#Fluglärmnews: Angeblicher Laserpointervorfall in Dinslaken

Die Behauptungen zu Laserpointerangriffen werden immer absurder. Vor einigen Wochen stand in der Zeitung, dass ein Flugzeug über Dinslaken vom Boden aus mit einem Laserpointer angegriffen worden wäre. Bereits diese Meldung erschien mir reichlich an den Haaren herbeigezogen zu sein.

Nachdem ich nun nachfragte wird es noch weniger plausibel.

Nach der Antwort der DFS war das Flugzeug auf 2 km Höhe am Abend, wo es also bereits dunkel ist.

Natürlich könnte es Laserpointer mit einer Reichweite von 2 km geben, allerdings ist die Entfernung natürlich deutlich über 2 km. Schließlich gibt es keine Laserpointer, die durch die Flugzeughülle den Piloten ins Auge treffen. D.h. es muss ein Mindestwinkel zum Flugobjekt bestehen. Mit den Koordinaten der DFS konnte ich leider nicht die Position bestimmen, ist aber auch egal. Je steiler der Winkel, desto geringer die Blendzeit.

Dann kommt allerdings noch etwas anderes hinzu. Ich habe gute Augen, aber einen Laserpointerpunkt in 2 km Entfernung kann ich mit bloßem Auge nicht sehen. Man müsste hier also den Laser mit einem Fernrohr koppeln, um wirklich genau die Kanzel zu treffen und das bei Nacht. Am Tag ein Flugzeug zu treffen dürfte schon schwierig sein, bei Nacht die Kanzel zu treffen, halte ich persönlich für ausgeschlossen. Jedenfalls dann, wenn es ein „normaler“ Angriff mit Laserpointer gewesen wäre. Die Vorbereitung eines Terroristischen Anschlags dagegen würde ich nicht ausschließen, denn man bräuchte entsprechende Optiken und vermutlich eine Computersteuerung. Es wäre nicht ausgeschlossen, dass dies dann nur ein Testlauf war. Habe deshalb eine Anfrage beim Innenministerium gestartet. Zumindest werden sie jetzt hoffentlich mal darüber nachdenken

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