In Gedenken ans Massaker

Vor kurzem berichtete ich darüber, wie Yahoo gegen Grundrechte verstößt. Es geht hierbei um den Zugang zu Postfächern, der Eingeschränkt wird, weil Yahoo wegen angeblicher Sicherheit plötzlich beim Login die Sicherheitsfrage abfragt, wenn man keine Dauercookies akzeptiert. Dieser Verstoß geht gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

Um zum Thema zu kommen, so hat Yahoo nach der Wikipedia mehrfach der chinesischen Regierung die Daten von regimekritischen Reportern zukommen lassen. Korrekter wäre hier vermutlich die Bezeichnung verkauft, denn der chinesische Markt ist ein äußerst lukrativer Werbemarkt, den sich Konzerne, wie Yahoo nicht entgehen lassen wollen. Der Marktzugang ist nur durch Kooperation mit der chinesischen Regierung möglich.

Das Schicksal von einem der Betroffenen, Shi Tao steht dabei in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Tian’anmen-Massaker. Dieses fand im Zeitraum vom 3. bis 4. Juni 1989 statt. Sowohl an das Massaker, als auch Shi Tao und das hohe Gut der Pressefreiheit möchte ich deswegen heute erinnern.

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