Hinweiskarten für neue Telefonbücher sind #Werbung – #Postwurfsendung

Bereits seit einiger Zeit gehe ich gegen Werbevermüllung vor und wünschte mir manchmal, dass dies mehr Menschen so machen würden, denn wir könnten so erhebliche Mengen Kohlendioxid einsparen. Derzeit ist es ja so, dass einige Zusteller meinen, dass man den Hinweis „Keine Werbung“, als Optional betrachten könne oder sie übersehen es wegen dem Alltagsstress.

Würden mehr gegen Werbemüll vorgehen, würde die Achtsamkeit steigen, denn das kann sehr schnell sehr teuer werden. Zumal allein die Prozesskosten, welche mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zulasten der Firmen gehen, dazu führen werden, dass die Zusteller deutlich vorsichtiger werden. Man muss sich allerdings aktiv wehren und nicht nur jammern. Gerade Telefonbücher sind in der heutigen Zeit überwiegend überflüssig. Sie stellen in meinen Augen eine massive Papierverschwendung dar, werden uns aber aufgezwungen, weil die Verlage eine Verteilungsverpflichtung gegenüber den Werbenden haben.

Von einem Zusteller einer Benachrichtigungskarte für ein neues Telefonbuch besitze ich eine Unterlassungserklärung. Diese wurde als Ordnungsgeld vollstreckt mit folgender Begründung:

Wegen Verstoßes gegen Ziffer 1 des Vergleichs vom TT.MM.2013 wird der Beklagten
gem. § 890 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit dem Beschluss vom TT.MM.2016 ein
Ordnungsgeld von XXX € auferlegt.

Die Beklagte hat entgegen ihrer Verpflichtung aus dem Vergleich vom TT.MM.2013
dem Kläger eine Spezialwurfsendung zu gestellt, in Form der Anlage A 1. Dieser
Flyer stellt eine Werbung da, um auf die Dienstleistungen der Beklagten aufmerksam
zu machen. Es handelt sich natürlich auch um eine Information, dass diese beiden
Bücher, Telefonbuch und der Gelben Seiten, in aktueller Auflage erhältlich sind.
Diese Informationsebene tritt in den Hintergrund, weil auch noch für N und R
Werbung gemacht.

Vielleicht will ja jemand gegen die Verteilung von Telefonbüchern vorgehen, ich unterstütze gerne dabei.

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