#Duisburg: Bericht aus dem Umweltausschuss vom 13.09.2019 – #Einheitsbuddeln #Klimaschutz #Baumschutz #Politikerticket

Am vergangenen Freitag war mal wieder Umweltausschuss, da die regionale Presse selten darüber berichtet, hier mal mein Bericht.

Auf der Agenda standen etliche Themen. Als erstes ein Vortrag der Firma, welche das Alleenkonzept erstellen soll. Angeblich soll die Neuentwicklung und Ersatz von Alleen an anderen Stellen bei jedem Projekt behandelt werde. Ist aber kein Teil des Konzepts.
Mein Frage wegen der Entnahme von Parkplätzen, anstelle von Bäumen wurde übergangen. Aber das GroKodil sind Parkplätze wichtiger als Bäume, wie man immer wieder bemerkt.

Mein Statement zur Baumschutzsatzung und der utopischen Weltsicht von #SägeParteiDuisburg und #Cohleunion war in der Niederschrift der vorhergehenden Sitzung jedenfalls mit drin:

Wenn Menschen immer selbstlos und fürs Allgemeinwohl handeln würden, bräuchte es keine Gesetze. Bäume machen Arbeit und nehmen Platz weg, der für Parkplätze fehlt. Die Abschaffung der Satzung begünstigt demnach den Eigennutz und die Bequemlichkeit, nicht aber die Selbstverantwortung. Das Allgemeinwohl und der Klimanotstand gebietet anderes Handeln.

Das Thema der Umweltwochen steht nun auch quasi fest: „DUISBURG.NACHHALTIG 2020 – DIE UMWELTWOCHEN, „Plastik, nein danke – Alternativen für den Alltag“

Einen netten Antrag, fand ich den zum „Ersatz der Erstattung von Kilometergeld durch Freitickets der DVG“ (DS 19-0798) Es ging darum, die Verkehrswende auch für die Menschen in Ausschüssen und im Rat anzuschieben. Statt der einzelnen Erstattung von Fahrkosten nach Kilometern, sollten stattdessen alle ein DVG-Ticket bekommen. Der Mehrheit von SPD und CDU war leider dagegen. Entweder weil ÖPNV so schlecht ist oder man nicht auf die Privilegien verzichten will. Dabei wäre ein Politikerticket, analog zum Studententicket, eine gute Sache, zumal dann die Verantwortlichen aus erster Hand erleben können, was besser werden muss. Aber mit dem GroKodil ist Verkehrswende in Duisburg nicht zu machen.

Auch die Agenda nichtöffentlich hatte einen interessanten Antrag: DS 19-0964 Verkauf von Grundstücken im Ortsteil Wedau Diese Drucksache lag erst in der Sitzungen auf den Tischen. Es wäre also durchaus möglich gewesen, dass jemand sich diese hätte schnappen können. Ob allerdings jemand die gelesen hat, vermag ich nicht zu sagen.
Über den Inhalt kann man natürlich nur mutmaßen. Etwa ob es einen Zusammenhang mit einem gewissen Projekt in Wedau gibt. Schließlich gehört nicht die gesamte Fläche der Bahn, sondern der Uferbereich dürfte der Stadt gehören.

Auf den Tischen lag ein Flyer von #Einheitsbuddeln aus.

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