#Duisburg: Benzolverseuchung und absurde Antwort auf meine UIG-Anfrage

Ich habe gestern eine schriftliche Antwort der Stadt auf meine Frage zu den Dokumenten bzgl. der Benzolfabrik Neumühl bekommen. Die Antwort habe ich unten angehängt. Die ersten beiden Teile zu dem Thema habe ich hier und hier veröffentlicht.

Seltsamerweise hat die Stadt Duisburg meinen Antrag mit schwammiger und unzutreffender Begründung abgelehnt. Keine Ahnung warum die Stadt Duisburg unbedingt so intransparent sein will. Grund dazu gibt es nicht, wäre aber nicht das erste Mal, dass man so verfährt. Auch mein Antrag bzgl. des Anteilverkaufs der Stadtwerke an RWE wurde gemauert.

Noch weniger verstehe ich allerdings warum sich die Stadt Duisburg dabei auf das UIG des Bundes beruft statt, das für Duisburg geltende UIG NRW anzuwenden. Eigentlich ziemlich traurig, wenn man mehr weiß, als die Behörden, welche die Gesetze eigentlich rechtskonform anwenden sollen. Ist in Duisburg aber leider kein Einzelfall.

Heftig finde ich den Vorwurf ich hätte Regeln ignoriert. Ich habe mich bei meiner oben verlinkten Blogveröffentlichung vollständig an die geltenden Regeln gehalten und nur öffentlich zugängliches Material verwandt. Dies kann ich selbstverständlich auch belegen. Die Stadt Duisburg weiß scheinbar nicht einmal selbst, was alles der Allgemeinheit zugänglich ist und was nicht.

Ich habe mich natürlich ans LDI gewandt mit meiner Anfrage.

Antwort:

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#Fluglärmnews: Subventionen für Airbus

Warum werden eigentlich in die Luftfahrbranche so viele Subventionen gesteckt? Da werden Milliardenbeträge an Subventionen verschenkt ohne eine realen Gegenwert zu erhalten. Sei es nun für „Kredite“ an Airbus oder auch durch eine fehlende Kerosinsteuer und das alles für die umweltschädlichste Verkehrsbranche. Fliegen darf nicht billig sein, sondern muss sogar viel kosten.

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#Duisburg: Wildplakatierung für Gino’s Puppenbühne – #machsrein #Vermüllung

Und mal wieder habe ich einen Fall von Werbung auf Kosten der Allgemeinheit entdeckt.

Auch in diesem Fall war die Wildplakatierung klar als solche erkennbar.

Frage mich, ob die das wirklich in der Form beauftragt haben und damit selbst Umweltsünder sind, wie in einem Stück von früher.

Leider scheint es vom Plakat her nur die Handynummer 01578/6754489 zu geben, ansonsten mal wieder keine Angaben. Nicht einmal ein Internetauftritt. Wirkt auf mich nicht sonderlich seriös. Zumal man heute ohnehin besser bei Facebook usw. wirbt.

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Duisburg Hauptbahnhof: Akzeptables Erscheinungsbild? – #VRR

Der VRR bewertet den Zustand der Bahnhöfe nach einem scheinbar absurden Verfahren und kommt zu überraschenden Ergebnissen für den Trümmerbahnhof Duisburg. Wie tief haben die die Messlatte für ein: Akzeptables Erscheinungsbild wohl gehängt, wenn Duisburg HBF in die beste Kategorie eingestuft wird?

Das Erscheinungsbild ist Schrott, vielleicht noch für die nette Passage ein Mangelhaft, aber insgesamt ist das eine marode, stinkende und windige Sache.

Auf den Bahnsteigen hat man Glück, wenn man trocken bleibt. Frieren ist so oder so angesagt, weil man in den stinkenden Wartehäuschen keinen Schutz suchen kann. An der Tür prangt groß ein Aufkleber bzgl. Sauberkeit. Im Inneren ist es versifft.

Der Schutz vor Drogenkonsumenten mit ihren Stinkestängeln findet abgesehen von Alibidurchsagen nicht statt. Egal, wo man sich hinstellt, immer gibt es Gestank.

Grafitti sind künstlerisch gestaltete Schriftzüge und Bilder. Das meiste was man an Bahnhöfen findet ist einfach nur Schmiererei, die zwar nicht toll, aber nicht wesentlich für das Wohlbefinden sind.

Gut wären auch mal überhaupt vernünftige Durchsagen und diese dann noch möglichst verständlich. Was man bekommt ist das Gegenteil. Wenn irgendwo ein Zug durchrattert wird etwas durchgesagt, was genau weiß niemand.

Die Anzeigen sind teilweise defekt und wenn sie funktionieren kann man sich auch nicht darauf verlassen.

Vielleicht sollte man so eine witzlose Bewertung einstampfen und lieber die Nutzenden fragen, was an welchen Bahnhöfen nicht stimmt. Und zu behaupten man könnte nichts daran ändern stimmt auch nicht. Wenn man will kann man vieles ändern, für alles andere gibt es Ausreden.

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#Fluglärmnews: Unterdrückung von Gewerkschaftsarbeit? – #Lufthansa

Unterdrückung von Gewerkschaftsarbeit kommt mir in den Sinn, wenn ich darüber lesen, dass die Lufthansa Geld von einem Gewerkschafter fordert, weil diese ihn an der originären Tätigkeit gehindert hat.

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#Mobbing ist Seelische Körperverletzung

Mobbing ist gegen die körperliche Unversehrtheit gerichtet. Nicht wie mit einem Messer, Fäusten oder einer Schusswaffe, aber mindestens genauso schlimm. Eine aus Mobbing resultierende Selbsttötung ist folgerichtig kein Suizid, sondern ein Mord. Das Quälen einer Person beim Erfolgt definitiv aus niederen Beweggründen und der Tod wird billigend in Kauf genommen, also trifft auch Vorsatz zu. Alternativ wäre es Totschlag, wenn man den Vorsatz nicht nachweisen kann.

Die Seele bzw. Psyche ist nachweislich Teil des Körper, damit ist Mobbing definitiv auch Körperverletzung, denn die Gesundheit wird geschädigt, wenn jemand gemobbt wird. Allerdings kann Mobbing auch nach hinten losgehen und sich in Gewalt entladen, welche gegen die Täter gerichtet ist. Etwa in Form eines Amoklaufs.

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#Feinstaub: Kreidestaub im Klassenzimmer – #Arbeitsschutz

Zumindest früher gab es Kreide in jedem Klassenraum und auch an Hochschulen. Teilweise wurde nass gewischt, mitunter aber auch trocken. Bereits seit einiger Zeit versuche ich hier Informationen zu bekommen, wie der Gesundheitsschutz für Lehrende und Beschulte sichergestellt wird, wurde bisher allerdings nicht fündig.

Vom Ministerium für Schule und Bildung NRW kam nur, dass man dies quasi den Schulen überlassen würde, womit man die Schulleitenden alleine lässt. Auch verwies man auf die Kommunen, was genauso wenig hilfreich ist. Zum Gesundheitsschutz wäre hier zentrale Vorgaben oder zumindest Hilfestellung für die gesetzlich verbindlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung. Das Schreiben ist in den wesentlichen Auszügen unten angehängt.

Ein wenig Informationen bekam ich vor kurzem auf Umwegen.


Zum Thema „Gefährdung durch Kreidestaub“ sind uns keine Untersuchungen bekannt. In dem anhängenden „Leitfaden für die Innenraumlufthygiene in Schulgebäuden“ des Umweltbundesamtes finden Sie Aussagen zum Thema Feinstaub (in Abgrenzung zu Kreidestaub) und Informationen zu Anforderungen an die Reinigung von Schulen. Kreidestaub wird dort allerdings explizit nicht genannt.

Verantwortlich für die Sicherheit und Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie des nicht pädagogischen Personals einer Schule sind zum einen der Schulsachkostenträger, zum anderen der Schulhoheitsträger, der diese Aufgabe i.d.R. über die Schulvorschriften der Länder auf die Schulleiterin bzw. den Schulleiter delegiert hat. Dabei ist der Sachkostenträger für die sichere Gestaltung und Unterhaltung der Schulgebäude, der schulischen Freiflächen, der Einrichtungen sowie der Lehr- und Lernmittel (äußerer Schulbereich) verantwortlich. Die Schulleitung ist als Vertretung des Schul- bzw. Kultusministeriums vor Ort verantwortlich für den so genannten inneren Schulbereich. Sie sorgt für die Umsetzung der Schulvorschriften und curricularen Vorgaben, also Inhalte, Methoden und Organisation des Unterrichts und der außerschulischen Veranstaltungen, sowie für die Organisation des Schulalltags.

Den rechtlichen Rahmen für die Aufgaben und Verpflichtungen der Schulleiterinnen und Schulleiter sowie der Schulsachkostenträger im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung bilden die Schulgesetze und nachgeordneten Schulvorschriften der Länder, das staatliche Arbeitsschutzrecht (insbesondere das Arbeitsschutzgesetz), die Vorschriften der Unfallversicherungsträger sowie weitere Regelungen, die den Stand der Technik widerspiegeln (z.B. DIN-Vorschriften).

In öffentlichen Schulen sind die Beschäftigten, d.h. die Lehrkräfte und sonstiges Schulpersonal, in der Regel Landesbedienstete, also Bedienstete des Schulhoheitsträgers. Bei Schulen in freier Trägerschaft handelt es sich um Bedienstete des Schulsachkostenträgers.

Die Verantwortlichkeiten sind zwar etwas klarer, aber eine konkrete Regelung noch lange nicht. Da allerdings die Technischen Regeln Gefahrstoffe (TRGS) auch für Schulen gelten, gelten hier auch die allgemein Vorgaben für Staub. Dabei wir unterschieden zwischen einatembaren Staub (E-Staub) und aveolengängigen Staub (A-Staub). Der Staub dringt deutlich tiefer ein. Für beide Stäube gibt es einzuhaltende allgemeine Grenzwerte, die für besonders gefährliche Stäube noch einmal abgesenkt werden. Da Kreide nicht dazu zählt gelten die allgemeinen Grenzwerte.

Da beim trockenen Wischen der Tafel Staub entsteht und nasswischen durchaus möglich ist, dürfte auch in Anbetracht der Nummer 2.3 der ArbStättV Anhang I das trockene Wischen der Tafel verboten sein. Wie sieht dies allerdings bei der Stauberzeugung beim Schreiben mit Kreide aus? Angeblich soll es staubarme weniger gefährliche Kreide geben. Da allerdings keine Messungen in Klassenräumen durchgeführt wurden, scheinen die Schulen nicht ihren Verpflichtungen aus dem Arbeitsschutz nachzukommen.

Auszug Schreiben Ministerium für Schule und Bildung NRW:

das Ministerium für Schule und Bildung erlässt selbst keine arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben in Bezug auf mögliche Kreidestaubexpositionen.

Nach hiesiger Kenntnis besteht Schulkreide im Wesentlichen aus Gips (Calciumsulfat), welches insgesamt ein gesundheitlich unbedenkliches Material ist. In welchen Quantitäten es zu einem Einatmen von Kreidestäuben kommt, ist im Ministerium nicht bekannt. Studien hierzu hat es meines Wissens (bislang) nicht gegeben.

Irgendwann beiläufig ist mir bekannt geworden, dass Kreidehersteller offenbar im Laufe der Jahre dazu übergegangen sind, eine weitgehend staubfreie Kreide herzustellen. Nähere Informationen liegen mir allerdings nicht vor. Dieses ist auch darin begründet, dass für die sächliche Ausstattung von Schulen (hierzu gehört damit auch die Beschaffung von Kreide) die kommunalen oder privaten Schulträger zuständig sind. Aus diesem Grund kann ich Ihnen auch nicht sagen, in welchem Umfang an Schulen Kreidetafeln durch digitale Medienvermittler (z.B. Whiteboards) ersetzt worden sind.

Das Ministerium scheint den Verpflichtungen als oberste Dienststelle der Bildungssektor in NRW nicht nachzukommen. In meinen Augen besteht hier eine mögliche Gefährdung für Beschäftigte und Beschulte.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Konservativ

Konservativ heißt auf den Erhalt von veralteten Dingen zu setzen. Also das Gegenteil von fortschrittlich sein.

Ulrich Scharfenort (15.01.2018)

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#Fluglärmnews: Kosten für Namenskorrekturen

115 Euro für eine einfache Namenskorrektur bei der Billigfluglinie Ryanair? Wofür eigentlich? Andere Fluggesellschaften sind da nicht anders, aber wofür kassieren diese das Geld eigentlich?

Ob ein Fehler beim Namen wirklich derartig hohe Kosten generiert? Wie kann dies sein, wo die Änderung eines Namens nur ein paar Klicks bedeutet und damit kein Problem sein sollte. Also warum so hohe Gebühren dafür? Ist das einfach nur Abzocke oder lässt sich das noch irgendwie rechtfertigen.

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#FridaysforFuture: Das Recht auf #Schulstreik – #Klimaschwänzer #Klimaversager

Jetzt kriechen die ewig Gestrigen wieder überall aus den braunmorastigen Löchern und schimpfen. Ich sage dazu: Lasst euch nicht beeindrucken von der penetranten Stupidität. So wird immer wieder behauptet man könne doch auch Samstags demonstrieren. Man erkennt schnell, wie dämlich das Argument ist, denn an einigen Schulen gibt es auch Samstags Unterricht. Außerdem hätte ein Schulstreik nicht den gleichen Effekt und würde die Rückständigkeit in Geist und Haltung derartig gut demaskieren, wie jeden Freitag auf die Straße zu gehen. In Gedanken bin ich bei euch.

Natürlich wird auch der Klimawandel als menschengemacht in Zweifel gezogen. Ist natürlich bequemen so etwas zu behaupten statt die Fakten zu akzeptieren. Passt aber zur faktenfernen Rechtsesoterik. Der menschengemachte Klimawandel ist beweisbar und dies bereits seit längerem. Natürlich ist es unbequem sich ändern zu müssen. Das ist aber notwendig.

Die Spekulationen darüber ob jemand mit einem SUV fährt sind absurd. Genauso über das Reiseverhalten. Woher wisst ihr das? Es gibt sicher jugendliche, die mit ihren Eltern in Urlaub fahren oder fliegen, ab sind dies identisch mit Streikenden. Dafür habe ich bisher keine Belege gesehen. Also eine klassische unwahre Tatsachenbehauptung, die eventuell sogar strafrechtlich verfolgt werden könnte.

Was die Bundesregierung angeht, so verstößt diese gegen Artikel 20a Grundgesetz. Da Kinder und Jugendliche nicht die Möglichkeiten haben wie Erwachsene, bleibt als legale Maßnahme nur der Streik der an einem Samstag bei weitem nicht diesen Effekt erzielt hätte. Das etliche Klimaversager und Klimaschwänzer jetzt nur vom Schulschwänzen sprechen ist ein billiges Ablenkungsmanöver. Bloß keine Auseinandersetzung mit dem faktischen Regierungsversagen. Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht. Die Schulpflicht steht nicht in den Grundrechten, zumal der Unterricht bisher nicht einmal immer stattfindet, weil tausende Lehrende fehlen.

Anders als teilweise behauptet gibt es kein Streikverbot in Deutschland.

Wobei jeden Samstag eine Demo auf der Autobahn oder im Sicherheitsbereich von Flughäfen etwas hätte. Damit könnte man die Infrastruktur in Deutschland regelmäßig lahmlegen. Wobei es auch schn reichen würde die Zufahrten zu blockieren, um erhebliche Auswirkungen zu erzielen.

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#Duisburg: Chromstaub aus der Kohleverbrennung – #Endcoal #FridayForFuture #Fossilfree

Vor einigen Tagen schrieb ich dem LANUV wegen Chrom aus Kraftwerken. Unten angehängt die Antwort des LANUV, die ich ziemlich erhellend, dass doch sehr viel freigesetzt wird. Da gefiltert wird dürften besonders kleinere Partikel freigesetzt werden.

Werte für Duisburg 2016 sind:
Stadtwerke Duisburg AG Heizkraftwerk I: 13,2 kg/a
STEAG GmbH Heizkraftwerk Walsum: 12,5 kg/a
Das Braunkohlekraftwerk von Venator bleibt scheinbar unter 5 kg/a

Dies klingt natürlich erst einmal nicht viel, wenn man allerdings berücksichtigt, dass 1 kg => 1000 g => 1 000 000 mg => 1 000 000 000 µg entspricht, so ergibt sich hier eine Menge von 10 Milliarden oder mehr Partikel Ultrafeinstaub. Ich gehe von Ultrafeinstaub aus, weil die Wahrscheinlichkeit durch Filter abzufangen deutlich höher ist, als kleinere. Je kleiner, desto eher schlüpfen diese in der Strömung durch die Filter.

In der TRGS 561 fand ich folgenden Text:

Aufgrund der hautsensibilisierenden Eigenschaften sind besondere Schutzmaßnahmen bei Hautkontakt mit Chrom(VI)-Verbindungen notwendig (siehe TRGS 401). Ebenfalls in der Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen sind die atemwegsensibilisierenden Eigenschaften von Chrom(VI)-Verbindungen (siehe TRBA/TRGS 406).

Und zudem die Aussage, dass Chrom(VI)-Verbindungen überwiegend als krebserzeugend der Ka-
tegorie 1B
sowie als haut- und teilweise als atemwegsensibilisierend der Kategorie 1 eingestuft sind.

Ultrafeinstaub ist geht bis in die Aveolen (Lungebläschen) und darüber hinaus. Wenn man allein die Werte für Duisburg betrachtet, so ist es schon einmal gut, dass die Stadtwerke das Kohlekraftwerk abgeschaltet haben. Walsum soll aber erst einmal weiterlaufen und wird uns weiterhin mit krebserregenden Chrom in kleinen Dosen verseuchen. Da man viele Jahre bei der Diagnose Krebs nicht mehr feststellen kann, welche Ursache verantwortlich ist, wird man hier nur schwerlich Ansprüche gegenüber den Verantwortlichen gelten machen können.

Schreiben des LANUV:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Anfrage per E-Mail vom 27.02.2019.

Nach Rückfrage in unser Abteilung 7 „Anlagentechnik, Kreislaufwirtschaft“ bekam ich aus dem Fachbereich 73 die folgende Rückmeldung zur Frage nach „Chromfreisetzung aus Kraftwerken“:

„Chrom ist sowohl in Stein- als auch in Braunkohle vorhanden. Im „Leitfaden zur energetischen Verwertung von Abfällen in Zement-, Kalk- und Kraftwerken in Nordrhein-Westfalen“ finden sich für den Chromgehalt in Steinkohle als mittlerer Gehalte ein Wert von 26,5 Milligramm pro Kilogramm Trockensubstanz [mg/kg TS] und als hohe Gehalte ein Wert von 80 [mg/kg TS]. Für Braunkohle liegen die Werte mit 5,1 [mg/kg TS] für mittlere Gehalte und 15 [mg/kg TS] für hohe Gehalte niedriger. Chrom ist aufgrund der hohen Verbrennungstemperaturen in Kraftwerken nahezu vollständig in oxidierter Form als Staub im Rohgas enthalten. Aufgrund wirksamer Staubabscheidesysteme werden die Chromverbindungen bis auf geringfügige Restmengen (im Bereich < 60 kg/a und Kraftwerksblock (siehe Anlage)) zurückgehalten. In der beigefügten Excel-Tabelle finden Sie eine Auflistung der Kraftwerke die gem. der Emissionserklärungen aus dem Jahr 2016 Chrom in einer Größenordnung von mehr als 5 kg im Jahr emittiert haben. Die Betreiber der Kraftwerke sind gem. der 11. BImSchV und den dort aufgeführten Vorgaben verpflichtet eine Emissionserklärung abzugeben. Die Ermittlung der Emissionen kann durch Rechnungen oder Messungen erfolgen. Im Falle der Chromemissionen wurden 46% der Daten messtechnisch und 54% der Daten rechnerisch ermittelt. In NRW werden die Emissionserklärungen durch die Betreiber an die jeweiligen Bezirksregierungen übermittelt und von diesen kontrolliert. Inwieweit alle in NRW betriebenen Kraftwerke dem nachgekommen sind, kann seitens des LANUV nicht nachvollzogen werden. Anzumerken ist, dass das Kraftwerk Voerde seit dem 31.03.2017 stillgelegt ist und das Kraftwerk Werne zum 31.03.2019 stillgelegt wird. "

Ich hoffe, dass wir Ihnen mit diesen Ausführungen weiterhelfen konnten. Sollten Sie noch detaillierte Rückfragen haben, vermittele ich Ihnen gerne einen Ansprechpartner in der Fachabteilung.

Mit freundlichen Grüßen

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#Fluglärmnews: Wie Düsseldorf am Monopol arbeitet

Wenn zu viel Marktmarktmacht auf einzelne Anbietende entfällt, dann sorgt dies mittelfristig für Monopole. Gerade bei einem begrenzten Markt wie dem Luftverkehr ist nicht akzeptabel, dass Einzelne auf Kosten anderer wachsen, obwohl dies weder notwendig, noch sinnvoll ist.

In der Sendung Markt wurde die Situation in NRW analysiert und festgestellt, dass Düsseldorf andere Flughäfen ruiniert. Zugleich sorgt der Billigflughafen für immer mehr Fluglärm im Umfeld und das völlig grundlos.

Mich wundert ehrlich gesagt, dass die FDP nicht protestiert, weil hier eine Marktverzerrung durch Kapazitätserweiterung stattfindet, obwohl Kapazitäten ein begrenztes Gut sind und damit je größer die Kapazität desto höher der Preis sein müsste.

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#Verbraucherschutz: Der Große Bauer – #Lebensmittellügen

Für mich ist der reale Fruchtanteil in einem Joghurt wichtig, weshalb ich ab und an mal vergleiche, schon erstaunlich, welchen Dingen man da auf die Spur kommt.

Ehrliche Anbietende schreiben klar den realen Fruchtanteil sofort erkennbar auf die Verpackung. Etwa diverse Nonameprodukte.

Dann kommen jene in der Grauzone, die oben etwas von Fruchtzubereitung X % schreiben und dann unten drunten zumindest den realen Fruchtanteil. Einige Markenprodukte, die mitunter weniger Frucht als Nonames enthalten.

Und dann kommt der Große Bauer, der gleichnamigen Molkerei, mit 18 % Zubereitung (mit 22,5 Erdbeeren) in meinen Augen ein Betrug, der den Vergleich mit anderen Produkten unmöglich macht. Natürlich dient diese Verschleierung dazu, zu verheimlichen, dass in dem Produkt nur 4 % Frucht drin ist. Wer kann so etwas im Kopf ausrechnen?

Und da soll man wirklich oben die Versprechen glauben?

Wenn man dann noch schaut, dass gar nicht die gesamte Zusammensetzung der Zubereitung aufgeführt wird, stellt sich die Frage was die restlichen 59 % sind. Zucker kann es nicht sein, weil der weniger drin ist als Joghurt, bleibt also nur Wasser, was nicht aufgeführt wird.

Beim Nonameprodukt hatte ich 10 % für einen moderaten Preis. Und selbst, wenn man Schokostreusel noch separat kauft, ist es immer noch günstiger. Und man fühlt sich nicht verarscht oder soll Abends beim Einkauf noch schwierige Prozentrechnung im Kopf lösen.

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#Fluglärmnews: Mit Drogen zum Flugtaxi? #Flugtaxi #Verkehrswende

Frage mich echt, wie jemand auf solche beScheuerten Ideen kommen kann.

Mal abgesehen von den Kosten, kommt dazu noch die Sicherheit und die Lärmproblematik.

Terroristen werden sich sicher freuen eine neue Waffe zu bekommen. Kann man einfach entführen und bequem in Menschenmengen stürzen lassen oder einfach Sachen abwerfen.

Da nützen auch Polder nichts.

Und statt seine Aufgaben zu machen und eine echt Verkehrswende einzuleiten, verursacht er lieber neue Probleme.

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#Bahnsinn: Sauberkeit der Deutschen Bahn – #Duisburg

Die Deutsch Bahn ist mitunter schon absurd in ihren Bemühungen Sauberkeit vorzutäuschen. Der Bahnhof Duisburg ist bekanntlich keine Augenweide, es sei denn man würde diese als modernes Kunstwerk an einen reichen Scheich verkaufen.

Aber richtig absurd wird es, wenn die Bahn an die Tür zu den Wartebereichen solche Schilder anbringt:

Die mit der Realität allerdings nicht bei weitem nicht mithalten, denn drinnen ist es siffig. Da wäre dann Ehrlichkeit vielleicht doch besser.

Und über die Defekte im Bahnhof täuscht dies auch nicht hinweg.

Am lächerlichsten wird es, wenn dazu noch Modernisierung vorgetäuscht wird, die, wie bei der üblich, mit erheblicher Verspätung ankommt.

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#Fluglärmnews: Kapazitätsreduzierung auf 1/3 machbar

Eine sehr interessante Studie belegt, dass eine Kapazitätsreduzierung auf ein Drittel machbar ist. Dazu müsste nur der Luftraum optimiert werden, wie diese bereits für den Schienenverkehr der Fall ist.

Dies würde auch zu erheblich Klimaschutzeffekten führen und zugleich die Flexibilität für die Reisenden erhöhen. Sogar die Zuverlässigkeit würde steigen, wenn wenig halbvolle Maschinen unterwegs wären.

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#Duisburg: Polizeifahrzeug parkt auf Radweg – #Pranger

Folgendes Bild schoss ich im Februar:

Eigentlich hat die Polizei ja eine Vorbildfunktion, hier verhält sie sich anscheinend aber genauso rüpelhaft, wie andere Parkende. Nicht nur scheint das Fahrzeug entgegen der Fahrtrichtung zu parken, nein auch der Radweg wird direkt mit beeinträchtigt. Warum das Fahrzeug so regelwidrig abgestellt wurde, konnte ich leider nicht ermitteln. Vielleicht hatte es ja einen guten Grund, allerdings schien sich der Minister nicht sonderlich dafür zu interessieren. Die Antwort mit Verweis auf andere Stellen kam vom Ministerium. Diesem hatte ich auch geschrieben, weil die Wache nicht dort ist, wo es notwendig ist, sondern deutlich abseits.

Natürlich hilft es in Hochemmerich wenig, wenn selbst die Polizei ihr Fahrzeug so rücksichtslos abstellt. Das Minimum wäre hier gewesen sich ordentlich in die Haltestelle zu stellen. Ich habe das einfach mal ans Ordnungsnamt gemeldet.

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#Fluglärmnews: Crasher Boeing 737 Max 8 – #Absturz

Ein Flugzeugabsturz kann Zufall sein, aber zwei vom gleichen Typ innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit?

Und dann bei einer neuer Maschine?

Beim Lion-Air-Absturz solle es angeblich ein Softwarefehler sein. wie viele andere Fehler da wohl noch lauern?

Der jetzige Absturz in Äthopien hat jedenfalls dazu geführt, dass zumindest teilweise gehandelt wird.

Solche „Fehler“ dürfen nicht vorkommen und wenn man aus kommerziellen Gründen auf die Sicherheit verzichtet, dann ist dies Mord und kein Fehler. Gerade bei der Software geht viel Zeit für Debbuging drauf, was Boeing scheinbar einsparen wollte.

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#Tempolimit: Petition zur Einführung von Tempolimit – #Verkehrswende

Wenn ein Verkehrsminister keine Ahnung vom Verkehr hat, gibt es demokratische Methoden diesen eines besseren zu belehren.

Mitzeichnen: Generelles Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen

Schluss mit Energieverschwendung für sinnfreie Beschleunigung.

Und direkt noch ein kleines Alternativkonzept:

Geschwindigkeitsgebühr

Wer meint unbedingt schnell fahren zu können sollte dafür eine entsprechende Gebühr bezahlen.

Tempo 130 = 0 Euro
Tempo 140 = 50 Euro
Tempo 150 = 150 Euro
Tempo 160 = 300 Euro
Tempo 170 = 600 Euro
Tempo 180 = 1200 Euro
Tempo 190 = 2500 Euro
Ab Tempo 200 = 10 000 Euro
jeweils pro Jahr.

Eine Garantie diese Geschwindigkeit zu fahren gibt es natürlich nicht.
Zu bezahlen ist im voraus. Beim Überschreiten der Bezahlgeschwindigkeit, kommt eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 1 000 pro km/h hinzu.

Dafür wird dann aber bei Verstößen gegen vorhandene Tempolimits um mehr als 30 km/h das Auto weg, was zu Gunsten der Verkehrstoten versteigert wird.

Kommt es zu Toten durch Raserei, wird das gesamte Vermögen der Rasenden an die Hinterbliebenen bzw. an die Toten übergeben.

Die Einnahmen daraus fließen in einen guten und zuverlässigen ÖPNV, Lärmschutz und Klimaschutz.

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#Sexismus: Die Männerhandtasche – #Rollenbilder

Auf den ersten Blick erscheint diese Männerhandtasche witzig:

Wenn man allerdings darüber nachdenkt, werden Männer dadurch als biersaufende Primitivlinge dargestellt. Mag zwar sein, dass dies auf einzelne Exemplare zutrifft, so ist es doch sehr von Klischees behaftet.

Gerüchtweise soll es sogar Männer geben, die gar kein Bier trinken. Niemand muss irgendwelchen Klischees entsprechen. Solche Rollenbilder scheinen allerdings noch in vielen Köpfen zu stecken. Wenn man das gleiche bei Frauen machen würde, könnte einem ein Shitstorm der Emanzen drohen. Sagen wir mal ein Frauenschuhschrank, der tausende von Fächern für Schuhe enthält.

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#Fluglärmnews: Mehr Lufttote in 2018

523 Tote gab in 2018 und damit mehr als doppelte im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt.
Dies kann nicht allein daran liegen, dass Flüge unverhältnismäßig billig sind, sondern hängt sicherlich auch mit der Einsparung bei der Sicherheit zusammen. Schließlich sind bei den Milliarden von Fliegenden ein paar Todesfälle betriebswirtschaftlich leichter zu verkraften, als angemessene Preise für die notwendige Sicherheit.

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#Umweltschutz: Klärschlamm so viel Energie, wie Braunkohle – #Endcoal

Klärschlamm kann durchaus als regenerative Energiequelle betrachtet werden. Der Energieinhalt soll genauso groß sein, wie der von Braunkohle und der Nachschub dürfte auch gesichert sein. In einigen Braunkohlekraftwerken wird Klärschlamm bereits mitverbrannt. Anderswo wird sogar an größeren Projekten gearbeitet.

Da könnte man auch direkt über Gülle nachdenken. Diese müsste zwar erst einmal getrocknet werden, allerdings wäre diese über die Abwärme des Kraftwerke durchaus möglich. Dies würde zugleich auch Kühlwasser sparen und die Verklappung von Gülle auf Feldern unterbinden.

Wenn man mal mit Weitblick drangehen würde, hätte diese durchaus Zukunft. Besonders, wenn denn endlich mal die Gülleverklappung auf Äckern verboten wird.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Wer mit Größe angeben muss, ist unsicher. Wahre Größe ist jene, die man nur in kleinen Dosen zeigt.

Ulrich Scharfenort (06.01.2018)

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Bioleaching: Fracking von Metallen – #Atomfracking #Metallfracking

Die Rohstoffgier des Menschen kennt keine Grenzen. Einerseits macht es natürlich Sinn mit milden biotechnologischen Verfahren aus Abraum restliche Erze zu lösen und zu gewinnen. Dies ist deutlich weniger Aufwand, als anderswo Gebirge abzubrechen und zugleich noch erhebliche Energiemengen zu verschwenden.

Das Verfahren, des Bioleaching wird allerdings nicht nur in Abräumhalden angewandt, sondern auch vor Ort im Boden, wo es dann gefährlich werden kann, denn analog zum Fracking müssen die Bakterien erst einmal zum Metall. Folglich muss der Boden genauso, wie beim Fracking aufgebrochen werden. Das heißt sowohl Bakterien, die Metall „fressen“, wie auch die üblichen Begleiterscheinungen von Fracking können auftreten.

Dies kann natürlich auch als Methode zur Urangewinnung genutzt werden, was wiederum die Laufzeit von Atomkraftwerken verlängern könnte und noch mehr Atommüll erzeugt.

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#Fluglärmnews: Frankfurt => Paris, Zug ist schneller

Business Traveller berichtet in der Dezember/Januar Ausgabe darüber, dass der Zug von Frankfurt nach Paris die schnellere Methode ist, um ans Ziel zu gelangen. Mit dem Flugzeug dauerte es fast eine Stunde länger, bis ans Ziel.

Es wird halt Zeit die Kurzstreckenflüge nicht mehr zu subventionieren, damit nicht wertvolle Ressourcen verschwendet werden. Zudem liegt durch die Subventionen für den Flugverkehr eine Wettbewerbsverzerrung vor, die so nicht akzeptabel ist.

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#Duisburg sucht autofahrende Amtsleiter*in fürs Umweltamt – #Klimaschutz #ÖPNV #Umweltschutz

Dass die Stadtspitze in Duisburg wenig wert auf Umweltschutz legt, wissen wir, seit dem das GroKoDu die Baumschutzsatzung fällte. Wie wenig Wert darauf gelegt wird, kann man derzeit sehr schön an einer Ausschreibung für das Umweltamtsamtsleiter*in sehen:

Besitz der Führerscheinklasse B, Bereitschaft, den privateigenen PKW dienstlich zu nutzen.

Um zu verhindern, dass ökologische potentielle Beschäftigte sich auf diesen Dienstposten kommen, soll scheinbar durch die Voraussetzung, dass man ein Auto besitzen müsse, der Bewerbendenkreis eingeschränkt werden.

Oder ist dies ein Eingeständnis, dass der ÖPNV in Duisburg einfach grottenschlecht ist?

Vermutlich beides, aber eine derartige Voraussetzung für eine Stelle, dass man ein Auto haben müssen zeigt auf jeden Fall die falsche Denke, die bereits seit Jahren Fortschritte in Duisburg verhindert.

Was wohl passieren würden, wenn sich jemand qualifiziertes ohne Auto bewirbt, deshalb abgelehnt wird und dann klagt?

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#Duisburg: Radfahrende auf Gehwegen ohne Helm – #Pranger

Was man mit rüpelhaften Radfahrenden erlebt ist mitunter schon surreal. Vor einigen Tagen kam in Rheinhausen eine mittelalte Frau auf einem E-Bike von hinten angedüst. Ich bekam dies nicht mit. Es gab zwar vorher ein Geräusch, wie ein entferntes Hupen, was ich aber nicht auf mich bezog. Diese Frau drängelte sich dann auf ihrem E-Bike an mir, auf der Bordsteinkante, vorbei.

Mimik und Gestik entnahm ich, dass diese sich von meiner Präsenz auf dem Gehweg gestört fühlte. Sie schien irgendwie der irrigen Meinung zu sein, sie dürfte mit dem E-Fahrrad auf dem Gehweg fahren. Dabei kann die froh sein, dass ich mich nicht erschreckt habe und es zu einem Unfall kam. Hätte ja leicht passieren können, dass ein Reflex ausgelöst wird und schwubs liegt das Fahrrad auf der Straße, wo es ja eigentlich auch hingehört hätte.

Ich habe zwar auch schön Männer auf Fahrrädern auf Gehwegen erlebt, aber nur die Frauen sind so dreist auch noch so zu tun, als dürften sie dort fahren. Vielleicht haben die Frauen ja nie den Führerschein gemacht und kennen deswegen die Verkehrsregeln nicht. Hätten Fahrräder ein Nummernschild hätte ich diesen gerne die Regeln kostenpflichtig näher gebracht. U.a. ist grundloses Hupen eine Nötigung, das Anrempeln mit dem Fahrrad könnte man als Körperverletzung werten und dazu noch Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung.

Wenn man zu unsicher ist auf der Straße zu fahren, dann sollte man besser gar nicht fahren.

Warum ist da nur immer an Asozial bleibt Asozial denken.

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#Fluglärmnews: Flughafen Rheinland mit Landebahn von Köln nach Düsseldorf

Nun soll, wenn es nach Düsseldorfs Oberbürgermeister geht die Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf kooperieren. Man sollte die besser beide an die Fraport AG verkaufen, sodass die Bevölkerung endlich ein Mitspracherecht erhält und nicht nur eine kleine Klicke, denen die Bevölkerung einfach egal ist.

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#Umweltschutz: IHK und Flächenfraß

Die IHK zeigte sich jüngst mal wieder von der gierigen Seite und forderte für den Regionalplan noch mehr Flächen.

Das Bedürfnis nach körperliche Unversehrtheit kommt zu kurz, wenn man alle Flächen zubaut, die Industriebrachen für Wohnbebauung nutzt oder den Städten die Frischluft abschneidet. Die Bedürfnisse der Menschen und der Natur kommen zu kurz, wenn man lieber die billige grüne Wiese will, statt eine Fläche wieder aufzubereiten, welche die selbe Industrie vorher verseucht hat. Ist natürlich bequemer hier die Steuerzahlenden blechen zu lassen.

Und mit den Zahlen der Vergangenheit den neuen Flächenbedarf zu planen ist nahezu absurd, weil Konjunktur und Bedarf sich linear aus der Vergangenheit extrapolieren lassen.

In Duisburg gibt es genug Leerstand in der Innenstadt, da müsste man mal ran, alles andere ergibt sich dann von selbst. Aber der Neuflächenverbrauch muss auf Null gesenkt werden, dann rechnet es sich auch, Altflächen zu reaktivieren.

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IGBCE und Baumschutz – #machsrein #Wildplakatierung #Baumschatz

Das einige in Duisburg lebende nichts mit Baumschutz am Hut haben, ist bereits länger bekannt. Die Kettensägenritter rücken viel zu oft aus, um die Natur zu schänden. Die IGBCE kämpft aber nicht nur gegen die Natur im Hambacher Forst, sondern auch hier in Duisburg-Rheinhausen. Ich würde hier allerdings eher von einer Politik der Nadelstiche sprechen, gerichtet gegen unseren Baumschatz.

Ganz Nebenbei ist auch noch Wildplakatierung. Habe natürlich mal beim Ordnungsamt nachgefragt, ob das genehmigt war, schließlich sind auch die Bäume Teil des öffentlichen Raumes, den das Ordnungsamt eigentlich schützen soll.

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#Fluglärmnews: Billigflughäfen tun zu wenig gegen Drohnen

Es liegt wohl weniger an den Drohnen, sondern an den Flughäfen, dass es Probleme mit den Drohnen gibt.

Die beste Abwehr von Drohnen dürfte eine gute Nachbarschaftsbeziehung sein. Sprich Nachtruhe einhalten, Expansionspläne beerdigen und angemessen entschädigen. Was die Billigflughäfen stattdessen machen führt dann zu Verzweifelungstaten von Menschen, die am Lärm zerbrochen sind. Ist zwar seelische Körperverletzung, aber das interessiert die Flughäfen nicht. Eigentlich müsste man die als Lärmwirkungsleugnende bezeichnen, denn dies wird weiterhin praktiziert von den Billigflughäfen.

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#Schulstreiks: Offener Brief an Karliczek und Gebauer – #FridaysForFuture

Da ja einige Ministerinnen an die Schulpflicht erinnern, Ihre eigenen Pflichten aber vergessen zu scheinen, mal wieder ein offener Brief:

Sehr geehrte Frauen Karliczek und Gebauer,

wenn Sie an die „Schulpflicht“ erinnern vergessen Sie zu erwähnen, dass vielfach Unterricht gar nicht stattfindet. Dieses bestehen auf der „Schulpflicht“, wenn man selbst die Hausaufgaben nicht gemacht und die vollumfängliche Erbringung des Unterrichts nicht sicherstellen kann, ist absurd.

Außerdem scheint man es mit Fakten und dem Grundgesetz nicht so genau zu nehmen.

Wenn Sie nichts oder kaum etwas gegen den Klimawandel tun, verstoßen Sie gegen das Grundgesetz im erheblichen Umfang:
1. Wetterextreme gefährden die körperliche Unversehrtheit (Artikel 2).
2. Das Demonstrationsrecht darf nur unter freiem Himmel eingeschränkt werden (Artikel 8). Eine Einschränkung durch Schulrecht sieht das Grundgesetz nicht vor.
3. Auf den Schildern steht schriftlich eine Bitte bzw. Beschwerde, gemäß Artikel 17, stellt dies also eine Petition an die Politik und die Bundesregierung dar.
4. Gegen Artikel 20 a wird in erheblichem Umfang verstoßen: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“, da Kinder und Jugendliche nicht die finanziellen Ressourcen für eine Klage gegen die Bundesregierung haben, bleibt hier der Schulstreik mit inkludierter Petition als legitimes mildes Mittel der Wahl.

Und wenn Sie nun behaupten sollten, dass politische Streiks verboten wären, so sollten Sie vielleicht mal etwas für Ihre politische Bildung tun:
https://www.bpb.de/dialog/netzdebatte/219308/ein-bisschen-verboten-politischer-streik
Am Besten auch in Ihren Ministerien, denn dies scheint auch dort deutlich zu kurz zu kommen.

Eine Schulpflicht steht nicht in den Grundrechten und ein Schulzwang mutet seltsam an, wenn man gleichzeitig kriminelle Branchen mit Samthandschuhen anfasst und Arbeitsplätze höher wertet, als die Zukunft der Menschheit.

Kinder und Jugendliche erwarten nicht ohne Grund das Eintreten der Politik für eine Zukunft, die durch Weitblick gekennzeichnet ist. Das deutsche Volk sind nicht nur die Wählenden, sondern alle. In diesem Sinnen denken Sie bitte mal über Ihren Eid nach.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. rer. nat. Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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#Fluglärmnews: Belgien fordert #Kerosinsteuer – #Klimaschutz

Das Finanzministerium lehnt vor einiger Zeit eine ältere Petition zur Kerosinsteuer ab, mit dem Verweis auf die Möglichkeit, dass die Flugzeuge im Ausland tanken könnten. Natürlich völlig ohne wissenschaftliche Grundlage.

Meine Aktuelle Petition zur Einführung einer Kerosinsteuer läuft derzeit noch. Mal schauen mit welchen absurden Begründungen das nun abgelehnt wird. Wird jetzt aber deutlich schwieriger, wenn Belgien und weitere EU-Staaten die Einführung einer Kerosinsteuer fordern.

Scheint so, als wären nicht alle in der Politik so rückständig, wie man manchmal in Deutschland den Eindruck gewinnen mag.

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#Datenschutz: Smartphones für die Polizei?

Nach meinen Erfahrung in Hinblick auf Datenschutz mit der Stadt Duisburg, bin ich natürlich skeptisch, dass der Datenschutz bei Smartphones für die Polizei wirklich gewahrt ist. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass Daniela Lesmeister jetzt Oberpolizistin ist und vorher u.a. auch für den Datenschutz in Duisburg zuständig war. In Brandschutz ist sie natürlich „Klasse“, wie man an den Räumungen im Hambacher Forst sieht. Schon in Duisburg wurde Brandschutz häufig als Ausrede für Vertreibung benutzt.

Aber wegen dem Datenschutz wollte ich mich noch einmal ein wenig versichern. Allerdings war die Reaktion des Innenministeriums eine totale Verweigerungshaltung:

Ich schrieb deshalb auch dem LDI, aber hätte vermutlich Klagen müssen, um an diese Information zu gelangen zu können. Dabei wollte ich gar keine detaillierten technischen Informationen, sondern eine allgemeine Angabe, wie personenbezogene Datenbanken der Polizei gegen die Datenkrake Google abgeschirmt werden. Da aber nicht einmal etwas Allgemeines gesagt wurde gehe ich eher davon aus, dass man sich gar nicht um den Datenschutz kümmert. Habe mich deshalb ans LDI gewandt.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Jede Form hat einen Liebhaber.

Ulrich Scharfenort (07.01.2018)

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#Fluglärmnews: Ministerium veröffentlicht endlich die Protokolle der Fluglärmkommission für den Flughafen Düsseldorf

Aus einer Pressemitteilung:

Seit dem 22.2.2019 sind Protokolle der Fluglärmkommission für den Flughafen Düsseldorf erstmalig öffentlich im Internet abrufbar.
Das NRW-Verkehrsministerium setzt damit einen Beschluss der Düsseldorfer Fluglärmkommission auf Antrag der beiden Vertreter der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) in der Fluglärmkommission, Helmar Pless und Christoph Lange, um.

Dazu erklärt Helmar Pless, Vizepräsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm: „Mehr Öffentlichkeit der Kommissionsarbeit ist wichtig angesichts eines hohen öffentlichen Interesses an einer Fluglärmreduzierung. Es bedeutet außerdem eine Aufwertung dieses Gremiums. Der Beschluss war allerdings auch überfällig, da eine öffentliche Darstellung der Inhalte der Fluglärmkommission an Großflughäfen wie Frankfurt, Berlin und Hamburg seit Jahren Standard ist.“

Christoph Lange, Vorsitzender des Verein Bürger gegen Fluglärm, ergänzt: „Durch die höhere Transparenz verspreche ich mir aber auch, dass die Rolle dieses Gremiums klarer wird und zu hohe Erwartungen auf ein realistisches Maß gebracht werden. Denn die Kommission ist leider nur ein Beratungs- und kein Entscheidungsgremium. Gerade deshalb sollten aber klare Empfehlungen für die Behörden ausgesprochen werden, so dass diese zumindest erklären müssen, warum sie den Empfehlungen wie zum Beispiel den steileren Starts und des besseren Schutzes der Nachtruhe nicht folgen. Wichtig ist die enge Zusammenarbeit der kommunalen Vertreter und der Bundesvereinigung gegen Fluglärm, die ortsübergreifend die Interessen aller Anwohner vertritt. Nur so ist eine Reduzierung der heute schon zu hohen Lärm- und Abgasbelastung aussichtsreich zu vertreten.“

Zum Hintergrund:
Gemäß § 32 b Luftverkehrsgesetz ist an allen Flughäfen mit Fluglinienverkehr eine Fluglärmkommission zur Beratung der Genehmigungsbehörden und der Flugsicherungsorganisationen über Maßnahmen gegen Fluglärm und Luftverunreinigungen einzurichten.

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#Bahnsinn: An Karneval gehen auch bei der Bahn die Uhren anders – #Karneval

Dies zeigt den Bahnhof Duisburg wo an der einen Seite des Bahnsteigsvormittags ist und auf der anderen Seite bereits später Nachmittag.

Kurz darauf im Zug nach Köln schien der Computer der Bahn erst in Oberhausen anzukommen, während der Zug bereits kurz vor Köln war.

Die Bahn kann scheinbar auch Närrisch.

Aber die Bahn definiert sich ja auch ihre eigene Pünktlichkeit, wenn man dann noch an der Uhr dreht, kann man die Pünktlichkeit sogar auf 100 % steigern.

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#Kohleausstieg: Polizei Aachen weiß angeblich nichts – #Steuerverschwendung #Endcoal #hambibleibt

Über die absurde Antwort der Polizei Aachen hatte ich bereits berichtet. Dennoch hatte ich probiert an mehr Informationen zu kommen.

Und bekam zumindest vom LDI einen Teil der Antworten. So beläuft sich der Polizeieinsatz auf 378 857 Einsatzstunden. Man kann sich ausmalen, wie teuer das also sein dürfte.

Sehr verwundert mich, dass weder das Ministerium noch die Polizei Wissen, auf welche Summe sich die Hotelkosten belaufen. Wird da gar nicht differenziert? Aus der Antworte könnte man schlussfolgern, dass entweder nur die Gesamtkosten bekannt sind oder dass es gar keine Kenntnisse gibt. Dies würde aber heißen, dass hier Steuergelder verschwendet, wenn nicht gar veruntreut werden. Schließlich gebietet ein sorgfältiger Umgang mit Steuergeldern, dass man auch kontrolliert, für was diese ausgegeben werden. Wenn man nicht differenzieren kann oder überhaupt keine Kenntnis hat, dann stellt sich die Frage, wie man feststellen kann, ob hier Einsparungen möglich sind.

Vielleicht habe ich aber auch die falschen Fragen gestellt. Deswegen direkt eine neue Frage an die Polizei Aachen. Wenn man die Informationen nicht auf die eine Weise bekommt, dann halt durch weitere Recherchen. Bin mal gespannt, welche Ausreden diesmal kommen. Es betrübt mich schon, dass hier so sehr auf Intransparenz gesetzt wird. Oder hat gar RWE bezahlt, wie es für die Ausrüstung (u.a. Hubwagen) der Fall zu sein scheint?

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#Fluglärmnews: Billigflughafen Düsseldorf versagt bei Sicherheit.

Drei Personen ohne Kontrolle im Sicherheitsbereich sorgen für weniger Fluglärm. Am Billigflughafen wird halt auch an der Sicherheit gespart.
Offiziell ist zwar die Bundespolizei zuständig, ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass der Flughafen, alles dafür tut, dass es möglichst billig ist.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass im Flugverkehr auch an der Sicherheit gespart wird.

Die Stadt Düsseldorf will mich wohl nicht ohne Grund von meinen Fragen zum Brandschutz mit hohen Gebühren abschrecken. Würde mich nicht wundern, wenn der Brandschutz nichts taugt.

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Brandschutz am Flughafen Düsseldorf – #Fluglärmnews #Brandschutz

Vor ein paar Tagen hatte ich nach einiger Recherche 36 Fragen überlegt, mit denen ich den Brandschutz am Flughafen Düsseldorf unter die Lupe nehmen wollte. Den Einblick in die entsprechenden Unterlagen, der mit deutlich weniger Aufwand verbunden wäre, hatte man mir vor einiger Zeit verweigert.

Bzgl. des Brandschutzes am Düsseldorfer Flughafen hätte ich folgende einfache Fragen gerne beantwortet:
1. Welche minimale Feuerwiderstandsklasse haben die Decken im Flughafen Düsseldorf? (Angabe der Feuerwiderstandsklasse)
2. Wird die Verkaufsstättenverordnung auf die Verkaufsstätten am Düsseldorfer Flughafen angewandt? (Ja/Nein)
3. Welche Sichtweite ist bei Betrieb der Sprinkleranlage gegeben? (Wert in Meter)
4. Können bei Betrieb der Sprinkler unter allen Bedingungen die Flucht- und Rettungswege erkannt werden? (Ja/Nein)
5. Sind alle Rettungswege als besonders schutzbedürftig eingestuft? (Ja/Nein)
6. Wenn bei 5. Ja, dann: Ist die Rauchfreihaltung sichergestellt? (Ja/Nein)
7. Sind alle Entrauchungsanlagen auf Stand der Technik? (Ja/Nein)
8. Wo findet sich Teil A der aktuellen Brandschutzordnung nach DIN 14096? (LINK) Gemäß DIN 14096 müsste dieser für die Allgemeinheit zugänglich sein, konnte aber nicht gefunden werden. Weder auf der Seite noch durch Suchmaschine.
9. Ist die Haupthalle in verschiedene Abschnitte durch Schotte unterteilbar? (Ja/Nein)
10. Sind überall zwei von einander unabhängige Rettungswege vorhanden? (Ja/Nein)
11. Welche wiederkehrenden Prüfungen gibt es am Flughafen Düsseldorf? (Auflistung)
12. Welche Prüfintervalle liegen hier vor? (Ebenfalls in Auflistung)
13. Welche Werte sind die minimalen bzw. maximalen für die Löschwasserversorgung? (Minimumwert und Maximumwert)
14. Wann war die letzte komplette Brandschau und durch wen wurde diese durchgeführt? (Datum, Durchführender)
15. Gibt es Stellen, wo der Flughafen Düsseldorf in Hinblick auf den Brandschutz Bestandsschutz hat? (Ja/Nein)
16. Wann fand die letzte vollständige Begehung durch die Bauaufsicht statt? (Datum)
17. Wie ist die größte Länge von Flucht- und Rettungswegen im Sicherheitsbereich? (Wert in Meter)
18. Wie ist die maximale Personenzahlen, für welche Flucht- und Rettungswege ausgelegt sind? (Personenzahl)
19. Welches sind die jeweils maximalen Personenzahlen im Sicherheitsbereich von Terminal A, B und C? (Personenzahlen je Terminal)
20. Auf welches Jahr datiert der älteste Teil des Räumkonzepts?
21. Wie breit ist die schmalste Stelle der raucharmen Zonen? (Wert in Meter)
22. Wie viele Kohlenmonoxidsensoren gibt es derzeit im Flughafen Düsseldorf? (Anzahl)
23. Wie viele Temperatursensoren gibt es derzeit im Flughafen Düsseldorf? (Anzahl)
24. Mit welcher Methode wird der Überdruck in den Treppenhäuser der Flughafenhalle sichergestellt? (Methode)
25. Wird Gefahrgut/Gefahrstoff in Bereichen gelagert, in deren Umfeld sich auch Passagiere aufhalten? (Ja/Nein)
26. Sind die Verkaufsflächen als Brandlasten klassifiziert? (Ja/Nein)
27. Führen Rettungswege durch oder unmittelbar an Verkaufsflächen vorbei? (Ja/Nein)
28. Gibt es eine Zulässigkeitsbegründung für Verkaufsflächen? (Ja/Nein)
29. Werden Verkaufsflächen als Hindernisse bei der Flucht bewertet? (Ja/Nein)
30. Wie oft übt das Flughafenpersonal (ohne Feuerwehr) im Jahr die Evakuierung der Terminals? (Anzahl)
31. Wie oft wird das Personal in Hinblick auf Löschen pro Jahr trainiert? (Anzahl)
32. Werden noch immer optische Brandmelder verwendet, die auch auf Staubaufwirbelung bei Reinigungsarbeiten reagieren? (Ja/Nein)
33. Für welche Personenzahl ist das Flughafengebäude (Terminal A-C mit Halle) ausgelegt? (Anzahl)
34. Mit welchen Methoden wurden die Rettungswege gerechnet? (Methode)
35. Gibt es Zutrittsbeschränkungen, aber der niemand weiteres einen Bereich betreten darf im Sinne einer Personenobergrenze? (Ja/Nein)
36. Für welchen Zeitraum hat die Sprinkleranlage kürzestensfalls Wasser? (Zeit)

Diese Fragen reichte ich per Frag-den-Staat ein.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

Ihren Antrag auf Informationszugang über fragdenstaat.de vom 27.01.2019 habe ich erhalten.

Da es sich um eine pseudonym gestellte, elektronische Anfrage handelt, weise ich Sie darauf hin, dass ich Ihren Antrag ohne Angabe einer postalischen Adresse nicht bearbeiten kann, da bei der Vielzahl und der Komplexität Ihrer Fragen ein Gebührenbescheid bei Beantwortung zu erwarten ist.
Die Gebühr wird nach Zeitaufwand berechnet und beträgt 21,50 € je angefangener 15 Minuten. Ohne Eingabe Ihrer postalischen Adresse wird auch die Frist von 1 bzw. 2 Monaten nach § 5 Abs. 2 IFG NRW bzw § 2 UIG nicht ausgelöst.
Mit der komplexen und langwierigen Prüfung Ihrer Fragen werde ich erst beginnen, wenn mir eine zustellfähige postalische Anschrift mitgeteilt wurde. Insofern kann ich nicht absehen, welche Gebühren anfallen werden.

Gesamteindruck ist, dass hier mit Gebühren abgeschreckt werden soll. Dies ist allerdings erstens von der Stadt Düsseldorf selbst verschuldet, da ich die Unterlagen nicht einsehen durfte und zweitens unterschlägt man natürlich, dass die Gebühren maximal 500 bzw. 1000 Euro betragen dürfen. Denn IFG NRW ist hier gedeckelt.

Woraus sich 21,50 für eine Viertelstunde ergeben ist mir nicht klar.

Meine Vermutung ist ohnehin eher, dass der Brandschutz am Flughafen desolat ist und man diesen Vertuschen will. Ich habe jedenfalls erst einmal das LDI eingeschaltet. Aber vielleicht finden sich ja ein paar Menschen, die einzelne Frage für mich stellen. Ich habe arge Zweifel, dass die Stadt Düsseldorf einen Grund findet, warum einzelne Fragen plötzlich teuer werden sollten.

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#Fluglärmnews: Videoüberwachung fliegt mit – #Datenschutz

Kameras bei Singapore Airlines am Bildschirm des Sitzplatzes erwecken nicht gerade gute Gefühle.

Wie oft habe ich schon die Behauptung gehört, dass eine Videoüberwachung angeblich nur eine Attrappe wäre oder nicht benutzt würde. Glaubwürdig finde ich das nicht. Besonders nicht, wenn dies vom Duisburger Ordnungsamt im Zusammenhang mit Glücksspielbuden kommt.

Auch an Bord glaube ich irgendwie nicht, dass die nur so da sind, allerdings muss man ehrlich sein und sagen, dass Kameras in Handy usw. die von Google kontrolliert werden und überall mit dabei sind, viel problematischer sind, als ein paar Kameras in einem Flugzeug, dessen Flugziel eh überwacht wird.

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#Klimaschutz: Tagebauausbeutung heißt mehr als Kohle – #Endcoal #hambibleibt

Schon länger fragte ich mich, was eigentlich mit den anderen Materialien passiert, welche aus den Tagebauen kommen. Von der Bezirksregierung Arnsberg bekam ich nun eine Antwort auf meine Frage:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich ist die gebündelte Gewinnung von Rohstoffen im Interesse des Landes NRW.
Dies ist im aktuellen Landesentwicklungsplan als Grundsatz 9.1-3 festgelegt:
„Nach Möglichkeit sollen eine flächensparende und vollständige Gewinnung eines Rohstoffes und eine gebündelte Gewinnung aller Rohstoffe einer Lagerstätte erfolgen.“

Dieser Grundsatz ist auch in den Regionalplänen Düsseldorf (Kap. 5.4.1, Grundsatz 1) und Köln (Kap. D 2.5, Ziel 4) festgelegt.
Dem wird in den bergrechtlichen Betriebsplanzulassungen Rechnung getragen.
Dementsprechend werden Kiese und Sande sowohl im Tagebau Garzweiler als auch im Vorfeld des Tagebau Hambach gewonnen und vermarktet.

Das heißt, dass die Braunkohle nur einen Teil des Geschäftes ausmacht. Kein Wunder, dass RWE unbedingt weiterbaggern will und natürlich Unterstützung von der NRWE-Landesregierung bekommt. Dabei würde das notwendige Baustoffrecycling dafür Sorgen, dass weniger Primärrohstoffe notwendig wären.

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Trödelmarkttermine 2019 (Gute Märkte) – #Trödelmarkt

Nachfolgend Termine von Trödelmärkten in 2019 die meiner Ansicht nach gut sind. Die Termin für 2019 stehen noch nicht alle fest, werde versuchen die nachzupflegen.

Und immer daran denken, trödeln macht nicht nur Spaß, sondern man tut auch noch etwas gutes für die Umwelt und die Gesundheit.

Wedau Stadion (Schauinsland-Reisen-Arena)
Sportpark Duisburg, P2, Kalkweg/Ecke Kruppstraße, 47055 Duisburg (Wedau)

02.-03.03.2019
30.-31.03.2019
11.05.2019
29.-30.06.2019
27.-28.07.2019
24.-25.08.2019
28.-29.09.2019 (in Planung)
09.-10.11.2019 (in Planung)

Moers Innenstadt (Fußgängerzone) (Sonntag)

17. März 2019
12. Mai 2019
21. Juli 2019
22. September 2019

Mühlenweide
(Hafentrödelmarkt, 47119Duisburg-Ruhrort)

16.-17.03.2019 (entfällt wegen schlechtem Wetter)
20.-22.04.2019 (Ostern)
25.-26.05.2019
22.-23.06.2019
20.-21.07.2019
14.-15.09.2019
12.-13.10.2019

Trödelmarkt Rheinpark
(näheres siehe Seite)

06.-07.07.2019
03.-04.08.2019
28.-29.09.2019
26.-27.10.2019

Sprödentalplatz (Krefeld, Samstags)

06.04.2019
08.06.2019
13.07.2019
14.09.2019
19.10.2019

(alle Angaben sind ohne Gewähr)

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Echte Männer und das #Tempolimit

Ich weiß natürlich, dass hier sicherlich nicht alle mit mir einer Meinung sind. Ist aber nicht schlimmer. Ich finde jedenfalls, dass echte Männer kein Problem mit einem Tempolimit haben. Ja sogar, dass diese sich nicht einmal daran stören, wenn sie nur langsam fahren dürften. Wobei diese echten Männer natürlich auch keine Unzulänglichkeiten über ein protziges Auto kompensieren müssten. Ganz im Gegenteil.

Ich denke echte Männer sind stark und selbstbewusst, dass sie sogar komplett auf ein Auto verzichten können. #ÖPNV oder Fahrrad zu der Jahreszeit ist sicherlich nichts für Weicheier oder Warmduscher. Ich mein durch die Kälte mit einem Fahrrad fahren. Meist noch in der Dunkelheit. Da gehört schon etwas zu. Und beim ÖPNV dauert es zeitlich scheinbar länger, allerdings verschwendet man keine Zeit am Steuer. Vielmehr kann man die Zeit nutzen um etwas zu lesen.

Und die Wartezeiten an kalten Bahnsteigen und im Regen sind auch nicht ohne.

Ist natürlich bequemer morgens einfach ins Auto zu steigen, aber wählen echte Männer etwa den bequemen Weg?

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#Fluglärmnews: CO2-Abgabe für Flugreisende

Das Flugreisende das Allgemeinwohl belasten ohne die entsprechenden Kosten zu tragen ist ein trauriger Fakt, den die Flugindustrie nicht interessiert, solange es in der Kasse klingelt. Dass sich da etwas tun muss versteht sich von selbst. Nur tut sich im Verkehrsministerium natürlich nichts von selbst. Dazu erscheint die Lobbybeeinflussung zu groß zu sein.

Petition: CO2-Abgabe für Flugreisende

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Seit Mittwoch wird zurückgestromt! – #endcoal #hambibleibt #zurückgestromt

Wandel entsteht nicht indem man diesen möglichst laut fordert, er kommt von Innen.

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
Mahatma Gandhi

In diesem Sinn habe etwas gegen RWE unternommen, was etliche von uns tun können. Es kostet natürlich erst einmal einiges, aber dafür reduziert sich die Stromrechnung drastisch. Zugleich kann man damit RWE massiv schaden, denn je mehr Solarstrom einspeisen, desto mehr gerät der Preis für Schmutzstrom (Braunkohle, Steinkohle und Atom) unter Druck, denn abgesehen von der Anfangsinvestition ist Solarstrom günstig und wenn dieses Jahr so wird wie das letzte Jahr, neutralisiere ich meinen Stromverbrauch komplett.

Natürlich bin ich spät dran, aber es müssen erst einmal einige Dinge geklärt werden. So muss die Statik passen. Auch das Geld muss da sein, aber bevor man es auf dem Sparbuch lässt, wo es eh keine Zinsen gibt, ist es besser das aufs Dach zu packen. Solarthermie scheint sich dagegen finanziell wenig zu rentieren.

Wichtig ist, dass die Anlage in dem Umfang geplant wird, wie auch der normale Stromverbrauch ist. Das Kabel kann auch außen am Haus geführt werden, was den Aufwand für die Installation mindert. Je nach Dachart kann sich eine Installation im Winter schwieriger gestalten. Der Verwaltungsaufwand hält sich je nach dem Steuermodell auch in Grenzen.

Was ich bedauerlich finde ist, dass die Stadtwerke Duisburg Mieterstrom nicht unterstützen, damit Mieter die gleichen Vorteile, wie Eigentümer haben.

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#Duisburg: Intakt wem gehört die Stadt – #Flächenfraß #Baumschatz

Da die neue Homepage von Intakt bisher noch weitestgehend unbekannt ist und auch Suchmaschinen diese noch nicht aufführt, wollte ich mal an dieser Stelle darauf hinweisen.

Zugleich finden sich auf der Seite auf Vorschläge für Einwendungen gegen den mit dem Regionalplan Ruhr geplanten Flächenfraß sowie die Venator-Sondermülldeponie, welche scheinbar in Rheinhausen wieder eröffnet werden soll, wenn es nach dem Regionalplan geht, allerdings möchte die Stadt Duisburg dies nicht. Die möchte nur Flächenfraß an vielen anderen Stellen.

Die Stellungnahme der Stadt Duisburg zum Regionalplan findet sich hier. Seltsamerweise soll damit noch mehr Flächenfraß begründet werden, obwohl gleichzeitig die Stadt in Homberg Wohnraum vernichtet.

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#Duisburg: Stellungnahme Regionalplanung Final – #Klimaschutz

Da nur noch wenige Tag Zeit ist, hier jetzt mein letzter Teil zur Regionalplanung. Darf gerne kopiert und für eigene Einwendungen genutzt werden.

Als Teil der Duisburger Bevölkerung bin ich an vielen Stellen von der geplanten Zustandsverschlechterung betroffen. Insbesondere der Ausweisung weiterer Flächen für Wohnbebauung trotz des Leerstandes in den Innenstädten. Auch leerstehende Ladenlokale lassen sich in Wohnraum umwandeln, als besteht kein Bedarf für eine Inanspruchnahme von Freiräumen. Bestandspflege geht vor Neubau, weil Neubau wenig nachhaltig ist.
Zudem hat Duisburg eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung. Es gibt also keinerlei Grund noch mehr Fläche zu vernichten.
Gerüchten zufolge soll es einen Vertrag mit Düsseldorf geben, aber es kann nicht Sinn der Sache sein, dass Duisburg die Landschaftsschutzgebiete opfert, damit Düsseldorf sein behalten kann.

Feststoffdeponie Sachtleben

Diese Deponie ist keine raumbedeutsame Deponie und zudem wird diese stillgelegt. Weitere Zustandverschlechterung durch zusätzliche Deponierungen oder Gefährdungen durch erneute Öffnungen werden durch die Bevölkerung nicht toleriert.

Eine Wiedereröffnung der Deponie ist rechtsverbindlich auszuschließen, da diese zur Freisetzung der Giftstoffe in Grundwasser und in die Luft führen würde. Zudem würde das bestehende Naturschutzgebiet in unmittelbarer Nachbarschaft gefährdet. Die Sickerwasser der Deponien von Sachtleben/Venator schädigen auch heute noch das Grundwasser. Eine Firma die sich so auf Kosten der Allgemeinheit bereichert indem sie den nachfolgenden Generationen die Altlasten aufbürdet ist es nicht wert gehalten zu werden. Kein Arbeitsplatz ist Menschenleben wert.

Auch die Expansionsabsichten von Venator rechtfertigen keine zusätzliche Grundwasserverseuchung.

Gewerbegebiet Essenberger Bruch

Das angedachte Gewerbegebiet Essenberger Bruch würde der Duisburger Innenstadt erheblichen Schaden durch vermehrt Hitzetote zufügen. Ein Abreißen der vorwiegenden Süd- bis West-Luftströmung zur Duisburger Innenstadt führt dazu, dass im Sommer insbesondere die nächtlichen Temperaturen steigen. Je mehr Fläche bebaut ist, desto wahrscheinlicher ist dieses Szenario. Zudem sorgt ein Luftstrom in der Nacht dafür, dass Schadstoffe aus dem Innenstadtbereich abtransportiert werden. Ein Abriss führt zu höheren Stickoxidwerten und damit auch Fahrverboten.

Bereits in Gutachten von 1980 wird diese Klimaökologischeausgleichsfunktion bestätigt, aber auch Gutachten aus dem vergangenen Jahr bestätigen die Wirkung erneut. Zwischen dem Essenberger Bruch und dem rechtsrheinischen Stadtgebiet von Duisburg existiert eine Lokalzirkulation in Form von Flurwinden. Zudem ist der Essenberger Bruch eine kaltluftproduzierende Fläche. Es ist fatal, dass diese Fläche nur für noch mehr Logistik geopfert werden soll. Die Logistikbranche hat ein miserables Arbeitsplatz pro Fläche Verhältnis und durch die Digitalisierung wird diese Quote sogar noch schlechter, weil immer mehr Automatisiert wird. Dafür Flächen zu opfern ist unerträglich. Auch Logport I war ursprünglich als Gewerbegebiet geplant. Heute quälen sich LKW durch viel zu eng geplante Straßen und zerstören Straßen und Brücken.

Für die Landwirtschaft stehen immer weniger Flächen zur Verfügung und da darf es nicht sein, dass wertvolle Ackerflächen für „Gewerbegebiete“ verschwendet werden, die doch nur wieder mit riesigen Logistikhallen bebaut werden.

Die Lebensqualität der bestehenden Bevölkerung geht vor der Ansiedlung von Logistik auf dem Acker.

Der Regionalplan ist in sich widersprüchlich. In den eigenen Planungshinweisen steht drin, dass in dem Bereich nicht gebaut werden sollte, also warum wird dort trotzdem eine Fläche eingezeichnet?

Freiflächen müssen geschützt werden, da dies in vielfacher Hinsicht Städte gegen den Klimawandel stabilisieren. Neben Grundwasserregenerierung gehören dazu auch Kaltluft und Erholungsraum von Heißluftstädten.

Die Karten legen dar, dass nur noch sehr wenig Frischluft entstehen soll, was wiederum heißt, dass bestehende Freiflächen besonders intensiv geschützt werden müssen.

Lohmannsheide

Lohmannsheide ist eine Halde und keine Abfalldeponie!
Nahe der nichtzutreffend eingezeichneten Halde Lohmannsheide befindet sich ein Wasserschutzgebiet rheinabwärts. Allein aus diesem Grund ist eine Ausweisung als DKI Deponie unzulässig, zumal noch Altlasten im Boden schlummern könnten.
In Asdonkshof gibt es es bereits eine vorhandene Deponie für Inertstoffe.

Weitere allgemeine Punkte, sämtliche Orte im Umfeld betreffend:

Viele Gebiete stellen wichtige Frischluftschneisen dar, welche in Duisburg kaum noch vorhanden sind und aufgrund des weiteren Entzugs der Selbigen, es zu einer ohnehin schon nachgewiesenen immer weiter ansteigenden Erwärmung des Stadtgebietes kommen wird

Ich befürchte, durch ein ansteigendes Verkehrsaufkommen von LKW`s, dass es zu einer unzumutbar ansteigenden Frischluftbelastung durch Abgase, sowie zu einer vermehrten Staubildung- zu einem Gefährdungsanstieg im Wohngebiet und zu einer verstärkten Lärmbelastung kommen wird.

Tiere wie Mäusebusshard, Fuchs, Eulen, Specht, Möwen, Fledermäuse, Insekten wie Honigbienen, Schmetterlinge und weitere beobachtete Kleintiere wie Lurch, Molch, Frosch, Blindschleiche, Eidechse der Lebensraum entzogen wird. In einigen Bereichen trifft es sogar Dachse.

Bei der deutlichen Anzahl vorhandener Leerstände von Grundstücken und verfallender Immobilien sehe ich keine Notwendigkeit mich mit einem weiteren Freiraumentzug öffentlicher Flächen einverstanden zu erklären. Insbesondere hier in Rheinhausen verödet die City, weil ständig neue Flächen in Anspruch genommen werden. Zudem werden n Homberg sogar Hochhäuser mit hohen Kosten abgerissen. Da kann es nicht stimmen, dass ein Mehrbedarf an Wohnraum gibt.

Die Grundwasserregeneration wird durch Freiflächenvernichtung gefährdet und damit auch der Logistikverkehr auf dem Rhein, denn Niedrigwasser steht auch im Zusammenhang mit niedrigen Grundwasserspiegeln. Zudem sorgt weniger Regeneration dafür, dass sich ohnehin vorhandene Schadstoffe im Grundwasser aufkonzentrieren.

Ich befürchte, dass unser Eigentum mit Lage im nahen Umkreis durch die Planung an Wert verliert. Als junge Familie
lieben wir es fussnah eine abwechslungsreiche Natur in Kombination zu fussläufigen Einkaufsmöglichkeiten zu genießen.

Ich befürchte durch eine Bewegung des Bodens für bauliche Maßnahmen, dass Altlasten freigelegt und unkontrolliert in die Umwelt geraten.

Die Entfernung der Wohnbebauung zum Einzelhandel muss sich auf die Anzahl der Parkplätze auswirken. Im Stadtbereich gelegene fußläufig erreichbare Geschäfte brauchen keine bzw. nur wenige Parkplätze.

Wie ich hörte wurde der Regionalplan im Vorfeld nicht mit Umweltverbänden besprochen. Folglich fehlt der notwendige gesamtgesellschaftliche Konsens. Es handelt sich mehr um eine Auflistung um Wunschvorstellungen der Industrie.

Die Stadt Duisburg spricht nicht in meinem Namen insofern es um zusätzlichen Flächenbedarf geht.

Ich mache alle anderen Stellungnahmen zum Teil meiner.

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#Fluglärmnews: Verbot innerdeutscher Kurzstreckenflüge unter 500 km

Fliegen ist schlecht fürs Klima und Steuern werden auch nicht richtig gezahlt.

Deshalb gibt es nun eine Petition, welche zum Ziel hat diese absurden Kurzstrecken in Deutschland zu beenden. So gibt es etwas eine Verbindung von Düsseldorf nach Frankfurt, wo man länger unterwegs ist, als mit dem ICE.

Petition: Verbot innerdeutscher Kurzstreckenflüge unter 500 km

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#Duisburg: Braunkohleverbrauch von Venator ist Betriebsgeheimnis – #Endcoal #Hambibleibt

Die Geschichte zum Braunkohlekraftwerk Venator ist um eine neue Facette reicher. Die Linke hatte im Umweltausschuss mal nachgefragt, wann denn endlich Schluss ist und wie viel Braunkohle von Venator verbrannt wird. Der Niederschrift des Umweltausschuss vom 05.11.2018 ließ sich die Antwort entnehmen.

Die Antwort von Venator deckt sich mit deren bockigen Grundhaltung:

Die von Ihnen angefragten Informationen stellen Betriebsgeheimnisse dar und werden daher nicht bereitgestellt. Insbesondere lassen sich durch den Verbrauch des Energieträgers Braunkohle sowie den Wirkungsgrad unseres Kraftwerkes Rückschlüsse auf den Energiebedarf und somit auf die Kostenstruktur unserer Produkte ziehen. Eine Investitionsplanung für den Standort Duisburg und somit auch die Investitionen in unsere Energieversorgung fallen ebenfalls unter das Betriebsgeheimnis.

Das man den Verbrauch aus den Abgaswerten zurückrechnen kann, dürfte auch Venator klar sein. Mir scheint, dass die dort eher nicht gesagt werden soll, woher die Braunkohle stammt. Und wie lange das Dreckswerk noch laufen soll lässt auch keine Rückschlüsse die Kosten zu. Alles in Allem ziemlich viele Ausreden.

Selbst die Antwort der Stadt, dass man keine rechtswirksamen Anstrengungen unternehmen können stellt eine Ausrede dar, denn die Frage zielte nicht auf rechtswirksame, sondern allgemein auf Anstrengungen ab.

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