#Logistiksubventionen in #Duisburg – #Osttangente

Autoschwurbelpartei FDP bzw. Wissing erzählt etwas von massivem Wachstum des LKW-Verkehrs. Erst einmal gibt es kein Wachstum, wenn man wirklich eine vollständige Bilanz aller kosten zieht. Wachstum wird immer dann behauptet, wenn man Kosten auf die Allgemeinheit umlegt.

Beispiele gibt es dafür in Duisburg viele. Deshalb finde ich es an der Zeit dies einmal zu thematisieren. Ich persönlich finde es an der Zeit, dass Kosten nicht von der Allgemeinheit getragen werden, sondern von jenen die konsumieren. Marktwirtschaft heißt, dass die Nutzenden auch das bezahlen müssen, was diese nutzen. Warum sollte die Allgemeinheit für billiges Fleisch bezahlen? Warum sollte die Allgemeinheit für Billigschund bezahlen? Marktwirtschaft heißt für mich, dass dort wo die Kosten entstehen auch bezahlt werden muss. An vielen Stellen zahlt derzeit aber die Allgemeinheit und subventioniert so nicht notwendigen Konsum, also Luxus. Es ist inakzeptabel, das Waren und Dienstleistungen künstlich verbilligt werden, obwohl angemessene Preise durchaus möglich wären.

In weiteren Beiträgen werde ich die unterschiedlichen Subventionen, die nicht allein finanzieller Natur sind beschreiben. Die Subventionen gehen dabei nicht nur von Duisburg aus.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Finanzlage | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Treibhausgas Wasser aus dem Flugverkehr? – #Klimaschutz #Greenwashing

Im Artikel „Methan in der Atmosphäre“ aus den Nachrichten aus der Chemie, steht neben der Information, dass die Methankonzentration in der Atmosphäre seit vielen Jahrzehnten ansteigt, was mit Sicherheit menschliche Ursachen hat, auch eine sehr wichtige Passage:
„Die Grenzschicht zwischen Troposphäre und Stratosphäre ist durch eine Temperaturinversion gekennzeichnet, die wie eine Kühlfalle wirkt und Wasser nahezu vollständig ausfriert“

Das heißt von Unten kommt kaum Wasser nach oben durch. Das Wasser (gasförmig) vom Boden wird davon abgehalten in die Stratosphäre zu gelangen.

Nun ist es bekanntlich so, dass Flugzeuge durchaus in der Stratosphäre fliegen. Flugzeuge verbrennen heutzutage noch immer fossiles Kerosin. Bei der Verbrennung entstehen neben CO2 und anderen Stoffen auch Wasser, welche so in die eigentlich trockene Stratosphäre gelangt. Während CO2 weitestgehend inert ist, ist Wasser durchaus reaktionsfähig. Und Wasser ist ein Treibhausgas.

Bei Umstellung auf Wasserstoff würde sogar noch mehr Wasser dorthin transportiert werden.

Wie gefährlich sind also Wasserstoffflugzeuge? Dass diese nicht klimaneutral sein können ist Fakt und zweifelsfrei belegt. Die Frage ist wie schlimm sind die Auswirkungen, wenn Wasser anstelle von CO2 emittiert wird? Da der Wasserstoff alleine schon negative Auswirkungen hat, könnten Wasserstoffflugzeuge in Summe erhebliche Auswirkungen haben.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Düsseldorf tut etwas für Gehende – #Verkehrswende

Mit der Stadt Duisburg habe ich teilweise sehr schlechte Erfahrungen gemacht, was die Bemühungen für Gehende und Radfahrende angeht. Düsseldorf hat zwar noch viel Spielraum nach ob, scheint aber deutlich bemühter zu sein.

Am 01.02.2023 meldet ich per Mail der Stadt Düsseldorf, dass der Zebrastreifen am Bahnhof im schlechten Zustand ist.

Jetzt nach einem Monat war ich wieder in der Gegend und muss feststellen, man hat den Zebrastreifen erneuert.

Das verdient dann doch mal ein ausdrückliches Lob von mir, dass es so schnell ging. Es ist jetzt natürlich nicht weltbewegend, aber auch kleine Verbesserungen sind ein Fortschritt.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Klischee: „Radfahrende fahren bei rot“ – #Autokorrektur #Fahrrad

Regelmäßig liest man im Netz, dass Radfahrende angeblich ständig bei rot fahren würde. Ich sehe zwar auch ab und an Radfahrende, welche bei rot fahren, aber das ist nichts im Vergleich zu den ganzen Autofahrenden, welche bei rot fahren oder bei rot noch in der Kreuzung sind.

Hier wäre es an der Zeit mal überall Rotlichtblitzer zu installieren, da ich häufiger noch KFZ über die Kreuzung rasen sehe, wenn schon längst rot ist.

Aber auch das Stehen in der Kreuzung ist nicht zulässig. Man darf nur einfahren, wenn man diese auch sicher wieder verlassen kann. Dennoch fahren viele in Kreuzungen dicht auf. Auch hier sind also Probleme bei der Durchsetzung der StVO zu erkennen. Zu Deutsch Rechtsfreie Räume.

Warum sollten sich dann also Radfahrende an die Regeln halten? Zumal teilweise völlig sinnfrei Ampeln für Radfahrende früher auf rot schalten oder länger rot sind.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | 5 Kommentare

Parkraumüberwachung „Heßler Markt“ – #Gelsenkirchen #Datenschutz

Da berichtet die NRZ über Parkraumüberwachung und Datenschutz beim „Heßler Markt“ in Gelsenkirchen „vergisst“ aber andere Betroffene auch nur mit einem Wort zu erwähnen. Das System von Parkvision scheint nicht nur das Kennzeichen zu erfassen, sondern auch Gesichter bei der Einfahrt zum Parkplatz und dem Zugang zum Geschäft. Es gibt viele Menschen, die nutzen kein KFZ zum Einkaufen. Geht schließlich auch problemlos ohne.

Das heißt das System von Parkvision erhebt biometrische Daten von Menschen, die gar nicht betroffen sind von der Thematik Parken, somit ist es rechtswidrig diese Daten zu erheben. Mehr noch gibt es ja bereits eine einfache datenschutzkonforme Methode für Parkgebühren mit einer Schranke, wie es bei Parkhäusern üblich ist. Da kann dann an der Kasse völlig anonym bezahlt werden.

Das wäre dann auch fair, wenn die Parkkosten nur auf diejenigen umgelegt werden, die auch wirklich parken und man diese Kosten nicht an jeder Supermarktkasse mitbezahlen muss, wenn man sich ökologisch verträglich bewegt.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Grundrechte, Klimaschutz, Privatsphäre | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Logistik in #Duisburg würde durch Innovation reduziert – #Duisport #Rheinhausen #Hochfeld #Osttangente

Von Rheinhausen aus geht viel LKW-Verkehr durch Duisburg in Richtung Westen und fährt dabei teilweise auch durch Hochfeld. Es fahren sehr viele LKW durch Duisburg, was völlig unsinnig ist.

Die Containerschiffe auf den Ozeanen fahren im Kreis immer wieder die selben Häfen an und werden im jeden Hafen teilweise entladen und teilweise beladen. Man bemüht sich hier um eine gute Auslastung. Dies wäre auch sicherlich für Duisburg eine gute Idee. Das heißt man muss vom Ziel des Containers her denken. Wenn der Container nur vom Binnenschiff auf einen LKW umgeladen wird ist es völlig egal an welcher Stelle dies geschieht. Das heißt der LKW nach West muss gar nicht in Logport I starten, sondern kann auch an einer anderen Stelle in Duisburg umgeladen werden. Dazu müsste man aber schon bei der Beladung der Binnenschiffe vom Ziel her denken, sodass die Ladung von dort startet, wo das Stadtgebiet am wenigstens durchquert werden muss. Dies würde einfach und schnell die LKW-Belastung in Duisburg reduzieren. Im Rahmen der Digitalisierung ist dies sicherlich kein Problem und im Interesse der Logistikfirmen müsste das eigentlich auch sein, da man Staurisiken vermeidet, Strecken verkürzt und Kosten senkt. Allerdings müsste Duisport natürlich hier entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, dass dies einfach und schnell geht.

Ergänzen kann man dies durch ein Rundshuttle durch die Hafenteile, sodass Container nicht durch Duisburg gefahren werden müssen. Dies wäre dann ja zugleich auch praktizierter Umweltschutz, der sogar Kosten einspart.

Keine Ahnung warum man dies nicht längst macht. Es bräuchte keinen neuen Straßen, die Belastung für Brücken und Infrastruktur wird reduziert. Der Intra-Duisburg-LKW-Verkehr wird reduziert, dass heißt weniger Lärm und weniger Verkehrsgefährdung. Allein zum Schutz von Radfahrenden wäre dies sinnvoll, da es dann weniger in der Stadt nach rechts abbiegende LKW gibt und damit weniger Lebensgefahr für Radfahrende.

Das wäre innovativ, stattdessen wollen die Parteien des Rückstands (SPD, CDU, FDP) um jeden Preis eine Osttangente bauen. Ansonsten fordert doch insbesondere die Autoschwurbelpartei FDP Innovation ein. Am Bau von Straßen ist nichts innovativ. Die Warenströme digital zielgerichtet zu optimieren ist eigentlich offensichtlich, erfordert Innovation und wäre gut für alle.

Es versteht sich von selbst, dass diese Punkt im Rahmen einer Alternativprüfung für eine Osttangente behandelt werden müsste und man dann auch sehr gründlich begründen muss, warum das nicht geht.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Verharmlost die Drogenindustrie Tabakerhitzer?

Der Artikel „Rauch, der nicht so heißen soll“ von Brigitte Osterath geht es um den Trend weg von Zigaretten zu angeblich weniger schädliche Alternativen der Drogenindustrie.

Rechtlich scheint ein Gericht den Vorgang nicht als Verbrennung gewertet zu haben, womit dann juristisch auch kein Rauch entsteht. Im Tabakerhitzeraerosol entstehen weniger von bestimmten thermischen Zersetzungsprodukten, laut Artikel entstehen dafür aber andere in deutlich höheren Konzentrationen als in Zigaretten. So beträgt die Konzentration von krebserzeugendem Glycidol das dreifache gegenüber Zigarettenrauch.

Man gewinnt den Eindruck, dass die Tabakkonzerne mit ihrer Werbekampagne, wie bereits früher, Tabak verharmlosen. Tabakerhitzer scheinen weniger Nikotin freizusetzen, aber sind Summe scheinen sie dennoch gesundheitsschädlich zu sein, dass diese andere Form von Verbrennung genauso nichts in Innenräumen zu suchen hat, wie der klassische Drogenkonsum durch Rauchen.

Man sollte so etwas auch aus den Eingangsbereichen verbannen.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Mikroplastik im Spinnennetz

In „Notizen aus der Chemie“ wird darüber berichtet, dass Spinnennetze Mikroplastik aus der Luft abfangen.

Für eine Analyse braucht es damit keine komplexen Apparaturen zur Sammlung von Proben. Dies lässt sich ganz einfach durch Einsammeln von Netzen machen.

Gemäß dem Beitrag konnte man sogar zwischen Reifenabrieb und anderen Quellen für Mikroplastik unterscheiden.

Das heißt die Belastung lässt sich vergleichsweise einfach messen.

Veröffentlicht unter Umweltschutz, Verkehrswende | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Idiotenwolke an Bahnhöfen? #Bahnsinn #Philosophie

Dass der Mensch ein sehr egoistisches Wesen ist, sieht man besonders deutlich an Bahnhöfen.

Ein Zug fährt ein, Menschen die vorher stark verteilt waren, knubbeln sich plötzlich dort, wo die Türen sind. Fast alle wollen als erstes einsteigen dürfen. Ganz vorne sein. Teilweise so sehr, dass sie nicht mal verstehen, dass sie Aussteigenden im Weg sind.

Es ist doch völlig logisch, dass Ausstieg und Einstieg nicht zeitgleich geht. Ebenso ist logisch, dass man erst etwas rauslassen muss, bevor etwas anderes rein kann. Eigentlich ziemlich simple Physik. Einige schaffen es ja auch sich zumindest solange zurück zu halten, bis die Mehrheit draußen ist, aber dann gibt es kein Halten mehr.

Meist gibt es noch ein wenig Restanstand, um nicht zu zeigen, wie egoistisch man in Wirklichkeit ist. Das heißt man rempelt die Leute nicht aus dem Weg.

Vielleicht trifft Wolke egoistischer Menschen es besser. Jedenfalls gibt es irgendwann selbst die fairste Person auf, fair zu bleiben.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Philosophisches, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

„Unfälle“ werden teilweise von Behörden herbeigeführt – #VGBU

Damit meine ich jetzt nicht, dass die mit einem KFZ, zum Beispiel Radfahrende umfahren bzw. überfahren. Aber Behörden, wie Polizei und auch Kommunen sehen weg, wenn es um Gefährdungen geht. Verharmlosen diese mit Behauptungen eine Stelle wäre kein Unfallschwerpunkt und „verwechseln“ Meinung und sorgfältige rechtliche Prüfung.

Nichtergreifen von Maßnahmen. So gibt es an der Karl-Jarres-Straße in Duisburg direkt rechts neben einem schmalen Radweg Parkplätze. Hier ist Dooring quasi vorprogrammiert, trotzdem ist der Radweg nutzungspflichtig. Sowohl die Stadt Duisburg, wie auch die Bezirksregierung Düsseldorf wollen hier trotz akuter Lebensgefahr nicht handeln. Frau E. von der Bezirksregierung meinte ich könne ja klagen.

Das Dooring eine Lebensgefahr darstellt erkennt man auch an dieser wissenschaftlichen Arbeit.

Ein weiteres Beispiel ist, dass die Polizei immer nur die absolute Maximalgeschwindigkeit kontrolliert, nie die Situative. Dabei gilt nach § 3 StVO die absolute Maximalgeschwindigkeit nur unter optimalen Bedingungen.

Die meisten Unfälle ließen sich durch echte Prävention verhindern, stattdessen hört man nur Ausreden. Dabei müsste man sich die Straße und die Rahmenbedingungen einfach nur angucken und wüsste welche Gefahren bestehen und könnte daraus sinnvolle Maßnahmen ableiten. Wenn man heute sogenannte Unfälle betrachtet wird man oft feststellen, dass auch ein Behördenversagen vorliegt, welches erst dazu führte, dass Menschen verletzt oder getötet wurden.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Keine Pflicht zu Reflektionskleidung

Wenngleich Polizei und andere Stellen immer wieder dazu auffordern Bekleidung mit Reflektion zu tragen, hat bereits 2006 das Landgericht Hannover im Urteil vom 15.03.2006 (Az. 11 S 84/05) klargestellt, dass es die Pflicht der Fahrenden ist darauf zu achten. In dem Fall ging es konkret zwar um einen Radfahrer, allerdings gelten die gleichen Pflichten auf für Personen am Steuer eines KFZ.

Aus dem Urteil:
„Es kann dahingestellt bleiben, ob die Bekleidung des Beklagten mit sichtbaren Reflexionsstreifen versehen war. Der Beklagte war jedenfalls nicht verpflichtet, derartige Bekleidung zu tragen.

Der Beklagte war auch nicht gehalten, während er stand und sich schnauzte, darauf zu achten, dass er nicht von Radfahrern angefahren wird. Vielmehr war der Kläger als Radfahrer verpflichtet, gemäß § 3 Abs. 1 S, 4 StVO nur auf Sicht zu fahren und darüber hinaus gemäß § 41 Nr. 5c StVO auf Fußgänger Rücksicht zu nehmen. Der Beklagte durfte grundsätzlich darauf vertrauen, dass Radfahrer sich bei Benutzung des Weges entsprechend pflichtgemäß verhalten. Dafür, dass der Beklagte den Kläger gesehen hatte und sich bewusst anfahren ließ, bestehen keinerlei Anhaltspunkte.“

Am § 3 hat sich scheinbar seit damals nichts geändert und der gilt auch für KFZ. Woraus sich zugleich ableiten lässt, dass an dunklen Stellen Schrittgeschwindigkeit erforderlich ist.
Trotz Recherche konnte ich bisher nicht herausfinden, ob auch nur eine Polizeibehörde die tatsächlich zulässige Geschwindigkeit kontrolliert oder hierfür klar Vorgaben hat. M. W. wird immer nur die Maximalgeschwindigkeit kontrolliert, weshalb hier KFZ-Führende eine unverhältnismäßig hohe Toleranz bekommen, die durch nichts gerechtfertigt ist.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Blitzen ist keine Abzocke! – #Verkehrssicherheit #Autokorrektur

Neulich waren mal wieder drei Leserbriefe in der NRZ zum Thema, dass kleine Städte auch blitzen wollen. Alle drei erweckten den Eindruck, dass es den Kommunen nur ums Geld ginge.

Müssen wohl alles drei ausgesprochene Verkehrsexperten sein, um beurteilen zu können, wo es der Verkehrssicherheit dient. Dabei ist Verkehrssicherheit nicht etwas nach dem Bauchgefühl von jemand hinter dem Steuer beurteilt wird.

Dabei wird doch nicht mal die aktuell gültige Geschwindigkeit, sondern die Maximalgeschwindigkeit unter optimalen Bedingungen geblitzt. Egal ob nun für weniger Meter Tempo 30 oder andere Gründe eine Maximalgeschwindigkeit vorgeben. Es ist gut und richtig, dass man dafür zahlen muss, wenn man sich nicht dran hält. Falls es doch zu unrecht war gibt es den Rechtsweg, aber im Normalfall ist es eine freiwillige Abgabe an die Stadt, weil man eigenverantwortlich der Meinungen war sich nicht einmal an die Maximalgeschwindigkeiten halten zu wollen.

Das ist doch wirklich erbärmlich, zu erst gegen die Regeln verstoßen und hinterher nicht dafür einstehen wollen. Vor vielen Jahren hatte ich einige Zeit ein KFZ, in all der Zeit nicht ein Bußgeld wegen überhöhter Geschwindigkeit. Wer sich also abgezockt fühlt will bloß die eigene Unfähigkeit verschleiern die Regeln einzuhalten. Denn es geht.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

Politisches Engagement = Partei?

Vor einiger Zeit meinte mal jemand, damit man sich politische engagieren dürfe solle man gefälligst in eine Partei eintreten.

Meine Einstellung dazu ist, dass wer politisches Engagement alleine auf Parteien reduziert, keine Ahnung von der freiheitlich demokratischen Grundordnung hat. Es gibt zahlreiche Rechte, die wir alle ganz ohne Parteien in Anspruch nehmen dürfen. Viel mehr, als Politik und Behörden uns manchmal zugestehen wollen. Auch endet die Teilhaben nicht damit, dass man an der Wahlurne den Wahlzettel abgibt.

Es gibt hier viel mehr Beteiligung, als manche annehmen und andere gerne sehen. Deshalb habe ich vor einigen Jahren auch das Buch Jederbeteiligung geschrieben, was dies alles zusammenfasst.

Auch gibt es Typen wie Sören Link, die meinem mit einem Ratsbeschluss wäre das alles zu akzeptieren und nichts mehr zu meckern. Das ist klassisches Bastapolitik bzw. Gutsherrenart. Die Menschheit hat sich hier definitiv weiterentwickelt und man muss nicht mehr dumme Entscheidungen einfach so akzeptieren. Man kann öffentlich Druck machen oder auch Klagen. Denn auch die Judikative ist Teil einer Demokratie. In den letzten Jahren hat man zunehmend den Eindruck, dass wichtige Entscheidungen von Gerichten getroffen werden.

Wer Demokratie auf Wahlen reduziert, hat Demokratie nicht verstanden.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Beteiligung, Grundrechte, Philosophisches | Hinterlasse einen Kommentar

„Beteiligung“ Regionalplan Ruhr – #NRW

Noch bis 31.03.2023 kann man sich an der erneuten Offenlage des Regionalplans beteiligen. Soweit man hier von einer ernsthaften Beteiligung sprechen kann. Auffällig viele Einwände wurden nur zu Kenntnis genommen und nicht ernsthaft behandelt. Teilweise wurde nur auf einen kleinen Teil der Argumente eingegangen und mitunter sogar aus dem Zusammenhang gerissen. Man erkennt deutlich, dass die Bevölkerung eher lästig ist bei dem Vorhaben den Niederrhein noch mehr in eine Käselandschaft zu verwandeln. Nachhaltigkeit ist bei dem Dokument nicht zu verspüren, mag sein das der Begriff verwandt wurde, aber gelebt wird Nachhaltigkeit nicht.

Meine Einwendungen/Anmerkungen sind sowohl zu den erkennbaren Änderungen, als auch eine Ergänzung meiner vorhergehenden Anmerkungen/Einwendungen, insbesondere da diese zumindest teilweise nicht berücksichtigt wurden. Eine konkrete Angabe der Reihenfolge und Bezugsstelle wird nicht gemacht.

Es fehlt immer noch eine Begründung für Auskiesung und zeitgleich Anhäufung von Bauschutt. Das Recycling ist hier einzig und allein eine Kostenfrage. Der Regionalplan subventioniert Flächenfraß und noch schlimmer die Vernichtung landwirtschaftlicher Flächen ohne ausreichend umfangreicher Abwägung.

Weiterhin stellen ausgekieste Flächen eine Gefährdung der Wasserversorgung dar. Durch die Klimaerwärmung ist mit höherer Verdunstung zu rechnen. Je mehr offene Wasserflächen vorhanden sind, desto mehr Verdunstung. Hier müsste man die gesamten Wasserentnahmen feststellen und mit den Verlusten den daraus resultieren Gesamtverlust an Wasser ermitteln. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Kiesabbau mit zur Gefährdung unserer Trinkwasserversorgung beiträgt. Dies ist nicht nur bedenklich, sondern nach EU-WRRL auch klar rechtswidrig.

Wenn man gar keinen aktuellen Bedarf an Wohnraum kennt, wie kann man dann feststellen, ob da wirklich ein Bedarf besteht und wie diese sich vielleicht geändert hat. Auch hier arbeitet man also mit falschen Zahlen, die auch einen Einfluss auf Auskiesung usw. haben. Dabei gibt es viel Leerstand und teilweise wird sogar Bestand leergehalten.

Die Klimaauswirkungen wurden weiterhin nicht berücksichtigt, obwohl dies zwingend erforderlich ist.
„Gerade weil der Klimawandel durch zahlreiche, für sich genommen oftmals geringe Mengen an Treibhausgasemissionen verursacht wird, kann er auch nur durch Maßnahmen zur Begrenzung all dieser Emissionen angehalten werden. Es liegt hier in der Natur der Sache, dass einzelnen Maßnahmen für sich genommen nicht die allein entscheidende Wirkung zukommt. Weil der Klimawandel aber nur angehalten werden kann, wenn all diese vielen, für sich genommen oft kleinen Mengen von CO2-Emissionen lokal vermieden werden, kann einer einzelnen Maßnahme nicht entgegengehalten werden, sie wirke sich nur geringfügig aus.“
BVerfG, Beschl. v. 23.3.2022, 1 BvR 1187/17, Rn. 236.

Jeglicher Flächenverbrauch um nicht zu sagen Flächenmissbrauch ist klimaschädlich. Dies ist nicht mit dem 1,5°-Ziel des rechtsverbindlichen Vereinbarung von Paris vereinbar. Allerdings wurden diese Auswirkungen nicht einmal bilanziert. Boden ist eine CO2-Senke, wird diese bebaut kommt es zu Emissionen.
Mit weiteren Flächenverbrauch können Klimaziele nicht erreicht werden.

Vor dem Hintergrund der Energiewende gibt es keine Notwendigkeit Kraftwerksstandorte zu schützen.

Beim Thema Hochwasserschutz kommt mir das Thema Deichschutz viel zu kurz. Es wird nicht darauf eingegangen, wie Deiche vor anderweitiger Nutzung geschützt werden sollen. So gibt es in Duisburg eine Vorhaben, bei dem Deiche mit einer Straße bebaut werden soll, die einen hohen Anteil an LKW-Verkehr hat. Dabei weisen alle einschlägigen Stellen Deiche darauf hin, dass Deich bei einem Hochwasser nicht befahren werden sollten, weil es die Gefährdung erheblich erhöht. Auch hier müssen Festlegungen getroffen werden, dass neue Belastungen für vorhandene Deiche nicht tragbar sind und ausnahmslos ausgeschlossen werden. Retentionsräume dürfen nicht verringert werden.

Die Deponiekapazitäten werden unrealistisch veranschlagt und weiterhin keine Anreize für mehr Recycling gesetzt.

In den Anlagen der Begründung kann man nicht erkennen was geändert wurde. Da einigen Stelle eine aktuelles Datum steht fand zumindest eine teilweise Änderung statt. In anderen steht dagegen etwas von Änderung aber auch hier ist nicht klar was geändert wurde. Das ist überaus intransparent. Wie üblich nimmt man Beteiligung nicht ernst, wen wundert da noch Politikverdrossenheit und die Tendenz zu Extremen.

Der Flächenbestand muss endlich eingefroren werden. Der russische Angriff auf die Ukraine zeigt, dass eine hohe Grundautarkie wichtig ist. Dies geht aber nicht, wenn man landwirtschaftliche Fläche für Industrie, Wohnen, Verkehr usw. verschwendet. Die Industrie brauch keine neue Fläche, die sind nur zu geizig, die vorhandene Fläche optimal zu nutzen. Statt in den Höhe wird lieber in die Breite gebaut.

Das Gebiet SQ_8_Dui/PQS_8_Dui usw. für Sand, Kies usw. in Duisburg, markiert Bereiche, welche den Rheinradweg umfassen (Begründung Teil D Anh. 7). Ebenfalls ist dort Industrie angesiedelt. Eine Nutzbarkeit ist auch wegen des instabilen Deiches nicht gegeben. Die Mobilität überwiegt hier vor den Interessen eine Branche, die sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichert und Recycling verhindert.

Das HQ100/HQextrem ist falsch definiert, da es die Klimaerwärmung nicht berücksichtigt. Was früher selten vorkam, kann heutzutage alle 10 Jahre vorkommen. Veraltete Grundlagen sind hier unzureichend. Insbesondere sind hier Karten allenfalls ein Rückblick aber nicht auf den Worst-Case der Prognosen gestützt. Auf dieser Grundlage ist keine seriöse Abschätzung von Hochwasser und Intervall möglich.

Das man relevante Punkte zur Kenntnis nimmt zeugt nicht von einer sonderlich demokratischen Einstellung, sondern sieht eher danach aus, dass man relevante Punkt nicht einpflegen will. Demokratische wäre es die Beteiligung ernst zu nehmen. Dies ist nicht der Fall. Nur zur Kenntnis würde ich das nicht schicken. Und teilweise ein längerer Absatz ausgewählt und nur auf einen Punkt eingegangen. Das ist Bequemlichkeit.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Aus der Region, Beteiligung, Duisburg, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Hinterlasse einen Kommentar

Verkehrsanarchie bei Baustellen – #RuntervomGehweg #Duisburg

Wieder mal ein Beispiel für Verkehrsanarchie in Duisburg-Rheinhausen. Hier steht ein Schild, welches Radfahren das Absteigen empfiehlt mitten auf dem Gehweg, sodass Rollstühle nicht durchkommen. Weiterhin steht das Schild entgegen der Fahrtrichtung, sodass es höchstens Geisterfahrer lesen könnten.

Ein Grund für das Schild ist an der Schwarzenberger Straße in Höhe der Schulstraße nicht erkennbar. Da in der Schulstraße eine Baustelle war, könnte man zu dem Schluss kommen, dass hier schlecht ausgebildete Arbeiter das Schild haben stehen lassen, obwohl es einige behindert. Nicht einmal an die Hecke hat man das Schild gestellt oder auf die Straße.

Müssten Baufirmen nicht wissen, wie man die Beschilderung bei Baustellen einhält? Oder zumindest sollten die doch eigentlich wissen was Rücksichtnahme ist. Ich kam alleine durch, andere hätten da Probleme gehabt. Die Mindestbreite nach RSA 21 von 1 m ist definitiv unterschritten.

Die Stadt sollte in die Bauverträge Vertragsstrafen für solche Fälle implementieren.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

#Duisburg: Weg nur für Frauen mit Kind, für Männer verboten? – #Gendern #Verkehrsschwurbelei

Bei Baustellen in Duisburg werden Radfahrende und Gehende konsequent nicht mitgedacht. Erst recht nicht Menschen mit Behinderung.

Hier mal ein besonders bizarres Schild in der Duisburger Innenstadt, wo man mit dem Verbotszeichen Fußverkehr verbietet und dann zeitgleich sagt, dass der Verkehr woanders stattfinden soll.

Man kann das Schild jetzt unterschiedlich lesen. Etwa, dass der Gehweg auf der einen Seite endet und man zur anderen Seite wechseln soll. Dafür steht aber das Schild falsch.

Man könnte es auch so lesen, dass hier Männer nicht weiter dürfen und nur Frauen mit Kindern oder Personen die Kleider tragen mit kleinen Menschen dürfen und Personen in Hosen nicht. Wenn man mal darüber nachdenkt ist das Schild ziemlich sexistisch, man sollt da wirklich mal darüber nachdenken, dass 50 % der Schilder auch das andere Geschlecht zeigen muss und nicht so Klischeehaft immer Mutter mit Kind oder Schotte mit Kind.

Man fragt sich was das Schild überhaupt soll, denn dass man aber Absperrgitter nicht weiter kommt ist irgendwie offensichtlich, wozu also das Schild? Dabei gilt eigentlich, dass Schilder verständlich sein müssen.

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Arzt parkt ständig auf Gehweg – #Gratismentalität #RuntervomGehweg #Duisburg #Rheinhausen #Verkehrsschwurbelei

In Rheinhausen ist es an der Friedrich-Alfred-Straße nahe der Güntherstraße einen sogenannten Arztparkplatz auf einem Gehweg durch einen Schriftzug markiert.

Vor kurzem wurde der Schriftzug erneuert, aber nicht die ein Stück weiter gelegenen Parkplätze für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, welche man kaum noch erkennt. Letztere Parkplätze finden sich auf der Straße.

Ich habe deshalb die Genehmigung angefordert und die hier angehängten Dokumente erhalten.

In 1988 hat man ein Dokument ausgestellt auf dem unter „Ergebnis und Begründung“ nur folgender Text steht:
„Auf dem Gehweg der Fr.-Alfred-Str. wird ein Arztparkplatz markiert.“
Es handelt sich hierbei, der Bezeichnung nach, um eine „Anordnung von VZ. und Einrichtungen“, also eigentlich einen Verwaltungsakt. Allerdings kann es sich hier nicht um einen Verwaltungsakt handeln, da eine Begründung fehlt. Da schon damals eine Begründung gefordert war, wird sich das nicht so sehr vom heutigen Verwaltungsakt unterscheiden, für den ebenfalls in § 39 VwVfG eine Begründung gefordert ist.

Ebenfalls angehängt war bei der „Genehmigung“ eine Rechtsgrundlage, die allerdings auf der letzten Seite klar eine Abwägung fordert. Wenn man für einen Arzt einen Parkplatz auf einem Gehweg anordnet, obwohl im Umfeld ausreichend Parkplätze sind ist das definitiv rechtswidrig und wenn man dies nicht einmal begründet dürfte dies zudem noch nichtig sein (§ 44 VwVfG). Das heißt die Genehmigung ist nicht gültig und war es auch nie.

Hinter dem Gebäude (Friedrich-Alfred-Straße 60), wo die Praxis sein dürfte, findet sich ein Parkplatz, der über einen Notausgang erreichbar ist, demnach gibt es hier keinen Grund, für einen Arztparkplatz den Gehweg zu besetzen. In der Günterstraße befinden sich ebenfalls Parkplätze, die man markieren könnte und die nicht weiter vom Eingang sind. Ein Stück weiter auf der Friedrich-Alfred-Straße sind ebenfalls Parkplätze. Die Rechtsgrundlage geht sogar von einer zumutbaren Entfernung von 200 m aus. Diese Abwägung fand allerdings nicht statt. Scheinbar ist Bewegung für Ärzte zu ungesund.

Im Jahr 2013 wurde eine „Genehmigung“ erteilt, welche ebenfalls keine Begründung enthält und befristet bis 2016 war, demnach ist diese bereits abgelaufen.

Es spricht also alles klar gegen das Parken auf dem Gehweg für einen Arzt und nichts dafür. Trotzdem parkt der immer noch da. Man sieht einmal mehr, dass in Duisburg etwas nicht stimmt, wenn man nicht einmal die einfachsten Verwaltungsakten sauber hinbekommt.

Wie ich über den FUSS e. V. erfuhr gibt es sogar eine neue Rechtslage, die bei einer neue Genehmigung hätte beachtet werden müssen. Da steht dann gar nichts mehr von Gehwegparken. Nehme an, dass es auch bereits 2013 einen eine andere Erlasslage gab man nach dieser hätte prüfen müssen.

Ist für den Arzt natürlich bequemer einen günstigen exklusiven Parkplatz auf dem Gehweg zu haben, als direkt am Haus einen mieten zu müssen. Muss diese Gratismentalität von Autofahrenden sein.

Wie üblich gehen die Uhren in Duisburg öfters mal rechtswidrig.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare

Grüne NRW sind gegen die #Verkehrswende – #Klimaschutz #Autoschwurbelei #ÖPNV

Vergangenes Jahr reichte ich eine Petition ein, in der er darum ging, dass man das Parken im öffentlichen Raum an ein Monatsticket koppelt. Eine Antwort vom Bundestag erreichte mich relativ schnell. Man fühlte sich nicht zuständig, der Landtag könne das.

Na okay habe ich mir gedacht, da ich das zeitgleich bei beiden Stellen eingereicht habe. Nun bekam ich aber auch eine Antwort vom Landtag.

Keine Ahnung, ob der Landtag meine Petition überhaupt richtig gelesen hat. Würden Parkgebühren in Form einer Monatsticketpflicht den Gemeingebrauch etwa einschränken? Das erscheint mir nicht sonderlich logisch. Und ich frage mich, ob das Hinsetzen auf der Straße nicht auch Gemeingebrauch ist.

Die Autoschwurbelei des Landtages geht aber noch weiter. Man behauptet doch glatt, dass in der Regel parken nicht entgeltfrei wäre. Keine Ahnung, wo man hier eine Statistik erhoben hat. Hier im Umfeld gibt es nur wenig Stellen mit Parkgebühren. Vor allen Dingen woher will man das alles wissen, wenn man nicht das Verkehrsministerium eingeschaltet hat. Laut Bundestag kann das Land NRW dies regeln. Die Antwort schreibt am Anliegen vorbei. Da die Grünen in der Landesregierung sind ist anzunehmen, dass auch diese die Petition gelesen haben. Scheinbar sind also auch die Grünen gegen eine Verkehrswende.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , , , , , | 4 Kommentare

#Duisburg für Menschen mit Behinderung? – #Verkehrsschwurbelei

Endlich ist sie Online, die Niederschrift des „Beirat für Menschen mit Behinderungen“ hat ziemlich lange gedauert. Enthalten ist neben der Antwort auf eine Anfrage (DS 22-1220 Anfrage der AG-handicap Reparaturen von Bordsteinkanten/barrierefreie Wege) auch eine Antwort zur aktuellen Anzahl der Menschen mit Behinderung in Duisburg. Die Stadt Duisburg hat hier, obwohl sie zuständig für die Ausstellung der entsprechenden Ausweise ist keinen aktuellen Überblick. Scheinbar nutzt man hier keine vernünftige IT, welche dies auf Knopfdruck liefern kann. Die als Anlage mitgelieferte Statistik von 2021 weist über 100 000 Menschen mit Behinderungen für Duisburg auf, was mehr als 1/5 der Bevölkerung ist.

Nachfolgend die von mir zusammengefassten und bewerteten Antworten.
Frage 1.
Man sieht hier die Fahrbahn als Hauptsache und bezeichnet Gehweg und Radweg als Nebenanlagen, diskriminiert Fortbewegungsarten also, was aber zum Grundcredo „Alles fürs Auto“ passt. Nur bei Um- und Ausbau werden teilweise Bordsteinabsenkungen durchgeführt.

Frage 2.
Bei der Frage zu Baustellen bezieht man sich auf die „Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen“ (RSA 21), man erwähnt sogar die Mindestbreiten, welche nach meiner Erfahrung in Duisburg aber nur bedingt eingehalten werden. Habe schon mehr als einmal rechtswidrige Baustellen gesehen. Die Theorie scheint teilweise bekannt zu sein, nur mit der Praxis hapert es massiv.

Neben den vier Fragen, die ich jetzt nicht alle wiedergebe, waren auch zwei Prüfanträge dabei, von dem ich die Antwort auf den Letzten zitiere. Es ging hier um Parkplätze am ehemaligen kleinen Prinzen, die über Geh- und Radweg erreichbar sind, wo ein 45°-Bordstein vorgeschlagen wurde
„Die o.g. Behindertenparkplätze sind mit einem Kfz problemlos anfahrbar. Durch die vorhandenen Hochbordsteine werden Kfz-Fahrer zu einer langsamen Fahrweise auf den Nebenanlagen (Geh- und Radweg) veranlasst, damit Fußgänger und Radfahrer geschützt werden. Eine Bordsteinabsenkung bzw. ein Umbau mit Einfahrtschwellen (Schrägbord) ist daher nicht erforderlich. Abgesehen davon kommen Einfahrtschwellen nur an Grundstückszufahrten zum Einsatz.“

Man spielt hier also Menschen mit Behinderung gegen Rad- und Fußverkehr aus. Die Antwort ist mal wieder die typische Verkehrsschwurbelei der Stadt Duisburg. Man schiebt als Ausrede die Sicherheit von Radfahrenden und Gehenden vor, die ansonsten auch niemanden bei der Stadt zu interessieren scheint. Man gewinnt den Eindruck von Arbeitsvermeidung durch Ausreden. Zumal das nicht davor schützt, beim Ausparken überfahren zu werden.
Ein 45°-Bordstein verlangsamt auch das Fahrzeug. Da rast auch niemand drüber. Davon abgesehen handelt es sich doch hier um eine Art von Grundstückszufahrt. Sinnvoller wäre es ohnehin die Parkplätze an der Straße einzurichten.

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Eisgefahr an der Stünningkreuzung – #Duisport #Rheinhausen #RuntervomRadweg #RuntervomGehweg

Wenn LKW an der Stünningkreuzung von der Asterlager in die Moerser Straße abbiegen fliegen bei Frost immer wieder mal Eisbrocken von der Plane, so das es hier ziemlich gefährlich werden kann. Insbesondere dann, wenn ein Eisbrocken z. B. dort Wartende trifft. Es ist purer Zufall, dass dies bisher nicht eingetreten ist. Aber auch die Eisbrocken auf dem Radweg machen diesen extrem gefährlich. Ebenso können Gehende ausrutschen.

Sicherlich ist dies auch einer hohen Geschwindigkeit beim Abbiegen von LKW geschuldet. Denn ansonsten würde das nicht so breit verteilt sein.

Vielleicht gibt es die Möglichkeit per Kamera zu überwachen, ob Eis auf den LKW liegt und die Verstöße entsprechend zu ahnden. Eine Art Eisblitzer. Aber ob man etwas in Duisburg für die Bevölkerung und gegen LKW tut? Ich habe da so meine Zweifel.

Vergleichbare Situationen können im Stadtgebiet sicherlich an vielen Stellen auftreten. Es besteht also Handlungsbedarf.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Duisburger Westen, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Schöpfungszerstörer #CDU fordert erneut populistisch #Osttangente – #Duisburg #Rheinhausen #Duisport

Am vergangenen Samstag musste man mal wieder den populistischen Unsinn der CDU lesen. Der Rheinhauser Ableger dieser populistischen Partei, vertreten durch Kai Müller behauptet doch glatt: „Nicht nur für Rheinhausen sei die Verlängerung der Osttangente nach Abwägung aller Argumente alternativlos.“

Ob Müller überhaupt weiß, wie man Argumente abwägt? Wenn man so zurückschaut, welche Märchen uns die CDU alles schon erzählen wollte, um die Osttangente durchzusetzen. Einmal mehr stellt sich mir die Frage ob die von CDU korrupt sind, andere unlautere Motive haben oder man sich einfach nur etwas irrational in den Kopf gesetzt hat. Alle Argumente abgewogen haben die definitiv nicht. Und nichts ist ohne Alternative außer natürlich niemals die CDU zu wählen, wenn man Christ ist und die Schöpfung bewahren will.

Am Samstag hat die CDU bewiesen, dass KFZ-Verkehr für diese über die Wunder der Schöpfung in Form von Bäumen geht. Dies haben die auch in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen. Menschenleben scheinen denen auch wenig zu bedeuten, ansonsten hätte man bereits längst Maßnahmen zur Verkehrslenkung durchgesetzt.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#NRW: Schotter“garten“ verboten!

Bei einer Diskussion über Schotter“gärten“ in der Innenstadt von Duisburg wurde ich auf die Bauordnung NRW und ein interessantes Urteil aufmerksam gemacht.

In der Landesbauordnung steht in § 8 (Nicht überbaute Flächen der bebauten Grundstücke, Kinderspielplätze)
„(1) Die nicht mit Gebäuden oder vergleichbaren baulichen Anlagen überbauten Flächen der bebauten Grundstücke sind
1. wasseraufnahmefähig zu belassen oder herzustellen und
2. zu begrünen oder zu bepflanzen,“

Wenn ich nun nach diesem Bericht gehe, ist der überwiegende Charakter der Schotter“gärten“ ganz sicher nicht begrünt. Demnach wären diese nicht zulässig.

Und auch die Nutzung der Vorgärten als Parkplatz erscheint unter dem Gesichtspunkt überaus fragwürdig. Ein Vorgarten ist nun einmal kein Parkplatz.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Aus der Region, Duisburg | Verschlagwortet mit , | 3 Kommentare

Klimaerwärmung in #Duisburg – Hitzestadt Duisburg durch Politik gebeutelt – #Osttangente #Klimaschutz

Eine Betonpolitik, welche auf Straßen, Parkplätze und Versiegelung setzt, statt auf Bäume und Grünflächen, tötet Menschen durch Hitzetod. Dies sieht man an vielen Stellen im Stadtgebiet. Sei es nun Wedau (Platanen), Rheinhausen (Osttangente) oder anderen Stellen.

Wer Klimaschutz und -anpassung nicht bei jeder Entscheidung mitbedenkt, handelt nicht im Interesse der Bevölkerung. Und bisher steht bei den zahlreichen Entscheidungen im Rat und in den Ausschüssen nicht einmal etwas zu der Thematik.

Was sagt uns der Umstand, dass dies SPD und CDU nicht einfordern?

Wie demokratisch kann eine Entscheidung sein, welche auf unvollständigen Informationen getroffen wird und grob fahrlässig Menschenleben gefährdet?

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Not-Baumbesetzung zur Rettung der 26 gesunden Bäume an der Wedauer Straße – #Klimaschutz #Baumschutz

Gestern bekam ich nachfolgende Mail, die leider von einem Filter aufgehalten wurde. Nach reiflicher Überlegung veröffentliche ich diese doch, um zu zeigen, wie wichtig Bäume für den Menschen sind. Nicht nur physisch, sondern auch psychisch.

Wie wir alle wissen, hielt die Aktion die Schöpfungszerstörer von CDU und SPD leider nicht auf. Ob die Aktion gerechtfertigt war oder nicht, dazu habe ich mir bereits hier Gedanken gemacht. Gerade für ältere Menschen könnte die Temperaturerhöhung in Hitzeperioden durch die Baumfällung tödlich enden.

Die Pressmitteilung vom 18.02. morgens
Nach massiven Protesten von Bürger*innen erreichte das umstrittene Baumfällungsvorhaben von Oberbürgermeister Sören Link (SPD) sogar den Landtag [1]. Wie der WDR berichtete, sollte es am heutigen Samstag (18.2.2023) soweit sein: 26 gesunde, knapp 100 Jahre alte Bäume an der Wedauer Straße wollte „Sägen-Sören“ fällen lassen [2]. Doch in der Früh besetzen unerwartet Klimaaktivist*innen die Bäume und verhindern aktuell die Fällung.

UNFREIWILLIGE FEUERWEHR

Kurz nach 19:00 Uhr, erzählt der Mathematiker und Klimaaktivist Ingo Blechschmidt (34), erhielt er am gestrigen Freitagabend einen Anruf einer 60-jährigen Anwohnerin aus Duisburg-Wedau. „Ich weiß mir nicht mehr anders zu helfen, können wir zusammen noch irgendwie die Bäume verteidigen?“, fragte sie ihn. Blechschmidt leistet für verschiedene Klimagerechtigkeitsinitiativen Telefondienst, bedient zusammen mit anderen eine Art Notfalltelefon [3]. Er selbst lebt in Augsburg, deswegen war er mit dem vielfach kritisierten Rodungsvorhaben nicht vertraut. „Die Anwohnerin war den Tränen nahe. Die Bäume kühlten schon die Umgebung, als sie zur Schule ging. Da wusste ich, dass die Klimagerechtigkeitsbewegung sofort Unterstützung leisten musste.“

Hektisch wurde eine Telefonkette in Gang gesetzt, Aufrufe über WhatsApp gestartet. „Wer hat aktivistische Kontakte nach Duisburg? Kennt wer eine Anwältin, die jetzt noch erreichbar ist?“ [4] Zugverbindungen wurden herausgesucht, Kletterausrüstung zusammengestellt. Nach kurzer Zeit war klar: Es findet sich ein buntes Team aus Aktivist*innen, welche mit den Duisburger Anwohner*innen die Bäume retten möchte. Ehrenamtliche von Fridays for Future, Extinction Rebellion, Letzte Generation und dem Augsburger Klimacamp sind bei der Notbesetzung dabei. „Das Wochenende über wollte ich auf eine wichtige Klausur lernen“, erklärt Aktivistin Anna K. (22), die Lehramt studiert und aus Sorge vor Führungszeugniseinträgen ihren Nachnamen nicht in der Zeitung lesen möchte. „Doch es ist mir wichtiger, gemeinsam mit den Anwohner*innen die Bäume zu beschützen.“

Die Strategie der Aktivist*innen: Sie verbinden in mehreren Meter Höhe Bäume mit einer sog. Traverse, einem langen Seil aus einem besonderen baumschonenden Material (Polypropylen, Durchmesser 12 mm, Traglast 1.415 kg), und begeben sich dann an ihren Klettergurten selbst in diese Querverbindung. So kann die umstrittene Baumfällung erst dann durchgeführt werden, wenn die Klimaaktivist*innen wieder auf dem Boden sind. Doch freiwillig werden sie nicht gehen, erklärten sie schon vorab.

IHR ZIEL: ECHTE BÜRGERBETEILIGUNG

Mit der Aktion möchten sie, wie schon die Bürgerinitiative seit nun fast zwei Jahren, den Bäumen einen Aufschub gewähren, so lange, bis ein echtes Bürgerpartizipationsverfahren über die Baumaßnahmen in der Wedauer Straße entschieden hat. „Die Regierung hat die Klimakrise nicht im Griff“, erklärt Anna. „In Zeiten der Klimakrise gesunde Bäume zu fällen, ist grotesk. Auf spekulative Neupflanzungsexperimente ist kein Verlass!“ Falls solche Experimente gedeihen, dauere es 80 bis 100 Jahre, bis die anfangs winzigen Setzlinge dieselben Funktionen übernehmen können wie die wertvollen Bestandsbäume. Wie das Handelsblatt berichtete [5], bestätigt eine vielzitierte Studie der Universität Hamburg [6] diese Aussage über die Schutzfunktion der CO₂-Bindung.

Die umstrittenen Baumfällungspläne hatten vielfältige Protestaktionen aus der Zivilgesellschaft auf den Plan gerufen. An einer Menschenkette beteiligten sich mehr als 250 Personen [7]. Unterschriften wurden gesammelt, eine Petition auf den Weg gebracht [8]. Zahlreiche Gründe für den Erhalt führt eine Bürgerinitiative auf, die sich extra für den Schutz der Bäume gründete [9]. Der wichtigen Schutzfunktionen der Bäume komme angesichts steigender Verkehrszahlen eine besonders hohe Bedeutung zu, die Bäume prägen den Charakter der Straße und sind wertvolle Naturdenkmäler.

Dass der Rat der Stadt die Fällung schon beschlossen hat, überzeugt weder die Anwohner*innen noch die unterstützenden Aktivist*innen: „Es ist gut, wichtig und richtig, sich an Gesetze, Regelungen, Normen und Vereinbarungen zu halten. Wenn wir das konsequent durchziehen, brechen wir aber eine andere Vereinbarung, nämlich das demokratisch beschlossene Pariser Klimaabkommen. Die Gesellschaft muss aushandeln, welche früheren Verträge sie brechen möchte, um die Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen zu sichern“, so Blechschmidt. Damit bezieht er sich auf einen Aufsatz der bekannten Klimaaktivistinnen Luisa Neubauer und Carola Rackete [10].

EINSATZ DES SPEZIALEINSATZKOMMANDOS

Da die Aktivist*innen nicht freiwillig die Bäume verlassen werden, ist ein Einsatz des Spezialeinsatzkommandos der Polizei wahrscheinlich. Speziell ausgebildetete Klettereinheiten der Polizei seilen dann die Aktivist*innen ab. „Wenn Oberbürgermeister Link schlau ist, nimmt er die Rodung vorerst von der Tagesordnung“, hofft Blechschmidt. Verantworten werden sich die Aktivist*innen trotzdem vor Gericht: Ihre Aktion kann als so genannte „verwerfliche Nötigung“ strafbar sein.

Carla Hinrichs, Sprecherin der Letzten Generation, stand erst am Donnerstag für eine Protestaktion vor Gericht. „Ich halte mein Verhalten nicht für strafbar“, erklärte sie der taz [11]. „Wenn ich mir die Gesetze angucke, dann braucht es für eine Nötigung ein verwerfliches Verhalten. Verwerflich finde ich, dass unsere Regierung uns über die Klippe bringt. Es ist die größte Krise, die ich mir vorstellen kann.“ Diese Überzeugung teilen die Aktivist*innen, die die Notbesetzung an der Wedauer Straße durchführen. „Das halte ich nicht für verwerflich. Diese Frage müssen sich die Gerichte stellen. Und wenn sie das dann trotzdem für verwerflich halten, dann sollen sie mich dafür einsperren.“

HINWEIS
Kurz vor 7:00 Uhr begann die Kletteraktion. Mit Absenden dieser Mail befinden sich die Aktivist*innen bereits in den Bäumen.
Aller Voraussicht nach wird es in Kürze zu Polizeikontakt kommen. Wie die Behörden reagieren werden, können wir vorab nicht sicher einschätzen. Alle beteiligten Aktivist*innen werden gegenüber der Polizei ihre Personalien angeben. Das nächstgelegene SEK befindet sich in Essen, könnte also mitunter schnell zu gegen sein.
Es ist auch möglich, dass der Oberbürgermeister diese Bilder vermeiden möchte. Er erhält diese Pressemitteilung in Kopie.

Anmerkung von mir

In Duisburg ist es öfters höchst zweifelhaft, dass Entscheidungen auf Recht und Gesetz basieren. Bei genauerem Hinsehen werden Prüfungen weggelassen oder die Begründung ist unvollständig. In diesem Fall wurden nicht einmal die thermischen Auswirkungen geprüft. Macht die Stadt Duisburg nach meiner Erfahrung auch bei Baugenehmigungen nicht. Selbst wenn einem Klimaschutz völlig egal ist, darf es Körperverletzung durch den Rat bzw. die Verwaltung nicht sein. Falls es eine Anklage geben die Aktivisten geben sollte, würde ich empfehlen auch diesen Aspekt in der Verteidigung aufzugreifen. Letztendlich sind Einsparungen und Parkplätze egoistisch und damit niedere Beweggründe. Insbesondere wo man 600 000 für die Machbarkeitsstudie Osttangente locker gemacht hat.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

#Düsseldorf – Positives Beispiel Radverkehr – gestreute Radwege – #Verkehrswende #Autokorrektur

Regelmäßig habe ich den unmittelbaren Vergleich zwischen Duisburg und Düsseldorf. In Duisburg fand ich im letzten Jahr diverse Radwege ungeräumt, in Düsseldorf dagegen sah ich sogar ein Streufahrzeug auf einem Radweg.

Weiß natürlich nicht wie repräsentativ dies jetzt nun ist, aber auch sonst habe ich den Eindruck, dass Düsseldorf sich mehr bemüht, als dies in Duisburg der Fall ist. Es gibt natürlich auch in Düsseldorf noch viele Stellen, wo man etwas besser machen kann, aber man tut etwas.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Grüne oder #Greenwashing? – #Lützerath #Krischer #Fluglärm

Wie Grün sind die Grünen?

Nicht erst seit Lützerath stellt sich mir diese Frage auf Landes- und Bundesebene.

Ein weiterer Beleg ist, dass man das von Oliver Krischer geführte Verkehrsministerium zu einem Zwangsgeld verurteilte, weil es die Auskunft verweigerte. Es ging hier um Fluglärm. Er hat also dann auch noch direkt bei dem vom ihm geführten Umweltministerium versagt.

Sowohl Bürger gegen Fluglärm, als auch Kaarster gegen Fluglärm berichten darüber.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Fluglärm, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

#Duisburg: Ein Vorgeschmack auf die #Osttangente – #Rheinhausen #Duisburg #CDU #SPD

Neulich nahm ich mal den Weg vom Pferdehof zur Eisenbahnbrücke am Fuße des Pseudodeiches.

Man will uns ja das Märchen verkaufen, dass ein Weg im Überschwemmungsbereich voll okay wäre. Wenn man sich anschaut, wie der Weg derzeit ist, stellt man fest, dass er teilweise die Qualität eines extrem schlecht gepflegten Feldweges hat, welcher nach einer Überschwemmung gewiss nicht besser wird.

Man will also umweltfreundliche Mobilität mit dem Fahrrad oder zu Fuß für eine klimaschädliche Straße verdrängen. Dies passt natürlich ins zerstörende Weltbild von SPD und CDU, welche in Duisburg lieber vernichten, als die Schöpfung zu bewahren.

Weil es keinen vernünftigen Übergang vom Rheinradweg zum Weg im Überschwemmungsbereich gibt, ist neben der Osttangente Alt (die damals auch schon alle Probleme lösen sollte) ein Trampelpfad entstanden. Man hat ganz offensichtlich auch damals nicht die reale Mobilität analysiert, sondern „Planer“ haben sich etwas ausgedacht. Die Praxis zeigt, dass es Unsinn war.

Auch nach der Brücke der Solidarität lässt der Weg einiges zu Wünschen übrig.

Auf dem Rheinradweg zwischen Rheingasse und Fährstraße konnte ich auch einige Reifenabdrücke von einem Traktor erkennen, dass heißt es müsste nach einem Hochwasser mit Beschädigungen des Weges gerechnet werden. Also nicht nur die Überschwemmungszeit, sondern auch die Zeit danach mit zusätzlichen Beschädigungen. Der vorhandene Weg wurde seit vielen Jahren nicht gemacht. Man wird im Vorfeld vielleicht viele Versprechungen machen, aber die sind völlig unglaubwürdig, wenn man sich die heutigen Tatsachen ansieht.

Und zum Schluss noch eine Barriere an der Eisenbahnbrücke, die ich bereits in 2022 der Stadt Duisburg mitteilte und noch immer ist nichts passiert. Die Straße ist jetzt vielleicht 20 Jahre alt, man erkennt aber deutlich, dass zu wenig getan wurde, dabei hätte man das reparieren können, als die Straße gesperrt war. Auch das muss man bedenken, wenn die Stadt und Politik behaupten, dass man zum Rheinvorland käme. Derartige Bodenwellen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität bestenfalls eine Barriere, schlimmstenfalls lebensgefährlich (stolpern wenn gerade LKW kommt).

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Gefahrgut-Unfall in Ohio – #Duisburg #Duisport

Die Tagesschau berichtet über einen Gefahrgutunfall in Ohio, wie er jederzeit auch in Duisburg eintreten könnte.

Teilweise donnern die LKW mit Gefahrgut sogar durch Wohngebiete, wie an der Jägerstraße.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hinweis Regionalplan Ruhr Dritte Beteiligung – #Klimaschutz

Kommt mir das so vor oder fehlen da überall die Hinweise drauf? Es gab nur einen kleinen Artikel in der Zeitung und nichts dazu in den Amtsblättern.

Offenlage und Beteiligung von 06.02. bis einschließlich 31.03.2023, mehr Infos unter diesem Link.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Allgemeines, Aus der Region | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Straftat Baumfällung Wedau? – #SPD #CDU #Klimaschutz

Der Zeitung von heute (17.02.2023) entnahm ich, dass bereits morgen die Bäume in Wedau gefällt werden sollen. Mir stellte sich beim Lesen das Artikels die Frage, ob dies nicht eine Straftat ist. Dies versuche ich nachfolgend mal aus meiner Sicht zu bewerten.

Fakt ist, dass durch die Fällung der Bäume im Umfeld die Temperatur ansteigen werden und keine adäquate Kompensation vorgesehen ist.

In der Drucksache 22-0272 „Wedauer Straße (L 60) von Kalkweg bis Masurenallee in Duisburg-Süd“ gibt es keine Hinweise auf die Temperaturauswirkungen, des Vorhabens und schon gar nicht über eine Kompensation.

In der 4. öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr am 23.05.2022 wurde laut Protokoll auf folgendes hingewiesen:
„Des Weiteren erwähnte sie die enormen Klimafolgen: die Straße würde im Sommer sehr heiß. Dadurch werden insbesondere die älteren Anwohnerinnen und Anwohner in Mitleidenschaft gezogen. Sie betonte, dass ihre Fraktion der Auffassung sei, dass die Vorlage keiner Klimarelevanzprüfung Stand halten würde. Sie rief dazu auf, gegen den Antrag und für die Erstellung einer Alternative zu stimmen.“

Im der öffentlichen Sitzung des Rates der Stadt am 19.09.2022 wurde laut Protokoll auf folgendes hingewiesen:
„Der Sommer habe deutlich gemacht, dass die Klimakrise real sei und sich die thermischen Folgen bereits spüren lassen. Nach einer Klimaanalyse des LANUV seien in Duisburg 63 % der Menschen von Hitze betroffen. Im NRW-Ranking belege Duisburg den dritten Platz hinter Düsseldorf und Krefeld. Die Wedauer Straße weise bereits jetzt eine ungünstige thermische Situation auf. Mit der Fällung der Platanen werde diese noch verschlimmert.“

Das heißt zumindest an diesen Stellen wurden die thermischen Auswirkungen thematisiert. An den anderen Stellen steht dazu nichts im Protokoll, was aber nichts bedeutet, da die Stadt Duisburg die Protokolle nicht als Wortprotokolle anlegt, sondern willkürlich entscheidet, was aufgenommen wird.

Demnach war also zumindest den Ratsleuten, dem OB und den Herrn Linne bekannt, dass mit thermischen Auswirkungen zu rechnen ist. Dennoch stimmten die Mehrheit der Ratsleute dafür und Herr Linne kam seinen Aufgaben nicht nach und hat die thermischen Auswirkungen ermittelt bzw. in seinem Zuständigkeitsbereich ermitteln lassen. Zumal meines Wissens ein Beschluss vorliegt, dass in Beschlussvorlagen die Klimaauswirkungen angegeben werden müssen. Auch diese hätte den Ratsleuten, welche dafür stimmten bekannt sein müssen, ebenso Herrn Linne und OB Sören Link.

Gemäß RKI, Umweltbundesamt und deuten Wetterdienst, gibt es jedes Jahr in Deutschland tausende Hitzetote. Dies kann spätestens seit dem 01.07.2022 als öffentlich bekannt vorausgesetzt werden. Somit handelten die Ratsleute, der OB und Herr Linne zumindest grob fahrlässig diesen Punkt nicht zu prüfen oder prüfen zu lassen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr tagte bereits am 23.05.2022, also deutlich vor der Ratssitzung, wo die Entscheidung getroffen wurde. Es gab also klare Hinweise im Vorfeld. Demnach wäre hier von bedingtem Vorsatz auszugehen, insbesondere weil weder geprüft wurde noch eine adäquate Kompensation betrachtet wurde. Das kleinkronige Bäume nicht die gleiche Kühlleistung haben, wie großkronige ist auch für Laien offensichtlich. Dass heißt es wird definitiv heißer. Dies lässt sich sicherlich berechnen und damit die Auswirkungen ermitteln. Auch die Reichweite der Maßnahmen hätte in diesem Rahmen ermittelt werden müssen. Denn nur dann können sich Menschen, die im Umfeld leben auf den Rechtsschutz berufen. So gab es allerdings gar nicht die Möglichkeit der rechtlichen Abwehr, weil die Folgen nicht ermittelt wurden.

Das Hitze die Gesundheit schädigt steht zweifelsfrei fest. Demnach dürfte zumindest StGB § 223 Körperverletzung zutreffen. Weitere Straftatbestände, wie Totschlag und Mord wären ebenfalls zu betrachten, da die Folgen der Hitze bekannt sind und Verletzte bzw. Tote von den Verantwortlichen billigend in Kauf genommen werden. Bekanntlich ist auch bereits der Versuch strafbar und als Versuch der Körperverletzung ist das aus meiner Sicht allemal zu werten, wenn man die thermischen Auswirkungen einer Baumfällung nicht einmal gutachterlich fundiert prüft. Egal ob dies nun öffentliche Grundstücke sind oder Private. Sprich auch der Umstand, dass keine Baumschutzsatzung in Duisburg existiert, könnte bereits für Tote und Verletzte sorgen.

Aus meiner Sicht dürfte demnach die Polizei die für morgen geplante Fällung nicht unterstützen, weil ansonsten eine Beteiligung an einer Straftat vorläge.

Weiterhin wäre aus meiner Sicht hier Notwehr gerechtfertigt. Ich vermute, dass dazu auch eine Besetzung der Bäume, Klebeaktionen, ein Entfernen der Halteverbotsschilder und das damit anschließend legale Zuparken der Bäume zählen dürften.

Es verwundert mich in dem Zusammenhang, dass der Petitionsausschuss des Landtages hier angeblich keine rechtliche Handhabe ermitteln konnte, obwohl die fehlende Prüfung der thermischen Auswirkungen doch so offensichtlich ist. Diese ist schließlich allein schon aus dem Grundgesetz und der körperlichen Unversehrtheit geboten.

Anmerkung, diese Text ging öffentlich an die Medien, sowie die Polizei, den OB und den Landtag. Wer Betroffen ist kann natürlich gerne meinen Text als Grundlage nutzen für eine Anzeige. Noch sind die Bäume nicht gefällt.

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Rheinhausen: Kahlschlag an der Kirche – #Duisburg #Baumschutz

In Rheinhausen an der kath. Kirche St. Peter hat man auf einer Teilfläche alle Bäume gefällt. Man sieht nun auf die Paulstraße und die dortigen Falschparkenden.

Ob dies mit Kita, die irgendwo an der Kirche entstehen soll zusammenhängt, kann ich nicht sagen, finde es aber schade, dass man dafür Bäume fällt, obwohl Bäume uns davor schützen vorzeitig an Hitze zu sterben.

Es bräuchte mehr Grün in Duisburg statt weniger.

Ob man da wohl geprüft hat, wie sich das Umfeld aufheizt?

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | 2 Kommentare

#Greenwashing: ALDI Süd behauptet Klimaneutral zu handeln – #Klimaschutz

An den Filialen und auf Internetseite behauptet Aldi klimaneutral zu handeln.

Frage mich, ob das nicht ein Fall für eine Abmahnung durch die DUH wäre.

Als ich auf den Seiten nachschaute, sah ich überall nur etwas von C02 und angebliche Kompensation durch irgendwelche Projekte.

Für mich ist das Greenwashing.

1. Aldi Süd hat diverse Produkte mit klimaschädlichem Palmöl im Programm. Früher hatten die mal sogar Erdnussbutter ohne, als ich das letzte mal schaute war diese mit Palmöl. Bekanntlich werden für Palmöl Regenwälder abgeholzt.

2. Einige der Produkte von Aldi, etwa Obst, werden sicherlich mit Flugzeug transportiert. Flugverkehr ist nicht klimaneutral, selbst wenn alles CO2 kompensiert wäre, würde dies nur 1/3 oder sogar weniger, am Gesamtklimaschaden ausmachen. Flugverkehr ist nicht klimaneutral und wird es absehbar auch nicht.

3. Die Fleischproduktion ist für die Abholzung Regenwäldern verantwortlich, was ebenfalls nicht kompensiert werden kann, da dafür eine riesige Fläche wieder aufgeforstet werden müsste.

4. Die diversen Mogelpackungen bei Aldi sorgen dafür, das unnötig Leerraum transportiert wird. Ebenso die Leerfahrten und das Wegwerfen von Lebensmitteln. Dies führt zu mehr Verkehr, was wiederum zum Ausbau von Autobahnen führt. Flächenfraß ist allerdings immer klimaschädlich.

5. Aldi bietet Parkplätze an, auf Kosten aller, die bei Aldi einkaufen. Das heißt umweltfreundliche Kundschaft zwangssubventioniert klimaschädliche Einkäufe. Die großen versiegelten Parkflächen sind gewiss nicht einmal klimafreundlich, geschweige den Klimaneutral.

Es gibt sicherlich noch viele weitere Punkte.

Das jetzt mal völlig unabhängig davon, ob andere das besser machen. Aldi tut sicherlich etwas, aber klimaneutral ist Aldi aus meiner Sicht definitiv nicht.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Warum prüft der Router auf RADAR? – #Fritzbox #WLAN

Nachdem es immer wieder Aussetzer beim WLAN gab, habe ich mir das mal genauer angeschaut. Ein Problem ist hier sicherlich, wenn in der Nachbarschaft viele andere WLAN sind, welche sich gegenseitig blockieren.

Was aber auch als Ursache angezeigt wurde war etwas in der Art von:
„Prüfung auf bevorrechtigte Nutzer“

Ich habe das mal hier für die Fritzbox rausgesucht.

Genannt werden hier: Flugsicherung, Militär und Wetterdienst als bevorrechtigte Nutzer im Zusammenhang mit RADAR.

AVM, der Hersteller der Fritzbox behauptet: „Dieses Verhalten ist in allen Ländern der Europäischen Union vorgeschrieben.“ Allerdings konnte mir AVM auf Nachfrage nicht sagen, wo das steht, dass hier geprüft werden muss. Wenn es überall in der EU gilt muss es hier auch irgendwo eine Rechtsgrundlage geben. Man sollte annehmen, dass eine Firma, welche dies einhalten muss, auch diese kennt. Allein schon um zu wissen, was genau eingehalten werden muss.

Auch eine Nachfrage bei der Bundesnetzagentur ergab keine Erkenntnisse über die Rechtsquelle. Dabei müssen die das Umsetzen, also auch die Rechtsgrundlage kennen. Es gab nur Geschwaffel in der Art, dass es extrem wichtig wäre.

Wenn man sich etwas mit Strahlenschutz auskennt, weiß man wie lächerlich das ist. Ein Wetterradar strahlt nach oben ab. Andere Radargeräte seitlich nach oben. In Richtung Boden darf keines Strahlen. Natürlich kann ein WLAN Signale erzeugen, welche dann im RADAR auftauchen könnten. Das müsste es aber sehr dicht an der Quelle sein. Es macht also überwiegend keine Sinn ständig zu prüfen, wenn das Gerät stationär ist. Genau deshalb hätte mich mal interessiert, ob das wirklich so ist bzw. was genau in der Rechtsgrundlage steht. Kann mir nicht vorstellen, dass es da keine Spielräume gibt, welche an die Realität angepasst sind.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Internet, EDV & Co, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar: #Schwarzer, #Wagenknecht und #putin – #Ukraine #russland

Das sogenannte „Manifest für Frieden“ ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Sinngemäß fordern Wagenknecht und Schwarzer da drin Verhandlungen und Kompromisse.

Verhandlungen würde ich noch mitgeben, aber wie könnte ein Kompromiss aussehen? Einen Teil der Ukraine an russland verschenken?

Aber nehmen wir mal einen andere Perspektive ein. Im Text werden auch Vergewaltigungen beklagt, allerdings nur die von Frauen. Kinder und Männer werden nicht erwähnt. Mit Sicherheit gab es da auch Vergewaltigungen.

Nun stellen wir uns mal russland als Vergewaltiger vor und die Ukraine als Opfer (völlig egal welches Geschlecht). Würde Alice Schwarzer etwa auch bei einer Vergewaltigung zu Verhandlungen und Kompromissen auffordern? Etwa nur ein bisschen vergewaltigen?

Gleichzeitig schreibt die Emma z. B. zu Vergewaltigung, dass Nein auch nein bedeuten würde. Das ist dann doch ziemlich heuchlerisch, wenn man in der Ukraine Verhandlungen und Kompromisse fordert, aber bei Vergewaltigung und sexueller Belästigung eine völlig andere Tonart anschlägt. Zugespitzt: Warum nicht auch dort Verhandlungen und Kompromisse?

Oder wie ist das bei einem Raubüberfall? Sollte man da auch auf Verhandlungen und Kompromisse setzen anstatt sich zu wehren?

Aggressoren lernen es natürlich besonders gut, wenn sie am Ende noch belohnt werden für ihre Aggression. Denn dann machen sie weiter und das selbe erneut.

Fakt ist, dass mit Aggressoren kein Frieden möglich ist. Man muss denen immer wieder „auf die Finger schlagen“ und sie sanktionieren. Im Endeffekt „arbeiten“ Alice Schwarzer und Sarah Wagenknecht so wie alle anderen für den Kreml.

Ist eigentlich nicht so viel anders, als der Raudi in der Schule, je mehr man sich gefallen lässt, desto mehr erlaubt der sich auch.

Als Erstunterzeichnende stehen da weiterhin (auszugsweise):
Dr. Thilo Bode (Foodwatch-Gründer)
Dr. Christoph Butterwegge (Armutsforscher)
Prof. Dr. Ulrike Guérot (Politikwissenschaftlerin)
Dr. ­Margot Käßmann (Theologin)
Oskar Lafontaine (Ex-Minister­präsident)
Reinhard Mey (Musiker)
Prof. Dr. Klaus Moegling (­Scientists for Future)
Martin Sonneborn (Die Partei)
Prof. Dr. Wolfgang Streeck (Soziologe und Politikwissenschaftler)
Dr. Jürgen Todenhöfer (Politiker)
Antje Vollmer (Die Grünen)

Ob sich auch nur einer von denen wirklich Gedanken gemacht, was die dort unterzeichnen?

Mal abgesehen davon sind solche Forderungen lächerlich, denn ich kann mir keinen Kompromiss vorstellen, der hier noch möglich wäre. Und wenn doch sollten solche Forderungen auch entsprechend konkret werden. Also genau aufzeigen, wie das Verhandlungsergebnis/der Kompromiss aussehen soll.

Veröffentlicht unter Aktuelles | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Anmerkungen zum Bodenschutzgebiet #Rheinhausen – #Umweltschutz

Nachfolgend meine Anmerkungen zu der Änderung der Bodenschutzsatzung.

Die offengelegten Unterlagen sind unvollständig bzw. teilweise widersprüchlich. Cadmium ist zum Beispiel nicht nur giftig, sondern krebserregend, was aber nicht erwähnt wird.

Wenn eine Altlast vorliegt ist das Grundstück definitiv weniger wert, dass man dies im Duisburger Süden nicht beobachtet hat, liegt vermutlich an den Preissteigerungen, welche den Wertverlust überdeckt haben. Man muss die Preisänderung also bereinigen, um den realen Wertverlust beziffern zu können. Jedenfalls ist die Nutzung nun mit klaren Einschränkungen versehen. Gerade bei großen Grundstücksflächen wird hier sicherlich ein Wertverlust eintreten.

Anhang 1.3 schließt die Kleingartenanlagen auf dem Pseudodeich (Schlackeaufschüttung) mit ein, während in Anhang 1.2 dieser Bereich nicht enthalten ist. Dies ist nicht plausibel. Die Verteilungskarten zeigen auch für diese Bereiche hohe Belastungen an. Da liegt eindeutig ein Fehler vor.

Die Satzungsänderung ist nicht schlüssig. Auf der Karte sind keine Gebiet in Homberg eingezeichnet. In der Einleitung wird dies aber trotzdem erwähnt, in § 3 Abs. 3 dann nicht mehr. § 2 Abs. 1 wird zu unkonkret geändert, um die Abgrenzung klar zu machen, dass nicht ganz Rheinhausen betroffen ist.
Zu § 4 Teilgebiet 2. Das Belastungsgebiet 7 ist in Anhang 1.2 nicht vollständig enthalten. In der Informationsbroschüre aber durchaus. Dort kann man auch erkennen, wie sich dich die Verteilung von der Quelle ergeben haben soll. Dass man hier die Kleingartenanlagen ausnimmt ist nicht nachvollziehbar. Zumal gerade in solchen Anlagen auch Gemüse angebaut wird.
Weiterhin ist bei der auf den Verteilungskarten sichtbaren Verteilung nicht nachvollziehbar, wie dies auf Anhang 1.2 übertragen wurde. Die Karten passen nicht zueinander.

Der Pfad Boden-Luft-Lunge wurde nicht betrachtet. Bei Bodenarbeiten werden unweigerlich Staub-Aerosole erzeugt, die auch die genannten Schadstoffe enthalten. Maßnahmen hierfür werden nicht erwähnt, obwohl bei trockenem Boden die Exposition erheblich sein dürfte.

Den Unterlagen ist zu entnehmen, dass die Belastung vor 2000 erfolgte, also müsste dies in den Baugenehmigungen für neuere Gebäude berücksichtigt worden sein. Folglich brauchen diese Bereich nicht aufgenommen zu werden. Hier müsste die Stadt den Überblick haben und könnte das der Baugenehmigung entnehmen.

Es fehlen in den Unterlagen konkrete Angaben, wo Proben genommen wurden. Da Luftströmungen mit Staub von Gebäuden beeinflusst werden, sind statistische Methoden fragwürdig und nicht immer aussagekräftig. Im Windschatten dürfte auch über viele Jahre weniger niedergegangen sein, als vor den Gebäuden.

Wenn die Schadstoffe wenig wasserlöslich sind, wie werden diese dann in größeren Mengen in Pflanzen aufgenommen? Pflanzen nehmen Stoffe gelöst über das Wasser auf. Der Wirkungspfad ist hier nicht plausibel dargestellt. Wenn Cadmium wasserlöslich wäre, wäre mit Regen auch ein größere Anteil in tiefere Bodenschichten getragen worden.

Weil es der Stadt zu teuer war hat man nicht überall getestet. Trotzdem geht man pauschal davon aus, dass überall eine Belastung vorliegt, selbst wenn dort neu gebaut wurde, nachdem die Schadstoffquellen längst beseitigt wurden. Es kann also keineswegs mit ausreichender Sicherheit beurteilt werden, ob Belastung vorliegen.

Ein Teil der Belastung ist sicherlich auch auf Thyssen-Krupp zurückzuführen. Warum werden da nicht die Kosten rechtskonform eingefordert, statt diese auf die Allgemeinheit für Tests abzuwälzen?

Die Passage:
„Baum- und Strauchobst kann uneingeschränkt angebaut
werden, da das Cadmium im Boden unter anderem aufgrund
des langen Transportweges nicht in einem relevanten Aus-
maß bis in die Früchte gelangen kann.“
Ist nicht plausibel, da Cd-Ionen in Wasser gelöst sind und unabhängig von der Entfernung durch die Kapillaren transportiert werden. Wenn Cd nicht in ionischer Form gelöst ist, ist es nicht pflanzenverfügbar. Naturwissenschaftlich sind die Aussagen der Broschüre nicht nachvollziehbar. Entweder ist das falsch oder eine wesentliche Information wurde weggelassen.
Möglicherweise ist der Grund, dass nur bestimmte Pflanzen bestimmte Ionen einbauen.

Es fehlt der Hinweis, dass der Bodenaustausch bei allen Neubauten Pflicht und ein Teil der Genehmigung ist. Weiterhin fehlen Hinweise bei Baustellen, da hier auch Bereiche betroffen sind, die nicht zu den Gebieten gehören, aber hohe Belastungen aufweisen. Etwa Industrie und Gewerbegebiete. Den Baufirmen muss die potentielle Belastung bekannt gemacht werden, damit diese die in der Gefährdungsbeurteilung nach ArbSchG/GefStoffV berücksichtigen können.

Es fehlt eine vollständige Liste zu:
„Verzicht auf den Anbau stark anreichernder Nahrungspflan-
zen,“

Der Spielplatz im Stadtpark Rheinhausen hat sehr viele offene Erdflächen, wo die WBD auch kein Mulch aufbringen und sogar ständig die Blätter entfernen. Dies dürfte nach der Broschüre eigentlich nicht der Fall sein.

Eine Befristung der Verordnung auf 15 Jahre macht keinen Sinn. Von selbst verschwindet die Belastung nicht.

Unbeachtet blieb die Gefährdung bei der Nutzung von gefällten Bäumen als Brennholz. Es ist davon auszugehen, dass in Bäumen aus den betreffenden Gebiet die Schadstoffe so angereichet sind, dass die Asche erhebliche Belastung aufweisen wird, was wiederum zu erhöhten Kosten bei der Entsorgung führen kann. Ferner ist hier zu beachten, dass es auch zu einer erneuten Freisetzung kommt.

Gerade bei Neubauten wurde der Boden vorher beprobt und entsprechend ausgetauscht, sodass keine Belastung mehr vorliegt. Durch die Aufnahme in das Schutzgebiet würden die Bodenwerte gesenkt. Wie wird dies bei der Grundsteuer berücksichtigt? Bodenbelastung heißt auch Wertminderung.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Baumfällung per Unterlassungsklage verhindern

Bäume, insbesondere große haben eine Kühlwirkung im Sommer. Entfernt man diese wird es heißer. Vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung und dem Umstand, dass Duisburg ohnehin Hitzestadt ist würde das Fällen der Bäume also die Bedingungen verschlechtern und die Temperatur im Umfeld erhöhen.

Dies hätte die Stadt natürlich in Hinblick auf die Auswirkungen bewerten müssen. Hat sie aber nicht. Es muss also erst einmal von einer erheblichen Temperatursteigerung ausgegangen werden. Dies stellt eine Besitzstörung dar, gegen welche man zivilrechtlich vorgehen kann (Stichwort Abmahnung auf Unterlassung). Wie auch bei Lärm und anderen negativen Einflüssen, so kann man derartige Temperaturerhöhungen durch Fällung der gesunden Bäume, durch eine Klage verzögern oder sogar verhindern.

Da man die Störung verhindern will muss man dies natürlich vorher machen, wobei es auch nach der Fällung gehen könnte, sodass wieder der ursprüngliche Zustand hergestellt werden müsste oder die Stadt ständig was zahlen muss.

Unabhängig davon, wie das Verfahren ausgeht, wird auf jeden Fall die Erwärmung durch Baumfällung thematisiert. Man kann auf diesem Weg also dafür sorgen, dass dies zukünftig besser berücksichtigt wird. Da die Stadt diese Auswirkung vorher nicht geprüft hat und höhere Temperaturen sogar gesundheitsschädlich sind dürfte der Ausgang recht interessant sein.

Man muss natürlich unmittelbar betroffen sein, um hier Klagen zu können.

Wenn es eilig ist, könnte man zugleich auch eine einstweilige Verfügung verlangen.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

#Klimaschutz: Auch #Wasserstoff ist nicht #klimaneutral

Dass Wasserstoff im Flugverkehr nicht klimaneutral sein kann ist zweifelsfrei klar. Ob und wie stark die Auswirkungen sind ist eine andere Frage. Dass Wasserstoff am Boden nicht klimaneutral sein soll, führte dagegen bei mir zuerst dazu sehr skeptisch zu sein. Allerdings brachte der Artikel „Wie viel Wasserstoff verträgt die Atmosphäre?“ von Reinhard Zellner hier doch einige bedenkenswerte Punkte. Wer es genau nachlesen will muss in den Artikel schauen, ich versuche das hier allgemeinverständlich aufzubereiten.

So analysiert der Artikel, dass es bei Gasleitungen Lecks gibt und dies auch bei Wasserstoffleitungen der Fall sein wird. Da das Wasserstoffmolekül sehr klein ist, könnten die Lecks sogar größer sein. Fakt ist also es wird mit Sicherheit zu einer Freisetzung von Wasserstoff kommen.

Der freigesetzte Wasserstoff fängt OH-Radikale der Atmosphäre ab, was dazu führt, dass das natürliche Methan langsamer abgebaut wird. Wodurch sich die Klimawirkung von Methan verstärkt. Man spart zwar die ganzen anderen klimaschädlichen Stoffe ein, verstärkt aber die Auswirkung eines natürlichen. Somit wäre Wasserstoff besser, aber klimaneutral kann es auch damit nicht werden. Vermutlich haben die Politischen, die jetzt voller Stolz auf Wasserstoff setzen, dass Problem nicht auf dem Schirm.

Da auch Wasserstoff niemals klimaneutral sein kann, muss so oder so reduziert werden. Wasserstoff sollte auch nur sparsam eingesetzt werden.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | 6 Kommentare

Tempo 30 in Städten ist ganz einfach – #Tempolimit #Tempo30

Die Stadt Duisburg behauptet regelmäßig, dass es rechtlich nicht möglich wäre etwas zu tun. Tempo 30 geht sofort, wenn man will. Fast überall im Stadtgebiet.

In der 16. BImSchV stehen Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung. Verpflichtend müssen diese nur bei neuen Straßen und wesentlichen Änderungen angewendet werden. Sind die Grenzwerte allerdings anderswo überschritten, kann man auch beim Bestand etwas tun und sofort Tempo 30 anordnen. Man muss dies nur sauber begründen.

Noch einfacher geht es natürlich, wenn man dies über den Lärmaktionsplan herleitet und dann festlegt, welche Maßnahmen getroffen werden. Dann spart man sich zudem auch den Einzelaufwand überall zu prüfen. Bei fast allen Tempo 50 Straßen kann man auf den Lärmkarten erkennen, dass die Grenzwerte überschritten sind.

Allenfalls in Industriegebieten wird es schwierig, weil die Grenzwerte höher sind, aber da braucht es meist auch kein Tempo 30.

Wenn keine Tempo 30 kommt liegt es ausschließlich an der kommunalen Politik, weil diese nicht will und nicht daran, dass es rechtlich nicht möglich ist. Die Politik stuft teilweise, dass Recht auf Rasen deutlich über dem Recht auf Gesundheit ein. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | 4 Kommentare

#Rheinhausen: Bodenschutzgebiet West – #Duisburg

Gemäß Amtsblatt 2 liegen ab 08.02. die Unterlagen zum Bodenschutzgebiet Rheinhausen offen, bis zum 08.03. (einschließlich). In dem Zeitraum kann man sich auch äußern.

Neben dem Bezirksrathaus, sollen die Unterlagen auch Online zur Verfügung stehen.

Man will nun Gebiete westlich des Rheins einbeziehen, da schädliche Bodenveränderungen vorliegen sollen. Die Karte mutet seltsam an, weil einige Bereiche, wie etwa Logport nicht einbezogen werden.

Der Boden ist natürlich nicht weniger oder mehr verseucht als vorher. Es stellen sich für mich aber natürlich schon Fragen in Hinblick auf die rechtlichen Konsequenzen.

UPDATE
Beim Runterladen der Unterlagen heute wurde die Eingabe von Name, Vorname und Firma, sowie eine Captcha verlangt. Man muss hier keine realen Angaben machen. Vom Datenschutz her ist dies sehr fragwürdig.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

E-Scooter abschleppen? #runtervomgehweg #runtervomradweg

Auch Privat darf man ja Falschparkende abschleppen lassen, müsste dann aber natürlich erst einmal die Kosten vorstrecken. Zumindest bei KFZ, denn diese kann man bekanntlich nicht einfach zur Seite schieben.

StVO § 15a regelt das Abschleppen von Fahrzeugen, zu E-Scootern steht dort nichts, nur „(4) Krafträder dürfen nicht abgeschleppt werden.“
Damit sind aber definitiv nicht E-Scooter gemeint, denn laut FZV sind die wie folgt definiert:
„Krafträder: zweirädrige Kraftfahrzeuge mit oder ohne Beiwagen, mit einem Hubraum von mehr als 50 cm3 im Falle von Verbrennungsmotoren, und/oder mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h;“

Verstehe allerdings nicht, warum man Motorräder nicht abschleppen darf.

Auf einem Privatgrundstück dürfen E-Scooter definitiv kostenpflichtig abgeschleppt werden, wobei man die natürlich auch wegtragen und dies dem Unternehmen in Rechnung stellen kann, inklusive der Verwahrung. Im öffentlich Bereich weiß ich nicht, wie das aussieht. Man könnte es natürlich einfach darauf ankommen lassen und die „abschleppen“ und dann die Firmen zur Zahlung auffordern. Für Aufsehen würde das Sorgen und auf die Problematik aufmerksam machen. Wie weit das legal ist rechtswidrig abgestellte E-Scooter vollständig zu entfernen, weiß nicht. Was natürlich völlig legal ist, dass KFZ (E-Scooter) auf einen Parkplatz zu stellen.

Beweissicherung schadet hier sicherlich nichts.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verkehrswende | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

#neubauRWE („Grüne“) – #Klimaschutz #Lützerath #Lützibleibt

Mich erinnern die ständig gleichen Behauptungen von Frau neubauRWE an Trump. Es wird unfundiert etwas wahrheitswidriges behauptet. Kann man natürlich machen, weil man Fehler nicht zugeben will, macht aber einen extrem schlechten Eindruck, wenn man zeigt, dass man entweder Fehler nicht zugeben kann oder absolut ahnungslos ist. Lützerath spielt für die Energieversorgung 2023 bis 2024 kein Rolle. Es gab also keinerlei Grund für den übereilten Abriss.

Der Hauptbetriebsplan wurde genehmigt, obwohl beim Tagebau nicht einmal klar ist, wie viel Methan der emittiert. Sprich die Behörden haben nicht sorgfältig gearbeitet. Es wäre eigentlich die Aufgabe von Frau neubauRWE gewesen, für einen rechtskonformen Dienst zu sorgen, bzw. ggf. von Herrn krischeRWE. Wie man etwas durch sorgfältige Prüfung verhindert sieht man schön beim nie in Betrieb gegangenen schnellen Brüter Kalkar. Damals von FDP und SPD verwaltungsrechtlich torpediert. Hätte die Grünen genauso machen können. Und wenn RWE geklagt hätte und wirklich gewonnen, dann wäre das halt so, dann hätte man wirklich alles versucht. So ist es aber gelogen.

Es spielt keine Rolle in welchem Jahr der Ausstiegt stattfindet, sondern wie viel CO2 emittiert wird. Eine Abwägung wie viel noch geht, wenn man 1,5 °C einhalten, fand nicht statt. Da darf man sich über Kritik nicht wundern. Von den anderen Parteien im Landtag erwartet man eh nur klimaschädliches Verhalten, eine Erwartung die diese sehr gut erfüllt wird.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

#Fluglärm am Flughafen Düsseldorf

Aktuelles von den Initiativen

Flughafen Düsseldorf verstößt gegen Fluglärmschutzgesetz

Fluglärminitiativen fordern von Verkehrsminister Verschärfung der Nachtflugregelung
bzw.
Fluglärminitiativen fordern von Verkehrsminister Krischer Verschärfung der Nachtflugregelung am Flughafen Düsseldorf

Veröffentlicht unter Aktuelles, Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Busdurchsuchung durch Polizei #Hamburg – #Lützerath #Klimaschutz #Datenschutz

Vor einigen Wochen hielt die Polizei in Hamburg einen Bus auf, der auf dem Weg nach Lützerath war. In diesem Bus saß u. a. Katja Diehl.

Habe inzwischen eine Antwort auf meine Anfrage erhalten.

Als Antwort erhielt ich:
„Nach Prüfung Ihres Anliegens kann Ihnen folgende Informationen zur Verfügung gestellt werden:

Die Kontrolle des Busses erfolgte gemäß § 13 Absatz 4 des Gesetzes über die Datenverarbeitung der Polizei (PolDVG) zur Feststellung der Identitäten der Businsassen.“

Gefragt hatte ich klar und deutlich nach der Begründung. Die Verarbeitung von Daten ist aber keine Begründung für die Erfassung von Daten. In § 13 PolDVG geht es nur um die Erfassung bzw. Verarbeitung von Daten. Dies ist aber keine Begründung, um die Daten überhaupt erfassen zu dürfen. Jegliche Verarbeitung von Daten bedarf einer guten Begründung. Habe in den letzten Jahren jährlich die Datenschutzbelehrung durchgehen müssen.

Einfach die Daten mal so zu verarbeiten ohne konkrete Begründung wäre Vorratsdatenspeicherung, dafür reicht eine pauschale Angabe „Gefahrenabwehr“ nicht aus. Daten dürfen nie ohne Grund verarbeitet werden. Da die Polizei keine Begründung nennt, hatten diese offensichtlich auch keinen Grund. Demnach war die Aktion rechtswidrig. Zumal hier erheblich in das Demonstrationsrecht eingegriffen wurde.

Die gewählte Formulierung erweckt den Eindruck, dass hier bewusst etwas nicht geschrieben wurde, was man nicht schreiben wollte. Allerdings mangelt es auch dem Verwaltungsakt an einer Begründung. Es wurde weder gesagt, dass es eine Begründung nicht gibt, noch warum man diese nicht zur Verfügung stellen will.

Bizarr wird es dann bei der:
„Rechtsbehelfsbelehrung
Es steht Ihnen frei, innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe gegen diese Entscheidung Widerspruch zu erheben. Der Widerspruch ist bei der im Briefkopf genannten Stelle schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen. Für ein ganz oder teilweise erfolgloses Widerspruchsverfahren werden nach § 3 Abs. 2 des Hamburgischen Gebührengesetzes besondere Gebühren erhoben.“

Eigentlich soll die Informationsfreiheit für Zugriff auf Informationen sorgen, wenn man dann aber für einen Widerspruch sofort Kosten auferlegt bekommt hindert dies natürlich an den Wahrnehmung der Rechte. Mir scheint die Polizei Hamburg in Hinblick auf die Rechtsstaatlichkeit etwas suspekt, wenn diese so arbeiten. Habe deshalb auch die Vermittlungsstelle angeschrieben und diese zugleich über einen möglichen Datenschutzverstoß informiert. Wobei dies natürlich besser von Betroffenen ist.

So oder so habe ich die zuständige Vermittlungsstelle angeschrieben.

UPDATE
Mir liegen inzwischen neue Informationen vor. Zeige mich nun noch mehr verwundert über die Antwort der Polizei, wo die Informationen in Teilen sogar öffentlich zugänglich in der Parlamentsdatenbank von Hamburg sind. Es gibt eine Kleine Anfrage von Deniz Celik (Fraktion DIE LINKE) mit den Antworten in Drucksache 22/10599. Ein Verweis darauf hätte eigentlich gereicht. Allerdings ist die Begründung eher dürftig, weil man quasi aufgrund von vagen Gerüchten gehandelt hat.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte, Klimaschutz, Privatsphäre, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Banksy – Give me the Monet – #Kunst #Umweltschutz #Interpretation #Mikroplastik

Nachfolgend meine Interpretation des Bildes Give me the Monet vom Künstleraktivist Bansky. Dieses Bild zeigt eine Idylle mit den negativen Auswirkungen unserer Zivilisation. Da auch andere seine Bilder eine gewisse Konsumkritik aufweisen, stehen die Einkaufswagen als Symbol für den Konsum und zugleich auch dafür, wie unserer Konsum die Umwelt verdreckt.

Etwas subtiler dürfte dagegen der Verkehrskegel sein. Man könnte natürlich einfach sagen, dass der Verkehr unsere Umwelt schädigt und zerstört. Etwa der Bau von Straßen durch schönes idyllisches Grün. Da die Kegel aus Kunststoff sind, kann man dies aber auch als Hinweis auf Mikroplastik sehen, welches von Fahrzeugen erzeugt wird und an vielen Stellen auch in Gewässern landet und diese wenig sichtbar verseucht.

Insgesamt zeigt das Bild auf jeden Fall eine Idylle, wie diese sich heute darstellt und deutlich realistischer, als die oftmals verklärte Sicht früherer Zeiten.

Veröffentlicht unter Kunst, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Klimafolgen vom Kiesabbau? – #Klimaschutz

Am Niederrhein wird viel Kies abgebaut. Das Grundwasser liegt hier oberflächennah und auch der Kies. Zurück bleiben überwiegen Baggerlöcher.

Solange das Wasser im Boden ist, steht es Pflanzen zur Verfügung, wenn jetzt aber wegen der menschengemachten Klimaerwärmung mit zunehmenden Dürren zu rechnen ist, führen die vielen Baggerlöcher natürlich dazu, dass mehr Wasser verdunstet und sich der Grundwasserspiegel stärker senkt. Hier müsste man eigentlich genau betrachten wie stark der Effekt bereits heute ist und wie stark sich dies durch weiteren Abbau verstärkt, sodass im Endeffekt ein Verstoß gegen die EU-WRRL vorliegt, weil die Grundwassermenge durch die Folgen des Kiesabbau minimiert wird. Da das Grundwasser vorher nicht andere Oberfläche war, ist der Effekt vollständig dem Kiesabbau geschuldet.

Da das Grundwasser auch an den Rhein gekoppelt ist, führt eine Absenkung des Grundwasser auch hier zu mehr Problemen, da sich der Rheinpegel durch eine höhere Verdunstungsraten entsprechend absenkt. Vielleicht ist das nicht so viel, aber insgesamt mit allen Verlusten summiert sich das auf erheblichen Wasserverluste, die sowohl die Wasserversorgung bedrohen, als auch zu mehr LKW-Verkehr führen.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Klimareporter „Nur Nicht-Fliegen ist klimaneutral“ – #Klimaschutz #Greenwashing

Auch dieser Artikel fasst die Lage beim Greenwashing im Flugverkehr gut zusammen.

Veröffentlicht unter Fluglärm, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Klimaschutz im Flugverkehr beim Klimadiskurs – #Greenwashing

Habe einen Beitrag für den Klimadiskurs verfasst, der sich mit dem Greenwashing im Flugverkehr befasst.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Klage für sichere Heerstraße – #Hochfeld #Autokorrektur

Zuerst habe ich es per GO § 24 Antrag, dann einem Antrag nach $ 45 StVO probiert niederschwellig zu regeln.

Man hat zwar eine Prüfung eingeleitet, will aber weder ein konkretes Datum nennen, wann endlich finale Maßnahmen getroffen werden, noch will man temporäre Maßnahmen treffen, um die Gefährdung zumindest zu verringern. Man behauptet sogar es gäbe keine akute Gefährdung. Nicht einmal die Abbiegerspur hat man durch „Fahrrad Frei“ entschärft.

Dies erfuhr aber erst nachdem ich einen Rechtsanwalt eingeschaltet habe. Aber selbst dieser konnte keinerlei gütliche Einigung erzielen, was eine Klage überflüssig gemacht hätte.

Es gab durch Dooring sogar schon Tote in Duisburg. Zum Beispiel am 21.02.2019 an der Eschenstraße. Derartige Unfälle können jederzeit überall dort auftreten, wo die Bedingungen zusammenkommen. Also wenn Radfahrende dicht an KFZ entlang fahren und jemand die Tür öffnet. Es kann lange gut gehen und dann endet es tödlich. Für mich ist das akute Lebensgefahr. Duisburg ist definitiv nicht fahrradfreundlich.

Nun Klage ich also auf:
„Das beklagte Land wird verpflichtet, auf der Heerstraße zwischen Bungertstraße und Zirkelstraße ein absolutes Halteverbot (Z. 283) anzuordnen.“

Da die Stadt Duisburg oft eine sehr spezielle „Rechtsauffassung“ vertritt, geht es wohl nicht ohne Klagen. Ist zwar nicht billig, aber mir die Sache wert. Und es gibt so viele Stellen, wo man in Duisburg Klagen müsste, weil rechtswidrig oder zumindest höchst fragwürdig gehandelt wird.

Scheinbar sind der Stadt Parkplätze wichtiger, als die Sicherheit des fließenden Verkehrs.

Jede auch nur halbwegs erfolgreiche Klage für sicheren Radverkehr ist Klimaschutz.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , , | 4 Kommentare

#Köln: Gute Beispiele im Radverkehr – #Autokorrektur #Fahrrad

Ja auch in Köln kann man an vielen Stellen meckern, aber es gibt auch positives, worauf ich mal mit diesem Beitrag schauen möchte. Zumindest in zwei Beispielen.

Da wären zum Beispiel schöne breite Fahrradstreifen.

Oder diese wunderschöne Allee am Rhein entlang als Fahrradweg. Da fährt man selbst bei heißem Wetter schön im Schatten. Und einen Schutz vor Regen hat man auch.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Klimaschutz, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

#Duisburg: Haltestelle Friedrich-Alfred-Straße totale Fehlplanung – #Exklusion #Rheinhausen

In Duisburg Rheinhausen hat man im Rahmen einer Sanierung auch die Haltestelle Friedrich-Alfred-Straße verändert. Auf dem nachfolgende Bild sieht man einen Bus, der gerade hält.

An der Haltestelle halten sehr viele Busse. Sowohl Lange, wie auch Kurze. Teilweise auch mal zwei gleichzeitig. Wie man sieht, ist die Barrierefreiheit gerade einmal für einen kurzen Bus gegeben. Steigt man bei einem langen Hinten aus, ist das eine ziemliche Stufe. Dies liegt daran, dass die Stadt Duisburg mal wieder dem KFZ-Verkehr mehr Gewicht gegeben hat, als dem ÖPNV. Dort befindet sich eine Einfahrt, statt diese aber anzupassen und die Absenkung zu entfernen, lässt man diese und erschwert es für Menschen hinten aus dem Bus auszusteigen. Es kommt durchaus vor, dass auch hinten mal ältere Menschen ausstiegen.

Der Standard für Ausfahrten ist heute ohne Absenkung mit nur angeschrägtem Bordstein. Dies ist auch sicherer für Gehende und Radfahrende, weil der KFZ-Verkehr nicht so rasen kann.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Umweltschutz, Verkehrswende | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar