Transportleitung Frimmersdorf Garzweiler – #AllegegenRWE #Hambibleibt #Endcoal

Nach einige hin und her wegen angeblichem geistigen Eigentums mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Köln bekam ich nun doch das Entnahmekonzept für die Rheinwassertransportleitung von der Bezirksregierung Köln.

Hätte nach der Antwort hier, deutlich mehr Inhalt erwartet. Dabei geht der Text auf ca. eine Seite. Maßgeblich geht es um eine Staffelung der Entnahmemengen aus dem Rhein und bei welchen Pegeln welche gilt.

Die letzten Sätze sind allerdings inzwischen durch den vergangenen trockenen Winter widerlegt. Im Konzept wurde davon ausgegangen, dass die Grundwasservorräte im Winter befüllt würden, was bekanntlich nicht in dem Umfang stattfand, wie angenommen. Es mag mehr Regen geben, aber es kann genauso gut auch weniger geben. Sogar eine Winterdürre ist denkbar. Bei dieser würde trockene Kälte den Boden und die Vegetation gefriertrocknen.

Zukunftsvorhersagen sind immer nur viele Annahmen, die so längst nicht eintreffen müssen. Es kann also ganz anders kommen. Pläne dafür existieren sicherlich nicht und vermutlich auch keine ausreichenden Rückstellungen im Falle einer Insolvenz von RWE.

Anhang:


Ziel 1: Die max. Rheinwasserentnahme beträgt rund 4,2 m³/s Durch ein gestaffeltes Entnahmekonzept abhängig vom Rheinwasserstand ist Vorsorge zu treffen, dass einerseits eine etwaige Beeinträchtigung der Schifffahrt, insbesondere im Niedrigwasserbereich, minimiert, andererseits die Erreichung der übrigen Ziele des Braunkohlenplans Garzweiler gewährleistet wird.

Erläuterung:
Die für die Versorgung der Feuchtgebiete und die Befüllung des Restsees Garzweiler erforderlichen Wassermengen sollen dem Rhein aus der fließenden Welle entnommen werden.
[…]
Diese gestaffelten Entnahmemengen bewirken eine Absenkung im unteren Wasserspiegelbereich des Rheins von 0,2 bis zu 0,4 cm, bei höheren Wasserspiegeln von maximal 0,6 cm. Die Absenkung bleibt damit deutlich unter 1 cm, so dass eine mögliche Beeinflussung für die Schifffahrt, insbesondere im Niedrigwasserbereich, weitestgehend ausgeschlossen wird.
Die durch die Wasserentnahme zu erwartenden Wasserspiegellagenänderungen haben keine nachteiligen Auswirkungen auf das Ziel der Erreichung eines guten ökologischen Zustandes des Fließgewässers Rhein. Auch eine Verschärfung der Niedrigwassersituationen am Niederrhein durch die vorgesehenen, aber eben beschränkten Entnahmemengen ist nicht zu erwarten. Der Abfluss des Rheins verzeichnet unter Berücksichtigung zukünftiger Klimaveränderungen im Winter zunehmende Abflussmengen aufgrund deutlich zunehmender Winterniederschläge, während in den Sommermonaten es nahezu unveränderte Abflussverhältnisse geben wird. Besonders im Sommer speist sich der Niederrhein in regenarmen Zeiten aus dem Grundwasserzufluss. Dieser Speicher füllt sich in den zunehmend niederschlagsreicheren Winterhalbjahren stärker auf, so dass es durch die puffernde Wirkung tendenziell zu einer Abminderung von Niedrigwasserextremen kommt.

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Eine Antwort zu Transportleitung Frimmersdorf Garzweiler – #AllegegenRWE #Hambibleibt #Endcoal

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