#Baumschutz: Baumfällung durch RWE – #hambibleibt #Endcoal

Ich hatte mal wegen Baumfällungen durch RWE nachgefragt und unten angehängte Antwort bekommen.
Also man fällt einfach mal ein paar andere Bäume mit, weil es so bequemer ist, angeblich befallene Bäume zu fällen.
Es bleibt abzuwarten, ob es wirklich zu Neupflanzungen kommt.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

bei der von Ihnen angesprochenen Maßnahme auf einer Teilfläche des
Flurstückes 152 der Gemarkung Merzenich 4771 angrenzend an der L 257
handelt es sich um eine forstliche Maßnahme.

Nach Auskunft des zuständigen Försters wurde festgestellt, dass der
dort vorhandene Waldbestand durch den Kiefernprachtkäfer befallen ist
und die Bäume zunehmend instabil werden. Die Waldkiefern bilden
gemeinsam mit Stieleichen einen Mischbestand. Bei dem letzten leichten
Stürmen seien bereits 3 Exemplare umgestürzt.

Um zu verhindern, dass weitere Bäume umstürzen und ggf. sogar auf die
viel befahrene Landstraße stürzen, wurden die abgestorbenen bzw.
befallenen Bäume entlang des Landstraße in einer Tiefe von etwa 2
fallenden Baumlängen (maximal 50m Tiefe) im Rahmen einer
Verkehrssicherungsmaßnahme entfernt. Insgesamt wurden 50 bis 60 Bäume,
vorwiegend die befallenen Waldkiefern, entfernt. Aufgrund der Arbeit mit
einem Harvester, der bei der Fällmaßnahme maximale Kontrolle, Sicherheit
und Schnelligkeit bietet, ließ es sich nicht gänzlich vermeiden, dass
auch einzelne, andere Bäume beseitigt oder beeinträchtigt wurden.

Die untere Naturschutzbehörde (UNB) des Kreises Düren wurde über die
Maßnahme kurzfristig vorab informiert. Hierbei wurde mitgeteilt, dass
die aus Verkehrssicherheitsgründen zu fällenden, vom Kiefernprachtkäfer
befallen Kiefern vorab fachgutachterlich auf Höhlen etc. untersucht
wurden. Der Befund war negativ.

Eine schriftliche Genehmigung der UNB wurde nicht erteilt, da dies für
eine forstliche Maßnahme nicht erforderlich ist und zudem mitgeteilt
wurde, dass die artenschutzrechtlichen Sachverhalte fachgutachterlich
geprüft wurden. Für forstliche Maßnahmen im Wald ist im Übrigen auch die
Forstbehörde, einschließlich der Erstbeurteilung der
artenschutzrechtlichen Sachverhalte zuständig.

Der verbleibende Stieleichenbestand wird nach Angaben des zuständigen
Försters in der nächsten Pflanzperiode mit jungen Stieleichen
ergänzt.

Ich hoffe, Ihre Anfrage entsprechend beantwortet zu haben.

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