#Bahnsinn: Bahn versagt nach Orkan, wie erwartet – #Verspätung #Sabine #Hotelzug #Ausfall

Gestern war eine Fahrt mit der Bahn wie erwartet ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Es gab natürlich Ausfälle und Verspätungen. Das ist nach einem Orkan klar. Dafür habe ich Verständnis. Unverständlich ist mir aber, warum die Bahn mal wieder nicht brauchbar informierte. Auf die App konnte man sich nur bedingt verlassen. Teilweise fuhren Bahnen zeitgleich, wie der RE 5 in Köln.

Wichtig ist ja nicht nur ob etwas ausfällt, sondern auch warum. Etwa welche Strecken gesperrt sind. Darüber gab es keinerlei Informationen. In Duisburg funktionierten die Anzeigetafeln nicht, obwohl diese über fahrende Züge hätten informieren können. Es waren zwar nicht viele am Morgen, aber es gab welche. Besonders von den Firmen, die nicht DB waren.

Dann am Nachmittag wurde im Zug behauptet ein Zug zwischen Ulm und den Allgäu würde fahren, obwohl dieser ausfiel. Auch die App hat lange behauptet, dass dieser fahren würde, obwohl am Bahnsteig schon stand, dass diese ausfallen würde. Selbst im Schalter wusste man nichts vom Ausfall. Oder behauptete dies zumindest, denn scheinbar gab es den ganzen Tag keine Verbindungen. Warum ging aus den Durchsagen nicht hervor. Da hieß nur, dass der konkrete Zug wegen Unwetter ausfällt. Dass dem z.B. eine Streckensperrung wegen Bäumen auf der Strecke zugrunde liegt wurde nicht gesagt. Keine Ahnung was es wirklich war und ob an dem Tag noch mal Züge fuhren. Ein Ersatzverkehr wurde scheinbar nicht eingerichtet und Taxigutschein gab es auch nicht, weil je noch etwas fahren könnte. Auf den Umstand das Verzerrgutscheine zustehen, wurde gar nicht erst hingewiesen.

Für die individuelle Fahrplanung sind brauchbare Informationen essenziell. Liegt es an der Strecke, liegt es an dem Fahrzeug. Wie lange dauert der Zustand noch an? So etwas gibt einem die Bahn aber nicht oder nur bei hartnäckiger Nachfrage.

Das nenne ich miserabel vorbereitet.

Und zu der Empfehlung doch einfach schon früher anzureisen, bekam ich von der Bahn auf Nachfrage folgende Information:

Die Bahn hat empfohlen die geplanten Reisen im Zeitraum vom 9. bis 11. Februar zu verschieben. Sie können einen gebuchten Fahrschein im genannten Zeitraum bis zum 18. Februar nutzen. Dabei ist eine Übernahme von Hotelkosten für eine Anreise am 8. Februar nicht Gegenstand der Kulanz. Auf der Grundlage einer Kulanzleistung können Sie keine Entschädigung des Servicecenters Fahrgastrechte einfordern.

Es handelt sich natürlich nicht um Kulanz, wenn man eine Reiseverschiebung zulässt, sondern um Schadensminderung für die Bahn, damit diese weniger für Ausfälle und Verspätungen zahlen muss. Genauso wie Hotelzüge angeboten werden, damit man nichts für Hotels bezahlen braucht, obwohl dies nach Fahrgastrechteverordnung zusteht. Spricht wenn man früher anreist bleibt man auf den Kosten sitzen. So etwas sollte man nach meiner Meinung auch klar kommunizieren. Aber wie gesagt bei brauchbaren Informationen ist die Bahn scheiße.

Bei den ständigen Ausfällen und Verspätungen gehe ich davon aus, dass die Entschädigung für Zeitkarteninhabende gegen die Fahrgastrechteverordnung verstößt.

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Wer mehr wissen will, über die alltäglichen und ungewöhnlichen Probleme mit der Bahn kann hier mal nachschlagen.

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