Die Macht der Worte und Medien, welche eklatante Fehler machen – #Auto #Motonomativity

Die Aufgabe von Journalismus ist eigentlich Dinge kritisch zu hinterfragen und dann darüber zu berichten. Dies sollte auch auch bei Behauptungen von Behörden immer der Fall sein. Ebenfalls muss guter Journalismus auch sich selbst immer wieder hinterfragen. Ansonsten passiert genau das, was derzeit geschieht, das Vertrauen geht verloren.

Und das fängt nicht unbedingt mit der Verbreitung großer Lügen an, wobei auch oft genug der Bullshit aus der Politik einfach weitergegeben wird, obwohl offensichtlich ist, dass das nicht stimmt.

Auch im Kleinen versagt Journalismus ständig. Bei sog. Unfälle liest man sehr oft „VON einem Auto“ angefahren oder vergleichbare Sätze, dabei ist der Satz völliger Unsinn. Niemand wird von einem Auto angefahren, dann das würde bedeuten, dass sich das Auto völlig ohne menschliches Zutun dazu entschlossen hätte jemanden anzufahren. Korrekt wäre hier immer „MIT einem Auto“ angefahren. Man sieht hier schon sehr deutlich wie viel ein einfaches Wort ausmacht, wenn es um die Darstellung von Fakten geht. Es ist die Aufgabe von Journalismus die Fakten zu berichten und nicht eine Fiktion, welche von der Polizei in Form von Worthülsen und Unwahrheiten herausgegeben wird. Dazu gehören auch Begriff, wie „ÜBERSEHEN“ oder „KONTROLLE VERLOREN“, die im Zusammenhang mit Fehlverhalten im Verkehr immer wieder verwandt werden. Anstatt das Journalismus die Fakten extrahiert und verbreitet übernimmt man die unwahre Polizeiprosa, welche die Polizei vermutlich aus juristischen Gründen nutzt, aber dadurch oft die Täter am Lenkrad von KFZ schützt und so tut als hätten diese nichts mit der Tat zu tun. Teilweise werden dadurch sogar Kinder zu Schuldigen, obwohl diese gar nicht schuldig sein können.

Natürlich könnte das auch die Motonormativität sein, die auch nicht vor dem Journalismus haltzumachen scheint, aber das wäre nur eine schlechte Ausrede. Fakt ist Journalismus ist durch fehlerhafte Berichte mitverantwortlich für Tote und Verletzt im Straßenverkehr, ebenso wie die Polizei. Ohne korrekte Berichterstattung sehen sich potentielle Täter nicht also solche und passen nicht besser auf. Journalismus soll keine Ausreden für potentielle Täter abschreiben, sondern genau hinsehen und z. B. darüber aufklären gegen welche Verkehrsregeln hier möglicherweise verstoßen wurde. Natürlich muss dazu der Sachverhalt korrekt wiedergeben werden.

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