#EntrepreneursForFuture: Stellungnahme – #Klimakrise #mondaysforeconomy #Lindner #FDP

Fridays for Economy, gibt es jetzt quasi auch.
Ich veröffentliche die Stellungnahme hier im Volltext.
Ob Lindner auch unterzeichnet?

Stellungnahme von Unternehmerinnen & Unternehmern zu den
Protesten für mehr Klimaschutz (#EntrepreneursForFuture):

#FRIDAYSFORFUTURE SIND DRINGENDER WECKRUF – WIRTSCHAFT WILL ENDLICH MEHR KLIMASCHUTZ UMSETZEN

Inzwischen streiken und demonstrieren weltweit junge Menschen für ambitionierten Klimaschutz, für das Benennen der Klimakrise als echte Krise und für die Rettung unseres Planeten. Die historische Mobilisierungskraft der Bewegung zeigt die Dringlichkeit des Anliegens. Auch die Wissenschaft hat mit über 23.000 Unterzeichnern der Initiative #ScientistsForFuture erklärt, dass die derzeitigen Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Boden- und Meeresschutz bei weitem nicht ausreichen. Als Unternehmerinnen und Unternehmer erklären wir uns mit den Streikenden solidarisch.

Aus unserem eigenen tagtäglichen unternehmerischen Handeln wissen wir: Klimaschonendes Wirtschaften funktioniert heute schon. Viele innovative Technologien, Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle für einen besseren Klimaschutz gibt es bereits. Aber weitergehende politische Rahmenbedingungen sind endlich nötig, damit faire Wettbewerbsbedingungen für klimaschonende Technologien und Geschäftsmodelle hergestellt werden und die Wirtschaft insgesamt umsteuert.

Die Staaten der Weltgemeinschaft haben sich mit dem Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 völkerrechtlich verbindlich dazu verpflichtet, die globale Erwärmung deutlich unter 2 °C zu halten. Alle Länder haben außerdem Anstrengungen versprochen, die Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen.

Als unterzeichnende Unternehmerinnen und Unternehmer stehen wir hinter dem Pariser Klimaschutzabkommen und unterstützen diese Forderungen:
1. Eine wirksame und planbar steigende CO2-Bepreisung für alle Sektoren. Investitionen werden so in eine kohlenstoffarme Infrastruktur, Technologien und Produkte gelenkt.
2. Energiewende beschleunigen. Schneller, gesetzlich verankerter Kohleausstieg im Einklang mit den deutschen Klimaschutzzielen. Eine Energieeffizienzstrategie zur Verankerung von Efficiency First, Steuerförderung für Gebäudesanierungen sowie ein ambitioniertes Gebäudeenergiegesetz mit Vorbildrolle der öffentlichen Hand. Deutschland, Europa und die Welt können technisch zu 100% aus erneuerbaren Energien versorgt werden.
3. Divestment und Abschaffung klimaschädlicher Subventionen bis zum Jahr 2025. So haben es Deutschland und die anderen G7-Staaten beschlossen.
4. Eine Mobilitätswende, die auf Verkehrsvermeidung, öffentlichen Verkehr, umweltfreundliche und geteilte Verkehrsmittel sowie CO2-freie Antriebssysteme setzt. Wir brauchen die Besteuerung des Flugverkehrs (Kerosinsteuer) und reduzierte Umsatzsteuern auf öffentliche Verkehrsmittel im Nah- und Fernverkehr sowie auf Produkte und Dienstleistungen des Radverkehrs.
5. Eine Agrar- und Ernährungswende. Die Subventionspolitik in der Landwirtschaft und die Rahmenbedingungen für die Ernährungswirtschaft müssen in Einklang mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung stehen – und mit wirksamen Maßnahmen wie der Ausdehnung einer ökologischen und klimaschonenden Landwirtschaft und der Förderung entsprechender Ernährungs- und Konsumstile unterstützt werden.
6. Kreislaufwirtschaft forcieren. In der Regel ist die Nutzung von Sekundärrohstoffe der Nutzung von Primärrohstoffen überlegen, da sie mit weniger Energieaufwand hergestellt werden können und auf geringere Transportwege angewiesen sind. Rücknahme-, Recycling-, Wiederverwertungsquoten müssen nicht nur gesetzt, sondern auch durchgesetzt werden.
7. Aufbau eines Klima-Innovationsfonds für etablierte Unternehmen und Startups, die innovative Lösungen für die Steuerung/ Bewältigung der Klimakrise realisieren.
8. Ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz, das eine dekarbonisierte Wirtschaft im Einklang mit dem in Paris vereinbarten 1,5°C Ziel erreicht.
9. Wir setzen voller Überzeugung auf Klimaschutz!

Als Profis aus der Wirtschaft wissen wir um die Kraft innovativer Geschäftsmodelle und Technologien, die das Klima schützen und profitabel sind. Die konsequente und schnelle Einführung erneuerbarer Energien, einer ökologischen Landwirtschaft, einer Kreislaufwirtschaft und einer neuen Mobilität schaffen und sichern zukunftsfähige Arbeitsplätze. Klimaschützende Technologien und Geschäftsmodelle scheitern häufig an politischen Rahmenbedingungen, die Geschäftsmodelle und Technologien der Vergangenheit schützen. Die vergangenen 20 Jahre haben gezeigt, dass die technologische Entwicklung und Möglichkeiten für den Klimaschutz rasant gestiegen und die Kosten immens gesunken sind.
Um die gesamte Wirtschaft zu transformieren, benötigen wir dringend andere politische Rahmenbedingungen.
Wenn wir jetzt handeln, ist eine geregelte Dekarbonisierung der Wirtschaft möglich. Nur dann schaffen wir eine enkeltaugliche Wirtschaft. Nur dann können wir die Klimakrise noch steuern und unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten. Dafür streiken die Kinder und Jugendlichen von „Fridays for Future“; ihnen gebührt unsere Achtung und unsere volle Unterstützung.

#EntrepreneursForFuture

Unterzeichnen Sie hier unsere Stellungnahme!

Wäre doch etwas, was die FDP unterstützen können müsste, wenn diese wirklich für Marktwirtschaft wäre. Aber klimaschädliche Subventionen gibt es zuhauf. Etwa das Verschenken von Braunkohle an RWE.

Veröffentlicht unter Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Billigflughafen Düsseldorf schlecht im Ranking

Scheinbar habe nicht nur die durch Fluglärm belästigte Bevölkerung genug vom Billigflughafen, sondern auch die Reisenden bewerten den Flughafen deutlich schlechter, als andere.

Wundert mich nicht, wenn man bedenkt wie lahmarschig teilweise die Abfertigung ist, aber was nicht verwundert, wenn Shoppingflächen wichtiger sind, als die notwendigen Flächen für eine zügige Sicherheitskontrolle.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Datenschutz: Anfrage nach #DSGVO bei #Bayer wegen #Monsanto – #Glyphosat

Bekanntlich bin ich schon etliche Jahre an dem Thema Glyphosat dran. Alles begann damals mit der Frage, warum die Gleise eigentlich frei von Vegetation sind. Seit damals beschäftige ich mich mit dem Thema Glyphosat.

Lange bevor das, was heute durch die Medien geht, der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde.

Nun kam heraus, dass Bayer Listen führte, ursprünglich beauftragt von Monsanto, da einige der Kriterien auf mich zutreffen, habe ich bei Bayer nun nach DSGVO angefragt. Sollten alle potentiellen Opfer einer derartigen Ausspähung machen.

Im Zusammenhang mit Datenschutz kam verwunderlicherweise von den Grünen eine ziemlich dämliche Forderung, dass die Daten offengelegt werden sollten.
Die Offenlegung verstößt gegen die DSGVO. Einzig und allein Betroffene dürfen informiert werden. Alles andere ist unzulässig.

Falls Bayer nicht antworten sollte, werde ich mich nach Ablauf der Frist direkt ans LDI wenden.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Privatsphäre, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Dieselskandal: Berichterstattung der ARD – #Fakenews #Stickoxide #Feinstaub

Vor einige Zeit habe mich bereits an die ARD bzw. den verantwortlichen NDR gewandt, weil in der Sendung „Das Diesel-Desaster“ die Wahrheit ziemlich entstellt wurde. Jetzt bekam ich von Thomas Berbner, nach mehreren Nachfragen, dann doch mal eine Antwort, nach gerade einmal 4 Monaten. Das Schreiben ist unten vollständig angehangen.

Aber zuerst meine Antwort darauf:

Sehr geehrter Herr Berbner,

das man bei Kritik mit Verteidigung reagiert ist nur natürlich, allerdings nehme ich Ihnen die saubere Recherche nicht ab.

Okay, wenn sie keine Fakten Falsch dargestellt haben, wo konkret hat Jürgen Resch geäußert, dass er klagt, damit es Fahrverbote für ältere Diesel gibt?

Die wenigen Lungenärzte, welche Behauptungen aufgestellt haben, haben sich bekanntlich inzwischen als unglaubwürdig herausgestellt. Ein grundsätzliches Infragestellen setzt voraus, dass es eine Mehrheit ist, die dies tut und nicht einige wenige.
Und natürlich finden sich für alle Themen Menschen, die etwas behaupten. Auch Fachleute. Solche Fachleute findet man auch bei vielen anderen kontroversen Themen. Ein Beweis ist das nicht. Zumal Herr Köhler sich mit dem Thema Stickoxide nicht einmal fachlich befasst und dazu publiziert hat. Haben Sie dies etwa nicht vorher überprüft? Und der Mathematiker, mit welchen Themen hat der sich bisher beschäftigt? Nur weil jemand einer bestimmten Fachrichtung angehört heißt dies nicht, dass hier auch wirklich fundierte Kenntnisse vorliegen. Ich kann in Chemie auch viel Begriffe aneinanderreihen und etwas zu Themen sagen, wo ich nicht tief drin bin. Das klingt überzeugend, belegt aber rein gar nichts.

Ihre Recherche hat nichts widerlegt, sondern lediglich unfundierte Zweifel aufgezählt. Dass Sie die Werte der WHO nicht für tragfähig halten, ist eine Meinung, aber bekanntlich sind Meinungen nicht zwangsläufig Fakten.

Die extrem unsaubere Recherche zeigt sich besonders deutlich an dem Arbeitsplatzgrenzwert für 8 Stunden. Wenn man sich mit dem Thema mal ein wenig befasst und wirklich recherchiert wird man auf den Ausschuss für Innenraumrichtwerte stoßen und feststellen, dass der Jahresmittelwert von 40 µg/m³ auch für die meisten Arbeitsplätze gilt. In Einzelfällen gibt es noch einen Kurzzeitvorsorgewert von 80 µg/m³ als Stundenmittelwert. Der 8-Stunden-Grenzwert dagegen gilt für Industriearbeitsplätze und führt zu einer Gesundheitsüberwachung, die Probleme frühzeitig erkennt. Dies ist für die allgemeine Bevölkerung nicht der Fall.
Zudem müssten Sie bei einer echten Recherche sich auch mit dem Arbeitsschutzrecht beschäftigt haben und demnach wissen, dass die Konzentration zwar zulässig sein mag, danach aber auch eine Erholungsphase stattfindet, genau, wie nach dem Rauchen. Auf der Seite des UBA findet sich hierzu eine gute Erläuterung. Zudem gilt nach Arbeitsschutzgesetz nebst Verordnungen, dass die Gefährdung zu verringern ist. Somit kann die hohe Konzentration allerhöchstens eine Ausnahme darstellen.

Welche Halbwertszeit für NOx am Boden, haben Sie denn in Ihren Recherchen gefunden? Verwundert mich, dass keinen konkreten Wert genannt wird. Für den Bodenbereich ist der Wert übrigens etwa ein Tag, was nicht wirklich schnell ist. In höheren Bereichen ist dies länger. Also etwa dort, wo die Schornsteine sich befinden. Dass der Wert an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich ist, kann an vielen Faktoren liegen. Etwa der Windrichtung, der Verwirbelung und Verdünnung, der Reaktion mit Oberflächen. Es ist also eine genaue Analyse notwendig, um wirklich fundiert Aussagen darüber treffen zu können, wodurch Konzentrationsunterschiede in Strömungen zustande kommen.

Beim Rauchendenbeispiel wird erneut Kurzzeitexposition und Dauerexposition vermischt. Ich kann meinen Finger auch kurze Zeit in eine mehrere hundert Grad heiße Kerzenflamme halten, aber nicht längere Zeit in 70 °C heißes Wasser.

Welche Vorschrift sagt dies genau an welcher Stelle? Falls Sie sich auf die 39. BImSchV Anlage 3 ( https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_39/anlage_3.html ) beziehen sollten, steht dort konkret, was zulässig ist und diese Vorgaben hält die Messstelle auch ein. Seltsam, dass Sie in Ihrer Antwort so unkonkret bleiben.

Ich schrieb: „Es wird behauptet ein erheblicher Teil des Feinstaubs wäre auf andere Faktoren zurückzuführen als den Motor.“ Also bitte ich mal um einen entsprechenden Fachartikel, der dies belegt, dass von den Reifen mehr Feinstaub käme, als aus dem Motor. Wird zwar immer wieder behauptet, aber nicht belegt, deshalb ist das auch strittig. Und was in einer Tageszeitung steht ist kein Fachartikel. Das kann sauber recherchiert sein, abgeschrieben oder, wie etwa beim Spiegel sogar frei erfunden.

Ich nehme an, dass wieder die 39. BImSchV gemeint ist, in der ebenfalls steht, dass es nicht um den konkreten Ort geht, sondern dieser repräsentativ sein soll. Folglich ist natürlich irreführend, dies nicht zu erwähnen.

Bei Regen wird nur der Feinstaub aus dem unmittelbaren Umfeld erfasst, dass heißt nicht, dass der andere nicht ebenfalls aus dem Auto stammt. Feinstaub schwebt je nach Größe sehr lange und wird vom Verkehr auch immer wieder aufgewirbelt.

Nur eine flächendeckende durchgehende Messung kann Werte genau feststellen, dass erscheint aber zu teuer und aufwändig zu sein.

Durch die niedrigen US-Feinstaubgrenzwerte, die deutlich niedriger sind, als in der EU, werden selbstverständlich auch weniger Stickoxide ausgestoßen. Da erstens die Luft besser gefiltert wird, weil mehr Oberfläche im Fahrzeug Partikel und damit auch NOx abfängt und zweitens Stellen Stickoxide ebenfalls einen Vorläufer für Feinstaub dar. Hier ist übrigens auch die Adbluetechnologie irreführend, da diese zu einem erhöhten Nitratausstoß führt. Hier natürlich noch als Ultrafeinstaub, der zu Feinstaub akkumuliert.

Selbstverständlich erhebe ich Vorwürfe, wenn nicht sauber recherchiert und berichtet wird. Besonders, wenn deutlich erkennbar ist, was alles verschwiegen wird. Und sicherlich erhält man viele positive Bewertungen, wenn man der Meinung der Mehrheit folgt, mit Fakten hat dies natürlich nichts zu tun. Wenn man die eigene Meinung bestätigt bekommt hinterfragt man selten etwas.

Grundtenor der Sendung war, dass alles falsch wäre und alles nur unnötige Panikmache. Vielleicht sollten Sie mal in die Historie gehen und sich etwa zum Thema Asbest informieren. Oder über die vielen Lügen der Drogenindustrie zu Tabak. Oder die Medizinskandale. Auch das Echo auf die Behauptungen von Köhler von wirklichen Fachleuten der Medizin sollte eigentlich zu denken geben.

Die Antwort belegt deutlich, dass es mit der angeblich sauberen Recherche nicht weit her ist, da selbst einfache Fakten scheinbar nicht bekannt sind.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Anlage Schreiben von Berbner:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

danke für Ihre mail. Bitte entschuldigen Sie die späte Antwort. Angesichts
des großen Umfangs Ihrer Zuschrift kommen wir erst jetzt dazu, Ihnen eine
detaillierte Antwort zu schicken.

Der Beitrag „Das Diesel Desaster“ wurde vom NDR für die ARD recherchiert
und hergestellt, die Autoren waren Torben Börgers und ich selbst.

Ich will versuchen, auf ihre Kritik an unserer Sendung einzugehen. Reine
Meinungsäußerungen ohne konkreten Bezug zu unserem Film kann ich nicht
kommentieren, da bitte ich um Verständnis.

Wir haben keine Fakten falsch dargestellt. Auch trifft es nicht zu, dass
wir wesentliche Informationen weggelassen haben. Vielmehr haben wir für
den Beitrag sehr umfassend recherchiert und für den Zuschauer die
relevanten Informationen zusammengetragen.

Fahrverbote werden von Gerichten erlassen bzw. angemahnt, Grundlage sind
Überschreitungen von Grenzwerten bzw. die Annahme der Gerichte, die
Einhaltung der Grenzwerte seien wichtig für den Gesundheitsschutz der
Bevölkerung. Dieser Zusammenhang wurde von uns kritisch hinterfragt. Die
statistischen Methoden zur Errechnung des Zusammenhangs von NO2 Exposition
und Gesundheitsfolgen sind fragwürdig, die Lungenärzte haben das in
zahlreichen Argumenten in unserem Film dargelegt. Die statistischen
Methode zur Berechnung von vorzeitigen Todesfällen wird übrigens nicht nur
von Ärzten grundsätzlich in Frage gestellt. Für einen anderen Beitrag in
unserer Sendung Plusminus haben wir auch einen Mathematiker und
Epidemiologen die Methoden kritisch überprüfen lassen, er kam zu dem
gleichen Ergebnis.

Ihre Schlussfolgerung, wenn etwas zu einem Gesetz würde, wurde es vorher
sehr genau geprüft, wurde durch unsere Recherche über den
Jahresmittelwert von NO2 widerlegt. Auch den häufig gebrauchten Hinweis,
die WHO habe den Wert empfohlen, dann müsse ja etwas dran sein, halten wir
nicht für tragfähig.

Ihre Argumentation, epidemiologische Studien könnten andere Einflußgrößen
berücksichtigen und herausrechnen, trifft nur zum Teil zu. In vielen
Studien ist diese Bereinigung der Störgrößen nur unzureichend oder zum
Teil gar nicht gemacht worden. Ihre Kritik am Vergleich zwischen
Jahresmittelwert und 8 Stunden-Grenzwert beim NO2-Grenzwert am
Arbeitsplatz geht leider an der Sache vorbei. Wenn ein Arbeitsnehmer 8
Stunden am Tag den drastisch höheren Wert einatmen darf, ohne dass seine
Gesundheit gefährdet ist, kann man durchaus hinterfragen, welche Gefahren
aus dem Grenzwert von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft ableitbar sein
sollen. Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass NO2 sich schnell zersetzt
und schon wenige Meter neben der Messstation die Werte noch deutlich
geringer sind.

Beim Raucherbeispiel hat Herrn Köhler ja einen Rechenfehler gemacht,
weil er die Reduzierung der Kondensatmenge in Zigaretten nicht richtig
wusste. Das änderte aber nichts an seiner Argumentation, dass Raucher in
kurzer Zeit sehr viel größere Mengen NO“ und Feinstaub aufnehmen, aber
nicht in kurzer Zeit daran versterben. Natürlich stirbt ein Raucher
trotzdem früher. das hat Herr Köhler in dem Statement ja auch deutlich
gemacht, aber nicht so früh, wie es zu erwarten wäre, wenn NO2 und
Feinstaub die in der Epidemiologie behaupteten schädlichen Wirkungen in
niedrigen Konzentrationen hätte.

Für die Beurteilung der Messstelle am Neckartor genügt es nicht, dass die
Ansaugstutzen Richtung Straße zeigen. Die Vorschriften für die Aufstellung
solcher Messstellen besagen, dass die Luft in einem ein weiten Bereich um
die Messtelle ungehindert zirkulieren kann.

Dass Dieselmotoren kaum noch Feinstaub ausstoßen, ist wissenschaftlich
lange belegt und auch nicht strittig. Sie können das auch in dem jüngsten
Artikel in der Süddeutschen Zeitung nachlesen.

Die Argumentation von Prof. Klingner vom Fraunhofer-Institut war, dass die
Aufstellung so nah an der Fahrbahn das Messergebnis verfälscht. Wir haben
ja gezeigt, dass nur wenige Meter entfernt der Wert für NO2 sehr viel
niedriger ist. Das gilt dann auch für die Wohngebäude. Häufig wird ja auch
mit vorgeschädigten Personen argumentiert oder mit Kindern oder
Schwangeren. Entscheidend ist aber – und so steht es auch in der
entsprechenden Vorschrift – wie lange sich Personen in der Nähe der
Emissionsquelle aufhalten.

Die Messung des Feinstaubs bei Regen hat es ermöglicht, die tatsächliche
Menge des aus den Auspuffen stammenden Feinstaubs zu bestimmen. Das wurde
in dem Beitrag erklärt. Tatsächlich sind die Feinstaubmengen bei trockenem
Wetter höher. Es handelt sich dann aber um Feinstaub aus anderen Quellen,
der durch die Straßen geweht wird und nicht aus dem Motor stammt.

Die Gastherme ist älterer Bauart, die Fachleute haben häufig bei der
Anwesenheit solcher Etagenheizungen höhere NO2 Werte festgestellt. Auf
jeden Fall war der NO2 Wert in der Küche höher als draußen, die Therme der
einzige plausible Grund für diese Diskrepanz. Normalerweise sind die NO2
Werte in Wohnungen deutlich geringer als die Werte draußen.

Die Stadtverwaltung in Oldenburg hat die Situation in ihrer Stadt sehr
genau analysiert. Ihre Argumentation, dass eine Grenzwertüberschreitung
von NO2 an einer einzigen Messstation nichts über die Luftqualität in der
Stadt aussagt, halte ich für sehr fundiert., Auch das niedersächsische
Umweltministerium stützt nach einer erneuten Überprüfung diese
Argumentation.

Der Vergleich mit den USA und dem dort höheren NO2 Jahresmittelwert zeigt,
dass eine Empfehlung der WHO nicht überall gleich bewertet wurde. Für die
Fahrverbote ist allein NO2 verantwortlich, deshalb ist der
Feinstaub-Grenzwert an der Stelle nicht wichtig.

Ihre Schlussbemerkung halte ich für eine sehr fragwürdige Melange von
massiven Vorwürfen mit porblematischen Beimischungen: sie werfen uns
unseriösen Populismus vor. Prof. Hetzel meinte mit dieser deutlichen
Bewertung am Ende unseres Films aber die Vorgehensweise der Umwelthilfe
und der Wissenschaftler, die aufgrund zweifelhafter wissenschaftlicher
Grundlagen Ängste in der Bevölkerung schüren. Wir haben – das wird sie
sicher nicht überraschen – natürlich keine Gelder oder andere
Unterstützung von der Autoindustrie erhalten. Diese Unterstellung weisen
wir zurück, sie verwundert umso mehr, wenn Sie diese Behauptung im
Zusammenhang mit Anspielungen auf alternative Fakten erheben. Sie sind
damit, was das Echo auf unsere Berichterstattung angeht, auch in einer
deutlichen Minderheit. Die zahlreichen positiven Zuschriften auf unsere
Berichterstattung haben uns gezeigt, dass wir dem von uns selbst gesetzten
Thema offenbar einen Nerv getroffen haben und dass viele Zuschauer sehr
dankbar waren für die umfangreiche, detaillierte und gerade nicht
einseitige Berichterstattung.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Berbner

Veröffentlicht unter Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

#Fluglärmnews: Flugwege und #Klimaschutz

Zu einem Flugziel gibt es unterschiedliche Wege.
Teilweise gibt es direkt Flüge, die schon aus wirtschaftlichen Gründen die kürzeste Strecke nehmen. Aber es gibt auch Fluglinie, die über bestimmte Zwischenstationen fliegen.

Als Beispiel könnte ich hier Indonesien (Jakarta) nennen. Mit Emirates und Etihad geht es über Dubai und Abu Dhabi, als Zwischenstopp zum Umstieg. Dies mag aus Sicht der Betreibenden Sinn machen, da so die Flüge besser ausgelastet werden. Allerdings ist dies aus Umweltschutzsicht ungünstiger. Die beiden Beispiel bestehen aus zwei Etappen von je 8 Stunden, also insgesamt 16 Stunden. Wenn man dagegen mit Singapur Airlines fliegt, würde der Flug etwa 12 Stunden bis Singapur dauern und noch 2 Stunden bis Jakarta. Also nur 14 Stunden.

Das heißt über Singapur ist die Flugzeit kürzer und damit wird auch weniger Kohlendioxid ausgestoßen. Wenn man also unbedingt fliegt, sollte es nicht das Billigste sein, sondern besser das Kürzeste.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Glyphosat und ein Quiz von Bayer – #Krebsgift

In der Propaganda Medium von Bayer: Bayer Direkt 2.18 gab es eine Quizfrage zu Glyphosat:

Die Quizfrage zur Giftigkeit von Glyphosat ist direkt in mehrfacher Hinsicht irreführend. Für den Anfang natürlich der Umstand, dass das Krebsrisiko unabhängig von der Giftigkeit ist. Asbest zum Beispiel ist nicht giftig. Dann wird hier populistisch zum Thema Giftigkeit gefragt, natürlich nur, um zu zeigen wie ungefährlich Glyphosat sein soll.

In der Antwort wird dann auf die Gestisdatenbank verwiesen. Nur basieren die Einträge zur Giftigkeit in der Datenbank auf nicht zugänglichen Literaturstellen. Ferner gibt es mehr als eine Form der Giftigkeit und diese ist hier nur auf den Feststoff Glyphosat bezogen, also nicht auf die Lösung, in welche dies angewandt wird und auch nicht Effekte, die sich aus der Vermischung mit anderen Stoffen ergibt.

Ebenfalls wurde hier nur die orale Aufnahme von Ratten vor über 40 Jahren untersucht und die dermale Wirkung auf die Haut von Kaninchen. Für die Giftigkeit von Ratte wird als Quelle Toxicology and Applied Pharmacology. Vol. 45, Pg. 319, 1978 angegeben. Wenn man dann in der Zeitschrift nachforscht, stößt man nicht etwa auf einen Artikel, sondern eine Publikation zu einer Veranstaltung:
Abstracts of papers for the Seventeenth Annual Meeting of the Society of Toxicology, San Francisco, California March 12–16, 1978, Pages 219-362.
Das heißt die Daten, welche auf einem Kongress vorgestellt wurden, sollen die Grundlage dafür sein, dass Glyphosat angeblich nur in hohen Dosen toxisch wirkt. Und man kann natürlich nicht ohne weiteres schauen, wer denn da etwas auf der Veranstaltung vorgestellt hat. Wäre ja nicht unmöglich, dass es Auftragsforschung für Monsanto war.

Aber, was im Quiz unerwähnt bleibt ist die Aufnahme über die Atmung, welche nicht geprüft wurde. Eigentlich ziemlich verwunderlich, wenn man bedenkt, dass gelöstes Glyphosat versprüht wird, also damit auch eingeatmet werden kann.

Mitnichten ist das Krebsgift Glyphosat also ungefährlich, vielmehr wird hier mit halben Fakten ein Eindruck vermittelt, der nicht unbedingt den Tatsachen entsprechen muss.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

#Fluglärmnews: Totale Überwachung beim Fliegen – #Datenschutz #Einbruch #Datenklau

Schon gewusst? Das BKA erfährt, wann man mit dem Flugzeug unterwegs ist.
Angeblich alles, wegen Terror und Schwerstkriminellen, die sicherlich das Flugzeug nutzen.

Eigentlich ideal so eine Datenbank mit Abwesenheiten. Könnte man sich als Einbrecher prima orientieren und alles was es braucht, damit die Daten in falsche Hände gelangen ist eine Hintertür oder jemand von drinnen. Dabei ist der beste Diebstahlschutz, wenn möglichst wenig wissen, wann man wohin fliegt.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Soldaten müssen Bahnfahren – #Bundeswehr

Ich musste gerade erst einmal überlegen, wegen einer geschlechtsneutralen Variante für Soldaten überlegen, aber mir ist nichts eingefallen. Vielleicht Soldierende? Oder Besoldete, schließlich kommt Soldat von Sold.

Aber eigentlich ist das nicht ganz so wichtig. Die Zeitung vermeldet jedenfalls, dass Soldaten bald in Uniform ohne Fahrkarte fahren dürfen.

Bei der Polizei ist das schon länger der Fall, dass die in Uniform fahren dürfen.

Ich gehe mal davon aus, dass es bisher ab und an auch Flüge gab für Soldaten, aber wenn die Bahnfahrt über eine Pauschale abgerechnet wird, dann dürften Reisen demnächst wohl nur noch mit der Bahn gemacht werden. Fürs Klima ist dies sicherlich gut.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Petition: Keine Entschädigung für #RWE, weil kostenlose #Braunkohle – #endcoal #Klimakrise #hambibleibt

Moin Zusammen,

ich habe gerade die Petition „Keine Entschädigung für Braunkohlekraftwerke, weil kostenlose Braunkohle“ gestartet und würde mich sehr freuen, wenn auch Ihr dieses Anliegen unterstützt. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat.

Wer nichts zahlt brauch auch keine Entschädigungen.

Bitte schickt den Link zur Petition danach weiter oder teilt die Petition auf Facebook oder Twitter. Das geht ganz einfach hier:

https://weact.campact.de/petitions/keine-entschadigung-fur-braunkohlekraftwerke-weil-kostenlose-braunkohle

Vielen Dank!

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare

#Duisburg: Manuelle Digitalisierung – #IFG #Klimaschutz

Vor einiger Zeit wollte ich von der Stadt Duisburg mal wissen, wie hoch denn die Fahrtkosten für Ratsleute sind. Ich fragte also bei der Stadt an und ging davon aus, dass dies eigentlich nicht sonderlich aufwändig sein könnte. Also man am Computer nur ein paar Tasten drücken müsste und bald käme dann alles automatisch heraus. Aber da hatte ich micht getäuscht.

Es gab eine Rückfrage, ob ich mir da sich wäre, denn es würde teuer werden. Als ich nun wiederum wissen wollte, warum dies denn nicht auf Knopfdruck gehen würde, gab es keine Antwort. Die musste ich erst über das LDI einfordern.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

mit E-Mail vom 04.04.2019 wenden Sie sich gem. § 13 IFG NRW an die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW (LDI NRW), da Sie nicht verstehen, weshalb ein Verwaltungsaufwand für die von Ihnen begehrten Informationen entstehen würde.

Ich habe Ihre Eingabe zu den Gebühren gegenüber der Stadt Duisburg aufgegriffen. Von dort wurde mir mitgeteilt, dass eine händische Auswertung aus dem Abrechnungssystem erforderlich ist, um die von Ihnen begehrten Informationen zu erhalten. Das bedeutet, dass bei dem bestehenden Programm jede/r der 84 Mandatsträger/innen aufgerufen werden müsste, um die Fahrtkosten zu ermitteln. Somit würde ein etwa 2-3 stündiger Arbeitsaufwand ausgelöst. Eine leichte Auswertung für die Fahrtkosten ist nicht „per Knopfdruck“ möglich.

Da sieht man wie weit die Digitalisierung in Duisburg ist. Nicht vorhanden. Aber es könnte natürlich auch Absicht dahinter stecken, denn die Fahrkosten dürften nicht gerade wenig sein. Wenn man die vielen Sitzungen bedenkt. Und die meisten kommen mit dem Auto. Sehr vorbildlich und zeigt leider auch, wie wenig progressiv die Politik ist.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Duisburg, Finanzlage, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Intelligenz ohne Seele ist pure Verschwendung, erst die Seele haucht der Intelligenz Mitgefühl ein.

Ulrich Scharfenort (03.03.2018)

Veröffentlicht unter Philosophisches | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Drohnen stören mal wieder den Flugverkehr – #Fraport

Da haben Drohnen mal wieder den Flugverkehr gestört. Dieses Mal in Frankfurt und am nächsten Tag sogar erneut.

Mir scheint, als wollten Billigflughäfen nicht in Abwehr von Drohnen investieren. Aber wenn dies oft genug passiert wird es wohl günstiger sein. Traurig, dass die Flugsicherheit mal wieder am Geld scheitert.

Ob das wohl Planespotter waren? Oder vielleicht doch Fluglärmfeinde? Erste sollten es eigentlich besser wissen, aber für ein geiles Foto, machen ja einige schon dämliche Sachen, zumal es von den Flughäfen noch gefördert wird. Was das Thema Fluglärm angeht machen die Flughäfen zu wenig und haben die Bevölkerung über Jahrzehnte mit immer mehr Erweiterungen auf Kosten des Allgemeinwohls gereizt. Überreaktionen sind da durchaus plausibel.

Alles in allem liegt die Schuld bei den Flughäfen.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#RWE zahlt nichts für Bodenschätze – #hambibleibt #Endcoal #Ausbeutung #Klimaschutz

Schon gewusst, dass RWE nichts außer ein paar Gebühren für die Genehmigung bezahlt und dafür den Bodenschatz Braunkohle ausbeuten darf? Sprich, es werden riesige Löcher gebaggert, Wälder, Landschaft und Heimat vernichtet. Natürlich wird das Klima massiv geschädigt. Aus den Schloten kommen giftige und krebserregende Stoffe. RWE fährt Gewinne ein.

Und was bekommt die Allgemeinheit dafür? Nichts! Und jetzt will der Klimakiller RWE auch noch Entschädigung für die Abschaltung? Warum nicht das Gesetz ändern, dass ab sofort für Bodenschätze und deren Förderung zu zahlen ist?

Hier die Antwort des Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen an mich:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

mit Mail vom 08.05.2019 hatten Sie sich mit der Frage, wie viel RWE dem Land NRW für die Nutzung der Ressource Braunkohle zahlt, an das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in Nordrhein-Westiahlen gewandt. Dazu kann ich ihnen gern Folgendes erläutern:

Die RWE Power AG betreibt in Nordrhein-Westfalen die drei Braunkohlentagebaue Garzweiler ll, Hambach und lnden. Für die Entscheidung über die Zulassung eines Betriebsplans werden durch die Genehmigungsbehörde Gebühren entsprechend der allgemeinen Verwaltungsgebührenverordnung (AVerwGebO) NRW erhoben. Darüber hinaus leistet das bergbautreibende Unternehmen keine Zahlungen an das Land NRW für die Nutzung der Ressource Braunkohle. Eine Förderabgabe nach § 31 Bundesberggesetz (BBergG) wird nicht erhoben, da es sich bei den Braunkohlenbergwerksfeldern um sog. aufrechterhaltendes Bergwerkseigentum handelt. Das bergbautreibende Unternehmen verfügt nämlich über Abbaurechte, die noch vor in Kraft treten des aktuellen BBergG (1980) erteilt wurden. Zu diesem Zeitpunkt wurden Förderabgaben nicht
erhoben. Daher genießt RWE eine Art von Bestandsschutz und ist auch heute von der Abgabe befreit.

…

Nach Allgemeinwohl klingt mir das aber nicht.

Hier das Schreiben als Original, wegen Datenschutz anonymisiert:

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | 5 Kommentare

#Fluglärmnews: Kerosinsteuer einführen – #Klimaschutz #Kerosinsteuer #Fluglärm

Das Thema Kerosinsteuer ist mir wichtig, weshalb ich auch auf diese Petition aufmerksam machen möchte.

Es müssten einige Stimmen zusammenkommen, aber die Sache ist es wert, wenn wirklich alle, welche das Klimaschützen wollen mitmachen, dann ist das zu machen.

Zudem sind höhere Schwefelwerte zulässig für Kerosin und es werden sowohl Schwermetalle, wie auch Feinstaub und Stickoxide völlig ungefiltert ausgestoßen.

Diese EU Initiative braucht viele Stimmen, deshalb bitte mitzeichnen und verbreiten.

Wer gegen Fluglärm ist muss quasi mitzeichnen, weil höhere Kosten die Anzahl von Starts und Landungen reduzieren wird.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

#Duisburg: Filz hält Nachts warm – #SägeParteiDuisburg #Baumschutz #Klimaschutz

Filz hält euch warm und sorgt dafür, dass es nicht abkühlt. Kann man real oder metaphorisch sehen.

Die Entscheidungen der #SägeParteiDuisburg im Zusammenhang mit der der sogenannten Stadtentwicklung zeigen eine desaströse Perspektive für die Zukunft der Stadt auf.

Stadt die Versteinerung von Vorgärten zu verhindern wird die Baumschutzsatzung gefällt. Der Klimanotstand wird ohnehin verschlafen. Ich mein warum siedelt man sonst immer mehr logistische Monokultur an. Immer mehr LKW sind nicht gut für Deutschland und das Klima. Die Arbeitsplätze sind nicht nachhaltig und verschwinden mittelfristig größtenteils.

Die Energiewende in Duisburg liegt fest in der Hand der Bevölkerung, weil die Stadt diese verschnarcht. Aber warum auch nicht. Mit in der Sonne spiegelnden Solarzellen kann man halt nicht so gut posen.

Dass man immer mehr Frischluftschneisen zubauen will, sorgt natürlich für mehr Wohnraum. Insbesondere in den Städten, wo dann Menschen den Hitzetod sterben und die Wohnung frei machen für neue Möbel. Aber auch das bringt der Stadt Einnahmen. Schließlich brauchen auch die Friedhöfe ausreichen Mieter.

Filz hält halt warm, schön oder sozial ist das nicht.

Veröffentlicht unter Duisburg, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

PM Klima-Allianz Deutschland: RWE zerstört weiter Dörfer: Kirchenentweihung in Manheim unnötig – #RWE #Endcoal #Klimaschutz #hambibleibt

Mal wieder eine PM gegen irRWEge.

Am Samstag wird die Kirche St. Albanus und Leonhardus in Manheim am Tagebau Hambach entweiht und damit zum Abriss durch RWE freigegeben. Manheim liegt hinter dem Hambacher Wald. Die unter dem Dorf liegende Braunkohle kann nicht abgebaut werden, wenn nicht auch der Wald zerstört wird. Deswegen protestieren verschiedene Gruppen gegen die Entweihung der Kirche und setzen sich für einen Erhalt der Dörfer und des Hambacher Waldes ein. Dazu erklärt Stefanie Langkamp, Kohle-Expertin der Klima-Allianz Deutschland:

„Obwohl der Hambacher Wald erhalten werden soll, zerstört RWE die Dörfer Manheim und Morschenich hinter dem Wald unbeirrt weiter, reißt Häuser und Bäume nieder. Mit der Entweihung der Kirche wird nun auch diese zum Abriss freigegeben. Die systematische Zerstörung der beiden Dörfer ist nur damit zu erklären, dass RWE weiter auf die Kohle unter dem Hambacher Wald setzt und den Wald abholzen will. Weder die weltweiten Proteste für einen Erhalt des Waldes noch die Beschlüsse der Kohlekommission scheinen RWE zum Einlenken zu bringen. Über eine solche Dreistigkeit kann man nur den Kopf schütteln.

Es liegt in der Verantwortung von Ministerpräsident Armin Laschet, RWE schleunigst Einhalt zu gebieten und sich klar zu einem Erhalt des Hambacher Waldes und aller Dörfer zu bekennen. Er muss die Zerstörung stoppen, die Dörfer wieder beleben und helfen, deren Zukunft zu gestalten. Die Mittel für den Strukturwandel wären dafür gut eingesetzt.”

Veröffentlicht unter Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Angebliche Laserattacke

Angeblich soll ein Laserstrahl gezielt ein Cockpit getroffen haben, allerdings stellt sich mir die Frage, wie man nachweisen will, dass es wirklich Vorsatz war und die Maschine nicht einfach nur in den Strahl geflogen ist.

Anderseits könnte es ja auch Vorsatz sein. Vielleicht waren Fluglärmhassende oder auch Flugbegleitende, die von Piloten sexuell belästigt wurden. Aber irgendwie hört man leider nie etwas davon, dass man jemanden erwischt hat.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

War die #Innogy-Hauptversammlung manipuliert? – #RWE #EON

In der Zeitung las ich, dass bei der Innogyhauptversammlung nur 250 Aktienbesitzende anwesend gewesen sein sollen. Im Vorfeld bekam ich die Benachrichtigung, dass es mit meinen Eintrittskarten, als Anteilseigner nicht geklappt hätte, wegen eines technischen Fehlers.

Da die Aktienbesitzenden von RWE automatische Innogyaktien bekamen, ist davon auszugehen, dass etliche auch zur Innogyhauptversammlung gehen wollten. Vielleicht nicht für das Rederecht oder die Abstimmung, aber für das Essen.

Dann gibt es da noch diesen Eon-RWE-Deal, der auf eine Zerschlagung von Innogy hinausläuft. Da bei RWE regelmäßig viele Fragen gestellt werden und nur Menschen, die Aktien besitzen ein Fragerecht haben, wäre es durchaus möglich, dass hier viele Aktienbesitzende vom Rederecht ausgeschlossen wurden. Oder es war eine wirklich erhebliche Panne, was ebenfalls eine Wiederholung/Verschiebung der Hauptversammlung gebieten würde.

Möglicherweise könnte dies dazu führen, dass man die Pläne von RWE und Eon, sowie den Squeze-Out damit nachträglich torpedieren könnte.

Veröffentlicht unter Beteiligung, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Energiewende auch für Mietende, Eigenproduktion statt #Mieterstrom

Mieterstrom klingt gut, ist in der Umsetzung schlecht und auch Photovoltaik im Allgemeinen wird durch die Cohleunion gebremst.

Aber es gibt einen Weg über eine kleine Module am Balkon zumindest etwas Strom selber zu produzieren. Natürlich gibt es auch hier Verwaltungsaufwand, allerdings ist so zumindest möglich, dass auch Mietende ohne Mieterstrom von der Energiewende profitieren und sich ein wenig autarker machen.

Die Verbraucherzentrale weißt in einem Beitrag hier darauf hin, was alles zu beachten ist.

Also warum weiteren gierigen Konzernen Geld in den Rachen werfen, wenn man zumindest teilweise deutlich günstiger Strom bekommt.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Einkaufszentren mit Flugbetrieb

Auch der Chef der Bundespolizei hat erkannt, was die Flughäfen wirklich sind. Einkaufzentren mit Flugbetrieb, die möglichst viel verkaufen wollen. Auch zu lasten der Sicherheit und der Schnelligkeit.

Es ist unverständlich, warum Passagiere erst aus dem Sicherheitsbereich geführt werden, um dann erneut kontrolliert zu werden, was selbstverständlich zu Verzögerungen führt. Dazu kommt noch, dass im Sicherheitsbereich Sachen verkauft werden, welche Sicherheitskontrollen absurd erscheinen lassen.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

#Bahnsinn: Tische im ICE 4 zu klein

Keine Ahnung, ob man bei der Bahn bereits eine Dartscheibe mit meinem Konterfei aufgehangen hat, ist mir aber auch egal. Wenn man nicht regelmäßig auf Defizite hinweist, kann sich auch nichts ändern.

Etwa die winzigen Tische im ICE 4. Bei älteren ICE reicht der Tisch mehr oder weniger gut für einen Laptop, wenn nicht gerade jemand einen Sitz zu weit zurück lehnt. Beim ICE 4 ist die Konstruktion offensichtlich nicht an den Bedarf angepasst worden. Auf meine Beschwerde dazu bekam ich folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Dr. Scharfenort,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Wir können gut nachvollziehen, dass Sie in den neuen ICE4 Zügen entspannt die Fahrt genießen und dabei Arbeiten am Laptop durchführen wollen. […]. Umso mehr bedauern wir, dass Ihnen die Gestaltung der Sitzplätze Anlass zur Kritik bietet.

Die Beurteilung des Sitzkomforts bzw. der empfundenen Bequemlichkeit eines Sitzes ist nicht nur von den Körpermaßen einer Person, sondern auch von dessen individueller Sitzgewohnheit beim Arbeiten, Lesen oder Ausruhen abhängig. Daher gibt es keine für alle Bedürfnisse passende „Idealnorm“.

Dennoch erfüllen sämtliche Sitze, die wir unseren Kunden im ICE anbieten, die von den europäischen Bahnen gemeinschaftlich abgestimmten Empfehlungen und damit eine grundsätzliche Eignung als Fernverkehrssitz. Ein Standardsitz im Zug muss in Bezug auf diverse Erwartungen aller Fahrgäste eine für möglichst viele Kunden gute Bequemlichkeit aufweisen. Dabei können wir jedoch nicht ausschließen, dass sich einzelne Kunden nicht doch einen anderen Sitz wünschen.

Bei der Entwicklung des neuen Sitztyps für den ICE 4 waren unsere Erfahrungen aus dem Projekts ICE 2 Redesign ein wesentlicher Grund, dass wir vor Start der Serienfertigung eine mehrjährige Erprobungs- und Weiterentwicklungsphase berücksichtigt hatten.

Selbstverständlich haben wir den Probebetrieb der ICE 4-Züge seit Oktober 2016 genutzt, um sehr intensiv die Kundenzufriedenheit mit dem neuen Sitz zu beobachten und Rückmeldungen aufzunehmen. Die bisher geäußerte Kritik nehmen wir ernst und prüfen die Machbarkeit sinnvoller Optimierungen.

So werden beispielsweise in der 1. Klasse die Klapptische an den Rückenlehnen bei den ICE 4-Serienzügen nun mit einer Ausziehfunktion versehen. Aufgrund des größeren Sitzabstands in der 1. Klasse wurde das Bedürfnis geäußert, den Klapptisch etwas näher an den Sitz heranziehen zu können, um beispielsweise in ergonomisch günstigerer Haltung dort mit Notebook oder Tablet arbeiten zu können.

Sehr geehrter Herr Dr. Scharfenort, für Ihre konstruktiven Kritikpunkte und Hinweise danken wir Ihnen. Diese helfen uns, um mögliche Schwachstellen zu erkennen und zu beseitigen.

Na mal schauen, wann der Umbau fertig ist. Wobei es natürlich auch in den Doppelstock IC ein Problem ist.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Brandschutz und Flughäfen

Es ist schon seltsam, dass ständig über den Nicht-Flughafen Berlin berichtet wird, aber zugleich die Gefährdung an den anderen Flughäfen völlig außer acht gelassen wird. Habe Zweifel, dass der Brandschutz an anderen Flughäfen besser ist. Vermutlich deutlich schlechter. Sowohl in Deutschland, wie auch bei Neubauten im Ausland.

Schon länger beschäftige ich mich mit dem Thema Brandschutz am Flughafen Düsseldorf. Je mehr ich recherchiere desto mehr unschöne Dinge kommen ans Licht.

Natürlich ist das Brandschutzkonzept als höchst Geheim eingestuft, sonst könnte ja jemand reinschauen. Und wenn man die Sache durch Fragen zu klären versucht werden einem direkt horrende Kosten in Aussicht gestellt.

Jüngstes Beispiel ist die Skytrain, wo ich mal nach der Höchstwindgeschwindigkeit fragte, bei welcher dieser noch betrieben werden darf. Der Stadt Düsseldorf liegt hierzu jedenfalls nicht vor. Ich frage mich, ob die Hängebahn überhaupt noch betrieben werden darf. Schließlich ist es möglich, dass durch den Betrieb bei Wind zu Materialermüdungen geführt hat.

Habe die Behörden informiert, aber bisher keinerlei Reaktion.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Aus der Region, Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Datenschutz: Illegale Adressseiten – #Datenhehlerei #DSGVO

Im Internet gibt es einige Seite, die Adressedaten, höchstwahrscheinlich aus älteren Telefonbüchern, veröffentlichen. Eine Zustimmung seitens der Menschen liegt mit ziemlicher Sicherheit nicht vor.

Für die mir bekannten Seiten, gibt es extrem starke Indizien dafür. Erst einmal gibt es dort keine Daten, die nie im Telefonbuch stand. Zweitens sind veraltete Daten aus Telefonbüchern dort aufgeführt. Dies sieht nach einer dieser älteren Telefonbuch-CDs aus, die vermutlich illegal auf eine Seite gestellt wurde. Ziel wird weniger die Informierung sein, als vielmehr Betrügenden die Möglichkeit zu geben, einfacher an „legale“ Adressdaten zu kommen.

Bei einer Seite, wegen der ich mit den Datenschutzbehörden in Verbindung stehe, stellte sich die im Impressum genannte Person als nicht real heraus, was nicht verwundert, wenn man davon ausgeht, dass es hier um eine öffentliche Form von Datenhehlerei gehen könnte. Bei den Behörden ist man zwar dran, aber wer auf Nummer sicher gehen will sollte versuchen die eigenen Daten möglichst schnell zu löschen.

Ob die Daten dort stehen findet man mit einer Adresssuche heraus, die man ohnehin regelmäßig durchführen sollte.

Effektiver Datenschutz vermindert Ärger mit Betrug und Telefonterror signifikant.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Skytrain bei Wind unsicher? #Düsseldorf #Flughafen #DUS

Beim letzten Sturm vor einigen Wochen sah ich einen Tweet des Flughafens Düsseldorf mit dem Hinweis, dass die Bahn ihren Verkehr einstellen würde. Auf meine Frage, ob dies auch für den Skytrain gälte, reagierte der Flughafen sehr ungehalten.

Dies verwunderte mich etwas, weshalb ich mal bei der Stadt Düsseldorf nachfragte, bis zu welcher Windgeschwindigkeit denn der Skytrain zugelassen ist. Scheinbar liegt dort die Information nicht vor. Was suggeriert, dass man nicht genau hingesehen hat, als diese Wackelbahn geplant wurde. Denn, wenn die im Normalbetrieb schon so wackelt stellt sich die Frage, wie dies bei Sturm aussieht und wie sicher das Ganze ist.

Wenn allerdings unbekannt ist, bis zu welchen Windgeschwindigkeiten der Skytrain betrieben werden kann, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen, dann könnten die Sicherheitstoleranzen längst überschritten sein.. Natürlich ist der Flughafen hier verantwortlich, aber auch die Stadt Düsseldorf für die entsprechende Aufsicht, die offensichtlich nicht stattfindet. Und dem Flughafen scheint der Profit vor Sicherheit zu gehen, wie der Flughafenbrand eindringlich beweist.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Datenschutz

Mit Sicherheit wurde schon so manche Unsicherheit begründet.

Ulrich Scharfenort (19.01.2018)

Veröffentlicht unter Philosophisches, Privatsphäre | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Autorin: Jennifer Becker

Becker, Jennifer; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1,

* Die Rache der Verführerin : Historischer Liebesroman

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Autoren | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

#Glyphosat Abbau im Körper – #Krebsgift #Bayer #Monsanto

Das Thema Glyphosat, lässt einen nicht los, denn ich erachte die menschliche Gesundheit als höheres Gut, als ein Recht auf Dividende, wobei es die bei Monsanto oder heute Bayer, dem Krebskonzern, wohl nicht mehr in dem Umfang geben dürfte, bei den massiven Verlusten. Wobei es natürlich von Vorteil ist ein Mittel herzustellen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit Krebs verursacht und zugleich in einem anderen Bereich der Firma Chemotherapeutika. Kann man direkt doppelt abkassieren.

Auf meine Frage nach der Wirkung der Abbauprodukten von Glyphosat antwortet das Bundesamt für Risikobewertung wie folgt:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Anfrage an das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

Es ist davon auszugehen, dass etwa 20 – 30 % des aufgenommenen Glyphosats aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert und innerhalb von 7 Tagen nahezu vollständig und vorrangig mit dem Urin ausgeschieden wird. Nimmt man an, dass europäische Verbraucherinnen und Verbraucher ausschließlich Lebensmittel aufnehmen, die Glyphosat-Konzentrationen im Bereich der jeweils geltenden Rückstandshöchstgehalte enthalten, ergibt sich eine Belastung in Höhe von ca. 0,132 mg/kg Körpergewicht/Tag (ca. 44 % der duldbaren täglichen Aufnahmemenge (engl. Acceptable Daily Intake, kurz ADI) von 0,3 mg pro kg Körpergewicht pro Tag).

Der metabolische Abbau von Glyphosat zu Aminomethylphosphonsäure (AMPA) im menschlichen Organismus ist wenig ausgeprägt und die Ausscheidung von AMPA (in geringen Mengen) wäre beim Menschen eher in den Faeces als im Urin zu erwarten.

Glyphosat ist ein zugelassener Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln zur Unkrautbekämpfung und zur Sikkation (Vorerntebehandlung). Rückstände in Lebensmitteln und Futtermitteln bis zum erlaubten Rückstandshöchstgehalt sind daher
zulässig. Menschen und Tiere können folglich über Lebensmittel und Futtermittel geringe Mengen an Glyphosat aufnehmen. Die bisher nachgewiesenen Glyphosatkonzentrationen im Urin weisen nicht auf eine gesundheitlich bedenkliche Belastung hin.
..

Da bleibt natürlich nur eine Nachfrage.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

#Fluglärmnews: Mondays for Economy bei SAS – #FDP #Streik

Eigentlich ist es doch eine gute Idee Montags für mehr Gehalt zu streiken. Aber ob es das ist, was die Wachstumsideologen der FDP meinten, bezweifele ich irgendwie. Nach Ansicht der FDP dürfte da wohl eher die Forderung sein in der Freizeit für schlecht bezahlte Job zu streiken.

Aber von der FDP darf man nicht zu viel erwarten. Besonders nichts, was mit der Realität der Menschen zu tun hat. Das P steht wohl für Profit. Vielleicht Freiheit Durch Profit? Oder F*ck Die P*ssy?

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Braucht noch jemand #Lungenkrebs? Gibt es bei #Ebay – #Krebs @ecosia

Wenn eine Person, die einem wichtig ist Krebs hat, will man unterstützen und dazu gehört auch eine Recherche zur Erkrankung in diesem Fall zur Immuntherapie. Eine Zeit lang hatte ich überlegt, ob es ich den Text auch in Richtung Satire aufarbeiten kann. Bei Krebs bleibt einem aber das Lachen im Hals stecken.

Bei meiner Recherche mit Ecosia fand ich mit verschiedenen Suchparametern die Nachfolgenden beiden Werbeanzeigen von Ebay.

Will ich wirklich Lungenkrebs auf Ebay finden? Immuntherapie vielleicht noch, aber definitiv keinen Lungenkrebs. Den braucht niemand.

Ich habe sowohl Ebay, als auch Ecosia zu dem Thema angeschrieben.

Von Ebay kam die Stellungnahme, dass dies bei Ecosia läge. Ecosia verweigerte bisher jegliche Antwort.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Ratsinformationssystem war zu gut, deshalb Verschlechterung – #Softwareergonomie #Transparenz

In Duisburg gibt es so eine Art Ratsinformationssystem, dessen Zustand sich in letzter Zeit erheblich verschlechtert hat. Die Durchsuchbarkeit wurde scheinbar beibehalten, ist also weiterhin mies. Dafür wurde die Oberfläche für Smartphones angepasst. Ganz wichtig, weil sich so häufig umfangreiche Dokumente auf dem Handy anschaut.

Ich hatte deshalb ein paar Fragen gestellt und letztens ein paar Antworten erhalten.
Frage 1:

Mit welcher Drucksache wurde die Verschlechterung des RIS in den heutigen Zustand entschieden?

Antwort:

Das Bürgerinformationssystem der Stadtverwaltung Duisburg ist eine Webplattform, welche politikinteressierten Bürgern die Möglichkeit bietet, sich über die öffentlichen politischen Belange der Stadt Duisburg zu informieren. Das Webportal ist ein Standardprodukt der Firma Somacos GmbH und Co. KG, welches bei zahlreichen Kommunen eingesetzt wird.

Der Betrieb einer solchen Webplattform unterliegt Rahmenbedingungen, welche miteinander harmonieren müssen. Hierbei sind insbesondere der Datenschutz, die Daten-/ IT-Sicherheit, die Informationssicherheit, die Vertraulichkeit, die Datenintegrität, die Authentizität und die Verfügbarkeit von Daten zu beachten und sicherzustellen.

Es ist also unabdingbar, das Bürgerinfoportal in regelmäßigen Abständen, dem Stand der Technik entsprechend anzupassen. Die hierzu notwendigen Maßnahmen und Modernisierungen werden mit der fachverantwortlichen Abteilung in Verbindung mit dem Hersteller abgestimmt und durchgeführt.

Diese Maßnahmen sind Geschäft der laufenden Verwaltung und werden daher nicht im Sinne von § 41 Abs. 3 GO NRW im Rat beschlossen.

Nur weil etwas woanders genutzt wird, muss es allerdings noch lange nicht gut sein. Die verwendete Oberfläche ist zudem nur bedingt von der Technik im Hintergrund abhängig.

Aber schön, dass die Hauptnutzenden vom Rat nicht darüber entschieden haben, kann zunehmende Intransparenz auf die Verwaltung geschoben werden. Denn Intransparenz ist nicht nur die direkte Verweigerung von Zugang, sondern auch eine Zugangserschwerung.

Frage 2:

Warum ist man von der noch halbwegs nachvollziehbaren Struktur zu einer voller Abkürzungen und nicht erkennbarer Links gewechselt?

Antwort:

Das Ihnen bekannte Design stammt aus dem Jahr 2006. Es musste einer responsiven Webdarstellung weichen, damit die Inhalte auch von mobilen Endgeräten (Tablet-PCs, Smartphone etc.) aufgerufen werden können. Aufgrund der komplex darzustellenden Sachverhalte ist die Nutzung von Abkürzungen unausweichlich.

Die Inhalte und das Layout sind als solches selbsterklärend, auf dem Smartphone etwa werden die Abkürzungen beschrieben und auf einem PC-Bildschirm werden die Abkürzungen bei Berührung mit dem Mauszeiger erläutert (siehe Anlage: Hardcopys).

Abkürzungen sind keineswegs unausweichlich, sonst könnte man die zahlreichen Newsapps nicht nutzen, weil diese nur aus Abkürzungen bestünden. Der Aufbau einer Seite ist eine Frage des Designs und einer durchdachten Programmierung, was hier offensichtlich nicht geschah. Moderne Webseiten können zwischen Smartphone und PC unterscheiden und nutzen automatisch das richtige Format. Wenn man will geht vieles, ansonsten gibt es ja Ausreden.

Frage 3:

Welche IT-Experten wurden konsultiert und wie viel hat die Stadt Duisburg die Verschlechterung gekostet?

Antwort:

Die Änderungen am Webportal wurden durch den Hersteller auf Anweisung des Programmeigentümers vorgenommen. Die Vergütung mit der Betriebsfirma wird über einen Service- und Dienstleistungsvertrag abgedeckt.

Wenn ich das richtig verstehe haben die ‚Profis‘ der Stadt Duisburg den Auftrag gegeben und vermutlich vorher nicht mit der Bevölkerung gesprochen, wie so ein durchdachtes System aussehen könnte. Und das ganze wurde dann für eine unbekannte Summe beauftragt. Wenn ich die Seite vom Standpunkt der Softwareergonomie betrachte so ist das Ergebnis zweifellos mangelhaft. Die Seite ist weder intuitiv noch übersichtlich.

Da könnte man sich das Geld auch sparen, da es die Bevölkerung eher abschreckt und wenn nur die hartnäckigen überhaupt rein schauen. Wenn etwas der Bürgerbeteiligung dient, dann muss diese Beteiligung auch mit dem Zielpublikum abgestimmt werden.

Weder Inhalte noch Layout sind selbsterklärend, so ist eine Recherche extrem umständlich mit vier verschiedenen Varianten. Vielleicht mal die Suchmaschinen betrachten, die normalerweise nur ein Feld anzeigen. In Duisburg gibt es unter Recherche gibt es dagegen zwei Möglichkeiten (Aktuelle Dokumente und
Weiterführende Recherche) und dort dann:
– Recherche (Wo ist der Unterschied zu Dokumente und Vorlagen?)
– Dokumente
– Vorlagen (Sind Vorlagen nicht auf Dokumente?)
– Personen
Da muss man erst einmal durchblicken und eine brauchbare Indizierung ist immer noch nicht in Sicht, da keine Volltextsuche möglich ist.

Auch Abkürzungen sind nicht notwendig, wenn man die Grafiken weg lässt. Es nützt nichts, wenn man erst mit dem Mauszeiger draufgehen muss, um zu erkennen, was die Abkürzung sagen soll. Zumal man am Handy keine Maus anschließt und man Gefahr läuft sich diverse umfangreiche Dateien herunterzuladen. Eine Berührung führt sofort zum Download. Informationen über die Dateigröße gibt es natürlich nicht, was bei mobiler Nutzung aber relevant ist, zumal die Stadt Duisburg es scheinbar nicht hinbekommt kleine Dateien zu erzeugen.

EL soll scheinbar für Einladung stehen.
VO vielleicht für Vorlage.
Dabei ließe sich dies alles darüber schreiben.

Einen Titel oder eine Inhaltsvorschau gibt es nicht, somit scheitert eine mobile Nutzung bereits daran, dass man sich zuerst PDF unbekannter Größe herunterladen muss, um überhaupt zu wissen worum es geht. Vielleicht hatte man jemand fragen sollen, der sich mit Digitalisierung auskennt. Aber möglicherweise gibt es so jemanden in Duisburg nicht oder ist von anderen Aufgaben überlastet.

Veröffentlicht unter Beteiligung, Duisburg, Finanzlage, Grundrechte, Internet, EDV & Co | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Boeing vor der Pleite? – #Kamikazeflieger

Der Boom der Flugindustrie geht dem Ende entgegen, aber bei Boeing täuscht man weiterhin vor, dass alles so weiter ginge. Jedenfalls bald, wenn alle Probleme behoben sind. Aber was nützt ein Flugzeug, das zwar fliegt, mit dem aber keiner fliegen
will. Verspieltes Vertrauen ist eine Währung, die sich in stagnierenden Aktienkursen widerspiegelt.

Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis der nächste Absturz erfolgt und wieder viele Menschen sterben, weil Profit scheinbar wichtiger ist, als das Allgemeinwohl.

Mich kotzen die Anhänger der Wachstumsreligion an. Es gibt kein Wachstum, sondern nur Verlagerung.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Demokratie: Verzerrung durch Parteienbezahlung – #Corruption

In diesem Artikel wird recht gut dargestellt, auf welchen Wegen abseits der „Spenden“ weitere Bezahlungen der Wirtschaft für erwünschte Politik stattfinden. Durch intransparente Bezahlung wird allerdings die Demokratie massiv geschädigt, denn es handelt sich hierbei um eine Form von Korruption. Schließlich stimmen Parteien eher im Sinne der Stellen ab, die größere Summen locker machen. Man will ja schließlich auch zukünftig Gelder bekommen.

Sehr schön ist die bei der FDP und ihrer Hotelsteuer zu sehen oder bei der Union und deren Verhältnis zur betrügenden Autoindustrie. Auch bei RWE würde ich anzunehmen, dass hier Gelder fließen. Dies allerdings nicht für die Bevölkerung erkennbar. Und natürlich kommt gerade von diesen Parteien die größte Kritik und teilweise sogar schwachsinnige Äußerungen, dass der Verzicht auf Zahlungen der Demokratie schaden würde.

Dies ist natürlich fatal auch für das Vertrauen, wenn „Schmiergelder“ hinter verschlossenen Türen stattfinden und die Firmen dies sogar noch steuerlich absetzen dürfen.

Veröffentlicht unter Beteiligung, Grundrechte, Politik | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Morgen ist die Hauptversammlung der #Lufthansa – #Klimakrise @Krit_Aktionaere #Bundeswehr #FDP #Nullprofi

Der Klimaschädling Lufthansa hat morgen Hauptversammlung in Bonn. Ich hatte erst überlegt hinzugehen, dann aber die kritischen Aktionäre damit beauftragt. Diese verdienen es gestärkt teilzunehmen.

Diese haben einen recht sympathischen Antrag in Hinblick auf nachhaltigeres Fliegen und weisen darauf hin, dass die Lufthansa nur wegen der Kosten noch immer mit künstlicher verbilligtem Kerosin fliegt.

Bin mal gespannt auf die Abstimmung, dazu aber erst später mehr.

Und auch zur Pannenwartung der Lufthansa gibt es neues. Scheinbar verdichtet sich der Verdacht schludriger Arbeit. Outsourcing scheint mir nicht überall eine gute Idee zu sein. Eine Ironie, wenn man bedenkt, dass die FDP jüngst die Bundeswehr kritisierte, aber zugleich sich ständig für Outsourcing stark macht.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Stille Feiertage

Ich habe jetzt mal beim Verkehrsministerium nachgefragt und erstaunlich schnell eine Antwort bekommen:

Nach Artikel 140 des Grundgesetzes in Verbindung mit Artikel 139 der Weimarer Reichsverfassung bleiben der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt. Jedoch sind nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (Urteil vom 01.12.2009, 1 BvR 2857, 2858/07, BVerfGE 125, 35, 86f. (Randziffer 156)) Arbeiten zum Schutz von Grundrechten und sonst gewichtigen Rechtsgütern der Bürger und der Gemeinschaft zulässig. Hierzu zählt das Bundesverfassungsgericht auch die Sicherung der Mobilität (Autostraßen, Bahn, Busse, Luftverkehr). Zum Lärmschutz verweise ich auf das Bundes-Immissionsschutzgesetz, das im Bundesumweltministerium ressortiert.

Bei der genannten Randziffer stand nichts. Scheinbar war da ein Zahlendreher drin, es müsste 165 heißen, wundert mich nicht, da bereits in der Anrede Fehler gemacht wurden. Wobei das Urteil sich auf Feiertage im Allgemeinen bezogen. Da an stillen Feiertagen stärkere Einschränkungen gelten, wäre es durchaus möglich, dass der Verkehr eingeschränkt werden kann.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

#Atomkraft: Deutsche AKW sind nicht auf Stand der Technik – #Strahlenschutz #Tihange

Auch eine verweigerte oder derartig offensichtlich ausweichende Antwort ist eine Antwort.

Meine frage war eindeutig gestellt und der Umstand, dass trotz mehrfacher Nachfrage immer wieder ausweichend geantwortet wurde, legt eindeutig dar, dass die Deutschen AKW tickende Zeitbomben sind, die ebenfalls nicht auf Stand der Technik sind.

Die daraus resultierende Gefährdung heißt für mich als Konsequenz, dass eine sofortige Abschaltung zwingen wird, alles andere verstößt eklatant gegen das Vorsorgeprinzip.

Und damit hinterher niemand bedauern über strahlende Landschaften äußern kann, habe ich das als Petition an den Bundestag eingereicht.
Petition:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass alle AKW unverzüglich auf Stand der Technik gebracht werden müssen oder sofort abgeschaltet werden.

Begründung:

In meiner Anfrage https://fragdenstaat.de/a/33695 bzgl. des Standes der Technik, der aus Sicherheitsgründen bei vielen technischen Einrichtungen eingehalten werden muss, wollte man sich nicht klar äußern. Fakt ist, dass alte Technik eine deutlich höhere Versagenswahrscheinlichkeit hat. Die AKW sollen zwar nur noch wenige Jahre laufen, aber in Anbetracht des Risikos durch völlig veraltete Technik ist auch dies zu lange. Das Risiko erheblich und der Nutzen fraglich.

Diskussion:

Atomkraftwerke sind nicht sicher. Die vielen Unfälle der letzten Jahrzehnte beweisen dies eindringlich. Die angeblich so sichere Technik ist nichts wert, wenn diese unter Altersschwäche leidet. Man kann nicht darauf vertrauen, besonders wenn Behörden extrem ausweichend antworten. Atomkraft war nie sicher und wird es auch niemals sein.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare

#Klimaschutz: CDU ist zu faul zum Nachdenken – #CDU #CO2Steuer #EndCoal

Einmal mehr festigt die CDU den Eindruck, Hauptsache Profit, die Welt ist doch nebensächlich.

Es halten sich ja immer noch die Gerüchte, dass das C in CDU für Christliche stehen würde, aber die Fakten widerlegen dies beständig. Erst einmal werden im Rheinischen Revier, dem Ort, wo RWE noch immer Höllenschlünde gestattet sind, auch Kirchen geschändet. Der Abriss zur Vernichtung der Schöpfung ist eine ziemlich ekelige Form der Schändung. Wenn man bei der CDU wäre, wüsste man, dass die Bibel sagt, dass man sich die alles Untertan machen solle, allerdings behandelt man Untertanen so, dass man auch zukünftig etwas von diesen hat und nicht einfach ausbeutet.

Mir kommen die Äußerungen aus dieser Partei so vor, als würde man Mammon anbeten.

Und ganz Nebenbei verstößt diese Partei auch noch gegen Artikel 20a des Grundgesetzes.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Feige sind jene, die sich an Macht und Ämter klammern, weil sie sonst nichts vorweisen können.

Ulrich Scharfenort (22.01.2018)

Veröffentlicht unter Lokalpolitik, Philosophisches, Politik | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Nicht mehr zum Abi fliegen – #FridaysForFuture #Kerosinsteuer

Na sicher doch darf man das Abi auch mit einer Reise feiern, allerdings gibt es so viele Orte, wo man gut mit der Bahn hin kommt, da braucht es keine Flugreisen, die allerdings auch viel zu billig sind, aber dies wird sich ändern.

Nicht nur wegen FridaysForFuture, sondern auch weil durch Kohlendioxidbepreisung und Kerosinsteuer, dass fliegen teurer wird.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Rezension: Kleine Gase – Große Wirkung Der Klimawandel – #Klimaschutz

Ich wurde mehr auf Umwegen auf das Buch „Kleine Gase – Große Wirkung Der Klimawandel“ aufmerksam, aber für 5 Euro kann man da nicht viel falsch machen. Das viereckige Format ist etwas ungewohnt, aber durchaus okay für über 130 Seiten mit stark zusammengefassten Klimafakten.

Inhaltlich könnte man den Stoff auch auf wenige Seiten zusammenfassen, allerdings hilft die graphische Aufbereitung erheblich dabei die Zusammenhänge besser zu verstehen, als dies Wort alleine könnte. Gerade für Einsteigene ist das Buch ideal.

Auch werden alle gängigen Thesen der Klimawandelleugnenden widerlegt.

Die Grafiken sind vom Kontrast an einigen Stellen suboptimal.

Insgesamt überwiegt aber der positive erfrischende Eindruck, dass David Nelles und Cristian Serrer, der Menschheit einen großen Dienst erwiesen haben. Ideal auch als Geschenk für Jene, die es nicht so mit Fakten haben.

ISBN 978-3-9819650-0-1

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#RWE-HAUPTVERSAMMLUNG: ZUKUNFTSWEISEND WIRTSCHAFTEN STATT FOSSILE STRUKTUREN ZEMENTIEREN – #hambibleibt #endcoal

Pressemitteilung der Klima-Allianz Deutschland

Die Hauptversammlung von RWE findet heute in Essen statt. Dazu das folgende Statement von Stefanie Langkamp, Expertin für Kohlepolitik der Klima-Allianz Deutschland:
„Welchen Platz Energiekonzerne wie RWE künftig in der Energieversorgung einnehmen, hängt auch entscheidend davon ab, wie sie im Rahmen der aktuellen Debatten um Klimaschutz und den Hambacher Wald handeln. RWE scheint trotz Kohleausstieg wenig ändern zu wollen und treibt die Zerstörungen in Wald und Dörfern rücksichtslos voran. Aktuell gräbt sich der Bagger bis auf die Wurzeln des Hambacher Waldes vor. Das Unternehmen setzt Menschen unter Druck, ihre Häuser aufzugeben, obwohl sie bei einer klugen Umsetzung des Kohlekompromisses dort wohnen bleiben könnten.

Die Proteste um den Hambacher Wald haben gezeigt, dass Menschen keine Zerstörung für die Kohle mehr hinnehmen wollen. Will RWE auf dem Energiemarkt der Zukunft bestehen, müssen sie die fossilen Energien entschlossen hinter sich lassen. Der erste Schritt ist, unnötige Zerstörungen durch die Tagebaue zu beenden und als Teil des Kohlekompromisses sieben Blöcke von Niederaußem und Neurath bis 2022 stillzulegen und so den Hambacher Wald und die Dörfer zu erhalten.”

Hintergrund:
An den Tagebauen Hambach und Garzweiler sind die Dörfer Manheim, Morschenich, Keyenberg, Kuckum, Berverath, Oberwestrich und Unterwestrich vom Braunkohleabbau bedroht. Eine Studie des DIW zeigt, dass der Hambacher Wald und alle Dörfer durch den Kohlekompromiss erhalten werden können. Voraussetzung hierfür ist, dass sich die in der Kohlekommission vereinbarte Abschaltung von 3,1 GW Braunkohle bis 2022 aus Kraftwerksblöcken in den Kohlekraftwerken Neurath und Niederaußem zusammensetzt.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

#Bahnsinn: Lügenverspätung der Bahn

Was viele Nutzende der deutschen Bahn bemängeln sind falsche und schlechte Informationen. Sei es nun bei Sondersituationen, wo man regelmäßig die Kopflosigkeit der Bahn bemerkt oder auch einfach ’nur‘ die üblichen Verspätungen.

Vor ein paar Wochen war ich mal wieder in Berlin und machte folgende Aufnahme.

Das Foto entstand um 12:33. Auf der Tafel rechts ist ein Zug 12:11 mit +10 angezeigt. Allerdings scheint da etwas nicht zu stimmen. 12:11 plus 20 Minuten wären 12:31 also hätte die Verspätung nicht angezeigt werden dürfen oder dort +20 angezeigt werden müssen.

Vermutlich war der Zug bereits weg, dann hätte dieser aber nicht angezeigt werden dürfen. Und es ist leider kein Einzelfall, dass so etwas vorkommt.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Drogenhandel: Zigarettenindustrie – #Suchtindustrie

Die Zigarettenindustrie ist bekanntlich legaler Drogenhandel, also müsste man diese auch als Drogenhändler bezeichnen. Dass die ihr todbringenden Produkte als Tabakwaren verniedlichen versteht sich von selbst. Schließlich lebt die Suchtindustrie davon, Menschen auszubeuten.

Unangnehme Nebeneffekt wie der Gestank, dass Passivrauchen, Umweltverschmutzung und Klimaschädigung gehören natürlich auch dazu, allerdings kann man hier auch etwas tun. Es ist zwar nicht viel, aber ein deutliches Zeichen.

So gibt es etwas bei Google Map zahlreiche Verbände, die unter dem Stichwort Tabakwaren nur auf eine negative Bewertung warten. Auch Fotos von Raucherbeinen usw. machen sich dort sicherlich gut.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Sicherheitskontrollen wieder durch Profis – #Outsourcing #FDP

In den letzten Jahre gab es immer wieder Beschwerden über die laschen Sicherheitskontrollen an Flughäfen und die massiven Pannen. Verantwortlich hierfür ist Privatisierung, was ja insbesondere von der „Profi“-Partei FDP gefordert wird. Dabei haben die dortigen Lobbyprofis höchstens Einsparungen für die Flugindustrie im Sinn. Genauso wie sie für Enteignungen für Konzerne sind, aber gegen Enteignungen zum sozialen Nutzen. Etwa von wuchernden Mietheuschrecken.

Nun sollen die Kontrollen also wieder in staatliche Hände.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Klimaschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Datenschutz: Alditalkapp will Zugriff auf nicht notwendige Daten – #Datenzecke

Vor kurzem wurde ich auf etwas aufmerksam gemacht.

Bei der Alditalkapp scheint etwas nicht zu stimmen. Wenn man versucht diese aufzurufen kommt es zu folgender Meldung:

Diese App funktioniert nur dann richtig, wenn du den Google Play-Diensten Zugriff auf Folgendes gewährst:

– Kalender
– Mikrofon
– Körpersensoren

Um fortzufahren, gehe zu „Einstellungen“ > „Berechtigungen“ und aktivier alle aufgelisteten Optionen.

Wozu brauch eine App zur Kontrolle eines Telefonvertrages den Zugriff auf diese drei Dinge?

Einen Kalender braucht es nicht, höchstens wenn man etwas eintragen möchte, wie etwa die Laufzeit, dies könnte dann aber die App selber nachfragen.

Das Mikrofon ist nicht notwendig, also gibt es keinen Grund hier Daten zu erheben und zu verarbeiten. Bereits die Zugriffsforderung stellt für mich einen Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung dar.

Körpersensoren sind ganz gewiss auch nicht notwendig. Was sollte eine Guthabenapp auch damit anfangen.

Natürlich könne auch Datenzecke Google hier verantwortlich sein.

Die Antwort von Appanbieter Eplus war extrem seltsam:

Unsere App entwickelt sich stets weiter, die genauen Gründe warum die App diese Daten benötigt können wir Ihnen leider nicht nennen.

Eine App die sich scheinbar selbstständig weiterentwickelt und dafür Daten braucht? Wohl kaum. So weit sind KI noch nicht und schon gar nicht als kleine App. Entweder liegt hier ein Fehler vor oder man hatte mit den Daten etwas vor, was man nicht sagen will. Gerade seit inkrafttreten der DSGVO gehe ich davon aus, dass niemand so dumm ist, einfach Daten nutzen zu wollen, die nicht benötigt werden.

Die Datenschutzbehörden wurde jedenfalls bereits eingeschaltet. Auch weil Eplus definitiv gegen die Informationspflichten verstoßen hat, denn es muss einem gesagt werden können, wofür die Daten notwendig sind.

Auch dieser Fall macht jedenfalls darauf aufmerksam, dass man kritisch hinterfragen muss, welche App, welche Daten benötigt. Einige Apps wollen mehr Daten, als notwendig.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Boeings langer Weg in die Pleite – #Kamikazeflieger #Billigflieger

Anders als beim Auto wo aus dem Dieselbetrug ein schleichender Tod resultiert, sorgen Softwarefehler beim Flugzeug dafür, dass sehr schnell und eindeutig der Tod dem Hersteller zugeordnet werden kann.

Dies erschüttert natürlich das Vertrauen, wie sich auch hier zeigt.

Scheinbar spielen bei Boeing auch an der anderer Stelle wirtschaftliche Aspekte eine größere Rolle, als die Sicherheit, also genau das wovor ich und viele andere bereits seit längerem warnen. „Wirtschaftlichkeit“ geht auf Kosten der Sicherheit und der Preiswettkampf schmilzt alle Redundanzen weg. Da können die Piloten noch so gut sein. Gerade im Flugverkehr geht Sicherheit über alles.

Fazit für mich ist, dass Billigflieger schneller abstürzen und wer will schon für ein paar Euro Einsparung ins Grab.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Das Straßenbaumkonzept – #SägeParteiDuisburg

Baumschutz ist Klimaschutz und beides wird von der unheiligen Allianz der SPD und CDU besonders klein geschrieben. Seit der Abschaffung der Baumschutzsatzung nehmen die Ideen zur Freiraumvernichtung und zur Verminderung der Frischluftproduktion zu

Demnächst soll ein Straßenbaumkonzept vorgestellt werden, damit weiterhin Alleebäume gefällt werden können. Mir scheint hier nichts schlimmer zu sein, als Alleebäume, welche Parkplätzen im Weg stehen könnten.

Um zur verdeutlichen, wie sich die GroKo die Zukunft der Straßenbäume vorstellen könnte, dürfte nachfolgendes Bild helfen.

So machen die Bäume wenigstens kein Laub und fällen geht auch deutlich einfacher.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Humor, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Endcoal: Polizei Aachen trägt die Kosten – #hambibbleibt

Von einem Nein lasse ich mich nicht so leicht abhalten. Manchmal hat man einfach die falschen Fragen gestellt. Vor einiger Zeit wollte ich die Kosten für den Einsatz im Hambacher Forst wissen. In diesem Rahmen auch die Unterbringungskosten.

Wie ich jetzt erfuhr werden Unterbringungskosten nicht separat erfasst, weshalb eine Ermittlung dieser Kosten für einen einzelnen Einsatz nicht möglich zu sein scheint. Ist zwar etwas verwunderlich, dass man hier nicht mehr auf Kostentransparenz bedacht ist, aber ist vielleicht sogar ein angenehmer Nebeneffekt. So muss man kritische Fragen nicht beantworten. Oder vielleicht doch.

Ich habe jetzt mal die Gesamtkosten für die Unterbringung in den beiden Jahre 2017 und 2018 angefragt. Mal schauen, was einem die Zahlen alles interessantes verraten können.

Veröffentlicht unter Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

#Fluglärmnews: Seuchen-Import über Flughafen Düsseldorf

Angeblich ist der Flughafen Düsseldorf auf Seuchen vorbereitet. Wo es doch immer schon so gut mit Sicherheitskontrollen klappt, wird das ganz bestimmt und nimmer ein Problem darstellen.

Oder vielleicht doch?

Und wie sieht das an den anderen Flughäfen aus?

Man findet erstaunlich wenig Informationen dazu, wie wir vor Mitbringseln aus dem Ausland geschützt werden.

Habe deswegen mal beim Bundesgesundheitsministerium nachgefragt.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Radweg einfach zuende – #ADFC #Umweltschutz

Wie eine Stadtverwaltung zum Umweltschutz steht sieht man an den Handlungen.

Der Geh- und Radweg enden im Falle dieser Baustelle, der Straßenverkehr kann einfach weiter so fahren, wie bisher, darf nur nicht nach rechts abbiegen.

Mir erscheint dies unverhältnismäßig, dass der Verkehrsträger Auto derartig bevorzugt wird. Dafür gibt es auch keinerlei Grund. Normalerweise müsste der Radweg hier auf die Straße geführt werden, dies ist aber nicht der Fall. Die Schilder zeigen nur an, dass der Radweg zu Ende ist, der Rest müssen sich Radfahrende dann wohl selbst überlegen. Sollen die etwa über drei Ampel gehen und damit Verzögerungen von 5 Minuten und mehr in Kauf nehmen oder sich vor die Autos setzen, was sicherlich nicht ungefährlich.

Eine Stadt die so handelt oder handeln lässt ist alles andere als radfreundlich.

Vermutlich sind die Wartephasen an der Ampel für Radfahrende das berühmte Abwarten der CDU.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Klimawandel

Wenn man am Abgrund steht, darf man nicht in die falsche Richtung gehen.

Ulrich Scharfenort (16.02.2018)

Veröffentlicht unter Philosophisches, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar