#Duisburg: Todespipeline durch Asterlagen, Winkelhausen, Bergheim und eventuell Rumeln – #Rheinhausen

Der sogenannte Delta-Rhine-Corridor, eine CCS-Pipeline, soll tödliches CO2 durch Duisburg transportieren und das nicht nur durch den Stadtwald, sondern auch durch mehrere Bereiche von Rheinhausen. Wenn der Stadtwald verschont würde, wäre die Alternative sogar durch Rheinhausen in den Duisburg Süden.

Die aktuelle Trasse soll in Asterlagen nahe der Kläranlage den Deich queren dann dort entlang gelegt werden, wo das Tierheim geplant wird. Weiter soll die Trasse durch Winkelhausen und Bergheim in Richtung Moers und Krefeld gehen. Teilweise dicht an Wohnbebauung vorbei.

Eine Alternativtrasse Könnte auch durch Rumeln und Friemersheim bzw. Krefeld gehen. Da die Trasse noch nicht festgelegt ist. Wäre derzeit noch beides möglich.

Mal völlig abgesehen, dass CCS nur Greenwashing ist, ergibt sich mit so eine Pipeline auch eine potentielle Lebensgefahr, insbesondere für alle Menschen, die direkt im Umfeld wohnen oder unterwegs sind. Bei CO2 gibt es keine Warnung. Man verliert das Bewusstsein und stirbt. In Kamerun am Nyos See starben hunderte Menschen an einer natürlichen Freisetzung von Kohlendioxid. Das gleiche Risiko besteht auch an einer CO2-Pipeline, besonders wenn schon im Vorfeld Gefahren verharmlost werden.

Obwohl doppelwandige Rohre für gefährliche Stoffe heute längst Stand der Technik sind, plant die Firma OGE nur ein einwandiger Rohr von 80 cm Durchmesser. Bei einem Betriebsdruck von 200 bar heißt das, dass aus einem Rohrstück von 2 m Länge 200 m³ CO2 die Luft in dem Bereich komplett verdrängen und alles Leben, was atmet töten können.

In den Unterlagen wird nicht darauf eingegangen in welchen Abständen die Schieber zum Absperren sitzen sollen. Man wolle dies erst später festlegen. Das heißt es könnte eine Gasfontäne tausende Kubikmeter tödliches CO2 freisetzen und das direkt neben Häusern wo Menschen leben und schlafen. Das würde sehr viele Tote geben. Und wie die Vergangenheit zeigt gibt es immer wieder Lecks an Pipelines. Etwa der in Wesseling wo sehr viel Kerosin in den Boden gelaufen ist. Das hat zwar Boden und Grundwasser verseucht, aber wirkt nicht unmittelbar tödlich. Bei CO2 dagegen sterben die Menschen unmittelbar. CO2 ist schwerer als Luft und verdrängt damit die Luft im Umfeld eines Lecks. Bei einem großen plötzlichen Austritt oder beim Entleeren, was die Firma OGE auch vorgesehen hat. Steigen die Konzentrationen so schnell, dass auch Wind dies nicht ausreichend verteilt. Das heißt die Menschen und Tiere im Umfeld werden sterben. Bei kleineren Lecks kann sich das tödliche Gas in Kellern und Mulden ansammeln und ebenfalls zu Erstickung führen. CO2 ist zwar nicht giftig, aber trotzdem tödlich, weil der Mensch ohne Sauerstoff erstickt.

Ein Bericht im WDR von 2025 geht zudem darauf ein, dass beim Abscheiden des CO2 auch andere Stoffe in die Pipeline eingespeist werden. Das heißt das Korrosionsrisiko kann nicht abgeschätzt werden.

Zudem werden kleine Lecks bei einwandigen Rohren vielleicht gar nicht entdeckt. Das heißt irgendwo entlang der Leitung kann es zum Austritt kommen und der Betreiber bekommt es gar nicht mit. Man geht spazieren, fällt um und stirbt.

Von mutwilliger Zerstörung und Sabotage bei einer Leitung, die nur in 1 m Tiefe liegt, will ich gar nicht erst anfangen.

Blick auf die Kläranlage und den Deich in Duisburg Rheinhausen

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