#Klimakrise: DPG erneuert Warnung vor den gravierenden Folgen durch den menschengemachten Klimawandel

Weil es wichtig ist eine Pressemitteilung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V., denn bereits seit Jahrzehnten wird nur vertröstet und nicht gehandelt. Und irgendwann ist halt dann mal Schluss mit warten, dann wird gehandelt!

Bereits vor über vier Jahrzehnten warnte die Deutsche Physikalische Gesellschaft vor den Gefahren des menschengemachten Klimawandels. Vor der Bonner Climate Change Conference erneuert die DPG nun ihren Appell, alles zu tun, um den daraus resultierenden zusätzlichen Treibhauseffekt auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Bad Honnef, 11. Juni 2019 – Das Klima wandelt sich. Wie schlimm es für die künftigen Generationen kommt, darüber streiten die Gelehrten – und was wann für wen katastrophal enden kann. In einer Presseinformation warnte die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) bereits im Jahr 1971 vor einer drohenden „Einwirkung menschlicher Tätigkeiten auf das Klima“ und verfasste im Jahr 1986 sogar ein Memorandum dazu, das die Zeitschrift „Der Spiegel“ zu einer Titelseite veranlasste, auf der der Kölner Dom unter Wasser stand. Vor der Climate Change Conference vom 17. – 27. Juni 2019 in Bonn erneuert die DPG nun ihren Appell, alles zu tun, um den von Menschen induzierten Klimawandel auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Schon vor vielen Jahrzehnten erkannten die Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler, dass die Temperatur auf der Erde empfindlich von der Konzentration der heute als Treibhausgase bezeichneten Stoffe abhängt: vom Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Lachgas (N2O) oder von den damals noch bedrohlich hohen Mengen an Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen (FCKW) – sowie vom Wasserdampf, der im Wesentlichen für den natürlichen Treibhauseffekt verantwortlich ist, ohne den die Erde für uns unbewohnbar wäre. Die DPG blendet nicht aus, dass das „Klima“ ein außerordentlich komplexes System ist und die wissenschaftliche Modellbildung nicht abgeschlossen ist.

Falls die Verbrennung von Kohle, Öl oder Gas nicht drastisch eingeschränkt würde, prognostizierten die Physikerinnen und Physiker dem Memorandum von 1986 zufolge einen CO2-Gehalt von mindestens 500 bis 600 ppm (parts per million) in den nächsten 50 bis 100 Jahren. Heute liegt der Wert bereits bei über 400 ppm, damals vor dreißig Jahren noch bei 340 ppm und um 1900 erst bei 270 ppm. Die Konzentration hat damit heute einen Wert erreicht wie seit mindestens 800 000 Jahren nicht mehr.

Zudem gingen die Expertinnen und Experten davon aus, dass sich die Temperatur der Erde im Vergleich zu Ende der 1980er Jahren im schlimmsten Fall um mehrere Grad Celsius erhöhen wird. Ein möglicher Einfluss der Sonne kann die beobachtete Langzeitvariation der Erdoberflächentemperaturen in den vergangenen 100 Jahren nicht erklären. Mit großer Sicherheit wird das im Dezember 2010 von den 194 Mitgliedstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen ausgerufene 2-Grad-Ziel wohl verfehlt werden. In Folge dessen könnte die drohende Ausbreitung von tropischen und subtropischen Krankheitserregern immer mehr Menschen krankmachen. Zudem steigt der Meeresspiegel im schlimmsten Fall um bis zu einem Meter bis zum Jahr 2100, wenn auch von großen räumlichen Unterschieden auszugehen ist. Für Deutschland beispielsweise prognostizieren die Meteorologen wegen steigender Temperaturen eine wachsende Tendenz zu sommerlichen Hitzewellen.

„Die Bedingungen, unter denen das Klima sich entwickelt, sind vom Menschen nachweislich gravierend verändert“, sagt Dieter Meschede, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Auch wenn wir noch unter Unsicherheit handeln müssen, wegen der drohenden negativen Einflüsse des Klimawandels auf die weltweiten Lebensbedingungen vieler Menschen wiederholt die DPG den Appell der Unterzeichner des DPG-Memorandums von vor dreißig Jahren. Sie ruft zu konsequentem Handeln und Umsteuern im menschlichen Umgang mit unserem Planeten zur Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen auf.

Zitierte Dokumente:

Machen Menschen das Wetter?
Presseinformation des Arbeitskreises Energie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft anlässlich der 36. Physikertagung in Essen vom 27. 9. bis 2.10. 1971
Warnung der DPG vor einer drohenden Klimakatastrophe von Dezember 1985

Ob dies wohl der Dipl.-Phys. Matthias Holl mitbekommen hat?

Veröffentlicht unter Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

WEB.DE Sicherheitshinweis: Ihr Passwort wurde geändert

Ab und an sollte man das Passwort ändern.

Ich bekam jetzt mit, dass bei WEB.de bei Änderung des Passworts eine Email im Posteingang landet, welche darauf hinweist, dass es geändert wurde und wie man es zurücksetzen könne.

Dies ist natürlich recht unsinnig, denn wenn man selber das Passwort geändert hat, weiß man dies ohnehin. Wenn man es nicht geändert hat, dann war es jemand anders und dies bedeutet, dass man die Email ohnehin nicht bekommen wird.

Warum schickt also WEB.de so eine Mail überhaupt?

Vielleicht um Werbung für die völlig überteuerte Kundenhotline zu machen?

Veröffentlicht unter Internet, EDV & Co, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Klimaschutz: Containern schützt die Umwelt – #CDU #CDU_Ausstieg

Die CDU-Länder sind, wie nicht anders zu erwarten war, gegen eine Legalisierung von Containern.
Derzeit wird es noch als Diebstahl gewertet, wenn man Lebensmittel benutzt, die noch völlig in Ordnung sind.
Dabei werfen die Lebensmittelläden diese nur aus Haftungsgründen weg.

Wer Lebensmittel wegschmeißt gehört bestraft und nicht Menschen welche die Lebensmittel nutzen. Schuld ist vielfach auch das Überangebot. Da werden Obsttheken überfüllt und das Obst vergammelt. Es wird nicht geschaut, was gebraucht wird, sondern nur, dass die Regale gut aussehen.

Seltsamerweise scheint die CDU nichts gegen die kostenfreie Aneignung von Bodenschätzen zu haben. Aber Conservativ heißt natürlich auch nicht Sozial und schon gar nicht Klimaschutz. Ansonsten gäbe es auch keine Mogelpackungen mehr, die viel Platz kosten, keinen Mehrwert bringen aber erhebliche Ressourcen verschwenden.

Weniger ist mehr.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Billigflughafen Düsseldorf

Düsseldorf bemüht sich schon lange um Billigflieger, dies wurde nun angemessen gewürdigt.

Denn Düsseldorf scheint nichts zu kapieren, verscherzt es sich mit der Bevölkerung, die gegen die Ausweitung auf die Barrikaden geht und verscherzt es sich mit Klimaschutz.

Hoffe die bekommen bald aus dem Verkehrsministerium eins auf den Deckel. Am Besten in Form einer Kerosinsteuer.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Einwendung Lanxess – #Rheinhausen #Chempark #Uerdingen #Bayer

Wie ich hier berichtete, plant Lanxess eine Ausweitung des Betriebes. Die Durchführung ist höchst fragwürdig und die Bezirksregierung Düsseldorf hat bisher nicht auf meine Aufforderung zur Wiederholung der Beteiligung geantwortet. Dies bleibt natürlich auch in der Einwendung nicht unerwähnt.

Bis zum 24.06.2019 kann man meine Einwendung noch für eine eigene nutzen:

Auf der Seite der Bezirksregierung Düsseldorf findet sich kein einfach und schnell erschließender Zugang zu den Offenlagen. Wobei in diesem Fall scheinbar auch keine Offenlage im Internet stattfand.

Ferner ist bei der Bezirksregierung Düsseldorf offensichtlich nicht die für die Beurteilung von Industrieansinnen notwendige Neutralität gegeben, da auf der Seite Bezirksregierung Propaganda von RWE und eines Braunkohlelobbyverbandes zu finden sind. Das Dokument des Lobbyverbands enthält sogar Unwahrheit, denn Braunkohle wird durch Verzicht auf eine Braunkohleabgabe subventioniert. Dies heißt, dass jegliche Entscheidungen der Bezirksregierung Düsseldorf überaus fraglich sind und damit vor Gericht angreifbar, weil selbst auf der Homepage erkennbar keine Neutralität gegeben ist. Für sorgfältige Abwägungen ist Neutralität aber zwingend geboten.

Das Werk befindet sich direkt an der Stadtgrenze zu Rheinhausen einem Stadtteil von Duisburg, eine Offenlage im hiesigen Rathaus bzw. dem Bezirksamt von Rheinhausen fand trotz Betroffenheit nicht statt. Dabei sind die Windrichtung und die Auswirkungen offensichtlich. Wenn etwas passiert ist Rheinhausen betroffen, wie bereits in der Vergangenheit. Aufgrund der überwiegenden Windrichtung werden Friemersheim und Rumeln vermutlich zu den am stärksten betroffenen Stadtteilen gehören, wenn etwas passiert und sind demnach gemäß UVPG besonders intensiv zu beteiligen. Da über die lokale Medien keine Bekanntmachung erfolgte, wurde die betroffene Bevölkerung nicht ausreichend auf den Umstand gemäß UPVG hingewiesen, somit ist nach h.E. die Offenlage zu wiederholen und ebenfalls im Bezirksamt Rheinhausen auszulegen.

Da auch die Stadt Duisburg gemäß Schreiben vom 28.05.2019 nicht in diesem Verfahren beteiligt wurde, sind die Rechte der Bevölkerung in keinster Weise gewahrt. Es stellt sich die Frage ob überhaupt Duisburger TÖB beteiligt wurden. Von der BI Saubere Luft e.V. und der Umweltgruppe West, weiß ich, dass dort auch keine Beteiligung seitens Lanxess oder der Bezirksregierung stattfand. Außer vielleicht die vagen Hinweise im Amtsblatt der Bezirksregierung, die man auch erst einmal mitbekommen muss.

Es handelt sich beim Chempark nicht um verschiedene Einzelbetriebe, sondern um einen zusammenhängenden Betriebsbereich gemäß § 3 (5a) BImSchG unter der Aufsicht des Betreibers Lanxess, dass heißt die einzelnen Bestandteile stehen untereinander in Verbindung und sind dementsprechend zu betrachten. Der eine Teil kann nicht ohne andere Teile verändert werden. Zudem gibt es in Hinblick auf Störfälle Wechselwirkungen, welche nicht im Zusammenhang betrachtet wurden. Eine Übergabe von Stoffen über Rohrleitungen ist eine physische Verbindung, die auch Un- und Störfälle übertragen kann. Der gesamte Betrieb muss demnach nach der aktuellen gültigen Störfallverordnung in Verbindung mit dem UVPG geprüft und genehmigt werden, da es sich um eine wesentliche Änderung des Gesamtbetriebes handelt und eine derartige Genehmigung bisher nicht vorliegt. Nur einen Werksteil zu betrachten wird der Angelegenheit nicht gerecht und stellt die inzwischen nach Sevesorichtlinie verbotene Salamitaktik dar. Zumal bisher für den Betrieb auch keine Umweltverträglichkeitsprüfung vorliegt, die ebenfalls zuerst zu erstellen ist.

In Werkshallen siedelt eine Vielzahl von Tieren. Insbesondere sind hier Fledermäuse anzutreffen. Diese müssen vor Änderungen betrachtet werden. Gerade die vielen Spalten stellen mitunter entsprechende Lebensräume dar. Auch anderen Tier- und Pflanzenarten können sich auf Werksgeländen befinden.

Die Produktion an sich, dient der Herstellung von Materialien, die erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen haben. Der Plastikmüll in Meeren nimmt zu und das Recycling der hergestellten Materialien ist nicht gesichert. Folglich kann eine Ausweitung der Produktion nicht zulässig sein, da bei einer Umweltverträglichkeitsprüfung auch die Auswirkungen der Erzeugnisse zu prüfen sind.

Die Lärmschutzwand schließt die deutlich höhere Fackel nicht ein, die sowohl durch Licht, wie auch Ton zumindest im näheren Umfeld zu Störungen führt. Folglich ist auch eine Lärmanalyse durchzuführen, um welchen Anteil sich die Lautstärke im Extremfall erhöht, da dies zu Unterbrechungen des Schlafs führen kann. Entweder ist auf eine Fackel zu verzichten, was auch klimatisch besser wäre, da Gas einfach verbrannt wird, ohne dieses zu nutzen, oder die Lärmschutzwand ist entsprechend zu erhöhen.

Bei einer Bekannten wurde mir Einblick in einzelne Seiten gewährt. Als promovierter Chemiker konnte ich die Reaktionsgleichung nur schwerlich nachvollziehen. Aus Adipol wird hier Adipol. Es ist für Laien völlig unklar, welche Reaktion hier stattfinden soll. Eine vorübergehende Polymerisierung ist schön und gut, aber wozu dient diese? Hier fehlt eine Beschreibung die darlegt, dass Adipinsäure in Hexandiol umgewandelt wird. Damit ist der Antragsgegenstand ohnehin nicht in einer Weise aufbereitet gewesen, die allgemeinverständlich ist, dass dies auch von der Bevölkerung nachvollzogen werden kann. Ferner ist die Gleichung unvollständig, da zwei Moleküle verschwinden und die Rahmenbedingungen nicht dargestellt werden.

In den Unterlagen, welche ich auf Umwege einsehen konnte, ist viel geschwärzt worden, was ein Verständnis der Unterlagen zusätzlich erschwert. Demnach sind die Unterlagen als unvollständig zu bewerten. Insbesondere fehlen Angaben zu den Kapazitäten, die wesentlich für eine Beurteilung des Risikos sind. Es gibt kein Grund Kapazitäten geheim zu halten. Experten anderer Firmen wissen diese ohnehin und die Bevölkerung braucht eine Mengenvorstellung um die Gefährdung beurteilen zu können.

Wenn die Herstellung wirklich, wie beschrieben seit 1966 erfolgen würde, dann würde es keine Patente mehr auf das Verfahren geben, was somit allgemein bekannt ist. Es ist allerdings technisch und wirtschaftlich unwahrscheinlich, dass das Verfahren durch viele kleine Änderungen nicht im Laufe der Zeit verändert wurde. Somit trifft die Behauptung nicht zu.

Da es sich hier mutmaßlich um einen Störfallbetrieb handelt, sind Mengenschwellen relevant, die allerdings wohl nicht in den Unterlagen standen. Demnach ist die Offenlage ohnehin zu Wiederholen und es sind alle notwendigen Informationen offenzulegen und dies in allen betroffene Städten. Störfälle halten nicht an Stadtgrenzen an!

Der LKW und/oder Bahnverkehr wird sich erheblich erhöhen und damit zusätzlich Duisburg-Rheinhausen belasten, da mehr Gefahrguttransporte inkl. Fehlfahrten in Wohngebiete stattfinden werden. Scheinbar wird auch Wasserstoff extern bezogen, obwohl dieser aus Wasser auch klimaverträglich vor Ort erzeugt werden könnte. Es werden also völlig unnötig klimaschädliche Transporte durchgeführt.

Die Unterlagen stehen im Widerspruch zu anderen Unterlagen in Hinblick auf die Wassermenge. Wie viel Wasser entnimmt das Werk insgesamt woher, wie viel wird dafür gezahlt und wie wir das Werk bei Dürre heruntergefahren, um für ausreichend Trinkwasser zu sorgen? Die Neubildungsrate von Grundwasser ist zudem unberücksichtigt. Ferner scheinen die insgesamt für den Werksverbund erteilten Genehmigungen unklar zu sein. Dies müsste aber ebenfalls offengelegt werden, damit die Umweltauswirkungen auch in Hinblick auf eine Dürre beurteilt werden können. Zudem können ohne diese Kenntnisse in Notfällen durch die zuständigen Behörden nicht die notwendigen Maßnahmen getroffen werden. Ohne die Gesamtmenge an Wasser für das Werk ist eine Abschätzung nicht möglich.

Ein Ausgangszustandsbericht für das Werksgelände scheint kein Teil der Unterlagen zu sein. Dabei stellt diese Bericht dar, welche Altlasten bereits vorliegen und wie das Grundwasser, wo verseucht wurde.

Welche Immissionsveränderungen gab es im Laufe der Zeit. Wird insgesamt mehr produziert als früher? Oder woher kommen die Edukte für den Prozess? Schließlich dürfte, wenn mehr produziert wird auch mehr Edukt benötigt werden.

Informationen zur Abluft werden geheimgehalten.

Eine vorzeitige Errichtung ist abzulehnen, da so vollendete Tatsachen geschaffen werden, welche einen ggf. notwendigen Rechtsbehelf negieren würden.

Die Schwärzungen sind in Hinblick auf die Anzahl der Beschäftigten lächerlich, da dies keine geheimhaltungsbedürftige Komponente und definitiv kein Betriebsgeheimnis ist.

Es bleibt unklar, ob alle Bauausführungen auf dem Stand der Technik insbesondere in Hinblick auf Brandschutz sind. Der Abgleich kann nur dadurch erfolgen, dass man überprüft, ob nach heutigem Standard das Werk in der vorliegenden Form genehmigt würde.

Es bleibt unklar, wie lange die Anlage braucht um in einem Notfall geordnet heruntergefahren zu werden.

Ob eine Gefährdung durch Verbrennung beseitigt werden kann, kann nur dann abgeschätzt werden, wenn die Verbrennungstemperatur und der Stoff bekannt sind. Da diverse Stoffangaben verschwiegen werden ist mir keine Abschätzung der Gefährdung möglich. Folglich liegt hier ein Verstoß gegen das UVPG und BImSchG vor. Das von einer Firma bezahlte Gutachtende das Schreiben, was die Firma möchte, versteht sich von selbst, folglich sind beigefügte Gutachten wertlos.

Ich mache alle ablehnenden Einwendungen zum Teil meiner Einwendung und behalte mir vor Ergänzungen einzureichen.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , | 1 Kommentar

#Duisburg: Boulevardbaustelle ohne Gehwege

An der Friedrich-Wilhelm-Straße, im Bereich der Tonhallenstraße ist die Verkehrsführung durch die Baustelle höchst fahrlässig und typischerweise nur autofokussiert, an die Laufenden wurde wohl nicht gedacht. Und dies obwohl der Bereich zwischen Tiefgarage Forum und Friedrich-Wilhelm-Straße stark befahren ist. Der übliche bauliche gesicherte Bereich fehlt hier auf beiden Seiten.

Wenn man nun weiter in Richtung HBF geht ist der Weg zwar gegenüber der Fahrbahn getrennt, aber es fehlt eine Ampel. Der ganze Bereich scheint ein einziges Chaos zu sein.

Ich gehe hier von erheblicher Unfallgefahr aus, zumal die Autofahrenden gar nicht den gerichtlich vorgeschriebenen Abstand von 1,5 m zu Gehenden einhalten können, bei Begegnungsverkehr, der wegen der Tiefgarage häufig vorkommt.

Wurde hier mal wieder nur an den Autoverkehr gedacht?

Dies habe auch mal die Stadtentwicklung geschickt. Mal schauen, ob und was ich als Antwort bekomme.

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Innovative Lösungen können durchaus pragmatisch sein.

Ulrich Scharfenort (25.05.2018)

Veröffentlicht unter Philosophisches | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Das Aussterben der SPD – #SägeParteiDuisburg @ExtinctionR_DE #ExtinctionRebellion #RebelForLife

Heute war Umweltmarkt in Duisburg. Viele Menschen in bunten Ständen waren angetreten. Natürlich auch die Umweltgruppe West und die BI Saubere Luft e.V. mit einem breiten Themenstrauß.

Die Cohleunion hat es gar nicht erst versucht, weil bei denen ein Einsatz für Klimaschutz oder Umweltschutz nicht glaubwürdig wäre. Die SPD war mutig genug sich der Bevölkerung zu stellen, trotz der fortwährenden Kritik wegen deren Rolle bei der Abschaffung der Baumschutzsatzung.

Vielleicht ist es Mut, vielleicht auch nur der Mut der Verzweifelung. Natürlich waren neben Fridays For Future Duisburg auch die ExtinctionRebellion vertreten. Diese fand sich um kurz nach 13 Uhr vor dem Forum zum Die-In [gemeinschaftliches Sterben] zusammen. Ich bin nicht sicher, ob es Zufall war oder Absicht, aber dies fand genau vor dem Stand der SPD statt, welche in Duisburg bedauerlicherweise nicht für eine fortschrittliche Klima- und Umweltpolitik bekannt ist. Man denke hier nur an den Baumschutz, den zahlreiche Menschen auf dem Umweltmarkt einforderten.

Sinnbildlich stand auf einem der Plakate: „Die Zeit läuft ab!“
Im Hintergrund ist der Stand der SPD zu sehen.

Wenn ich so darüber nachdenke scheint die SPD als fossiler Politsaurier gleich mehrfacher Hinsicht vom Aussterben bedroht zu sein. Die Wahlergebnisse gehen in den Keller, aber der Wandel des gesellschaftlichen Klimas scheint nicht angekommen zu sein. Die Menschen wollen nicht mehr vertröstet werden. Die Klimakrise ist lebensbedrohend für Menschen weltweit. Was hört man von der SPD stattdessen, dass Kohlearbeitsplätze wichtig wären. Nein sind sie nicht. Besser die Arbeitsplätze in der Windenergie schützen. Das wäre nachhaltig. Und vielleicht die Braunkohlesubventionen beenden. Dann bleibt auch genug für sozialverträgliche Neubeschäftigungen oder gar die Instandsetzung bzw. der Bau von Radwegen in Duisburg ohne arme Anwohnende zu belasten.

Aber ich nehme an, dass trotz der Lautsprecherunterstützung des Bürgerradios die Worte zwar ankamen, aber nicht verstanden wurden.

Dabei gab es viele Botschaften, wie etwa den Ruf nach sofortigem Klimanotstand, der dann wohl in der Ratssitzung im Juli behandelt wird. Ich habe ja die starke Vermutung, dass die SPD dagegen stimmen wird. Echter Klimaschutz könnte ja Arbeitsplätze verhindern. Die Hitzetoten und anderen Klimaopfer dürften hier genauso egal sein, wie der Artenschwund durch Flächenfraß.

Die Rebellion verteilte auch Flyer mit ihren wichtigsten Forderungen:
1. Regierungen müssen die volle Wahrheit über die ökologische Krise offenlegen.

2. Es muss eine umfassende „Klima-Mobilisierung“ unternommen werden, um verbindliche festgelegte Klimaziele – u.a. die Reduktion der CO2-Emissionen auf null bis 2025 – zu erreichen.

3. Implementierung direkt-partizipatorischer Gremien zur Steuerung, Begleitung und Unterstützung der Umsetzung der Klima-Rettungs-Prozesse.

Kontakt kann man bekommen über
Facebook: facebook.com/ExtinctionRebellionDeutschland
Twitter: @ExtinctionR_DE
und Homepage

Das nächste Treffen in Duisburg ist am 19.06.2019 um 19 Uhr im Internationalen Zentrum
Am Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: #Gesichtserkennung bei der #Lufthansa? – #Datenschutz #BBA

Da müsste man die Lufthansa auf der nächsten Hauptversammlung mal nach fragen.

Nach dieser Seite hier, scannt auch die Lufthansa der Gesicht beim Boarding. Mal abgesehen davon, dass dies für den BigBrotherAward qualifiziert, sollte einem bewusst sein, dass die Daten bei Reisen in die USA einmal erhoben, aber u.U. für immer gespeichert werden.

Darf die Lufthansa dies überhaupt?
Rechtlich zulässig scheint mir dies nicht zu sein.

Habe erst einmal bei der Lufthansa selber nachgefragt, bevor ich mich an die zuständigen Behörden wende und folgende Antwort bekommen:

…
vielen Dank für Ihre Anfrage. In den USA führt die CBP mittels Gesichtserkennung die Ausreisekontrollen durch. Dies geschieht analog zur Einreise vollkommen in der Verantwortung des US-amerikanischen Grenzschutzes. Die Deutsche Lufthansa beauftragt diese nicht und hat auch keinerlei Zugriff auf die Daten.

Auf dieser Webseite stellt die CBP Informationen zur Verfügung: https://www.cbp.gov/travel/biometrics/biometric-exit-faqs
…

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Privatsphäre, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Fluglotsen sollen mehr arbeiten

Wie ich hier lesen bekommen die Fluglotsen für Mehrarbeit richtig viel Geld.

Allerdings stellt sich mir die Frage, ob dies nicht dazu führt, dass die Fluglotsen überarbeitet sind und damit die Wahrscheinlichkeit für Fehler und Unfälle erhöhen.

Geld kann keine Erholung kompensieren. Fehlt die Erholung, kommt es mit höherer Wahrscheinlichkeit zu Problemen und dies sind keine guten Aussichten für die Fliegenden. Es wäre besser die Zahl der Starts und Landungen zu reduzieren.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

#Bahnsinn: Photovoltaik auf Zügen der Bahn – #Bahnstolz #Klimakrise

Ich habe mich vor kurzem gefragt, warum die Dachflächen von Zügen nicht zur Energiegewinnung genutzt werden.

Diese Frage ich stellte ich dann auch mal der Deutschen Bahn, die ja für ihre Kompetenz und guten Informationen bekannt ist, ach ne, die ja gerade nicht. Und genauso sah die Antwort auch aus.

Scheinbar sollte ich diese überteuerte „Service“nummer anrufen, die 60 Cent pro Anruf kostet. Also abschreckend hohe Kosten.

Innovativ ist die Bahn nicht, weder bei den Ausreden noch bei der Energiewende.

Und Scheuer findet es wichtiger die Bahn vollständig auf Ökostrom umzustellen, als mal die vielen grundsätzlichen Probleme anzugehen. Sicherlich kann man eine Firma so führen. Erfolgreich wird diese dadurch aber nicht, wenn man dumme Entscheidungen trifft.

Werbung:
Wer mehr wissen will, über die alltäglichen und ungewöhnlichen Probleme mit der Bahn kann hier mal nachschlagen.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Datenschutz in Duisburg durch Huawei gefährdet? – #DGSVO #Duisburg #Huawei

Letztens schrieb ich unserem OB folgendes:

Sehr geehrter Herr Link,

wie ich der Zeitung entnahm besteht die Gefahr, dass personenbezogene Daten nach China exportiert werden.

Deshalb fordere ich hiermit nach DSGVO und IFG folgende Information an:
1. Welchen Zugriff wir Huawei auf unsere Daten haben?
2. Besteht eine Gefahr von Hintertürchen analog zur amerikanischen Software?

Personenbezogene Daten schließen für mich nicht nur die Einwohnendenmeldedaten ein, sondern alle Daten bei den mein Name bzw. sogar meine Anschrift steht. Dies schließt Einwendungen, Beteiligungen usw. bei den verschiedenen Ämtern der Stadt Duisburg mit ein.

Zudem untersage ich der Stadt Duisburg hiermit meine Daten nach China zu übermitteln oder eine Übermittlung in wie auch immer gearteter Weise zuzulassen. Falls dies doch geschehen sollte, sehe ich mich gezwungen Schadensersatz einzuklagen.
…

Besonders den letzten Absatz meine ich todernst. Falls in Zukunft herauskommen sollte, dass Daten exportiert wurden, werde ich klagen. Die Stadt Duisburg sollte inzwischen wissen, dass ich Sachen verfolge.

Folgende Informationen bekam ich als Antwort

…
zu 1. Welchen Zugriff wir Huawei auf unsere Daten haben?

Das Unternehmen Huawei hat keinen Zugriff auf den Datenbestand der Stadt
Duisburg.

zu 2. Besteht eine Gefahr von Hintertürchen analog zur amerikanischen
Software?

Das für die Stadt Duisburg betriebene Rechenzentrum wurde nach den
Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
konzipiert und erfüllt durch Zertifizierungen des TÜV höchste
Anforderungen an die Technik und die Sicherheit.
Anhaltspunkte für ein Hintertürchen sind nicht bekannt.
…

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Privatsphäre | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#SägeParteiDuisburg eröffnet den Wahlkampf mit #Baumschutz – #Duisburg #SPD

Unter dem Titel „SPD-Fraktion für nachhaltigen Umgang mit Straßenbäumen“ veröffentliche die SPD auf ihrer Homepage nun ihre Sicht des Themas Baumschutz, dem Thema, weswegen die SPD bei den Kommunalwahlen schwer abgestraft wird. Scheinbar soll dies nun mit Populismus und Halb- bzw. Unwahrheiten bekämpft werden.

Fangen wir erst einmal mit der Überschrift an. Nachhaltig ist ein Begriff aus der Forstwirtschaft, nachdem nur so viel Holz geschlagen wird, wie auch wieder nachwächst, weil Bäume bekanntlich sehr lange zum Wachsen brauchen. Wenn man jetzt böse wäre könnte man hier Holzfällermentalität unterstellen. Bin ich aber nicht, unterstellen wir mal, dass die SPD dies positiv meint und nicht im Sinne von nachhaltigen Kettensägen, die elektrisch funktionieren.

Dann kommt noch Unterstützung, für die sicherlich wirtschaftlich geprägte Position der Wirtschaftsbetriebe. Würde mich nicht einmal wundern, wenn durch die WBD und einige „besorgte“ Bürger im Zusammenspiel mit SPD und CDU hier versuchen die massiven Baumfällungen zu rechtfertigen.

Ich frage mich allerdings schon wie die SPD beurteilen will, dass etwas fundiert wäre, wenn sie von Verkehrssicherheitspflicht, statt Verkehrssicherungspflicht spricht. Eine Suche hätte ohne Probleme den richtigen Begriff gefunden.

Natürlich gibt es hier auch wieder die Behauptung, dass die Anzahl der Straßenbäume in den letzten Jahren gewachsen wäre. Wenn man die gefällten Bäume in den Vorgärten nicht mit zählt mag dies vielleicht sogar der Wahrheit entsprechen, allerdings hat die Stadt hier gar keine Zahlen, kann also gar nicht beurteilen, wie sich der Baumbestand im Umfeld der Straßen entwickelt hat.

Was die Anzahl selber angeht, so will ich zu einem kleinen Vergleich greifen, man nimmt jemanden 1 € weg und gibt dafür drei Cent-Münzen. Geht man nun nach der reinen Anzahl, könnte man sagen, es wäre mehr Geld, nur sind die Münzen weniger wert. Genauso ist es mit den Bäumen. Zwei Bonsai ersetzen nun einmal keine ausgewachsene Platane. Weder in Hinblick auf den Schatten noch auf die Verdunstungs- oder Kühlleistung.

Weiter wird behauptet, dass kranke Bäume wenig ökologischen Nutzen hätten. Dabei haben sogar völlig abgestorbene Bäume einen signifikanten ökologischen Nutzen. Die Schäden an Radwegen durch das Wurzelwerk liegen hauptsächlich an der Versiegelung. An der Gartenstraße in Rheinhausen stehen auch zahlreiche Platanen, wo allerdings nur wenig Wurzelwerk die Oberfläche beschädigt, weil hier keine Versiegelung stattfand. Da ist es nur logisch, dass die Pflanzen ihre Wurzeln nutzen, um Steine aufzubrechen und zu beseitigen. Die Bäume suchen nach Wasser. Ein völlig natürlicher Prozess, der im bergischen Bereich ebenfalls stattfindet.

Es handelt sich nicht um eine Unterstellung, sondern einen Fakt, dass an etlichen Stellen Bäume für Parkplätze oder Steinwüsten gefällt wurden. Allerdings wird dies nicht von der Stadt erfasst, somit kann die SPD gar nicht beurteilen, in welchem Umfang Bäume gefällt wurden. Es gab m.W. hierzu mehrere Anfragen bzw. Diskussionen.

Dass die SPD plötzlich für Wildblumenwiesen ist und von Klimaschutz spricht, muss wohl an dem miserablen Abschneiden bei der EU-Wahl liegen. Es ist allerdings höchst fragwürdig anderen Populismus zu unterstellen, dabei aber selbst plötzlich für Wildblumenwiesen zu sein, obwohl dies bisher immer abgelehnt wurde:
Antrag DIE LINKE vom 24.01.2017: „Straßenbegleitgrün“
Dagegen: SPD (9), CDU (6)

Antrag DIE LINKE am 05.02.2018: Hummelautobahn für Duisburg
Beratungsergebnis: Abweichender Beschluss
Statt loszulegen, wurde eine Stellungnahme in Auftrag gegeben Stellungnahme zu „Hummelautobahn für Duisburg“
Die Stellungnahme fiel natürlich negativ aus, wie auch bereits an anderen Stellen, wo die WBD Blühwiesen für zu aufwendig hielten, dabei muss man einfach nur wachsen lassen, der Rest kommt von selber. Spart sogar Kosten.

Antrag DIE LINKE am 05.02.2018: Bienenfreundliches Straßenbegleitgrün
Dagegen: SPD (10), CDU (6)

Es ist natürlich schön, dass die SPD ihre Meinung wegen dem öffentlichen Druck ändert, sich damit zu brüsten ist allerdings peinlich. Und Wiesen haben natürlich weniger Kühlleistung, als Bäume. Zumal es viele Stellen gibt, wo noch Bäume möglich wären.

EDIT:
Scheinbar wurde die SPD aufmerksam, dass es Verkehrssicherungspflicht heißt und hat die Aussage nachträglich geändert. Aber natürlich sichere ich, bevor ich etwas kritisiere, den Text:

Nicht, dass man mir hinterher noch etwas vorwerfen kann.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Finanzlage, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | 3 Kommentare

#Fluglärmnews: #Kerosinsteuer durch die #CDU gefordert? – #Klimaschutz

Angeblich soll sich die CDU plötzlich auch für eine Kerosinsteuer einsetzen. Es wäre ja schön, wenn dem wirklich so wäre, aber so richtig zu glauben vermag ich es nicht.

Vielleicht fordert man es nur, damit man behaupten kann etwas getan zu haben und die Prüfung dauert dann Jahrzehnte. Oder es werden Schlupflöcher gelassen. Die Taktiken sind alle bekannt. Sei es nun beim Fluglärm oder beim Klimaschutz. Genauso wie beim Verbraucherschutz, wo man auf „Selbstverpflichtungen“ setzt. Beim Bevölkerungsmisstrauen setzt die Cohleunion dagegen wie üblich auf Überwachung.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

#CDUnsinn: Klarnamenpflicht – der neuste absurde Unsinn – #Datenschutz #Klarnamenpflicht

Es ist echt traurig, wie dumm sich manche anstellen, wenn es ums Internet geht.

So fordert die CDU nach dem Rezo-Video eine Klarnamenspflicht im Internet.
Den Zusammenhang verstehe ich zwar nicht, denn am Inhalt hätte sich nichts geändert, wenn dort Peter Müller stünde, aber die CDU wird schon vom „Neuland“ so viel verstehen, dass diese weiß, was sie da tut.

Oder macht die CDU etwa genauso gute Internet- wie Klimapolitik?

Klarnamen nützen gar nichts, weil es in allen Fällen noch andere mit diesem Namen gibt.
Wenn ich meinen Namen in eine Suchmaschine eingebe, finde ich mehrere andere mit gleichen Namen, obwohl mein Name eher exotisch ist.

Ich stelle mir gerade vor, wie viele Peter Müller dann wohl demnächst bei Facebook oder anderswo im Internet miteinander diskutieren, was quasi wie ein Selbstgespräch wirkt. Dazu kommen bei Foren noch die Probleme, dass man Namen nur einmal vergeben kann. Soll man dann hinten eine Nummer anstellen?

Und bei der Identifikation hilft es nicht wirklich. Vermutlich ist dann die nächste irrationale Forderung der CDU, dass man einen Internetausweis braucht. Und Vorratsdatenspeicherung wird dann sowieso benötigt. Vielleicht sollte die CDU sich besser für Grundrechte einsetzen, wie etwa Klimaschutz, statt sich weiter selbst zu zerstören.

Übrigens sind Künstlernamen auch Klarnamen.

Ansonsten brauchen wir einen #CDU_Ausstieg, weil dumme Nullprofipolitik unerträglich ist.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Privatsphäre | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Baumschutz: Baumfällung durch RWE – #hambibleibt #Endcoal

Ich hatte mal wegen Baumfällungen durch RWE nachgefragt und unten angehängte Antwort bekommen.
Also man fällt einfach mal ein paar andere Bäume mit, weil es so bequemer ist, angeblich befallene Bäume zu fällen.
Es bleibt abzuwarten, ob es wirklich zu Neupflanzungen kommt.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

bei der von Ihnen angesprochenen Maßnahme auf einer Teilfläche des
Flurstückes 152 der Gemarkung Merzenich 4771 angrenzend an der L 257
handelt es sich um eine forstliche Maßnahme.

Nach Auskunft des zuständigen Försters wurde festgestellt, dass der
dort vorhandene Waldbestand durch den Kiefernprachtkäfer befallen ist
und die Bäume zunehmend instabil werden. Die Waldkiefern bilden
gemeinsam mit Stieleichen einen Mischbestand. Bei dem letzten leichten
Stürmen seien bereits 3 Exemplare umgestürzt.

Um zu verhindern, dass weitere Bäume umstürzen und ggf. sogar auf die
viel befahrene Landstraße stürzen, wurden die abgestorbenen bzw.
befallenen Bäume entlang des Landstraße in einer Tiefe von etwa 2
fallenden Baumlängen (maximal 50m Tiefe) im Rahmen einer
Verkehrssicherungsmaßnahme entfernt. Insgesamt wurden 50 bis 60 Bäume,
vorwiegend die befallenen Waldkiefern, entfernt. Aufgrund der Arbeit mit
einem Harvester, der bei der Fällmaßnahme maximale Kontrolle, Sicherheit
und Schnelligkeit bietet, ließ es sich nicht gänzlich vermeiden, dass
auch einzelne, andere Bäume beseitigt oder beeinträchtigt wurden.

Die untere Naturschutzbehörde (UNB) des Kreises Düren wurde über die
Maßnahme kurzfristig vorab informiert. Hierbei wurde mitgeteilt, dass
die aus Verkehrssicherheitsgründen zu fällenden, vom Kiefernprachtkäfer
befallen Kiefern vorab fachgutachterlich auf Höhlen etc. untersucht
wurden. Der Befund war negativ.

Eine schriftliche Genehmigung der UNB wurde nicht erteilt, da dies für
eine forstliche Maßnahme nicht erforderlich ist und zudem mitgeteilt
wurde, dass die artenschutzrechtlichen Sachverhalte fachgutachterlich
geprüft wurden. Für forstliche Maßnahmen im Wald ist im Übrigen auch die
Forstbehörde, einschließlich der Erstbeurteilung der
artenschutzrechtlichen Sachverhalte zuständig.

Der verbleibende Stieleichenbestand wird nach Angaben des zuständigen
Försters in der nächsten Pflanzperiode mit jungen Stieleichen
ergänzt.

Ich hoffe, Ihre Anfrage entsprechend beantwortet zu haben.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Bessere Kontrolle an Flughäfen

Billige Flugpreise schlagen auch auf die Sicherheit durch. Dies ist auch der Fall für die Sicherheitskontrollen an Flughäfen, die regelmäßig versagen, wie man öfters mitbekommt, wenn mal wieder der komplette Flughafen geräumt werden musste.

Nun gibt es SPD-Forderungen, dass die Kontrollen endlich wieder verstaatlicht werden sollen, denn auch hier gehen Sicherheit, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit Hand in Hand.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Umweltzeugnis für Sören Link – #Intakt #SägeParteiDuisburg #Baumschutz #Klimaschutz

Unter dem Motto „Klimaanpassung leicht gemacht – Bauwerksbegrünung“ starteten am vergangenen Mittwoch Nachmittag die Umwelttage bzw. wie es inzwischen heißt „Duisburg nachhaltig“.

Nach den massiven Wahlschlappen der SPD, hatte sich auch OB Sören Link angekündigt, weshalb das Bündnis INTAKT (zusammengeschlossen aus Umweltinitiativen, -gruppen und Parteien) beschloss das Engagement des OB für freie und graue Sichtachsen angemessen zu würdigen.

INTAKT nahm dies zum Anlass, um auf die „Verdienste“ von OB Sören Link aufmerksam zu machen.

Klimaschäden leicht gemacht: Als Satire wurden Sören Link in einem „ZEUGNIS“ alle seine Aktivitäten benotet.

Dieser verstand die Würdigung seiner Leistungen auch und meinte, dass er dies alles schon kennen würde, ihm die Kritik langsam reichen würde und er andere Konzepte habe. Diese stellte er dann wenig später in seiner Rede vor.

Natürlich verteidigte er die Baumfällungen als notwendig und versuchte sich zu rechtfertigen. Er will nun mehr zu Bäumen aufklären aber kündigte auch weitere Fällungen an.

Das Duisburg nicht nachhaltig agiert ist für Engagierte klar erkennbar.

Sören Link behauptete etwa, dass der Neubau von Schulen ökologischer wäre, weil man da mehr machen könne in Hinblick auf Dachbegrünung. Dies zeigt allerdings mehr als deutlich, dass er nicht mit Klimaschutz und die Zusammenhänge vertraut ist. Begrünung wirkt dem Klimawandel sicherlich entgegen und Gebäude zu begrünen ist sicherlich eine gute Idee, aber deswegen überall Neubauten von Schulen durchzuführen lässt eine wichtige Tatsache außer acht. Zement ist ein Klimakiller und ein Gebäude, was noch genutzt werden kann wegzuwerfen ist definitiv nicht nachhaltig. Ganz im Gegenteil. Abreißen ist meist nicht nachhaltig. Neubau schon gar nicht. Im Kopf des OB sind Klimaschutz und Bauwende jedenfalls noch nicht angekommen.

Und warum die SPD abstürzt lässt sich sehr schön der S. 239 des Buches „Die neue Macht der Bürger – Was motiviert die Protestbewegungen“ entnehmen. Dort steht nämlich: „Populismus ist das Ergebnis einer gestörten Kommunikationsbeziehung zwischen Eliten und Volk und kann daher als Frühwarnsystem fungieren.“ Mir scheint, dass einige die Warnung nicht verstanden haben.
Ferner wird dort ausgeführt: „Populisten finden nur dann Gehör und Zulauf, wenn in der Gesellschaft etwas nicht stimmt…“
Diese beiden Zitate sind eigentlich mehr als deutlich, so wenig die lokale SPD die Bindung an die Bevölkerung hat, so schlimm wird es weiter oben in der Parteihierarchie. Da fehlt dann die Bodenhaftung völlig. Man schwafelt von sozialer Gerechtigkeit und übersieht die ganzen Ungerechtigkeiten. Oder bemerkt bei den Straßenbaubeiträgen erst etwas, wenn man es nicht mehr ändern könnte.

Veröffentlicht unter Duisburg, Finanzlage, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Der Grund warum Scheuer so ein Fan von #Flugtaxi ist – #Lobbykratie #BMW

Nach der Lektüre dieses Artikels ist mir nun auch klar, warum Verkehrsminister Scheuer (CSU) so ein Fan von Flugtaxen ist. BMW ist daran beteiligt, versteht sich natürlich von selbst, dass jemand aus Bayern dann dafür ist.

Die Terroristen wird es freuen, dass zukünftig Luftangriffe ganz einfach werden und mit Wasserstoff braucht man nicht einmal mehr eine Bombe. Der starke Aufprall alleine reicht aus.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Feinstaubmessungen der Tagebaue Hambach und Inden – #Braunkohle #Feinstaub

Ich wollte man wissen, wie die aktuellen Werte für Feinstaub an den Braunkohletagebauen sind.
In der unten angehängten Antwort an mich sind zwei Links zu Dokumenten enthalten. Das erst beinhaltet die Messwerte aus 2018, die wirklich keine Überschreitung nach der derzeit geltenden Rechtslage zeigen. Allerdings ist zu bedenken, dass die WHO deutlich niedrigere Grenzwerte angesetzt hat und zudem PM2,5 fast nie gemessen wurde, obwohl gerade dieser feinere Feinstaub deutlich gefährlicher ist, weil er viel tiefer in die Lunge eindringt. Ultrafeinstaub wurde natürlich nicht gemessen, weil der gefährlichste Staub bisher nicht einmal einen Grenzwert hat.

Antwort an mich:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Anfrage an das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV). Das Luftqualitätsmesssnetz in Nordrhein-Westfalen umfasst Messstationen im Rheinischen Braunkohlerevier. Über den beigefügten Link kommen Sie zu der Liste mit den EU-Jahreskenngrößen 2018, in der diese Messstationen mit Messwerten aufgelistet sind. Grenzwertüberschreitungen sind grundsätzlich gelb hinterlegt. Sie können in der Tabelle die Messstationen am Gebietsnamen „Rheinisches Braunkohlerevier“ erkennen. Es sind keine Grenzwertüberschreitungen für Feinstaub gemessen worden:

Klicke, um auf EU-Kenngr%C3%B6%C3%9Fen_2018-V-2019-04-08.pdf zuzugreifen

Bitte informieren Sie sich auch über die weiteren Links zu der Gebietsbezogenen Gesamtstrategie zur Verbesserung der Luftqualität im Rheinischen Braunkohlerevier. In dieser Strategie finden Sie auch Aussagen zu der von Ihnen genannten Sophienhöhe:

Klicke, um auf rheinisches_braunkohlerevier.pdf zuzugreifen

Bitte wenden Sie sich zu Detailfragen an die Bezirksregierung Köln. Auf diesen Seiten der Bezirksregierung finden Sie die Übersicht der Luftreinhaltepläne:

https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung05/53/luftreinhalteplaene/
…

Veröffentlicht unter Aus der Region, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Conservativ #CDU #CSU

Konservativ ist das Gegenteil von Innovativ

Ulrich Scharfenort (25.05.2018)

Veröffentlicht unter Philosophisches, Politik | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Boeing verbaute scheinbar Schrott

Je mehr man bei Boeing gräbt, desto mehr Leichen kommen an die Oberfläche.
So scheint die Qualität der Bauteile von Boeing zweifelhaft zu sein, was die Frage aufwirft, wo Boeing noch überall gespart hat.
Angeblich soll es nicht sicherheitsrelevant sein, dabei sind alle Teile sicherheitsrelevant. Selbst ein Schalter, der im entscheidenden Augenblick abbricht, kann die Sicherheit der Passagiere gefährden.

Billigflieger können tödlich sein.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

#Umweltschutz: Taxi auf die Umweltspur? #Düsseldorf

Ich hatte mich gefragt, wie es sein kann, dass Taxis auf Umweltspuren fahren dürfen.

Folgende Antwort bekam ich:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Anfrage zur Berechtigung von Taxis auf den Düsseldorfer Umweltspuren.

Diese leitet sich aus
§ 8 Förderung der Verkehrsbedienung und Ausgleich der Verkehrsinteressen im öffentlichen Personennahverkehr her.

(1) Öffentlicher Personennahverkehr im Sinne dieses Gesetzes ist die allgemein zugängliche Beförderung von Personen mit Straßenbahnen, Obussen und Kraftfahrzeugen im Linienverkehr, die überwiegend dazu bestimmt sind, die Verkehrsnachfrage im Stadt-, Vorort- oder Regionalverkehr zu befriedigen. Das ist im Zweifel der Fall, wenn in der Mehrzahl der Beförderungsfälle eines Verkehrsmittels die gesamte Reiseweite 50 Kilometer oder die gesamte Reisezeit eine Stunde nicht übersteigt.

(2) Öffentlicher Personennahverkehr ist auch der Verkehr mit Taxen oder Mietwagen, der eine der in Absatz 1 genannten Verkehrsarten ersetzt, ergänzt oder verdichtet.

Ergänzung und Verdichtung der Linienbusse und Straßenbahnen sind bei den Umweltspuren beabsichtigt.
…

Veröffentlicht unter Aus der Region, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Klimaschutz: Warum wirbt die Bezirksregierung Düsseldorf für Braunkohle? – #endcoal #hambibleibt #RWE

DEBRIV, scheinbar der Lügenverband für Braunkohle, darf auf der Seite der Bezirksregierung Düsseldorf werben.

Zudem sind dort Informationen von RWE zu finden. Die Informationen sind also nachweislich einseitig und zudem auch noch unwahr. Im Flyer der Braunkohlelobby wird u.a. folgendes behauptet:

Braunkohle ist der einzige heimische Energieträger, der in großen
Mengen langfristig subventionsfrei zu wettbewerbsfähigen Konditionen
bereitgestellt werden kann.

Dies ist eindeutig eine Lüge, denn RWE zahlt nichts für die Bodenschätze, welche in den Tagebauen entnommen werden. Das heißt die Kohle wird verschenkt und ist damit subventioniert. Den Rest des Flyers habe ich nach dieser Lüge nicht mehr geprüft.

Die Bezirksregierung habe zu unverzüglicher Entfernung aufgefordert, mal schauen wie diese darauf reagieren. Die Veröffentlichung von einseitiger Propaganda stärkt jedenfalls nicht mein Vertrauen darauf, dass die Bezirksregierung unabhängig und im Sinne aller entscheidet, da hier eine Befangenheit vorliegt.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | 3 Kommentare

#Fluglärmnews: Gesundheitsministerium nicht für Seuchenschutz an Flughäfen zuständig?

Scheinbar fühlt sich das Gesundheitsministerium nicht für den Seuchenschutz zuständig, der ja auch in den Bereich Gesundheit fällt.

…
Zu den zentralen Aufgaben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zählt, die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Krankenversicherung sowie der sozialen Pflegeversicherung zu erhalten, zu sichern und fortzuentwickeln. Dabei konzentriert sich die Arbeit auf die Erarbeitung von Gesetzesentwürfen, Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften.

Vor diesem Hintergrund bitte ich um Verständnis, dass der Seuchenschutz an Flughäfen nicht in den Zuständigkeitsbereich des BMG fällt und ich Ihnen in dieser Angelegenheit nicht weiterhelfen kann. Ein geeigneter Ansprechpartner könnte u.U. das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sein. Ich stelle Ihnen anheim, sich mit Ihrem Anliegen dorthin zu wenden.
…

Tja, habe dann mal das BBK angeschrieben. Denn Online ist nichts offizielles zu finden bzgl. Seuchenschutz. Nur dieser Artikel hier. Möglicherweise hat man Angst davor, dass die Bevölkerung über den Flugverkehr und die Gefahren nachdenken könnte.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Klage gegen die DTM Deutsche Tele Medien GmbH – #Werbemüll #Spam #Telefonbuch #GelbeSeiten #machsrein

Wie nennt man das, wenn einem eine Übersicht mit Anschriften von Firmen aufgedrängt wird? Für mich ist die Frage eindeutig Werbemüll bzw. Spam. Deshalb stritt ich gestern auch vor Gericht zu dem Thema mit der Deutsche Tele Medien GmbH auf eine Unterlassungserklärung, weil ich keinen Werbemüll möchte. Eine rechtsverbindliche Unterlassungserklärung wollte die Gegenseite auch beim Schlichtungsversuch nicht abgeben.

Die Nachfrage nach Telefonbüchern und Gelben Seiten scheint massiv in den Keller gegangen zu sein, denn warum sonst würde die Firma eine Verteilung beauftragen, um ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Werbenden nachzukommen. Abgestellt werden die Dinger in Hauseingänge:

Aber auch an Stellen, wo bereits offensichtlich ist, dass kein Bedarf besteht, weil selbst die Zeitungen nicht hereingeholt wurden. Hauptsache loswerden, scheint hier das Motto zu sein.

Wozu das führt, sieht man ziemlich deutlich hier:

Noch mehr Müll auf den Straßen.

Natürlich geht es mir primär darum, dass die Dinger gar nicht erst produziert werden, denn dies spart viele Transporte und viele Ressourcen ein. Insgesamt wird also das Klima geschützt und die Straßen weniger vermüllt.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 1 Kommentar

#Fluglärmnews: Subventionen für Flughafen – #Kerosinsteuer #Flugscham

Während überall darüber diskutiert wird, wie Klimaschutz und Flugverkehr zusammen gehen können, wird in NRW ein Flughafen mit viel Geld am Leben erhalten.

Vielleicht müsste man sich über die massive Wettbewerbsverzerrung im Luftverkehr mal beschweren oder direkt dagegen klagen.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Klimaschutz: Heute ist Tag der Umwelt – #Duisburg #Rheinhausen #Umwelttag #TagderUmwelt

Heute ist Tag der Umwelt. Aus diesem Grund möchte ich eine Bürgerinitiative vorstellen, die sich bereits länger für Saubere Luft einsetzt und damit auch automatisch für Klimaschutz. Denn beides hängt zwangsläufig zusammen.

Es geht um die BI Saubere Luft e.V. aus Rheinhausen, einem Stadtteil von Duisburg.

Begonnen hat die BI im Widerstand gegen ein Kohlekraftwerk für den Chempark Uerdingen. Der inzwischen recht dankbar sein dürfte, dass das Kohlekraftwerk nicht gebaut wurde.

Aber es gab auch nach dem Ende des Kraftwerks weitere Projekte, wie etwa Feinstaub und Stickoxide, die auch heute noch ein Thema sind.

Auch der LKW-Verkehr ist ein Thema, was gerade in Duisburg immer wieder ins Gedächtnis gerufen wird.

Der Zusammenhang zum Klimaschutz ist thematisch sehr leicht herzuleiten, denn bei technischen Prozessen, die Kohlendioxid ausstoßen, werden fast immer auch Schadstoffe ausgestoßen, welche die Luft verunreinigen. Sei es nun aus dem Auspuff (Kohlendioxid, Stickoxide, Feinstaub) oder aus dem Schornstein (Kohlendioxid, Quecksilber, Cadmium, Stickoxide, Feinstaub). Es wäre sogar möglich den doppelt so hohen Anteil an Kohlendioxid in der Atmosphäre durch den Menschen, als Luftverunreinigung zu betrachten.

Selbst der Baumschutz ist ein wichtiges Thema, da Bäume die Schadstoffe in der Luft reduzieren.

Natürlich lebt ein Verein auch von den Mitgliedern und den Kooperationen mit anderen dies sich für das Allgemeinwohl einsetzen. Wer also mit dem Verein in Kontakt treten möchte, kann dies unter SaubereLufteV äht web punkt de machen.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Kaarster gegen Fluglärm im Interview – #Düsseldorf #Flughafen

Wenn ich dieses Interview mit Werner Kindsmüller lese, denke ich daran, wie leicht hochmütige Flughäfen doch fallen können, wenn sie es sich in ihrer Ausweitungsgier mit der Bevölkerung verscherzen.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit – #Kerosinsteuer #RWE

Konsequenter Klimaschutz ist immer auch soziale Gerechtigkeit.

Derzeit sind Flüge mangels Besteuerung von Kerosin hochsubventioniert, dies Geld fehlt dann natürlich für eine
auskömmliche Rente, gerade bei den Sozialschwachen. Es gibt hierzu eine EU-Initiative um dies zu ändern. Zudem trifft der Fluglärm häufig auch die Bevölkerung und gerade jene, die wenig verdienen, können sich am schlechtesten gegen Lärm wehren.

Bei der EEG-Umlage werden die Kosten Transparent auf die Allgemeinheit umgelegt, wobei Eigentümer jederzeit Strom für 12 Cent/kWh oder weniger, selber produzieren können. Der Mieterstrom wird ja leider ausgebremst, was extrem unsozial ist. Was man im Strompreis nicht sieht, sind die erheblichen Braunkohlesubventionen, denn RWE beispielsweise zahlt keinen Cent für die geförderten Bodenschätze. Selbst wenn man nur 10 €/t Braunkohle ansetzt sind dies alleine im Hambacher Loch bereits 1 Milliarde Euro im Jahr, was der Allgemeinheit entgeht. Dies fehlt dann natürlich um beispielsweise Straßen zu reparieren anstatt die Anwohnenden zu belasten. Oder mehr Arbeitsplätze in der Verwaltung zu schaffen, die dann Steuerhinterziehende jagen.

Dann werden ständige Arbeitsplätze angeführt, dabei herrscht doch angeblich Fachkräftemangel. Die Arbeitsplätze, welche durch Windkraftbremse und Photovoltaikdeckel gefährdet werden, bleiben aber seltsamerweise unerwähnt.

Auch ein Kohlendioxidpreis kann so gestaltet werden, dass all jene belohnt werden, die wenig Kohlendioxid ausstoßen. Dies sind überwiegend die Sozialschwachen. Wer SUV fahren oder fliegen will, muss dann halt mehr bezahlen, dafür wird Ökostrom dann günstiger, was wiederum die Energiewende fördert.

Die Verpressung von Kohlendioxid ist nicht ohne Grund umstritten. Denn nicht nur bei der Entnahme von Gas, auch bei der Verpressung von Gas werden tektonische Spannungen erzeugt, die sich in künstlichen Erdbeben entladen. Dies
trifft dann auch jene, die sich am wenigsten wehren können.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Warum Baumschutz – #SägeParteiDuisburg

Bekanntlich halten die beiden, derzeit noch großen Parteien im Stadtrat wenig bis gar nichts von guter Stadtplanung und der Relevanz von Natur und Grün. Die Widerstände der Menschen gegen die Vernichtung von Freiräumen werden häufig vorschnell als Eigennutz dargestellt. Eigennutz und Bequemlichkeit sind vielmehr die Vernichtung von Grünräumen. Oder sogar Einsparungen, wie etwa durch Abschaffung der Baumschutzsatzung. Dies lässt nicht nur die Hürden wegfallen fürs Fällen, sondern verhindert auch den Überblick. An vielen Stellen wichen die Bäume dem Grau von Parkplätzen.

Scheinbar sind nicht allen die Zusammenhänge klar oder auch egal, obwohl sie sich selbst damit schädigen. Der Mensch ist in der Natur aufgewachsen. Evolutionär ist der Anblick von Grün noch immer tief im evolutionären Unterbewusstsein verankert. Der Anblick von Grün und sei es nur auf Bilder reduziert Stress. Aggressionen und Vandalismus werden vermindert. Bereits aus diesen Gründen braucht es mehr Grün und nicht weniger.

Stattdessen gibt es in Duisburg am Bahnhof eine triste graue Fläche, die völlig der Natur widerspricht. Kein Mensch findet hieran gefallen, außer vielleicht Architekten, denen Sichtachsen geläufig sind, aber nicht Baupsychologie.

Pflanzen reduzieren zudem Lärm. Ein wenig Rasen zwischen Gleisen, mindert Straßenbahnlärm erheblich. Auch Bäume helfen dabei, was aber gerade an Autobahnen damit abgetan wird, dass es ums Sehen ginge. Dabei ist die Schalldämpfung durch Pflanzen längst nachgewiesen.

Den Aspekt Gesundheit darf man ebenfalls nicht vergessen, denn Neben der Filterung von Schadstoffen durch Pflanzen, verringern diese auch die Temperatur.

Pflanzen sind wichtig. SPD und CDU sind scheinbar Arbeitsplätze wichtiger, als Menschenleben.

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Zusatzurlaub, wenn man nicht fliegt

Fluglärmschutz und Klimaschutz gehen Hand in Hand. Eine sehr schöne und kreative Maßnahme den eigenen Urlaub zu verlängern ist aufs Fliegen zu verzichten. Bisher zwar erst bei einer Firma, aber hoffentlich folgend noch mehr.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

#Glyphosat ist nicht die einzige Krebsgefahr von #Bayer – #Euparen #Duisburg

Den meisten wird Euparen kein Begriff sein. Ich stieß auf das Pilzgift im Zusammenhang mit dem Wasserversorgungskonzept der Stadt Duisburg. Denn es gab eine Zeit lang eine hohe Belastung des Grundwasser damit.

Dies ist nicht so gut, weil „obwohl Dimethylsulfamid selbst nicht giftig ist, besteht bei der Aufbereitung des damit belasteten Wassers mit Ozon die Gefahr, dass daraus das krebserregende Dimethylnitrosamin gebildet wird.„. Euparen ist also ein Mittel von Bayer, was Krebs verursacht, wenngleich nur indirekt. Ob Bayer hierfür auch nur einen Cent gezahlt hat? Vermutlich nicht. Ich nehme an, dass die Duisburger Bevölkerung mal wieder zur Kasse gebeten wurde. Dabei schädigt es die Wirtschaft, wenn die Bevölkerung weniger Geld zum Ausgeben hat.

Das wirft natürlich die Frage auf, wie sich Glyphosat im Grundwasser bei der Aufbereitung verhält. Es zeigt sich aber auch, dass viele Stoffe nicht so harmlos sind, wie man denkt.

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Politik

Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer

(George Bernard Shaw)

Veröffentlicht unter Lokalpolitik, Philosophisches, Politik | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Ohne Überwachung Reisen – #Datenschutz #Privatsphäre #DSGVO #VDS #Zugstolz #Flugscham

Wer fliegt, wird überwacht.

Dagegen gibt es nun Widerstand. Denn einer derartige Vorratsdatenspeicheurng steht im Widerspruch zu unseren Grundrechten.

Deshalb besser mit der Bahn fahren. Da gibt es Überwachung nur dann, wenn man dies will, ansonsten kann man völlig anonym reisen. Das spricht übrigens echter Zugstolz.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Privatsphäre, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Eine fahrradfeindliche Stadt – #Klimaschutz #Verkehrswende #Autodenken

Nachfolgend mal einige Beispiele, wie wenig die Stadt Duisburg für den Radverkehr tut. Ich mein, mal abgesehen vom katastrophalen Zustand der Straßen. Man merkt immer wieder, dass Autodenken vorherrscht.

Vielleicht ist es deshalb auch ganz passend, dass Friday for Future Duisburg sich am HBF um 14 Uhr zur Fahrradtour treffen will, wie ich auf Twitter erfuhr.

Radfahrende sollen hiernach absteigen:

Warum sollten Radfahrende dies tun? Sind diese nicht genauso Verkehrsteilnehmende wie Autofahrende? Der Radweg müsste hier auf die Straße geleitet werden und nicht einfach enden.

Auf der anderen Seite der Baustelle geht es weiter. Da wird das Fundament der Ampel einfach auf den Radweg gestellt:

Und auch auf der anderen Seite ist es nicht besser. Dort steht eine weitere Ampel auf dem Radweg und eine unverständliche Absperrung blockiert ebenfalls Teile des Radwegs.

Dann gibt es noch diejenigen, die meinen sie dürften auf Radwegen parken. Die dürfen sich natürlich auf ein Knöllchen freuen, denn ich dokumentiere diese und bringe es zur Anzeige. Keine Rücksicht für Rücksichtslose.

Auch nicht schlecht ist die Beschilderung, denn um das blaue Schild anbringen zu dürfen, sind bestimmte Vorgaben einzuhalten. Insbesondere in Hinblick auf die Breite eines Streifens auf der Fahrbahn, ansonsten ist das Schild unzulässig. Scheint bei der Stadt Duisburg aber nicht bekannt zu sein.

Und am Rathaus, tut man nicht nur drinnen zu wenig, sondern auch vor der Tür gibt es nur ganz wenige Fahrradparkplätze und die weder überdacht, noch nahe an der Tür. Ein typischer Fall von Autodenken.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen | Verschlagwortet mit , , , , | 1 Kommentar

#Katastrophe: #GAUland von Alexander #Tihange

Katastrophenroman
GAUland
Eine Katastrophe nimmt ihren Lauf
von Alexander Tihange

Als Ebuch unter ISBN: 978-3-7487-0607-6 für 3,99 €
Als Taschenbuch unter ISBN: 978-3-748548-42-3 für 7 €
demnächst überall im Buchhandel.

Warnung: Dieses Buch könnte Angstzustände verursachen!

Ein Buch darüber wie Deutschland immer mehr in eine Katastrophe schlittert. Wie die Unfähigkeit und Abwartementalität alles nur noch verschlimmert.

Gibt es noch eine Rettung? Gibt es noch ein Happy End? Oder geht wirklich alles den Bach herunter? Endet es gar mit unbewohnbaren Landstrichen?

Veröffentlicht unter Duisburger Autoren, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Kunst, Philosophisches, Roman, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Klimakrise: Warum Gratiskohle für RWE? – #hambibleibt #endcoal @a_watch

Das Thema lässt mich einfach nicht los.

Ich habe deshalb mal die Frage an Angela Merkel und Armin Laschet gestellt, wie es sein kann, dass die Bevölkerung für neue Straßen zur Kasse gebeten wird und zugleich RWE Braunkohle geschenkt bekommt.

Hallo Frau Merkel, hallo Herr Laschet,

wie ich vom Wirtschaftsministerium erfuhr, bezahlt RWE nichts für die abgebaute Braunkohle. Warum schenkt man einem Unternehmen wertvolle Bodenschätze, während anderswo die Bevölkerung für neue Straße immense Summen zahlen muss? Wo bleibt dabei die Gerechtigkeit?

Viele Grüße

Ulrich Scharfenort

Wenn ich mir die Antworthäufigkeit auf Abgeordnetenwatch anschaue ist ziemlich wahrscheinlich, dass keine Antwort erfolgen wird. Apropos Abgeordnetenwatch, gerne hätte ich dort die Anfrage gestellt, nur leider war das wegen deren seltsamen Regeln nicht möglich. Anscheinend darf man nur zu Dingen fragen, die bereits irgendwo in bekannten Medien publiziert wurden. Blogs werden auch dort benachteiligt, selbst wenn man alles belegen kann. Folglich kann mir die Seite zukünftig gestohlen bleiben. Insbesondere wo auch etablierte Medien teilweise ziemlichen Unsinn veröffentlichen.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

#Fluglärmnews: Neues vom Skytrain bei Sturm – #Düsseldorf #Flughafen

Hier hatte ich die Frage aufgeworfen, wie sicher der Skytrain vom Bahnhof Flughafen, bis zum Terminal wohl ist.

In der Antwort der Bezirksregierung Düsseldorf erfuhr ich folgendes. Der von der Firma Siemens hergestellte Skytrain, darf anscheinend bis zu einer Windgeschwindigkeit von 90 km/h über einen Zeitraum von 10 Minuten, wobei nur alle 10 Minuten gemessen wird, normal betrieben werden. Ab dieser Windgeschwindigkeit auf 85 % der Skytraingeschwindigkeit zu gehen. Ab 105 km/h muss der Fahrbetrieb eingestellt werden.

Seltsam, dass dies die Stadt Düsseldorf nicht wusste.

Das klingt erst einmal vielleicht schön und gut, wenn man allerdings eine Wetterlage mit Sturmböen hat, dann gibt es keine einheitlich hohe Windgeschwindigkeit, sondern halt Böen, die deutlich über der mittleren Windgeschwindigkeit liegen. Das heißt es wirken auch bei Vollbetrieb teilweise deutlich größere Kräfte auf den Skytrain. Ich habe den Eindruck, dass dies nicht berücksichtigt wurde. Dies wäre allerdings fatal.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Censur Durch Uploadfilter – #CDU #AKK

Wahrscheinlich kommt jetzt die Censur Durch Uploadfilter, damit niemand mehr die Meinung frei äußert. Wo kämen man da denn hin, wenn man von der Wahl der CDU abraten könnte? Und wo erst, wenn man statt einer „schonungslosen Analyse“ die gemachten Fehler eingestehen müsste?

Die CDU stellt sich mit der Aussage von AKK nach meiner Auffassung klar gegen die Verfassung, was die Frage aufwirft, ob die CDU oder zumindest Personen der CDU nicht vom Verfassungsschutz überwacht werden müssten.

Wer mit Kritik nicht umgehen kann, sollte vielleicht im Vorfeld überlegen, ob das Aktionärswohl wirklich wichtiger, als das Allgemeinwohl ist.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Beteiligung, Grundrechte, Klimaschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Schonungslose Analyse – #SPD #CDU #Baumschutz #Kerosinsteuer

Ich helfe gerne bei der schonungslosen Analyse. Als erstes Mal gehört Baumschutz ganz klar zum Klimaschutz. Flächenfraß dagegen verschärft die Klimakrise. Dann braucht es massive Förderung von Photovoltaik, gerade auch für Mietshäuser, denn beim Mieterstrom gibt es große Potentiale.
Auch der Radverkehr muss endlich vollwertig behandelt werden und nicht einfach mit Hürden und Hindernissen ausgebremst werden. Von Rheinhausen etwas gibt es keine brauchbare Route zum Bahnhof. Selbst der Straßenzustand durch vernachlässigte Wartung ist klimaschädlich, weil der Aufwand für Neubau größer ist, als regelmäßige sorgfältige Instandhaltung.

Klimaschutz ist zudem immer auch soziale Gerechtigkeit. Der Strom ist deshalb so teuer, weil die Landesregierung die Braunkohle an RWE verschenkt. Genauso wie das Fehlen einer Kerosinsteuer dafür sorgt, dass anderswo Gelder für lebenswerte Renten fehlen.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Klimaschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , | 1 Kommentar

#Arbeitsschutz: Laubbläser am Arbeitsplatz unzulässig? – #Lärm #Staub #Feinstaub

Ich hatte vor geraumer Zeit bei der BAuA wegen Laubbläser angefragt, weil die Gefahrstoffverordnung in Hinblick auf Staub Methoden untersagt, die selbigen aufwirbeln.

Folgende Antwort bekam ich nun:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

Sie haben sich an die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gewandt bezüglich der Frage nach der Zulässigkeit von Reinigungsarbeiten mit Laubbläsern auf dem Hintergrund der Staubbelastung.

Hinsichtlich Ihrer Anfrage möchten wir Ihnen nach Rücksprache mit der Fachgruppe folgende Antwort zukommen lassen:

Für den Fall der Anwendung von Laubbläsern im Garten- und Landschaftsbau muss zwischen der Exposition/Gefährdung von Arbeitnehmern und der von Passanten/Einwohnern unterschieden werden.

Für den Schutz der allgemeinen Bevölkerung gegenüber Gefährdungen (inkl. Staub) in der Umwelt ist das Umweltbundesamt (UBA) zuständig. Für den Schutz der Arbeitnehmer ist die Gefahrstoffverordnung anzuwenden, da es sich um Arbeitsplätze handelt. Die Staubgrenzwerte am Arbeitsplatz (A- und E-Staub) nach TRGS 900 unterscheiden sich von den Umweltgrenzwerten (PM10 und PM2.5).

Für Tätigkeiten mit Arbeitsstoffen (Gefahrstoffe und biologische Arbeitsstoffe) gelten die Regelungen nach Gefahrstoff-/Biostoffverordnung. Typische Tätigkeiten dieser Art sind im Freien z. B. Erkundungs- und Sanierungsarbeiten im Rahmen des Umweltschutzes, Garten-, Landschafts- und Forstarbeiten sowie der Straßenbau. Messtechnisch werden die Expositionen gemäß TRGS 402 und TRBA 405 ermittelt.

Laut Gefahrstoffverordnung Anhang I 2.3 (2) müssen Arbeitgeber Schutzmaßnahmen festlegen, sodass die Arbeitsplatzgrenzwerte für E- und A-Staub eingehalten werden.

Laut Gefahrstoffverordnung Anhang I 2.3 (8) sind im Falle einer Arbeitsplatzgrenzwertüberschreitung organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, wobei z.B. die Dauer der Exposition der Beschäftigten minimiert und/oder Atemschutz zur Verfügung gestellt werden müssen.

Nach Biostoffverordnung gibt es keine Messverpflichtungen bzw. Grenzwerte für Biologische Arbeitsstoffe. Nach § 9 Absatz 3 Nr. 2 hat der Arbeitgeber Tätigkeiten und Arbeitsverfahren mit Staub- oder Aerosolbildung, einschließlich Reinigungsverfahren, durch solche ohne oder mit geringerer Staub- oder Aerosolbildung zu ersetzen, soweit dies nach dem Stand der Technik möglich ist; ist dies nicht möglich, hat der Arbeitgeber jedoch geeignete Maßnahmen zur Minimierung der Exposition der Beschäftigten zu ergreifen.

Derzeit stehen der BAuA keine Daten für die Staubexposition von Arbeitnehmern bei der Durchführung von Laubblasarbeiten zur Verfügung. Im Bereich der Biologischen Arbeitsstoffe wurde im Jahr 2005 eine wissenschaftliche Studie von Neumann, H.-D., Buxtrup, M., Balfanz, J. und Lohmeyer, M., mit dem „Titel Belastungen durch biologische Arbeitsstoffe und Maschinenabgase im Bereich der kommunalen Straßenreinigung und beim Laubblasen“ in Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft im Heft 65(5): unter den Seiten 195-203, veröffentlicht. Hierbei wurden bislang Summenparameter erfasst die eine Exposition gegenüber Biologischen Arbeitsstoffen zeigen, ohne die Biostoffe jedoch detaillierter zu erfassen.

Im Rahmen eines geplanten BAuA-Projektes soll die Exposition von Beschäftigten im Garten- und Landschaftsbau untersucht werden, welches auch Laubblasarbeiten umfasst. Die Projektergebnisse werden öffentlich zugänglich gemacht. Ein Datum dafür steht allerdings noch nicht fest.

Mit freundlichen Grüßen

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Wenn keine Messwerte vorliegen kann folglich eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden und die Arbeiten sind neu zu bewerten bzw. gänzlich einzustellen. Das heißt nur noch saugen ist zulässig, aber nicht die Nutzung von Laubbläsern.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Bundespolizei zahlt Miete – #Steuergelder #BER #Subvention

Bei einem Besuch an meinem Lieblingsflughafen BER, der ist so wunderschön ruhig, sah ich Hinweise darauf, dass die Bundespolizei Miete zahlen muss. Also fragte ich einfach mal nach und bekam folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

bei der Unterbringung der Bundespolizei an Flughäfen sind § 62 Abs. 3 Bundespolizeigesetz bzw. § 8 Abs. 3 Luftsicherheitsgesetz zu beachten. Daraus ergibt sich, dass die Bundespolizei den im grenzüberschreitenden Reiseverkehr tätigen Verkehrsunternehmen sowie den Betreibern von Unternehmen, auf deren Betriebsgelände die Bundespolizei Aufgaben wahrnimmt, die durch die Nutzung der Flächen entstehenden Kosten (Selbstkosten) auf Antrag vergüten muss. Der Betreiber ist also verpflichtet, der Bundespolizei die geltend gemachten Kosten nachzuweisen. Von einen Mietzins im herkömmlichen Sinn weichen diese Selbstkosten dadurch ab, dass dem Betreiber insbesondere kein Gewinnaufschlag erstattet wird.

Ich gehe mal davon aus, dass die Flughafen hiervon Gebrauch machen dürften, denn die sind ja auf jeden Pfennig scharf. Wäre vielleicht mal interessant, was an die einzelnen Flughäfen bisher gezahlt wurde.

Ich bin ehrlich gesagt der Ansicht, dass für die Wahrnehmung öffentlich rechtlich Aufgaben die Flughäfen etwas zahlen müssten und nicht umgekehrt. Warum sollte die Allgemeinheit noch dafür bezahlen, dass Flughäfen Gewinn machen können? Das ist doch pure Subvention.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Lanxess will im Chempark die Produktion ausweiten – #Störfall #Rheinhausen #Bayer #DubistRheinhausen #Krefeld

Bekanntlich befindet sich in Krefeld Uerdingen der Chempark von Bayer. Heute läuft dies unter Currenta. Die Bayertochter Lanxess will dort ihre Produktion ausweiten. Die Unterlagen sind leider nicht Online zugänglich, was verhindert, dass man sich ausreichend informieren kann. Allerdings ist die Offenlage gemäß Amtsblatt der Bezirksregierung ohnehin abgelaufen.

Die Offenlage fand scheinbar nur in Krefeld und Düsseldorf, nicht aber im betroffenen Stadtteil Duisburg-Rheinhausen statt. Aufgrund der überwiegenden Windrichtung würden insbesondere Friemersheim und Rumeln vermutlich zu den am stärksten betroffenen Stadtteilen gehören, wenn etwas passiert und sind demnach gemäß UVPG besonders intensiv zu beteiligen.

Da zudem über die lokalen Medien in Duisburg-Rheinhausen keine Bekanntmachung erfolgte, wurde die betroffene Bevölkerung nicht ausreichend auf den Umstand gemäß UPVG hingewiesen, somit ist die Offenlage zu wiederholen und ebenfalls im Bezirksamt Rheinhausen auszulegen. Formfehler sind zwar heilbar, kosten aber Zeit.

Unter dem Aktenzeichen 53.04-9021122-0033-G16,8a-0044/18 führt die Bezirksregierung das Verfahren durch. Im Wesentlichen scheint die Produktionskapazität für Hexandiol-1,6 erhöht werden zu sollen. Ferner ist die Errichtung einer 18 m hohen Lärmschutzwand geplant und über eine Fackel soll Abgas verbrannt werden

Bei dem Gelände und dem Verbund handelt es sich um einen Störfallbetrieb.

Die Einwendungsfrist verläuft vom 23.04.2019 bis einschließlich 24.06.2019 und ich werde selbstverständlich eine Einwendung verfassen. Allein schon weil der Duisburger Westen nicht beteiligt wurde. Vielleicht auch aus Angst und Sorge, dass man etwas dagegen haben könnte.

29.08.2019 um 9:30 Uhr findet die Erörterung im Seidenweberhaus Krefeld, Saal 2, Theaterplatz 1 in 47798 Krefeld statt. Die Erörterung der Einwendungen ist öffentlich.

Am Rande sei bemerkt, dass die Bezirksregierung Düsseldorf nicht neutral zu sein scheint, denn auf deren Homepage ist Werbung für RWE und einen Braunkohlelobbyverein. Es wird also einseitige Desinformation betrieben.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

#Duisburg: Antrag auf #Klimanotstand – #Klimakrise #SägeParteiDuisburg #Baumschutz

Am Freitag habe ich im Umweltausschuss unten angehängten Antrag für die Umweltgruppe West, als Scientist for Future und für die BI Saubere Luft e.V. eingereicht. Wie ich erfuhr haben die Grünen anscheinen bereits einen Antrag eingereicht für die Ratssitzung, allerdings kann hier mehr Druck auf die Verwaltung und die Parteien, welche Klimaschutz nicht so wichtig finden, nicht schaden. Hier die PM der Grünen. Der Antragstext selber war leider nicht zu finden.

Eingetragen wurde die Information jedenfalls auf dieser Seite hier, denn dort wird zentral alles zusammengetragen und Duisburg war dort bisher ein weißer Fleck.

Soweit ich das mitbekam, war auch Vertretende von Fridays for Future Duisburg anwesend. Kann natürlich nichts schaden ebenfalls noch einen Antrag einzureichen. Und dies können natürlich auch alle anderen machen, die möchten. Man sollte es der #SägeParteiDuisburg vielleicht nicht verraten, aber Klimaschutz heißt zwangsläufig auch Baumschutz.

Zur Ablehnung der Baumschutzsatzungspetition gab ich dann noch folgendes Statement zu Protokoll ab:

Wenn Menschen immer selbstlos und fürs Allgemeinwohl handeln würden,
bräuchte es keine Gesetze. Bäume machen Arbeit und nehmen Platz weg, der
für Parkplätze fehlt. Die Abschaffung der Satzung begünstigt demnach den
Eigennutz und die Bequemlichkeit, nicht aber die Selbstverantwortung.
Das Allgemeinwohl und der Klimanotstand gebietet anderes Handeln.

Ansonsten könnte man mit der gleichen absurden Argumentation auch die Abschaffung der Geschwindigkeitsüberwachung durch die Stadt Duisburg beantragen.

Anregung nach §24 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen

Resolution zur Ausrufung des Klimanotstands unterstützen

Der Rat von Duisburg möge beschließen:
Die Stadt Duisburg unterstützt die Resolution zur Ausrufung des Climate Emergency («Klimanotstand»)[1], wie sie in dieser Anregung niedergelegt ist.

Begründung:
Trotz weltweiter Bemühungen über Jahrzehnte, den Ausstoß von Klimagasen zu reduzieren, nimmt deren Konzentration Jahr um Jahr zu. Alle Maßnahmen, dem Klimawandel entgegen zu wirken, haben bisher keinen Erfolg gezeigt. Die Wissenschaft prognostiziert verheerende Folgen für die menschliche Zivilisation und die Natur auf dem Planeten Erde.
Es ist dringend erforderlich, jetzt auf allen Ebenen von Gesellschaft und Politik zu effizienten und konsequenten Maßnahmen zu greifen, um die Katastrophe noch aufzuhalten. Weltweit haben Kommunen wie Los Angeles, Vancouver, London und Basel den Klimanotstand ausgerufen und damit ein Signal gesetzt:
Es ist Zeit zu handeln!

Resolution zur Ausrufung des Climate Emergency («Klimanotstand»)[1]
Der Mensch hat bereits einen Klimawandel mit irreversiblen Folgen verursacht, welche weltweit zu spüren sind. Die globalen Temperaturen sind gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter um 1 Grad Celsius gestiegen, weil die CO2-Konzentration in der Atmosphäre von 280 ppm auf über 400 ppm angestiegen ist. Um eine unkontrollierbare globale Erwärmung mit nicht absehbaren Folgen zu verhindern, ist es unerlässlich, die Treibhausgasemissionen schnellstmöglich massiv zu reduzieren.
Bereits 1,5 °C Erderwärmung führen unter anderem dazu, dass der steigende Meeresspiegel riesige Küstengebiete unbewohnbar macht. Die Weltbank schätzt, dass in den kommenden 30 Jahren die Zahl der Klimaflüchtlinge auf über 140 Millionen Menschen ansteigen wird. Auch in Nordrhein-Westfalen wird der Klimawandel zu spüren sein, so werden zum Beispiel Landwirtschaft und Stadtklima von den Folgen direkt betroffen sein.
Der Klimawandel ist also nicht bloß ein Klimaproblem: Er ist ein Wirtschafts-, Sicherheits-, Tierschutz- und Friedensproblem.
Es kann und soll nicht erwartet werden, dass die Lösung dieses Problems alleine durch Eigenverantwortung und von Einzelpersonen erreicht wird. Es braucht jetzt auf kommunaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene griffige Maßnahmen, um dieser drohenden Katastrophe entgegenzuwirken. Die aktuellen Pläne und Maßnahmen reichen nicht aus, um die Erwärmung bis 2050 auf die angestrebten 1,5°C zu begrenzen. Deshalb ist es jetzt wichtiger denn je schnell zu handeln!
Die Kommune erklärt den Climate Emergency und anerkennt damit die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität:
Die Kommune wird die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit bei jeglichen davon betroffenen Entscheidungen berücksichtigen und wenn immer möglich jene Entscheidungen prioritär behandeln, welche den Klimawandel oder dessen Folgen abschwächen.
Die Kommune orientiert sich für zukünftige Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels an den Berichten des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), insbesondere im Bezug auf Investitionen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen.
Die Kommune fordert von der Bundesregierung die Einführung eines Klimaschutzgesetzes, dessen Maßnahmen an den Forderungen des Pariser Abkommens ausgerichtet sind. Das Gesetz hat sicherzustellen, dass die bereits vereinbarten Reduktionsziele eingehalten werden und dass das Ziel der Klimaneutralität in Deutschland spätestens bis 2050 vollständig erreicht wird.
Die Kommune fordert, dass die Bundesregierung und die Landesregierung umfassend über den Klimawandel, seine Ursachen und Auswirkungen sowie über die Maßnahmen, welche gegen den Klimawandel ergriffen werden, informieren.
[1] Die Begriffe «Climate Emergency» resp. «Klimanotstand» sind symbolisch zu verstehen und sollen keine juristische Grundlage für die Ableitung von Notstandsmaßnahmen sein.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Lokales, Lokalpolitik, Politik, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Unter den Idioten ist der Dumme König/Präsident.

Ulrich Scharfenort (09.03.2018)

Veröffentlicht unter Philosophisches | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Bahnsinn: Bahn ist nicht weltanschauungsneutral

Die Bahn ist schon ein seltsamer Konzern. Bestimmte religiöse Richtungen werden unterstützt, aber andere nicht.

Weshalb ich mal nachfragte:

… warum diskriminiert die Bahn einzelne Weltanschauungen?
…

Und folgende Antwort bekam:

…
Werbeflächen und die in unseren Zügen ausgelegten Zeitschriften oder Broschüren vermarkten wir über die Firma Ströer DERG Media AG. Natürlich kontrollieren wir Motive sowie Inhalte und lehnen unter anderem rassistische oder sexistische Werbebotschaften ab.

Produkte und Dienstleistungen werden unterschiedlich empfunden und beurteilt, etwa unter gesundheitlichen, moralischen oder umweltbewussten Aspekten. Um möglichst objektiv zu bewerten, orientieren wir uns an gesetzlichen Vorgaben.

Die Entscheidung zur „Säkularen Buskampagne“ wird an dieser Stelle von uns jedoch nicht kommentiert.

Sie haben sich die Zeit genommen, uns über Ihre Eindrücke in Kenntnis zu setzen. Dafür danken wir Ihnen. Ihre Kritik haben wir erfasst und dem verantwortlichen Fachbereich zwecks Auswertung zu Verfügung gestellt.

Bitte zögern Sie nicht, uns Ihre Hinweise, Anregungen und Kritik auch künftig mitzuteilen.
…

Scheinbar wollte man sich nicht zum Thema Diskriminierung äußern.

Veröffentlicht unter Grundrechte | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Bei Eurowings fliegt der Hunger mit

Getreu dem Motto: „Weniger bringt mehr“, will Eurowing die Profite steigern. Das heißt es gibt bald nicht einmal mehr irgendwelche Snacks.

Spart natürlich Kerosin, weil weniger Gewicht.
Oder der Hunger bringt einen dazu völlig überteuerte Dutyfreesnacks zu kaufen.

Veröffentlicht unter Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

#Bahnsinn: Bundesverkehrsministerium hat angeblich keinen Einfluss – #Klimaschutz #Stickoxide #Feinstaub #Diesel

Vor einigen Wochen schrieb ich dem Bundesverkehrsministerium, weil ich mal wieder so einen Dieselzug beim rumoxidieren im Bahnhof sah. Und es geht hier nicht nur um Güterzüge, sondern auch jene für Personen, die teilweise mit Diesel laufen.

Sehr geehrte Mitmenschen*,

noch immer verkehren viele Züge, auch Personenverkehrszüge mit Dieselantrieb durch Bahnhöfe.

Welcher Plan liegt hier vor, um dies zu ändern und in welchem Zeitrahmen soll dies geschehen?

(PS: Auch Biodiesel erzeugt Stickoxide)

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Folgende Antwort bekam ich.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Verringerung der Lärm- und Umweltemissionen ist dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ein wichtiges Anliegen. Die Abgasgesetzgebung für mobile Maschinen und Geräte erfolgt in der EU durch die Richtlinie 97/68/EG in Verbindung mit der Richtlinie 2001/63/EG. Sie wurde mit der 28. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes im Jahre 2004 (zuletzt geändert am 31.8.2015) in deutsches Recht umgesetzt. Mit dieser Verordnung aus dem Jahr 2004 wurden die schrittweise Einführung Grenzwertstufen III A, III B und IV verabschiedet, wodurch sich über die Jahre die Emissionsgrenzwerte zunehmend verschärften. Der Geltungsbereich wurde um Dieselmotoren für den Bahneinsatz, den Binnenschiffsbetrieb und stationär betriebene mobile Dieselmotoren in Aggregaten ergänzt. Die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte für Motoren in Diesellokomotiven werden durch eine Typgenehmigung attestiert, die das Kraftfahrt-Bundesamt erteilt.

Motoren, die vor in Kraft treten der besagten Verordnung in Verkehr gebracht wurden, unterliegen diesen Regelungen nicht. Hat ein Eisenbahnverkehrsunternehmen noch Fahrzeuge älterer Bauart, so kann es diese unverändert aus Gründen des Bestandsschutzes einsetzen. Auf die unternehmerischen Entscheidungen von Eisenbahnverkehrsunternehmen, welche Fahrzeuge wann und wo eingesetzt werden, hat die Bundesregierung keinen Einfluss.

Weiterführende Informationen zum umweltfreundlichen und emissionsarmer Schienenverkehr erhalten Sie im Internet unter: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2018/058-ferlemann-umweltfreundlicher-und-emissionsarmer-schienenverkehr.html
…

Ich übersetzte dies mal wie folgt: Wir tun gar nichts, sondern warten ab, dass die alten Loks durch Neue ersetzt werden. Also keine Überlegungen zur weiteren Elektrifizierung. Keine Förderprogramme für Forschung oder Anschaffung von alternativen Antrieben. Einfach nur ein „Weiter So“. Klassische rückwärtsgewandte Politik, die weder Fortschritt noch Innovation hervorbringt, Arbeitsplätze gefährdet und schlecht für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#RWE: 10 568 596 Aktien gegen die Entlastung – #RWEvil #hambibleibt #endcoal

Auf der Hauptversammlung von dem Braunkohlekonzern RWE stimmten immerhin 10 568 596 Aktien gegen die Entlastung von Vorstand Rolf Martin Schmitz. Also jenen, der unbedingt den Hambacher Forst abholzen will.

Kohle, Cohle, über Alles.
Selbst das Allgemeinwohl.

Das sind zwar nur etwa 3 % der gesamten Aktien und kein so deutliches Zeichen, wie bei Bayer. Ich bin aber froh mit meiner einen Aktien dazu beigetragen haben. Vielleicht sind es im nächsten Jahr noch mehr, die gegen eine Entlastung stimmen. Man muss nur ein paar Aktien kaufen und die Stimmrechte den kritischen Aktienbesitzenden übertragen. Die machen Druck auf den Hauptversammlungen.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar