#Duisburg: Braunkohleverbrauch von Venator ist Betriebsgeheimnis – #Endcoal #Hambibleibt

Die Geschichte zum Braunkohlekraftwerk Venator ist um eine neue Facette reicher. Die Linke hatte im Umweltausschuss mal nachgefragt, wann denn endlich Schluss ist und wie viel Braunkohle von Venator verbrannt wird. Der Niederschrift des Umweltausschuss vom 05.11.2018 ließ sich die Antwort entnehmen.

Die Antwort von Venator deckt sich mit deren bockigen Grundhaltung:

Die von Ihnen angefragten Informationen stellen Betriebsgeheimnisse dar und werden daher nicht bereitgestellt. Insbesondere lassen sich durch den Verbrauch des Energieträgers Braunkohle sowie den Wirkungsgrad unseres Kraftwerkes Rückschlüsse auf den Energiebedarf und somit auf die Kostenstruktur unserer Produkte ziehen. Eine Investitionsplanung für den Standort Duisburg und somit auch die Investitionen in unsere Energieversorgung fallen ebenfalls unter das Betriebsgeheimnis.

Das man den Verbrauch aus den Abgaswerten zurückrechnen kann, dürfte auch Venator klar sein. Mir scheint, dass die dort eher nicht gesagt werden soll, woher die Braunkohle stammt. Und wie lange das Dreckswerk noch laufen soll lässt auch keine Rückschlüsse die Kosten zu. Alles in Allem ziemlich viele Ausreden.

Selbst die Antwort der Stadt, dass man keine rechtswirksamen Anstrengungen unternehmen können stellt eine Ausrede dar, denn die Frage zielte nicht auf rechtswirksame, sondern allgemein auf Anstrengungen ab.

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