Bahntote in 2018 und Amoktaten – #Bahnsinn

Vor einigen Wochen gab es einen großen Aufstand, weil ein Kind ins Gleis gestoßen wurde und starb. Etwas später wurden viele populistische Maßnahmen von der Politik angekündigt.

Um dies mal ins Verhältnis zu setzen fragte ich bei der Bundespolizei mal nach der Anzahl der Toten durch Unfälle. Zuerst wollte man mir die Anzahl verweigert, aber ein wenig Nachdruck und der Verweis auf bestehende Gesetze verhalf mir dann doch zu einem Ergebnis.

Insgesamt gab es 132 Tote die nicht als Suizid gewertet wurden. In den Nachrichten hat man m.W. bisher nichts davon gehört. Dies zeigt allerdings, dass es mehr Tote gibt, etwa wegen durch Bahnhöfe rasende Güterzüge, aber sicherlich auch durch Stöße, absichtlich oder auch unabsichtlich, weil die Bahnhöfe zu schmal sind oder zu viele Engstellen haben. Gerade der Bahnhof Frankfurt ist hier schrecklich. Alles viel zu schmal gestaltet

Statt also auf Populismus, sollte die Politik mehr auf eine kritische Analyse der wirklichen Probleme setzen. Hindernisse auf Bahnsteigen müssen beseitigt werden. Besonders Engstellen sind eine erhebliche Gefahr.

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