Brände durch #Feuerwerk bisher nicht erfasst – #NRW #Umweltschutz #Umwelthilfe

Bekanntlich gibt es eine Petition gegen privates Feuerwerk in Duisburg. Ich war in dem Zusammenhang neugierig und wollte wissen, wie es denn mit Bränden durch Feuerwerk aussieht. Irgendwie hätte ich erwartet, dass hier Informationen erfasst werden. Aber dies ist leider nicht der Fall, wie eine Antwort aus dem Innenministerium NRW zeigt.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre E-Mail, die im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen eingegangen ist. Ihre Besorgnis über durch Feuerwerk verursachte Brände/Verletzungen kann ich nachvollziehen. Ihren Wunsch nach einer grundsätzlichen Erfassung von Feuerwerkskörpern als Brandursache und/oder „Tatmittel“ habe ich an die entsprechende Fachlichkeit übermittelt. Eine solche Erfassung gibt es derzeit nicht.

Gerne übermittele ich Ihnen zu der Thematik aber auch einige Informationen:

Zum einen werden präventive Maßnahmen zum Brandschutz und damit zur Gefahrenminimierung durch Brände, die durch Feuerwerk verursacht werden, ergriffen. Dazu gehören z. B. Hinweise auf Verpackungen, Warnung der Öffentlichkeit, Altersbeschränkungen beim Verkauf u. ä. Zum anderen werden auch repressive Maßnahmen durchgeführt. So werden bei Bränden, die zu Personen- oder Sachschäden führen, regelmäßig die Ursachen ermittelt und Strafverfahren eingeleitet. In der Silvesternacht waren Kräfte der Polizei, der Feuerwehr und der Rettungsdienste im Einsatz. Hauptfokus der Polizei in der Silvesternacht war es, bei Störungen der öffentlichen Sicherheit und bei Gewalttätigkeiten offensiv und konsequent einzuschreiten. Landesweit waren zu diesem Zweck 4.800 Beamte eingesetzt.

Zwischen dem 31.12.2019, 18:00 Uhr bis zum 01.01.2020, 06:00 Uhr bewältigte die Polizei in Nordrhein-Westfalen rund 2.900 Einsätze. Die Zahl ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 600 gesunken.

Auch die Zahl der bei Einsätzen Verletzten ist gesunken: zum Jahreswechsel 2019/2020 waren es 165, im Jahr davor 256. Es kam zu insgesamt acht Vorfällen von Gewaltanwendungen gegen die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Rettungsdienste. Dabei wurden drei Einsatzkräfte leicht verletzt, verblieben jedoch dienstfähig. Hierbei handelt es sich in vier Fällen um tätliche Angriffe, in drei Fällen um einen Beschuss mit Feuerwerkskörpern und in einem Fall um einen tätlichen Angriff bei gleichzeitigem Bewurf mit Feuerwerkskörpern. Landesweit leitete die Polizei insgesamt 48 Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit Angriffen auf Polizeivollzugsbeamte ein. Die 48 Ermittlungsverfahren wurden wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte (32), tätlichen Angriffen auf Vollstreckungsbeamte (4), Bedrohung (1), Körperverletzung (1), versuchte Körperverletzung (1), gefährliche Körperverletzung (4), versuchte gefährliche Körperverletzung (2), Landfriedensbruch (1), versuchte Gefangenenbefreiung (1) und Sachbeschädigung (1) eingeleitet. Hierbei erfolgte nur in Einzelfällen ein Angriff mit Feuerwerkskörpern, einer Schreckschusspistole (PTB) oder sonstigen gefährlichen Gegenständen. Insgesamt wurden 25 Einsatzkräfte der Polizei leicht verletzt, verblieben jedoch dienstfähig. In der überwiegenden Mehrheit der Ermittlungsverfahren stellte die Polizei die Identität der Beschuldigten fest.

32 vorläufige Festnahmen wurden in der Nacht des Jahreswechsels gezählt. Ein Jahr zuvor waren es 22. 184 Menschen wurden dem Gewahrsam zugeführt, das betraf im Jahr davor noch 262. Die Zahl der Körperverletzungen betrug bei 301, im vorigen Jahr noch 422; die der gefährlichen Körperverletzungen betrug 134 (161). Auch die Anzahl der Sexualdelikte sank von 33 auf 21.

Seien Sie versichert, dass Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste des Landes Nordrhein-Westfalen alles tun, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Wahr ist aber natürlich auch: Eine hundertprozentige Sicherheit kann es dabei nicht geben.

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#Duisburg: Nutzt der DVG-Vorstand Bus und Bahn? – #ÖPNV #Verkehrswende #Duisburgblicktdurch

Ich habe bei der DVG nachgefragt, ob der Vorstand und der Aufsichtsrat die eigenen Produkte nutzen. Bereits vorher hatte ich den Geschäftsbericht ausgewertet.

Erste Antwort der DVG:

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) führt keine Statistik über die Nutzung der Verkehrsangebote durch Mitarbeiter. Zur Erfüllung ihrer dienstlichen Aufgaben haben ausgewählte Mitarbeiter der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft die Möglichkeit, die Verkehrsangebote der DVG zu nutzen. Als Fahrkarte dient hier der Dienstausweis. Auch über diese Nutzungsart führt die DVG keine Statistik. Ob Mitglieder des Vorstandes oder des Aufsichtsrates der Duisburger Verkehrsgesellschaft in Besitz einer Abo-Fahrkarte sind, fällt in den Privatbereich dieser Personen.

Man zieht sich also auf Datenschutz zurück. Als Firmenrepräsentant müsste es schon der Stolz gebieten, die eigenen Produkte zu nutzen, so dass man dazu auch öffentliche stehen würde. Folglich dürfte die Wahrheit sein, dass niemand aus dem Vorstand ÖPNV nutzt. Stellt sich die Frage, wie man da brauchbare Entscheidungen treffen soll.

Und für den Aufsichtsrat sollte gelten, dass ein Teil der Vergütung in Form eines DVG-Tickets ausgegeben wird. So wird so ein Pöstchen für Geldgeier unattraktiv und jene die wirklich ÖPNV nutzen kommen eher zum Zug.

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Human Forced Climate Change

There is no need to write more, than this picture say:

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#Petition gegen eine Osttangente in #Duisburg – #Rheinhausen #CDU #SPD

Wie hier berichtet wollen SPD und CDU noch mehr Natur vernichten. Natürlich wird man prüfen, aber das Ergebnis wird so lauten, wie SPD und CDU wollen. Dass diese Parteien nichts vom Schutz unserer Lebensgrundlagen halten, beweisen diese immer wieder.

Trotzdem ist so eine offene Vernichtungserklärung an die Natur kein Grund beizugeben, sondern vielmehr etwas zu Unternehmen:
Keine Osttangente durch das Naturschutzgebiet in Duisburg Rheinhausen

Meine Forderung geht noch weiter, weil für Straßen und Bebauungen auch keine Frischluftschneisen vernichtet werden dürfen.

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#Datenschutz: Antwort von Clearview – #Bilderkennung

Ich bekam nun eine Antwort von Clearview zu meiner Auskunftsanfrage. Sinngemäß ich solle auf deren Seite eines von drei unterschiedlichen Kontaktformularen befüllen. Löschen und Auskunft gleichzeitig fehlt. Allein deshalb lehne ich das Verfahren ab. Ich halte es zudem nicht für rechtmäßig den Upload von Bildern zu fordern. Da in den Datenbanken mehr Informationen als nur Bilder sind, ist es nicht legitim zusätzlich Bilder zu fordern.

Folgender Text wird beim Bildupload angezeigt:

Please submit a clear photo of the subject of this request. If you are submitting it on your own behalf, submit a clear photo of yourself. If you are submitting on someone else’s behalf, please submit a clear photo of that person.

Man soll also ein deutliches Foto hochladen, damit Clearview noch mehr Daten bekommt? Und das separat für Auskunft und Löschen?

Da Bilder alleine den Behörden nichts nützten hat Clearview mit Sicherheit weitere Daten gespeichert. Etwa Namen und Orte, die beim Bild stehen. Auch darüber lässt sich eine Person ermittelt, es ist also nicht legitim Bilder zu fordern, weil hier deutlich mehr Daten übermittelt werden. Durch die Form der Abfrage sind unsere Daten sogar noch mehr gefährdet.

Ich habe mich deshalb ans LDI gewandt, leider sind für solche Fälle m.W. die Landesbehörden zuständig und nicht eine zentrale Stelle in Deutschland.

Antwort Clearview:

Hello Ulrich,

Thank you for your email. If you are seeking to exercise your data rights
to access and/or deletion under the relevant law, we have data privacy
request forms which you can find at this link
. This is the quickest and easiest
way to submit data access or deletion requests. We cannot search for any
images of you that may appear in Clearview search results by name, email
address, or any method other than image, so the information you have shared
with us is currently insufficient to complete your request. Filing a data
access and/or deletion request is the easiest way to provide us with the
information we need to process your request.

Regards,
Clearview Privacy Team

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#Indonesien: Überschwemmung in Jakarta – #Klimawandel #Starkregen #Duisburg #Braunkohle

Anfang des Jahres gab es Überflutungen in Jakarta, der aktuellen Hauptstadt von Indonesien. Man will diese bekanntlich verlegen, was m.M. nach die Probleme aber nicht beheben wird. Ich werde aber mal etwas weiter ausholen, da die Zusammenhänge etwas komplexer sind.

Die Stadt Duisburg hat sich in den letzten Jahren mit der Thematik Starkregen beschäftigt. Für meinen Geschmack zu wenig. Bei Starkregen kommt es zu starken Niederschlägen in kurzer Zeit. Dabei kommt es zu Rückstaus, weil das Wasser nicht so schnell abfließen kann. Allgemein gibt es Empfehlungen mehr Regenwasser zu versickern und dadurch die Wassermenge in der Kanalisation zu verringern. Dies mindert das Risiko natürlich.

Weiterhin können Überschwemmungen durch Hochwasser zustande kommen. Hier hat man in den letzten Jahrzehnten vermehrt den Flüssen mehr Raum gegeben und diese renaturiert. Dies hilft selbstverständlich.

Was weniger Menschen wissen ist das Wassermangel im Boden zur Absenkung führen kann. Dies geschieht zum Beispiel im weiteren Umfeld der Braunkohle Tagebaue. Durch die sogenannte Sümpfung werden große Wassermengen abgepumpt und der Boden senkt sich um viele Meter ab. Dies liegt einerseits an Pflanzenresten, die ohne Wasser verrotten, aber auch am Wasser zwischen Steinen, was teilweise zu einer irreversiblen Absenkung führt.

In Städten sind viel Flächen versiegelt. Das Wasser wird häufig abgeleitet statt versickert. Das heißt auch dort sinkt der Boden ab, weil das Grundwasser sicher verringert. Dazu kommen noch Industrie und Private, welche das Grundwasser abpumpen für unterschiedliche Zwecke.

Die Situation in Jakarta ist davon gar nicht so verschieden. Einerseits ist viel Fläche versiegelt und andererseits wird das Wasser schnell über schmale Kanäle abgeleitet. Auch wird Grundwasser entnommen. Dadurch senkt sich der Boden ab. Bei ergiebigen Regen, staut sich das Wasser zurück und führt zu Überschwemmungen. Es kommt zu schnell Wasser in ein Gebiet, was ohnehin anfällig ist. Die Kanäle lassen das Wasser schneller abfließen.

In der Straßenmitte gibt es teilweise Grünflächen. Zum Beispiel in Tangerang, diese sind aber gewölbt, so dass Regen auf die Straße läuft. Einerseits verständlich, weil sich sonst Tigermücken in Pfützen fortpflanzen könnten, aber andererseits kann das Wasser so nicht zu gut zurückgehalten werden. Gegen Pfützen dürfte eine entsprechende Drainage helfen.

So verschiedenen ist die Situation nicht, deswegen würde ich stark davon ausgehen, dass man Überschwemmungen trotz Klimawandel verringern kann, wenn man zu einem durchdachten Wassermanagement greifen würde. Eine Verlagerung das Hauptstadt würde das Problem mit mitnehmen.

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#Datteln4: TheologInnen klagen gegen Polizeigewahrsam – #EndCoal #Cohleonkel #Kohleausstieg

Das Grundgesetz und die sich darauf ableitende Gesetzgebung und konkretisierende Rechtsprechung sind ein hohes Gut. Um so unverständlicher ist mir, warum Theologen halb entkleidet in eine Zelle gesperrt werden.

Das ist ein Verhalten, wie ich es eher Unrechtsystemen, zuschreiben würde. So richtig nachvollziehen kann ich es nicht. Um so wichtiger ist es sich dagegen zu wehren.

TheologInnen klagen gegen Polizeigewahrsam

Am Rande merke ich an, dass Respekt für die Polizei auch dadurch entsteht, dass man fair und auf Basis der FDGO miteinander umgeht. Schikane oder Fehlverhalten der Polizei tragen nicht zu Respekt bei. Oder will Herbert Reul hier Härte zeigen? Hat er nichts aus der fehlgeschlagenen Räumung des Hambacher Forst gelernt?

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#Cohleonkel Armin Laschet Förderer der Braunkohle – #Endcoal #EnerGIER #allegegenRWE #hambibleibt

Drucksache 16/7159 vom 28.10.2014 – Antrag der Fraktion der CDU: „Den Rohstoff Braunkohle auch über das Jahr 2030 hinaus anerkennen“

Heute tut Armin Laschet ja so, als wäre er für vernünftigen Klimaschutz. Das obige Dokument aus 2014 belegt aber, wie sehr er sich für Braunkohle einsetzt. An der Einstellung, welche zu diesem Antrag führte dürfte sich kaum etwas geändert haben. Es steht sogar vieles von dem drin, was er heute macht und auch in Hinblick auf die von ihm häufig erwähnte Leitentscheidung war er anscheindend gegen eine Verkleinerung von Garzweiler II. Seltsam, dass er da immer wieder auf die Grünen verweist, die angeblich gegen die Schonung von Ortschaften waren. Fakt ist, er hätte eiskalt alle Dörfer geopfert, wenn ihm nicht der Druck der Straße dazwischengekommen wäre. Und auch jetzt noch versucht er anscheinend möglichst viel Heimat zu vernichten. Niemand hindert ihn und seine Cohleunion daran die Vereinbarungen von Rot-Grün zu ändern.

Ich frage mich immer nur warum er so handelt. Alle Menschen sind zum Teil durch Eigennutz motiviert und zum Teil durch Gemeinnutz. Also entweder muss der Einsatz einer tiefen Überzeugung für Braunkohle entspringen, trotz alle widersprechenden Fakten. Oder er verspricht sich etwas davon. Zum Beispiel ein Pöstchen im Vorstand oder Aufsichtsrat. Nehmen wir das Beispiel Sigmar Gabriel, vielleicht hat er damals bei Entscheidungen nicht an einen Vorteil gedacht, aber die Botschaft der Deutschen Bank ist eindeutig. Tust du uns etwas Gutes, dann bekommt ihr auch etwas dafür.

Dass es weder der Menschheit noch der Bevölkerung gut tut weiterhin Braunkohle zu verfeuern steht fest. Es dennoch zu tun, sehe ich als Verrat an den Menschenrechten, denn es gibt heute ausreichend Alternativen, die zudem noch günstiger sind. Stattdessen verbreiten Conservative gerne die These von teuren Erneuerbaren. Keine Ahnung, was in denen vorgeht, so etwas zu verbreiten. Vielleicht ist es, wie mit den professionellen Wahrheitsverbiegenden aus der Werbebranche, man verdreht die Wahrheit erheblich, um eine vorteilhafte Botschaft zu verbreiten um damit Geld zu verdienen. Also quasi 30 Silberlinge für den Verrat an der Menschheit.

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#Bahnsinn: Bahn versagt nach Orkan, wie erwartet – #Verspätung #Sabine #Hotelzug #Ausfall

Gestern war eine Fahrt mit der Bahn wie erwartet ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Es gab natürlich Ausfälle und Verspätungen. Das ist nach einem Orkan klar. Dafür habe ich Verständnis. Unverständlich ist mir aber, warum die Bahn mal wieder nicht brauchbar informierte. Auf die App konnte man sich nur bedingt verlassen. Teilweise fuhren Bahnen zeitgleich, wie der RE 5 in Köln.

Wichtig ist ja nicht nur ob etwas ausfällt, sondern auch warum. Etwa welche Strecken gesperrt sind. Darüber gab es keinerlei Informationen. In Duisburg funktionierten die Anzeigetafeln nicht, obwohl diese über fahrende Züge hätten informieren können. Es waren zwar nicht viele am Morgen, aber es gab welche. Besonders von den Firmen, die nicht DB waren.

Dann am Nachmittag wurde im Zug behauptet ein Zug zwischen Ulm und den Allgäu würde fahren, obwohl dieser ausfiel. Auch die App hat lange behauptet, dass dieser fahren würde, obwohl am Bahnsteig schon stand, dass diese ausfallen würde. Selbst im Schalter wusste man nichts vom Ausfall. Oder behauptete dies zumindest, denn scheinbar gab es den ganzen Tag keine Verbindungen. Warum ging aus den Durchsagen nicht hervor. Da hieß nur, dass der konkrete Zug wegen Unwetter ausfällt. Dass dem z.B. eine Streckensperrung wegen Bäumen auf der Strecke zugrunde liegt wurde nicht gesagt. Keine Ahnung was es wirklich war und ob an dem Tag noch mal Züge fuhren. Ein Ersatzverkehr wurde scheinbar nicht eingerichtet und Taxigutschein gab es auch nicht, weil je noch etwas fahren könnte. Auf den Umstand das Verzerrgutscheine zustehen, wurde gar nicht erst hingewiesen.

Für die individuelle Fahrplanung sind brauchbare Informationen essenziell. Liegt es an der Strecke, liegt es an dem Fahrzeug. Wie lange dauert der Zustand noch an? So etwas gibt einem die Bahn aber nicht oder nur bei hartnäckiger Nachfrage.

Das nenne ich miserabel vorbereitet.

Und zu der Empfehlung doch einfach schon früher anzureisen, bekam ich von der Bahn auf Nachfrage folgende Information:

Die Bahn hat empfohlen die geplanten Reisen im Zeitraum vom 9. bis 11. Februar zu verschieben. Sie können einen gebuchten Fahrschein im genannten Zeitraum bis zum 18. Februar nutzen. Dabei ist eine Übernahme von Hotelkosten für eine Anreise am 8. Februar nicht Gegenstand der Kulanz. Auf der Grundlage einer Kulanzleistung können Sie keine Entschädigung des Servicecenters Fahrgastrechte einfordern.

Es handelt sich natürlich nicht um Kulanz, wenn man eine Reiseverschiebung zulässt, sondern um Schadensminderung für die Bahn, damit diese weniger für Ausfälle und Verspätungen zahlen muss. Genauso wie Hotelzüge angeboten werden, damit man nichts für Hotels bezahlen braucht, obwohl dies nach Fahrgastrechteverordnung zusteht. Spricht wenn man früher anreist bleibt man auf den Kosten sitzen. So etwas sollte man nach meiner Meinung auch klar kommunizieren. Aber wie gesagt bei brauchbaren Informationen ist die Bahn scheiße.

Bei den ständigen Ausfällen und Verspätungen gehe ich davon aus, dass die Entschädigung für Zeitkarteninhabende gegen die Fahrgastrechteverordnung verstößt.

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Wer mehr wissen will, über die alltäglichen und ungewöhnlichen Probleme mit der Bahn kann hier mal nachschlagen.

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Eine umweltfreundliche Alternative zu Feuerwerk – #Singapur #Feuerwerk #Supertree #Duisburg #Lightshow

In Singapur gibt es sogenannte Supertrees. Es handelt sich hierbei um eine Art künstlicher Baum, der mit verschiedenen kleineren Pflanzen bepflanzt wurde. Diese Konstruktionen sind mit Beleuchtung ausgestattet und können in den unterschiedlichsten Farben Lichteffekte in die Nacht zaubern. Je nach Stromquelle sogar völlig klimaneutral und ohne Schadstoffe. Noch dazu wird das Lichtspiel mit Musik kombiniert, wodurch es deutlich beeindruckender ist, als die langweilige Knallerei von Feuerwerk. Hier ist Klassik genauso denkbar, wie auch modernere Musik.

Der Landschaftspark Duisburg Nord ließe sich zu einem ähnlichen und doch einzigartigen LED-Feuerwerk kombinieren, dass andere Feuerwerke in Duisburg überflüssig machen würde.

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#Duisburg: Antrag von SPD und CDU auf Vernichtung von Natur – #LKW #Logport #Wahlwerbung #Osttangente #Baumschutz #Rheinhausen #Citymaut

Die Natur- und Baumvernichter von SPD und CDU wollen für den Kommunalwahlkampf als Wahlwerbung mal wieder das Thema LKW-Verkehr beackern. Ein Gesamtkonzept ist nicht in Sicht, aber dafür wird populistisch nach neuen Straßen geschrien. In diesem Fall die sogenannte Osttangente zwischen Solidaritätskreisel und A40. Über einen Antrag im Rat will man zwar prüfen, ob es auch ohne Naturvernichtung geht, aber in Anbetracht dessen, was bisher alles von SPD und CDU rücksichtslos vernichtet wurde ist es zweifelhaft, dass man all zu große Rücksicht auf Biotope nimmt.

Der Antrag ist natürlich wachsweich formuliert. Denn berücksichtigen von Landschafts- und Naturschutz kann auch heißen, dass man dies textlich festhält, aber sagt, dass das nicht so wichtig wäre.

Ich sehe diesen Antrag eher als dem Wahlkampf geschuldete Verschleppung von realisierbaren Lösungen. Parktisch tut man so als würde man eine Lösung suchen, obwohl es für vieles bereits Lösungen existieren. In meinen Augen einfach nur Wahlkampf bzw. Wahlwerbung.

Neue Straßen sind keine Lösung. Der restliche Antrag klingt reichlich bürokratisch, wo man sich zu recht fragt, warum so etwas erst jetzt und auch nur für Rheinhausen geprüft werden soll, ob und welche anderen Lösungen zur Belastungsreduzierung es gibt. Bekanntlich leidet ganz Duisburg unter der Logistikkrake Duisport.

Sehr offensichtlich stellt man sich zugleich auch noch aus, dass Logport I sehr erfolgreich ist. Da gibt es wohl durchaus unterschiedliche Standpunkte. Und die Behauptung, dass eine Osttangente einen großen Beitrag leisten können ist völlig unfundiert. Wenn durchs Stadtgebiet gefahren wird, liegt es primär daran, dass es für die Speditionen günstiger ist, als den längeren Weg über die Autobahn zu nehmen. Das kann an der Maut liegen oder an der Zeit. So gesehen müssen also für die Strecken durch das Stadtgebiet die Kosten steigen. Dann spart man sich neue Straßen, deren Realisierung ohnehin höchst fraglich ist, bei denen es definitiv Klagen geben wird und die garantiert nicht zeitnah möglich sind.

Mal ganz abgesehen davon, dass die Verwaltung bereits heute genug zu tun hat und die Zeit lieber sinnvoll nutzen sollte statt, Steuergelder für sinnfreie Prüfungen zu verschwenden.

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#Duisburg: 2000 gegen privates #Feuerwerk #Umwelthilfe

Die Petition gegen privates Feuerwerk in Duisburg hat inzwischen genau 2000 erreicht. Das freute die Umwelthilfe und ich natürlich auch.

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#Bahnsinn: Beschissene Vorbereitung bei der Bahn für #Sabine – #Ausfälle #Verspätung #Datteln4 #Kohleausstieg

So, so die Bahn empfiehlt Fahrgästen also schon früher zu fahren oder die Reise zu verschieben. Wer kommt eigentlich für die Kosten auf, wenn man früher anreist? Bisher las ich nicht, dass die Bahn die Kosten übernehmen werde. Rechtlich ist sie m.W. nur bei Verspätung und Ausfällen verpflichtet für Übernachtungskosten aufzukommen. Das heißt u.U. bleibt man auf den Kosten sitzen oder muss sich mit dem Fahrgastverarschecenter der Bahn rumärgern. Diese verstoßen nach meiner Auffassung gegen EU-Recht, weil diese bei Rückfragen keinen kostenfreien Rückumschlag beilegen.

Ich gehe davon aus, dass am Montag wieder einmal völliges Chaos herrschen wird und keine brauchbaren Informationen zur Verfügung gestellt werden. Also das übliche bei der Bahn. Man zahlt für 100 % Leistung bekommt aber nur einen Bruchteil davon, allein wegen der ständigen Verspätung. Auch eine Minute zu spät ist unpünktlich und verlängert mitunter die Fahrtzeit zusätzlich bei Umstiegen.

Gut vorbereite ist die Bahn auch in Hinblick auf Ersatz nicht. Ich wette auch am Montag werden keine (Fern-)Busse bereitstehen, obwohl dies natürlich im Vorfeld planbar ist, dass man bundesweit zumindest einen Ersatzverkehr schon einmal vorbereitet und man nicht auf Taxis angewiesen ist.

Ausfälle sind hier auch keine höhere Gewalt sondern mutwillig von der Bahn verursacht, da bereits im Vorfeld absehbar.

Dass ich dieses Jahr auch wieder viele absehbare Ausfälle und Verspätungen wegen zahlreicher Baustellen geboten bekomme verärgert mich jetzt schon. Bereits jetzt stehen mehrere Zeiträume fest, bei denen ich wohl Probleme haben werde in noch halbwegs vertretbarer Zeit zur Arbeit zu kommen. Wenn nicht Auto eine noch schlechtere Variante wäre, wäre ich wohl längst darauf umgestiegen.

Zu allem Überfluss bezahlt man jetzt auch noch für schmutzigen Kohlestrom, dessen Erzeugung zu noch mehr bzw. stärkeren Orkanen beiträgt. Echt Klasse versagt.

Bringe aber gerade eine Klage auf den Weg, die hoffentlich zumindest einen Missstand beseitigen wird. Man muss sich nicht alles bieten lassen.

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#Bahnsinn: Stau auf der Schiene durch Kohle – #Bahnstau #Endcoal #Kohleausstieg #allegegenRWE

Als Pendler bin ich oft von Verspätungen der Bahn betroffen. Was vielen nicht bewusst ist, Güterzüge sorgen für hohe Auslastung auf manchen Strecken.

Vor kurzem las ich einen Antrag wegen einer Weiche für eine Kraftwerk von RWE. Schon vor einiger Zeit hatte ich etwas zu dem Thema geschrieben. Jetzt bereite ich das noch einmal auf.

Wenn Güterzüge klimaschädliche Güter, wie Kohle transportieren, dann führt dies dazu, dass es auf den Straßen mehr Staus gibt, wodurch die Kohle sogar noch klimaschädlicher werden, da Staus zu mehr CO2-Ausstoß führen. Ohne Kohlentransporte auf Schiene oder dem Wasser könnten mehr andere Güter transportiert werden. Sprich der Kohleausstieg könnte auch Stauprobleme reduzieren, da weniger LKW unterwegs wären. Weniger LKW heißt zugleich auch weniger Parkplätze für LKW und damit weniger Flächenfraß.

Also ruhig bei der nächsten Verspätung oder dem nächsten Straßenstau daran denken, dass RWE auch dazu beiträgt, dass es sich staut. Je eher die Kohle nicht mehr transportiert wird, desto eher gibt es weniger Stau.

Das gleiche gilt natürlich auch für den Rhein, wo ebenfalls viel Kohle transportiert wird. Fällt das alles weg, wäre mehr Platz für andere Güter.

Güterzug

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#Datenschutz in Duisburg – #FragdenStaat #Duisburgblicktdurch

Im Jahre 2018 fragte ich mal nach, wie es mit dem Datenschutz in Duisburg aussieht, mit ein paar Detailfragen. Im Januar 2020 kam dann nach einigen Mühen eine Antwort.

Es verwundert doch, dass die Stadt Duisburg hier keine zentrale Stelle hat, welche IFG-/UIG-Anfragen koordiniert und auf die Einhaltung der gesetzlichen Fristen achtet. Denn normalerweise sollten einfache Anfragen innerhalb von einem Monat beantwortet werden. Dass war dann doch etwas länger.

Die Antworten sind jetzt gar nicht so schlecht. Zumindest erscheint es so, als würde man sich beim Datenschutz bemühen.

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#Thüringen, #AFDP und #Dolchstoß – #Neuwahl #Niewieder

Aus aktuellem Anlass verweise ich auf einen Artikel von 2017.

AFDP

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#Rezension Billigflughafen Düsseldorf – #Fluglärm #Klimaschutz #Flugscham

Manchmal muss man aus familiären Gründen fliegen, weil es keine andere vertretbare Möglichkeit gibt. Aber schließlich kann man auch kompensieren, was selbstredend geschieht.

Bei derartigen Reisen kann man auch Flughäfen vergleichen, besonders, wenn die Reise mit Umstiegen verbunden ist. Ich mag zwar keine Umstiege, aber zugleich reduzieren die Umstiege auch die Anzahl von Flügen.

Düsseldorf betrachtet sich selbst als Drehkreuz ist aber in Realität nur ein Billigflughafen. Sprich möglichst viel Gewinn, mit nur wenig Investition und Service.

– Wasser –
Zuerst einmal wie es an einem guten Flughafen aussieht:

Am Beispiel Singapur sieht man, dass man wirklich serviceorientiert denken kann. Es wird sowohl Wasser angeboten, als auch darauf hingewiesen, dass man sich die Flaschen nach der Sicherheitskontrolle wieder befüllen kann. Selbst in Indonesien gibt es am Flughafen zumindest im öffentlichen Bereich Flaschenfüllstationen mit Trinkwasser. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich.

Ich hatte den Billigflughafen mal angeschrieben und folgende Antwort bekommen:

Momentan können wir leider keine Trinkwasserspender an unserem Flughafen anbieten. Jedoch haben Sie die Möglichkeit in den Flugsteigen an Getränkeautomaten unterschiedliche Mineralwässer zu einem Preis von 1,50 EUR (inkl. Pfand) pro 0,5 Ltr. Flasche zu kaufen.

Man soll also teures Wasser kaufen, statt sich die Flasche umweltfreundlich wieder zu befüllen können. Noch dazu sind das oft Plastikeinwegflaschen, als neben wenig Service ist der Flughafen auch noch umweltschädlich. Es dürfte in Düsseldorf wohl mehr darum gehen zusätzliche Einnahmen zu generieren.

– Steckdosen und Handy –

Steckdosen und andere Auflademöglichkeiten am Flughafen Düsseldorf sind Mangelware. Auf dem Hinflug, fand sich eine lausige Steckdose in guter Position zum Aufladenneben einer Sitzreihe. Also nicht einmal dafür vorgesehen. Da muss man aber schon Glück haben und als erstes dort sitzen. Weitere Sitze mit Steckdosen fanden sich nicht.

Der internationale Standard ist dagegen alle möglichen Bänke und Orte zum Aufladen. Aber vielleicht investiert der Flughafen Düsseldorf auch nichts mehr in Terminal C. Schließlich wollen die diesen umbauen, um mehr Flugzeuge abfertigen zu können. Besserer Service? Überaus fraglich.

Zum Vergleich, wie es in Indonesien und Singapur aussieht.

– Busse auf der Landebahn –

Gerade am Morgen will der Flughafen mehr Flüge abwickeln, als eigentlich Kapazität besteht, weshalb der Flughafen extrem voll ist und man Busse benötigt um die Passagiere in die Flugzeuge zu bringen oder diese abzuholen. Das heißt am frühen Morgen knuddelt es sich. Nicht nur auf dem Rollfeld, sondern auch bei der Einreise, wenn man aus dem Ausland kommt. Auch dort ist es chaotisch. Keine vernünftige Wartereihenfolge, aber vermutlich ist auch dafür zu wenig Platz. Absurd, dass der Flughafen da noch mehr Flüge abwickeln will.

– Unübersichtlich –

Wenn man dann zum Ausgang möchte, muss man mitunter sehr lange auf das Gepäck warten, aber selbst wenn nicht wird es schwierig mit den Ausgängen und der Abholung. Etwa, wenn man einen Punkt genannt bekommt, diesen aber nicht findet, weil die Ausgänge nicht gekennzeichnet sind bzw. es keine erkennbare Ausschilderung gibt. Gerade der untere Bereich ist zudem sehr gedrängt.

Fazit: Ich bin immer froh, wenn ich nicht fliegen muss.

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#Duisburg: CDU macht sich lächerlich – #Rheinhausen #Beteiligung #Wettbüro #Glücksspiel #CDU #Neuland

In 2018 reichte ich einen GO-§24-Antrag ein.

Erst in der Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen vom 28.03.2019 wurde dies behandelt, was auch zurecht moniert wurde. Die Niederschrift bin ich jetzt erst durchgegangen und ziemlich verwundert, was dort diskutiert wurde.

Anstatt sich auch nur im Entferntesten mit dem Inhalt auseinanderzusetzen enthielt sich die CDU weil die Petition von einem „anonymen Menschen“ käme. Dies zeigt wie die CDU denkt. Nicht der Inhalt ist relevant, sondern von wem etwas kommt. Mal abgesehen davon, dass m.W. nach Login ins Ratsinformationssystem für Mandatsträger eine unzensierte Version zur Verfügung steht und ich dem Rechtsamt nur gesagt hatte, dass meine Anschrift und Email wegen Spamschutz nicht veröffentlicht werden dürfen.

Trotzdem ist die Argumentation der CDU absurd. Wieso ist es relevant, was man wem antwortet? Würde die Antwort für Person A, anders ausfallen als für Person B ab? Geht es nach Nasenfaktor? Also ob jemand bei der CDU ist oder nicht? Ich verstehe jedenfalls nicht wieso es relevant sein sollte, wem man antwortet. Die Antwort hängt allein von der Sache ab und war so oder so unzureichend, weil auf die eigentliche Problemstellung gar nicht eingegangen wurde.

Zuerst sprach sich Herr Seidelt sogar gegen die Behandlung aus, weil anonym.

Letztendlich hat sich die CDU enthalten. Dabei steht in Vorlagen bzgl. Beteiligung auch kein Name, der allerdings bei der Verwaltung sicherlich nachgefragt werden könnte, aber scheinbar hat die CDU nicht einmal nachgefragt.

Also ganz ehrlich, von der CDU habe ich schon Sinnvolles und Stuss gehört, das mit Abstimmung und Anonymität ist aber einfach nur absurd. Zumal ja sogar öffentlich in meinem Blog der Antrag stand und ich mich dazu bekannte. Hätte man sich nur mal nach Neuland begeben müssen.

Ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich überhaupt eine offizielle Antwort bekommen habe. Der Entwurf hier. Inzwischen trägt das Wettbüro einen anderen Namen und die Monitore sind wieder an.

Auf den Aspekt Abstand wurde gar nicht eingegangen, weshalb ich inzwischen eine Petition an den Landtag eingereicht habe. Einfach um zu klären, wer denn jetzt zuständig ist, weil alle sich ja weigern, etwas zu tun.

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#Duisburg: Unfall LKW mit Fahrrad in Rheinhausen – #Respekt #Radfahrschutz

Vor einigen Wochen sah ich ein Polizeifahrzeug auf dem Radweg und zum Teil auf dem Gehweg stehen. Als Fußgänger für mich kein Problem, aber für Radfahrende. Das Fahrzeug stand morgens im Dunkeln mit Warnblinker in der Kurve an der Ecke Friedrich-Alfred-/Kruppstraße. Radfahrende hätten entweder auf die Straße ausweichen müssen oder absteigen. Ich fragte deshalb mal nach, was der Grund dafür sei.

Folgende Antwort bekam ich:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,
mit Mail vom 19.12.2019 erbitten Sie Auskunft darüber, warum ein
Polizeiwagen ohne erkennbaren Grund mit gelben Blinklicht auf dem
Radweg und Bürgersteig stand. Mit Schreiben vom 20.12.2019 ist Ihnen
ein Antwortschreiben zugegangen. Mit Mail vom 22.12.2019 bitten Sie
jedoch um weitere Informationen und berufen sich auf das
Umweltinformationsgesetz und das Informationsfreiheitsgesetz
Nordrhein-Westfalen.
Ihre erneute Mail habe ich zum Anlass genommen Stellungnahmen der
an dem Einsatz beteiligten Beamten einzuholen sowie Einsicht in die
Einsatzprotokolle zu nehmen.
Die eingesetzten Polizeikräfte erhielten den Einsatz zur
Kruppstraße/Europaallee zu fahren, da es dort zu einem Verkehrsunfall
mit Personenschaden gekommen sei. Beteiligt daran waren ein
Lastkraftwagen sowie ein Fahrrad.
Aufgrund der noch herrschenden Dunkelheit wurde der Streifenwagen
zur Absicherung der Unfallstelle, sowie zur besseren Erkennbarkeit für
andere Verkehrsteilnehmer auf dem Gehweg Kruppstraße / Friedrich-Alfred-Straße abgestellt. Blaulicht und Warnblinklichtanlage waren
eingeschaltet.
Sodann wurde sich von den eingesetzen Polizeikräften zuerst um die
gegebenenfalls verletzte Person gekümmert. So ist u. a. abzuklären, wie
stark die Person verletzt ist und ob ggf. ein Rettungswagen angefordert
werden muss.
Da dies sowie das sofortige Absichern der Unfallstelle immer oberste
Priorität haben, wurde der Streifenwagen an der besagten Stelle
abgestellt.
Ein Abparken des Dienstkraftfahrzeuges an anderer Stelle, z. B. auf
dem Lidl-Parkplatz, kam in der vorliegenden Situation auch aufgrund der
bereits beschriebenen Vorgehensweise nicht in Frage, da sich der
Parkplatz gut 50 Meter entfernt befindet. Es ist unumgänglich, dass sich
das Dienstkraftfahrzeug mit allen darin befindlichen Einsatzmitteln bei
einem derartigen Einsatz in unmittelbarer Nähe der eingesetzten
Polizeikräfte befindet. Nur so ist den Polizeikräften ein direkter Zugriff
auf die Einsatzmittel, wie z. B. auch Erste-Hilfe-Materialien, möglich.
…

Die Situation zum Zeitpunkt, zu dem ich vorbei kam, war eine andere. Kein Blaulicht, möglicherweise war die Situation da bereits geklärt. Wobei ich überlegt hatte, dass man bei einem Unfall die Straße absperrt, weil da die größere Gefahr droht.

Leider gibt es dort, wenn ich mich recht entsinnen, keinen Radweg oder einen in ziemlich erbärmlichen Zustand. Ich hoffe die Polizei regt bei der Stadt an, etwas zu tun, denn dort sind viele LKW unterwegs. Das war auch der Grund, weshalb ich das mit Fahrzeug auf dem Radweg so intensiv hinterfragt habe.

Fest steht für mich, dass in Duisburg der Radfahrschutz verbessert werden muss.

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Auch Vegane und Vegetarische töten Tiere – #Fleischessen #Klimaschutz #Vegetarisch #Vegan

Es klingt so Nobel, dass man auf Fleisch verzichtet oder gar auf tierische Produkte. Dass reduziert zum Teil die Auswirkungen. Mindert den ökologischen Fußabdruck. Allerdings muss dann auch die Gesamtbilanz stimmen. Etwa mehrfach im Jahr in den Urlaub fliegen und mit dem Auto heißt, dass die Auswirkungen negativer sind, als durch den Fleischverzicht kompensiert wird. Die Klimaerwärmung tötet mehr Arten und damit natürlich auch einzelne Tiere, als man durch kompletten Fleischverzicht kompensieren kann. In Australien wüten Waldbrände, die gigantische Anzahlen von Tieren töten. Für Palmöl, was in Kerzen und Autos steckt, werden Regelwälder verbrannt, inklusive Tiere. Und die Zertifikate mit denen sich manche reinwaschen wollen, sind nichts wert.

Auch Konsum tötet Tiere nicht nur durch überfahren für die Lieferung, sondern auch durch den Verbrauch von Ressourcen, die wiederum Tierleben kosten. Das kann auch indirekt geschehen, etwa durch Habitatsvernichtung.

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#Duisburg: Bärbel Bas, stimmen Sie gegen die Kohleausstiegsfarce – #Hambibleibt #Endcoal #Kohleausstieg #steag #EnerGIER

Mein offener Brief an Bärbel Bas (SPD) aus meinem Wahlkreis:

Sehr geehrte Frau Bas,

die Bundesregierung hat ein völlig unzureichenden Vorschlag verabschiedet.

Erstens wird der mühsam ausgehandelte Kohlekompromiss aufgekündigt, was erhebliches Konfliktpotential birgt. Auch in Duisburg, denn auch hier stehen Braun- und Steinkohlekraftwerke. Diese werden und menschenrechtswidrigen Bedingungen gefördert. Sowohl für Braun- wie auch Steinkohle werden Menschen vertrieben. Bei Steinkohle kommen sind die Menschenrechtsverletzungen sogar noch deutlich schwerer, da man in z.B. Kolumbien oder Russland auch vor Waffengewalt nicht zurückschreckt um die Tagebaue zu räumen. Wobei natürlich auch der an Folter erinnernde psychische Druck seitens RWE nicht verharmlost werden darf. Auch dies ist Heimatvertreibung.

Zudem werden wertvolle Ackerböden dauerhaft vernichtet. Bis sich diese hinter dem Loch neu bilden, vergehen Jahrhunderte. Die Hinterlassenschaften sind gigantische Löcher, welche sich auf die Logistik auswirken, denn dies sollen angeblich mit Wasser aus dem Rhein gefüllt werden. Genaue Angabe liegen nicht vor. Zeitgleich werden für den Betrieb Grundwasservorräte vernichtet, welche sich in Teilen von NRW, den Niederlanden und Belgien auswirken. Gerade in Dürren ist die Gefährdung der Trinkwasserversorgung fahrlässig.

Es ist nicht nachvollziehbar, warum RWE 2,6 Milliarden Euro geschenkt bekommen soll, wo die Firma bereits seit Jahrzehnten die Braunkohle geschenkt bekommt, obwohl die Einführung einer Förderabgabe möglich wäre. Das Geld fehlt dann natürlich den Steuerzahlenden und ist in Duisburg auch nicht erklärbar. Die sozialen Verwerfungen werden sich dadurch verschärfen. Das Geld ließe sich auch in Photovoltaik auf Miethäusern investieren, um so die Strompreise für die Bevölkerung zu senken. Oder in Wasserstoffpufferspeicherkraftwerke, welche sowohl für die Stadtwerke Duisburg, wie auch die STEAG eine Zukunftsperspektive darstellen. Beide befinden sich im Teilbesitz der Stadt Duisburg.

Dies würde auch Arbeitsplätze in Duisburg schaffen und nicht nur als Dividende an Aktionäre, wie Black Rock weitergeben. Niemanden mit dem ich darüber sprach konnte nachvollziehen, warum eine Firma solche Geschenke bekommt, obwohl diese nichts dafür tun müssen und sogar weiterhin Subventionen kassieren. Die ehrlichen Steuerzahlenden werden es nicht verstehen.

Ich bitte sie also öffentlich aus den vorgenannten Gründen dagegen zu stimmen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Willkürliche Windkraftabstände erhöhen nicht die Akzeptanz – #NRW #Kohleausstieg #Cohleonkel

Mittlerweile ist es wissenschaftlich erwiesen, dass die vom Land NRW eingeführten Windenergieabstände die Akzeptanz nicht erhöhen, sondern einfach nur consverativer Windenergiehysterie geschuldet sind. Wie man hier nachlesen kann.

Man kann mutmaßen, dass es der Landesregierung darum geht die Energiewende zugunsten von Kohle zu bremsen. Ein unverantwortliches Vorgehen.

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#Duisburg: Böden großflächig verseucht – #SPD und #CDU verweigern Maßnahmen – #Krebs #Gift #Altlasten #Duisburgblicktdurch

In weiten Teilen von Duisburg sind die Böden mit Schwermetallen verseucht. Einige nur giftig andere auch krebserregend. Bereits 2015 hatte die Verwaltung einen Entwurf für ein Bodenschutzgebiet Süd vorgelegt, Nord und West, sollten dem folgen. Denn auch dort gibt es verseuchte Böden und ebenso das Grundwasser.

Erlass der Rechtsverordnung des Bodenschutzgebietes Duisburg Süd (DS 15-0548) stand am 23.11.2015 für den Rat der Stadt Duisburg als TOP 49 zur Entscheidung.

Beratungsergebnis: Von der Tagesordnung abgesetzt.
Grund:

Die Verwaltung wird unter Berücksichtigung der Voten der vorberatenden Gremien zum nächsten Sitzungsdurchlauf eine neue Vorlage erstellen.

Dies geschah dann auch: Erlass einer gebietsbezogenen Rechtsverordnung zum Bodenschutzgebiet Duisburg-Süd und die, nicht mehr im Ratsinformationssystem befindliche, Drucksache wurde dann u.a. als TOP 13 (Ö) in der Sitzung des Umweltausschuss am 17.02.2017 behandelt.
Beratungsergebnis: In 2. Lesung beraten

Seite damals ist nichts mehr geschehen. Es deute für mich vieles darauf hin, als wollten SPD und CDU das Thema verseuchte Böden in Duisburg aus den Medien halten, weil sonst weniger in Duisburg kaufen. Denn wer will schon ein verseuchtes Grundstück haben, wenn einem dies vorher klar ist.

Bis heute gibt es keine erlassene Rechtsverordnung des Bodenschutzgebietes Duisburg Süd, geschweige denn etwas für den Norden oder Westen.

Insbesondere SPD und CDU scheinen dies zu verhindern. Aber warum? Warum stellen sich SPD und CDU gegen den Schutz der Bevölkerung? Etwa allein wegen der Vermarktung von Wohngebieten? Klimaschutz und Umweltschutz müssen ja ohnehin darunter leiden.

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Germanen verehrten Natur – #Endcoal #Völk #Klimaerwärmung #Tradition

Die Germanen verehrten vor vielen Jahrhunderten die Natur.

Wenn man schaut, wer sich heute als Bewahrer von Traditionen selbstdarstellt, dann fällt auf, dass diese sich teilweise auf Traditionen berufen, dabei aber andere völlig außer acht lassen.

Bewahrung der Natur wird wohl von jenen, welche durch Migration hierher kamen, im Rahmen der Völkerwanderungen die ja ungefähr 1500 Jahr stattfand.

Für die Deppen da draußen. Migration und Vermischung von Ethnien ist völlig natürlich und gehört aus Tradition dazu.

Löcher in die Erde zu reißen, um sich zu bereichern ist übrigens keine Verehrung der Natur. Das ist Schändung.

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PM Kohleausstiegsgesetz droht Kohle-Konflikt neu zu entfachen – #endcoal #EnerGIER #hambibleibt #allegegenrwe

Pressemitteilung der Klima-Allianz Deutschland

KOHLEAUSSTIEGSGESETZ DROHT KOHLE-KONFLIKT NEU ZU ENTFACHEN

Zum Beschluss des Kohleausstiegsgesetzes im Bundeskabinett erklärt Stefanie Langkamp, Leiterin Kohle- und Energiepolitik der Klima-Allianz Deutschland:

„Wir betrachten dieses Gesetz mit großer Sorge, denn es droht den Konflikt um die Kohle neu zu entfachen. Die Bundesregierung hat nicht im Interesse des Klimaschutzes verhandelt. Das ist ein schlechtes Signal und eine riskante Strategie angesichts der weltweiten Auswirkungen des Klimawandels, die sich heute schon zeigen.

Ausgerechnet besonders klima- und gesundheitsschädliche Braunkohlekraftwerke sollen bis an ihr ohnehin geplantes Ende laufen und dafür noch Entschädigungszahlungen aus Steuermitteln in Milliardenhöhe erhalten. Die Bundesregierung führt die von ihr selbst eingesetzte Kohlekommission ad absurdum, wenn sie den vorgeschlagenen stetigen Ausstiegspfad leichtsinnig verwirft. Vollkommen unnötig gibt die Bundesregierung dem Drängen von RWE nach, sechs weitere Dörfer zu zerstören. Die Interessen der Menschen, die ihr Zuhause nicht verlassen wollen, ignoriert sie. Der bereits stark strapazierte Hambacher Wald soll nach Vorstellungen des Konzerns RWE an mehreren Seiten umbaggert werden – abgeschnitten vom Grundwasser wird der Wald nicht
dauerhaft überleben können.

Dieses Gesetz ist ein Rückschlag zu einer Zeit, in der Deutschland in den UN-Klimaverhandlungen und der EU eigentlich für mehr Klimaschutz streiten müsste. Große Teile der Zivilgesellschaft sehen in ihm nicht die notwendigen Entscheidungen der Bundesregierung für Klimaziele und Kohleausstieg. Ohne Nachbesserungen an dem Gesetz werden die Konflikte um die Dörfer, den Hambacher Wald und Datteln IV weitergehen.“

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#Duisburg: Luftreinhaltung in Tunneln – #A59 #Ultrafeinstaub #Feinstaub #Stickoxide

Schon vor längerer Zeit fragte ich wegen der Luftreinhaltung in Tunneln nach und bekam folgende Antwort:

…
Eine mechanische Lüftung in Tunneln dient im Regelbetrieb zur Versorgung der Kraftfahrer (und des Personals bei Unterhaltungsarbeiten im Tunnel) mit ausreichend reiner Atemluft und zur Sicherstellung genügender Sichtverhältnisse in der mit Abgasen und Staub belasteten Tunnelluft. Als Kriterien für die Luftqualität im Tunnel werden die Sichttrübung durch Partikel (hauptsächlich Dieselruß und Reifenabrieb) sowie die Kohlenmonoxid-Konzentration (CO) verwendet. Die Steuerung der Tunnellüftung erfolgt primär nach der Sichttrübung, welche in Abständen von höchstens 300 m kontinuierlich gemessen wird.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Auskünften weiterhelfen konnte. Zur Umsetzung im konkreten Fall bitte ich Sie, sich an die zuständige Straßenbauverwaltung des Landes NRW zu wenden.
…

Das heißt besonders in Tunneln wird Ultrafeinstaub eventuell gar nicht erfasst. Ist von der Anzahl der viel, aber ganz geringe Masse, sodass es kaum zu Trübung kommt.

Bei Tiefgaragen in NRW wird nur Kohlenmonoxid erfasst und andere Schadstoffe völlig außen vor gelassen. Macht man sich wohl keine Gedanken drüber, dass sich dort Schadstoffe akkumulieren können.

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Erörterung Hambachloch – #allegegenRWE #EnerGIER #hambibleibt #endcoal

Derzeit scheint noch kein Termin festzustehen.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,
für Ihre Nachfrage zum geplanten Erörterungstermin der Wasserrechtlichen Erlaubnis zur Fortsetzung der Sümpfung des Tagebaus Hambach bedanke ich mich.
Derzeit steht noch kein Termin fest. Die Mitteilung über einen Erörterungstermin wird in den regionalen Tageszeitungen im Untersuchungsbebiet sowie auf der Seite der Bezirksregierung Arnsberg veröffentlicht.

Mit freundlichem Gruß und Glückauf!

Bedenklich finde ich allerdings die Verletzung der staatlichen Neutralität durch den Zusatz: Glückauf. Dies eine Voreingenommenheit für Kohle.

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#Brandschutz am Billigflughafen Düsseldorf – #Fluglärm #Klimaschutz #Flugscham

Der Flughafen Düsseldorf ist gefährlich. Brandgefährlich. Im November letztens Jahres musste ich aus familiären Gründen reisen. Dort ist auch folgendes Foto entstanden.

Abgesehen von den erheblichen Brandlasten links und rechts vom Fluchtweg, ist der Flucht als solcher auch nur schwer zu erkennen, denn vor den Hinweisschildern hing eine Lichterkette, welche die Erkennbarkeit erschwert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies eine ausreichende Erkennbarkeit nach ASR A1.3 hat. Man sollte eigentlich annehmen, dass der Flughafen aus den Fehlern und den Toten gelernt hätte.

Die verwinkelte Struktur trägt auch nicht dazu bei, dass es für panische Ortsunkundige leichter wird. Möglicherweise hat man sich vor dem Anbringen nicht einmal darüber Gedanken gemacht, dass hier eine Gefährdung entstehen könnte.

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#Datenschutz: Was hat RWE zu verbergen? – #allegegenRWE

Auf einer Arbeitschutzmesse entstand dieses Foto:

Zu sehen sind scheinbar Beschäftigte von Klimaschänder RWE. Natürlich werden hier Windräder gezeigt und nicht die Braunkohlelöcher. Aber weshalb ich das Bild poste ist eher der Umstand, dass dort die Beschäftigten alle unkenntlich gemacht wurden. Da fragt man sich, ob es etwas mit Datenschutz zu tun hat. Die Beschäftigten angst haben oder sollte es vielleicht sogar Scham sein?

Wobei, wenn man es ethisch nicht mit sich selbst vereinbaren kann, für einen bestimmten Arbeitgeber tätig zu sein, dann empfehle ich Kündigung.

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#NRW: Willkürlicher Abstand für Windenergie – #Cohleonkel #Windenergiehysterie #NRWE #EnerGIER #Braunkohle #Energiewende #allegegenRWE

Ich versuche noch immer herauszufinden, wie die Landesregierung auf den Abstand von 1,5 km für Windenergie kam. Trotz mehrfacher Nachfragen konnte mir kein Dokument übermittelt werden, welches klar und zweifelsfrei herleitet, warum gerade dieser Abstand notwendig war.

Ich gehe inzwischen davon aus, dass es keine Begründung für den Abstand gibt, sondern danach geschaut wurde, wie man Windkraft möglichst stark in NRW unterbinden kann. Möglicherweise sogar um die klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke von RWE weiterhin am Leben zu halten. Über die Subventionen für selbige habe ich bereits berichtet.

Cohleonkel Laschet will uns wohl weitere Märchen erzählen. Zumal bei der Industrie, dem Verkehr usw. keine vergleichbaren Abstände existieren, obwohl dies von der Gefährdung her geboten wäre. Selbst Braunkohlegruben mit einer erheblichen Gefahr von Hangrutschen, die zu Toten führen können haben keinen so großen Abstand.

Das einzige, was für mich an Laschet grün ist, sind die ggf. die Geldscheine.

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#Datenschutz: Clearview.ai aufgefordert zur Auskunft und zum Löschen – #Datenmissbrauch #Gesichtserkennung

Gerade habe ich Clearview.ai (Mailadressen nur mit Javascript) nachfolgende Email für die Selbstauskunft und Löschaufforderung geschickt:

Good morning,

in accordance to European data protection law (DSGVO) I request you to give me information about the data stored about me, who you gave this data to and from where you got the data.

Afterwards I order you to delete all data about me and never collect it again.

Not following this request will result in further legal actions.

May data protection be with you

Ulrich Scharfenort (Duisburg, Germany)

Das LDI habe ich in Kopie beteiligt, denn an selbiges werde ich mich nach einem Monat wenden.

Anders, als viele andere werde ich den Datenmissbrauch nicht akzeptieren und zumindest dem LDI eine Gelegenheit geben dies rechtlich zu verfolgen. Wäre natürlich gut, wenn mir dies viele andere nachtun würden.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Wenn Dummheit wehtun würde, würden viele Milliarden Menschen am Boden liegen und schreien.

Ulrich Scharfenort (24.08.2018)

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#Duisburg: Wettbuden und der Abstand – #Wettbüro #Rheinhausen #Petition #Glücksspiel #Sucht

Eigentlich dachte ich, dass die Sache längst klar wäre, aber scheinbar ist nichts klar. Obwohl die Bezirksregierung bereits klar stellt, dass die Stadt für die Abstandsprüfung von Wettbuden zuständig ist, verweist das Gewerbe- und Ordnungsamt einmal mehr auf die Bezirksregierung.

Ich bin es jetzt leid. Deswegen habe ich eine Petition an den Landtag NRW eingereicht. Vielleicht kann man es ja dort klären.

Titel:
Klarstellung der Zuständigkeit in Hinblick auf die Abstandsregelung zwischen Wettbüros bzw. Wettannahmestellen und Einrichtungen für Minderjährige (Schulen, Jugendzentren, Kindergärten) nach Glücksspielstaatsvertrag

Inhalt:
Vor einiger Zeit eröffnete an der Friedrich-Alfred-Straße 87 in Duisburg-Rheinhausen eine Wettannahmestelle. So jedenfalls die Einstufung der Stadt. Bei den Recherchen dazu stellte ich fest, dass der Abstand zu Einrichtungen für Minderjährige (Schulen, Jugendzentren, Kindergärten usw.) zu prüfen ist. Luftlinie liegt eine Grundschule m.M. weniger als 200 m. Deshalb wollte ich natürlich sehen, wie das Prüfergebnis für den Abstand war und forderte dies nach IFG NRW an. Nach längerem hin und her wurde mir von der Stadt Duisburg die Auskunft erteilt, dass die Bezirksregierung Düsseldorf dafür zuständig wäre. Die Nachfrage dort ergab, dass diese lediglich für Konzessionen zuständig ist, aber nicht für Abstände. Es gab sogar eine Art Weisung der Bezirksregierung an die Stadt Duisburg, dass diese sich darum kümmern müsste, aber dies wird von der Stadt ignoriert und stumpf erneut behauptet, dass die Bezirksregierung zuständig wäre. Derweil wird der Stadtteil Rheinhausen weiter ruiniert.

Zudem hätte auch eine Bedarfsprüfung stattfinden müssen, da in wenigen Metern Umfeld bereits zwei offizielle Wettbüros vorhanden sind. Also ein Angebot deutlich über einem realen Bedarf vorhanden ist. Der Tradingdowneffekt im Umfeld ist spürbar.

Deshalb möchte ich mit dieser Petition erreichen, dass eine klare Zuständigkeit für die Abstandsprüfungen für alle Wettvermittlungsstellen festgelegt wird. Dies scheint derzeit nicht der Fall zu sein.

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Klimabündnis Hamm startet Aktion ‚Datteln 4 – Stoppen wir!‘ – #EnerGIER #Endcoal #Kohleausstieg #Datteln4

Pressemeldung:
Eine landesweite Bürgeranregungen in den Kommunen soll den Betrieb des Kohlekraftwerks verhindern

Obwohl eine schnelle Abschaltung der Kohlekraftwerke für wirksamen Klimaschutz dringend geboten ist, hat die Bundesregierung mit der Industrie einen unzureichenden Abschaltplan ausgehandelt. Darüber hinaus soll mit Datteln 4 ein weiteres Kohlekraftwerk neu ans Netz gehen. Damit zeigen Regierung und Industrie, dass Sie weder Interesse am Schutz des Klimas noch an einer Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft haben.

Datteln 4 steht nicht nur für mehrere Millionen Tonnen CO2, die nun zusätzlich in die Atmosphäre abgegeben werden. Datteln 4 steht auch für eine verantwortungslose Politik, die an den Herausforderungen von Klimaschutz und Energiewende kläglich scheitert.

Insbesondere die Kommunen müssen bei den Auswirkungen des Klimawandels die Last schultern. Extremwetter schädigen kommunale Infrastrukturen, kommunale Haushalte müssen in Klimaanpassung investieren, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger ist gefährdet. Allein in Berlin gab es im Hitzesommer 2018 rund 480 Hitzetote.

Jede zusätzliche Tonne CO2, die an die Atmosphäre abgegeben wird, erhöht die Risiken für die Kommunen.

Vor diesem Hintergrund ruft das Klimabündnis Hamm die Bürgerinnen und Bürger in NRW auf, sich an der Aktion ‚Datteln 4 – Stoppen wir!‘ zu beteiligen. Über eine Bürgeranregung soll die eigene Kommune aufgefordert werden, sich an die Landesregierung zu wenden, um den Stopp des Kohlekraftwerks einzufordern. Eine entsprechende Vorlage hat das Klimabündnis Hamm auf seinem Portal zum herunterladen bereit gestellt

https://www.klimabuendnis-hamm.de/datteln-4-stoppen-wir/

In den Kommunen in Nordrhein-Westfalen wird jetzt über die Zukunft von Klimaschutz und Energiewende entschieden, denn das größte Bundesland Deutschlands ist zugleich das Herzstück der Energieversorgung in Europa. Deshalb muss in den kommenden Monaten die Debatte über den Kohleausstieg auf allen gesellschaftlichen Ebenen geführt werden mit dem klaren Ziel, die fossilen Energieträger bis spätestens Mitte der 2030er Jahre vollständig abzulösen durch regenerative Energien.

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#Duisburg: Ordnungsamt verweigert Vorgehen gegen #Glücksspiel – #Rheinhausen #Sucht #Wettbüro #Geldwäsche

Bereits im Oktober fragte ich bei der Stadt Duisburg nach, wann endlich die zahlreichen illegalen Spielhallen dicht gemacht werden. Denn von den Abständen dürften die gar nicht mehr offen sein.

In der Antwort (siehe unten) versucht jemand von der Stadt zu begründen, warum es nicht geht. Allerdings nahezu kenntnisfrei. Denn anderes als von der Stadt Duisburg behauptet ist die Stadt Duisburg ist zuständig, für das Ordnungsrecht von Wettbuden, abgesehen der Konzessionen. Das hatte die Bezirksregierung Düsseldorf bereits vor geraumer Zeit klargestellt.

Dann wird behauptet, dass die Spielhallen Bestandsschutz hätten, obwohl das Urteil, welches ich anführte, gerade diesen aufgehoben hat. Ich würde mir wünschen, dass die Stadt Duisburg besser zu informiert und endlich rechtskonform handelt. Aber ich nehme an, dass die Stadt Duisburg zu gut an Glücksspiel mitverdient, als das da echter Handlungsdruck wäre. Damit beteiligt sich die Stadt Duisburg auch an Geldwäsche, denn niemand braucht so viele Glücksspieldinger. Und niemand kann mir erzählen, dass die Läden sich bereits um 6 Uhr morgens rentieren. Da sollte man mal das reale Kundenaufkommen prüfen.

Antwort der Stadt

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

ich bitte die verspätete Antwort auf Ihre u. a. Anfrage zu entschuldigen.

In Bezug auf Ihre Anfrage vom 27.10.2019 teile ich Ihnen mit, dass die von den u. g. Spielhallenbetrieben beantragten glücksspielrechtlichen Erlaubnisse in Bearbeitung sind.

Aufgrund der Vielzahl der in Duisburg zu treffenden Entscheidungen über glücksspielrechtliche Erlaubnisanträge und der sich anschließenden langwierigen Verwaltungs- und Gerichtsverfahren ist zeitnah nicht mit einer Spielhallenschließung in Duisburg Rheinhausen zu rechnen.

Natürlich wird die aktuelle Rechtsprechung, auch die von Ihnen zitierte Entscheidung des OVG NRW, berücksichtigt.

Die von Ihnen angegebenen Schließungsgründe in Form der Abstände zu öffentlichen Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe treffen auf die von Ihnen genannten Spielhallen nicht zu, da diese unter die Übergangsregelung des § 18 des Gesetzes zur Ausführung des Glücksspielstaatsvertrages (AG GlüStV NRW) fallen.

In Bezug auf die Wettbüros/Wettannahmestellen verweise ich auf die Zuständigkeit der Bezirksregierung Düsseldorf.

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#Duisburg: SPD und CDU verschwenden Steuergelder für Entscheidung zu Bebauung Wedau und Duisburg Süd – #Duisburgblicktdurch #Baumschutz #SägeParteiDuisburg #Flächenfraß

Da ist was faul im Städtchen Duisburg.

Bereits heute findet eine Sondersitzung der Bezirksvertretung Mitte statt.

Am 30.01.2020 um 13 Uhr findet eine Sondersitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr zusammen mit dem Umweltausschuss statt. Das Ergebnis steht schon fest. SPD und CDU werden, ggf. mit leichten Modifikation zustimmen oder gar nicht abstimmen und das in den Rat schieben. Eine Farce, welche uns Steuerzahlende viel Geld kosten wird.

Woher ich das Ergebnis kenne? Ganz einfach, um 15 Uhr findet eine Sondersitzung des Rates statt. Diese wäre wohl obsolet, wenn die Ausschüsse die Anträge ablehnen oder vertagen würden, folglich ist das nur eine rein formale Abstimmung. Dies wirft natürlich die Frage auf, wie sich das mit Demokratie und der FDGO verträgt, wenn man so verfährt.

Aber noch absurder wird es, wenn man in den Kalender schaut und feststellt, dass die nächste reguläre Sitzung des Umweltausschuss am 03.02.2020 stattfindet, also vier Tage später. Der für Stadtentwicklung findet am 07.02.2020 statt.

Am 17.02.2020 wäre die nächste reguläre Ratssitzung.

Also warum muss das ganze nun unbedingt noch im Januar abgestimmt werden? Will man hier etwa Bäume fällen und muss der Schutzfrist zuvorkommen?

Allein für die Sitzungen kommen sicherlich einige tausend Euro zusätzlich zusammen und das ohne erkennbaren Grund. Oder wollen SPD und CDU ihren Mitgliedern noch etwas Geld zukommen lassen und denken sich etwas aus? Würde mich wundern, wenn von denen nicht einer die gesamten Dokumente liest und einfach nur rumsitzt und nickt.

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#Duisburg fördert Wildplakatierung – #Venator #Zensur #Duisburgblicktdurch

Vereine haben mitunter das Bedürfnis Botschaften in die Öffentlichkeit zu bringen. Sei es nun Werbung für Veranstaltung oder eine umweltpolitische Botschaft, die nicht einfach entfernt wird. Für die BI Saubere Luft schrieb ich die Stadt Duisburg an, wie es legal möglich wäre als Verein zu plakatieren. Dies war im September 2019. Erst nach mehrfachen Nachfragen bekam ich im Dezember eine Antwort (siehe am Ende des Beitrags), die quasi in den meisten Fällen eine legale Plakatierung verhindert. Parteien werden hier einseitig bevorzugt. Und die Begründung ist der reinste Irrsinn. Um Wildplakatierung zu verhindern, wird legale Plakatierung so weit eingeschränkt, dass es einem Verbot gleich kommt. Was zudem Wildplakatierung sogar noch attraktiver macht. Zudem erscheint die von der Stadt aufgeführte Einschränkung willkürlich. Eine konkrete Rechtsgrundlage dafür fand ich auch nicht. Es wird also eine indirekte Zensur bestimmter öffentlicher Bekanntmachungen durchgeführt.

Damit verstößt die Stadt Duisburg gegen Artikel 5 GG:
„(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“

Mehr noch ist dies ein deutliches Zeichen dafür das Beteiligung in Duisburg nicht geschätzt wird. Allen öffentlichen Beteuerungen zum Trotz. Deswegen habe ich mich an die Kommunalaufsicht der Bezirksregierung Düsseldorf gewandt, da ich das so nicht akzeptieren werde.

Die Idee war gewesen Hinweisplakate auf das Venatorbraunkohlekraftwerk aufzuhängen, da Venator die legalen Kreidebotschaften ja einfach entfernt hat. Aber es gibt ja noch andere Möglichkeiten.

Schreiben der Stadt Duisburg:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

einleitend möchte ich mich für die lange Bearbeitungszeit ausdrücklich
entschuldigen. Seit Juli 2019 habe ich zunächst kommissarisch die
Leitung des Fachbereichs Straßenrecht übernommen mit der Folge, dass ich
seither drei Vollzeitstellen auf meine Person vereine. Die Beantwortung
Ihrer Anfrage ist mir dabei im Zuge der Bearbeitung verschiedener Themen
untergegangen. Dies soll nicht als Entschuldigung, sondern als
Erläuterung dienen. Das Versäumnis der zeitigen Antwort habe ich allein
zu verantworten.
Zu Ihrer Anfrage möchte ich Ihnen folgendes Mitteilen:

Das Plakatieren an Laternenmasten, Geländern etc. im öffentlichen
Verkehrsraum ist grundsätzlich eine Sondernutzung. Wir hatten ja bereits
in der Vergangenheit mehrfach Kontakt hinsichtlich verschiedener
Wildplakatierungen wie auch einiger genehmigter Plakatierungen im
Stadtgebiet. Bei den genehmigten Plakaten handelte es sich um einen
Testlauf mit dem – erhofften – Ergebnis, dass sich hierdurch konkret
Verantwortliche benennen und belangen lassen, falls die Plakate zum
einen nicht ordnungsgemäß, an falschen / nicht genehmigten Stellen oder
in zu großer Anzahl aufgehängt werden und zum anderen an Bauzäunen,
Bäumen oder auch Fassaden angebracht werden. Leider hat sich dieses
Vorgehen nicht bewährt, so dass wir zur Aufrechterhaltung eines sauberen
Stadtbildes im Rahmen der Sondernutzung nur noch folgende Plakatierungen
genehmigen:

– anlässlich von Europa-, Bundes-, Landes- und Kommunalwahlen
– anlässlich von besonderen Wahlveranstaltungen, bei denen ein
entsprechendes Interesse zur Information der Öffentlichkeit nachgewiesen
wird
– anlässlich von besonderen, lokal bedeutsamen Veranstaltungen mit
politischem, karitativem oder kirchlichem Hintergrund (z. B. Pfarrfeste,
dann auch jeweils lokal beschränkt)

Die Plakatierung zu anderen Zwecken wird aufgrund der o. g. Erfahrungen
nicht genehmigt, auch nicht für ideelle Plakatierungen zur reinen
Information verschiedener Sachverhalte oder der Bekanntmachung von
Verbänden hinsichtlich ihrer Arbeit oder ihres Schwerpunktes.

Ich bedaure, Ihnen keine positivere Antwort geben zu können.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

…

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Umweltverträglichkeitsprüfung prüft nicht Produktauswirkungen – #Pflanzengift #Tiergift #Menschengift #Glyphosat

Vor einiger Zeit fragte ich bzgl. einer Prüfung der Umweltverträglichkeit nach, warum denn nicht die Auswirkungen der Produktion betrachtet würden. Scheinbar wird dabei nur der Produktionsstandort selber betrachtet, aber nicht, was mit dem Produkt geschieht. In diesem Fall ein Pflanzengift, wie üblich in Schönsprech als Pflanzenschutzmittel tituliert.

Die schädlichen Umweltauswirkungen von Pflanzengiften sind erheblich. Etwa der Artenschwund bei Insekten durch Nahrungsentzug und Verringerung der Biodiversität. Scheinbar ein Umstand der nicht berücksichtigt werden muss. Dabei sind das die Umweltauswirkungen, welche sich unvermeidlich aus der Herstellung des Giftes ergeben.

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#Duisburg: Geschäftsbericht der DVG – #Verkehrswende #DuisburgBlicktDurch

Vor einigen Monaten stand im Amtsblatt 32/2019 der Stadt Duisburg folgendes:
„Für das Geschäftsjahr ergibt sich ein Ergebnis/Bilanzgewinn in Höhe von 348.122,00 Euro. Die Gesellschafterversammlung beschließt den Bilanzgewinn in voller Höhe im Rahmen des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft DVV abzuführen.“

Ich stehe weiterhin auf dem Standpunkt: ‚Daseinsvorsorge darf keinen Gewinn machen.‘

Wie üblich hat der VRR teurere Fahrkarten angekündigt, weil die Kosten steigen.

Für mich passt das nicht zusammen, weshalb ich mir den Geschäftsbericht 2018 mal genauer ansehen wollte. Wie das geht, habe ich hier veröffentlicht.

Der Geschäftsbericht datiert auf Mai 2019 wurde aber erst im Dezember 2019 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Aus dem Geschäftsbericht 2018 ist der Bilanzgewinn nicht erkennbar. Der Betrag steht nicht einmal dort drin. Dies ist ziemlich suspekt, zumal eine Aktiengesellschaft doch eigentlich klar machen müsste, welche Dividende gezahlt wird. Und für 2018 steht da nichts. Mehr noch wird am Ende sogar ein Verlust erwähnt: „Der Verlust von 47.139 T€ (i. Vj. 39.963 T€) wird aufgrund des bestehenden Beherrschungsvertrages mit Ergebnisabführungsvereinbarung von der DVV übernommen.“
Mir kommt diese alles ziemlich suspekt vor.

Noch seltsamer wird es beim Aufsichtsrat, für drei Vorstandsmitglieder, wovon zwei von der DVV gestellt werden, brauch es einen Aufsichtsrat mit …
1. Herbert Mettler, Vorsitzender, Ratsherr Duisburg, 10.400 €
2. Dieter Lieske, Stellv. Vorsitzender, Ratsherr Duisburg, 7.900 €
3. Karl-Heinz Staniewski, 7.500 €
4. Heiko Blumenthal Persönlicher Referent des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg, 6.650 €
5.Jürgen Edel, Ratsherr Duisburg, 6.650 €
6. Mirze Edis, Ratsherr Duisburg, 6.650 €
7. Frank Heidenreich, Ratsherr Duisburg, 6.650 €
8. Michael Hickmann bis 31.10.2018, 6.650 €
9. Sait Keles, Ratsherr Duisburg, 6.650 €
10. Thomas Keuer, 5.000 €
11. Elmar Klein, Ratsherr Duisburg, 6.650 €
12. Klaus-Dieter Povsic, 6.650 €
13. Volker Rayen, 6.250 €
14. Kerstin Schütte, 6.650 €
15. Michael Wischnewski, 6.650 €

Nach § 95 Aktiengesetz richtet sich die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder. Drei sind notwendig, die DVG leistet sich 15, weil dies erlaubt ist. Notwendig ist ein so großer Aufsichtsrat nicht. Es wäre sogar sinnvoller hier erheblich zu reduzieren, weil ein Parteibuch nicht für Aufsichtsrattätigkeit qualifiziert. Mehr noch wäre hier ein Verkehrsexperte aus der Verwaltung sinnvoll.

Auch ist nicht erkennbar wer aus Vorstand und Aufsichtsrat die eigene Produkte nutzt.

Wodurch die Unterschiede in der Bezahlung zustand kommen ist nicht erkennbar. Aber die Höhe ist für einen qualifizierten Aufsichtsrat zu wenig und für unqualifizierte zu wenig.

Richtig verwunderlich wird es, wenn es zu den geschäftlichen Verbindungen geht. Da wechseln Millionenbeträge für unerläuterte Dienstleistungen oder Produktverrechnungen innerhalb des Konzernverbundes Stadt Duisburg die Tasche. Und rein zufällig wurde der Strom von der DVV bezogen. Seltsam, denn an anderer Stelle sind die Stadtwerke explizit aufgeführt. Da frage ich mich natürlich schon, warum so oft andere Teile des kommunalen Konzernes dies Ausschreibungen gewinnen. Kennen die vorher bereits das niedrigste Gebot? Oder werden die Kriterien gar so gewählt, dass nur jemand aus Duisburg bleibt? Wird überhaupt ausgeschrieben?

Wenn ich das Vergaberecht richtig verstehe, müsste ausgeschrieben werden. Wenn also nicht ausgeschrieben wird, könnte es natürlich sein, dass dies auch in anderen Städten des VRR so gehandhabt wird und wir dadurch höhere Kosten für den ÖPNV haben. Das heißt wird würden zuviel bezahlen, obwohl dies gar nicht notwendig ist. Ich habe deshalb mal die Landeskartellbehörde angeschrieben, ob dies wirklich alles so richtig ist.

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#RWE beantragt für #Kohlekraftwerk #Ibbenbüren weitere Weiche – #allegegenRWE #RWE #Bahnstau #Bahnsinn

Aus dem Amtsblatt der Bezirksregierung Münster:
„Die Firma RWE Generation SE hat einen Antrag zur wesentlichen Änderung des Kohlekraftwerks Ibbenbüren […] vorgelegt. Gegenstand des Antrages ist die Änderung und der Betrieb des Bahnentladebunkers durch Errichtung einer zusätzlichen Weiche zwischen den genehmigten Gleisen 72 und 73.“

In der UVP wurden natürlich nicht die Auswirkungen auf den Bahnverkehr geprüft. Aber ohnehin sollte man Kohletransporte auf der Schiene und auch überall sonst verbieten bzw. erheblich erschweren.

Die Weiche ermöglicht RWE mehr Zugverkehr, damit hat dies Auswirkungen auf das Bahnnetz, wodurch der Transport von klimaschädlicher Kohle den Personenverkehr ausbremst und die Verlagerung sinnvollerer Transporte auf die Schiene verhindert.

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Erörterung 23.03.: Einleitung von Abwasser aus dem Steinkohlekraftwerk der Trianel Kohlekraftwerk Lünen – #Kohleausstieg #endcoal

Wer noch nichts vor hat.

Antrag des Stadtbetriebes Abwasserbeseitigung Lünen AöR (SAL), Borker Straße 56/58, 44534 Lünen auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis gem. § 8 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) zur Einleitung von Abwasser aus dem Steinkohlekraftwerk der Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH & Co. KG über vorhandene Einleitungsbauwerke in die Lippe

Termin für die Erörterung der Einwendungen:
23.03.2020, 10.00 Uhr, im Hansesaal des Ringhotels Am Stadtpark, Kurt-SchumacherStraße 43, 44532 Lünen

Der Erörterungstermin ist öffentlich.

Für die Durchführung zahlt Trianel, je länger es dauert, desto teurer wird es.

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Leider kein Waffenschein für #Feuerwerk – #Petition

Der in einer Petition geforderte Waffenschein für Feuerwerk wurde vom Bundestag abgelehnt.

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Nebenwirkung vom Fliegen: Hämorrhoiden – #Flugscham #Gesundheit #Fluglärmnews

Fliegen schadet der Gesundheit. Gerade längere Flugreisen fesseln einen lange an einen Sitz. Thrombose kann man zwar mit Strümpfen entgegenwirken, aber der verringerte Luftdruck und das Sitzen begünstigen Hämorrhoiden.

Ich frage mich gerade warum Fluggesellschaften über die gesundheitlichen Risiken vom Fliegen nicht aufklären müssen. Bei Zigaretten muss darauf hingewiesen werden. Beim Fliegen nicht.

Fliegen sorgt auch für mehr Hitzschläge, da der Flugverkehr zur Klimaerwärmung beträgt und damit statistisch einen Beitrag zu den Hitzetoten liefert.

Auf die Strahlenbelastung, also Krebsrisikoerhöhung durch Fliegen, will ich hier nicht weiter eingehen. Trotzdem noch die Frage, ob Vielflieger wohl eine Dosimeter bekommen?

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Religion #Glaube

Nicht der Glaube, sondern die Hand versetzt Berge.

Ulrich Scharfenort (03.10.2018)

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Duisburger Autorin: Sabine Thomas – #Duisburg #Literatur #Kunst

Thomas, Sabine; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,
* Ein alter Schmerz
* Und konnten es einfach nicht fassen
* Hell wie der Mond und stark wie Eisen

Eine komplette Übersicht der Duisburger Schreibenden gibt es hier.

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#Braunkohle: Wirtschaftsministerium belügt Landtag – #allegegenRWE #RWE #Braunkohlenews #Kohleausstieg #NRWE

Ich hatte folgende Petition an den Landtag NRW eingereicht. Primär damit RWE für Wasser zahlen muss, was abgepumpt wird. Dazu gibt es eine Stellungnahmen vom Landeswirtschaftsministerium in der kackendreist behauptet wird, dass alle Kohlekraftwerke auf Stand der Technik wären. Das komplette Schreiben ist unten angehängt.

Es mag sein, dass dies ein Irrtum war, aber auch eine bewusste Täuschung des Landtages ist denkbar. Zumindest von den Braunkohlekraftwerken ist bei keinem mir bekannten die Abgasreinigung auf dem realen Stand der Technik. Da wird weiterhin munter Quecksilber, krebserregende Metalle und viele weitere schädliche Stoffe freigesetzt. Für die Entstehungen von Krebszellen reicht bereits eine Exposition. Die Anzahl der Expositionen steigert lediglich die Wahrscheinlichkeit eines erkennbaren Tumors.

Nach EU-Recht sind die Kraftwerke so nicht legal, allerdings hat die Bundesregierung aus unverständlichen Gründen, menschenrechtswidrigerweise, dieses noch nicht in deutsches Recht umgesetzt. Denn ansonsten müssten wahrscheinlich alle Kohlekraftwerke massiv nachrüsten oder ABSCHALTEN und in den EU-Vorgaben wird noch nicht einmal der Stand der Technik gefordert. Vielleicht ist ja gerade das Abschalten, was verhindert werden soll. Ob man hier die Bundesregierung wohl verklagen kann?

Die Kohlekraftwerke genießen leider lediglich Bestandsschutz für einen völlig veralteten Abgasreinigungsstatus.

In dem Text wird allerdings der Rechtsbegriff ‚Stand der Technik‘ mit gesetzlichen Vorgaben vermengt. Man könnte nun meinen, dass dies dadurch relativiert wird, aber das Gegenteil ist der Fall. Stand der Technik ist halt wirklich immer das, was man nutzen müsste, würde das Kraftwerk neu gebaut. Selbst dann, wenn Gesetze vielleicht noch nicht soweit sind.

Scheiben Landtag NRW:

…
Ihre Eingabe vom 03.08.2019, eingegangen am 03.08.2019

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

der Petitionsausschuss hat Ihr Vorbringen in seiner Sitzung vom 07.01.2020 beraten. Ich gebe Ihnen hiermit aus dem Sitzungsprotokoll den gefassten Beschluss zur Kenntnis:

Der Petitionsausschuss hat sich über den der Petition zugrunde liegenden Sachverhalt und die Rechtslage unterrichtet.
Für die Entnahme von Wasser wird bereits ein Entgelt erhoben. Auch wird durch die bestehende bundesrechtliche Regelung sichergestellt, dass die bergbautreibenden Unternehmen nach dem Verursacherprinzip für Schäden, die infolge bergbaulicher Tätigkeiten entstanden sind, herangezogen werden können. Der Betrieb von Kraftwagen für die öffentliche Stromversorgung unterfällt nicht den Regelungen des Bergschadensrechts. Mit den bereits eingeleiteten Maßnahmen sowie den bestehenden bundesgesetzlichen Regelungen wird dem Begehren des Petenten weitgehend entsprochen.

Zur weiteren Information erhält der Petent eine Kopie der Stellungnahme des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie vom 13.11.2019, die mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz abgestimmt ist.

Sollte die Bearbeitung Ihrer Petition länger gedauert haben, bitte ich um Verständnis. Bei der großen Zahl von Bitten und Beschwerden ließ sich die Verzögerung leider nicht vermeiden.
…

Scheiben Landeswirtschaftsministerium NRW (Rechtschreibfehler wurden teilweise korregiert):

…
In Abstimmung mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen übersende ich folgende Stellungnahme mit Beschlussvorschlag:

I.

Der Petent begehrt mit seiner am 03.08.2019 eingelegten Online-Petition, dass der Landtag von NRW einen sogenannten Sümpfungscent im Bereich des Braunkohlebergbaus beschließe.

Die Kohleverstromung führe zu vermeidbaren Krankheitskosten, für welche der Bergbautreibende nach dem Verursacherprinzip heranzuziehen sei. Den Landesbehörden lägen weitere Gutachten vor, die eine klare Korrelation zwischen Todes- und Krankheitsfällen zu Kohlekraftwerken und offenen Tagebauen herstellen.

Da die Sümpfung Voraussetzung für den Tagebaubetrieb sei, müsse dieser Aspekt zwangsläufig mitbetrachtet werden. Eine weitere Sümpfungserlaubnis sei nicht zu erteilen oder an Kompensationen zu knüpfen. Der Gesetzgeber solle Kompensationskosten von 0,011 G/Liter Sümpfungs
wasser ansetzen und beschließen.

Das Geld solle für die Sümpfungen über das Jahr 2020 hinaus pfändungssicher in einen Ewigkeitsfond eingezahlt werden. um sowohl die Energiewende und weitere Schäden durch Braunkohlentagebaue zu kompensieren.

II.

Der Petent führt aus. dass es durch die Kohleverstromung zu gesteigerten Krankheitskosten komme. für welche der Bergbautreibende nach dem Verursacherprinzip heranzuziehen sei.

Die gesundheitsschädlichen Wirkungen von Luftverunreinigungen sind hinreichend belegt. Es besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Belastung mit Luftschadstoffen wie z.B. Feinstaub und Stickstoffdioxid und einem Anstieg an Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen. Es existieren verschiedene Rechenmodelle zur Abschätzung der Auswirkungen auf die Gesundheit.

Die Verstromung von Braunkohle verursacht Emissionen. Der Landesregierung sind verschiedene Studien von der EU, der Weltgesundheitsorganisation und von Nichtregierungsorganisationen bekannt, die die wirtschaftlichen Kosten der von den emittierten Luftschadstoffen verursachten gesundheitlichen Schäden dazu abschätzen. In diesen Studien werden die Emissionen mit den resultierenden Auswirkungen auf die Gesundheit unter Einbeziehung des betroffenen Bevölkerungsanteils miteinander verknüpft. Die von dem Petenten aufgeführten Studien (EEB und HEAL) beschreiben und berechnen Gesundheitskosten, die durch Emissionen aus Kohlekraftwerken verursacht werden. Die Aussagen der Studien lassen sich aber nicht auf einzelne Anlagen übertragen. da sich die Emissionen der Anlagen überregional verteilen.

Aufgrund der bekannten Wirkungen wurden zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen Emissionsgrenzwerte für den Ausstoß von Luftschadstoffen festgelegt. Diese Grenzwerte sind im Bundes-lmmissionsschutzgesetz sowie den damit verbundenen Rechtsverordnungen geregelt. Alle Kohlekraftwerke in Nordrhein-Westfalen werden nach dem derzeitigen Stand der Technik, gemäß den einschlägigen, derzeit geltenden gesetzlichen Regelungen, betrieben und halten die derzeit gesetzlich vorgegebenen Emissionsgrenzwerte sicher ein.

Die Haftung der bergbautreibenden Unternehmen für bergbaubedingte Personenschäden ergibt sich aus den §§ 114 ff. Bundesberggesetz (BBergG). Es handelt sich hierbei um eine Gefährdungshaftung bereits aufgrund der bergbaulichen Tätigkeit. Dies entspricht dem vom Petenten benannten Verursacherprinzip. Der Bergschaden muss jedoch infolge bergbaulicherTätigkeiteingetreten sein, d. h. es muss ein adäquater Kausalzusammenhang bestehen. Ob die bergbauliche Tätigkeit ursächlich für einzelne Krankheitsbilder ist und ob daher ein Schadenersatzanspruch besteht, bedarf einer Einzelfallprüfung. Der Betrieb von Braunkohlekraftwerken für die öffentliche Stromversorgung unterfällt jedenfalls nicht den Vorschriften des Bergschadensrechts gemäß BBergG, selbst wenn sie wie im Falle von RWE im Eigentum desselben Unternehmens stehen, das auch Betreiber der Tagebaue ist.

III.

Der Petent fordert, dass die Wasserentnahme bezahlt werden müsse. Diese Forderung ist in Nordrhein-Westfalen bereits mit dem Gesetz über die Erhebung eines Entgelts für die Entnahme von Wasser aus Gewässern (Wasserentnahmeentgeltgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen – WasEG) umgesetzt. Bis zum 29.7.2011 bestand eine Ausnahme für die Entnahmen von Grundwasser bei der Gewinnung von Bodenschätzen, sofern das entnommene Wasser unmittelbar in ein Gewässer eingeleitet
und nicht anderweitig genutzt wird. Seit dem 30.7.2011 besteht die Pflicht des Bergbautreibenden zur Entrichtung des Wasserentnahmeentgeltes uneingeschränkt. Das bergbautreibende Unternehmen, die RWE Power AG zahlt auf der Grundlage dieses Gesetzes für die Entnahmen von Sümpfungswasser seit Mitte 2011 ein Wasserentnahmeentgelt. Der Entgeltsatz beträgt gem. § 2 Abs. 2 S. 2 WasEG 0,05 €/ms. Im Jahr 2012 belief sich diese Summe noch ca. 16 Mio. €, im Jahr 2018 zahlte das
Unternehmen ca. 13 Mio. €. Die Einnahmen aus dem WasEG werden für die Verbesserung des Wasserhaushalts verwendet, gem. §9 Abs. 2 WasEG werden Mittel für die Aufgaben der Altlastensanierung und Altlastenaufbereitung zur Verfügung gestellt. Das verbleibende Aufkommen
steht dem Land zur Verfügung.

Eine darüberhinausgehende Kompensation der Sümpfung ist daher nicht erforderlich. Zwar werden mit dem Wasserentnahmeentgelt nicht die Umweltkosten der Tätigkeiten abgegolten, für die die Wasserentnahmen erfolgen wie zum Beispiel der Braunkohlegewinnung. Für die Internalisierung dieser Umweltkosten, die nicht an die Wasserentnahme anknüpfen, sondern an Luftemissionen, über eine Abgabe ist allerdings die Entnahme auch nicht der richtige Ansatzpunkt.
…

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#Duisburg: Sören liegt falsch – #SägeParteiDuisburg #Venator

Zum Zeitungsinteview von Sören Link in der NRZ:
Was erzählt Sören Link uns da nur wieder für Märchen bzgl. Frischluftschneisen, welche die Stadt fröhlich vernichtet und dem angeblichen Stand der Technik. Die Abgasreinigung des Braunkohlekraftwerks von Venator ist auf Stand der 80er Jahre und stößt massig Schadstoffe aus und auch Walsum dürfte nicht auf dem Stand der Technik sein.

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Kunst vs. Gesundheit – Löst Lehmbruck Museum Epilepsie aus? – #UVP #Duisburg #Kunst #Gesundheit

Vor einer Woche fuhr ich Abends am Lehmbruckmuseum vorbei. Dabei fiel mir einmal mehr die Lichtinstallation im Foyer mit einer Lampe und einer darum rotierenden Walze auf. Dies führt zu einem stroboskopartigen Flackern.

Bekanntlich können derartige Lichtblitze Epilepsie auslösen. Natürlich weiß ich nicht, ob die Lichtinstallation die richtige Geschwindigkeit hat, aber möglich ist es. So gesehen hätte eigentlich eine Umweltverträglichkeitsprüfung stattfinden müssen bzw. man hätte sich Gedanken machen müssen, ob eine gesundheitliche Gefahr besteht. Zudem ist, wie bereits erwähnt die Wirkung nicht auf das Museum beschränkt, sondern auch außerhalb eine Wirkung möglich.

Da ich auf meine Frage dazu bisher keine Antwort bekam, gehe ich davon aus, dass man sich dazu keine Gedanken gemacht hat.

Die Kunstfreiheit endet für mich dort, wo die Gesundheit anderer beginnt!

Update 22.01.2020:

Unseres Wissens nach sind die Lichtstrahlen des Kunstwerks „rota“ von Carsten Nicolai gesundheitlich unbedenklich, vor allem, wenn sich die Intensität der Strahlung aufgrund der weitläufigen Umgebung, auf die sie trifft, verringert.
Laut Aussage des Studios Nicolai ist es bei einer Ausstellung des Werks nie zu einem Vorfall in Bezug auf Epilepsien gekommen.

Manchmal ist es einfach Glück das bisher nichts passiert ist. Somit kann aber niemand sagen, dass es keine Hinweise im Vorfeld gab, falls doch etwas passieren sollte. Ich hoffe zwar nicht, aber ich bin kein Fachmann für Epilepsie und die Antwort klingt mir nicht so, als hätte man jemanden mit Expertise gefragt.

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Grundlos Milliarden für RWE – #allegegenRWE #Kohleausstieg #Cohlemafia #Cohleonkel #Cohlunion

RWE wäre auch mit den gesamten 40 Milliarden unzufrieden, obwohl die nicht einen Cent verdient haben. Schließlich bekommt RWE dank Herrn Pinkwart weiterhin die Braunkohle geschenkt. Dafür jetzt noch Steuergelder zu zahlen ist absurd. Zugleich den Windenergieausstieg durch wissenschaftlich unfundierte Windenergieabstände voranzutreiben scheint wohl auch eine Subvention für RWE zu sein. Das dadurch deutlich massiver Arbeitsplätze vernichtet werden, scheint die Landesregierung nicht zu interessieren.

Ich Frage mich welchen Judaslohn Pinkwart und Laschet wohl dafür bekommen, dass sie weitere 2,6 Milliarden Euro Steuergelder RWE schenken. Und natürlich auch gegen die Europäische Menschenrechtskonvention zu verstoßen.

Das einzige dem ich zustimmen kann ist die Aussage von Laschet, dass dies ein wichtiges Signal wäre. Ein wirklich wichtiges Signal noch stärker gegen Klimaschänder zu kämpfen. Und das werde ich auch.

Was hätte man mit 2,6 Milliarden Euro alles an Photovoltaikanlagen auf die Dächer bekommen können.

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Kohleausstieg kein stetiger Pfad, sondern IrRWEg – #RWE #Braunkohle #Kohleausstieg

Pressemitteilung der Klima-Allianz Deutschland

KOHLEAUSSTIEG KEIN STETIGER PFAD, SONDERN IRRWEG

Zur Bekanntgabe der Einigung zur Stilllegung von Braunkohlekraftwerken erklärt Stefanie Langkamp, Expertin für Kohlepolitik der Klima-Allianz Deutschland:

„Für den Klimaschutz ist der heute bekannt gewordene Abschaltpfad für die klimaschädliche Braunkohle eine Katastrophe. Statt Braunkohlekraftwerke stetig vom Netz zu nehmen, fährt die Bundesregierung den Kohlekompromiss vor die Wand. In vielen Jahren werden Kraftwerke erst zum spätest möglichen Zeitpunkt vom Netz genommen. Fast die Hälfte der Kraftwerkskapazitäten sollen erst 2035 oder später stillgelegt werden. Nach 2022 und Anfang der 30er-Jahre passiert erst mal lange nichts, viele der dreckigsten Kraftwerke gehen besonders spät vom Netz. Das ist kein stetiger Abschaltpfad, sondern ein Irrweg. Viel zu lange verursachen die Braunkohlekraftwerke weiteren Klimaschaden.

Katastrophal ist der Kohleausstieg auch mit Blick auf die Tagebaubetroffenen. Zwar erkennt die Bundesregierung endlich an, dass der Hambacher Wald erhalten werden soll, trotzdem will sie weiter Dörfer für den Kohleausstieg zerstören. Ein solcher Kohleausstieg wird die Situation nicht befrieden die Bundesregierung kann sich auf weitere Proteste einstellen.”

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