass das Objekt rausfliegt und jemanden verletzt. Diese Überlegungen möchte ich allerdings nun nicht mehr weiter vertiefen.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Sex

Es wäre einer der größten Triumphe der Menschheit, wenn man die Fruchtbarkeit und die Sexualität trennen könnte.

(Sigmund Freud)

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