#Duisburg: Das Aussterben der SPD – #SägeParteiDuisburg @ExtinctionR_DE #ExtinctionRebellion #RebelForLife

Heute war Umweltmarkt in Duisburg. Viele Menschen in bunten Ständen waren angetreten. Natürlich auch die Umweltgruppe West und die BI Saubere Luft e.V. mit einem breiten Themenstrauß.

Die Cohleunion hat es gar nicht erst versucht, weil bei denen ein Einsatz für Klimaschutz oder Umweltschutz nicht glaubwürdig wäre. Die SPD war mutig genug sich der Bevölkerung zu stellen, trotz der fortwährenden Kritik wegen deren Rolle bei der Abschaffung der Baumschutzsatzung.

Vielleicht ist es Mut, vielleicht auch nur der Mut der Verzweifelung. Natürlich waren neben Fridays For Future Duisburg auch die ExtinctionRebellion vertreten. Diese fand sich um kurz nach 13 Uhr vor dem Forum zum Die-In [gemeinschaftliches Sterben] zusammen. Ich bin nicht sicher, ob es Zufall war oder Absicht, aber dies fand genau vor dem Stand der SPD statt, welche in Duisburg bedauerlicherweise nicht für eine fortschrittliche Klima- und Umweltpolitik bekannt ist. Man denke hier nur an den Baumschutz, den zahlreiche Menschen auf dem Umweltmarkt einforderten.

Sinnbildlich stand auf einem der Plakate: „Die Zeit läuft ab!“
Im Hintergrund ist der Stand der SPD zu sehen.

Wenn ich so darüber nachdenke scheint die SPD als fossiler Politsaurier gleich mehrfacher Hinsicht vom Aussterben bedroht zu sein. Die Wahlergebnisse gehen in den Keller, aber der Wandel des gesellschaftlichen Klimas scheint nicht angekommen zu sein. Die Menschen wollen nicht mehr vertröstet werden. Die Klimakrise ist lebensbedrohend für Menschen weltweit. Was hört man von der SPD stattdessen, dass Kohlearbeitsplätze wichtig wären. Nein sind sie nicht. Besser die Arbeitsplätze in der Windenergie schützen. Das wäre nachhaltig. Und vielleicht die Braunkohlesubventionen beenden. Dann bleibt auch genug für sozialverträgliche Neubeschäftigungen oder gar die Instandsetzung bzw. der Bau von Radwegen in Duisburg ohne arme Anwohnende zu belasten.

Aber ich nehme an, dass trotz der Lautsprecherunterstützung des Bürgerradios die Worte zwar ankamen, aber nicht verstanden wurden.

Dabei gab es viele Botschaften, wie etwa den Ruf nach sofortigem Klimanotstand, der dann wohl in der Ratssitzung im Juli behandelt wird. Ich habe ja die starke Vermutung, dass die SPD dagegen stimmen wird. Echter Klimaschutz könnte ja Arbeitsplätze verhindern. Die Hitzetoten und anderen Klimaopfer dürften hier genauso egal sein, wie der Artenschwund durch Flächenfraß.

Die Rebellion verteilte auch Flyer mit ihren wichtigsten Forderungen:
1. Regierungen müssen die volle Wahrheit über die ökologische Krise offenlegen.

2. Es muss eine umfassende „Klima-Mobilisierung“ unternommen werden, um verbindliche festgelegte Klimaziele – u.a. die Reduktion der CO2-Emissionen auf null bis 2025 – zu erreichen.

3. Implementierung direkt-partizipatorischer Gremien zur Steuerung, Begleitung und Unterstützung der Umsetzung der Klima-Rettungs-Prozesse.

Kontakt kann man bekommen über
Facebook: facebook.com/ExtinctionRebellionDeutschland
Twitter: @ExtinctionR_DE
und Homepage

Das nächste Treffen in Duisburg ist am 19.06.2019 um 19 Uhr im Internationalen Zentrum
Am Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg

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