#Duisburg: Unfall LKW mit Fahrrad in Rheinhausen – #Respekt #Radfahrschutz

Vor einigen Wochen sah ich ein Polizeifahrzeug auf dem Radweg und zum Teil auf dem Gehweg stehen. Als Fußgänger für mich kein Problem, aber für Radfahrende. Das Fahrzeug stand morgens im Dunkeln mit Warnblinker in der Kurve an der Ecke Friedrich-Alfred-/Kruppstraße. Radfahrende hätten entweder auf die Straße ausweichen müssen oder absteigen. Ich fragte deshalb mal nach, was der Grund dafür sei.

Folgende Antwort bekam ich:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,
mit Mail vom 19.12.2019 erbitten Sie Auskunft darüber, warum ein
Polizeiwagen ohne erkennbaren Grund mit gelben Blinklicht auf dem
Radweg und Bürgersteig stand. Mit Schreiben vom 20.12.2019 ist Ihnen
ein Antwortschreiben zugegangen. Mit Mail vom 22.12.2019 bitten Sie
jedoch um weitere Informationen und berufen sich auf das
Umweltinformationsgesetz und das Informationsfreiheitsgesetz
Nordrhein-Westfalen.
Ihre erneute Mail habe ich zum Anlass genommen Stellungnahmen der
an dem Einsatz beteiligten Beamten einzuholen sowie Einsicht in die
Einsatzprotokolle zu nehmen.
Die eingesetzten Polizeikräfte erhielten den Einsatz zur
Kruppstraße/Europaallee zu fahren, da es dort zu einem Verkehrsunfall
mit Personenschaden gekommen sei. Beteiligt daran waren ein
Lastkraftwagen sowie ein Fahrrad.
Aufgrund der noch herrschenden Dunkelheit wurde der Streifenwagen
zur Absicherung der Unfallstelle, sowie zur besseren Erkennbarkeit für
andere Verkehrsteilnehmer auf dem Gehweg Kruppstraße / Friedrich-Alfred-Straße abgestellt. Blaulicht und Warnblinklichtanlage waren
eingeschaltet.
Sodann wurde sich von den eingesetzen Polizeikräften zuerst um die
gegebenenfalls verletzte Person gekümmert. So ist u. a. abzuklären, wie
stark die Person verletzt ist und ob ggf. ein Rettungswagen angefordert
werden muss.
Da dies sowie das sofortige Absichern der Unfallstelle immer oberste
Priorität haben, wurde der Streifenwagen an der besagten Stelle
abgestellt.
Ein Abparken des Dienstkraftfahrzeuges an anderer Stelle, z. B. auf
dem Lidl-Parkplatz, kam in der vorliegenden Situation auch aufgrund der
bereits beschriebenen Vorgehensweise nicht in Frage, da sich der
Parkplatz gut 50 Meter entfernt befindet. Es ist unumgänglich, dass sich
das Dienstkraftfahrzeug mit allen darin befindlichen Einsatzmitteln bei
einem derartigen Einsatz in unmittelbarer Nähe der eingesetzten
Polizeikräfte befindet. Nur so ist den Polizeikräften ein direkter Zugriff
auf die Einsatzmittel, wie z. B. auch Erste-Hilfe-Materialien, möglich.

Die Situation zum Zeitpunkt, zu dem ich vorbei kam, war eine andere. Kein Blaulicht, möglicherweise war die Situation da bereits geklärt. Wobei ich überlegt hatte, dass man bei einem Unfall die Straße absperrt, weil da die größere Gefahr droht.

Leider gibt es dort, wenn ich mich recht entsinnen, keinen Radweg oder einen in ziemlich erbärmlichen Zustand. Ich hoffe die Polizei regt bei der Stadt an, etwas zu tun, denn dort sind viele LKW unterwegs. Das war auch der Grund, weshalb ich das mit Fahrzeug auf dem Radweg so intensiv hinterfragt habe.

Fest steht für mich, dass in Duisburg der Radfahrschutz verbessert werden muss.

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles, Duisburg, Duisburger Westen abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s