Einwegspiele von Sony?

Wie Heise vermeldet, hat Sony etwas entwickelt, was die Weitergabe gebrauchter Spiele verhindern soll. Auf diesem Wege müssten nach der etwas seltsamen Logik von Sony, alle die Spiele in neu kaufen.

Man stelle sich vor, dass die Bücher nach Gebrauch nicht mehr von jemand anderem gelesen werden könnten. Jeder würde sofort von Abzocke sprechen: Bei Spielen scheint dies weniger der Fall zu sein.

Ich bezweifel stark, dass Sony durch diesen neuen ‚Schutz‘ mehr einnimmt. Erstens wird die Versuchung, das System zu umgehen für einige ziemlich groß sein, zweitens kann oder will sich nicht jeder teure Spiel leisten und drittens dürften bei Spielen inzwischen solche Kopier- und Sicherungsmaßnahmen der größte Anteil der Kosten sein.

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Zuwandererstadt Duisburg

Duisburg ist schon seit mehr als einem Jahrhundert eine Zuwandererstadt und auf diese Tradition sollten wir Stolz sein. Wobei man aus einer derartigen Tradition natürlich auch längst gelernt haben sollte was funktioniert und was nicht. Dies scheint allerdings nicht der Fall zu sein.

Für eine Teilhabe ist die Kenntnis der Sprache eine Grundvoraussetzung. Das heißt um eine multinationale Gesellschaft zusammenzuführen muss als erstes die Sprachbarriere fallen. An dieser Stelle erscheint mir das Vorgehen von Duisburg mehr als mangelhaft zu sein. Da werden zum Beispiel lieber eine halbe Millionen für Pöstchen locker gemacht als für sinnvolle Sprachbildung. Die Duisburger Stadtspitze versäumt doch schon seit Jahrzehnten für vernünftigen Integration zu sorgen und die damit einhergehenden negative Sozialdividende dürfen die Einwohner von Duisburg seit Jahren ausbaden.

Die Kenntnis deutscher Sprache ist die Grundlage für Bildung. Mit dieser stehen der Jugend viele Wege offen. Ohne diese Grundlage passiert genau das was in Duisburg passiert.

Die SPD-Stadtspitze hätte in den fetten Jahren proaktiv sein müssen, dann stünde Duisburg heute deutlich besser da. Aber Proaktivität war wohl noch nie vorhanden in Duisburg. Bezeichnend finde ich hier auch, dass die Stadt nicht mehr genug Personal für den Bereich Einbürgerung hat. Auch hier scheint man kein Personalentwicklungskonzept zu haben

Vielleicht sollte man dem Integrationsrat die Mittel streichen und davon eine weitere Stelle einrichten. Denn wenn ich mir die Zusammensetzung des Integrationsrates ansehe gibt dieser nicht die Wirklichkeit der Zusammensetzung der Duisburg Migranten wieder. Afrikanische oder Asiatische Namen sehe ich nicht. Europäer müssten nach der Zusammensetzung der Duisburg Migranten deutlich mehr vertreten sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Integrationsrat mit einer nahezu mononationalen Zusammensetzung die vielfältigen Bedürfnisse der Duisburger Migranten wiedergeben kann.

Nachtrag:
Wegen dem öffentlichen Druck hat die Stadtverwaltung anscheinend einige Leute aus anderen Bereichen abgezogen. Jetzt sollen wieder mehrerer Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

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Jederbeteiligung: Inhaltsverzeichnis II

Die Fortsetzung des Inhaltsverzeichnisses

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Informationsbeschaffung
2.1 Suchmaschinen
2.2 Kontaktaufnahmewege
2.3 Anfragen und Schriftwechsel
2.4 Ratsinformationssysteme
2.5 Amtsblätter
2.6 Informationsfreiheitsgesetze
2.7 Umweltinformationsgesetze
2.8 Verbraucherinformationsgesetz
2.9 Einwohnerfragestunde
3. Informationsverbreitung
3.1 Beschweren
3.2 Abgeordnetenwatch
3.3 Kommunales Abgeordnetenwatch
3.4 Leserbriefe
3.5 Offene Briefe / offene Emails
3.6 Pressemeldung
3.7 Bloggen (inkl. Impressumspflicht)
3.8 Forum und Netzwerke

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Dummfug: Religiöser Wahn III

Die katholische Kirche in Frankreich zeigt sich weiterhin altertümlich und verstockt in Bezug auf die Homo-Ehe. Was wird hier wohl wirklich abgelehnt? Wobei die Katholiken ja noch vergleichsweise Moderat sind, wenn man dies mit einigen islamischen Einstellungen vergleicht. Homosexualität wurde und wird zumindest in einigen islamischen Ländern streng bestraft. Paradoxerweise wurden Praktiken, wie Tanzknaben, welche nicht nur erotisch tanzen, sondern auch sexuell zur Verfügung stehen gutgeheißen. Was insgesamt eine ziemliche Heuchelei ist.

Islamisten in Malaysia, wollten Elton John einen Auftritt verbieten, weil dieser Homosexuell ist. Angeblich würden schwule und lesbische Künstler falsche Werte verbreiten. Aus meiner Sicht verbreiten Menschen mit religiösem Wahn falsche Werte. In Deutschland ist dies glücklicherweise schwieriger und das Hassportal Kreuz.net wurde abgeschaltet.

Und Russland dagegen wird es bald verboten sein über Homosexualität öffentlich zu reden. Damit stellt sich Russland weiter ins Abseits und beweist einmal mehr wenig Zar Putin mit Demokratie am Hut hat.

So richtig verwerflich ist es, wenn die Kinder unter dem Religiösen Wahn der Eltern leiden müssen. So zum Beispiel eine Mutter, die ihren Sohn unbedingt zu einem Hafiz machen wollte. Ein Hafiz ist jemand der den Koran auswendig kann. Weil ihr Sohn das nicht schaffte starb er an ihrer Prügelattacke.

Eine weitere Facette ist die Ablehnung der Abtreibung. Ein extremer Fall hat sich unlängst in Köln ereignet. Eine von öffentlichen Geldern geförderte katholische Klinik lehnte die Behandlung eines Vergewaltigungsopfers ab, weil sie dann ja u.U. die ‚Pille danach‚ hätte verschreiben müssen. Von Nächstenliebe ist hier mal wieder keine Spur zu finden.

Die ‚Pille danach‘ entfernt lediglich eine Zellwucherung, kurz nach der Entstehung. Zumal es nach der Bibel höchst bedenklich sein dürfte, wenn ein Kind ohne Liebe gezeugt wird. Schließlich heißt es doch ‚liebet und mehret eucht‘. Da hier eine eindeutige Und-Verknüpfung vorliegt müsste es wohl eher unethisch sein, ein Kind, was ohne derartige Liebe entstanden ist wachsen zu lassen. Sprich die Abtreibung wird in diesem Fall sogar durch die Bibel indirekt empfohlen, denn eine Vergewaltigung ist keine Liebe, sondern nur Sex. Sex gegen den Willen eines der Beteiligten.

Ganz daneben ist es, dass die Kirchenkrankenhäuser auch noch mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden. Interessant finde ich hier die Einstellung von Josefine Paul (Grüne), welche meint, dass religiöse Erwägungen keinesfalls über dem Opferschutz stehen dürfen. Wahre Worte, wobei ich vermute, dass die Reaktion bei einem vergewaltigten Mann anders ausgesehen hätte. Schließlich gibt es auch keinen Opferschutz bei der Beschneidung. Hier stehen ganz klar religiöse Erwägungen im Vordergrund. So gesehen ist die Aussage von Josefine Paul schon etwas Scheinheilig, zumindest dann, wenn sie für Beschneidung ist.

Ich kann mich jedenfalls Reinhold Messners Aussage „Religionen sind von Menschen gemacht, um Menschen zu unterdrücken.“ in der Hinsicht anschließen, dass dies heutzutage die Ausprägung der Religion ist. Die ursprünglichen Intentionen mögen durchaus andere gewesen sein, können aber nur schwerlich nachvollzogen werden.

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Doppelwandige Kochtöpfe

Kochtöpfe haben ein konstruktives Grundproblem. Sie geben die von unten zugeführte Energie auch über die Seite ab.

Das hat viele Nachteile und keinen Vorteil. Da frage ich mich doch warum nicht schon längst nur noch Töpfe mit Doppelwandung verkauft werden. An erster Stelle wird natürlich Energie beim Kochen gespart, zeitgleich verkürzt sich die Kochzeit, der sich der Inhalt schneller erhitzt, was wiederum für Vitamine besser, da diese sich mit der Kochzeit zersetzen. Und ganz nebenbei verbrennt man sich nicht die Finger.

Insbesondere für große Töpfe mit langen Kochzeiten wäre eine Vakuumisolierung sehr vorteilhaft.

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Energielügen

Ahnungslose Politiker verbreiten es, ahnungslose Redakteure verbreiten es und die Mehrheit glaubt es. Rund um die Energiewende ranken sich mehr Lügen als Wahrheiten.

Noch immer wird nur der Ökostrom Transparent ausgewiesen und macht angeblich den Strom teuer. Kosten für andere Energiearten sind in Subventionen versteckt. Kosten, die uns Zukunft drohen werden gar nicht erst berücksichtigt.

Wer sich mal mit harten Zahlen und Fakten zum Strom beschäftigen will kann dies hier tun. Auf dieser Seite räumt Professor Bruno Burger auf mit Fiktion und stellt harte Fakten zur Verfügung.

In einem Artikel im Fraunhofer Magazin weiter.vorn (1/13) wird sogar spekuliert, dass durch die Energiewende der Strom auf lange Sicht günstiger wird, als ohne. Was ziemlich plausibel ist, da die Preise für Kohle, Gas und Uran innerhalb dieses Jahrhundert noch um einiges mehr als die Inflation steigen werden.

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Polemik für die Vorratsdatenspeicherung

Wie schön, wieder einmal die übliche Polemik für eine verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung. Natürlich ist es einfach und bequemer für die Polizei. Allerdings vergisst der Artikel einen sehr wichtigen Punkt. Mit der Vorratsdatenspeicherung würden Millionen Menschen unter Generalverdacht gestellt. Die Erfolge dürften eher zweifelhaft sein. Ein Prepaidhandy kann sich jeder mit einer falschen Identität zulegen. Ebenso gilt dies für den Zugang zum Internet über einen Prepaid-Internetstick. Homepages lassen sich im Ausland hosten und mit der richtigen Technik kann man die eigene IP verschleiern. Vermutlich werden aus genau diesem Grund auch die Ermittlungen immer schwerer.

Nach der Einführung einer Vorratsdatenspeicherung würden dann wohl weitere Elemente der Privatsphäre zugunsten eines Generalverdachts abgeschafft, um Umgehung zu verhindern.

Vorratsdatenspeicherung ist nur für Abmahnungen durch die Verwerter-Anwalts-Lobby interessant.

Mal ganz abgesehen davon, wieviel CO2 eine derartige Vorratsdatenspeicherung verursachen würde.

Der in dem ersten Artikel erwähnte Markus Röhrl ist im Übrigen beim Innenministerium und nicht, wie die Bezeichnung Kriminalbeamter suggeriert bei der Polizei. Das ein Mitarbeiter die Einstellung des Innenministers nach außen trägt dürfte nicht überraschen.

Auch innenpolitisch scheint für Hans-Peter Friedrich (CSU) die Vorratsdatenspeicherung, dass einzige Thema zu sein. Die CSU muss wohl eine Einthemenpartei sein, denn bei Innenpolitik fordert sie immer die Vorratsdatenspeicherung. Beim Verkehr fordert sie immer die PKW-Maut. Ziemlich einseitige Politik würde ich sagen.

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Bürgeranhörung in Rheinhausen zum neuen Gewerbegebiet hinter dem Supermarkt bei Tor 1

Am 31.01.2013, ab 18:00 Uhr findet im Bezirksamt am Körnerplatz in 47226 Duisburg eine Bürgeranhörung statt.

In der Ankündigung in der Zeitung war sinngemäß zu lesen, dass auch die Anwesenheit von Bürgern gewünscht ist. Aber auch die Einwohner sollten sich nicht von einer Teilnahme abhalten lassen. Schließlich geht es bei der Beteiligung nicht darum, ob mensch wahlberechtigt ist oder nicht. Löblich ist auf jeden Fall so eine Veranstaltung lange genug vorher anzukündigen, wobei die Verlagerung des Ortes zum Körnerplatz sicherlich nicht im Sinne der Anwohner, für welche der Weg dadurch weiter wird.

Das Thema der Beteiligung wird ein mögliches neues Gewerbegebiet hinter dem Supermarkt bei Tor 1 sein. Angesiedelt werden sollen dort kleinere Betriebe und kein Einzelhandel.

Die Unterlagen können hier eingesehen werden.

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Duisburg 2027: Vorstellung der teilräumlichen Strategiekonzepte

Die Zukunft von Duisburg geht uns alle an. Diese Zukunft wird im Rahmen des Projektes Duisburg 2027 angegangen. In diesem Rahmen besteht die Möglichkeit zur Beteiligung.

Die Termine sind folgende

28.01.2013, Zentrale Auftaktveranstaltung, 19:00 Uhr, Berufskolleg Neudorf (Carstanjenstraße 10, 47057 Duisburg)

29.01.2013, Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl, 18:00 Uhr Erich Kästner Gesamtschule (Ehrenstraße 87, 47198 Duisburg)

30.01.2013, Bezirk Meiderich/Beeck, 18:00 Uhr, Centrum Westende/Gesamtschule Meiderich (Westender Straße 30, 47138 Duisburg)

31.01.2013, Bezirk Süd, 17:00 Uhr, Bertold-Brecht-Berufskolleg (Am Ziegelkamp 28 -30, 47259 Duisburg)

01.02.2013, Bezirk Mitte, 18:00 Uhr, Gesamtschule Globus (Gottfried-Könzgen-Staße 3, 47051 Duisburg)

04.02.2013, Bezirk Rheinhausen, 18:00 Uhr, Sitzungssaal des Bezirksamt Rheinhausen (Körnerplatz 1, 47226 Duisburg)

05.02.2013, Bezirk Hamborn, 18:00 Uhr, …kulturiges… im Ratskeller Hamborn (Duisburger Straße 213, 47166 Duisburg)

06.02.2013, Bezirk Walsum, 18:00 Uhr, Sitzungssaal des Bezirksrathauses (Friedrich-Ebert-Straße 152, 47179 Duisburg)

In den nachfolgenden Monaten sollen in allen Bezirken Arbeitsgeschäfte (Workshops) stattfinden.

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Spruch zum Sonntag

These: Die Aggressivität beim Auftreten bzw. Insgesamt bei Männern ist umgekehrt proportional zur Größe der Männlichkeit.
(Ulrich Scharfenort, August 2012)

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Mehrere Tabs als Startseite in Firefox

Es gibt Menschen, die benötigen beim Start immer oder regelmäßig die selben Seiten. Im Firefox gibt es die Möglichkeit nicht nur eine Seite, sondern auch mehrere Seiten in Tabs, als Startseite zu definieren.

Unter Extras => Einstellungen => Allgemein findet sich die Einstellung zum definieren der Startseite.

Am einfachsten ist es die gewünschten Seiten in Tabs zu öffnen und diese dann mit dem Button ‚Aktuelle Seite verwenden‚ hinzuzufügen. Dadurch werden automatisch alle Seiten aus den Tabs hinzufügen.

Auch manuell können einzelne Seiten hinzugefügt werden. Dazu muss als Trennzeichen ‚|‚ zwischen die einzelnen Internetadressen eingefügt werden. Diese werden dann in der Reihenfolge geöffnet, in welcher sie eingefügt wurden.

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Der Winter ist ausgeblieben ;-)

Als das Innenminister diese Nachricht mitbekam, war sofort klar, dass hier nur einen intensive und rückhaltlose Überwachung helfen kann. Im Winter darf sich der Schnee nicht einfach verstecken.

Als weitere Maßnahme musste dringend eine Vorratsschneespeicherung eingerichtet werden. Zudem sollen in vielen Tiefkühltruhen Minusgerade herrschen während es draußen zu warm ist. Hat hier etwa ein geistiger Thermodiebstahl stattgefunden?

Um die Erwärmung im Winter zu Unterbinden soll nun Stoppschilder aufgestellt werden.

Zudem sind bereits etliche V-Leute in den Palast der Schneekönigin eingeschleust worden. Ebenfalls befinden sind V-Leute in allen Eisstadien und in Skihallen.

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Unterbindung von Lärmbelästigung in der Nacht

Lärm kann krank machen. Sei es durch seelische bzw. körperliche Schäden oder durch den verursachten Stress.

Sogar Vermögensschäden können durch Lärm zum Beispiel in der Hinsicht entstehen, dass Fenster gegen lärmdämmendere ausgetauscht werden müssen.

Der Einzelhandel empfängt teilweise Lieferungen zu Zeiten der Nachtruhe (22:00 – 6:00 Uhr). Die Details und eventuelle Abweichungen der Nachtruhe sind in den Landesimmissionsschutzgesetzen zu finden. In diesen Bereich dürften auch nächtliche Lieferungen fallen. Bei diesen Lieferungen tritt unter anderem Lärm durch das Fahrzeug, durchs Be- und Entladen, durch öffnen und schließen von Türen und durch das Radio auf. Zu Zeiten der Nachtruhe alles störende und unnötige Geräusche.

Eine Besitzstörung nach § 862 des BGB dürfte in Zusammenhang mit § 906 BGB auch die Immission von Lärm durch nächtliche Lieferungen mit einschließen. Die Störung der Nachtruhe dürfte in Bezug auf § 906 BGB eine wesentliche Störung sein. Durch die Besitzstörung ergibt sich zusammen mit § 1004 BGB ein Unterlassungsanspruch. Ebenfalls könnte sich hieraus ein Schadensersatzanspruch (§ 823 BGB) ergeben.

Durch die zuvor genannten Umstände kann der betreffende Betrieb auf Unterlassung abgemahnt werden.

Ein Unternehmen kann durch entsprechende Lieferverträge dafür Sorge zu tragen, dass in Zeiten der Nachtruhe nicht angeliefert wird.

Sollten dauerhaft Ruhestörungen auftreten könnten diese sogar die Straftatbestände der Körperverletzung und des § 325a des StGB erfüllen.

Ganz wichtig ist es ein Lärmprotokoll zu führen in dem alle Vorfälle mit Datum, Uhrzeit und Art des Lärms vermerkt wird. Dies kann zum Beispiel auch direkt in einen extra dafür angeschafften Kalender geschehen.

Urteile zu dem Thema Abmahnungen wegen Lärm konnte ich nicht finden. Deswegen kann ich leider nichts zu den Erfolgsaussichten sagen.

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Beteiligung am Duisburger Haushalt

Wie bereits hier berichtet, liegt nun der Haushalt 2013 vor. Nun können sich die Einwohner der Stadt Duisburg bis zum 11. Februar beteiligen, allerdings nur Online. Sören Link verlegt die Beteiligung komplett ins Internet und schließt damit einen Teil der Bevölkerung von der Beteiligung aus. Zum Beispiel werden dadurch nicht wenige ältere Menschen von einer Beteiligung ausgeschlossen, obwohl diese auch einen großen Erfahrungsschatz haben.

Nichtsdestotrotz heißt es jetzt zu überlegen, wo Duisburg sparen kann. Im laufenden Jahr sollen etwa 5 Millionen Euro fehlen bei knapp 500 000 Einwohnern wären das gerade einmal gut 10 Euro pro Einwohner und an Ideen dürfte es in der Duisburger Bevölkerung doch sicherlich nicht mangeln.

Es zeigt sich auch kleine Einsparungen könnten in der Summe sehr viel bewirken.

Was allerdings fehlt auf dem Portal der Stadt Duisburg ist der Hinweis auf Einwendungen, die ebenfalls vorgebracht werden können, allerdings nur bis zum 04.02.2013. Warum dies verschwiegen wird ist unklar.

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Petition zur Parteienfinanzierung

Zu meiner Petition bzgl. der Parteienfinanzierung habe ich nun noch eine Stellungnahme aus dem Bundesministerium des Inneren


In seinem Schreiben vom 3. September 2012 hebt der Petent hervor, dass es ihm mit seinem Vorschlag zur Änderung von § 18 des Parteiengesetzes (PartG) darum gehe, die Wahlbeteiligung zu erhöhen. In der aktuellen Ausgestaltung der Regelungen zur Parteienfinanzierung sieht er – unter Hinweis auf eine sinkende Wahlbeteiligung – keinen hinreichenden Anreiz für die Parteien, sich um die Wähler zu bemühen. Die Parteien würden hierzu offenbar nicht motiviert.

Der Vorschlag des Petenten, die Regelungen über die staatliche Teilfinanzierung der Parteien zu ändern, um sie gezielt als Instrument zur Erhöhung der Wahlbeteiligung einzusetzen, verkennt den Sinn und Zweck dieser Regelungen. Nach § 18 Abs. 1 Satz 1 PartG erhalten die Parteien staatliche Mittel „als Teilfinanzierung der allgemein ihnen nach dem Grundgesetz obliegenden Tätigkeit“. Die staatliche Teilfinanzierung soll es den Parteien also ermöglichen, ihre ihnen vom Grundgesetz zugewiesene Funktion zu erfüllen, bei der politischen Willensbildung des Volkes mitzuwirken (Art. 21 Abs. 1 Satz 1 des Grundgesetzes). Die Erfüllung dieser Funktion obliegt den Parteien unabhängig von der Höhe der Wahlbeteiligung bei Wahlen.

Zwar ist das Erreichen einer möglichst hohen Wahlbeteiligung nicht Sinn und Zweck der Regelungen zur Parteienfinanzierung. Da die Bemessung der Höhe der staatlichen Mittel für jede Partei nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts deren gesellschaftliche Verwurzelung berücksichtigen soll, schaffen die Regelungen zur Parteienfinanzierung jedoch bereits in ihrer derzeitigen Ausgestaltung erhebliche Anreize für die einzelnen Parteien möglichst viele Wähler für sich zu gewinnen, indem sie feste Beträge je für die Partei bei Europa-, Bundestags- und Landtagswahlen abgegebene gültige Stimme vorsehen (§ 18 Abs. 3 PartG). Auf diese Weise fördern die Regelungen auch das Ziel einer insgesamt hohen Wahlbeteiligung.

Unabhängig von der Unvereinbarkeit der vom Petenten vorgeschlagenen Regelung mit dem Sinn und Zweck staatlichen Teilfinanzierung der Parteien ist nicht erkennbar, dass die vom Petenten vorgeschlagene Regelung tatsächlich zu einer Erhöhung der Wahlbeteiligung führen würde. Die in den vergangenen Jahre tendenziell gesunkene Wahlbeteiligung ist kein hinreichendes Indiz dafür, dass sich die Parteien in der Vergangenheit aus mangelnder Motivation nicht ausreichend um die Wähler und eine hohe Wahlbeteiligung bemüht hätten. Eine sinkende Wahlbeteiligung hat in der Regel vielfältige Ursachen. Dementsprechend ist auch nicht abzusehen, dass eine Umsetzung des Vorschlags des Petenten die Bemühungen der Parteien um Wählerstimmen verstärken würde und vermehrte Bemühungen der Parteien tatsächlich eine höhere Wahlbeteiligung zur Folge hätten.

Auf Grund der Arroganz vieler Parteien wird die Wahlbeteiligung weiter sinken. Darauf würde ich sogar wetten, allerdings würde wahrscheinlich niemand dagegen halten. Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit fürs Verlieren bei 100 %.

Vielleicht ist das finanzielle Element wirklich kein ausreichender Anreiz für Parteien, um sich für eine Politik der Beteiligung einzusetzen. Da war meine Idee zu Kürzung der Sitze gemäß der Wahlbeteiligung vielleicht nicht einmal so schlecht.

Jedenfalls dürften viele Parteien sich nicht um ernsthafte Beteiligung bemühen, solange sie nur einen genügend großen Anteil an den Wählerstimmen bekommen. Schön zu sehen war dies bei der OB-Wahl in Duisburg, wo Sören Link letztendlich noch nicht einmal von einem fünftel der Wahlberechtigten gewählt wurde.

Allerdings kann die Bevölkerung wohl wenig machen, solange herkömmliche Politiker sich selbst die Regeln geben, an die sie sich halten müssen.

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Piratengruppen bei Facebook

Ich sehe Facebook eher zwiespältig, allerdings ist das Netz auch ein wichtiges von vielen genutztes Kommunikationsmittel. Es gibt dort etliche lokale Gruppen, allerdings sind diese nicht immer leicht zu finden, da die Facebook interne Suchmaschine nicht sonderlich gut ist. Deswegen hier mal eine Auflistung der Gruppen, die nicht abschließend ist. Weitere können gerne als Kommentar hinzugefügt werden.

Gruppen für Städte
Dortmund
Duisburg
Kleve
Köln
Krefeld
Moers
Neukirchen-Vluyn
Xanten

Jungpiratengruppen
JuPis Dortmund
JuPis Krefeld

Andere Gruppen
Queeraten

Facebookseiten für Städte und Regionen in Deutschland
Aalen
Allgäu / Bodensee
Altenburger Land
Augsburg
Bad Schönborn
Bamberg
Bergisches Land
Berlin
Berlin (Basis)
Bielefeld
Bochum
Bonn
Bonn
Bottrop
Braunschweig
Bremen
Celle
Coburg
Darmstadt/Darmstadt-Dieburg
Delmenhorst
Dinslaken
Dresden
Dortmund
Düsseldorf
Duisburg
Erzgebirge
Essen
Esslingen
Frankfurt
Freising
Friedrichshain-Kreuzberg
Fürth
Garmisch-Partenkirchen
Gelsenkirchen
Gießen
Gifhorn
Gladbeck
Goslar
Grafschaft Bentheim
Greiz
Grevenbroich
Gütersloh
Hamburg
Hagen
Hagen
Hameln-Pyrmont
Hannover
Hattingen
Heilbronn
Helmstedt
Hennef
Ingolstadt
Jena
Kaarst
Karlsruhe-Land
Kassel
Kempten
Kleve (KV)
Krefeld
Kronach
Koblenz
Konstanz
Kulmbach
Lindau
Lindenberg
Lippe
Ludwigsburg
Marburg-Biedenkopf
Marzahn-Hellersdorf
Meinerzhagen
Meißen (Kreisverband)
Miesbach
Minden
Mittelhaardt
Mittelsachsen
Mönchengladbach
München
Münster
Neu-Ulm
Neuburg-Schrobenhausen
Neuss
Neuwied
Nürnberger-Land
Oberberg
Oberfranken
Oberhausen
Oberpfalz
Odenwald
Oldenburg
Oldenburg Land
Osnabrück
Osterholz
Otzberg
Paderborn
Pfaffenhofen
Potsdam
Ravensburg Bodenseekreis
Regensburg
Reinickendorf
Rems-Murr
Rheingau-Taunus-Kreis
Rhein-Pfalz
Rhein-Sieg
http://www.facebook.com/PiratenNES
Roth
Rosenheim
Rostock
Saarpfalz
Schwaben
Soest
Straubing
Stuttgart
Südbrandenburg
Südpfalz
Thurgau-Schaffhausen
Trier
Unna (Kreis)
Unterfranken
Verden
Viersen
Villach
Vorpommern-Greifswald
Waldeck Frankenberg
Warendorf
Weißenburg-Gunzenhausen
Wesel (Kreis)
Wickede
Wiesbaden
Wilhelmshaven
Wolfsburg
Wuppertal

Facebookseiten deutsche Bundesländer
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
NRW
NRW
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen (Landesgeschäftsstelle)
Sachsen-Anhalt (Landesverband)
Thüringen

Andere Facebookseiten
AG Bauen und Verkehr
AG Zeitfestellung
Piratenpartei
Piratenpartei Deutschland
Piratenpartei Deutschland

Ausländische Facebookseiten
Basel
Bern
Burgenland
Graz
Kärnten
Luxemburg
Niederösterreich
Oberösterreich
Österreich
Österreich
Ostbelgien
Prinzgau
Salzburg
Schweiz
Schweiz
Steiermark
Südtirol
Tirol
Tirol
Wien
Wintherhur
Zürich

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Computer Humor

Wo dran erkennt man, dass ein Mann zuviel Zeit am Computer verbringt?

Er sucht bei seiner Geliebten nach dem USB-Port.

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Kandidaten Bundestagswahl 2013

Nachfolgend ein kleiner Überblick der bisher nominierten Kandidaten für die Bundestagswahl

Im Wahlkreis 115 (Duisburg Süd):
Rainer Kolb (Piratenpartei)
Anna von Spiczak (Grüne)
Bärbel Bas (SPD)
Frank Albrecht (FDP)
Marc Mulia (Die Linke)

Im Wahlkreis 116 (Duisburg Nord):
Kurt Klein (Piratenpartei)
– Matthias Schneider (Grüne)
Mahmut Özdemir (SPD)
Jörg Löbe (FDP)
Lukas Hirtz (Die Linke)

Listen Kandidaten:
– Matthias Eidens (Die PARTEI)

Möglicherweise tritt die CDU nicht an oder hat sich noch für keine Kandidaten entschieden.

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Spruch zum Sonntag

Nichts bringt einen Gegner so durcheinander, wie ein ehrliches Lob.
(Ulrich Scharfenort, August 2012)

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Jederbeteiligung: Inhaltsverzeichnis I

Die ersten Kapitel meines Buches Jederbeteiligung sind auf den Seiten des Kompass als Betaversion veröffentlicht. Um Rege Beteiligung wird gebeten.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Informationsbeschaffung
2.1 Suchmaschinen
2.2 Kontaktaufnahmewege
2.3 Anfragen und Schriftwechsel
2.4 Ratsinformationssysteme
2.5 Amtsblätter
2.6 Informationsfreiheitsgesetze
2.7 Umweltinformationsgesetze
2.8 Verbraucherinformationsgesetz
2.9 Einwohnerfragestunde

Fortsetzung folgt

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Philosophische Gespräche

#1: Ich bin Gott.
#2: Beweise es!
#1: Warum? Bisher hast du doch auch geglaubt ohne Beweise zu wollen.

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Kettenreaktion Lohnerhöhung

Inflation und Lohnerhöhung sind miteinander verkettet. Ebenfalls hängt es mit der Staatsverschuldung zusammen. Dies sinkt quasi bei steigender Inflation, weil die Schulden einen geringeren Gegenwert habe. Gleichzeitig oder mit Verzögerung werden die Löhne angehoben, wodurch die Inflation (Teuerungsrate) ausgeglichen werden soll.

Im Endeffekt erscheint mir dies fast schon absurd, weil es sich um einen Teufelskreis des Anstiegs handelt. In diesem Klima wird dann auch noch von Wachstum geredet, obwohl nichts wachsen kann, ohne das etwas anderes schrumpft.

In Hinsicht des Wachstums sind die Erwartungen der Wirtschaft nicht nur überzogen, sondern erscheinen mir auch jeglicher Logik zu widersprechen. Nichts kann unbegrenzt wachsen.

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Mehr als nur E-Buch

Wenn ich den Begriff E-Buch bzw. undeutsch E-Book betrachte, so gibt es nicht die Möglichkeiten wieder. Ein elektronisches Buch ist schließlich nur eine 1:1 Umsetzung des Papierformats in ein Digitales.

Prinzipiell sind die Möglichkeiten viel größer. Ich denke Epub oder Digipub wären hier noch treffender. Schließlich ist das Medium nicht einfach nur ein Buch, sondern es können Referenzen direkt eingebunden werden. Es sind sowohl Spiele, als Film oder Hintergrundmusik möglich. Sogar der Handlungsverlauf kann variieren analog zu Computerspielen. Es könnten Plätze oder Namen auftauchen ganz nach Wunsch des Kunden.

Bei einem gedruckten Buch geht dies alles nicht oder ist umständlich und schwierig. In Zukunft werden die Grenzen zwischen den Medien weiter verwischen und mit einem gründliche überarbeiteten Urheberrecht werden auch die Grenzen zwischen Konsumenten und Machern verwischen.

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Dummfug: Politische Korrektheit

Ein immer wieder beliebtes Thema ist das als politische Korrektheit bezeichnete Neusprech. Das vermeintliche Ziel was damit erreicht werden soll ist auf diesem Weg nicht zu erreichen. Denn allein eine Umbenennung ändert nichts an einer Diskriminierung. Das neue Wort wird den alten Sinn über kurz oder lang erben, wenn eine Umbenennung nicht von einem Umdenken begleitet wird.

So bin ich zum Beispiel ziemlich sicher, dass die Umbenennung der GEZ nichts ändern wird, wenn das Verhalten gegenüber den „Kunden“ gleich bleibt.

Es ist schon reichlich seltsam, etwas ändern zu wollen, indem es einfach umbenannt wird. Warum nennen wir nicht Müllhalden und in ’nette Hügel‘ um? Wäre damit nicht jedes Problem gelöst? Natürlich wäre da gar nichts gelöst.

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Gülle Petition

Vor einiger Zeit hatte ich über eine Petition zum Thema Gülle berichtet, welche mit Bezug auf die ständige Rechtsprechung abgelehnt wurde. Da ich keinen konkreten Hinweis finden konnte, was diese Rechtsprechung im Einzelnen umfasst habe ich nachgefragt.

Folgende Antwort gab es:


Zu ihrer Frage möchte ich Ihnen mitteilen, dass sich der Hinweis auf die Rechtsprechung auf die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 22. April 1953 (Az. 1 BvR 162/51) und vom 18. November 1986 (1 BvR 1178/86) bezieht.

Das BVerfG hat in seiner Entscheidung vom 18. November 1986 (1 BvR 1178/86) u.a. ausgeführt:
Sachliche Prüfung heißt aber weder eine materielle Entscheidung in der Sache noch gar eine Entscheidung im Sinne des Petenten. Der Bescheid über die Petition muss auch keine besondere Begründung enthalten. Er muss lediglich die Kenntnisnahme vom Inhalt der Petition und die Art ihrer Erledigung erkennen lassen.

In seiner Entscheidung vom 22. April 1953 (Az. 1 BvR 162/51) hatte es zuvor wörtlich dargelegt:
Ist eine zulässige Petition durch einen ordnungsgemäßen Bescheid der angegangenen Stelle erledigt, so kann eine zweite Petition, die den gleichen Inhalt hat und an die gleiche Stelle gerichtet ist, nicht mehr Anspruch auf eine Verbescheidung haben. Es würde zu einer sinnlosen Ausweitung des Petitionsrechts führen, wenn man einem Petenten die gleich Stelle von neuem mit der gleichen Petition angeht, immer wieder einen Anspruch auf sachlichen Bescheid einräumen wollte.

Der Wortlaut und die Begründung dieser Entscheidungen sind in den Entscheidungssammlungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE) und möglicherweise auch im Internet bereitgestellt.

Im vorliegenden Fall hat der Petitionsausschuss sich in dieser Wahlperiode bereits umfassend mit der Angelegenheit befasst, die Sie in ihrer Petition dargestellt haben, auch wenn Ihre Petition zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingereicht wer. Es ginge zu Lasten anderer Petenten, wenn der Petitionsausschuss sich, nachdem er sein Votum in einer Wahlperiode bereits abgegeben hat, in derselben Wahlperiode immer wieder neu mit dieser Thematik befassen würde. Der Ausschuss bemüht sich darum, allen Petenten gleichermaßen gerecht zu werden.

Zu der von Ihnen in Ihrer E-Mail vom 12.12.12 angeführten fehlenden Beteiligung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) möchte ich Ihnen mitteilen, dass jedes Bundesministerium selbstständig entscheidet, ob eine Angelegenheit in seine Zuständigkeit fällt oder nicht. Im Falle einer Betroffenheit mehrerer Ministerien können diese um eine stellungnehmenden Beitrag aus ihrer Sicht gebeten werden oder das Stellungnahmeersuchen des Petitionsausschusses wird an das zuständige Ministerium weitergeleitet.

Ich gehe daher davon aus, dass das Thema „Verbot der Ausbringung von Gülle“ in die federführende Zuständigkeit des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbrauchschutz (BMELV) fällt und alle wichtigen Aspekte für die Entscheidung des Petitionsausschusses angesprochen wurden.

Die federführende Zuständigkeit ist sicherlich richtig, allerdings wirkt es schon ziemlich Lobbykratisch, wenn keine Stellungnahme zu den Umweltaspekten eingeholt wurde.

Vom Petitionsausschuss wird aufgrund dieses Umstandes, wohl keine weitere Stellungnahme eingeholt. Um so mehr Grund mal beim BMELV nachzufragen.

Betreff: Stellungnahme in Bezug auf die Petition zum Thema Gülleverklappung auf Äckern

Guten Tag,

wie ich vom Petitionsausschuss des Bundestages erfahren habe, hat das BMELV in einer Stellungnahme zur Ausbringung von Gülle auf Äcker verfasst. Der Inhalt dieser Stellungnahme scheint mir von ziemlicher Einseitigkeit geprägt zu sein.

Allein die Argumentation, dass es von finanziellem Vorteil wäre, wenn Gülle auf Äcker aufgebracht wird ist seltsam. Schließlich kommen hier auch die Kosten für die Trinkwasseraufbereitung (Nitratfracht) hinzu, welche der Allgemeinheit aufgebürdet werden.

Zudem ist es schlichtweg falsch, dass die alle Nährstoffe durch die Gülle zugeführt würden, sondern es ist vielmehr so, dass die Nährstoffe im Boden teilweise durch die Nitrate erst den Pflanzen zugänglich gemacht werden.

Was ich aber am meisten vermisst habe in der Stellungnahme waren die Umweltaspekte, welche komplett ausgeblendet wurden. Ich würde also gerne wissen warum keine Stellungnahme des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) eingeholt wurde?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Ich halte natürlich weiter auf dem Laufenden.

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Eine Zensur findet statt

Schon vor einiger Zeit hatte ich mich mit der Zensur durch den Petitionsausschuss des Bundestages beschäftigt. Ich hatte damals mehrfach geschrieben, weil angeblich die Signatur ein fester Bestandteil der Forenbeiträge wäre und ich deswegen nicht Verlinken dürfte. Verlinkt hatte ich damals lediglich die Definition für die CC-Lizenz meiner Beiträge.

Bei einer Petition zum Thema Stromsperren, schrieb ich folgenden Beitrag:

Ich habe diese Petition natürlich mitgezeichnet. Allerdings ist das Abstellen von Wasser sogar noch schlimmer. Wasser wir in Mietverhältnissen häufig über den Vermieter abgerechnet. Da wird einem dann völlig unverschuldet das Wasser abgestellt, wenn der Vermieter nicht zahlt.

Es sollte also auch verboten werden, dass Wasser abzustellen, allein weil Wasser ein Grundrecht darstellt und aus Hygienegründen unerlässlich ist.

Ein aktuelles Beispiel wären hier die Stadtwerke Duisburg, bei denen auch ein MdB im Aufsichtsrat sitzt.

Am 08.01.2013 wurde mein Kommentar durch die Moderation geändert in:

Dieser Thread wurde geschlossen und der Beitrag gelöscht, da er in keinem sachlichen Zusammenhang mit dem Thema der Petition stand.
Bitte beachten Sie die Richtlinie.

Hinweis: Dieser Diskussionszweig wurde geschlossen. Antworten ist nicht mehr möglich.

Die Behauptung, dass kein sachlicher Zusammenhang bestände ist in meinen Augen nicht richtig. Natürlich besteht zu dem Gegenstand der Petition, nämlich dem Abstellen von Strom ein sachlicher Zusammenhang zum Abstellen von Wasser. Schließlich fallen auch dort Kosten für das Wiederanschließen an.

Guten Tag,

wie ich feststellen musste haben sie meinen Beitrag zur Petition 38429 unbegründet zensiert. Die Behauptung es bestände kein sachlicher Zusammenhang ist lächerlich. Schließlich geht es in beiden Fällen, um das Abstellen einer Leistung durch einen Versorger, verbunden mit Kosten für den Wiederanschluss. Dies ist ein wesentlicher Teil der Petition.

Ich frage mich mit welcher Willkür sie wohl bei anderen Beiträgen vorgehen. Sie stellen Regeln auf und halten sich dann nicht nur nicht dran, sondern nutzen diese auch noch als Rechtfertigung für Zensur.

Ich verlange eine unverzügliche Wiederherstellung meines Kommentars!

ohne Gruß

Ulrich Scharfenort

Parallel dazu habe ich folgende Petition eingereicht:

Text:
Der deutsche Bundestag möge beschließen, dass Vermieter und Versorger Streitigkeiten über die Versorgung mit Trinkwasser nicht zu Lasten der Mieter austragen dürfen.

Begründung:
Über Weihnachten wurde einem Mietshaus im Ruhrgebiet von dem dort zuständigen Versorger das Wasser abgestellt. Grund waren Streitigkeit bzgl. vom Vermieter nicht beglichene Schulden für die Wasserversorgung. Deswegen wurde kurz vor Weihnachten das Wasser abgestellt.

Das Vorgehen mag rechtlich einwandfrei sein, was aber nichts mit moralischem und sozialem Verhalten zu tun haben muss.

In Fällen wie diesen wird der Streit von Vermieter und Versorger zu Lasten der Mieter ausgetragen. Eine derartige Situation kann und darf bei etwas so etwas lebenswichtigem, wie Trinkwasser einfach nicht passieren. Nicht ohne Grund sprechen sogar die UN von einem Grundrecht auf sauberes Wasser.

Diskussion:
Der eine oder andere mag nun vielleicht sagen, dass sie die Mieter ja wehren können und gegenüber den Vermieter durch das fehlende Wasser Rechte, wie Mietminderung und Übernahme der Hotelkosten hätte, allerdings nützt das erst einmal rein gar nichts, denn selbst dies muss höchstwahrscheinlich erst vor Gericht erstritten werden.

Wenn die Moderation, der Meinung bleiben sollte, dass ihre Zensur rechtmäßig wäre kommt das Problem halt auf anderen Weg zum Petitionsausschuss. Wenn sich der Ausschuss unbedingt mehr Arbeit machen möchte als unbedingt notwendig.

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Spruch zum Sonntag

Kompromissbereitschaft heißt nicht, dass mensch immer und überall nachgeben muss.
(Ulrich Scharfenort, August 2012)

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Jutta Ditfurth und der Kapitalismus

Ich habe gerade mal nach ungültig wählen gesucht. Dabei bin ich auf folgenden Eintrag bei Prinz zur Bundestagswahl gestoßen. Autorin ist eine gewisse Jutta Ditfurth, die sich dort gegen den Kapitalismus ausspricht.

Als ich allerdings unter ankommen, findet sich dort Werbung für ihr Buch:

Zur Diskussion: Jutta Ditfurth Zeit des Zorns. Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft. München: Droemer Verlag 2009, 272 S., 16,95 Euro

Ist das nicht ziemliche Heuchelei, sich gegen den Kapitalismus auszusprechen und gleichzeitig ein Buch anzupreisen, welchen zu den normalen Marktpreisen angeboten wird? Es erinnert mich an jene die Wasser predigen aber selber Wein trinken.

Mal ganz abgesehen davon, dass ungültig wählen nicht all zu viel bringt. Die meisten Politiker sehen nur drin oder nicht drin und tun die ungültigen Stimmen einfach so ab. Zumal unklar ist, ob die ungültigen Stimmen einfach nur Unkenntnis des Wählers sind oder eine Ablehnung ausdrücken.

Selbst, wenn hier vom Bundesinnenministerium, etwas anderes behauptet wurde.

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Antwort: Offene Emailanfrage zum Thema Leerstand in Duisburg

Mitte Dezember bekam ich eine Antwort der Stadt Duisburg zu meiner offenen Emailanfrage vom 12. Oktober 2012.

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

in Ihrer Emailanfrage befassen Sie sich mit zahlreichen Fragen vorrangig zum Thema des Ladenleerstandes in Duisburg und beziehen sich dabei auch auf das Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt. Auf die aufgeworfenen Fragen kann ich Ihnen folgende zusammengefassten Antworten geben.

Zentrales Steuerungsinstrument für die Entwicklung des Einzelhandels ist das vom Rat der Stadt Duisburg im Dezember 2010 beschlossene Einzelhandels- und Zentrenkonzept, das eingebunden ist in ein Regionales Einzelhandelskonzept für das Westliche Ruhrgebiet und Düsseldorf, das aus dem Jahr 2004 stammt. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept ist im Internetauftritt der Stadt Duisburg unter der dem Link: Planen-Bauen-Verkehr, dann weiter Einzelhandels- und Zentrenkonzept als Gesamtkonzeptfassung, als Kurzfassung, in 7 Sonderteilen für die Stadtbezirke, in einer Fortschreibung zur Nahversorgungssituation sowie einem aktuellen City-Monitoring Bericht 2012 abrufbar. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat das Regionale Einzelhandelskonzept auf ihren Internetseiten unter dem Stichwort Regionale Einzelhandelskonzept Westliches Ruhrgebiet eingestellt.

Zur Entwicklung des Geschäftsbesatzes ab dem Jahr 1950 in der Stadt Duisburg liegen dem Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement keine Zahlen vor. Im Einzelhandels- und Zentrenkonzept werden die Zahlen aus den Erhebungsjahren 2001 und 2008 gegenübergestellt. Angaben über die jährliche Verkaufsflächenzunahme existieren nicht, da dieses eine jährlich durchzuführende Bestandsaufnahme erforderlich machen würde, die finanziell aber auch personell nicht zu organisieren wäre. Daher erfolgen Fortschreibungen von Einzelhandels- und Zentrenkonzepten in aller Regel in mehrjährigen Zeitabständen. So ist dieses auch für die Stadt Duisburg vorgesehen. Eine Fortschreibung ist für das Jahr 2014 angedacht. So verfahren im übrigen auch die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet, die mit ihrem Handelsreport Ruhr 2012 die wichtigsten Entwicklungen im Einzelhandel im Ruhrgebiet nachzeichnen. Der Report nennt auch eine Leerstandsquote von 5,4 %, die seit dem Jahr 2009 unverändert geblieben ist und zählt die wichtigsten Gründe für das Entstehen von Leerstand auf.

Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Duisburg enthält ebenfalls detaillierte Angaben in den auf die einzelnen Stadtbezirke bezogenen Senderteile, auf die ich verweisen möchte. Die Kartendarstellungen bilden den erfassten Leerstand zum Erhebungszeitpunkt 2008 ab, so dass sich die Situation durch zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen im Einzelhandel durchaus verändert haben kann. Die Stadt Duisburg hat daher für die Duisburger City im Jahr 2012 ein Citymonitoring durchgeführt, um diese Entwicklungsprozesse abzubilden. Das Citymonitoring ist ebenfalls im Internet auf den Seiten der Stadt Duisburg veröffentlicht. Insoweit enthält das Einzelhandels- und Zentrenkonzept sowie das in zeitlicher Ergänzung erfolgte Citymonitoring zum Thema Ladenleerstand adäquate Aussagen.

Neben der Leerstandserhebung selbst befassen sich insbesondere die für die Gesamtstadt bzw. die Stadtbezirke geltenden Empfehlungen sowie die Ansiedlungsleitsätze mit diesem Thema. Leitgedanke ist dabei, die Einzelhandelsentwicklung vorrangig in die Zentren zu lenken. Dieses verhindert am ehesten Leerstand an diesen zentralen Standorten. Andere Regelungen zielen darauf ab, dass Einzelhandelsentwicklungen nur an den gewünschten Standorten erfolgen. Dabei kann das Einzelhandels- und Zentrenkonzept nur den Rahmen vorgeben. Die Umsetzung erfolgt dann bei der Prüfung konkreter Ansiedlungsvorhaben mittels Bauleitplanung in Abgleichung mit den im Einzelhandels- und Zentrenkonzept entwickelten Zielvorstellungen.

Dieser Rahmen wird maßgeblich durch Landesentwicklungsplan Nordrhein-Westfalen / Sachlicher Teilplan Großflächiger Einzelhandel, dessen Entwurf von der Staatskanzlei des Landes NRW verfasst wurde, bestimmt. Dieser Entwurf befindet sich zwar noch im Erarbeitungsverfahren, seine Regelungen zielen aber generell darauf ab, den Einzelhandel auf die Zentren zu lenken und diese in ihrer Funktion als zentrale Einzelhandelsstandorte zu unterstützen.

Im übrigen belegen die für das Einzelhandels- und Zentrenkonzept, beim Citymonitoring sowie für den Handelsreport erhobenen Einzelhandelsdaten, dass die Stadt Duisburg im Vergleich mit anderen Städten weniger Verkaufsflächen aufweist und hier einen Nachholbedarf hat. Aus den im Einzelhandelsreport genannten Gründen kann hiervon nur ein gewisser Teil durch Wiedernutzung leerstehender Geschäftsflächen reaktiviert werden. Beispielsweise benötigen Möbelhäuser oder Baumärkte entsprechend große Gebäude bzw. Verkaufsflächen, die im Regelfall nicht in leerstehenden Geschäften zur Verfügung stehen.

Es ist Aufgabe der im Einzelhandel agierenden Akteure, sich des Themas Ladenleerstand anzunehmen. Konkret nennen möchte ich hier die Industrie- und Handelskammer, den Einzelhandelsverband, die Handwerkskammer, die städtische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, das City-Management, Standortgemeinschaften, Werberinge‚ die Einzelhändler selbst, die Ladeneigentümer, Makler und Investoren. Die planende Verwaltung kann hier mit dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept jedoch nur unterstützend durch die Bereitstellung der entsprechenden Informationen wirken.

Zu den ebenfalls in Ihrer Mail angesprochenen Randthemen möchte ich ausführen, dass bezogen auf das FOC für die Stadt keine Kosten entstanden sind, IKEA durch 2 Buslinien hervorragend an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen und damit gesamtstädtisch gut erreichbar ist, obwohl transportbedingt für den Möbeleinkauf und anderer Waren eher der PKW genutzt wird.

Beim Abgleich der natürlich schon recht umfangreichen Frageliste fällt mir auf, dass insgesamt schon etliche Fragen beantwortet wurde, allerdings auf einige auch gar nicht eingegangen wurde.

Unbefriedigend finde ich eigentlich nur die Antwort bzgl. Ikea. Dorthin fahren die Buslinien 905 und 917, welche aber nicht vom Hauptbahnhof abfahren, sondern nur durch umsteigen zu erreichen sind. Ich bin mir nicht sicher, wie andere eine hervorragende Anbindung definieren. Da gebe ich doch lieber dem Ikea in Essen den Vorzug. Ikea liegt dort gut in der Nähe der Innenstadt und ist vom HBF sogar fussläufig erreichbar.

Eine gute Anbindung heißt für mich, dass mensch vom zentralen Verkehrsknotenpunkt zum Ziel nicht umsteigen muss. Von Rheinhausen aus, heißt eine Reise zu Ikea Duisburg dreimal umsteigen.

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Antworten von Rainer Bischoff und Bärbel Bas

Gibt es im Leben seltsame Zufälle? Da bin ich mir nicht sicher, vielleicht liegt es auch am Ende des Urlaubs. Jedenfalls trafen am 07.01.2013 auf meine Fragen an Rainer Bischoff (SPD) und Bärbel Bas (SPD) antworten ein.

Die Antwort von Rainer Bischoff findet sich hier.

Ich finde seine Antwort zum Zusammenhang von Demokratie und Sicherheitskonzept für den Fußball leider ziemlich schwammig. Wie ein Versuch sich, um die Beantwortung der Frage herum zu drücken. Ich bin mir nicht sicher, dass es wirklich eine demokratische Willensbildung ist, wenn die Fans nicht beteiligt werden und deswegen demonstrieren müssen. Auch finde ich es schade, dass er nur den Bürger beteiligen will und nicht alle Fans.

Die Antwort von Bärbel Bas zu meiner Anfrage wegen dem abgedrehten Wasser in Bruckhausen war das schon eleganter. Allerdings war die Fragestellung, wohl auch einfacher.

Die Gesetzeskonformität des Handels der Stadtwerke habe natürlich nicht in Frage gestellt, eher die moralische und soziale Komponente. Ich hoffe jedenfalls, dass sie sich wirklich für die Menschen vor Ort einsetzt.

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Verblassendes Thermopapier

Über die gesundheitlichen Nachteile von Thermopapier habe ich schon vor einiger Zeit mal berichtet. Bei meiner Jahresendabrechnung ist mir ein weiterer Nachteil aufgefallen. Einige der Kassenbons waren schon teilweise bis zur Unleserlichkeit verblasst.

Darunter auch Einkaufsbelege von Galeria Kaufhof, Toom und Staples. Keiner der Zettel war älter als zwei Jahre, die meisten sogar weniger als ein Jahr und teilweise sogar nur ein paar Monate. Ich hatte mich vorher nicht so damit beschäftigt, allerdings scheint das Problem schon viele andere beschäftigt zu haben.

Natürlich kann ich mir von allem eine Kopie anfertigen, um meine Garantie zu wahren bzw. der Pflicht Aufbewahrung fürs Finanzamt zu genügen, allerdings wird dies wohl nichts ändern. Deswegen empfehle ich einen anderen Weg. Ich werde mir jetzt bei jedem Einkauf, Elektrogeräten bzw. bei Einkäufen mit höheren Wert eine Quittung ausstellen lassen. Ungeachtet, wie lang die Schlange ist. Wenn jeder das Macht, werden sich die Geschäfte über kurz oder lang dem Druck der Masse beugen. Schließlich wird es ihnen schnell lästig und zu zeitaufwändig werden, jedes Mal eine Quittung auszustellen.

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Das Duisburger Ratsinformationssystem

Die Stadt Duisburg verfügt über ein sogenanntes Ratsinformationssystem. In diesem sind alle möglichen Informationen zu Ratssitzungen und Sitzungen der Bezirksvertretungen zu finden.

In dem Informationswust einen Weg zu den gewünschten Informationen zu finden ist nicht ganz leicht. Deswegen hier mal eine kleine Anleitung.

Zugang zum Ratsinformationssystem (RIS) findet sich hier. Dort findet sich am rechten Rand, schon fast etwas versteckt der Begriff Bürgerportal, hinter dem sich der Zugang zum RIS versteckt.

An der linken Seite wird eine Navigationsleiste angezeigt. Der Rest zeigt einen aktuellen Terminüberblick mit den nächsten Sitzungen.

In der Navigationsleiste fehlt leider der gängige Begriff ‚Suche‘ und stattdessen findet sich dort das Feld ‚Vorlagen/Recherche‘, womit man den Suchmodus aufrufen kann. Die Bedienung ist weder benutzerfreundlich noch intuitiv gestaltet. Bei einem Klick darauf erhält mensch die Info, dass keine Informationen gefunden worden wären. Für die eigentliche Suche muss nun in der oberen Leiste auf ‚Recherche‘ geklickt werden. Nun wird endlich eine halbwegs bekannte Suchmaske angezeigt. Allerdings ist voreingestellt, dass die Sucher nur innerhalb der aktuellen Wahlperiode stattfindet. Um dies zu ändern heißt es auf ‚Wahlperiode wechseln‘ zu klicken und anschließend auf ‚Alle Daten‘, erst dann erhält mensch bei einer Suche alle Daten zu einem Suchbegriff.

Was die Suche selber angeht, so ist die Verschlagwortung ebenfalls nicht unbedingt intuitiv gestaltet. Die richtigen Suchworte finden sich leider nur über ausprobieren.

Dokumente sind im RIS leider alle als PDF abgelegt, wodurch diese immer erst aufgerufen werden müssen. Je nach Browser geht dies im Browser oder per Download. Die PDF-Dateien sind meist durchsuchbar, sodass hier ein schneller Zugriff möglich ist.

Die Gestaltung des RIS macht auf mich den Eindruck, dass der Zugang absichtlich erschwert wird. Ein weiterer Fall von Duisburger Nichtbeteiligung?

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Loveparadegedenkstätte gefährdet

Wie es scheint, scheint die Gedenkstätte schon wieder auf der Kippe zu stehen. Einerseits scheint Kurt Krieger Reiche in der Pflicht zu sehen, andererseits sein Verhalten in Bezug auf die Gedenkstätte.

Und schon bald sollen seine Möbelmärkte in Duisburg stehen.

Für mich Grund genug mal, wieder eine offene Email zu schreiben

Guten Tag Herr Krieger,

ich habe das Gefühl, dass hier die Opfer und die Angehörigen der Loveparadekatastrophe verhöhnt werden (heutiger Tweet Dr. Motte) und so etwas macht mich ziemlich wütend. Dieses hin und her bzgl. der Gedenkstätte meine ich da insbesondere.

Sie mögen derzeit die wirtschaftliche Möglichkeit haben ihren Wille ohne Rücksicht durchzusetzen, aber werden sich die Menschen das nicht merken? Ich kann mir jedenfalls inzwischen nicht mehr vorstellen bei Geschäften, wie Höffner, Möbel Krieger GmbH & Co.KG (kriegerhome), Möbel Walther, Möbel Kraft oder Sconto zu kaufen.

Ohne freundliche Grüße

Ulrich Scharfenort

Zum ersten Mal ging eine offene Email von mir auch überregional an verschiedene Stellen.

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Körperverletzung bei Minderjährigen

Vor einiger Zeit hatte ich eine Petition eingereicht, die alle medizinisch nicht indizierten Operationen ausnahmslos verbieten sollte.

Petitionstext

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass sämtliche medizinisch nicht notwendigen Operationen bei Minderjährigen verboten sind und als schwere Körperverletzung durch alle beteiligten Personen gewertet werden.

Begründung

Immer wieder hört man von Schönheitsoperationen und anderen unnötigen Operationen, welche den Kindern teilweise schwere Schäden zufügen, die sich nachteilig auf ihr ganzes Leben auswirken.

Aufgrund einer Rückfrage bzgl. der Begründung habe ich dies dann noch näher ausgeführt

Guten Tag,

Mich würde zuerst einmal interessieren auf welche Grundlage sie die Aussage treffen, dass meine Petition nicht für eine parlamentarische Prüfung ausreichen würde. Mir ist leider nicht klar in, welchem Umfang was genau ausreichend ist. Wird dieser Rahmen irgendwo genannt?

Mir ist nur aus dem Grundgesetz bekannt:
Art 17 Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.

Ich habe mir erlaubt zur Verdeutlichung mal ein paar Beispiele zu nennen:
Schönheits-OP
Vetorecht
Geschlechtskorrektur, wo die Ärzte einfach etwas ändern und so den Kindern die Möglichkeit nehmen sich selbst zu entscheiden und so schwere Psychologische Störungen verursachen.
– Auch der Skandal, um Brustimplantate hat gezeigt, dass unnötige Schönheits-OPs weitreichende Folgen haben kann.

Wenn das Verantwortungsbewusstsein der Ärzte und Eltern nicht ausreicht minderjährige zu schützen muss der Gesetzgeber hier einspringen und die Kinder schützen. Entsprechen sollte die Verjährung bei Verstößen nicht vor der Volljährigkeit enden, damit die geschädigte Person ihre Recht auch durchsetzen kann.

Leider sind mir nicht sämtliche Gesetze bekannt, weswegen ich nicht sagen kann welche Gesetze alles betroffen sind. Da von Operationen ausnahmslos das Strafrecht berührt wird ist hier eine Anpassung unter den entsprechenden §§ zum Thema Körperverletzung sicherlich sinnvoll.

Als Titel für meine Petition wähle ich „Schutz von Minderjährigen vor unnötigen Operationen“
In meinen Augen fällt dies in den Bereich Gesundheit und/oder Strafrecht

Nebenbei wüsste ich noch gerne, warum die Nummer, welche der Petition beim Einreichen gegeben wurde nicht im Brief auftaucht. Dadurch würde bei einigen der Antworten eine Zuordnung erleichtert.

MfG

Ulrich Scharfenort

Als Antwort auf meine Petition mit Ergänzung bekam ich folgende Stellungnahme aus dem Justizministerium:


I.
Der Petent fordert, dass ale medizinisch nicht indizierten Operationen an Minderjährigen unter Strafe gestellt werden.

II.
Zu der Petition nehme ich wie folgt Stellung:

Es besteht kein gesetzgeberischer Handlungsbedarf im Sinne der Forderung des Petenten.

Sofern jemand durch einen anderen körperlich misshandelt, also in seinem körperlichen Wohlbefinden nicht unerheblich beeinträchtigt, oder an der Gesundheit schädigt, kommt eine Strafbarkeit wegen Körperverletzung (§ 223 des Strafgesetzbuches – StGB) in Betracht. Daher erfüllt bereits nach geltendem Recht jede Operation den Tatbestand der Körperverletzung (§ 223 Strafgesetzbuch – StGB), unabhängig davon, ob sie medizinische notwendig ist oder nicht. Der Arzt kann mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft werden.

Eine solche Körperverletzung durch eine medizinisch nicht indizierte Operation ist allerdings gerechtfertigt und damit straflos, wenn der Operierte wirksam eingewilligt hat. Eine wirksame Einwilligung setzt voraus, dass der oder die Einwilligende verstandesmäßig in der Lage ist, die Bedeutung und Tragweite seines Verhaltens zu überblicken und dem entsprechend zu handeln. Daher können auch Minderjährige in eine Körperverletzung einwilligen, soweit sie erforderliche Einsichts- und Urteilsfähigkeit besitzen. Für Minderjährige, die noch nicht selbst Tragweite und Folgen eines Eingriffs beurteilen können, können die sorgeberechtigten Eltern gemäß § 1626 Absatz 1 in Verbindung mit § 1631 Bürgerliches Gesetzbuch als ihre gesetzlichen Vertreter einwilligen, allerdings nur in dem durch das Recht und die Pflicht zur Personensorge gesteckten Rahmen. Willigen die Eltern in den Eingriff ein und überschreiten oder missbrauchen sie dabei ihre sorgerechtlichen Befugnisse, so ist der körperliche Eingriff nicht durch diese Einwilligung gerechtfertigt. Die Einwilligung der Eltern ist unwirksam, wenn durch die Operation das Kindeswohl gefährdet wird. Voraussetzung der wirksamen Einwilligung ist zudem, dass zuvor über Bedeutung, Folgen und Risiken des Eingriffs umfassend aufgeklärt und wurde.

Schließlich ist die Körperverletzung durch eine medizinisch nicht indizierte Operation trotz einer erteilten Einwilligung rechtswidrig und somit strafbar, wenn die Körperverletzung gegen die guten Sitten verstößt. Dies kommt – abhängig von den Umständen des Einzelfalls – etwa in Betracht, wenn in eine solche Körperverletzung das Leben des Einwilligenden bzw. des Minderjährigen (vgl. BGHSt. 49, 34, 44f.).

Dieses differenzierte Regelungssystem trägt sowohl dem Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen als auch dem Schutz vor Körperverletzung Rechnung und ermöglicht somit sachgerechte Lösungen des jeweiligen Einzelfalls.

Ich frage mich bloß von wem die Stellungnahme kam, denn es war keine Person angegeben. Also ist der Teil „…nehme ich wie…“, wohl etwas seltsam.
Es ist ziemlich ungewöhnlich, dass bei einer derartigen Stellungnahme kein Verfasser angegeben ist.

Der Petitionsausschuss hat, soweit ich das Verstanden habe sich der Stellungnahme angeschlossen.

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Spruch zum Sonntag

Meinungsfreiheit heißt nicht, dass man nicht versuchen darf andere von der eigenen Meinung zu überzeugen.
(Ulrich Scharfenort, August 2012)

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Treffen der AG Zeitfeststellung 08.01.2013 ab 19:00

Für das weitere Vorgehen bei der Abschaffung der Zeitumstellung trifft sich die AG Zeitfeststellung am 08.01.2013 ab 19:00 (Mumble-Raum: Gemeinschaftsraum/AG Zeitfeststellung; temporärer Raum, wird
erst kurz vor 19:00 angelegt) bzgl. der Zusammenarbeit bei einer Europäischen Bürgerinitiative (Bürgerbegehren) zur Abschaffung der Zeitumstellung.

Weiteres Thema ist die Gestaltung der Webseite zeitfeststellung.de

——————
Verbindungen zu AG Zeitfeststellung im Überblick
Twitter
Piraten-Wiki (weitere Informationen)
Facebook (Bitte liken)
Mailingliste
Internetauftritt bzw. Blog

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Interpretationen von religiösen Sprüchen

Es gibt viele Sprüche in vielen Religionen und sie werden teilweise höchst unterschiedlich interpretiert. So habe ich auch meine persönlichen Interpretationen und Gedanken.

Dhammapada
Wie der Regen durch ein schlechtes Dach ins Haus dringt, so dringt die Leidenschaft in einen gedankenlosen Geist. (Ymaka, 13)

Mensch könnte dies nun natürlich im Sinne von ‚Dumm xxxxx gut.‘ interpretieren. Allerdings frage ich mich wie ein gedankenloser Geist echte Leidenschaft entwickeln kann. Für echte Leidenschaft ist immer auch Fantasie und Selbstbewusstsein notwendig. Erotik funktioniert nun einmal nicht ohne denken.

Liebe deinen Nächsten so wie dich selbst. (Mt 22,37-39)

Wer sich selbst Hasst kann auch keinen anderen Lieben. Soviel ist natürlich klar. Denke ich hier aber mal darüber nach im Sinne von körperlicher Liebe, so komme ich zu dem Schluss, dass die Bibel hier Masturbation empfiehlt.

Ein Mensch, der keine Frau hat, lebt ohne Freude, ohne Segen und ohne Güte. (Jev. 26b)

bzw.

Ein Mensch, der keine Frau hat, ist kein Mensch, denn es heißt: ‚Mann und Weib erschuf er sie etc. und nannte ihren Namen Mensch.‘ (Gen. 5:2)

Die Sprüche lassen sich auf zwei Arten interpretieren. Die Erste ist, dass Frauen keine Menschen sind. Was natürlich schon in der Sprache schon sehr tief verwurzelt ist. So stehen in vielen Sprachen die Bezeichnung für Mann und Mensch sich deutlich näher, als Frau und Mensch. Das ‚keine Frau hat‘ deutet sogar auf eine eher sachliche Betrachtung hin.

Lassen wir die sexistische Interpretation im Sinne, in der sie wahrscheinlich mal gemeint war außen vor, dann liest sich dies, dass Frauen nur mit Frauen glücklich werden können. Also wäre dies eine Stelle die gleichgeschlechtliche Liebe zwischen Frauen, als das einzig Wahre betrachtet. Wobei damit wiederum Männer keine Menschen wären.

Vielleicht sind aber auch manche religiöse Sprüche einfach veraltet.

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Busbahnhof Duisburg

Im Westen habe ich folgenden Artikel gesehen, in dem unter anderem behauptet wird, dass die Planungen für den Busbahnhof geändert werden müssen. Ich wollte deshalb mal im Protokoll der Bezirkssitzung, vom Beteiligungstermin nachschauen. Ein Protokoll ist zwar Online, allerdings wird darin auf eine nicht vorhandene Anlage verwiesen. Diese ist auch nicht hier zu finden.

Grund genug einfach mal nachzufragen:

Guten Tag,

auf der Seite https://www.duisburg.de/ratsinformationssystem/bi/vo0050.php?__kvonr=20061070 ist das Protokoll der Sitzung vom 25.10.2012 zur Beteiligung am Fernbusbahnhof.

In dem Protokoll heißt es:
„Die Niederschrift der Bürgerbeteiligung ist dem Protokoll beigefügt (siehe Anlage).“

Wo findet sich denn diese Anlage? Auf der Seite im Ratsinformationssystem konnte ich sie leider nicht finden.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Da die Sitzung öffentlich war und zudem der Beteiligung dienen sollte, wundert es mich, dass die Informationen bisher nicht online sind. Es stellt sich natürlich die Frage, ob dies ein Versäumnis war oder Absicht. Wird etwa vollmundig mehr Beteiligung versprochen dies, allerdings nicht umgesetzt bzw. Intransparent unter den Teppich gekehrt. Oder setzt sich hier nur die übliche Duisburger Nichtbeteiligung fort?

Laut einem Protokoll eines teilnehmenden Piraten wird übrigens von einer Anzahl von 30 Bussen pro Tag ausgegangen. Da liegen die im Artikel erwähnten Zahlen natürlich deutlich drüber.

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Wenn kein Schwein anruft…

… dann lag das bisher weniger an der Unfähigkeit von Schweinen zu telefonieren, sondern u.U. daran, dass bei der einen Telefongesellschaft schon die Leitungen gekappt wurde und bei der anderen die Leitungen noch nicht stehen.

Seit dem 1. Dezember ist nun eine Neuregelung (Telekommunikationsgesetz) in Kraft, welche den Übergang vom einem zum anderen Anbieter besser gestalten soll. So soll der eine Anbieter die Leitung erst dann abschalten dürfen, wenn der neue bereit ist diese innerhalb eines Tages freizuschalten.

Klappt das nicht, kann man sich bei der Bundesnetzagentur beschweren, was aber natürlich nicht viel hilft, wenn mensch komplett ohne Internet da steht.

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Wahlen 2013

Auch dieses Jahr sind wieder Wahlen. Wieder werden „Politiker“ alles möglich tun, um ihre „Jobs“ zu retten. Da heißt aufmerksam zuhören, welche Wahllügen zum Besten gegeben werden.

So sieht es auf das Wahljahr 2013

20. Januar, Niedersachsen, Landtag
26. Mai, Schleswig-Holstein, Kreistage / Stadtvertretungen / Gemeindevertretungen
15. September, Bayern, Landtag, Bezirkstage wahrscheinlich
15. oder 22.09., Bundestagswahl
bis 15.12., Hessen, Landtag

2014 wird dann für uns in NRW noch heftiger
Frühjahr, Nordrhein-Westfalen, Kreistage / Stadträte / Gemeinderäte / Bezirksvertretungen
Frühjahr, Europäisches Parlament

Quelle

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Bundes-GEZ-Steuer

Seit heute morgen ist sie Realität die Bundes-GEZ-Steuer, welche auch fälschlicherweise als Rundfunkbeitrag bezeichnet wird. Beitrag wahrscheinlich deswegen, weil er unabhängig von der tatsächlichen Erbringung einer Leistung erhoben wird. Korrekter wäre allerdings der Begriff Steuer, da die Gelder allein zur Erzielung von Einnahmen dienen, ohne einen Anspruch auf eine Gegenleistung. Wenn ich mir anschaue, was die ÖRR an Programm anbieten sehe ich keine adäquate Gegenleistung. Nicht einmal annähernd. Ermano Geuer hat gegen die Rundfunksteuer schon Klage eingereicht.

Für ein wenig Hintergrund wollt ich mal schauen, wie das mit Zweiwohnsitzen ausschaut. Im GEZ Gebührenlexikon steht, dass diese Gebührenpflichtig sind. Allerdings stellt dies wohl eher den alten als den zukünftigen Zustand dar. Deswegen wollte ich mal im Rundfunkgebührenstaatsvertrag bzw. im Rundfunkstaatsvertrag nachschauen. Ich meine mich zu erinnern, dass ich irgendwo mal etwas mit 1/3 für Zweitwohnungen gelesen hatte.

Wie ich feststellte war dies wohl aus einem Entwurf oder Wunschdenken. Fakt ist, für jede Wohnung muss gezahlt werden. Was eine Unverschämtheit ist. Denn weder wir mehr Angebot bereitgehalten, wenn ich eine Zweiwohnung hätte noch würde ich das Programm mehr nutzen können. Sollte ich beruflich bedingt jemals wieder eine Zweiwohnung benötigen werde ich wohl Klagen müssen, wenn dies bis dahin nicht durch jemanden anders geschehen ist. Ist unverschämt, dass Menschen, welche beruflich zu einer Zweiwohnung gezwungen auch noch durch die ÖRR abgezockt werden. Es ist mir unbegreiflich, warum es einen Unterschied machen sollte, ob ich an einem Ort vier Fernseher habe oder an zwei Orten jeweils zwei. Mehr gucken werde ich dadurch nicht, zumal die Zweiwohnung häufig nur Schlafstätte ist. Fairness und Verbesserung sieht anders aus.

Auch der Einzelhandel ist betroffen von der GEZ-Steuer. Generell wird hier ja mehr erhoben, das heiß mit jedem Produkt was wir kaufen bezahlen wir auch einen versteuerten Anteil an die GEZ plus den Anteil über die Werbeeinnahmen. So zahlt jede Wohnung nun mehr als einmal auf verschiedenen Wegen.

Daneben ist der Einfluss der Politik im ÖRR viel zu stark. Von unabhängigen Medien, wie sie die Besatzungsmächte im Sinne hatten sind wir weit entfernt. Die Tendenz ist leider eher Richtung Propagandafernsehen. Also kann von Demokratieabgabe, wohl kaum die Rede sein. Zudem werden noch mehr Daten erhoben.

Ich empfehle jedem die Zahlen mit einem Vorbehaltsvermerk zu versehen.

Mehr zum Thema GEZ und ÖRR auch regelmäßig im Kompass. Andere nette Artikel gibt es auch hier und hier.

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Dummfug: Zeitumstellung II

Ein Mangel an Schlaf macht Menschen aggressiv. In der Studie waren dies natürlich längere Zeiträume ohne Schlaf einmalig am Stück. Was passiert mit Menschen, deren biologische Uhr beständig gestört wird, wie dies in Ländern mit Zeitumstellung der Fall ist? Nach einer chronobiologischen Studie kann sich der Körper jedenfalls nicht anpassen.

Bauen sich hier die Aggressionen über einen längeren Zeitraum auf? Uns kommt die heutige Gesellschaft vielleicht relativ aggressiv vor, was ist aber wenn dies keine Einbildung ist, sondern mit dem durch die Zeitumstellung verursachten Schlafmangel zusammenhängt. Diese existiert immerhin seit 1980 in Deutschland. In den letzten Jahrzehnten kam es zudem auch deutlich häufiger zu Amokläufen, welche ja auch ein extremer Ausdruck von Aggression ist.

Bisher ist über die Auswirkungen der Zeitumstellung auf den Menschen noch zu wenig bekannt.

Ein Vergleich mit einer Reise in eine andere Zeitzone hinkt, da diese Auslenkung aus der persönlichen Standardzeit nur von kurzer Dauer ist. Die Zeitumstellung dagegen lenkt die biologische Zeit nach längerer Anpassung an ein Zeitsystem für längere Zeit in ein anderes aus, ohne das wirklich Zeit für eine langfristige Stabilisierung ist.

Beim Suchen bin ich über die Seite Timeinitiative gestolpert, welche genau das macht, was notwendig ist und zwar an der Stelle, wo von uns Bürgern eine Änderung initiiert werden kann. Also auf EU-Level, helft mit die Seite bekannter zu machen.

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Ohne Wasser

Mensch stelle sich vor zwei streiten sich und es leidet der Dritte. So geschehen in Duisburg bei einem Streit zwischen den Stadtwerken Duisburg und einem Vermieter (Immo Capital Finanz). Die Leidtragenden sind die Mieter.

Das Wasser wurde gemäß diesen Artikeln bereits 2011 abgestellt aber scheinbar illegal wieder aufgedreht. Ein Tankwagen wurde allerdings erst jetzt aufgestellt, als die Wasseruhr aufgebaut wurde. Haben die Stadtwerke etwa nicht kontrolliert, ob der Wasseranschluss noch gesperrt ist?

Was den Tankwagen angeht wäre interessant was die Mieter machen sollen, wenn bei Minusgraden das Wasser gefriert.

Ich frage mich zudem, wie in diesem Jahr die Menschen ihrer persönlichen Hygiene nachgegangen sein sollen. Wenn bereits 2011 der Wasseranschluss gesperrt wurde, erscheint es mir seltsam, warum die Stadtwerke ihren Forderungen nicht auf dem Rechtsweg nachdruck verliehen hat. Bei fünfstelligen Beträgen wäre durchaus ein Mahnbescheid und ggf. das anschließende Gerichtsverfahren angebracht gewesen. Möglicherweise wäre die Sache dann auch jetzt schon geklärt. Möglicherweise wird aber das Gerichtsverfahren auch vermieden, da die Juristen einen ungünstigen Ausgang vermuten.

Bei Strom und Gas, wo der Mieter der direkte Kunde der Stadtwerke ist, erscheint mir ein Ausbau noch vertretbar, allerdings sehe ich es nicht als moralisch vertretbar an, wenn Forderungen gegenüber der einen Partei bestehen aber eine völlig andere dafür in Haftung genommen wird. Es mag zwar legal sein, was die Stadtwerke tun und trotzdem sehe ich dies als verwerflich an. Sie üben hier über die Mieter Druck auf den Vermieter aus.

Mir tun die Mieter richtig Leid die unter den beiden Streitenden leiden müssen.

Was können die Mieter nun tun?

Gegenüber der Stadtwerke vermutlich wenig, denn wie geschrieben sind diese vermutlich im Recht. So müssen sich die Mieter an den Vermieter halten.

Trinkwasser stellt ein Grundrecht dar, zudem wird der Wohnwert erheblich gemindert. Ein erheblich geminderter Wohnwert begründet ein Mietminderung. Es gibt zu dem Thema verschiedene Urteile, allerdings konnte ich keines auf diese Situation passendes finden. Weshalb ich leider keine Empfehlung für die Höhe der Mietminderung geben kann. Hier könnte ein Anwalt in Sachen Mietrecht oder die Verbraucherzentrale mit ihren Beratungen ggf. weiterhelfen.

Gefühlt würde ich die Minderung im Bereich von 50 – 100 % ansetzen. Diese Ankündigung der Mietminderung sollte von allen betroffenen Mietparteien gemeinsam per Einschreiben mit Rückschein und angemessener Fristsetzung an den Vermieter geschickt werden.

Da Trinkwasser lebensnotwendig ist, wäre eine angemessene Frist wohl im Bereich von 1 – 2 Tagen, insbesondere, wo der gegenwärtige Zustand schon andauert. Sollte der Zustand dennoch weiter andauern, so wäre es u.U. möglich in ein Hotel zu ziehen und die Kosten dem Vermieter zusätzlich in Rechnung zu stellen. Dies kann natürlich auch schon im Schreiben mit der Mietminderung erwähnt werden, z.B. mit einer weiteren Fristsetzung verknüpft. Als Begründung fürs Hotel ginge, dass selbst mit einem Wassertank wohl kaum die Mindeststandards der Hygiene aufrecht erhalten werden können.

Sollte die Wasserabstellung seitens der Stadtwerke ungerechtfertigt sein, kann der Vermieter die Kosten von den Stadtwerken zurückfordern.

Eine Rechtsberatung in dieser Hinsicht bieten zumindest die Verbraucherzentralen in NRW an.

Des Weiteren kann natürlich auch auf die Stadtwerke eingewirkt werden. Direkte Schreiben per Email werden nach meiner Erfahrung nicht beantwortet. In dem Artikel wird auch ein Telefongespräch ohne Rückruf durch die Stadtwerke erwähnt. Da die Stadtwerke wenig Kundenfreundlichkeit zu zeigen scheinen wird dieser weg wohl wenig erfolgreich sein.

Vielleicht ist es sinnvoller sich an den Aufsichtsrat der Stadtwerke zu wenden. Da ich nicht weiß, ob die Mieter hier mitlesen, habe ich einfach schon einmal eine offene Email an den Aufsichtsrat geschrieben.

Guten Tag,

wie ich der Presse entnommen habe, haben die Stadtwerke das Wasser für die Mieter (Reinerstraße 21) in Bruckhausen abgestellt. Ein rechtliche Beurteilung, ob dieses Vorgehen legal ist vermag ich mangels Details nicht zu treffen, eine moralische Beurteilung kann ich aber ohne Probleme vornehmen.

Bei moralischer und sozialer Betrachtung ist das Vorgehen der Stadtwerke falsch. Hier wird eine Streit mit dem Vermieter zu Laster der Mieter ausgetragen. Über Mahnbescheid und Rechtsweg hätte in dem schon seit mindestens Mitte 2011 bestehenden Rechtsstreit sicherlich ein Urteil erzielt werden können ohne die Mieter in ihrem Grundrechten auf Trinkwasser zu beschneiden.

Das Wasser kurz vor den Feiertagen abzustellen stellt zudem eine zusätzliche Härte da, die weder sozial noch christlich ist. Da zwischen Weihnachten und Neujahr an vielen Stellen geschlossen ist wird sich die Situation in dem Zeitraum kaum lösen lassen.

Die Mieter sind sicherlich froh, dass es derzeit Temperaturen über 0 °C gibt, denn ansonsten könnten sie sich nicht einmal mit dem notwendigsten Trinkwasser aus dem Tankwagen versorgen.

Was wird der Aufsichtsrat in dieser Hinsicht unternehmen?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Neben dem offenen Brief kann auch Abgeordnetenwatch genutzt werden, denn schließlich ist Bärbel Bas (SPD) als Mitglied des Bundestages auch auf diesem Weg ansprechbar. Schließlich ist das Vorgehen wenig sozial und dürfte wohl kaum im Sinne einer Partei sein, die sich Sozial auf die Flagge geschrieben hat.

Meine Anfrage ist hier zu finden.

Sie sind Mitglied des Aufsichtsrates der Stadtwerke Duisburg. Sicherlich werden sie der Presse auch entnommen haben, dass die Stadtwerke Mietern in Bruckhausen das Wasser wegen einer Streitigkeit zwischen Vermieter und den Stadtwerken abgestellt haben. Als Ersatz wurde lediglich ein Tankwagen hingestellt, bei dem die Mieter sicherlich froh sind, dass es derzeit nicht friert.

Das Vorgehen mag im Einklang mit dem Gesetz stehen, was ist allerdings mit der moralischen und sozialen Komponente?

Was halten Sie persönlich von einem derartigen Vorgehen der Stadtwerke Duisburg?

In welcher Hinsicht wird dies von Ihrer Seite, als Mitglied des Aufsichtsrates, zu Konsequenzen für die Stadtwerke Duisburg führen?

Wie sollen in Zukunft derartige Ungerechtigkeiten zu Lasten von Dritten vermieden werden?

In Anbetracht, dass sie bisher jede Frage beantwortet hat bin ich auf eine Antwort schon gespannt.

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Spruch zum Sonntag

Populismus bezeichne ich lieber, als POPOlismus, weil es Arschkriecherei für die Massen ist.
(Ulrich Scharfenort, ca. 2011/2012)

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Feed the troll poison

In Foren und ähnlichem heißt es ja immer ‚Don’t feed the troll‚. Das Ignorieren ist sicherlich eine Methode mit solchen Individuen umzugehen.

Es geht aber auch anders. Trolle sind häufig provokant und wollen zu einer Reaktion provozieren und sind natürlich verärgert, wenn keine Reaktion kommt. In soweit klappt es mit dem Ignorieren ganz gut. Allerdings gibt es auch die Methode mit dem Gift (engl. poison) für Trolle. Diese wollen zu unsachlichen Antworten provozieren und stellen sich dann selbst gerne als vollkommen unschuldig dar. Sie ziehen aus den unsachlichen Antworten einen Kick. Genau hier setzt die Poisonmethode an. In dem die Antwort sachlich und selbst ohne unterschwellige Emotionen bleibt, verweigert mensch nicht nur die gewünschte Reaktion, sondern gibt sogar noch eine Antwort, die den Troll frustriert.

Mensch kann natürlich durchaus die Antwort auf der Antwort für ein Kind abfassen. Also sehr einfach erklärend.

Definition Troll:

Provokateure, mit der Absicht, Aktiven die Zeit zu stehlen.

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Monsanto

Ich habe vor einiger Zeit im Fluter einen Artikel zu Monsanto gelesen. Nach dem was ich gelesen habe kommt mir Monsanto vor, wie Raubritter der Neuzeit mit Patentleibeigenschaften, aus die sich die Bauer nie mehr befreien können.

Da werden Farmer verklagt, weil Saatgut zu denen rüber geweht wurde oder weil sie das Saatgut im nächsten Jahr wiederverwendet haben. Als Quasimonopolist kann Monsanto zudem nach belieben an den Preisen drehen.

Auch in der Wikipedia schien nichts gutes über Monsanto zu stehen. Viele Klagen auch wegen Verletzung von Lebendpatenten auf Saatgut.

Bei den vielen Klagen frage ich mich, wie eine Justizsystem gerecht sein, wo jemand mit viel Geld solange klagen kann bis dem anderen die Puste ausgeht.

Über das Pflanzengift Glyphosat bzw. Roundup von Monsanto hatte ich ja schon mehrfach berichtet. Unlängst las ich einen Artikel, wo die Belastung von Linsen mit Glyphosat thematisiert wurde. Dieses wird anscheinend vor der Ernte eingesetzt, damit der Ernteprozess leichter wird.

Bei Glyphosat besteht auch ein Zusammenhang mit den Gentechpflanzen, welche von Monsanto hergestellt werden, denn diese sind vielfach resistent gegen die Herbizide, wodurch mehr von den Herbiziden ausgebracht werden kann. Für mich ein Grund mehr gegen grüne Gentechnik zu sein. Die Auswirkungen von Gentechnisch veränderten Saatgut kann einfach nicht kontrolliert werden. Dazu müsste das Wachstum schon an Orten stattfinden, wo kein Kontakt zur Umgebung stattfindet. Ansonsten breiten sich im schlimmsten Fall die Gentechpollen, wie eine Seuche aus und schaden der Biodiversität zu ungunsten der Menschheit.

Der Gesamteindruck von Monsanto ist bei mir jedenfalls mehr als unsympathisch.

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Schavans Doktorarbeit

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) scheint davor zu stehen ihren Doktortitel zu verlieren. Jedenfalls scheint es bei der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf weiter zu gehen auf dem Weg zu einem formelles Aberkennungsverfahren.

Für ein faires Verfahren müsste sie allerdings schon jetzt zurücktreten von ihrem Ministerposten. Wenn sie ihn verliert müsste sie auf jeden Fall zurücktreten, wenn nicht würde dieser Entscheidung immer der Verdacht bestehen, dass sie ihre Position ausgenutzt hat, um Druck auf die Universität auszuüben. Aufgrund ihres Postens als Bundesbildungsministerin sicherlich nicht unmöglich.

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Talibanistan 2 – Ägypten

Die Zustände in Ägypten scheinen sich immer mehr zum schlechteren zu wandeln. Die ersten Einschränkungen finden bereits statt und ich befürchte aus dem so hoffnungsvollen ‚Arabischen Frühling‘ wird nun ein ‚Islamistischer Winter‘.

Vor Jahren wäre ich mal gerne nach Ägypten gefahren. Die Kultur, die Pyramiden und die gewaltige Geschichte. Das alte Ägypten hat mich fasziniert, dass neue erschreckt mich und erweckt eher Abscheu in mir. Sollte Ägypten weiter auf den Weg in das finstere Tal der Scharia und des Islamismus wandeln, wird wohl für lange Zeit keine Reise in Frage kommen. Es erscheint mir fraglich, ob die Pyramiden dann noch stehen werden. Schließlich sind dies auch Grabmäler und die dürfen anscheinend eine bestimmte Höhe nicht übersteigen. Weswegen ja schon in Mali alte Grabmäler zerstört wurden.

Ich überlege derzeit noch, ob ich ägyptische Produkte in Zukunft wohl boykottieren sollte. Einen Weg in die Steinzeit möchte ich jedenfalls nicht mit dem Kauf von Produkten unterstützen.

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Heuchelei durch FDP

Die FDP hat sich bei der Umsatzsteuerreform von Wolfgang Schäuble in der Art geäußert, dass sie Bürger nicht zusätzlich belasten wollen. So jedenfalls Volker Wissing.

In meinen Augen ist dies eine riesige Heuchelei. Schließlich kommt aus dem Justizministerium (Ministerin: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, FDP) ein Gesetzesentwurf, welcher Menschen mit geringen Einkommen, den Zugang zum Rechtsweg erschweren soll.

Also entweder sieht die FDP Menschen mit geringen Einkommen nicht als Bürger oder dies ist ein Fall von Heuchelei. Zumal der Fokus allein auf die Bürger, also die Wahlberechtigten ebenfalls ein Unding ist. Schließlich gibt es auch viele Einwohner ohne Wahlberechtigung, die hier ebenfalls automatische außen vor gelassen werden.

Zudem sollte wir auch immer an die Umsatzsteuer für Hotels denken, welche durch die FDP teilweise auf 7 % abgesenkt wurde (Mövenpicksteuer).

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Die Weihnachtslüge

Weihnachten geht ursprünglich auf Nikolaus von Myra zurück, dessen Gedenktag noch heute am 6. Dezember gefeiert wird. Der heilige Nikolaus, soll so manches Wunder vollbracht haben.
Durch die Reformation ist das Weihnachtsfest auf das jetzige Datum gerutscht. Dabei wird neben dem Gedenktag auch die Geburt von Jesus Christus gefeiert. Möglicherweise spielt bei der Datumswahl aber auch die Wintersonnenwende eine gewisse Rolle. Schließlich symbolisiert das immergrüne Nadelkleid der Tanne das Leben ebenso, wie die Rückkehr der Natur mit den länger werdenden Tagen eingeläutet wird.
Ich habe den Eindruck ist wird nicht nur ein Fest, sondern ziemlich viele Feste gefeiert, wobei heute der Konsum und der Stress im Vordergrund zu stehen scheinen.
Aber kommen wir dazu warum ich diesen Beitrag „Die Weihnachtslüge“ genannt habe. Das kommerzielle nervt mich aber ist natürlich nicht unbedingt verlogen. Was ich verlogen finde, ist dass Nächstenliebe an diesem Tag besonders hervor gehoben wird. Obwohl Nächstenliebe allein schon im eigenen Interesse, selbstverständlich sein sollte. Also warum nur an Weihnachten Nächstenliebe und Frieden auf Erde? Das macht für mich wenig Sinn immer nur einen Tag.
Was mich ebenfalls stört ist die Verlogenheit mit denen Kindern eingeredet wird es gäbe einen Weihnachtsmann. Warum wird das gemacht? Um die Unschuld zu bewahren? Ich frage mich jedenfalls schon nach dem Sinn einer derartigen Aktion. Fördert dies die Phantasie der Kinder? Aber was ist mit der Ernüchterung, dass mensch angelogen wurde, wenn das Kind dies eines Tages erfährt. Ist dies nicht auch ein Baustein dazu, dass so viel gelogen wird?
Zeigt die Weihnachtslüge nicht den Kindern, dass der Zweck die Mittel heiligt?

Also ich persönlich fände es schön, wenn Eltern ohne Lügen auskommen würden.

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