Onlinekonsultation #RWE Hambach Sümpfung – #hambibleibt #Klimaschänder #Braunkohle #endcoal

Anstelle eine Erörterung abzuhalten hat man sich für eine Online-Konsultation bei der Bezirksregierung Arnsberg entschieden. Kritik hatte ich bereits geäußert und es gab auch bereits eine Wiederholung.

Nicht nur der Start ist überaus dürftig und teilweise rechtsstaatlich fragwürdig, auch in der Durchführung gibt es erhebliche Unterschiede zu einer richtigen Erörterung. Bei eine Erörterung kommen alle Betroffenen zusammen und äußern sich zu allen Punkten. Das ist theoretisch auch bei der Online-Konsultation möglich, praktisch scheitert dies aber bereits an der Form. Denn auf der Seite werden keinen Kommentierungen zu den dürftigen Textbausteinen angezeigt. Nicht einmal die eigenen Punkte werden nach Absendung noch angezeigt. Es ist also nicht möglich die Punkte nachzulesen, wenn man diese nicht für sich selbst speichert.

Bei einer richtiger Erörterung kommen einem noch Ideen, wenn man die Punkte von anderen hört, dieser Effekt wird hier natürlich völlig unterdrückt. Dass die Kommentare nicht angezeigt werden, was programmtechnisch keine Problem wäre, führt zudem zu einer gewissen Skepsis, ob Kommentar nicht einfach verschwinden. Da reicht bereits ein Programmierfehler. Ich habe vorsichtshalber noch einmal alle Kommentar per Email hingeschickt. Zumal ich RWE auch Hacking zutraue.

Die Erwiderungen von Klimaschänder RWE sind häufig unbelegte Behauptungen oder Wiederholungen genau dessen, was bereits in den unvollständigen Unterlagen steht. So wir mehrfach behauptet, dass man nicht gegen Paris verstoße, aber auch andere bizarre Behauptungen. Zum Beispiel ist RWE der Ansicht, dass eine Mittlung der bisherigen Witterung (Niederschläge) ausreicht, um die zukünftige Grundwasserentwicklung vorherzusagen.

Bei den Erwiderungen von RWE handelt es sich um Textbausteine, die wenige Mühe einer ehrlichen Erwiderung machen, sondern vielmehr den Eindruck erwecken als wäre RWE das Verfahren egal. Fast als wäre man sich sehr sicher so oder so die Erlaubnis zu bekommen.

Allerdings sind die Erwiderungen von RWE in sich widersprüchlich, denn an der einen Stelle wird behauptet, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Sümpfung und der Verbrennung von Braunkohle gäbe an anderer Stelle aber wieder festgestellt, dass die Sümpfung erlaubt werden müssen, weil diese notwendig sei zum Abbau von Braunkohle. Zugleich ist man der Ansicht, dass es nicht notwendig wäre die Klimafolgen der Sümpfung, also die Verbrennung von Braunkohle im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung zu betrachten. Das wäre so als würde ein Flughafen eine Landebahn bauen wollen und sagen die hätte kaum Klimaauswirkungen, weil der Flugverkehr einem anderen Verfahren vorbehalten wäre. Eine bizarre Argumentation die Kausalität völlig ausblendet.

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