Rezension: Plants vs. Zombies II

Plants vs. Zombies war ein nettes kleines Spiel, was man früher kostenlos spielen konnte oder auch für wenig Geld kaufen konnte. Dann kam plötzlich die Verpflichtung, dass man Zugriff auf bestimmte Daten gewähren musste.

Auch auf dem Markt ist Plant vs. Zombies II, ein Spiel, was inzwischen teilweise nur Online gespielt werden kann. Seit kurzem gibt es einen sogenannten Battle Modus. Man tritt zwar wie gewohnt, gegen Zombies an, zugleich muss man aber auch mehr Punkte haben, als ein anderer Spieler.

In diesen Battlespielen (Battlez) sind die Zombies deutlicher härter, bzw. werden im Laufe der Runde immer härter. Die Szenarien wechseln wöchentlich und damit auch die Zombies, gegen welche man spielt.

Dazu kommen andere tägliche Events. Inzwischen kann man nur bei diesen Edelsteine sammeln. Eine Währung, die man im Spiel gegen verschiedene Dinge eintauschen kann. Daneben gibt es noch Münzen.

Früher ließen sich Münzen und Edelsteine in den Spielen regulär gewinnen. Münzen waren früher deutlich mehr. Inzwischen aber weniger. In einigen Leveln des Abenteuermodus merkt man dies deutlich. Früher hing bei den Möwenzombieleveln die Anzahl der Münzen von den abgeschossen Zombies ab. Inzwischen gibt es weniger Münzen, als in den Rasenmäher Leveln, wo es am Ende immer einen Sack mit 50 Münzen und für jeden Rasenmäher noch 10 Münzen bekommt. Geändert wurde mit dem neusten Update auch, dass die Level nun automatisch weiterspringen, was mitunter nervt, wenn man nur ein bestimmtest Level spielen will.

Die Stärke der Pflanzen hat sich im Laufe der Zeit ebenfalls geändert. Wer häufiger die selben Level gespielt hat, merkt dies deutlich. Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit die Pflanzen stärker zu spielen oder dies mit Edelsteinen und Münzen zu erkaufen.

Edelsteine und Münzen bekommt man selbstverständlich nur gegen reales Geld.

Das die Spiele Geld einbringen sollen für die Electronics Arts Aktiengesellschaft, versteht sich von selbst, aber inzwischen merkt man immer stärker eine Modifizierung zu einem Suchtpotential, um stärker Geld zu machen.

Normales erspielen wurde schwieriger gemacht. Zugleich wird auf einige psychologische Maßnahmen gedrückt, um alles noch drängender zu machen bzw. so erscheinen zu lassen. Seien es Ausrufezeichen oder der Sprung zu stellen, wo Electronics Arts vermutet, dass mehr Geld zu machen sei. Keine Ahnung, ob solche Manipulationen, um Spielenden das Geld aus der Tasche zu ziehen, legal sind, bzw. wo es illegal wird.

Dann gibt es da noch die Pinata-Party. Ich habe eine Zeitlang mal statisch das Auftauchen der angebliche 4000 Münzen beobachtet. Selbst, wenn man immer die gleichen Felder nimmt ist dies woanders. Die Wahrscheinlichkeit ist dafür verschwindend gering. In einigen Varianten gab es sogar eine erstaunliche Häufung der Felder, wo sich angeblich die Münzen verborgen haben sollen.

Keine Ahnung, ob dies auch anderen Nutzern auffällt, aber die zunehmenden schlechten Bewertungen im Playstore sprechen für sich.

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