#Duisburg: Antrag auf Optimierung der bestehenden #Osttangente

Da die Stadt Duisburg von SPD und CDU beauftragt wurde erneut sinnfrei eine Straße zu prüfen, mal einen Gegenantrag von mir:

Guten Tag,

hiermit reiche ich folgenden Antrag nach GO-§-24 ein: Basierend auf dem heutigen Verlauf und der vermehrten Forderung nach einer Verlagerung der bestehende Osttangente, müsste an erster Stelle eigentlich eine Optimierung des Bestandes stehen.

Angehängt eine Analyse von Defiziten der bestehen Osttangente als Grundlage für die hiermit beantragte fachliche Analyse durch die Stadt Duisburg zur Bestandsoptimierung durch einfache bauliche Maßnahmen.

Bei Gesamtbetrachtung ist immer zuerst die Lösung zu wählen, die günstiger und zugleich leichter umzusetzen ist, da sie schneller zu einer Lösung führt.

Anhang: Analyse Osloerstraße bis Marientor
Von Logport I führt die offizielle Route über die Osloer Straße zum Marientor. Am Marientor kommt es immer wieder zu Rückstaus, welche die Strecke unattraktiver für LKW machen. Die Route ist die planfestgestellte Route für LKW in Richtung Osten. Gerade an Ampeln haben LKW erhebliche Nachteile. Die Ampelphasen sind nicht auf LKW optimiert und langsames Anfahren führen zu unnötigen Verzögerungen.

Von der Osloer Straße auf die Moerserstraße gibt es nur eine Richtung und keine Ampeln. Verzögerungen im Verkehrsfluss sind nicht erkennbar.

An der Kreuzung der Moerserstraße mit der Rudolf-Schock-Straße gibt es komplexe Ampelschaltungen mit vielen Rot und Grünphasen. Der LKW-Verkehr soll nach Links auf die Rudolf-Schock-Straße gelenkt werden. Lenkungsmaßnahmen, wie Durchfahrverbote sind nicht erkennbar. Durch eine Citymaut könnte an dieser Stelle eine Lenkungswirkung entstehen indem nur das Linksabbiegen kostenfrei möglich ist.

Die Rudolf-Schock-Straße setzt sich mit einer weiteren Ampel (Zur Kupferhütte) fort, welche nur für Abbiegverkehre für die Seitenstraße relevant ist. Durch Umwandlung des Abschnittes in eine Einbahnstraße (Zur Kupferhütte, Teilabschnitt Werthauser Straße) könnte Parkraum für LKW abseits von Wohnbebauung geschaffen werden und zugleich die Ampel entfallen. Der Verkehr aus der Einbahnstraße ließe sich per Rechtsabbiegeverpflichtung ohne Ampel führen. Eine Fahrspur der Rudolf-Schock-Straße entfiele hierdurch, welche aber auch für den Verkehr nicht notwendig ist. Die Kosten würden lediglich in entsprechenden Absperrungen, Beschilderungen und Fahrbahnmarkierung liegen. Eingespart würde eine Ampelanlage. Lediglich eine Bedarfsampel für Radfahrende und Gehende wäre notwendig.

An der Kreuzung müsste eine Fahrspur (in Richtung Logport I) alleine für Rechtsabbieger freigegeben werden. Dafür müsse die Rheinhauser Straße auf eine Fahrspur verengt werden. Dies ließe sich durch Kennzeichnung als reine Busspur vollziehen, wodurch zugleich der Busverkehr beschleunigt würde. Nachteile für den PKW Verkehr sind nicht erkennbar. Besonders wenn LKW aus dem Wohnbereich von Hochfeld gehalten würde, entfielen etliche Anfahrprobleme und Verzögerungen. Die Verkehrsflüsse, würden optimiert.

An der Ecke Rudolf-Schock-Straße/ Sedanstraße steht ebenfalls eine Ampelanlage. Es ist kein Bedarf für den Abschnitt Sedanstraße in Richtung Wohnbereich erkennbar. Hier wäre eine Sackgasse aus Richtung Wohnbereich denkbar, wodurch die Ampelanlage vollständig entfallen könnte.

Dadurch entfielen bereit zwei Ampeln.

Auf der Werthauser Straße befinden sich zwei rückstauende Ampeln für Fußverkehr von Siemens. Da das Gebäude über die Straße geht, wäre auch eine Querung auf diesem Weg möglich. Folglich sind Ampeln an dieser Stelle nicht notwendig. Alternativ wäre noch eine Überführung für Gehende denkbar. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität müsste Siemens eine interne Lösung finden. Es kann aber nicht sein, dass für reinen Werksfußverkehr zum Parkplatz der Logistikabfluss ausgebremst wird.

Die nächste Ampel folgt erst wieder an der Ecke Werftstraße/ Vulkanstraße. Für Rechtsabbieger aus der Vulkanstraße in die Vulkanstraße könnte die Ampel entfallen, wenn von der Werftstraße nur noch nach Rechts in die Vulkanstraße abgebogen werden dürfte. Eine Ampel ist somit nur noch zur Regelung das Abflusses von der A40 in Richtung Werthauser Straße notwendig.

Die Vulkanstraße stößt im weiteren Verlauf mit den Straßen Marientor, Charlottenstraße und Heerstraße zusammen. In diesem Bereich bereits alle als Einbahnstraße ausgeführt. Es ist zwar möglich, dass Autos von der Charlottenstraße auf die A40 fahren, aber notwendig ist dies nicht. Durch Entkopplung der vier Straßen auf den Übergang von Vulkanstraße auf Marientor bzw. den Übergang von Charlottenstraße auf Heerstraße entfiele eine weitere Ampelanlage. Die Zufahrt zum Zubringer ist Zweispurig, wodurch eine Spur für die Richtung aus dem Bereich Vulkanstraße bliebe und eine vom Marientor. Die Abfahrt in Richtung Heerstraße muss entfallen. Ein Zugang zu Hochfeld für nicht LKW wäre über die Plessingstraße möglich.

Es bleibe nur noch eine Ampel, welche den Zugang zum Zubringer aus Richtung Marientor regeln muss. Der Übergang von Marientorstraße auf Marientor müsste an genau dieser Ampelanlage etwas anders geführt werden, um den Zugang zur Heerstraße zu ermöglichen.

Fazit:
Auf der Strecke befinden sich zu viele überflüssige Ampeln, die durch Wegfall von Fahrtrichtungen und Kreuzungen vermeidbar wären. In Einzelfällen führt dies zu Problemen. In Gesamtbetrachtung wird der Verkehr durch weniger Straßen und Ampeln flüssiger.

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