Logistiklügen bzw. warum will die Duisburger Verwaltung nichts tun? – #Duisport #Logport #Duisburg

Die Verwaltung der Stadt Duisburg behauptet mal wieder Unsinn. Angeblich könne man die Karl-Jarres-Straße bzw. die Rheinhauser Straße nicht für LKW sperren. Dies entspricht nicht der vollen Wahrheit.

Finde es ist immer wieder verwunderlich, was laut Verwaltung angeblich alles nicht gehen soll. Vor einigen wurde für Rheinhausen auch behauptet, dass eine Fotofalle auf der Friedrich-Ebert-Straße nicht ging. Heute steht dank der Umweltgruppe West dort eine.

Die Umweltgruppe West und die BI Saubere Luft hatten auch bereits eine Lösung für die Lenkung des LKW-Verkehrs eingereicht. Diese wurde am 04.09.2020 von einer Mehrheit im Verkehrsausschuss abgelehnt.

Eingabe nach § 24 GO NRW
hier: Einführung einer Kommunalmaut

Die Verwaltung hat behauptet, dass eine Kommunalmaut nicht möglich wäre. Dabei belegt ein Gutachten aus Hamburg, dass es doch möglich wäre. Dann sind alle unerwünschten Routen halt sehr teuer. Das heißt theoretisch könnten LKW dort langfahren, praktisch wäre es aber zu teuer.

Und auch ein Beispiel aus Dortmund zeigt, dass es andere Wege gibt:
„Maßnahmenkatalog der Stufe 1 der lokalen Ergänzung 2020 für die StadtDortmund zum LRP Ruhrgebiet 2011 Teilplan OstM-DO.1 Ausdehnung des nächtlichen LKW-Durchfahrverbots für Lkw > 7,5 tauf der B1 auf ganztags“

Das heißt in Dortmund und in Hamburg wurde die Luftreinhaltung als Grundlage genommen. Und dazu Bedarf es keiner Grenzwertüberschreitung. Auch unterhalb der Grenzwerte gilt eine Minderungspflicht. Und gerade LKW stoßen durch Reifenabrieb viel Mikroplastik aus.

Wenn man bei der Stadt Duisburg wollen würde und ebenso in der Politik, gäbe es ausreichend Wege die LKWs zu lenken. Aber unsere Verwaltung scheint mir mehr damit beschäftigt zu sein Projekte von oder im Zusammenhang mit Duisport durchzusetzen. Etwa bei der Schrottinsel, wo deutliche mehr Krebsstaub erzeugt werden soll und die Stadt eine Umweltverträglichkeitsprüfung für nicht notwendig befindet.

Dieser Beitrag wurde unter Duisburg, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz, Verbraucherschutz veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s