Urlaub zu Lasten der Sicherheit? – #Flughafen #Düsseldorf #Fluglärm

Wenn ich diesen Artikel richtig verstehe, will die Bundespolizei an Sicherheitskontrollen einspringen, weil es mit der Sicherheitskontrolle nicht so richtig klappt. Dafür will man andere Aufgaben vernachlässigen.

Das ist nicht plausibel, warum man die Bequemlichkeit für Urlaubsreisende höher bewerten sollte, als die Sicherheit in Deutschland. Wenn man unbedingt in den Urlaub fliegen will muss man dann halt rechtzeitig da sein und warten. Wer Billig in den Urlaub will kann auch ruhig warten und wenn das nicht geht, müssen halt Flüge gestrichen werden. Die Kapazität eines Flughafens muss sich an den Entstellen orientieren, wenn die Passagiere aus welchen Gründen auch immer nicht abgewickelt werden können, dann muss halt die Kapazität verringert werden.

Grundproblem ist sicherlich, dass man zu billige Dienstleister auswählt, welche das Personal zu schlecht bezahlen, wo es dann auch wenig Motivation gibt. Im Endeffekt wird damit der Flugsicherheit so oder so ein schlechter Dienst geleistet. Dann halt einfach die Preise erhöhen, die dann halt der Flughafen weitergeben muss. Es gibt kein Recht auf Billigflug.

Es liegt ganz sicher auch nicht nur am Sicherheitspersonal, dass es nicht richtig klappt, sondern auch an zu wenig Platz. Zumindest der Flughafen Düsseldorf versucht mehr Passagiere abzufertigen, als real geht.

Mal ganz abgesehen, dass ein großer Andrang an Passagieren auch mit dem Brandschutz nur bedingt vereinbar ist. Im Brandfall kommt es mit Sicherheit zu einer Massenpanik, bei der es Tote und Verletzte geben könnte.

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Bäume dienen dem Allgemeinwohl, Parkplätze nur Einzelpersonen – #Verkehrswende #Klimaschutz #Autokorrektur

In Duisburg fällt regelmäßig die Entscheidung zwischen Parkplätzen und Bäumen für Parkplätze aus. Die stellt eine schwer fehlerhafte Güterabwägungen dar.

Bäume spenden Schatten, kühlen das Umfeld, geben Sauerstoff und binden CO2. Wird ein Baum gefällt brüstet sich die Stadt Duisburg damit, welche Anzahl von neuen Bäumen man gepflanzt habe. Wie falsch das ist, habe ich bereits hier beschrieben. Was aber noch viel schlimmer ist, dass man der Abstellmöglichkeit für eine individuelle Mobilitätsentscheidung höher bewertet, als das Allgemeingut Baum mit vielen positiven Eigenschaften.

Um es klar zu sagen, Bäume sind gemeinnützig, Parkplätze nicht. Die persönliche Autohaltung ist eine private Entscheidung und es gibt keinen Grund warum die Allgemeinheit dafür aufkommen sollte und dafür noch auf die Dienstleistung der Bäume verzichten soll. Parkplätze haben keinen Nutzen für die Allgemeinheit, sondern lediglich für Einzelpersonen.

Parkplätze sollten immer kostenpflichtig sein und das mind. in Höhe sämtlicher Kosten, welche sich aus dem Parkplatz ergeben. Das schließt auch ökologische Kosten mit ein, wie etwa schmalere/schlechtere Radwege oder halt das Fällen von Bäumen. Steuergeld könnten sinnvoller eingesetzt werden.

Duisburg ist echt … Parkplatz

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Treffen Umweltgruppe West und die Bürgerinitiative Saubere Luft am 01.06.22

Die Umweltgruppe West und die Bürgerinitiative Saubere Luft treffen sich wieder nächste Woche *Mittwoch, den 1. Juni 2022 um 18.00 Uhr.

Denn Ort veröffentliche ich hier nicht, da die Räumlichkeiten begrenzt sind, bitte als Kommentar oder auf anderem Wege Kontakt aufnehmen.

U. a. Folgende Themen wollen wir behandeln:
* Nachlese zum Umweltmarkt und zur Landtagswahl in NRW
* Aktuelles im Zusammenhang mit der Diskussion um die Osttangente in
Rheinhausen ( Norbert )
* Aktuelles um die Situation des LKW Verkehrs am Flutweg und der
Jägerstr. in Rheinhausen (Ulrich, BIfelB)
* 19. Juni in Friemersheim: Kiddical Mass um 15.00 Uhr auf dem
Marktplatz Friemersheim ( Norbert )
* Fahrradklagen – Chancen in Duisburg ( Ulrich )
* Alternative Hafenrundfahrt am 23.6. oder 1.7.22 ( Gisela )
* 28. August: Infostand am Kultursommer vor der Dorfkirche in
Friemersheim ( Norbert )
* Verschiedenes

Über rege Teilnahme würden wir uns freuen.

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Klimaklage gegen #RWE in entscheidender Phase: Ortstermin mit Gutachtern in Peru abgeschlossen – #Klimaschutz

Eine PM von Germanwatch

Verfahren eines peruanischen Kleinbauern gegen Essener Konzern am OLG Hamm: Richter:innen und Prozessparteien nach Peru gereist / Gutachter haben Gefahr einer möglichen Flutwelle für Haus des Klägers untersucht

Huaraz/Bonn (27. Mai 2022). Die Klimaklage des peruanischen Andenbauern und Bergführers Saúl Luciano Lliuya gegen den Energiekonzern RWE ist sechseinhalb Jahre nach Klageeinreichung in die entscheidende Phase eingetreten: Nach langer Verzögerung insbesondere wegen der Corona-Pandemie hat in dieser Woche ein Ortstermin in der Andenstadt Huaraz stattgefunden. Richter:innen des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm, Rechtsbeistände und Sachverständige sind nach Peru gereist, um zu überprüfen, ob das Haus des Klägers tatsächlich von einer möglichen Flutwelle des oberhalb der Stadt liegenden Gletschersees Palcacocha bedroht ist. Die gesamte Gefahrenzone in Huaraz umfasst sogar ein Gebiet, in dem rund 50.000 Menschen leben.

Der Kläger freut sich, dass das weltweit so beachtete Verfahren nun wieder Fahrt aufnimmt: „Ich hoffe, dass die Richterinnen und Richter sowie auch die Vertreter von RWE durch ihren Besuch erkannt haben, welchem ständig steigenden Risiko wir hier ausgesetzt sind. Die Frage ist für uns nicht, ob eine Flutwelle droht, sondern wann und wie schlimm sie uns trifft. Ich bin auf die Einschätzung der Sachverständigen gespannt.“

Durch den Klimawandel in den Anden ist der Gletschersee seit 1970 um das 34fache seines Volumens angewachsen. Nach Einschätzung früherer Studien wird es immer wahrscheinlicher, dass angesichts des tauenden Permafrostes und der schmelzenden Gletscher große Eis- und Felsteile in den See stürzen. Eine dadurch ausgelöste Flutwelle hätte verheerende Folgen für die Familie des Klägers und die Bewohner:innen von Huaraz, so die Seite des Klägers.

Dieser zivilrechtliche Fall auf der Basis des § 1004 BGB ist ein Präzedenzfall dafür, ob angesichts der Klimakrise die größten Emittenten weltweit den von den Folgen betroffenen Menschen anteilsmäßig Schutz und Schadensausgleich finanzieren müssen. Die Forschung, die Schäden und Risiken dem globalen Klimawandel zuordnen kann, hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.

Verfahren hatte bereits 2017 Rechtsgeschichte geschrieben

Mit dem Beschluss von 2017 zum Eintritt in die Beweisaufnahme hatte das Oberlandesgericht Hamm bereits Rechtsgeschichte geschrieben: Erstmals weltweit stellte ein Gericht fest, dass ein privates Unternehmen mit sehr großen Emissionen prinzipiell für den Schutz von Betroffenen vor mitverursachten Klimarisiken zur Verantwortung gezogen werden kann – gemäß seines Anteils an der Verursachung. Dies, so das Gericht, gelte angesichts der weltweiten Wirkung der freigesetzten Treibhausgase auch für Schäden in der „globalen Nachbarschaft“, in diesem Fall in Peru.

Nach dieser rechtlichen Klärung geht es nun darum, in diesem Einzelfall den wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen den CO2-Emissionen der Beklagten (RWE) und dem Risiko für den Kläger zu beweisen. Im derzeitigen ersten Schritt der Beweisaufnahme soll das Flutrisiko eingeschätzt und geprüft werden, ob das Eigenheim des Klägers und seiner Familie tatsächlich von einer solchen Flutwelle bedroht wäre.

Luciano Lliuyas Rechtsanwältin, Dr. Roda Verheyen: „Ich freue mich für meinen Mandanten, dass nun eine Entscheidung in der Sache ansteht. Die aufgenommenen Beweise sind überwältigend. Wir hoffen, dass es jetzt zu einem schnellen weiteren Verfahren und Urteil kommt, damit mit den notwendigen Schutzmaßnahmen endlich begonnen wird.“

Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, die die Klage von Luciano Lliuya schon seit Beginn unterstützt: „Es war ergreifend zu sehen, wie der Fall inzwischen von der Regionalregierung, dem Nationalpark und in den umliegenden Dörfern unterstützt wird. Der Fall ist schon jetzt ein weltweit relevanter Präzedenzfall: Wer andere durch große Mengen freigesetzter Treibhausgase schädigt, trägt Verantwortung für die Schäden – angesichts der globalen Wirkung des hier freigesetzten CO2 auch in der globalen Nachbarschaft. Wenn nun auch die wissenschaftliche Evidenz in diesem Fall dargelegt werden kann, dann wird das erhebliche Konsequenzen für Justiz, Politik und Finanzmarkt weltweit haben.“

Die deutsche Stiftung Zukunftsfähigkeit hat sich zu Beginn des Verfahrens verpflichtet, in diesem Präzedenzfall alle dem Kläger entstehenden Kosten zu übernehmen und ruft dafür regelmäßig zu Spenden auf.

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Muskelkraft-Fahrzeug = MFZ = Fahrrad – #Verkehrswende

Um es mal etwas klarer zu machen, während einige etwas den Fuß bewegen um ein tonnenschweres Ungetüm aus Metall, Plastik und weiteren Stoffen zu bewegen, nutzen andere Muskelkraft, um sich fortzubewegen.

Die StVO berücksichtigt dies nicht wirklich angemessen, denn von Muskelkraftfahrzeugen liest man dort nichts. Rechtlich wird dort unterschieden zwischen Fahrzeugen und Kraftfahrzeugen, wobei man Fahrräder zu den Fahrzeugen zählt, weil diese keinen eigenen Motor haben.

Man sollte dennoch darüber nachdenken, wie anstrengend Radfahren ist, besonders wenn man durch Ampeln ausgebremst wird, wo gar kein Grund für ein Anhalten besteht, weil dort eh nie jemand rüber will. Solche Ampeln sind extrem Kontraproduktiv für das Rechtsverständnis, weil man dort völlig grundlos zum Anhalten gezwungen wird. Rechtsanwendung muss sinnvoll sein. Eine Ampel die nie von Gehenden genutzt wird und trotzdem den Verkehr ausbremst ist hier hirnrissig.

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LKW aus Wohngebieten durch Tempo 30 – #Duisburg #Duisport #Osttangente #DUH

Wir sind uns alle einig, dass LKW aus Wohngebieten müssen. Die SPD und CDU haben hier zwar aus meiner Sicht skurril anmutende Ideen, aber auch diese scheinen etwas gegen LKW tun zu wollen.

Ein Ansatz bietet jetzt eine Aktion der deutschen Umwelthilfe. Diese hat einen Antragsgenerator für Tempo 30 auf Straßen vor der Haustür. Damit kann man schnell und umkompliziert einen Antrag an OB Sören Link generieren und auch per Mail verschicken. Wenn dies alle für die Straße vor der Haustür machen, dürfte ein unglaublicher Druck entstehen und fast überall sind die Grenzwerte nach 16. BImSchV überschritten. Dies kann man der Karte im Lärmaktionsplan entnehmen (Anlage 3). Die Stadt Duisburg hat hier übrigens darauf verzichtet etwas gegen den Lärm zu unternehmen, dabei könnten im Lärmaktionsplan Maßnahmen festgelegt werden.

Wer direkt an einer lärmbelasteten Straße wohnt hat auf jeden Fall einen Anspruch auf einen Bescheid. Allerdings muss man dann genau hingucken, da bei der Stadt Duisburg leider nicht immer kompetent gehandelt und entschieden wird.

Mein Schreiben ist etwas modifiziert gegenüber dem automatisch generierten:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Link,

Tempo 30 ist eine zentrale Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit, Luft-, Lärm- und Klimaschutz in unseren Städten. Daher beantrage ich hiermit, die zulässige Höchstgeschwindigkeit in Duisburg überall dort wo es möglich ist, ganztägig auf 30 km/h zu reduzieren! Besonders dringlich ist eine Anordnung von Tempo 30 auf folgenden Straßenabschnitten:

Heerstraße zwischen Bungert- und Zirkelstraße, wegen der drängelnden Autofahrenden und der Dooringgefahr für Radfahrende, mangels Radweg, bis diese Gefährdung behoben ist. Zumal auch hier eine erhebliche Lärmbelastung vorliegt.
An der Moerserstraße in Rheinhausen und der Friedrich-Ebert-Straße, die im unmittelbaren Umfeld liegen und auch hier zu akustischen Störungen führen.
An Lindenallee, die Osloerstraße (zwischen Brücke der Solidarität und Rheinbrücke), die Margarethenstraße, dem Borgschen Weg, der neuen Krefelder Straße, der Jägerstraße, in den Peeschen (+Altenheim), dem Flutweg und der Asterlager wegen Gefährdung und Lärm. Die Lärmbelastung überschreitet hier die maximalen Grenzwerte nach 16. BImSchV (vgl. Lärmaktionsplan). Dies gilt ebenso für die Karl-Jarres-Straße, die Kulturstraße, die Rheinhauser Straße und viele weitere Straßen.
An den meisten Stellen wären mir Sperrungen für LKW natürlich lieber und wenn die Abwägung zwischen Tempo 30 und dem Verkehrsfluss, ein Tempo 30 ausschließt, müssen andere Maßnahmen zur Lärmreduktion getroffen werden. Da LKW besonders laut sind, muss man diesen dann halt Durchfahrt verbieten.

Ein neues Rechtsgutachten der renommierten Kanzlei Geulen und Klinger im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe bestätigt, dass die Kommunen in Deutschland ihren Spielraum bei der Einführung von Tempo 30 bei Weitem nicht ausnutzen. Auch Duisburg hat demnach deutlich weitergehende Möglichkeiten zur Einführung von Tempo 30, als oft behauptet. Ich beantrage daher, dass alle im verlinkten Rechtsgutachtens aufgeführten Möglichkeiten zur Anordnung vom Tempo 30 in Duisburg durchgeprüft werden.

Jede Kommune hat die Möglichkeit im Nebenstraßennetz flächendeckend Tempo 30 einzuführen. Darüber hinaus zeigt das Gutachten Handlungsspielräume für Kommunen, zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zum Schutz vor Verkehrslärm, sowie in besonders sensiblen Bereichen wie Bade- oder heilklimatischen Kurorten um schon heute streckenweise Tempo 30 an Hauptverkehrsstraßen anzuordnen. Vor allem über die Erstellung eines Lärmaktionsplans kann Tempo 30 auch großflächig und strategisch umgesetzt werden, da die europäische Umgebungslärm-Richtlinie – anders als das deutsche Lärmschutzrecht – planerische Ansätze zum vorbeugenden und vorsorgenden Umweltschutz enthält. Darüber hinaus ist eine konkrete Lärmaktionsplanung geeignet, den Straßenverkehrsbehörden gegenüber eine strikte Bindungswirkung auszulösen. Damit ergeben sich neue Ermessensspielräume um Tempo 30 auf den oben genannten Straßenabschnitten anzuordnen. Zweifelsfalls lässt sich eine großräumige Anordnung von Tempo 30 auch als Modellversuch realisieren.

Das Rechtsgutachten mit mehr Details finden Sie auf dieser Website: http://www.duh.de/tempo30/ In dem Rechtsgutachten werden auch die maximalen Lärmwerte nach 16. BImSchV für Straßenlärm bestätigt, im Gegensatz zur von der Stadt Duisburg regelmäßig falsch angewandten Werte von 60 dB(A)/70 dB(A).

Ich bitte Sie um eine Eingangsbestätigung sowie um Rückmeldung innerhalb eines Monats nach Eingang meines Schreibens.

Mein Antrag darf von allen noch stärker betroffenen Stellen übernommen und modifiziert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Duisburg, den 26. Mai 2022

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#Duisburg: Tempo 30 Aktion der DUH

Unter www.duh.de/tempo30-jetzt
kann man Straßenbaschnitte benennen, dabei lautet der Text der DUH:
„Tempo 30 ist eine zentrale Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit, Luft-, Lärm- und Klimaschutz in unseren Städten. Daher muss die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf folgenden Straßenabschnitten dringend ganztägig auf 30 km/h reduziert werden:“
Dort kann man dann das eigene eingeben.

Sollte man sicherlich für Duisburg machen die Frage ist, bei welchen Straßenabschnitten.

Ich habe jetzt mal folgendes geschrieben:
„Heerstraße zwischen Bungert- und Zirkelstraße, wegen der drängelnden Autofahrenden und der Dooringgefahr für Radfahrende, mangels Radweg.“

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#Autokuscheln

Regelmäßig findet man Unfälle und andere Beschädigungen von Autos sehr betont. Während öfters Unfälle von Radfahrenden verharmlost werden. Ich habe mir deshalb mal überlegt, wie man das analog für Autos schreiben kann.

Wenn mehrere Autos sehr nahe aneinander kommen, kann man klar von Autokuscheln sprechen. Das sanfte Ankuscheln von zwei Fahrzeugen unter Verformung der Hülle. Und wenn es heftiger war kann daraus auch brennende Leidenschaft resultieren.

Ich finde es jedenfalls immer wieder verwunderlich, wie sehr man durch die Wahl der Worte eine Realität verzerren kann. Gerade bei Unfällen, wo der Auto zum Täter gemacht wird, während die Person am Steuer nichts dafür kann, dass zwei LKW den Kleinwagen zwischen sich nahmen und verwöhnten.

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Sperrungen für LKW in Duisburg – #Duisport #Osttangente

DS 18-1458 ist einer von vielen Anträgen nach GO § 24 wegen LKW-Verkehr, wie sie immer wieder in Duisburg wegen der erheblichen Belastung vorkommen.

Die Drucksache lag vorher schon mal vor, wurde aber abergelehnt mit dem Auftrag mal eine Übersicht mit allen LKW-Sperrungen und dem Verkehr darauf anzufertigen. Das lehnte die Verwaltung ab, weil diese angeblich zu viel zu tun hätte. Seltsamerweise hat man dennoch Zeit für die sinnfreie Osttangente. Man habe deshalb nur exemplarisch Straßen ausgewählt.

Interessant war in dem Text, dass man auch auf die Möglichkeit von Sperrungen wegen Mautausweichverkehren einging. Sobald derartige Probleme bestehen, könnt der Verkehr ab einem zGG von 12 t eingeschränkt werden. Das heißt auch für die Jägerstraße und den Flutweg wäre dies möglich, denn es handelt sich hier um Mautausweichverkehre.

Als Beispiele für LKW-Fahrverbote wurden genannt:
1. Friedrich-Ebert-Straße (Rheinhausen) wegen Lärm und Luftverschmutzung
2. Mündelheimer Straße (Huckingen) wegen Lärm bei Nacht.
3. Masurenallee (Neudorf) wegen schlechtem Straßenzustand und wegen der Breite:

Auf der Masurenallee wurde ein LKW-Fahrverbot aus straßenbaulichen Gründen eingerichtet. Die Straße ist weder in ihrer Belastungsfähigkeit noch in der Breite für eine regelmäßige Befahrung mit Fahrzeugen, die mehr als 3,5 Tonnen wiegen, geeignet.

Im Ratsinformationssystem fand ich keine weitere Angaben unter naheliegenden Suchworten. Deshalb habe ich jetzt mal nachgefragt, weil die Details der Begründung natürlich auch interessant sind für andere Stellen.

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CDU und SPD wollen Businesspark Asterlagen erweitern – #Duisburg #Rheinhausen #DHL #Post

Man will unter der Drucksache 22-0075 für den Bebauungsplan Nr. 950 – Bergheim- „Businesspark Niederrhein“ die 2. Änderung vollziehen.

Konkret geht es um das DHL Briefverteilzentrum an der Dr. Alfred-Herrhausen-Allee 40 und um eine Grünfläche (ca. 5180 m²). Man behauptet einerseits, dass das Gewerbegebiet „großzügige Grünstrukturen“ hätte, aber dann ein Stück weiter: „Die Fläche ist im Wesentlichen versiegelt und gewerblich genutzt.“ Das heißt man widerspricht sich selbst, denn entweder hat man großzügige Grünstrukturen oder versiegelte Fläche.

Aktuell ist für die ca. 5180 m² große Erweiterungsfläche „öffentliche Grünfläche – Ausgleichsfläche, Fläche für einen Lärmschutzwall“ festgesetzt. Man will also eine Ausgleichsfläche benutzen, was schon die Frage aufwirft, wo dafür ausgeglichen wird. Da wird aber nur ominös etwas von u. a. Entsiegelung geschrieben, also weder was genau noch wo. Neben einem Anbau für die Post will man auch eine Straße bauen. SPD und CDU bauen ja bekanntlich gerne Straßen durch Natur (Sorry konnte ich mir nicht verkneifen).

Verwunderlich, dass man hier die Öffentlichkeit beteiligt, während man das bei Hillwood-Logistiklager am Töpper nicht macht. Primär geht es hier um weitere Flächenversiegelung in Asterlagen, obwohl die Post durchaus in die Höhe gehen könnte. Fläche ist zu billig.

Warum ich SPD und CDU schreibe? Ganz einfach, diese Parteien stellen die Stadtspitze und sind damit auch verantwortlich für alles, was in der Stadt gemacht und ermöglicht wird. Und wenn man die Wahl bei einer Entscheidung hat und den klimaschädlichen und umweltschädlichen Weg wählt, wie in Duisburg üblich, so liegt auch das an diesen Parteien.

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Fotofalle auf der Friedrich-Ebert-Straße – #Duisburg #Duisport #Rheinhausen #Osttangente

Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Politik sich mit Photofalle auf der Friedrich-Ebert-Straße brüstet. Wenn man aber mal genauer hinschaut ist es den Bemühungen von Gisela Komp und der Umweltgruppe zu verdanken.

Richtig erwähnt wird das Thema in DS 12-1071 „Eingabe nach § 24 der Gemeindeordnung: Installation von zwei Fotofallen auf der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Rheinhausen“
Damals wurde der BV Rheinhausen eine Antwort an die Petentin vorgelegt. Für den vollständigen Text bitte in die DS schauen, hier nur einige wesentlich Auszüge.

Man bezieht sich auf den Anliegerverkehr, der ja auf der Friedrich-Ebert-Straße damals wie heute erlaubt ist. Die mangelhafte Rechtskenntnis und fehlende Schärfe bei Begrifflichkeiten fällt auch heute immer wieder auf, so auch in nachfolgender Passage:

Es erlaubt nicht nur eigentlichen Anliegern die Durchfahrt, also Personen mit durch rechtliche Beziehung zu den Grundstücken begründeter Anliegereigenschaft, sondern auch den Verkehr mit ihnen und damit die Zufahrt zu ihrem Grundstück.

Man sollte ja eigentlich annehmen, dass die Stadt nur ausgebildetes Personal hat. Dennoch wird hier der Begriff „Durchfahrt“ verwendet. „Anlieger Frei“, erlaubt aber lediglich die Zufahrt bzw. die Abfahrt, dies kann zwar wie eine Durchfahrt wirken, ist allerdings keine, sondern nur Zu- und Abgang, denn bekanntlich ist Durchfahrt kein Anliegen.

Weiter geht es im Text mit:

Im konkreten Fall befindet sich auf der Friedrich-Ebert-Straße u.a. eine Tankstelle mit integrierter LKW-Maut-Stelle. Durch diesen Umstand wird der Nachweis durch Ordnungskräfte, dass keine Anliegerfahrt vorliegt, weiter erschwert.

Wobei man die Photofalle, ja sehr gut auf Höhe der Tankstelle hätte setzen können, sodass eine Zufahrt nicht aufgenommen würde, eine Durchfahrt schon. Aber die Mautstelle ist eh Geschichte. Und nur weil etwas schwierig ist, kann man es trotzdem machen.

Weiterhin behauptete die Verwaltung:

Die gesetzliche Ermächtigungsgrundlage für Ihren Vorschlag Fotofallen aufzustellen fehlt, und kann daher nicht umgesetzt werden.

Zudem führte man dann noch den Datenschutz als Begründung auf und meinte, dass man das Aufstellen deshalb ablehnen könne.

Das Thema wurde in der Bezirksvertretung Rheinhausen vom 30.08.2012 behandelt. In der Bezirksvertretung Rheinhausen vom 07.11.2013 gab es dann DS 13-1340 „Installieren einer mobilen Anlage zur Überwachung des Lkw-Durchfahrverbotes auf der Friedrich-Ebert-Straße“
Damit wollte die BV dann ihrerseits versuchen die Verwaltung von der Notwendigkeit zu überzeugen. Zudem wurden Beispiele in Dortmund und Hagen aufgeführt.
Mit DS 14-0938 „LKW Durchfahrtsverbot Friedrich-Ebert-Straße“, konterte die Verwaltung:

Eine Prüfung dieses Auftrages der Bezirksvertretung hat ergeben, dass dieser Auftrag aus Rechtsgründen nicht durchführbar ist.

Als Gründe werden mangelnde Zuständigkeit und fehlende Eingriffsmöglichkeit aufgeführt.
Weiterhin wird behauptet:

Die Durchführung von Polizeikontrollen liegt außerhalb der städtischen Entscheidungsmöglichkeiten.

Was ja geradezu so wirkt, als hätte man gar keine Möglichkeiten, mit der Polizei zusammenzuarbeiten.
Die Bezirksvertretung Rheinhausen wollte auch klagen, aber davon riet die Verwaltung ab. Man könne zwar klagen, wenn man auf bestimmte Art beschließen würde, dann folgte aber direkt folgende Drohung:

Allerdings wäre seitens der Stadt zu prüfen, ob wegen der gegebenen Hinweise auf die Rechtslage eine bewusst herbeigeführte rechtswidrige Entscheidung durch die Bezirksvertretung getroffen worden wäre, so dass die Kosten eines solchen Verfahrens von den Entscheidungsträgern zurückzufordern wären. […] zur möglichen Haftung der Mitglieder kommunaler Vertretungen bei rechtswidrigen Beschlüssen wird hingewiesen.

Die Stadt Duisburg behauptete also weiterhin, dass es nicht gehen würde.

Irgendwann in dem Zeitraum wurde eine Petition an Landtag von Gisela Komp geschrieben. Darin ging es auch um die Fotofalle und um Beispiel, wo das bereits geht, während die Verwaltung der Stadt Duisburg etwas völlig anderes behauptet.

Und Mithilfe von Rainer Bischoff (SPD) wurde die Petition ein Erfolg und trotz Behauptungen der Verwaltungen gab es dann eine Fotofalle, die seitdem den LKW-Verkehr reduziert hat.

Der DS 16-0308 „Lkw-Fahrverbot und Geschwindigkeitsüberwachung an der Friedrich-Ebert-Straße in DU-Rheinhausen“ kann man entnehmen:

Auf der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen wurde Ende Januar 2016 die stationäre Überwachungsanlage aktiviert.

Warum ich das alles so aufschreibe?

Ganz einfach an dem Vorgang kann man sehr deutlich erkennen, dass die Duisburger Verwaltung öfters mal behauptet, etwas ginge nicht. Aber es war genau das, nur eine Behauptung. Denn, dass dort heute eine Fotofalle steht, beweist ja, dass es doch ging und es nur am Willen mangelte. Genau das ist auch an vielen anderen Stellen der Fall. Etwa bei den angeblich nicht möglichen Fahrverboten auf der Jägerstraße bzw. dem Flutweg. Es ist mangelnder Wille und Unkenntnis, welche vieles verhindern in Duisburg.

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Duisburger Schreibende: Johanna Romberg – #Duisburg #Naturschutz #Artenschutz

Romberg, Johanna; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
* Der Braune Bär fliegt erst nach Mitternacht
* Federnlesen

Eine komplette Übersicht der Duisburger Schreibenden gibt es hier.

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BV Mitte Sitzung zur Osttangente – #Duisburg #SPD

Der Antrag bzgl. Machbarkeitsstudie wurde auch in der BV Mitte behandelt. Nur eine knappe Mehrheit stimmt für die Vorlage:
Dafür: 8 Stimmen (5 SPD, 2 CDU, 1 AfD)
Dagegen: 6 Stimmen (4 Bündnis 90/Die Grünen, 2 DIE FRAKTION – DIE LINKE PARTEI)
Enthaltung: 2 Stimmen (2 JUDU/FDP)

Wenn man sich dann die Argumente durchliest wird es interessant.

So behauptete die extrem schlecht informierte SPD:

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Rheinhauser Straße / Karl-Jarres-Straße bis zum Marientor hatten diesbezüglich entsprechende Lärmbelästigungen beklagt.

Der Weg über die genannten Straßen führt nicht zum Marientor, sondern zur A59, LKW biegen an der Kreuzung der Karl-Jarres-Straße mit der Düsseldorfer Straße überwiegend nach rechts in die Düsseldorfer Straße ab. Die wenigen, welche nach Links abbiegen, biegen dann an der nächsten großen Kreuzung nach rechts ab zur A59 oder sogar A3. Es erklärt aber vieles, wenn die SPD so schlecht informiert Entscheidungen trifft und puren Unsinn von sich gibt.

Der Text von der SPD ist natürlich noch länger und klingt irgendwie ziemlich geschwurbelt. So richtig durchdacht war der Beitrag nicht und eine echte Entlastung will man auch nicht, denn nach der SPD soll die wirklich wirksame Logistikdiagonale erst nach „der Fertigstellung der Verlängerung der Osttangente verstärkt in den Fokus genommen werden.“ Das heißt die wirksamste Lösung für Hochfeld, will die SPD vertagen, bis irgendwann feststeht, dass das nichts wird mit der Osttangente.

Von den Grünen kamen die üblichen nachvollziehbaren Argumente gegen die Osttangente und ebenso von der Linken, hier war allerdings ein Beitrag, den ich hervorheben möchte in Hinblick auf die Thematik Logistikdiagonale:

Er teilte mit, dass die Fraktion DIE FRAKTION – DIE LINKE PARTEI die Vorlage ebenfalls ablehnen werde. Dazu führte Herr Dubielczyk -Die LINKE.- erläuternd aus, dass im Hinblick auf den LKW-Verkehr in Hochfeld letztlich das Marientor umgebaut werden müsse. Er erläuterte, dass Planungen bereits seit 1995 existent seien; nunmehr werde die Maßnahme jedoch erst 2030 fertiggestellt. In diesem Zusammenhang verwies er auf eine Anfrage der SPD-Fraktion vom 02.05.2008 (DS 08-0869; Bauliche Maßnahmen zum schnelleren Abfluss des Verkehrs im Bereich des Marientors bei Fertigstellung der Osttangente; die Beantwortung der Anfrage erfolgte durch eine Mitteilungsvorlage vom 05.06.2008, DS 08-1023). Er konstatierte, dass die damals bekannten Probleme nunmehr als Grundlage für den Bau einer neuen Straße „verkauft“ würden.

Das heißt ein bekanntes Problem, was bereits 2008 ein klare Lösung hatte, die nur nie umgesetzt wurde, soll nun mit einer denkbar schlechten Osttangente umgesetzt werden, obwohl es viel einfach und kostengünstiger ginge.

Die SPD kam dann wieder mit dem Brückenargument, dass ständig gebracht wird:

Stadtteil Hochfeld und in den angrenzenden Stadtteilen bemerkbar.
Die Verkehrsbelastungen der Brücken und des Marientors, so wie sich gerade darstellen, würden nicht mehr sehr lange halten.

Tja, wenn die Brücken wirklich so bedroht werden, warum verschwendet man dann viel Planungskapazität mit der unsinnigen Osttangente, statt den Fokus auf die Brücken zu legen? Und warum verzögern SPD und CDU den Neubau Marientor bis 2030, wenn es doch angeblich so marode ist?

Man kann eigentlich nur zu dem Schluss kommen, echte Lösungen will die SPD nicht, sondern die planen einfach nur gerne neue Straßen, die noch dazu völlig undurchdacht sind.

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Defekte Toiletten in Zügen? – #Bahnsinn #Diskriminierung #VRR

Es ist wirklich manchmal ein Unding, wenn die Toiletten in Zügen nicht funktionieren. Letztens war ich zum Beispiel mit dem RE5 unterwegs und in dem Zugteil waren insgesamt 3 Toiletten und davon waren 3 defekt. Wenn die Zugbetreiber es nicht anders hinbekommen, müssen die halt ein Dixiklo in einen Bereich mit ausreichend Platz stellen, dass man aber bei längeren Fahrten gar keine Toilette zur Verfügung hat, finde ich ein Unding. Im RB, war mal die einzige Toilette defekt, was bei einer längeren Fahrt besonders fies ist.

In S-Bahnen findet man im VRR zumindest gar keine Toiletten. Wenn man etwa von einem Nebenbahnhof zu einem anderen muss, bieten sich S-Bahnen auf für längere Strecken an, zumal man ja bereits Vorlauf hat.

Natürlich kann man einhalten, aber das ist weder gesund noch eine gut Lösung für schlechte Wartung an Zügen. Wenn es nicht anders geht, müssen die Klempner halt während der Fahrt arbeiten.

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Halteverbotsschild durch Blumen unkenntlich gemacht – #Duisburg

Neulich war ich mal wieder unterwegs. Und bei manchen Motiven kann ich einfach nicht vorbeigehen. So auch hier.

Man hat hier eine „Verschönerung“ so angebracht, dass das Halteverbotsschild verdeckt ist. Da es hier allerdings nicht um eine gefährliche Stelle handelt, sondern nur um eine Lieferzone ist es nicht so schlimm.

Man fragt sich aber natürlich schon, was die Menschen, die so etwas aufhängen sich dabei denken. Kennen die nicht die Verkehrsregeln und wissen, dass unkenntliche Schilder nicht beachtet werden müssen. Und aus dem Auto sieht man das sicherlich noch schlechter.

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Problemstelle Behringstraße – #Rheinhausen #Duisport #Duisburg #Osttangente

Über das Thema Behringsstraße hatte ich bereits hier berichtet.

Da bisher nur wenig in der Presse zu lesen war, war mir nicht klar wie lange, dass Thema schon ein Problem ist. Bei meinen Recherchen stieß ich auf die Drucksache 15-0496 „Übermäßiger Stau L473n an der Kreuzung L473n / Gaterweg / Friedrich-Ebert-Straße“, Die Bezirksvertretung Rheinhausen hat sich also bereits am 07.05.2015 mit der Thematik beschäftigt und schon damals waren die Ursachen bekannt. Nicht auf den Verkehr angepasste Ampelschaltungen an der Kreuzung zwischen Gaterwegbrücke und L473n führen dazu, dass LKW über die Rheingoldstraße und die Behringstraße zur Lindenallee fahren. Dies scheint zu Stoßzeiten auch heute noch der Fall zu sein. Vielleicht muss man hier noch mehr optimieren.

Als Ursache wurde damals eine Sperrung der A40-Rheinbrücke genannt, was darauf schließen lässt, dass LKW durch Logport abgekürzt haben. Seltsamerweise hat man damals keine Sperrung für Durchgangsverkehr beantragt, was mich schon sehr verwundert, denn nach Drucksache soll die Behringsstraße wegen Rechts-vor-Links und der Enge für LKW ungeeignet sein. Es gab also konkrete Anhaltspunkte für Gefährdungen, trotzdem gibt es m. W. entweder keine Sperrungen oder diese werden im für LKW quasi rechtsfreien Raum Duisburg nicht durchgesetzt. Wie man es ja auch aus Friemersheim kennt, wo Anwohnende immer wieder Fehlverkehr beklagen, aber angeblich nur wenige LKW erwischt werden.

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RAG Grubenwasser in den Rhein rein – #Duisburg #RWE #WRRL #Wasserschutz

In mehreren Amtsblättern (u. a. Bezirksregierung Arnsberg 19/22) findet sich die Information, dass die RAG Grubenwasser aus der Schachtanlage Walsum in den Rhein einleiten darf. Es gibt hier keinen Beteiligung der Öffentlichkeit. Man hat auch keine richtige Prüfung durchgeführt, sondern nur eine Vorprüfung des Einzelfalls. Die Erlaubnis soll erst einmal bis 31.12.2035 gelten.

Die Bezirksregierung Arnsberg behauptet, dass keine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung bestünde. Wenn man sich die Genehmigungspolitik gegenüber RWE anschaut, habe ich da meine Zweifel.

Angeblich sei man zu dem Schluss gekommen, dass keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zu erwarten wären. Man wolle hier das Wasser aus mehreren Bergwerken des Stollensystems unter Tag bündeln. Dafür würde nun kein Grubenwasser mehr in die Emscher geleitet.

Dass durch den Fluss, durch die Stollen Kontaminationen mitgespült werden ignoriert man hier scheinbar geflissentlich, obwohl es hier klare Hinweise gibt. Allerdings wären die Stoffe so stark verdünnt, dass es nicht mehr relevant wäre. Verdünnung von Giftstoffen zwecks Einleitung ist allerdings nicht zulässig nach Wasserrecht. Man hat sich hier scheinbar etwas zusammengeschwurbelt, um die Genehmigung zu ermöglichen. Die RAG spart so natürlich viel Geld, da sie das Wasser nicht reinigen muss.

Laut Amtsblatt, gilt scheinbar:

Die erstellten Wirkprognosen und das daraus abgeleitete und antragsgegenständliche Pumpmanagement gewährleisten ein Einleitungsszenario, bei dem es nicht zu Überschreitungen von Zielvorgaben oder einer Konzentrationserhöhung bei überschrittenen Zielvorgaben im Gewässer kommt.

Das heißt es werden wahrscheinlich sogar Werte überschritten, aber daran ändert sich nichts. Da fragt man sich, wie man so etwas in Einklang mit dem Wasserrecht und der EU-WRRL bringen will.

Weiterhin heißt es:

Im Ergebnis ist festzuhalten, dass durch die geplante Einleitung der gesamten Grubenwassermenge an der Einleitstelle in Walsum bei Volldurchmischung mit dem Rheinwasser es zu keinen Zielwertüberschreitungen und zu keinen Konzentrationserhöhungen bei bereits überschrittenem Zielwert im Rhein kommt und vorhabenbedingt keine nachteiligen Veränderungen des Rheins und seiner Lebensgemeinschaften eintreten.

Zu deutsch man verdünnt die Giftbrühe mit Rheinwasser, damit man unterhalb der Grenzwert bleibt. Angeblich würde man durch die Verdünnung auch keine Gefährdung der Auenflächen sehen.
An Stoffen mit Überschreitung genannt werden nur die Schwermetalle Kupfer und Mangan, sowie Zink. Aber natürlich liegen hier Salz vor und keine Metalle, das heißt je nach Kombination können die Salze auf gefährlich sein. Auch Chlorid als Anion wird erwähnt, auch hier sieht man keine Gefährdung der Aquafauna.

Man muss immer im Hinterkopf behalten, dass die Bezirksregierung Arnsberg auch für die von RWE betriebene Katastrophen-Kiesgrube in Erftstadt Blessem verantwortlich war.

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Versickerung von #Garzweiler-Wasser – #RWE #Braunkohle #NRWE #LTWNRW2022

In Amtsblatt 19 der Bezirksregierung Arnsberg steht mal wieder etwas im Zusammenhang mit RWE.

Bekommt man vor Ort ja eventuell nicht so mit.

RWE Power AG hat für den Tagebau Garzweiler die „Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis zur Fortsetzung der Versickerungsmaßnahmen im Bereich der Schwalm für den Zeitraum 2024 – 2030“ beantragt.

Offenlage: 01.-30.06.2022 im Internet, siehe hier und teilweise vor Ort (siehe Amtsblatt).

Einwendungen sind auf verschiedenen Wegen möglich, bis maximal 01.08.2022

Es geht per Post an die verschiedenen Stellen oder auch per elektronisch anstelle von Niederschrift.

Ein Erörterungstermin steht noch nicht fest, eventuell wird es auch nur eine Online-Konsultation geben.

Diesmal spare ich mir die Unterlagen durchzugehen, da vermutlich eh nur wieder viel Blabla drin steht.

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Falschparkende E-Scooter von Tier – #Duisburg #Rheinhausen

flaschparkenden Autos haben ist der Umstand, dass man diese zur Seite räumen könnte. Es verwundert mich auch nicht, dass einige die aus Wut in den Rhein schmissen. Die Dinger sind eine echte Stolpergefahr.

Letztens am Bahnhof Rheinhausen Ost sah ich direkt mehrere von diesen E-Scootern den ganzen Gehweg blockieren, also Falschparken auf Gehweg mit Behinderung bzw. Stolpergefährdung. Wer bekommt da eigentlich die Punkte nach meiner Anzeige wegen multiplen Falschparkens? Ich nehme mal an, dass jemand von der Firma beauftragtes verantwortlich ist.

Auch in der Vergangenheit standen da schon immer wieder diese nervigen Dinger rum. Macht man halt ein Foto mit den Nummernschildern und schickt das ans Ordnungsamt. Ganz sicher werde ich das nicht an die Firma melden, damit die sich um ein Bußgeld drückt. Ändern wird sich nur etwas bei allen Falschparkenden, wenn es immer wieder „nette“ Briefe von der Stadt gibt.

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Bauklos auf Gehweg – #Düsseldorf #Bauklodooring

Am 17.03.2022 schrieb mir die Staatsanwaltschaft Düsseldorf unter dem Aktenzeichen 90 AR 59/22, vermutlich in Hinblick auf meine Anzeige vom 27.02.2022 (von der Staatsanwaltschaft fälschlicherweise als 28.02.2022 bezeichnet). Es ging dabei um zwei auf dem Gehweg abgestellte Bauklos, welche den Gehweg vollständig blockierten. Sinngemäß wolle man nichts tun, weil man kein Vergehen festgestellt habe, allerdings berief man sich dabei auf einen Sachbearbeiter der Stadt Düsseldorf und machte sich nicht selbst ein Bild und scheinbar auch nicht die Polizei.

In dem Schreiben steht:
„Nach Auskunft des Amts für Verkehrsmanagement war die Baustelleneinrichtungsfläche genehmigt. Durch den dort zuständigen Sachbearbeiter wurde diese aufgesucht. Eine konkrete Gefährdung konnte nicht festgestellt werden. Die Toiletten sind so platziert, dass der Gehweg ohne weiteres nutzbar ist.“

Nachdem ich vor kurzem mal wieder vorbei kam bot sich mir ein ähnliches Bild, wie dem Anlass für angehängte Mail.

Keine Ahnung, was der Sachbearbeiter sich angeschaut hat, weiterhin finde ich höchst fraglich, warum das überhaupt genehmigt wurde, denn schließlich hätte man die Klos problemlos in die Einfahrt stellen ohne Gehweg oder Radweg zu blockieren und erst recht nicht zu gefährden. Zumal der Radweg dort ohnehin sehr schmal ist und auf der einen Hälfte nicht benutzbar ist, wegen der Dooringzone.

Gemäß einschlägiger Rechtsprechung muss keine konkrete Gefährdung vorliegen, es reicht eine abstrakte Gefährdung(vgl. z. B. VG Neustadt an der Weinstraße, Urteil vom 20.05.2019 – 3 K 272/18.NW).

Ich finde jedenfalls den ganzen Vorgang bemerkenswert. Ein Sachbearbeiter, der aus welchen Gründen Bauklos lieber auf den Gehweg stellt, statt in eine nicht benutzte Einfahrt und nicht erkennt, dass Weg dadurch komplett blockiert wird und zum Ausweichen auf den Radweg zwingt. Zumal ja auch noch die Türen in Richtung Radweg aufgehen. Bauklodooring wäre ja mal was neues. Und eine Staatsanwaltschaft, welche nicht handeln will, geht ja nur um Fußverkehr bzw. Radverkehr.

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Stadt Duisburg duldet weiterhin rechtswidrige Zustände auf der Jägerstraße – #Osttangente #Duisport #Rheinhausen

Bisher gab es keine Beseitigung des rechtswidrigen Zustandes auf der Jägerstraße, deshalb gestern ein weiteres Schreiben an die Stadt und die Polizei:
Guten Tag,

trotz meines Schreibens vom 23.02.2022 musste ich heute erneut das rechtswidrige Befahren des Radweges durch einen LKW erleben, der es so eilig hatte, dass er nicht mehr den entgegenkommenden LKW abwarten wollte.

Es ist selbst für Laien einfach zu erkennen, dass das Ausweichen auf den Radweg extrem gefährlich ist für Radfahrende. Ein tödlicher Unfall kann jederzeit eintreten. Das es bisher nicht dazu kam ist purer Zufall und ein deutliches Zeichen dafür warum es zu der Loveparade Katastrophe kam. Weil die Stadt und die Polizei keinerlei Sinn für die Beurteilung von Gefährdungen haben. Dies wird immer deutlicher. Besonders wenn dieses lächerliche Argument kommt, dass bisher nichts passiert sei. Das sagte der Einbeinige auch, bevor er das Bein durch die Kettensäge verlor, weil er keine Schnittschutzhose trug.

Natürlich habe ich den Vorfall zur Anzeige gebracht, auch damit aktenkundig ist, dass hier ein Problem besteht. Es handelt sich schließlich um keinen Einzelfall. Ich selbst sah es bereits zu einem anderen Zeitpunkt und es gibt viele weitere Zeugen für ähnlich Vorfälle und dennoch hat die Stadt Duisburg bisher nichts getan um eine belegbar akute Gefährdung mit regelmäßiger Wiederholung zu beseitigen.

So eine Gefährdung ist auch nicht mit Tempo 30 zu beseitigen, wie es von SPD und CDU beantragt wurde. Die Gefährdung kann am Besten durch sofortige Fahrverbote für Fahrzeuge ab einer gewissen Breite beseitigt werden.

Aber hier nicht zu handeln durch Stadt Duisburg und Polizei ist grob Fahrlässig und sollte auch nur ein Mensch zu schaden kommen, weil ein Unfall dort eintritt, wäre klar wer dafür mithaftet und mitschadensersatzpflichtig ist. Man darf auch nicht vergessen, dass auf diesem Weg auch Schulkinder unterwegs sind.

Es gibt keinen Grund die Straße wegen der Gefährdung nicht zu sperren, da mit der L473n eine sogar explizit dafür vorgesehene Route vorhanden ist. Also endlich Schluss mit Ausreden und für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden sorgen.

Bleiben Sie Gesund

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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#Osttangente ein Eigentor für die Moerser Straße? – #Duisport #Duisburg #Rheinhausen

Schon seit Jahren setzen sich Menschen aus dem Umfeld der Moerser Straße in Rheinhausen für eine Osttangente ein. Im Ratsinformationssystem gibt es da einige Anträge nach GO § 24 und auch Leserbriefe aus diesem Bereich gab es immer wieder mal.

Primär war der Grund der LKW-Lärm auf der Moerser Straße, wenn man sich aber nun den potentiellen Verlauf an der Deichstraße anguckt, der zwar nicht favorisiert wird, aber auf den es trotzdem hinauslaufen könnte, so würde der LKW-Lärm dann nicht mehr nur von der Moerser Straße kommen, die ja selbst nach Machbarkeitsstudie nicht entlastet würde, sondern auch von der Deichstraße. Statt weniger Belastung hätte man somit durch die beharrliche Forderung nach eine Osttangente genau das Gegenteil erreicht.

Ein klassisches Eigentor.

Schade nur, dass darunter auch so viele andere Rheinhauser leiden würden.

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Ferdi Seidelt (CDU) vs. Fakten – #Duisburg #Rheinhausen #Osttangente

In der Niederschrift vom 03.03.2022 (Bezirksvertretung) fand sich auch einiges zum Thema Osttangente, darunter eine Stellungnahme von Ferdi Seidelt (CDU).

Diese werde ich nachfolgend dann mal zerpflücken, aber nur ein Teilen wiedergeben.

„Das Thema „verlängerte Osttangente“ in Rheinhausen, von der Brücke der Solidarität bis zum Autobahnanschluss Homberg, ist nicht neu. Am 11. November 2010 brachte die CDU das Projekt in der Bezirksvertretung Rheinhausen auf die Tagesordnung, die politische Mehrheit sorgte damals in der Folgezeit mit ihrer Bewertung von Flora und Fauna dafür, dass die für die Wohngebiete so wichtige Entlastungsstraße nicht weiterbetrieben wurde.

Offensichtlich ist Ferdi Seidelt nicht besonders gut mit der Historie vertraut. Auch vorher war das schon ein Thema und auch vorher verlangte die CDU danach. Der Antrag findet sich hier. Wobei die CDU auch die Osttangente schon mal ablehnte.

In dem Dokument steht dann u. a. die Lüge:

Nur der Bau der „großen“ Osttangente entlastet die Rheinhauser Bevölkerung insgesamt und nachhaltig.

Was ja inzwischen durch die Machbarkeitsstudie widerlegt wurde. Also schon damals hat man mit Unwahrheiten dafür geworben, zumal die Bevölkerung insgesamt nicht entlastet wird, sondern vielmehr ist der Plan der CDU einen anderen Teil von Rheinhausen mehr zu belasten, etwa jene, die in der Ecke ihre Freizeit verbringen oder den Radweg zum Pendeln nutzen.

Noch heftiger ist aber der Satz:
Schließlich wird auf diese Weise der verdienstvolle und mehrere tausend Arbeitsplätze schaffende Einsatz der logport-Macher angemessen gewürdigt.

Man will also schlecht bezahlte Arbeitsplätze durch den Bau einer menschenfeindlichen Straße würdigen? Das muss wohl CDU-„Logik“ sein. Ich kann dieses Überlegung jedenfalls nicht nachvollziehen, warum jemanden für Arbeitsplätze würdigen sollte. Es geht bei Arbeitsplätzen überwiegend um rein kommerzielle Interessen.

Der Antrag wurde in erster Lesung beraten, also vertagt.

Im Dezember dann wurde einer umformulierten Fassung von allen damals vertretenden Parteien zugestimmt. Ferdi Seidelt hat damals, laut Protokoll sogar explizit zugestimmt, aber nach seinen Behauptungen, hat ihm scheinbar das Ergebnis nicht gefallen. Ob und wie das weiterging ist ein anderes Thema.

Also weiter mit der Stellungnahme:

Mit Süd- und Osttangente zusammen wäre das Gros der durch Rheinhauser und Hochfelder Wohngebiete irrlichternden Lkw-Verkehre passé!

Dafür gibt es keinerlei Beleg, dies ist ein reine Behauptung. Die Machbarkeitsstudie hat lediglich Rheinhausen intensiv geprüft und kam zu dem Ergebnis, dass es nicht sonderlich viel bringen. In Hochfeld würde es angeblich etwas bringen, aber dort wurden Alternativen (Sperrung, Route Marientor) gar nicht geprüft. Zudem wurde von den heute bestehen Umgehungsstraßen das Gleiche behauptet, die Fakten zeigen, dass es nicht stimmte.

Weiter geht es mit einer Lüge von Ferdi Seidelt:

Die Trasse der verlängerten Osttangente ist genau die Trasse, die von Krupp Rheinhausen angelegt wurde und die über Jahrzehnte von schweren Lokomotiven befahren wurde. Sie zogen Waggons mit Hochofenschlacke dorthin, wo sich heute der Businesspark Asterlagen befindet. Soweit zur Thematik Hochwassersicherer Untergrund.

Erst einmal ist es laut Machbarkeitsstudie nur eine der Varianten und dann handelt es sich hier nicht um die Trasse. Dies trifft allenfalls bis zur Rheingasse zu, wo ein neuer Deich gebaut wurde und ab da in Richtung Kläranlage ist der alte Hüttenweg längst verschwunden. Das die Schlackaufschüttungen vor der Rheingasse nicht hochwassersicher sind bzw. dies nicht belegt ist, kann man anhand meines Antrages klar erkennen. Jedenfalls, falls man es mit Fakten hat und sich diese nicht einfach ausdenkt oder massiv verdreht.

Weiter geht es mit der nächsten Lüge von Ferdi Seidelt:

Keine einzige Einrichtung entlang der Trasse auf der Deichkrone wird entfallen, die Freizeitangebote bleiben alle erhalten.

Man erkennt deutlich, dass er einfach mal so etwas behauptet und die Machbarkeitsstudie nie gelesen hat, weil einiges entfällt bzw. so wesentlich verändert wird, dass es man nicht mehr weitermachen kann.

Wenn er dann etwas von Grünbrücken faselt, frage ich mich, wie der sich das real vorstellt. Nach der Straße im 90°-Winkel und dann den Deich runter? Aber man merkt, dass Ferdi Seidelt von Umweltschutz keine Ahnung hat. Und auch hier erkennt man, dass Ferdi Seidelt offensichtlich keine Dokumente lesen kann:

Alle Untersuchungen in der uns heute vorliegenden Machbarkeitsstudie sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der Bau auf jeden Fall machbar ist.

Denn es steht, dass es nach heutigen Kenntnisstand möglich wäre, allerdings ist der Kenntnisstand der Machbarkeitsstudie unzureichend.

Interessant ist auch, dass er die „Schutzbedürftigkeit“ tausender Bürger nur gegen die Natur abwägen will, aber nicht gegen die Schutzbedürftigkeit der Menschen, welche im Umfeld von den Einschränkungen betroffen wären.

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Nichtwahlempfehlung: #SPD und #CDU – #Osttangente #NRW #Klimaschutz #Verkehrswende

Ich empfehle hiermit SPD und CDU nicht zu wählen.

Gründe:
– SPD und CDU wollen Naturvernichtung um jeden Preis (u. a. Flächenfraß, Osttangente)
– SPD und CDU regieren nun schon länger die Stadt Duisburg und werden dieser Verantwortung nicht gerecht, weil sie Maßnahmen zur Verkehrssicherheit verweigern.
– In Sachen Radwege und Durchsetzung von Verkehrsregeln tut sich nichts. Dabei brüstet sich die CDU sonst immer mit inneren Sicherheit, aber duldet rechtsfreie Räume im Straßenverkehr (insbesondere Falschparken)
– Beim Klimaschutz verhindert die CDU die Windenergie und auch auf lokaler Ebene wird zusammen mit der SPD alles blockiert.
– SPD und CDU verschwenden lieber eine Millionen für eine überflüssige Machbarkeitsstudie plus Ergänzungen, als das Geld in Soziales zu investieren. Etwa günstigere Schwimmbäder.
– Wie man bei der Nichtlösung der LKW-Probleme sieht sind von SPD und CDU nur die Vortäuschung von Aktivitäten zu erwarten, die allerdings allenfalls kleine Wirkung entfalten, statt Probleme ganzheitlich anzugehen.
Es gibt natürlich noch viele weitere Punkte, aber ich belasse mal dabei.

Ich gebe keine Empfehlung ab, wen man wählen soll, nur wen nicht.

SPD CDU Osttangente

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#RWE: Einziehung von Teilstrecken der L 19 und L 277 im Gebiet der Stadt Erkelenz und der Gemeinde Titz Tagebau #Garzweiler

Gemäß Amtsblatt 18 der Stadt Köln (Ziffer 185) werden Straßen für den Tagebau zum 01.05.2022 (Das Amtsblatt datiert auf den 02.05.2022)

Innerhalb eines Monats kann man dagegen klagen, wenn Klimaschänder RWE nicht vorher vollendete Tatsachen geschaffen hat.

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Fragen an die #Lufthansa für die heutige Hauptversammlung – #Klimaschutz #Greenwashing

Eigentum verpflichtet und da mir ein kleiner Anteil der Lufthansa gehört habe ich bei der heutigen Hauptversammlung zwei Fragen gestellt.

1. Bereits im letzten Jahr fragte ich danach, aber die Antwort war leider nur sehr dürftig. Ein Grundproblem der Luftfahrtbranche wird gar nicht thematisiert. Man liest immer wieder, dass der Flugverkehr angeblich klimaneutral werden will. Ich muss hier leider etwas weiter ausholen. Klimaneutral kann Flugverkehr mit der heutigen Antriebstechnik nicht werden. Egal, ob man nun auf synthetische Kraftstoffe oder Wasserstoff umstellt. Es wird immer Klimaauswirkungen haben. Denn neben CO2 entstehen weitere Klimagase wie Wasser, die erhebliche Auswirkungen haben und anders als am Boden auch nicht Teil des normalen Wasserkeislauf sind. Vielmehr bleibt die Feuchtigkeit lange in Flughöhe, wo es kaum einen Austausch mit dem Erdboden gibt.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/schwerpunkt-2-2019-fliegen

Das heißt derzeit wird primär auf Blendung der Öffentlichkeit gesetzt, was kein tragfähiges Geschäftsmodell sein kann, denn in wenigen Jahren wird das Platzen. Alternativen sind derzeit nicht am Markt verfügbar und echte Bemühungen für klimaneutralen Flugverkehr sind auch nicht erkennbar.

Deshalb die Frage, wie die Lufthansa echt klimaneutral werden will? Oder sollen wir Eigentümer/Investoren weiterhin mit Greenwashing geblendet werden?

Man könnte zu dem Schluss kommen, dass die Luftfahrt kein langfristiges Investment wert ist, wenn man nur auf Luftschlösser setzen.

Also jetzt mach Tacheles, hat man überhaupt einen Plan, wie man sich dieser Herausforderung stellen will?

2. Warum ist man nicht zu einer Hybridveranstaltung übergegangen, bei welcher die einen digital teilnehmen können und die anderen in Präsenz? Denn so sind derzeit keine Rückfragen möglich. Man gewinnt den Eindruck, dass man sich vor kritischen Fragen drücken will.

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Verkehrswendedemo in Düsseldorf – #VerkehrswendejetztNRW #LTWNRW2022

Es gibt viel zu tun und nichts ist besser, als das Angenehme mit dem nützlichen zu verbinden und eine kleine Radtour von Duisburg nach Düsseldorf zu machen. Das Wetter war gestern gut und tausende Radfahrende haben das Klischee von roten Ampeln erfüllt. Bin zig mal bei rot über die Ampel gefahren und das beste bei solchen Demofahrten ist, dass man das ganz legal darf. :-P

Auf der Strecke von Duisburg HBF über Großenbaum, Kaiserwerth zum Landtag schlossen sich immer mehr an. Viele Autofahrenden musste warten, aber scheinbar ist Kraftstoff viel zu günstig, denn sie hatten die Motoren an.

Nachfolgend einige Impressionen von der Radtour.


Man sammelt sich, bevor es dann um 10:30 los ging.


Zwischenstopp in Großenbaum am S-Bahnhof.


Falscher Spruch auf Plakat, richtig wäre: „Reden ist Silber, Radeln ist Grün.“


Exemplarisch einer der hunderten Verkehrsverstöße, welche man auf der Strecke sah.


Zwischenstation in Kaiserswerth


Zwischenstation am Aquazoo

Und ab dem Aquazoo staute es sich immer wieder.


Sogar an die Stromversorgung hatte man gedacht, es gab extra eine Ebikeladestation.


Wunderheilung vom Autofahren


Ein Wahlcheck


Ist doch nur mal 5 Minuten im Bannkreis … ;-)


Regelmäßig gab es die Durchsage, man möge doch nicht im Bannkreis parken, aber ganz ehrlich, der Landtag tut nichts gegen Falschparken, da ist es nicht verwunderlich, dass viele Radfahrende, das „Nur mal 5 Minuten“ was man regelmäßig von Falschparkenden auf Rad- und Gehwegen hört ebenfalls anwendeten.


Und noch ein Schild, was immer passt.

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Antrag auf Sperrung der Höschenstraße für LKW – #Duisport #Duisburg #Osttangente #Rheinhausen

In DS 09-1085 „Reduzierung des Lkw-Verkehrs in der Höschenstraße in Bergheim“ ging es um LKW-Verkehr. Man hat damals 16 LKW an einem Tag gezählt und fand dies zu viel.

Die Verwaltung lehnte ein Durchfahrtverbot, wie nicht anders zu erwarten, mit diversen Argumente ab. Und eigentlich wäre das auch nicht sonderlich erwähnenswert, wenn es da nicht eine Passage gäbe, die noch interessant sein könnte.

Zur Abschätzung der Verkehrserzeugung wurde vom Hessischen Landesverkehrsministerium ein spezifischer Wert ermittelt für die charakteristische Verkehrserzeugung in allgemeinen Wohngebieten. Danach ist als Bemessungsgröße für Lkw-Fahrten der Wert von 0,05 pro Einwohner und Werktag anzusetzen.

Sowohl Jägerstraße, wie auch Flutweg müsste man als allgemeine Wohngebiete einstufen, da nur wenig Gewerbe dort ist. Die Schulen fallen ebenfalls unter Wohngebiete.

Wäre jetzt interessant, wie viele Menschen am Flutweg und an der Jägerstraße wohnen. Und warum die Stadt dieses Verfahren nicht mehr nutzt.

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Fahrraddemo „Ohne Kerosin nach Düsseldorf“ – #Fluglärm #Klimaschutz #Flughafen

Fahrraddemo von Bielefeld nach Düsseldorf

Mehr Infos hier.

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Wie kann die NATO russland bedrohen? #putin #Schweden #Finnland #Ukraine

Die NATO ist per Definition ein Verteidigungsbündnis.

Ein Bündnis also, wo einzelne Staaten anderen beistehen, wenn diese angegriffen werden.

russland bwz. putin behaupten, dass die NATO durch ihre Erweiterungen russland bedrohen würde. Angeblich fühle sich russland von der NATO umzingelt und all so ein Unsinn wird verbreitet.

Schweden und Finnland treten der NATO bei, weil sie sich von russlands rechtswidrigen Überfall auf die Ukraine bedroht fühlen. Auch die anderen Länder sind wegen russischer Aggressionen beigetreten.

Natürlich muss ein Verteidigungsbündnis auch verteidigen können und deshalb Waffen aufstellen, die russische Angriffe abwehren können.

Die NATO ist letztendlich für russland nur dann eine Bedrohung, wenn russland angreift oder angreifen will. Demnach ist die Argumentation, dass die NATO eine Bedrohung ein Beleg für entweder Angriffspläne oder eine Lüge, wie viele andere Lügen.

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Schulwegpläne – Analyse der Gefährdungen auf dem Schulweg – #Verkehrswende #Fahrradalltag

Vor einige Zeit sah ich ein Video zu Verkehrsgefahren in Duisburg und hörte sinngemäß, dass man Straßen so planen solle, dass man Kinder dort problemlos fahren lassen würde.

Bei Recherchen zur Osttangente im städtischen Archiv fand ich dann etwas zum Thema Schulwegpläne. Im Herbst 1966 hat die Bundesverkehrswacht alle Kreis- und Ortsverkehrswachten aufgefordert Schulwegpläne aufzustellen.

Mir stellte sich die Frage, gibt es das heute noch? Also fragte ich einfach mal beim Verkehrsministerium nach und bekam nachfolgende Antwort:

…
Für die Erstellung von Schulwegplänen sind die Städte und Gemeinden zuständig.

Vom damaligen Kultusministeriums gibt es eine Empfehlung aus dem Jahr 1995 Schulwegpläne aufzustellen.

Zur inhaltlichen Gestaltung von Schulwegplänen hat die Bundesanstalt für Straßenwesen einen Leitfaden herausgegeben:
https://www.bast.de/DE/Publikationen/Medien/Schulweg/Schulweg-hidden_node.html

Sinngemäß werden Gefährdungen für die Kinder auf dem Weg zur Schule analysiert und daraus Empfehlungen abgeleitet. Gerade wenn man sich heute die Schulwege anschaut wird man feststellen, dass es viele Stellen gibt, die Gefährdungen aufweisen.

Damit schließt sich der Kreis zum Eingangssatz, denn wenn es für die Kinder sicher ist, ist das für Erwachsene auch.

eine Stadt die diese Instrument nicht nutzt handelt in meinen Augen fahrlässig.

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Hendrik Wüst für #Osttangente – #Duisburg #CDU

Gemäß eines Tweets von Westpol ist Hendrik Wüst für Ortsumgehungen und damit folglich auch für die Osttangente: „NRW-Ministerpräsident @HendrikWuest hingegen besteht auf Ortsumgehungen.„

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#Duisburg: „Des Weiteren würde ein Überholverbot von Radfahrenden den fließenden Verkehr auf dem Flutweg gravierend beeinträchtigen.“ – #Duisport #Osttangente

Am 5.5.22 steht folgender Punkt auf der TO der BV RH
Eingabe nach § 24 GO NRWhier: Überholverbot für PKW und LKW sowie die Errichtung einer Tempo-30-Zone auf dem Flutweg in Duisburg-Rheinhausen

Wie üblich begründet die Verwaltung nicht sauber.

Sofern es erforderlich ist und eine Gefährdung des Radverkehrs ausgeschlossen ist, darf auch der Schutzstreifen zum Überholen von mehrspurigen Kraftfahrzeugen, außerhalb des Nahbereichs der Schule, benutzt werden.“

Dabei sagt VwV-StVO Zu Absatz 4 Satz 2 I. 5.

Ein Schutzstreifen […] kann innerhalb geschlossener Ortschaften auf Straßen mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h markiert werden, wenn die Verkehrszusammensetzung eine Mitbenutzung des Schutzstreifens durch den Kraftfahrzeugverkehr nur in seltenen Fällen erfordert. Er muss so breit sein, dass er einschließlich des Sicherheitsraumes einen hinreichenden Bewegungsraum für den Radfahrer bietet. Der abzüglich Schutzstreifen verbleibende Fahrbahnteil muss so breit sein, dass sich zwei Personenkraftwagen gefahrlos begegnen können.

Dies ist auf dem Flutweg nicht erfüllt, die VwV-StVO mit der Rechtsprechung führt klar aus, dass selbst bei Begegnungsverkehr nur eine Ausnahme besteht, da ist an Überholen gar nicht zu denken.
Es folgt Blabla, warum es aus rechtlichen Gründen angeblich nicht ginge. Wie üblich eine höchst zweifelhafte Begründung.

Darüber hinaus gilt die gemäß § 39 Abs. 1 StVO die Verpflichtung, die allgemeinen und besonderen Verhaltensvorschriften der StVO eigenverantwortlich zu beachten.

Das funktioniert ja auch so gut, wie man an den vielen Geschwindigkeitsverstößen und Falschparkenden sieht. Deshalb werden ja auch mehr oder weniger gute Kontrollen durchgeführt. Irgendwie schon seltsam, dass man sich darauf beruft.

Angesichts dessen werden örtliche Anordnungen durch Verkehrszeichen nur dort getroffen, wo dies auf Grund der besonderen Umstände zwingend geboten ist.

Eine Schule mit Schulkindern und viel PKW und LKW, wo sonst sollte das zwingend erforderlich sein?

Dann kommt aber die größte Lachnummer, die deutlich zeigt, wie die Verwaltung zum Radverkehr steht:

Des Weiteren würde ein Überholverbot von Radfahrenden den fließenden Verkehr auf dem Flutweg gravierend beeinträchtigen.

Echt? Woher will man das wissen? Hat man die Anzahl der Radfahrenden ermittelt, dass man eine derartige Aussagen treffen kann? Und seit wann ist Radverkehr kein fließender Verkehr? Zumal, wie bereits geschrieben die Fahrbahn ohnehin zu schmal ist.

Ihrem Schreiben ist besonders ein Anliegen – die Gewährleistung der Verkehrssicherheit für den Radverkehr und Schülerinnen sowie Schüler – zu entnehmen. Nach Rücksprache mit der Polizei kann ich Ihnen mitteilen, dass bei keinem der bekannten Verkehrsunfälle, ein unzureichender Seitenabstand, ursächlich war und keine Radfahrenden beteiligt waren.

Das ist Unsinn, denn Prävention setzt an, bevor es Unfälle gibt und nicht erst wenn etwas passiert ist. Die Gefährdung muss im Vorfeld grundlegend analysiert werden, was bisher nie gemacht wurde. In Duisburg findet keine Prävention statt, denn es gibt lediglich eventuell Reaktionen auf Unfälle. Es ist völlig irrelevant, ob etwas passiert ist, was einzig und allein zählt ist, ob etwas passierten könnte.

Das Urteil „VG Neustadt an der Weinstraße, Urteil vom 20.05.2019 – 3 K 272/18.NW“ sagt dazu klar:

Aus dem Umstand, dass es sich nach Mitteilung der Polizeidirektion […] bei dem betreffenden Streckenabschnitt nach Erkenntnissen der Polizeibehörde um keine Unfallhäufungsstelle bzw. Unfallhäufungslinie handeln würde, folgt nichts Anderes. Die Beklagte hat […] bereits ab dem Zeitpunkt des Bestehens einer qualifizierten Gefahrenlage und nicht erst bei Eintritt eines Schadens ermessensfehlerfrei über geeignete Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu entscheiden. Unter Berücksichtigung, dass es um die Abwehr von Gefahren für die hochrangigen Rechtsgüter Leib und Leben geht, ist nach allgemeinen Grundsätzen des Gefahrenabwehrrechts ein behördliches Einschreiten bereits bei einer geringen Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts zulässig und geboten. Eine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts oder ein tatsächlicher Eintritt eines Schadens ist von § 45 Abs. 1, Abs. 1b Nr. 3 und Nr. 4 i.V.m. Abs. 9 StVO nicht gefordert (s. BVerwG, Urteil vom 23. September 2010 – 3 C 37/09 – Rn. 27, juris; OVG RP, Urteil vom 25. August 2016 – 7 A 10885/14 – Rn. 24, juris).

Wie man an der Rechtsprechung sieht, ist das Abwarten von Schadenseintritten rechtswidrig.

Was Tempo 30 angeht, sollte die Stadt mal in das Ursprungsdokument von 1990 gucken, welches klar darlegt, dass der Flutweg nur wegen ÖPNV ins Netz aufgenommen worden ist.

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Dürfen einen städtische Firmen bei Twitter blockieren? – #Duisburg #Duisport #Osttangente #Zensur

Die „Duisburg Business & Innovation GmbH“ ist eine städtische Tochter mit lokaler Politik im Aufsichtsrat und ein Dezernent Andree Haack als Geschäftsführer.

Es handelt sich zwar um eine private Gesellschaftsform aber mit zumindest hohem städtischen Anteil und somit um ein öffentliches Unternehmen. Dieses Unternehmen hat mich bei Twitter blockiert, vermutlich wegen Kritik zum Duisport, an der Osttangente oder an Wasserstoff. Den Grund erfährt man nicht immer. Blockiert heißt nicht nur, dass man nicht kommentieren kann, sondern auch nichts mehr lesen kann.

Da stellt sich mir dann natürlich die Frage, darf ein öffentliches Unternehmen einfach so Privatpersonen blockieren? Twitter darf Nutzende sperren, welche gegen die Bedingungen verstoßen. Aber eine staatliche Firma, mit mehr oder weniger öffentlichen Auftrag? Keine Ahnung, ob man dass schon mal einer juristischen Klärung zugeführt hat. Bei einer Recherche fand ich etwas zu staatlichen Stellen wie Polizei. Ich gehe davon aus, dass auch staatliche Firmen nicht willkürlich blockieren dürfen, denn das wäre Zensur. Stellt sich also die Frage was die DIG zu verbergen hat.

Weiterhin ist mir beim Lesen aufgefallen, dass Duisport als öffentliches Unternehmen eigentlich einen Zweck haben müsste, der das staatliche Eigentum rechtfertigt. Dieser ist nicht erkennbar.

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Warum fährt DB Schenker Gefahrgut über die Jägerstraße? – #Duisburg #Rheinhausen #Duisport

Vor einigen Tagen schrieb ich DB Schenker, wegen Gefahrguttransporte über die Jägerstraße.

Guten Tag,

warum transportiert DB Schenker Gefahrgut über die enge Jägerstraße, vorbei dicht an Wohnhäusern, das heißt bei einem Unfall mit erheblichen Gefährdungspotential für die Bevölkerung. Zumal, wie man auf den Bildern sieht, auch noch viele geparkte Fahrzeuge dort stehen.

Die Orangen Warntafeln sind nicht zum Spaß angebracht, sondern als Hinweis für die Feuerwehr, weil jederzeit mit einem Unfall gerechnet werden muss.

An einigen Stellen der Jägerstraße sind die Häuser nur durch einen schmalen Gehweg von der Straße getrennt. Ob das so gut fürs Image von Schenker wäre, wenn es Tote und Verletzte gibt? Es steht im ADR zwar nicht explizit drin, dass nicht durch Wohnbereiche gefahren werden darf, im Rahmen der allgemeinen Verantwortung und im Sinne der Gefahrgutvorschriften ist es allerdings notwendig, dass Risiko zu minimieren.

Das Kennzeichen war DU ***, wenn ich das Nummernschild richtig entziffert habe.

Bleiben Sie Gesund

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

Da es sich um ein Duisburger Kennzeichnen handelt, kann man sich hier eigentlich auch nicht mit ortsunkundigen Fahrenden herausreden. Sicherlich ist das auch kein Einzelfall.

DB Schenker Gefahrgut Jägerstraße Bergheim Rheinhausen Duisburg Duisport

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Petition für ein kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht – #KidicalMass #Fahrrad #Fahrradalltag #Verkehrswende #Autokorrektur

Wenn Straßenverkehr von den Schwächsten her gedacht wird, dann ist er für alle sicher. Deshalb fordert die #KidicalMass: Volker @Wissing, ändern Sie das Straßenverkehrsrecht! https://weact.campact.de/petitions/uns-gehort-die-strasse-wir-brauchen-ein-kinderfreundliches-strassenverkehrsrecht

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Petition: Straftatbestand #Greenwashing – #Klimaschutz

Folgende Petition an den Bundestag habe ich nun eingereicht.

Petition
Einführung eines Straftatbestandes „Greenwashing“

Begründung
Derzeit überschlagen sich Unternehmen damit, wie gut sie angeblich im Klimaschutz bzw. Umweltschutz wären. So erklären sich etwa Flughäfen für klimaneutral, was durch den Flugbetrieb gar nicht möglich ist und absehbar auch nicht möglich sein wird.

An vielen Stellen im Alltag erlebt man diesen Betrug an uns allen, denn wenn man es mit billigen Worten hinbekommt, braucht man keine echten Bemühungen etwas zu tun.

Fairer Wettbewerb und Marktwirtschaft heißt, dass Klimaschutz- und Umweltschutzbetrüger, die nur vortäuschen nachhaltig zu sein, damit nicht durchkommen. Es niemanden gedient, wenn der Markt durch Betrug verzerrt wird.

Man erlebt auch oft, dass Medien diese Täuschung wiedergeben, ohne diese zu hinterfragen.

Man kann es natürlich auch Umweltbetrug oder Klimabetrug nennen.

Diskussion
Mir fallen viele Beispiele Greenwashing ein, also die bewusste Täuschung der Öffentlichkeit mit scheinbarer Umweltfreundlichkeit. Überprüfen kann man das nicht immer, demnach obliegt es der staatlichen Gewalt für fairen Wettbewerb zu sorgen und Betrüger aus dem Verkehr zu ziehen.

Update
Die Petition wurde inzwischen hier veröffentlicht.

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Sperrung Friedrich-Ebert-Straße für LKW-Verkehr – #Duisport #Osttangente #Duisburg #Rheinhausen

In 2008 gab es einen Versuch die Friedrich-Ebert-Straße durch eine Nachtfahrverbot und eine Temporeduzierung zu entlasten (DS 08-2223)

In der Sitzung gab es noch weitere Anträge, sodass man im Protokoll einen Antrag auf Erstellung eines Verkehrskonzeptes für Rheinhausen einbrachte. M. W. wurde dies bis heute nicht umgesetzt. Ziel war ein Verkehrskonzept für Rheinhausen um die Schwerlastverkehre auch den Wohnbereichen zu halten. Im Januar 2010 gab es eine dürftige Antwort der Verwaltung.

Dann im Februar 2010 gab es einen Antrag auf Sperrung: DS 10-0291 „Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße für den Schwerlastverkehr über 7,5 t“, diesem wurde mit Mehrheit zugestimmt. Laut Niederschrift waren CDU und FDP gegen die Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße. Die CDU äußerte sich u. a. in der Richtung, dass Logport Arbeitsplätze gebracht hätte und wirtschaftlcih wichtig wäre. Angeblich hätte es eine deutliche Entlastung gegeben. Es gab aber auch mehrfach artikulierte Befürchtungen wegen der Moerser Straße im Falle einer Sperrung. Gemeint ist vermutlich die Moerser Straße ab Stünningkreuzung. Schon damals polterte die CDU für die Osttangente als Alternative zur Friedrich-Ebert-Straße. Die CDU hat bereits damals ignoriert, dass es bereits eine Umgehungsstraße gibt. Die L473n.

Wenn man die damaligen Aussagen mit den heutigen in Einklang bringt, könnte man fast auf die Idee kommen, jemand wichtiges von der CDU wohnt oder wohnte an der Moerser Straße, weshalb man diesen Bereich unbedingt schützen wollte.

Die Sperrung musste noch mit Drucksache 10-1020 vervollständigt werden, weil die Beschilderung nicht richtig umgesetzt wurde.

Natürlich sind in Hinblick auf Jägerstraße und Flutweg, die Gründe für die Sperrung sehr interessant, denn man hört ja ständig, dass es dort angeblich nicht ginge.

Zur Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße für den LKW-Verkehr gab es auch einen GO NRW § 24 Antrag von Anliegenden der Moerser Straße (DS 10-1119). So ziemlich alle forderten die Osttangente als angeblich Lösung (faktenfrei) und befürchteten eine Lärmzunahme. Das Antwortschreiben enthielt einiges, was nicht unbedingt wiedergegeben werden muss, aber auch die Gründe für die Sperrung. Man berief sich auf die Lärmkartierung und sich daraus ergebenen Verpflichtungen. Die Spange aus
Margarethenstraße, Schwarzenbergerstraße und Friedrich-Ebert-Straße war dabei besonders stark belastet. Man hat also eine Sperrung auf der Basis von Lärmschutz durchgeführt.

Es gab zwischen 1996 und 2005 einen Anstieg de Lastzüge von von 174 auf 1465 am Tag. Dies hatte sich auch noch den beiden Umgehungsstraßen nicht geändert, was ja logisch ist, weil der Weg durch Bergheim bzw. über die Friedrich-Ebert-Straße deutlich kürzer ist, als der Weg über die L473n. Im November 2009 gab es immer 1236 Lastzüge am Tag. Daraus leitete man damals das Verbot ab. Insofern ist die Lärm-Belastung für Jägerstraße möglicherweise geringer. Weil dort weniger Schwerlastverkehr unterwegs ist.

Auf der Moerser Straße waren laut Stadt in 2010 nur 343 Lastzüge pro Tag und ein Gesamtanteil von Schwerlastverkehr von 935 pro Tag unterwegs. Damals sollte nach dem Verbot erneut gezählt werden.

Wie verlässlich die Datenbasis der Stadt war, vermag ich natürlich nicht zu sagen. In der Vergangenheit wurde ja viel zu oft nur einen Tag gemessen.

Man sagte aber zu, dass es bei einer starken Zunahme Maßnahmen geben würde.

Man wies auch darauf hin, dass es eine gute Ausschilderung bräuchte, die allerdings nicht in Zuständigkeit der Stadt wäre. Und man habe Logport angeschrieben.

Und ebenfalls stand dort:

Eine Verlängerung der Osttangente entlang des Rheinufers bis zur A 40 soll im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses von Duisburg 2027 geklärt werden.

Ein weiterer Grund für die Sperrung war eine Überschreitung der Feinstaubwerte an der Friedrich-Ebert-Straße. Die Werte an der Moerser Straße waren dagegen eher gering.

Da man damals den Lärm als Grund hatte, hat man die Verkehrssicherheit gar nicht erst geprüft. Wobei es hier ohnehin eine andere Konstellation gibt, als an der Jägerstraße bzw. den Flutweg.

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Bahn schafft den Comfort Status ab – #Bahnsinn #Verkehrswende

Zum 13.06.2022 ändert die Bahn die BahnBonus Teilnahme­bedingungen. In diesem Zuge wird BahnComfort durch neue BahnBonus Statuslevel abgelöst. Ich hatte davon vorher schon mal gehört und muss sagen, dass sich die Bahn damit keinen Gefallen in Hinblick auf Attraktivität tut. Man versucht wohl Gamification anzuwenden, allerdings macht man das alles dadurch deutlich komplizierter. So schön der Zutritt zur Lounge ist, so befremdlich finde ich, dass man es jetzt umständlich mit einer zusätzlichen App machen soll.
Wenn man die Bahnapp kennt, wo man sich ständig neu umständlich einloggen muss, weiß man wie schön es ist noch eine so schrottig gemachte App von der Bahn nutzen zu müssen. Und genau dies ist die Teilnahmevoraussetzung. Man muss sich deren zusätzliche App installieren.

Um Ihre BahnBonus Statusvorteile nutzen zu können, ist ab dem
13.06.2022 die BahnBonus App erforderlich. In der App sehen Sie zukünftig auch Ihr aktuelles Statuslevel, haben Ihre Punkte im Blick und können Statusvorteile
einlösen.

Man kann es also nicht einmal alles in einer App machen. Dazu kommt noch, dass gar nicht alle eine App nutzen können, man also Menschen damit diskriminiert.
Also statt es einfach zu haben, will man es komplizierter machen. Derzeit hat man einen Status oder hat ihn nicht. Zukünftig muss man ständig bei der App Entscheidungen treffen, ob man etwas nutzen will oder nicht. Man macht das viel bürokratischer, als mit einer einfachen Kartenlösung.
Die Bahn weißt in ihrem Schreiben darauf hin, dass man ja kündigen könne, wäre man einseitig die Teilnahmebedingungen wesentlich ändert und einen herabstuft. Ich denke nicht, dass eine einseitige Änderung der Teilnahmebedingungen zulässig ist, egal ob man kündigen kann oder nicht. Das Urteil zur Postbank, kam da zu einem anderen Schluss.

Vielfahren wird also nicht verbessert, sondern verkompliziert.

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Helen Klee – Die Linke (Antworten zu meinen Landtagswahlkampffragen) – #Osttangente #Duisburg #Rheinhausen #Verkehrswende

1. Was tun Sie für die Verkehrswende, falls Sie in den Landtag kommen?
Alles was notwendig ist, um sie so schnell wie möglich umzusetzen. Je schneller wir die Art, wie und womit wir uns und unsere Güter bewegen, umstellen, desto besser! Klar ist: Mehr Straßen verursachen noch mehr Verkehr und das ist die falsche Richtung. Es dürfen keine weiteren Flächen mehr für Autobahnen (und neue Spuren) versiegelt werden. Statt teurer Straßen und Tunnellösungen brauchen wir viel mehr Investition in Schienen-Reaktivierung und Ausbau. Wir brauchen eine radikale Abkehr von der betonlastigen Verkehrsfinanzierung. Wo immer möglich müssen klimafreundliche Fortbewegung (zu Fuß, Rad, auf der Schiene, …) Vorrang haben! Wir müssen das Rad hier nicht neu erfinden und dafür haben wir auch gar keine Zeit. Weltweit zeigen Städte, wie es gehen kann – mehr Platz und Sicherheit für Fuß- und Radverkehr, autofreie Innenstädte und pünktlicher, barrierefreier ÖPNV sind möglich.

2. Was tun Sie gegen klimaschädliche Subventionsplanwirtschaft, falls Sie in den Landtag kommen?
In jedem Lebensbereich stehen die Kosten von schnellem und weitgreifendem Klimaschutz den wesentlich höheren finanziellen Kosten von Wiederaufbau und weiterreichenden Klimafolgen-Anpassungsmaßnahmen gegenüber. NRW darf Klimazerstörung nicht weiter mit Steuergeldern unterstützen. Wir fordern Divestment, also den Rückzug des Staates aus Finanzanlagen, Investitionen und Subventionen, die in klimaschädliche Vorhaben fließen. Statt Milliarden für Auto- und Flugverkehr, Straßenneubau und Regionalflughäfen zu zahlen, die die Klimakrise immer weiter befeuern, muss das Geld umgewidmet werden, zum Beispiel für einen besseren ÖPNV.

3. Wie stehen Sie zu der, mit noch mehr Fluglärm für Rheinhausen einhergehenden, Kapazitätserweiterung des Flughafen Düsseldorf, falls Sie in den Landtag kommen?
Flugverkehr ist ein enorme Belastung für Klima, Natur und die anwohnenden Menschen und muss deutlich reduziert werden. Das Land NRW muss sich dafür einsetzen Kurzstreckenflüge unterhalb von 500 Kilometern und dort, wo ein Ziel innerhalb von fünf Stunden mit der Bahn erreichbar ist, bundesweit abzuschaffen. Subventionen für Regionalflughäfen wollen wir einstellen und in voller Höhe dem ÖPNV zugute kommen lassen. Kein Flughafen sollte weiter ausgebaut werden. Vor den bestehenden Belastungen durch den Fluglärm müssen alle Anwohner*innen und auch die umliegende Umwelt besser geschützt werden.

4. Was werden Sie zur Lösung der LKW-Probleme in Rheinhausen/Duisburg tun, falls Sie in den Landtag kommen?
Die Problematik des LKW–Verkehrs nimmt nicht nur in Rheinhausen immer weiter zu.
Zur Entlastung von Wohngebieten waren vor Jahren bereits Konzepte im Gespräch, wie die L473n, die den Schwerlastverkehr zur A 57 ableiten soll und die Logistik-Diagonale von der Brücke der Solidarität zur A 40–Anschlussstelle Häfen am Marientor. Seit langem ist hier kein Planungs-Fortschritt erkennbar. Wir fordern eine realistische Verkehrsanalyse (inklusive des LKW-Verkehrs) und ein Routenkonzept, dessen konsequente Einhaltung sichergestellt wird, um endlich eine schnelle Lösung für die belastende Situation durch Fehlverkehre zu erreichen. Besonders berücksichtigt werden muss auch die aktuell gefährliche Situation von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Deren Sicherheit muss bei der Verkehrsgestaltung ebenfalls Priorität haben.
Generell: Viel mehr von dem, was wir gerade mit LKW transportieren muss auf die Schiene verlagert werden. Dafür müssen Strecken reaktiviert und ausgebaut werden.

5. Werden Sie sich für oder gegen die Osttangente im Landtag einsetzen, falls Sie in den Landtag kommen?
Auf jeden Fall gegen einen weiteren Ausbau der Osttangente!
Die Gründe gegen die Osttangente sind so vielzählig. Glücklicherweise wird der Widerstand und die Aufklärung in Bezug auf die Osttangente immer größer.

6. Wie stehen Sie zu einer Citymaut, also einer finanziellen Lösung zur Steuerung von Verkehr?
Wir brauchen dringend eine Verkehrswende und es sollte jedes Mittel geprüft werden, das geeignet sein kann, Verkehr zu reduzieren und aus Innenstädten herauszuhalten. Mittelfristig setzen wir uns für autofreie Innenstädte ein und die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs ein. Wenn eine Citymaut dazu einen sozial gerechten Beitrag leisten kann, würde ich mich natürlich dafür einsetzen. Mitgedacht werden muss jedoch immer, ob eine solche finanzielle Lösung das Problem nicht nur verlagert und es müssen attraktive ÖPNV-Konzepte erstellt werden, die den motorisierten Individualverkehr dann ersetzen.

7. Halten sie es für zulässig Straßen für Radverkehr zu sperren ohne dies zu begründen, aber andere Straßen nicht für LKW, obwohl es hier sehr gute Gründe gibt?
Nein!

8. Parkplatz oder Radweg?
Radweg!

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Hat Duisburg die Logistik Diagonale abgeschrieben? – #Fahrradalltag #Duisport #Rheinhausen #Osttangente

An der Ecke Rudolf-Schock-Straße und Sedanstraße hat die Stadt Duisburg scheinbar meinen Vorschlag aufgegriffen und den Straßenverlauf an dieser Stelle für LKW optimiert. Dann statt einer Kreuzung findet sich dort nun nur noch eine abknickende Straße in Richtung Marientor.

Man könnte daraus schließen, dass die Stadt die Logistikdiagonale in der Form, wo die Rudolf-Schock-Straße geradeaus fortgesetzt werden soll, nicht mehr plant. Was den LKW-Verkehr angeht ist dies sicherlich eine kleine Verbesserung, da weniger gebremst werden muss, allerdings ist der Hauptnadelöhr das Marientor. Dessen Umbau muss nun beschleunigt werden.

An den Radverkehr hat man dabei offensichtlich nicht richtig gedacht, denn statt einem brauchbaren Übergang zum Weg durchs Grüne ist dort nun eine gefährliche Stolperkante, die irgendwie sehr unfertig aussieht. Es erschließt sich mir auch nicht, weshalb man dort mit dem Fahrrad in Richtung Vulkanstraße fahren sollte, da dort kein Radweg ist. Aber vielleicht ist das auch nur temporär und man stellt das noch fertig.

Ein Krankenwagen mit Blaulicht wusste nichts von der Änderung. Jedenfalls kam der durch die Rudolf-Schack-Straße an guckte auf die Änderung und wendete dann. In Google-Maps war die Änderung auch noch nicht hinterlegt.

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Kevin Galuszka – Grüne (Antworten zu meinen Landtagswahlkampffragen) – #Osttangente #Duisburg #Rheinhausen #Verkehrswende

Wer die Fragen noch mal nachlesen will, kann das hier tun oder nachfolgend.

1. Was tun Sie für die Verkehrswende, falls Sie in den Landtagkommen?

Nur 8,5 % der Menschen legen ihre täglichen Wege mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Busse, Bahnen und Züge zurück. Die Verkehrspolitik muss
deshalb solidarisch gesehen werden. Es ist wichtig verlässliche Verbindungen des
öffentlichen Nahverkehrs zu schaffen, Barrieren abzubauen und das Fahren mit den
öffentlichen Nahverkehrsmitteln attraktiver zu gestalten. Solidarisch
finanzierte Bürger*innentickets für ganz NRW, unabhängig vom Einkommen, sollen
als Angebot bereitgestellt werden.

Um eine verlässliche und nachhaltige Verbindungsstruktur zu errichten, muss das
Verkehrsnetz deutlich ausgebaut werden. Gemeinsam mit dem Bund müssen
Möglichkeiten erarbeitet werden, den Schienenverkehr zu reaktivieren.

Auch der Fahrradverkehr sollte als vollwertiges Verkehrsmittel anerkannt und
behandelt werden. Denn Radwege werden noch immer als vernachlässigter Faktor
betrachtet, wie man an vielen Stellen im Stadtbild erkennen kann. Dabei ist eine
nachhaltige Städteplanung wichtig.

2. Was tun Sie gegen klimaschädliche Subventionsplanwirtschaft, falls Sie in den
Landtag kommen?

Subventionen müssen in meinem Augen vor allem den „Schwächsten“ in unserer
Gesellschaft helfen ihren Alltag zu bewältigen und nicht abgeschnitten zu
werden. Unsere Aufgabe in der Politik ist es, diese Subventionen regelmäßig auf
ihren Nutzen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu hinterfragen und
gegebenenfalls auslaufen zu lassen.

3. Wie stehen Sie zu der, mit noch mehr Fluglärm für Rheinhausen einhergehenden,
Kapazitätserweiterung des Flughafen Düsseldorf,falls Sie in den Landtag kommen?

Wir Grüne wollen verhindern, dass es ein unbegrenztes Wachstum des Luftverkehrs
gibt. Zwar ist das Fliegen in unserer Welt nicht mehr wegzudenken, es muss
allerdings am Ziel der Klimaneutralität ausgerichtet sein. Das beinhaltet auch,
dass klimaneutrale Treibstoffe eingesetzt werden. Wir wollen den Flughafen
Düsseldorf neben dem Flughafen Köln-Bonn zu einem Vorreiter für die
Beimischung von klimaneutralen Treibstoffen werden. Dazu muss der Nutzen von
Nachtflügen geprüft und reduziert werden.

4. Was werden Sie zur Lösung der LKW-Probleme in Rheinhausen/Duisburg tun, falls
Sie in den Landtag kommen?

Der LKW Verkehr wird für die Menschen in Duisburg immer mehr zur Belastung.
Einige Wohngegenden, insbesondere in Rheinhausen, leiden schon lange unter
dauerndem Schwerlastverkehr. Wenn jeden Tag die Wände wackeln und der Lärm kaum
noch auszuhalten ist, dann geht das auch auf die Gesundheit und Lebensqualität.
Darum ist klar: LKW Verkehr aus den Wohngebieten raushalten muss eine unserer
Prioritäten sein. Dazu brauchen wir zum einen ein Duisburg weites
Verkehrskonzept, dass natürlich auch LKW Ströme mit beinhaltet. Ziel davon soll
es sein funktionierende Routen zu finden und zu ertüchtigen, die den LKW Verkehr
aus den Wohngebieten raushalten. Kurzfristig muss das mit Fahrverboten und
Verkehrslenkungsmaßnahmen erreicht werden, die dann aber auch kontrolliert
werden müssen. Und langfristig müssen wir den LKW-Verkehr insgesamt reduzieren.
Zum Beispiel in dem wir auch vom Land aus digitale Logistik-Lösungen fördern
oder die Einrichtung von dezentralen LKW Hubs außerhalb der Wohngebiete.

5. Werden Sie sich für oder gegen die Osttangente im Landtag einsetzen, falls Sie
in den Landtag kommen?

Die geplante Osttangente ist ein massiver Eingriff in das bestehende Naturschutzgebiet und reißt eines der letzten großen zusammenhängenden
Duisburger Grün- und Naherholungsflächen auseinander. Wir Grüne sprechen uns
gegen die derzeitige Kommunale Planung der Osttangente aus. Mit dem Bau der
Osttangente wird die Verkehrsbelastung für die betroffenen Menschen in
Rheinhausen nur in einem geringen Maße verbessert. Vielmehr müssen wirksamere
nachhaltigere Alternativen gesucht werden möglichst viel LKW-Verkehr umzulenken.

6. Wie stehen Sie zu einer City-Maut, also einer finanziellen Lösung zur
Steuerung von Verkehr?

Eine City-Maut ist im aktuellen Landtagswahlprogramm der Grünen NRW kein Thema.

Es bestehen auch keine wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Vorteile. Mal
ganz davon abgesehen, dass es keine gesetzlichen Grundlagen zur Erhebung von
Straßennutzungsgebühren gibt und eine City-Maut ein Thema auf kommunaler Ebene
ist. Die Einführung einer solchen Maut beinhaltet auch einen großen Planungs-
und Kostenaufwand. Ressourcen müssen dafür geschaffen und bereitgestellt werden.
Auf kommunaler Ebene verfolgen wir das Prinzip der Autofreien Innenstädte und
setzen auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und den sicheren Bau von
Radwegen ein.

7. Halten sie es für zulässig Straßen für Radverkehr zu sperren ohne dies zu
begründen, aber andere Straßen nicht für LKW, ob wohles hier sehr gute Gründe gibt?

Wir Grünen setzen auf den Ausbau des Radverkehrs und des öffentlichen
Nahverkehrs. Ist es nötig Verkehrsumlenkungen im motorisierten Sektor zu
schaffen, könnte man Durchfahrtsverbote als ein geeignetes Mittel ansehen. Zuvor
muss allerdings geprüft werden, warum eine Verkehrsumlenkung nötig ist und
welche weiteren Möglichkeiten zur Verfügung stehen die Verkehrswege anderweitig
umlenken zu können.

8. Parkplatz oder Radweg?

Ganz klar – Radwege. Ich bin begeisterter Radfahrer 😊

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Martin Kannewischer – Die PARTEI (Antworten zu meinen Landtagswahlkampffragen) – #Osttangente #Duisburg #Rheinhausen #Verkehrswende

Wer die Fragen noch mal nachlesen will, kann das hier tun.

1. Um eine Verkehrswende hervorzurufen, muss man erstmal den Grund in den Griff bekommen. Den Verkehr. Wenn in den Städten kein Verkehr herrscht, braucht man auch keine Wende. Deshalb stehe ich für das Model Niederlande bzw. Amsterdam. Vieles durch den ÖPNV regeln und normale Kraftfahrzeuge aus den Innenstädten verbannen. Viele Fußgängerzonen und Parks schaffen und erweitern. Gleichzeitig müsste man ebenfalls den ÖPNV attraktiver gestalten. Kostenfrei, pünktlich und zuverlässig. Dem ÖPNV kann man mit Sicherheit auch Rikschas anbieten, auch wenn dies nicht niederländisch ist. Dadurch schafft man Arbeitsplätze und unterstützt damit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement der Betriebe in Form von Sport und Bewegung. Man kann aber dieses o.g. Modell schneller erreichen, in dem man sich die Niederlande näher heranholt und die linke Rheinseite an die Niederlande verkauft.

2. Grundsätzlich müssen Gelder dorthin verteilt werden wo es am nötigsten ist. In dem Fall nicht an große Firmen oder Betrieben, sondern dort wo die meisten Sachen beginnen. Direkt an den Ursprung. Wie man mich kennt stehe ich für das T in die PARTEI, dem Tierschutz. Also Gelder direkt zu den Kühen!

3. Wir bauen die Flughäfen und die Flugstrecken unter die Erde. Dort bekommt man von dem Lärm nichts mit.

4. Ein Umgehungstunnel zur A40 und unter den Rhein zur A59 und A3 werde ich bauen lassen.

5. Es muss geschützt werden, was Schutzbedürftig ist. Man lässt also die Naturschutzgebiete in Ruhe und anstatt einer Osttangente baut man eine Westtangente.

6. Noch mehr Steuern oder öffentliche Abgaben gehen auf die Kosten des normalen Verbrauchers, welche momentan schon genug belastet sind. Also geht man die der großen Konzerne. Die haben Geld und können, für den gewerblichen Verkehr eine Maut bezahlen.

7. Grundsätzlich ist dies nicht zulässig. Aber der Radverkehr müsste ausgebaut werden, um den Mitmenschen klimafreundliche Alternativen wie Fahrräder attraktiver zu machen, damit die Straßen, welche für LKW gedacht sind auch von diesen genutzt werden können, ohne das damit Radfahrer oder Fußgänger gefährdet werden. Ich stehe deshalb grundsätzlich positiv der Sperrung von Straßen für Fahrräder gegenüber. Die A59 zum Beispiel. Wie schafft man es sonst von Walsum bis nach Hüttenheim in 45 Minuten mit dem Fahrrad.

8. Eine Mischung aus beidem. Ein Fahrradparkplatzweg.

[…]
Mit freundlichen Grüßen

Der freundliche Landtagskandidat aus der Nachbarschaft

Anmerkung:
Mir persönlich gefällt Punkt 7 sehr gut. Radschnellweg 2 früher bekannt als A59.

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Petition: Anpassung der StVO für Sperrungen – #Duisburg #Rheinhausen #Osttangente #Duisport

Bekanntlich ist die von SPD und CDU geführte Verwaltung der Stadt Duisburg der Meinung, dass LKW-Fahrverbote nicht möglich wären. Deshalb habe ich mal eine kleine Petition an den Bundestag eingereicht.

Petition:
Anpassung des § 45 StVO, um LKW-Fahrverbote für Schleichverkehre zum Schutz der Bevölkerung zu ermöglichen.

Begründung:
Duisburg ist eine Stadt mit viel Logistikverkehr. Regelmäßig scheint es hier Probleme mit Verboten für LKW-Schleichverkehre zu geben, die von Logistikstandorten zur Autobahn durch Bereiche mit Wohnbebauung fahren und für eine erhebliche Belastungen sorgen.

In Drucksache 21-0297 (https://sessionnet.krz.de/duisburg/bi/vo0050.asp?__kvonr=20090808) schreibt die Stadt Duisburg:
„Nach erfolgter Prüfung durch die entsprechenden Fachbereiche kann festgehalten werden, dass im Zusammenhang betrachtet weder auf der Jägerstraße noch auf dem Flutweg die rechtlichen Voraussetzungen für die Anordnung von Verkehrszeichen zum Durchfahrtsverbot für Lkw gegeben sind.“

Die Stadt führte in der Drucksache weiterhin rechtliche Grundlagen für Sperrungen nach § 45 StVO aus und prüfte diese dann anschließend ab. Wenn ich die Ausführungen der Stadt Duisburg richtig verstehe, gibt es scheinbar keine Möglichkeit LKW-Schleichverkehre aus engen Hauptverkehrsstraßen (Jägerstraße) und Nebenstraßen (Flutweg) zu halten. Egal ob sich dort Schulen befinden oder Radwege fehlen. Eine ausführliche Analyse der Problemfelder findet sich unter diesem Link:

Klicke, um auf 210328-lkw-verbote-flutweg_jaegerstrasse_kreuzacker_lindenallee.pdf zuzugreifen

Dort sind sowohl Bilder, als auch Messungen der Verhältnisse vor Ort zu finden. Meine persönliche Bewertung der Verhältnisse ist ebenfalls zu finden, die von der, der Stadt Duisburg abweicht.

Für den restlichen Inhalt verweise ich auf die Drucksache der Stadt Duisburg.

Die Drucksache, wenn die Ausführungen der Stadt Duisburg zutreffend sein sollten, führt unweigerlich zu dem Schluss, dass der § 45 StVO nicht ausreicht, um die Bevölkerung vor LKW-Schleichverkehren zu schützen und deshalb eine entsprechende Ergänzung braucht, um insbesondere dafür ungeeignete Bereiche vor LKW-Durchgangs-Verkehr zu schützen. Eventuell in der Art, dass bestimmt Bereich von Städten vollständig für derartige Logistikdurchgangsverkehre gesperrt werden können.

Zumal über die Straßen auch immer wieder Gefahrguttransporte rollen.

Eventuell braucht es auch bessere Vorgaben für die Prävention von Unfällen. Also eine Art Verkehrsgefährdungsbeurteilung, welche sorgfältig sämtliche Aspekte einbezieht, wie etwa die zahlreichen Abbiegeunfälle mit LKW und Radfahrenden oder die besonderen Gefährdungsmomente an Schulen, die scheinbar derzeit nicht berücksichtigt werden können, um Verbote für LKW zu erlassen.

Diskussion:
Die StVO § 1 führt klar aus, dass die Sicherheit für anderen Erwägungen geht, womit auch Umwege für besonders gefährliche Verkehre zulässig sind.

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Historische LKW-Probleme in Rheinhausen – #Duisburg #Duisport

Lange vor Duisport gab es auch bereits Probleme mit parkenden LKW.

Der Dokumentation des Verkehrsausschusses Rheinhausen vom 21.01.1970 ist folgendes zu einer Anregung für LKW-Parkverbote zu entnehmen:
„Der Polizei ist bekannt, daß einzelne Lkw’s auf der Lange Straße parken, jedoch kann sie dagegen nicht einschreiten. Sie hat nur bisher in den Innenkurven parkende Fahrzeuge beanstandet und die Halter bzw. Fahrer – mit Erfolg – aufgefordert, sich andere Parkmöglichkeiten zu suchen. Die Straße wird weiterhin beobachtet.“

Von abschnittsweisen Parkverboten auf der Lange Straße verspricht sich die Polizei nicht viel; beiderseits durchgehende Parkverbote würde die Lkw’s in die Neben- und Wohnstraßen drängen, wo sie besonders in den Morgenstunden unerwünschten Lärm verursachen.“

Bemerkenswert ist, dass man damals sagte, dass Halteverboten nur an einzelnen Stellen zu einer Verdrängung führen würden. Was machen Politik und Stadt heutzutage. Genau sie verbieten das Parken an einzelnen Stellen und verdrängen die LKW an andere Stellen.

Man kann also klar sagen, dass die Politik nicht aus der Geschichte gelernt hat, denn was damals galt gilt heute immer noch. Wenn dann muss man LKW in größeren Bereich vollständig das Parken verbieten, was rechtlich sicherlich möglich ist und einige Probleme lösen könnte, denn wenn im Stadtgebiet überall das Parken für LKW verboten wären, könnte man endlich gefahrlos das Parken an den zu engen Logport I Straßen verbieten. Damit würden sich Fehlverkehr in Rheinhausen definitiv vermindern. Ich verstehe echt nicht, warum man da so rumeiert.

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Führungszeugnis für Autofahrende – #Verkehrswende #Autokorrektur

Gemäß Urteil können je nach Situation auch Autos als gefährliche Waffe betrachtet werden. Dies ist nicht zuletzt auch durch Terroranschläge mit der Tatwaffe KFZ klar. Wie kann es da eigentlich sein, dass es keine regelmäßigen Nachschulungen mit den aktuellen Regeln und zudem Überprüfungen des Führungszeugnis bedarf?

Ich mein, sollte jemand Kriminelles wirklich eine KFZ fahren dürfen? Insbesondere Gewalttäter haben am Steuer nichts zu suchen. Es sind ohnehin schon zu viele Gewalttäter hinter dem Steuer, welche die Verkehrsregeln nicht kennen und sich dann auch noch regelmäßig als unkundig outen.

Besonders witzig ist es immer, wenn sich Autofahrende über Radfahrende auskotzen, dann aber nicht einmal merken, dass sie damit eingestehen, dass sie sich selbst falsch verhalten haben.

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Ultrafeine Partikel vom Flughafen Düsseldorf – #Feinstaub #Ultrafeinstaub

Folgende Nachricht ging ans Landesverkehrsministerium, welches immer noch mit der Genehmigung für den Flughafen Düsseldorf beschäftigt ist.

Guten Tag,

wie ich diesem Artikel entnahm
https://www.theguardian.com/environment/2022/feb/11/pollutionwatch-ultrafine-particles-from-aircraft-engines-endanger-lives
hat Ultrafeinstaub von Flugzeugen eine hohe Reichweite (bis zu 20 km). Da die Flugzeuge vom Flughafen Düsseldorf bei uns nur ein paar 100 m bis ca. 1 km haben, vielleicht auch etwas mehr, sind wir in Rheinhausen definitiv exponiert.

Nach deutschen Recht gibt es keinen Grenzwert, also ist ein Grenzwert aus den Vorgaben der WHO und dem Stand der Wissenschaft abzuleiten und dem Flughafen als Auflage zu machen. Zuerst muss aber natürlich die Ausbreitung ermittelt werden.

Sollte das nicht möglich sein, ist der Antrag abzulehnen, bis Grenzwerte vorliegen.

Dies ist eine Ergänzung zu meinen vorliegenden Einwendungen, aufgrund neuer Kenntnisse.

Bleiben Sie Gesund

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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#Duisburg: Logistik Diagonale nicht mehr im Regionalplan – #Osttangente #Rheinhausen #Duisport

Im Regionalplanentwurf ist die Logistikdiagonale zum Marientor in Hochfeld nicht mehr eingezeichnet.

Die Stadt Duisburg schreibt hier:

Die sog. „Logistikdiagonale“ dient der stadtverträglichen, möglichst konfliktfreien Abwicklung der Wirtschaftsverkehre in Duisburg.

Dann stellt sich die Frage, warum man in Duisburg trotzdem eine Osttangente planen will, obwohl scheinbar die Lösung für Hochfeld sogar der Verwaltung klar ist.

Die Anmerkung wurde vom RVR nicht übernommen, weil:

Bei dem in der Anregung benannten Teilabschnitt der „Logistikdiagonale“ handelt es sich um eine kommunale Maßnahme.

Diese Begründung ist für mich sogar nachvollziehbar. Es stellt sich aber die Frage, welche Vorteile es hätte, wenn die Strecke im Regionalplan enthalten wäre. Gäbe es dann Förderung? Wäre es dann einfacher diese zu bauen? Und warum ist die Straße bisher nicht einmal in der Planung?

Interessanter wird es dann sogar noch bei einem Teilabschnitt der Logistikdiagonalen der Osttangente Rheinhausen (heute Osloer Straße). Dort führt die Stadt Duisburg, die gleiche Begründung auf und zusätzlich noch:

Im Regionalplanentwurf fehlen einzelne Abschnitte, u.a. der bestehende Abschnitt der Osttangente Rheinhausen zur Anbindung des Logistikstandorts logport I an das übergeordnete Verkehrsnetz; dieser soll im Regionalplan als Straße für den vorwiegend überregionalen und regionalen Verkehr übernommen werden.

Tja, wenn das übergeordnete Verkehrsnetz so bereits angebunden ist, warum führt man dann überhaupt eine Machbarkeitsstudie durch? Die Aussagen zur Logistikdiagonalen durch die Stadt sind sehr widersprüchlich. Man versteht auch nicht so richtig woran es derzeit scheitert diese zu bauen und so Hochfeld zu entlasten. Wobei man ja eigentlich auch die vorhandenen Straßen nutzen könnte und diese nur etwas optimieren müsste.

Auch dieser Vorschlag wurde abgelehnt, allerdings mit einer sehr seltsamen Begründung.

Bei der Anbindung über die Osloer Straße handelt es sich nicht um eine klassifizierte Straße. Sie besitzt örtliche Bedeutung als eine der Erschließungen des Gewerbegebietes logport I. Die Straßenverbindung ist nicht als Bedarfsplanmaßnahme des Bundes oder des Landes erfasst. Eine regionalplanerische Festlegung als Straße für den vorwiegend überregionalen und regionalen Verkehr oder als sonstige regionalplanerisch bedeutende Straße ist nicht angezeigt. Die Anbindung des im RP Ruhr festgelegten GIB an das regionalplanerisch relevante Verkehrsnetz erfolgt über die L 473, Friedrich-Ebert-Straße.

Übersetzt sagt der RVR also, dass der LKW-Verkehr eigentlich über die für LKW gesperrte Friedrich-Ebert-Straße fließen müsste. Da fragt man sich, ob da etwas nicht stimmt. Weiß der RVR nichts von der Sperrung? Aber warum sollte die Stadt Duisburg das verschweigen? Irgendwie scheint mir auch da einiges im Argen zu liegen.
Ob es von der Einstufung als regionalplanerisch bedeutende Straße auch abhängt, wie es mit der Verlängerung der Osttangente weitergeht? Es wäre nicht undenkbar, dass die fehlende Einstufung die Verlängerung und Fördermittel erschwert.

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Grugapark kennt Verkehrsregeln nicht – #Fahrradalltag #AUTOkratie

Im Grugapark steht an einer Stelle ein Schild, welches die Durchfahrt für KFZ verbietet. Seltsamerweise hat man drunter geschrieben das Radfahren erlaubt ist.

Frage mich, wer das so abgesegnet hat. Müsste doch aufgefallen sein, dass Radfahrende von dem Schild so oder nicht betroffen sind. Oder wurde hier von Autofahrenden geplant, die vom Radverkehr keine Ahnung haben.

Natürlich ist es schön, dass an den Radverkehr gedacht wurde, aber irgendwie fühlt man sich nicht so recht ernst genommen, wenn man eine Ausnahme liest, die gar nicht notwendig ist, da das Schild eindeutig ist.

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#Osttangente wurde abgelehnt von SPD und CDU – #Duisburg #Duisport #Rheinhausen

Leider keine aktuelle Meldung, aber manchmal kann es ganz spannend sein in die Vergangenheit zu gucken.

Als Drucksache 06-0123 „Planung der Osttangente, hier: Eingabe nach § 24 GO NW von Herrn Friedhelm Behrmann und Herrn Horst-Georg Clemens“ gibt es im Ratsinformationssystem eine Vorlage.

Das Schreiben der beiden Petenten ging an Bärbel Zieling (SPD).

In der Antwort heißt es:

Die Prognosen sind auch plausibel, da davon ausgegangen werden kann, dass die auf die Bundesautobahnen bezogenen Logport-Verkehre, die die Osttangente benutzen werden, auf die A 40 Richtung Osten bezogen sind. Für die anderen Destinationen wird zukünftig die Nutzung der L 473 n die bequemere und günstigere Variante sein. Bei einer Weiterfahrt auf der A 40 Richtung Osten wird aber die Zufahrt an der Anschlussstelle DU-Häfen für den Lkw-Verkehr die günstigere Möglichkeit als der doppelt so weite Weg über die Anschlussstelle DU-Homberg sein. Hinzu kommt, dass bei einer Auffahrt an der Anschlussstelle DU-Häfen die mautpflichtige Strecke kürzer ist.

Man hat sich damals also klar zur Auffahrt Häfen Marientor bekannt und behauptet, dass dies die günstigere Lösung wäre. Und auch bei der L473n ist man davon ausgegangen, dass diese genutzt würde und nicht die Jägerstraße bzw. der Flutweg. Auch der Hinweis auf die kürzere mautpflichtige Strecke ist bemerkenswert. Wenn man sich das so durchliest, verwundert es, dass LKW durch Hochfeld fahren, anstatt durch das Industriegebiet.
Noch viel seltsamer finde ich die Behauptung, die aktuell zu lesen ist, dass eine verlängerte Osttangente genau das bewirken würde, was man damals klar negiert hat. Wie kann das denn sein. Wie etwa soll es eine Entlastung für Hochfeld geben, wenn die verlängerte Osttangente ein Umweg wäre, der noch dazu mehr Maut kostet?
Eigentlich liefert die Antwort von damals schon, alles was man für eine Ablehnung der Machbarkeitsstudie bräuchte, denn offensichtlich ist die Lösung Marientor optimieren, Logistikdiagonale optimieren, L473n optimieren (Ampelschaltungen) und die anderen Straßen sperren.

Weiter heiß es:

Der Lkw-Verkehr in Richtung Osten (A 40) und zu den Standorten der Duisburger Häfen im Bereich Ruhrort wird somit auf den Straßenzug Osttangente, Brücke der Solidarität, Umgehungsstraße Hochfeld, Werthauser Straße, Marientorplatz gebündelt. Diese Straßen werden mit dem weiteren Ausbau der Umgehungsstraße Hochfeld und des Marientorplatzes für den Lkw-Verkehr noch attraktiver.

Scheinbar hat man bereits 2006 mit dem Umbau gerechnet, allerdings hat hier die Politik versagt und nun spricht die SPD von 2030. So verschleppt man fahrlässig Lösungen. Weiter liest man dann, dass man 2006 noch mit einem lichtsignalgesteuerten Kreisverkehrsplatz gerechnet hat, bekanntlich hat man dort heute nur wenige Ampeln. Wenn man über die Machbarkeitsstudie nachdenkt und die ganzen Ampeln, welche da stehen sollen, fragt man sich, ob da etwas angekündigt wird, was man später dann wegen der Kosten fallen lassen möchte.

Interessant ist, dass man schon damals wusste, dass die Osttangente nichts bringt, SPD und CDU aber trotzdem mind. 1 M€ verschwenden, für eine Erkenntnis, die nicht neu ist:

Ein Weiterbau der Osttangente in Richtung Norden würde demgegenüber den Verkehr auf eine zusätzliche Straße mit weiteren Belastungen verteilen. […] Da auf der anderen Seite der verkehrliche Nutzen aller Voraussicht nach deutlich geringer ausfallen würde, ist eine Weiterführung der Osttangente, über die Brücke der Solidarität hinaus, nicht vorgesehen.

Diesen Umstand haben damals auch CDU und SPD zugestimmt, was doch eigentlich verwunderlich, dass man heute völlig andere Behauptungen aufstellt. Wie etwas die CDU, die angeblich schon immer dafür gewesen wäre.

Man kam damals zu dem Schluss:

Den zu erwartenden Güterverkehrszunahmen muss und wird daher auch mit der Planung und Umsetzung der L 473 n und der Osttangente Rheinhausen begegnet.

Und hätte man das Marientor umgebaut und auf den Güterverkehr ausgerichtet, dann wäre das Problem für Hochfeld geringer. Stattdessen denkt man weiterhin nicht ganzheitlich und fängt etwas Neues an, bevor man alle Möglichkeiten der Optimierung ausgeschöpft hat.

Denn vollständigen Text kann man ja nachlesen.

Interessant sind natürlich auch die Ausschüsse und die Abstimmung dort. In der Sitzung des Umweltausschusses war übrigens auch ein Herr Sagurna anwesend. Er stimmte damals, ebenso die CDU für die Antwort:
Daür: SPD (7), CDU (7), Bündnis 90/Die Grünen (2), AMP (1)
Dagegen: DAL (1), Die Linke.Offene Liste (1)
Man beachte, die DAL, die sich derzeit als Gegner der Osttangente darstellt, scheint damals eine Osttangente befürwortet zu haben. Die Linke hat scheinbar dagegen, wegen des möglichen „verstärkten Verkehrsaufkommen auf den anliegenden Straßen“ gegen den Vorschlag gestimmt. Eine Situation, die heute ja insbesondere die Karl-Jarres-Straße und die Rheinhauser Straße betrifft.

Interessant wird es bei der BV Rheinhausen, wo 18 (inkl. SPD und CDU) zustimmten, es gab eine Gegenstimme von DIE LINKE/OL, weil man „dem Bau der Osttangente generell ablehnend gegenüber stehe“. Wenn man sich die Liste der anwesenden anschaut, wird es interessant, dass etliche dabei waren, die kürzlich für die weitere Vorbereitung einer Osttangente stimmten:
– Reiner Friedrich
– Manfred Krossa
– Rainer Schütten
– Ferdinand Seidelt

Auf die Frage, warum das fast zwei Jahr gedauert hätte wurde auch ausgeführt:

dass ein permanenter Kontakt zwischen der Verwaltung und den Petenten bestanden habe und darüber hinaus, der üblichen Verwaltungspraxis entsprechend, regelmäßig Zwischennachrichten über den Verfahrensstand erteilt worden seien.

Das wäre mir aber neu, dass es in Duisburg der Verwaltungspraxis entsprechend würde bei GO § 24 Anträgen Zwischennachrichten zu verschicken oder in Kontakt zu stehen. Bei dem Antrag für die Sperrung von Jägerstraße und Flutweg gibt es auch nach über einem Jahr noch keine Antwort.

Und auch im Stadtentwicklungsausschuss, haben SPD und CDU zugestimmt. In der Ratssitzung vor kurzem hat die CDU behauptet man habe sich schon damals Gedanken gemacht. Ist doch eigentlich verwunderlich, dass man nicht vor einer Behauptung noch mal nachschaut, was man früher gesagt hat.

Fakt ist in 2006 haben sowohl SPD, als auch CDU gegen eine Osttangente gestimmt, heute machen sie das Gegenteil davon und das mit seltsamer Argumentation.

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