#Rezension Billigflughafen Düsseldorf – #Fluglärm #Klimaschutz #Flugscham

Manchmal muss man aus familiären Gründen fliegen, weil es keine andere vertretbare Möglichkeit gibt. Aber schließlich kann man auch kompensieren, was selbstredend geschieht.

Bei derartigen Reisen kann man auch Flughäfen vergleichen, besonders, wenn die Reise mit Umstiegen verbunden ist. Ich mag zwar keine Umstiege, aber zugleich reduzieren die Umstiege auch die Anzahl von Flügen.

Düsseldorf betrachtet sich selbst als Drehkreuz ist aber in Realität nur ein Billigflughafen. Sprich möglichst viel Gewinn, mit nur wenig Investition und Service.

– Wasser –
Zuerst einmal wie es an einem guten Flughafen aussieht:

Am Beispiel Singapur sieht man, dass man wirklich serviceorientiert denken kann. Es wird sowohl Wasser angeboten, als auch darauf hingewiesen, dass man sich die Flaschen nach der Sicherheitskontrolle wieder befüllen kann. Selbst in Indonesien gibt es am Flughafen zumindest im öffentlichen Bereich Flaschenfüllstationen mit Trinkwasser. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich.

Ich hatte den Billigflughafen mal angeschrieben und folgende Antwort bekommen:

Momentan können wir leider keine Trinkwasserspender an unserem Flughafen anbieten. Jedoch haben Sie die Möglichkeit in den Flugsteigen an Getränkeautomaten unterschiedliche Mineralwässer zu einem Preis von 1,50 EUR (inkl. Pfand) pro 0,5 Ltr. Flasche zu kaufen.

Man soll also teures Wasser kaufen, statt sich die Flasche umweltfreundlich wieder zu befüllen können. Noch dazu sind das oft Plastikeinwegflaschen, als neben wenig Service ist der Flughafen auch noch umweltschädlich. Es dürfte in Düsseldorf wohl mehr darum gehen zusätzliche Einnahmen zu generieren.

– Steckdosen und Handy –

Steckdosen und andere Auflademöglichkeiten am Flughafen Düsseldorf sind Mangelware. Auf dem Hinflug, fand sich eine lausige Steckdose in guter Position zum Aufladenneben einer Sitzreihe. Also nicht einmal dafür vorgesehen. Da muss man aber schon Glück haben und als erstes dort sitzen. Weitere Sitze mit Steckdosen fanden sich nicht.

Der internationale Standard ist dagegen alle möglichen Bänke und Orte zum Aufladen. Aber vielleicht investiert der Flughafen Düsseldorf auch nichts mehr in Terminal C. Schließlich wollen die diesen umbauen, um mehr Flugzeuge abfertigen zu können. Besserer Service? Überaus fraglich.

Zum Vergleich, wie es in Indonesien und Singapur aussieht.

– Busse auf der Landebahn –

Gerade am Morgen will der Flughafen mehr Flüge abwickeln, als eigentlich Kapazität besteht, weshalb der Flughafen extrem voll ist und man Busse benötigt um die Passagiere in die Flugzeuge zu bringen oder diese abzuholen. Das heißt am frühen Morgen knuddelt es sich. Nicht nur auf dem Rollfeld, sondern auch bei der Einreise, wenn man aus dem Ausland kommt. Auch dort ist es chaotisch. Keine vernünftige Wartereihenfolge, aber vermutlich ist auch dafür zu wenig Platz. Absurd, dass der Flughafen da noch mehr Flüge abwickeln will.

– Unübersichtlich –

Wenn man dann zum Ausgang möchte, muss man mitunter sehr lange auf das Gepäck warten, aber selbst wenn nicht wird es schwierig mit den Ausgängen und der Abholung. Etwa, wenn man einen Punkt genannt bekommt, diesen aber nicht findet, weil die Ausgänge nicht gekennzeichnet sind bzw. es keine erkennbare Ausschilderung gibt. Gerade der untere Bereich ist zudem sehr gedrängt.

Fazit: Ich bin immer froh, wenn ich nicht fliegen muss.

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