#Duisburg: Bärbel Bas, stimmen Sie gegen die Kohleausstiegsfarce – #Hambibleibt #Endcoal #Kohleausstieg #steag #EnerGIER

Mein offener Brief an Bärbel Bas (SPD) aus meinem Wahlkreis:

Sehr geehrte Frau Bas,

die Bundesregierung hat ein völlig unzureichenden Vorschlag verabschiedet.

Erstens wird der mühsam ausgehandelte Kohlekompromiss aufgekündigt, was erhebliches Konfliktpotential birgt. Auch in Duisburg, denn auch hier stehen Braun- und Steinkohlekraftwerke. Diese werden und menschenrechtswidrigen Bedingungen gefördert. Sowohl für Braun- wie auch Steinkohle werden Menschen vertrieben. Bei Steinkohle kommen sind die Menschenrechtsverletzungen sogar noch deutlich schwerer, da man in z.B. Kolumbien oder Russland auch vor Waffengewalt nicht zurückschreckt um die Tagebaue zu räumen. Wobei natürlich auch der an Folter erinnernde psychische Druck seitens RWE nicht verharmlost werden darf. Auch dies ist Heimatvertreibung.

Zudem werden wertvolle Ackerböden dauerhaft vernichtet. Bis sich diese hinter dem Loch neu bilden, vergehen Jahrhunderte. Die Hinterlassenschaften sind gigantische Löcher, welche sich auf die Logistik auswirken, denn dies sollen angeblich mit Wasser aus dem Rhein gefüllt werden. Genaue Angabe liegen nicht vor. Zeitgleich werden für den Betrieb Grundwasservorräte vernichtet, welche sich in Teilen von NRW, den Niederlanden und Belgien auswirken. Gerade in Dürren ist die Gefährdung der Trinkwasserversorgung fahrlässig.

Es ist nicht nachvollziehbar, warum RWE 2,6 Milliarden Euro geschenkt bekommen soll, wo die Firma bereits seit Jahrzehnten die Braunkohle geschenkt bekommt, obwohl die Einführung einer Förderabgabe möglich wäre. Das Geld fehlt dann natürlich den Steuerzahlenden und ist in Duisburg auch nicht erklärbar. Die sozialen Verwerfungen werden sich dadurch verschärfen. Das Geld ließe sich auch in Photovoltaik auf Miethäusern investieren, um so die Strompreise für die Bevölkerung zu senken. Oder in Wasserstoffpufferspeicherkraftwerke, welche sowohl für die Stadtwerke Duisburg, wie auch die STEAG eine Zukunftsperspektive darstellen. Beide befinden sich im Teilbesitz der Stadt Duisburg.

Dies würde auch Arbeitsplätze in Duisburg schaffen und nicht nur als Dividende an Aktionäre, wie Black Rock weitergeben. Niemanden mit dem ich darüber sprach konnte nachvollziehen, warum eine Firma solche Geschenke bekommt, obwohl diese nichts dafür tun müssen und sogar weiterhin Subventionen kassieren. Die ehrlichen Steuerzahlenden werden es nicht verstehen.

Ich bitte sie also öffentlich aus den vorgenannten Gründen dagegen zu stimmen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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