Billig-Stahl aus China für Rheinbrücken

Unser Verkehrtminister behauptet also dreist, dass es nicht anders ginge, als die Brückenneubauten mit Billigstahl aus China zu bauen, weil die das billigste Angebot gemacht haben.

Allerdings vergisst er zu erwähnen, dass man Umweltkriterien bei Ausschreibungen durchaus als Teil dieser Ausschreibung festlegen kann. Also zum Beispiel nachhaltiger Stahl. Ich würde sogar sagen, dass der deutsche deutlich nachhaltiger ist. Erstens, weil er weniger Kohlendioxid freisetzte, aber auch, weil er vermutlich haltbarer ist, was gerade für den Bau einer Brücke ein wesentliches Kriterium ist. Die Qualität aus China müsste man jedenfalls deutlich mehr unter die Lupe nehmen oder später viel Geld für Nachbesserungen ausgeben.

Aber leider nimmt die öffentliche Hand viel zu oft das billigste und nicht das wirtschaftlichste Angebot und dann kommen halt Bauruinen heraus, wie in Berlin. Und die Mehrkosten sind zudem erheblich.

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