Spruch zum Sonntag #spruchzumsonntag #Überwachung

Überwachung ist ein gesellschaftsspaltender Impuls, weil er (unbewusstes) Misstrauen schürt.

Andrijana Wolf (27.06.2017)

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#Umweltschutz einfach Teil 2 #Ecosia – #Suchmaschine

Umweltschutz muss nicht immer direkt eine riesige Sache sein. Manchmal können auch Kleinigkeiten schon eine Menge bewirken. Etwa eine kleine Veränderung des Sucherverhaltens.

Den wenigsten ist bewusst, wie stark sich eine Suchanfrage auf den Energieverbrauch auswirkt. Das Ergebnis ist schließlich nicht einfach so da, sondern muss erst in Rechenzentren ermittelt werden.

Eine Alternative, die zwar auch Energie verbraucht, aber zugleich einen Teil des Geldes in Wiederaufforstung steckt. Sprich bei jeder Suchanfrage trägt man dazu bei, dass Bäume gepflanzt werden und jeder Baum mehr auf dieser Welt ist wichtig.

Ein schöner Nebeneffekt ist, dass die Daten besser geschützt sind, weil die Firma Ecosia ihren Sitz in Deutschland hat und damit deutschem Datenschutz unterliegt.

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Zerschlagung der Beate Uhse AG

Wer den Aktienkurs der Beate Uhse AG verfolgen sollte, wird feststellen, dass dieser ganz schön im Keller ist. Unternehmensteile werden seit einiger Zeit verkauft und die Zerschlagung dürfte im Hintergrund bereits vollzogen sein.

Wer genau hinschaut, dem wird die Consipio Holding BV auffallen eine Niederländische Firma und rein zufällig wurde anscheinend das komplette Restgeschäft an eine niederländische Tochtergesellschaft übertragen.

Scheinbar verkauft die Consipio Holding BV gerade ihre Anteile. Aber nur diese.

Ich habe irgendwie Zweifel, dass bei dem Niedergang alles rechtskonform verlaufen ist. Kann ein Management wirklich so unfähig sein? Oder lief hier im Hintergrund ein Finanzmanöver mit genau dem Resultat, was heute zu betrachten ist. Wenn man profitable Konzernteile für einen Spottpreis verkauft, dann kann da doch etwas nicht stimmen.

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#Datenschutzunterlassungserklärung von der Stadt #Duisburg

Datenschutz muss man immer auch durchsetzen können und dies ist manchmal gar nicht so einfach.

Im Rahmen einer Offenlage hatte die Stadt Duisburg Ende 2017 eine größere Anzahl an personenbezogenen Daten veröffentlicht. Nach einigem hin und her zwischen meiner Anwältin und der Stadt bekam ich von dieser nun eine Unterlassungserklärung. Da der Text vielleicht auch für andere hilfreich sein könnte habe ich diesen nachfolgend aufgeführt:

Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung

hiermit verpflichtet sich
die Stadt Duisburg, vertreten durch ***,
im Folgenden Unterlassungsschuldner genannt,
gegenüber
Herrn Dr. Ulrich Scharfenort, [Anschrift],
im Folgenden Unterlassungsgläubiger genannt,

l. ab sofort und es zu unterlassen, personenbezogene Daten des Unterlassungsgläubigers
im Rahmen von Bebauungsplanverfahren unberechtigt im Internet zu veröffentlichen
und einen rechtskonformen Datenschutz gegenüber dem Unterlassungsgläubiger zu
gewährleisten in Bezug auf das in Form von Anregungen gewählte Anhörungsrecht zu
Bebauungsplänen. Als rechtskonform gilt auch, wenn der Unterlassungsgläubiger auf
eine notwendige Veröffentlichung eindeutig im Vorfeld zu einem Verfahrensschritt
hingewiesen wurde.

2. Für jeden Punkt der schuldhaften Zuwiderhandlung gegen die bestehenden
Verpflichtungen unter Punkt l eine Vertragsstrafe an den Gläubiger zu zahlen, deren
Höhe von dem Unterlassungsgläubiger nach billigeın Ermessen bestimmt wird und im
Streitfall vom zuständigen Gericht überprüft werden kann.

3. die dem Unterlassungsgläubiger entstandenen Anwaltskosten in Höhe einer
1,3 Geschäftsgebühr aus eineın vorläufigen Streitwert von XXX EUR zzgl.
Auslagenpauschale und gesetzlicher Umsatzsteuer, also XXX EUR, zu tragen.

Ort, Datum Unterschrift

Und damit ist die Stadt noch gnädig davongekommen. Vor Gericht hätte ich natürlich einen vollumfänglichen Schutz erstritten, da natürlich auch an vielen anderen Stellen der Stadt Duisburg Defizite beim Datenschutz vorhanden sind.

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Offener Brief an Verkehrsminister Wüst bzgl. Gütertransport – #EndCoal

In der NRZ gab Herr Wüst unlängst ein Interview, wo er auch erwähnte, mehr Verkehr auf die Schiene verlagern zu wollen. Machbar wäre das auch, man müsste nur Kohletransporte stark vermindern.

Sehr geehrter Herr Minister Wüst,

ich begrüße die Absicht, mehr Verkehr auf die Schiene verlagern zu wollen, aber leider wird dies nicht so einfach, denn auch auf der Schiene gibt es immer öfter Staus. In Bonn etwa ist kaum ein Zug pünktlich und der Grund dafür ist, dass dort sehr viele Güterzüge unterwegs sind.

Natürlich könnte man die aktuelle Auslastung des Schienennetzes sehr leicht vermindern, man müsste dazu allerdings konsequent und zeitnah aus der Kohle aussteigen, denn diese mineralischen Brennstoffe sind für einen großen Anteil der Netzauslastung verantwortlich.

Zusammenfassen kann man dies in der einfachen Formel:
„Weniger Kohleverbrennung heißt weniger Staus durch weniger LKW.“

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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#Trump der #Showmaster der United Show of America – #Iran

Der Showmaster der United Show of America hat sich Mal wieder ins Rampenlicht gerückt. Das er die USA damit ins Abseits rückt ist ihm egal, solange seine Show weitergeht.

Und der größte Hohn dürfte es sein den Iran als Terrorförder zu bezeichnen, wenn man bedenkt, wie viel Saudi Arabien zum Internationalen Terrorismus beigetragen hat.

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#Loveparade, Verwaltung und Sauerland

Verwaltungen machen regelmäßig Fehler und manchmal muten Fehler sogar, wie vorsätzliche Lügen an. In einem aktuellem Beteiligungsverfahren der Stadt Duisburg ist dies der Fall. Auch dort soll eine Entscheidung durchgesetzt werden. Ob die Grundlagen dafür ausreichen ist überaus strittig.

Seltsam erscheint mir, dass Herr Sauerland einerseits meint, dass er keine Ahnung vom Thema habe aber zugleich felsenfest davon überzeugt ist, dass die Verwaltung keine Fehler gemacht habe. Das passt nicht zusammen. Er kann schließlich nicht beurteilen, ob Fehler gemacht wurde, wie er selbst behauptet. Folglich kann er die Verwaltung und damit sich selbst entlasten.

Mein Eindruck ist, dass sich hier nur jemand weiterhin um die Verantwortung drücken will, die man als Stadtoberhaupt nun einmal trägt. Wenn er wirklich die Dezernenten, die mitunter auch keine Ahnung haben, einfach machen lässt, könnte hier zumindest ein Organisationsverschulden vorliegen, womit sich Sauerland selbst belastet hätte. Wenn mich nicht alles täuscht wäre ein Organisationsverschulden auch strafrechtlich von Belang. Schließlich geht es bei diesem Thema ja gerade darum, dass sich Chefs, wie Winterkorn oder Sauerland nicht um die Verantwortung drücken können.

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Wartebereich für Tauben bei der Bahn – #Bahnsinn

Tja, nicht nur die Menschen müssen auf den nächsten Zug warten.

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Offener Brief an Frau Schulze-Föcking

Nichts ist schlimmer, als wenn jemand nicht loslassen kann.

Sehr geehrte Frau Schulze-Föcking,

als Minister leistet man einen Eid:
„Ich schwöre, daß ich meine ganze Kraft dem Wohle des Landes Nordrhein-Westfalen widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können unparteiisch verwalten, Verfassung und Gesetz wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Gehe Sie bitte tief in sich mit den Eidestext im Sinn.

Ich bin mir nicht sicher, aber sich mit Unwahrheiten im Amt zu halten, dient höchstwahrscheinlich nicht dem Landeswohl. Dies schadet dem Amt, dies schadet der Politik und nicht zuletzt dem Ruf aller Politiker und fördert extreme Stimmen.

Es wäre ein Zeichen von Größe sich freiwillig zurückzuziehen und nicht weiter abzuwarten.

Haben Sie diese Größe?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Großteil des #Umwelthaushalts für #Atommüll und #Kernkraft – #Umweltschutz #Endlager

In Pressemitteilungen des BMU findet sich mitunter seltsames. Da wird zum Beispiel groß der Umwelthaushalt angepriesen, wenn man die Zahlen aber mal auswertet sieht dies seltsam aus

Umweltschutz 152 Millionen Euro
Naturschutz 76 Millionen Euro
Klimaschutz 528 Millionen Euro

In Summe 756 Mio Euro gegenüber 800 für Strahlenmüll.

Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle, Standortauswahlverfahren 731 Millionen Euro
Nukleare Sicherheit und Strahlenschutz 69 Millionen Euro

Da sieht man schön wie teuer uns die angeblich so günstige Atomkraft am Ende kommt.

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Gibt es auch #Schwarmdämlichkeit? – #Schwarmintelligenz

Man sagt ja immer, dass größere Mengen von Menschen zusammen eine sogenannte Schwarmintelligenz haben sollen. Irgendwie kann ich mir dies nur in wenigen Fällen vorstellen.

Größere Ansammlungen von Menschen treffen keineswegs immer intelligente Entscheidungen. Vielfach wird auch etwas entschieden, was man besser hätte sein lassen. Seien es nun Wahlen oder die Stimmungslage zu anderen Dingen. Oder die Sehnsucht nach der Apokalypse, welche schon immer stark in der Menschheit verwurzelt war. Dazu kommt bei vielen suizidale Tendenzen (z.B. Nikotinsüchtige) und dann noch reale Bedrohungen durch die Kurzsichtigkeit und Dummheit größerer Ansammlungen von Menschen. Dabei können Einzelne durchaus intelligent sein, aber der Gruppenimpuls kann durchaus zu ziemlich dummen Handlungen führen. Etwa Bengalofanblöcke.
Aber selbst so etwas einfaches, wie die Auswahl einer Rolltreppe, wo alle die selber nehmen, obwohl direkt daneben eine völlig freie ist. Lieber, wie die Gruppe verhalten. Wenn alle Mob sind, ist man auch Mob. Randaledemos sind auch ein Beispiel für Schwarmdämlichkeit.

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#Bürgerwahrnehmung der #Automobillobby

Je nach Blickwinkel sieht die Welt für jeden anders aus. So etwa der Zugang für die Bürger zur Politik. Wirklich vorhanden ist die nur einmal alle paar Jahre. Dann reagiert die Politik stärker auf die Bürgerinteressen, aber in der Zeit dazwischen steht die Lobbytür weit offen. Ansonsten passiert höchstens bei den besonders akuten Problemen etwas.

Besonders auffällig wird dies im Fall der drohenden Dieselfahrverbote. Es wird zwar so getan, als tue man alles, aber verhindern kann die Politik nichts, denn hier, wie an vielen anderen Stellen liegt die Entscheidung bei Gerichten, weil die Politik die Entscheidung nicht treffen will. Vielleicht auch aus Angst sich unbeliebt zu machen. Aber dies gehört wohl dazu, wenn man Politik macht. Das ist kein Beliebtheitswettbewerb, sondern eine Aufgabe, dass beste für die Bevölkerung zu tun.

Lobbyvereine haben aufgrund der großen finanziellen Spielräume einen deutlich besseren Zugang zur Politik. Die Begriffe Sponsoring und Spenden steht hier im Fokus.

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Offener Brief an Vero den Baustoffverband zum #Flächenfraß – #Klimaschänder

Wenn in der Zeitung Halbwahrheiten verbreitet werden, sollte man einschreiten. Deshalb dieser offene Brief an den Baustoffverband Vero, der nun sogar in Naturschutzgebieten nach Kies buddeln will.

Sehr geehrte Mitmenschen*,

die Engpässe für Kies und anderes ist keine Genehmigungsproblem, sondern eine Recyclingproblem. Die Baubranche macht den meisten Müll und eine Großteil davon sind Gebäudebestandteile. Anstelle von Kies wäre es durchaus möglich Abbruchmaterial zu verwenden und in der Recyclingbranche gäbe es durchaus mehr Jobs, als beim Flächenfraß. Im Prinzip ist der Flächenfraß sogar doppelt. Einmal für den Raubbau an der Natur und dann für die Ablagerung von alten Baustoffen in Form von Deponien. Nachhaltigkeit geht anders.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

(* Aus Respekt vor allen Geschlechtern, verwende ich eine geschlechtsneutrale Anrede.)

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Spruch zum Sonntag #spruchzumsonntag

Der Tod wird erst dann angenehm, wenn das Leben zu unangenehm wird.

Ulrich Scharfenort (04.06.2017)

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#Umweltschutz einfach Teil 1 #Strom und #Gas

Eine der wichtigsten Schritte für mehr Umweltschutz ist der Wechsel der Energieanbieter für Gas und Strom.

Dies ist keineswegs so kompliziert, wie beim Telefonanbieter und die wirklichen Ökostromanbieter sind nach meiner Erfahrung auch seriöser, als vermeintliche Sonderangebote, wo der Aufwand der erheblich sein kann.

Man notiert den Zählerstand und beantragt den Wechsel. Dies geht sowohl telefonisch, wie auch Online. Eine Unterbrechung der Versorgung gibt es nicht.

Echter Ökostrom:
– Greenpeace Energy (auch Gas mit Power-to-Gas-Förderung)
– LichtBlick
– EWS – Schönau GmbH
– Naturstrom AG

Da es sich meist um Genossenschaften handelt ist der Service besser, da viele Kunden auch Eigentümer sind und man diese nicht verärgern will.

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Rezension: Plants vs. Zombies II

Plants vs. Zombies war ein nettes kleines Spiel, was man früher kostenlos spielen konnte oder auch für wenig Geld kaufen konnte. Dann kam plötzlich die Verpflichtung, dass man Zugriff auf bestimmte Daten gewähren musste.

Auch auf dem Markt ist Plant vs. Zombies II, ein Spiel, was inzwischen teilweise nur Online gespielt werden kann. Seit kurzem gibt es einen sogenannten Battle Modus. Man tritt zwar wie gewohnt, gegen Zombies an, zugleich muss man aber auch mehr Punkte haben, als ein anderer Spieler.

In diesen Battlespielen (Battlez) sind die Zombies deutlicher härter, bzw. werden im Laufe der Runde immer härter. Die Szenarien wechseln wöchentlich und damit auch die Zombies, gegen welche man spielt.

Dazu kommen andere tägliche Events. Inzwischen kann man nur bei diesen Edelsteine sammeln. Eine Währung, die man im Spiel gegen verschiedene Dinge eintauschen kann. Daneben gibt es noch Münzen.

Früher ließen sich Münzen und Edelsteine in den Spielen regulär gewinnen. Münzen waren früher deutlich mehr. Inzwischen aber weniger. In einigen Leveln des Abenteuermodus merkt man dies deutlich. Früher hing bei den Möwenzombieleveln die Anzahl der Münzen von den abgeschossen Zombies ab. Inzwischen gibt es weniger Münzen, als in den Rasenmäher Leveln, wo es am Ende immer einen Sack mit 50 Münzen und für jeden Rasenmäher noch 10 Münzen bekommt. Geändert wurde mit dem neusten Update auch, dass die Level nun automatisch weiterspringen, was mitunter nervt, wenn man nur ein bestimmtest Level spielen will.

Die Stärke der Pflanzen hat sich im Laufe der Zeit ebenfalls geändert. Wer häufiger die selben Level gespielt hat, merkt dies deutlich. Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit die Pflanzen stärker zu spielen oder dies mit Edelsteinen und Münzen zu erkaufen.

Edelsteine und Münzen bekommt man selbstverständlich nur gegen reales Geld.

Das die Spiele Geld einbringen sollen für die Electronics Arts Aktiengesellschaft, versteht sich von selbst, aber inzwischen merkt man immer stärker eine Modifizierung zu einem Suchtpotential, um stärker Geld zu machen.

Normales erspielen wurde schwieriger gemacht. Zugleich wird auf einige psychologische Maßnahmen gedrückt, um alles noch drängender zu machen bzw. so erscheinen zu lassen. Seien es Ausrufezeichen oder der Sprung zu stellen, wo Electronics Arts vermutet, dass mehr Geld zu machen sei. Keine Ahnung, ob solche Manipulationen, um Spielenden das Geld aus der Tasche zu ziehen, legal sind, bzw. wo es illegal wird.

Dann gibt es da noch die Pinata-Party. Ich habe eine Zeitlang mal statisch das Auftauchen der angebliche 4000 Münzen beobachtet. Selbst, wenn man immer die gleichen Felder nimmt ist dies woanders. Die Wahrscheinlichkeit ist dafür verschwindend gering. In einigen Varianten gab es sogar eine erstaunliche Häufung der Felder, wo sich angeblich die Münzen verborgen haben sollen.

Keine Ahnung, ob dies auch anderen Nutzern auffällt, aber die zunehmenden schlechten Bewertungen im Playstore sprechen für sich.

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Bilder vom #Braunkohlekraftwerk #Venator – #Klimaschädiger

In einem Chemiewerk mit vielen Emissionen fällt so ein Braunkohlekraftwerk nicht sonderlich auf. Nach meiner Kenntnis handelt es sich bei der Anlage am Tor 22 gegenüber der Eisenbahnstraße

um das Braunkohlekraftwerk.

Der hohe Schornstein und die Art der Anlage spricht stark dafür.

Und auch die Waggons mit Braunkohle, welche Außerhalb des Werkes bereits warten.

Kaum zu glauben, dass die so harmlos aussehenden Klötze gefährlicher für die Menschheit sind, als so manche Waffe.

Braunkohle stiehlt Heimat

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Erneute #Wildplakatierung für Permanent – #Enni

Und mal wieder macht jemand Werbung mit Wildplaktierung. Über Permanent hatte ich hier bereits berichtet. Interessanterweise ist der Veranstaltungsort die „Enni Event Halle„, einem Ort, wo der Betreiber nicht der Meinung war, eine Verantwortung für Wildwerbung zu tragen. Dabei könnte Teil eines Vertrages für die Nutzung von Veranstaltungsstätten sein, dass garantiert wird, nur legale Werbemethoden zu nutzen. Die Vertragsfreiheit macht dies möglich.

Der Umstand, dass die Enni Event Halle sich weigert, gegen bestehende Probleme vorzugehen, machte diese zum Wildplakatierungsprofiteuer, denn schließlich kommt die zahlende Kundschaft des Veranstalters teilweise aufgrund der Wildplakatierung. Eine illegalen und mitunter strafbaren Handlung. Seriöse Veranstalter werben ohnehin nicht auf diesem Weg. Wer weiß, was bei solchen Veranstaltungen vielleicht noch nicht stimmt, wo bei bereits bei der Werbung so stark gespart wird.

Enni Event Halle, Permanent, Wildplakatierung,

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Tangente zur A40 – #Logport #Duisport #Fehlverkehre

Wenn man sich Rheinhausen mal auf der Karte betrachtet gibt es eine halbwegs gute Verbindung zur A40 über die Brücke der Solidarität, wobei hier noch die Verkehrsflüsse optimiert werden könnten.

Über die andere Tangente kommt man zur A57. Der Weg durch die Innenstadt Rheinhausen verkürzt die Strecke nicht wesentlich und durch die vielen Ampeln geht es bestimmt nicht schneller, als über die Tangente zur A57.

Die Maut kostet pro Kilometer maximal 0,214 Euro. Also kein Grund die Kosten für den Verstoß gegen ein Fahrverbot von 75 Euro zu tragen. Geht es um eine Zeitersparnis? In beiden Fällen muss man über das Kreuz Moers. Es könnte höchstens Probleme bei Stau geben, aber ist die Zeitersparnis wirklich wert, dass man immer wieder gegen Verkehrsregeln verstößt und deswegen Kosten hat?

Bei 36 L/100 km ist auch der Kraftstoffverbrauch nicht wesentlich. Die Zeitersparnis könnte natürlich mit den verpflichtenden Pausenzeit zusammenhängen. Aber dies ist das Problem der Unternehmen und kein Grund noch mehr Fläche in Straße zu verwandeln, denn das Problem löst auch dies nicht und kostet zudem ziemlich viel Geld. Denn nicht nur wären mehrere Kilometer Straße neu zu bauen, sondern auch noch in Stand zu halten, während anderswo die Straßen vergammeln. Auch müsste der „Kreisel“ an der Brücke der Solidarität umgestaltet werden. Eventuell sogar mit Ampelanlage, die wiederum zu erheblichen Staus führen kann und wird. Wahrscheinlich werden die Verkehrsflüsse sogar verschlechtert.

Günstiger und sinnvoller ist die vorhandenen Verkehrsflüsse zu optimieren. Die Ampelschaltungen zur Beschleunigung einzusetzen. Und den LKW-Verkehr aus bestimmten Bereichen herauszuhalten durch Fahrverbote.

Günstiger sind ein paar Schilder und das gesparte Geld anstelle für neue Straßen besser für die Reparatur der vorhandenen einzusetzen.

Die Bußgelder können allerdings nur eine Wirkung entfalten, wenn sie konsequent durchgesetzt werden.

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ALDI Rollkoffer mit Akku nicht für Flüge geeignet? – #Gefahrgut #Lithiumbatterie

Ab Donnerstag bietet ALDI Süd einen sogenannten „Smart Boardcase“ an. Dieser enthält eine Powerbank. Als Angabe wird hier lediglich 10 000 mAh gemacht. Eine Angabe, mit welcher selbst Gefahrgutprofis ein Problem haben dürften. Denn erst einmal wird nicht spezifiziert, ob es sich um eine Lithium-Metall- oder eine Lithium-Ionen-Batterie handelt. Für erstere gibt es eine Grammangabe für zweitere eine Wh.

Nach dieser Seite hier scheint diese Angabe so üblich zu sein. Dies nützt einem aber wenig, dass man dies nicht in Wh umrechnen kann ohne die Voltangabe. Die Angabe mag also hilfreich sein, dass man die Kapazität das Akkus abschätzen kann.

Die Angabe für die Mitnahme in Flugzeugen fehlt dort allerdings. Denn Lithiumbatterien bzw. Akkus sind ausnahmslos Gefahrgut und dürfen nur sehr eingeschränkt mitgenommen werden. Meist nur im Handgepäck, weil man dort leichter und schneller einen Brand erkennen kann, als dies im Gepäckraum der Fall ist.

Im Handgepäck darf man allerdings auch nicht jeden Akku mitnehmen. Überschreiten diese bestimmt Wh-Werte ist dies nicht oder nur in Ausnahmen, wie etwa für einen elektrischen Rollstuhl möglich. Für einen „Smart-Koffer“ kann dies ziemlich dumm enden. Nämlich, dass die Powerbank in Deutschland bleiben muss.

Die Vorgaben für dne Lufttransport finden sich hier. Allerdings nur in Englisch.

Rate dazu es sich gut zu überlegen, ob man wirklich so einen Koffer braucht und ob dieser für die geplante Anwendung geeignet ist.

Mal ganz abgesehen davon müssen auch Powerbanken regelmäßig benutzt werden. Geschieht dies nicht und der Akkuladezustand fällt unter einen bestimmten Wert, dann funktioniert diese nicht mehr und kann auch nie wieder geladen werden.

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Duisburger Künstler: Alex Schroer und Florence Mankenda

Schroer, Alex; Musik; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
* Make Me Love
* Neon Vintage

Mankenda, Florence; Musik; Seite; Wikipedia; Artikel 1,
* Make Me Love
* Neon Vintage

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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Das Problem von #Flächenfraß

Es war doch immer nur ein kleines Stück vom Schutzgebiet und die Begründung war schlüssig. Viele kleine Stücke ergeben ein Großes.

Viele kleine Teile sind zu viel. Stoppt den Flächenfraß.

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Ausgerechnet am Tag gegen den #Lärm Werbung für #Flugreisen

Es mutet schon einer ziemlichen Dreistigkeit an, dass am Tag gegen den Lärm ein „Flugreisen Extra“ der NRZ beigepackt wird.

Verantwortlich zeichnet sich hier die Funke Media Sales NRW GmbH (WAZ, NRZ, WR, WP, IKZ).

Dies schrieb ich folgendes:

Sehr geehrte Mitmenschen*,

tut es wirklich Not eine Fluglärmwerbebroschüre ausgerechnet am Tag gegen Lärm beizupacken?

Und zu betonen, welche die sicherstens Airlines sollen ist nett, aber welche sind die unsichersten und wo ranken die Deutschen Airlines?

Was das Verkehrschaos am Billigflughafen Düsseldorf angeht, so ist dieses auf völlige Ungeeignetheit des Airports für derartige große Passagiermengen zurückzuführen. Dies dürfte sich auch im Falle eines Brandes in tödlicher Auswirkung zeigen, denn trotz mehrfacher Nachfrage verweigert die Stadt Düsseldorf bisher den Zugang zu den Unterlagen, welche den Brandschutz in Anbetracht von immer mehr Passagieren darlegen müssten, wenn es sie denn überhaupt gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

(* Aus Respekt vor allen Geschlechtern, verwende ich eine geschlechtsneutrale Anrede.)

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Spruch zum Sonntag #spruchzumsonntag

Der schlimmste Lobbyist heißt Angst.

Ulrich Scharfenort (12.07.2017)

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Kurssturz bei #RWE nach #Hauptversammlung

Das RWE ein Energiedinosaurier ist, war uns allen klar.

Deutlich wurde unmittelbar nach der Hauptversammlung am Freitag, dass viele aus der Aktie ausgestiegen sind. Von deutlich über 21 Euro stürzte die Aktie auf unter 20. Es liegt nahe, dass einige Großaktionäre oder viele Kleinaktionäre die Gelegenheit zum Ausstieg genutzt haben.

Laut Zeitung war dies ein Wertverlust von über 7 %.

Ein Grund mehr sich gegen die Zerschlagung von Innogy zu stellen. So ein starker Kursverlust trotz guter Dividende ist ein schlechtes Omen für die Zukunft. Dem Management wird offensichtlich keine Gestaltung der Zukunft zugetraut.

Vielleicht haben sich hier auch einige der Aktionäre den Hinweis von Urgewald zu Gemüte geführt:

Es ist also nicht die Frage ob, sondern wann der Kohleausstieg kommt und nicht ob, sondern wie viel die RWE-Aktie dann an Wert verlieren wird.

Die aktuellen Kurse sprechen für sich.

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@EON_de lehne das Angebot für #Innogy ab – #Aktien #Altenergiedinosaurier #Billigangebot

In der Zeitung von heute war ein Übernahmeangebot von Eon für Innogy zu lesen.

Lächerliche 40 Euro pro Aktie.

Ich werde dieses Angebot ablehnen.

Wenn man sich die Kurse von Eon und RWE anschaut, den Altenergiedinosauriern, so stellt man schnell fest, wie schlecht diese sind. Was natürlich daran liegt, dass diese aufs falsche Pferd setzen.

Das Potential der Innogyaktie liegt m.M. bei über 100 Euro in den nächsten paar Jahren. Das Potential für RWE würde ich eher bei unter 10 Euro sehen. Durch das Billigangebot von nur 40 Euro werde ich definitiv nicht angemessen abgefunden. Mal ganz davon abgesehen, dass so viele Menschen entlassen werden sollen, was ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

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Rezension #RWE #Hauptversammlung – #Klimakiller #Klimaschänder

Am 26.04.2018 war die RWE Hauptversammlung und ich war dabei. Länger als die meisten Inhabenden die sich spätestens nach dem Kuchen am Nachmittag verdrückten.


(Auch Armin Laschet bekam sein Fett in einer Karikatur weg.)

Am Eingang war Demonstrierende verschiedener Organisationen, die auch Flugblätter verteilten. Eine Zeitlang stellte ich mich dazu, ging dann aber doch rein. Weil ich mich noch für die Rednerliste anmelden wollte. Offensichtlich ging es später in der Reihenfolge der Anmeldung, was aber dazu führte, dass gerade die Kleinaktionäre unverhältnismäßig lange warten mussten und noch dazu in ihrer Redezeit eingeschränkt wurden. Laut Aussage am Wortmeldetisch soll die Rechtsabteilung über die Reihenfolge entscheiden. Ein undemokratisches und intransparentes Verfahren, was definitiv nicht die Gleichbehandlung aller Aktionäre sicherstellt. Eigentlich müsse man dagegen klagen.

Aber erst einmal zum Anfang. Beim Einlass wurde doppelt kontrolliert und dann musste ich sogar Regenschirm und Trinkflasche abgeben. Regenschirm war ja noch ganz praktisch, aber Trinkflasche war Vollmist, insbesondere wo es drinnen nicht einmal stilles Wasser gab.

Da frage ich mich doch, was war der Grund für das Trinkflaschenverbot? Und warum gab es dann kein Stilles Wasser als Ersatz? Ich nehme ja nicht ohne Grund eine Wasserflasche mit. Ein wenig habe ich den Eindruck, mal wollte Inhabende schnell wieder loswerden.

In der Halle selber gab es ein Trinkverbot, allerdings nur für die Teilnehmenden. Für die Vorständler und Aufsichträtler galt dies scheinbar nicht. Schon seltsam wie einseitig die Regeln zu gelten scheinen. Und ein schönes Sinnbild wie viel die Vorständler und Aufsichtsrätler von den Inhabenden halten.

Zum Trinken musste man also runter und was schnelles zum Trinken gab es nicht. Das mochte okay sein für jene die eh nur wegen dem Essen kommen, aber jene, welche der Versammlung folgen wollten hatten ein Problem. Denn der Sound war durch die vielen Gespräche im Getränkebereich unverständlich.

Wie üblich gab es nur für die ersten paar Reihen Tische. Die anderen Aktionäre sollten wohl keine Tische bekommen.

Das Essen war wenig Nachhaltig allein wegen der zahlreichen Verpackungen und Gesund war es auch nicht, da zu Fleisch- und Zuckerlastig.


Insgesamt habe ich den Eindruck gewonnen, dass das Nahrungsangebot auf der Hauptversammlung einiges über einen Konzern aussagt und bei RWE war dies klar rückständig. Dies zeigt aber auch, dass die Zukunftsperspektive für RWE alles andere als rosig ist. Davon abgesehen musste ich einen Thunfisch Wrap wegschmeißen, weil dieser mit Chili war ohne Hinweis. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir den natürlich gar nicht erst genommen. So habe ich es probiert, aber Chili vertrage ich nun einmal nicht.

Auffällig war, dass sogar das Reinigungspersonal ein Sacko trug.

Ein kostenfreies WLAN sollte angeblich vorhanden sein, aber wer weiß schon wer dort von RWE mitliest.

Nur der Anfang wurde ins Internet übertragen. Die Generaldebatte nicht. RWE hat wohl Angst, dass man hinterher auf Aussagen festgelegt wird.

Angeblich soll der 26.04. neben dem Tschernobyl Tag auch der 120ste Geburtstag von RWE sein. Ein Umstand der einen nachdenklich werden lässt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Unternehmen nicht mehr den 150sten Geburtstag erleben wird.

Natürlich wurde in der Rede besonders die Nachhaltigkeit betont, allerdings zeigt ja bereits der Plastikmüll der Hauptversammlung, dass dies nur ein Lippenbekenntnis ist und RWE keine Ahnung von Nachhaltigkeit hat. Nicht bei der Verpflegung und erst Recht nicht bei der Energiegewinnung. Nachhaltigkeit ist kein Teil der DNA von RWE.

Angeblich habe man den Kohlendioxidausstoß um 10 Mio t reduziert. Eine lächerliche Summe in Anbetracht des Umstandes, dass das Kraftwerk Niederaußem alleine bereits 29,6 Mio t ausstößt. RWE hat also gerade mal ein kleines Kraftwerk abgeschaltet. Nicht wirklich beeindruckend, so eine Zahlenmanipulation die erst einmal beeindruckend klingt, aber bei näherer Betrachtung nichts dahinter hat.

Vermutlich sieht es mit den übrigen Bilanzen nicht besser aus. Meine Empfehlung an die Inhabenden von RWE wäre jetzt auszusteigen solange der Kurs noch gut ist. Ich vermute stark, dass der in naher Zukunft wieder in den Keller geht. Spätestens aber nächstes Jahr, nachdem klar ist, welche Effekte die Zerschlagung von Innogy haben wird. Die 1,50 Euro war ein Einmaleffekt, der sich so nicht wiederholen wird.

Anscheinend haben auch Union Investment und Deka verpasst, die Zeichen der Zeit erkennt und kritische Anmerkungen gemacht bzw. Fragen gestellt. Insbesondere bzgl. der Alterenergieschieflage.

Das der Vorstand nicht sonderlich fähig ist, zeigte sich in meinen Augen auch daran, dass gemäß Cooperate Governance Kodex eine Hauptversammlung 4-6 Stunden dauern solle, die Von RWE um 10 Uhr begann und selbst um 18:30 noch nicht beendet war. Was wohl auch daran lag, dass die Redezeit nicht von Anfang an auf fünf Minuten begrenzt wurde. Auch wurde erst bei den kritischen Stimmen auf die Redezeit hingewiesen. Aber mal ehrlich Vorstand. Wir Inhabende bekommen deutlich weniger Geld dafür, dass wir die Hauptversammlung durchstehen als Vorständler und Aufsichtsrätler. Also jammert nicht, ihr werdet schließlich dafür bezahlt.

Gemäß den nur einmal verkündeten Zahlen der Anwesenheit waren weniger als 60 % der Aktionäre anwesend.

Im Rahmen der Antworten habe ich vernommen, dass 44 % der Kohle aus Russland kommt. Ich vermute stark auf dem Landweg per Eisenbahn. Wenn es also das nächste Mal Verspätung bei der Bahn gibt hat sicherlich auch RWE einen Anteil daran.

Eine Schnapsidee von RWE scheint zu sein, aus Braunkohle Treibstoff zu gewinnen, was aber nicht dem Gemeinwohl dient und somit keine Grundlage für Enteignung darstellt.

Bemerkenswert fand ich auch, dass ich mehrfach den Eindruck gewinnen musste, dass der Finanzvorstand Herr Krebber in seiner Nase nach Öl zu bohren schien.

Rücklagen wegen der Klagen des Bauerns hat RWE anscheinend nicht gebildet. Falls also der Klage stattgegeben werden sollte würde es u.U. zu einer erheblichen finanziellen Schieflage kommen.

Auf der Hauptversammlung stellte ich noch folgende Fragen, um ca. 18 Uhr:

Sehr geehrte Mitmenschen,

wir alle hier, die wenigen die noch da sind, tragen zum vorzeitigen Ableben von Menschen bei.

Ableben durch Klimaschädigung, Abgase oder z.B. Feinstaub aus der Braunkohleförderung.

Eigentum verpflichtet alle Inhabende und letztlich trifft es auch uns selbst.

U.a. zur Rendite folgende Fragen:

1. Wie viel Rendite ist ein Menschenleben wert? Aus der statistischen Auswertung der Todesopfer lässt sich dies berechnen.

2. Wie viel Rendite ist die Zukunft der Menschheit wert?

3. Wie viel trägt RWE zu zukünftigen Klimaflüchtlingswellen bei?

4. Welcher Anteil der Rendite kam durch Gesetzesänderungen zustande?

5. Mit welchen langfristigen Verlusten der Aktie ist zu rechnen, weil RWE nicht für die Zukunft aufgestellt ist?

6. Welche Werte für A- und E-Staub am Arbeitsplatz Braunkohletagebau wurde gemessen?

7. Warum zeigt RWE durch die Verpflegung bei der Hauptversammlung, wie wenig RWE für Nachhaltigkeit steht? Allein der Plastikmüll von heute wäre vermeidbar gewesen. Andere Hauptversammlungen schaffen es auch mit weniger Müll

Auf die Antworten wartete ich nicht mehr.

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Offener Brief: #Verwaltungslügen für #Investoreninteressen? #Datenschutz

Nachfolgendes Schreiben schickte ich u.a. an Sören Link

Sehr geehrter Herr Link,

als Verwaltungschef sind Sie verantwortlich für Ihre Beschäftigten.

Im Rahmen der Auswertungen der Drucksachen 18-0299 und 18-0298 wurde durch eine BI festgestellt, dass die Verwaltung dort u.a. Unwahrheiten verbreitet. Ich habe da auch mal selbst nachgeforscht und festgestellt, dass die BI recht hat. Mit dem IMMIS-Modell können keine Werte für den Bereich berechnet werden.

Steht Oberbürgermeister Sören Link etwa für Alternative Fakten?

Ist Beteiligung für Sie etwa nur ein notwendiges Übel, bei dem die Interessen der Bevölkerung mit Lügen vom Tisch gewischt werden?

Ist natürlich deutlich bequemer um „Investoren“ Flächen auf dem Silbertablett zu servieren, wenn man es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt und einfach etwas behauptet, was so nicht stimmt. Hat allerdings den großen Nachteil, dass dies vor Gericht heftig nach hinten losgehen kann. Es weckt bei mir aber auch erhebliche Zweifel an der Verwaltung selber, denn diese ist der Rechtsstaatlichkeit und nicht irgendwelchen Investoren verpflichtet.

Wenigstens kann es hier, anders als bei der Loveparade keine Toten geben. Jedenfalls keine Menschlichen. Die Vernichtung von Flora und Fauna steht m.E. ziemlich weit ob auf Ihrer Agenda. Man schaue sich nur die Betonwüste Bahnhofsplatte an. Die paar Hecken und Bäumchen ändern daran nichts.

Wenigstens habe ich inzwischen die Unterlassungserklärung der Stadt, in Hinblick auf den erheblichen Datenschutzverstoß vor Weihnachten. Seien Sie versichert, dass ich auch kein Problem gehabt hätte das vor Gericht zu bringen. Gerade beim Datenschutz versagt die Stadt Duisburg erheblich.

Die ethischen Standards der kommunalen Verwaltung scheinen mir jedenfalls nicht auf dem Niveau zu sein, wie es die freiheitlich demokratische Grundordnung gebietet. Was aber wenig wundert, wo doch ständig Personal abgebaut wird. Da bleibt dann weniger Zeit für Recht und Gesetz.

Jedenfalls wäre die Politik gut beraten nicht alles zu glauben, was ihr Verwaltungsapparat produziert. Aber vielleicht wollen es einige Vertretende auch einfach glauben. Müssen Sie ihr Gewissen dann doch nicht mit unangenehmen Fakten belasten.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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Das #Christentum gehört nicht zur #CSU – #Jesus

Gerade überschlägt sich die CSU mit Anfeindungen gegen einen pauschalisierten Islam. Wenn ich mir diese Äußerungen anschauen und dies mit dem neuen Testament vergleiche sind hier starke Diskrepanzen zu erkennen.

Wenn Jesus die Geldwechsler aus dem Tempel jagt ist dies wohl ein deutlicher Hinweis für eine Kritik am Kapital. Am Geschachere und am Feilschen. Von Parteispenden oder Sponsoring hätte er sicherlich auch nicht viel gehalten.

Jesus ging nach der Bibel zu den Aussätzigen, nahm Samariter, welche nicht gerade angesehen waren, als Beispiel für Barmherzigkeit und es gibt sicherlich noch zahlreiche Beispiele, wo Nächstenliebe über alle Grenzen hinweg gepredigt wird.

Das in der heutigen Zeit verbreitete Sharing ist der englische Begriff für das Teilen. Etwas, was Jesus ja mit Fisch und Brot getan haben soll. Auch wenn dies vielleicht nur eine Metapher sein mag, so steht es doch für den Anspruch zu teilen und nicht anzuhäufen.

Und was Konservativen vielleicht auch nicht gefallen dürfte. Nach vielen Darstellungen war Jesus langhaarig und lebte wohl in einer WG mit 12 anderen.

Wenn ich jemanden mit diesen Charakteristiken politisch einordnen sollte wäre es weder national, noch konservativ, sondern eher linksinterlektuell.

Mitglied der CSU wäre Jesus bestimmt nicht geworden. Aber vermutlich wäre es bereits an der Grenze von Bayer abgewiesen worden. Was würde die Welt wohl machen, wenn Jesus 2000 Jahre später noch einmal wiederkommen würde?

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Heute ist #RWE #Hauptversammlung – #Tschernobyltag #BraunkohleStiehltHeimat

Am heutigen Tag wird eigentlich der Opfer von Tschernobyl gedacht. Aber RWE, eine Firma die beständig Strahlung freisetzt, hat ihre Hauptversammlung auf diesen Tag gelegt. Mit der freigesetzten Strahlung meine ich noch nicht einmal die Atomkraftwerke, die bisher ohne GAU laufen, oder die Firmen, welche Brennelemente erzeugen und zum Teil RWE gehören. Ich meine die Braun- und Steinkohlekraftwerke. Im Normalbetrieb stoßen Kohlekraftwerke mehr radioaktives Material aus, als Atomkraftwerke.

Aus der Hochrisikotechnologie Atomkraft wird in Deutschland die Energiegewinnung beendet. Brennelemente und Anreicherung von Uran finden allerdings weiterhin in Lingen und Gronau statt. Einen Ausstieg gibt es hier noch. Schlimmer noch aus der Brennelementefabrik werden weiterhin die Pannenreaktoren Doel und Tihange versorgt und damit zu einem erhöhten Risiko für die Bevölkerung in NRW beitragen.

Atomkraft kann Heimat stehlen,
Braunkohle stiehlt Heimat.

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#Stickoxide aus #Braunkohlekraftwerk @venatorcorp – #Schadstoffe

So ein Braunkohlekraftwerk stößt nicht nur ziemlich viel Kohledioxide aus, sondern auch eine Menge anderer Schadstoffe.

Hier mal eine Übersicht aus dem Jahre 2016, welche von hier stammt:
Schwefeldioxid: 126 897 kg/a
Stickstoffdioxid: 168 322 kg/a
Kohlenmonoxid: 3 926 kg/a
Kohlendioxid (nicht biogen): 258 352 700 kg/a
anorganischer Verbindungen: 26 785 kg/a
Feinstaub PM 10: 4 614 kg/g
Feinstaub PM 2,5: 3 257 kg/a
(Damals firmierte das Werk noch unter Huntsman)

Hier findet sich also eine der völlig unnötigen Quellen für ggf. notwendige Fahrverbote in Duisburg.

Hinter den anorganischen Verbindungen könnten sich auch diverse Schwermetalle, wie etwa Quecksilber verstecken.

Ist es wirklich nötig, dass unser Luft völlig unnötig belastet wird, obwohl es modernere Verfahren gibt? Ist Venator nur zu geizig oder wird bereits eine Werksschließung in Homberg geplant und deswegen kein neues Geld mehr in ein Kraftwerk gesteckt? Ich hoffe ich täusche mich, aber seltsam erscheint es mir trotzdem.

Der Kohleausstieg liefe hier auch unter dem Motto: Raus aus der Kohle, Arbeitsplätze sichern.

Zumal u.U. noch Nachrüstung des Kraftwerks mit SCR bzw. SNCR anstehen könnte, was wohl derzeit noch nicht der Fall ist.

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#Masterarbeit Lennart Korsten über #Stickoxide aus der #Schifffahrt

Duisburg ist eine Hafenstadt, die immer mehr Logistik anzieht. Nicht nur die Straßen sind gut ausgelastet, auch der Rhein ist es. Vor kurzem wurde in Artikeln zu einer Studie/Masterarbeit eines Lennart Korsten berichtet. Es wurde behauptet, dass der Schiffsverkehr so viel ausstoßen würde, dass Autofahrverbote keinen Unterschied machen würden.

Dies geht allerdings nur aus Pressemeldung diesen Artikeln hervor und stellt erst einmal eine ziemlich populäre Behauptung dar, die sicherlich vielen Dieselfahrern gerade passend kommt, dass man nun keine Fahrverbote mehr fürchten muss. Aber sind die Ergebnisse echt oder handelt es sich um Wissenschaftspopulismus?

Ich finde man kann natürlich viel behaupten, was angeblich alles in einer Masterarbeit stünde. Wenn diese nicht öffentlich zugänglich ist, lässt sich dies nicht wissenschaftlich überprüfen. Etwa auf Rechenfehler oder falsche Annahmen. Die Menschen- und Affenexperimente der Automobilindustrie machen zudem in Hinblick auf Stickoxide misstrauisch, ob es nicht auch hier Drittmittel gab.

Und wenn ich mir die Messwerte von Stationen, wie Krefeld Hafen anschaue findet sich dort ein gemessener Jahresmittelwert von 29 µg/m³. Das will nicht so recht zusammenpassen mit den Behauptungen in Bezug auf die Masterarbeit.

Der Bereich von Herrn Schreckenberg, wo Herr Korsten anscheinend Masterarbeit anfertigte, liegt in der theoretischen Physik. Also der Aufstellung von Gleichung und Simulationen. Es ist überaus unwahrscheinlich, dass hier Messungen durchgeführt wurden. Von der Rheinmessstation in Duisburg liegen bei weitem nicht genügend Daten vor. Einer Messung traue ich jedenfalls immer noch mehr als jeder Rechnung oder Simulation.

Als Naturwissenschaftler bin ich Skeptiker und weiß nur zu gut, wie sehr der Publikationsdruck in der Wissenschaft dazu führt, dass manchmal voreilig Dinge veröffentlicht werden. Und eine Masterarbeit wird meist nur intern geprüft und bestimmt keinem Peer-Review-Verfahren unterworfen.

Eine derartige Intransparenz finde ich insgesamt unseriös, wobei sich natürlich mit solchen Ergebnissen bei der Politik sehr beliebt macht. Kann man doch „belegen“, dass Fahrverbote nichts nützen würden. Macht sich in der Öffentlichkeitsarbeit auf jeden Fall sehr gut.

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#Asbest im Haus – #Badezimmer #Verputz #Spachtelmasse

Den meisten ist es nicht bewusst, aber in vielen Badezimmern, welche vor ca. 1994 fertiggestellt wurden, kann Asbest enthalten sein. Nicht die klassischen Platten vom Dach oder an der Decke, sondern im Fliesenkleber. Aber auch in ganz normalen Verputzmaterialien, wie Spachtelmasse konnte früher Asbest enthalten sein.

Solange man kein Loch bohrt oder an den Wänden arbeitet können keine Fasern freigesetzt werden, aber bei Renovierungsarbeiten ist dies durchaus möglich. Das fatale ist, dass an der einen Stelle einer Wand Asbest sein kann und ein Meter weiter keiner mehr. Je nach dem wer womit verputzt hat.

Selbst nach 1994 ist dies theoretisch noch möglich, falls hier Restbestände aufgebraucht wurden.

Am gefährlichsten ist dies natürlich für Handwerker, die andauern dieser Belastung ausgesetzt sind.

Sehen kann man nicht, ob Asbest enthalten ist oder nicht. Dies kann nur durch ein Labor überprüft werden. Ebenfalls besteht eine Gefährdung bei Abrissarbeiten, wo diese Gefährdung nicht berücksichtigt wurde.

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Ihre Nachricht erreicht #PAYBACK leider nur ueber www.payback.de/kontakt – #Datenschutz

Mal abgesehen vom Datenschutz gib es bei Payback auch noch andere Probleme

Etwa wenn einem diese Plattform einen Newsletter zuschickt, zu dem man definitiv kein Einverständnis gegeben hat. So etwas nennt sich Coldcall und ist unzulässig. In diesem Newsletter war eine Antwortadresse angegeben, von der man eigentlich erwarten würde, dass diese dann auch empfangen wird, nicht aber so bei Payback, von der Mailadresse gab es stattdessen ein Schreiben mit folgendem Inhalt:

Lieber PAYBACK Kunde,

vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme. Eine E-Mail an diese Adresse kann von uns leider nicht beantwortet werden.

Gerne kümmern sich unsere Experten vom PAYBACK Kundenservice um Ihre Anfrage. Diesen erreichen Sie jederzeit über das Kontaktformular unter http://www.PAYBACK.de/kontakt. Der Login ist hier mit Ihren persönlichen Zugangsdaten möglich.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an Deutschlands größtem Bonusprogramm.

Servus aus München

Also mal wieder nur so ein beschissenes Kontaktformular?

Im Impressum steht aber glücklicherweise eine Emailadresse, die auch zu funktionieren scheint. Davon abgesehen muss zumindest der Datenschutzbeauftragte per Email erreichbar sein. Oft gibt es auch die Pressestelle, welche eine Email angibt.

Wenn Payback einen mit einem unverlangtem Newsletter ärgert, dann müssen sie halt mal die Auskunft nach § 34 BDSG erteilen.

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#Datenverkauf durch die Stadt #Duisburg

Vor einigen Tagen ging der Datenhandel von Post Direkt durch die Medien. Aber den wenigstens ist bekannt, dass die Städte ihre Daten verkaufen dürfen, wenn man dies nicht explizit untersagt.

Bereits Ende 2017 hatte ich deswegen eine IFG-Anfrage an die Stadt Duisburg gerichtet. Trotz mehrfacher Nachfragen gab es keine Antwort von der zuständigen Stelle, weshalb ich die Anfrage nun an das LDI geschickt habe, weil die Stadt Duisburg scheinbar nicht gewillt ist es die mir zustehende Auskunft zu geben.

Auch in der Diskussion war vor einigen Tagen, dass die Kommunen Daten verkaufen sollten. In den Nachrichten klang dies so, als sollen die Städte nun personenbezogene Daten verkaufen, was ziemlich absurd wäre. Denn bereits heute verkaufen vermutlich alle Kommunen personenbezogene Daten, sofern man dem nicht explizit widerspricht.

Die Daten, welche gemeint waren, dürften andere Informationen sein, welche das Zusammenleben verbessern könnten. Etwa bessere Fahrplanauskunft oder einen Navigator. Sicher haben die Daten einen Wert, wenn diese genutzt würden, aber wer sagt, dass dies der Fall wäre, wenn die Daten etwas kosten würden? Und würde der Verkauf nicht den Aufwand erhöhen? Vielleicht sollten die Daten für nichtkommerzielle Nutzung freigegeben werden und wenn jemand damit Geld scheffeln will muss halt gezahlt werden.

Dem Verkauf meiner personenbezogenen Daten habe ich jedenfalls gegenüber der Stadt Duisburg widersprochen.

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Brückenschaden A59 – #LKW #Duisport #Gefahrgut

Alle berichten darüber dass jemand aus schwachsinnigen Gründen einen LKW mit Holz angesteckt hat, der unter der Brücke parkte. Mich verwundert allerdings, warum niemand die Frage stellt, warum der LKW unter der Brücke parkte.

War dies ein regulärer Parkplatz für solche LKW?
Oder gab es keine Parkplätze für LKW, wie an vielen anderen Stellen in Duisburg?
Trifft hier möglicherweise sogar eine Teilschuld Duisport?

Fakt ist, dass es in Duisburg nicht ausreichend LKW-Parkplätze gibt. Insbesondere keine die angemessen gesichert sind. Folglich parken LKW an allen möglichen Ort. Und wenn man überlegt, was so ein LKW mit ein wenig Holz schon an Schaden anrichten kann, wie sieht es dann erst bei Gefahrgut aus?

Was der Vorfall aber auf jeden Fall belegt, ist die Anfälligkeit von Brücken und wie schnell eine Einzeltat zu massiven Problemen für die gesamte Duisburger Infrastruktur führt. Verspätungen und Staus im gesamten Stadtgebiet waren die Folge. Um so verwunderlicher ist es da, dass unsere Verwaltung meint, dass Brückenprobleme nicht die Regel wären. So stand es jedenfalls in den Abwägungen zum Hornitexgelädne, aber das ist vermutlich nicht die einzige Unstimmigkeit mit der Realität in diesen Unterlagen.

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Tag der Erde – #Flächenfraß in #Duisburg – #Hornitex #TagderErde

Passend zum heutigen Tag der Erde, bei dem es auch um unseren Umgang mit wertvollen Flächen, wie Landschaftsschutzgebieten geht, erreichte mich eine Pressemeldung der Hornitexter.

Bei der Abwägung im Bauleitverfahren „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ wählt die Stadt Duisburg eine falsche Berechnungsmethode!

Bei der Erstellung des Bebauungsplans Rheindeichstraße, ehem. Hornitexgelände, zur Erweiterung des Logistikbetriebs, hat die Stadt Duisburg sogenannte Abwägungen verfasst. Dort werden Modellberechnungen erwähnt, über zu erwartende Emissionen und damit verbundene Luftbelastungen durch LKW- und Schiffsverkehr.

Am 24.04.2018 soll der Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr die Drucksachen 18-0298 und 18-0299 vorberaten. In den Unterlagen steht u.a. im Umweltbericht Seite 16:
„Gemäß Auskunft der Stadt Duisburg ergeben sich unter Anwendung des
IMMIS-Modells des LANUV NRW folgende Vorbelastungswerte: PM10 = 24
µg/m³; NO2 = 26 µg/m³. Die Vorbelastung unterschreitet die Grenzwerte
der 39. BImSchV nach derzeitigem Stand daher deutlich. In der
Vorbelastung sind neben dem Straßenverkehr auch weitere Quellgruppen
berücksichtigt, zu denen auch der Schiffsverkehr zählt.“

Auf Nachfrage beim Landesamt für Natur und Verbaucherschutz (LANUV) erhielten „Die Hornitexter“ folgende Auskunft:
„Das Modell liefert realistische Ergebnisse bei Straßenabschnitten mit
einer Länge von mindestens 100 Meter Länge mit geschlossener
Randbebauung. Wir nennen das Straßenschlucht. Der (…) beschriebene Bereich
erfüllt diese Bedingungen nicht.“

Hat die Verwaltung ggf. in Unkenntnis ein Modell falsch angewandt oder
stecken politische Motive dahinter? Es ist zu erwarten, dass es weitere Unstimmigkeiten gibt, Die BI hat eine umfangreiche Liste mit Unstimmigkeiten erarbeitet, die im ersten Schritt, im Falle einer Zustimmung durch den Rat, selbstverständlich an die Rechtsanwälte der BI sowie an die Bezirksregierung Düsseldorf gegeben werden. Verbunden mit dem Antrag an den Rat der Stadt seine Zustimmung zu verweigern, weil der Beschluss auf falschen Angaben
beruht.

Wie soll der Rat der Stadt auf der Basis von solchen Unstimmigkeiten gute Entscheidungen treffen?

Dies wirft ein bezeichnendes Licht auf die Stadt Duisburg. Scheinbar werden die Belange der Bevölkerung ignoriert bzw. zur Begründung sogar zu Mitteln gegriffen, die für eine Verwaltung in meinen Augen gegen den Ethos der Neutralität verstoßen. Man kann sicherlich anderer Meinung in Hinblick auf das Gelände sein, aber die Argumente der Bevölkerung mit einer Unwahrheit vom Tisch zu wischen ist weder zulässig noch legitim. Der Schluss aus dem Umstand der Unwahrheit wäre ein auf Lügen basierender Flächenfraß.

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Spruch zum Sonntag #spruchzumsonntag

Eine schlechte Verwaltung findet zu jeder Lösung ein Problem

Ulrich Scharfenort (12.07.2017)

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Duisburger Künstler: Michael Sander

Sander, Michael; Fotografiker; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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#Duisburg #Kohlefrei – #Venator #Braunkohlekraftwerk Abschalten

Mir ist klar, dass Duisburg eine Industriestadt ist und an einigen Stellen wohl weiterhin Kohle benötigt wird. Etwa in Hochöfen. Aber die Verbrennung von Steinkohle oder Braunkohle für Strom- und Wärmeerzeugung ist nicht notwendig. Insbesondere nicht im Venator Chemiewerk in Duisburg Homberg, wo ein uraltes Braunkohlekraftwerk (1971) betrieben wird, was schon heute eher dafür spricht, dass der Standort möglicherweise aufgegeben werden soll, denn ansonsten würde man wohl in ein neues Kraftwerk investieren.

Eine wirkliche Reaktion gab es nicht auf mein Schreiben, nur bei Facebook diese vage Behauptung:

Dear Ulrich the power plant is operating within permit limits. The emission are frequently measured by an independent party to confirm the compliant operation of the power plant. Many thanks Venator

Diese Antwort gab es auch nur nach mehreren Nachfragen. Vom Inhalt her ist es die Grundverteidigung: „Wir machen nichts Falsches, weil es erlaubt ist.“ Damit entlarvt Venator sich selbst als rückständiges Unternehmen, was mehr auf Gewinn schielt, als sich der Verantwortung für die Umwelt zu stellen.

Für mich ein Grund mehr, mich vermehrt diesem Thema zu widmen und diesem Pigmenthersteller mal zu zeigen, dass Klimaschädiger nicht Gewinne auf Kosten der Welt machen können.

Demnächst mehr zum Thema.

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#Umwelttipp: Vorspülen

Eine Spülmaschine spart nicht nur Zeit, sondern auch Wasser und Energie. Allerdings lässt sich der Wasserverbrauch noch weiter vermindern, indem man intelligent vorspült.

Dies heißt jetzt nicht, dass man viel Wasser ins Waschbecken laufen lässt, sondern man stellt besonders dreckiges Geschirr ins Waschbecken so unter den Wasserhahn, dass beim unvermeidlichen Händewäschen das Seifenwasser noch das Geschirr oder die Töpfe einweicht. Dadurch lässt sich der Wasserverbrauch senken und das Geschirr wird in der Spülemaschine in leichterer Reinigungsstufe sauber.

Man spart zudem noch Zeit, weil der Aufwand geringfügig ist.

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LKW-Kontrolle auf der Friedrich-Ebert-Straße – #Rheinhausen #Logport #Duisport

Mir ist klar, dass nicht so oft kontrolliert wird, wie es wünschenswert wäre, aber ab und an wird kontrolliert und wie das Bild zeigt sind der Polizei da sogar direkt zwei LKW ins Netz gegangen.

Beide LKW standen mit eingeschalteter Warnblinkanlage an dieser Stelle. Anscheinend wurde gründlicher kontrolliert und wenn wirklich der Blitzer aktiv war, dann würde es sogar doppelt zu Buche schlagen.

Eine mobile Blitzanlage wäre hier natürlich von Vorteil, dies könnte dann insbesondere in Friemersheim die Einhaltung bestehender Regeln kontrollieren.

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#Staatskanzlei #NRW antwortet für die #CDU

Bereits zweimal schrieb ich an die Emailadresse armin.laschet [äht] cdu.nrw und in beiden Fällen bekam ich eine Antwort von der Staatskanzlei NRW.

Es mag ja sein, dass Herr Laschet Ministerpräsident ist, aber ist es zulässig, dass die Arbeit einer Partei durch eine staatlicher Stelle beantwortet wird? Ich kann mir dies eigentlich nicht vorstellen. Dafür müsste die CDU doch eigentlich selber Personal beschäftigen oder spart sich hier die CDU das Geld und lässt dies auf Kosten des Steuerzahlers beantworten?

Ob dies alles so zulässig ist? Mir kommt es jedenfalls sehr seltsam vor.

Korrektur/Ergänzung CDU
Folgende Information bekam ich am 18.04.18 von der Staatskanzlei:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

für Ihre an *** gerichtete Mail vom 15. April 2018 danke ich Ihnen.

Sie hatten sich mit Ihrer Eingabe vom 24. März 2018 zu einem Thema geäußert, das eindeutig in die Zuständigkeit der Landesregierung fällt. Folgerichtig hatten Sie in Ihrer Mail deshalb auch den Ministerpräsidenten angesprochen (und nicht den CDU-Landesvorsitzenden). Eingänge, die eindeutig in die Zuständigkeit der Landesregierung fallen, werden deshalb grundsätzlich zur weiteren Bearbeitung vom CDU-Landesverband an die Staatskanzlei weitergeleitet.

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Rücksichtslose Raucher

Leider gibt es sie überall. Mal abgesehen davon, dass es stinkt, gibt es noch das Problem mit dem Giftstoffcocktail der Zigarette. Wobei ich mich natürlich schon frage, was gefährlicher ist. Stickoxide aus dem Straßenverkehr oder Giftcocktail aus Zigaretten.

Man sagt ja, dass Passivrauchen gefährlicher wäre, als der aktive Part. Ich denke mal die Sucht qualifiziert als niederer Beweggrund. Da auch Passivrauchen tödlich enden kann, wäre die Frage, wie dies rechtlich zu werten ist.

Qualifiziert die fehlende Rücksichtnahme durch manche Raucher bereits als Mord? Es ist hier ja im Prinzip, wie mit den Nadelstichen. Einer ist harmlos, aber, wenn man jemanden mit vielen tausend Nadeln sticht, kann es durchaus tödlich sein. Also ab wo beginnt der Mord?

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Umleitungsfehler in Firefox

Bei bestimmten Einstellungen von Firefox kann es zu Umleitungsfehlern kommen.

Chip meint hier, dass es an Cookies liegen könnte.

Es kann aber auch an dem verwendeten Profil liegen. Besonders, wenn man in der about:config etwas geändert hat. Am einfachsten ist hier natürlich ein neues Profil anlegen und die Seiten testen, welche ein Problem machen. Es empfiehlt sich ohnehin für verschiedene Dinge verschiedene Profile zu haben. So erhöht man den Datenschutz auch ein wenig.

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Duisburger Künstlerin: Anke Johannsen

Johannsen, Anke; Musik (Gesang, Komposition, Jazz-/Soulmusik); Seite; Wikipedia; Blog; Artikel 1, 2, 3,

* Zugvögel

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

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#Eisenbahnbundesamt keine Ahnung von #Gütertransport? – #Stau

Vor kurzem fragte ich das Eisenbahnbundesamt (EBA):

Auf welchen Strecken finden eigentlich Transporte Kohle statt?

Und welche Auslastung fürs Schienennetz entsteht durch solche Transporte?

Und bekam darauf folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

ich danke Ihnen für Ihre Anfrage.

Allerdings hat das EBA keine Zuständigkeit im Bereich der Verkehrsführung der DB Netz AG und hat insoweit auch keine Kenntnis wann, wo auf welchen Trassen ganz konkret der Güterverkehr abgewickelt wird.

Bei Interesse können Sie sich sicherlich mit Ihren Fragen an die DB Netz AG wenden:…

Das wirft die Frage auf, was der Auftrag des EBA ist:

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) ist die deutsche Aufsichts-, Genehmigungs- und Sicherheitsbehörde für Eisenbahnen und Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU).

Ich habe jetzt noch einmal zurückgeschrieben und gefragt, wie sich die angebliche fehlende Zuständigkeit mit der Tätigkeit als Aufsichtsbehörde vereinbaren lässt.

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Spruch zum Sonntag #spruchzumsonntag

Ich distanziere mich von der Nutzung meines Hirns.

(unbekannter Politiker)

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#Dieselverkaufsverbot in #Umweltzonen

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Fahrverbote für Dieselfahrzeuge kommen. Dann können Tankstellen ohnehin keinen Dieselkraftstoff mehr verkaufen oder deutlich weniger. Da frage ich mich, ob es nicht vielleicht eine Option wäre, den Verkauf von Dieselkraftstoff in Umweltzonen zu untersagen. Dies lässt sich sicherlich machen. Oder es wird eine Umweltzonensonderabgabe auf Diesel erhoben. Dann wird eventuell zwar außerhalb getankt, aber Dieselfahrten werden unattraktiver.

Gar nicht witzig finde ich jedenfalls jene Alternativfaktiker, die behaupten Diesel wären wichtig für das Klima. Das wäre nur dann der Fall, wenn es komplett vergleichbare Fahrzeuge von Benzinern und Dieseln gäbe, allerdings haben Autoexperten schon längst dargelegt, dass Diesel größer und schwerer sind, wodurch alle eventuellen Klimavorteile vernichtet werden. Also nicht von Dieselpopulisten verarschen lassen.

Leider regiert hier zu viel das Wunschdenken, dass es ohne tiefgreifende Veränderungen unseres Verhaltens gehen würde.

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#Braunkohle und #Steinkohle sorgen für Verspätungen bei der #Bahn – #EndCoal

Welche Bahnnutzende ärgern sich nicht über die ständigen Verspätungen der Bahn?

Ich hatte schon mehrfach darüber berichtet, dass die Verspätung mit dem Güterverkehr zusammenhängt. Hier hatte ich auch die These eingeführt, dass die zum Teil mit der Kohleverbrennung zusammenhängen könnte. Auf die Spur hat mich ein Antrag von RWE gebracht.

Und wenn man mal schaut, was in Deutschland zweiter Stelle bei den Güterarten auf der Schiene steht, wird man feststellen, dass dies feste mineralische Brennstoffe sind. Also Braun- und Steinkohle.

Ein Ausstieg aus Braun- und Steinkohle betrifft als nicht nur die Luftverschmutzung und den Klimawandel, sondern auch uns. Sei es nun die nächste Verspätung der Bahn oder auch auf der Straße, wohin andere Güter ausweichen müssen, weil sie auf der Schiene keinen Platz haben.

In einer Rechnung unter der Annahme von ca. 1400 Tonnen Braunkohle ergab sich mit der Gesamtleistung des Kraftwerkparks laut UBA von über 22 000 MW und damit alleine über 63 000 Güterzüge mit Braunkohle, welche zur täglichen Verspätungen beitragen.

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