#Klimaschutz: Tagebauausbeutung heißt mehr als Kohle – #Endcoal #hambibleibt

Schon länger fragte ich mich, was eigentlich mit den anderen Materialien passiert, welche aus den Tagebauen kommen. Von der Bezirksregierung Arnsberg bekam ich nun eine Antwort auf meine Frage:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich ist die gebündelte Gewinnung von Rohstoffen im Interesse des Landes NRW.
Dies ist im aktuellen Landesentwicklungsplan als Grundsatz 9.1-3 festgelegt:
„Nach Möglichkeit sollen eine flächensparende und vollständige Gewinnung eines Rohstoffes und eine gebündelte Gewinnung aller Rohstoffe einer Lagerstätte erfolgen.“

Dieser Grundsatz ist auch in den Regionalplänen Düsseldorf (Kap. 5.4.1, Grundsatz 1) und Köln (Kap. D 2.5, Ziel 4) festgelegt.
Dem wird in den bergrechtlichen Betriebsplanzulassungen Rechnung getragen.
Dementsprechend werden Kiese und Sande sowohl im Tagebau Garzweiler als auch im Vorfeld des Tagebau Hambach gewonnen und vermarktet.

Das heißt, dass die Braunkohle nur einen Teil des Geschäftes ausmacht. Kein Wunder, dass RWE unbedingt weiterbaggern will und natürlich Unterstützung von der NRWE-Landesregierung bekommt. Dabei würde das notwendige Baustoffrecycling dafür Sorgen, dass weniger Primärrohstoffe notwendig wären.

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