Antwort auf offenen Brief Rheinhausenhalle / Glückaufplatz

Vor einiger Zeit hatte ich ja einen offenen Brief wegen der Rheinhausenhalle und dem Glückaufplatz geschrieben. Und Ende Juni sogar eine Antwort bekommen.

Ehemaliges Hallenbad an der Schwarzenberger Straße sowie Rheinhausenhalle in Duisburg-Rheinhausen

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

zu Ihren in ihrer Email vom 03.06.2012 gestellten Fragen zur Rheinhausenhalle und zum ehemaligen Hallenbad an der Schwarzenberger Straße nehmen wir gerne wie folgt Stellung:
Für die Rheinhausenhalle ist festzustellen, dass es bislang keinen Beschluss des Rates der Stadt Duisburg zu einem Verkauf und somit auch keine, einen solchen Verkauf vorbereitenden, Maßnahmen gibt.

Bezüglich des ehemaligen Hallenbades wurden in den letzten Monaten verkaufsvorbereitende Recherchen und Arbeiten durchgeführt. Zielsetzung ist es, dieses Grundstück, wie es steht und liegt, in den nächsten Monaten meistbietend auszuschreiben. Die konkrete Bebauung und Nutzung wird zwischen der Stadt und dem Investor abgestimmt. Bisherige Interessenten für das Grundstück planen überwiegend in Richtung Einzelhandel, Büro- und Wohnnutzung. Eine Bebauung ist hierbei überwiegend im Bereich der jetzigen Bebauung vorgesehen, so dass Eingriffe in den vorhandenen Baumbestand weitestgehend vermieden werden können Konkrete Aussagen können hier natürlich erst nach vorliegen eines mit der Stadt Duisburg abgestimmten Bebauungskonzeptes gemacht werden.

Auswirkungen einer zukünftigen Bebauung auf eine Parkraumbewirtschaftung sind zur Zeit nicht erkennbar. Neben Sicherungskosten, welche sich jährlich im unteren 4-stelligen Bereich bewegen, entstehen der Stadt durch den Leerstand des ehemaligen Hallenbades keine zusätzlichen Kosten. Investitionen in dieses Gebäude erfolgen selbstverständlich nicht mehr.

…

Mich wundert was mit den Kosten für Straßenreinigung und Grundsteuer ist. Habe ich ja direkt nochmal gefragt.

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Firefox Absturz

Mit der Sitzungswiederherstellung lassen sich bei Firefox nach einem Absturz alle zuvor geöffneten Fenster wieder öffnen. Bloß irgendwie klappt das seit einem der letzten Updates nicht mehr richtig. Generelle Informationen finden sich auf der Seite von Mozilla Firefox.

Unter about:config (ACHTUNG mit about:config sehr vorsichtig sein.) sollte der browser.sessionstore.resume_from_crash auf true stehen, browser.sessionstore.max_resumed_crashes auf 1,

Allerdings scheint das nicht die Ursache zu sein, wie viele Beiträge in einschlägigen Foren belegen, scheint dies auch kein Einzelproblem sein. Auch bei vielen anderen funktioniert die Sitzungswiederherstellung nach einem Browserabsturz nicht. Bei mir war es bisher so, dass nach einem Absturz ohne nachfrage alle Fenster geöffnet wurden. Anscheinend muss neuerdings doch die Chronik aktiviert sein. Dabei ist dies nicht notwendig, selbst aus Datenschutzsicht sehe ich das unkritisch mit der Speicherung für den Fall eines Browserabsturzes, da beim regulären Beenden auf jeden Fall alles gelöscht wird.

Natürlich kann auch unter about:config nach dem Oberbegriff browser.sessionstore geschaut werden, ob da eine Einstellung geändert wurde (Fette Schrift).

Wer des englischen mächtig ist findet hier sehr viele Infos zu den einzelnen Punkten.
Eine brauchbare Lösung lässt sich aber nicht finden, zumal ich nicht sicher bin wodran das genau liegt. Es kann ja auch an einem Add-On liegen.

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Passive Stimmenthaltung verklärt?

Der Westen verklärt die passive Stimmenthaltung zur Wahlmüdigkeit und verschwiegt die aktive Stimmenthaltung komplett. Zum Beispiel vertrat Ingo Blazejewski in der NRZ vom Montag die These, dass Sören Link klar legitimiert wäre. Das kann ich nicht nachvollziehen.

Ich bin schon jetzt gespannt, ob sich bei der Bürgerbeteiligung unter OB-Link mehr tut, als beim damaligen Ansatz von FDP, CDU und Linke. Ich hoffen wirklich, dass sich bis 2018 etwas ändert aber eine Zustimmung die geringer ist, als das Quorum zur Abwahl eines OB ist für mich keine Legitimation. Insbesondere, wenn er von einem tollen und überwältigen Wahlergebnis spricht.

Auch die Rheinische Post scheint der Meinung zu sein, dass das Neinzeichen nicht der Rede Wert ist. Selbst bei Xtranews konnte ich nur ganz knapp das Ergebnis der Wahl finden.

Was mich wundert ist, dass am Mittwoch ganz plötzlich feststand, dass die Gedenkstätte jetzt doch größer wird. Ob es da schon Absprachen im Vorfeld gab, um den Wahl-„Erfolg“ noch größer erscheinen zu lassen?

Schon irgendwie seltsam, dass kein Medium die Stimmenthaltung auch nur für erwähnenswert hält.

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Antiatom-Bündnis Niederrhein

Das nächste Treffen des des Antiatom-Bündnisses Niederrhein findet statt am kommenden Mittwoch, (11. Juli) ab 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums auf der Friemersheimer Straße 47 in 47249 Duisburg-Wanheim. Das Jugendzentrum befindet sich nur wenige Meter entfernt vom „alten Eingang“ zur GNS.

Ich denke es wird gelingen der GNS ein Ende in Duisburg zu bereiten.

Weitere Informationen zur Demo auch hier und hier. Und auch das Medienecho war nicht gerade gering, wie hier, hier und hier zu sehen ist.

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Facebook Probleme mit Firefox

Hat Facebook Probleme mit Firefox oder liegt das nur an meinen Einstellungen?
Oder liegt es daran, dass ich Cookies erst offiziell akzeptieren muss?

Ich habe jedenfalls mal recherchiert hier auf der Seite von Firefox sind einig Punkte aufgeführt.

Bei mir treten Probleme immer dann auf, wenn ich einen Link anklicke und nichts passiert. Zum Beispiel beim Teilen, oder beim Hinzufügen von Freunden zu einer Gruppe. Passiert allerdings nicht bei jedem Link. Ist nervig, wenn das passiert und unklar ist wodran das liegt.

Auf der Facebookseite selber stellt es ein richtiges Problem da die Hilfe zu finden. Ganz nach unten scrollen ist da keine so gute Idee. Denn da klappen automatisch weitere neue Beiträge aus. Die Hilfe findet sich im Pulldownmenü mit dem Pfeil ganz rechts oben.

Mit dem Klick unten auf Hilfe wird ein semiintelligentes Suchfeld aufgerufen.

Links funktionieren nicht lieferte nicht so gute Ergebnisse.

Dieses Problem kann außerdem auftreten, wenn du Zusatzprogramme Dritter in deinem Browser verwendest. Software, die Javascript blockiert, sowie Software von Kaspersky oder Norton Internet Security behindern das Laden von Seiten auf Facebook häufig, auch wenn du diese Programme so eingestellt hast, dass Inhalte von facebook.com geladen werden können. Wir empfehlen dir, diese Zusatzprogramme vollständig zu deaktivieren bevor du erneut auf Facebook zugreifst. Du kannst Facebook zudem von einem anderen, von uns unterstützten Browser aufrufen, um herauszufinden, ob das Problem dadurch behoben wird.

Also echt, wie kann Facebook die Empfehlung aussprechen, die Sicherheitsprogramme zu deaktivieren. Die haben wohl keine Verantwortungsgefühl. Oder will Facebook neuerdings auch Trojaner verbreiten.

Das es mit Cookies und oder Cache zusammenhängt kann ich mir nicht vorstellen.

Es muss jedenfalls irgendeine Änderung stattgefunden haben, denn vorige Woche ging es noch. Ob das Absicht ist?

Nach einigem herumprobieren habe ich immer noch nicht das Problem gefunden. Habe jetzt erst einmal unterbrochen und die Links halt in jede einzelne Gruppen geguttenbergt.

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Vision von Bürgerbteiligung…

… und die Realität

Es war einmal vor langer Zeit, genauer gesagt Anfang 2011, da machten sich drei Parteien auf den Weg zu mehr Bürgerbeteiligung. Es war ein steiniger Weg, der schon an winzigen Hürden zu scheitern schien. Aber die wackeren Kämpen fanden einen Weg dieses für sie anscheinend riesige Hindernis zu überwinden, um der Bevölkerung mehr Bürgerbeteiligung zu bringen.
Nur Schade, dass der Bevölkerung weder ein Download des ominösen Vortrags zur Verfügung gestellt wird, noch, dass wir konkrete Auswirkungen spüren, die ein Mehr an Bürgerbeteiligung verheißen.

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Rubrik: Das Leben schadet der Gesundheit

Was ist das gefährlichstes am Auto im Falle eines Unfalls? Der Tank? Die Batterie?

Mitnichten. Das gefährlichste ist das Kältemittel in den Klimaanlagen. Der Zeit ist die relativ stabile Verbindung R134a (1,1,1,2-Tetrafluorethan) in Klimaanlagen. In Zukunft soll es nach Wunsch der Autoindustrie durch 2,3,3,3-Tetrafluorpropen (R1234yf bzw. HFO-1234yf) ersetzt werden (Nachrichten aus der Chemie, 7/8 2012 S732-733). Der Grund ist ein geringeres Treibhauspotential, welches nach EU Richtlinie 2006/40/EG notwendig wird.
R1234yf zersetzt sich schon bei wesentlich niedrigeren Temperaturen bzw. verbrennt. Es entsteht Fluorwasserstoff bzw. Flusssäure. Die Folgen von Flusssäure für den Menschen sind überaus unschön.

Hier besteht also zukünftig die Gefahr einer Vergiftung nach einem an sich harmlosen Autounfall, da sich R1234yf auch am heißen Motor zersetzen kann.

Die ungiftige Alternative CO2, welche zudem ein deutlich niedriges Treibhauspotential als R134a oder R1234yf hat, scheitert wohl an Mehrkosten, welche die Automobilindustrie nicht tragen möchte.

Ich frage mich warum der ADAC da nichts tut. Oder der ADAC andere Interessen? Dieser Artikel hier suggeriert dies jedenfalls. Ist wenig palusibel, was die „Experten“ da erzählen. Denn erstens gibt es immer den menschlichen Faktor und zweitens gibt es keine 100 % Abkapselung. Schließlich übertreibt Hollywood lediglich in der Häufigkeit von Explosionen aber nicht in der Tatsache, dass diese unter bestimmten Umständen auftreten können. Zudem ist Flusssäure ein Sauzeugs im Vergleich mit Schwefelsäure (Batterie) und Benzin oder Diesel.

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Atomfabrik in Duisburg

Für einen Katastrophenfilm wäre Duisburg der ideale Schauplatz mit der GNS und ihrem Atommüll auf der Richard-Seiffert-Straße. Quasi direkt ans Werksgelände Grenzen u.a. ein Supermarkt und eine Autowaschanlage. In Sichtweite liegt die Duisburger Attraktion Magic Mountain mit Tiger & Turtle, von wo mensch einen wunderbaren Blick aufs Werksgelände hat.

Am vergangenen Samstag fand eine weiteren Demo gegen die GNS statt. Trotz Wahlversprechen von Rot-Grün wurde der Betrieb ausgeweitet.

Auf der Demo wurde von geplanten massiven Erweiterungen berichtet. Ob wir bald wohl mit mehr als 3600 Tonnen schwach- und mittelradioaktiven Atommüll inmitten von Duisburg rechnen müssen.

Die GNS glaubt sie wäre in Duisburg in der Bevölkerung akzeptiert aber das ist nicht der Fall. Diese Wunschvorstellung liegt wohl eher daran, dass die meisten gar nicht wissen was da vor sich geht.

Ein Redner traf es bzgl. recht treffend mit seinem frei wiedergegeben Kommentar über die Atommüllproduktionsindustrie: „Die Gefahren und Kosten werden sozialisiert, die Gewinne werden privatisiert.“ Sieht mensch auch sehr schön daran, dass es sich um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung handelt.

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Weiße Riesen Sachstand

Auf dem Duisburg West Stammtisch am Dienstag wurde beschlossen sich intensiver mit der Kuhnbau-Problematik – besser bekannt als Weiße Riesen – zu befassen.
Kurzfristig wurde jemand mit der notwendigen Expertise und dem notwendigen Einblick eingeladen.

Folgendes erfuhren wir:
Das Dilemma hätte bereits 2010 gelöst sein können, als Herr Fromberger anbot das Gelände für einen Euro zu kaufen und anschließend das Gebäude Ottostr. 24-30 auf eigene Kosten abreißen (mit eventueller Landesförderung) zu lassen.
Natürlich hätte die Stadt Duisburg auf ca. 1 500 000 Euro verzichten müssen. Die Schulden entstanden aus Grundsteuer, Straßenreinigung, Müllabfuhr und ähnlichem. Diese Schulden wurden und werden durch den anscheinend verschollen Eigentümer nicht beglichen. Wie wir daran merken, dass die Gebäude immer noch stehen, kam das Geschäft nicht zustande, obwohl kaum damit zu rechnen ist, dass der Eigentümer noch einmal auftaucht und die Schulden begleicht, die seit 2010 sicherlich noch gestiegen sein dürften.
Anstatt einen sauberen Schlussstrich zu ziehen und weitere Verluste durch Einnahmen zu ersetzen, sowie die Lebensqualität der Anwohner zu steigern wurde das Projekt gestoppt.
Natürlich sind die Eigentumsverhältnisse schwierig aber ich denke unter den gegebenen Umständen hätten die Stadtjuristen einen Weg gefunden. Allein schon im Bundesbaugesetz finden sich ab § 85 ff. diverse Ansätze.

Statt der asbestverseuchten Ruine hätten wir Duisburg ein Schmuckstück der alternativen Energiegewinnung bekommen können. Der Zustand wird jedenfalls nicht besser. Die Keller sind inzwischen mit Regenwasser voll gelaufen, weil es von Oben durch die Fenster reinregnet. Da die Keller mit einer der Tiefgaragen verbunden sind, wird diese ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen und wer weiß schon genau, wie lange die Fundamente noch halten. Insbesondere, wo Tauben im Gebäude sind und der Kot sicherlich nicht gut für Mauern ist.

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Kreisverband und Ortsverband

Mir kommt bei dem Thema in den Sinn: „Der Weg zum Untergang ist mit guten Vorsätzen gepflastert.“
In Duisburg gibt es Befürworter für Kreis- und Ortsverband (KOV). Die Anzahl hält sich die Waage mit jenen die KOV ablehnen. Ich gehöre zu jenen mit ablehnender Haltung.

Gestern auf dem Stammtisch West bzw. dem Arbeitstreffen West in Rheinhausen wurde das Thema nochmal angesprochen.

Die Pro-Argumente waren:
– Feste Strukturen für effizientes Arbeiten.
– Erste Ansprechstelle für Neumitglieder.
– Vertretung nach außen und fester Ansprechpartner.
– Nicht ablehnen nur weil Piraten anders sein sollen.
– Wir können das ja jederzeit wieder Rückgängig machen.

Im Nachhinein habe ich mich natürlich noch weiter mit dem Thema beschäftigt. Es sind mir etliche Kontra-Argumente in den Sinn gekommen, die ich hier zusammen mit den schon geäußerten bringe:
– Feste Strukturen bedeuten nicht zwangsläufig effizientes Arbeiten. Die Erfahrung lehrt mich, dass feste Strukturen häufig sogar zu Lähmung führen. Zudem wird die Eigeninitiative des Einzelnen gebremst. Dabei ist die Eigeninitiative sehr wichtig, denn hier steckt die Innovation. Für effizientes Arbeiten reicht es auch, wenn einer die Verantwortung übernimmt und etwas Koordiniert ohne offiziell ernannt worden zu sein.
– Bürokratie tötet meist Innovation ab. Mit einem KOV würde massiv Bürokratie etabliert.
– Ein KOV könnte (potentielle) Neumitglieder abschrecken, weil sie es von den anderen Parteien schon kennen. Warum sollten sie einer Partei beitreten, bei der sie mit den selben Bedingungen rechnen müssen.
– Durch die Verwaltungspiraten gibt es bereits Ansprechpartner für Neumitglieder. Es muss halt bloß einer der Verwaltungspiraten darum kümmern. Das ist aber auch eine Frage der Definition der Aufgaben im Rahmen einer entsprechenden Satzung.
– Für die Vertretung nach Außen gibt es Pressepiraten. Deren Aktivität lässt sich durch eine entsprechende Geschäftsordnung entsprechend regeln.
– Warum etwas von anderen Parteien übernehmen? Sind wir Piraten wirklich so naiv einen KOV besser hinzubekommen, als die anderen Parteien? Wenn wir einen neuen Politikstil etablieren wollen sollte wir auch über offenere Alternativen nachdenken und wenn nicht vorhanden entwickeln. Wir brauchen nicht die gleichen schlechten Lösungen, wie andere, sondern neue zeitgemäße Lösungen und Wege. Und nur damit es die Presse einfacher hat über uns zu berichten brauchen wir uns auch nicht anzupassen.
– Einmal aufgebaute Strukturen lassen sich nur sehr schwer wieder entfernen. Selbst eine noch so gute Satzung wird mit der Zeit an die „Bedürfnisse“ des Vorstandes angepasst. Das ist natürlich ein schleichender Prozess, deshalb wehret den Anfängen.
– Die Geschichte lehrt uns, einmal angehäufte Macht wird nur überaus Widerwillig wieder abgegeben. Häufig wird die Macht für rein persönliche Zwecke missbraucht und seien sie noch so klein. Die menschliche Natur lässt sich nur schwer einschränken und nicht unterbinden. In evolutionärer Hinsicht sind Menschen immer noch in ursprünglichen Mustern gefangen. Wie jenem von Rudel und Anführer, deshalb gibt es auch häufig den Wunsch nach jemanden der Chef macht oder selber Chef zu machen. Viele streben deswegen nach oben, was sich in Pöstchen, Macht- und Pressegeilheit äußern kann. Und jene Oben verteidigen ihre Position mit allen Mitteln. Nur die wenigsten überwinden die Barriere dieser Instinkte.
– Das Missbrauchsrisiko ist hoch. Das Risiko ließe sich, wenn überhaupt, nur mit einer sehr umfangreichen Satzung/GO verhindern. Das wäre zum Beispiel mehr als formale Hürden für den Vorstand. Etwas, dass den Missbrauch als Sprungbrett für andere Pöstchen verhindert, eine Entlassung mit sehr niedrigen Hürden (z.B. 1/3 Minderheit oder wie bei Sauerland 25 %) um Amtsmissbrauch zu verhindern und viele weitere Maßnahmen.
– Der KOV bindest personelle Ressourcen und jemand aus dem KOV müsste bei allen Veranstaltungen dabei sein (Stammtische, LPT, KMV, usw.) Dadurch steht natürlich weniger Zeit für die kommunale Arbeit zur Verfügung. Zudem haftet der Schatzmeister für finanzielle Fehler, ob sich unter den Umständen jemand für den Posten finden wird?
– Höhere Kosten für die Partei durch den notwendigen Wirtschaftsprüfer (lauf Alexander auf der letzten KMV)
– Mir fällt zudem niemand ein den ich wählen würde.

Mir fallen jedenfalls keine weiteren Pro Argumente ein dafür um so mehr Kontra.
Jeder Duisburger sollte darüber nachdenken, ob eine Kreisverbandgründung unter eine 2/3 Mehrheit sinnvoll ist. Die Gefahr besteht bei einer knappen Mehrheit, dass u.U. einige den Düsseldorfer Weg des Parteiaustritts wählen oder zu Passivpiraten werden.
Mir fallen jedenfalls keine unwiderlegbaren Argumente ein, warum wir den gleichen Fehler, wie die anderen Parteien wiederholen sollen. Ich lasse mich aber natürlich mit sachlicher Argumentation gerne vom Gegenteil überzeugen.

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Keine Fesselung durch Umzug

Bisher war es so, dass mensch beim Umzug und Mitnahme des Telefonvertrages quasi automatisch den Vertrag mitnahm und die Laufzeit meist ab Umzug auf erneut zwei Jahre festgesetzt wurde.

Das hat sich nun geändert, Sprich die Vertragslaufzeit bleibt vom Umzug unberührt.

Die Verbraucherzentrale NRW weiß zudem von einem besonderen Kündigungsrecht beim Umzug zu berichten, wenn in der neuen Wohnung die Leistung nicht erbracht werden kann.

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Integrationskurse werden teurer

Wie hier berichtet kosten die Kurse nun 120 Euro statt 100 Euro. Ich finde schon 100 Euro zuviel. Denn nichts verbindet Menschen so sehr, wie eine gemeinsame Sprache. Und nichts hilft so sehr im Alltag, wie gute Kenntnisse einer Sprache.

Allein für den Beruf oder vorher in der Schule, wer die Sprache beherrscht kann dem Unterricht besser folgen, wer nicht bleibt eher auf der Strecke. Was folgt ist Bildungsfrust und Aggressionen.

Hier wäre eine Stelle, wo mit wenig Kosten, für die Betroffenen ein deutliches mehr an Integration geschaffen werden könnte.

Trotzdem wurden die Hürden nun noch mehr erhöht, als bereits zuvor. Ein deutliches Zeichen, dass entweder kein Interesse an einem guten Miteinander besteht oder einfach kein Verständnis besteht. Dabei empfinden viele die Integrationskurse sogar als wichtig und richtig.

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Geldverschwendung im Bundestag

Für einen Dreiseiter an mit zu einer Petition wurde ein Briefumschlag im Format DIN A5 genommen, obwohl bei drei Seiten normalerweise auch ein Standardbrief zu 0,55 Euro ausreichen würde. Der Brief hätte zudem bei doppelseitigem Druck sogar auf zwei Seiten gepasst.

Das ist in meinen Augen eine vollkommen unnötige Ausgabe von Steuergeldern, sprich Verschwendung. Und wofür das Ganze? Nur um mir mitzuteilen, dass meine Petition zu Kameraattrappen für die Öffentlichkeit angeblich nicht interessant wäre.

Habe ich natürlich direkt einen Grund für meine nächste Petition:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Schreiben im Rahmen von Petitionen doppelseitig gedruckt werden und das kleinstmögliche Porto für Informationsschreiben verwendet wird.
Diese Vorgabe wäre natürlich auf für alle anderen Stellen sinnvoll.

Begründung:
Das Geld der Steuerzahler darf nicht verschwendet werden. An dieser Stelle kann dies mit einfachen Maßnahmen, wie Duplexdruck verhindert werden.

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Telekom Werbung II

Endlich habe ich etwas gefunden, wo Werbung definiert ist. Hatte mich ja gefragt, ob die Telekom recht hat, hat sie anscheinend nicht.

In der RICHTLINIE 2006/114/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 12. Dezember 2006 über irreführende und vergleichende Werbung wird Werbung, wie folge definiert:

„Werbung“ jede Äußerung bei der Ausübung eines Handels, Gewerbes, Handwerks oder freien Berufs mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen, zu fördern.

Das ist doch mal was gutes aus der EU und auch eindeutig.

Die Telekom konnte sich der Argumentation aus meiner vergangenen Mail natürlich nicht anschließen. Wäre ja auch schlecht, wenn die sich plötzlich an Regeln für ihre Werbekarten halten müssten.

Habe jetzt nochmal geantwortet, auf die Richtlinie verwiesen und im Nebenabdruck die Verbraucherzentrale beteiligt.

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Faule Kompromisse

Wenn es eins gibt was ich im Leben ablehne sind das faule Kompromisse.
Das Wahl Ergebnis heute war natürlich ein derartiger fauler Kompromiss. Das es einen der beiden werden würde, war klar. Ebenso, dass die Wahrscheinlichkeit für Link sehr hoch war. Wobei bei der Wahl am 17.06. die Mehrheit gegen Sören Link war.

Wobei ich beim Vorschlag von Krieger für die Loveparade-Gedenkstätte nicht von Kompromiss reden würde. Höchstens zwischen Stadt und Krieger aber nicht für die Betroffenen.
Naja bleibe ich wohl weiterhin bei anderen Möbelhäusern und boykottiere Möbel Krieger.
Wenn die Auseinandersetzung mit Einsprüchen für die Aufarbeitung der Loveparade genauso vonstatten geht, wie in dem Artikel für das Durchdrücken des Möbelhauses beschrieben wurde, dann sehe ich schwarz.

Von CDU erwarte ich keine Aufarbeitung der Loveparade aber nachdem was ich jetzt mitbekomme, dürfte dies wohl auch nicht bei SPD und Grüne geschehen.

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Mit enormer passiver Stimmenthaltung (fast 75 %) wurde …

anscheinend Sören Link zum neuen Duisburger OB gewählt. :-((
Natürlich heißt die enorme Nichtbeteiligung, das für die meisten Sören Link wohl gar nicht geht.

Von 25,75 % der Wählberechtigten stimmten 71,96 % der Wähler mit gültigen Stimmen, also 18,04 % der Wahlberechtigten für Sören Link. An aktiver Stimmenthaltung gab es mit 2,62 % mehr als das dreifache an Stimmenthaltung, als am 0,85 %, was ich als deutliches Zeichen gegen Sören Link werte.

SPD und CDU werden die geringe Wahlbeteiligung, wohl auf das Wetter schieben und nicht auf ihre miserable Politik.

Ich wage die Vorhersage, dass in wenigen Monaten ein SPD-Sparkommissar in Duisburg sein Unwesen treiben wird und Sören Link wird uns erzählen, dass ihm und dem Stadtrat die Hände gebunden sind, während die Giftliste doch umgesetzt wird.

Ich hoffe wirklich mich zu irren. :-(

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Angeblicher Nichtraucherschutz von Rot-Grün

SPD und Grüne, wollen die Nichtraucher schützen. Jedenfalls geben sie das vor. Eine Kneipe, wo geraucht wird brauche ich nicht zu betreten. Ist meine freie Entscheidung.

Anders ist es beim Warten auf Bus und Bahn, wo ich als Nichtraucher meist im Regen stehe, weil überall, wo überdacht ist gequalmt wird. Von so einem schlecht durchdachten „Nichtraucherschutz“ halte ich gar nichts.

Apropos, wenn ich hier lese, dass Passivrauchen schädlich ist, müsste ich dann Raucher theoretisch nicht wegen Körperverletzung anzeigen können? Schließlich ist sogar schon der Versuch strafbar.

Warum nicht einfach eine Volksabstimmung, wo geraucht werden darf und wo nicht oder direkt Zigaretten komplett verbieten aber für die Steuereinnahmen aus der Tabaksteuer sind sich Kraft und Co, wohl nicht zu schade.

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Spruch zum Sonntag

Schlimmer als Fehler zu machen, ist es Fehler zu erkennen und sie dann nicht zu korrigieren.

(Peter Terium, RWE, Juni 2012)

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Bewertung Vitrine Toscana im Lidl Online Shop

Vor einiger Zeit haben wir die Vitrine bzw. Anrichte Toscana aus dem LIDL Online Shop bestellt. Als Datenschützer achte ich natürlich auf den Rahmen für die Behandlung von Daten. Mir fiel nachfolgender Absatz schnell ins Auge:

Wir weisen darauf hin, dass im weiteren Bestellprozess Ihre Daten zur Ermittlung der Ihnen zur Verfügung gestellten Zahlarten automatisiert verarbeitet werden. Zum Zweck der Entscheidung über die Begründung, Durchführung oder Beendigung des Vertragsverhältnisses erheben oder verwenden wir Wahrscheinlichkeitswerte, in deren Berechnung unter anderem Anschriftendaten einfließen.

Durch Fortsetzung des Bestellvorgangs willigen Sie ein, dass zur Kreditprüfung Ihre Daten an die infoscore Consumer Data GmbH, … oder die Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG, … weitergegeben werden. Diese stellt uns die Adress- und Bonitätsdaten einschließlich solcher, die auf Basis mathematisch-statistischer Verfahren ermittelt werden, zur Verfügung. …

Die Daten werden also an Ratingagenturen zur Bonitätsbewertung weitergegeben. Ähnlich der Schufa dürfte vermutlich eine Suche nach Einträgen aber vermutlich auch eine Bewertung des Wohnumfelds stattfinden. Ich nehme an Aufgrund des weiteren Umfelds gab es dann folgendes Auswahl: sofortüberweisung, PayPal, Vorauskasse und Kreditkarte.
Natürlich war kein Bankeinzug bzw. Lastschrift möglich. Hatte ich damals auch mal bei Quelle, weshalb ich dann lieber bei Amazon gekauft habe. Wohin so ein Verhalten Quelle geführt ist ja klar.
Bei Amazon hätte ich im diesen Fall wohl auch besser gekauft, denn die Vitrine wäre da günstiger gewesen, weil ohne Portokosten.

Ca. 10 Tage nach der Überweisung waren die beiden Kartons dann endlich da. Trotz misshandelter Pakete habe es keine größeren Beschädigungen an den Bauteilen. Alles in allem gibt es besser Alternativen als den LIDL Online Shop.

Zur Bewertung der Anrichte selber

Obwohl im LIDL Online Shop die Vitrine als natur lackiert angeboten wird waren viele Bauteile nur von einer Seite lackiert. Anscheinend sollte die Beschreibung in die irre führen und gemeint war natur und lackiert und nicht, wie suggeriert lackiert, so dass die natürliche Maserung durch kommt.

Die Anleitung stellt eine richtige Herausforderung dar. Vieles ist zu klein gedruckt, wodurch die notwendigen Details nur extrem schwer erkennbar waren. Ohnehin war die Konstruktion nur bedingt Intuitiv zugänglich, wie ich es bei Möbeln von IKEA oder dem Dänischen Bettenlager gewohnt bin.

Die Bauteile selber waren teilweise nur schwer Identifizierbar.

Beim Zusammenbauen selber fielen eine Vielzahl von verschiedenen Schrauben auf. Dies machte den häufigen Wechsel der Schraubköpfe nötig. Zudem waren die Schrauben minderwertiger Qualität. Was sich durch schwieriges Einschrauben und häufiges Durchdrehen mit dem Schraubendreher äußerte. Da ich den Vergleich mit guten Schrauben (z.B. Spax) kenne fällt dies natürlich sofort auf.

An vielen Stellen habe ich die Schraublöcher aufgebohrt oder überhaupt erst vorgebohrt. Leider erst nachdem der Zusammenbau einer der Schubladen zu einem Abplatzer der Rückwand führte.

Der Schubladenboden ist überaus ungünstig geformt, da er nur fast quadratisch ist. Generell scheinen mir viele Bauteile schlecht aufeinander abgestimmt zu sein. Insbesondere bei den Einlegeböden für den oberen Teil sind seitlich sehr große Leerbereiche, die nicht auf den Faktor „Holz arbeitet“ zurück zu führen sind. Zudem rutschen die Böden leicht nach vorne Weg, so dass ich diese an der Rückwand festschrauben musste.

Der Schweißfaktor war extrem hoch und mit zwei Personen dauerte der Aufbau ungefähr sieben Stunden exklusive der Vorsortierung der Schrauben und Bauteile. Ich bezweifel, das jemand ohne gute Ausrüstung und solide Grundkenntnisse im Bastelbereich, den Schrank aufgebaut bekommt.

Ich empfehle auf jeden Fall die Rückwand anzuschrauben. Mit Vorbohren und kleinen hochwertigen Schrauben geht das gut und beim nächsten Umzug erleichtert dies einiges.

Alles in allem sind überaus unzufrieden mit Aufbau-/Montageanleitung, Qualität/Verarbeitung, Funktionalität sowie Preisleistungsverhältnis.

Fertig sieht die Vitrine bei entfernter Betrachtung ziemlich gut aus.

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Ich heiße die CDU Duisburg bei den „Raubmordkopierern“ willkommen

Die CDU Duisburg hat sich nun offiziell zu einer Reform des Urheberrechts bekannt.

CDU Duisburg für Reform des Urheberrechts

Wie den meisten klar ist stammt der Spruch „Klar machen zum Ändern!“ von den Piraten und wurde auch schon in einen Wahlkämpfen verwendet. Ebenfalls die Farbe Orange ist die Farbe der Piraten. Da die CDU Duisburg in ihrem Wahlkampf für Benno Lensdorf es versäumt auf die CC-Lizenz der Piraten zu verweisen kann es nur einen Schluss geben, die CDU Duisburg will ebenfalls eine Reform ganz nach dem Motto kopieren für alle. Ganz in der Tradition von Guttenberg.

Ist immer wieder schön, wenn man einen gemeinsamen Nenner findet.

Natürlich stimmt der Inhalt nicht, auch die UNGÜLTIGen STIMMEN werden gezählt.

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CO-Pipeline

Nachdem die CO-Pipeline in einem undurchsichtigen Verfahren genehmigt wurde, sucht Umweltminister Remmel nun per Gutachten nach Alternativen. Nicht ohne Grund, denn die Bürgerschaft geht Massiv gegen das Hinter ihren Rücken gestartete Projekt vor, was an einigen Stellen zwischen Dormagen und Krefeld-Uerdingen sehr dicht an die Wohnbebauung ran geht.

Die bereits bekannten Pannen lassen nichts gutes für die Zukunft der Pipeline durch Städte wie Langenfeld, Düsseldorf, Hilden und Duisburg hoffen. Pannen gab es viele, wie zum Beispiel die nicht sichere Freiheit von Kampfmitteln.

Transparenz von Beginn an hätte hier vieles verhindert werden können. Besonders für Bayer geht die Sache nach hinten los.

Ich hoffe wir bleiben von einer ähnlichen Geheimniskrämerei beim Fracking und auch bei der Kohlendioxidabscheidung verschont. Und am besten ganz von dem Unsinn. Kohlendioxid im Boden zu lagern verschiebt das Problem nur. Und Fracking macht auch die tieferen Grundwasserschichten unbrauchbar.

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Altkleidersammlung II

Ich hatte ja schon mal über Altkleidersammlung berichtet. Seit kurzem stehen in einer Supermarkteinfahrt zwei Container der Babynotfallhilfe. Ich schwanke ja immer zwischen der Frage, ob mensch etwas gutes tut mit einer Kleiderspende oder ob es nur der Bereicherung der Sammelnden dient.
Ist nicht so einfach zu beantworten. Die meisten werde sich nicht lange fragen aber mir ist eine nachhaltige Spende schon wichtig. Deswegen habe ich mal gesucht und bin auf folgenden Artikel gestoßen, der zumindest Zweifel weckt. Auch das Bild der Sammeltonne kommt mir bekannt vor. Vor einige Zeit stand auch mal so eine Tonne vor unserer Tür auf unserem Grundstück. Natürlich hätte ich diese wie im Artikel empfohlen einfach entsorgen können aber ich habe sie einfach als Kompost recycelt. Löcher waren schließlich schon drin und mussten nur noch ergänzt werden und schon war die Tonne ein prima Minikompost.

Ich habe mir natürlich auch die Homepage des Vereins angeschaut und staunte nicht schlecht als ich den Namen Omar Omari als stellvertretender Vorstand las. Bei dem Namen finden sich einige überaus unschöne Artikel keine Ahnung was da dran ist.

Ebenso ist interessant, dass der Verein in Rheinland-Pfalz nicht mehr sammelt und damit einem Sammlungsverbot möglicherweise zuvorgekommen ist.

Die Satzung des Vereins konnte ich mir mangels Flash nicht ansehen.

Wirklich schlauer über den Verein bin ich aber immer noch nicht.

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Kein Gott steht über dem Grundgesetz

Eine medizinisch nicht notwendige Beschneidung ist rechtswidrig (Landgericht Köln Az.: 151 Ns 169/11).

Jetzt empören sich natürlich direkt wieder einige Religionsvertreter. Denen sollte klar sein, dass in Deutschland kein Gott über dem Grundgesetz steht.

Einen Fehler den viele beim lesen des Grundgesetzes machen, ist die Grundrechte nur einzeln zu sehen, dabei ist die Religionsfreiheit (Artikel 4) nur eines von mehreren Grundrechten. An dieser Stelle steht zum Beispiel die körperliche Unversehrtheit (Artikel 2) entgegen. Ansonsten könnte auch jemand die Religion Kannibale ausüben.

Zudem dürfte die Beschneidung im Ursprung etwas für die Gesundheit sein, denn in den heißen Ländern, wo der Ursprung von Religionen liegt, die Beschneidungen durchführen, konnte der Bereich unter der Vorhaut eher als Bruststätte für Krankheiten dienen. Das war natürlich zu einer Zeit, wo die Hygiene einen anderen Standard, als heute hatte. Damals wurden wohl häufig Regeln in religiöse Form gekleidet, die der Gesundheit oder des Zusammenlebens dienten.

Zudem scheint eine Beschneidung die Lust zu dämpfen, was für eine höhere Ausdauer sorgen könnte.

Neben der Beschneidung gibt es noch einige Sitten welchen ihren Ursprung im Alltag gehabt haben dürfen. Wie etwa beim Verzehr von Schweinefleisch.

Das einzige was mir in der Diskussion zu kurz kommt ist die wesentlich brutalere Genitalverstümmelung von Frauen. Beides geschieht ohne Einverständnis der betreffenden, was etwas anderes ist, als wenn jemand sich selbst in vollem Bewusstsein dafür entscheidet.

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Hebesätze für Grundsteuer und Gewerbesteuer in Duisburg

Aus aktuellem Anlass die Hebesätze für Duisburg mit der aktuellen Prognose.

Jahr Gewerbesteuer in v.H. Grundsteuer in v.H.
A B
2007 470 260 500
2008 470 260 500
2009 470 260 500
2010 490 260 500
2011 490 260 550
2012 490 260 590
2013 490 260 590
2014 505 260 610
2015 510 260 610
2016 520 260 610
2017 ? ? ?

Dabei bedeuten A für die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und B für die Grundstücke

Werte 2013-2016 Gewerbesteuer und Grundsteuer, Werte 2011 / 2012, Werte 2010, Werte 2009, Werte 2007 / 2008

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Finanzplanung, Stichwahl und Grünraumvernichtung

Die Rot-Rot-Grüne Ratsmehrheit hat am 25.06.2012 das „Sparpaket“ verabschiedet. Die gute Nachricht zuerst, die Rheinhausenhalle und die Stadtteilbibliotheken bleiben.
Schon kleinste Änderungen können wahrscheinlich die ganze Planung zunichte machen. In dem Zusammenhang verstehe ich die unsolide Schätzung, dass ein Erhöhung der Hebesätze (Grundsteuer und Gewerbesteuer) mehr Geld bringen würde. Da wäre in meinen Augen Lottospielen noch sinnvoller, Bei der Tabaksteuer zum Beispiel, hat die Erhöhung nicht oder nur begrenzt zu Mehreinnahmen geführt. Gleiches zeigt sich bei der Ticketsteuer die ebenfalls zu Ausweicheffekt führte. Ich erwarte in Duisburg eine weitere Zunahme an Leerständen.

Warum die Brunnen nicht deaktiviert werden verstehe ich nicht. Sinnvolles, wie das Auflösen bzw. Zusammenlegen von städtischen Gesellschaft mit teuren Pöstchen wird leider nicht durchgeführt. Und echt Bürgerbeteiligung gab es auch nicht. Und wozu diese arrogante Haltung für dürfte klar sein.

Dass der Termin so günstig kurz vor der Stichwahl liegt kommt sicherlich nicht von ungefähr. In meinen Augen wird es bei der Wahl am Sonntag knapp eine halbe Millionen Verlierer geben. Die Bürgerschaft bekommt leider keinen Neuanfang, obwohl das Wahlergebnis der letzten Wahl in der Anzahl der Stimmenthaltungen eindeutig war.

Weder Sören Link (SPD) noch Benno Lensdorf (CDU) haben das Zeug dazu aus dem parteiischen Räderwerk auszubrechen. Ich blicke jedenfalls mit Trauer in die Zukunft von Duisburg und hoffe, dass möglichst viele Bürger ein klares Zeichen gegen die neuen Sauerlands setzen. Am Besten ein schönes großes Kreuz über den gesamten Wahlzettel.

Eine Änderung der Politik in Duisburg wird schwer. Die trauer ich derzeit nur den Piraten zu. Bis zur Kommunalwahl rechne ich jedenfalls weiterhin nur mit Misswirtschaft.
Wie zum Beispiel der Neubau einer KiTa in Rheinhausen am Glückaufplatz. Sinnvoll wäre natürlich die bereits leerstehenden Gebäude zu nutzen oder eine, welches ohnehin bald leer wird. Nun stattdessen wird eine Freifläche mit Baumbestand gegen einen weiteren Neubau eingetauscht. Und dazu wird eine Schule (Grundschule Beethovenstr.) ihrer Spielmöglichkeit beraubt.

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Bewegung in Duisburg in die falsche Richtung?

Am Bahnhof wir wohl die Bewegung erlahmen, denn die Fernverkehrshaltestelle für Busse am HBF soll einem Hotel weichen.

Ebenfalls weichen sollen Bäume und Parkplatz an der Mercatorstraße. Denn dort soll die Multi Development Zentrale von Deutschland entstehen.
Was das für Karnevalsumzüge bedeutet kann ich mir schon jetzt vorstellen, denn diese werden an der Stelle auf der dann herrschenden Enge nicht mehr in gewohnter Weise stattfinden können. Und auch für den Busverkehr wird es zumindest während der Bauarbeiten zu täglichen zeitraubenden Verzögerungen kommen. Der Parkraum wird auch enger.

Den einzigen Vorteil, den ich neben den Steuern sehe ist, dass möglicherweise anschließend die Haltestelle Tonhallenstraße vom Hoisthochhaus direkt vor den Bahnhof verlegt wird, wodurch die Wartezeit an der Ampel auf dem Weg zum HBF vermieden wird.

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Neue E-Petition zum Thema Gülle

und etwas versteckter der Dichtheitsprüfung.

Petition:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass keine Gülle mehr auf Felder ausgebracht werden darf. Die Gülle muss entweder im Rahmen der Energiegewinnung verwendet oder professionell Entsorgt werden.

Begründung:
Die Deutsche Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), verlangt bis 2015 einen guten Zustand für das Grundwasser. Ich gehe davon aus, dass auch die Dichtheitsprüfung auf diesen Umstand zurückzuführen ist, wobei Undichtigkeiten wohl nur einen geringen Teil ausmachen und im Verhältnis zu einem Gülleverklappungsverbot wenig effizient ist.

Das Grundwasser muss Effizient und ohne lobbykratische Hürden geschützt werden.

Ist es nur mein Eindruck oder soll hier die Dichtheitsprüfung erst einmal eingeführt werden, bevor etwas gegen Gülle getan wird? Besteht die Sorge vor einem Protest des Bauernverbandes?

Aber was ist mit uns Bürgern? Wo ist der Bürgerschaftsverband?

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Ergänzung zum Zivilcourageposting I

Hier hatte ich über Zivilcourage berichtet und wie diese sich im Alltag bewerkstelligen lässt.

In einem Artikel gab es einen meiner Ansicht nach wichtig Hinweis, den ich ergänzen möchte.

In einer Notlage sollten immer Personen konkret angesprochen werden, um diese aus der Menge zu lösen. Also zum Beispiel den Hilferuf durch ein direktes adressieren anhand der Kleidung.

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Rohrheiten: Dichtheitsprüfung und Fracking

Über Fracking hatte ich schon berichtet und auch über die Dichtheitsprüfung. Diese macht für mich wenig Sinn. Ein Verunreinigung des Grundwassers wird als Grund erwähnt, allerdings frage ich mich, wie durch kleine Lecks eine Kontamination entstehen soll und vor allen Dingen womit.
Nitrate oder Antibiotika können wohl kaum der Grund sein, denn diese werden in Form von Gülle schon seit langem auf Feldern verklappt.

Ganz anders sieht es beim Fracking aus, wo gezielt Chemikalien in den Boden gedrückt werden, die dort normalerweise nicht vorkommen. Da bei Chemikalien häufig erst nach langer Zeit festgestellt wird, wie schädlich dies wirklich sind (z.B. Glyphosat), sind hier Langzeitfolgen nicht absehbar. Warum so etwas genehmigt wird während die Bürger belastet werden lässt eigentlich nur eine Erklärung zu: Lobbykratie

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Fördert ALDI Süd die Überwachung?

Warum wird bei der von ALDI Süd am Donnerstag den 28.06.2012 angebotenen Überwachungskamera nicht schon in der Werbung auf das Bundesdatenschutzgesetz § 6b aufmerksam gemacht.

So etwas sollte schon vor dem Kauf bekannt sein. Denn für den Betrieb von Überwachungskameras gibt es klare gesetzliche Regeln, welche auch in Tiefgaragen und im Wald gelten.

(Das vorhergehende ging natürlich auch per Email an ALDI Süd)

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Reaktion der Wirtschaftsbetriebe

Vor einiger Zeit schrieb ich einen offenen Brief der Verschwendung bei den Stadtwerken und die Wirtschaftsbetriebe behandelte. Es wunderte mich zwar etwas aber ich bekam eine Antwort von den Wirtschaftsbetrieben. Natürlich wurde mein Anliegen nicht ganz verstanden, zum Beispiel wurde nicht verstanden, dass es mir bei der Neuordnung der Straßenreinigung nicht darum ging, dass es von Gerichten nicht beanstandet wurde, sondern darum die Gebühren fairer für alle zu machen und unplausible mehrfach Abzocke zu verhindern.

Anschreiben in der Email

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

beigefügt erhalten Sie die Stellungnahme der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR zu Ihren Fragen hinsichtlich der Erhebung von Straßenreinigungsgebühren.

Da die Erhebung von Straßenreinigungsgebühren in den Zuständigkeitsbereich der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR fällt, erfolgt die Beantwortung in Absprache mit dem Umweltdezernat aus unserem Haus.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR

Und hier das Schreiben der Wirtschaftsbetriebe

Straßenreinigungsgebühren

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

zunächst möchten wir uns für die Verzögerung bei der Beantwortung Ihrer Anfrage entschuldigen. Zugleich hoffen wir, dass wir durch unsere Erläuterungen evtl. bestehende Missverständnisse hinsichtlich der Erhebung von Straßenreinigungsgebühren beseitigen können.

Das Gesetz über die Reinigung öffentlicher Straßen (Straßenreinigungsgesetz NRW — StrReinG NRW) bildet die gesetzliche Grundlage für die Erhebung von Straßenreinigungsgebühren in NRW. Nach § 1 Abs. 1 Satz 1 StrReinG NRW sind die öffentlichen Straßen innerhalb der geschlossenen Ortslagen von den Gemeinden zu reinigen. Die Gemeinden können von den Eigentümern der durch die Straße erschlossenen „Grundstücke als Gegenleistung fur die Kosten der Straßenreinigung eine Benutzungsgebühr nach den Vorschriften des Kommunalabgabengesetzes (KAG NRW) erheben (§ 3 Abs. 1 Satz 1 StrReinG NRW).

Zugleich können die Gemeinden die Aufgabe der Straßenreinigung einer nach § 114a der Gemeindeordnung durch sie errichteten Anstalt des öffentlichen Rechts übertragen (§ 1 Abs. 1 Satz 2 StrReinG NRW). ln Duisburg wurde die Aufgabe auf die Wirtschaftsbetriebe Duisburg – Anstalt des öffentlichen Rechts (WBD-AöR) übertragen. Rechtsgrundlage für die Erhebung von Straßenreinigungs- bzw. Winterdienstgebühren in der Stadt Duisburg ist die Satzung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – Anstalt des öffentlichen Rechts über die Straßenreinigung und die Erhebung von Straßenreinigungsgebühren in der Stadt Duisburg (Straßenreinigungs— und Gebührensatzung — SRS).

1. In ihrem Schreiben beanstanden Sie den Gebührenmaßstab, der in Duisburg für die Berechung der Straßenreinigungsgebühren Anwendung findet. In Duisburg werden die Straßenreinigungsgebühren nach dem modifizierten Frontmetermaßstab erhoben, der in § 7 SRS geregelt ist. Nach § 7 Abs. 1 SRS sind die Längen der den jeweiligen gereinigten Straßen bzw. der jeweiligen gereinigten Straße zugewandten Grund- stücksseiten in Verbindung mit der jeweiligen Reinigungsklasse bzw. Winterdienststufe Maßstab für die Benutzungsgebühr. Zugewandte Grundstücksseiten sind diejenigen Abschnitte der Grundstücksbegrenzungslinie, die mit der Straßengrenze gleich, parallel oder- in einem Winkel von weniger als 45° verlaufen (§ 7 Abs. 2 Satz 1 SRS).

Zur vorgenannten Satzungsregelung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg — AöR hat das VG Düsseldorf ausgeführt, dass der gemäß § 7 Abs. 1 und 2 SRS anzuwendende Frontmetermaßstab in der Rechtsprechung als zulässiger, grundstücksbezogener Wahrscheinlichkeitsmaßstab zur Erhebung von Straßenreinigungsgebühren anerkannt und geeignet sei, die Kosten der Straßenreinigung vorteilsgerecht im Sinne von $ 3
Abs. 2 StrReinG NRW, § 6 Abs. 3 KAG und unter Beachtung von Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz (GG.) auf die Eigentümer der von der gereinigten Straße erschlossenen Grundstücke zu verteilen. Dies gelte auch insoweit, als mit dieser Gebührenmaßstabs-
regelung die sogenannten Hinterlieger- und Teilhinterliegergrundstücke erfasst werden, also die Grundstücke, die nicht unmittelbar an die das Grundstück erschließende Straße angrenzen, sondern dieser eine im Hinterland verlaufende Seite zuwenden (VG Düsseldorf, Urteil v. 26.01.2010 -16 K 2186/09).

Der Frontmetermaßstab findet nicht nur in Duisburg Anwendung, sondern ist in Nordrhein-Westfalen weit verbreitet. Das Bundesveiwaltungsgericht hat festgestellt, dass sich insbesondere der Frontmetermaßstab als taugliches Bemessungskriterium für die Veranlagung zu Straßenreinigungsgebühren bewährt habe (vgl. BVerwG, Beschluss v. 15.03.2002 — 9 B 16/02).

Da nicht die Fläche eines Grundstücks, sondern die zugewandte Grundstücksseite Maßstab für die Straßenreinigungsgebühr ist (s.o.), kann die Gebühr bei gleich großen Grundstücken deutlich differieren, je nachdem ob die Schmal- oder Längsseite der Straße zugewandt ist. Nach ständiger Rechtsprechung des OVG NRW sind die sich durch den modifizierten Frontmetermaßstab ergebenden unterschiedlichen. Belastungen — je nach spezieller Lagegunst oder tageungunst des Grundstücks — im Interesse der notwendigen Pauschalierung und Typisierung des Gebührenmaßstabs als Wahrscheinlichkeitsmaßstab im Sinne von § 6 Abs. 3 Satz 2 KAG NRW zur Ermöglichung einer praktikablen Gebührenerhebung jedoch hinzunehmen (vgl. OVG NRW, Urteil v.
05.05.1998 — 9 A 2235/96; OVG NRW, Beschluss v. 24.03.1997 — 9 A 108/96; VG Gelsenkirchen, Urteil v. 17.02.2011 — 13 K 621/10).

In Ihrem Schreiben sprechen Sie eine flächenbezogene Umlegung der Kosten an. Grundsätzlich sind auch flächenbezogene Gebührenmaßstäbe wie z. B. der Grundstücksflächenmaßstab oder der Quadratwurzelmaßstab zulässig, finden jedoch nur in
wenigen Kommunen Anwendung. Das VG Gelsenkirchen (Urteil v. 17.02.2011 — 13 K 621/10) weist daraufhin, dass auch ein Flächenmaßstab nicht frei von Tücken und Ungleichbehandlungen wäre. Letztendlich gibt es keinen Gebührenmaßstab, der alle Gebührenpflichtigen zufrieden stellt und gleichermaßen als gerecht empfunden wird.
Jeder Maßstab bringt für bestimmte Grundstückseigentümer Vorteile mit sich, für andere wiederum Nachteile.

2. ihrem Vorschlag, dass aus Vereinfachungsgründen ein einziger Gebührenbescheid für die gesamten Kosten an die Stadt Duisburg versandt werden soll, kann jedoch nicht gefolgt Werden, da das Straßenreinigungsgesetzes NRW festschreibt, dass grundsätzlich das Buchgrundstück Veranlagungsgegenstand und der jeweilige Grundstückseigentümer bzw. Erbbauberechtigte gebührenpflichtig ist.

3. Weiter sprechen Sie an, dass es verwirrend sei, wenn ein Grundstückseigentümer mehrere Gebührenbescheide erhalte. Nach § 3 Abs. 1 StrReinG NRW in Verbindung mit der ständigen Rechtsprechung ist — wie bereits dargelegt — grundsätzlich das
Buchgrundstück Veranlagungsgegenstand bei der Erhebung von Straßenreinigungsgebühren (so auch § 6 Abs. 2 Satz 2 SRS). Somit muss ein Grundstückseigentümer für jedes Grundstück einen separaten Gebührenbescheid erhalten. Folglich erhalten
Grundstückseigentümer, die über mehrere Grundstücke verfügen wie z. B. Haus- und Garagengrundstück, auch mehrere Gebührenbescheide. Im Übrigen kann auch ein Hausgrundstück aus mehreren Buchgrundstücken bestehen, die jeweils einzeln zu
veranlagen sind. Durch die Nennung von Gemarkung, Flur und Flurstück in einem der grau markierten Felder auf dem Gebührenbescheid lässt sich dieser jedoch stets eindeutig dem betreffenden Grundstück zuordnen. Darüber hinaus können sich mehrere Gebührenbescheide an einen Gebührenpflichtigen auch dadurch ergeben, dass Gebühren für unterschiedliche Veranlagungszeiträume erhoben werden. Der Veranlagungszeitraum wird im ersten Satz unter der Anrede genannt.

4. Dass Gebühren für das Vielfache der tatsächlichen Grundstückskante gezahlt werden, ist unzutreffend. Diesem Gedanken liegt die Fehlvorstellung zugrunde, dass Straßenreinigungsgebühren für die Reinigung eines bestimmten Straßenabschnitts erhoben werden. Straßenreinigungsgebühren werden aber nicht für die Reinigung des vor dem Grundstück liegenden Straßenabschnitts erhoben, wie es die Heranziehung nach Frontmetern nahe legen könnte, sondern die auf dem Gebührenbescheid ausgewiesenen Frontmeter bilden lediglich den Maßstab nach dem die Gesamtkosten der Straßenreinigung auf die Eigentümer der durch eine gereinigte Straße erschlossenen Grundstücke verteilt werden. Durch die Einbeziehung der Hinterlieger- und Teilhinterliegergrundstücke bei der Ermittlung der Gebührensätze steigt die Gesamtzahl der zu berücksichtigenden Veranlagungsmeter, durch die die gesamten einsetzbaren Kosten zu teilen sind, mit der Folge, dass sich der Gebührensatz pro Veranlagungsmeter mindert. Somit ist die Berücksichtigung möglichst vieler Grundstücke — im Interesse aller Gebührenpflichtigen — ein Beitrag zur Gebührenstabilität.

5. Ferner bemängeln Sie, dass auf den Gebührenbescheiden eine Einspruchsmöglichkeit verweigert werde. Die fehlende Einspruchsmöglichkeit beruht jedoch nicht auf einer Entscheidung der Stadt Duisburg bzw. der Wirtschaftsbetriebe Duisburg — AöR, sondern ist vielmehr einer gesetzlichen Regelung geschuldet. Mit Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zum Bürokratieabbau (Bürokratieabbaugesetz ll) am 01.11.2007 wurde in NRW — wie bereits. zuvor in anderen Bundesländern — das Widerspruchsverfahren in vielen Bereichen, so auch im Bereich der Gebührenerhebung abgeschafft. Dies bedeutete Zunächst, dass dem Bürger nur der Klageweg als Rechtsmittel zur Verfügung stand. Als kundenorientiertes Unternehmen hat die WBD-AöR bereits damals eine Lösung entwickelt, um den Kunden ein möglicherweise kosten- und zeitintensives Gerichtsverfahren zu ersparen. Seitdem enthalten die Gebührenbescheide unter der Rechtsbehelfsbelehrung den Hinweis an die Kunden, sich bei aus ihrer Sicht inhaltlich fehlerhaften Bescheiden zunächst an die Wirtschaftsbetriebe Duisburg — AöR zu wenden. Danach erfolge eine Überprüfung der Einwendungen und das Ergebnis werde den Kunden in einem Zweitbescheid mitgeteilt. Gegen diesen kann dann eine Klage beim Verwaltungsgericht Düsseldorf erhoben werden. Somit werden nicht weitere Gerichtsverfahren verursacht, sondern vielmehr kann in den meisten Fällen — ähnlich wie beim Widerspruchsverfahren – im Dialog mit dem Kunden ein Gerichtsverfahren vermieden werden.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen konnten. Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Hinsichtlich Ihrer Fragen, die über die Erhebung von Straßenreinigungsgebühren hinausgehen, erhalten Sie gesonderte Antworten von der Stadtwerke Duisburg AG und dem Dezernat für Finanzen, Beteiligungen, Personal, Organisation, Informationstechnologie und Europaangelegenheiten.

Jeder mag sich selbst ein Urteil bilden. Ist zumindest eine ausführliche Antwort.

Nur bei Teil 5 möchte ich noch anmerken, dass sicherlich nicht jedem Kunden ersichtlich ist, dass man gar nicht direkt Klagen muss, sondern das es auch andere Wege gibt.

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Trinkwasser wird in Duisburg teurer

Neben den ganzen anderen Preiserhöhungen werden nun auch die Preise für Trinkwasser in Duisburg erhöht. Als hätten wir nicht schon genug Preistreiber.

Da ich mich vor kurzem mit Pflanzenschutzmitteln beschäftigte habe ich bei den Stadtwerken mal nachgefragt, ob denn wenigstens auch Pflanzenschutzmittel, wie das gefährliche Glyphosat aus dem Trinkwasser entfernt werden.

Was ich bedenklich finde, ist dass die Stadtwerke den Bürgern das Geld wegnehmen und gleichzeitig eine Dividende an die Stadt ausschütten. Ich meine wir bezahlen schon Steuern an die Stadt und das Geld was als indirekte Steuer an die Stadt geht fehlt für Konsum in Duisburg, wodurch natürlich auch mehr Steuern bezahlt werden, die direkt der Stadt zugute kommen würden.

Zudem ist Trinkwasser ein Monopol ohne Wahlmöglichkeit für Bürger.

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AG Zeitfeststellung trifft sich am 26.06.2012

in Mumble.

Kurzvorstellung der AG Zeitfeststellung:

Die AG Zeitfeststellung der Piratenpartei Deutschland arbeitet daran, die Zeitumstellung in der EU abzuschaffen. Dazu nutzt sie verschiedene geeignete Mittel, von programmatischer Arbeit für das Programm der Piraten bis zur Unterstützung eines entsprechenden EU-Bürgerbegehrens.

Die Besprechung findet statt am Dienstag den 26.06.2012 um 21:00 Uhr.

Für die Mumblebesprechung werden wir einen vorübergehenden Raum erzeugen. Der Pfad wird dann wie folgt sein Root => Gemeinschaftsraum => AG Zeitfeststellung (Fett = vorübergehender Raum).

Allgemeines zur Konfiguration von Mumble finde sich hier und weitere Tipps und Hilfen hier.

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Einwohnerfragestunde

Hier mal eine paar Infos zur Einwohnerfragestunde (EFS) in Duisburg, die als Antwort auf meine Frage wegen EFS bekommen habe:

Sie können sich auf unterschiedliche Art und Weise mit Ihrem Anliegen an das Bezirksamt, den Bezirksbürgermeister oder an die Bezirksvertretung wenden.

Das Bezirksamt erreichen Sie montags bis freitags von 8.00 – 16.00 Uhr telefonisch unter ENTFERNT (SPAMSCHUTZ). Der Bezirksbürgermeister hat Sprechzeiten im Rathaus Rheinhausen am Montag von 10.30 Uhr – 13.30 Uhr und am Donnerstag von 13.30 Uhr – 16.00 Uhr.

Einwohnerfragestunden werden in die Tagesordnung der Bezirksvertretung dann aufgenommen, wenn konkrete Fragen vorliegen. Solche Fragen müssen nach der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt (und für die Bezirksvertretungen) 7 Tage vor der Sitzung (nächste Termine: 21.06.12, 28.06.12, 30.08.12.) eingereicht
werden.

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Spruch zum Sonntag

Freies Denken ist eine Bedrohung für alle, die sich für Herrscher halten.
(Ulrich Scharfenort, Juni 2012)

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Glyphosat wird verboten?

In einem Artikel habe ich vor kurzem über die Entkrautung durch die Deutsche Bahn berichtet.

Ich habe jetzt mal ein wenig weiter recherchiert und erschreckendes zu Glyphosat gefunden. Nicht nur, dass es ein Nachfolger von Agent Orange zu sein scheint, bekannt ist der Stoff auch unter Roundup vom Gentechkonzern Monsanto, dieses Mittel soll nun verboten werden.
Nicht unnötig, wie dieser Möglicherweise durch Roundup verursachte Todesfall, jedenfall laut TAZ. Auch der NABU kritisiert den Unkraut-Killer. Das es keine Gefahr für Menschen darstellen soll glaube ich nicht, wenn ich lese, wie dicht an Wohnbebauung es teilweise eingesetzt wird und dass es auch schon im Urin gefunden wurde. Die EU scheint sogar verschwiegen zu haben, dass es zu Geburtsfehlern führen kann. Ich schätze dies war mal wieder ein Fall von Lobbykratie.

Laut NRZ (Druckausgabe, KW 25, 2012) soll Glyfosaat verboten werden, weil es das zentrale Nervensystem beeinflusst, zu Kindesmissbildungen, Parkinson und Störungen des Hormonhaushalts führen soll. Leider hat die NRZ dies nur in der Druckausgabe gebracht und zudem noch in einem recht kleinen Artikel. Eigentlich gehört so eine Sauerei auf die Titelseite.

Ein Unding, dass die Bahn derartige Mittel in Nähe von Wohnbebauung einsetzt, deren Halbwertszeit im Boden zwischen 1,2 und 197 Tagen liegen kann und im Wasser auch längere Zeit vorliegen kann.

Flazasulfuron

Bei Wikipedia gab es keinen Eintrag, und bei einer Suche waren hauptsächlich Informationen und Sicherheitsdatenblätter von chemischen Firmen zu finden. Im Mai dieses Jahres scheint Australien dieses Mittel zugelassen zu haben, was aber natürlich nicht heißt, dass es gesund ist.
Dieser Stoff wird in den „Pflanzenschutzmitteln“ Mission und Katana verwandt und scheint nicht nur Unkraut, sondern auch Wein zu vernichten.

Flumioxazin

Nach Wikipdia ist es ein Giftstoff auch für Menschen. Zudem ist Flumioxazin fruchtschädigend und gefährdet auch durch das Einatmen von Aerosolen und durch Hautkontakt.

Wie gefährlich alle drei Stoffe sind zeigt sich auch hier.

Besonders wohl ist einem da nicht, wenn man bedenkt auf, welchen Feldern das Zeug alles landet und wer weiß schon wie Monsanto es bei Glypgosat mit den gentechnischen Pflanzen hält und, ob darin nicht das Gift angereichert ist.

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Aus PDF-Datei Text erstellen

Aus gegebenen Anlass habe ich mich gerade gefragt. wie ich aus einer PDF-Datei den Text bekomme.

In einigen Fällen geht es leicht, da der Text wirklich als Text hinterlegt ist und auch kopiert werden kann.

Schwieriger wird es schon, wenn der Text geschützt ist.

Wirklich schwierig ist, wenn der Text als Grafik vorliegt. Bei kurzen Text ist Abtippen noch eine Option. Natürlich kann man die PDF-Datei auch anhängen, wenn mensch aber nur längere Auszüge aus einer Datei bringen will, wie geht das?

Ich dachte zuerst an Texterkennung (OCR-Texterkennung bzw. optische Texterkennung aus Grafik) und wirklich es gibt ein Programm namens FreeOCR, welches allerdings denn Nachteil hat, nur ein kleines Programm zum Runterladen anzubieten und der Rest wird Online nachgeladen.

Eine schnelle Alternative ist Free Online OCR, wo das PDF oder Bild Online gescannt wird. Dies sollte allerdings nur mit Texten gemacht werden die nicht vertraulich sind. Leider klappt es nur Seitenweise und Deutsche Umlaute, wie Ä Ö Ü funktionieren nur wenn unter Language German gewählt wird.

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Wahlmüde?

Stellt euch vor es ist Wahl und keiner geht hin. Dann wäre die Demokratie am Ende.

Das gibt es natürlich noch nicht aber dennoch ist die Wahlbeteiligung häufig schlecht und die Tendenz ist sinkend.
In einem Interview von Alexander Slonka vom Verein „Mehr Demokratie“ mit Ingo Blazejewski wurde die Beteiligung bei der OB-Wahl als Wahlmüdigkeit abgetan. Mir scheint als wäre Slonka die Bedeutung des Begriffes nicht richtig klar.
Wahlmüdigkeit ist die passive Stimmenthaltung, während die Aktive das Ungültigwählen ist.

Was sind die Gründe für die Stimmenthaltung?
– Zufriedenheit mit der aktuellen Politik?
– Politikverdrossenheit?
– Parteienverdrossenheit?
– Politikerverdrossenheit?
– Das schlechte Ansehen von Politikern?
– Mangelnder Einfluss auf die Entscheidungen? (Die da Oben)
– Mangelnde Bürgernähe?
– Missachtung der Wünsche junger Menschen?
– Überzogene Erwartungen an die Politik?
– Lobbykratie?
– Mangelnde Bildung (zu den Möglichkeiten einer Demokratie)?
– Ablehnung von Klüngel und Vetternwirtschaft?
– Ohnmacht und Entmündigung der Wähler?
– Ablehnung basisdemokratischer Element durch die Politiker?
– Machgeilheit?
– Mangelnde Volksnähe?
– Reformstau?
– Eigeninteressen der Politiker?
– Parteien treffen nicht den Willen der Wähler?
– Zuviele Themenparteien?
– Gleichheit der Parteien?
– Negative Berichterstattung und falsche Darstellung in den Medien?
– Frust?
– Zuviel Gelabr und zu wenig Taten?
– Wahl einfach nicht wichtig genug?
– Wenig Politik im Privatfernsehen?
– Keine Möglichkeit der offiziellen Stimmenthaltung?
– Missachtung des Wählerwillens?
– FEHLENDE BÜRGERBETEILIGUNG!

Die Gründe sind für jeden einzelnen sicherlich vielfältig aber auf wenige Ursachen zurückführbar. Zu wenig Beteiligung ist sicherlich sogar der Hauptpunkt. ProFormaBeteiligung hilft da nicht, sondern nur echte Bürgerbeteiligung. Dann werden den Bürgern die Wahlen auch wieder wichtig.

Placebos, wie Petitionen an den Bundestag sind jedenfalls keine Lösung.
Deswegen habe ich direkt mal eine Petition vorbereitet. ;-)

Forderung:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass zur Kostensenkung und Steigerung der Wahlbeteiligung ein fester Termin im Jahr für Wahlen festgelegt wird. Alle Wahlen eines Jahres sollen an diesem Termin stattfinden. Ausnahmen sind nur in dringenden Fällen zulässig.

Begründung:
Die Motivation zum Urnengang wird gesteigert und zudem ist es möglich zu diesem festen Termin auch Volks- und Bürgerbefragungen ohne große Extrakosten durchzuführen. Es ist anzunehmen, dass für jeden etwas wichtiges dabei sein wird, wodurch eine hohe Beteiligung zu erwarten wäre.

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Der neue Rundfunkbeitrag

So lautete neulich der Betreff von einem Brief den ARD, ZDF und Deutschlandradio zusammen mit einem GEZ-Infoblatt verschickten.

Für alle – von allen: Der neue Rundfunkbeitrag ab 2013
…
ARD, ZDF und Deutschlandradio bieten Ihnen täglich ein hochwertiges, unabhängiges und vielfältiges Programm rund um Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Ohne Ihren Beitrag dazu wäre dies nicht möglich. Dafür vielen Dank.

Ab 2013 hat der Gesetzgeber die Rundfunkfinanzierung geräteunabhängig ausgestaltet. Möglicherweise ergeben sich dadurch für Sie Änderungen:

– Keine Unterscheidung nach Gerätenutzung: Die technische Entwicklung macht eine trennscharfe Unterscheidung nach Geräteart (TV, Radio, Computer) immer schwerer. Der neue Rundfunkbeitrag differenziert deshalb nicht mehr zwischen Grund- und Fernsehgebührt. Art und Anzahl von Geräten spielen für die Beitragspflicht keine Rolle mehr.

– Kein Mehrfachbeitrag: Es gilt die einfache Regel, dass ein Beitrag pro Wohnung zu zahlen ist. Dadurch entstehen Entlastungen zum Beispiel für Wohngemeinschaften oder für Kinder mit eigenem Einkommen, die noch in der Wohnung der Eltern leben.

– Ermäßigte Beitragspflicht: Menschen mit Behinderung, denen das Merkzeichen „RF“ zuerkannt wurde, zahlen künftig einen Drittelbeitrag, es sei denn sie sind nach anderen Vorschriften ganz zu befreien.

….

Monika Piel
ARD-Vorsitzende

Thomas Belutt
ZDF-Intendant

Willi Steul
Intendant des Deutschlandradios

Schon bei hochwertig und unabhängig konnte ich nur mit dem Kopf schütteln und musste aufpassen kein Schütteltrauma zu bekommen. Die können Fehleinschätzungen noch so oft wiederholen und verbreiten, dadurch werden sie nicht wahrer. Genausowenig werden sie aus der GEZ-Gebühr einen Rundfunkbeitrag machen.

Der neue Rundfunkbeitrag ab 2013: Das ändert sich für Sie

Der Gesetzgeber hat die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geräteunabhängig umgestaltet. Dadurch ergeben sich für Sie ab dem 1. Januar 2013 einige Neuerungen:

– Einfacher Beitrag pro Wohnung statt für TV, Radio oder Computer
– Entlastung zum Beispiel für Familien oder Personen in Wohngemeinschaften

Ihr Beitrag sicher auch zukünftig eine qualitative Meinungsvielfalt und die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger an politischen und gesellschaftlichen Diskussionen.

So gestaltet sich Ihr Beitrag
Ob Radio, TV oder Computer – pro Wohnung ist ein Betrag zu zahlen, egal, ob und wie viele Rundfunkgeräte vorhanden sind und wie viele Personen in dieser Wohnung leben. Die Beitragspflicht besteht also unabhängig von tatsächlichen vorhandenen Rundfunkgeräten.

Das ist Ihre Beitragshöhe
Der reguläre Rundfunkbeitrag liegt bei 17,98 Euro pro Monat bzw. 53,94 für drei Monate, Menschen mit Behinderung, denen das Merkzeichen „RF“ zuerkannt wurde, zahlen auf Antrag einen Drittelbetrag: 5,99 Euro pro Monat bzw. 17,97 für drei Monate. Eine Befreiung aus sozialen Gründen ist auf Antrag ebenfalls möglich

Was der Beitrag abdeckt
Familien mit Kindern, die bereits ein eigenes Einkommen haben, Personen in Wohngemeinschaften oder Partner nichtehelicher Lebensgemeinschaften zahlen nur einen Beitrag pro Wohnung. Für eine Zweitwohnung ist ein eigener Beitrag zu zahlen.

…

Beitragsfreie Gartenlaube
Gartenlauben in Kleingartenanlagen sind beitragsfrei. Dies gilt auch für Gartenlauben, die nicht zum dauerhaften Wohnen geeignet sind.

Also von qualitativer Meinungsvielfalt konnte ich bisher noch nichts erkennen. Eigentlich brauche ich auch kein Fernsehen, wie ich in letzter Zeit ohne Gerät immer wieder festgestellt habe.

Auch bisher brauchte meines Wissens ein Kind mit eigenem Einkommen nicht zu zahlen, wenn der Fernseher nicht der eigene war.

Warum für Zweitwohnungen gezahlt werden soll, erschließt sich mir nicht. Dadurch werden nur jene geschröpft, die berufsbedingt ein Zweitwohnung benötigen ohne dadurch die Angebote mehr zu nutzen. Zumal Gartenlauben Zweiwohnungen sehr ähneln.

Ob die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen eingehalten werden kann trotz Garantie nicht überprüft werden, da es sich nicht um eine unabhängige Stelle handelt.

In meinen Augen ist das alles keine faire Regelung und liefert für die Nutzer keinen Mehrwert.

Fakt ist für mich nur, dass bald viele mehr zahlen müssen.

Da ich mich mehrfach mit den ÖRR und ACTA beschäftigt habe, hatte ich auch an verschiedene Stellen Emails geschickten und sogar Antworten erhalten. Welche ich nachfolgend im Sinne der Transparenz präsentieren möchte.

Email 13.06.2012 11:13

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

ich nehme Bezug auf Ihre Email an den Rundfunkrat des WDR vom 27.04.2012, zu der Sie bereits einige Hinweise der Vorsitzenden des Gremiums (vom 24.05.2012) erreicht haben.

Sie werfen mit Ihrem Schreiben einen Aspekt auf, der weit über o.g. Thema hinausreicht. Es gibt immer wieder Berichterstattungsgegenstände aus dem im weitesten Sinne politischen Raum, die nicht nur unsere kritische Aufmerksamkeit als objektiver und unabhängiger Berichterstatter finden müssen, sondern die auch unsere eigenen Interessen berühren. Dass es uns dabei nicht verboten sein kann, uns auch aus der Warte des Betroffenen zu positionieren, dürfte unstreitig sein. Denken Sie z.B. an die Neuordnung unseres Finanzierungssystems – den Umstieg von den Gebühren zu Beiträgen – in die wir uns natürlich als unmittelbar Betroffene nachhaltig einbringen mussten. Andererseits wird ein solches Thema immer auch von Belang für die Öffentlichkeit sein und von daher Gegenstand unserer Betrachtung als „Medium und Faktor“ im öffentlichen Meinungsbildungsprozess sein müssen. Soweit wir uns entsprechenden Berichterstattungsgegenständen in dieser Rolle zuwenden, müssen wir gleichwohl die üblichen Regelungen zur Unabhängigkeit unserer Berichterstattung usw. einhalten. Dabei gelten ohne wenn und aber die Programmgrundsätze des WDR-Gesetzes.

Ob wir dem am Ende uneingeschränkt nachgekommen sind, kann man letztlich nur im Einzelfall sagen. Im Zusammenhang mit ACTA wurde diese Frage von verschiedenen Seiten im Kontext der Berichterstattung über die
Demonstrationen im Februar des Jahres an uns herangetragen. Nach genauer Prüfung unserer Berichterstattung in diesem Zusammenhang konnten wir darlegen, dass hier z.B. die Gegner des Abkommens, also diejenigen, die ihren Protest hiergegen artikuliert haben, in unseren Beiträgen viel häufiger und ausführlicher zu Wort gekommen sind, als etwa die Befürworter. Dies ist möglicherweise schon dem Umstand geschuldet, dass man es eben mit Protesten gegen das Abkommen zu tun hatte.
Vielleicht liegt es auch daran, dass die vor Ort tätigen Realisatoren durchaus auch Chronisten mit einer eigenen Haltung sind, wobei nie auszuschließen ist, dass vieles hiervon auch in die Berichterstattung
einfließt. Dies wird sich nie ganz vermeiden lassen, muss aber auch nicht zwingend ausgeschlossen werden, solange dies zur Pluralität, die über die Gesamtheit unserer Angebote vermittelt wird, beiträgt.

Ich hoffe, dass ich hiermit Ihre Besorgnis ausräumen konnte und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Eva-Maria Michel
stellvertretende Intendantin WDR

Email 24.05.2012 12:17

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 27. April 2012 an den Rundfunkrat des
WDR zum ACTA-Abkommen.

Hauptaufgabe des Rundfunkrats ist es, im Zusammenwirken mit den anderen
Organen des WDR, dafür Sorge zu tragen, dass der WDR die gesetzlichen
Vorschriften im Rahmen seines öffentlich-rechtlichen Auftrags erfüllt.
Dazu gehören die Vertretung der Interessen der Allgemeinheit sowie die
Beschlussfassung über Fragen von grundsätzlicher Bedeutung für den WDR.
Für die konkrete Programmgestaltung, und damit auch für die von Ihnen
kritisierte Berichterstattung zum ACTA-Abkommen, ist nach dem WDR-Gesetz
die Intendantin Frau Piel verantwortlich.

Vor diesem Hintergrund wird deshalb bei Eingaben zum Programm an den
Rundfunkrat zunächst die Intendantin um Stellungnahme an den Rundfunkrat
gebeten. Die Intendantin ihrerseits kann Ihnen auch direkt antworten.
Falls nach dem möglichen Schreiben der Intendantin und der erbetenen
Stellungnahme weiterer Erläuterungsbedarf aus Sicht des Rundfunkrats
deutlich wird, werde ich mich mit Ausführungen aus Gremiensicht direkt
an Sie wenden.

Zum Sachstand der Beratungen des WDR-Rundfunkrats zum ACTA-Abkommen
möchte ich Ihnen an dieser Stelle folgendes mitteilen: Die Beratungen
und die Meinungsbildung zu ACTA im WDR-Rundfunkrat befinden sich derzeit
noch im Prozess. So hat sich eine Delegation des Gremiums erst kürzlich
in Brüssel im Rahmen von Gesprächen mit EU-Parlamentariern unter anderem
zum aktuellen Sachstand zu ACTA informieren lassen. Ebenfalls ist
vorgesehen, sich nochmals vertiefend in einem der Ausschüsse des
WDR-Rundfunkrats mit dem Thema zu befassen.

Zusätzliche Informationen zum Rundfunkrat und seinen Aufgaben finden
Sie unter http://www.wdr-rundfunkrat.de.

Mit freundlichen Grüßen

Ruth Hieronymi
Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats

Email 24.02.2012 10:33

vielen Dank für Ihre kritische Stellungnahme zu dem Handelsabkommen Acta, die wir aufmerksam und interessiert gelesen haben. Gerne erläutern wir Ihnen unseren Standpunkt:

Das ZDF setzt sich für eine Anpassung der urheberrechtlichen Rahmenbedingungen an die Nutzungsgewohnheiten in der digitalen Welt im Rahmen der anstehenden Novellierungen des Urheberrechts auf europäischer Ebene, vor allem aber auch in der dringend notwendigen Fortschreibung des deutschen Urhebergesetzes (3. Korb) ein.

Dabei geht es bspw. um eine technologieneutrale Ausgestaltung der Weitersendung unserer Angebote auf Drittplattformen, unabhängig von drahtgebundenen oder drahtlosen Technologien sowie um effektive Mechanismen für die Rechteklärung in der digitalen Welt. Damit sollen legale Angebote gefördert werden, was gleichzeitig die beste Prävention gegen Piraterie ist.

Die Interessen von Nutzern und Rechteinhabern müssen in einen fairen Ausgleich gebracht werden. Dementsprechend kommt es für das ZDF – das sowohl Rechteinhaber als auch Rechtenutzer ist – in der digitalen Welt auf folgendes an:

1. Faire Bedingungen, angemessene Vergütung und Anerkennung für die Arbeit von Künstlern und Urhebern, was auch einen hinreichenden Schutz des geistigen Eigentums voraussetzt.

2. Die Zugangsinteressen der Nutzer und damit das Gemeinwohl müssen geschützt werden. Die Offenheit des Internet ist eine wichtige Vorbedingung für Meinungsvielfalt, Pluralismus, kommunikative Chancengleichheit und damit für die Meinungsbildung. Das ZDF spricht sich deshalb für eine möglichst weitgehende Sicherung der Netzneutralität aus.

3. ACTA lässt zwar bewährte Schranken des Urheberrechts wie bspw. die Privatkopie oder das Zitatrecht unberührt, die Umsetzung sollte aber wie oben dargestellt von der Modernisierung des Urheberrechts zur Förderung legaler Angebote begleitet werden.

4. Für das ZDF sind Fernsehen und redaktionelle Telemedienangebote gerade in der digitalen Welt keine gewöhnlichen Wirtschaftsgüter. Es handelt sich vielmehr um Kulturgüter, die für Meinungsvielfalt und Kommunikation in unserer Gesellschaft von entscheidender Bedeutung sind.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Ausführungen in ihre kritischen Überlegungen mit einbeziehen und verbleiben

Email 21.02.2012 11:06

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

wir bedauern, dass Ihnen die Berichterstattung des Ersten nicht zusagt.

Grundsätzlich bemühen sich die Reporter und Redakteure der ARD immer, möglichst gute journalistische Arbeit zu leisten und alle Aspekte des behandelten Themas angemessen zu beleuchten. Dazu gehört auch, Betroffene beider Seiten ausreichend zu Wort kommen zu lassen.

Bei ihrer Arbeit verfolgen die Journalisten der ARD als oberstes Ziel, gründlich zu recherchieren, Fakten zu erhärten und sie verständlich darzustellen. Bei der Auswahl der Themen orientieren sich die Redaktionen an journalistischen Nachrichtenkriterien wie Wichtigkeit und Konfliktpotential.

Keinesfalls ist das Erste Deutsche Fernsehen einer politischen Instanz, Partei oder sonstigen Interessengruppen in besonderer Weise verpflichtet. Das öffentlich-rechtliche ARD-Gemeinschaftsprogramm wird aus Rundfunkgebühren finanziert und arbeitet frei von staatlicher Einflussnahme. In den Kontrollgremien der Landesrundfunkanstalten achten Vertreter aller gesellschaftlichen Gruppen darauf, dass journalistische und ethische Standards eingehalten werden.

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Hintergrundfunktion bei Firefox deaktivieren

Wenn ich beim Firefox eine leere Seite öffne, dann sind dort seit dem letzten großen Update immer so Kästchen eingeblendet. Oben rechts in der Ecke gibt es einen Button „Seite für neuen Tab ausblenden“. Das ist natürlich schon mal ein erster Schritt reicht mir aber nicht, da ich diese Anzeige gar nicht möchte.

Hier fand folgende Information:

Neue und somit leere Tabs enthalten nun eine Ansicht der meist besuchten Seiten

Bloß damit bin ich immer noch nicht weiter damit, wie ich diese Funktion deaktivieren kann. Aber ich denke hier habe ich das richtige gefunden. Anscheinend läuft diese Funktion unter Speed Dial und kann auch einiges, wie unter dem Link beschrieben wird. Jedenfalls ist auf der Seite auch die Prozedur zum deaktivieren

Wer diese Seite komplett abschalten oder auf eine andere Seite umstellen möchte, ruft über die Adressleiste about:config auf und bestätigt den dann erscheinenden Hinweis. In den Filter geben wir nun browser.newtabpage.enabled ein und ändern diesen Schalter per Doppelklick auf false. Weiter suchen wir den Schalter browser.newtab.url und verändern auch diesen per Doppelklick. Als Wert setzen wir hier about:blank ein.

browser.newtabpage.enabled ist anscheinend schon auf Falsch, wenn zu zuvor von einblenden auf ausblenden geschaltet wurde.

Die Prozedur hat auf jeden Fall prima geklappt.

Zudem scheint Firefox in letzter Zeit manchmal sehr langsam zu werden, wenn mehrere Tabs geöffnet werden oder bei mir auch beim Öffnen von GMX. Beim Öffnen der GMX-Seite kann ich sogar teilweise eine Weile nicht auf Firefox zugreifen während die GMX-Seite lädt.

Das Problem tritt sowohl bei W-LAN, als auch mit LAN oder Stick auf. Auch von der Windowsvariante scheint es unabhängig zu sein.

Hat da irgendjemand eine Ahnung warum Firefox bei mehreren Tabs teilweise schwer bedienbar wird und beim Aufrufen von GMX-Seiten der ganze Browser einfriert bis GMX komplett geladen ist?

Bei vielen Tabs kann ich es ja noch verstehen aber nicht bei GMX.

Und bevor jetzt jemand mit dem „Super-Tipp“ ankommt. Nein ich werde keine Googlechrome Installieren. Kann ich mir ja direkt den Staatstrojaner installieren, denn bleibt es wenigstens in Deutschland.

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Samstag Fest der Vernunft (BI Saubere Luft)

Am 23.7.2012 also am morgigen Samstag feiern die Bürgerinitiative Saubere Luft (Duisburg Friemersheim), die Umweltorganisation Astr(h)ein, BUND und der Niederrheinische Umweltschutzverein von 15:30 bis 20:00 Uhr in einem Festzelt neben der Kirche St. Matthias, Kirchstr. 1 47829, gegenüber Chempark Tor 4, das Ende der Pläne für eine Kohlkraftwerk im Uerdinger Chem-Park

Auch wenn Reporter wie Daniel Cnotka anscheinend Fest und Party nicht unterscheiden können, wie sich Harald Jochums nicht unbegründet darüber aufregt, so möchte ich trotzdem auf das Fest aufmerksam machen.

Allerdings ziehen auch dunkle Wolken auf. Denn für das nun geplant Dampf- und Gasturbinenkraftwerk wird natürlich Gas benötigt. Ebenfalls ein fossiler Energieträger. Davon gibt es viel in der Erde auch unter Deutschland, allerdings nur mit Hilfe des für Böden gefährlichen Frackings förderbar. So könnte der Bau eine Gaskraftwerks für die Natur und damit letztendlich den Menschen doch noch nach hinten losgehen.

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OB-Wahl kein Neuanfang

Der Wochen-Anzeiger fragte am Mittwoch, was die Duisburger von Sören Link halten. Hier also meine Antwort, die natürlich auch an den Wochen-Anzeiger ging. Per Email, da ich mich aus bekannten Gründen nicht beim Lokalkompass anmelden werde.

Weder Sören Link, noch Benno Lensdorf sind in meinen Augen ein Neuanfang. Der Neuanfang für Duisburg scheiterte spätestens, als die Parteien sich dem üblichen Hickhack ergaben und es wieder nur noch um Macht ging und nicht um Duisburg. So schickte nahezu jede Parteien einen eigenen Kandidaten ins Rennen.

Warum die Politik so wenige erreicht, hat viele Antworten und ist bei Wikipedia z.B. unter Stimmenthaltung, Politikverdrossenheit und Politikerverdrossenheit nachzulesen.

Die Abwahl von Sauerland war den Bürgern wichtig, weil dieser nicht nur eine richtige Aufarbeitung der Loveparade versäumte. Ich sehe hier kaum eine Änderung und die Politik geht insgesamt an zu vielen Bürgern vorbei. Solange sich das nicht ändert wird die Wahlbeteiligung sinken.

Ich werde zur Stichwahl nur deswegen hingehen, damit ich hinterher sagen kann, die habe ich nicht gewählt. Aus diesem Grund rufe ich auch alle die nicht mit den beiden Kandidaten leben können auf es mir gleich zu tun. Bei hoher Ungültigbeteiligung wäre dies zumindest ein deutliches Zeichen der Bürgerschaft.

Zwar unwahrscheinlich, dass das SPD-Medium Wochen-Anzeiger dies abdruckt aber deswegen werde ich es trotzdem nicht unversucht lassen.
Apropos Wahl, es kann auch bei der Stichwahl per Brief gewählt werden. Ist auch kein großer Aufwand, sondern einfach hier übers Internet anfordern.

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Lösung fürs Eurogate

Gestern auf dem Stammtisch hatten wir eine geniale Lösung für das Eurogate Dilemma der Stadt Duisburg.

Das derzeit offene Loch wird mit Bauschutt verfüll, dadurch kommt genug Geld zusammen, dass eine schwimmende Bühne installiert werden kann auf der Theaterstücke und Konzerte stattfinden können.

So kommen die Stufen endlich zu einem Nutzen bis eines fernen Tages vielleicht doch Mal eine Eurogate gebaut wird.

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Leitfaden für ungültig Wählen

Damit bei der OB-Qual-Wahl am 1.7. jeder so wählen kann wie er, sie oder es möchte, hier mal eine eines Beschreibung was alles ungültig gewertet wird.

– Komplett durchgestrichener Wahlzettel oder Kreuz über mehrere Felder

– Ein durchgerissener Wahlzettel (erhöht die Arbeit bei der Auszählung also besser nicht)

– Keine Kennzeichnung (Birgt das Risiko einer „Korrektur“)

– Mehrere Kennzeichnungen

– Fragezeichen anstelle von Kreuzen

– Ein hinzugefügter Name als gewählt markiert wird.

– Namen draufgeschrieben

Ich setzte jedenfalls ein Neinzeichen zu CDU und SPD und füge zusätzlich ein Feld hinzu mit einem fetten Kreuz bei kein Parteiklüngel.

Und ich scheine nicht der einzige zu sein, der nicht weiß was er wählen soll.

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Kondome und die Größe

So einfach wie es die Lehrer im Sexualkundeunterricht häufig erklären ist es leider nicht.

Einfach Kondom drauf und loslegen klappt nicht. Um mit einem Kondom sich richtig zu schützen und zu verhüten ist die Größe relevant, denn nicht alle Kondome haben die selbe Größe.
Bei der falschen Größen kann das Kondom rutschen oder es ist zu eng und verdirbt die Stimmung.

Es gibt verschiedene Seiten im Netz, wo beschrieben wir, wie Mann die Kondomgröße ermitteln kann. Dies heißt allerdings, dass Männer hier in der Pflicht sind, besonders, wenn sie von der Norm abweichen und zum Beispiel Übergröße benötigen. Frauen sollten zwar vorbereiten sein können allerdings sicherlich nicht ein ganze Kondomsortiment dabei haben.

Eine gute Beschreibung für das ausmessen des erigierten Gliedes zur Bestimmung der Kondomgröße gibt es hier.

Also Machs mit, denn Kondome schützen nicht nur vor diversen Krankheiten, sondern auch vor ungewollter Schwangerschaft.

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Kleidungszwang im Landtag?

Wenn es nach der SPD gehen würde, wären wir alle im Landtag genormt und eine Jacket wäre Pflicht. Die NRZ hat mal zu Leserbriefen aufgerufen, wobei ich Zweifel habe, ob meiner überhaupt gedruckt wird. Sei es wegen der Menge oder wegen der anderen politischen Ausrichtung des SPD-Mediums, deswegen den Leserbrief auch an dieser Stelle.

An der Uni habe ich bemerkt, wenn jemand nicht fähig ist das Inhaltliche zu kritisieren wird die Form oder die Rechtschreibung kritisiert.
Im übertragenden Sinne steht Kleidung hier wohl für die Form. Sprich es kommt Carina Gödecke nur auf die Verpackung an, dabei verletzt sie in meinen Augen ganz nebenbei mit ihrer Forderung das Grundgesetz. Nach Artikel 1 ist die Würde des Mensch unantastbar, welche sich auch in freier Kleidungswahl ausdrücken dürfte. Zudem wird dies noch durch Artikel 2, also der freien Entfaltung der Persönlichkeit gestützt. Hier bestimmen einzig allein die Wähler und die wollen keine Sakkos, sondern gute Politik.

Nicht Kleider machen Leute, sondern Inhalte. Ich finde es schade das Carina Gödecke, so Oberflächlich ist.
Wäre ich MdL würde ich schon aus Protest in Wohlfühlklamotten oder Schlafanzug kommen.

Ich wünschte Politiker würden weniger fordern und mehr bewegen.

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Spieleabend Freitag in Hochheide

Am Freitag den 22.06. ab 19:00 darf in der Stadtbiblithek Homberg-Hochheide (Ehrenstr. 20, 47198 Duisburg-Homberg) wieder gespielt werden.
Weitere Termine sind
31.08.2012
und
26.10.2012

Sicherlich für viele ein Vergnügen zumal kein Eintritt genommen wird.

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Steegmann irrt!

Theo Steegmann von der Abwahlinitiative irrt.

Natürlich hat die Bürgerschaft an Selbstbewusstsein gewonnen, allerdings gibt es schon länger Bürgerinitiativen in Duisburg und diese Mischen auch mit.
Dank Internet habe es kritische Bürger zudem leichter einander zu finden. Weder das Internet noch die Bürgerinitiativen haben wir Theo Steegmann zu verdanken, auch wenn er dies zu suggerieren versucht.

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Rettung Rheinhausenhalle durch Sören Link?

Ist die Ankündigung der Rettung der Rheinhausenhalle nur ein Wahlkampfmanöver von Sören Link? Politisch missbraucht hat er die Schließung auf jeden Fall im Wahlkampf.
Ich zweifel zudem daran, dass sie damit wirklich gerettet ist. Link kann sich schließlich jederzeit durch einen Sparkommissar (bestimmt durch die Rot-Grüne Landesregierung) aus der Affäre ziehen. Dieser wäre dann der Sündenbock bzw. Blitzableiter und würde sich anstelle von Sören Link unbeliebt machen.

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Warum Sören Link für mich unwählbar ist und bleibt

Wie ich schon sagt wähle ich am 1.7.2012 weder Sören Link (SPD) noch Benno Lensdorf (CDU).

In dem SPD-Medium Wochen-Anzeiger gab es am Samstag vor der OB-Wahl einen Artikel in dem Sören Link beworben wurde. „Natürlich“ soll die Rheinhausenhalle behalten werden und danach folgt eine in meinen Augen unseriöse Gegenrechnung. Mit einer vorverlegten Anhebung der Hebesätze für Gewerbesteuer und Grundsteuer soll ein Teil kompensiert werden. Insbesondere bei der Grundsteuer wird dies die Stadt selber auch treffen. Nicht nur wegen der eigenen Mieten, sondern auch wegen Mieten für die sozial Schwachen, welche natürlich von der Stadt gezahlt wird, denn die Kommune trägt die Kosten der Unterkunft und Heizung.

Ein gute Idee finde ich dagegen leerstehende städtische Immobilien für die Verwaltung zu nutzen und gemietete Immobilien aufzugeben. Ebenfalls aufgeben sollte die Stadt Immobilien bei denen sich eine Reparatur nicht mehr rechnet.

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