Shitport / Logport /Duisport

Wenn ich den Artikel so lese, sollte man Duisport in Shitport umbenennen. Aber dass da nicht ausreichend Infrastruktur für Fernfahrende vorhanden ist, verwundert doch nicht wirklich bei Shitport I, oder? Schließlich ist das eine komplette Fehlplanung.

Eine UVP fand für das Gelände nie statt. Die Straßen und Infrastruktur ist für ein Gewerbegebiet, aber nicht ein Logistikgebiet ausgelegt. Duisport beteiligt sich hier nicht an den Kosten, obwohl dies durchaus möglich wäre, denn als Vermieter kann man die Kosten für notwendige Infrastruktur entsprechend umlegen.

Übrigens gehört Duisport zu 1/3 der Stadt und unser OB sitzt im Aufsichtsrat, könnte also durchaus etwas bewegen, wenn er nicht so sehr mit posieren beschäftigt wäre.

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#Fluglärmnews: Lärm bereits ab 20 dB(A) störend – #Fluglärm #Arbeitsschutz

Tieffrequenter Lärm ist bereits ab 20 dB(A) störend, also einem Bereich, wo dieser kaum hörbar ist, aber gespürt wird.

Dies kann man, neben anderen interessanten Fakten der ASR A3.7 – Lärm entnehmen. Diese technische Regel für Arbeitsstätten basiert auf wissenschaftlichen Fakten und stellt den aktuellen Kenntnisstand dar. Sie gilt natürlich streng genommen nur Arbeitsplätze die aufgeführten Grenzwerte zeigen aber auch, dass mancher Lärm bereits deutlich niedriger schädlich ist, als die aktuellen Grenz- und Pseudogrenzewerte uns glauben machen wollen.

Flugverkehr emittiert in erheblichen Mengen tieffrequenten Lärm und ebenfalls der ASR zu entnehmen ist, dass die Impulshaltigkeit eines Lärms stärker stört. Also ein Dauergeräusch nicht so schädlich ist, wie wechselnder Lärm.

Bekanntlicherweise gibt es für den Flugverkehr keine Grenzwerte, womit die Kenntnisse aus anderen Bereichen herangezogen werden müssen.

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Stadtwerke Duisburg: Zwangskunden werden von Kundenkarte ausgeschlossen?

Wie bekannt ist, haben die Stadtwerke Duisburg eine sogenannte Kundenkarte. Die gibt es aber nur bei Strom und Gas, nicht wenn man Zwangskunde in Hinblick auf Wasser ist, wo es bekanntlich keine Wahlmöglichkeit gibt. Wenn es diese gäbe, wäre ich längst weg von den Stadtwerken, da ich nicht weiter RWE finanzieren will und natürlich auch etwas zur Energiewende beitragen möchte.

Auch wenn ich keine Kundenkarte brauche, kann es doch nicht angehen, dass ein Teil der Kunden, die gar keine andere Wahl haben, nämliche so ziemliche alle Duisburg von der Kundenkarte ausgeschlossen werden, wenn sie nur Wasser beziehen:

Sehr geehrte Mitmenschen*,

warum werden ihre Trinkwasserzwangskunden eigentlich von der Kundenkarte ausgenommen?

Sind das etwa Kunden zweiter Klasse?

Ich bin versucht hier die Wettbewerbszentrale wegen unlauterer Werbung einzuschalten, da der Begriff Kundenkarte höchst irreführend ist. Deswegen fordere ich Sie die Karte umzubenennen in Gas- und Stromkundenkarte oder vergleichbar oder die Einschränkung allgemein aufzuheben und einzelne Kunden nicht zu benachteiligen.

Nicht das ich eine Karte haben wollte, ich finde bloß die Benachteiligung von Zwangskunden inakzeptabel.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

(* Aus Respekt vor allen Geschlechtern, verwende ich eine geschlechtsneutrale Anrede.)

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Offener Brief an Armin Laschet bzgl. faule Umweltschützende – #RWExit #hambibleibt #LaschetLabertUnsinn

Wenn ich manchmal die Unsinn lese, den Politiker von sich geben, wird mir schlecht. Etwa die Aussage von Armin Laschet bzgl. den hart Arbeitenden von RWE und den faulen Umweltschützenden, die Polizei schlecht behandelt. Dieses Aussage finde ich zutiefst ehrverletzend. Deshalb habe ich ihm mal wieder etwas geschrieben:

Herr Laschet,

warum beleidigen Sie mich?

Sie behaupteten: „Nicht nur die, die Polizisten angreifen, bestimmen das Klima in unserem Land, sondern auch auch anständige Leute, die jeden Tag zur Arbeit gehen und unseren Wohlstand erarbeiten.“

Sie sehen als Menschen, die aus purem Eigennutz für den Erhalt von Arbeitsplätzen eintreten als anständig an. Im Umkehrschluss wären also alle, die für eine Energiewende eintreten unanständig? Ich bin jedenfalls nicht faul, obwohl ich Umweltschützender bin.

Man könnte dies aber natürlich auch anders betrachten. Weil die Politik bereits seit Jahren schützend ihre Hand über völlig veraltete Geschäftsmodelle, wie Braunkohle, legt sind überhaupt Arbeitsplätze gefährdet. Wenn man veraltetet Prozesse stützt, kann man keine Zukunft schaffen, sondern erhält mit viel Aufwand zum Untergang verdammtes. Man könnte sogar sagen: „Wenn die Politik eine anständige Arbeit gemacht hätte, gäbe es längst einen Plan. Stattdessen gibt es teure Aktionen und schlecht Argumente.“

Ich weiß natürlich, dass sie hierauf nicht antworten werden, trotz erlaube ich mir erneut die Frage, ob Arbeitsplätze Menschenleben wert sind.

Warum schützen Sie nicht unsere Heimat?

Warum gehen Sie nicht endlich gegen jene vor, die Arbeitsplätze durch Klimawandel vernichten? Das Niedrigwasser im Rhein kommt nicht von ungefähr und hängt unmittelbar mit der Verbrennung von Braunkohle zusammen.

Warum werden Sie nicht endlich Ihrer Verpflichtung aus dem Grundgesetz gerecht? Artikel 20a sagt hier ziemlich konkret, was Sie zu tun haben. Also handeln Sie endlich!

Enttäuschte Grüße

Ulrich Scharfenort

Ich glaube zwar nicht, dass ich hieraus zeitnah eine Antwort bekomme, aber das eigentlich auch egal. #LaschetLabertUnsinn halt. Deswegen habe ich auch die formale Höflichkeit weggelassen.

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Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Homöopathie

Ist Homöopathie durch stark verdünnte Dummheit heilbar?

Ulrich Scharfenort (23.09.2017)

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#Fluglärmnews: Geht O’Leary noch vor Eröffnung von BER?

O’leary scheint aufhören zu wollen bis 2022, da stellt sich mir die Frage, ob er noch vor der Eröffnung der Dauerbaustelle Berlin-Brandenburg-Airport gehen wird. Könnte man bestimmt prima drauf wetten.

An eine Eröffnung in 2020 glaube ich jedenfalls erst, wenn das Ereignis wirklich stattfindet. Dazu gab es bereits jetzt zu viele Verschiebungen…

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RWE ist falsche Berufswahl – #hambibleib #RWExit

Was soll eigentlich das Gejammer? Das Braunkohle ein Auslaufmodell ist, steht seit Jahrzehnten fest. Das RWE ein unfähiges Management hat ist auch eine Tatsache. So wird dort von sinnvoller Rekultivierung in Hinblick auf die angeblich unumgängliche Fällung des Hambacher Waldes gefaselt, obwohl ’nicht sinnvoll‘ für RWE einfach nur bedeutet, dass es teurer wäre.

Die Rahmenbedingungen sollten bei der Berufswahl auch immer eine Rolle spielen. Und wenn man bei RWE anfängt muss man sich nicht wundern, dass der Arbeitsplatz auf dem Spiel steht. Wenn wirklich Fachkräftemangel herrscht sollte ein anderer Arbeitgeber doch wohl kein Problem sein. Am Besten noch heute wechseln. Windenergie ist beispielsweise eine Branche mit Zukunft, jedenfalls dann wenn CDU und FDP nicht bremsen.

Fazit: Wer in einer vom Aussterben bedrohten Branche anfängt ist selber schuld und sollte deswegen nicht die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzen.

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#Fluglärmnews: Forderung nach Nachtruhe am Flughafen Düsseldorf

Die Stimmen jener Menschen, die Nachtruhe wollen. Den Menschen, die nicht weiter unter den Profitinteressen von Airlines und Billigflughafen Düsseldorf leiden wollen.

Diese Stimmen werden lauter.

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#Piratenpartei Duisburg: Ein klassisches Eigentor in den Abstieg

Vor geraumer Zeit in 2017 flatterte mir ein Schreiben der Polizei Duisburg ins Haus. Eine Vorladung. Worum es ging, wurde nicht mitgeteilt. Fand ich verwunderlich, wenn man einer Sache beschuldigt wird, sollte man schließlich wissen, um was genau es geht und nicht nur ein vager Straftatbestand.

Am Telefon wurde mir nichts genaues mitgeteilt. Details würde ich nur über einen Rechtsanwalt erfahren. Finde ich in Hinblick auf die Rechtsstaatlichkeit bereits etwas seltsam, aber belassen wir es dabei.

Ich fand dann auch einen kompetenten Rechtsbeistand, der die Unterlagen anforderte und später um Konkretisierung der Vorwürfe bat, da sich der Beschuldigende in endlosen Ergüssen auf etwa 100 Seiten über Blogbeiträge und ähnliches von mir beklagte. Mir wurde hier ironischerweise sogar Querulantentum vorgeworfen. Einem Umstand den ich selbst nicht nachvollziehen konnte, da ich sorgfältig recherchiere, wenn ich etwas veröffentliche. Interessanterweise schien sich dieses Ex-Vorstandsmitglied nicht anders helfen zu können. Ex-Vorstand, weil m.W. derzeit kein rechtskräftig gewählter Vorstand existiert. Das es keinen Vorstand gibt, liegt auch daran, dass sich jene, welche für Rechtschaffenheit kämpfen trotz aller Widrigkeiten durchsetzen konnten. Eigentlich auch traurig, dass so etwas nötig ist.

Nach der Bitte um Konkretisierung passierte erst einmal nichts, statt einer Konkretisierung kam dann plötzlich ein Strafbefehl. Der stellte dann zwar 99. % der Punkte ein, weil diese keine Straftat darstellten, nahm sich aber einen Punkt in vier Varianten vor. Seltsamerweise wurde mir nicht mal ermöglicht mich vorher zu den Vorwürfen zu äußern. Finde, dass sich dies eigentlich in einem Rechtsstaat so gehört, zumal es den Steuerzahlenden ja auch Kosten für Gerichtsprozesse spart.

Da ich natürlich alle Äußerungen belegen konnte, konnte ich vergleichsweise gelassen in die Verhandlung gehen. Dazu noch ein exzellenter juristischer Fachmann. Die Chancen standen gut. Am Ende gab es einen erstklassigen Freispruch. Und nicht nur das. Die Erkenntnisse aus dem Verfahren könnten sich nun sogar gegen jenen Wenden, der mich beschuldigte. Schließlich musste er eingestehen, dass was ich geschrieben habe stimmte. Möglicherweise wäre es besser gewesen, wenn er sich einen fachkundigen Anwalt genommen hätte. Schließlich hat er sich im Rahmen des Verfahrens mit etwas belastet, dass selbst ein Vergehen darstellen könnte. Einem Umstand, der zudem auch auf die Piratenpartei NRW zurückfallen könnte. Man wird sehen, vermutlich wäre dies der Presse keine Berichterstattung darüber wert.

Eigentlich ziemlich traurig, dass man einer angeblichen Tat beschuldigt wird, weil man kritisch berichtet und nicht einfach so alles schluckt. Also genau das macht, wofür die Piraten, zumindest ursprünglich, stehen.

  • Missstände aufdecken.
  • Transparenz herstellen.
  • Verfilzung beenden.
  • Noch trauriger, dass ein Ex-Vorstandsmitglied sich selber in so eine Lage bringt und vor Gericht eingestehen muss, dass ich die Wahrheit geschrieben habe.

    Das Einzige was stört, ist der Umstand, wie lächerlich die staatlichen Entschädigungen sind. Andererseits war dieses Erlebnis schon einen Tag Urlaub wert. Besonders, wenn man bedenkt, welche großspurigen Töne es vorher gab. Da wundert mich auch nicht, dass die Piratenpartei Duisburg nichts gebacken bekommt. Die Leistungstragenden ziehen sich natürlich zurück oder konzentrieren sich auf reale Aktivitäten.

    Ich könnte ja jetzt zurückschlagen, aber ich bin kein Freund unnötiger Gewalt, zumal das nur Zeit und Geld verschwendet, was ich besser nutzen kann. Etwa um die zahlreichen Missstände in Duisburg aufzudecken oder auf dem Rechtsweg gegen Missstände vorzugehen. Etwa der Veröffentlichung personenbezogener Daten durch die Stadt Duisburg. Zumal ich bereits jetzt mehr bewegt habe, als der Ex-Vorstand jemals bewegen wird. Zwar nicht immer öffentlich und offensichtlich. Das Ergebnis ist mir halt wichtiger, als die Selbstdarstellung. Macht mich vielleicht zu einem schlecht Politiker, aber ich kann wenigsten mit dem Erreichten leben. Natürlich werde ich weiterhin einen kritischen Blick auf die Piratenpartei werfen und ggf. berichten.

    Bewertung unabhängig vom konkreten Fall:
    Wenn ein Vorstandsmitglied, eines wie auch immer gearteten Vereins, eine Strafanzeige, gegen ein Mitglied einreicht, ist das kein Zeichen von Souveränität, sondern von Führungsschwäche. Ein guter Vorstand schafft es die unterschiedlichen Mitglieder mitzunehmen. Das gilt übrigens auch für Firmen. Nicht ohne Grund heißt es, dass schlechter Vorgesetze den Krankenstand mitnehmen.

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    #Fluglärmnews: Stellungnahme des RMI zur Novellierung des Fluglärmschutzgesetzes

    Aus einer Pressemitteilung des RMI:

    Das Rhein-Main-Institut Darmstadt e. V. (RMI) ist ein unabhängiges Forschungs-
    institut, das u. a. von Kommunen im Rhein-Main-Gebiet unterstützt wird. Das
    RMI untersucht Fragen der Regionalentwicklung und hat Projekte in Frankfurt,
    Düsseldorf, Köln, Berlin, Kassel und München durchgeführt.

    RMI-Synopse durch WHO Richtlinie bestätigt:
    Strengere Grenzwerte zum Schutz der Gesundheit geboten

    Die WHO Regionalbüro Europa hat im Oktober 2018 neue Empfehlungen für
    Grenzwerte zum Umgebungslärm in Europa veröffentlicht („WHO-
    Environmental-Noise-Guidelines for the European Region“). Die WHO hat
    dafür international veröffentlichte Studien ausgewertet und formuliert auf
    dieser Basis in der Guideline folgende Empfehlung im Hinblick auf Fluglärm
    (S. 61):
    Für durchschnittliche Lärmbelastungen empfiehlt die GDG (Guideline
    Development Group) dringend, die Lärmpegel von Luftfahrzeugen
    tagsüber (06.00 – 22.00 Uhr) unter 45 dB L den zu senken, um schädli-
    che Auswirkungen zu vermeiden.“
    „Bei nächtlichen Lärmbelastungen empfiehlt die GDG nachdrücklich,
    den Lärmpegel von Flugzeugen während der Nacht (22.00 – 06.00
    Uhr) unter 40 dB L night zu senken, um Auswirkungen auf den Schlaf zu
    vermeiden.

    Das RMI sieht sich durch diese Empfehlung in den Schlussfolgerungen be-
    stätigt, die es 2016 in seiner Synopse* der internationalen Studien formu-
    liert und nach einem Peer Review-Verfahren veröffentlicht hat. Die WHO
    teilt die Schlussfolgerung des RMI: Die Grenzwerte sind deutlich abzu-
    senken. Die WHO geht sogar noch über die in der RMI-Synopse abgeleite-
    ten Grenzwerte hinaus – und dies, obwohl die WHO einige der neueren Stu-
    dien, wie etwa die hessische NORAH-Studie, die die Befunde des RMI unter-
    stützen, noch gar nicht berücksichtigt hat.

    Grenzwert-Empfehlung FluglärmschutzG/BVerwG  – RMI-Synopse* – WHO Guideline
    Tageswert L den 65/60 – 50 – 45
    Nachtwert L night 55 – 45 – 40

    Das Fluglärmschutzgesetz aus dem Jahr 2007 steht momentan zur Überar-
    beitung an. Gemäß § 2 Abs. 3 Fluglärmschutzgesetz (FluglärmG) hätte die
    Bundesregierung bereits im Jahre 2017 dem Bundestag einen Bericht zur 2
    Überprüfung der in § 2 Abs. 2 FluglärmG festgelegten Grenzwerte für die
    Lärmschutzbereiche vorlegen müssen und Stellung beziehen müssen, ob die
    im Gesetz festgelegten Grenzwerte dem Stand der Lärmwirkungsforschung
    noch entsprechen.

    Das RMI fordert die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag auf, bei
    der Fortschreibung des Fluglärmschutzgesetzes die horrenden Diskrepanzen
    zwischen den zwei Jahrzehnte alten Werten und den heutigen Erkenntnissen
    der Lärmwirkungsforschung zu beseitigen. Denn zum Schutz der Gesundheit
    und der Lebensqualität ist dies nicht länger hinzunehmen.

    Zur Erreichung der neuen Grenzwerte schlägt die WHO folgende Maßnah-
    men vor:
    Um die Auswirkungen auf die Gesundheit zu verringern, empfiehlt die
    GDG den politischen Entscheidungsträgern dringend, geeignete Maß-
    nahmen zur Verringerung der Lärmbelastung von Flugzeugen zu er-
    greifen, damit die Bevölkerung nicht weiter einer Fluglärmbelastung
    oberhalb der Grenzwerte für die Taglärm- und Nachtlärmbelastung
    ausgesetzt ist. Für spezielle Maßnahmen zur Verminderung von Beläs-
    tigungen und Auswirkungen auf die kognitive Entwicklung bei Kindern
    aufgrund von Fluglärmbelastung empfiehlt die GDG Veränderungen in
    der Infrastruktur zu implementieren (Öffnung und Schließung von
    Start- und Landebahnen oder Verlegung von Flugrouten).

    Aus Sicht des RMI ist ein Stufenplan verbindlich zu verankern, der langfris-
    tig die Einhaltung der WHO-Empfehlungen sicherstellt.

    Für die bestehenden Flughäfen sind daher Lärmschutzkonzepte zu entwi-
    ckeln, die so schnell wie möglich, spätestens aber innerhalb der nächsten
    fünf Jahre dafür sorgen, dass zumindest die in der RMI-Synopse abgeleite-
    ten Werte eingehalten werden.

    Das RMI sieht dabei in den im Fluglärmbericht 2017 des Umweltbundesam-
    tes vorgestellten Handlungsempfehlungen einen gangbaren Weg, um diese
    Ziele zu erreichen.

    RMI-Synopse:

    Quelle: Health Impairments, Annoyance and Learning Disorders Caused by Aircraft Noise –
    Synopsis of the State of Current Noise Research. Kaltenbach, M./Maschke, Chr./Heß,
    F./Niemann, H./Führ, M., International Journal of Environmental Protection, Jan. 2016, Vol. 6
    (1), S. 15-46; deutsche Übersetzung: Interdisziplinäre Medizin (IM), Heft 7/16, Zur Novelle
    des Fluglärmschutzgesetzes 2017.

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    #Duisburg: DVG macht 39 Mio € Miese – #RWExit

    Wie man im Amtsblatt 33 der Stadt Duisburg nachlesen kann, hat die DVG kein so gutes Ergebnis erzielt. Wundert natürlich nicht, wenn man bedenkt, wie schlecht der ÖPNV in Duisburg aufgestellt ist. Fahrscheinfrei mit Pauschalbetrag für alle wäre vielleicht sogar günstiger, als ein abschreckendes kompliziertes System und schlechte Verbindungen.

    Verwunderlich finde ich allerdings, dass der die DVV für die Verluste aufkommt. Besser wäre es DVG und Stadtwerke zu verschmelzen. Da RWE ja mit 20 % an den Stadtwerken beteiligt ist, würde RWE nur noch die Garantiedividende bekommen und somit die Kosten für die Bevölkerung gedrückt. Schließlich ist es unverständlich, warum die Stadtwerke Gelder an RWE abführen müssen.

    Seltsam finde ich auch, dass überall PKF FASSELT SCHLAGE als Wirtschaftsprüfer genutzt wurde. Ob es da Mengenrabatt gibt, wenn die sämtliche Bereiche der Stadt Duisburg prüfen? Oder gibt es hier politische Verbandelung?

    Man wundert sich, ob der „Aufsichtsrat“ genauso voll ist, wie bei den Stadtwerken, wo sage und Schreibe 21 Aufsichtsratsmitglieder vorhanden sind. Viel Aufsicht verdirbt wohl das Ergebnis? Oder kommt dann einfach nur nichts brauchbares dabei heraus?

    Die Stadtkonzerne brauchen endlich weniger Häuptlinge und weniger Unterteilung. Das kostet nur unnötig Geld.

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    #Fluglärmnews: Landesverkehrsministerium prüft Brandschutz am Flughafen nicht?

    Der Flughafen Düsseldorf strebt eine höchst zweifelhafte Kapazitätserweiterung an. Da bereits in der Vergangenheit am Flughafen Düsseldorf Menschen starben, weil der Brandschutz unzureichend war, sollte dies für die Zukunft nicht mehr der Fall sein. Aber damit das hinterher auch wirklich der Fall ist begleite ich das Erweiterungsverfahren, was im Landesverkehrsministerium geführt wird, auch mit kritischen Recherchen. Dazu gehört auch diese IFG/UIG-Anfrage nach dem Brandschutz im Flughafen.

    Da die Stadt Düsseldorf den Zugang zu den Brandschutzunterlagen komplett verweigert und ich diese somit nicht prüfen kann, habe ich es mal direkt beim Ministerium versucht. Allerdings scheint man dort nicht Willens zu sein auch den Brandschutz zu prüfen, obwohl gerade dieser ja immens wichtig ist. Die bisherige Antwort zeigt mir jedenfalls, dass man diesen Aspekt zumindest bisher nicht behandelt hat. Eine sorgfältige Prüfung setzt aber voraus, das auch alle Auswirkungen von mehr Passagieren auf den Brandschutz geprüft werden, denn mehr Menschen heißt auch breitere und kürzere Flucht- und Rettungswege. Nicht nur die Loveparadekatastrophe zeigt, dass ein Sicherheitskonzept, alles Aspekte abdecken muss und wenn die Infrastruktur am Boden nicht mehr Passagiere zulässt, dürfen gar nicht erst mehr Flieger zugelassen werden.

    Kein Arbeitsplatz ist Menschenleben wert!

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    #Lobbykratie: Bund der Steuerzahler nicht kritisch bei Polizeieinsatz Hambacher Forst – #hambibleibt #RWExit

    Dass der Bund der Steuerzahler ein Lobbyverein ist, dürfte jedem klar sein, dass dieser Verein quasi zur FDP gehört, ist dagegen weniger bekannt. Kann man allerdings hier der Wikipedia entnehmen und auch an der Personalbesetzung erkennen.

    So erklärt sich natürlich auch die fehlende Kritik am Polizeieinsatz im Hambacher Wald. Auf Nachfrage, warum der Bund der Steuerzahler NRW nicht tätig wurde erhielt folgende Antwort:

    Sehr geehrter Herr Scharfenort,

    vielen Dank für Ihre E-Mail bezüglich des Polizeieinsatzes im Hambacher Forst. Wir haben in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen wie Ihre erhalten und sehen daran, wie sehr dieses Thema die Menschen beschäftigt.

    Für den Bund der Steuerzahler NRW stellt der Polizeieinsatz im Hambacher Forst keine Verschwendung von Steuergeldern dar. Das Oberverwaltungsgericht für das Land NRW in Münster hat mit Beschluss vom 14. September 2018 (unanfechtbar) klar zum Ausdruck gebracht, dass es sich bei den Protesten der „Waldbesetzer“ (teilweise) nicht um friedliche und waffenlose Demonstrationen handelte, die durch das Versammlungsrecht nach Art. 8 Grundgesetz gedeckt sind. Daran ändert auch der vorläufige Rodungsstopp durch das Oberverwaltungsgericht Münster nichts. Bei dieser Entscheidung geht es einzig und allein darum, die Rodung auszusetzen, bis die Klage des BUND gegen den Hauptbetriebsplan 2018 bis 2020 für den Braunkohletagebau Hambach im Hauptsacheverfahren abgeschlossen ist.

    Wir verstehen, dass der Hambacher Forst ein hoch emotionales Symbol für die aktuelle klimapolitische Debatte ist. Allerdings haben wir von unserer Satzung her kein Mandat, in diese Debatte einzugreifen. Insofern ist der Polizeieinsatz im Hambacher Forst kein Fall für den Bund der Steuerzahler NRW, weil der Polizeieinsatz – wie das Oberverwaltungsgericht Münster bestätigt hat – rechtmäßig war.

    Die Begründung ist schwach verdeutlicht aber auch, dass der Bund der Steuerzahler nicht wirklich die Interessen der Steuerzahlenden vertritt.

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    #Fluglärmnews: Härteres Nachtflugverbot

    Es geht also doch, obwohl es ja genau genommen leider kein absolutes Nachtflugverbot gibt und dies zum Beispiel in Düsseldorf viel zu stark lobbykratisch geprägt ist während Strafzahlungen für die Airlines sicherlich ein Anreiz endlich zu realistischer die Umläufe zu planen und nicht mehr Ausnahmen zur Regel zu machen.

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    Asozial Nationalisten – #Völk

    Es gibt ja großmäulige Menschen, die so einen Schwachsinn rufen, wie National und Sozial direkt hintereinander und sich dabei vermutlich für sehr schlau halten. Ich finde es eher bemitleidenswert, wie sich einige gegen die Grundwerte der Gesellschaft stellen und sich zugleich darauf berufen. Natürlich muss eine robuste Demokratie das aushalten, aber gutheißen braucht man das nicht.

    Ich halte das ja eher für National Asozial, denn dieses Völk spricht definitiv nicht für das Volk.

    Es sind eher die wenige Schreihälse, die man leider zu deutlich hört und die ruhigen besonnen Stimmen nicht. Und Historisch passt der Begriff Asozial ja auch recht gut.

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    #Fluglärmnews: Gute Nachrichten – Ryanair bald teurer

    Wie es scheint will die SPD wieder an Profil gewinnen und eine Betriebsratsgründung ohne Tarifvertrag ermöglichen. Dass dabei die Preise für Ryanair wohl zumindest mittelfristig steigen dürften, ist ein angenehmer Nebeneffekt, der hoffentlich zu einem realistischeren Flugverhalten führen wird, als dies derzeit der Fall ist. Schließlich sind die Billigpreise nur durch massive Subventionen und auf den Rücken von Bevölkerung und Beschäftigten möglich.

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    Brandschutz im Braunkohletagebau – #hambibleibt #RWExit

    Nachdem sich die „Brandschutzexpertin“ Daniela Lesmeister beim Brandschutz von Baumhäusern engagierte, werde ich mich auch mal an einer ähnlichen Thematik versuchen.

    Eigentlich eine ziemlich absurde Vorstellung, wo Baumhäuser im Wald stehen, der bei klimawandelbedingten Dürren natürlich immer Brandgefahr hat. Aber sei es drum.

    Ich habe jetzt bei der Bezirksregierung Arnsberg mal den Brandschutz in Braunkohletagebauen angefragt. Schließlich ist Braunkohle brennbar und ein Moorbrand bei Meppen hat unlängst erst gezeigt, dass selbst ein Moor brennen kann.

    So ein Braunkohlebrand könnte zum Beispiel durch einen Blitzschlag, durch technische Defekte oder auch durch Funkenschlag ausgelöst werden. Ob RWE hier wohl genug tut? Wenn nicht könnte dies erhebliche Probleme machen, denn Brandschutz muss immer auf Stand der Technik sein. Da hilft auch das Bergrecht nicht.

    Eigentlich könnte man Daniela Lesmeister für die Anregung danken. Vielleicht werde ich sogar mal 1 Cent für die CDU spenden, wenn ihre Anregung dazu führt, dass der Braunkohleabbau schwieriger wird.

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    #Fluglärmnews: Keine dritte Startbahn mit Freien Wählern

    Am wichtigsten finde ich die Forderung der freien Wähler an die CSU, dass es keine dritte Startbahn in München geben soll. Damit ist zumindest an dieser Stelle der Billigflugwahnsinn eingeschränkt, zumal der Flugverkehr mit Einfuhr einer Kohlendioxidbepreisung eh schrumpfen wird. Derzeit subventioniert ja die Bevölkerung den Wochenendurlaub auf Mallorca, weil es keine Kerosinsteuer in der EU gibt.

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    RWE-Lügen zur Böschung – #RWExit #hambibleibt

    Mit Verwunderung las ich mal wieder die RWE-Lüge, das eine Rodung zwingen wäre. Dass der Wald für Stabilisierung der Böschung gerodet werden müsste. Angeblich hätten sich hier „Experten“ geäußert. Auf die Meinung von „Experten“ gebe ich wenig, denn Experte ist keine Qualifikation, sondern häufig nur eine Behauptung. Bin nebenbei noch Experte für alles außer Tiernahrung. ;-)

    Selbstverständlich gibt es andere Möglichkeiten. Allein der Umstand, dass man Abraum an anderer Stelle brauchen würde zeigt, doch, dass da noch Material vorhanden ist. Das Verfahren an eine andere Stelle macht hier wenig Sinn.

    Dann ist das herbeiführen von Material lediglich eine wirtschaftliche Frage. Es kostet RWE einfach mehr. RWE wählt ja nicht ohne Grund die Billiglösung und legt dort einen See an. Wenn man bedenkt, was dadurch an Fläche verloren geht. Flächen die für Landwirtschaft, Wohnungen oder Windkraft fehlen. Ist der gleiche Wahnsinn, den die Kiesindustrie begeht. Die Anschüttung von Material kann keinen gewachsenen Boden ersetzen. Allein vom Grundwasser her.

    Das RWE natürlich die Billiglösung nutzen will, hat nichts mit realer Notwendigkeit zu tun, sondern lediglich damit, dass RWE Geld wichtiger ist. Neben entsprechender Sicherung mit Schüttgutkörben wäre auch eine Verfüllung mit unbelasteten oder gereinigtem Bauschutt denkbar. Hier werden immer neue Deponien gesucht.

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    #Abzocke: Datenschutzauskunft-Zentrale

    Datenschutzauskunft-Zentrale so nennt sich ein Stelle, die mit einem Fax, scheinbar den Eindruck erwecken will, dass es sich um eine offizielle Stelle handele.

    Von einer Erfassung der Gewerbebetriebe zum Basisdatenschutz ist die Rede.

    Versteckt im Text steht dann etwas davon, dass man einen kostenpflichtigen Vertrag abschließen würde. Im Betreff steht dann sogar etwas vom Basisdatenschutzangebot.

    Also für mich ist das schon betrügerische Absicht, wenn man den Vertragsabschluss so versteckt.

    Das Fax solle man an 00800-77000777 schicken.

    Die Postanschrift dürfte eine Briefkastenadresse sein, denn die Firma hat ihren Sitz in Malta, wohin nun auch eine einstweilige Verfügung ging. Wenn das alle machen würden, wäre es schnell ziemlich teuer für solche Leute.

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    #Duisburg: Lärmverständnis der Stadt Duisburg – #Absurdistan

    Die Stadt Duisburg versucht sich mal wieder an einem Lärmaktionsplan.

    Dabei legen Verwaltung und GroKo ein bemerkenswertes Lärmverständnis an den Tag. Bekanntlicherweise ist Lärm ja ein Umweltthema, deshalb wird in Duisburg der Lärmaktionsplan im Umweltausschuss auch nur als Kenntnisnahme behandelt und nicht darüber abgestimmt. Warum sollte im Umweltausschuss auch über das Umweltthema Lärm beraten und beschlossen werden. Wäre ja schon geradezu absurd, dies nicht im Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr zu behandeln (Achtung Vortext enthält Spuren von Sarkasmus)

    Aber es wird noch besser, um mal nur einige kleine Zitate zu bringe, wie die Beträge der Bevölkerung bewertet werden.

    Stellungnahme zum Vorschlag eines Lärmblitzers

    Zu laute Fahrzeuge stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und sind
    nicht Belang des Lärmaktionsplans.

    Aha. Sehr logisch. Im Lärmaktionsplan kann man also nicht den Punkt Anschaffung eines Lärmblitzers aufnehmen, obwohl in der Drucksache ja sogar betont wird, dass die Maßnahmen nicht mit einem eigenen Budget hinterlegt sind und deshalb im Rahmen anderer Maßnahmen umgesetzt werden.

    Gesamtlärmbetrachtung:

    Eine Summierung der unterschiedlichen Lärmquellen ist von der EU-
    Umgebungslärmrichtlinie nicht vorgesehen.

    Also wäre das eigentlich kein Hinderungsgrund. Nicht vorgesehen heißt nur, dass man es machen könnte, wenn man Interesse am Wohl der Bevölkerung hätte. Aber der desolate Verwaltungszustand hindert wohl durch akute Unterbesetzung daran das Wohl der Bevölkerung zu berücksichtigen.

    Lärmmessung vs. Lärmberechnung

    Die Lärmmessung eignet sich nicht zur Beurteilung der Lärmsituation, da sie zu stark von den gerade vorherrschenden Randbedingungen, wie zum Beispiel Witterungseinflüssen, Hintergrundgeräuschen und längerfristigen zeitlichen Schwankungen der Verkehrsstärke, abhängig ist. Dies führt dazu, dass die bei einer Messung ermittelten Daten im Gegensatz zu einer Lärmberechnung häufig Ungenauigkeiten aufweisen und nicht mit anderen Standorten vergleichbar sind.

    Welch eine grandiose Argumentation. Eine Berechnung gibt die Realität realistischer wieder, als eine Messung. Ist das schon Satire? Darf man das überhaupt in staatlichen Drucksachen?
    Für mich die absurdeste Behauptung in dem Machwerk, was uns die Stadt Duisburg als Lärmaktionsplan verkaufen will.
    Ist ja auch nicht so, als wäre es die gerade vorherrsche Situation, die nervt und schädigt. Wenn der Mittelwert niedrig genug liegt haben wird kein Problem. Man wir ja auch nicht erschossen, wenn man die Kugel, welche einen trifft über die hundert um einen Herumstehenden mittelt.
    Und wenn man als einer von hundert Krebs bekommt, hat man keinen Krebs, weil man den laut Berechnung ja nur zu X % hat. Man was dies an Gesundheitskosten spart ist unglaublich. (!Sarkasmus!)
    Ist das eigentlich noch Verwaltung, die zum Wohle der Bevölkerung tätig ist oder eine schlechte Comedyshow, für dir wir Steuergelder als Eintritt zahlen müssen?

    Beispielantwort auf verschiedene Stellungnahmen der Bevölkerung

    Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.

    Ist natürlich echt Klasse, wenn man so etwas liest. Was soll einem das sagen? Haben wir gelesen, aber interessiert uns nicht? Ist dies die linksche Vorstellung von Beteiligung? Knicken, Lochen, Wegschmeißen? Und da soll sich die Bevölkerung dann wirklich noch an Fart City Duisburg beteiligen?

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    Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

    Ich bin lieber Innovativ, als Konservativ.

    Ulrich Scharfenort (07.09.2017)

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    #Fluglärmnews: Verspätung für den Pannenflughafen

    Ich habe bei der Bahn schon einige Verspätungen erlebt, allerdings neun Jahre waren da bisher nicht dabei. Wenn der Pannenflughafen Berlin nach derzeitiger Planung angeblich 2020 eröffnet werden soll, dann wäre dies bereits neun Jahre und ob es dabei bleibt ist sicherlich interessant für Wette. Würde mich nicht wundern, wenn es 2220 werden würde, falls die Menschheit dann nicht bereits am Klimawandel durch zu viel und zu billigen Flugverkehr zugrunde gegangen ist.

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    #Fahrverbote aber schnell

    Ich begrüße es, dass die Gerichte sich wenigstens für die Menschen einsetzen, bedauere aber, dass dies notwendig ist. Den eigentliche sollten aus der Politik entsprechende Impulse kommen.

    Das rumgeeiere der Bundesregierung nervt einfach nur. Wundert es da wirklich jemanden, dass Populisten immer mehr Zuspruch ernten? Die Saat kommt von der Bundesregierung, deshalb schrieb ich jetzt mal Herrn Scheuer:

    Sehr geehrter Herr Scheuer,

    eine Weile nun beobachte ich nun schon Ihre Unfähigkeit oder Unwilligkeit etwas für die Gesundheit der Bevölkerung zu tun.

    Sie tun immer so als könnte man die Firmen nicht zwingen, aber dies entspricht nicht den Tatsachen. Wenn man will kann man sehr viele Lösungsmöglichkeiten finden.

    Eine wäre zum Beispiel die Nachrüstung über eine Sondergebühr für Neuzulassungen bei den Autoherstellenden zu finanzieren. Sprich entweder zahlen die Firmen direkt oder sie werden auf Umwegen zur Kasse gebeten.

    Wer Lösungen will, findet diese auch.

    Auch kontrollierte Einfahrverbote sind problemlos möglich, wenn man es denn will. Die Stadt Brüssel macht es vor. Vollautomatisch.

    Was ist mehr Wert, die Gesundheit der Menschen oder Arbeitsplätze in einer zum Untergang verurteilten Industrie?

    Mit freundlichen Grüßen

    Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

    Die Low Emissionen Zone Brüssel sollte man kennen, wenn man dorthin möchte. Denn wäre einfährt ohne die entsprechende Erlaubnis kann jetzt mindestens 150 Euro zahlen.

    Dies zeigt aber auch, dass die Polizei uns belogen hat, denn Fahrverbote wären durchaus kontrollierbar. Lügen haben bei mir noch nie zu wachsendem Respekt geführt. Von Behörden erwarte ich Ehrlichkeit.

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    #Fluglärmnews: Abzocke bei Verspätungsentschädigung?

    Wie ich der Zeitung entnahmen scheint es eine neue „Abzocke“ zu geben.
    Bei Buchung über eine Internetseite kann es passieren, dass die Firmen sich zwar direkt um die Entschädigung für ihre Passagiere kümmern, aber davon einen größeren Prozent einbehalten.

    Kann man mögen, muss man aber nicht, deswegen hilft ein Blick in AGB.

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    #Bahnsinn: Bahn ist ahnungslos bei Fahrgastrechten – #Fahrgastrechtegesetz

    Um den Unsinn, den die Bahn mir nach einer Beschwerde mitteilte nicht wiederholen zu müssen, hier direkt der Text:


    Wir bedauern sehr, dass Sie mit der Zusendung Ihres Anliegens an das Servicecenter Fahrgastrechte per Post nicht zufrieden sind. Zu unserem Bedauern sind die Bedingungen und Eingabemöglichkeiten per Gesetz geregelt. Dafür bitten wir um Ihr Verständnis. Europäische Rechtsgrundlage ist die „Verordnung (EG) Nr. 1371/ 2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr“. Diese Verordnung wurde mit dem „Fahrgastrechtegesetz“ am 29. Juli 2009 in deutsches Recht umgesetzt. Die darin enthaltenen Fahrgastrechte bei Zugverspätungen und -ausfällen haben wir in unsere Beförderungsbedingungen übernommen.

    Ich hatte mich beschwert, dass man nicht auf modernen Wegen die Fahrgastrechte einfordern könne. Stattdessen wird das Verfahren möglichst umständlich gestaltet. Der Grund ist natürlich offensichtlich.

    Da wünschte man sich, dass die Bahn zumindest eine Behörde wäre, denn dann wäre man zumindest etwas besser rechtskundig. So aber behauptet die Bahn mal wieder Schwachsinn. Es gibt kein Fahrgastrechtegesetz, sondern es gab ein Fahrgastrechteverordnung-Anwendungsgesetz.

    Wie man dem Wikipedia-Link oben entnehmen kann, dient das Gesetz lediglich dazu die Verordnung vorzeitig in Kraft zu setzen. Wenn die Bahn schon hier rumstümpert, wer weiß dann schon, wo noch alles bei den Fahrgastrechten.

    Da ich natürlich nicht selbst raussuchen werde, wo in der Verordnung stehen könnte, dass es nicht möglich wäre, eine elektronische Einreichung zu ermöglichen, habe ich dies jetzt mal konkret nachgefragt. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass es eine solche Passage nicht gibt.

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    DumbCity Duisburg

    Wenn man eine „Smart City“ plant muss man die Basics verstehen. Natürlich bezieht die Stadt Smart nur auf IT, allerdings ist eine vernetzte Stadt deutlich mehr, als nur ein paar Leitungen und ein paar Projekte zum Thema Datenausbeutung (Big Data).

    Dass die Stadtspitze nicht vernetzt denkt, merke ich immer wieder, wenn ich mir die unsäglichen Projekte und Ideen anschauen. Für Sören Link ist Betontristesse wohl ein schöner Anblick, denn wie anders kann man sich den verunglückten Bahnhofsvorplatz erklären. Vernetzt ist da gar nichts. Schon gar nicht mit der Kenntnis, dass eine Stadt viel Grün braucht um Lebenswert zu bleiben. Und selbst die Technik braucht die Natur, denn wenn es wegen Heißzeiten zu warm wird, versagt die Technik schnell mal oder die Kosten für Kühlung schnellen extrem nach oben.

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    #Fluglärmnews: Mal wieder Klage wegen verpasstem Flug

    Angeblich wäre die Warteschlange zu lang gewesen.

    Als Richter würde ich wohl urteilen, dass die einfach früher zum Flughafen hätte kommen müssen.

    Wer zu spät kommt den bestraft das Leben. Und schließlich dauern die Sicherheitskontrollen deswegen so lange weil so wenig Personal beschäftigt ist, was wiederum wegen der schlechten Bezahlung mit Billigfliegerei im Zusammenhang steht.

    Vielleicht sollte man eine Expresskontrolle für jene einführen, die anständig für ihr Ticket bezahlen. Wer billig fliegen will sollte auch billig behandelt werden. Zu welcher Kategorie die erwähnte Wartende zählt vermag ich nicht zu sagen.

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    #Duisburg: Ordnungsamt fühlt sich nicht für Ordnung zuständig

    An dem Thema eines illegalen Wettbüros und mehrere Verstöße gegen geltendes Recht bin ich nun bereits länger dran. Wie mir das Ordnungsamt der Stadt Duisburg nun mitteilte, fühlt man sich offensichtlich nicht Verantwortlich für Recht und Ordnung.

    Sehr geehrter Herr Scharfenort,

    zu Ihrer an Herrn S. gerichteten Mailantwort vom 08.08.2018 verweise
    abschließend nochmals auf die Zuständigkeiten bei Wettannahmestelle wie
    dem o.a. Betrieb:

    Baurechtlich ist die untere Bauaufsichtsbehörde – Amt für Baurecht und
    betrieblichen Umweltschutz (***) zuständig.
    Für die gewerberechtliche Erlaubnis mit den dazugehörigen juristischen
    Beurteilungen ist die Bezirksregierung Düsseldorf zuständige
    Genehmigungsbehörde.

    Sollte zu o.a. Wettannahmestelle weiterer Klärungsbedarf bestehen, bitte
    ich diesen mit den genannten, zuständigen Behörden zu klären.

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag
    gez.:
    M.

    Stadt Duisburg
    Bürger- und Ordnungsamt
    Allgemeine Ordnungs- und Gewerbeangelegenheiten (32-42)
    Herr M.
    Königstraße 63-65
    47051 Duisburg

    Wenn ich eine staatliche Stelle auf Fehlverhalten hinweise, was diese ohnehin untersuchen müsste, ist es verwunderlich, wenn diese Stelle sich für nicht zuständig erklärt, obwohl sie so oder so die Verhältnisse vor Ort klären müsste. Mag zwar sein, dass die Entscheidung bei der Bezirksregierung liegt, aber ob diese von der Stadt überhaupt beteiligt wurde ist unklar. Allerdings ist Xtip ja auch Sponsor des MSV. Ob hier woht besondere Rücksicht genommen wird?

    Ich für meinen Teil habe jetzt eine Petition an die Stadt eingereicht und warte dies erst einmal ab und lasse natürlich zugleich meine IFG-Anfrage weiterlaufen.

    Das Verhalten der Verwaltung der Stadt Duisburg ist in Hinblick auf die Rechtsstaatlichkeit mehr als bedenklich. Und auch in Hinblick auf zu wenig Personal ist dies nicht tragbar. Wenn man Recht und Ordnung nicht durchsetzt, dann entstehen rechtsfreie Räume bzw Räume verminderten Rechts.

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    #Fluglärmnews: VERDI vs. Ryanair

    Neulich am Düsseldorfer Flughafen sah ich folgenden Flyer von Verdi und den Spruch No Rights, no Flights finde Klasse. Ausbeutende, die Arbeitnehmerrechte beschneiden, müssen auf die harte Tour lernen, was Recht ist.

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    #Duisburg: Jahresabschluss und Lagebericht der Stadtwerke Duisburg – #SWDU

    Nach meinem Artikel bzgl. der Ausbeutung der Stadtwerke Duisburg durch RWE, wollte ich mal ein wenig mehr Details. Konkret gehören die Stadtwerke zu 20 % Innogy SE und damit zukünftig dann entweder RWE oder EON. Da kam es mir gerade recht, dass die DVV den Jahresabschluss und Konzernbericht gemäß Duisburger Amtsblatt 30/2018 von Ende September bis Ende Oktober zur Einsicht in der Konzernzentrale bereit hält.

    Da ich ohnehin in Duisburg drüben etwas zu tun hatte, wollte ich die Möglichkeit mal wahrnehmen.

    Zuerst einmal habe ich wohl für ein wenig Verwirrung an der Rezeption gefragt, als ich vorbeikam und einfach mal reinschauen wollte. Offensichtlich war ich der erste, der das wollte, denn erst nach einigen Telefonaten und einem Gespräch mit einem Beschäftigten der DVV stellte sich heraus, dass der Bericht an der Rezeption selber in einem Seitenbereich lag.

    Der Beschäftigte der Stadtwerke betonte besonders, dass ich den Bericht nicht mitnehmen dürfe. Was ich gar nicht vor hatte. Angeblich soll der Bericht auch im Bundesanzeiger erscheinen, was ich jetzt aber nicht verifiziert habe.

    Einige pikante Zahlen standen in dem Bericht. Etwa von einer außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von knapp 22 Millionen Euro auf die KSBG, dem Konstrukt in welcher die Beteiligung an der STEAG hängt. Diese Verschachtelung ist schon absurd. Der Stadt Duisburg gehört die DVV, dieser wiederum zu 80 % die Stadtwerke, den Stadtwerken gehören 19 % an der KSBG und denen gehört wiederum die STEAG. Was der Grund dafür ist, kann ich nicht so recht nachvollziehen. So eine Verschachtelung schafft nur ziemlich viele Vorstandsposten, ohne erkennbaren Mehrwehrt.

    Was ich nicht fand waren konkrete Zahlen, was an RWE fließt, aber dafür einige andere interessant Fakten. So gehen anscheinend jährlich knapp 2 Millionen Euro für Forderungsmanagement (Inkasso) drauf.

    Natürlich standen auch die Bezüge der Aufsichtsräte drin. Die Bezahlungen sind ohne erkennbaren Grund unterschiedlich. Z.B.:
    – 6 650 € Jürgen te Paß (SPD)
    – 5 400 € Nazan Sirin (Grüne)
    – 6 650 € Manfred Slykers (SPD)
    Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass es allein vom Geschlecht abhängt. Ein klares Kriterium war jedenfalls nicht im Bericht angegeben.

    Gemäß Bericht scheint das Endkundengeschäft immer schlechter zu laufen, was in Hinblick auf Preise und Nachhaltigkeit nicht verwundert.

    Erwähnt werden in dem Bericht die intelligenten Messsysteme im Zusammenhang mit Big Data, also der Datenausbeutung. Wenn ich das richtig verstanden habe erst einmal für Industrie- und Gewerbekunden, aber wer weiß ob man nicht später auch mal an unsere privaten Daten will.

    Neben einigen fragwürdigen Dinge wurden auch Sachen erwähnt die gut klangen. Etwa eine zukunftsweisende Klimasiedlung. Kann mich nicht entsinnen davon schon mal etwas in der Zeitung gelesen zu haben. Warum erfährt man da denn nichts von?

    Mehr als peinlich sind die Frauenquoten.
    Der Aufsichtsrat besteht völlig überzogen aus 21 Personen. Selbst richtig große Firmen haben kleinere Aufsichtsräte. Von diesen 21 sind gerade mal zwei Personen weiblich. „Rein zufällig“ legt man also die Frauenquote auf 9,5 %. Dafür sind es im deutlich kleineren Vorstand dann 0 %. Gleichberechtigung wird bei den SWDU wohl besonders klein geschrieben. Dafür wird ein übermäßig aufgeblähter Aufsichtsrat durchgefüttert.

    Was mich wundert ist eine Konzessionsabgaben für Wasser an die Stadt Duisburg in Höhe von gut 9 Mio Euro. Warum bekommt die Stadt Duisburg Konzessionsabgaben für Wasser, wo unser Trinkwasser wegen der schlechten Wasserqualität in Duisburg doch woanders gefördert wird.

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    #Fluglärmnews: WHO fordert 40 dB(A) bei Fluglärm – #Grenzwert

    45 dB(A) Tags
    40 dB(A) Nachts
    Das sind die Werte, welche die WHO fordert.

    Verwunderlich ist, dass alles Aufmacher in den Medien hier aber mit der Windkraft ankommen.

    Ich hoffe jedenfalls diese Grenzwerte für Fluglärm werden bald in deutsches Recht umgesetzt. Habe dazu beim Verkehrsministerium angefragt, die sicherlich amüsante Begründung warum das nichts ginge werde ich dann natürlich ebenfalls öffentlich machen.

    Die niedrigen Werte für Fluglärm zeigen, welcher Gefährdung die WHO dem Fluglärm beimisst.

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    GMX und WEB.de verbieten Noscript – Ihr Browser wird nicht unterstützt

    Seit kurzem werden alle Nutzenden von GMX und WEB.de auf der Webseite mit folgendem Text begrüßt:

    Ihr Browser wird nicht unterstützt.

    Sie versuchen, sich mit einem veralteten Browser in Ihr GMX Postfach einzuloggen. Aus Sicherheitsgründen ist das nicht vollumfänglich möglich. Daher empfehlen wir Ihnen, einen aktuellen Browser zu verwenden.

    Kostenlosen GMX Browser herunterladen

    Ihr GMX Postfach steht Ihnen mit reduziertem Funktionsumfang zur Verfügung: Zum Postfach mit reduziertem Funktionsumfang.

    Jedenfalls dann, wenn man die Seite mit Noscript nutzt. Und da der Anbieter eine Wucherhotline betreibt kann man nicht einmal dort anrufen.

    Ursache scheint mir eine Änderung von GMX bzw. WEB.de zu sein. Nur wenn man komplett NoScript für die Seite deaktiviert klappt es, was ich allerdings nicht so gerne mache.

    Ob dies wohl Absicht ist? Oder einfach Inkompetenz?

    An anderen Stellen wird darüber gerätselt, dachte auch erst, dass es an der Konfiguration läge, aber das es an einem Addon liegt, welches den Browser schützt ist unverständlich.

    Vielleicht soll ja auch Gmail unterstützt werden…

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    #Fluglärmnews: Sydney will weiteren Flughafen

    Wie es scheint hat man auch in Sydney die Ökokalypse zum Ziel, denn anders kann ich mir nicht erklären, dass man noch einen Flughafen bauen will, statt die Passagierzahlen zu reduzieren. Auch in Australien scheint Gier die Menschen zu beherrschen und über das Interesse der Allgemeinheit zu siegen.

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    Luftreinhaltung in NRW – Armin Laschet verpflichtet sich zur sofortigen Braunkohleabschaltung – #Hambibleibt #Braunkohle

    Im März schrieb ich wohl Herrn Laschet, der prompt nur 7 Monate später dann auch antwortete:

    Ihr Schreiben vom 24.03.2018

    Sehr geehrter Herr Scharfenort,

    vielen Dank für Ihr Schreiben vom 24.03.2018 an Herrn Ministerpräsi-
    dent Armin Laschet. Ihr Schreiben wurde zur Beantwortung an das fach-
    lich zuständige Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Ver-
    braucherschutz weitergeleitet.

    Sie verweisen darauf, dass es neben dem Straßenverkehr noch andere
    wesentliche Emissionsquellen für Stickoxide und Feinstaub gibt, und
    dass Maßnahmen zur Emissionsreduktion an diesen Quellen ansetzen
    müssten, um Fahrverbote zu vermeiden.

    Zur Reduzierung der NO 2 -Belastungen müssen alle Verursachergrup-
    pen betrachtet werden. Dies ist Praxis in der Luftreinhalteplanung und
    schlägt sich in den nordrhein-westfälischen Luftreinhalteplänen nieder.
    Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird im Rahmen der Luftqualitäts-
    überwachung überprüft. Der Luftreinhalteplanung muss ein Gesamtkon-
    zept zugrunde liegen, welches darlegt, mit welchen Maßnahmen das
    Ziel schnellstmöglich erreicht wird.

    Die Landesregierung lehnt Dieselfahrverbote ab und strebt an, das un-
    streitige Ziel der Grenzwerteinhaltung durch geeignete andere Maß-
    nahmen zu erreichen. Es werden alle Maßnahmen und Potenziale aus-
    geschöpft, die einen geringeren Eingriff in die Rechte der Bürgerinnen
    und Bürger bedeuten als Fahrverbote.

    Im Verkehrsbereich sind insbesondere Maßnahmen wie die vorgezoge-
    ne Modernisierung der Busse über Verkehrs-, Parkraum- und Mobili-
    tätsmanagement, die Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV bis hin zum
    Ausbau von Radwegen und Radschnellwegen, der Förderung von Elekt-
    romobilität und alternativer Kraftstoffe zu nennen.
    Ich hoffe, Ihnen mit meinem Schreiben weiterhelfen zu können.
    Mit freundlichen Grüßen

    Und meine Antwort:

    Sehr geehrte***,

    wenn Sie schreiben, dass die Landesregierung wirklich alle Maßnahmen ausschöpfen will, die an Fahrverboten vorbeiführen, schließt dies natürlich selbstverständlich auch die Verringerung der Hintergrundbelastung mit ein.

    Daraus schließe ich, dass Sie für die sofortige Abschaltung aller Braunkohlekraftwerke sind. Schön diese Zusage auf diesem Weg zu erhalten.

    Dies macht einem das Wochenende doch direkt richtig erfreulich.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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    Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

    Veränderung, fängt mit ich an!

    Ulrich Scharfenort (09.09.2017)

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    #Fluglärmnews: Nachtflugverbot führt zu Entschädigung

    Jedenfalls dann, wenn es dadurch zu erheblicher Verspätung am Zielort kommt.

    Es mag natürlich sein, dass die Landung an einem anderen Ort von Vorteil ist, dies ist aber selten. Überwiegend führt eine Ausweichlandung zu erheblichen Verzögerungen, weil man dann ja erst einmal zum Zielflughafen muss.

    Wie es scheint, gelten dann die gleichen Regelungen, wie bei Verspätungen des Fluges selber. Eigentlich nur logisch, trotzdem musste wohl deswegen geklagt werden.

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    #Bahnsinn – Bahn bestraft treue Kunden – Mal wieder

    Die Bahn erhöht mal wieder die Preise. Besonders bei den treuen Kunden mit der Bahncard 100.

    Treue Kunden werden also geschröpft und noch dazu unzureichend Entschädigt. Seit über 10 Jahren beträgt die Entschädigung immer noch 10 Euro, obwohl die Preise für die Bahncard 100 (2. Kl.) im gleichen Zeitraum um fast 1000 Euro gestiegen sind.

    Der zeitliche Aufwand für die Einforderung einer derartiger Entschädigung ist ebenfalls erheblich und geht nicht einmal elektronisch. Das dient natürlich dazu die Entschädigungen zu erschweren. Das ominöse Servicecenter Fahrgastrechte, was eigentlich nur der Rechteverweigerung dient.

    Und dann die ständigen Baustellen. In den Herbstferien zum Beispiel musste ich umplanen, weil die Bahn die Änderungen noch einmal geändert hat. Natürlich zum schlechteren. Und das alles, obwohl die Baustellen Jahre vorher feststehen. Und wenn ich mir die Übersicht so anschaue, kommen da noch einige beschissene Baustellen auf uns zu.

    Angeblich soll es dafür mehr Verbindungen geben, aber was nützen mir mehr hypothetische Verbindungen, die dann doch ausfallen. Wegen Defekte oder was auch immer dann wieder für Ausreden kommen.

    Bringt die Bahn endlich an die Börse, dann kann ich wenigstens auf die Hauptversammlung kommen und den Vorstand zur Rede stellen.

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    Dipl. Phys. Matthias Holl aus Essen – Ein RWE Fan? – #hambibleibt #RWExit

    Und mal wieder konnte man am Dienstag den 09.10.2018 einen Leserbrief von Dipl. Phys. Matthias Holl lesen. Mal wieder völlig verschwurbelt und mit Alternativen Fakten gefüllt, aber wen wundert es auch, wo Herr Holl doch in der Atombranche arbeitet. Genauer gesagt zumindest früher mal für RWE (PDF). Das weiß man bereits, wenn man den Namen unter dem Leserbrief liest, was zu erwarten ist.

    Versteht sich da natürlich von selbst, dass man Klimaschützende mit verbalen Fäkalien bewirft.

    So behauptet er Windenergie wäre volatil. Klingt erst mal nach einem großen Wort, heißt aber nur schwankend. Solche hochgestochenen Wortphrasen sind meist ein Zeichen dafür, dass man sich überlegen fühlt. Eine durchaus vermeintliche Überlegenheit. Sicher schwankt die Windenergie. Genau deshalb wird ein Teil als chemische Energie gespeichert und ins Gasnetz eingespeist. Da braucht es dann aber Gaskraftwerke und keine KKW oder AKW.

    Und natürlich schürt er auch die Angst vor einem Blackout. Was soll man auch von einem RWE-Verbündeten erwarten.

    Besonders dreist endet er dann sogar mit einer Lüge vom angeblich CO2-freiem Atomkraftwerk. Ich kenne ja begnadete Physiker, Matthias Holl scheint nicht einmal Kernkraft zu verstehen. Selbstverständlich kostet ein AKW erhebliche CO2-Mengen. Angefangen bei der Produktion der Materialien, wie Beton oder Stahl über die Brennstäbe mit ihrem aufbereiteten Uran bis hin zur „Endlagerung“. Ein ziemlich teurer Spaß.

    Man sieht mal wieder, nicht jeder Titel suggeriert auch reale Kenntnisse zu einem Thema. Jeder kann Egoist sein, man sollte dann aber auch nicht die Allgemeinheit mit in den Abgrund eine Ökokalypse ziehen. Ich möchte eine Zukunft für die Menschheit.

    Ergänzung 01.12.2018:
    Jüngst behauptete Matthias Holl mal wieder das uns der Blackout drohen würde ohne Grundlastkraftwerke, was natürlich Bullshit ist. Einen Beweis bleibt er natürlich schuldig. Was bekannt ist, ist die Tatsache, dass Windkraft abgeschaltet werden muss, weil „Grundlastkraftwerke“ die Netze blockieren. Besonders Kern- und Kohlekraftwerke sind fiel zu unflexibel.

    Ergänzung 16.06.2019:
    Mal wieder ein Leserbrief, der Klimanotstand als Populismus bezeichnet und hält scheinbar den Klimawandel für Panikmache. Aber passt zu den vorhergehenden Briefen. Rationalität ist allerdings nicht, was einer Einzelperson gefällt, sonder das, was die Fakten gebieten und dabei ist Handlung längst überfällig.

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    #Fluglärmnews: Anschläge mit Lasern

    Nach dem angeblichen Angriff auf ein Flugzeug über Dinslaken, habe ich mal wegen terroristischen Angriffen mit Industrielasern nachgefragt.

    Seltsamerweise ist man meiner Frage ausgewichen und hat nur in Hinblick auf Laserpointer geantwortet. Dass man mit Industrielasern Anschläge auf Flugzeuge begehen könnte und die Industrielaser scheinbar keiner Einschränkung beim Kauf unterliegen, finde ich seltsam.

    Man könnte fast meinen, dass sich das Innenministerium nur dort mit Terrorismus beschäftigt, wo es um die Überwachung der Bevölkerung geht, aber zu wenig dort, wo reale Gefahren drohen.

    Auch, dass das Innenministerium auf anderen Stellen verweist, obwohl dieses für Terrorabwehr zuständig ist, lässt bei mir Skepsis aufkommen, wie sicher fliegen ist.

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    #Duisport macht die Straßen kaputt

    Duisport macht gute Gewinne. Hört man jedenfalls immer wieder und der Stadt gehört Duisport zu einem Drittel. Man könnte eigentlich meinen, dass das alles toll wäre. Wenn dann aber nur mit Tendenz zum Tollhaus.

    Solche Spurrillen graben die schweren LKW zum Beispiel an der Moerser Straße in die Fahrbahn. Das bedeutet nicht nur Stolpergefahr für die Bevölkerung, sondern auch erhebliche Sanierungskosten. Bei Hauptstraßen wird die Bevölkerung zwar nicht so stark belastet, aber trotzdem immer noch an den Kosten beteiligt. Von den Anwohnenden dürfte aber wohl kaum einer einen LKW fahren, geschweige denn einen besitzen. Sprich die Bevölkerung wird mit Kosten belastet, die eigentlich von Duisport zu tragen wären. Man könnte dies sogar als Subventionen für Duisport betrachten.

    Eigentlich gilt ja, dass Verursachende die Kosten tragen müssen.

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    #Fluglärmnews: Zeit für eine Kapazitätsobergrenze

    Auch über den Wolken ist die Freiheit nicht grenzenlos. Vielmehr ist der Himmel voll.

    Kapazitäten sind nun einmal ein knappes Gut und müssten deshalb limitiert werden. Dies muss natürlich mit einer Preissteigerung für Fluglärmhäfen einhergehen. Und exponentiell ansteigende Kosten für Verspätungen wäre eine exzellente Idee.

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    Interaktiver Fahrplan in Köln

    Duisburg könnte natürlich deutlich besser, als derzeit.

    Ein Beispiel, was Duisburg besser könnte sieht man hier:

    Was aussieht wie ein großes Handy mit App, ist ein interaktiver Fahrplan, mit dem man komfortabel eine Fahrtroute suchen kann. Eine sicherlich hilfreiche Idee, aber bis die in Duisburg ankommt vergeht sicherlich noch einige Zeit.

    Hier in Duisburg hat man ja nicht verstanden, dass Schnellbusse von Vorteil sind und nicht nur den Verkehr beschleunigen, sondern auch die Akzeptanz massiv erhöhen würden. Stattdessen lässt man den SB42 weiterhin nicht im Zentrum von Rheinhausen halten. Angeblich wegen zu großer Verzögerung, was natürlich nur eine Ausrede ist. Die Größte Verzögerung im ÖPNV sind viele Haltestellen.

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    #Fluglärmnews: Erdogan Airport

    Man kann Bauprojekte natürlich mit Gewalt und gegen jegliche Rechtsstaatlichkeit durchziehen. Dass passt zu Diktatoren. Allerdings sollte man immer bedenken, dass eine derartige Vorgehensweise nicht nur ethische Fragen aufwirft, sondern auch fraglich macht, ob die Infrastruktur wirklich stabil ist. Unter Zwang und in Eile gebaute, Bauwerke können durchaus mit massiven Baumängeln behaftet sein.

    Ich werde den Flughafen jedenfalls nicht betreten. Nicht nur wegen der zu erwartenden Baumängeln, sondern auch, weil man da wegen einer kritische Meinung zu schnell verhaftet wird.

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    Schlechte Kohle, gute Kohle und CDU – #endcoal #hambibleibt #hambieffekt

    Schlechte Kohle

    Gute Kohle

    CDU – Schlechte Kohle Partei

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    #Fluglärmnews: Verspätungsairline Eurowings mit noch mehr Verspätung ab Düsseldorf

    Eurowings ist häufig verspätet und verärgert damit Kunden. Sehe das eigentlich als ein Fall von selbst schuld, wer Billig fliegen will, fliegt halt verspätet oder auch gar nicht.

    Nun will Eurowings, aber noch mehr Flüge ab Düsseldorf durchführen, obwohl die Kapazitäten der Infrastruktur längst überschritten sind.

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    #Klimaschädling Pfeifer & Langen darf neues Kohlekraftwerk bauen – #hambibleibt #hambieffekt

    Die Firma Pfeifer & Langen hat vor wenigen Tagen ein neues Kohlekraftwerk von der Bezirksregierung in Düsseldorf genehmigt bekommen. Auf die Einwendung, dass es Kohlekraft schlecht für das Klima wäre, gab die Bezirksregierung zur Antwort, dass man keine Rechtsgrundlage zur Verhinderung eines Kraftwerks wegen Klimaschädlichkeit habe.

    Mal wieder hat also eine Verwaltung den feigen Weg gewählt, anstatt sich ans Grundgesetz zu halten:

    Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

    Wenn das Klima keine natürliche Lebensgrundlage ist, dann weiß ich es nicht. Ich hätte jedenfalls die Genehmigung gut begründet versagt und damit ggf. auch eine Gerichtsprozess riskiert.

    Aber Pfeifer & Langen kann man nicht nur wegen dieses 60 MW Steinkohlkraftwerks als rückständigen Klimaschädling bezeichnen, sondern auch wegen dem großen Anteil an Braunkohle bei der Zuckerproduktion. Mindestens 80 MW an elektrischer Leistung und zudem einiges mehr an Wärme entsteht dort.

    Ich für meinen Teil boykottiere diese Firma jedenfalls, wo mir dies möglich ist und hoffe, dass diese pleite geht.

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    Ecosia will den Hambacher Forst kaufen – #hambibleibt #RWExit #hambieffekt

    Schon länger nutze ich Ecosia, eine Suchmaschine, welche nicht nur meine Daten schützt, sondern sogar Bäume pflanzt. Ein Beitrags zum Klimaschutz und eine schöne Idee, dass man bei den ohnehin nötigen Suchen noch zum Klimaschutz beiträgt.

    Heute sah ich nun einen Hinweis auf eine Kaufaktion für den Hambacher Wald.

    Ecosia bietet dem Klimaschädling RWE eine Millionen Euro für den Rest vom Wald.

    Scheinbar hat RWE den Wald damals viel zu billig bekommen und würde damit sogar noch Gewinn machen, denn die Braunkohle werden die höchstwahrscheinlich nicht mehr abbauen dürfen.

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    #Fluglärmnews: Billigflieger brauchen länger

    Nicht für die Umwelt, sondern wegen der Kraftstoffkosten fliegen Airlines langsamer, weil die Flugzeuge dann weniger verbrauchen. Sprich Billigflieger sind dadurch dann natürlich besonders langsam.
    So werden die Verspätungen natürlich auch nicht mehr aufgeholt.

    Wobei am besten fürs Klima wäre, wenn Fliegen das kosten würde, was es uns wirklich kostet.

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    Offener Brief an Armin Laschet und Herbert Reul – #hambibleibt #RWExit #hambieffekt @hreul @ArminLaschet

    Ohne weitere Kommentare direkt der Brief:

    Sehr geehrter Herr Laschet, sehr geehrter Herr Reul,

    Sie sollten sich beide zutiefst schämen.

    Ich denke Ihre schlechten Werte sind eigentlich noch unverdient zu gut.

    Die Menschen in NRW sind eine Politik leid, die sich nicht für die Interessen der Bevölkerung einsetzt, sondern mit Scheinargumenten für Konzerninteressen eintreten. Nicht nur hier in NRW, auch auf Bundesebene, wo Betrügende noch immer ungeschoren davonkommen.

    Wer so etwas macht, der schädigt das Vertrauen der Bevölkerung in Politik nachhaltig und massiv. Wenn es immer mehr Zuspruch für Populisten gibt, dann ist da nicht zuletzt auch Ihr Verdienst. Aber ob man sich so etwas positiv anrechnen kann? Wohl kaum.

    Ich meine wie lächerlich ist die Argumentation mit Brandschutz in einem Wald, wo bereits ein Wassertropfen einen Waldbrand auslösen könnte. Aber würde mich nicht einmal wundern, wenn der Wald plötzlich anfangen würde zu brennen. Vor kurzem brannte ja bereits ein Protestmobil. Ich würde RWE, nach den ganzen Lügen der letzten Wochen, auch Brandstiftung zutrauen.

    Was nützen uns mehr Polizisten, wenn diese für völlig unsinnige Einsätze verheizt werden? Solche Arbeitsbedingungen können durchaus zu innerer Kündigung oder Erkrankungen führen. Hier in Duisburg gibt es Bereiche, wo der Rechtsstaat deutlich genauer hinsehen müsste. Ein paar Menschen in Baumhäusern schaden dem Allgemeinwohl nicht. Die Kriminellen in den Städten schon. Bloß, wer soll die verfolgen, wenn die Städte nicht genug Personal haben und die Polizisten ihre Zeit im Wald verschwenden.

    Und statt an der Zukunft zu arbeiten, versuchen Sie die Vergangenheit zu bewahren. Es liegt nicht im Interesse der Allgemeinheit einen Konzern zu retten, der nicht frühzeitig genug die Weichen gestellt hat. Es liegt nicht im Interesse der Allgemeinheit Arbeitsplätze zu retten, die eh verloren sind. Und wenn man bedenkt, dass RWE dieses Jahr eine Dividende von 1,50 Euro pro Aktien zahlte, dann hat RWE mehr als genug Geld, um die Beschäftigten umzuschulen.

    Die Landwirte haben immer weniger Fläche und gleichzeitig erlauben Sie weiterhin einen derartige massiven Flächenfraß? Gewachsene Böden kann man nicht wieder herstellen. Die sind verloren und noch einen See brauchen wir nicht.

    Ein Mensch ist tot, einer schwer verletzt. Ohne diese Polizeiaktion wäre es nicht dazu gekommen.

    Und ständig zu betonen, dass jemand anders die Entscheidung getroffen hätte? Mich erinnert dies stark an: „Wir haben nur Befehle befolgt“.

    Werden Sie die Konsequenzen ziehen und zurücktreten? Vermutlich nicht, dass solche Aktionen zum schlechten Ruf von Politikern beiträgt ist Ihnen wahrscheinlich herzlich egal.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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