#NRWE-Pesudobeteiligung zur #Leidentscheidung – #AlleDörferbleiben #FCKRWE #peRWErs #RWE #Klimaschänder #hambibleibt #endcoal

Pressemitteilung der Klima-Allianz Deutschland

ZIVILGESELLSCHAFT NICHT AUSREICHEND BETEILIGT
Initiativen und Verbände äußern massive Kritik am Beteiligungsprozess zur NRW-Leitentscheidung

Die Zivilgesellschaft kommt im Beteiligungsprozess zur neuen NRW-Leitentscheidung zu kurz und wurde von Vornherein nicht ausreichend mitgedacht, kritisierten Klima-Allianz Deutschland, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Initiative ‚Alle Dörfer bleiben’ heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Erkelenz. Am 8. Oktober stellte die Landesregierung NRW den Entwurf für eine neue Leitentscheidung zum Braunkohleabbau im Rheinland vor und startete einen Beteiligungsprozess. Im Rahmen dieses Prozesses wird am 15. Oktober Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart den Entwurf in Erkelenz vorstellen. Podiumsgäste sind Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und von RWE – Vertreter*innen der Tagebaubetroffenen sind
nicht dabei.

„Die Landesregierung unter Armin Laschet hält an den Umsiedlungen weiterer Dörfer am Tagebau Garzweiler II fest. Das Mindeste, das die Landesregierung für die Betroffenen tun könnte, wäre, sie aktiv in den Beteiligungsprozess einzubinden und ihre Stimmen bei der morgigen Veranstaltung hörbar zu machen. Stattdessen ist das Podium einseitig mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und von RWE besetzt“, sagt Antje Grothus, Koordinatorin für Nachhaltigen Strukturwandel bei der Klima-Allianz Deutschland. „Die von der Landesregierung mit dem Beteiligungsprozess zur Leitentscheidung beauftragte Agentur zebralog hat bereits beim Beteiligungsprozess zum Strukturwandel ein seltsames Verständnis von Beteiligung an den Tag gelegt“, ergänzt Grothus. Die Agentur vernachlässige Kriterien wie Allparteilichkeit, Neutralität und Transparenz, die für eine gute Partizipationskultur wichtig sind. Zudem sorge sie nicht für einen ausgewogenen Prozess im Sinne der zu beteiligenden Bürger*innen. „Bürgerbeteiligung darf nicht zu einem Feigenblatt verkommen, bei dem es vor allem um Akzeptanzbeschaffung geht. Die Landesregierung muss die Bürger*innen teilhaben lassen und nicht Politiker*innen oder Interessenvertreter*innen der Wirtschaft, die ihre Lobbyzugänge nutzen können.”

Mehrere Verbände und Initiativen haben bereits im August 2020 einen umfassenden Forderungskatalog zur Leitentscheidung an Ministerpräsident Armin Laschet übermittelt. Dieser wurde im Entwurf der Leitentscheidung in wesentlichen Punkten allerdings nicht aufgegriffen. Dazu erklärt Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND NRW: „Statt einseitig die Interessen des Kohlekonzerns RWE zu hören, sollte die Landesregierung der Zivilgesellschaft und vor allem den Tagebaubetroffenen die notwendige Aufmerksamkeit zugestehen.“ Besonders empörend sei, dass Ministerpräsident Laschet und Energieminister Pinkwart auf ein entsprechendes Gesprächsangebot nicht eingegangen seien. Gleichwohl behaupte die Landesregierung im Entwurf der Leitentscheidung, vorab einen Dialog mit maßgeblichen Akteuren im Rheinischen Revier geführt zu haben. Dabei hatte es zwischen Februar und Juni nur vereinzelte informelle Gespräche mit Naturschutzverbänden und Betroffenen gegeben. „Die neue Leitentscheidung kann keinerlei Legitimität für sich beanspruchen. Sie geht einseitig zu Lasten der Menschen und zu Lasten des Klimaschutzes“, so Jansen. Der Braunkohlenexperte sieht deshalb schon jetzt die Notwendigkeit, die gravierende Fehler von der nächsten Landesregierung durch eine fünfte Leitentscheidung korrigieren zu lassen.

„Wenn die Leitentscheidung weiterhin die Pariser Klimaziele ignoriert, dann wird Sie nicht lange Bestand haben”, sagt David Dresen von der Initiative ‚Alle Dörfer bleiben’. Planungssicherheit für alle Beteiligten könne es nur geben, wenn die 1,5°-Grenze eingehalten würde, andernfalls wären zukünftige Regierungen gezwungen drastisch nachzuschärfen. “Einen Beteiligungsprozess der wissenschaftliche Fakten genau so ignoriert wie die Belange der betroffenen Dorfbewohner, kann man sich auch direkt sparen.” Die Initiative ‚Alle Dörfer bleiben’ geht davon aus, dass sich die Landesregierung Einwendungen nur anhört um sie im Anschluss für immer in einer Schublade verschwinden zu lassen. „Warum sollten wir uns an einem Prozess beteiligen, wenn doch von vornherein klar ist, dass unsere Interessen kein Gehör finden?”

Hintergrund:
Ein breites Bündnis aus Initiativen und Umweltverbänden hat im August 2020 einen offenen Brief an Ministerpräsident Armin Laschet formuliert. In dem Brief fordern sie einen sofortigen Stopp der Zerstörungen rund um die Tagebaue Garzweiler II und Hambach sowie eine Ausrichtung der neuen Leitentscheidung an den Pariser Klimazielen. Den offenen Brief finden Sie hier: https://crm.klima-allianz.de/wp-content/plugins/civicrm/civicrm/extern/url.php?u=4807&qid=186569.

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#Corona, Schule und Lüften – #Schulspreading #Arbeitsschutz #BildungaberSicher #Gebauer #Covid19 #UBA

Das UBA hat eine Pressemeldung veröffentlicht, die empfiehlt zum Coronaschutz in Schulen, alle 20 Minuten fünf Minuten lüften.

Es kommt selten vor, aber hier muss ich das UBA klar kritisieren, weil die Lüftungsempfehlung zumindest für Schulen sehr schlecht ist. Es sind sicherlich hilfreiche Teile in dem Dokument, allerdings entspricht dies nicht dem aktuellen Wissensstand im Arbeitsschutz, der scheinbar für Schulen nicht gilt.

Von der BGN gibt es eine Infektionsschutzgerechte Lüftung von Arbeitsbereichen. Das Dokument zeigt sehr deutlich, dass pauschale Lüftungsintervalle gar nicht möglich sind. Die primären Faktoren sind das Raumvolumen und die Anzahl der Personen. Mit diesen Punkten kann grafisch die Lüftungshäufigkeit ermittelt werden. Zumindest näherungsweise.

Ich gehe jetzt der Einfachheit mal von dem Mindestwert 6 m³ pro Person im Klassenraum aus und eine Klasse mit 20 Personen. Dies ergäbe 120 m³ Mindestvolumen für den Klassenraum. Wenn man nun versucht diesen Wert in dem Dokument (Nomogramm) zuzuordnen stellt man fest, dass dies nicht möglich ist. Die Kurve geht bereits vor diesem Volumen steil nach oben. Würde man dies jetzt abschätzen, käme ich auf etwa alle 5 Minuten lüften. Aber nehmen wir mal an, dass es doch etwas mehr Platz gibt. Das doppelte Volumen. Das wären dann 240 m³. Dann käme man ungefähr auf 20 min als Intervall. Das heißt ohne das Raumvolumen und die Personenzahl kann ein Lüftungsintervall nicht festgelegt werden.

Keine Ahnung warum das UBA dies nun versucht. Vielleicht will man nicht eingestehen, dass es eine blöde Idee war den Schulbetrieb ohne Abstand und ohne Masken aufrecht zu erhalten. Scheinbar will man unter alle Umständen den Schulbetrieb aufrecht erhalten, egal wie viele Menschen dabei draufgehen. Intelligente Lösungen wie etwa Wechselschicht, so dass nur jeweils die Hälfte der Beschulten vor Ort ist, werden nicht geprüft.

Zumal Lehrende nach meinem Verständnis auch einen Anspruch auf die Einhaltung des Arbeitsschutzes hätten. Als Arbeitsschützer sehe ich das mit großer Sorge, dass man hier ein Problemfeld scheinbar völlig ignoriert.

Wer aber lieber eine App zum Lüften nutzen möchte kann auch das haben:
Lüften leicht gemacht: eine kostenlose App gegen dicke Luft in Innenräumen

Empfehlungen:
BMAS SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard
BAUA SARS-Cov-2-Arbeits­schutzregel
BAUA – Infektionsschutz­gerechtes Lüften – Hinweise und Maßnahmen in Zeiten der SARS-CoV-2-Epidemie

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Legaldefinition #Denunziation -#Totschlagargument

In einer Demokratie kann es keine Denunziation geben.

Denunziation ist ausschließlich ein Instrument in Unterdrückungsregimen, wobei es dann noch um den persönlichen Vorteil geht.

Der Begriff Denunziation wird in Demokratien als Kampfbegriff bzw. Totschlagargument benutzt, um Zivilcourage zu unterdrücken.

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#Fluglärm: Rettungspaket für Flughäfen – #Klimaschutz #Verkehrtminister #Subventionsplanwirtschaft

Statt Klimaschutz den Vorzug zu geben will Verkehrtminister Scheuer lieber den Flugverkehr subventionieren. Das heißt die klimaschädliche Subventionsplanwirtschaft soll fortgesetzt werden, obwohl die Flughäfen auch einfach die Preise erhöhen könnten, denn die Gebühren müssen kostendeckend sein. Dass dann vielleicht weniger Fliegen, ist doch ein schöner Nebeneffekt, genauso wie der Umstand, dass Erweiterungsschwachsinn sich von selbst erledigt.

Ich finde, wir sollten höchstens für die Flughäfen klatschen. Mehr aber nicht. Schließlich haben diese Corona weltweit verteilt, also haben selbst für die Krise gesorgt, in welcher sie heute stecken.

Warum es da ein Rettungspaket geben soll erschließt sich mir nicht. Die Flughäfen könnten wie gesagt die Gebühren an die laufenden Kosten anpassen. Das heißt Starts- und Landung werden halt teurer. Außerdem habe alle Flughäfen Eigentümer. Eigentum verpflichtet.

Mit dieser Subventionsplanwirtschaft für den klimaschädlichen Flugverkehr muss endlich Schluss sein. Aber Scheuer nimmt ja lieber von der Allgemeinheit und gibt es den klimaschädlichen Firmen.

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Trinken im Unterricht ist ein Grundrecht!

In einem Leserbrief meinte ein Frank Kaczmarek im Zusammenhang mit Respektlosigkeit gegenüber Lehrenden:
„Warum müssen Schüler Getränke im Unterricht zu sich nehmen?“

Ich werde mal versuchen diese Frage öffentlich zu beantworten.

Trinken ist ein Grundbedürfnis des Körpers. Der Körper braucht regelmäßige Flüssigkeitszufuhr. Geschieht dies nicht sinkt die Konzentration, das Blut verdickt, die Niere kann ihre Funktion nicht richtig ausüben. Es besteht auch die Gefahr von Nierensteinen und anderen gesundheitlichen Beschwerden. Dies auf die Pausen zu beschränken, würde bedeuten, dass man bestenfalls für 45 min in 5 min Flüssigkeit nachfüllen muss. schlechtestenfalls sogar für 90 min in einer etwas längeren Pause. Mag sein, dass dies einige können, besser ist aber kontinuierlich zu trinken. Dies erhält auch länger die Konzentration aufrecht.

Natürlich halt ich es für zulässig Zuckerzeugs im Unterricht zu untersagen, aber das Trinken von Wasser muss jederzeit möglich sein.

Auch in meinem Alter bin ich noch häufiger auf Lehrgängen und Fortbildungen. Ebenso in Besprechungen. Auch da nehme ich mir das Recht heraus zu trinken. Wenn jemand etwas dagegen haben sollte, werde ich das ignorieren, außer in Bereichen in denen ein Trinkverbot gerechtfertigt ist. Etwa im Chemielabor. Es ist einfach ungesund zu versuchen viel Wasser in kurzer Zeit zu trinken, der Körper sagt wann er Wasser braucht und man sollte darauf hören. Trinken ist ein Grundrecht und ein ungerechtfertigtes Trinkverbot stellt eine Körperverletzung dar.

Gerade bei Kindern muss hier ein besonders rücksichtsvoller Maßstab angelegt werden. Es ist weder respektlos noch störend, wenn man im Unterricht trinkt. Trinkverbote sind genau wie die Prügelstrafe nicht zeitgemäß.

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#Petition: Verpflichtende Ausstattung von LKW mit einem LKW-Navigationsgerät – #Logport #Duisport

Der Bundestag hat meine Petition für eine Navipflicht für LKW veröffentlicht.

Die Petition wurde dort unter dem Titel Kraftfahrzeugtechnik – Verpflichtende Ausstattung von LKW mit einem LKW-Navigationsgerät – veröffentlicht.

Hintergrund der Petition sind die zahlreichen Fehlfahrten von LKW durch Wohngebiete, die so nicht notwendig wäre. Ein Teil der Fehlfahrten dürfte auch durch untaugliche Navis verursacht werden, demnach ist hier ein vielfältiger Ansatz wichtig.

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Offenerer Brief an Reul und Wüst, wegen A40-Anschlag – #Verkehrswende #Bahnsinn

Ständig Baustellen und Sperrungen bei der Bahn, dazu noch die täglichen Ausfälle und Verspätungen. Und jetzt noch ein Anschlag. Aus der Landespolitik höre ich aber trotzdem nichts. Deswegen habe ich ein Brief an die Minister Reul und Wüst

Sehr geehrter Herren Minister Reul und Wüst,

über die ausbleibende Reaktion auf den Anschlag auf die Verkehrsinfrastruktur von einem Besoffenen hätte ich mir von Ihnen durchgreifende Reaktionen erwartet. Ein Unfall war das nicht, denn wer Besoffen ein Gefahrgutfahrzeug führt, handelt vorsätzlich.

Gefahrgut heißt so weil es gefährlich ist. Wer damit fährt, muss besonders zuverlässig sein und Besoffenheit am Steuer muss ausgeschlossen sein. Allerdings sehe ich jetzt nicht, dass unregelmäßige Drogentests angeordnet werden, um die Gefährdung von Menschen und Infrastruktur zu verhindern.

Zugleich sorgt der Gefahrgutbrand dafür, dass sowohl Autoverkehr, als auch klimaschonender Eisenbahnverkehr ausgebremst werden und so unnötig zu Klimaerwärmung beitragen.

Ich verstehe nicht, dass man nicht aktiv wird.

Diesmal gab es keine Toten, aber das bleibt bekanntlich nicht so.

Bleiben Sie gesund

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Duisburger Autor: Carsten Müller – #Duisburg #Literatur #Kunst #Sex

Müller, Carsten; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4, 5,

* Sex ist wie Brokkoli nur anders

Eine komplette Übersicht der Duisburger Schreibenden gibt es hier.

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Idee: Autoabstandskontrollen per App ganz einfach – #Verkehrswende #hackathon

Verkehrskriminelle auf vier Rädern gefährden regelmäßig Radfahrende, weil sich sich nicht an den Abstand halten.

Mal ein Gedanke. Die Polizei hat bisher keine Möglichkeit den seitlichen Abstand rechtssicher zu messen. Dabei ist das vergleichsweise einfach. Mit den normierten Zeichen des Nummernschilds hat man einen Maßstab. Darüber müsste eine App recht einfach eine Mustererkennung und Größenbestimmung durchführen können. Aus der Größe kann recht leicht der Abstand zum Fahrrad ermittelt werden. Vermutlich wird es eine Unsicherheitsbereich geben, aber den gibt es immer. Also das am Ende dann vielleicht 10 cm gutgeschrieben werden. Ebenfalls müsste eine derartige Software den Abstand von Videoaufzeichnungen am Fahrrad auf Abstand auswerten können. Zugleich müsste man über die Veränderung der Schriftgröße relativ zur eigenen Position auch die Geschwindigkeit ermitteln können. Es wäre also auch möglich etwas gegen Rasende zu unternehmen und vor allen dies gerichtssicher zu dokumentieren. Gerade in Seitenstraßen gibt es Rasende, welche zum Beispiel Kinder gefährden.

Vielleicht wäre hier auch ein Hackathon eine gute Sache. Denn die Verkehrswende braucht mehr Verkehrssicherheit und weniger Stress durch Verkehrskriminelle auf vier Rädern. Und wenn es ein einfaches Tool gibt, dann wird dieses ganz sicher auch angewandt. Und bei vielen wirken nur kostenpflichtige Hinweise etwas.

Ich würde mir so eine App jedenfalls etwas kosten lassen.

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#KohleEinstiegsgesetz: Beteiligung #Leidentscheidung Rheinisches Braunkohlerevier – #Endcoal #Hambibleibt

Um sich zu legitimieren versucht die Schwarz-Gelbe Landesregierung eine Öffentlichkeitsbeteiligung zur Leidentscheidung durchzuführen.

Natürlich hängt man hier hohe Hürden dran, weil man sich erst einmal anmelden muss. Aber dennoch sollte man mitmachen, Klimaschutz ist ein zu wichtiges Thema, um es der FDP und der ClimaschäDlichenUnion zu überlassen.

Parallel dazu sammelt Kölle 4 Future Gegenargumente.

Man kann sich natürlich beteiligen und die Argumente zusätzlich einreichen.

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Onlinekonsultation #RWE Hambach Sümpfung – #hambibleibt #Klimaschänder #Braunkohle #endcoal

Anstelle eine Erörterung abzuhalten hat man sich für eine Online-Konsultation bei der Bezirksregierung Arnsberg entschieden. Kritik hatte ich bereits geäußert und es gab auch bereits eine Wiederholung.

Nicht nur der Start ist überaus dürftig und teilweise rechtsstaatlich fragwürdig, auch in der Durchführung gibt es erhebliche Unterschiede zu einer richtigen Erörterung. Bei eine Erörterung kommen alle Betroffenen zusammen und äußern sich zu allen Punkten. Das ist theoretisch auch bei der Online-Konsultation möglich, praktisch scheitert dies aber bereits an der Form. Denn auf der Seite werden keinen Kommentierungen zu den dürftigen Textbausteinen angezeigt. Nicht einmal die eigenen Punkte werden nach Absendung noch angezeigt. Es ist also nicht möglich die Punkte nachzulesen, wenn man diese nicht für sich selbst speichert.

Bei einer richtiger Erörterung kommen einem noch Ideen, wenn man die Punkte von anderen hört, dieser Effekt wird hier natürlich völlig unterdrückt. Dass die Kommentare nicht angezeigt werden, was programmtechnisch keine Problem wäre, führt zudem zu einer gewissen Skepsis, ob Kommentar nicht einfach verschwinden. Da reicht bereits ein Programmierfehler. Ich habe vorsichtshalber noch einmal alle Kommentar per Email hingeschickt. Zumal ich RWE auch Hacking zutraue.

Die Erwiderungen von Klimaschänder RWE sind häufig unbelegte Behauptungen oder Wiederholungen genau dessen, was bereits in den unvollständigen Unterlagen steht. So wir mehrfach behauptet, dass man nicht gegen Paris verstoße, aber auch andere bizarre Behauptungen. Zum Beispiel ist RWE der Ansicht, dass eine Mittlung der bisherigen Witterung (Niederschläge) ausreicht, um die zukünftige Grundwasserentwicklung vorherzusagen.

Bei den Erwiderungen von RWE handelt es sich um Textbausteine, die wenige Mühe einer ehrlichen Erwiderung machen, sondern vielmehr den Eindruck erwecken als wäre RWE das Verfahren egal. Fast als wäre man sich sehr sicher so oder so die Erlaubnis zu bekommen.

Allerdings sind die Erwiderungen von RWE in sich widersprüchlich, denn an der einen Stelle wird behauptet, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Sümpfung und der Verbrennung von Braunkohle gäbe an anderer Stelle aber wieder festgestellt, dass die Sümpfung erlaubt werden müssen, weil diese notwendig sei zum Abbau von Braunkohle. Zugleich ist man der Ansicht, dass es nicht notwendig wäre die Klimafolgen der Sümpfung, also die Verbrennung von Braunkohle im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung zu betrachten. Das wäre so als würde ein Flughafen eine Landebahn bauen wollen und sagen die hätte kaum Klimaauswirkungen, weil der Flugverkehr einem anderen Verfahren vorbehalten wäre. Eine bizarre Argumentation die Kausalität völlig ausblendet.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #angst

Angst ist ein Gefühl, keine Tatsache.

(Ulrich Scharfenort, 09.01.2019)

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#Autoabstandskontrollen zu Radfahrenden in #NRW – #Verkehrswende #Polizei #Köln #Duisburg

Da viele Autofahrende die Sache mit dem Abstand nicht verstehen, braucht es Kontrollen, nur tut sich da nichts. Jedenfalls wollte die Polizei Duisburg keine klare Antwort geben, was heißt das es definitiv keine Kontrollaktion gegeben hat und wahrscheinlich auch keine Zufallsfunde.

Da es manchmal auch an mangelnden Vorgaben aus dem Innenministerium liegt, fragte ich parallel zu meiner Frage an die Polizei Duisburg auch beim Innenministerium nach. Die Antwort war eine angenehme Überraschung:

Die Kreispolizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen wurden über das methodische Vorgehen zur Überwachung des Seitenabstandes beim Überholen von Rad Fahrenden am Beispiel der Polizei Köln informiert:

• Überwachung auf Straßen mit schmaler Fahrbahnbreite durch Berechnung der zu Grunde liegenden Mindestfahrbahnbreite, die für ein regelkonformes Überholen von Rad Fahrenden erforderlich ist.
• Überwachung auf Straßen mit zwei oder mehr Fahrstreifen für eine Fahrtrichtung durch Berechnung der Restfahrbahnbreite.
• Schätzung des Seitenabstands ohne Vermessen der Örtlichkeit und der Fahrzeuge (z. B. durch die Verdeutlichung im Anzeigentext, dass die/der Radfahrende das überholende Kfz mit ausgestrecktem Arm hätte berühren können).

Eine in Deutschland zertifizierte Technik zur Unterstützung der polizeilichen Überwachung oder gar für eine automatisierte Überwachung des Seitenabstandes ist hier nicht bekannt. Hinsichtlich der vorgenannten und von der Polizei Köln angewandten Methoden liegen noch keine Erfahrungen oder Rechtsprechung vor.

Schade nur, dass es noch keine zertifizierte Technik gibt, aber dazu habe ich bereits ein Idee, die ich demnächst hier veröffentliche.

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#Duisburg: Was tun gegen Verkehrskriminelle? – #Verkehrswende

Wenn man also Parkverstöße bemerkt ist das weitere Vorgehen recht einfach.

Mit dem Handy eine Photo mit Datum und Uhrzeit machen. Besonders an den Stellen, wo das illegale Parken Leben gefährdet.

Dieses kann man dann entweder direkt ans Ordnungsamt Duisburg schicken oder die Seite Weg-Li nutzen. Wenn das Photo etwas taugt leitet die Seite einen durch alles weitere.

Bei Verkehrskriminellen, welche die Einfahrt zuparken sollte man erst einmal dokumentieren. Wenn es immer wieder die selben sind, hilft eine Abmahnung auf Unterlassung, was natürlich eine gute Dokumentation voraussetzt. Dann aber für die Verkehrskriminellen deutlich teurer als ein Bußgeld wird.

Parken in amtlichen Feuerwehrzufahrten braucht dagegen nicht toleriert zu werden und kann auch wie oben dargestellt gemeldet werden.

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#Verkehrswende: Mehr Straßen, bringen mehr Verkehr

In Duisburg fordern SPD und CDU regelmäßig neue Straßen, um die Bevölkerung von LKW-Verkehr zu entlasten. Allerdings zeigen Studien, dass dies gar nicht gelingen kann. Weil mehr Straßen automatisch zu mehr Verkehr führen.

Dieser induzierte Bedarf wird gut in einem englischen Artikel beschrieben. Wenn man diese Logik auf die Verkehrswende anwendet, dürften weniger Parkplätze und weniger Straßen zu einer Abnahme der individuellen Mobilität führen. Das heißt es ist notwendig Straßen durch Radwege zu ersetzen und vollständig für den Autoverkehr zu sperren.

Auch ist es notwendig Parkraum zu reduzieren bzw. die Kosten stärker auf die umzulegen, welchen den Parkbedarf haben. Dies zeigt nicht zuletzt, dass die Behauptungen von SPD und CDU eine verlagerte Osttangente würde Entlastung bringen völliger Humbug ist. Zumindest zwei neue Verkehrsproblempunkte würden dadurch entstehen.

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Landesregierung #NRW beschließt Wunschzettel von #RWE – #NRWE #Braunkohle #peRWErs #hambibleibt

Pressemitteilung der Klima-Allianz Deutschland

Die NRW-Landesregierung unter Armin Laschet hat heute den ersten Entwurf für eine neue Leitentscheidung zum Braunkohleabbau im Rheinland veröffentlicht. Die Klima-Allianz Deutschland kritisiert, dass die Landesregierung sich darin zu weiten Teilen an dem Revierkonzept des Betreibers RWE von Februar 2020 orientiert. „Diese Leitentscheidung ist nicht zu rechtfertigen vor den Betroffenen der Klimakrise und des Tagebaus. Der Entwurf liest sich wie ein Wunschzettel von RWE. Die Landesregierung will weitere Dörfer für den Tagebau Garzweiler II zerstören, während Rentabilität und Notwendigkeit der Braunkohlekraftwerke von Monat zu Monat abnehmen”, erklärt Jasmin Ziemacki, Expertin für Kohlepolitik der Klima-Allianz Deutschland.

„Die Umsiedlung und Zerstörung von weiteren Dörfern ist in Zeiten des beschlossenen Kohleausstiegs nicht mehr akzeptabel,” so Ziemacki weiter. Ministerpräsident Laschet müsse Verantwortung für die Menschen in der Region übernehmen und mit der neuen Leitentscheidung einen sozial gerechten Kohleausstieg für alle Betroffenen beschließen.

Die Klima-Allianz Deutschland fordert, die Leitentscheidung am Pariser Klimaabkommen auszurichten. „Solange die Leitentscheidung nicht mit den Zielen des Pariser Abkommens zusammenpasst, wird der Konflikt um Klima, Wald und Dörfer weitergehen”, sagt Ziemacki.

Unverantwortlich ist nach Ansicht der Klima-Allianz Deutschland auch die geplante Verinselung des Hambacher Waldes. Mit der neuen Leitentscheidung will die Landesregierung den Wald zwar scheinbar erhalten, ließe RWE aber Abraum um den Wald herum fördern. Dies führt unweigerlich zu einer Zerstörung des Waldes und seines Ökosystems sowie des Dorfes Manheim.

Hintergrund:

Die DIW-Studie „Garzweiler II: Prüfung der energiewirtschaftlichen Notwendigkeit des Tagebaus” von Mai 2020 finden Sie hier.

Beachten Sie bitte auch die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage von Wibke Brems MdL, Bündnis 90/Die Grünen im Landtag NRW (Drucksache 17/8880)

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Lügport: Warum erzählt uns Ghanem Degheili soetwas? – #Logport #Duisport

Die NRZ berichtete vor einigen Wochen in einem doppelseitigen Imageartikel zu Duisport und wie toll das alles wäre. Natürlich muss man tief in der Thematik sein um zu erkennen, was für einen Unsinn man uns erzählen will.

So scheint nach dem Artikel Ghanem Degheili dafür verantwortlich zu sein, dass die zu engen Straßen von Logport I zu mehr LKW-Verkehr in Wohngebieten führen. Denn wer fährt sich schon gerne die Spiegel ab, wenn in den für LKW zu kleinen Parkbuchten beidseitig LKW parken.

Angeblich sollen es laut Duisport damals irgendwelche Vorgaben von EU oder dem Land NRW sein. Ich habe nachgeforscht und keine der Stelle wusste von irgendwelchen Vorgaben für die Straßen von Logport I. Meine Vermutung ist, dass man die extra schmaler gebaut hat, damit mehr Grundstücksfläche zum Verpachten zur Verfügung stehen und das nun auf andere Stellen schieben will. Einen Beleg für die Behauptung von Duisport habe ich bisher nicht gesehen, trotz intensiver Recherchen. Und Duisport selber wollte keinen Beleg liefern.

Eine Straße durchs Rheinvorland, unter Verlust eines Radweges, kann das Problem der zu schmalen Straßen gewiss nicht lösen. Genauso wenig die beiden anderen Hauptprobleme schlechte Navigationsgeräte und unzureichende Beschilderung.

Funfact am Rande: Die Stadt Duisburg hat nie eine Ursachenanalyse für die Fehlverkehre durchgeführt. Ist da doch reichlich seltsam, wie man eine Lösung ohne Analyse präsentieren kann. Dabei ist der erste Schritt zur Problemlösung IMMER die Ursachenanalyse. Bei allem anderen kommt nur Bullshit raus.

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Faceshield / Gesichtsvisier in NRW nicht zulässig – #Covid19 #Corona

Im Zusammenhang mit einigen Geschäften, wo Beschäftige mit Gesichtsschilden zu sehen war, fragte ich beim MAGS (Landesgesundheitsministerium) nach und bekam folgende Antwort:

Plexiglas-Visiere stellen keine textile Mund-Nase-Bedeckung dar, wie die Coronaschutzverordnung es erfordert. Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung kann für Inhaber, Leiter und Beschäftigte – falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt – durch das Tragen eines das Gesicht vollständig bedeckenden Visiers ersetzt werden.

Grundsätzlich gilt aber, dass Plexiglas-Visiere in der Regel zu den Seiten und nach unten offen sind. Dadurch können Atemluft und Tröpfchen leichter an die Umgebung abgegeben werden. Daher bieten diese weniger Schutz als die eng anliegende Mund-Nase-Bedeckung. Das Plexiglas-Visier kann für diejenigen Personen eine Alternative sein, die aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtet sind.

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#Duisburg: Navipflicht für LKW-Verkehr – #Duisport #Logport

In Duisburg gibt es viel LKW-Verkehr und leider fahren auch viele LKW auf falschen Strecken. Wenn die Stadt Duisburg eine Ursachenanalyse durchführen würde, was sie nicht getan hat, würde man feststellen, dass eine Ursache dafür falsche Navis sind. Deshalb habe ich nun mal an die EU, Bundestag und Landtag ein Petition gerichtet, mit dem Ziel, dass alle LKW ein brauchbares LKW-Navi haben müssen.

Petition (Variante Bundestag):

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass alle LKW verpflichtend eine LKW-Navi haben müssen.

Begründung:

In Duisburg gibt es viel Logistikverkehr. Es gibt eigentlich für den LKW-Verkehr vorgesehene Routen. Meistens sind dies Straßen, wo die Bevölkerung möglichst von LKW-Verkehr entlastet wird. Aber etwa zum Gebiet Logport I gibt es häufig Fehlverkehr durch Bereiche, wo LKW sogar ein Durchfahrtsverbot haben.
Eine der Ursachen für dieses Fehlverkehre ist der Umstand, dass die LKW mit einem PKW-Navi fahren und damit auch auf Wegen, wo LKW nicht langfahren. Häufig handelt es sich hier um LKW-Fahrende deren finanzielle Situation kein Navi zulässt, die sich dann teilweise sogar auf Smartphones vorhandenen Standardapps bedienen, die allerdings auch nicht für die LKW Navigation geeignet sind.

Von selbst fahren LKW bestimmt nicht in enge Straßen, wenn zeitgleich gut ausgebaute Straßen zur Verfügung stehen.

Gut wäre es natürlich wenn LKW dadurch zugleich aus Wohngebieten herausgehalten werden, auch wenn es Umwege bedeutet.

Um die Logistik kommt man nicht herum, es ist aber an der Politik hier die notwendigen Rahmenbedingungen zu gestalten, dass der Verkehr verträglich abgewickelt wird und man Schäden verringert. Denn Fehlfahrten auf nicht für Schwerlastverkehr ausgelegten Straßen führt zu erheblichen Folgekosten durch Straßenschäden.

Angedachte Routenkonzepte könnten ebenfalls mit einfließen in Navigeräte.

Hilfreich wäre natürlich, wenn sämtliche für LKW-Verkehr notwendigen Daten als Opendata zur Verfügung stünden.

Diskussion:

Durch die Navipflicht würde eine Gerechtigkeitslücke geschlossen. Denn in den seltensten Fällen fahren LKW mit Vorsatz auf eine falsche Strecke. Entweder liegt das an schlechter Beschilderung oder an schlechten/falschen Navis.

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Schnalke sieht schrumpfenden Markt: Erweiterungspläne des #Flughafen #Düsseldorf beerdigten – #Fluglärm

PM der Kaarster gegen Fluglärm:

Wie die Rheinische Post (19. Sept. 2020) berichtet, sieht der Vorsitzende der Geschäftsleitung des Flughafens Düsseldorf in Zukunft einen „deutlich kleineren Markt“ für den Luftverkehr und den Flughafen Düsseldorf.

Der Verein „Kaarster gegen Fluglärm e.V.“ begrüßt, dass nun auch der Flughafen anerkennt, dass der Luftverkehr in den nächsten Jahren nicht mehr das Niveau der vergangenen Jahre erreichen werde. Experten und Vertreter der Branche, wie Lufthansa-Chef Carsten Spohr, haben bereits vor Wochen frühere optimistische Prognosen korrigiert. Auch der Chef der Europäischen Flugsicherung Eurocontrol habe die Aussichten für die Zukunft mit den Worten beschrieben. „Wir bewegen uns rückwärts“.


Vor diesem Hintergrund erklärte der Vorsitzende von „Kaarster gegen Fluglärm e.V.“, Werner Kindsmüller: „Wir hätten erwartet, dass der Flughafen als Gegenleistung für den 250 Millionen Euro Rettungskredit den Antrag auf Erweiterung des Flughafens zurücknimmt.“ Der Flughafen habe den zusätzlichen Bedarf schon zu einem Zeitpunkt nicht begründen können, als der Luftverkehr noch zunahm; bei einer aktuellen Auslastung von 20-30 Prozent ist eine Kapazitätserweiterung illusionär, so Kindsmüller. Wenn aber der Flughafen schon nicht zur Einsicht fähig sei, sollte nun endlich Verkehrsminister Wüst dem absurden Spiel ein Ende bereiten und den seit 2015 geprüften Antrag ablehnen.

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Undemokratische EU?

Ich hatte mich vor kurzem auf der Petitionsseite des EU-Parlaments angemeldet.

Mal abgesehen davon, dass mehr Daten als notwendig erfasst wurden, macht die Seite auch an anderen Stellen einen schlechten Eindruck. So muss man vor dem Einreichen einer Petition erst einmal 8 Fragen beantworten, wenn man nur ein Falsch beantwortet, erklärt sich der Petitionsausschuss automatisch für nicht zuständig.

Spart natürlich viel Arbeit, wenn die Bevölkerung einen nicht mit irgendwelchen Anträgen belästigt. Allerdings sind einige der Fragen kein Zeichen für ein großes demokratisches Selbstverständnis.

Bei mir war es zum Beispiel:

Ihre Antwort bei Frage 3 von 8 bedeutet, dass der Petitionsausschuss für Ihr Anliegen nicht zuständig ist.

Sie geben an, dass Ihr(e) Anliegen nicht die Art und Weise betrifft bzw. betreffen, in der EU-Rechtsvorschriften in Ihrem Mitgliedstaat möglicherweise falsch umgesetzt oder angewandt werden. Für die Behandlung dieses bzw. dieser Anliegen dürfte das Petitionsverfahren nicht das effizienteste Verfahren zu sein. …

Also weil etwas nicht der effizientest Weg ist, ist das EU-Parlament nicht zuständig? Habe ja schon viel Behördennonsens in Hinblick auf Zuständigkeiten gelesen. Aber das könnte man sich Rahmen und für Büttenreden aufbewahren.

Das EU-Parlament hat zwar kein direktes Initiativrecht für EU-Recht, aber es können durchaus Bitten an die EU-Kommission gerichtet werden sich eines Themas anzunehmen. Also kann das Parlament auch bei mehr als Verstößen gegen EU-Recht etwas unternehmen.

Das fördert wohl eher die EU-Verdrossenheit, genauso wie Daten zu erheben, die für eine Petition nicht notwendig sind. Etwa Alter oder Geschlecht.

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#Datenschutz: Die #Unsicherheitsfrage

Bei einigen Seiten, z.B. der Deutschen Bahn, gibt es sogenannte Sicherheitsabfragen. Angeblich würden diese die Sicherheit erhöhen. Dafür, dass dadurch eher die Unsicherheit erhöht wird gibt es genügend Belege. Denn viele, teilweise sogar vorgegebene, Fragen kann man leicht herausfinden.

Was in diesem Zusammenhang bisher nicht betrachtet wurde, ist der Umstand, dass es hier um den Datenschutz geht. Natürlich kann man etwas Falsches eintragen. Aber machen das alle?

Wie viele geben bei einer Frage nach Verwandten reale Namen ein? Aber selbst wenn man so etwas wählen würde, wie; „Wer ist dein Todfeind?“ ist es immer noch personenbezogen.

Es werden also mehr Daten erhoben als notwendig ist. Damit dürfte ein Verstoß gegen den Datenschutz vorliegen. Natürlich muss man nicht wahrheitsgemäß antworten, aber bereit der Umstand des Erhebungsversuches stellt in meinen Augen ein Verstoß gegen den Datenschutz da.

Somit darf es sich hier nicht um eine Verpflichtung handeln.

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Lügenwerbung von #Klimaschänder #RWE – #endcoal #greenwashing #peRWErs #hambibleibt #NRZ

Bei Twitter kommen bei Klimaschänder RWE regelmäßig Beiträge, die sich alle um den erneuerbaren Anteil dieser Firma drehen. Fakt ist allerdings, dass die noch bis 2038 ihre Braunkohlekraftwerke betreiben wollen. Diese Greenwashing-Kampagne setzt RWE nun auch mit Zeitungswerbung u.a. in der NRZ fort.

Wobei man die Zeitungswerbung eigentlich schon als Lüge bezeichnen muss.

Vom Text her wird in der Anzeige betont wie wichtig Strom ist. Das stimmt natürlich noch, dass kommt aber
„Auto, Handy, Werkbank – nichts läuft mehr ohne Strom. Der Bedarf steigt.
Nach sauberem, sicherem und bezahlbaren Strom. Wir machen ihn.
Damit es weiterläuft. Die neue RWE. Klimaneutral bis 2040.“

Im Hintergrund sind ausschließlich Windräder zu sehen. Greenwashing ist das natürlich auf jeden Fall. Seltsamerweise will RWE erst 2040 klimaneutral sein. Ist mir unerklärlich, wieso das länger dauert als der Kohleausstieg. Aber nun zu den Lügen selber:

RWE behauptet mit der Werbung, dass diese sauberen Strom machen würden. Der in den Braunkohlekraftwerken erzeugte Strom ist extrem schmutzig. Neben der Klimaschädlichkeit werden auch noch diverse Schadstoffe (u.a. Feinstaub, Quecksilber) bei Abbau und Verbrennung freigesetzt.

Atomkraftwerke (RWE, Lingen) werden auch abgeschaltet, weil diese gerade nicht sicher sind. Außerdem sind auch die Kohlekraftwerke längst nicht alles von der Bundesnetzagentur als systemrelevant eingestuft. Man käme also längst ohne diese aus.

Und bezahlbar ist der Strom Braunkohle auch nicht, denn neben den Klimafolgekosten, bekommt RWE die Braunkohle geschenkt und vergiftet uns dafür. Ob die Ewigkeitskosten vollständig bezahlt werden ist auch noch nicht klar. Denn neben massiven Bodensenkungen wird es extrem lange Dauern, bis die Braunkohlelöcher mit Wasser gefüllt sind. Das Kohle- und Atomstrom inkl. aller Kosten am teuersten sind wird natürlich verschwiegen. Zumal wir diesen Strom über Subventionen mitbezahlen.

Eigentlich müssten Unternehmen mit wirklich sauberen Strom gegen solche Werbelügen klagen.

Andere Zeitungen, wie etwa die TAZ sind da vorbildlicher.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Intolerant und Stolz darauf, denn Ungerechtigkeit darf man nicht tolerieren.

(Ulrich Scharfenort, 07.01.2019)

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#Duisburg: Garagenmissbrauch und Parkplatznot – #Verkehrswende

Die Bauordnung NRW gibt teilweise auch die Nutzung vor. So ist einer Garage zum Abstellen von Fahrzeugen vorgesehen. Allerdings sind mir Stellen bekannt, wo Garagen als Lagerraum genutzt werden. Gleichzeitig gibt es in diesen Bereichen Parkplatzmangel. Ist doch absurd, dass man da nicht durchgreift und mal die Garagen ihrer eigentlichen Nutzung zuführt. Denn schließlich würde der sogenannte Parkdruck, welcher uns Gehwege und Fahrraum wegnimmt, dadurch verringert werden.

Deshalb habe ich die Stadt Duisburg mal folgendes gefragt:

Gemäß Bauordnung NRW dürfen Garagen nur für das Abstellen von Kraftfahrzeugen genutzt werden. Dennoch sind mir Fälle bekannt in denen Garagen als Lagerraum genutzt werden. Dies führt natürlich zu einem erhöhten Parkbedarf im Umfeld, wodurch Gehende und Radfahrende benachteiligt werden.

Wie oft hat die Stadt Duisburg in den letzten fünf Jahren Garagenmissbrauch kontrolliert und wie oft mit einem Bußgeld belegt?

Es wird davon ausgegangen, dass diese Information leicht verfügbar ist.

Der Entzug von Parkraum als Lagerraum und zugleich das Parken auf Gehwegen ist für mich jedenfalls nicht akzeptabel. Bin mal gespannt wann ich eine Antwort der Stadt bekomme. Das dauert meiner Erfahrung nach oft viel zu lange.

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#Polizei #Duisburg zeigt sich bei Twitter auf Radstreifen parkend – #Autokorrektur

Schon häufiger habe ich Polizeifahrzeuge auf Radschutzstreifen bzw. Radwegen gesehen. In dem Fall postete die Polizei das Bild im Zusammenhang mit der Suche von Zeuge bei einem Unfall von zwei Radfahrenden.

Mir stellt sich die Frage, ob es wirklich notwendig ist dafür den Radstreifen zu blockieren. Schließlich sind Radfahrende ohnehin stark gefährdet und dann wenig vorbildlich den Radweg zu blockieren zeigt in meinen Augen keine Rücksichtnahme.

Die Originalmeldung findet sich hier.

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Scheiß WordPress! #Digitaldiktatur #Softwareergonomie

Jetzt wird man wohl zwangsweise auf diesen neuen unübersichtlichen Editor umgestellt. Das muss man deutlich mehr klicken und konfigurierbar scheint das auch nicht mehr zu sein, die Feld so anzuordnen wie man will. Digitaldiktatur von irgendwelchen Codeschreibern nervt.

Ist es denn so schwierig zu kapieren, dass man funktionsfähige Programme/Software nicht ändern muss oder es zumindest den nutzenden zu überlassen, damit diese nicht ewig viel Zeit für die Umstellung investieren müssen?

Änderung heißt nicht immer Verbesserung. Ich habe immer die alte Konfiguration genutzt, weil diese übersichtlich und schnell bedienbar war. Was bekomme ich nun stattdessen? Etwas von Programmierenden, die noch nie etwas von Softwareergonomie gehört habe. Dauer deutlich länger einen Beitrag zu erstellen, weil viel mehr Klicks notwendig sind.

Schlagworte sind auch deutlich umständlich, weil man jetzt nicht mehr eine Wortliste reinkopieren und anpassen kann, sondern alle einzeln kopieren muss. Und dann werden einem noch Begriff aufgezwungen, vorher hatte man wenigstens noch Zeit. Kann man Vorschläge eigentlich abschalten? Dann muss man wenigstens kein Komma eingeben.

Die Vorschau funktioniert auch nicht mehr und benötigt mehr Klicks.

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#Gefahrgut killt Verkehrsknotenpunkt – #A40 #Bahnsinn #Duisport #Logport

Da fährt jemand besoffen mit einem Gefahrguttransport. Allein das dürfte schon gar nicht möglich sein. Und dann fährt diese rollende Bombe mit Benzin und Diesel auch noch so, dass unter dem Verkehrsknotenpunkt A40 mit der Eisenbahn zu einem Brand kommt.

Kann mir da mal jemand erklären, warum jetzt keine Forderungen nach mehr Kontrollen kommen? Müssten LKW-Fahrende für Gefahrguttransporte nicht mind. einmal pro Monat auf Drogen getestet werden? Und LKW, die Menschen töten sind auch kein Einzelfall. Bräuchte es auch da nicht mehr Kontrolle? Gerade hier in Duisburg, wo Duisport/Logport für besonders viel LKW und damit natürlich auch für viele besoffene Fahrende sorgen.

Aber bei motorisierten Verkehrskriminellen scheint man alle Augen zuzudrücken, statt hart durchzugreifen. Vielleicht bräuchte es sogar eine Alkoholkontrolle während der Fahrt durch einen Sensor im Innenraum. Machbar ist das technisch und gerade bei den rollenden Bomben, die Gefahrguttransporte darstellen ist mehr Sicherheit notwendig. Diesmal war es „nur“ eine Brücke. Es könnte aber auch ein Kindergarten oder eine Schule sein. Denn gerade Benzin und Diesel wird zu Tankstellen geliefert, also überall.

Stattdessen wird jetzt darüber lamentiert wie schlimm alles für Autofahrende wäre. Liegt doch auch daran, dass der Radschnellweg 1 noch nicht fertig ist, sonst gäbe es da eine schöne Ausweichroute für die umweltfreundliche Fortbewegung. Aber da die SPD und CDU in Duisburg lieber neue Straßen wollen und dafür sogar Radweg opfern wollen, geht es natürlich mit wichtigen Radwegen nicht voran.

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Mindestabstand zu parkenden Fahrzeugen – #Dooring #Verkehrswende

Immer wieder wird von Dooringunfällen berichtet. Also einem Unfall bei dem Radfahrende mit einer sich plötzlich öffnenden Tür zusammenstoßen. Häufig wird Radfahrenden eine Mitschuld gegeben, denn eigentlich dürften diese nicht so dicht an Fahrzeugen fahren. Mich verwundern die Dooringunfälle aber dennoch wenig.

Leider kennen zu wenige Radfahrende ihre Rechte/Pflichten und denken sie müssten sich an Autos entlangquetschen. Das ist nicht der Fall, auch wenn etliche Autofahrende das nicht kapieren. Zu parkenden Fahrzeugen ist ein ausreichender Abstand notwendig.

Allerdings ist vielen Autofahrenden nicht bekannt, dass diese ebenfalls Abstand einhalten müssen. Egal ob diese von hinten oder vorne kommen. Kann der Abstand nicht eingehalten werden müssen auch Autos warten. Wer zuerst die Engstelle erreicht hat Vorfahrt. Auch wenn es „nur“ ein schmales Fahrrad ist.

Die Realität sieht aber anders aus. Da kommt von hinten eine Tussi und hupt los, weil diese wohl in einer engen Straße überholen will (Strafrechtlich zumindest Nötigung). Wegen der parkenden Fahrzeuge fuhr ich mit Abstand. Und woanders kommt mir einer entgegen und ist wohl der Ansicht ich müsste mich an Autos entlangquetschen. Damit der mich in viel zu niedrigen Abstand überholen könnte. Mal schauen, was bei der Strafanzeige rauskommt.

An Dooringunfällen ist also nicht nur derjenige schuld, der die Tür öffnet, sondern auch die anderen Autofahrenden, die einen Angstraumstraße schaffen, weil diese ihre vermeintlichen Rechte durchsetzen wollen. Und natürlich auch die Polizei, weil diese nichts zur Rechtsdurchsetzung unternimmt. Denn leider scheint die Polizei zumindest in Duisburg keine Abstandskontrollen durchzuführen. Denn die Antwort sagt zumindest, dass es keine Kontrollaktionen gegeben hat.

Übrigens gilt der Autoabstand auch für Gehende. Keine 1,5 m, kein überholen!

Fachinfo vom ADFC zu Abständen

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GO-§-24-Antrag: Ursachenanalyse Fehlverkehre von LKW in Duisburg – #Duisport #Logport #Osttangente

Nachfolgenden Antrag, nach GO § 24 reichte ich ein:
Auf meine Frage nach IFG NRW bestätigte mir die Stadt Duisburg, dass es bisher keinerlei Analyse der LKW-Verkehre in Duisburg gab (vgl. Bezug 3).

Dies ist für mich sehr verwunderlich, wo doch regelmäßig Lösungen angepriesen werden. In Rheinhausen wurde zum Beispiel eine verlagerte Osttangente als Lösung für „alle Probleme“ verkündet. Das ist natürlich nicht plausibel, wenn man vorher gar nicht hingeschaut hat, warum LKW auf bestimmten Strecken fahren. Deshalb wird hiermit nach GO § 24 eine Analyse der von Logistikverkehr in Duisburg genutzten Strecken beantragt.

Insbesondere sollen bei dieser gründlichen Analyse die Fehlverkehre betrachtet werden, die auf unerwünschten Strecken fahren. Dabei ist nicht nur die Zahl relevant, sondern auch die Gründe warum bestimmte Fahrende eine Strecke bevorzugen bzw. andere meiden. Erst eine derartige Analyse kann ein verträgliches Miteinander von Logistik und Wohnen ermöglichen, indem durch gezielte Maßnahmen die Ursachen beseitigt werden. Dass dies bisher nicht erfolgte kann ich nicht nachvollziehen, wo doch regelmäßig aus ganz Duisburg Logistikprobleme zu hören sind. Und natürlich muss so eine Analyse beständig fortgeschrieben werden.

Im Rahmen der Vorbereitung fand bereits eine eigene Analyse für Rheinhausen und teilweise Hochfeld statt (Anlage 1). Zudem ist für die Detailanalyse Logport I auch bereits eine Lösung erarbeitet worden (Anlage 2).

Das Thema LKW-Verkehr brennt ganz Duisburg unter den Nägeln und doch wird nicht einmal richtig hingeschaut und nach Lösungen gesucht. Obwohl gerade eine sorgfältige Analyse im Vorfeld viel Geld spart. Denn statt Millionen in neue Straßen zu versenken, tut es manchmal bereits ein anderes Schild oder sogar nur die Durchsetzung geltenden Rechts. Maßnahmen sind immer nur so wirksam, wie diese im Vorfeld vorbereitet und durchdacht wurden.

Bei Logport 1 sind es zum Beispiel die rechtswidrig parkenden LKW, welche die Straße einengen und dazu führen, dass LKW teilweise Umwege durch Wohngebiete fahren, u.a. um die Spiegel nicht zu gefährden bzw. in schwierige Situationen zu geraten. Die parkenden Fahrzeuge (2,55 – 2,6 m) stellen wegen ungeeigneten Parktaschen (2,5 m) zumindest eine erhebliche Behinderung für den fließenden LKW-Verkehr (vgl. Anlage 4). Ggf. muss dies sogar als Gefährdung gerechnet werden. Natürlich würde eine Rechtsdurchsetzung in diesem Bereich dazu führen, dass die LKW woanders parken müssten, deshalb muss auch endlich eine Parklösung gefunden werden oder zumindest ein flächendeckendes Parkverbot/eine Parkgebühr in nicht Logistikgebieten. Hier ist Duisport in der Pflicht, denn schließlich haben diese die Straßen von Logport I geplant und gebaut und es gibt keinen Beleg, dass es irgendeinen Zwang von außen gab. Trotz Recherchen fand ich nichts zu den manchmal auftauchenden Behauptung es hätte hier Fördervorgaben gegeben. Ist vermutlich nur eine Schutzbehauptung.

Bzgl. Anlage 2 sei noch auf Anlage 5 verwiesen, die für Zonen in denen möglichst keine LKW parken sollen, es aber theoretisch dürften entsprechende Parkgebühren eingeführt werden können. Das heißt es bräuchte keine Parkverbote. Selbst 5 € die Stunde dürfte bereits ausreichen LKW aus Wohnzonen rauszuhalten. Das Problem dürfte sich dann recht schnell von selbst lösen.

Dieser Antrag steht im Zusammenhang mit weiteren schon gestellten bzw. noch zu stellenden Anträgen zur Problemlösung Logistik in Duisburg und insbesondere Rheinhausen.

Bezüge/Anlagen:
1. Ursachenmatrix
2. Detailanalyse Logport I
3. https://fragdenstaat.de/a/196849
4. Parkstandsbreite von LKW-Parkplätzen
5. Parkgebührenstaffelung nach Fahrzeugklassen

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#RWE: Online-Konsultation muss wiederholt werden – #Datenschutz #Braunkohle #peRWErs #hambibleibt

Wegen eines Formfehler muss die bereits im August gestartete Online-Konsultation der Bezirksregierung Arnsberg, zur Sümpfung des Tagebau Hambach, wiederholt werden. Der BUND NRW machte auf die coronabedingte Panne aufmerksam.

Es geht bei dem Verfahren darum, dass RWE weiterhin Braunkohle im Tagebau Hambach abbauen will, allerdings ohne dabei den Klimaschutz zu beachten. Die erstes Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung fand von Juni bis Juli 2019 statt und führte zu mehr als 2.400 Einwendungen, u.a. auch einer von mir. Gemäß BUND sollte der Erörterungstermin ursprünglich im Juni 2020 durchgeführt werden. Wegen Corona entschloss sich die Bezirksregierung Arnsberg scheinbar zu einer sogenannten Online-Konsultation.

Die Antworten von RWE, die ich bisher durchging, erscheinen eher pampig bzw. argumentativ sehr schwach zu sein. Oft wird einfach etwas behauptet, ohne dies fundiert zu belegen. Dabei müsste das Verfahren bis Ende des Jahres abgeschlossen werden, denn die gegenwärtige Genehmigung läuft Ende des Jahres aus. Dies lässt nach meiner Bewertung keiner sauber und ordentliche Behandlung der Argumente erwarten.

Mit Amtsblatt 38 wurde die Wiederholung der Online-Konsultation bekannt gemacht. Durchgeführt wird eine ersatzweise Online-Konsultation anstelle eines Erörterungstermins vom 28.09.2020 bis zum 26.10.2020.

Grund: „Aufgrund eines förmlichen Verfahrensfehlers wird die Online-Konsultation wiederholt.

Eine Registrierung ist ab Montag, den 21.9.2020 bis Freitag, den 16.10.2020 möglich.

Registrieren können alle Einwendenden und zudem jene mit guter Begründung (für Details siehe Amtsblatt).

Gegenüber dem ersten Durchführungsversuch hat man dann auch beim Datenschutz nachgebessert. Nun muss „nur noch“ von der Rückseite des Ausweise Name und Adresse erkennbar sein. Ich bin allerdings noch immer der Meinung, dass alle Einwendenden hätte mit einem Einladungscode angeschrieben werden. Dies wäre vom Datenschutz ein geringerer Eingriff gewesen. Wäre aber möglicherweise teurer für RWE geworden.

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Duisburg: Stadt hat LKW-Fehlverkehr nicht analysiert! – #Duisport #Logport #Osttangente

Seit vielen Jahren ächzt ganz Duisburg unter LKW-Verkehr. Viele Brücken werden zunehmend marode und die Straßen sind auch nicht in einem so guten Zustand. Dies alles „verdanken“ wir dem Logistikbetrieb der Duisburger Hafen AG (Duisport).

In Rheinhausen wurde von CDU und SPD angeleiert, dass man uns einen wunderschönen Rad-Wander-Weg nehmen soll für eine Logistikstraße wegnimmt. Mehrfach wurde hierbei behauptet, dass dies alle unsere LKW-Probleme lösen würde. Das ist natürlich nicht war. Da reicht bereits eine einfache Plausibilitätsprüfung der bestehenden Probleme.

Aber natürlich sollte man doch eigentlich annehmen, dass die Stadt Duisburg vor einer Problemlösung erst einmal eine Ursachenanalyse durchführt. Denn häufig lassen sich Probleme leichter lösen, als viele denken. Aber dazu muss man sich die Ursachen anschauen. Aus so einer Ursachenanalyse würden sich dann verschiedene Maßnahmen ergeben. So eine Ursachenanalyse gibt es nicht. Hat die Stadt Duisburg mir bestätigt.

Das erklärt natürlich auch warum die Kommunalpolitik so seltsame Einzelmaßnahmen durchführen lässt, welche das Problem nicht lösen. Vielleicht erklärt das noch viel mehr Probleme in Duisburg. Denn wenn man sich bei vielen Dingen einfach mal hinsetzt und darüber nachdenkt, löst sich etliches viel einfacher.

Dadurch verfestigt sich mein Eindruck, dass man mit einer behaupteten Lösung, für deren Wirksamkeit es nicht den geringsten Beleg gibt, einfach nur die wirkliche Problemlösung zu lasten der Bevölkerung verschleppen will. Da verwundert es nicht, dass die Parteien CDU und SPD für diesen Umstand abgestraft wurden.

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#Duisburg: Verdopplung von Krebsstaub auf der Schrottinsel ohne Umweltverträglichkeitsprüfung – #Umweltschutz #Duisport #Logport

Eine PM der BI Saubere Luft:

Die BI Saubere Luft zeigt sich verwundert über mehr Verdopplung des Krebsstaub von der Schrottinsel ohne Umweltverträglichkeitsprüfung.

Die Stadt Duisburg verkündete in Amtsblatt 36 (31.08.2020), dass die erhebliche Steigerung der Schrottverarbeitung der European Metal
Recycling GmbH (von 150.000 t/a auf 350.000 t/a) keiner Umweltverträglichkeitsprüfung bedürfe. und das obwohl gerade im Bereich der Schrottinsel große Niederschläge von Staub festgestellt werden (vgl. DS 13-1253/2 vom 04.03.2020).

Die mit Amtsblatt 31 (15.07.2020) durchgeführte Öffentlichkeitsbeteiligung entpuppt sich dadurch als Farce. Teil dieser Unterlagen war eine überaus dürftige Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Freisetzung von Schwermetallstäuben (Chrom, Nickel, Blei, Cadmium) wurde zwar erwähnt, aber nicht der Umstand, dass diese krebserregend sind. Auch wurde die TA Luft als Grundlage genutzt, obwohl die Zielwerte für die Umweltzone Duisburg gelten. Es wäre also eine Einhausung notwendig.

Das Nickel mit Luftschadstoffen zu wassergefährdenen Nickelnitrat reagieren kann wurde auch nicht betrachtet, allerdings beantragt die Firma, dass Niederschlagswasser ins Hafenbecken leiten zu dürfen.

Ich habe den Eindruck, dass man hier die Gefahren für Umwelt und Bevölkerung bewusst ignoriert. Spätere Krebstote kann man nur schwerlich einer genauen Ursache zuordnen und ist das ganze erlaubt wird man sich natürlich auf Bestandsschutz berufen.

Inzwischen hat sich die Kommunalaufsicht der Bezirksregierung Düsseldorf eingeschaltet und prüft das Vorgehen der Stadt Duisburg.

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Die Trumpverschwörung – #Trump #Xfiles

Trump ist ja jemand, der die Wahrheit sehr Flexibel handhabt. Münchhausen könnte sein großes Vorbild sein.

Was ich allerdings interessant finde ist folgender Aspekt. Viele Anhängende von Trump sind voll auf Verschwörungsnonsens. Naja vielleicht rauchen die ihre Globuli oder so. Wie auch immer, Verschwörungstypen glauben u.a., dass es eine Schattenregierung gäbe und das alles anders wäre, als es in Wirklichkeit ist. Kann ich manchmal sogar verstehen, denn die Wirklichkeit ist ja auch nicht immer gerade angenehm. Besonders, wenn diese einen morgens aus dem Spiegel anstarrt.

Trump ist ein großer Fan des Senders Fox, denn ich als ziemlich rechts einstufe. Dort laufen u.a. die Simpsons, welche in einer Folge die Katastrophe die derzeit im weißen Haus rumhängt, vorhersagte. Und die Serie Akte X, die wiederum eine Schattenregierung und Verschwörung miteinander verband. Man könnte fast auf die Idee kommen Fox hätte bereits damals einen Trump ins weiße Haus setzen wollen. Und nebenbei wurde durch Akte X noch das Misstrauen gegen den Staat gefördert. Ob das damals vielleicht nicht sogar die wahre Absicht bei der Serie war?

Eigentlich schon, eine schöne Verschwörungserzählung. Die Wahrheit könnte und einem schrecklichen Toupet bzw. rübergekämmten Haaren sitzen.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #ekelhAfD

Ständige Toleranz sorgt dafür, dass die Welt ein Müllhaufen wird.

(Ulrich Scharfenort, 07.01.2019)

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#Duisburg: Mit dem Fahrrad zum Umweltausschuss – #Verkehrswende #fahrradfeindlich

Habe jetzt die Abrechnung für den letzten Umweltausschuss bekommen. Für die Mandatstätigkeit gibt es eine Sitzungsgeld und Fahrtkosten. Für meinen letzten Umweltausschuss nutzte ich auch wegen Corona das Fahrrad. Und bei schönem Wetter hat man zugleich noch Bewegung.

Auch war ich gespannt, was man beim Fahrrad bekommt. Bei mir waren es 0,72 €, weshalb ich dann auch mal bei der Stadt nachfragte, denn es Stand nur etwas von Pauschale dort. Die Stadt Duisburg hat schnell und gut geantwortet.

Nachfolgende mal der gekürzte Text:
„Gemäß §5 Abs.2 EntschVO haben Mitglieder kommunaler Vertretungen Anspruch auf Ersatz Ihrer Fahrkosten. Bei […] Benutzung eines Fahrrads ist eine Entschädigung in der in § 6 Absatz 3 Landesreisekostengesetz vorgesehenen Höhe zulässig.

Gem. §6 Abs.3 LRKG wird für Strecken, die mit einem privaten Fahrrad zurückgelegt werden, eine Wegstreckenentschädigung von 6 Cent je Kilometer gewährt.“

Da bin ich jetzt natürlich überrascht, dass dies wirklich nach Kilometern gerechnet wird. Im Bundesreisekostenrecht wird Radfahren dagegen mit einer Pauschale von 5 Euro abgerechent, egal wie viel und oft man fährt.

6 Ct/km natürlich weniger als die 30 Ct/km, allerdings bei einem günstigen Fahrrad auf den Preis des Fahrrads bezogen mehr. Man könnte also sogar sagen, dass NRW kleine Anreize für die Fahrradnutzung setzt. Zumal es auch weniger Stress beim Parken macht. Schließlich kann man mit dem Fahrrad häufig sogar noch deutlich günstiger parken, was die Lage angeht und zusätzliche Kosten gibt es auch keine.

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Große Summe zur Erforschung der negativen Wirkungen von #Feinstaub und #Fluglärm auf die Gesundheit bewilligt

Pressemeldung von Stiftung Mainzer Herz:
Die Stiftung Mainzer Herz fördert ein Forschungsprojekt unter der Leitung von Univ.-Prof. Andreas Daiber, Leiter Labor für molekulare Kardiologie am Zentrum für Kardiologie in Mainz, zu den synergistischen und additiven negativen Effekten von Feinstaub und Fluglärm auf das Herz-Kreislaufsystem mittels moderner Analysemethoden wie „Next Generation Sequencing“.

Die Zuwendung der Stiftung erfolgt in Höhe von 50.000,- €.

Luftverschmutzung ist jährlich in Europa für knapp 800.000 Todesfälle verantwortlich (Lelieveld et al. Eur. Heart J. 2019). Die Auswirkungen von Lärm kosten nach Berechnungen der Weltgesundheitsorganisation WHO pro Jahr die westeuropäische Bevölkerung 1.6 Mio gesunde Lebensjahre. Auf dem Gebiet der durch Verkehrslärm verursachten kardio-vaskulären Schäden betreibt die Kardiologie Mainz seit vielen Jahren Spitzenforschung. Lärm kommt selten allein und so ist z.B. Straßen- als auch Fluglärm mit einer deutlichen Zunahme der Luftverschmutzung vergesellschaftet.

Ziel des geförderten Projekts ist es daher, die molekularen, möglicherweise additiven Effekte von Feinstaub und Fluglärm in erster Linie auf unser Herz-Kreislaufsystem aufzuklären. Zu diesem Zweck sollen hier moderne Analyseverfahren zum Einsatz kommen, die in der Lage sind, Veränderungen in unseren Genen, Eiweißen sowie Entzündungsmediatoren zu erfassen. Die Wissenschaftler erhoffen sich von diesen Analysen tiefere Einblicke in die molekularen Mechanismen der negativen Wirkungen von Lärm und/oder Feinstaub auf Herz, Gefäße und Gehirn. In einem weiteren Teilprojekt sollen im Rahmen der Förderung durch die Stiftung Mainzer Herz in „durchsichtigen“ Geweben mittels dreidimensionaler Mikroskopie die schädlichen Vorgänge im Gehirn (und später am Herzen), welche durch Fluglärm ausgelöst wurden, untersucht werden.

Diese Studien werden in Kooperation mit Univ.-Prof. Beat Lutz, Direktor des Instituts für Physiologische Chemie und wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Institut für Resilienzforschung in Mainz, durchgeführt. Er hat diese bahnbrechende Methode in seiner Arbeitsgruppe etabliert, die es ermöglicht, Organe und die z.B. durch Fluglärm verursachten Veränderungen der Expression von Eiweißen dreidimensional darzustellen. Dadurch können biochemische Veränderungen in gewissen Arealen des Gehirns auch lokal zugeordnet werden, insbesondere in den Bereichen wo die Stressverarbeitung stattfindet.

Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Mitglied des Vorstands der Stiftung Mainzer Herz kommentiert: „Es gibt wenige wissenschaftliche Stiftungen in Deutschland, die mit so einem hohen Betrag die Spitzenforschung finanziell unterstützt. Wir sind dankbar und stolz, dass in Mainz derartige Strukturen geschaffen werden konnten, die eine punktuell wichtige Anschubfinanzierung zur Bearbeitung besonders relevanter wissenschaftlicher Fragestellungen in den Bereichen Umwelt und Herzerkrankungen erlauben. Wir sind sicher, dass diese Forschungsförderung dazu beiträgt, dass die geplante Initiative für einen Sonderforschungsbereich zu Umweltfaktoren in Mainz dadurch weiter ergänzt und gestärkt wird.“

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#Duisport arbeitet mit #Belarus zusammen – #Menschenrechte #Logport #Duisburg #Demokratie

Den Eindruck, dass Duisport sich nicht sonderlich für Natur, Umweltschutz und Menschenrechte interessiert hatte ich schon länger.

Wurde erst heute darauf aufmerksam, dass Duisport mit der Lukaschenko Diktatur zusammenarbeitet.

Passt ja zum Gesamtbild, dass man es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen scheint und auch nicht mit den Grundrechten. Ich wette selbst jetzt während der Proteste für Demokratie unternimmt Duisport nichts und macht weiter so.

Genauso, wie die uns in Rheinhausen aus purer Profitgier für dumm verkaufen und nichts wirksames unternehmen wollen. Stattdessen will man uns mit einer neuen Straße noch mehr Grün und Lebensqualität nehmen.

Update:
Weitere Quelle

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Logistiklügen bzw. warum will die Duisburger Verwaltung nichts tun? – #Duisport #Logport #Duisburg

Die Verwaltung der Stadt Duisburg behauptet mal wieder Unsinn. Angeblich könne man die Karl-Jarres-Straße bzw. die Rheinhauser Straße nicht für LKW sperren. Dies entspricht nicht der vollen Wahrheit.

Finde es ist immer wieder verwunderlich, was laut Verwaltung angeblich alles nicht gehen soll. Vor einigen wurde für Rheinhausen auch behauptet, dass eine Fotofalle auf der Friedrich-Ebert-Straße nicht ging. Heute steht dank der Umweltgruppe West dort eine.

Die Umweltgruppe West und die BI Saubere Luft hatten auch bereits eine Lösung für die Lenkung des LKW-Verkehrs eingereicht. Diese wurde am 04.09.2020 von einer Mehrheit im Verkehrsausschuss abgelehnt.

Eingabe nach § 24 GO NRW
hier: Einführung einer Kommunalmaut

Die Verwaltung hat behauptet, dass eine Kommunalmaut nicht möglich wäre. Dabei belegt ein Gutachten aus Hamburg, dass es doch möglich wäre. Dann sind alle unerwünschten Routen halt sehr teuer. Das heißt theoretisch könnten LKW dort langfahren, praktisch wäre es aber zu teuer.

Und auch ein Beispiel aus Dortmund zeigt, dass es andere Wege gibt:
„Maßnahmenkatalog der Stufe 1 der lokalen Ergänzung 2020 für die StadtDortmund zum LRP Ruhrgebiet 2011 Teilplan OstM-DO.1 Ausdehnung des nächtlichen LKW-Durchfahrverbots für Lkw > 7,5 tauf der B1 auf ganztags“

Das heißt in Dortmund und in Hamburg wurde die Luftreinhaltung als Grundlage genommen. Und dazu Bedarf es keiner Grenzwertüberschreitung. Auch unterhalb der Grenzwerte gilt eine Minderungspflicht. Und gerade LKW stoßen durch Reifenabrieb viel Mikroplastik aus.

Wenn man bei der Stadt Duisburg wollen würde und ebenso in der Politik, gäbe es ausreichend Wege die LKWs zu lenken. Aber unsere Verwaltung scheint mir mehr damit beschäftigt zu sein Projekte von oder im Zusammenhang mit Duisport durchzusetzen. Etwa bei der Schrottinsel, wo deutliche mehr Krebsstaub erzeugt werden soll und die Stadt eine Umweltverträglichkeitsprüfung für nicht notwendig befindet.

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Batteriegeräte und Akkus passen nicht zusammen – #Nachhaltigkeit #Energiewende #akkutauglich #Klimaschutz

Eigentlich würde ich ja gerne allein aus Nachhaltigkeit Akkus zum Betrieb von Geräten nutzen, allerdings ist das nicht möglich. Akkus funktionieren in vielen batteriebetriebenen Geräten gar nicht oder deutlich schlecht. So sind Spannung bzw. Strom unterschiedlich und ein Betrieb nicht möglich.

Da frage ich mich natürlich schon, warum man Geräte herstellt, die gar nicht mit Akkus funktionieren. Und warum wird das nicht zumindest auf die Verpackung geschrieben, damit das Gerät gar nicht erst kauft?

Es gibt natürlich auch die Geräte mit eingebautem oder wechselbaren Akku. Da ist der Tausch noch aufwendiger, wenn dieser überhaupt möglich ist. Denn natürlich wollen Herstellende gar nicht, dass man nachhaltig ist. Aber genau das führt zu mehreren Problemen. Offensichtlich ist erst einmal, dass mehr Ressourcen verbraucht werden. Das ist aber nicht allein die Herstellung, sondern auch der Transport. Und gerade da würden nachhaltige Geräte, die mit Akku funktionieren zu deutlich weniger Verkehr führen.

Ich für meinen Teil werde Batteriegeräte nicht mehr kaufen, wenn die nicht auch akkutauglich sind.

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#Duisburg: Abstand zu Gehenden am Berthaplatz

Duisburg ist bekannt für PKW-zentrierte Verkehrspolitik. Als ersten Test nahm ich einen Engpass am Berthaplatz zum Anlass der Stadt Duisburg die Situation und persönliche Gefahrenerlebnisse zu schildern.

Die Antwort fiel aus, wie man bei der Stadt Duisburg nicht anders erwarten konnte. Die Stadt Duisburg ist mir ja leider bereits bekannt für Verkehrsdiskriminierung an anderen Stellen. Nachfolgend also mal das Schreiben der Stadt zerpflückt.

Die Argumentation in dem Schreiben wird der realen Situation nicht gerecht. Das PKW auf Gehende warten würden habe ich noch nie erlebt. Vielen dürfte nicht einmal bekannt sein, dass es einen Mindestabstand zu Gehenden gibt. Gibt ja bereits viel zu wenige die sich bei Radfahrenden daran halten. Weiß nicht ob mangels Kenntnis oder mangels Wille.

Die Parkenden führen ganz sicher nicht zu einer Geschwindigkeitsreduzierung. Die Autos beschleunigen teilweise in dem Bereich sogar noch, wie ja bereits schrieb, selbst wenn Gehende bereits in dem Stück sind und der Abstand nicht eingehalten werden kann. Was die StVO sagt, wird doch gar nicht beachtet, weil es keiner kontrolliert oder gar sanktioniert. Minimum wäre hier mal eine Kontrollaktion durch Polizei in Zivil mit entsprechenden Bußgeldern in unregelmäßigen Abständen.

Aus der Fluiddynamik ergibt sich, dass bei gleichem Druck der Fluss von Wasser an einer Engstelle beschleunigt wird und gerade nicht verlangsamt. Im Verkehr ist das nicht anders.

Rücksichtnahme im Straßenverkehr? Klingt auf dem Papier gut, die Realität sieht anders aus. Mit dem Einsteigen in einen PKW schaltet sich bei einem hohen Prozentsatz die Rücksichtnahme selbstständig aus.

Seit wann haben PKW Vorrang? In § 25 StVO steht dazu nichts. Was ist hierfür die Rechtsgrundlage? In der StVO steht jedenfalls kein Vorrang für PKW. Vielleicht steht dies nur so im Handbuch der Stadt Duisburg.

Das PKW warten müssen, sollte denen mal jemand erklären, denn machen tun die das nicht, was ja wie bereits geschrieben der Grund für mein Schreiben war.

Das in den anderen Bereichen kein geschützter Verkehrsraum zur Verfügung stehen würde ist unwahr. Am Berthaplatz befindet sich ein Weg auf dem Platz, der sicher von einem Ende zum Anderen des Platzes führt. In dem Bereich zur Margerethenstraße hin ist absolutes Halteverbot, besteht also ein höherer Schutz, durch mehr Platz. Die Lisastraße ist eine Spielstraße, wodurch ebenfalls ein höherer Schutz besteht.

Das Argument der Unfallstatistik ist absurd. Verkehrsschutz heißt eine Situation zu entschärfen, bevor etwas passiert und nicht erst zu handeln, wenn es Tote oder Verletzt gab. Wäre übrigen zumindest grob fahrlässig, wenn nicht sogar bedingter Vorsatz, wenn jetzt etwas passieren würde, obwohl es bereits im Vorfeld Hinweise auf eine Gefährdung gab. Ich beschrieb ja bereits einen erheblichen Verstoß in dem Bereich, der einem Beinaheunfall nahe kommt. Von Problemsituationen wurde mir auch von anderen Personen berichtet.

Und natürlich werde ich das wie auch weitere Verkehrsthemen weiterverfolgen, bis die Stadt Duisburg endlich alle Verkehrsteilnehmenden gleichrangig behandelt.

Antwort der Stadt Duisburg:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

Ihren Hinweisen zur derzeitigen Verkehrssituation am Berthaplatz konnte zwischenzeitlich abschließend nachgegangen werden. Die mir vorliegenden Prüfergebnisse des zuständigen Fachbereichs kann ich Ihnen nunmehr ausführlich darlegen.

Wie in vielen anderen Wohnquartieren in Duisburg auch verfügen die Straßen im Umfeld des Berthaplatzes nur über eine max. 6,00 m breite Fahrbahn, gesonderte Gehwege sind nicht vorhanden. Als Höchstgeschwindigkeit gilt in dem Wohnquartier 30 km/h. Die am rechten Fahrbahnrand zum Parken abgestellten Fahrzeuge engen die Fahrbahnbreite punktuell ein, was zu einer weiteren Geschwindigkeitsreduzierung führt, weil in der Höhe Begegnungsverkehre nur unter gegenseitiger Rücksichtnahme und Verständigung abgewickelt werden können. Als Hauptnutzer der Straßen sind vorrangig die Bewohner des Quartiers auszumachen, denen die verkehrliche Situation bekannt sein dürfte.

Laut der Straßenverkehrsordnung müssen Fußgänger den Gehweg nutzen. Ist kein Gehweg vorhanden, benutzen sie die Fahrbahn mit, indem sie am rechten bzw. am linken Fahrbahnrand laufen. Versperren parkende Fahrzeuge den Fahrbahnrand, muss der Fußgänger in die verbleibende Fahrgasse ausweichen jedoch unter Beachtung des Fahrzeugverkehrs, der vorrangig die Fahrbahneinengung passieren darf. Befindet sich der Fußgänger bereits in der Engstelle, darf das Fahrzeug den Fußgänger nur unter Einhaltung des nunmehr gültigen Mindestabstandes von 1,50 m passieren. Wenn dieser Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist der Kfz-Verkehr wartepflichtig gegenüber dem Fußgänger.

Dem Vorschlag, auf dem ca. 60 m langen Fahrbahnabschnitt zwischen Lisastraße 60 und dem Berthaplatz Poller einzubauen, mit dem Ziel einen geschützten Verkehrsraum für Fußgänger zu schaffen, wird nicht gefolgt, weil dem Fußgänger davor und dahinter auch kein geschützter Verkehrsraum zur Verfügung steht. Außerdem wird ein geschützter Verkehrsraum für den fußläufigen Verkehr aus verkehrsplanerischer und aus polizeilicher Sicht als nicht notwendig erachtet, weil einerseits die Verkehrsmenge sowohl des fließenden als auch des fußläufigen Verkehrs in dem Wohnquartier sehr gering ist und weil die polizeiliche Unfallstatistik in dem Bereich auch in den vergangenen Jahren nicht einen Unfall dokumentiert.

Auch der Vorschlag, Parkverbote zu erlassen, wird als nicht zielführend erachtet, da dadurch partielle Engstellen entfallen, die das Geschwindigkeitsniveau in dem Wohnquartier positiv beeinflussen. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich mit der Freigabe der gesamten Fahrbahnbreite für den fließenden Verkehr das Geschwindigkeitsniveau erhöht.

Aus den genannten Gründen wird Ihre Einschätzung, dass es sich bei Straßenabschnitt um einen verkehrlichen Angstraum handelt, der dringend eine Entschärfung braucht, weder aus verkehrsplanerischer noch aus polizeilicher Sicht geteilt. Ich hoffe, Ihnen die Situation dennoch verständlich dargestellt zu haben und bitte um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

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#Duisburg untersagt Cannabidiol (CBD)-haltige Lebensmittel – #NRW #hambibleibt #Hanf #Cannabis

Wundert mich, dass in der Zeitung nichts dazu stand, aber die Stadt Duisburg hat in Amtsblatt 40 eine Allgemeinverfügung zur Untersagung des Inverkehrbringens von Cannabidiol (CBD)-haltigen Lebensmitteln im Stadtgebiet von Duisburg veröffentlicht.

Das Inverkehrbringen von Lebensmitteln, die Cannabidiol (als „CBD-Isolate“ oder „mit CBD angereicherte Hanfextrakte“) enthalten, wird untersagt. Die Untersagung gilt für alle ansässigen Lebensmittelunternehmen in Duisburg und umfasst sowohl den stationären Handel als auch den Versandhandel und Verkauf im Internet.

Die Begründung verweist auf das LANUV, das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW (MULNV) und das Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales NRW (MAGS). Demnach wurden alle alle Lebensmittel bzw. Lebensmittelzutaten, die Cannabidiol (aus „CBD-Isolaten“ oder aus „CBD angereicherten Hanfextrakten“) enthalten, als neuartige Lebensmittel eingestuft. Diese wären nach EU-Recht aufgrund fehlender Zulassung nicht verkehrsfähig.

Warum denke ich gerade, dass man Drogenpolitik über das Lebensmittelrecht macht und fühle mich an Brandschutz im Hambacher Forst erinnert? Zumal die Stadt Duisburg nur umsetzt, die Sache aber vom Land NRW kommt.

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Inhaltstäuschung beim Fischfilet von #ALDI – #Klimaschutz #Umweltschutz

Bei ALDI gibt es sogenanntes Heringsfilet in Sahnesauce.

Von der Produktbezeichnung würde man nun Annahmen, dass der Hauptbestandteil Fischfilet wäre und Nebenbestandteil Sahnesauce. Früher war das auch mal so, da reichte eine Packung für eine vierköpfige Familie. In zwischen ist es fast schon eine Singleportion, da nur noch etwa vier Fischstücke drin sind.

Natürlich trickst man hier bei den Inhaltsangaben, denn statt die Sahnesauce mit 60 % anzugeben und die Bestandteile aufzuzählen, gibt man die Fischfilets mit 40 % an erster Stelle an.

Das Verhältnis war früher mal umgekehrt, sodass nun zu viel unnötige Sauce da ist, die man nicht wirklich nutzen kann. Dadurch schmeißt man Lebensmittel weg und braucht für die selbe Fischmenge noch dazu die doppelte Menge Verpackung. Man bekommt halt weniger Fisch und mehr Sauce. Für mich ist das Verbrauchendentäuschung. Denn eigentlich müsste das Produkt Sahnsauce mit Fischfilet heißen.

Die Sahnesauce dürfte ein Billigbestandteil sein, also ging es wahrscheinlich wie üblich um Verschlechterung eines Produktes zum gleichen Preis.

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#Klimaschutz: Dürresommer und Rüben – #Agrarwende

Jetzt will die klimaschädliche Zuckerindustrie auch noch Subventionen für den Rübenanbau (NRZ-Bericht vom 05.09.2020). Und beklagt sich zugeich noch über die mitverursachten Dürresommer. Ebenso ist die Zuckerindustrie mitverantwortlichen für den Verlust von Ackerboden. Denn viele der Zuckerchemiewerke benutzen für die Extraktion von Zucker Braunkohle als Energiequelle. Ist
da eigentlich schon eine ziemliche Ironie, dass die sich damit selbst schädigen. Ich bin jedenfalls dankbar für jede Rübe, die nicht angebaut wird.

In Kalkar plant Pfeifer und Langen sogar ein neues Kohlekraftwerk. Wundert mich, dass da Fridays for Future nicht ab und an vor deren Zentrale in Köln demonstriert.

Wird Zeit endlich mal ein anderes Extraktionsverfahren zu entwickeln. Denke mit einem anderen Lösungsmittel als Wasser dürfte der Energieverbrauch sinken, aber scheinbar ist Energie zu billig, als das man sich darüber Gedanken machen würde.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Wenn man nicht aufpasst wird aus einem Buffet schnell ein BufFETT.

(Ulrich Scharfenort, 30.12.2018)

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#Duisburg: Morgen ist KidicalMass – #Verkehrswende

Diesen Flyer bekam ich vor kurzem, werde mir das vielleicht mal angucken fahren.

https://fahrradklima-test.adfc.de/teilnahme

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Seltsamer Verspätungen bei der Briefzustellung – #Post

Die Post hat teilweise ziemlich seltsame Zustellungsverfahren. In einem Fall kann ich das sehr gut nachvollziehen, weil zwei Schreiben wegen eines Fehler kurz hintereinander geschickte wurden.

Schreiben 1 wurde am 30.07. abgeschickt
Schreiben 2 wurde am 31.07. abgeschickt

Schreiben 1 trägt einen Poststempel vom 06.08. und ging am 07.08. ein
Schreiben 2 trägt einen Poststempel vom 31.07. und kam am 01.08. an

Da stellt sich natürlich die Frage warum die Post hier so versagt hat. Wurde hier etwa bei der Leerung ein Sack mit Briefen irgendwo in die Ecke gestellt und erst deutlich später verarbeitet? Oder war es wirklich, wie von der Post behauptet ein externe Dienstleister?

Auf jeden Fall ein ziemlicher Fehler in den Abläufen und auch nicht der einzige. Bei einem anderen Fall, hat sich das Schreiben um fast eine Woche verzögert und ich verpasste dadurch eine Frist. Die Frist war zwar rechtlich unwichtig, aber mir persönlich schon.

Bevor man anderen die Schuld gibt wäre es natürlich üblich erst einmal intern auf Fehler zu prüfen, aber das hat die Post gar nicht erst gemacht.

Pünktlich wie die Post ist jedenfalls Geschichte. Und mehr Verspätung als die Bahn auf jeden Fall.

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#Amazon Gefahrstofflager in #Rheinberg

Mit Amtsblatt 37 der Bezirksregierung Düsseldorf (PDF) wurde bekanntgegeben, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung für das Gefahrstofflager von Amazon in Rheinberg notwendig wäre.

Konkret geht es um ein Vorhaben der Amazon Fulfillment Germany GmbH (Amazonstraße 1 in 47495 Rheinberg) zum Betrieb eines Gefahrstofflagers (HAZMAT Area) im Logistikzentrum Amazon-DUS2. Gelagert werden soll nicht näher genannte Gefahrstoffe aber insbesondere Druckgaspackungen (Spraydosen) und entzündbaren Flüssigkeiten.

Es soll sich um eine geänderte Nutzung des bereits vorhandenen Gefahrstofflagers handeln, dass wohl erheblich erweitert wird. Also im Klartext entweder können gefährlichere Stoffe oder größere Mengen gelagert werden. In diesem Fall bis zu 145 t Druckgaspackungen in Spraydosen von maximal 1 L Volumen. Alternativ sollen bis zu 1500 t wassergefährdender Stoffe der höchsten Wassergefährdungsklasse 3 in handelsüblichen Kleingebinden oder 1500 t entzündbarer Flüssigkeiten. Es sollen diverse Änderungen der Sicherheitstechnik durchgeführt werden. Wohl um die größere Gefahr zu mindern.

Das Gelände liegt nur ein paar hundert Meter vom Bahnhof Rheinberg entfernt. Und brennende Spraydosen können wie eine kleine Raketen ziemlich weit fliegen. U.a. kann es so auch zu Bränden kommen.

Spraydosen sind auch nicht ohne Grund trotz der geringen Größe als Gefahrgut (UN1950) eingestuft.

Ich kann das Ergebnis der Vorprüfung, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist, nicht so recht nachvollziehen.

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Exotische Vornamen und das Geschlecht – #Diskriminierung #Sexismus

Ich korrespondiere viel mit den unterschiedlichsten Stellen. Dabei taucht ab und ein Problem auf. Das mit dem Vornamen und der richtigen Anrede. Leider gibt es hier ja keine brauchbare geschlechtsneutrale Anrede.

Es gibt Vornamen, bei denen es schwierig ist zu erkennen, um welches Geschlecht es geht. Ich könnt nun natürlich exotische Vornahmen wie Yu (chinesisch) nehmen, aber auch ein europäisches Beispiel fällt mir ein: Michel. Auch bei türkischen Vornamen wird es manchmal schwierig.

Es gibt natürlich Stellen, wie etwa manche Behörden, die den Namen mit Anrede übermitteln. Ich könnte einfach Hallo [Vorname] [Nachname] schreiben, ist beim Schreiben mit Behörden eher schwierig.

Oder ich bleibe vollkommend neutral und schreibe Guten Tag, allerdings macht es das natürlich nicht einfacher. Bei russischen Namen ist es etwas einfacher, weil für gewöhnlich ein A angehängt wird, wenn es sich um eine Frau handelt.

Und ich werde bestimmt nicht hunderte Vornamen auswendig lernen oder jedes Mal googeln. Eine Lösung für diese Situation braucht es trotzdem.

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#Bahnsinn: Fahrrad mit der #Bahn mitnehmen bei kaputten Türen

Die Bahn hat in Fernverkehrszügen teilweise Fahrradabteile. Beim ICE fehlt das bisher ja.

Allerdings hat die Bahn auch viele Probleme mit ihren Türen, die häufig nicht funktionieren. Besonders ‚toll‘ ist das dann natürlich, wenn kaputte Türen und ein Fahrradabteil zusammenfallen. Da kommt man dann mit dem Fahrrad nicht rein, der Reservierung zum trotz. Das heißt man muss sich mühsam durch die Sitzreihen bewegen. Das geht eher schlecht. Denn die Bahn hat hier natürlich nicht für kaputte Türen geplant, sodass der Platz zu schmal für normale Lenker ist. Und die Glastür macht es auch nicht einfacher.

Denke da kann man getrost die Reservierungsgebühr zurückverlangen. Entweder müsste halt ein anderer Wagen genommen werden oder schneller repariert werden. Beides wäre möglich.

die Kombination von Radfahren und Bahnfahren ist jedenfalls eher dürftig.

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