RWE-Lügen zur Böschung – #RWExit #hambibleibt

Mit Verwunderung las ich mal wieder die RWE-Lüge, das eine Rodung zwingen wäre. Dass der Wald für Stabilisierung der Böschung gerodet werden müsste. Angeblich hätten sich hier „Experten“ geäußert. Auf die Meinung von „Experten“ gebe ich wenig, denn Experte ist keine Qualifikation, sondern häufig nur eine Behauptung. Bin nebenbei noch Experte für alles außer Tiernahrung. ;-)

Selbstverständlich gibt es andere Möglichkeiten. Allein der Umstand, dass man Abraum an anderer Stelle brauchen würde zeigt, doch, dass da noch Material vorhanden ist. Das Verfahren an eine andere Stelle macht hier wenig Sinn.

Dann ist das herbeiführen von Material lediglich eine wirtschaftliche Frage. Es kostet RWE einfach mehr. RWE wählt ja nicht ohne Grund die Billiglösung und legt dort einen See an. Wenn man bedenkt, was dadurch an Fläche verloren geht. Flächen die für Landwirtschaft, Wohnungen oder Windkraft fehlen. Ist der gleiche Wahnsinn, den die Kiesindustrie begeht. Die Anschüttung von Material kann keinen gewachsenen Boden ersetzen. Allein vom Grundwasser her.

Das RWE natürlich die Billiglösung nutzen will, hat nichts mit realer Notwendigkeit zu tun, sondern lediglich damit, dass RWE Geld wichtiger ist. Neben entsprechender Sicherung mit Schüttgutkörben wäre auch eine Verfüllung mit unbelasteten oder gereinigtem Bauschutt denkbar. Hier werden immer neue Deponien gesucht.

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