Hass und Angst schließen Herz und Verstand
Ulrich Scharfenort (23.12.2016)
Hass und Angst schließen Herz und Verstand
Ulrich Scharfenort (23.12.2016)
Kiwitz, Heinz; Grafiker; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3,
Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.
Da Ziel von Schulz mit seiner Intention eines Ministerpostens dürfte klar sein. Er will die Politikverdrossenheit fördern und die SPD unter 15 % bringen.
Ein Versprechen zu machen und dieses dann zu brechen ist nicht nur schamlos, sondern zerstört das Vertrauen und begünstigt alternativfaktische Pseudodemokraten.
Wäre ich nicht noch in einer anderen Partei, würde ich sofort in die SPD eintreten, um die Groko zu verhindern.
Wenn die Basis das nicht verhindert, wird die nächste Wahl für die SPD eine Katastrophe. Mal ganz abgesehen davon, dass man beim Koalitionsvertrag fragen muss, wer uns beim Klimaschutz verraten hat…
Klimaschutz ist wichtiger als noch ein Panzerdeal zu Gunsten von Despoten, die in Nachbarländer einmarschieren.
Um ein schwarzes Loch herrscht den bisherigen Theorien nach ein Vakuum. Das heißt nur sehr Materie ist dort vorhanden, weil ja alles ins Loch ‚gesaugt‘ wird.
Da Zeit hier allerdings einer Verzerrung unterliegt stellt sich mir die Frage, wie lang der Meter bei einem schwarzen Loch oder einer anderen Schwerkraftquelle ist. Denn schließlich wir die Maßeinheit Meter über die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum definiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Meter#Lichtgeschwindigkeit
Daraus könnte man ableiten, dass abhängig von der Schwerkraft nahe einem Vakuum die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum nicht konstant ist.
Man liest in den unterschiedlichsten Medien des öfteren Mist. Aber manche Artikel gehen einfach gar nicht.
So einer, wie dieser hier, denn ich gestern bei Spiegel-Online las. Entweder versucht sich hier jemand in die Öffentlichkeit mit abstrusen Thesen zu bringen oder er hat keine Ahnung.
Zu behaupten es gäbe keinen Zusammenhang zwischen Krankheiten und der Psyche ist absurd und widerspricht massiv dem Stand der Wissenschaft. Angefangen beim Placeboeffekt, über den Themenkomplex psychische Belastung im Arbeitsschutz bis hin zu Depressionen im Zusammenhang mit einer Krebstherapie.
Die Psyche wirkt sich unmittelbar auf den Körper aus, genauso wie der Körper sich auf die Psyche auswirkt. Bei Depressionen ist auch das Immunsystem geschwächt, was sich natürlich auf Anfälligkeit für Krebs auswirkt. Schon allein deshalb, was das Immunsystem im gesunden Körper mit zufriedenem Geist Krebs besser bekämpft, als etwa bei einer Depression. Denn nicht jede Entartung von Zellen wuchert ungehindert weiter. In vielen Fällen stoppt das Immunsystem diese. Selbst die Anfälligkeit für Erkältungen steigt, bei ständigem Stress im Beruf.
Allein durch den Artikel könnte es passieren, dass etliche Menschen sich aufgeben, obwohl auch die Einstellung zum Leben bei Erkrankungen immer eine Rolle spielt. Es ist natürlich nur ein Faktor von vielen, aber dennoch nicht zu vernachlässigen. Dazu kommt noch, dass der Artikel nur einseitig die Meinung von Einzelpersonen wiedergibt. Eine wissenschaftlich fundierte Basis gibt es dafür nicht. Irgendwelche statistischen Berechnungen von Medizinern, die lieber von Zufall sprechen, als sauber zu arbeiten, sind jedenfalls keine Grundlage. Nur weil ein Thema komplex ist, ist das kein Grund alles als Zufall abzutun. Es gibt immer Zusammenhänge, man muss sie bloß ermitteln. Wobei ich davon ausgehe, dass die psychische Wirkung in diesem Fall im Thema Zufall abgelegt wurde. Wäre hier nur interessant, welche Firma letztendlich für so eine Studie bezahlt hat.
Echt traurig, dass Spiegel Online, so etwas auch noch veröffentlicht.
In meinen Augen liegt der Artikel leider auf dem unwissenschaftlichen Niveau von Fake News bzw. Alternativen Fakten. Denn zu sagen es gibt keine psychische Wirkung, gleichzeitig aber einen Teil der Effekte als Zufall abzutun ist schlichtweg unwissenschaftlich. Ob es nun am Arzt oder der Journalistin liegt kann ich natürlich nicht sagen.
Es ist traurig, dass Firmen regelmäßig Arbeitsplätze als Argument nehmen, wenn es eigentlich nur um Rendite geht. Gewinnmaximierung, denn nur die wenigsten Unternehmen sind darauf aus etwas gutes für die Welt zu tun. Wobei einige Unternehmer natürlich schon eine Verantwortung spüren und dieser gerecht zu werden versuchen.
Leider haben einige Menschen allerdings einen Zeithorizont von hier bis zur Toilette. Das heißt, dass sie nicht besonders weitsichtig denken und erst recht nicht handeln. Hier steht schneller Gewinn im Vordergrund. Vielleicht blendet auch die Gier, obwohl Geld belanglos ist, wenn dies die Spezies in den Untergang führt und genau dies scheinen viele Firmen zu bezwecken. Allen voran Energiefirmen, wie Stromerzeugung aus Kohl oder Firmen, die Erdöl fördern und als Treibstoff vertreiben.
Die wirklichen Kosten werden erst nach und nach sichtbar, aber dann sind die Gewinn längst auf dem Konto. Die Kosten trägt die Allgemeinheit. Und wenn es so weiter geht, auch aus Bequemlichkeit der Einzelnen, wird dies unweigerlich das Ende der Menschheit sein.
Die jährlichen Umwelttoten übersteigen die Anzahl der Terroropfer bei weitem, trotzdem wird noch immer behauptet, dass Terrorismus ganz schlimm wäre, obwohl dieser nebensächlich ist, wenn man dies mit den Opfern von Gier und Rendite vergleicht. Zudem ist selbst Terrorismus häufig eine Umweltfolge. Denn Ausbeutung und Klimawandel äußern sich in manchen Regionen destabilisierend. Hungersnöte und Staatszerfall schaffen Rahmenbedingungen für Terrorismus. Deshalb ist Umweltschutz die effektivste Terrorbekämpfung.
Nach einem Besuch in Düsseldorf, fiel mir auf, dass dort die Straßenbahn- und Bushaltestellen in GoogleMaps eingetragen sind. Das ist recht praktisch, wenn man als ortsunkundiger zu einem bestimmten Ort möchte, dann man kann man neben dem Weg auch direkt den Fahrplan bekommen.
In Duisburg fehlt dagegen diese Möglichkeit, was mich ein wenig wundert. Schließlich soll doch eigentlich der ÖPNV verbessert werden und da sind gerade solche einfachen Möglichkeiten ein guter Weg mehr Menschen mitzunehmen.
Ich fragte also mal bei der DVG nach und bekam folgende Antwort:
Sehr geehrter Herr Scharenfort,
vielen Dank für Ihre Mitteilung.
Auf Nachfrage in unserer Fachabteilung können wir Ihnen mitteilen, dass die dortigen Kollegen um das Problem wissen und dieses auch lösen.
Allerdings können wir Ihnen nicht exakt sagen wann das genannte Problem schlussendlich gelöst sein wird.
Dahingehend bitten wir um Ihr Verständnis.
Freundliche Grüße
DUISBURGER VERKEHRSGESLLSCHAFT AG
MARKT UND KUNDE
Ich bin mal gespannt, wie lange die brauchen werden. Eigentlich kann es ja nicht so schwer sein, denn andere Verkehrsgesellschaften inklusive der deutschen Bahn haben es auch hinbekommen.
Beständig vermelden Flughäfen neue Rekorde bei Passagierzahlen, als wäre dies etwas gutes. Für jene, welche eine möglichst hohe Rendite abschöpfen wollen, ist dies sicherlich gut, aber nicht für die Menschen.
Man sollte sich fragen, warum die möglichen Rekorde so wenig in den Vordergrund gestellt werden:
– Die meisten Verkehrssubventionen? (z.B. kein Kerosinsteuer)
– Die meisten Verspätungen? (z.B. nächtliche Anflüge am Flughafen Düsseldorf)
– Die größte Lärmtoleranz? (insbesondere die erheblichen Sonderregeln für den Flugverkehr)
– Die meisten Verkehrstoten? (z.B. jene Toten durch die Umweltauswirkungen)
Na das sind doch mal Rekorde, die sich sehen lassen könnten.
Aber Flüghäfen verkaufen uns lieber das positive, als die ungeschminkte Wahrheit zum Leid der Menschen im Umfeld.
Es ist immer wieder seltsam, dass das Argument Arbeitsplätze herangezogen wird, wenn es um die Beendigung von Kohleverstromung geht. Völlig außer acht gelassen wird hierbei allerdings immer, dass nicht nur Arbeitsplätze daran hängen, sondern es auch Menschenleben kostet.
Umweltschutz ist schließlich kein Selbstzweck, sondern Maßnahmen um die Lebensgrundlagen für die Menschheit zu erhalten und das Risiko eines vorzeitigen Ablebens so gering, wie möglich zu halten.
Bekannt ist, dass insbesondere Braunkohle sehr viel Quecksilber enthält und im Nachgang an die Verbrennung auch nicht alles entfernt wird, sondern in die Umwelt gerät. In Pflanzen und Tiere, aber natürlich auch in uns Menschen. Viele Menschen geraten in Panik wegen Amalgam, während sie über die Nahrung deutlich höhere Dosen aufnehmen.
Die Kosten für vermeintlich billige Energie tragen wir alle mit unserer Gesundheit und letztlich auch unserem Leben, selbst wenn wir den Dreckstrom gar nicht wollen und auch nicht unterstützen.
Um so absurder ist es, wenn Menschen wegen 12 Toten als Opfer eines Terroristen in Panik geraten, während wir täglich vergiftet werden und dies nur zum Erhalt von Arbeitsplätzen. Mit dem Argument könnte man auch sage, dass Terrorismus gefördert werden muss, da er ja schließlich Arbeitsplätze schaffen würde.
Ich bin überaus skeptisch, dass die angeblichen Sicherheitsgesetze wirklich unsere Sicherheit zum Ziel haben, während wirklich Maßnahmen, welche unser Leben verbessern vermieden werden.
Rheinhausen befindet sich derzeit in einer Art Transformation und es ist nicht alles so einfach.
Vielfach wird das Internet als Problem genannt, aber das Internet bietet auch eine Möglichkeit Rheinhausen zu helfen. In letzter Zeit habe ich das eine oder andere Geschäft bei Googlemaps hinzugefügt. Es ist kaum zu glauben, welche Geschäfte dort alles fehlten.
Das Problem ist, dass man immer wieder nach bestimmten Geschäften sucht und die dann irgendwo findet, bloß nicht direkt vor der Haustür. Hier kann helfen, wenn man diese Geschäfte bei Googlemaps einträgt. Also schaut mal nach, welche Geschäfte noch fehlen und tragt diese ein. Ich bin sicher, dass so ein Eintrag bereits für ein paar Kunden mehr sorgt und so die Geschäfte stärkt.
Längerfristig kann dies sogar den Leerstand ein wenig vermindern.
In einer Diskussion kam unlängst die Frage auf, was Jesus wohl sagen würde, wenn er heute leben würde.
Extrapolieren wir mal die damalige Situation auf heute. Jesus war ein Underdog, der sich gegen die bestehenden Verhältnisse auflehnte. Der versuchte mit Worten etwas zu ändern.
Also sicher ist, dass Jesus heute bloggen oder twittern würde. Wenn man die Bibel als Quelle heranzieht, dann ist sicher, dass er zum Klimawandel schreiben würde, denn schon damals gab es immer wieder Anleihen auf den Weltuntergang. Auch um darauf hinzuweisen, dass die Welt sich ändern muss. Die Schöpfung ist ein Geschenk, was man nicht einfach so verschwenden darf.
Ausgehend von Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst, würde ich stark vermuten, dass Jesus sich auch für die Rechte von Menschen einsetzen würde, die Homosexuell sind. Er hat schließlich auch andere Dinge des alten Testaments revidiert und wer die Bibel aufmerksam liest, weiß auch, dass er ein besonderes Verhältnis zu Außenseitern und Ausgestoßenen hatte.
So wie er die Geldmacher im Tempel herausjagte würde wohl heute die Lobbyisten aus politischen Institutionen herausjagen.
Wenn man sein Leben in einer Wohngemeinschaft und viel andere Dinge berücksichtigt, dann ist ziemlich wahrscheinlich, dass er politisch eher dem linken Spektrum zuzuordnen wäre. Ganz gewiss, nicht der kapitalorientierten Politik der angeblich christlichen CDU.
Und er hätte möglicherweise auch gefragt: „Wie viele Arbeitsplätze ist ein Menschenleben wert?“ Wenn mal wieder jemand das Argument gebracht hätte, dass etwas Arbeitsplätze brächte.
Wie ich bei meinen Recherchen feststellte behauptete das Bundesfinanzministerium, dass eine Kerosinsteuer keinen Sinn machen würde.
Ich ging deswegen davon aus, dass diese Aussage eine fundierte Basis hätte und wollte mir diese Mal anschauen, vielleicht hätte es sogar Sinn gemacht, was aber offensichtlich nicht der Fall war, denn die Antwort, welche ich bekam war zusammengefasst, dass keine Informationen dazu vorlägen. Sprich, dass Bundesfinanzministerium hat sich die Aussage aus den Fingern gesaugt.
Deswegen habe ich basierend auf meiner Kenntnis eine neue Petition eingereicht:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen eine Kerosinsteuer einzuführen.
Begründung:
Bei einer Petition zu Steuererleichterung behauptete das Bundesfinanzministerium folgendes:
„…
Eine Besteuerung von Flugkraftstoffen im innerstaatlichen oder innergemeinschaftlichen Luftverkehr hätte für die Luftfahrtunternehmen der beteiligten EU-Mitgliedstaaten verstärkte Wettbewerbsnachteile. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass nur diejenigen Kraftstoffe besteuert werden dürfen, die in den betroffenen Mitgliedstaaten bzw. in Deutschland getankt würden. Die in den Luftfahrzeugen bei Einflug in einen Mitgliedstaat oder nach Deutschland vorhandenen Kraftstoffe dürfen dagegen nicht besteuert werden. Dadurch besteht die permanente Gefahr einer Steuervermeidung durch Auftanken im Ausland.
…“Eine IFG/UIG Anfrage (https://fragdenstaat.de/a/25908) ergab allerdings, dass dieser Aussage keine fundierten Kenntnisse zugrunde liege und somit auch nichts dagegen spricht für mehr Fairness zu sorgen. Es kann schließlich nicht sein, dass Verkehrsträger einseitig bevorzugt werden, während Dieselfahrer immer mehr gebeutelt werden, kommen Flugreisende für Billigbeträge rund um die Welt, während sie gleichzeitig massiv das Klima schädigen.
Bereits heute sind Videokonferenzen auch über verschiedene Zeitzonen hinweg kein Problem. Ohnehin kosten Geschäftsreisen viel Zeit, die dann für wichtigere Aufgaben fehlt.
Die fehlende Kerosinsteuer stellt eine Subvention und damit insbesondere im innderdeutschen Transport eine Wettbewerbsverzerrung dar.
Mal ganz abgesehen davon, dass die Umweltbelastung durch Flugverkehr deutlich höher liegt, als durch Schiffe oder andere Methoden. Dies muss sich auch in der Besteuerung widerspiegeln, um so einen steuernden Effekt zu haben, der zu weniger klimaschädlichen Transportmethoden geht.
Diskussion
Ist es nicht an der Zeit für mehr Fairness zu sorgen?
Ich bin mal gespannt welche Ausrede die Luftfahrtlobby nun kreiert.
Dass uns bald Fahrverbote drohen ist so gut wie sicher, aber es kann noch schlimmer kommen.
Denn der Wert zum Schutz für Personen liegt bei 40 µg/m³ der kritische Wert zum Schutz der Vegetation liegt bei 30 µg/m³ und wie eine UIG-Anfrage von mir ergab hat das BMUB (Bundesumweltministerium) nichts festgelegt und behauptet sogar die Werte wären nicht überschritten worden.
Auf das oben verlinkte Schreiben habe ich folgendes geantwortet:
Sehr geehrte…,
in Ergänzung zu Ihrer Antwort (https://fragdenstaat.de/a/25909) von mir noch folgende Anmerkungen. Eine Antwort ist nicht notwendig.
In Ihrer Antwort vom 18.01.2018 behaupten Sie, dass die kritischen Werte überall in Deutschland eingehalten würden. Der Wert für Stickoxide liegt bei 30 µg/m³ und dieser Wert wird an zahlreichen Stellen überschritten. Auch im Umfeld von Vegetation, wie etwa Schutzgebieten. Das woanders gemessen werden soll, entbinden nicht von der allgemeinen Einhaltung.
Zudem weise ist darauf hin, dass ich mich frage, wie Gericht urteilen werden, wenn ein Wert zum Schutz von Vegetation definiert wird, aber keine Schutzmaßnahmen festgelegt werden. Wenn ein Schutzwert überschritten wird, sind immer Maßnahmen notwendig und wenn das BMUB hier nicht selbst aktiv wird, dann halt die Gerichte. Wenn keine Schutzmaßnahmen nötig wären, wäre es nicht nötig einen Wert zu definieren. Da nicht konkretisiert wird, wo dieser gilt, gilt dieser für die gesamte Vegetation.
Zudem möchte ich noch anmerken, dass ich es als Steuerzahler ziemlich befremdlich finde, wenn das BMUB 5,35 für ein Einschreiben verschwendet, wenn eine Antwort per Email quasi nichts gekostet hätte. Der Ausdruck auf zwei Blatt Papier wäre auch nicht nötig gewesen mit Duplex. Ich hätte erwartet, dass das BMUB beim Umweltschutz als Vorbild voran geht. Ihr Antwort hat mich allerdings eines Besseren belehrt.
Da die Antwort sich hierdurch wohl nicht ändern wird warte ich gelassen ab, was wohl die Gericht dazu sagen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Scharfenort
Es wäre durchaus möglich, dass auch in Duisburg wegen der fehlenden Vorgaben für den kritischen Wert Fahrverbote drohen.
Der kritische Wert könnte zum Beispiel bei einem Verfahren in Hinblick auf das Hornitexgelände eine Rolle spielen, da dort ein Schutzgebiete vorliegen.
Wenn Bäume auf den Gleisen liegen, gibt es zwei Probleme. Erstens werden die Oberleitungen heruntergerissen und zweitens die Gleise blockiert. Es gibt Verbände, die jetzt mehr Rückschnitt fordern, was ziemlicher Unsinn ist und sogar mit die Ursache für Bäume auf den Gleisen.
Sind die Stürme heute heftiger? Das kann ich mir nicht vorstellen. Auch früher gab es schon heftige Stürme und Bäume kippten um. Es hilft allerdings, wenn man ein wenig von Bäumen und Wurzeln versteht. Bäume wachsen in einem Umfeld und dementsprechend sind sie auch verwurzelt. Verändert man dieses Umfeld, dann verringert sich die Stabilität der Bäume. Das heißt ein Baum der vorher von anderen Bäumen umgeben war, steht nun freier und der Wind kann besser angreifen. Es versteht sich von selbst, dass da die Wahrscheinlichkeit für einen Sturz auf die Gleise signifikant steigt. Insbesondere, weil auch keine niedrige Vegetation vorhanden ist, welche den Wind bremst.
Derzeit hinterlässt die Bahn eine Schneise der Verwüstung links und rechts der Bahngleise und ist somit mitverantwortlich für den Artenschwund.
Würde man einen 45°-Schnitt vornehmen, entstünde eine abgestufte Vegetation, welche den Wind bremsen würde, zugleich Tieren und Pflanzen Raum lässt. Die Gefahr von Stürzen auf die Gleise würde signifikant vermindert. Derzeit, macht die Bahn es allerdings durch ihre Billiglösung Kahlschlag insgesamt ziemlich teuer für Kunden und die Menschheit. Schließlich büßt die Bahn durch den zunehmenden Kahlschlag auch erheblich an ökologischen Vorteilen ein, denn Kahlschlag heißt auch, dass weniger Kohlendioxid gebunden wird, was man der angeblich zu guten Bilanz der Bahn wieder draufschlagen müsste.
Mit Waffen kann man ganze Völker ermorden. Auslöschen kann sie aber nur die Feder
Ulrich Scharfenort (30.12.2016)
Wer hat denn jetzt der FDP eine Spende zukommen lassen?
Die FDP fordert doch glatt Fracking, weil es angeblich so gut für die Umwelt wäre.
Fracking ist und bleibt Schwachsinn. Besonders, wenn man die ökologischen Förderkosten mit berücksichtigt, dann ist dies genauso schlimm wie Braunkohle. Zudem wird es hier massive Klagewellen geben. Und das zu recht.
Besser wäre es Power2Gas zu fördern. Das wäre wirklich nachhaltig und hilft bei der Energiewende, aber nicht Erdgas und viel Kohlendioxidfreisetzung aus der Erde holen und dafür jede Menge Gift in den Boden schicken.
Es bleibt halt die Frage, welche Spender die FDP zu diesem Unsinn animiert hat.
Oder um es zu Lindnern:
Besser dumm zu schwätzen, als etwas für Deutschland zu tun?
Jüngst, Harald; Geschichtenerzähler; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.
Das hängt von vielen Faktoren ab.
* Lebensunterhalt oder Hobby
* Erstling oder schon größere Bibliographie
* Die eigene Vorstellung
* Die Kaufbereitschaft der anderen
* Werbung
* Kosten
An vielen Stellen wird bemängelt, dass Ebooks zu teuer sind, weshalb die Verlage nicht unbedingt ein Vorbild sind.
Herberts, Hans-Joachim; Maler; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.
Grossek, Ralf; Künstler; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.
Binder, Rolf; Bildhauer; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.
Huneke, Heribert A.; Maler; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.
Schäfers, Hans Joachim; Maler; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.
Schmitz, Hermann J.; Maler; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
http://www.duisburger-kuenstlerbund.de/
Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.
Lohmann-Küppers, Ingrid; Künstlerin; Artikel 1, 2,
Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.
Lauer, Christina; Malerin; Artikel 1, 2, 3,
Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.
Als Unternehmen sollte man sich politisch neutral verhalten, bei Dr. Oetker scheint mir allerdings politische Ansicht und Firmenpolitik vermischt zu werden. Denn das Unternehmen scheint eine ziemlich große Summe an die CDU überwiesen zu haben.
Unternehmen müssen nicht politisch neutral sein, tun aber gut daran.
Ich werde davon absehen Produkte von Dr. Oetker zu kaufen, da ich nicht die CDU unterstützen möchte und zudem davon ausgehen muss, dass das Unternehmen wenig nachhaltig ist, da auch die Politik von CDU nicht auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist.
Folgende Petition richtete ich an den Bundestag:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass der Export von Daten mit einer Exportsteuer belegt wird
Begründung:
Insbesondere Datenkonzerne aus dem Ausland außerhalb der EU erheben, nutzen und exportieren Daten. Dabei handelt es sich um eine Handelsgut, was diesen Konzernen Geld wert ist. Einige dieser Konzerne sind bekannt dafür, dass sie Steuergesetze kreativ nutzen, um die deutsche Bevölkerung zu benachteiligen.
Da im Informationszeitalter die Daten von Wert sind, können diese auch besteuert werden. Es kann nicht sein, dass Konzerne die Steuerschlupflöcher beim Datentransfer ausnutzen und auf dieser Basis Gewinne erzeugen ohne, dass Deutschland daran teilhabt.
Diskussion:
Daten sind heute eine eigene Währung bzw. eine Zahlungsmittel, wer damit Geld verdient sollte dafür auch Steuer zahlen müssen.
Unser Verkehrtminister behauptet also dreist, dass es nicht anders ginge, als die Brückenneubauten mit Billigstahl aus China zu bauen, weil die das billigste Angebot gemacht haben.
Allerdings vergisst er zu erwähnen, dass man Umweltkriterien bei Ausschreibungen durchaus als Teil dieser Ausschreibung festlegen kann. Also zum Beispiel nachhaltiger Stahl. Ich würde sogar sagen, dass der deutsche deutlich nachhaltiger ist. Erstens, weil er weniger Kohlendioxid freisetzte, aber auch, weil er vermutlich haltbarer ist, was gerade für den Bau einer Brücke ein wesentliches Kriterium ist. Die Qualität aus China müsste man jedenfalls deutlich mehr unter die Lupe nehmen oder später viel Geld für Nachbesserungen ausgeben.
Aber leider nimmt die öffentliche Hand viel zu oft das billigste und nicht das wirtschaftlichste Angebot und dann kommen halt Bauruinen heraus, wie in Berlin. Und die Mehrkosten sind zudem erheblich.
Es gibt ein Zusammenhang zwischen Stress, mangelnder Bewegung und Depression, sowie Aggressivität. In unserer Gesellschaft spürt man dies.
Dies steht auch in Wechselwirkung mit dem „Kirchensterben“
Das Leben ist stressiger geworden. Einerseits ist der Druck durch die Arbeit mehr geworden, da es immer schwieriger wird einen Job zu behalten und gleichzeitig der Druck durch die Alternative erhöht wird. Dies sorgt für Stress. Dazu kommt heute die ständige Kommunikation durch Smartphone und ähnliche Vorrichtungen. Man ist mit der Technik zwar mobiler, aber zugleich gibt es weniger Bewegung.
Natürlich kann man einen Teil des Stress abbauen und für mehr Bewegung sorgen, damit das Leben besser wird und die Stimmung steigt, die wenigstens haben hierfür allerdings die Motivation.
Vor kurzem sah ich mir eine Vorstellung der New York Gospel Stars an. Und da kam mir in den Sinn, was den deutschen Kirchen fehlt. Freude, Hoffnung und Bewegung. Gerade in den Gospel-Kirchen wird das Leben zelebriert. Es gibt Bewegung. Man macht mit. Das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt. Gerade dadurch, dass man sich gemeinschaftlich bewegt.
Der Frontalunterricht funktioniert nur selten gut. Besser wird der Lernerfolg, wenn man das „Publikum“ mit einbezieht. Genau so ist es auch in der Kirche. Wenn die Menschen mitmachen und stärker einbezogen werden, dann wird das Erlebnis besser und zugleich wird durch die Bewegung während des Gesangs die Gesundheit gefördert, da es auch ein wenig Sport darstellt.
Ob dies durch Zufall oder quasi instinktiv entstanden ist vermag ich nicht zusagen. Aber es wäre ein Weg Kirchen zu retten. Denn Kirchen sollen, Mut, Hoffnung und Glauben vermitteln und dies kann bereits mit kleinen Dingen geschehen, wie etwas mehr Bewegung und etwas mehr Fröhlichkeit für das Leben.
Schon häufiger hatte ich Diskussionen mit Menschen, die meinen, dass Kunststoffvermeidung Umweltschutz wäre.
Deshalb mal die Diskussion Kunststoff versus Plastik aus einem anderen Blickwinkel.
Erst einmal ist auch Glas ein Kunststoff. Ein erstarrte Siliziumschmelze, die in der Natur in der Form nicht vorkommt. Es wird zwar manchmal Glas durch Blitze erzeugt, aber dies ist nicht vergleichbar.
Dies mal vorweg, aber die eigentliche Frage lautet ja, was ökologischer ist.
Kunststoff verschmutzt die Weltmeer, dass ist ein Fakt. Kunststoff aus Deutschland ist sicherlich auch darunter. Insbesondere allerdings jener, der einfach auf die Straße geschmissen wird, was man deutlich vermindern könnte. Im globalen Maßstab dürfte Deutschland eine nur kleine Rolle spielen, was die Vermüllung der Meere mit Plastik angeht.
In der Diskussion werden immer wieder Kunststoffflaschen mit Glasflaschen verglichen, allerdings werden hier Teilaspekte betrachtet, die so nicht in sich stimmig sind. Und meine Fragen zur Ökobilanz von Glas und Plastik wurden bisher nicht beantwortet.
Glas hat natürlich den Vorteil, dass es stabil ist und zumindest theoretisch den Boden nicht kontaminieren dürfte. Wobei Gläser meist verschiedene Stoffe enthalten, die freigesetzt werden können. Weshalb man in Laboratorien auch Spezialgläser nimmt, wenn es besonders rein sein muss.
Glas ist zerbrechlich und schwer. Mehrweg klingt trotzdem erst einmal nach einer guten Ideen, aber man stellt sich die Frage, wie viele Fahrten verursacht dies? Und welche Umweltkosten entstehen überhaupt durch Leergut im Vergleich zu Kunststoffflaschen? Schließlich wirkt sich der Transport auf die Infrastruktur aus. Das heißt Brücken und Straßen leiden unter den Hin- und Herfahrten. Durch mehr Fahrzeuge entsteht mehr Stau, was auch mit mehr Schadstoffen einhergeht. Leergut muss eingesammelt und aufbereitet werden.
Ich weiß nicht, wie die Gesamtbilanz aussehen könnte, aber wenn man bei einer Umweltproblematik nur Teilaspekte betrachtet, wird man der Sache nicht gerecht.
Manchmal kommt ja echter Schwachsinn von der EU. PSD2 (Richtlinie (EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2015 über Zahlungsdienste im Binnenmarkt) führt eine Regelung ein, dass externe auf das Konto zugreifen können und dort Daten erfahren.
Ich tue mich bereits mit einer Einzugermächtigung schwer und angeblich soll man zwar explizit zustimmen müssen, aber jeder wird sich noch daran erinnern, wie gut diese mit Abofallen und ähnlichen kriminellen Aktivitäten funktioniert. Wer weiß schon, ob einem nicht etwas untergeschoben wird und schon kann jemand anderes die Kontodaten sehen.
Weder der Kontostand noch andere Informationen gehen jemand anderes etwas an. Deshalb stellt sich mir die Frage, ob man das Übel nicht an der Wurzel bekämpfen und der Bank pauschal untersagen kann Daten an jemanden weiterzugeben. Und überhaupt, wie will die Bank überprüfen, ob ich wirklich zugestimmt habe? Bekomme ich da etwa eine Information, dass jemand zugreift und welche Daten die Stelle einsehen kann? Vermutlich nicht.
Bei dem aktuellen Stand der Internetkriminalität würde es mich nicht wundern, wenn Datenhändler dies missbrauchen.
Zudem könnten größere Versandhändler, z.B. der mit Sitz in Luxemburg, einen dazu zwingen einer Weitergabe zuzustimmen, wenn man diesen weiterhin nutzen will. Man kann natürlich den Einkauf dort unterlassen, aber einiges bekommt man leider nicht in Deutschland.
Deswegen frage ich mich, ob es keine Möglichkeit gibt, der Bank eine Weitergabe pauschal zu untersagen.
Da die Richtlinie für alle Banken gilt, ist es nicht möglich durch einen Wechsel diesem Datenschutzproblem zu entgehen.
Ein echter Datenschutz-GAU.
(GAU=Größter Anzunehmender Unsinn)
Ob Duisburg zu den Apotheken unter den Stromanbietern gehört, vermag ich nicht zu sagen, wohl aber, dass die ziemlich teuer sind und zumindest früher mal einen von mir als miserabel empfunden Service hatten.
Deswegen und weil ich echten Ökostrom haben wollte wechselte ich vor etlichen Jahren zu Greenpeace Energy. Eine Entscheidung, die ich bisher nicht bereut habe. Während die Stadtwerke die Preise erhöhen, sinkt der Gaspreis für mich und der Strompreis bleibt gleich. Und zugleich ist man hier echt Miteigentümer, da es sich um eine Genossenschaft handelt.
Wie üblich dürften die Stadtwerke behaupten, dass es an gestiegenen Kosten liegen würde. Die Frage ist bloß, welche Kosten sollen gestiegen sein? Die Umlagen sind nur wegen Atom- und Kohlestrom so hoch. Und die Rohstoffkosten können bei den Stadtwerken nur Kohle betreffen, denn sonst würde bei mir nicht der Gaspreis sinken. Plausibel ist dies nicht.
Genauso wenig ist plausibel, warum die Stadtwerke es nicht schaffen, sich an Projekten für die Energiewende in Duisburg zu beteiligen und stattdessen andere Anbieter zum Zug kommen. Traurig, dass die Stadtwerke so innovationsfreudig, wie so manche Behörde sind.
Dann muss man die Energiewende halt selber machen.
Terrorismus ist die höchste Form des emotionalen Kampfes gegen reales oder gefühltes Unrecht.
Ulrich Scharfenort (13.12.2016)
Der Hambacher Forst stirbt auch in Duisburg.
Zumindest im übertragenen Sinne.
Die meisten Wissen es nicht und die Firma weißt natürlich auch nicht darauf hin, dass dort Braunkohle verfeuert wird.
Neben der A40 steht das Chemiewerk, was früher mal Sachtleben war, dann Huntsman hieß und nun Venator heißt. Dort befindet sich auch das Duisburger Braunkohlekraftwerk.
Auf eine Frage von mir reagierte die Firma leider nicht und wenn man im Netz nach Braunkohle und Duisburg sucht findet man bisher nichts, allerdings taucht das Braunkohlekraftwerk in einer Liste des UBA auf.
Seit 1971 soll es in Betrieb sein
Elektr. Bruttoleistung (MW): 29,5
Nettonennleistung (MW) lt. BNetzA: 27,5
(Zum Vergleich, das Steinkohlekraftwerk in Hochfeld hatte etwa das dreifache an Bruttoleistung.)
Und betrieben wird dies mit Braunkohlenstaub.
Na, was sagt man dazu? Die Firma Venator offensichtlich nichts, denn auf meine Frage, wann man etwas an dem Umstand des Braunkohlekraftwerks ändern würde, gab es keine Antwort.
Wie viele Menschenleben dies wohl jährlich in Duisburg kostet?
Unsere Staatsform ist Demokratie, für Mode gilt dies aber nur bedingt. Hier entscheiden ein paar eigentlich unwichtige Personen darüber, was angeblich Mode sein soll. Dabei geht es sowohl um Stil, wie auch Farben. Jüngst las ich, dass jetzt Lila die Modefarbe sein soll.
Was soll so ein Quatsch?
Hat sich der Rat der Modediktatoren hingesetzt und beschlossen, dass dies jetzt die neue Modefarbe ist? Wobei man ja eigentlich von Modezaren spricht, was aber die selbe Bedeutung hat. Denn wie jeder weiß entstammt das russische Zar dem lateinischen Titel Caesar, genauso wie das deutsche Kaiser. Die Caesaren waren bekanntlich Diktatoren.
Können die Modezaren uns nicht mit den diktatorischen Vorgaben für Mode verschonen?
Ich trage, was mir gefällt und nicht weil es jemand Unwichtiges für wichtig erklärt.
Mode floppt doch regelmäßig am realen Markt. Da wird bloß nicht drüber berichtet, weil es dann verramscht wird.
Meist kauft man nur gezwungen, was es gerade gibt und ich bedauere es im sehr wenn ein gutes Produkt vom Markt verschwindet, weil es angeblich nicht mehr modern wäre.
Am schlimmsten finde ich allerdings, wie sehr irgendwelche düsteren Deprifarben für den Winter zur Mode erklärt werden. Als Verbraucher hat man da leider wenig Wahl, wenn man ein Kleidungsstück benötigt. Viel zu oft muss man einen faulen Kompromiss schließen. Einige haben die Mode mit Nähmaschine ja bereits selbst in die Hand genommen.
Bereits seit einiger Zeit gehe ich gegen Werbevermüllung vor und wünschte mir manchmal, dass dies mehr Menschen so machen würden, denn wir könnten so erhebliche Mengen Kohlendioxid einsparen. Derzeit ist es ja so, dass einige Zusteller meinen, dass man den Hinweis „Keine Werbung“, als Optional betrachten könne oder sie übersehen es wegen dem Alltagsstress.
Würden mehr gegen Werbemüll vorgehen, würde die Achtsamkeit steigen, denn das kann sehr schnell sehr teuer werden. Zumal allein die Prozesskosten, welche mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zulasten der Firmen gehen, dazu führen werden, dass die Zusteller deutlich vorsichtiger werden. Man muss sich allerdings aktiv wehren und nicht nur jammern. Gerade Telefonbücher sind in der heutigen Zeit überwiegend überflüssig. Sie stellen in meinen Augen eine massive Papierverschwendung dar, werden uns aber aufgezwungen, weil die Verlage eine Verteilungsverpflichtung gegenüber den Werbenden haben.
Von einem Zusteller einer Benachrichtigungskarte für ein neues Telefonbuch besitze ich eine Unterlassungserklärung. Diese wurde als Ordnungsgeld vollstreckt mit folgender Begründung:
Wegen Verstoßes gegen Ziffer 1 des Vergleichs vom TT.MM.2013 wird der Beklagten
gem. § 890 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit dem Beschluss vom TT.MM.2016 ein
Ordnungsgeld von XXX € auferlegt.Die Beklagte hat entgegen ihrer Verpflichtung aus dem Vergleich vom TT.MM.2013
dem Kläger eine Spezialwurfsendung zu gestellt, in Form der Anlage A 1. Dieser
Flyer stellt eine Werbung da, um auf die Dienstleistungen der Beklagten aufmerksam
zu machen. Es handelt sich natürlich auch um eine Information, dass diese beiden
Bücher, Telefonbuch und der Gelben Seiten, in aktueller Auflage erhältlich sind.
Diese Informationsebene tritt in den Hintergrund, weil auch noch für N und R
Werbung gemacht.
Vielleicht will ja jemand gegen die Verteilung von Telefonbüchern vorgehen, ich unterstütze gerne dabei.
Also es gibt dreist und dann gibt es als Steigerung Pfeifer & Langen. Diese Firma will uns doch allen ernstes nachhaltigere Verpackungen als einen Fortschritt verkaufen, während der Zucker darin mit Kohle hergestellt wird. Mit Braunkohle und bald auch mit Steinkohle, denn Pfeifer & Langen plant, wie mehrfach berichtet, ein Kohlekraftwerk in Kalkar.
Das kann höchstens als scheinnachhaltig bezeichnet werden, wenn eine Firma, welche die Umwelt verschmutzt eine Umstellung der Verpackung als Verbesserung anpreist.
Ich werde jedenfalls dran bleiben, denn wenn man es nicht im Beteiligungsverfahren schafft so einer Firma das Handwerk zu legen, dann halt durch öffentlichen Druck. Deshalb werde ich auch weiterhin darüber berichten und mir weitere Maßnahmen überlegen, wie man darauf aufmerksam machen kann.
Auf jeden Fall kann man definitiv festhalten das Zucker die Gesundheit schädigt, wenn dieser mit Braunkohle hergestellt wird. Denn bei der Braunkohleverbrennung wird erheblich Quecksilber freigesetzt. Wenn das auch an den anderen Werken zur Trocknung von Rübenschnitzeln genutzt wird, frage ich mich, wie viel Quecksilber so in den Nahrungskreislauf eingespeist wurde. Schließlich sollen die Rübenschnitzel, als Tierfutter verkauft werden.
Mal abgesehen, dass natürlich auch der Hambacher Forst unter der Braunkohleförderung massiv gelitten hat. Und nicht nur die Großverschmutzer, wie RWE tragen ihren Teil bei, sondern auch die Kleinverschmutzer.
Vielleicht braucht es ja auch einen Zuckerausstieg.
Im letzten Jahr gab es am 06.12.2017 wieder einen Abfallkalender. Der fand sich im Briefkasten, obwohl an der Tür ein Schild ist, welches eindeutig darauf hinweist, dass keine Werbung erwünscht ist. Nun könnte man darüber diskutieren, ob diese Postwurfsendung Werbung ist oder ein Schild mit dem Hinweis „Keine Werbung“ alle Postwurfsendungen umfasst.
Bei meiner Einschätzung von gestern, dass der Abfallkalender Papierverschwendung ist bleibe ich. Deswegen sehe ich es an der Zeit etwas dagegen zu tun.
Die Rechtsprechung ist eindeutig. Man kann auch von einzelnen Stellen verlangen, dass diese nicht mehr zustellen. Sei es nun Einkaufs Aktuell (BGH, Urteil v. 15.12.2011, Az. I ZR 129/10) oder die Bildzeitung, was vor Gericht so problemlos durch ging, auch weil Axel Springer darauf verzichten überhaupt etwas zu tun, weil klar war, dass sie ohnehin verlieren würden. Auch von den Wirtschaftsbetrieben kann man eine derartige Unterlassungserklärung fordert, was ich nun tat. Damit die Wirtschaftsbetriebe nicht die Anwalts- und Gerichtskosten tragen müssen, habe ich diese auf die Rechtslage hingewiesen und es denen überlassen freiwillig eine Unterlassungserklärung abzugeben. Sollte ich Ende des Jahres wieder den Müllkalender drin haben, so handelt es sich um eine Wiederholung trotz Aufforderung dies zu unterlassen, womit es vor Gericht ein Kinderspiel ist.
Im Dezember gab es mal wieder die Abfallkalender der Wirtschaftsbetriebe. Einem Produkt, was reichlich überflüssig ist. Man könnte auch von Papierverschwendung reden. Denn wie viele Bäume wurden geopfert für den kläglichen Versuch einem auf etlichen Seiten zwar die Termine für die Leerung von gelben Tonnen mitzuteilen, dann allerdings in Hinblick auf Hausmüll, Biomüll und Altpapier lediglich folgenden Absatz einzufügen:
Ihren Leerungstag können Sie über unser Infotelefon, per App oder über den online-Abfallkalender erfahren.
Da hätte auch eine Postkarte gereicht, die sicherlich weniger Kosten für uns Zwangsgebührenzahler verursachen würde. Eine Auskunft zu den Kosten der Abfallkalender vor einiger Zeit verweigerten mir die Wirtschaftsbetriebe sicherlich nicht ohne Grund.
Das Abfallkalender bleibt jedenfalls Papierverschwendung. Was nützt einem ein Abfallkalender, welcher nur die gelbe Tonne aufweist und für alles andere auf Telefon, Internet oder App verweist. Das ist reichlich umständlich. Ohnehin ist die Nutzung schon ziemlich umständlich. Der Abfallkalender in der aktuellen Form ist jedenfalls Geldverschwendung und belastet unnötig unsere Ressourcen. Es wäre auch in anderer Form mit deutlich weniger Papierverbrauch möglich. Ich bin zudem sicher, dass der Kalender in vielen Haushalten direkt im Müll landet. Mit etwas Glück zumindest im Papiermüll.
Wir Menschen machen viel Müll. Mehr Müll nötig.
Bereits vor einiger Zeit hatte ich mal etwas zum Thema Plastikmüllvermeidung und wies da auf die Absurdität hin. Ich frage mich wie viele dieser Plastikmüllvermeider Geschenke extra in Geschenkpapier einpackten.
Möglicherweise nicht wenige, da eine so einseitige Fokussierung dazu führt, dass man den Blick für das große Ganze verliert. Wenn man die Umwelt schützen will muss man den gesamten Müll verringern. Und dazu muss man keinen großen Aufwand betreiben und kann nebenbei sogar noch Geld sparen.
Etwa bei der Geschenkverpackung. Mal abgesehen von der Frage, ob überhaupt notwendig, kann durch die Nutzung von Zeitungspapier ein wenig mehr Nachhaltigkeit erreicht werden. Schließlich wird die Zeitung so zweimal genutzt und zugleich wird nicht Papier nur zum Zerreißen und Wegwerfen verschwendet.
Und fast jeder bekommt diese umsonsten Werbeblättchen, es dürfte also kein Problem sein an eine ökologische Geschenkverpackung zu kommen. Und ist ein Welt, die auch morgen noch existiert, dass größere Geschenk?
Man kann aber natürlich auch die alten Geschenkverpackungen einfach recyceln.
Wer Siegen will, mache aus Feinden Menschen
Ulrich Scharfenort (13.12.2016)
Am 30.12. machte die Aktuelle Stunde im WDR mich darauf aufmerksam, wie stark das Problem der Obdachlosigkeit bereits besteht.
Als Schritt der recht schnell Abhilfe schaffen kann, reichte ich nachfolgende Petition an den Landtag NRW ein.
Fördermittel zum Rückbau von Leerständen und zur Schaffung von Wohnraum
Es gibt einen Mangel an Wohnraum insbesondere in den Ballungszentren. Gleichzeitig gibt es viele Stellen, wo Gebäude bzw. Ladenlokale leerstehen, weil sie nicht mehr benötigt werden.
Hier in Rheinhausen gibt es leider eine große Zahl solcher Ladenlokale, die einfach nur leer stehen. Paradoxerweise werden zeitgleich neue Ladenlokale gebaut, wodurch noch mehr Leerstand entsteht.
Es ist also Zeit dafür zu sorgen, dass Überkapazitäten bei Ladenlokalen anderweitig genutzt werden und was liegt näher als eine Förderung sozialem Wohnraums, der öfters sogar noch ebenerdig und barrierefrei wäre.
Finanzieren ließe sich dies über eine Abgabe für jene, welche unbedingt neue Ladenlokale errichten wollen, trotz vorhandenem Leerstand. Denn der Leerstand ist nicht nur unschön anzusehen, sondern führt auch zu Verwahrlosung und damit einer Verschlechterung im Umfeld.
Da meist nur kleine Umbauten notwendig wären, dürfte so sehr schnell neuer Wohnraum geschaffen werden können ohne das langwierige Neubauten notwendig sind.
Auf, auf in den fröhlichen Untergang. Es ist schließlich einfacher auf Populisten reinzufallen, die einem die realen Gefahren verharmlosen, als sich mit Problemen zu beschäftigen.
Alles nicht so schlimm. Alles wird gut.
Ein Turm gebaut auf Hoffnung stürzt unweigerlich irgendwann ein.
Lemminge, sagt man, stürzen sich über Klippen in den Tod. Die Menschheit ist auf einem gut Weg in die gleiche Richtung, weil geldgierige Dummköpfe lieber in ihrer bequemen Fantasieblase leben und golfen, als ihren Job zu tun.
Aber, warum haben so viele Staatslenker ökonomisch motiviert suizidale Tendenzen?
Mögliche Antworten:
1. Weil denen die notwendigen Maßnahmen Wählerstimmen kosten würden.
2. Weil Firmen etwas dagegen haben.
3. Weil Politiker nicht in der Lage sind die notwendigen Maßnahmen zu vermitteln.
4. Weil einen kenntnislose Dummschwätzerei mitunter weiter voran bringt, als Faktenwissen.
5. Weil Selbstdarsteller keine Meinung haben, sondern nur so tun.
6. Weil Rendite wichtiger ist als das Überleben der Menschheit.
7. Weil Arbeitsplätze wichtiger sind, als Menschenleben.
Wer die Umwelt zerstört, zerstört sich selbst.
Im Oktober wurde bekannt, dass die EU ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet hat, weil Deutschland leider nicht ausreichend aktiv gegen Umgebungslärm vorgeht, was man an vielen Stellen auch bemerkt. Etwa beim Themenkomplex Fluglärm, wo der Gesetzgeber leider viel zu sehr auf die Belange der Luftfahrtlobby Rücksicht nimmt, während andere Verkehrsteilnehmer deutlich schärfere Werte einzuhalten haben.
Nach Informationen von einer Repräsentantin der EU wurde Deutschland eine Fristverlängerung bis zum 16. Januar gewährt. Man darf gespannt sein, ob es Deutschland bis dahin schafft, denn an den unzulänglichen Gesetzen zum Lärmschutz wird sich bis dahin nichts ändern.
Wer einen ersten Schritt zum Kohleausstieg unterstützen will, hat jetzt die Chance, dies bei einer Petition an den Bundestag zu tun.
Petition: Kohle – Beendigung des Neubaus von Kohlekraftwerken
Natürlich kann man auch hinterlassen, dass man die Petition unterstütze, einem die Forderungen aber nicht weit genug gehen.
Setzen wir mindestens 50 000 Zeichen für den Kohleausstieg!
In Rheinhausen hingen an den Telekomkästen mal wieder Plakate von unseriösen Zeitgenossen. Unseriös deshalb, weil diese ansonsten wohl kaum an so einem Platz hingen, wo sogar bekleben verboten daran steht.
Da der Text auch nur in türkisch ist, dürfte er sich wohl nicht an Deutsche richten.
Es könnte einerseits der Versuch sein auf eine Problem mit Drogen und Glücksspiel aufmerksam und Hilfe anzubieten, aber Plakatvandalismus wird durch keine noch so gute Sache gerechtfertigt.
Da ich kein Wort verstehe könnte es genauso gut aber auch Terrorpropaganda sein oder „nur“ etwas nationalistisches. Schließlich führen leider immer wieder Terrorspuren nach Duisburg, weshalb ich dies auch an die Polizei schickte.
Falls es Terrorpropaganda sein sollte, lasse ich es lieber das Foto zu posten.
Für Menschen mit Salafismusproblemen gibt es vom Land NRW das Wegweiserprogramm auch mit Ansprechstellen in Duisburg.