#Corona: Ursachen für Lungenfibrose – Analyse von Risikofaktoren – #Covid19 #Coronavirus #Feinstaub

Da es immer wieder Meldungen zu Lungenschäden nach einer Coronaerkrankung gibt, hier einmal ein paar Überlegungen dazu, aus naturwissenschaftlicher Sicht.

1. Alles hat eine Ursache. Ein schwerer Verlauf kommt nicht einfach so und trifft den einen stärker und den anderen weniger stark ohne Grund.

2. Gründe können sein: Genetische Unterschiede, Vorerkrankungen und Vorbelastungen

3. Daten sind nicht oder kaum zugänglich. Gesammelt werden diese kaum, obwohl sich sicherlich Muster erkennen lassen.

4. Ärzte/innen sind auch nur Menschen, die nicht alles aus der gesamten Medizin wissen.

5. Es gibt mehrere bekannte Vorbelastungen für Lungenfibrose. Etliche davon sind aveolengängige Stäube, welche die Lungenbläschen schädigen. Zudem werden dort Virusinfektionen genannt.

6. Manchmal werden Vorschädigungen erst durch eine Erkrankungen sichtbar.

Nach dem vorgenannten habe ich öffentlich zugänglich Fälle und Informationen analysiert.

– Tauchen als Vorbelastung –

M.M. völlig falsch ordnet hier ein Arzt aus Österreich Lungenschäden bei Tauchenden ein. Der Verlauf war zwar milde, aber bei Untersuchungen fand man Lungenschäden. Ich finde das wenig verwunderlich, Tauchen ist schließlich eine Belastung für die Lunge, bei der auch Schäden entstehen können. Vielleicht wurden die Schäden aus der Vorbelastung erst durch Corona sichtbar. Nicht ohne Grund gibt es eine arbeitsmedizinische Pflichtvorsorge für Tauchende (siehe Anhang ArbMedVV). Dass man auf dieser Grundlage verallgemeinert ist nicht schlüssig. Zudem ist unklar, welche Schäden schon vorher bestanden. Zu der These, dass Überdruck die Lunge belastet passen auch Beobachtungen aus Italien in den künstliche Beatmung schneller zu schweren Verläufen führte. Der Druck dürfte für die Lungenbläschen nicht gut sein.

– Quarks –

Quarks liefert hier einige Informationen. Als Risikofaktoren werden natürlich Lungenschadstoffe genannt.

– Hypothese –

Meine Hypothese ist, dass Vorschädigungen die Wahrscheinlichkeit für eine Lungenfibrose zumindest erhöhen, wenn nicht sogar die Ursache dafür sind. Dass die Coronaerkrankung dies nur aufzeigt. Risikogruppen, wären demnach alle die stark aveolengängigen Gefahrstoffen ausgesetzt sind. Etwa Staub. Nicht ohne Grund wird von der WHO ein deutlich niedrigerer Grenzwert für Feinstaub empfohlen, als in der EU gilt. Und gemäß Fachmagazinen gibt es keine Staubkonzentration die unbedenklich ist.

– Fehlenden Informationen –

Leider gibt es keine zentrale zugängliche Datenbank in den alle Fälle registriert werden. Alter, Vorerkrankungen, Vorbelastungen, Beruf, Gewicht, Größe und Verlauf könnten Aussagen darüber ermöglichen, welche Menschen wirklich Teil der Risikogruppe sind. Dies wird aber nicht gemacht. Vielleicht auch, um sich profilieren zu können oder weil die Zeit nicht reicht. Dennoch sollte gerade für die Risikoabschätzung eine derartige Datenbank Pflicht werden. Dann können auch Bigdataanalysen eingesetzt werden.

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