#Duisburg und der Schulbetrieb – #Corona #Laschetregierung

Jetzt soll es also irgendwie wieder losgehen mit der Schule. Überall hört, liest und sieht man diese Nachricht. Viel wird darüber diskutiert, wie in der Schule selber der Problem gelöst werden soll. Etwa Pausen und Unterricht mit Abstand und ohne Lehrende, weil viele zur Risikogruppe gehören.

Aber eigentlich fängt das Problem doch bereits viel früher an. Bei normalen Schulbetrieb, so in der Zeit zwischen 7 und 8, sind viele Busse übervoll. Nachmittags ebenso. Vor Corona war ich in diesen Zeiten häufiger unterwegs und weiß nur zu gut, wie voll die Busse teilweise sind. Sitzplätze sind mitunter vollständig belegt und überall gibt es Stehende. Abstand entsteht höchstens noch durch Rücksäcke.

Gerade in Bussen sind Kinder aus verschiedenen Klassen und so werden munter Viren ausgetauscht. Teilweise auch von mehreren Schulen. Die Fahrt dauert meist länger als 15 Minuten. Im Umkreis von 1,5 stehen mitunter bis zu 20 Personen. Der Raum ist eng, das Luftvolumen klein. Die Infektionsrate wird also deutlich gesteigert. Da im „Experten“rat der Laschetregierung niemand war, der sich mit Verkehr auskennt, hat man an dieses Problem vermutlich nicht einmal gedacht. Typische Autodenke, die gar nicht daran denkt, wie das mit ÖPNV ist.

Selbst wenn man den Schulbeginn entzerren würde verschiebt sich das Problem nur.

Zudem fallen damit Busse für Ältere und andere Risikogruppen aus.

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