Briefmarken-Recycling ist verboten! – #Umweltschutz

Wenn man eine Briefmarke aufgeklebt hat, aber aus irgendeinem Grund die Sendung doch nicht verschicken will, darf man die nicht einfach ablösen und woanders aufkleben. Die Post untersagt damit in ihren Regeln das Recycling von Briefmarken. Wobei es hier wohl vor allen Dingen darum geht, Briefmarken die nicht gestempelt wurden von der erneuten Nutzung auszuschließen.

Dies steht auch in einer mehr als hundertseitigen Broschüre der Post:
„Briefmarken ohne Stempelabdruck, die aufgedruckt oder bereits verklebt waren und dann z. B. aus Briefumschlägen oder POSTKARTEN aus geschnitten oder von ihnen abgelöst wurden, dürfen nicht dazu genutzt werden, Sendungen zu frankieren. Briefmarken müssen entwertbar in der Frankierzone auf der Aufschriftseite der Sendung aufgeklebt werden.“

Die Marken verlieren allerdings nicht an Wert, sondern können angeblich in den Filialen gegen gültige Briefmarken eingetauscht werden. Verklebte Briefmarken nur mit den Umschlägen oder Postkarten. Vermutlich prüft man dann, ob hier das Stempeln vergessen wurde.

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Grundsteuerverlust durch Parkplätze – #Verkehrswende

PKW-Verkehr ist auf vielfältige Weise subventioniert. So wird die Infrastruktur auf Kosten der Allgemeinheit bereit gestellt. Zu dieser Infrastruktur gehören auch Parkplätze und Platzraub durch Falschparken. Zu allem Überfluss müssen für den öffentlichen Parkraum nicht einmal Grundsteuern bezahlt werden. Dabei steht der Raum durch rumstehende KFZ nicht einmal der Allgemeinheit zur Verfügung, sondern nur Einzelpersonen.

Vor dem Hintergrund finde ich Grundsteuern an anderen Stellen nicht vertretbar. Und auch vor dem Hintergrund Klimaschutz ist es unverständlich, das KFZ derartig subventioniert werden, als wären Parkplätze selbstverständlich.

Aufmerksam wurde ich auf den Umstand, dass für Parkplätze keine Grundsteuer bezahlt wird durch einen Tweet des ADFC.

Man kann dieser natürlich auch in einem Gesetz nachlesen.

Grundsteuergesetz (GrStG) § 4 Sonstige Steuerbefreiungen

„Soweit sich nicht bereits eine Befreiung nach § 3 ergibt, sind von der Grundsteuer befreit
3. a) die dem öffentlichen Verkehr dienenden Straßen, Wege, Plätze, […] sowie die Grundflächen mit den diesem Verkehr unmittelbar dienenden Bauwerken und Einrichtungen, zum Beispiel Brücken, Schleuseneinrichtungen, Signalstationen, Stellwerke, Blockstellen;“

Es ist unsozial, dass Menschen mit PKW kostenlos Parkraum zur Verfügung gestellt wird, während gleichzeitig der ÖPNV immer teurer wird und Platz für Radweg fehlt.

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#Fluglärm und #Infraschall – #Klimaschutz #ClimaschäDlicheUnion

Bekanntlich will der Flughafen Düsseldorf die Kapazität erweitern und damit noch mehr klimaschädliche Flüge abwickeln. Flughäfen sind ohnehin ausnahmslos Klimaschänder durch den Flugbetrieb.

Während Windenergie in der Kritik steht wegen angeblicher Schädigung durch Infraschall, werden die Emissionen des Verkehrs bisher nicht einmal betrachtet, obwohl diese deutlich höher sind.

Im Rahmen einer Einwendung thematisierte Infraschall für einen Hubschrauberlandeplatz. Nun erhielt ich endlich den Genehmigungsbescheid und fand darin ein Zitat, was in Hinblick auf Flughäfen interessante Urteile erwarten lässt. Insbesondere vor dem Hintergrund des Vorsorgeprinzips:
„Darüber hinaus wurde von dem Bürger das Thema Infraschall und seine unmittelbare Wirkung auf den Körper durch dieses Vorhaben angesprochen.

Hierzu ist festzuhalten, dass es aktuell keine allgemein anerkannten Mess- und Beurteilungsgrundlagen gibt. Auf Grund der zu erwartenden geringen Bewegungszahl und einer fehlenden kontinuierlichen Langzeitexposition ist jedoch auch hier aus medizinischer Sicht nicht annähernd mit einer Gesundheitsgefährdung zu rechnen.“

Für einen Hubschrauberlandeplatz an einem Klinikum ist es sicherlich richtig, dass nicht mit einer Gesundheitsgefährdung zu rechnen ist, anders dürfte dies beim Flughafen Düsseldorf sein. Dort wurde Infraschall bisher in keiner Genehmigung geprüft. Auch in den aktuellen Unterlagen für die Kapazitätserweiterung Flughafen Düsseldorf wurde die Thematik Infraschall nicht aufgegriffen, allerdings ist die Exposition ungleich höher. Hieraus und dem Umstand, dass die Landesregierung, vermutlich auch wegen Infraschall, einen Abstand von Windenergie von 1000 m festgelegt hat, kann man ableiten, dass die Gefährdung am Flughafen mit deutlichen höheren Infraschall Emissionen, als bei einem Windrad, auch deutlich höhere Abstände gelten müssen.

Seltsam, wie sehr die ClimaschäDlicheUnion hier mit zweierlei Maß misst.

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#Duisburg: Alibiantrag der SPD gegen LKW – #Duisport #Logport #Osttangente

Die Bezirksvertretung Hamborn hat mit SPD-Drucksache 21-0483 beschlossen, dass man eine Straße für LKW-Verkehr sperrt. Bei Facebook las ich dazu Eigenlob seitens der Bezirks-SPD.

Grundsätzlich ist die Beschäftigung mit LKW eine gute Sache, aber die Erfahrungen aus Rheinhausen zeigen, dass Anträge gestellt werden, die hinterher von der SPD-Kommunalregierung mit mehr oder weniger fadenscheinigen Begründungen abgelehnt werden. Ein Aufmucken scheint es da zumindest von der Außenwahrnehmung nicht zu geben.

Interessant ist die Begründung, denn wie die Bezirksvertretung feststellt, wird die vorhandene Umgehungsstraße nicht angenommen. Die SPD führt dies fälschlich auf eine mangelhafte Ausschilderung zurück, allerdings dürfte es wohl eher der schnellste Weg sein. Denn viele LKW fahren nach Navi. Man kann da mal schön mit Googlemaps oder einer anderen Naviapp spielen und gucken was die kürzesten Wege sind. Eigentlich etwas, was man im Rahmen einer gründlichen Analyse feststellen würde. Aber die SPD-Kommunalregierung belässt es, genauso wie CDU/SPD-Lokalpolitik bei Klein- und Einzelmaßnahmen, die nur wenig wirksam sind. Dazu mangelt auch noch an einer richtigen Durchsetzung.

Dass die LKW für Ampelstaus verantwortlich sind, versteht sich von selbst, denn LKW, brauchen deutlich länger zum Anfahren. Viele Ampeln auf LKW-Routen scheinen nicht auf LKW-Verkehr eingestellt zu sein, was zu Bremsen und Anfahren führt.

Ebenfalls äußert die SPD Hoffnung auf LKW-Navigeräte, diese Hoffnung ist aber zweifelhaft, denn etliche LKW fahren trotz LKW-Navi durch Wohnbereiche, weil es kürzer oder schneller. In Rheinhausen beobachte ich oft Fahrzeuge der Firma Greiwing, welche durch die Jägerstraße und den Kreuzacker zur Autobahn fahren. Dazu kommen noch die Billigfahrenden, die sich keine Navis leisten können und nach Googlemaps oder anderen Navi-Apps fahren.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Wer nichts im Leben hat sucht nach Fehlern bei anderen.

(Ulrich Scharfenort, 23.12.2019)

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RWE: Kiesgrube Erftstadt-Blessem und Hambachloch – #hambibleibt

So, inzwischen habe ich den Planfeststellungsbeschluss für die Kiesgrube, welche scheinbar von RWE betrieben wird.

Es wird lediglich lapidar geschrieben, dass ein Nachweis für den Wall erbracht werden muss, dass er das Hochwasser abhält. Dass Gebäude bedroht sein könnten wurde scheinbar nicht erkannt. Der Nachweis, den die Firma erbrachte dürfte wohl sehr interessant sein.

Deutlich interessanter fand ich in dem Beschluss allerdings einen anderen Punkt. Dieser stammt von 1998 und bereits damals ist man davon ausgegangen, dass wegen der Kiesgrube und einer Straße weiterhin das Grundwasser absenken muss. In den Unterlagen wurde ein direkter Bezug zum Tagebau Hambach hergestellt und zugleich offenbart, dass man von Ewigkeitslasten ausgeht, denn scheinbar müssen die Pumpen dauerhaft laufen.

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#Datenschutz: Keine Kontaktdatenerfassung in NRW – #Corona #Covid19

Wie ich auf Nachfrage vom MAGS (NRW Gesundheitsministerium) erfuhr ist endlich die Kontaktdatenerfassung weggefallen:
„Das Erfordernis der Kontaktnachverfolgung ist weggefallen und somit nach der ab dem 20.08.2021 gültigen Coronaschutzverordnung nicht mehr erforderlich.“

Nach Hausrecht können einzelne Stellen dies zwar noch machen, allerdings dürfte es schwierig sein für lokale Stellen, wie Gesundheitsämter dies anzuordnen. Damit haben wir endlich auch wieder mehr Privatsphäre zurück und müssen nicht mehr überall irgendwelche Daten hinterlegen. Da weiß man nie was die damit machen. Ist ja schon nervig genug, wenn man dies in Hotels muss.

Gerade die Kombination von Anschrift und Telefonnummern dürfte bei den diversen Kriminellen Datenhändlern beliebt sein.

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GO-§-24-Antrag: Deaktivierung einer Ampel Steinschegasse – #Duisburg

Wenn man in Duisburg unterwegs ist, falle immer wieder dumme Stellen auf. Seien es nun fehlende Radweg oder, wie in diesem Fall eine Ampel, die nie benutzt wird, aber andere unnötig ausbremst. Deshalb habe ich nachfolgenden GO § 24 Antrag bei der Stadt eingereicht:

Zwischen Musfeldstraße und Müllersgasse befindet sich nahe dem Aufgang von der U-Bahnstation Steinsche Gasse, eine Ampel, die lediglich Radfahrende und Autofahrende ausbremst, aber keinerlei erkennbaren Nutzen hat.

Diese Ampel zeigt für KFZ und Radfahrende regelmäßig Rot, obwohl niemand die Straße quert. Wer von der U-Bahn kommt hat hier keinen Bedarf für eine Ampel, da man den entsprechenden Aufgang nutzen kann und auch sonst gibt es an dieser Stelle keinen Bedarf für eine Ampel.

Durch Deaktivierung der Ampel kann das umwelt- und klimaschädliche unnötigen Bremsen und Anfahren vermieden werden und der Verkehr flüssiger werden. Zugleich wird der Energieverbrauch der Stadt leicht reduziert. Falls aufgrund eines Neubaus in der Baugrube sich die Situation ändern sollte, kann man dies neu bewerten, aber auch dann wäre an dieser Stelle höchstens eine Bedarfsampel sinnvoll.

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Hochwasserstände Pegel Ruhrort? – #Osttangente #Duisburg

Man sollte doch eigentlich annehmen, dass eine Stadt wie Duisburg, die direkt am Rhein liegt, Aufzeichnungen über die Hochwasserstände hat. Aber scheinbar interessiert man sich in Duisburg nicht so sehr für Hochwasserschutz.

Auf meine Frage antwortete die Stadt mir:
„lt. Aussage des Fachamtes gibt es bei der Stadtverwaltung Duisburg keine
Aufzeichnungen diesbezüglich.“

Es wurden dann drei Links aufgeführt:
1. https://www.hochwasser-rlp.de/karte/uebersicht/flussgebiet/rhein/teilgebiet/mittelrhein
2. https://www.elwis.de/DE/dynamisch/gewaesserkunde/wasserstaende/index.php?target=1&pegelId=c0f51e35-d0e8-4318-afaf-c5fcbc29f4c1
3. https://www.flussgebiete.nrw.de/hochwassergefahrenkarten-inhalte-und-symbole-8307

Aber auch diesen Seiten waren keine Details zu finden. Eine erste Nachfrage bei Elwis ergab auch nur den gleichen Link, der zwar ein paar Informationen enthält, aber keine konkreten Zahlen für die Pegel. Ein paar Tage finden sich, der Rest scheint mir über das Internet nicht zugänglich zu sein. Jedenfalls nicht leicht zugänglich, obwohl ja derartige Pegelstände definitiv Umweltinformationen sind, die eigentlich von sich aus allen zugänglich sein müssten. Stellt sich die Frage warum man dies „unter Verschluss“ hält.

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#Duisburg: Osttangente für Radverkehr gesperrt? – #Duisport #Logport #SchwarzbuchRad

Warum ist eigentlich die vorhandene Osttangente für Radverkehr gesperrt?

Vielleicht wollen Radfahrende nicht unbedingt dort lang fahren, allerdings stellt sich die Frage, warum eine öffentliche Straße für Radverkehr gesperrt wird. Und ebenso stellt sich die Frage, ob das zulässig ist, wenn zeitgleich an anderer Stelle Straßen nicht für LKW-Verkehr gesperrt werden, obwohl es dort durch abbiegen eine reale Gefährdung gibt.

Im Planfeststellungsbeschluss für den betreffenden Straßenabschnitt gibt es keine Begründung oder Forderung nach einer Sperrung. Es muss hier also eine andere Rechtsgrundlage geben. Genau nach dieser habe ich nun einmal gefragt. Ich gehe mal einfach davon aus, dass die Stadt Duisburg hier sauber die Hausaufgaben gemacht hat.

Also die Schotterpiste in dem Bereich durch die Grünanlage ist nicht sonderlich gut zu fahren. Mein Vermutung wäre hier, dass die Stadt Duisburg den LKW-Verkehr nicht durch Radfahrende ausbremsen lassen wollte. Ist das aber eine Begründung eine öffentliche Straße für Radverkehr zu sperren?

Ein Unfallschwerpunkt ist die Strecke jedenfalls nicht.

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#Duisburg: Polizei offenbart Kenntnislücken – #Duisport #Logport #SchwarzbuchRad

Letztens schrieb ich der Polizei, weil ein LKW mir rücksichtslos die Vorfahrt nahm. Die Antwort der Polizei offenbarte erhebliche Kenntnislücken.

…
Die LKW Verkehre in Duisburg sind tatsächlich bedenklich, geschuldet ist das zu einem nicht geringen Teil der Baustellensituation in Duisburg, wodurch LKW oft auf dafür nicht vorgesehenen Strecken unterwegs sind und ja, es kommt leider auch zu Situationen, wie Sie sie erlebt haben, bei denen rechtsabbiegende LKW geradeausfahrende Radfahrer nicht beachten / bemerken.
Dieses Gefahrenpotential ist bei der Stadt und erst recht auch bei uns als Polizei bekannt und wird ständig bearbeitet.
Zum Glück, oder durch entsprechende Umsicht und Fahrweise ist es in Ihrem Fall nicht zu einem Unfall gekommen.

Erst gestern war ich zu einem Termin eingeladen mit Mitarbeitern der Stadt Duisburg, dem Vertreter des ADFC
und auch einem Kollegen von der Verkehrsunfallprävention der Polizei.
Es ging um den Unfall am Oberbürgermeister Karl-Lehr-Brückenzug, bei dem ein rechtsabbiegender LKW eine geradeausfahrende Radfahrerin schwer verletzt hat.
Vielleicht haben Sie davon gehört oder gelesen.
Ziel war es, ein Konzept zu entwickeln, durch das die Radfahrer dort früher bemerkt und beachtet werden. Hoffentlich gelingt uns das dort mit den vereinbarten Maßnahmen.
Begleitet werden diese Maßnahmen durch die Mitarbeiter der Verkehrsunfallprävention, sie haben Kontakt mit dem Hafen Duisburg und damit Zugang zu den dort ansässigen Firmen und
sensibilisieren auf diesem Weg die LKW Fahrer.

Jetzt wieder zu Ihrer Situation.
Die Kreuzung Neue Krefelder Str. / Schwarzenbergerstr. ist als „Problemkreuzung“ in dieser Art bisher nicht in Erscheinung getreten.
In den letzten drei Jahren gab es dort zwei Unfälle mit Beteiligung von Radfahrern.
Beide Male hat ein rechtsabbiegender PKW Fahrer einen geradeausfahrenden Radfahrer nicht beachtet und dabei leicht verletzt.
Insgesamt ist diese Kreuzung unfalltypisch eher unauffällig und deutlich unterdurchschnittlich vertreten.

Zu Ihren Fragen hinsichtlich Kontrollen durch die Polizei.
Technisch ist die Geschwindigkeit beim Abbiegen im Kurvenberiech nicht zu überwachen. Gerade beim Abbiegen von LKW wird diese jedoch oft überschätzt.
Fahrphysikalisch sind hohe Kurvengeschwindigkeiten für LKW kaum zu realisieren. Ursächlich für Verkehrsunfälle und „beinahe Unfälle“ sind regelmäßig
individuelle Fehler der Fahrer in Verbindung mit den Wahrnehmungsmöglichkeiten von Radfahren aus dem Führerhaus eines LKW.
Dazu bietet unsere Verkehrsunfallprävention zur Zeit ein Programm an, bei dem Radfahrern durch so genannte VR Brillen demonstriert wird, was ein LKW Fahrer ohne technische Assistenten
aus seiner Position heraus tatsächlich sieht.

Seitenabstand von Fahrzeugen zu Radfahrern
Leider ist auch das technisch nicht zu überwachen.
Erforderliche, genaue Vorwürfe lasen sich bei einem eventuellen Verstoß kaum machen, da im Fahrvorgang Seitenabstände nicht gemessen werden können.
…

Da konnte ich gar nicht anders, als mal die Fakten näher zu bringen:

…
In Rheinhausen sind keine Baustellen, welche den LKW-Verkehr derartig beeinträchtigen. Die von mir beschriebene Stelle ist der Weg, den LKW regelmäßig benutzen, um die Photofalle (Friedrich-Ebert-Straße) zu umfahren. Entweder Richtung A40 oder über die Brücke der Solidarität und von dort kommend. Zum Teil ist dies auch den Parksituation in Logport I geschuldet. Die Situation ist also ein Dauerzustand.

Ja ich habe den Unfall mitbekommen. Allerdings ist erkennbar, dass keine vernünftige Verkehrsunfallprävention stattfindet. Denn würde man die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsschutzes auf den Straßenverkehr anwenden, wäre die logische Lösung, dass LKW aus möglichst vielen Bereichen herausgehalten werden und wo das nicht möglich ist müssen die entsprechend technisch aus gerüstet sein.

Firmen und LKW-Fahrende zu sensibilisieren ist zwar nett, allerdings bringen nur Sanktionen etwas und ein entsprechender Kontrolldruck. Es gibt hierzu psychologische Studien.

Erstens steht an der Kreuzung ein Geisterfahrrad, welches auf einen Unfallschwerpunkt hinweist. Zweitens war mein Beinaheunfall sicherlich kein Einzelfall. Normalerweise kommen auf 99 Beinaheunfälle 1 richtiger, weshalb man im Arbeitsschutz bereits bevor es Tote und Verletzte gibt, Maßnahmen ergreift. Verwunderlich, dass die Polizei lieber erst nachher handeln will. Zumal man das gesamte Stadtgebiet betrachten muss und nicht nur einzelne Stellen, wo mal etwas passiert ist. Die Gefährdung durch LKW ist offensichtlich. Nicht angemessen zu handeln, weil bisher nichts passiert ist, ist in meinen Augen grob fahrlässig.

Nachweislich unwahr ist die Behauptung, dass man die Geschwindigkeit von abbiegenden LKW technisch nicht überwachen könne. Dies ist natürlich problemlos möglich. Man braucht lediglich eine geeichte Kamera, welche die Zeit genau erfasst und dann eine vermessene Kurve, sodass die Entfernungen ausgewertet werden können. Der Rest ist eine simple Formel Geschwindigkeit = Strecke / Zeit. Ich kann durchaus 10 km/h von 30 km/h oder 50 km/h unterscheiden. Weiterhin kann die Geschwindigkeit auch dem Fahrtenschreiber entnommen werden, wenn der Zeitpunkt bekannt ist.

Das Ziel von Prävention ist Unfälle zu verhindern, personenbezogene Maßnahmen und Belehrungen sind nachrangig zu technischen Maßnahmen oder der Verhinderung von Gefährdungssituationen durch Fahrverbote. Wenn LKW-Fahrende nicht genug sehen, dürfen sie nicht fahren, ganz simpel. Oder die Straßenführung muss so geändert werden, dass Radfahrende nicht übersehen werden können.

Ebenfalls unwahr ist, dass der Seitenabstand nicht zu überwachen wäre. Es gibt hier sowohl der Projekt OpenBikeSensor, wie auch Dashbike. Letzteres Projekt steht kurz vor der Markteinführung. Dieses werde ich nutzen, sobald verfügbar. Weiterhin lässt sich eine Unterschreitung des Seitenabstands bei schmalen Straßen auch ohne Messung erfassen, da an diesen Stellen eine legale Überholung nicht möglich ist. Die Polizei Köln macht dies bereits, also ist es auch möglich. Andere Städte haben eine Fahrradstaffel, die bereits Abstandsvergehen ahnden. Weiterhin hätte man Punkte, die nicht messbar sind, sicherlich nicht in die StVO aufgenommen.

Ehrlich gesagt bin ich über die fehlenden Kenntnisse ziemlich entsetzt.
…

Ist es nur mein Eindruck, dass die Polizei sich mehr mit Entschuldigung von Fehlverhalten und viel zu wenig mit echter Prävention beschäftigt. Die Antwort, erinnert mich stark an die Ausreden, die man von der SPD-Kommunalregierung zu hören bekommt.

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#Duisburg: SPD will nichts gegen LKW-Problemparken tun – #Duisport #Logport

Wie nicht anders zu erwarten, will die SPD-Lokalregierung nichts gegen LKW-Problemparken tun. Man behauptet es wären nur Einzelstellen und man würde bereits an einer Lösung arbeiten (wer’s glaubt). Der Antrag hatte explizit Ausnahmebereiche erwähnt, allerdings scheint man nicht der Meinung zu sein, dass man die LKW aus Wohnbereichen vollständig in die Logistikbereiche verdrängen sollte.

Die Argumente sind wie üblich schwach, aber gute Argumente LKW einzuschränken gibt es nicht, außer natürlich die Hörigkeit der SPD-Lokalregierung gegenüber der Duisportlobby. Andererseits habe ich nichts anderes erwartet, das rächt sich dann vor Gericht.

Die Einzelparkverbote, die nur zu einer Verdrängung führen nützen wenig und der Verweis auf das Verbote fürs Campieren und Abfall mag zwar rechtlich richtig sein, aber die Realität in Duisburg ist natürlich eine andere, denn es wird gar nicht richtig kontrollieren. Man könnte ja Duisport verärgern, wenn man endlich mal durchgreifen würde.

Angeblich gäbe es keinen flächendeckende LKW-Parkdruck. Scheinbar will man wohl im Rathaus warten, bis alles zugeparkt ist. So aus dem Kopf fallen mir etliche Stellen ein, die bereits Einzelparkverbote haben, die man eigentlich auch kontrollieren müsste, aber scheinbar will man bei der Stadt keine neuen Arbeitsplätze. Mehr Arbeitsplätze sind wohl nicht im Sinne der SPD.

Aktuelle von LKW missbrauchte Bereiche, die mir bekannt sind:
* Parkplatz OSC
* Parkplätze Moerser Straße
* Straße im Bereich zur LINEG-Kläranlage auf dem Deich
* ALDI Asterlagen

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Twitter

Lieber verwittert, als vertwittert

(Ulrich Scharfenort, 12/2019)

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#Duisburg: Gehweg/Radweg Jägerstraße nicht benutzbar – #Rheinhausen #Duisport #Logport #Fahrradalltag #SchwarzbuchRad

Am 30.07.2021, wollte ich einfach mal an der Jägerstraße schauen, wie dort die aktuelle Situation ist. Was ich fand, hat mich ziemlich entsetzt.

Zuerst einmal fällt natürlich der ungepflegte Gehweg auf. Die Wirtschaftsbetriebe kommen ihrer Aufgabe wohl nicht nach. Dazu kommt noch die Baustelle, welche den Gehweg und den Radweg auf der einen Seite sperrt, aber zugleich auf der anderen Seite Geh- und Radweg als Abstellfläche missbraucht. Sicherlich hat die Stadt Duisburg diesen Unsinn auch noch abgenickt.

Weil der Gehweg über längere Bereiche nicht benutzbar ist, muss man auf den Radweg ausweichen, sodass man quasi direkt neben den LKW und PKW läuft. LKW passieren einem hier mit etwa einer Armlänge Abstand, obwohl die StVO § 1 iVm. § 5 klar sagt, dass der Abstand größer sein muss. Für LKW sagt die Rechtsprechung sogar, dass der Mindestabstand deutlich über die 1,5 m hinausgehen muss. Auch ein baulich getrennter Radweg bzw. Gehweg ändert nichts an dem notwendigen Abstand, der sich ja aus der Gefährdung ergibt. Gegen die LKW habe ich Strafanzeige erstattet, weil die keinen ausreichenden Abstand eingehalten haben, wobei ein Teilschuld dafür natürlich auch bei der Stadt bzw. Wirtschaftsbetrieben liegt, weil die ihrer Verantwortung nicht nachkommen.

Wie ich inzwischen erfuhr soll das Problem behoben sein, aber trotzdem hätte es bei sorgfältiger Arbeit eigentlich gar nicht erst entstehen dürfen. Zugleich sind es auch solche ungünstigen Situationen, die zur Entstehung von Unfällen beitragen.

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#Krefeld: Einwendung Currenta Wasserentnahme – #Duisburg #Rheinhausen

Innerhalb der Einwendungsfrist 12.07.2021 bis einschließlich 25.08.2021 kann man der:
Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 54 , Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf
unter dem Betreff:
Dezernat 54 – Einwendung, Currenta Wasserentnahme, 54.04.06.01-13
sagen, was man von dem Vorhaben hält dem Rhein massiv Wasser zu entnehmen.

Meine Punkte nachfolgend.

Betroffenheit und Allgemeines

Falls ich am Erörterungstermin verhindert sein sollte übergebe ich hiermit mein Rederecht an den BUND.

Die Wasserentnahme führt im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung zu einer Gefährdung der Wasserversorgung und der Nutzung des Rheins.

Die Unterlagen berücksichtigen nicht die Erkenntnisse aus der Hochwasserkatastrophe in NRW.

Klimaschutz

Den Unterlagen ist zu entnehmen, dass der Antrag primär auf die Entnahme von Kühlwasser für das klimaschädliche Kohle/Erdgaskraftwerk gestellt wird. Der Rest wird nur erwähnt aber nicht plausibel gemacht. Demnach ist eine Verlängerung der Entnahme eine eindeutig klimaschädliche Subvention und ein klarer Verstoß gegen die WRRL, denn auch die Temperatur ist ein Teil der Wasserqualität die nicht schlechter werden darf durch die Einleitung von Heißwasser in den Rhein. Die Kühltürme zeigen weder einen sparsamen Umgang mit Wasser noch mit Energie, denn bei Tiefengeothermie zur Wärmeerzeugung wäre keine Kühlung notwendig. Nur weil Currenta auf völlig veraltete Verfahren für Warmwasser setzt braucht es keine Genehmigung, die zudem in Verbindung mit dem Neubau der Erdgaskraftwerke steht und demnach zusammen behandelt hätte müssen. In den Unterlagen wird dies zwar leicht verschleiert, aber der wirkliche Grund für den Wasserbedarf ist erkennbar der Kühlzweck fürs klimaschädliche Kraftwerk. Damit hat die Wasserentnahme zugleich erhebliche Klimaauswirkungen. Mehr noch wird durch einen positiven Bescheid die Energiewende weiter verzögert.

Ferner stellt sich die Frage, wie stark die erhöhte Verdunstung, durch den Warmwasserausstoß, zu Starkregen beiträgt und damit zu Zerstörung von Infrastruktur und Menschenleben. Die Frage ist, wie die jüngsten Ereignisse zeigen keineswegs trivial.

Eine Kläranlage in Duisburg hat bereits für eine Kläranlage KWK geplant zur Einspeisung ins Fernwärmnetz.

Bei Niedrigwasser darf keine Entnahme erfolgen, damit steht die Entnahme im Sommer mit hohem Kühlwasserbedarf und geringem Rheinpegel in klaren Widerspruch zu geltenden Recht. Denn eine Temperaturerhöhung des Rheins verstößt gegen WRRL und auch eine angeblich „nur“ temporäre Entnahme verändert die Temperatur und damit auch die chemischen Eigenschaften des Wassers. Die Löslichkeit von Stoffen in Wasser ist stark temperaturabhängig. Zudem wurde in den Unterlagen nur Mittelwerte betrachtet, welche aber die Extrembelastungen nicht darstellen.

Warum kein Regenwasser im Kreislauf genutzt wird, ist nicht erkennbar.

Schadstoffe

Wenn Betriebswasser als Wasser für die Toilettenspülung genutzt wird, stellt sich die Frage, welche Schadstoffe so eingeleitet werden.

Ausrede Arbeitsplätze

Es ist irrelevant, ob und wie viele Arbeitsplätze etwas bringt. Was zählt sind die Auswirkungen aufs Allgemeinwohl. Die Auswirkungen aufs Klima sind erheblich und damit aufs Allgemeinwohl.

Ausrede Wirtschaftlichkeit

Es ist nicht plausibel, warum dass Unternehmen ständig neues Wasser braucht. Eine vollständige Kreislaufführung ist möglich, alles andere wäre eine Indiz für unzureichende Aufbereitung durch die Kläranlage. Neuwasser bedarf es nur, wenn Wasser abgegeben wird.

Warum wird überhaupt neues Wasser gebraucht? Ach ja, weil es nur um Kühlwasser fürs klimaschädliche Kraftwerk geht.

Artenschutz

Durch die Zuleitung von kontaminierten/chemisch veränderten Wasser wird der Rhein und die Tiere darin belastet. Dies verstößt gegen die WRRL und gegen das BNatSchG.

Flussabwärts liegen in Duisburg mehrere NSG, welche von dem Vorhaben negativ beeinträchtigt werden könnten.

Vektorenschutz

Durch die Temperaturerhöhung am Ausfluss, können hier Neozooen überwintern, welche das Ökosystem in Europa und Deutschland bedrohen.

Verkehr

Es wurde nur die Einzelentnahme betrachtet, allerdings ist im Zusammenhang mit anderen Entnahmen zu betrachten um die Gesamtauswirkung auf den Rhein als Verkehrsstraße zu erkennen.

Unstimmigkeiten

Es wird verschleiert, dass es primär um Kühlwasser für ein extrem rückständiges Kraftwerk geht, für das bereits ein Antrag läuft. Hier werden Umweltauswirkungen verschleiert, durch Splittung von kausal zusammenhängenden Vorhaben.

Datenschutz

Meine Anschrift darf nicht weitergegeben werden.

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Flächenversiegelung am Flughafen Düsseldorf – #Klimaschutz #ClimaschäDlicherUnion

Bekanntlich sind Flughäfen sehr klimaschädlich durch den Flugbetrieb. Allerdings gibt es noch einen weiteren Effekt den Flughäfen beim Klima haben. Wenn es durch die Klimakrise vermehrt zu Starkregen und ähnlichen Ereignissen kommt, kommt es natürlich auch zu Überflutungen.

Je mehr Fläche versiegelt ist, desto höher ist auch die Überflutung, weil deutlich weniger Wasser in den Boden gehen kann und deutlich mehr Wasser versucht durch die Kanalisation und andere Entwässerungsmöglichkeiten abzufließen. Der Flughafen Düsseldorf will bekanntlich noch immer sein Kapazität erweitern, obwohl alle logischen Argumente dagegen sprechen, ist zu befürchten, dass das Verkehrsministerium und derzeitiger Führung von ClimaschäDlicherUnion doch nach einem Weg für eine Genehmigung oder auch nur Teilgenehmigung sucht.

Dabei wurde weder die Klimaauswirkungen richtig dargestellt, noch die Problematik der Flächenversiegelung. Aber die CDU ist ja bekanntlich für überflutete Keller und obdachlose Menschen, denn deren Politik ist verantwortlich für die Rahmenbedingungen.

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#Duisburg: Starkregenvorsorge Mangelhaft – #Rheinhausen #SPD

Rheinhausen ist ebenso, wie viele andere Stadtteile, von Starkregen bedroht. Um so seltsamer erscheint es, dass auf der Friedrich-Alfred-Straße erkennbar ist, dass der Gully schon seit längerem nicht gewartet wurde. Würde mich nicht wundern, wenn alle Gullys mal kontrolliert und gereinigt werden müssten. Apropos, ein paar Gullys wurden scheinbar auch getauscht, allerdings wurde die Straßenoberfläche nicht richtig wieder hergestellt, sondern extrem amateurhaft geflickt, wenn dies der finale Zustand sein soll, sollte man die Zahlung verweigern.

Da stellt sich natürlich die Frage, wo in Duisburg noch geschludert wird und wie viel Sachschaden dadurch bereits entstanden ist und noch entstehen könnte.

Mehr noch stellte sich die Frage, warum selbst die einfachen Aufgaben nicht so regelmäßig erledigt werden, dass hier keine Unannehmlichkeiten entstehen können? Wer hat da wieder versagt? Wieder einmal die Wirtschaftsbetriebe scheinbar ihren Aufgaben nicht adäquat nachkommen? Habe hier natürlich noch mehr Beispiele, die demnächst noch kommen werden.

Könnte da daran liegen, dass die SPD mehr mit Pöstchen, als mit Kompetenzen beschäftigt ist?

Nachtrag:
In der Zeitung war die Ausrede zu lesen, dass die WBD wegen parkender Fahrzeuge nicht hätten reinigen können. Dann muss man halt zu einem anderen Zeitpunkt reinigen oder den Bereich sperren. Deswegen gar nicht zu reinigen deutet für mich auf ein schlechtes Management hin, die keine zeitgemäße digitale Wartungskontrolle etabliert haben. Denn es wäre sicherlich ein Leichtes zu notieren, dass der Gully noch gemacht werden muss und dies nachzuholen.

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#Platzraub auch bekannt als „Parkplatz“ – #Verkehrswende

In Duisburg finden sich fast an jeder Straße asozial abgestellte Fahrzeuge. Insbesondere die unzulässig halb auf den Gehweg abgestellten Fahrzeuge sind sehr häufig. Ich frage mich da ja jedes Mal, was jemanden dazu motiviert, sich so beschissen hinzustellen. Wenn man die alle per Weg-Li melden wollte, hätte man extrem viel zu tun. Mache das nur exemplarisch und warte, dass endlich die neue Bußgeldtabelle aktiv wird.

Das Ordnungsamt scheint mir hier viel zu tolerant zu sein. Denn die Erfahrung zeigt, dass Knöllchen oft keine Wirkung zeigen. Wird dagegen abgeschleppt, werden die Vergehen weniger. Es spricht sich halt rum, wenn Fehlverhalten konsequent geahndet wird. Aber scheinbar fehlt der Wille bei der SPD-Kommunalregierung Recht und Gesetz durchzusetzen. Dabei gefährdet Falschparken schlimmstensfalls Menschenleben und bestenfalls kostet es das Gemeinwesen.

Auch „Parkdruck“ taugt oft nicht als Begründung, weil im Umfeld gar nicht so viel Fahrzeuge stehen und wenn so taugt es trotzdem nicht als Ausrede. Dann müssen halt Parkgebühren eingeführt werden. Platz ist eine begrenzte Ressource und der muss etwas kosten. Wenn Autofahren unbequem wird, wegen der Parkplatzsuche, wird häufiger auf andere Optionen ausgewichen und das wäre gut, stattdessen subventionieren wird Platzverschwendung in Form von kostenlosen Parkplätzen.

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2500 gegen #Klimaschädling #Laschet – #KlimaKohleDemo #ClimaschäDlicheUnion #Braunkohle #RWE

Die Klimapolitik von Armin Laschet ist mit Unwahrheit durchsetzt. Er setzt sich für Kohle ein, aber gegen Klimaschutz. Teilweise unter dem Deckmantel der Arbeitsplätze oder Sozialpolitik aber auch offensichtlicher. Aus seinem Lebenslauf und der Pandemie kann man erkennen, dass er sich durchwurschelt und möglichst keine Entscheidungen treffen will. Dies alles spielt natürlich damit, warum gestern 2500 klar und deutlich ein Zeichen gegen Braunkohle, gegen Klimaschänder RWE und gegen die Katastrophenpolitik von Laschet setzten. Zugleich wurde auch gekämpft den vorhandenen Wohnraum und die Heimat zu erhalten.

Die Menschenkette zog sich vorbei an Feldern mit Karotten, Kartoffeln und mit Mais. Belege dafür, wie fruchtbar die Böden sind. Trotzdem will RWE das alles vernichten für eine veraltete Energieform. Obwohl ein spürbarer Wind wehte, standen etliche Windräder still, weil RWE lieber unflexiblen Braunkohlestrom einspeist.

Von einigen leicht höher gelegen Stellen konnte man erahnen, wie tief das Braunkohleloch ist. Die riesigen Bagger vernichten nicht nur Böden, sondern schädigen gleichzeitig massiv das Klima. Insgesamt etwa 2500 Menschen deshalb gestern eine Menschenkette gebildet.

Viele waren mit dem Fahrrad da, einige kamen auch zu Fuß von den umliegenden Bahnhöfen. Mit dem Fahrrad fiel unterwegs auf, dass es hier noch erheblichen Handlungsbedarf gibt, denn an etlichen Stellen gab es keine Radweg oder Radwege endeten sehr plötzlich. Ebenfalls war auffällig, dass selbst Busfahrende nicht die 1,5 m Mindestabstand zu Radfahrenden kennen, wobei ich bei Bussen ohnehin eher von mind. zwei Metern ausgehe. Apropos Mindestabstände. Mein Eindruck war, dass die Polizei, die Sache mit dem Mindestabstand zu Fußgängern teilweise missachtet hat. Wobei es auch andere Fahrzeuge gab, die das geltende Verkehrsrecht scheinbar nicht kannten.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Mangelnde Intelligenz kann nicht durch Autorität kompensiert werden.

(Ulrich Scharfenort, 20.12.2019)

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#Duisburg: Der Rheinhauser Pseudodeich – #Duisport #Logport #Hochwasser #Klimakrise

In Rheinhausen gibt es, wie bereits geschrieben, teilweise keinen belegbaren Hochwasserschutz. Vor dem Hintergrund der Bilder aus der Katastrophenregion lässt mich das Thema nicht los.

Ein Problem, bei so einer breiten Schlackeaufschüttung ist auch, dass man bei einem Austritt gar nicht erkennen kann, wo genau das Wasser her kommt. Man könnte also gar nicht das Leck auf der Rheinseite abdichten und auf der anderen Seite wären Häuser und Gärten im Weg, was es extrem erschweren dürfte hier etwas zum Abfangen zu installieren.

Der Peak vor einigen Tagen lag bei etwa 9,25 m in Ruhrort, reichte allerdings nicht bis an den Pseudodeich.

1993 und 1995 gab es mal Stände von über 11 m, allerdings findet man keine Höchststände für die Jahre seit dem Bau der Osttangente. Denn für die Beurteilung, ob eine Gefährdung bestehen könnte ist natürlich auch relevant, ob das Wasser überhaupt so hoch gestiegen ist, dass das Pseudodeich nass wurde. Früher was dies mal der Fall, allerdings waren das damals auch andere Rahmenbedingungen.

Mal schauen, ob die Stadt Duisburg Infos hat.

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Osttangente vs. Gassi gehen – #Duisburg #Duisport #Logport #Klimaschutz

Vor einigen Tagen bin ich auf dem Rad-Wander-Weg, den CDU und SPD für eine Osttangente opfern wollen, unterwegs gewesen. Mir kamen hier etliche Hunde mit Menschen entgegen.

Durch das Hochwasser war das Rheinvorland unbenutzbar. Nun stellte sich mir allerdings eine Frage. Wohin gehen die Menschen mit Hunden bei Hochwasser, wenn SPD und CDU uns diesen idyllischen Weg rauben? Bei Hochwasser gibt es dann quasi keinen Bereich mehr, wo man noch hin kann, da die Wege ja überschwemmt sind.

Und wie das Sommerhochwasser zeigt muss durch die menschengemachte Klimakrise häufiger mit derartigen Hochwasser gerechnet werden. Ebenso ist es von Klimaschutz und Klimaanpassung her unsinnig noch mehr Flächen zu versiegeln.

Rhein-Rad-Wander-Weg von SPD und CDU bedroht.

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#Duisburg: Erneuerung Radweg Kreuzacker – #Fahrradalltag

Man glaubt es kaum, der Radweg am Kreuzacker ist erneuert worden. Ich frage mich, ob da ein Zusammenhang zu meinem Antrag für LKW-Fahrverbote (Jägerstraße, Lindenallee, Flutweg) besteht oder die Stadt das schon länger geplant hatte.

Denn auch den maroden gefährlichen Zustand des Radweges führte ich als eines der vielen Probleme auf. Was immer der Grund sein mag, es ist erfreulich, dass man in diesem Bereich wieder vernünftig fahren kann.

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Assholes for Destruction – #FFF #AssholesForDestruction

Auf einer Fridays for Future Demo dachte ich darüber nach, was das Gegenteil davon ist. Also eine gute Umschreibung für eine rückwärtsgewandte zerstörerische Kraft. Die wissenschaftlich Kenntnisse leugnet und lieber nichts ändern will.

Mit kam da „Assholes for Destruction“ in den Sinn. Aber ich grüble nun darüber nach, woher mir die Initialen so bekannt vorkommen. Vielleicht fällt es ja jemandem ein.

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#Klimaschutz: Warum zahlen Flughäfen keine Grundsteuer? – #Klimaschänder #Flugverkehr

Vor einiger Zeit las ich, dass Flughäfen teilweise keine Grundsteuer zahlen würden. Für Klimaschänder Flughafen Düsseldorf wollte ich das genauer wissen, weshalb ich bei der Stadt Düsseldorf nachfragte. Die Stadt Düsseldorf verweigerte die Auskunft zur Grundsteuerpflicht des Flughafen Düsseldorf mit ausführlicher Begründung. Angeblich wäre dies Teil des Steuergeheimnis. Scheinbar wurde intern eine Rechtsprüfung durchgeführt mit dem die Stadt Düsseldorf umfassend herleitet, warum es niemanden angeht, dass der Flughafen Düsseldorf keine Grundsteuer bezahlt. Ich schreibe natürlich trotzdem, dass der keine Grundsteuern bezahlt, weil ich mich nach der ablehnenden Antwort der Stadt Düsseldorf natürlich ans LDI wandte.

Die Antwort des LDI war Gold wert:
„Die Antwort auf Ihre Anfrage ist in einer nach § 5 Abs. 4 IFG NRW allgemein zugänglichen Quelle, nämlich dem Grundsteuergesetz (GrStG) zu finden.“

Dort findet sich in § 4 Sonstige Steuerbefreiungen:
„Soweit sich nicht bereits eine Befreiung nach § 3 ergibt, sind von der Grundsteuer befreit (…)
3. b) auf Verkehrsflughäfen und Verkehrslandeplätzen alle Flächen, die unmittelbar zur Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Flugbetriebes notwendig sind und von Hochbauten und sonstigen Luftfahrthindernissen freigehalten werden müssen, die Grundflächen mit den Bauwerken und Einrichtungen, die unmittelbar diesem Betrieb dienen, sowie die Grundflächen ortsfester Flugsicherungsanlagen einschließlich der Flächen, die für einen einwandfreien Betrieb dieser Anlagen erforderlich sind;…“

Wie ich den Flughafen Düsseldorf und die Stadt Düsseldorf einschätze wird man vermutlich nicht einmal Grundsteuer für die Parkhäuser zahlen müssen, auch wenn diese eigentlich nicht dem unmittelbaren Betrieb dienen.

Es ist auf jeden Fall seltsam, mit wie viel Aufwand die Stadt Düsseldorf einen Antrag ablehnt, obwohl die Antwort nicht einmal unter das Steuergeheimnis fällt. Mehr noch verstört hierbei, dass eine Stadt scheinbar nicht einmal die Rechtsgrundlage für die Grundsteuerbefreiung von Flughäfen kennt, obwohl die Stadt sogar anteilig Eigentümer des Flughafen Düsseldorf ist.

So oder so ist eine Grundsteuerbefreiung für Flughäfen eine weitere klimaschädliche Subvention für den Flugverkehr für die es in meinen Augen keine Rechtfertigung gibt.

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#RWE mitverantwortlich in #Erftstadt-Blessem? – #Klimaschutz #Klimakrise

Bereits kurz nach der Katastrophe habe ich bei der Bezirksregierung Köln wegen dem Planfeststellungsbeschluss (Genehmigung) für den Kiesabbau gefragt. Aus der Antwort erfuhr ich, dass die Bezirksregierung Arnsberg zuständig wäre. Dies ist bekannt für die Genehmigungen für die RWE-Braunkohlelöcher.

Bei Twitter las ich wenig später etwas zu RWE und der Kiesgrube in Erftstadt.

In einer erstens Recherche fand ich etwas aus 2015, wo man scheinbar schon mit einer Überflutung der Grube gerechnet hat, aber trotzdem eine Genehmigung erfolgte. Scheinbar hat man nicht mit einer derartigen Überflutung gerechnet oder die Gefährdung, wie bei vielen Anträgen üblich von „Experten“ kleinschreiben lassen. Solche Methoden ziehen sich durch sämtliche Antragsverfahren bei riskanten Unternehmungen.

Man gewinnt den Eindruck, dass alles im Zusammenhang mit RWE durchgewunken wird. Wie der wirkliche Entscheidungsporzess in der Bezirksregierung Arnsberg aussieht kann man von Außen natürlich nicht beurteilen. Als ob etwa Vorgesetzte politischen Druck ausüben oder ob es Bestechung gab. Vielleicht ist auch der Rechtsrahmen zu vage und die Angst vor Klagen von RWE zu groß. Man weiß es nicht genau. Die Genehmigung erfolgt zwar damals für Nowotnik, allerdings konnte man jetzt in der Zeitung lesen:
„Die Unternehmensgruppe Nowotnik verpachtet seit 2016 die Kieswerke in Blessem und Kerpen-Blatzheim an die RWE-Tochter Rheinischen Baustoffwerke (RBS).“

Sprich RWE steht in unmittelbaren Zusammenhang mit den Vorfällen in Erftstadt. Einerseits über den Kiesabbau, andererseits über deren klimaschädliche Braunkohlenutzung. Wenn ich betroffen wäre, würde ich gegen RWE klagen.

Da ist es ja bereits nicht mehr nur eine nette Geste, sondern eigentlich schon eine Entschädigung für die Vernichtung von Wohnraum durch RWE, wenn deren Opfer anderswo Wohnraum von RWE bekommen.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Große Probleme fangen im Kleinen an.

(Ulrich Scharfenort, 20.12.2019)

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#Duisburg: LKW Belehrungen für Radfahrende durch die Polizei – #radsensibel #Fahrradalltag

Wieder einmal tut die Polizei Duisburg so, als wolle sie etwas zum Schutz von Radfahrenden tun. Allerdings will sie nur Radfahrende für die Gefahren sensibilisieren. Tja die Gefahren kennen wir. Ein wichtiger Gefährdungsfaktor ist, dass die Verkehrsregeln nicht ausreichend kontrolliert und Verstöße geahndet werden.

Wenn die Polizei Duisburg wirklich etwas zum Schutz von Radfahrenden tun wollte hätte sie das längst tun können. Mit Abstandskontrollen, aber das will man wohl nicht. Dabei müssen LKW laut Rechtsprechung mind. 2 m Abstand halten, mir kann niemand erzählen, dass man dann noch im angeblichen toten Winkel ist.

Ferner dürfen LKW nur mit Schrittgeschwindigkeit (gemäß Bundesverkehrsministerium max. 10 km/h) abbiegen. Wie oft wurde dies eigentlich schon kontrolliert? Und wenn das nicht reicht muss Logistikverkehr, so weit wie möglich, aus der Stadt verbannt werden. Denn dann gibt es erst gar nicht die Gefahr. Krefeld und Dortmund haben bereits LKW-Verbotszonen, Duisburg aber seltsamerweise noch nicht, obwohl das Verkehrsministerium sagt, dass dies städteplanerisch möglich wäre.

An Gefahrenstellen auf der Straße fahren hilft auch, denn dann ist man vor dem LKW und nicht seitlich davon. Zumal in Duisburg etliche Radwege trotz blauen Schild nicht nutzbar sind. Etwa wenn direkt daneben Parkplätze sind (Dooringgefahr).

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#Duisburg: Logistikverkehr-Freie-Zonen – #Duisport #Logport

Den nachfolgenden Gemeindeordnung-§-24-Antrag (Kommunalpetition), können alle in BCC beteiligten für sich aufgreifen und ebenfalls in dieser bzw. veränderter Form nutzen, um sich dafür einzusetzen endlich eine Lösung zu finden. SPD und CDU und deren Vertretenden in der Stadtspitze sind bisher nicht gewillt schnell wirksame und einfach durchzuführende Maßnahmen zu ergreifen. Lieber hält man sich mit wenig aussichtsreichen Planungen und Alibianträgen in der Gunst von Wählenden.

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Antrag auf Logistik-Durchfahrts-Verbotszonen (LDV)

In Drucksache 21-0297 schreibt die Stadt Duisburg:
„Nach § 45 der StVO können die Straßenverkehrsbehörden die Benutzung bestimmter Straßen oder Straßenstrecken u. a.
1. aus Gründen der Sicherheit oder Ordnung des Verkehrs,
2. zur Verhütung außerordentlicher Schäden an der Straße,
3. zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen oder
4. zur Unterstützung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung beschränken,“

In Duisburg gibt es eine erhebliche unnötige Belastung der Bevölkerung mit LKW (u. a. Erschütterungen, Lärm, Abgase, Ampelanfahrtstaus), die durch Fahrverbote verhindert werden könnte. Zugleich hat die Stadt im Sinn der städtbaulichen Entwicklung Routen für Logistikverkehr festgelegt, womit im Umkehrschluss der Verkehr aus allen anderen Bereichen herauszuhalten ist. Eine rechtliche städtplanerische Grundlage für die Ausweisung von LDV existiert somit bereits in Duisburg. Wenn man nun die LKW-Route für verbindlich erklärt und sämtliche anderen Bereiche für Durchgangsverkehre sperrt, wären damit direkt mehrere Probleme auf einmal erledigt, z. B.:
1. Weniger Gefährdung für Radfahrende durch LKW innerhalb der Zonen.
2. Weniger Lärm und Erschütterungen
3. Weniger Zerstörung von Straßen, die von uns Steuerzahlenden bezahlt werden müssen.
4. Weniger Wildcampen von LKW.
Mehr noch sagen die Vorrangrouten implizit ja bereits, dass man in den anderen Bereichen keinen Logistikverkehr möchte und allenfalls noch Lieferungen in diese Zonen (z. B. zu Geschäften oder Betrieben) für notwendig hält.

Natürlich müssen auch die Routen überprüft werden. Es wäre möglich, dass einige gar nicht notwendig sind und ebenfalls gesperrt werden.

Für Bereiche mit Zugang muss es entsprechende Auflagen geben, nur eine Strecke, möglichst die kürzeste bzw. am wenigstens belastende nutzen zu dürfen. Somit können dann LKW auf anderen Strecken schnell erkannt und geahndet werden. Mobile automatische LKW-Blitzer können die Kontrolle leicht ohne und großen Personaleinsatz durchführen. Dies lässt sich durch allgemeine Verboten für Schwerlastverkehr über 7,5 t in Kombination mit ‚Anlieger Frei‘ erreichen.

Der LKW-Verkehr gefährdet im gesamten Stadtgebiet Radfahrende. Hier Bedarf es klar erkennbar Maßnahmen zur Risikominderung. Dabei kommt es nicht auf bereits geschehene Unfälle an, sondern das Potential für Unfälle durch abbiegende LKW, das quasi überall im Stadtgebiet gegeben ist. Da der LKW-Verkehr nicht völlig aus Duisburg herausgehalten werden kann muss der LKW-Verkehr auf wenige Routen konzentriert werden. Je weniger LKW, durch Wohnbereiche fahren, desto geringer ist dort die Eintrittswahrscheinlichkeit für einen Unfall. An den weiteren Gefahrenstellen müssen Maßnahmen getroffen werden. Durch bauliche Maßnahmen muss der Mindestabstand von 2 m durch LKW erzwungen werden, zugleich muss die Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit beim Abbiegen kontrolliert und sanktioniert werden.

Nur kurze Auflistung von LKW-Unfällen, nach kurzer Recherche:
* 28.11.2014 LKW tötet Radfahrer
* 30.06.2020 Lkw Rechtsabbiegen, Ruhrorter Straße in Höhe Mercatorinsel, Radfahrer verletzt
* 17.05.2021 LKW Rechtsabbiegen, Rechtsabbiegen von Düsseldorfer Straße in Wacholderstraße, Radfahrer verletzt
* 19.07.2021 LKW Rechtsabbiegen Karl-Lehr-Brücke => Zum Container-Terminal, Radfahrerin schwer verletzt
Mit Sicherheit gibt es da deutlich mehr. Vermutlich gibt es aber keine systematischen Analysen durch die Stadt, denn Konsequenzen sind nicht erkennbar.

In Dortmund und Krefeld gibt es bereits entsprechende Zonen unter unterschiedlichen Bezeichnungen. Rechtlich machbar ist dies, wie auch aus dem Landesverkehrsministerium bestätigt wurde. Das Duisburg, als besonders von Schwerlastverkehr belastete Stadt, nichts zum Schutz der Bevölkerung tut und auf so eine einfach und wirksame Maßnahme verzichtet ist unerklärlich.

Hinweis: Dieser Antrag darf übernommen und parallel zu meinen eingereicht werden. Je mehr Vereine und Gruppierungen dies tun, desto höher der Druck endlich etwas zu tun.

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Erdgas-Fracking mit Atombomben – Projekt Rulison

In der April-2021-Ausgabe der Nachrichten aus der Chemie auf S. 7 ist eine kleine Randnotiz zu einem historischen Thema, das heute vermutlich deutlich mehr Beachtung erfahren würde.

Es ging um das Projekt der USA mit Atombomben Erdgas zu fracken. Insgesamt wurden dazu drei Versuche durchgeführt eines davon ist das Projekt Rulison in Colorado. Dort bracht man eine Atombombe unterirdisch zur Explosion und setzte dadurch Erdgas frei, allerdings war dieses, wie nicht anders zu erwarten radioaktiv verseucht.

Das erste Experiment war das Projekt Gasbuggy und nach Rulison das dritte und Letzte Projekt Rio Blanco.

Wenn man in der Geschichte gräbt stößt man immer wieder auf solche seltsamen Ideen. Fracking mit Atombomben und auch andere „zivile“ Nutzungen von Atombomben haben sich glücklicherweise nicht durchgesetzt, haben aber trotzdem zu Verseuchungen geführt.

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#Currenta-Explosion in #Leverkusen – #Dioxin #Laschet

Das Dioxingefahr besteht war bereits am Dienstag erkennbar. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass in jedem Kamin ebenfalls Dioxine entstehen und in die Raumluft gelangen.

Wenn ich mir die bekannten Fakten anschaue und dem Umstand einer heftigen Explosion, dann ist eigentlich nur eine Ursache möglich. Verdampftes Lösungsmittel als mit Gemisch mit Luft kam mit einer Zündquelle zusammen. Allerdings können Gase nicht detonieren, dass kann nur Sprengstoff. Nur dort bildet sich eine Detonationswellenfront aus. Gegen eine Detonation spricht ebenfalls, dass die Sondermüllverbrennungsanlage noch steht. Nach einer Detonation wäre dies nicht der Fall. Für mich ist ziemlich sicher, dass der Arbeitsschutz versagt hat, da eine Explosionsgefahr nur dann entstehen kann, wenn die Vorgaben sträflich missachtet werden.

Was ganz anderes macht mir allerdings Sorgen. Currenta betreibt auch den Chempark in Uerdingen, an der Stadtgrenze zu Duisburg-Rheinhausen. Dieser verändert sich munter, ohne richtige Umweltverträglichkeitsprüfung, weil die Bezirksregierung Düsseldorf ständig der Meinung ist, dass die Auswirkungen minimal wären. Bisher gab es allerdings gar keine richtige übergreifende Prüfung und wenn es mal eine Beteiligung gibt, wird diese meist auf Krefeld beschränkt und Duisburg-Rheinhausen kann die Unterlagen nicht vor Ort einsehen, obwohl Rheinhausen massiv betroffen wäre, wenn etwas passiert. Das Industrie und Wohnbereiche teilweise zu dicht stehen ist historisch gewachsen, dass man Beteiligungen nicht richtig durchführt und eventuell nicht ausreichend prüft (Laschets-Enfesselung lässt grüßen) ist das Schlimme. Das ist kein Zusammenleben auf Augenhöhe, sondern Störfälle mit Ansage. Gerade bei gefährlichen Anlagen muss entsprechend sorgfältig geprüft werden.

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#Duisburg: LKW-Problem-Analyse – #Duisport #Logport

Die Stadt Duisburg zeigt einmal mehr die Unwilligkeit die LKW-Probleme in Duisburg zu lösen.

Im vergangenen Jahr hatte ich einen Antrag nach GO § 24 eingereicht.

Kern meines Antrags war der Punkt:
„Deshalb wird hiermit nach GO § 24 eine Analyse der von Logistikverkehr in Duisburg genutzten Strecken beantragt.“

Ich zielt also auf eine Analyse für ganz Duisburg ab. Im RIS findet sich nun Drucksache 21-0463 aus dem April dieses Jahres. Behandelt werden soll die DS in der Bezirksvertretung Rheinhausen (am 26.08.2021) und im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr (am 09.09.2021) also etwa ein Jahr noch Eingang.

Da stellt sich dann schon mal die Frage, warum gerade in der BV Rheinhausen bei einem Antrag, der auf ganz Duisburg abzielt und Rheinhausen lediglich als Beispiel aufführt.

In dem Entwurf wird auf eine DS 12-0275 hingewiesen, die eine veraltete Verfolgungszählung aus 2011, nur für Rheinhausen, enthalten soll. Da wir 2021 haben, hat sich logistisch in Duisburg scheinbar kaum etwas geändert oder die Daten sind total veraltet.

Eine Befragung der LKW-Fahrende wird abgelehnt, weil dies angeblich schwere Eingriffe notwendig machen würde, dabei könnte man pausierende LKW-Fahrende durchaus befragen oder auch per anonymen Informationsbogen. Möglichkeiten gäbe es genügend. Wobei man viel bereits aus Strecken ermitteln könnte, wie ich dies exemplarisch für den Umweg Osttangente durchführte. Auch die Auswertung von unterschiedlichen Navis für Fahrten zu bestimmten Punkten ist recht hilfreich. Etwa was das billigste „Navi“ GoogleMaps für PKW-Routen ermittelt. Denn das Programm ist auf fast jedem Handy. Auf die Idee bin ich zwar erst später gekommen, allerdings darf man von der Stadt Duisburg doch ein wenig mehr erwarten. Etwa Verkehrsexperten, die das gelernt haben und sich das nicht selbst erarbeitet haben.

Weiterhin werden ein paar Maßnahmen, ebenfalls nur für Rheinhausen, aufgezählt.

Interessant sind die Verteilungen aus 2017 und 2020, allerdings ebenfalls nur wieder für Rheinhausen. Die Zahlen sind allerdings nicht valide, denn in Summe ergibt sich 100,1 % und es wurden nur einige Strecken betrachtet. Margarethenstraße z. B. gar nicht.

Primäre Routen sind die vorhandene Osttangente und die L473N, ein deutlich kleinerer Teil geht nach den Angaben über Lindenallee, eine Sperrung wäre demnach also für Durchgangsverkehr vertretbar.

Man trifft die seltsame Schlussfolgerung, dass die Maßnahmen deutliche Wirkung zeigen würden. Allerdings hat man nicht einmal in Rheinhausen alle Schleichrouten erfasst.

Aufhorchen lässt:
„deutlich aufwendigere Verkehrserfassung wird im Rahmen der Untersuchungen zur Verlängerung der Osttangente durchgeführt werden.“
Man will also scheinbar direkt in die Vollen gehen und umfangreichere Unterlagen erstellen für die Subventionstangente, allerdings scheinbar ohne Streckenanalysen. Wobei in dem Bereich auch Hochfeld erwähnt wird. Allerdings habe ich Hochfeld inzwischen selbst analysiert im Rahmen von Umweg Osttangente.

Nicht wirklich nachvollziehbar ist die Antwort, dass die parkenden LKW legal in Logport die Straße verengen dürfen. Das Parken in dem Bereich verstößt unzweifelhaft bereits gegen § 1 StVO (Gegenseitige Rücksichtsnahme), weil die Straße unbenutzbar bzw. erheblich eingeschränkt wird.

Aber im Text wird schnell klar, dass die Stadt so oder so das Problem nicht beheben will, weil sie fürchtet, dass die LKW dann woanders parken.
„Ihre Empfehlung das Parken von Lkw an den „Schmalstraßen“ von Logport I dauerhaft zu unterbinden, kann aus fachlicher Sicht nicht umgesetzt werden, weil Parkverbote jeglicher Art zur Folge haben, dass sich die Parkproblematik der Lkws auf umliegende Straßen und womöglich in Wohngebiete verlagert. Mit Verdrängung der parkenden Lkws würden auch die damit miteinhergehenden Probleme bezüglich Müll, Fäkalien sowie Beschädigungen an Parkplatzbegrenzungen (vergleich: Stahlbügel im Logport-I-Gelände) in andere Bereich verlagert werden. Im Vergleich zu Wohngebieten stellt Logport I die bessere Alternative für parkende Lkw dar.“

Der Zustand ist ja nicht erst seit gestern, wäre also vielleicht mal gut, endlich dafür zu sorgen, dass die Firmen für Parkplätze sorgen müssen, statt die Öffentlichkeit drunter leiden zu lassen. Zumindest gesteht man ein, dass die parkenden LKW den Verkehrsfluss beeinflussen:
„Insgesamt erfüllen die zugrunde gelegten Querschnittsmaße theoretisch die Anforderungen der gültigen Planungsrichtlinien. Jedoch hat die Praxis in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die zur Verfügung stehenden Straßen im Logport-I-Gelände in Kombination mit den auf den Parkstreifen stehenden LKW zu schmal dimensioniert worden sind.“
Dies ist zumindest ein Fortschritt gegenüber früher, wo man nicht einmal das Problem eingestehen wollte. Auch wird auf einen Antrag verwiesen DS 19-0073.

Man behauptet die angrenzenden Grundstücke würden sich in Privatbesitz befinden, was aber nicht stimmt. Die Grundstücke gehören m. W. Duisport und gehören damit der Stadt Duisburg und dem Land NRW.

Mit der Begründung, das Einzelmaßnahmen nicht sinnvoll wären nichts zu tun, ein kein Zeichen von guter Stadtgestaltung, sondern schreit doch geradezu nach einem Gesamtkonzept.

Angeblich würde man versuchen das LKW-Parken zu lösen und meint, dass es nur langfristige Lösungen geben würde. Und natürlich führt man auch die OSttangentenverlängerung auf, die allerdings nicht kommen wird. Auch nicht langfristig!

Allerdings würde ich die Antwort insgesamt als „Setzen Sechs!“ bewerten, denn mein Antrag lautete nicht auf Rheinhausen, sondern Duisburg, also alle Bezirke. Also klassischer Fall von Thema verfehlt.

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#SPD lehnt in #Duisburg PV-Pflicht für Neubauten als Mode ab – #Klimaschutz

Die von SPD geführte Kommunalregierung von Duisburg, unter Mitwirkung der CDU, lehnt mit bizarren Argumenten eine Photovoltaikpflicht für Neubauten ab.

Vor dem Hintergrund der aktuellen durch die Erderwärmung verursachten Hochwasserkatastrophe werden Maßnahmen um so drängender. Ein wesentlicher Teil ist hier die Energiewende und damit der Ausbau von Wind- und Solarstrom. Der ja auch für die Wasserstoffpläne dringen notwendig ist.

Vor diesem Hintergrund reichte ich am 05.06.2020 (Tag der Umwelt) eine Kommunalpetition an die Stadt Duisburg ein. Knapp ein Jahr später wurde mit Drucksache 21-0498 ein Dokument ins Ratsinformationssystem eingestellt, dass mich fassungslos machte. Und nicht nur mich auch viele andere, die gesellschaftlich und politisch für Klimaschutz kämpfen.

Überwiegend kommen Ausreden, wie:
„Anders als im Falle der Dachbegrünung, die inzwischen bei allen neu zum Satzungsbeschluss geführten Bebauungsplänen bei Vorliegen städtebaulicher Gründe verbindlich festgesetzt wird, liegen zu einer Verpflichtung zur Errichtung und Betrieb von PV-Anlagen noch keine ausreichenden gerichtlichen Überprüfungen vor.“
Mal abgesehen, davon, dass es nicht um Bebauungspläne ging, sondern um eine Satzung für das ganze Stadtgebiet und dies in die kommunale Gestaltungshoheit fällt, ist etwas Richtiges nicht zu tun, weil ja jemand klagen könnte, einfach nur peinlich.

Die Nutzung von Photovoltaikanlagen wird als Modeerscheinung abgetan, die sich plötzlich ändern könnte.
„Mögen heute PV-Anlagen zur klimafreundlichen Erzeugung von Energie noch gefragt und das Mittel der Wahl sein, so kann sich dies zukünftig ändern.“
Aber selbst wenn es sich ändern sollte, dann passt man die Satzung an oder schafft diese ab, wie man dies mit der klimafreundlichen Baumschutzsatzung machte (abgeschafft von SPD und CDU).

Vom wem die Herstellung kritisch gesehen wird oder Belege dafür bleibt die Stadt schuldig.
„Die Herstellung von PV-Anlagen wird nach wie vor kritisch gesehen und neben PV-Anlagen gibt es weitere Möglichkeiten der klimafreundlichen Energie- und Wärmeerzeugung.“
Da der Antrag ausschließlich auf Photovoltaik abzielte ist es verwunderlich, dass hier auch Wärmeerzeugung erwähnt wird. Noch verwunderlicher ist aber welche Arten der klimafreundlichen Energieerzeugung es in Städten geben soll. Mir fallen da keine ein. Und weiter heißt es dann abschließend sinngemäß, dass man seitens der Stadt nichts tun möchte, weil sich irgendwann etwas ändern könnte. Es ist verwunderlich, dass es wirklich ein Jahr dauert, um so eine dürftige Sammlung von Ausreden nichts zu tun, zu veröffentlichen. Zudem steht auf der Liste der Ausschüsse nur der „Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr“, aber nicht im „Ausschuss für Umwelt, Klima und Naturschutz“.

Ebenfalls bizarr wird es, wenn gesagt wird, dass nur weil eine Anlage auf dem Dach wäre, diese nicht unbedingt genutzt würde. Dies ist natürlich ersten unwahr, weil das Gerät in den Stromkreislauf des Hauses eingebaut ist und weiterhin, wenn der Strom nicht genutzt würde, obwohl er günstiger ist, der Strom ins Netz eingespeist würde. Warum man mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten eine PV-Pflicht ablehnt ist nicht nachvollziehbar.

Mit solchen Antworten zeigt sich für mich, wie sehr die dominierenden Parteien in Duisburg Klimaschutz heucheln, aber wenn es konkret wird, nichts tun wollen und bizarre Ausreden zusammentragen und verzögern. Dies kostet Menschenleben!

Das Dokument wird inzwischen bei der Suche im Ratsinformationssystem nicht mehr angezeigt (Direktlink) ist aber weiterhin vorhanden. Ich hatte ja erst gehofft, dass dieser Entwurf entfernt wurde, um etwas besseres zu machen, aber scheinbar geht ernsthafter Klimaschutz der SPD am Allerwertesten vorbei. Damit fällt die SPD genau wie die CDU unter die extrem klimaschädlichen Parteien.

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#Facebook ist Megaprüde – #Zensur #1984

Nazis und Gewalt sind bei Facebook kein Problem. Die haben sogar Donald Trump lange gewähren lassen, aber sobald es auch nur einen Begriff gibt, den man sexuell interpretieren könnte sperrt einen Facebook.

Ich wagte eine Antwort auf ein Posting von Volksverpetzer zu posten und dabei den Begriff Fußfetisch im Zusammenhang mit Quantenheiler zu verwenden. Angeblich wäre das einen Anbahnungsversuch zwischen Erwachsenen oder so. Jetzt wird mir also die Benutzung bestimmter Begriff bei Facebook verboten bzw. man wird zu Unrecht gesperrt. Hass und Hetze bleibt aber erlaubt im Asozialen Netzwerk?

Mal abgesehen, dass da jemand bei Facebook scheinbar nicht sorgfältig arbeitet, stellt sich mir die Frage, was an Sexualität so schlimm sein soll. Zumal wie bereits geschrieben, Nazis und andere Extremisten munter weiter ihren Müll verbreiten dürfen.

Muss wohl wieder diese typische amerikanische Eigenheit sein, dass man einerseits Freedom of Speech mit brutaler Waffengewalt „verteidigt“, aber andererseits in z. B. Nippeln einen Skandal sieht.

Facebook verfolgt einen überall oder will das und beeinflusst dann auch noch, was man sagen und schreiben darf? Soweit ist das auch nicht von chinesischer oder russischer Unterdrückung entfernt.

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Kosten für unterschiedliche Verkehrswege – #Verkehrswende #Fahrradbubble

Laut DUHwelt Magazin 02/2021 gelten folgende Kosten für unterschiedliche Verkehrswege pro Kilometer:
– 200.000.000 => A100 Berlin
– 11.000.000 => Autobahn Durchschnitt
– 4.200.000 => 2-spurige Straße
– 300.000 => Radweg
– 10.000 => Pop-Up-Radweg

Mein Fazit daraus ist, dass Autoverkehr verdammt teuer ist für die Allgemeinheit und im Gegenzug dafür bekommt man noch gesundheitsschädliche Emissionen.

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Extremisten und #Duisport – #Klimaschutz

Wenn man es wagt Duisport zu kritisieren kommen in den Kommentaren teilweise auch Extremisten an. Damit meine ich jene, die etwas in der Art von sich geben: „Dann macht Logport doch dicht“ aber auch die andere Gruppe „Auch ihr kauft doch in Läden“.

Natürlich kaufen alle Menschen, allerdings kaufen sich nicht alle ständig neue Fernseher und Neu Smartphones usw. und auch kaufen nicht alle Verpackungen mit viel Luft und wenig Inhalt. Zumal zur Herstellung von überflüssiger Verpackung ebenfalls weitere Transport notwendig sind.

Je mehr Konsum, desto klimaschädlicher ist das, aber auch so mehr Stau und so mehr LKW gibt es. Wenn man also ohnehin bereits bewusster konsumiert, darf man die vielen unnötigen Transporte kritisieren.

Auch wäre es zwar schön, wenn die Logistikmonokultur in Duisburg beendet würde, aber als Forderung wäre das illusorisch. Vielmehr sind die meisten Forderungen berechtigte Einschränkungen für ein Zusammenleben. Wie etwa Fahrverbote auf bestimmten Strecken, die durchaus gerechtfertigt sind.

Mit derartigen Übertreibungen von Extremforderungen versucht man offensichtlich gerechtfertigte Forderung zu entwerten oder natürlich einfach nur zu trollen.

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Der Kindesmissbrauch der CDU – #VDS #Vorratsdatenspeicherung #Zensursula

Schon seit einigen Jahren will die CDU die Vorratsdatenspeicherung unter verschiedenen Namen durchbringen. Und immer wird hier „Kindesmissbrauch“ als Begründung angeführt. Mal davon abgesehen, dass der Begriff Kindesmissbrauch suggeriert, dass Kinder Gebrauchsgegenstände wären, gibt es auch andere etliche schwere Straftaten.

Wenn man nun aber „Kindesmissbrauch“ (psychische und physische Körperverletzung) als Begründung, für einen politischen Wunsch der CDU nutzt, dann wird es nicht nur nicht dem Leid der Kinder gerecht, die leidenden Kinder werden missbraucht.

Die heimliche und offene Einschränkung von Grundrechten, auch mit fadenscheinigen Begründungen, hat eine lange Tradition in der CDU. Ich empfehle hierzu das Buch „Überwachtes Deutschland“ von Josef Foschepoth, welches ich über die BPB bekam. Dann sieht man direkt klarer, warum Kinder hier nur wieder eine weitere Ausrede sein dürften. Die Motive der CDU sind für mich jedenfalls ganz andere.

Die anlasslose Überwachung kehrt zudem die Unschuldsvermutung um. Nun will die EU Kommission unter Leitung von Frau von der Leyen (CDU) ebenfalls mit der Begründung „Schutz von Kindern“ Emails scannen. Sicherlich dürfen die Suchparameter nicht bekannt werden, weil die ja sonst umgangen werden könnten. Das heißt eine brauchbare Kontrolle ist mit Sicherheit nicht gegeben. Denn auch dazu steht etwas in der historischen Analyse der Bevölkerungsüberwachung (Überwachtes Deutschland) durch ausländische und inländische Geheimdienste. Schon oft wurden schlimme Taten mit edlen Motiven begründet.

Grundrecht sind nie schrankenlos und rechtfertigen deshalb auch nicht andere Grundrechte erheblich einzuschränken.

Ich sehe das als Ablenkungsmanöver, um davon abzulenken, dass es einfach zu wenig Personal bei der Polizei gibt. Denn an Material mangelt es sicherlich nicht, aber an Menschen, welchen den Fällen nachgehen.

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#Krefeld: Einwendung Currenta Gaskraftwerk – #Energiewende #Klimaschutz

Gemäß Amtsblatt 23 der Bezirksregierung Düsseldorf kann noch bis 16.08.2021 das Vorhaben der Currenta Kohlekraftwerke durch Erdgaskraftwerke zu ersetzen kommentiert werden. Dies geht laut Amtsblatt per Mail.

Meine kurze Kommentierung zur Verbesserung des Vorhabens findet sich im Anschluss:
Betroffenheit und Allgemeines

Falls ich am Erörterungstermin verhindert sein sollte übergebe ich hiermit mein Rederecht an den BUND.

Von Klimaerwärmung sind wird alle betroffen und damit auch von der Methanfreisetzung durch Transport und Förderung von Erdgas.

Ferner ist mein Wohnort zumindest von der Staub- und Stickoxidzusatzbelastung betroffen.

Beteiligungsfehler

Das Gelände grenzt unmittelbar an Duisburg-Rheinhausen. Eine Offenlage findet nicht in Rheinhausen statt, obwohl eine Betroffenheit gegeben ist.

Es erschließt sich nicht, warum die Stadt Neuss beteiligt wurde, aber nicht die Stadt Duisburg. Aus der Karte kann man deutlich erkennen, dass Duisburg mit mehreren Stadtteilen (Rumeln-Kaldenhausen, Friemersheim, Mündelheim) ans Werksgelände grenzt.

Aus dem UVP-Bericht geht deutlich die Betroffenheit von Duisburg, insbesondere hervor. Etwa Zusatzbelastung mit Schwefeldioxid, wobei unklar ist, woher das Schwefeldioxid kommen soll.

Klimaschutz

Vor einigen Jahren wäre eine Umstellung von Kohle auf Erdgas noch zu begrüßen gewesen, inzwischen liegen aber Erkenntnisse vor, dass Erdgas mind. genauso klimaschädlich ist, wie die Verbrennung von Kohle. Dies liegt sowohl in der Förderung, wie auch dem Transport begründet. Insbesondere die Methanemissionen aus Lecks spielen eine wesentliche Rolle bei der Belastung unseres Klimas. Somit kann die Behauptung, dass es zu einer Reduzierung von Treibhausgasemissionen kommen würde nicht aufrecht erhalten werden.

Durch den Klimaschutz ist bei der Gasversorgung mittelfristig mit erheblichen Preissteigerungen zu rechnen. Wenngleich dies natürlich kein Prüfkriterium ist, wird das Unternehmen darauf hingewiesen, dass Tiefengeothermie sowohl, mittel-, wie langfristig die wirtschaftlichere Wahl sein dürften.

Auch Solarthermie kann einen Beitrag liefern. Zudem stellt sich die Frage, ob und wie viel Prozesswärme zukünftig benötigt wird, denn auch Chemiewerke verbessern Prozesse ständig, um den Energieverbrauch zu verringern.

Photovoltaik auf dem Werksgelände ist nicht bekannt, obwohl auch Strom in Wärmeenergie umgewandelt werden kann, dies ist zugleich auch vom Wirkungsgrad höher, als der Umweg über Wasserstoff.

Da Currenta explizit von Erdgas spricht, ist davon auszugehen, dass der klimaschädliche Betrieb fortgesetzt werden soll. Eine Klimabilanz fehlt, obwohl klar ist, dass Deutschland klimaneutral werden muss und Klimaschutz vom Bundesverfassungsgericht als Grundrecht festgelegt wurde. Bereits aus diesen Gründen muss heute klar sein, wie eine derartig langfristige Investition zu Klimaneutralität führen soll. Aus den Unterlagen ist dies nicht erkennbar. Für Treibhausgase gibt es auch keine Schwelle unterhalb derer diese nicht relevant wären. Jedes Molekül trägt zur Erderwärmung bei und ist damit zu vermeiden. Dies heißt bei heutigen Verfahren muss bereits mitgedacht werden, wie die Auswirkungen in Zukunft sind.

Alternativen zu klimaschädlichen Gaskraftwerken wurden nicht geprüft. Weder wurde Solarthermie noch Tiefengeothermie auch nur erwähnt. Auch Heizen mit Strom wurde nicht betrachtet. Wasserstoff einzusetzen, wäre energetische Idiotie, denn der Aufwand um Wasserstoff zu erzeugen ist viel zu hoch, als dass man diesen leichtfertig zu Wärmegewinnung verschwenden könnte. Zumal wenn man unter dieser Prämisse nachrechnen würde und alle Unternehmen berücksichtigt, die zukünftig Wasserstoff einsetzen wollen, die Versorgung mit Erneuerbaren in Deutschland nicht ausreichen würde. Unrealistische Ziele, wie Wasserstoff haben in einem seriösen Abwägungsprozess nichts zu suchen. Auch eine rein elektrische Heizung wurde im Verhältnis zum energetischen Aufwand zur Erzeugung von Wasserstoff nicht betrachtet. Wenn man primär auf der Erdgas fokussiert und unrealistischen Wasserstoff erwähnt, geht es dabei primär um Greenwashing.

Dies alles ist sehr verwunderlich auch vor dem Hintergrund der laufenden Energiewende und deren absehbare Auswirkungen auf die Energiepreise. Normalerweise sollte man annehmen, dass ein Unternehmen sorgfältiger abschätzt, was auf längere Sicht am Günstigsten ist. Dabei sollte man nicht darauf vertrauen, dass klimaschädliche Subventionen weiterhin gewährt werden.

Es sind weiterhin klimaschädliche Auswirkungen des Vorhabens absehbar. Durch die Änderungen werden diese Auswirkungen sogar verlängert und natürlich kumuliert die gesamte Klimaschädlichkeit sich mit dem gesamten Energieverbrauch von Currenta.

Die externe Zufuhr von Dampf wurde nicht betrachtet, obwohl bereits beantragt und genehmigt (Az.: 54.08.04.50-7).

Zudem ist es möglich über eine Wärmepumpe die Energie aus Abwasser zu nutzen, die es eine Kläranlage in Duisburg bereits zur Einspeisung ins Fernwärmnetz plant.

Schadstoffe

Gaskraftwerke setzen zwar weniger Schadstoffe frei, sind aber dennoch nicht mehr zeitgemäß. Auch bei der Verbrennung von Gas entstehen Stickoxide, welche in Summe mit den anderen Emissionen der Liegenschaft „Bayerwerk Uerdingen“ zu einer Überdüngung führen.

Explosionsgefahr

Durch die Erwähnung von Wasserstoff wird dieser indirekt mitgenehmigt. Das heißt geprüft wird die Explosionsgefahr für Erdgas, aber genehmigt würde die deutlich größere Gefahr für Wasserstoff. Zumal Wasserstoff sehr viel leichter durch Materialien diffundiert. Nicht ohne Grund braucht es Spezialrohre und Behälter für Wasserstoff.

Auf diesen Punkt jetzt nicht einzugehen, obwohl Explosionen sich auch in Duisburg auswirken könnten, sagt nicht wie mit realen Gefährdungen umgegangen werden soll.

Weiterhin stellt sich bei Wasserstoff natürlich auch die Frage, wie sich eine Explosion auf das Chemiewerk in Hinblick auf Kettenreaktionen auswirkt.

Flächenfraß

Bedauerlicherweise werden Freiflächen vernichtet, statt bereits baulich genutzt Flächen zu nutzen.

Bei der Darstellung des Umfelds werden Schutzgebiete teilweise nicht oder falsch dargestellt (u.a. als Landwirtschaftliche Fläche).

Ausrede Wirtschaftlichkeit

In Anbetracht vor der immensen Aufgabe der Klimakrise, wird dennoch häufig die ausrede Wirtschaftlichkeit gebraucht. Es stellt sich hier aber die grundsätzliche Frage, wie eine Subvention für die Allgemeinheit wirtschaftlich sein kann. Wie üblich wird Industrie auf Kosten der Allgemeinheit subventioniert. Eine Wirtschaft muss sich aber selbst tragen können.

Ein Umweltbilanz fehlt allerdings in den Unterlagen, welche die Kosten für die Allgemeinheit detailliert quantifiziert, mit sämtlichen Umweltkosten über die gesamte Laufzeit.

Zudem ist absehbar, dass auf dem Weg in die Klimaneutralität die CO2-Kosten rasant ansteigen werden. Es ist also unverständlich warum man trotzdem auf Erdgas setzt, statt direkt auf die bereits vorhandenen innovativen Technologien, die bereits heute eine klimaneutrales Chemiewerk Realität werden lassen können.

Verkehr

Der Punkt Verkehr ist unvollständig, da die Kohle nicht aus Deutschland kommt muss diese über weitere Strecke transportiert werden. Teilweise sicherlich auch aus Ländern in denen es nicht so gut mit den Grundrechten steht und wo Bevölkerung vertrieben wie, Russland oder Kolumbien.
Dies Transporte werden auch wegfallen und das ist auch gut so.

Bauschutt

Es ist beabsichtigt Bauschutz zu deponieren, statt diesen vollständig zu recyclen, was durchaus möglich ist. Allerdings ist das vielen Stellen zu teuer. Das Werksgelände ist groß genug, um die Materialien dort zu verwenden.

Die Einstellung zu Rohstoffen zeigt deutlich, dass im Umweltbericht einiges als Abfall bezeichnet wird, was eigentlich Wertstoffe darstellen.

Krebserregende Stoffe

NO2 reagiert mit Wasser zu Salpetersäure, die sowohl die Lungen schädigt als auch zu krebserregende Stoffen führt. Je höher die Konzentration, desto höher die Wahrscheinlichkeit für eine tödliche Erkrankung.

Unstimmigkeiten

In HK-688-LVII-K0700-Formulare wird ND-Abgas mit einer nicht möglichen Zusammensetzung aufgeführt. Dies weckt Zweifel an der Kompetenz des Unternehmens. Insgesamt werden 116 Gew. % als Zusammensetzung angegeben.

In dem zuvor genannten Dokument, aber auch an anderen Stellen wird als Abgas SO2 genannt. Bei den eingesetzten Stoffen stellt sich die Frage, woher der Schwefel kommen soll. Wenn ich Kohlenwasserstoffe und Luft rein gebe, kann nach der exothermen chemischen Reaktion kein Schwefel rauskommen. Insofern sind die Unterlagen fehlerhaft, weil etwas fehlt oder falsch angegeben wurde.

Strahlung

Die Behauptung:
„Abgesehen von der vorstehend angegebenen Wärmestrahlung kommt es durch den Betrieb des Kraftwerkes zu keiner Emission von Strahlung.“
trifft nicht zu. Neben der elektromagnetischen Strahlung aus der Umwandlung in Strom, könnte auch Radon aus dem geförderten Erdgas emittiert werden. Ebenso die radiaktiven Metalle, in welches Radon sich umwandelt.

Datenschutz

Meine Anschrift darf nicht weitergegeben werden.

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Klimatote in NRW klar belegt! – #Klimaschutz

Ständig wird behauptet, dass seriöse Wissenschaftler nicht sagen würden, dass der Starkregen durch die Klimaerwärmung käme. Seriöse Wissenschaftler legen sich, genauso wie Anwälte, nie zu 100 % fest. Unseriöse Klimawandelleugner und -relativierer (jepp alle männlich und niemals seriös) nutzen dies natürlich um den Eindruck zu erwecken, dass es quasi keinen Beleg für einen Zusammenhang gäbe.

Die Indizien sind allerdings erdrückend. Quarks hat die Zusammenhänge dargestellt. Mit mind. 99,9 % Wahrscheinlichkeit resultieren die Toten und weiteren Opfer aus der menschengemachten Klimaerwärmung.

BUND Weniger Wachstum ist mehr Zukunft

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Möglicher fehlender Hochwasserschutz in Duisburg / für den Niederrhein – #Logport #Duisport

Da der Hochwasserschutz in Rheinhausen völlig unklar ist, habe ich mich nun ans Umweltministerium gewandt. Einerseits, um vielleicht Abhilfe zu schaffen und andererseits, sodass hinterher zumindest keiner sagen kann, dass man nichts gewusst habe. Und da es auch die Niederlande betrifft, habe ich einfach mal das dortige Konsulat in Kopie beteiligt.

Guten Tag,

zwischen der Eisenbahnbrücke in Rheinhausen und der A40 befinden sich Aufschüttungen, welche von den zuständigen Behörden wahlweise als Hochufer oder Deich bezeichnet werden. Einen fundierten Beleg für die Dichtigkeit gibt es nicht (Bezug 1). Es kann pures Glück sein, dass durch die Erdanschüttung zum Rhein hin, bisher Austritte verhindert wurden.

Auf einem Teilstück führt eine Straße über diesen Bereich, die primär von LKW genutzt wird und dadurch mit erheblichen Erschütterungen in das Gefüge eingreift. Eine Untersuchung hierzu gab es nicht (Bezug 2). Dabei könnten die LKW-Erschütterungen die bisherige Barriere an der Rheinseite der Aufschüttung dazu führen, dass es zu Brüchen kommt. Dass bisher nichts bemerkt wurde ist kein Beleg dafür das es so bleibt. Gerade mit Hochwasser ist nicht zu Spaßen. Nicht ohne Grund heißt es in Hinweisen zum Hochwasserschutz, dass möglichst keine Fahrzeuge auf von Hochwasser belasteten Deichen verkehren sollen.

Die Argumentation von Stadt Duisburg und Bezirksregierung Düsseldorf ist nicht plausibel. Ein Rohr lässt Wasser unabhängig davon durch, ob es nun 5 m oder 30 m oder 100 m lang ist. Was zählt ist der Rohrquerschnitt. Und das die Aufschüttung wasserdurchlässig ist, ist bereits belegt (Bezug 3) durch einen Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf:
„Die seitlichen Aufschüttungen neben der Rheingasse stamme aus den 50-er Jahren. Bodenuntersuchungen haben ergeben, dass diese nur aus groben Material bestehen und sehr durchlässig sind. Aufgrund dieser Gegebenheiten hätte bei Hochwasser an den Seiten Wasser durchsickern können (sog. Umläufigkeit)“
Bodenuntersuchungen für den restlichen Bereich scheint es nicht zu geben, jedenfalls wurde nicht darauf verwiesen, sondern einfach behauptet, das eine eventuell lose Aufschüttung aufgrund der Breite dicht wäre. Man formuliert hier zwar juristisch bedächtig, dass man es annähme, aber dafür gibt es, wie dargelegt, keinerlei Beweise. D. h. hier wird grob fahrlässig, wenn nicht sogar bedingt Leben, Gesundheit und Besitz von tausenden Menschen gefährdet. Durch dieses Schreiben wird deshalb auch sichergestellt, dass man hinterher nicht die Ausrede hat: ‚Man hätte nichts davon geahnt‘.

Natürlich verstehe ich, dass man das Thema nicht anfassen will, aber daran führt kein Weg vorbei. Denn was nützt es anderswo die Deiche zu verbessern, wenn man gleichzeitig eine eventuelle Schwachstelle völlig außer acht lässt. Das Minimum, was ich von einer Behörde erwartet sind hier sorgfältige Untersuchungen und ein entsprechendes Gutachten, was sowohl die Auswirkungen des Schwerlastverkehrs, wie auch den Zustand der Aufschüttung genau untersuchen. Bedingt durch Klimaerwärmung ist mit höheren Hochwassern durch extremere Wetterlagen zu rechnen. Das heißt hier besteht akuter Handlungsbedarf.

Noch gar nicht angefangen habe ich von den Müllaufschüttungen, die ebenfalls einen Teil ausmachen. Auch dort ist unklar wie dicht der Bereich ist.

Und wenn Rheinhausen voll läuft, gibt es noch viel Platz, bis hin in die Niederlande.

Es mag ja auch sein, dass sich herausstellt, dass es kein Problem gibt, aber lieber mal genau hinschauen, als hinterher abzusaufen.

Bleiben Sie Gesund

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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#Verkehrswende: Was ist eigentlich „Parkdruck“? – #Gehdruck #Radfahrdruck

Einige meine sie dürften überall parken, wie sie wollen. Da werden völlig skrupellos Straßen, Radwege und Gehwege mit privatem Blech besetzt. Deshalb ist Parken erst einmal Straßenbesetzung.

Wenn man bei Kommunen gegen z. B. Gefahrstellen protestiert wird häufig als Ausrede, warum etwas nicht geht, der „Parkdruck“ genannt.

Eine sehr schöne Anfrage dazu, welche fast schon ironisch Parkdruck hinterfragt, fand ich bei Twitter verlinkt. Diese stammt von den Linken aus Frankfurt und versucht mal die Fakten hinter „Parkdruck“ zu erforschen. Denn irgendwie scheint dies doch ein extrem unbestimmter Rechtsbegriff zu sein. Zumal wie sieht dies mit Gehdruck und Radfahrdruck aus, wenn Verkehrskriminelle ihr Blech rechtswidrig abstellen?

Ein sehr schön Definition zum „Parkdruck“ fand ich als eine Antwort auf den oben verlinkten Tweet.
„Druck (P) ist gleich Kraft (F) pro Fläche (A). Kraft ist gleich Masse (m) mal Beschleunigung (a). Wir dürfen voraussetzen, dass ein parkendes Auto die Beschleunigung 0 besitzt. Somit wäre der „Parkdruck“ unabhängig von der Fläche immer gleich Null. Existiert also gar nicht.“

Damit ist physikalisch korrekt belegt, dass es so etwas wie Parkdruck gar nicht gibt. Das heißt, alle die von Parkdruck faseln outen sich als naturwissenschaftlich inkompetent.

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#Klimaschutz: Klimakosten

Es ist erstaunlich, wie negativ die einige Zeitungen zum Klimaschutz berichten. Es werden nur die Kosten, aber nicht der Nutzen betrachtet. Ich bin da eher ein Befürworter einer Gesamtbilanz, bei der aller Nutzen allen Kosten gegenüber gestellt wird.

Wenn man zum Thema Klimaschutz schreibt und über angebliche Kosten, welche dieser verursachen würde, muss man immer die Kosten gegenüberstellen, wenn man nichts tut. Die voll gelaufenen Keller der letzten Wochen dürften einige Millionen verschlingen.

Eine Kerosinsteuer ist kein Verlust, sondern ein Gewinn für uns alle, denn endlich zahlen nur jene, die wirklich Fliegen die Kosten und nicht mehr alle anderen mit. Und wenn die Branche da vor Wettbewerbsverzerrungen warnt, dann ist dass einfach nur lächerlich, denn der Wettbewerb ist zu Gunsten des Flugverkehrs bereits massiv verzerrt. Warum sollte der Malleurlaub auf Kosten einer Renterin gehen?

Insgesamt kostet kein Klimaschutz mehr als konsequenter Klimaschutz. Und wenn man sich anschaut, dass allein in Deutschland ca. 50 Milliarden Euro jährlich an klimaschädlichen Subventionen verschwendet werden, stellt sich zugleich auch die Gerechtigkeitsfrage.

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#Duisburg: #StraßenParteiDuisburg = #SPD?

In den Rheinhauser Gruppen bei Facebook postet die SPD erstaunlich oft zu neuen bzw. wieder schön gemachten Straßen. Auch sonst versucht die SPD viel mit Straßen zu „lösen“, selbst wenn eine Straße gerade keine Lösung ist.

Ich denke vor dem Hintergrund ist es durchaus richtig bei der SPD von einer StraßenPartei zu sprechen. Auch beim Thema Parkplätze setzt sich die SPD stark dafür, aber bekanntlich wenig für Natur und Bäume. Die Stehen scheinbar für diese StraßenPartei nur im Weg.

Argumentativ ist die SPD sehr schwach aufgestellt. Besonders bei einigen Straßen, die nur eine Abkürzung zu der offiziellen Umgehungsstraße sind, aber länger als die aktuell genutzte Abkürzung.

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#Duisburg: Radfolterstrecke Kulturstraße – #radsensibel #SchwarzbuchRad #Verkehrswende

Man hat endlich damit begonnen die Kulturstraße zu erneuern und m. W. zugleich auch halbwegs radgerecht zu gestalten. Etwa mit Radwegen, die bisher ja fehlten. Aber mal abwarten, wie es wirklich wird, denn die aktuellen Arbeiten zeigen, dass man in Punkto Rad bei der Stadt noch sehr viel zu lernen hat.

Im Bereich der Bauarbeiten wurde eine Einbahnstraße eingerichtet und für den Gegenverkehr einen Umweg, der auch für Radfahrende gilt. Für die Einbahnstraße wurde ein Teil neben dem Gehweg asphaltiert und dann der Rinnstein angefüllt, was zu einer Schräge führte. Nur leider wurde die Gully mit Einbuchtungen versehen, bei denen ca. 10 cm Höhenunterschied besteht und damit akute Sturzgefahr für Radfahrende und sicherlich auch Motorradfahrende.

Und bevor jetzt auf den Gehweg mit „Radfahrende Frei“ verwiesen wird, da kommen stellenweise nicht einmal Gehende vernünftig aneinander vorbei. Mit dem Fahrrad ist das nicht möglich. Und ich möchte gar nicht an Menschen mit eingeschränkter Mobilität denken. Außerdem entbindet die Option den Gehweg zu benutzen nicht von einer für alle Fahrzeuge sicheren Fahrbahn. Lastenräder werden in dem Bereich wohl gar nicht vernünftig durch kommen.

Wäre schön, wenn die Stadt Duisburg in ihren Planungen radsensibler wäre. Aber dies würde wohl Kenntnisse der Bedürfnisse voraussetzen, die zumindest bei den verantwortlichen nicht bekannt sind.

Zumindest gibt es die Hoffnung, dass es mittelfristig besser wird.

Nachtrag: Scheinbar ist das nur die DVG, welche Schienen erneuert.

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#Duisburg: CDU, Kunstrasen und Mikroplastik – #Laschet #LaschetVerhindern

Mit Drucksache 21-0724 will die CDU scheinbar Interesse an Umweltschutz vorgaukeln, wenn man sich mit der Materie auskennt merkt man aber schnell, dass die Partei sich lieber eine unwichtige Quelle (Granulat bei Kunstrasen) herauspickt, statt die wirklichen Quellen anzugehen. Hauptquelle in Deutschland ist Reifenabrieb.

Dies passt dann auch direkt zum Tempolimit und den postfaktischen Laschet. Denn je schneller ein Fahrzeug fährt, desto mehr Mikroplastikpartikel durch Abrieb werden logischerweise auch erzeugt.

Autoverkehr vermindern heißt automatisch sehr viel weniger Mikroplastik.

Das heißt wer wegen Mikroplastik mit dem Auto zum Unverpacktladen fährt bewirkt eher das Gegenteil.

Weitere Infos:
– ARD
– Quarks

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#Duisburg ist eine echt schwache Stadt – #Verkehrswende #StrassenParteiDuisburg #Autoegoismus

Ich gehe viel, aber nur sehr ungern, denn überall stehen die Karren auf Gehwegen, obwohl dies gar nicht zulässig ist.

Die Stadt Duisburg tut nichts bzw. viel zu wenig, denn wenn hier wirksame Maßnahmen getroffen worden wären, dann würde der Verstoß nicht weiter anhalten.

Möglicherweise würde irgendein „Experte“, wenn man die Stadt danach fragt etwas von einem Grundrecht auf Parkplatz faseln. Dabei gibt es kein Grundrecht auf Parkplatz. Allerdings eines auf körperliche Unversehrtheit. Letzteres wird mittelfristig durch Gehwegparkende verletzt. Denn die Gehweg werden massiv geschädigt. Die Folge sind wackelige Platten und Stürze.

Dabei wäre es doch eigentlich logisch, wenn Bußgelder keine Änderung bewirken muss halt eskaliert werden. Mit freundlichen Hinweisen wird sich jedenfalls nichts am Autoegoismus ändern. Erkennbar etwas bewirkt hat eine Abschleppaktion in Rheinhausen. Ich denke hiervon braucht es deutlich mehr. Und wenn dann zu wenig Platz zum Parken sein sollte, lässt sich dies ziemlich simpel durch eine Verminderung der Fahrzeugzahl erreichen. Sprich, bei ausreichend hohen Parkgebühren kommen die Menschen „plötzlich“ auch mit weniger Verkehrsraumbesetzung aus.

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Duisburger Kunstschaffender: René Hartig – #Duisburg #Kunst

Hartig, René; Musik; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,

* Datt bis DU

Eine komplette Übersicht der Duisburger Kunstschaffenden gibt es hier.

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Duisburger Kunstschaffende: Bea Fiedler – #Duisburg #Kunst

Fiedler, Bea; Schauspiel; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Kunstschaffenden gibt es hier.

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#Duisburg: Ausschilderung „Umleitung“ Rheinorange für Radverkehr? – #SchwarzbuchRad #Fahrradalltag #Fahrrad #Fahrradbubble

Am 03.07.2021 wollte ich eine kleine Radrunde fahren, von der Innenstadt über Rheinorange zur A40-Brücke und dann nach Rheinhausen. Allerdings schlug das Vorhaben fehl. Die Stadt Duisburg versagte auch hier, wie an anderen Stellen beim Radverkehr.

Auf der Strecke waren mehrere Baustellen, wo Radfahrende absteigen sollten, statt diese auf die Straße zu leiten, aber die Krone setzte der Sache auf, dass man eine angebliche Umleitung zur Rheinorange ausgeschildert hatte, diese aber in einer Sackgasse tief im Hafengebiet endete. Die Strecke verlief dabei vorbei an campenden LKW und ich war offensichtlich nicht der einzige, welche den angeblichen Weg nicht fand. Denn mir begegneten noch andere Radfahrende, die ebenfalls suchten und nicht fanden.

Vielleicht stand ja ein Schild irgendwo hinter parkenden LKW vielleicht ist der angebliche Weg auch nicht existierend. Radtourismus scheint in Duisburg unerwünscht zu sein, warum sonst tut man so wenig dafür.

Aber die Erlebnisse sind eigentlich kennzeichnend für die verfehlte Verkehrspolitik in Duisburg. Und man erkennt deutlich, dass es gerade eben nicht reicht zu behaupten, dass die Verwaltung von Radverkehr Ahnung hätte, wenn diese ständig Beispiele produziert, die das Gegenteil beweisen. Nachhilfe ist hier dringend notwendig, denn guter Radverkehr ist mehr als veraltete Regeln zu befolgen. Dazu müsste man sich auch auskennen mit Radfahren und vielleicht auch mal nachdenken, ob etwa eine Radampel Sinn macht oder halt auch nicht. Teilweise weiß man ja nicht einmal welche Ampel man beachten soll. Die eine zeigt grün die andere rot, aber beide gelten für einen. Völlig verplant!

Symbolbild Baustellen in Duisburg

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Smurfit Kappa Zülpich Papier GmbH will endlich aus Braunkohle aussteigen – #Endcoal #fossilfree #Koeln

In Amtsblatt 27 gibt die Bezirksregierung Köln bekannt, dass man keine Umweltverträglichkeitsprüfung brauchen würde für den Umstieg von Braunkohle auf Erdgas.

Die Papierfirma Smurfit Kappa versucht also ein bisschen wenig klimaschädlich zu werden.
Die Bezirksregierung kommt zu dem Schluss:
„Durch den Ersatz von Braunkohle durch Erdgas werden sich die Frachten an luftverunreinigenden Stoffen reduzieren. Hier ergeben sich durch die Umstellung der Energieerzeugung von Braunkohle auf Erdgas positive Auswirkungen auf die Schutzgüter.“

Besser wäre natürlich aus Erdgas vollständig auszusteigen, aber damit kann scheinbar nicht gerechnet werden. Und die wirkliche Klimaschädlichkeit von Erdgas wird natürlich nicht berücksichtigt.

Einerseits ist es natürlich gut den Klimakiller Braunkohle zu ersetzen, andererseits ist wenig bis nicht gewonnen, wenn nur auf Erdgas umgestiegen wird.

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