GMX zeigt Bild nicht an

Mit moderner Technik ist es nicht immer einfach, so wollte ich vor kurzem bei GMX einrichten und bekam die Meldung „Sollten Sie das Bild nicht lesen können, wenden Sie sich bitte an den GMX Support unter der Nummer 0900/1000877“ Was ja nicht unbedingt froh stimmt.

Leider gibt es nur wenig Hinweise, wodran das liegen könnte und eine teure Nummer wähle ich deswegen bestimmt nicht.

An einer Stelle wurde als Ursache ein AddOn namens „Disable HTTP Referer at Startup“ für Firefox genannt bzw. der Referer. Wie es scheint ist GMX schlecht programmiert und benötigt einen Referer für ein Captcha.

Das AddOn greift wahrscheinlich in der Config auf network.http.sendRefererHeader zu und ändert dort den Wert von 2 auf 0. Für Änderungen bei GMX einfach kurzfristig diesen Wert auf 2 zurücksetzen, die gewünschte Änderung durchführen und danach wieder auf 0 setzen, denn normalerweise braucht keine Seite zu wissen woher jemand kommt.

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Spruch zum Sonntag

Um etwas großes zu bauen, muss man klein anfangen.
(Ulrich Scharfenort, 25.10.2012)

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GNS Teil. 13 – VGB PowerTech

Gemäß dem eigenen Flyer handelt es sich bei VGB PowerTech um den europäischen Fachverband für die Strom- und Wärmeerzeugung. Hauptsitz ist in Essen und es soll ein Büro in Brüssel geben.

Laut dem Flyer setzen sie neben den erneuerbaren Energien auch für nukleare und fossile Energie ein. Wenn man weiterliest, meint man aber zu erkennen, dass der Fokus mehr auf nuklear und fossil Energie liegt. So ist die VGB Interessenvertretung in der WANO (World Association of Nuclear Operators) und Geschäftsführung für die ECOBA
(European Coal Combustion Products Association).

Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum echte Alternative Energieunternehmen, wie Greenpeace Energy hier kein Mitglied sind. Stattdessen finden sich hier E.ON, die Evonik Steag GmbH, die Gemeinschafts-MüllVerbrennungsanlage Niederrhein GmbH (Oberhausen), die Stadtwerke Duisburg AG, natürlich die Gesellschaft für Nuklear-Service mbH aber auch die Container Company GmbH & Co. KG (Krefeld),

Wenn ich mir die Mitglieder und die Standorte anschaue, so drängt sich für mich der klare Schluss auf, dass es sich um eine Lobbygruppe für Altenergien handelt

Ältere Teile:
GNS Teil 1. – Was ist die GNS und was macht sie
GNS Teil 2. – Historische Entwicklung
GNS Teil 3. – Gefahren
GNS Teil 4. – Offene Fragen
GNS Teil 5. – Ausblick
GNS Teil 6. – DS 3578/7 (1987)
GNS Teil 7. – Transporte in Deutschland
GNS Teil 8. Transporte von und nach Duisburg
GNS Teil 9. Siempelkamp Nukleartechnik GmbH
GNS Teil 10. Deponien und andere Entsorgung
GNS Teil 11. UN-Nummern der Transportcontainer
GNS Teil 12. Container Company Krefeld

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Wie wäre es mal mit einer ehrlichen und Transparenten Stromrechnung?

Derzeit jammern viele über die Transparente EEG-Umlage. Dabei wissen sie gar nicht, mit wieviel Geld die anderen Stromarten gefördert wurden oder sogar noch werden. So gehen zum Beispiel auch heute noch immer viele Millionen in die schmutzige Atomenergie. Hier wird zum Beispiel an der Endlagerung geforscht.

Natürlich sieht man als Steuerzahler nicht direkt, wohin die Steuern gehen. Die Förderung anderer Stromarten ließe sich allerdings zusammen mit der Mehrwertsteuer auf Strom streichen und würde sich gegenseitig ausgleichen ohne Verluste für die Bevölkerung.

Nur die Geldgeier der Stromindustrie würden hier jammern.

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Leserklartext zu „Dem Abriss geweiht“

Die Gesetzeslage ist doch eigentlich klar. § 55 Abs. 1 Nr. 9 BBergG sagt, dass etwas nur genehmigt werden darf, wenn eine gemeinschädliche Einwirkung nicht erwartet werden. Die Vernichtung von Fläche in einem Dichtbesiedelten Land, wie Deutschland ist Gemeinschädlich und noch dazu wird Ackerland für Nahrung oder Energiegewinnung vernichtet. Wieder hergestellt, wie sie ursprünglich war werden die Flächen hinterher nicht.

In Wirklichkeit geht es den Wirtschaftministerien bei solchen Vorhaben nur um die Abgaben, die sie durch den m.M. illegalen Tagebau erzielen.

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Petition gegen Fracking eingereicht

Nachfolgende Petition habe ich beim Landtag NRW eingereicht.

Petitionstext

Der Landtag NRW möge beschließen, dass für den hoffentlich nicht eintretenden Fall von Fracking in NRW, die Fracker verpflichtet werden, eine bestimmte Summe für eventuelle Altlasten in eine Stiftung einzahlen müssen. Die Stiftung soll sich um die Beseitigung von Altlasten aus Fracking kümmert. Die Summe soll dabei auf Grundlage einer Analyse der schlimmstenfalls eintretenden Auswirkungen festgelegt werden. Selbstverständlich gilt dies auch für alle Probebohrungen, bei der zumindest in irgendeiner Form Gestein aufgebrochen wird.

Begründung

Fracking stellt eine Bedrohung für den Boden da. Nicht nur durch giftige Frackingfluide, sondern auch durch die aus dem Boden gespülte Minerale und ähnliches.

Die Illusion einer geschlossenen Gesteinsschicht darf man sich keinesfalls hingeben. Die in den Boden gedrückten Substanzen treten irgendwo wieder zutage, allerdings nicht unbedingt im direkten Umfeld des Bohrlochs. Auf die Aussagen von „Experten“ der Boden sei in Schicht und diese wäre dicht, kann man sich nicht verlassen. Es gibt immer Klüfte und Verwerfungen. Jeder Geologe weiß dies und keiner kann in den Boden schauen und einem hundertprozentige Dichtheit garantieren. Demnach wird das Problem irgendwann im Grundwasser landen und genau für diesen Fall muss vorgesorgt werden. Firmen werden sich ansonsten aus der Verantwortung stehlen.

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Zum Wirtwschaftswoche Artikel „Missachtete Millionen“

Leserbrief

Beamte sind für den Dienstherren wegen der Beihilfe günstiger? Das halte ich für eine extrem gewagte Hypothese. Auf den ersten Blick mag dies zwar so scheinen, allerdings werden hier wohl immer nur die ausgezahlten Beihilfen gerechnet und nicht die wirklichen Kosten, welche neben Personal auch diverse Sachkosten verursachen (Gebäude, Stromversorgung, Papier). Da diese Kosten im Haushalt nicht separat ausgewiesen werden, können die wirklichen Kosten der Beihilfe gar nicht beziffert werden. Das Beihilfe System dürfte eher eine Art Subvention für die PKV sein, als Ersparnis für die Steuerzahler, wenn man die wirklichen Kosten ansetzen würde.

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Der Radschnellweg RS1 macht Fortschritte

Wer zum Beispiel von Mühlheim nach Duisburg zur Arbeit muss oder umgekehrt kann derzeit nur schwerlich mit dem Fahrrad fahren. Zuviele Ampeln auf der Strecke behindern den Radverkehr und es sind größere Umwege notwendig. Zukünftig soll Radfahrer vom Rheinufer in Duisburg bis Mühlheim nur noch eine gut befahrbare Strecke von etwa 15 km vor sich haben. Keine/kaum Ampeln oder Querungen sollen dem sportlichen Radfahrer oder Pedelecnutzer das Pendeln auch per Rad ermöglichen.

Dadurch wird nicht nur der Feinstaub gemindert.

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Duisburger Künstlerinnen: Melitta Freitag und Bärbel Josten

Freitag, Melitta; Maler; Artikel 1, 2,

Josten, Bärbel; Maler; Artikel 1,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Hormonartige Stoffe in Kosmetika

Stoffe, welche auf den menschlichen Körper, wie Hormone wirken, werden auch als endokrine Disruptoren (Xenohormone bzw. Umwelthormone) bzw. endokrin aktive Substanzen bezeichnet. In diesen Bereich gehören neben Giften bzw. gefährlichen Substanzen, wie Glyphosat, Bisphenol A, PCB und DDT auch einige Inhaltsstoffe in Kosmetika.

In der Wikipedia wird aus dem Bereich Kosmetika nur Sonnecreme erwähnt ohne einzelne Stoffe zu benennen. Der Spiegel erwähnt neben den Sonnencremes auch Rasierschaum und Haarwachs als besonders belastet.

Endokrin aktive Substanzen:
– Methylparaben (Konservierungsmittel)
– Propylparaben
– Ethylparaben
– Butylparaben
– Ethylhexyl Methoxyconnamate (UV-Filter)

Wobei die Ersatzstoffe nicht unbedingt besser sein müssen, denn irgendwie müssen die Stoffe konserviert werden.

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Spruch zum Sonntag

Das Leben endet für keinen mit einem Happy End.
(Ulrich Scharfenort, 17.11.2012)

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GNS Teil 12. Container Company Krefeld

Neben der Firma Siempelkamp gibt es in Krefeld noch eine weitere Firma an die „freigemessener“ Eisen- und Stahlschrott aus Atomkraftwerken geht. Dies ist durch eine Drucksache des Niedersächsischen Landtages (PDF) belegt

Die im Krefelder Rheinhafen beheimatete Container Company GmbH & Co. KG ist ein Beispiel dafür. Der Stahlschrott scheint von dieser Gesellschaft an Gießereien und ähnlichem geliefert zu werden. Daneben wird auch Kupferkabel rezykliert.

Ob auch Stahlschrott von der GNS in Duisburg Wanheim geliefert wurde oder wird ließ sich leider nicht ermitteln.

Ältere Teile:
GNS Teil 1. – Was ist die GNS und was macht sie
GNS Teil 2. – Historische Entwicklung
GNS Teil 3. – Gefahren
GNS Teil 4. – Offene Fragen
GNS Teil 5. – Ausblick
GNS Teil 6. – DS 3578/7 (1987)
GNS Teil 7. – Transporte in Deutschland
GNS Teil 8. Transporte von und nach Duisburg
GNS Teil 9. Siempelkamp Nukleartechnik GmbH
GNS Teil 10. Deponien und andere Entsorgung
GNS Teil 11. UN-Nummern der Transportcontainer

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Mal wieder ein LKW-Fahrer auf der Friedrich-Ebert-Straße

Wobei es natürlich nicht nur einer ist, aber einen habe ich halt am 26.09.2013 15:36 an der Ecke Friedrich-Ebert-Staße / Beethoven Straße gesehen. Von Logport kommend weiter auf der Friedrich-Ebert-Straße. Grund genug für mich einfach mal direkt der Geschäftsleitung zu schreiben.

An die Geschäftsleitung

Guten Tag,

heute (26.09.2013) um 15:36, sah ich den LKW mit dem amtlichen Kennzeichen XXX-XX-XX samt Anhänger in 47226 Duisburg auf der Friedrich-Ebert-Straße durch Rheinhausen fahren. Zum oben genannten Zeitpunkt war dies an der Ecke Beethoven Straße.

Diese Strecke ist für LKW ab 7,5 Tonnen gesperrt. Da das Fahrzeug von Logport kam hat es mindestens zwei entsprechende Hinweisschilder passiert und an der genannten Ecke stand das dritte Schild. Also entweder ist der Fahrer extrem kurzsichtig, oder verstößt bewusst gegen die Verkehrsregeln. Möglicherweise, weil die Firma sich die LKW-Maut sparen möchte.

Auf der Seite des LKW prangte XXXXX weswegen ich mich direkt an diese Stelle wende.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Der Name der Firma und das Nummernschild wurden entfernt, sind aber eigentlich auch nebensächlich. Kann eigentlich jeder mal die Augen offen halten und die Firmen anfragen und nerven, warum sie durch Wohngebiete fahren, obwohl sie es nicht dürfen.

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Altkleider XI

Seite Mitte der Woche stehen an einigen Stellen in Hochemmerich wieder Eimer für eine Altkleidersammlung. Ungewöhnlicherweise ist hier eine komplette Anschrift aufgeführt. Daneben noch die üblichen Angaben von wegen, dass die Kleidung nicht vernichtet, sondern in Afrika weiterverwendet würde, was wahrscheinlich sogar der Wahrheit entspricht, allerdings wurde der wichtigste Teil weggelassen. Nämlich, dass es in Afrika verkauft wird und nichts einer gemeinnützigen Sache dient.

Angegeben ist die Fa. Taiyem Textilien, Adelenstr. 11, 47053 Duisburg. Ebenfalls wird abweichend die Bezeichnung Amjad Alkareem Markthandel „Taiyem-Textilien“ erwähnt. Wobei hier die Adresse Hagedornstr. 1, 47169 Duisburg aufgeführt wird.

Die bereits vom Sammelbüro Duisburg bekannte Telefonnnumer 01577/8150121 findet sich ebenso auf dem Deckel, wie der sehr kleine Hinweis auf einer kommerzielle Sammlung. In Anbetracht dass die Stadt Duisburg selber sammelt habe ich Zweifel, dass diese Sammlung genehmigt war.

Es fehlt der gesetzlich vorgeschriebene Hinweis auf Kosten für einen Telefonanruf.

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Das große Jammern

Die Industrie, jammert ständig wegen der Energiepreise. Angeblich würde sie durch die hohen Strompreise zugrundegerichtet. Da frage ich mich doch, warum die Industrie nicht ihre eigene Stromgesellschaft mit Ökostrom gründet, um von der Energiewende zu profitieren.

Ist die Jammerei etwas bequemer, als wirklich etwas zu ändern? Oder ist vielleicht bisher noch keiner auf die gekommen?

Wie wäre es denn mit einem Windrad auf den Hochofen. Anwohner wird es wohl weniger stören und Windräder für industrielle Anlagen lassen sich sicherlich auch entwickeln.

Selbst Greenpeace scheint noch nicht auf diese Idee gekommen zu sein, obwohl hier mit den Mythen der Energiewende aufgeräumt wird.

Link
Greenpeace aus Email

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Klartext zu „Auf der Suche nach besserer Förderung“

Klartext zu „Auf der Suche nach besserer Förderung“

Strom ist teuer. Teurer sogar, als auf der Stromrechnung steht. Durch zahlreiche offene und versteckte Subventionen werden auch andere Stromgewinnungsformen subventioniert. Allerdings steht die Förderung über Steuern nur indirekt auf der Stromrechnung. Da steht nicht wofür das Geld ist, sondern nur Lapidar Stromsteuer und obendrauf noch die Umsatzsteuer. Allerdings fließt nicht nur Geld, sondern auch Vorteile, wie zum Beispiel die Enteignung für unsinnige Braunkohletagebauten.

Konsequent wäre es die Förderung von Atom- und Kohleverstromung komplett einzustellen und damit zeitgleich die Stromsteuer zu senken, um die Energiewende abzufedern.

Und was Braunkohle angeht, die ist nicht nur ökologischer Unsinn, sondern auch Ökonomisch. Auf der Fläche könnte man mit Wind- und Biomassestrom auf lange Sicht mehr Energie erzeugen.

Tja, wenn bloß nicht diese Vetternwirtschaft wäre…

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Kommentar zu „Nicht quengeln, bitte“

Kommentar zum Wirtschaftswoche (34/13) Artikel „Nicht quengeln, bitte“

Bei dem Abschnitt „Innovation braucht Freiheit“ kann ich nur mit dem Kopf schütteln. CCS ist keine Innovation, sondern der Versuch mit viel Aufwand ein Problem ein paar Jahre in die Zukunft zu verlagern. Fracking ist einfach nur unwirtschaftlich, in den USA geschieht es nur deswegen noch, weil die jeweiligen Vorkommen in die Börsenbewertung mit einfließen.

Keine Freiheit ohne Schranken und die liegen genau dort, wo gegen die Grundrechte anderer verstoßen wird.

Und zur Unternehmensgründung, ob sich jemand die Gründung vorstellt oder ist tut, dazwischen liegen Welten. Relevant ist allein die Handlung und auch hier zählt nicht die Anzahl, sondern wie solide ein Unternehmen ist. In Deutschland mag zwar weniger gegründet werden dafür aber insgesamt solider.

Was in Deutschland wirklich Innovationsfeindlich ist, ist das Schulsystem, wo selbstständiges denken abtrainiert wird, was aber für Innovation unabdingbar ist.

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Axel Springer nervt mit Werbeblatt an 41 Millionen Haushalte

Angeblich soll dies eine Maßnahme zur Steigerung der Wahlbeteiligung sein, da aber die Springer-Presse durch ihre Skandalberichterstattung zu Politikern mitverantwortlich für sinkende Wahlbeteiligung sein dürfte, ist so eine Blättchen wohl das Blatt im Blätterwald.

Der wirkliche Grund dürfte wohl einfach, dass die Aktion in 2012 soviel Werbeeinnahmen erzeugte, dass es sich rechnet. Dies lässt befürchten, dass wir uns auch zukünftig über diese Baumverschwendungen „freuen“ dürfen. Es sei denn natürlich wir wehren uns gegen die Vermüllung der Briefkästen.

Ein Abmahnung wäre an dieser Stelle zwar möglich aber erst einmal nicht zielführend. Besser jetzt erst einmal untersagen und dann, wenn diese nicht beachtet wird beim nächsten Mal direkt per Anwalt abmahnen und klagen.

Somit schrieb ich an Axel Springer folgendes:

Guten Tag,

nach der unerwünschten Zustellung 23. Juni 2012, kam nun am 21.09.2013 erneut ein Werbeblatt getarnt als Zeitung.

Die Zustellung unerwünschter Werbung oder auch Werbezeitungen stellt eine Verletzung meiner Persönlichkeitsrechte dar und begründet einen Unterlassungsanspruch (aus § 823 I BGB in Verbindung mit § 1004 BGB bzw. §§903, 1004, 862 BGB). Mit Bezug auf das Urteil des LG Lüneburg vom 30.09.2011 (Az. 4 S 44/11) wurde klargestellt, dass auch einzelnen Sendungen die Zustellung untersagt werden kann. Dies tue ich hiermit für Produkte der Axel Springer AG bzw. für Bildzeitungsprodukte.

Die Adresse der Nichtzustellung ist:
[Eigene Adresse]

Eine Nutzung meiner Daten ist ausschließlich zur Unterlassung der Zustellung erlaubt. Dies schließt alles weitere, wie z.B. Werbung, Markt- und Meinungsforschung aus!

MfG

[Eigener Namen]

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Zu Tode gemobbt

Stell dir vor du bist anders. Auf welche Art anders ist erst einmal nebensächlich. Denn es finden sich immer Schweine* die gleicher sind als die anderen. Die ihre Macht hemmungslos an Außenseitern auslassen.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Interpretation der auf dieser Seite richtig ist. War es wirklich Homophobie oder Geltungssucht die an ‚Außenseitern‘ ausgelassen wird? Natürlich spielt die gesellschaftliche und religiotische Grundeinstellung eine wichtige Rolle, aber diese Ausgrenzung wird mit Gesetzen die Homophobie verbieten sicherlich nicht bekämpft. Aufklärung und Verständnis müssen von Kindheit an Teil der Menschen sein. Ansonsten kann der Missbrauch von Außenseitern durch Mobbing nicht bekämpft werden.

Ganz unabhängig von der sexuellen Identität, möglichen Behinderungen, einer unterschiedlichen Herkunft oder einfach nur anderer Klamotten.

(* In Anlehnung an Farm der Tiere)

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Spruch zum Sonntag

Ist der Fakt, dass wir alle eines Tages sterben müssen, Grund genug kampflos aufzugeben?
(Ulrich Scharfenort, 23.10.2012)

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Duisburger Künstler: Claudia Schirmeister

Schirmeister, Claudia; Fotografin; Artikel 1, 2,
* Ausstellung „Geschenke der Natur“

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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GNS Teil 11. UN-Nummern der Transportcontainer

Auf den Transportcontainern ist nicht unbedingt das bekannte Symbol für Radioaktivität angebracht, wohl aber eine UN-Nummer die mit der nachfolgenden Auflistung zugeordnet werden kann. Diese Nummern sind meist auf orangenen Tafeln zu finden oder als Nummer direkt am Container angebracht. Bei den orangenen Tafeln befindet sich über der UN Nummer die Gefahrenzahl, welche bei radioaktiven Stoffen generell mit 7 beginnt.

UN-
Nummer
Gefahren-
zahl
Klasse Bezeichnung
2908 70 7 Radioaktive Stoffe, freigestelltes Versandstück – leere Verpackung
2909 70 7 Radioaktive Stoffe, freigestelltes Versandstück – Fabrikate aus natürlichem Uran oder aus abgereichertem Uran oder aus natürlichem Thorium
2910 70 7 Radioaktive Stoffe, freigestelltes Versandstück – begrenzte Stoffmenge
2911 70 7 Radioaktive Stoffe, freigestelltes Versandstück – Instrumente oder Fabrikate
2912 70 7 Radioaktive Stoffe mit geringer spezifischer Aktivität (LSA-I), nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
2913 70 7 Radioaktive Stoffe, oberflächenkontaminierte Gegenstände (SCO-I oder SCO-II), nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
2915 70 7 Radioaktive Stoffe, Typ A-Versandstück, nicht in besonderer Form, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
2916 70 7 Radioaktive Stoffe, Typ B(U)-Versandstück, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
2917 70 7 Radioaktive Stoffe, Typ B(M)-Versandstück, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
2919 70 7 Radioaktive Stoffe, unter Sondervereinbarung befördert, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
2977 78 7 Radioaktive Stoffe, Uranhexafluorid, spaltbar
2978 78 7 Radioaktive Stoffe, Uranhexafluorid, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
3321 70 7 Radioaktive Stoffe mit geringer spezifischer Aktivität (LSA-II), nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
3322 70 7 Radioaktive Stoffe mit geringer spezifischer Aktivität (LSA-III), nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
3323 70 7 Radioaktive Stoffe, Typ C-Versandstück, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
3324 70 7 Radioaktive Stoffe mit geringer spezifischer Aktivität (LSA-II), spaltbar
3325 70 7 Radioaktive Stoffe mit geringer spezifischer Aktivität (LSA-III), spaltbar
3326 70 7 Radioaktive Stoffe, oberflächenkontaminierte Gegenstände (SCO-I oder SCO-II), spaltbar
3327 70 7 Radioaktive Stoffe, Typ A-Versandstück, spaltbar, nicht in besonderer Form
3328 70 7 Radioaktive Stoffe, Typ B(U)-Versandstück, spaltbar
3329 75 7 Radioaktive Stoffe, Typ B(M)-Versandstück, spaltbar
3330 70 7 Radioaktive Stoffe, Typ C-Versandstück, spaltbar
3331 70 7 Radioaktive Stoffe, unter Sondervereinbarung befördert, spaltbar
3332 70 7 Radioaktive Stoffe, Typ A-Versandstück, in besonderer Form, nicht spaltbar oder spaltbar, freigestellt
3333 70 7 Radioaktive Stoffe, Typ A-Versandstück, in besonderer Form, spaltbar

(Quelle)

Ältere Teile:
GNS Teil 1. – Was ist die GNS und was macht sie
GNS Teil 2. – Historische Entwicklung
GNS Teil 3. – Gefahren
GNS Teil 4. – Offene Fragen
GNS Teil 5. – Ausblick
GNS Teil 6. – DS 3578/7 (1987)
GNS Teil 7. – Transporte in Deutschland
GNS Teil 8. Transporte von und nach Duisburg
GNS Teil 9. Siempelkamp Nukleartechnik GmbH
GNS Teil 10. Deponien und andere Entsorgung

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Ja, wo fliegen sie denn? Die Überwachungsdrohnen

Ob ich wirklich schon in den Überwachungsbereich von Drohnen in NRW geraten bin, weiß ich nicht, allerdings verwehren die Bezirksregierungen Düsseldorf und Münster mir die Möglichkeit dies zu prüfen.

Selbst scheinen sie auch nicht zu wissen, wie aktuelle Drohen starten und Düsseldorf scheint nicht die Einsatzbereiche zu kennen, was ich ziemlich bedenklich finde.

Die Regelungen für Kameraüberwachung in Supermärkten ist ja schon eher schlecht als Recht, aber die Regelungen für Drohnen mit Videoüberwachungstechnik an Bord scheinen vollkommen am Bundesdatenschutzgesetz vorbei zu gehen.

Habe mich jetzt mal an den Landesbeauftragten für Datenschutz gewandt:

Guten Tag,

ich hatte mich an die beiden Bezirkregierungen Düsseldorf und Münster gewandt mit der Bitte um Auskunft, wo Drohnen unterwegs sein.

Aus Münster kam quasi eine Totalverweigerung und aus Düsseldorf kommen nur Ausreden.

Da Drohnen vielfach Videotechnik an Bord haben und ich mich nicht informieren kann, wann und wo diese unterwegs sind, sehe ich meine Möglichkeit zur informationellen Selbstbestimmung stark eingeschränkt. Weder der Betreiber noch die überwachten Orte können somit von mir eingesehen werden, womit es mir nicht möglich ist Drohnen auszuweichen.

Ein Geschäft mit Videoüberwachung kann ich ggf. nicht betreten, bei dem unbekannten Überwachungsbereich einer Drohne kann ich nicht einmal dies.

Wie soll ich in diesem Bereich also meine im BDSG verbrieften Rechte wahrnehmen?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

So langsam frage ich mich, ob selbst die Drohnen von privaten Betreibern alles dürfen und sich nicht ans BDSG halten müssen.

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Die DVG überwacht auch Bürgersteige von ihren Bussen aus

Vor kurzem fragte ich mich, wie das eigentlich mit den Videokameras in Bussen ist. Ob diese nicht auch den öffentlichen Raum überwachen.

Folgende Antwort bekam ich auf meine Anfrage:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

vielen Dank für Ihre Anfrage zu den Videokameras in underen Fahrzeugen und für Ihre Geduld.

Die Videosysteme in den Fahrzeugen sind mit dem Landesdatenschutz abgestimmt und genehmigt. Der Erfassungsbereich ist primär auf den Innenbereich der Fahrzeuge ausgerichtet. Einsicht in öffentliche Räume (außerhalb des Busses) ist nur dann erlaubt, wenn es technisch keine andere Lösungen gibt, um dieses zu vermeiden.
Die erfassten Daten, die auch einen Teil des Außenbereiches beinhalten, werden entsprechend der Datenschutzbestimmungen behandelt. Sie werden nicht durch das Verkehrsunternehmen veröffentlicht.

Sollte zufällig auf den Aufnahmen eine Straftat zu erkennen sein, obliegt es den Behörden zu entscheiden, wie damit umgegangen wird. Alle zufällig aufgenommenen Personen können sicher sein, dass Ihre Daten automatisch nach 36 Stunden gelöscht werden, wenn keine Strafverfolgung durch die Behörden angeordnet wurde.

Es ist fast schon putzig, wie die durch den Text implizierte Aussage vermieden wird, dass die DVG in der Tat die Bürgersteige und natürlich auch Straßen mit erfasst und diese Daten auch 36 Stunden speichert. Es werden also nicht nur jene erfasst, die den Bus benutzen und dadurch zumindest prinzipiell entscheiden können, sondern auch Passanten am Straßenrand und Autos.

Wenn ich die Aussagen richtig verstehe werden diese Daten teilweise auch der Polizei übergeben, welche diese bei einer Straftat verwenden könnte. Somit ist die Überwachung durch ÖPNV sogar stärker, als dies durch stationäre Kameras der Fall ist.

Also Vorsicht ‚Big Bus is watching you‘.

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Große Antiatomdemonstration in Duisburg

Am vergangenen Samstag demonstrierten nach Angaben von Polizei und Veranstalter mindestens 250 Menschen gegen Atomkraft und Atommüll in Duisburg.

Warum gerade Duisburg?

Weil es in Duisburg ein, offiziell als Konditionierungsanlage bezeichnetes, Atommüllzwischenlager gibt, welches derzeit 4800 Tonnen Atommüll lagern darf. Die Tonnenzahlen werden seit Anfang der Gesellschaft für Nuklearservice mbH (GNS) erhöht und die Verarbeitung von Abfall kontinuierlich ausgeweitet. Es handelt sich hierbei um schwach und mittelradioaktive Abfälle, welche aber trotzdem ein nicht unerhebliches Gefährdungspotential für die Menschen haben.

Mit einem Plakat machten die Demonstranten darauf aufmerksam, von woher der Atommüll nach Duisburg gekarrt wird. Auf der Demonstration war sogar die Rede vom Zwischenlager Straße und Schiene.

Der Atommüll wird teilweise nur umverpackt und teilweise wird von Stahl oder Beton aus Atomkraftwerken die kontaminierte Oberfläche abtragen und das nun, als „freigemessen“ bezeichnete Material weiterverarbeitet (Siempelkamp, Krefeld) oder auf Sondermülldeponien abgeladen.

Zeitgleich wurde in Braunschweig (2000 Demonstranten) gegen eine ebenfalls im Stadtgebiet ansässige Atommüllanlage demonstriert. Auch hier soll der Betrieb ausgeweitet werden.

Beide Anlagen werden wohl noch auf lange Jahre Arbeit haben. Aber selbst mit dem Rückbau aller AKW in Deutschland wird es nicht enden, denn noch immer gibt es keinen Endzeitpunkt für die Urencoanlage in Gronau, wo tausende Tonnen hochgiftiges Uranhexafluorid gelagert wird, genauso wenig wie für die Brennelementeherstellung in Lingen.

Auch in Frankreich gingen 500 Menschen gegen das AKW Cattenom auf die Straße. Es ist also nicht so, dass die Franzosen, die Atomkraft anders sehen würden. Auch in Frankreich wird derzeit die Verringerung des Atomstromanteils vorbereitet. Es gibt hier sogar eine Kooperation mit Deutschland.

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Klartext zu „Schritt für Schritt zum Jahrhundertprojekt“

Klartext zu „Schritt für Schritt zum Jahrhundertprojekt

Duin erweckt bei mir mit seinen Äußerungen den Eindruck von akuter Inkompetenz oder enormer Lobbykratie. Anders kann ich mir seine Aussagen nicht erklären. Und wenn er der Bundesregierung Inkompetenz vorwirft, sollte er erst einmal an die eigene Nase packen, denn was hat NRW getan, um die Stadtwerke von der Energiewende zu überzeugen.

Wenn der Kraftwerkspark erneuerungsbedürftig ist, dann sollte man vielleicht abschalten und dezentrale Blockheizkraftwerke noch stärker fördern.

Ebenso sehe ich keine Förderung von Energiegenossenschaften, die vor Ort die Energiewende in Bürgerhand legen. Und die hohen Kosten für Energie trägt doch wohl der Steuerzahler über offene und Versteckte Subventionen.

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Leserkommentar zu „Jörg Löbe“

Mein erster Gedanke, als er von anderen Parteien sprach, welche die Freiheit einschränken würden, war ‚Ich glaub mir wird übel‘. Das ist triefende Heuchelei. Schließlich hat die FDP als angeblich liberale Partei für die Bestandsdatenauskunft gestimmt, was der Polizei schon für Ordnungswidrigkeiten den Zugriff auf Emailkonten und ähnliches erlaubt. Die FDP kämpft jedenfalls nicht für Freiheit, denn Privatsphäre ist ein Teil dieser Freiheit.

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Virtueller Alptraum

Mal ein kleiner Comic
Comic

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Duisburger Autorin: Sabine Thomas (Duisburg)

Thomas, Sabine; Deutsche Nationalbibliothek; Artikel 1, 2, 3,
* Und konnten es einfach nicht fassen
* Hell wie der Mpnd und stark wie Eisen

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Duisburger Autor: Harald von Rheinhausen

von Rheinhausen, Harald; Deutsche Nationalbibliothek; Facebook; Seite; Artikel 1, 2,
* Peter Schmitz – Der Schmied von Hochemmerich
* Joop in Amsterdam

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Rückmeldung, warum die Wirtschaftsbetriebe plötzlich Gewinn abführen können

Vor einiger Zeit fragte ich die Wirtschaftsbetriebe bzw. die Stadt Duisburg, wie es sein kann, dass die Wirtschaftsbetriebe für 2012 einen Gewinn an die Stadt abführen können, obwohl diese lediglich Kostendeckend arbeiten sollen.

Nachfolgende Antwort erhielt ich.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

wir nehmen Bezug auf Ihre E-Mail vom 19.08.2013 in der Sie um Informationen bezüglich eines Jahrüberschusses der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR bitten.

Gerne möchten wir Ihnen hierzu folgende Information zukommen lassen.

Wie Sie richtig feststellten, werden Gebühren nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG) kostendeckend ermittelt. Dies ist auch bei den Duisburger Gebührensätzen der Fall.

Zu unterscheiden sind in diesem Zusammenhang die handelsrechtlichen und die kalkulatorischen Ansätze, die gem. dem KAG NW bei Abschreibungen und Zinsen nach anderen Grundsätzen ermittelt werden. So basieren die Ansätze der Abschreibungen – im Vergleich zu den handelsrechtlichen Ansätzen – auf den höheren Wiederbeschaffungszeitwerten des zum Teil sehr langlebigen Anlagevermögens, um dem Grundsatz der reproduktiven Substanzerhaltung Rechnung zu tragen. Die nach dem KAG NW anzusetzenden kalkulatorischen Zinsen weichen zudem von den handelsrechtlichen Zinsen ab, da diese gem. §6 Abs. 2 Satz 4 KAG NW neben der Verzinsung des Fremdkapitals auch die Verzinsung des für die Beschaffung von Anlagevermögen eingesetzten Eigenkapitals berücksichtigt.

Bei der Betrachtung des Jahresüberschusses der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR ist des Weiteren zu berücksichtigen, dass neben den gebührenrelevanten Bereichen auch steuerliche und damit nicht gebührenrelevante Sacherverhalte das Ergebnis positiv beeinflusst haben. Erträge aus Beteiligungen und die Ergebnisse sog. Betriebe gewerblicher Art haben zum Teil großen Einfluss auf den Jahresüberschuss der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AÖR genommen.

Wie aus der von Ihnen angeführten Quelle (Amtsblatt für die Stadt Duisburg Nr. 25 vom 15.08.2013) zu ersehen ist, wurde der handelsrechtliche Jahresabschluss und damit auch die ermittelten Umsatzerlöse aus Gebühreneinnahmen nach § 317 HGB durch das renommierte Wirtschaftsprüfungsunternehmen PKF geprüft und ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.

Unterschrieben hatte Peter Greulich.

Na hats jemand verstanden?

Guten Tag Frau König,

Sie haben mir etwas geschrieben, ich habe auch die einzelnen Wort verstanden, der Sinn erschließt sich mir als nicht Wirtschaftsakademiker allerdings nicht. Könnten Sie mir dies auch in richtiges Deutsch übersetzen.

Zudem ist mir noch immer nicht ersichtlich, was die Abführung eines Gewinnes an die Stadt Duisburg rechtfertigt.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

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Spruch zum Sonntag

Toleranz gegenüber einer Religion heißt nicht, dass ich meine Meinung zu dieser Religion nicht mehr äußern darf.
(Ulrich Scharfenort, 21.10.2012)

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GNS Teil 10. Deponien und andere Entsorgung

In einem Vortrag von Kerstin Ciesla (BUND) über die GNS wurden mehrere Stellen genannt, an welche die „gereinigten“ und freigemessenen Stoffe (z.B.: Bauschutt) geschickt wird. Belegbare Hinweise im Netz sind leider überaus rar.

Bei der im Vortrag erwähnten Sonderabfalldeponie in Dormagen handelt es sich wohl um die Deponie Currenta. Laut der Drucksache 16/3703 (Niedersächsischer Landtag) [PDF] aus 2011 wurden an diese Deponie 30 Tonnen freigemessene nicht näher Abfallstoffe geschickt, womit diese Deponie wohl auf jene ist, bei welcher die GNS entsorgt.
In selbiger Drucksache werden neben der schon bekannten Firma Siempelkamp als Abnehmer für Eisen- und Stahlschrott auch die Krefelder Firma Container Company genannt. Daneben sind weitere Firmen aus anderen Regionen genannt.

Das Gelände gehört laut einem Urteil (BVerwG 7 C 50.07) aus dem Jahre 2008 der Firma Bayer. Die Deponie nimmt nach Aussage von Currenta eine Fläche von 24,5 ha in Dormagen-Rheinfeld ein, bei einer Kapazität von 5,83 Mio. m³. An anderen Stellen sind Angaben bis 33 ha zu lesen. Die Inbetriebnahme fand 1976 statt. Daneben soll es noch Deponien in Leverkusen und Krefeld-Uerdingen geben.

An anderer Stelle findet sich der Hinweis, dass es sich um eine Deponie der Klasse III handelnd dürfte, hier wurde die Bezeichnung „Sonderabfalldeponie „Dormagen-Rheinfeld“, Bayer Industry Service GmbH“ verwendet. Eine weitere Deponie der Klasse III, die Ebenfalls aufgeführt wurde, war jene in Duisburg-Homberg (Werksdeponie „Halde III“, Sachtleben Chemie GmbH).
Heute soll ein Teil der Fläche bereits ein blühendes Biotop sein, wo es gefährdete Arten geben soll. Ein wenig versteckt in einem Artikel zu diesem Thema findet sich auch der Hinweis, dass dort auch belasteter Bauschutt von anderswo eingelagert würde. Natürlich wird nicht explizit der freigemessene AKW-Schrott erwähnt.

Zu einer Deponie im Bereich Höxter im Zusammenhang mit Atommüll finden sich kein bzw. nur sehr wenig Indizien. Bei der Recherche stößt man auf das nicht mehr in Betrieb befindliche Kernkraftwerk Würgassen im Kreis Höxter. Dort werden zwar laut Wiki auch Abfälle gelagert, allerdings ist keine dauerhafte Lagerungs vorgesehen. Als Ziele werden neben der GNS und Siempelkamp auch die Forschungszentren Jülich und Karlsruhe genannt. Ansonsten scheint dort nichts zu sein.

Ebenfalls im Vortrag erwähnt wurde die Sonderabfallverbrennungsanlage Leverkusen-Bürrig erwähnt, in deren Nähe auch die Sonderabfalldeponie „Leverkusen-Bürrig“ liegt. Betreiber scheint in beiden Fällen die Currenta GmbH & Co. zu sein, die der Firma Bayer zuzuordnen ist. Nach eigenen Angaben wandern nicht weiter verwendbare Stoffe der Verbrennungsanlage auf die Sonderabfalldeponie.

Direkte Hinweise auf die Verbrennung von Abfällen der GNS sind keine zu erkennen, möglicherweise aus Sorge vor Anwohnerprotesten. Welche es auch schon mal gab, als Hexachlorbenzol (HCB) der Firma Orica im Werk verbrannt werden sollte, ebenso wie beim Ausbau der Anlage.

Strahlende Abfälle werden durch Verbrennung jedenfalls nicht vernichtet. Selbst bei freigemessenen Gegenständen ist immer noch mit einer Restmenge radioaktiver Substanz zu rechnen. Beim Verbrennen wird diese Restmengen u.U. sogar gefährlicher, weil sie in Form von Stäuben freigesetzt werden kann. Chemikalien dagegen können bei der richtigen Prozessführung nahezu vollständig vernichtet werden.

Ältere Teile:
GNS Teil 1. – Was ist die GNS und was macht sie
GNS Teil 2. – Historische Entwicklung
GNS Teil 3. – Gefahren
GNS Teil 4. – Offene Fragen
GNS Teil 5. – Ausblick
GNS Teil 6. – DS 3578/7 (1987)
GNS Teil 7. – Transporte in Deutschland
GNS Teil 8. Transporte von und nach Duisburg
GNS Teil 9. Siempelkamp Nukleartechnik GmbH

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Klartext zu „25 Schilder weisen den Weg zu Logport“

Klartext zu „25 Schilder weisen den Weg zu Logport“ (NRZ vom 30.08.2013)

Vielleicht wären die 25 000 besser in aktuelle Navigationsgeräte bzw. Kartenaktualisierung investiert worden.

Zumal es ziemlich wahrscheinlich ist, dass die Fahrer die Route über die Friedrich-Ebert-Straße nehmen um abzukürzen und die Maut zu sparen. Da wäre es gut ab und an mal eine LKW Falle an die Straße zu stellen und den Nichtanliegern eine Rechnung für den Verstoß gegen das Durchfahrverbot zu präsentieren.

So eine LKW-Blitze ließe sich sicherlich vielfältig in Duisburg einsetzen und hätte ihr Geld ziemlich schnell wieder drin.

Zudem sind es keine vereinzelten Irrfahrten, sondern mitunter ziemlich zielgerichtete Fahrten. Das konnte man bei der Aktion zur Dokumentation der Fehlverkehre an der Friedrich-Ebert-Straße sehr schön sehen.

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Neelie Kroes will die Netzneutralität aufkündigen

Die EU-Kommissarin für Telekommunikation Neelie Kroes hat Pläne für die Zukunft. Die gute Nachricht, die Roaminggebühren fürs EU-Ausland sollen zukünftig wegfallen, die schlechte ist, dass sie scheinbar die Netzneutralität höchstoffiziell beenden will.

Zweiteres klingt mir stark nach Lobbykratie.

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Von Lichtjahren und Quantensprüngen

Das es in den MINT-Fächern scheinbar an Nachwuchs mangelt sieht man nicht nur an dem ständigen Gejammer der Industrie, sondern auch daran, dass Politiker und Journalisten scheinbar keine Ahnung davon haben was sie da für einen intensivst verrührten Stuhlgang verzapfen.

Ein Lichtjahr ist, die Entfernung, welche das Licht in einem Jahr zurücklegt. Der Zeitraum dauert genau ein Jahr. Wenn jemand also meint etwas dauere Lichtjahre, dann ist das Semantisch gesehen einfach nur Unsinn. Wahrscheinlich meint die ungebildete Person, etwas würde sehr lange dauern, aber vielleicht sollte man dann auch einfach mal sagen was man meint und nicht naturwissenschaftliche Begriffe pervertieren.

Ebenso ist es mit Quantensprüngen. Aus Sicht der Quanten mag das vielleicht eine ebenso immense Leistung sein. In dem Sinne scheint es so mancher zu meinen und dabei seine mangelhafte naturwissenschaftliche Bildung zur Schau zu stellen. Oder glaubt in populärer Art zu reden. Selbst von einem Physiker habe ich diese Fehlverwendung von Quantensprung schon einmal gesehen. Man muss nicht jede Modeerscheinung mitmachen und schon gar nicht als seriöser Naturwissenschaftler.

Mal abgesehen davon, dass Quanten keine Sicht haben, denn sie haben nun einmal keine Augen oder überhaupt so etwas wie Denkfähigkeit, so macht es für einen Naturwissenschaftler wenig Sinn.

Man könnte das auch schön in einen Witz verpacken:

Bei der Olympiade wurde eine neue Disziplin eingeführt. Das Quantenspringen. Ruft ein verärgerter Zuschauer beim Sender an: „Ihre Übertragung ist einfach Mist, sie behaupten ständig wären neue Rekorde im Quantenspringen gebrochen worden. Dabei stehen die Athleten doch nur die ganze Zeit dort dumm rum und tun so als würden sie sich konzentrieren.“ Darauf hin der Sender: „Die Athleten müssen sich auch enorm konzentrieren um nur so winzige Entfernungen zu springen.“

Also wenn jemand behauptet Quantensprünge zu machen ruhig den Begriff im wahren Sinne des Wortes anwenden. Insbesondere bei Politikern, dann kann man u.U. sogar davon ausgehen, dass sie aus versehen mal die Wahrheit sagen.

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Warum Guten Tag?

Vielleicht wird sich der eine oder andere schon diese Frage gestellt haben. Warum verwende ich bei meinen Schreiben meist die Anrede ‚Guten Tag‘.

Bei einem allgemeinen Anschreiben würden die meisten wohl ‚Sehr geehrte Damen und Herren,‘. Das ist aus zweierlei Gründen sexistischen. Erstens wird bei einer derartigen Anrede immer einem Geschlecht den Vorzug gegeben und zweitens geht die Anrede davon aus, dass es nur zwei Geschlechter gäbe. Aus den vorgenannten Gründen bemühe ich mich eine geschlechtsneutrale Anrede zu verwenden.

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Altkleider X – Illegale Altkleidercontainer auf Privatgrundstücken

Manchmal hat man das Gefühl an jeder Ecke steht einer dieser illegalen Container, die sich teilweise nur mit Handynummer identifizieren und ansonsten keine Auskunft zum Betreiber geben. Bevorzugt werden diese auch Brachflächen und andere Privatgrundstücke gestellt. Die Eigentümer bekommen dies teilweise nicht mit oder wissen sich nicht zu helfen.

Vor einiger Zeit hatte ich mich mal mit der Rechtslage beschäftigt. Vor kurzem fand ich dann einen Hinweis des BVSE e.V., wie man sich verhalten sollte, wobei die Ratschläge mir eher hilflos erscheinen.

So soll zum Beispiel die Einwurfklappe zugeklebt werden mit einem Hinweis auf illegale Sammlung. Da frage ich mich was das bringen soll. Vier Schnitte mit einem Messer und die Klappe ist wieder frei. Da dürfte man nur noch am Kleben sein. Effektiver wäre da wohl das Schloss zu entfernen und durch ein eigenes zu ersetzen. Sollte sich der Eigentümer des Containers wegen des Schlosses melden, was ich für unwahrscheinlich halte, da die illegalen Sammler lieber anonym bleiben wollen. Schließlich geben sie nicht ohne Grund, wenn überhaupt nur eine Handynummer an. Allerdings sollte es kein zu teures Schloss, denn es kann durchaus passieren, dass dieses vom Containerbetreiber zerstört wird. Den Inhalt des Containers würde ich immer wieder entfernen und in einen regulären Container bringen.

Einfacher dürfte es aber sein davon auszugehen, dass der Container niemanden gehört, wenn kein Betreibername draufsteht und sich an einen Altmetallhändler zu wenden. Man kann ja vorher ein paar Mal versuchen die Handynummer zu erreichen und die protokollieren (Datum, Uhrzeit), wenn nie jemand erreicht wird würde ich annehmen, dass keine Kontaktaufnahme gewünscht wird und demnach keine Bereitschaft zum Regulären entfernen besteht.

Anstatt des Zuklebens kann mit wesentlich weniger Aufwand der Container als Illegal mit einem Permanentmarker oder einer Spraydose gekennzeichnet werden. Das illegale Aufstellen als Eingriff in das Persönlichkeitsrecht des Grundstückeigentümers dürfte nach meiner Meinung schwerer wiegen als die leichte Sachbeschädigung.

Die Moerser ENNI meint es wäre mit dem Aufstellen von Containern erledigt, allerdings zeigt sich in Duisburg, dass dies keineswegs ausreichend ist. Man muss auch die Entfernung von illegalen Sammlern vorantreiben und die Menschen dabei aktiv unterstützen.

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World of Freedom – Der Tempel der Druidologen

In der Welt der Freiheit ist Technologie verpönt und weitestgehend durch Magie ersetzt. Bevölkert ist diese Welt von gar allerlei Kreaturen. Sie machen das Leben nicht immer einfacher.

Einfach ist nichts und selten ist dies anders. Dies war das leicht verwirrende Motto des Völkchens, das sich selbst als fahrende Händler betrachtete. Schon manch einer war bei dem Versuch, es mit Logik zu betrachten, dem Wahnsinn anheim gefallen.

Zwei dieser Händler reisten auf ihrem langsamen Ochsenkarren durch einen Wald. Durch eine jahrhundertelange Nutzung zeigte dieser deutliche Spuren mangelhafter Wartung durchs hiesige königliche Tiefbauamt. Die Händler verweigerten sich, wie viele, der Technologie. Es bedeutete, dass sie mangels Federung jede Wurzel mit ihrem Hintern spürten. Jahrtausende hat es gedauert, um den Fortschritt von eckigen auf runde Räder zu realisieren. So war der Gelehrte, der eine Federung vorschlug, mit Schimpf und Schande vertrieben worden.

Neben blauen Flecken brachte die fehlende Federung zumindest etwas Abwechslung in einer sonst ereignislosen Reise. Das Ih-Mag, eine magische Kommunikationsmöglichkeit, funktionierte leider nicht in dem dichten Wald. So fuhren sie schweigend dahin, bis sie an einer Brücke ankamen.

„Was soll das ‚Bitte nicht füttern Schild‘?“, fragte der eine plötzlich.

Wie ein Kastenteufel sprang auf einmal ein Troll unter der Brücke hervor. In einem meckrigen Tonfall sagte er: „Wer die Brücke von Huselpuselwusel passieren will, muss bezahlen!“

Die beiden Händler blickten sich verwundert an. Waren Trolle doch generell für ihre Großzügigkeit und ihre Geselligkeit bekannt. Ein aggressiver Troll war höchst ungewöhnlich.

„Ehrenwerter Huselpuselwusel, was führt einen Troll zur Mautlagerei?“, fragte der eine Händler.

Dieser schaute sie traurig an. „Ich brauche viele Neuro, um meinen Weg in der Druidologie weiter zu beschreiten.“

„Der was?“

„Ihr kennt nicht die Druidologie? Den einzig wahren Weg zu Erhabenheit.“

Beide Händler schüttelten den Kopf und mussten sich ein Grinsen verkneifen. Religionen und Ideologien waren bei den Händlern nicht besonders gut angesehen, denn sie verhinderten meist nur gute Geschäfte. Seltsamerweise lehnten sie dennoch Technologie ab, vielleicht aber auch nur, weil sich keine Kundschaft dafür fand. Oder es war schlicht aus Gewohnheit.

Der Troll setzte zu einer langen Erklärung an, die sicherlich nicht zu einem guten Ruf für zukünftige Trolle beitrage würde. Er erzählte von den Druidologen, denen er Neuros gab. Dafür bekam er Schriften und Zutaten für Tränke. Er könne zwar nicht lesen, aber die Druidologen hatten ihn überzeugt, dass er nur ihren Regeln folgen müsse und dann eines Tages lesen können würde. Das war natürlich nicht billig, aber Huselpuselwusel war überzeugt, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein und ließ sich nicht beirren.

„Dies ist der Magomesser.“ Er holte einen dickeren Ast hervor.

„Der sieht aber aus wie ein Holzstab.“

„Das ist ein speziell gefertigter Magomesser, der hat mich nur 100 Neuros gekostet,“ verkündete Huselpuselwusel mit mehr als einer Note Hochnäsigkeit.

Die Händler mussten sich ein Lächeln verkneifen. Der Troll bemerkte aber ihren Gesichtsausdruck und geriet in Rage. Voller Stolz und wie zur Verteidigung verkündete er: „Ich bin ein angeschwellter Myny der 8. Stufe.“

„Jetzt verstehe ich das Schild,“ meinte der eine Händler zum anderen.

„Was tuschelt ihr da über mich?“

Unschuldig winkten die Händler ab.

„Ihr versteht diese Welt einfach nicht,“ bemerkte der Troll besserwisserisch. Um den Troll etwas zu beschwichtigen, fragte der Händler fatalerweise: „Was ist ein angeschwellter Myny der 8. Stufe?“ Seit diesem fatalen Ereignis kursiert in Händlerkreisen die Regel nicht mehr mit Trollen zu sprechen, geschweige denn diese auf irgendeine Weise zu füttern.

Wie eine Sturmwolke lud Huselpuselwusel seine Ansichten über die Welt ab und was ihr die Druidologie alles bringen würde. Sie wollten doch nur der Welt das Heil bringen, selbst wenn dafür alle Herrscher entmachtet werden müssten. Seine Rede schien Ewigkeiten zu dauern und hinterher bluteten den Händlern die Ohren.

Rettung kam erst in Form einer Wolke, die sich die Legion der Unbekannten nannte und sich mit dem Troll in eine heftige Diskussion verstrickte. Die Worte flogen hin und her, als wären sie Dolche. Vorsichtig schlichen sich die Händler an den Streitenden vorbei. Es war in der Luft zu spüren, dass im Bereich der Brücke bald ein heftiger Mistwind wehen würde. Auf Kuhfladen und ähnliches im Gesicht hatte keiner der beiden große Lust.

Die Akteure:

Husepuselwusel: Ein Troll unter der Brücke und Mautlagerer
2 Händler denen Geld wichtiger ist als ein Name
Neuro: Die übliche Währung in den meisten Königreichen
Das Ih-Mag ist eine magische Holzplatte, die mit anderen Platten dieser Art in Kontakt treten kann.

Abgedruckt in Kompass 2013.3

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Duisburger Autor: Cornelius Monte

Monte, Cornelius; Deutsche Nationalbibliothek; Artikel 1, 2,
* Rheinorangen

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

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Leserklartext zu „Wer zahlt bei Verspätungen“

Leserklartext zu „Wer zahlt bei Verspätungen

Warum sollte die Verspätung von der Strecke abhängen? Zumindest bei Individualverkehr kann sich über längere Strecken die Verspätung wieder verringern.

Was einen verspäteten Abflug angeht, so ist der Plan von Siim Kallas hirnrissig. Wenn die Fluggesellschaften zu knapp kalkulieren oder die Flughäfen zu ausgelastet sind, dann muss sich da etwas ändern. Mich würde nicht wundern, wenn diese Idee pure Lobbykratie ist.

Ich denke hier an die Deutsche Bahn die erst ab einer Stunde pro Fahr zahlen muss. Ist zwar schon eine Verbesserung aber für Pendler vollkommend ungenügend, denen werden fast täglich zumindest einige Minuten ihrer Lebenszeit geklaut, wegen fehlerhafter Wartung und Personalpolitik. Allerdings kann die Gesamtverspätung nicht summiert werden, obwohl sie sicherlich bei Pendlern einen erheblichen Freizeitverlust erzeugt. Gar nicht zu schweigen von dem erheblichen Stress für das Erreichen von Anschlüssen.

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Spruch zum Sonntag

Ein Narr ist jener, der glaubt alles aus einem Buch lernen zu können und das dies komplett ausreicht.
(Ulrich Scharfenort, 20.10.2012)

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Petition zu Feinstaub durch Schiffsverkehr in Duisburg

Schon seit längerem verpesten die Schiffe auf dem Rhein unsere Luft mit ihren Abgasen und emittieren mitten in der „Umweltzone“ Duisburg die Luft.

Nach Auskunft der Stadt Duisburg steht der Schiffsverkehr an zweiter Stelle beim Feinstaub direkt nach der Industrie. Was für Autos vorgeschrieben ist sollte auch für Schiffe gelten und genau darum geht es in meiner Petition an den Bundestag.

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GNS Teil 9. Siempelkamp Nukleartechnik GmbH

Die Fa. Siempelkamp hat ihren Hauptsitz in Krefeld, wo auch ein Teil der Produktion liegt. Insbesondere ist hier natürlich die Nuklearsparte von Interesse, welche Lieferungen von der GNS in Duisburg-Wanheim empfängt. Um diese wird es auch an dieser Stelle gehen.

Bei den Lieferungen der GNS Duisburg handelt es sich um dekontaminierten Metallschrott aus Atomkraftwerken, die bei Siempelkamp eingeschmolzen werden. Das Metall verbleibt je nach Restbelastung in der atomaren Wertstoffkette und wird rezykliert (engl. Recycled). Der Stahlschott kann dabei z.B. die Form von Castorbehältern oder von Rohren für Kernkraftwerke annehmen. Anscheinend wird das Metall, nach der Publikation „Siempelkamp inside“ Seite 21 in Abhängigkeit der Restbelastung auch freigegeben für eine normale Nutzung. Welche Werte hier maßgeblich sind, was der Publikation nicht zu entnehmen.

Ein Verfahren zur Wiederverwertung von Metallschrott aus AKW soll Siempelkamp nach eigener Angabe bereits Ende der 1980 entwickelt haben. Es handelt sich hier um die CARLA-Schmelzanlage (Centrale Anlage zum Recyclieren Leichtradioaktiver Abfälle). Dieser Induktionsofen soll im Zusammenspiel mit den anderen Möglichkeiten von Siempelkamp genutzt werden. Nach dem Geschäftsbericht 2012, soll es auch irgendwo einen Dekontaminationsbereich geben.

Auf dem Gelände in Krefeld dürfen nach einem Zeitungsbericht aus der Rheinischen Post auch schwach radioaktiver Müll gelagert werden. Wobei die Bezirksregierung hier mehr Zähne zu zeigen scheint, als dies bei der GNS in Duisburg, der Fall zu sein scheint.

Zumindest wenn alles so läuft, wie behauptet dürfte kein Grund zur Panik bestehen. Also zum Beispiel, dass man plötzlich in einem Aufzug steht, der aus solchem Stahlschrott gefertigt wurde.

In einem Zeitungsartikel (WZ-Newsline) wird gesagt, dass nur 7,2 % des Schwerlastverkehrs vor Ort von Siempelkamp verursacht würde und, dass dies auch weniger als 1 % des Gesamtverkehrs wäre. Wobei man hier natürlich aufhören muss, weil nicht die Anzahl der Fahrzeuge der relevante Faktor ist, sondern wieviel Lärm und welche Belastung für Straße und Umwelt jedes Fahrzeug erzeugt. Der Schwerlastverkehr erzeugt ein vielfaches des PKW-Verkehrs.

Der Lastverkehr von der GNS dürfte vermutlich zuerst über die B 288 laufen. Das Werk liegt im Krefelder Westen, in dem Bereich zwischen Krefeld-Hüls, Kempen und Tönisvorst. Der Grundriss des Geländes ist mir nicht bekannt, aber auf dem Googlemaps Luftbild sind Felder in der Nähen, wenn nicht sogar direkt im Anschluss ans Gelände zu erkennen.

Die schon zuvor erwähnt Nuklearsparte macht aber noch mehr, als nur Stahlschrott aufzubereiten, sie ist auch aktiv bei der Demontage von Kernkraftwerken. Die Siempelkamp Nukleartechnik Sparte (u.a. NIS-Ingenieurgesellschaft mbH) soll sogar drittgrößter Anbieter von Ingenieurdienstleistungen und Bauteilen für Kernkraftwerkstechnik in der Bundesrepublik sein. Dazu gehört auch Demontage von Reaktorkomponenten, die Verwaltung in KKW zum Beispiel durch das Brennelemente Auskunfts- und Berichtssystem (BABS). Siempelkamp ist nach eigener Angabe für das Brennelementeentsorgungsmanagement der Kernkraftwerke Gundremmingen B und C, Biblis A und B und Emsland zuständig. Im Zusammenhang mit der Demontage von Reaktoren tauchen die Orte Mülheim-Kärlich, Würgassen, Stade, Greifswald, Kahl und Karlsruhe auf. Zudem werden Reaktoren auch neu gebaut. Zum Beispiel Druckwasserreaktoren im Ausland.

Auftraggeber sind u.a. AREVA, RWE Power und E.ON Kernkraft. Auch Aufträge für die USA (KKW Zion, KKW Summer Site/South Carolina, KKW Vogtle/Georgia, Arkansas Nuclear One), Ungarn (PAKS), den Niederlande (Borssele), Frankreich (Flamanville, Gravelines), Belgien (Doel, Tihange), Japan (Kashiwazaki, Kariwa) Slowakei (Krško), Brasilien, Finnland (Olkiluoto), Schweiz (Gösgen), Russland und China (Taishan, Sanman, Hiayang, Changjiang, Verglasungsanlage Guang Yuan) sollen vorliegen.

Man könnte hier wahrscheinlich alles was mit Kernkraft in Deutschland zusammenhängt aufführen, sei es nun Beratung für die Asse, ein Werkzeug für ein AKW oder der Rückbau, an vielen Stellen stammen zumindest Teilleistungen von Siempelkamp.

In 2011 soll gemäß dem Geschäftsbericht ein Auftragseingangsvolumen von 110,5 Mio € vorgelegen haben, in 2010 von 135,6 Mio €. Zum Teil auch aus dem Ausland. Etwa ein Fünftel der Mitarbeiter arbeitet in diesem Bereich.

Neben dem Gießen von Castorbehältern werden auch andere Produkte für völlig andere Sparten gegossen. Es ist unklar, wie eine Reinigung von Resten aus den Gießbehältern sichergestellt wird und was mit eventuellen Resten und Stäuben später geschieht. Zum Beispiel bei der Putzerei. Die Castorbehälter aus den dekontaminierten Stählen werden in der Gießereisparte gefertigt. Auf einer Abbildung im Geschäftsbericht 2011 ist ein Arbeiter zu sehen, der ungeschützt beim Drehen eines Castorbehälters dabei ist.

In seinem Portofolio hat Siempelkamp auch einen sogenannten FLAB-Schutz. Eine Installation, welche angeblich gegen Flugzeugabstürze schützen soll. Ebenfalls erwähnt wird ein neues Kontaminationsverfahren, bei dem anscheinend eine Oberschicht mit oxidieren Chemikalien zur Dekontamination abgelöst wird (NIS-ASDOC).

In einem Bericht der Europäischen Kommission (EUR 13133) geht es unter dem Titel „Erweiterte Untersuchungen über das Einschmelzen von radioaktivem Metallabfall aus der Stilllegung kerntechnischer Anlagen“ (PDF) um die Rezyklierung von Schrott aus Atomkraftwerken. Pikanterweise wurde dieser Abschlussbericht aus dem Jahr 1991 von Siempelkamp Gießerei GmbH & Co und von der NIS Ingenieur Gesellschaft erstellt. Nach dem Dokument dürfte Siempelkamp mit der Verarbeitung von Stahlschrott in den 1980er Jahren begonnen haben. Die Genehmigung vom Regierungspräsidium Düsseldorf für die Anlage TAURUS datiert auf den 28.12.1984 (Nr. U 133/84). Einige Jahre später kam noch die Anlage CARLA hinzu.

Die Informationen auf der Homepage sind sehr ausführlich und geben einen wirklich guten Überblick über die Tätigkeiten. Gefühlt scheint es hier zumindest eine stärkere Transparenz, als bei der GNS in Duisburg zu geben, wo das Material mir eher dürftig erschien.

Ältere Teile:
GNS Teil 1. – Was ist die GNS und was macht sie
GNS Teil 2. – Historische Entwicklung
GNS Teil 3. – Gefahren
GNS Teil 4. – Offene Fragen
GNS Teil 5. – Ausblick
GNS Teil 6. – DS 3578/7 (1987)
GNS Teil 7. – Transporte in Deutschland
GNS Teil 8. Transporte von und nach Duisburg

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Klartext zu „Streit um PKW-Maut entzweit Union“

Klartext zu „Streit um PKW-Maut entzweit Union

Die CSU muss wohl eine dieser Einthemenparteien sein. Jedenfalls hört man nichts anderes als diesen Schwachsinn einer PKW-Maut. Einfach die Mautplaketten mit der KFZ-Steuer ausgeben, dürfte wohl wegen des EU-Rechts nicht gehen. Schließlich wäre die PKW-Maut dann nur für „Ausländer“ eingeführt worden und das geht gar nicht. Das ist einfach nur POPOlismus.

Mal ganz abgesehen davon, dass die Verkehrspolitik eh von Lobbykratie und Inkompetenz geprägt ist. Hauptverursacher für Straßenschäden sind LKW, wenn müsste hier eine flächendeckende Maut her. Wobei auch diese natürlich letztendlich vom Verbraucher gezahlt wird, es sei denn es handelt sich um Transitverkehr.

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FDP unwählbar Ergänzung

Ich hatte ja schon vor einiger Zeit etliches aufgeführt, warum die wirtschaftsliberale Partei unwählbar ist und auch wofür FDP wirklich stehen könnte.

Für ein steht die FDP definitiv nicht und das wäre der Sozialstaat. Die merkte ich unlängst wieder, als ich lesen musste, dass die FDP ein Kostenerstattungsprinzip für gesetzlich Versicherte einführen möchte anstatt endlich die Privatversicherungen über den Jordan zu schaffen.

Erst einmal mag es nicht schlimm klingt, allerdings würde das Kostenerstattungsprinzip dazu führen, dass viele Menschen mit geringerem Einkommen wohl seltener zum Arzt gehen, weil sie die zum Beispiel die Vorsorgeuntersuchungen einfach nicht vorstrecken können.

Was die FDP hier versucht ist eine Privatisierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Bestimmt aber nicht zum Wohle der Bevölkerung, sondern sowohl in finanzieller Hinsicht, wie gesundheitlicher Hinsicht zum Leidwesen der Bevölkerung.

Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass es das Ziel der FDP wäre jene mit wenig Geld früher sterben zu lassen, weil sie Vorsorge nicht mehr wahrnehmen können. Andererseits, vielleicht ist es einfach nur extrem schlecht durchdacht, wie das meiste von der aktuellen Bundesregierung.

Da der Sozialstaat im Grundgesetz festgeschrieben ist, frage ich mich, ob die FDP ähnlich wie die Union (Überwachung) nicht mehr mit beiden Beinen auf dem Boden der freiheitlich Demokratischen Grundordnung steht.

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Klartext zu „Duisburg wird zur Drehscheibe für Audi“

Klartext zu „Duisburg wird zur Drehscheibe für Audi“

Nur auf Logistik zu setzen ist ein Fehler in mehrerlei Hinsicht. Große Konzerne achten auf Diversifizierung ihrer Geschäfte, dass sollten große Städte auch tun. Duisburg mag aktuell ein Logistikstandort sein und vielleicht noch einige Jahre größer werden, aber was ist, wenn Logistik einbricht? Dann haben wir hier viele leere Hallen und jede Menge Probleme.

Zudem scheint in Duisburg die Stadt zu wenig ganzheitlich an die Sache heranzugehen, wie man an den zahlreichen fehlgeleiteten LKW und dem Rückstau auf der Charlottenstraße regelmäßig sehen kann.

Und auch die Lebensqualität leidet, wie auf der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen.

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Leserklartext zu „Wenn die Polizei gerufen wird, dann kommt sie“

Leserklartext zu „Wenn die Polizei gerufen wird, dann kommt sie

Fußballspiele werden zu einem nicht zu verachtenden Anteil durch die Rundfunksteuer ehemals GEZ-Gebühr bezahlt. Das heißt für mich, dass diese Gelder nicht an überbezahlte Fußballer, sondern an die Polizei für die Einsätze fließen sollte.

Für Außeneinsätze sind weiterhin Polizisten notwendig, was ist aber mit der reinen Verwaltungsarbeit? Würden hier nicht normale Verwaltungsbeamte für die Zuarbeit für die Polizisten reichen? Dadurch wäre schon mal eine Entlastung möglich.

Nächtliche Ruhestörung ist originär eine Aufgabe des Ordnungsamtes, vielleicht wäre hier ein Entlastungsansatz, dass auch Ordnungsämter Nachdienst einführen oder anstelle von zwei Polizisten ein Ordnungsämtler und ein Polizist zusammen unterwegs sind.

Wobei es natürlich am einfachsten wäre mehr Polizisten auszubilden und einzustellen und die Dienstzeit anzuheben.

Zieht sich die Polizei aus Bereichen zurück, wird dieser Bereich jedenfalls zum rechtsfreien Raum, wo das Faustrecht regiert.

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IMD Duisburg: Was steckt hinter der Auskunftsverweigerung?

In Duisburg Rheinhausen steht die Grundschule Werthauserstraße leer. Schon seit einiger Zeit. Erste Anzeichen von Vandalismus sind bereits erkennbar.

Ich nahm dies zum Anlass nachzufragen, warum die Schule überhaupt leer steht. Konkret ging es mir darum, dass ja absehbar war, dass diese Schule leerstehen würde und man sicherlich frühzeitig eine Nachnutzung hätte suchen können.

Meine Erfahrungen mit der Stadt Duisburg, was Auskünfte nach Informationsfreiheitsgesetz NRW angeht haben eine große Bandbreite. Einige Erfahrungen waren sehr gut andere extrem Negativ.

Im Zusammenhang mit der Nachfrage nach der Schule wollte ich dann wissen seit wann nach einer Nachnutzung gesucht wird und einige weitere kleine Fragen.

Die Auskunft wurde mir nicht erteilt. Immer wieder kam ein anderer Grund was man zuerst machen müsse. Es wurde zum Beispiel behaupt, zuerst müsse meine Postadresse vorliegen. Aber warum für eine Auskunft auf die jeder Bürger Anspruch hat eine Postadresse hinterlegen? Dies wäre unnötige Erhebung von Daten nach Bundesdatenschutzgesetz. Zumal mir der Bearbeiter auch keine rechtliche Grundlage für die unbedingte Angabe der Adresse nannte.

Nun verwies ich auf das IFG NRW mit Fristen und entsprechenden Regelungen.

Folgende Antwort erhielt ich:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

bezugnehmend auf Ihre E-Mail vom 11.08.2013 weise ich zunächst darauf hin, dass das IFG NRW nach Maßgabe des Gesetzes lediglich einen Anspruch auf Zugang zu vorhandenen Informationen begründet. Die von Ihnen begehrte Antwort auf die 2. Frage ist aber nicht i. S. d. Legaldefinition des § 3 IFG NRW als Information vorhanden, so dass insoweit kein Anspruch auf Gewährung des Informationszugangs besteht.

In Bezug auf die 1. und 3. Frage stellt die Beantwortung eine gebührenpflichtige Amtshandlung dar. Gestützt auf VerwGebO IFG NRW würde ich daher mit der Informationserteilung eine Gebühr in Höhe von voraussichtlich 35,- ? festsetzen. Falls Sie gleichwohl weiterhin an Ihrem Begehren festhalten, darf ich um entsprechende Nachricht sowie mit Blick auf die dann zu treffende Gebührenentscheidung und ihre etwaige Beitreibung um Angabe Ihrer Postanschrift bitten.

Als ich im Schriftwechsel das IFG NRW erwähnte hatte ich diese Reaktion fast schon erwartet. Aus irgendeinem Grund scheint die IMD bzw. die betreffende Person keine Auskunft geben zu wollen.

Unbekannt ist lediglich der Grund dafür. Soll etwas im Zusammenhang mit der ehemaligen Grundschule Werthauserstraße verheimlicht werden. Hat die IMD fahrlässig zu spät mit der Suche einer Nachnutzung angefangen? Möchte die betreffende Person nur die Arbeit vom Schreibtisch fernhalten und verschwendet dafür mehr Zeit als die eigentliche Arbeit machen würde?

Letztendlich ist der Grund in diesem Zusammenhang egal. Das Schreiben habe ich an die Bezirksregierung Düsseldorf, als zuständige Aufsichtsbehörde und den Beauftragten für Informationsfreiheit NRW weitergeleitet, zusammen mit meiner Beschwerde.

Wenn dies die Vorstellung der Stadt Duisburg respektive Sören Link für Transparenz und Bürgerbeteiligung sein sollte, wird er wohl seinen Wahlversprechen nicht gerecht. Andererseits erhielt ich jetzt endlich den Überblick mit den Gründen für die Ablehnung der einzelnen Vorschläge aus 2012, was allerdings auch reichliches Nachbohren erforderte.

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Leserklartext zu „Rechte Demo vor dem Roma-Haus“

Leserklartext zu „Rechte Demo vor dem Roma-Haus“

Ich finde es überaus seltsam, dass Bärbel Bas der Bundesregierung die Schuld gibt. Wo es doch vor kurzem noch hieß, dass es nun neue rechtliche Instrumente gäbe mit denen man Überbelegung bekämpfen könne. Seltsam, wie da die Bundesregierung schuld sein soll, dass dies von der Stadt nicht umgesetzt wird. Auch an Geld kann es hier nicht mangeln. Denn das Ordnungsamt kann dies sicherlich ohne zusätzlichen Aufwand umsetzen, wenn sie sich einfach mal dahinter klemmen. Liegt es nicht vielmehr an unserer SPD-Die Linke-Die Grünen-Stadtspitze die den Hintern nicht hoch bekommen?

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