Wahlkampfblogs der Listenkandidaten

Merkel gestand vor kurzem für sie wäre das Internet Neuland. Wie die teilweise absurde Gesetzgebung mancher Altparteien zum Internet zeigt scheint die Unkenntnis weit verbreitet zu sein.

Anders ist dies dagegen, bei Piratenpartei. Hier gibt es sogar extra eingerichtete Wahlkampfblogs, wo natürlich auch schon jetzt eine direktere Kommunikation mit den Kandidaten möglich ist.

Also nicht einfach glauben, was einem jemand erzählt, sondern ruhig skeptisch hinterfragen.

Für die Duisburger Direktkandidaten Rainer Kolb und Kurt Klein sollen übrigens auch entsprechende Blogs eingerichtet werden.

Veröffentlicht unter Duisburg | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wenn der Zusteller nicht klingelt

Es kann vorkommen, dass man eine Karte im Briefkasten findet, dass eine Briefsendung nicht zugestellt hätte werden können. Seltsam wird so etwas dann, wenn den ganzen Tag jemand zuhause war.

Durch diese fehlerhafte Zustellung entsteht ja ein realer Schaden, in Form der Zeit, die einem verloren geht, weil man nun extra zum Zustellungsunternehmen muss. Je nach Entfernung kann dies schon mal eine Stunde oder mehr ausmachen.

Es entsteht also ein signifikanter Zeitverlust, durch die Unfähigkeit des Zustellunternehmens. Schreibt man diesem Unternehmen nun und stellt dieses zur Rede, dann gäbe es nur Kundbetreuungsblabla als Antwort. Selbst bei expliziter Forderung von einem Schadensersatz wird diese Forderung nicht berücksichtigt. Erst bei nach mehrfacher Nachfrage gab es überhaupt eine Reaktion. Angeblich wäre in den AGB Schadenersatz ausgeschlossen. Wobei sich die Frage stellt, ob diese AGB bereits mit dem Aufstellen eines Briefkasten akzeptiert wurden. Bezahlt man ein Unternehmen für den Transport, so ist dies sicherlich der Fall, auch für das Unternehmen sind die AGB gültig, was ist allerdings mit Dritten, die keine direkte Geschäftsbeziehung haben. Wie mag dies wohl geregelt sein. Es mag in den AGB zwar etwas über die Empfänger stehen, aber kann dies verpflichtend sein, ohne einen Vertrag eingegangen zu sein?

Urteile scheint es bisher nicht zum Schadenersatz bei nicht erfolgter Zustellung zu geben. Einmal mehr bestätigt sich mein Eindruck, dass wenn überhaupt nur den Hartnäckigen halbwegs Gerechtigkeit widerfährt. Sprich, wer sich nicht beschwert hat schon verloren und das sollte eigentlich nicht das Verfahren sein.

Veröffentlicht unter Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Ich ‚glaube‘ an das Wissen und Unwissenheit wäre demnach Blasphemie. ;-)
(Ulrich Scharfenort, 26.09.2012)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Künstler: Daniel Basso und Mirko van Stiphaut

van Stiphaut, Mirko; Instrumentalisten; Seite; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3,

Basso, Daniel; Instrumentalisten; Seite; Artikel 1, 2,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Künstler | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Direkte Demokratie?

In den Medien ist immer wieder die Rede von direkter Demokratie. Dabei geht die Herrschaft nicht indirekt durch Wahlen von der Bevölkerung aus, sondern über die Gesetze wird unmittelbar durch die Wahlberechtigten abgestimmt.

Die nachfolgenden Pro- und Kontraargumente fand ich in dem Themenblatt für den Unterricht Nr. 88 (Direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung) der Bundeszentrale für politische Bildung.

Für direkte Demokratie spricht:

– Belebung der öffentlichen Debatte
– alle Staatsgewalt soll vom Volk ausgehen (Regierende sind zugleich Regierte)
– höhere Legitimation von Entscheidungen, wenn sie direkt vom
Volk getroffen wurden
– bessere Beteiligung der Bürger an politischen Entscheidungen
– Betroffene sollen selbst über Maßnahmen / Beschlüsse entscheiden
– beugt Machtmissbrauch durch politische Repräsentanten vor
– neue Aspekte (Innovationen) werden in die Diskussion eingebracht
– bei entsprechenden Quoren (Abstimmungshürden; Erfolgsbedingungen) Schutz vor Erfolg von Minderheiteninteressen
– besondere Form der Kontrolle von Politikern
– hoher Informationsgrad der Bevölkerung (gute Informationsmöglichkeiten durch Fernsehen, Zeitung oder Internet)

Diese Argumente dafür sind soweit verständlich und nachvollziehbar und bedürfen keiner weiteren Betrachtung. Anders dagegen sieht es bei den Argumente gegen eine direkte Demokratie aus:

– notwendige, aber unpopuläre Entscheidungen können blockiert werden
– Bürgern fehlt die fachliche Kompetenz
– Beeinflussung (Manipulation) des Volkes durch mächtige Interessengruppen oder Demagogen
– Bürgerentscheidungen führen zu Verzögerungen
– Minderheiten und ihre Interessen können nicht geschützt werden
– eine Versammlung aller Bürger ist in einem großen Land nicht möglich
– Interessengruppen mobilisieren egoistisch für eigene Zwecke
– direkt betroffene oder gut informierte Bürger haben Vorteile gegenüber uninteressierten, nicht betroffenen bzw. schlecht informierten
– komplizierte Sachverhalte können nur schwer auf Ja- / Nein-Abstimmungen reduziert werden
– kann zur Spaltung der Gesellschaft führen
– gewählte Organe und Vertreter können beschädigt oder geschwächt werden
– Bürger haben Eigeninteresse und nicht Gemeinwohl im Blick (handeln egoistisch)

Was auffällt ist, dass sich nahezu sämtliche aufgeführte Argumente gegen die direkte Demokratie auch auf eine parlamentarische Demokratie zutreffen.

Sei es das blockieren von unpopulären Entscheidungen oder der Mangel an Fachkompetenz, die auch bei vielen Politikern nicht vorhanden ist.

Die Beeinflussung der Politiker durch Interessengruppen ist inzwischen auch weithin bekannt als Lobbykratie. Auch hier wird häufig durch die Wirtschaft im Sinne egoistischer Interessen mobilisiert.

Verzögerungen gibt es auch in den Parlamenten.

Ob die Interessen von Minderheiten berücksichtigt werden, ist auch bei Politikern niemals sichergestellt. Dies ist allein schon durch die 5 %–Hürde gewährleistet.

Wer sich die Abstimmung im Bundestag ansieht kann sich sicher sein, dass die meisten Abgeordneten, wenn überhaupt nur über wenige Themen informiert sind und zudem häufig ehe dem undemokratischen Fraktionszwang unterliegen.

Auch im Parlament wird über komplizierte Sachverhalte mit Ja, Nein und Enthaltung abgestimmt, also scheint eine derartige Umsetzung durchaus möglich zu sein.

Die Gesellschaft ist auch derzeit in politischer Hinsicht gespalten.

Wie sollten gewählter Organe oder Vertreter beschädigt oder geschwächt werden, wenn das Volk entschieden hat?

Ich habe starke Zweifel daran, dass Politiker das Gemeinwohl mehr im Blick haben als die Bürger. Auch Politiker sind Menschen und nicht weniger egoistisch als andere.

Interessant, dass selbst die Kontraargumente beim Nachdenken darüber zu zumindest neutralen Argumenten werden.

Einige Formen der Demokratie sind nachfolgend erwähnt:
Mehrheitsdemokratie/Konsensdemokratie
Direkte Demokratie
Repräsentative Demokratie
Plebiszitäre Demokratie

In diesem Zusammenhang ist sicherlich auch interessant, dass unter dem Titel „Mitläufer fördern die Demokratie“ auf Seite 45 der Max Planck Forschung 1/2012 ein Artikel zum Thema Demokratie erschien. Der zeigt wie wichtig auch unentschlossene Bürger für die Demokratie sind.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Grundrechte | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Autor: Franz-Gerd Gehnen

Gehnen, Franz-Gerd; Deutsche Nationalbibliothek; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3,
* Homberg (Niederrhein) Band 10

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Autoren | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Landeskonferenz der Anti-Atom-Initiativen NRW

Am Sonntag dem 30.06.2013 findet im Internationalen Zentrum (IZ)
(Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg) im Zeitraum von 12:00 bis 17:00 Uhr die Landeskonferenz der Anti-Atom-Initiativen NRW statt.

Als Schwerpunktthemen steht nachfolgendes im Raum:
– Atommüll-Transporte
– Urananreicherungsanlage in Gronau
– Forderungen Bundestagswahl
– Endlagersuchgesetz

(Quelle)

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , | 1 Kommentar

Duisburger Künstlerin: Iris Weissschuh

Weissschuh, Iris; Künstlerin; Seite; Facebook; Xing; Artikel 1,

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Keine Bildung ist zu teuer…

… ist einer der Sprüche, welcher schon mal Piratenplakate geziert hat und immer wieder trefflich ist.

In einem Text habe ich etwas über die ungleichen Chancen für einen Teil der Einwanderer aus der Türkei gelesen. Ich meine hier die Chancen beim Start in der Schule durch mangelnde Sprachkenntnisse.

Dies ist schon aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht ein Unding. Durch die schlechteren Startchancen bleiben vielen die Möglichkeiten verwehrt, die sie sonst hätten. Natürlich trägt das Elternhaus eine Teilschuld, wenn dort wenig bis gar kein Deutsch gesprochen wurde, allerdings sind diese Fehler bei der Erziehung bereits geschehen. Da nützt Jammern gar nichts. Durch Nichtstun wächst das Problem eher noch.

Ein paar einfache Zahlen führen dies eindrucksvoll vor Augen. Es kostet bis zu 6300 Euro einen Schüler ein Jahr lang zu unterrichten. Bei einem Schüler der nicht das ihm mögliche erreicht wäre dieses Geld verschenkt. Dazu kämen in Zukunft noch Sozialleistung, die u.U. hätten vermieden werden können und sogar zu mehr Steuern und weniger Fachkräftemangel geführt hätte. So gesehen wäre es ökonomischer in ein bis zwei Jahre für die Grundqualifikation der Sprach zu investieren, denn jede Investition in der Bildung hat eine hohe und bei qualitativ hochwertiger Bildung auch enorme Rendite.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Politik | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Taschenkontrollen

Es gibt Geschäfte hier in Duisburg, die es scheinbar nicht so genau nehmen mit den Grundrechten. So wird zum Beispiel nur am Rande oder überhaupt nicht auf Videokontrollen hingewiesen. Vielfach entspricht auch der Hinweis nicht den gesetzlichen Vorgaben.

Ein anderes Feld, wo sich vor allen Dingen einige Supermärkte hervor zu tun scheint, ist das Thema Taschenkontrolle.

Die Taschenkontrolle beim Verlassen eines Supermarktes ist rechtlich überaus fraglich. Eine Taschenkontrolle ist nur bei einem konkreten Verdacht überhaupt zulässig. Die Verweigerung einer Taschenkontrolle begründet dabei keinen konkreten Verdacht.

Ebenso darf, wenn überhaupt nur die Polizei in die Tasche schauen. Denn auch die Tasche gehört zur Privatsphäre und der Eigentümer der Tasche hat hier quasi das Hausrecht.

Nun gibt es natürlich Läden die auf Taschenkontrollen hinweisen, allerdings wurde bereits vor geraumer Zeit durch ein Urteil diese Praxis als nicht zulässig anerkannt.

Wie sollte man sich also verhalten, wenn man der Kasse von der Kassiererin mit so einem Verlangen überfallen wird?

1. Wie an vielen Stellen Ruhe bewahren und nicht zu Beleidigungen greifen.
2. Darauf hinweisen, dass die Unterstellung eines Diebstahls, den Straftatbestand einer Beleidigung erfüllt.
3. Darauf hinweisen, dass der Supermarkt dazu keine Berechtigung hat.
4. Wenn dann der Geschäftsführer_in kommt und Einblick verlangt, dass vorhergesagte wiederholen.
5. Verlangt dieser, dass man bleibt bis die Polizei kommt, darauf hinweisen, dass man dann direkt eine Anzeige wegen Freiheitsberaubung aufgeben könnte.
6. Keinesfalls mit ins Büro mitgehen, sondern im Kassenbereich warten.
7. Ein Handy dabei haben, damit man Personen über die Verspätung informieren und gegebenenfalls auch die Polizei unter 110 anrufen kann, denn Freiheitsberaubung stellt nun einmal ein Verbrechen dar.
8. Beim Eintreffen der Polizei diese als Zeugen benennen und direkt Anzeige wegen der Freiheitsberaubung aufgeben. Ebenfalls zutreffend könnte Beleidigung bzw. Verleumdung, schließlich wird einem ein Diebstahl unterstellt. Je nach Verhalten könnte auch noch Nötigung zutreffen, wobei hier der Beweis schwieriger werden könnte.

Sogar ein Schmerzensgeld könnte eventuell zustehen.

Es gibt nun einige Zeitgenossen, die meinen das ein derartiges Vorgehen vollkommen okay wäre, allerdings ist das Einschränken der Grundrechte niemals okay.

Auch ein Vergleich mit den Kontrollen an Flughäfen oder Diskotheken hinkt. Niemand ist gezwungen sich vor einer Diskothek in die Tasche schauen zu lassen, allerdings kommt man dann unter Umständen nicht rein. Anders ist dies beim Betreten eines Supermarktes. Vielleicht weist sogar irgend ein Schild auf die Durchsuchung hin. Meist aber so klein oder unscheinbar, dass man es gar nicht mitbekommt, wenn man nicht extra drauf achtet.

Ein Hinweis an der Kasse ist überaus fragwürdig, da man ja erst am Ende an die Kasse kommt. Ein Hausverbot wegen einer verweigerten Taschenkontrolle ist sogar noch fragwürdiger.

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , | 3 Kommentare

Warum man Überwachung bekämpfen sollte!

Bei einem Aufruf zu einer Anti-PRISM-Demo postete jemand, dass er für Überwachung wäre, weil dies helfen würde Schäden zu verhindern und Tote durch Terrorismus vermiede.

Ich habe natürlich die Argumentation nicht einfach beiseite gewischt, sondern darüber nachgedacht, wie stichhaltig die Argumentation ist.

An erster Stelle fehlen hier natürlich Zahlen, ob wirklich Tote verhindert wurden. Gehen wir mal davon aus durch die Überwachung würden 10 Tote pro Jahr durch Terrorismus verhindert und 100 seelische Schäden.

Spinnen wir diese Überlegung mal weiter. Jedes Jahr sollen in Deutschland 110 000 bis 140 000 Personen an den Folgen des Zigarettenkonsums sterben, 3 300 an den Folgen des Passivrauchens. Bei Alkohol sollen es 70 000 Todesfälle sein. Wobei es 74 % Mischkonsum geben soll. Vergleicht man dies mit den Überwachungsmaßnahmen wäre es logisch Alkoholische Getränke und Zigarettenkonsum komplett zu verbieten. Es würde schließlich eine unglaublich hohe Anzahl von Toten im Vergleich zu jenen durch Terrorismus verhindern.

Ebenfalls eine Todesfalle sind Verkehrsunfälle mit 4000 Fälle jährlich. Da Mobilität wichtig ist, kann man natürlich nicht den Verkehr verbieten. Da allerdings die Unfallwahrscheinlichkeit und -schwere mit sinkender Geschwindigkeit abnimmt werden alle Fahrzeuge in Deutschland auf 30 km/h gedrosselt. Damit entfällt auch die lästige Drängelei und für Autobahnen reichen zukünftig auch zwei Spuren.

Schwimmen ist mit zum Beispiel 606 Todesfällen in 2006 auch nicht gerade ungefährlich. Das kann ja so nicht gehen. Damit keiner mehr ertrinkt wird der Wasserspiegel in allen Becken auf 50 cm gesenkt und das Turmspringen und Wasserrutschen untersagt. Ist ja viel zu gefährlich.

Da Zucker und Fett bekanntlich ebenfalls ziemlich ungesund ist, werden Lebensmittel mit einem zu hohen Anteil vom Markt verbannt und der Rest entsprechend den jeweiligen Anteilen verteuert. Das Essen mag dann dem einen oder anderem zwar nicht mehr schmecken ist dafür deutlich gesünder.

Durch Suizid sollen in Deutschland jährlich mind. 11 000 Personen sterben. Damit sich keiner mehr umbringen kann kommen zukünftig alle Menschen in Gummizellen. Wodurch sich dann auch direkt etliche der vorgenannten Probleme erledigen.

Und wenn man sich all das mal durch den Kopf gehen lässt, sollte klar sein, warum ich schon beim ersten Schritt „NEIN“ sage. Wer für Überwachung ist, ist sicherlich auch für die anderen vorgenannten Maßnahmen.

Ein Grund mehr am Samstag zur Demo zu gehen.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Politik, Privatsphäre | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 1 Kommentar

Es scheint weiter zu gehen bei den Ruinen in Hochheide

Anscheinend soll es nun doch weiter gehen bei den Weißen Riesen. Carsten Tum scheint die von der SPD zu verantwortende Bauruine abreißen zu wollen, allerdings fehlt natürlich noch das Okay vom Stadtrat.

Fast zwei Monate ist es nun her, da gab es eine kleine Pressemeldung der Piraten zu den beständig anwachsenden Schulden und den nicht mehr existierenden Eigentümer. Nun soll das Gelände durch die Stadt an sich selbst versteigert werden. Ich vermute mal die Schulden sollen quasi damit abgedeckt werden, dass die Erlöse der Versteigerung zur Deckung selbiger verwendet werden. Womit die Kaufsumme von der Stadt quasi an sich selbst überwiesen werden würde.

Ich frag mich jedenfalls, ob der plötzliche Aktionismus auf die Pressemeldung zurückzuführen ist. Wenn man so die normale Reaktionszeit einer Verwaltung berücksichtigt stimmt der Zeitraum recht gut.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Finanzlage | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Duisburger Künstler: Götz George

George, Götz; Schauspieler; IMBD; OFDb; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3, 4, 5,
(Einer der bekanntesten Rollen spielt in Duisburg, weswegen ich ihn einfach mal dazu zähle)
* Tatort/Schimanski

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Künstler | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wieder mal nur Innenstadt

Manch wundern sich warum, die Einwohner von Stadtteilen, wie zum Beispiel Rheinhausen noch immer davon reden: „Rüber nach Duisburg fahren.“ Vor kurzem las ich einen Artikel über den Leerstand in der Innenstadt von Duisburg und die Altstadt. Dort sollen zur Behebung des Ladenleerstands, die Ladenlokale in Wohnungen umgewandelt werden. Klingt erst einmal nach einer guten Idee von Planungsdezernent Carsten Tum. Allerdings war bemerkenswert, dass mal wieder nur die Duisburger Innenstadt im Fokus stand. Das Stadtteilzentren, wie Rheinhausen, die eine gefühlte Leerstandsquote von 50 %, hier komplett ausgeblendet werden zeigt mal wieder warum die Rheinhausener immer noch nach Duisburg rüber fahren.

Für den Rat und die Stadt scheint Duisburg nur aus Innenstadt zu bestehen die Probleme in den Stadtteilzentren werden vielfach ausgeblendet und höchsten bei besonders extremen Situationen behandelt.

Und gleichzeitig sollen immer neue Geschäftshäuser und Ladenlokale gebaut werden. Sinnvolle Stadtentwicklung scheint es in Duisburg nicht zu geben. Zum Beispiel für Bereiche ein komplettes Verbot für neugebaute Ladenlokale. Ich denke da nur an das alte Hallenbad in Rheinhausen, wo es bestimmt nur eine Frage der Zeit ist bis da der nächst Supermarkt steht.

Eine Zentralisierung fängt nicht in der Innenstadt an, sondern muss von Außen nach Innen gehen und dabei die gesamte Stadt erfassen. Der Kaufkraftabzug aus den Stadtteilen durch die Innenstadt bleibt zusammen mit der Sozialsituation nicht ohne Folgen aber die Duisburger Politik scheint keinen Plan zu haben. Dabei ließen sich viele Maßnahmen auch ohne Investitionen oder sogar mit zusätzlichen Einnahmen umsetzen.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Lokalpolitik | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Wer kein Ziel hat, geht immer den richtigen Weg.
(Ulrich Scharfenort, 26.09.2012)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

BigBrotherAward für Obama

Das Internet scheint ein rechtsfreier Raum zu sein. Genauer ein Grundrechtsfreier, denn unsere Grundrecht werde mit den Füßen getreten. Millionen von Daten wurden an NSA weitergegeben. Firmen wie Facebook, Yahoo und Apple werden sich wohl damit herausreden, sie hätten nur Befehle befolgt. Aber diese Ausrede ist nicht erst seit gestern Obsolet und entbindet definitiv nicht von einer Mitschuld.

Als Hauptverantwortlichen sehe ich allerdings die Regierung mit ihrem Repräsentanten Barack Obama. Diesen habe ich deswegen für den deutschen BigBrotherAward nominiert.

Durch die Überwachung der Welt mit Unterstützung großer USA Konzerne, hat Barack Obama die Dystopie von George Orwell übertroffen. Er hat sich damit sogar noch vor China gesetzt und verdient als erster einen Internationalen BigBrotherAward.

Er hat den Eingriff in die Privatsphäre Millionen von Deutschen gut geheißen.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Privatsphäre | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Nächtliche Lieferungen II

Schon vor einiger Zeit habe ich mal etwas zur Nachtruhe geschrieben und wie manche Geschäfte diese in rücksichtsloser Art und Weise stören. Von 22:00 bis 6:00 Uhr herrscht bekanntlicherweise Nachtruhe in NRW. In diesem Zeitraum sind Lieferungen ohnehin Tabu und können auf diesem Weg angegangen werden.

Allerdings gibt es noch eine weitere Möglichkeit, den gemäß der Bußgeldkatalog-Verordnung (Nr. 141) dürfen LKW (über 3,5) nur zu den erlaubten Zeiten in eine Fußgängerzone einfahren. Diese Zeiten sind auf den Schildern der Fußgängerzone angeben. Bei Verstößen drohen 75 Euro und 1 Punkt in Flensburg. Das heißt nach acht Lieferungen könnte der Führerschein weg sein.

Somit haben Anwohner von Fußgängerzonen einen Vorteil, wenn es um die Ruhestörung durch LKW geht.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Künstlerin: Anja Lerch

Lerch, Anja; Sängerin; Seite; Artikel 1, 2,
* Lieblingssongs

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Künstler | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Gefahrstoffe in Körperpflegemitteln

Von Putzmitteln kennen die meisten zumindest einige der Gefahrsymbole. Im Rahmen der internationalen Harmonisierung wird derzeit das GH-System auch in Deutschland eingeführt. Die bekannten Quadrate mit orangem Hintergrund werden durch Rauten ersetzt. Die Symbole selber bleiben in einigen Fällen gleich und es kommen einigen neue hinzu.

Auf Körperpflegemitteln sieht man keines der Gefahrsymbole. In den Nachrichten aus der Chemie 05/2013 erschien ein Artikel zu diesem Thema und das bisher Körperpflegemittel von den Regeln ausgenommen sind. Ansonsten könnte es ein böses Erwachen geben, wenn man sich mal die Einstufung der Stoffe anschaut.

Die nachfolgenden Einstufungen beziehen sich auf die reinen Stoffe
Natriumlaurylethersulfat (Shampoo, Duschgel, Flüssigseife)
– Gesundheitsschädlich bei Verschlucken
– Verursacht schwere Augenreizung

D-Limonen (Duschgel, Shampoo, Zahnpasta und in vielen weiteren Produkten)
– Flüssigkeit und Dampf entzündbar
– berursacht Hautreizungen
– kann allergische Hautreaktionen verursachen
– sehr giftig für Wasserorganismen

Cumarin (Deo)
– Gesundheitsschädlich bei Verschlucken
– kann allergische Hautreaktionen verursachen
– kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition

Cocamidopropylbetain (Hautcreme, Shampoo, Haarfärbemittel, Flüssigseife)
– verursacht Hautreizungen
– verursacht schwere Augenreizung
– sehr giftig für Wasserorganismen

Kamillenblütenextrakt
– kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein
– kann allergische Hautreaktionen verursachen
– schädlich für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung

Dies sind natürlich nur ein paar Beispiele. Etliche Chemikalien (inkl. Naturstoffe) finden sich in der Wikipedia mit der entsprechenden Einstufung. Naturstoffe (siehe Kamillenblütenextrakt) können ebenfalls Gefahrstoff darstellen.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kundendatenweitergabe an Dritte durch die Stadtwerke Duisburg

Zu der Trinkwasserpreiserhöhung in 2012 durch die Stadtwerke Duisburg AG gab es sicherlich zahlreiche Einwohner, die eine vernünftige Begründung verlangten.

Zumindest in einem Fall wurden die Daten eines Kundens an einen anderen Kunde weitergegeben, da sich die Daten noch auf dem Antwortschreiben befanden. Es kann natürlich Einzelfall von Zerstreutheit sein, nichtsdestotrotz ist die Datenweitergabe an Dritte ohne jegliche Notwendigkeit nach dem Bundesdatenschutzgesetz illegal. Die Datenweitergabe stellt einen Verstoß gegen das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung dar.

Die zuständigen Datenschutzbehörden wurden selbstverständlich bereits durch die betroffene Person informiert. Ob es ein Einzelfall war ist unklar.

(Erstveröffentlichung hier)

Veröffentlicht unter Duisburg, Finanzlage, Lokales, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Aktuelle Leserbriefe, Kommentare und Klartexte

Leserklartext: Kauf des MSV Stadion

Die komplett Übernahme durch die DVV hätte den Nachteil, dass das Stadion nicht mehr über die GEBAG abgewickelt werden könnte, falls die Betreibergesellschaft pleite gehen sollte.

Die DVV kann die Stadt nicht pleite gehen lassen.

Was sich mir hier nicht erschließt, ist warum das Stadion nur vom MSV genutzt wird und nicht als Veranstaltungsort für Konzerte, Theater, Kino, Freiluftoper uvm.

Irgendwie werden bei einer derartig einseitigen Nutzung Erinnerungen ans TaM wach.

Leserbrief: Wasserpreisartikel im Lokalteil Duisburg am 08.06.2013

Ein wesentlicher Punkt wird in dem Artikel leider verschwiegen. Der sinkende Verbrauch hielt auch schon im Vorjahr als Begründung für die Preissteigerung her. Also entweder ist die Begründung nicht zutreffend oder die Stadtwerke sind nicht in der Lage vernünftig zu kalkulieren.
Ich würde vermuten, die Erhöhung hängt mit der Stundung für den MSV zusammen. Irgendjemand muss das schließlich bezahlen.

Das Argument, die Erhöhung wäre nur geringfügig trifft nicht zu, denn wenn man alle Erhöhung durch die Stadt Duisburg zusammenrechnet, summiert sich das.

Veröffentlicht unter Duisburg, Finanzlage, Lokalpolitik, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Idee: Wasser zum Schutz gegen Hochwasser

Davon, dass die Füllung eines Kellers mit Leitungswasser vor dem Hochwasser, die Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser erleichtern könnte habe einige bestimmt schon einmal gehört.

Mir kam die Idee, dass man auch Fässer mit Wasser füllen könnte und diese als Hochwasserbarrieren verwenden könnte. Sand und andere Materialien müssen erst mühsam zum jeweiligen Ort gebracht werden. Mit Fässern, die mit Wasser gefüllt würden, könnte dies deutlich verringert werden, denn Wasser gibt es bei Hochwasser genug. Dieses könnte man filtern und in die Fässer füllen. So könnten innerhalb kurzer Zeit ganze Sicherungswände aus Wasserfässern entstehen. Zur Vorsorge könnte man auch Wasser aus Hydranten nehmen.

Transportiert werden müssten nur die Fässer. Und deutlich weniger Sandsäcke für die Abdichtung von Zwischenräumen.

Kann natürlich schon sein, dass jemand anderes diese Idee hatte.

Veröffentlicht unter Überlegung, Idee | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Neuer Raum in Duisburg

Verschiedene Gruppierungen in Duisburg fordern mehr Platz für Firmen. Dies wäre problemlos realisierbar mit weniger Autos. Nach Prof. Monheim benötigt ein Auto etwa 3,5 Parkplätze, weniger Autos hieße auch weniger Platzbedarf und mehr Platz für Gewerbe und Wohnraum.

In der Stadt Duisburg betrug die Anzahl der PKW 217 342. Pro PKW wird ein Platzbedarf von 10 m² veranschlagt. Multipliziert man die Werte kommt man auf rund 7,6 km². Die Gesamtfläche von Duisburg wird in der Wikipedia mit 232,83 km², somit wären also gut 3 % der Gesamtfläche Parkplätze für PKW. Noch nicht eingerechnet ist hier der Platzbedarf für LKW.

Die Werte sind natürlich nur grobe Anhaltspunkte, der Stadt Duisburg liegen leider keine offiziellen Zahlen vor mit denen man die vorherige Rechnung vergleichen könnte.

Umsetzen ließe sich die Verringerung des Platzbedarfs allerdings nur durch einen besseren und solidarischen ÖPNV.

Veröffentlicht unter Duisburg, Lokales, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

3%-Hürde bei der Europawahl?

Nachdem das Bundesverfassungsgericht die Hürde bei den Europawahlen aufgehoben hat, machen sich einige nicht mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Grundrechte stehenden Parteien daran wieder eine Hürde einzuführen. Genauer gesagt geht es hier um die Bundestagsparteien CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne. Seltsam, dass die einzige Partei im Bundestag, gegen eine Hürde ist vom Verfassungsschutz beobachtet wird und die anderen anscheinend nicht.

Die Argumente für eine Hürde erscheinen hanebüchen. Man fürchtet anscheinend, dass zu viele Parteien im Europaparlament sitzen könnten. Dabei sind es bereits jetzt fast 200 Parteien, auf ein paar mehr kommt es da nicht an.

Die wirklichen Motive liegen höchstwahrscheinlich im Erhalt der eigenen Macht bzw. der Plätze für die eigenen Parteimitglieder. Wenn eine oder mehrere Parteien, allerdings Sachen machen, die nur den eigenen Parteimitgliedern dienen, ist dies in keinster Weise demokratisch, sondern dient der eigenen Machtsicherung und erinnert an eher Diktaturen. Der englische Begriff ‚demockracy‚ fällt einem hier ein.

Zudem widerspricht das Vorgehen der genannten Parteien, dem Sinne des Artikels 20 Grundgesetz. Wenn ein Parlament die Judikative nicht beachtet wundert mich wenig, wenn die Bevölkerung dem nacheifert. Der Werteverfall u.a. durch Selbstbedienungsmentalität wird vom Parlament vorgelebt und begünstigt zudem noch die Wahlmüdigkeit, denn warum sollte man solche Parteien wählen, die meinen über Recht und Gesetz zu stehen.

Der Grundsatz einer jeden Demokratie ist, dass der Souverän das Volk ist und sonst niemand. Jegliche Hürde bei einer Wahl beschneidet die Entscheidung des Souveräns und entwertet damit diese.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Politik | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 3 Kommentare

Spruch zum Sonntag

Die Feder ist deswegen mächtiger als das Schwert, weil sie dauerhafteres schafft als Tod und Zerstörung.
(Ulrich Scharfenort, 28.09.2012)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Künstlerin: Esra Ünver

Ünver, Esra; Musik; Homepage; Twitter; Artikel 1, 2, 3,
Werke:
* Zeig mir die Sonne (Single)

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Künstler | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Fremdgesteuerte Anschläge?

Vor kurzem las ich davon, dass der Anschlag aufs Oktoberfest in München u.U. fremdgesteuert gewesen sein soll. Genannt wird hier eine Gruppierung innerhalb der NATO namens Gladio. Es scheint etliche Indizien bzw. Belege für die Existenz dieser Gruppierung zu geben, womit es wohl mehr als eine bloße Verschwörungstheorie sein dürfte.

Der aktuelle NSU Prozess warf die Frage auf, wie Effizient der Verfassungsschutz ist und ob dieser dem Auftrag nachkommt. Immer wieder geistert hier das „auf dem rechten Auge blind“ durch die Welt.

Nach dem 11. September wurde zahlreiche Gesetze zur Überwachung verschärft und seitdem teilweise sogar noch extremer gestaltet, dass man teilweise schon fast von einem Überwachungsstaat ausgehen könnte.

Mit jedem Anschlag oder sogar nur Anschlagsversuch verschärft sich die Grundrechtslage immer weiter. Ich stelle mir da nachfolgende Fragen:
– War Gladio nur ein Einzelfall?
– Gab bzw. gibt es vielleicht weitere Inszenierungen anderer Gruppierungen mit dem Ziel die Grundrechte weiter einzuschränken?

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Nichtraucherschutz an Bushaltestellen

Je nach Witterung ist es nicht möglich rücksichtsvoll Rauchern auszuweichen. So passiert es häufiger, dass man an der Haltestelle den Rauch mitbekommt. Insbesondere in Wartehäuschen ist dies der Fall. Ein Rauchverbotsschild hängt hier nicht und es stellt sich die Frage müsste hier eines hängen.

Auf Grundlage des Bundesnichtraucherschutzgesetz lässt sich hier kein Verstoß feststellen, da dieses für Bundesgebäude gilt.

Es gibt aber auch ein entsprechendes Nichtraucherschutzgesetz NRW nach § 1 Absatz 1 in Verbindung mit § 2 1. d) und § 3 gilt in Gebäuden aller sonstigen Einrichtungen „des Landes oder der Kommunen unabhängig von ihrer Rechtsform“ ein Rauchverbot.

In § 1 ist zwar auch von „sonstigen vollständig umschlossenen Räumen“ die Rede, allerdings bezieht sich dies eindeutig nicht auf Gebäude da dieser Begriff in Bauordnung NRW definiert ist:

(2) Gebäude sind selbständig benutzbare, überdachte bauliche Anlagen, die von Menschen betreten werden können und geeignet oder bestimmt sind, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen.

Demnach wäre ein Bushaltestellenwartehäuschen ein öffentliches Gebäude in dem ein Rauchverbot gelten müsste. Da stellt sich die Frage wieso dies nicht der Fall ist.

Folgende Anfrage schickte ich deshalb an die DVG:

Guten Tag,

nach dem Nichtraucherschutzgesetz NRW i.V.m. der Bauordnung NRW müsste in Wartehäuschen an Haltestellen ein Rauchverbot aushängen. Ich stelle mir die Frage, warum dies nicht der Fall ist.

Es wäre nicht nur der Schutz der Nichtraucher, sondern auch eine Verbesserung der Sauberkeit, weil weniger Zigarettenkippen auf dem Boden lägen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Anstelle der DVG antwortete der Mutterkonzern DVV. Wie erwartet fiel die Antwort negativ aus. Zuerst wurde behauptet Wartehäuschen wären keine Gebäude und zudem befinden sich diese angeblich in der Obhut der Ströer GmbH.

Zu der Ströer GmbH hatte ich dann einige Fragen gestellt, die bisher nicht beantwortet wurden. Mein Hinweis auf die Bauordnung NRW und die Definition Gebäuden wurde nach einem internen Rechtsgutachten der DVG/DVV anscheinend als nicht zutreffend abgetan. Der Zusatz „sonstige vollständig umschlossenen Räume“ scheint sich nach deren Meinung auch auf Gebäude beziehen. Ich bin da natürlich anderer Meinung, denn ansonsten gäbe es ein Schlupfloch für Kneipen und Festzelte. Es gibt einige, bei denen ein Teil geöffnet werden kann, womit das Gesetz hier nicht mehr gültig wäre. Nehmen wir mal ein Restaurant an, bei dem die Fassadenseite vollständig geöffnet werden kann. So würde dies bedeuten, dass das Gesetz hier nicht gelten würde, weil es nicht vollständig umschlossen wäre. Oder halt beim Festzelt, wenn dort eine Seite offen wäre dürfte dann vermutlich wohl geraucht werden.

Ein Gerichtsurteil vom VG München vom 03.08.2011 (Az.: M 18 S 11.1436), befasst sich mit der Außenfläche im Inneren eines Einkaufszentrum. Der Raum in dem sich der Rauch verteilen kann dürfte in einem Einkaufszentrum wesentlich größer sein, als in einem Wartehäuschen. Allerdings wird auch hier nicht ganz klar, wie weit der Begriff des umschlossenen Raums gefasst werden muss.

Habe jetzt mal beim Ministerium angefragt, um zu sehen, wie diese das Gesetz hier interpretieren. Also mehr dazu demnächst. Vielleicht findet sich ja doch noch das eine oder andere Schlupfloch.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , | 1 Kommentar

Yahoo mit den Nervsicherheitsabfragen

Vor einiger Zeit hatte ich mich an den Bundesbeauftragten für Datenschutz gewandt, wegen der Frechheit von Yahoo beim Login für die vermeintliche Sicherheit noch Sicherheitsfragen abzufragen. Wenn ich mir die Argumentation von Yahoo anschaue, stecken sicherlich kommerzielle Interessen dahinter.

Die vermutlich automatischen Antworten von Yahoo lasse ich mal außen vor.

Folgende Antwort kam vom :

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

in Ihrer Eingabe vom 17. April 2013 hinterfragen Sie kritisch die Sicherheitsabfragen beim Anmeldevorgang bei Ihrem Yahoo!-Account. Laut Ihren Ausführungen müssen für den Anmeldevorgang permanente Cookies zugelassen und eine Mobilfunknummer angegeben werden. Zur Klärung der Sachlage habe ich bei der Yahoo! Deutschland GmbH eine Stellungnahme angefordert, die mir am 27. Mai 2013 zugekommen ist.

In dem Schreiben führt Yahoo! zunächst aus, dass bei der Registrierung zwei Sicherheitsabfragen zu wählen und die entsprechenden Antworten anzugeben sind. Diese Abfragen dienen laut Yahoo! ausschließlich dazu, bei Passwortverlust wieder Zugriff auf den Account zu gelangen. In diesem Zusammenhang wird ausgeführt, dass bei der Registrierung entweder vorgefertigte Fragen gewählt oder aber auch eigene Fragen eingegeben werden können. Yahoo! verweist darauf, dass bei diesem Prozess die Komplexibilität in der Hand des Nutzers liegt und es somit möglich ist, Sicherheitsfragen zu wählen, deren Antwort Dritten nicht bekannt ist. Bei der Registrierung wird auf diese Möglichkeit hingewiesen.

In ihrem konkreten Fall ist eine eindeutige Klärung laut Yahoo! bezüglich der zusätzlichen Sicherheitsabfrage beim Anmeldevorgang nicht möglich, da der betroffene Account nicht angegeben wurde. Als möglicher Grund wird eine zweite Anmeldeüberprüfung genannt, die Accounts vor unbefugtem Zugriff schützen soll. In diesem Zusammenhang wird dargestellt, dass Yahoo! eine automatisierte Sicherheitsfunktion eingeführt hat, um unbefugte Zugriffe zu verhindern. Sobald das System einen unberechtigten Zugriff „vermutet“, wird zusätzlich zum Passwort eine Sicherheitsabfrage durchgeführt. Yahoo! führt abschließend hierzu aus, dass hier kein Zusammenhang mit der Zulassung von permanenten Cookies besteht.

In Bezug auf die Angabe der Mobilfunknummer erklärt Yahoo!, dass diese ausschließlich zu Sicherheitszwecken verwendet wird, um z.B. einen Verifizierungscode oder ein neues Passwort an den Kunden zu senden. Die Angabe der Rufnummer ist nicht verpflichtend und wird nicht für andere Zwecke verwendet.

Aufgrund der mir vorliegenden Informationen kann ich keinen Datenschutzverstoß seitens der Yahoo! Deutschland GmbH feststellen. Eine zusätzliche Sicherheitsabfrage beim Anmeldevorgang stellt kein datenschutzrechtlicher Verstoß dar. Ich schließe mich hier der Argumentation von Yahoo! an, dass der Nutzer selbst dafür verantwortlich ist, „sichere“ Passwörter und Sicherheitsabfragen zu verwenden.

Hiermit sehe ich Ihre Angelegenheit als erledigt an. Falls Sie noch weitere Fragen haben sollten, können Sie mich auch gerne anrufen.

Das konnte ich natürlich nicht unwidersprochen stehen lassen.

Guten Tag,

ich sehe die Sache keineswegs als erledigt an.

Früher wurde man beim Login nahezu dazu gezwungen eine Sicherheitsfrage einzugeben. Nur ganz versteckt war es möglich diese Eingabe zu umgehen. Von einer Freiwilligkeit kann hier keine Rede sein.

Diese vermeintliche Sicherheitsabfrage stellt allerdings ein Sicherheitsrisiko dar, weswegen ich damals irgendwelche Zeichen eingegeben habe, damit eben nicht jemand anders das Passwort zurücksetzen kann.

Ich habe den Eindruck, dass sie teilweise meine Eingabe nicht verstanden haben. Ich habe die Sicherheitsfrage damals gezwungenermaßen eingegeben, weil diese beim Login abgefragt wurde und ich erst später bei einem anderen Account entdeckte, wo ich die Umgehung finde.

Zum damaligen Zeitpunkt war keinerlei Rede davon, dass diese Informationen sogar beim Login abgefragt werden würden und damit ein Druckmittel für den Zugang darstellen würden. Weiß man die Sicherheitsfrage nicht mehr und schreibt dem „Service“ von Yahoo wird man aufgefordert eine Alternative nicht Yahoo-Email anzugeben oder eine Handynummer, ansonsten kommt man nicht mehr rein.

Im Gegensatz zu der Behauptung um nicht zu sagen Lüge von Yahoo hängt die Abfrage des Sicherheitspassworts durchaus mit Cookies zusammen. Nachfolgend ein Zitat aus der Begründung für die Yahooabfrage:

„Sie melden sich von einem Gerät aus an, das nicht erkannt wird.“

„Bitte beantworten Sie aus Sicherheitsgründen die Frage unten.“

„Warum erkennen wir Ihr Gerät nicht?
* Sie verwenden ein Gerät oder einen Browser, den/das Sie bislang noch nicht verwendet haben.
* Möglicherweise haben Sie Ihre Browser-Cookies gelöscht oder Ihr Browser löscht die Cookies automatisch beim Schließen.
* Sie verwenden den privaten Browsing-Modus.“

Da ich mit dem Computer schon zuvor in dem Account war und auch nicht den privaten Browsing-Modus verwende kann es nur an Cookies liegen, wobei mir nicht klar ist, warum die Verwendung des Privatmodus ein Grund für eine zusätzlich Hürde wäre.

Wenn es nur an den Cookies liegt, dann daran, dass ich nach jedem Login bzw. die Cookies von Yahoo lösche. Die Hürden soll nach meiner Vermutung dem Zweck dienen Werbeeinnahmen zu generieren in dem die Bewegungen per Cookie verfolgt und ausgewertet werden. Lässt man dies nicht zu.

Desweiteren ist mir nicht möglich die betreffenden Accounts ohne zusätzliche Angaben zu löschen. Selbst bei *** war es mir möglich per Email mein Account zu löschen durch eine Bestätigung per Rückantwort.

Benutzer von Yahoo werden gezwungen unter dem Deckmantel der vermeintlichen Sicherheit Cookies dauerhaft zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Veröffentlicht unter Grundrechte, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

In Gedenken ans Massaker

Vor kurzem berichtete ich darüber, wie Yahoo gegen Grundrechte verstößt. Es geht hierbei um den Zugang zu Postfächern, der Eingeschränkt wird, weil Yahoo wegen angeblicher Sicherheit plötzlich beim Login die Sicherheitsfrage abfragt, wenn man keine Dauercookies akzeptiert. Dieser Verstoß geht gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

Um zum Thema zu kommen, so hat Yahoo nach der Wikipedia mehrfach der chinesischen Regierung die Daten von regimekritischen Reportern zukommen lassen. Korrekter wäre hier vermutlich die Bezeichnung verkauft, denn der chinesische Markt ist ein äußerst lukrativer Werbemarkt, den sich Konzerne, wie Yahoo nicht entgehen lassen wollen. Der Marktzugang ist nur durch Kooperation mit der chinesischen Regierung möglich.

Das Schicksal von einem der Betroffenen, Shi Tao steht dabei in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Tian’anmen-Massaker. Dieses fand im Zeitraum vom 3. bis 4. Juni 1989 statt. Sowohl an das Massaker, als auch Shi Tao und das hohe Gut der Pressefreiheit möchte ich deswegen heute erinnern.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Forum Standortauswahlgesetz Endlagerung hochradioaktiver Abfälle

Vom 31.05. – 02.06.2013 fand in Berlin das Forum Standortauswahlgesetz Endlagerung hochradioaktiver Abfälle des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) statt.

Die Veranstaltung wurde per Livestream übertragen und heute soll auch die Aufzeichnung Online gehen. Die ÖRR, welche diese Veranstaltung sicherlich auch hätten Streamen können waren wie die meisten anderen Medien nur am Freitag anwesend, um über den Minister Peter Altmaier zu berichten.

Die meisten Anwesenden kamen aus der Politik, der Wirtschaft oder dem Umweltbereich. Nur wenige waren als interessierte Bürger anwesend. Viele Umweltverbände (die Rede war von 120) hatten ihre Teilnahme abgesagt. Sie waren der Meinung, dass es keine ausreichende Diskussion mit allen Beteiligten im Vorfeld vor dem Gesetz gab. Diese Kritik ist nicht verwunderlich, immerhin wurde der Gesetzesentwurf erst vor kurzem vorgestellt (Drucksache 17/13471 datiert auf den 14.05.2013) und das Gesetz soll nun auch in wenigen Wochen verabschiedet werden. Der Boykott dürfte vermutlich nur einen ersten Vorgeschmack darstellen, was noch blüht, wenn die Politik ihr Süppchen kocht aber dabei nicht alle Akteure aktiv mit nimmt.

Die wenigstens Anwesenden thematisierten das Gesetz selber, sondern eher ihre Forderungen, die teilweise nur am Rande mit dem Gesetz zusammenhingen. So befürchteten viele der Bürgermeister an AKW Standorten eine schleichende Endlagerung durch die Macht des faktischen.

Zu der Kommission wurde vielfach angemerkt, dass diese erstens mehr Freiräume bräuchte und zweitens weniger Politiker haben solle.

Als Endlagermedien wurden Salz, Ton und Granit und wovon nur das Saarland und Rheinland-Pfalz frei sein sollen. In allen anderen Bundesländern muss demnach mit einem Endlager gerechnet werden.

Für mich als Duisburg war natürlich besonders das Thema schwach- und mittelradioaktive Abfälle (smA) ein Thema, bei dem ich immer sofort hellhörig wurde. So wurde mehr beiläufig erwähnt, dass in nicht allzuferner Zukunft acht Blöcke im Rückbau sein dürften, was zu entsprechen Mengen an smA führen dürfte. Welche wiederum im defacto Zwischenlager Duisburg landen dürften. Bereits seit dem Jahr 2012 dürfen auf dem Gelände der GNS in Duisburg Wanheim-Angerhausen bis 4800 Tonnen Atommüll gelagert werden. Auch wenn vielfach noch der der Wert 3300 Tonnen verbreitet wird. Es ist davon auszugehen, dass die die 4800 Tonnen sogar noch weiter steigen werden, eventuell sogar durch eine Erweiterung des Firmengeländes, denn das „Endlager“ Schacht Konrad in Niedersachsen soll nicht vor 2021 zur Verfügung stehen.

Am Samstag hatte ich die Gelegenheit mal ein paar Worte zum Thema Beteiligung zu sagen. Glücklicherweise war ich gerade in der Gegend und hatte auch noch rechtzeitig mitbekommen, dass die Veranstaltung stattfindet.

Einziger Konsens der Tage dürfte sein, dass Deutschland nicht um ein Endlager herum kommt und das dieses in Deutschland sein muss, weil dort auch der Müll produziert wurde.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Forum Standortauswahlgesetz Endlagerung hochradioaktiver Abfälle

BrotZeit – Integration durch Essen

Der Verein BrotZeit von Uschi Glas, setzt sich für ein gesundes Frühstück für hungrige Schulkinder ein und sorgt durch Pausenbrote ganz nebenbei für ein besseres Miteinander.

Daneben wird auch durch Ersatzgroßeltern geholfen. Was sowohl für die Kinder, wie auch die Senioren von Vorteil ist.

Veröffentlicht unter Aus der Region | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Stellt das Bundesverfassungsgericht das Bergrecht infrage?

Am 4. Juni wird in Karlsruhe möglicherweise Rechtsgeschichte geschrieben. In der mündlichen Verhandlung in Sachen „Braunkohletagebau Garzweiler“ geht es um die Abwägung zwischen den Grundrechten und dem veralteten Bergrecht.

Es wäre nicht unmöglich, dass Karlsruhe das Grundrecht auf Eigentum bestärkt. Eigentum verpflichtet zwar, allerdings kann dieses nach der aktuellen Gestaltung des Bergrechts zu leicht entzogen werden. So scheint eine Enteignung unabhängig vom volkswirtschaftlichen Nutzen nach §§ 77 und 79 BBergG möglich.

Geklagt hatte u.a. der BUND, als Eigentümer eines Grundstücks mit Obstbäumen in einem Bereich, der dem Braunkohletagebau Garzweiler II zum Opfer fallen soll.

Zumal mehr und mehr der Abbau von Kohle in Hinblick auf den Klimawandel in Frage gestellt wird.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Nächstenliebe endet nicht in der eigenen Tasche.
(Ulrich Scharfenort, 16.09.12)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

CDU/CSU unwählbar

Meine persönlichen Gründe warum ich CDU bzw. CSU unwählbar finde.

Eine Partei deren C angeblich für Christlich stehen soll, sollte auch Nächstenliebe zeigen.

Die Kanzlerin versprach, dass die Spareinlagen sicher wären. Die Euro-Haftung deutet das Gegenteil an. Zumal es auch schon mal hieß: „Die Renten sind sicher.“ Jeder weiß was daraus wurde.

Ein Umweltgesetzbuch ist 2009 an der CSU gescheitert, obwohl dies für Deutschland im Bereich Umweltschutz eine deutliche Vereinfachung gewesen wäre. Über die Gründe für diese Entscheidung mag jeder selbst spekulieren.

Im Zusammenhang mit der Spiegel-Affäre, bei der die Pressefreiheit angegriffen wurde, taucht der Name Franz Josef Strauss (CSU) auf.

Lehnt die Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnern als Familie ab.

Laut einem Artikel in der NRZ sollen zur Förderung von E-Mobilen, nächtliche Lieferungen erlaubt werden. Dabei stellt auch die Nachtruhe Umweltschutz da.

Keine kategorische Ablehnung von Fracking.

Schwarz-Gelb hatte die Energiewende nur aufgrund von Fukushima überhaupt umgesetzt und versucht nun alles um diese im Sinne der großen vier rückgängig zu machen. Alle lange Sicht drohen uns dadurch sogar höhere Energiekosten.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Politik, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Stadtwerke Duisburg erhöhen wieder die Preise für Trinkwasser

Im Amtsblatt 17/2013 (PDF) wurde auch dieses Jahr die Preisänderung nur wenige Tag vor dem Inkrafttreten angekündigt. Wobei ich mich wundere, ob es schon jemals eine Preissenkung gab, welche die Verwendung des Begriffes Preisänderung rechtfertigt.

Wie im Vorjahr steigen auch dieses Jahr die Preise für Wasser signifikant an.

Im Amtsblatt steht folgendes:

…zum 1. Juni 2013 erhöhen wir den fixen Grundkostenanteil pro angeschlossener Wirtschaftseinheit um 13,60 EUR/Jahr netto (14,55 EUR/Jahr brutto). Die Grundpreise pro Zähler bleiben unverändert. Der Mengenpreis erhöht sich um 0,5 Ct/m³ netto (0,54 Ct/m³ brutto), da die Landesregierung NRW bereits im April 2013 das Wasserentnahmeentgelt, das die Wasserversorgungsunternehmen für jeden geförderten Liter
Trinkwasser abführen müssen, von 4,5 Ct/m³ auf 5 Ct/m³ erhöht hat.

Die Erhöhung des Mengenpreises wird ja noch begründet durch die Erhöhung des Wasserentnahmeentgelts durch SPD und Grüne, denen wir wohl diese Kostensteigerung verdanken. Also eine Wassersteuer, eingetrieben über die Stadtwerke, die ziemlich versteckt erhöht wurde.

Die Erhöhung des Grundkostenanteils pro Wirtschaftseinheit ist allerdings unbegründet und stellt fast eine Verdopplung dar. Bereits im Vorjahr (Amtsblatt 27/2012) war der Preis pro Wirtschaftseinheit drastisch gesteigert worden. Und zwar um 9,40 EUR/Jahr. Ausgehend von den 31,50 brutto pro Jahr basierte der aktuelle Preis zu fast 80 % auf den beiden Erhöhungen. Letztes Jahr wurde die Erhöhung bereits mit steigenden Kosten begründet.

Vielleicht werden hier ja schon die Verluste aus dem MSV-Stadion teilweise auf die Duisburger umgelegt oder die Unfähigkeit der Duisburger-Tochter DVV ein Plus zu machen.

In der Westen wurde dieses Jahr die selbe Begründung, wie im letzten Jahr verwendet. Schon sehr seltsam, dass seit den 70er Jahren der letzten Jahrtausend der Verbrauch zurückgegangen sein soll, aber erst in den letzten beiden Jahren die Preise so drastisch erhöht wurden.

Veröffentlicht unter Duisburg, Finanzlage, Lokalpolitik, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , | 4 Kommentare

Überwacher AOK Düsseldorf

Bei einer AOK-Filiale in Düsseldorf bemerkte ich vor einiger Zeit im Eingangsbereich eine Kamera. Seltsamerweise waren dort aber keine der vorgeschriebenen Kennzeichnungen zu erkennen.

Vorgeschrieben ist unter anderem der Hinweis auf Kameraüberwachung und dem Betreiber der Kamera.

Um mal zu erfahren, was dies soll fragte ich nach:

Guten Tag,

bei ihrer Filiale (Heinrichstraße 169, 40239 Düsseldorf) befindet sich eine Kamera im Außenbereich, allerdings ist weder ein erkennbarer Hinweis auf die Überwachung zu finden noch, wer hier der Ansprechpartner bzgl. Datenschutz ist.

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben sind diese Angaben notwendig, also warum verstößt die AOK hier gegen auf den Grundrechten basierende Gesetze?

Ich fordere hiermit nachdrücklich diesen Zustand innerhalb der nächsten vier Wochen (bis 07.06.2013) zu beheben. Sollte der Zustand zu diesem Zeitpunkt noch bestehen, wende ich mich an den zuständigen Datenschutzbeauftragten.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Veröffentlicht unter Aus der Region, Grundrechte, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kundenresonanz unerwünscht

Stellt dir vor man Antwort auf eine Email und bekommt anstatt irgendwann mal eine Antwort zu bekommen folgende Nachricht:

Die von Ihnen gesendete E-Mail:

Subject: Re: Immer nach Plan
To: beschwerde@evag.de
Date: 27.05.2013 17:54:22 ZE2

wurde an eine nicht existierende Empfängeradresse gerichtet.

Das seltsame ist hierbei, dass ich mich an die Kundenresonanz-Emailadresse des DVV Konzerns gewandt habe, der diese seltsame Nachricht bereit mehrfach in automatisierten Nachrichten zugestellt hat.

Normalerweise kenne ich es ja so, dass man in diesem Fall eine noreply-Adresse verwendet. Da fragt man sich natürlich schon, ob der städtische Konzern unter dessen Dach, sowohl die Stadtwerke, wie auch die DVG firmieren keinen Kundenkontakt wünschen bzw. diesen vermindern will oder ein Fehler vor liegt. Schon vor einiger Zeit hatte ich deswegen mal angefragt, aber leider keiner Antwort bekommen.

Veröffentlicht unter Duisburg, Lokales, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Webauftritt vom AntiAtom-Bündnis Niederrhein

Es gibt neues vom AntiAtom-Bündnis Niederrhein (AABN), diese haben jetzt endlich einen eigenen Webauftritt.

Am 4. Juni findet übrigens um 19:00 Uhr eine Veranstaltung des AABN im Cafe Museum statt. Thema ist die Endlagerproblematik „Schacht Konrad“. Mehr dazu hier oder hier.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Duisburg, Lokales, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Torero und Stiere

Von einigen wird das Quälen und Töten von Stieren als Sport bezeichnet. Das ist es keinesfalls.

Im Grundgesetz heißt es die Würde des Menschen ist unantastbar, bloß was ist mit jenen die durch solche Tierfolter ihre eigen Würde von sich geben. Hier geht es wohl eher um den Nervenkitzel ein Tier zu töten, was von vornherein keine faire Chance hatte. Ehrenhaftes ist jedenfalls nichts daran Tiere qualvoll zu töten.

Ich haben jedenfalls kein Mitleid mit jenen, gegen die sich ein Stier wehrt und gewinnt. Hier schlägt wohl eher eine gewisse karmische Gerechtigkeit zu. Vielleicht wären Darwin Awards für die Toreros durchaus angebracht.

Zu allem Überfluss muss ich dann auch noch lesen, dass das Stiermorden auch noch mit EU-Geldern subventioniert wird.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Religioten des Monats

Frankreichs Konservative proben den Aufstand gegen die Gleichberechtigung der Homo-Ehe

Ich frage mich, wieviel der Ewiggestrigen sich wirklich mal die Bibel durchgelesen haben. Ich konnte dort nichts finden, was gegen die Homo-Ehe spricht.

Russland unterdrückt die Religionsfreiheit mit Blasphemiegesetz

Scheinbar ist Russland der Ansicht die Probleme, welche auf die Farce des Pussy Riot Prozesses folgten, mit Unterdrückung in den Griff zu bekommen.

In Georgien konnten homosexuelle nicht einmal ungestört für ihre Rechte demonstrierten

Wenn die Gegendemonstranten wirklich Gläubige einer Religion gewesen sein sollten dann bestimmt nicht von einer die Nächstenliebe predigt. Denn wer sich so gewalttätig verhält hat mich Nächstenliebe nichts am Hut.

Und Deutschland geht es auch nicht so gut

Das letzte Mal forderte, wenn ich mich Recht entsinne Eva Hermann, dass Frauen an den Herd sollen. Nun ist Kardinal Meisner an der Reihe mit einer Forderung, welche sich ähnlich liest.
Vielleicht hat er diese Einstellung ja in der Jugend erworben. Immerhin wurde er 1933 geboren.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Vorurteile | Verschlagwortet mit , , , , , , | 3 Kommentare

EU-Kommission schottet sich ab

Die Beschlüsse der EU-Kommission sind für die Ländern der bindend und haben damit großen Einfluss. Trotzdem bleibt die Kommission ein intransparenter Moloch. Unlängst wollte ich mal etwas Nachfragen bei der Kommission und stellt fest, das es keine zentrale Emailadresse zu geben scheint, an die ich mich wenden kann.

Aber nicht nur das, vielfach wurden auch nur Kontaktformulare zur Verfügung gestellt, was natürlich verhindert, dass man sich selbst eine Kopie der Email als Beleg schickt. Dazu ist das Kontaktformular in Englisch was ebenfalls eine Barriere darstellt.

So gesehen ist Deutschland mit den verschiedenen staatlichen Einrichtungen der EU-Kommission voraus. Dort finden sich nämlich Emailadressen.

Veröffentlicht unter Grundrechte | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Komplimente sind keine Argumente.
(Ulrich Scharfenort, 15.09.2012)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Telekom pass auf

Schon mehr als 60 000 Menschen haben die Petition zur Netzneutralität mitgezeichnet und damit klar gemacht, wie sehr den Menschen das Internet bzw. der Zugang dazu am Herzen liegt.

Das derartig viele Mitzeichnungen innerhalb einer so kurzen Zeit erfolgten ist mehr als bemerkenswert, denn selbst bei den Stoppschildern von Zensursula war der Anstieg nicht derart rasant. Ob die damalige Rekordmarke von 133778 Mitzeichnungen geschlagen wird, wird sich zeigen.

Wer weiß, ob nicht auch noch Unterschriftenlisten dazu kommen und die Anzahl weiter steigern.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Heute ist Handtuchtag

Bereits seit 2001 findet jährlich der Towel Day zu ehren von Douglas Adams statt. Also heute einfach ein Handtuch um den Hals und Douglas Adams feiern. Besonders Wagemutige ziehen zudem einen Bademantel an.

Die Sache mit dem Handtuch basiert auf seiner per Anhalter durch Galaxis Geschichte in, welcher ein Anhalter in der Galaxis nicht mehr braucht als ein Handtuch. Genau dieses nimmt Athur Dent mit, als nicht nur sein Haus für eine intransparent angekündigte Umgehungsstraße, sondern gar die ganze Erde abgerissen werden soll. Dabei trägt dieser einen Bademantel.

Mal eine kleine Anmerkung zur 42. 42 und 24 haben etwas gemeinsam, beides sind unsymmetrische Querpotentiale. Das heißt analog zur Quersumme werden hier die Zahlen zueinander in Potenz gesetzt. Dabei ist 4 hoch 2 genauso, wie 2 hoch 4 gleich 16. Mir sind keine weiteren unsymmetrischen Querpotentiale bekannt. Allerdings weiß ich nicht, ob Douglas Adams darauf hinauswollte oder die 42 einfach so ausgewählt hat. Wenn ich nach der Erklärung hier gehe, wohl eher nicht. Vielleicht hatte er ja die Frage auf die Antwort und durfte sie bloß nicht weitergeben, um sie nicht zu entwerten.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Antwort bzgl. Prüfungsaufgaben Matheabi

Vor einiger Zeit hatte ich über das Matheabi berichtet und meine Anfrage wegen den Prüfungsaufgaben, jetzt bekam ich eine Antwort vom Ministerium für Schule und Weiterbildung:


Sehr geehrter Herr Scharfenort,
ich bestätige den Eingang Ihres Antrages vom 19.4.2013, in dem Sie
Informationszugang hinsichtlich der Aufgaben begehren, die im Rahmen des diesjährigen Abiturverfahrens im Fach „Mathematik“ gestellt worden sind.

Hierzu muss ich Ihnen mitteilen, dass diesem Antrag zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entsprochen werden kann. Wie Ihnen bereits mit Schreiben vom 25.4.2013 mitgeteilt worden ist, gilt das IFG NRW gem. § 2 Abs.3 für Prüfungseinrichtungen nur, soweit diese nicht im Bereich von Prüfungen tätig werden. Prüfungseinrichtungen im Sinne dieser Vorschrift sind alle Einrichtungen,an denen Prüfungen abgenommen werden. Der Begriff der Einrichtung ist hierbei nicht auf Einrichtungen im Sinne des Landesorganisationsgesetzes beschränkt, vielmehr kann jede öffentliche Stelle im Sinne des § 2 Abs. 1 IFG NRW Prüfungseinrichtung gem. Absatz 3 sein.

Selbst dann, wenn man entgegen der hier vertretenen Auffassung das IFG NRW für den Bereich der Prüfungstätigkeit an Schulen für anwendbar hielte, stünde dem beantragten Informationszugang die Vorschrift des §6 S. 1 Buchstabe b) IFG NRW entgegen, da durch die Bekanntgabe der Information der Verfahrensablauf eines anhängigen Verwaltungsverfahrens beeinträchtigt würde. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch eine mögliche öffentliche Diskussion über den Inhalt und die Schwere einer Aufgabenstellung die Prüferinnen und Prüfer in der rechtsfehlerfreien Ausübung ihres prüfungsrechtlichen Beurteilungsspielraums beeinträchtigt werden. Es ist im Übrigen auch nicht erkennbar, dass eine derartige Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt zur Wahrung der Rechtsposition der Betroffenen erforderlich wäre, da diese selbstverständlich nach Abschluss des Abiturverfahrens die Ordnungsgemäßheit der Prüfungsaufgaben im Rahmen der üblichen Rechtsbehelfsverfahren überprüfen lassen können.

Insofern ist das MSW auch bereit, Ihnen nach Abschluss des diesjährigen Abiturverfahrens die begehrte Information hinsichtlich der Prüfungsaufgaben im Fach „Mathematik“ zukommen zu lassen. Hierzu erbitte ich Ihre ergänzende Mitteilung, ob eine bestimmte Art des Informationszugangs begehrt wird. Vorsorglich weise ich darauf hin, dass nach der Verwaltungsgebührenordnung zum IFG für die Anfertigung von Kopien und Ausdrucken Auslagen erhoben werden können und dass eine Verwertung des Aufgabentextes insbesondere für kommerzielle Zweckenur mit vorheriger Zustimmung des MSW zulässig ist.

Nun gibt es mehrere Optionen auf dieses Schreiben zu reagieren.

1. Direkt auf Herausgabe klagen.
2. Mich an den Beauftragen für Informationsfreiheit wenden.
3. Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde, wobei mir unklar ist, welche hier zuständig wäre.
4. Warten, bis es die Aufgaben offiziell gibt.

Veröffentlicht unter Grundrechte | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

Verschrottung von Neuwagen?

Das hier klingt schon seltsam. Noch seltsamer wird es, dass wenn man die Firmenhomepage suchen möchte und den Suchbegriff ‚Autoterminal Probfeld GmbH‘ eingibt, auf die Scherm Gruppe stößt. Diese wird als erster Treffer angezeigt.

Nach dem Artikel findet sich der Standort in Probfeld als Teil von Ingolstadt, was auch als Standort der Scherm Gruppe angegeben wird. Auf deren Seite ist zudem der Hinweis zu finden:

Demontagebetrieb
Anerkannter Demontagebetrieb nach § 5, Abs. 3 Altfahrzeugverordnung

Wenn die Vermutungen zutreffend sind, würde hier Pseudowachstum durch Verschrottung generiert und damit würden wiederum Werte vernichtet und die Umwelt nachhaltig geschädigt. Es wäre natürlich auch möglich, dass die Bauteile für andere Wagen recycelt werden, was aber trotzdem seltsam erscheint, wenn Wagen die fast noch neu sind vernichtet werden. Allein was dort an Energie vernichtet wird ist inakzeptabel und wirtschaftlich dürfte es auch nicht sein. Es könnte sich natürlich auch um deren Gebrauchtfahrzeughandel handeln.

Ich habe jetzt sowohl bei der Scherm Gruppe, als auch beim Landesumweltministerium Bayern mal angefragt.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

Aufruf an alle von *****-taschenkontrollierten

Die WAZ hat ja unlängst darüber berichtet, wie ein bestimmter Supermarkt in Rheinhausen meint sich über die Grundrechte hinwegsetzen zu können.

Ich finde es an der Zeit gegen solche Praktiken vorzugehen. Möglich wäre zum Beispiel eine gemeinsame Klage auf Unterlassung, Demonstrationen am Geschäft (zum Beispiel Samstags) oder Flashmobs.

Ebenfalls kann man auch mal vor dem Laden Flugblätter verteilen.

Wer hätte Interesse?

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Lokales, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Rauchverbot an Bahnhöfen

In Hauptbahnhöfen funktioniert das Rauchverbot (gemäß Hausordnung) vergleichsweise gut. Nur einige wenige rücksichtlose Raucher scheinen gegen die Hausordnung zu verstoßen.

Anders ist dies an Bahnhöfen ohne klar gekennzeichneten Raucherbereich oder generell im ÖPNV hier qualmt jeder wo er, sie, es gerade steht. Fragt man bei der Bahn an bekommt man nur Politikersprech, also inhaltsleere Aussagen und Worthülsen, die sich zwar nett lesen aber nichts verbindlich zusagen. Angeblich würde es hier an Personal mangeln, welches für die Einhaltung sorgt. In Anbetracht, dass das Personal sich teilweise selbst nicht an die Regeln hält verwundert mich das wenig.

Eine Hausordnung, die zwar überall hängt, aber nicht oder nur minimal durchgesetzt wird ist wertlos. Wie alle Regeln die nicht auch angewendet werden.

Die Zuständigkeit für die Überwachung der Regeln trägt gemäß BMVBS-Bundesnichtraucherschutzgesetz-Zuständigkeitsverordnung das Eisenbahn-Bundesamt und welches man sich folglich wenden können sollte, wenn die Bundesbahn nicht ihren Aufgaben nachkommt.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Aus der Region, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der politische Weg zum Misserfolg

Vor kurzem las ich eine Weisheit der mich sehr an die Politik und die meinungsmachende Presse erinnerte.

Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es allen Recht machen zu wollen!

Diese Weisheit stammt von dem griechischen Philosophen Platon.

Auch heute trifft es noch zu. Da werden intern und extern über Fehler diskutiert, als wären sie der Weltuntergang. Ein Beispiel wäre zum Beispiel die Sache mit der Drohne Eurohawk. Das Projekt wurde wegen möglicherweise unlösbaren Problemen beendet. Auf dem Tablett steht ein Verlust 500 Millionen Euro. Das ist natürlich viel Geld. Die Medien und Parteien fallen nun über den Minister her, weil er einen Fehler gemacht haben soll. Die Frage ist, ob er wirklich einen Fehler gemacht hat. Dazu wären allerdings weitere Informationen notwendig. Wann hat er davon erfahren, dass es Probleme gibt. Unverantwortlich wäre es wohl gewesen bei Kenntnis des aktuellen Standes das Projekt weiter zu führen und noch mehr Geld auszugeben.

Dieser Umgang mit einem vermeintlichen Fehler zeigt meiner Ansicht nach etwas grundlegendes was schief läuft in Politik. Keiner traut sich mehr etwas zu machen, weil es sich ja als Fehler herausstellen könnte. Mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner macht man keine Fehler und es damit vermutlich den Meisten, wenn nicht sogar allen recht. Allerdings heißt dies auch ein infinitesimal kleines vorankommen.

Deutschland braucht eine Kultur die es erlaubt Fehler zu korrigieren, denn ansonsten werden Fehler verschwiegen und am Ende wird es dadurch noch teurer. Um zum Beispiel zurück zu kehren, auch wenn schon viel Geld investiert wurde ist dieses Geld so oder so weg. Besser das jetzt einsehen und dafür sorgen, dass die Lektion für die Zukunft berücksichtigt wird.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar