#Duisburg: Umweltausschuss erneut abgesagt – #SägeParteiDuisburg #ClimaschäDlicheUnion

Einmal mehr gewinne ich den Eindruck, dass man in Duisburg Umweltschutz klein schreibt.

Während Geschäfte wieder öffnen dürfen, leidet die Demokratie erheblich. Demonstrationen scheinen weiterhin erheblich eingeschränkt zu sein, was natürlich von Vorteil ist bei Demonstrationen die bestimmte Gruppierungen verhindern wollen. Etwa eine Menschenkette gegen Braunkohle wurde trotz Hygienekonzept nicht genehmigt.

Mit entsprechendem Hygienekonzept könnte man sicherlich auch den Umweltausschuss durchführen, aber dieser wurde trotzdem bereits zum zweiten Mal abgesagt.

Wenn man dazu betrachtet, wie der Umweltschutz in Duisburg zerupft und geschrumpft wurde, wie der Umweltausschuss häufig nur Sachen zur Kenntnis bekommt, also nicht einmal abnicken darf, was dank GroKo ja nur Formsache ist, dann stellt sich hier die Frage, welchen Stellenwert Umweltschutz und damit auch Klimaschutz wirklich in Duisburg genießt.

Und scheinbar gibt es auch eine Art linksche Ermächtigungsvorlage, welche dem OB unverhältnismäßige Befugnisse erteilt.

Veröffentlicht unter Duisburg | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Abzocke: #Scam bei Facebook und Twitter – #Bettelei #Betrug

Bei Twitter und Facebook ist mir aufgefallen, dass ich ab und an mal Following bzw. Freundschaftsanfragen von völlig Unbekannten bekomme.

Inhaltlich sind sich die Beiträge in den Profilen recht ähnlich. Entweder wir Armut gezeigt oder eine medizinische Notsituation. Aber nicht aufdringlich, sondern eher subtil. Vermutlich wird man erst bei Annahme der Freundschaft angesprochen oder wenn man Hilfe anbietet.

Im Internet fand ich dazu bei einer Suche nichts. Es dürfte nach meiner Ansicht hier um bestenfalls Bettelei gehen und schlimmstenfalls um Scam, also betrügerische Abzocke von Geld. Ich vermute Letzteres, denn mit Wildfremden ohne Zusammenhang einfach so Kontakt aufnehmen und auf Mitleid machen, das passt nicht zu Bettelei.

Natürlich lehne ich solche Anfrage ab und folge denen auch nicht bei Twitter. Wenn ich sicher sein will, dass das Geld wirklich bei Bedürftigen ankommt, dann gibt man es besser einer Hilfsorganisation. Etwa der Kindernothilfe.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#BMWi kann keine wissenschaftliche Grundlage für 1000 m Abstand bei #Windenergie liefern – #Energiewende

Wie nicht anders zu erwarten, konnte auch das BMWI keine wissenschaftlich fundierte Grundlage für einen Abstand von 1000 m liefern. Bereits das Land NRW war nicht in der Lagen den Abstand von 1500 m wissenschaftlich zu begründen.

Stattdessen wurde mir eine Studie geschickt, die lediglich die Auswirkungen bestimmter Abstände betrachtet, aber diese begründet keineswegs warum gerade 1000 m und nicht 900 m oder 5 m oder 666 m.

Die Antwort des BMWI bestand aus zwei Seiten und aus zwei Blättern. Es wurde also unnötig Papier verschwendet und ich musste zudem noch aufwendig einen Link eingeben.

Passt zum Gesamtbild von Rückständigkeit gepaart mit fehlenden wissenschaftlichen Fakten.

Habe deshalb noch einmal konkreter nachgefragt.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Bahnsinn: Immer wieder 4 Minuten zwischen Köln und Bonn – #Verspätungsvorhersage #Bahn

Vor einiger Zeit fiel mir auf, dass in der Verspätungsvorhersage der Bahn, bereits lange Zeit vor meiner Abfahrt in Duisburg der Zug in Bonn mit immer wieder genau 4 Minuten Verspätung angekündigt war.

Das finde ich schon seltsam und wollte mal wissen woran dies genau liegt, dass immer wieder die gleiche Verspätung angekündigt wird.

Meine Vermutung ist, dass der Güterverkehr hier die Personenverkehr blockiert oder das der Nahverkehr zu Verzögerungen führt. Gerade zwischen Köln und Bonn gibt es ständig Verspätungen und eine verdächtig ahnungslose Bahn. Entweder wissen die das wirklich nicht oder es gibt hier ein Problem was die Bahn verschweigen möchte. Wenn die Bahn nicht weiß was die Ursache ist, dass immer zur gleichen Zeit, beim gleichen Zug, die gleiche Verspätung verursacht, dann fehlt es an kritischer Engpassanalyse. Da würde ich sagen, dass viele Verspätungen durch einen schlechten Fahrbahn entstehen. Sollte etwas verschwiegen werden, fragt man sich warum. Bringt etwa der Güterverkehr mehr Geld?

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Klimaschädliche Kapazitätserweiterung Flughafen Düsseldorf stoppen – #Klimaschutz #Flugscham #FFF #NetzstreikfürsKlima

Der Düsseldorfer Flughafen möchte, obwohl er wegen Kapazitätsverringerung 600 Beschäftigte entlässt weiter wachsen.

Der umfangreiche Antrag ist hier zu finden

Eine Kurzfassung gibt es hier.

Wer nicht die ganzen Unterlagen durchgehen will hat auch die Möglichkeit
vorgefertigte Unterlagen der BI’s zu nutzen.

Unterschriftenliste

Formale Mustereinwendung

Inhaltliche Mustereinwendung

Ich werde auch noch eine Einwendung schreiben dauert aber ein paar Tage die fast 170 Dokumente durchzugehen.

Wichtig ist, dass auch diesmal wieder viel Beteiligung gibt trotz Corona und der ganzen Einschränkungen.

Bitte weiter verteilen.

Veröffentlicht unter Beteiligung, Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

Offenlage Kapazitätserweiterung Düsseldorf #Wirrport gestartet – #Fluglärm #Sexismus

Wie bereits berichtet, stehen seit heute später Vormittag die Unterlagen Online.

Auf der Seite fällt schnell auf, dass sich nur „jedermann“ beteiligen darf. Frauen sind scheinbar ausgeschlossen.

Dazu kommt eine völlig miserable Verlinkung, sodass für jedes Dokument eine Extraseite aufgerufen werden muss. Die Beteiligung soll wohl möglichst umständlich gestaltet werden, um möglichst viele Menschen abzuschrecken.

Mustereinwendungen hier.

Veröffentlicht unter Beteiligung, Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Sucht: Dampfen schadet der Gesundheit – #Krebs #Drogenindustrie

Die Zeitschrift Nachrichten aus der Chemie (68, Februar 2020, Seiten 45-48) veröffentlichte einiges Interessantes zum Thema Nikotinsucht und der neuen Konsummethode Dampfen.

Das Rauchende statistische eine deutlich kürzere Lebenserwartung haben ist bekannt. Ich persönlich halte das für Selbstmord auf Raten. Wenn man damit nicht auch andere schädigen würde, könnte man das sogar tolerieren.

Im Prinzip handelt des sich um Kunstnebelmaschinen im Taschenformat. Durch technische Änderungen können nach dem Artikel hohe Verdampfungsmengen erreicht werden. Allerdings können hohe Temperaturen auch zu chemischen Reaktionen bei der Verdampfung führen. So wurden 2016 bei der Verdampfung von reinen Glycerin- oder Propylenglykollösungen bis zu 15 Reaktionsprodukte gefunden, die teilweise giftig und/oder krebserregend waren. Auch Metalle aus der Heizspirale wurden nachgewiesen. Darunter krebserregende, wie Nickel oder Chrom. Hier ist die Auswahl des Materials wichtig. Billiggeräte dürften vermutlich schädlicher sein.

Langzeitstudien fehlen noch und vermutlich wird auch wie bei Zigaretten die wirklichen Gefahren lange geleugnet werden. Geht schließlich um Geld und die Wirtschaft geht über Leichen, wenn es Geld bringt. Besonders die Drogenindustrie.

Bei Tierversuchen fanden sich vermehrt Lungen- und Blasenkrebs.

3 s Paffen an einer E-Zigarette lieferte bis zu 5,5 mg Propylenglykol. Der Ausschuss für Innenraumrichtwerte des Umweltbundesamts setzte 2017 einen Vorsorgewert von 0,06 mg/m³ Raumluft fest und einen Gefahrenwert von 0,6 mg/m³. Das heißt in Räumen besteht schnell eine Gefahr. Und auch im Freien ist es nicht gesund.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Denglisch: Die #Gesichtspalme – #Facepalm #Simpsons

Mal einfach etwas Amüsantes.

Ein Ausschnitt vom Screenshot aus dem Simpsonsspiel:

Lisa soll da eine Gesichtspalme machen. Offensichtlich hat man hier schlecht übersetzt. Keine Ahnung, ob es nun ein schlechter Übersetzer oder ein Computer war. Jedenfalls ist der Kontext wohl entgangen und der englische Begriff Facepalm, war scheinbar unbekannt. Wenn man den übersetzten wollte wäre Gesichtshandfläche wohl die wörtlichste Übersetzung. Aber manchmal ist nicht übersetzen doch sinnvoller. *facepalm*

Veröffentlicht unter Humor | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Umweltschutz

Geistesgifte wie Täuschung, Gier und Hass verursachen jedes nur erdenkliche Leid auf der Erde.

(Buddha)

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Philosophisches, Umweltschutz, Vorurteile | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Unklare Produktinformation von Privatmolkerei Bauer – #Verbraucherschutz

Folgendes las ich auf einem Joghurt

14,5 % Erdbeerzubereitung soll darin sein. Klingt natürlich erst einmal viel.
Diese Erdbeerzubereitung setzt sich allerdings zusammen aus 30 % Erdbeeren und 12 % verdünntes Erdbeersaftkonzentrat. Woraus die restlichen 58 % bestehen bleibt allein von der Verpackung her unklar. Möglicherweise kostengünstiges Wasser. Und wer kann im Kopf ausrechnen, wie viel Prozent Frucht im Produkt ist? 4,35 % ist der Fruchtanteil. Kann man natürlich eben mal im Supermarkt ausrechnen. Die Privatmolkerei Bauer kennzeichnet nach m.M. ihre Produkte extra unklar, um nicht über den wirklichen Fruchtgehalt in verständlicher Form zu informieren. Aber nur dann ist ein Vergleich möglich, wo man wie viel Frucht fürs Geld bekommt. Wobei ich nach wirklichem Fruchtgehalt gehe. Um welche Obstqualität es sich handelt konnte ich bisher keiner Verpackung entnehmen.

Im Supermarkt wird man aber nicht die Rechnung durchführen, sondern vielleicht sogar denken, dass da 14,5 % Frucht drin wäre. Besser Marken, informieren zumindest irgendwo im Kleingedruckten über den wirklichen Fruchtanteil. Wobei das eigentlich bei einem Fruchtjoghurt an erste Stelle stehen muss.

Schade, dass es in Deutschland kein Ministerium gibt, was sich für Verbrauchendenschutz einsetzt.

Update:
Inzwischen wurde mir mitgeteilt, dass man die Informationen überarbeiten würde, dass aber noch etwas dauern könnte.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Bundesverkehrsministerium lehnt Anfrage zum Treibstoffablass ab – #Fluglärm

Schon seit Jahren versuche ich herauszubekommen, wer uns in Duisburg vergiftet hat und wo genau das war. Die Antwort des Bundesverkehrsministerium ist geradezu absurd.

Erst einmal war die Anfrage nicht nur nach IFG, sondern auch nach UIG. Dann wird damit argumentiert, dass nicht mehr gemeldet würde, wenn man das öffentlich bekannt macht, wer da seinen krebserregenden Kraftstoff über unseren Köpfen abgelassen hat.

Die Behauptung, dass man nicht wüsste, wo genau der Ablass erfolgt ist eine Lüge. Man kennt die Position aller Flugzeuge zu jedem Zeitpunkt und man weiß auch etwa, wann der Ablass gestartet wurde und wann dieser endete. Folglich kann man auch das betroffene Gebiet ermitteln.

Die Behauptung, dass alles fein verwirbelt würde ist meiner Einschätzung nach falsch. Ob die dafür wissenschaftliche Berechnungen und Belege haben? Oder ist das auch so eine Fiktion, wie Abstände bei Windenergie?

Ich werde jedenfalls das Ministerium weiterhin fragen.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Flughafen Düsseldorf rechnet dauerhaft mit sinkendem Flugverkehr – und beantragt 25% mehr Flugrechte – #Fluglärm

PM Kaarster gegen Fluglärm

Die in einer Woche (4. Mai) startende öffentliche Auslegung von Gutachten, mit denen der Flughafen Düsseldorf begründen will, dass er um 25% mehr Flugrechte benötigt, wird immer mehr zur Farce. „Hat der Flughafen den Mehrbedarf selbst nach Auffassung des Verkehrsministeriums NRW schon bisher nicht schlüssig begründen können, so widerlegt nun der Flughafen selbst seine Prognose,“ so der Vorsitzende des Vereins Kaarster gegen Fluglärm e.V, Werner Kindsmüller. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi habe die Geschäftsführung am Freitag (24. April 2020) den Beschäftigten in einer Videobotschaft mitgeteilt, dass bis Ende des Jahres 600 Arbeitsplätze am Flughafen gestrichen werden sollen. Diese Maßnahme wurde damit begründet, dass der Luftverkehr „dauerhaft um 25 Prozent sinke“ (Siehe Bericht der WAZ Online vom 26.04.2020). Die Beschlüsse sollen in der Aufsichtsratssitzung am Dienstag (28. April) getroffen werden.

„Die Prognose eines dauerhaft niedrigeren Luftverkehrs ergibt sich auch aus den Planungen von Lufthansa und den Erwartungen von Experten,“ so Kindsmüller. „Was soll jetzt die Auslegung von Gutachten des Flughafens, die noch einen Mehrbedarf von 25 Prozent behaupten?“, fragt Kindsmüller. Verkehrsminister Wüst könne die angesichts der Beschränkungen ohnehin fragwürdigen Auslegung, die am 4. Mai beginnen soll, jetzt noch stoppen. „Und dann sollte der Minister den Antrag des Flughafens aus 2015 ablehnen, da ein Mehrbedarf nun selbst nach Auffassung der Antragstellerin nicht besteht.“

Veröffentlicht unter Fluglärm, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

#Fluglärmnews: Flughafen Düsseldorf reduziert und expandiert gleichzeitig – #Fluglärm #Klimaschutz #NRZ

Wie geht denn so etwas? Der Flughafen Düsseldorf will 600 Beschäftige wegen Kapazitätsverringerung entlassen und ab nächste Woche Montag liegt der Antrag auf Kapazitätserweiterung erneut offen.

Verwunderlich, dass die NRZ nicht zugleich auch über den zweiten Umstand berichtet, denn das ist doch ziemlich suspekt, wenn ein Flughafen zeitgleich zwei extrem konträre Sachen behauptet.

Ich denke gegen eine Kündigung hätte man vor Gericht extrem gute Chancen, denn der Flughafen kann nicht wegen weniger Flugverkehr kündigen und zeitgleich einen Kapazitätserweiterungsantrag aufrecht erhalten.

Der Antrag hat sich bei Personalverringerung ohnehin erledigt, da nachweislich kein Bedarf besteht, da kann durch sofortigen Antragsrückzug zumindest noch Geld eingespart werden.

In der Rheinischen Post soll Schnalke behauptet haben, dass es um langfristige Ziel für 2030 ginge, dafür könnte man aber auch in 5 Jahren einen Antrag stellen. Dann mit brauchbaren Unterlagen, die auch wirklich einen Bedarf belegen und alle Faktoren berücksichtigen. Etwa auch die Klimaauswirkungen, auf welche nur sehr rudimentär eingegangen wird.

Außerdem ist 2030 nachweislich nicht die Wahrheit.
Geschäftsbericht 2015:
„Die Wirtschaftsplanung sieht für das Jahr 2019 den Bescheid eines Planfeststellungsbeschlusses mit ersten verkehrlichen Zuwächsen im Winterflugplan 2019/2020 vor.“

Geschäftsbericht 2018:
„Im Wirtschaftsplan ist die Erteilung einer erweiterten Betriebsgenehmigung mit ersten verkehrlichen Auswirkungen ab Sommerflugplan 2023 unterstellt.“

Man hat also bisher mit deutlich früheren Zeitpunkten kalkuliert.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Beteiligung, Duisburg, Duisburger Westen, Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wassereinbruch Tagebau Hambach 1997 – #Hambibleibt #AllegegenRWE #endcoal

Nach längeren Nachforschungen zum Tagebau Hambach habe ich nun Informationen zum Wassereinbruch im Jahr 1997.

Die Antwort ist als Scan hier. Dort sind auch die Ergebnisse der chemischen Analyse des Wassers zu finden.

Das ausgetretene Wasser soll dem Grundwasserhorizonten 07-09 unterhalb des Kohleflözes entstammen. Scheinbar liegt dies an geologischen Störungen im Bereich Elsdorf.

Das hat natürlich auch eine gewisse Relevanz für die Fortsetzung der Sümpfung. Geologische Störungen sind nicht vorhersehbar. Denn ansonsten wäre es nicht zu dem Wassereinbruch gekommen. Man kann nicht in den Boden schauen, dass heißt aber auch, dass die Folgen der Fortsetzung bzw. eigentlich sogar Ausweitung der Sümpfung nicht absehbar sind und somit nicht genehmigungsfähig.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Baut Fichtner ein neues Kohlekraftwerk? – #Baumschutz #endcoal #hambibleibt

Nach dieser Petition beteiligt sich Fichtner am Neubau eine Kohlekraftwerk und vernichtet damit auch Mangrovenbäume.

Damit würden die sich auch als Klimaschänder qualifizieren.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

PM BI Saubere Luft – Erneute Offenlage Flughafen Düsseldorf – #BISaubereLuft #Klimaschutz #Fluglärm

PM der BI Saubere Luft vom 20.04.2020
Die BI Saubere Luft ist erschüttert, dass der Flughafen Düsseldorf trotz Klimakrise und Corona-Pandemie an den Erweiterungsplänen festhält. Es ist ein Erfolg, dass erneut offengelegt werden muss. Dass aber nun vom 04.05. bis 12.06. die Unterlagen offengelegt werden, verhindert die notwendige umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit. So sind Unterschriftensammlungen und Informationsstände nicht möglich. Auch eine elektronische Beteiligung, wie in anderen vergleichbaren Verfahren ist nicht möglich. Stattdessen müssen Bäume in Papierform geopfert werden.

Die Verschiebungsaufforderungen der verschiedenen Initiativen an Minister Wüst blieben scheinbar ungehört. Möglicherweise ist das aber auch Absicht, um den Protest gegen die klima- und gesundheitsschädlichen Erweiterungspläne zu erschweren.

Die BI Saubere Luft schließt sich der Kritik der Initiativen (1,2,3) an. Eine Mustereinwendung ist unabhängig davon in Vorbereitung.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Beteiligung, Duisburg, Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#BMW will Dividende zahlen, trotz staatlicher Hilfen – #Unsozial #Abzocke

BMW schickte die Arbeitenden auf Kosten der Allgemeinheit in Kurzarbeit. Dennoch soll eine Dividende gezahlt werden auf der Hauptversammlung am 14.05.2020. Allerdings wegen Corona als virtuelle Hauptversammlung.

„Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2019 in Höhe
von 1.646.417.589,64 EUR wie folgt zu verwenden:“
– Stammaktie: 2,50 €
– Vorzugsaktie: 2,52 €

Ist das der ernst von BMW? Erst staatliche Hilfen annehmen und dann diese an die Eigentümer weiterreichen? Wer mehr als eine Milliarde für Dividende zur Verfügung hat, der hat auch genug Geld um ohne staatliche Hilfen auszukommen.

Da hat Dänemark es besser geregelt, denn dort gibt es keine staatlichen Hilfen mit der Gießkanne für schmierige Unternehmen, die sich asozial verhalten.

PS: Ich bin Kleinaktionär von BMW und trotzdem gegen eine Dividende, weil Eigentum verpflichtet!

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Dynamit Nobel GmbH – Werk Schlebusch – #Leverkusen #Sprengstoff #Explosion

Ist wusste bisher nicht, dass neben Chemiewerken auch eine Sprengstofffabrik in Leverkusen steht.

Erst durch das Amtsblatt 06/2020 wurde ich auf das Werk der Firma Dynamit Nobel GmbH in Leverkusen aufmerksam. Im Amtsblatt wird nicht einmal eine Adresse angegeben, was ich in Hinblick auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung ziemlich suspekt finde. Denn Auswirkungen eines Werk gibt es meist im Umfeld.

Das „Werk Schlebusch“ liegt nach dieser Seite in Leverkusen Manfort an der Kalkstraße 218.

Normalerweise hätte ich nicht groß nachgeforscht, selbst wenn es um Sprengstoff ginge. Aber suspekt war mir, dass erstens eine völlig unklare Abkürzung (TEPE) verwendet wurde und zweitens mit keinem Wort das Produkt erwähnt wird. Ein TEPA habe ich mit Tetraethylenpentamin gefunden, aber nichts zu TEPE.

Da man weder weiß, was sich hinter TEPE verbirgt noch das Endprodukt klar sind, kann die Gefährdung nicht beurteilt werden. Dabei dient die Veröffentlichung nach UVPG gerade dazu, dass man informiert wird. Die Bezirksregierung berief sich auf Geheimhaltung bei meiner Nachfrage. Dies fördert in Hinblick auf die Sicherheit nicht gerade das Vertrauen in die Firma oder die Bezirksregierung. Die Benennung TEPE enthält keine Informationen und man hätte die Substanz auch einfach Dingsbums oder mit irgendeinen anderen beliebigen Begriff benennen können. Eine nichtssagende Abkürzung hat keinerlei Informationsgehalt. Damit wird gegen das UVPG verstoßen, denn der Sinn und Zweck der Veröffentlichung ist gerade, dass sich die Bevölkerung ein Bild machen kann. Diesem Zweck wurde nicht entsprochen.

Selbst wenn der Stoff selber der Geheimhaltung unterliegen sollte, was ich stark bezweifle, da der Name einer Substanz keinerlei Wert hat, lediglich in Kombination mit weiteren Informationen ist dies der Fall. Nicht eingestuft wäre in dem Fall die Stoffeigenschaften des Endproduktes, wahrscheinlich einem Sprengstoff, wie man den vorhandenen Informationen entnehmen kann. Ziel dürfte hier primär sein die begründete Sorge der Bevölkerung zu verhindern. Schließlich vermeidet die Bezirksregierung Köln sogar bewusst die Art des Stoffes und Verwendungszweck zu benennen. Was ziemlich suspekt ist, wenn es sich um etwas Harmloses handelt.

Beschreibung der Bezirksregierung Köln:
„Zur Herstellung von Stoffen oder Stoffgruppen durch chemische Umwandlung in industriellem Umfang, insbesondere von sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen und stickstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen durch,“

Dann ist noch von einer endothermen Reaktionsführung die Rede. Wenn Endotherm heißt, dass von außen Energie zugeführt werden muss. Aber die Art der Reaktionsführung sagt nichts über die konkrete Reaktion, die durchaus eine hohe Energiefreisetzung beinhalten kann.

Weiterhin kann man entnehmen:
„Die Anlage ist der Nr. 4.1.2 des Anhangs 1 der 4. BImSchV zugeordnet und ist somit genehmigungsbedürftig nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BlmSchG). Des Weiteren ist die o. g. Anlage der Nummer 4.2 Spalte 2 der Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) zuzuordnen und in Spalte 1 mit einem „A“ gekennzeichnet.“

Für Laien ist dies natürlich nichtssagend.
4. BImSchV 4.1.2 bedeute Chemieprozesse, die sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen wie Alkohole, Aldehyde, Ketone, Carbonsäuren, Ester, Acetate, Ether, Peroxide und/oder Epoxide einsetzen.
UVPG 4.2 sagt dass es sich um ein Chemiewerk handelt.
Es gibt auch Explosivstoffe auf Peroxidbasis. Etwa das bei Terroristen beliebte TATP. Wobei Einsetzen die Edukte bezeichnet und nicht das Endprodukt. Glycerin wäre zum Beispiel ein Alkohol.

Natürlich sagen einem all diese Informationen nichts über die konkreten Stoffeigenschaften. Angeblich wäre TEPE kein Gefahrstoff, überprüft hat man dies aber nicht, sondern lediglich im Analogieschluss abgeleitet habe. Und das für eine Substanz in Lösung.

In Amtsblatt 08/2020 der Bezirksregierung Köln kommt dann die nächste Erlaubnis. Auch hier wieder nur vage und nichtssagende Angaben.

Die Bezeichnung DPO14-CNK-Säure sagt nichts, aber da Angabe „Herstellung von Produkten durch Nitrierung“ sagt mir, dass hier wahrscheinlich Sprengstoff mit Nitrogruppen hergestellt wird. Beispiele wären Nitroglycerin oder TNT.

Die Anlage wird der Nr. 4.1.21 von Anhangs 1 der 4. BImSchV zugeordnet, was so viel heißt, wie:
„Stoffe oder Stoffgruppen, die keiner oder mehreren der Nummern 4.1.1 bis 4.1.20 entsprechen,“
4.1.20 wären übrigens Explosivstoffe zu denen auch Sprengstoffe gehören.

Verstehe noch immer nicht, was man sich dabei denkt.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Bürger gegen #Fluglärm ziehen vor Gericht gegen Offenlage Flughafen Düsseldorf – #Laschetfordert #LockerLaschet

Verständlich, dass man gegen eine unzulässige Offenlage rechtlich vorgehen muss, wenn die Einsicht im Landesverkehrsministerium fehlt.

Alles weitere hier.

Veröffentlicht unter Beteiligung, Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag

Dumme und Gescheite unterscheiden sich dadurch, dass der Dumme immer dieselben Fehler macht und der Gescheite immer neue.

(Kurt Tucholsky)

Veröffentlicht unter Philosophisches | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Windenergieabstand zur Drehfunkfeuern – #DFS #NRW #Energiewende #Windenergie

Nachdem ich feststellte, dass die Landesregierung NRW kein wissenschaftliche Grundlage für einen pauschalen Abstand und Unsinn in Hinblick auf die Bundeswehr behauptete, wollte ich mal wissen, wie die DFS auf einen Abstand von 15 km zu Windenergieanlagen kommt. Erstaunlich schnell und fundiert gab es diese Antwort.

Es gibt also für die 15 km eine wissenschaftliche Grundlage. Anders als bei Landesregierung, die einfach eine Entfernung festlegte ohne diesen Aufgrund von Untersuchungen herzuleiten.

Wenn man die Windradflügel mit einem passenden Stealthmaterial überzieht, müssten eigentlich auch Windräder näher, als 15 km möglich sein. Aber vielleicht ist dies zu teuer.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Klimaschutz: PM Klima-Allianz Deutschland stärkt sozial gerechte Ausrichtung – #NetzstreikfürsKlima

Pressemitteilung der Klima-Allianz Deutschland

KLIMA-ALLIANZ DEUTSCHLAND STÄRKT SOZIAL-GERECHTE AUSRICHTUNG

Bei ihrem Frühjahrsplenum hat die Klima-Allianz Deutschland sieben neue Mitglieder gewonnen, darunter den Paritätischen Gesamtverband. Das Bündnis rückt damit die Fragen nach den gesellschaftlichen Wechselwirkungen und sozialen Chancen von Klimapolitik stärker in den Mittelpunkt seiner Arbeit und betont, auch bei der Bewältigung der Coronakrise müsse die sozial-ökologische Gerechtigkeit eine Rolle spielen. Außerdem wurden die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover, Together For Future, das Netzwerk Klimaherbst, Vier Pfoten, TRIMUM und die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie in den Kreis der Mitglieder aufgenommen. Das Plenum fand am Mittwoch wegen der Kontaktbeschränkungen infolge
der Corona-Pandemie erstmals als Videokonferenz statt.

Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes: „Der Klimawandel gefährdet die Lebensbedingungen von Menschen weltweit. Die Ärmsten tragen die Hauptlast. Die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung reicht bei weitem nicht aus, um dieser existentiellen Bedrohung zu begegnen. Wir brauchen eine echte sozial-ökologische Wende, die nur gelingen kann, wenn wir sie umfassend sozial gestalten. Dafür wollen wir uns in und mit der Klima-Allianz einsetzen.“

Dr. Christiane Averbeck, Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland: „Wir müssen aus der Coronakrise lernen und als Gesellschaft resilienter werden. Dafür ist es wichtig in der Zeit nach der Hochphase der Pandemie, dass wir soziale und ökologische Belange bei der Bekämpfung der Klimakrise stärker in den Fokus rücken. Für den Klimaschutz ist zentral, dass wir kommende Konjunkturpakete an den Pariser Klimazielen ausrichten. Wenn wir Gelder in die Hand nehmen, um unsere Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, müssen diese unsere Gesellschaft insgesamt und als Teil davon die Wirtschaft zukunftsfähig machen.”

Veröffentlicht unter Klimaschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

West-Nil-Fieber in Deutschland – #Corona #Klimaschutz #NetzstreikfürsKlima

Neben Corona gibt es auch noch andere Krankheiten, die nach Deutschland kommen und selbst vor „geschlossenen“ Grenzen nicht halt machen. Mitschuld daran ist der Klimawandel.

So ist inzwischen auch das mitunter tödliche West-Nil-Fieber in Deutschland angekommen führte 2019 zu nachweisbaren Erkrankungen.

Und West-Nil-Fieber ist nicht die einzige Krankheit, welche durch die Klimaerwärmung auch in Deutschland begünstigt wird.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Verantwortung von #RWE für Brände in #NRW – #NetzstreikfürsKlima #NRWE #hambibleibt #allegegenRWE

Bei dem Feuer im Naturschutzgebiet De Meinweg, dürfte RWE mitverantwortlich sein. Das Abpumpen von Grundwasser bis in große Tiefen, lässt Regen schneller versickern und die Böden stärker
austrocknen. Die Auswirkungen können sich vom „rheinischen Revier“ über weiter Gebiete von NRW und darüber hinaus erstrecken. Sie ist von Auswirkungen bis Belgien und in die Niederlande auszugehen. Wasser, was an einer Stelle abgepumpt wird fließt zwangsläufig von woanders nach. Dadurch verringert sich natürlich an vielen Stellen das Oberflächennahe Grundwasser und schwächt dadurch Bäume und sorgt für eine schnellere Austrocknen.

So ganz nebenbei gefährdet RWE natürlich auch unsere Trinkwasserversorgung. Sowohl durch vorantreiben der Klimaerwärmung, wie auch durch durch das Abpumpen, damit die Tagebaute nicht absaufen.

Die Bezirksregierung Arnsberg sollte deshalb zur Brandbekämpfung, zum Naturschutz und auch für unsere Trinkwasserversorgung eine Weiterführung von Tagebauten untersagen.

RWE schadet unserer Gesundheit, täglich.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Tesla zur Nutzung von Kohle – #NetzStreikfürsKlima #endcoal #hambibleibt

Passend zu dem heutigen Tag mal ein kleines Zitat von Testla zur symbolischen Uhrzeit 12:05:
„… to burn coal, however efficiently, in a battery would be a mere makeshift, a phase in the evolution toward something much more perfect. After all, in generating electricity in this manner, wie should be destroying material, and this would be a barbarous process. We ought to be able to obtain the energy we need without consumption of material.“

Scheinbar ist man in der Evolution stecken geblieben, aber Konservative haben sich ja schon immer gegen den Fortschritt positioniert. Die machen lieber weiter mit dem barbarischen Prozess der Materialvernichtung durch Verbrennung, statt die Sonne und Wind zu fördern.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Corona: Pseudowachstum und die wirklichen Kosten – #Wirtschaft

Was gemeinhin als Wachstum bezeichnet wird, ist die unvollständige Bilanz der Gesamtkosten. Meistens werden Umweltkosten auf die Allgemeinheit umgelegt. Klimawandel ist ein erheblicher Teil dieser Kosten. Aber auch die Gesundheit leidet unter den Kosten. Denn „Wachstum“ und Globalisierung hängen eng zusammen. Ohne Globalisierung hätte sich Corona längst totgelaufen. Aber der Flugverkehr wurde bekanntlich nicht konsequent eingestellt. „Wachstum“ und Bilanz waren wichtiger. Fluggesellschaften sind damit zum Superspreader geworden. Dass die Wirtschaft unter Corona leidet ist somit in der Gesamtbilanz selbstverschuldet und nur eine weitere Korrektur für das nicht vorhandene Wachstum.

Das Märchen vom Wachstum kann kein Happy End haben. Auch wenn die Wirtschaftstheologen immer wieder von Wachstum predigen. Das „Wachstum“ basiert auf Ausbeutung unserer Ressourcen. Gesundheit ist eine dieser Ressourcen, die derzeit durch die Einpreisung von Corona als Teil der Globalisierungskosten, das Nullsummenspiel deutlich aufzeigt.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

#Fluglärm erhöht das Risiko des Todes durch #Corona – #Fluglärmnews #NetzstreikfürsKlima #Laschetregierung

Fluglärm erhöht das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen das Risiko an Corona zu versterben.

Flugverkehr ist also nicht nur Superspreader, der Pandemien weltweit verteilt, sondern erhöht in der aktuellen Pandemie auch noch das Todesrisiko.

Ziemlich ‚originell‘, dass die Laschetregierung da allen ernstes eine Offenlage für die Kapazitätserweiterung des Flughafen Düsseldorf durchführen will.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Virtuelle Hauptversammlung der #Lufthansa – #Corona

Am 05.05.2020 findet die erste virtuelle Hauptversammlung der Lufthansa statt. Quasi Hauptversammlung im Homeoffice.

Abstimmung ist nur per Briefwahl möglich.

Man kann Fragen nur im Vorfeld einreichen, aber immerhin sind Fragen möglich. Rückfragen sind allerdings nicht möglich und auch keine spontanen Fragen, die sich aus der Generaldebatte ergeben. Obwohl dies technisch möglich wäre.

Gut ist, dass die Lufthansa keine Dividende zahlen will. Alles andere wäre in der aktuellen Situation auch unverständlich.

Wer also Fragen an die Lufthansa hat, die zur Generaldebatte passen, die nehme ich gerne auf und reiche diese ein. Insbesondere im Zusammenhang mit Klimaschutz und Fluglärm.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#CDU: Gegen #Abtreibung, aber für rentenverträglichen Coronatod? – #datteln4 #Klimakrise #NetzstreikfürsKlima

Ich finde es paradox, wie die CDU sich gegen Abtreibung wehrt um nicht selbstständig lebensfähige Zellklumpen zu schützen aber gleichzeitig die Wirtschaft wichtiger nimmt, als reale Menschenleben. Egal, ob nun bei Coronakrise oder Klimakrise. Selbst bei Umweltschadstoffen wird nur verzögert. Giftige Braunkohlekraftwerke laufen weiter, weil EU-Recht nicht umgesetzt wird und noch dazu soll ein neues Kohlekraftwerk ans Netz, was weitere Tote produzieren wird.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hilft #Autodesk/#Autocad #RWE beim Vernichten von Land und Leben? – #NetzstreikfürsKlima

Ich kann den Artikel natürlich nicht überprüfen und auch der Artikel ist sich nicht sicher ob RWE oder ein Zulieferer aktuell Programme der Firma Autodesk nutzt um Ersatzteile für die Landvernichtungsmaschinen (Braunkohlebagger) herzustellen. Vielleicht sind es auch vergleichbare Programme. Aber irgendwoher kommen die Ersatzteile sicherlich.

Es wäre jedenfalls gut sich stärker auf die Zulieferer und anderen Unterstützer von RWE zu konzentrieren und Druck zu machen.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: PM BI Saubere Luft – Saubere Luft schützt vor Corona – #BISaubereLuft

Wenngleich die gesetzlichen Grenzwerte in Duisburg weitestgehend eingehalten werden, verzögert die Umsetzung der EU-Vorgaben für Verbrennungskraftwerke, wie das Braunkohlekraftwerk von Venator, weitere Fortschritte in der Luftreinhaltung. Auch sind die Grenzwerte für den besonders lungenbelastenden Feinstaub in Deutschland deutlich höher als die WHO-Empfehlungen.

Forschungen der Harvard Universität belegt einen Zusammenhang zwischen Coronatoten und Luftverschmutzung. Insbesondere durch lungenbelastenden Feinstaub. Diese Werte liegen auch in Duisburg über den Empfehlungen der WHO, womit auch in Duisburg Menschenleben gefährdet sind. Es muss alles unternommen werden die Luftbelastung weiter zu senken und sich nicht auf der knappen Einhaltung auszuruhen.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Eine Straße als Landschaftsschutzgebiet? – #Rheinhausen #Umweltschutz #Baumschutz

Bei meinen Recherchen zur Osttangente stellte ich fest, dass die vorhandene Osttangente über Hochfeld zwischen den beiden Brücken (Solidarität und Eisenbahn als Teil zweier Landschaftsschutzgebiete (LSG-Rheinauenbereich Werthauser und Rheinhauser Wardt/LSG-Rheinuferpark) verläuft. Ansehen kann man dies im Geoportal NRW. Dort finden sich auch alle anderen Schutzgebietsinformationen.

Das eine Straße eigentlich nicht Landschaftsschutzgebiet sein kann, versteht sich von selbst, deshalb habe ich mal bei der Stadt Duisburg nachgefragt und nachfolgende Antwort bekommen.

Es kommt tatsächlich immer wieder vor, dass Straßen, auch stark befahrene, in Schutzgebieten liegen. Die von Ihnen angeführte Osloer Straße ist so ein Beispiel, ein anderes die Krefelder Straße (B 288) im Rheinbogen von Mündelheim. Selbst in Naturschutz- und NATURA2000-Gebieten gibt es öffentliche Straßen, s.. die Woltershofer Straße in Baerl.

Weshalb Straßen in Schutzgebieten liegen, kann unterschiedlicher Genese sein:
Zum einen, weil Straßen schon vor Inkrafttreten des Landschaftsplanes der Stadt Duisburg 1992 vorhanden waren und ein gesamter Landschaftsraum wie der Mündelheimer Rheinbogen oder das Deichvorland von Baerl unter Landschafts- bzw. Naturschutz gestellt worden ist. Damit wird dann auch die ein oder andere Straße quasi „unter Landschaftsschutz“ gestellt, was zunächst paradox ist, weil tatsächlich eine Straße dem Schutzgebietsgedanken zuwider läuft. Aber tatsächlich ist es so, dass der Landschaftsplan solche „schwarzen Flecken“ bewusst in Kauf nimmt und die Gesamtfläche im Blick hat.
Zum anderen können Straßenplanungen nach Inkrafttreten des Landschaftsplanes entstehen und umgesetzt werden, s. die von Ihnen angeführte Osloer Straße. In solchen Fällen, wenn in einem entsprechenden Genehmigungsverfahren (z.B. Bauleitplanungs-, Plangenehmigungs- oder Planfeststellungsverfahren) unter allen Fachämtern der Bau einer Straße abgestimmt wurde, tritt die Schutzgebietsausweisung dann hinter den tatsächlichen Zustand in der Natur zurück. Die Osloer Straße liegt an der Nahtstelle zwischen den von Ihnen angeführten Landschaftsschutzgebieten – und tatsächlich könnte man in einer solchen Situation den Landschaftsplan dahingehend korrigieren, dass die Straße durch eine entsprechende Linienänderung der Schutzgebiete faktisch aus den Landschaftsschutzgebieten herausgelöst wird. Änderungsverfahren sind jedoch aufwändig und es wird faktisch nichts geändert. Im Falle von Bebauungsplänen, sofern sich diese im Zuge ihrer Beschlussfassung auf das Gebiet von Landschaftsschutzgebieten erstrecken, wird de facto der Landschaftsplan „ausgestanzt“, die Schutzgebietsausweisung tritt also hier zurück. Da es sich um flächige Veränderungen handelt, ist die Anpassung/Änderung des Landschaftsplanes in solchen Fällen sinnvoller als bei kleinen linienhaften Änderungen. Doch auch hier kann der Landschaftsplan nicht immer formell angepasst werden, weil der Aufwand für ein förmliches Änderungsverfahren zu groß ist. Daher gibt es dann rein von der Kartenansicht her eine Dopplung, nämlich ein B-Plan, der auf einem Landschaftsschutzgebiet liegt. Tatsächlich ist dies jedoch nur ein „Darstellungsproblem“, weil durch Beschlüsse und Genehmigungen die rechtlichen Grundlagen für eine rechtliche Änderung der Schutzgebietsausweisung Sorge getragen wurde.

Also: Die Osloer Straße muss nicht für den (Schwerlast-)Verkehr gesperrt werden, weil sie kartografisch in Landschaftsschutzgebieten liegt. Faktisch ist sie mit dem Beschluss zu ihrem Bau aus den Schutzgebieten herausgefallen.

Für mich klingt nur seltsam, dass es ein so hoher formaler Aufwand sein soll, für eine scheinbar reine Korrektur an den tatsächlichen Zustand. Vielleicht ist es doch etwas mehr als rein formal. Vielleicht liegt es auch daran, dass man auf eine UVP verzichtet hat und diese nun nachholen müsste.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Offener Appell an Sören Link: #Maskenpflicht in #Duisburg! – #Maskeauf #LaschetRücktritt

Wenn unsere Laschetregierung schon nichts tun will, dann hoffentlich die Städte.

Sehr geehrter Herr Link,

hiermit appelliere ich an sie dem Beispiel von Münster und Dorsten zu folgen. Auch Bayern, Sachsen, und MeckPom machen es bereits. Eine Maskenpflicht. Es gibt ausreichend Stellen in Duisburg, welche Masken nähen können. Auch kann man Tücher oder einen Schal benutzten.

Diese Maskenpflicht sollte überall dort gelten, wo sich Menschen begegnen und der Abstand unterschritten werden kann. Das wäre insbesondere Einkaufen, der öffentliche Verkehr und andere Orte mit Publikumsverkehr.

Die Landesregierung meint, dass eine Empfehlung reichen würde. Wenn allerdings Selbstverantwortung funktionieren würde, bräuchten wir auch keinen Bußgeldkatalog. Ohne Druck werden sich viele Menschen keine Maske besorgen, geschweige denn diese tragen. Lockerungen ohne klare Gegenmaßnahmen führen definitiv zu vermeidbaren Toten.

Die Stadt Jena, hat mit einer Maskenpflicht sehr gute Erfahrungen gemacht, obwohl die Stadt keine Masken zur Verfügung stellen konnte:
https://www.stern.de/gesundheit/maskenpflicht-fuer-ganz-deutschland–so-funktioniert-sie-bereits-in-jena–9222616.html

Auch Hongkong gelingt es:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/von-hongkong-lernen-wo-die-coronavirus-pandemie-ohne-lockdown-bewaeltigt-wird/25752346.html

Also noch einmal der Appell dies einzuführen, denn sicherlich werden auch Sie keine vermeidbaren Toten wollen.

Bleiben Sie gesund

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Duisburg, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Privatsphäre | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Evonik will ein neues Erdgaskraftwerk in #Marl errichten – #Klimaschutz #Fossilfree

Amtsblatt 16 der Bezirksregierung Münster weist auf eine Offenlage trotz Corona hin.

Der Chemiekonzern Evonik will dort ein 282 MW Erdgaskraftwerk errichten.

Umweltschützende können Einwendungen verfassen. Schriftlich, wie elektronisch.

Die Antragsunterlagen sind auch auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster hier unter „Laufende Verfahren“ verfügbar.
UVP-Bericht ebenfalls im Auslegungszeitraum 27.04.-26.05.2020 unter www.uvp.nrw.de verfügbar.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Corona: Ursachen für Lungenfibrose – Analyse von Risikofaktoren – #Covid19 #Coronavirus #Feinstaub

Da es immer wieder Meldungen zu Lungenschäden nach einer Coronaerkrankung gibt, hier einmal ein paar Überlegungen dazu, aus naturwissenschaftlicher Sicht.

1. Alles hat eine Ursache. Ein schwerer Verlauf kommt nicht einfach so und trifft den einen stärker und den anderen weniger stark ohne Grund.

2. Gründe können sein: Genetische Unterschiede, Vorerkrankungen und Vorbelastungen

3. Daten sind nicht oder kaum zugänglich. Gesammelt werden diese kaum, obwohl sich sicherlich Muster erkennen lassen.

4. Ärzte/innen sind auch nur Menschen, die nicht alles aus der gesamten Medizin wissen.

5. Es gibt mehrere bekannte Vorbelastungen für Lungenfibrose. Etliche davon sind aveolengängige Stäube, welche die Lungenbläschen schädigen. Zudem werden dort Virusinfektionen genannt.

6. Manchmal werden Vorschädigungen erst durch eine Erkrankungen sichtbar.

Nach dem vorgenannten habe ich öffentlich zugänglich Fälle und Informationen analysiert.

– Tauchen als Vorbelastung –

M.M. völlig falsch ordnet hier ein Arzt aus Österreich Lungenschäden bei Tauchenden ein. Der Verlauf war zwar milde, aber bei Untersuchungen fand man Lungenschäden. Ich finde das wenig verwunderlich, Tauchen ist schließlich eine Belastung für die Lunge, bei der auch Schäden entstehen können. Vielleicht wurden die Schäden aus der Vorbelastung erst durch Corona sichtbar. Nicht ohne Grund gibt es eine arbeitsmedizinische Pflichtvorsorge für Tauchende (siehe Anhang ArbMedVV). Dass man auf dieser Grundlage verallgemeinert ist nicht schlüssig. Zudem ist unklar, welche Schäden schon vorher bestanden. Zu der These, dass Überdruck die Lunge belastet passen auch Beobachtungen aus Italien in den künstliche Beatmung schneller zu schweren Verläufen führte. Der Druck dürfte für die Lungenbläschen nicht gut sein.

– Quarks –

Quarks liefert hier einige Informationen. Als Risikofaktoren werden natürlich Lungenschadstoffe genannt.

– Hypothese –

Meine Hypothese ist, dass Vorschädigungen die Wahrscheinlichkeit für eine Lungenfibrose zumindest erhöhen, wenn nicht sogar die Ursache dafür sind. Dass die Coronaerkrankung dies nur aufzeigt. Risikogruppen, wären demnach alle die stark aveolengängigen Gefahrstoffen ausgesetzt sind. Etwa Staub. Nicht ohne Grund wird von der WHO ein deutlich niedrigerer Grenzwert für Feinstaub empfohlen, als in der EU gilt. Und gemäß Fachmagazinen gibt es keine Staubkonzentration die unbedenklich ist.

– Fehlenden Informationen –

Leider gibt es keine zentrale zugängliche Datenbank in den alle Fälle registriert werden. Alter, Vorerkrankungen, Vorbelastungen, Beruf, Gewicht, Größe und Verlauf könnten Aussagen darüber ermöglichen, welche Menschen wirklich Teil der Risikogruppe sind. Dies wird aber nicht gemacht. Vielleicht auch, um sich profilieren zu können oder weil die Zeit nicht reicht. Dennoch sollte gerade für die Risikoabschätzung eine derartige Datenbank Pflicht werden. Dann können auch Bigdataanalysen eingesetzt werden.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Internet, EDV & Co, Körperliche Unversehrtheit | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg und der Schulbetrieb – #Corona #Laschetregierung

Jetzt soll es also irgendwie wieder losgehen mit der Schule. Überall hört, liest und sieht man diese Nachricht. Viel wird darüber diskutiert, wie in der Schule selber der Problem gelöst werden soll. Etwa Pausen und Unterricht mit Abstand und ohne Lehrende, weil viele zur Risikogruppe gehören.

Aber eigentlich fängt das Problem doch bereits viel früher an. Bei normalen Schulbetrieb, so in der Zeit zwischen 7 und 8, sind viele Busse übervoll. Nachmittags ebenso. Vor Corona war ich in diesen Zeiten häufiger unterwegs und weiß nur zu gut, wie voll die Busse teilweise sind. Sitzplätze sind mitunter vollständig belegt und überall gibt es Stehende. Abstand entsteht höchstens noch durch Rücksäcke.

Gerade in Bussen sind Kinder aus verschiedenen Klassen und so werden munter Viren ausgetauscht. Teilweise auch von mehreren Schulen. Die Fahrt dauert meist länger als 15 Minuten. Im Umkreis von 1,5 stehen mitunter bis zu 20 Personen. Der Raum ist eng, das Luftvolumen klein. Die Infektionsrate wird also deutlich gesteigert. Da im „Experten“rat der Laschetregierung niemand war, der sich mit Verkehr auskennt, hat man an dieses Problem vermutlich nicht einmal gedacht. Typische Autodenke, die gar nicht daran denkt, wie das mit ÖPNV ist.

Selbst wenn man den Schulbeginn entzerren würde verschiebt sich das Problem nur.

Zudem fallen damit Busse für Ältere und andere Risikogruppen aus.

Veröffentlicht unter Duisburg, Finanzlage, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #Corona

Verzicht bei Corona übt für Verzicht durch die Klimakrise.

Ulrich Scharfenort (28.03.2020)

Veröffentlicht unter Allgemeines, Klimaschutz, Philosophisches | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bevölkerungsausbeutung durch rechte Parteien – #CDU #AFDP #ekelhAfD

Vor der Pandemie, gab es viele Diskussion über Rechts und Links.

Für mich ergeben sich ein paar interessante Schlüsse.

1. Der extreme Rand neigt immer auch zu einem extremen Machtmissbrauch.

2. In beiden Fällen (Rechts/Links) bereichert sich eine „Elite“.

3. Beide Richtungen setzen sich für Umverteilung ein. Rechts in Form von Ausbeutung der Armen und Links in Vergemeinschaftung.

Nehmen wir als Beispiel die Nazis. Die waren allerhöchstens Egosozial und haben sich an der Ausbeutung der Bevölkerung bereichert. Die Natur haben sie rücksichtslos geschändet. Und daneben viel die Machtsicherung investiert. Etwas weniger „Neoliberal“ ist die FDP. Aber auch hier geht es um Ausbeutung der Masse. Das ganze wird nur in schönen Begriffen, wie Privatisierung verpackt, was aber darauf hinaus läuft, dass vieles betriebswirtschaftlich optimiert wird und nicht mehr für den Menschen da ist. Da werden Kranke zur Fließbandware. Auch die CDU verteilt das Geld von der Bevölkerung zu den Reichen. Ein Beispiel wäre hier der Kohleausstieg, wo völlig unnötig Milliarden an Unternehmen verschenkt werden, obwohl es deutlich günstiger machbar wäre, selbst wenn man dafür die Löhne in voller Höhe zahlen müsste.

Wer nun meint, dass ekelhAfD daran etwas ändern würde, irrt natürlich. Die haben nichts mit sozial am Hut. Denen geht nach meiner Beobachtung nur darum ein Leben auf Kosten der Bevölkerung zu führen, wie es bereits deren Vorbild tat.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Klimaschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Corona: Antwort WDR zu Tests

Folgende Antwort bekam ich zu meiner Frage zu Test vom WDR:
„Tatsächlich ist bei den derzeitigen Antikörpertests nicht klar, wie häufig sie positiv reagieren, obwohl die Person nicht mit dem neuen SARS-CoV-2-Virus infiziert war, sondern mit einem anderen Virus aus der Corona-Familie.

Unabhängig davon weist vieles darauf hin, dass Menschen nach einer ausgeheilten Corona-Erkrankung immun sind. Zumindest für einige Monate.

Etwas genauer betrachtet:
Bis vor wenigen Tagen sind die Experten davon ausgegangen, dass alle Menschen die einen Corona-Infekt durchgemacht haben ausreichend Antikörper gebildet haben und damit immun gegen das Corona-Virus sind. Und wer selbst immun ist, der kann auch niemand anderes mehr anstecken und auch nicht Überträger sein. Unklar schien lediglich, wie lange diese Immunität anhält, lebenslang oder nur für einige Monate.
Nun gibt es seit einigen Tagen Berichte aus Südkorea, in denen von Menschen berichtet wird, die nachdem sie als geheilt aus dem Krankenhaus entlassen wurden, erneut positiv auf Corona getestet wurden. Der Direktor der südkoreanischen Seuchenkontrolle sprach von 116 Patienten. Keiner von ihnen habe aber nachweislich eine weitere Person angesteckt.

Es wurde auch nicht davon berichtet, dass erneut Symptome aufgetreten sind. Das positive Testergebnis kann daher evtl. auf eine zu große Empfindlichkeit des verwendeten Test zurückgeführt werden.

Experten, wie der Berliner Virologe Christian Drosten gehen davon aus, dass bei den Tests am Ende der Infektion zum Teil eine zu geringe Virenmenge “erwischt” wurde und es so zu negativen Testergebnissen kam. An einem anderen Tag waren etwas mehr Viren in der Probe und das Testresultat war noch einmal postiv. Drosten und andere Virologen schreiben in einem vorläufigen wissenschaftlichen Paper davon, dass die Testergebnisse rund um die für den Test wichtige Virus-Grenze hin- und herschalten/kippeln (Zitat: “Look how PCR toggles between positive and negative toward the end of courses.”)

Sie gehen weiter davon aus, dass Menschen nach der Infektion immun sind. Es ist allerdings nach wie vor noch nicht klar, wie lange diese Immunität anhält. Einige Monate, oder lebenslang. Das liegt daran, dass das Coronavirus erst seit einer relativ kurzen Zeit im Menschen unterwegs ist, etwa seit Dezember 2019.

Es wird also eine zunehmende Immunität in der Bevölkerung geben.

Die Frage ist nur, wie gut die vorläufigen Ergebnisse der „Heinsberg-Studie“ sind und wie aussagekräftig sie für den Rest von Deutschland sind. “

Veröffentlicht unter Aktuelles | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Offenlage Flughafen Düsseldorf trotz Corona – #Laschetregierung #Hambibleibt #Fluglärm #Klimaschutz #Flugscham #Netzstreikfürsklima #Beteiligung #BISaubereLuft

Wie ich dem Amtsblatt 20 der Stadt Duisburg entnahm finde die erneute Offenlage zu den klimaschädlichen Wachstumfantasien des Flughafen Düsseldorf.

Auslegezeitraum 04.05. bis einschließlich 12.06.2020 (Auslegungsfrist)
Einwendungsfrist: 26.06.2020 (Posteingang)

Ort: Bei den Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen in Düsseldorf, Duisburg, Essen, Heiligenhaus, Kaarst, Krefeld, Meerbusch, Moers, Mülheim, Neuss, Ratingen, Tönisvorst und Willich

Ergänzende Unterlagen zu den Klimaauswirkungen scheinen nicht Bestandteil der Unterlagen zu sein.

Dieses Verfahren nun während der Coronapandemie durchzuführen erinnert an die Räumung des Hambacher Forst wegen Brandschutz. Die Einschränkungen des Alltags sind erheblich. Das Sammeln von Unterschriften, was während der ersten Offenlage zu insgesamt etwa 40 000 Einwendungen führte, kann so nicht stattfinden. Das heißt durch die Pandemie ist die Beteiligungsmöglichkeit massiv beschnitten. Demonstrationen sind nur eingeschränkt möglich.

Es sollen zwar unter dem Link alle Unterlagen einsehbar sein, wobei der Link die Startseite des Verkehrsministeriums ist, allerdings steht dort auch:
„Es wird darauf hingewiesen, dass jedoch
nur der Inhalt der tatsächlich vor Ort
ausgelegten Unterlagen (Papierfassung)
für das Verfahren maßgeblich ist (§27a
Abs. 1 VwVfG NRW).“

Wegen Corona ist eine Überprüfung vor Ort aber erschwert bzw. man sollte genau das nicht machen. In den letzten Wochen wurde mehrere Offenlagen bereits zurückgezogen wegen Corona. Also was ist der Grund, dass das gerade jetzt für den Flughafen Düsseldorf möglich ist? Warum werden anderen Offenlagen benachteiligt? Warum mach man gerade für den besonders klimaschädlichen Flughafen eine Ausnahme? Will man nun um jeden Preis etwas ermöglichen, was durch Corona eh obsolet geworden ist. Auch mittelfristig wird es wegen der Rezession weniger Flugverkehr geben.

Die Kaarster gegen Fluglärm und die Bürger gegen Fluglärm haben hierzu bereits Stellungen nahmen veröffentlicht.

Natürlich werde ich auch diesmal eine umfassende Einwendung verfassen. Die Alte (ca. 100 Seiten) gilt zwar weiterhin, aber meine Kenntnisse zu verschiedenen Themen habe ich vertieft und es ist auch Neues hinzugekommen.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Aus der Region, Beteiligung, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 3 Kommentare

#Datenschutz: LDI zu Clearview.ai – #Gesichtserkennung

Im Zusammenhang mit Clearview.ai hatte ich mich auch ans LDI gewandt. Jetzt bekam ich folgende Antwort:

Aufsicht nach Art. 58 der Europäischen Datenschutz-Grund­verordnung (Verordnung (EU) 2016/679, hier: DS-GVO) Datenverarbeitung durch das Unternehmen Clearview.AI (Sitz: New York/USA)

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

für Ihr Bezugsschreiben danke ich Ihnen. Aufgrund der anhaltend erheblichen Arbeitsauslastung und personeller Engpässe komme ich erst heute dazu, Ihr Anliegen schriftlich zu beantworten. Ich bitte dafür um Verständnis.

Die Gesichtserkennungs-App bzw. -Software wurde in der Presse viel behandelt und stößt auch aus unserer Sicht auf große datenschutzrechtliche Bedenken. Insbesondere aufgrund der fehlenden Einwilligungen der erfassten und dadurch betroffenen Personen fehlt es nach meiner Auffassung an einer notwendigen Rechtsgrundlage für die Datenerhebung. Da die Erhebung der personenbezogenen Daten aus sozialen Netzwerken und somit nicht bei der betroffenen Person erfolgt, ist zudem eine Unterrichtung nach Art. 14 DS-GVO erforderlich.

Als Rechtsgrundlage ist nach meinem Dafürhalten auch Art. 6 Abs. 1 Unterabsatz 1 S. 1 lit. f DS-GVO ungeeignet, weil einerseits kein berechtigtes Interesse des Unternehmens Clearview AI erkennbar ist und andererseits ein großes Schutzinteresse für die betroffenen Personen besteht.

Auch der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) beschäftigt sich aktuell mit der Frage der Rechtmäßigkeit von Verarbeitungen durch diese Gesichtserkennungs-App bzw. -Software und sieht das ebenso kritisch. Es ist damit zu rechnen, dass der EDSA in naher Zukunft eine offizielle Erklärung dazu herausgeben wird.

Zudem hat sich auch der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit kritisch zu dem Geschäftsmodell geäußert. Über nachfolgenden Link sind nähere Information dazu aufrufbar: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Gesichtserkennung-Hamburgischer-Datenschuetzer-geht-gegen-Clearview-vor-4687290.html

Die LDI NRW wird dieses Thema weiterhin verfolgen. Da der Sitz in den USA liegt und die besagte App – soweit derzeit erkennbar – nicht (mehr) auf dem europäischen Markt abrufbar ist, fehlt mir die Kompetenz hier tätig zu werden.

Dennoch teile ich Ihnen gerne meine Einschätzung zu Ihren vier Fragen mit:

Zu 1.:
Unrechtmäßig erhobene Daten dürfen nicht verarbeitet werden und sind nach Art. 17 Abs. 1 lit. d) DS-GVO unverzüglich zu löschen. Dementsprechend können Sie selbstverständlich die Löschung unmittelbar mit Ihrem Auskunftsantrag beantragen. Es erfolgt dann zunächst eine Beauskunftung nach Art. 15 DS-GVO mit anschließender Löschung. Das setzt aber voraus, dass die Verarbeitung tatsächlich unrechtmäßig war und die Daten keinen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen unterfallen. In der Praxis wird das zumeist zwischen dem Verantwortlichen und dem Betroffenen unterschiedlich gesehen.

Zu 2. und 3:
Sollte es tatsächlich so sein, dass mit dem einzelnen Foto auch Name und Wohnort gespeichert werden, teile ich Ihre Kritik, dass für ein Löschungsbegehren ein Foto von Ihnen eingesendet werden soll. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind aber nur Fotos gespeichert, so dass die Suche nach Ihrem Foto denklogisch nur über ein weiteres Foto erfolgen kann. Ich gebe Ihnen vollends recht, dass das ein datenschutzrechtlich abzulehnendes Ergebnis ist, da – wie Sie selbst ausführen – das Foto mit biometrischen Daten hochsensibel ist. Letztlich fehlen uns hier aber – mangels Zuständigkeit – die näheren Einzelheiten zu diesem amerikanischen Geschäftsmodell.

Zu 4.:
Ich teile Ihre Einschätzung, dass die Identifikation mittels Foto ein Risiko enthält. Denn jemand könnte ein Foto von Ihnen aus dem Netz dazu missbrauchen, Auskunft über Sie zu erhalten. Deshalb wird grundsätzlich bei jedem Auskunftsbegehren nach Art. 15 DS-GVO eine sichere Identifikation gefordert (Art. 12 Abs. 6 DS-GVO). Um dann noch sicher zu gehen, dass die beauskunfteten Daten an die richtige Person gelangen, erfolgt eine Zusendung an die postalische Anschrift, die zuvor mit einer teilgeschwärzten Kopie des Personalausweises nachgewiesen wurde./blockquote>

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Privatsphäre | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#NRW: Pseudoexperten raten zu mehr Toten? – #Corona #Laschetregierung #CDU #FDP

Ich habe mir gerade mal die Stellungnahme Expertenrat Corona von Laschets Gnaden angeschaut. Am Ende findet sich eine Auflistung der „Experten“, allerdings ohne deren Expertise, die muss man erst suchen. Da in den meisten Fällen der fachliche Hintergrund nicht angegeben waren musste ich diese bei Wikipedia raussuchen.
JuristUdo di Fabio
PsychologeStephan Grünewald
Philosoph, Historiker, Theologe und SoziologeOtfried Höffe
WirtschaftswissenschaftlerMichael Hüther
Sozialpädagogin – Monika Kleine
Volkswirtin, Soziologin und PublizistinRenate Köcher
PhilologinNicola Leibinger-Kammüller
Pädagoge, SoziologeArmin Nassehi
Physik, Mathematik, PhilosophieClaudia Nemat
VolkswirtChristoph M. Schmidt
HumanmedizinerHendrik Streeck
MedizinerinChristiane Woopen

Die Landesregierung bleibt in der Beschreibung der „Experten“ ziemlich vage. Die konkreten Qualifikation werden teilweise benannt. Vielleicht soll dass darüber hinwegtäuschen, dass viele sich nur wenige mit Medizin auskennen.

Auswertung der ursprünglichen Ausbildung:
– 5 von 12 sind Frauen
– 2 von 12 haben Medizin studiert
– 0,67 von 12 haben MINT-Qualifikation
– 3 von 12 haben was mit Wirtschaft studiert

Fazit
Die Wirtschaft ist, wie bei der Laschetregierung zu erwarten, überproportional vertreten. Die Naturwissenschaften sind quasi nicht vorhanden, denn die einzige mit einem Hauch von MINT, ist inzwischen auch eher Wirtschaftswissenschaften. Die lobbykratischen Verbindungen habe ich nicht aufgeführt, aber ich würde erwarten, dass man bei einigen: „Wirtschaft, Wirtschaft, über alles …“, als Grundtenor hören dürfte.

Streeck hat sich völlig disqualifiziert, als er meinte, dass 15 % fast 60 % wäre. Wer nicht einmal Prozentrechnung beherrscht kann auch keine Risikoabschätzung durchführen.

Aber wie beim Klimaschutz, so hört auch hier die Laschetregierung lieber auf die eigennützige Wirtschaft, als auf die Naturwissenschaften. Um es anders zu formulieren, da die Lockerung Menschenleben kosten wird, könnte man zu dem Schluss kommen, dass Armin Laschet über Leichen geht. Vielleicht steht das C ja für Ciller. Aber definitiv steht es nicht für Christlich im Sinne des neuen Testaments. Bekanntlich hat nach dem NT Jesus die Geldwechsler, also die damaligen Banker, aus dem Tempel gejagt und die Kranken geheilt. Also ganz klar gezeigt, wo die Prioritäten von Christen eigentlich liegen sollten.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Problemvertagung durch #SPD und #CDU – #LogProb #Osttangente #Duisport

Schon mehrfach schrieb ich etwas zum Thema Osttangente. Ich halte davon gar nichts, weil es hier um billige Wahlwerbung geht, mit der man der Bevölkerung vorgaukelt, man würde das Logistikproblem angehen. Die Prüfung wird die Stadt Zeit und Geld kosten, das Ergebnis wird sein, dass es nicht geht, weil es:
1. bereits eine Route zur Autobahn gibt,
2. die Kosten für eine Straßen zu hoch sind und
3. zumindest Landschaftsschutzgebiete, wenn nicht sogar Naturschutzgebiete beeinträchtigt würden.

Die gleiche Strategie zeigt sich auch mit der Verdrängung von parkenden LKW. Weil SPD und CDU keine Lösung haben oder nicht Willens sind eine echte Lösung durchzusetzen, greift man zu Parkverboten an Stellen, mit akuter Problematik und inszeniert sich als Machende. Dabei wird das Problem nur vertagt. Bei den Parkplätzen am Töppersee zeigte sich schon nach kurzer Zeit, dass die LKW woanders parken. Irgendwo müssen die schließlich parken. Dass man eine entsprechende Parkraumsatzung beschließt, welche Firmen verpflichtet Parkraum zu stellen, ist bisher nicht der Fall. Vermutlich will das Duisport nicht, aber ganz ehrlich, was Duisport will ist nebensächlich. Was zählt ist die Bevölkerung.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Parkplätze bringen keine Laufkundschaft – #ÖPNV #Verkehrswende #Leerstand

Immer wieder behaupten Kaufleute, dass Parkplätze einen Einfluss auf das Geschäft hätten. Ich bin da skeptisch. Autos bringen keine oder wenig Kundschaft. Einfach mal den Leerstand vergleichen in Bereichen in denen direkt an der Straße Parkplätze sind mit den Bereichen an denen Haltestellen sind. Bei Haltestellen gibt es nach meiner Beobachtung kaum Leerstand. Wenn man zur Haltestelle geht, kommt man an Geschäften vorbei und wird eventuell sogar vom Schaufenster zum Kauf verführt. Im Auto reicht die Zeit nicht, da werden höchstens gezielt Geschäfte angefahren, was aber meist auch zu Fuß möglich und sogar gesünder wäre.

Mich verwundert, dass trotzdem von den Kaufleuten nach mehr Parkplätzen verlangt wird. Es gibt sogar Stimmen aus der Politik die wollen beispielsweise die Fußgehendenzone von Rheinhausen wieder zur Straße machen. Dabei würde das nichts am Leerstand ändern. Eher würde dieser noch verschlimmert.

Und zum öffentlichen Parkraum wäre auch noch folgendes zu sagen. Vor der Haustür parken ist kein Grundrecht. Es gibt genug Parkraum, muss man sich halt nur etwas bewegen. Es gibt pro Auto etwa 3 Parkplätze. Wer also falsch parkt ist zu bequem. Und bevor jetzt wieder irgendwelche Rechtsbrechende ankommen, dass ist keine Denunziation, sondern Rechtsdurchsetzung.

Ich lichte eigentlich nur die besonders dreisten Fälle ab und dies nicht einmal ständig. Also jene, die meinen, auf Radwegen oder mitten auf dem Gehweg zu stehen.

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Klimaschutz, Philosophisches, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare

Mit Nistkästen gegen Eichenprozessionsspinner – #Umweltschutz #Klimaschutz

Seit einigen Jahren erlangt der Eichenprozessionsspinner zunehmend Bekanntheit in Deutschland. Ursache dafür ist die menschengemachte Klimaerwärmung. Denn nur durch diese breitet sich die gefährliche Raupe in Deutschland aus.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Bekämpfung. Mit Gift, mit Wegbrennen, mit Staubsaugern und mit Enzymen. Gift und Enzyme vernichten auch andere Insekten. Gift schädigt zudem dann auch noch Vögel und andere Tiere. Staubsauger sind mitunter aufwendig, wobei dadurch die Gefährlichkeit der Raupenhaare vermindert werden. Wegbrennen ist bei Trockenheit und Dürre eine schlechte Idee.

Eine genial einfache Idee fand ich letztens in der Zeitung. Einfach Nistkästen aufhängen, denn es gibt Vogelarten, denen schmecken auch die Prozessionsspinner. Das heißt die Population der Raupen wird vermindert und weil es einfaches Fressen sein dürfte, werden andere Insekten geschont.

Deshalb sollten wir zu Nistkästen greifen. Ist zudem auf günstiger, als die Alternativen.

Veröffentlicht unter Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag – #spruchzumsonntag #nationalstolz

Nicht Flaggen machen eine Nation stolz, sondern Verhalten und Bildung des Volkes.

Ulrich Scharfenort (21.10.2018)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Quecksilber aus Braunkohle sichtbar gemacht – #allegegenRWE #hambibleibt #endcoal

In diesem Flyer ist auf der zweiten Seite eine schöne Karte mit der Quecksilberverteilung in Deutschland.

Wenn man sich nun ins Gedächtnis ruft, wo die ganzen Braunkohledreckschleudern liegen und die Windrichtung berücksichtigt, passt die Verteilung in NRW und im Osten doch erstaunlich gut. Natürlich stoßen auch Steinkohlekraftwerke giftiges Quecksilber aus. Aber auch die sollte man abschalten.

Schon für die Gesundheit ist ein Kohleausstieg notwendig. Seltsamerweise wird bei Pandemien reagiert, aber bei schleichender Vergiftung macht man nicht einmal das notwendige und setzt EU-Recht konsequent um.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Arbeitsschutz: Handschuhe gegen #Corona

Derzeit sieht man sie überall. Die Menschen tragen vermehrt Handschuhe. Besonders die Supermarktketten setzen auf Handschuhe, dabei schützt Händewaschen genauso gut und schädigt die Haut weniger. Aber das scheint vielen Stellen so nicht bewusst zu sein, was auf eine fehlerhafte Gefährdungsbeurteilung hindeutet.

Natürlich ist Corona eine biologische Gefahr, aber solange man keine Wunden hat, kann das Virus nicht über die Haut in den Körper eindringen. Die Handschuhe vermitteln als ein falsches Schutzgefühl. Natürlich reduziert man dadurch den Kontakt mit Oberflächen müsste die Handschuh aber sehr häufig wechseln. An der Kasse eigentlich nach jedem Kundschaftskontakt.

Es macht für die Infektion keinen Unterschied ob man sich mit der bloßen Hand ins Gesicht fasst oder mit den Handschuhen.

Wenn auf der Arbeit Handschuhe auch nur angeboten werden müssen zudem weitere Dinge beachtet werden. So müsste eine Hautschutzplan existieren, denn durch Handschuhe oder häufiges Händewaschen belastete Hände brauchen entsprechende Pflege durch Creme. Denn ansonsten werden die Hände rissig. Es besteht die Gefahr von Hautkrankheiten.

In der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) im Anhang Arbeitsmedizinische Pflicht- und Angebotsvorsorge findet sich eine Pflichtvorsorge bei:
„Feuchtarbeit von regelmäßig vier Stunden oder mehr je Tag,“

Das Tragen von Handschuhe in denen man schwitzt fällt unter Feuchtarbeit.
Eine Vorsorge hat vor Aufnahme der Tätigkeit zu erfolgen. Gerechnet wird die Gesamtzeit pro Tag unabhängig von eventuellen Pausen dazwischen.

Bereit ab 2 Stunden muss den Beschäftigten eine Vorsorge angeboten werden. Die Teilnahme ist hier freiwillig.

Auch eine Krisenzeit entbindet nicht vom Arbeitsschutz. Schon gar nicht wenn Handschuhe eigentlich nichts bringen. Kontaktreduzierung und damit einhergehende Maßnahmen sind sinnvoller.

Weitere Information bei der BGHM.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg Hafen AG Geschäftsbericht 2018 – #Duisport #Logport #Wahlkampftangente #RWE #DBD

Da sich die SPD und CDU derzeit mit einer Verzögerungstaktik vor einer umfassenden Lösung von Logistikproblemen in Duisburg drücken, habe ich mir nun auch mal den Geschäftsbericht der Duisburg Hafen AG angeschaut. Wie das geht, steht hier.

Was mir so auffiel war, dass Erich Staake in Düsseldorf wohnt. Ihm kann also der Verkehr in Duisburg fast egal sein. Abgesehen vom Hin- und Rückweg. Er hat somit auch keine emotionale Beziehung zu Duisburg und das Wohlergehen dürfte ihm auch nicht am Herzen liegen. Dem ist also vermutlich egal, wie es in Duisburg aussieht solange sein Bankkonto stimmt. Auch die anderen beiden männlichen Vorstände kommen nicht aus Duisburg. Sprich kein Zugehörigkeitsgefühl und damit auch keine Rücksicht auf die Bevölkerung.

Dann scheinen zumindest einige Gesellschaften keine eigenen Beschäftigten zu haben. Sprich es wäre sogar möglich, dass hier einige der campierenden LKW-Fahrenden beschäftigt sind, welche die Allgemeinheit belasten.
„Die übrigen konsolidierten Gesellschaften beschäftigten keine eigenen Mitarbeiter.“

Der Aufsichtsrat ist wie in Duisburg üblich ziemlich aufgebläht
Dr. Hendrik Schulte 2.351,94
Sören Link (SPD) 1.840,66
Dr. Patrick Opdenhövel 1.687,27
Udo Vohl 1.227,10 Rat
Ulrich Brottmann 1.227,10
Susanne Pollmeier 1.227,10
Karl Heinz Wich-Kuhnlein 971,46
Ursula Lindenhofer 920,33
Thomas Susen 715,81 Rat
Dr. Tobias Traupel 664,68
Nadine Krischer 664,68
Katrin Florysczak 613,55
Bernhard Waltenberg 613,55
Torsten Burmester 613,55
Heidi Batkowski 613,55
Kirsten Stecken 613,55
Martin Gräf 102,26
Winfried Pudenz 0,00

Auch vor Geschäften mit RWE schreckt die Duisburg Hafen AG nicht zurück. So soll eine ehemalige Braunkohleabbaufläche mit Logistik verschandelt werden. Da kann sich die Bevölkerung ja schon einmal drauf freuen.

Angeblich hat Nachhaltigkeit höchste Priorität, aber die Fakten sprechen eine andere Sprache. Angeblich wolle man Standortvorteile generieren. Na die Bevölkerung sieht diese nicht. Die bekommt kaputte Straßen und Scheiße der campierenden LKW-Fahrenden. Aber das rächt sich noch.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Finanzlage, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Fluglärmnews: Liquidation Flughafen Düsseldorf Tanklager GmbH Teil 2 – #Fluglärm

Folgende Antwort bekam ich auf meine Frage vom Flughafen:

Die Flughafen Düsseldorf Tanklager GmbH (FDTG) wurde im Dezember 2013 gemeinsam mit Partnern aus der Mineralölindustrie sowie Luftverkehrsgesellschaften in der Form eines Gemeinschaftsunternehmens gegründet. Beabsichtigt war, die Treibstofflogistik für den Flugbetrieb mittelfristig zu organisieren. Hierbei handelte es sich um eine perspektivische Planung. Die Gesellschaft war seit Bestehen nicht operativ tätig und wird derzeit liquidiert, da aktuell kein Bedarf besteht, die bestehenden Logistikprozesse zu verändern. Der operative Betrieb am Airport ist hierdurch somit nicht beeinträchtigt und wird weiterhin durch die bestehenden Tanklager Nord und Süd abgedeckt.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar