Spruch zum Sonntag

Die Feder ist deswegen mächtiger als das Schwert, weil sie dauerhafteres schafft als Tod und Zerstörung.
(Ulrich Scharfenort, 28.09.2012)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Künstlerin: Esra Ünver

Ünver, Esra; Musik; Homepage; Twitter; Artikel 1, 2, 3,
Werke:
* Zeig mir die Sonne (Single)

Eine komplette Übersicht der Duisburger Künstler gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Künstler | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Fremdgesteuerte Anschläge?

Vor kurzem las ich davon, dass der Anschlag aufs Oktoberfest in München u.U. fremdgesteuert gewesen sein soll. Genannt wird hier eine Gruppierung innerhalb der NATO namens Gladio. Es scheint etliche Indizien bzw. Belege für die Existenz dieser Gruppierung zu geben, womit es wohl mehr als eine bloße Verschwörungstheorie sein dürfte.

Der aktuelle NSU Prozess warf die Frage auf, wie Effizient der Verfassungsschutz ist und ob dieser dem Auftrag nachkommt. Immer wieder geistert hier das „auf dem rechten Auge blind“ durch die Welt.

Nach dem 11. September wurde zahlreiche Gesetze zur Überwachung verschärft und seitdem teilweise sogar noch extremer gestaltet, dass man teilweise schon fast von einem Überwachungsstaat ausgehen könnte.

Mit jedem Anschlag oder sogar nur Anschlagsversuch verschärft sich die Grundrechtslage immer weiter. Ich stelle mir da nachfolgende Fragen:
– War Gladio nur ein Einzelfall?
– Gab bzw. gibt es vielleicht weitere Inszenierungen anderer Gruppierungen mit dem Ziel die Grundrechte weiter einzuschränken?

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Nichtraucherschutz an Bushaltestellen

Je nach Witterung ist es nicht möglich rücksichtsvoll Rauchern auszuweichen. So passiert es häufiger, dass man an der Haltestelle den Rauch mitbekommt. Insbesondere in Wartehäuschen ist dies der Fall. Ein Rauchverbotsschild hängt hier nicht und es stellt sich die Frage müsste hier eines hängen.

Auf Grundlage des Bundesnichtraucherschutzgesetz lässt sich hier kein Verstoß feststellen, da dieses für Bundesgebäude gilt.

Es gibt aber auch ein entsprechendes Nichtraucherschutzgesetz NRW nach § 1 Absatz 1 in Verbindung mit § 2 1. d) und § 3 gilt in Gebäuden aller sonstigen Einrichtungen „des Landes oder der Kommunen unabhängig von ihrer Rechtsform“ ein Rauchverbot.

In § 1 ist zwar auch von „sonstigen vollständig umschlossenen Räumen“ die Rede, allerdings bezieht sich dies eindeutig nicht auf Gebäude da dieser Begriff in Bauordnung NRW definiert ist:

(2) Gebäude sind selbständig benutzbare, überdachte bauliche Anlagen, die von Menschen betreten werden können und geeignet oder bestimmt sind, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen.

Demnach wäre ein Bushaltestellenwartehäuschen ein öffentliches Gebäude in dem ein Rauchverbot gelten müsste. Da stellt sich die Frage wieso dies nicht der Fall ist.

Folgende Anfrage schickte ich deshalb an die DVG:

Guten Tag,

nach dem Nichtraucherschutzgesetz NRW i.V.m. der Bauordnung NRW müsste in Wartehäuschen an Haltestellen ein Rauchverbot aushängen. Ich stelle mir die Frage, warum dies nicht der Fall ist.

Es wäre nicht nur der Schutz der Nichtraucher, sondern auch eine Verbesserung der Sauberkeit, weil weniger Zigarettenkippen auf dem Boden lägen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Anstelle der DVG antwortete der Mutterkonzern DVV. Wie erwartet fiel die Antwort negativ aus. Zuerst wurde behauptet Wartehäuschen wären keine Gebäude und zudem befinden sich diese angeblich in der Obhut der Ströer GmbH.

Zu der Ströer GmbH hatte ich dann einige Fragen gestellt, die bisher nicht beantwortet wurden. Mein Hinweis auf die Bauordnung NRW und die Definition Gebäuden wurde nach einem internen Rechtsgutachten der DVG/DVV anscheinend als nicht zutreffend abgetan. Der Zusatz „sonstige vollständig umschlossenen Räume“ scheint sich nach deren Meinung auch auf Gebäude beziehen. Ich bin da natürlich anderer Meinung, denn ansonsten gäbe es ein Schlupfloch für Kneipen und Festzelte. Es gibt einige, bei denen ein Teil geöffnet werden kann, womit das Gesetz hier nicht mehr gültig wäre. Nehmen wir mal ein Restaurant an, bei dem die Fassadenseite vollständig geöffnet werden kann. So würde dies bedeuten, dass das Gesetz hier nicht gelten würde, weil es nicht vollständig umschlossen wäre. Oder halt beim Festzelt, wenn dort eine Seite offen wäre dürfte dann vermutlich wohl geraucht werden.

Ein Gerichtsurteil vom VG München vom 03.08.2011 (Az.: M 18 S 11.1436), befasst sich mit der Außenfläche im Inneren eines Einkaufszentrum. Der Raum in dem sich der Rauch verteilen kann dürfte in einem Einkaufszentrum wesentlich größer sein, als in einem Wartehäuschen. Allerdings wird auch hier nicht ganz klar, wie weit der Begriff des umschlossenen Raums gefasst werden muss.

Habe jetzt mal beim Ministerium angefragt, um zu sehen, wie diese das Gesetz hier interpretieren. Also mehr dazu demnächst. Vielleicht findet sich ja doch noch das eine oder andere Schlupfloch.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , | 1 Kommentar

Yahoo mit den Nervsicherheitsabfragen

Vor einiger Zeit hatte ich mich an den Bundesbeauftragten für Datenschutz gewandt, wegen der Frechheit von Yahoo beim Login für die vermeintliche Sicherheit noch Sicherheitsfragen abzufragen. Wenn ich mir die Argumentation von Yahoo anschaue, stecken sicherlich kommerzielle Interessen dahinter.

Die vermutlich automatischen Antworten von Yahoo lasse ich mal außen vor.

Folgende Antwort kam vom :

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

in Ihrer Eingabe vom 17. April 2013 hinterfragen Sie kritisch die Sicherheitsabfragen beim Anmeldevorgang bei Ihrem Yahoo!-Account. Laut Ihren Ausführungen müssen für den Anmeldevorgang permanente Cookies zugelassen und eine Mobilfunknummer angegeben werden. Zur Klärung der Sachlage habe ich bei der Yahoo! Deutschland GmbH eine Stellungnahme angefordert, die mir am 27. Mai 2013 zugekommen ist.

In dem Schreiben führt Yahoo! zunächst aus, dass bei der Registrierung zwei Sicherheitsabfragen zu wählen und die entsprechenden Antworten anzugeben sind. Diese Abfragen dienen laut Yahoo! ausschließlich dazu, bei Passwortverlust wieder Zugriff auf den Account zu gelangen. In diesem Zusammenhang wird ausgeführt, dass bei der Registrierung entweder vorgefertigte Fragen gewählt oder aber auch eigene Fragen eingegeben werden können. Yahoo! verweist darauf, dass bei diesem Prozess die Komplexibilität in der Hand des Nutzers liegt und es somit möglich ist, Sicherheitsfragen zu wählen, deren Antwort Dritten nicht bekannt ist. Bei der Registrierung wird auf diese Möglichkeit hingewiesen.

In ihrem konkreten Fall ist eine eindeutige Klärung laut Yahoo! bezüglich der zusätzlichen Sicherheitsabfrage beim Anmeldevorgang nicht möglich, da der betroffene Account nicht angegeben wurde. Als möglicher Grund wird eine zweite Anmeldeüberprüfung genannt, die Accounts vor unbefugtem Zugriff schützen soll. In diesem Zusammenhang wird dargestellt, dass Yahoo! eine automatisierte Sicherheitsfunktion eingeführt hat, um unbefugte Zugriffe zu verhindern. Sobald das System einen unberechtigten Zugriff „vermutet“, wird zusätzlich zum Passwort eine Sicherheitsabfrage durchgeführt. Yahoo! führt abschließend hierzu aus, dass hier kein Zusammenhang mit der Zulassung von permanenten Cookies besteht.

In Bezug auf die Angabe der Mobilfunknummer erklärt Yahoo!, dass diese ausschließlich zu Sicherheitszwecken verwendet wird, um z.B. einen Verifizierungscode oder ein neues Passwort an den Kunden zu senden. Die Angabe der Rufnummer ist nicht verpflichtend und wird nicht für andere Zwecke verwendet.

Aufgrund der mir vorliegenden Informationen kann ich keinen Datenschutzverstoß seitens der Yahoo! Deutschland GmbH feststellen. Eine zusätzliche Sicherheitsabfrage beim Anmeldevorgang stellt kein datenschutzrechtlicher Verstoß dar. Ich schließe mich hier der Argumentation von Yahoo! an, dass der Nutzer selbst dafür verantwortlich ist, „sichere“ Passwörter und Sicherheitsabfragen zu verwenden.

Hiermit sehe ich Ihre Angelegenheit als erledigt an. Falls Sie noch weitere Fragen haben sollten, können Sie mich auch gerne anrufen.

Das konnte ich natürlich nicht unwidersprochen stehen lassen.

Guten Tag,

ich sehe die Sache keineswegs als erledigt an.

Früher wurde man beim Login nahezu dazu gezwungen eine Sicherheitsfrage einzugeben. Nur ganz versteckt war es möglich diese Eingabe zu umgehen. Von einer Freiwilligkeit kann hier keine Rede sein.

Diese vermeintliche Sicherheitsabfrage stellt allerdings ein Sicherheitsrisiko dar, weswegen ich damals irgendwelche Zeichen eingegeben habe, damit eben nicht jemand anders das Passwort zurücksetzen kann.

Ich habe den Eindruck, dass sie teilweise meine Eingabe nicht verstanden haben. Ich habe die Sicherheitsfrage damals gezwungenermaßen eingegeben, weil diese beim Login abgefragt wurde und ich erst später bei einem anderen Account entdeckte, wo ich die Umgehung finde.

Zum damaligen Zeitpunkt war keinerlei Rede davon, dass diese Informationen sogar beim Login abgefragt werden würden und damit ein Druckmittel für den Zugang darstellen würden. Weiß man die Sicherheitsfrage nicht mehr und schreibt dem „Service“ von Yahoo wird man aufgefordert eine Alternative nicht Yahoo-Email anzugeben oder eine Handynummer, ansonsten kommt man nicht mehr rein.

Im Gegensatz zu der Behauptung um nicht zu sagen Lüge von Yahoo hängt die Abfrage des Sicherheitspassworts durchaus mit Cookies zusammen. Nachfolgend ein Zitat aus der Begründung für die Yahooabfrage:

„Sie melden sich von einem Gerät aus an, das nicht erkannt wird.“

„Bitte beantworten Sie aus Sicherheitsgründen die Frage unten.“

„Warum erkennen wir Ihr Gerät nicht?
* Sie verwenden ein Gerät oder einen Browser, den/das Sie bislang noch nicht verwendet haben.
* Möglicherweise haben Sie Ihre Browser-Cookies gelöscht oder Ihr Browser löscht die Cookies automatisch beim Schließen.
* Sie verwenden den privaten Browsing-Modus.“

Da ich mit dem Computer schon zuvor in dem Account war und auch nicht den privaten Browsing-Modus verwende kann es nur an Cookies liegen, wobei mir nicht klar ist, warum die Verwendung des Privatmodus ein Grund für eine zusätzlich Hürde wäre.

Wenn es nur an den Cookies liegt, dann daran, dass ich nach jedem Login bzw. die Cookies von Yahoo lösche. Die Hürden soll nach meiner Vermutung dem Zweck dienen Werbeeinnahmen zu generieren in dem die Bewegungen per Cookie verfolgt und ausgewertet werden. Lässt man dies nicht zu.

Desweiteren ist mir nicht möglich die betreffenden Accounts ohne zusätzliche Angaben zu löschen. Selbst bei *** war es mir möglich per Email mein Account zu löschen durch eine Bestätigung per Rückantwort.

Benutzer von Yahoo werden gezwungen unter dem Deckmantel der vermeintlichen Sicherheit Cookies dauerhaft zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Veröffentlicht unter Grundrechte, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

In Gedenken ans Massaker

Vor kurzem berichtete ich darüber, wie Yahoo gegen Grundrechte verstößt. Es geht hierbei um den Zugang zu Postfächern, der Eingeschränkt wird, weil Yahoo wegen angeblicher Sicherheit plötzlich beim Login die Sicherheitsfrage abfragt, wenn man keine Dauercookies akzeptiert. Dieser Verstoß geht gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

Um zum Thema zu kommen, so hat Yahoo nach der Wikipedia mehrfach der chinesischen Regierung die Daten von regimekritischen Reportern zukommen lassen. Korrekter wäre hier vermutlich die Bezeichnung verkauft, denn der chinesische Markt ist ein äußerst lukrativer Werbemarkt, den sich Konzerne, wie Yahoo nicht entgehen lassen wollen. Der Marktzugang ist nur durch Kooperation mit der chinesischen Regierung möglich.

Das Schicksal von einem der Betroffenen, Shi Tao steht dabei in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Tian’anmen-Massaker. Dieses fand im Zeitraum vom 3. bis 4. Juni 1989 statt. Sowohl an das Massaker, als auch Shi Tao und das hohe Gut der Pressefreiheit möchte ich deswegen heute erinnern.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Forum Standortauswahlgesetz Endlagerung hochradioaktiver Abfälle

Vom 31.05. – 02.06.2013 fand in Berlin das Forum Standortauswahlgesetz Endlagerung hochradioaktiver Abfälle des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) statt.

Die Veranstaltung wurde per Livestream übertragen und heute soll auch die Aufzeichnung Online gehen. Die ÖRR, welche diese Veranstaltung sicherlich auch hätten Streamen können waren wie die meisten anderen Medien nur am Freitag anwesend, um über den Minister Peter Altmaier zu berichten.

Die meisten Anwesenden kamen aus der Politik, der Wirtschaft oder dem Umweltbereich. Nur wenige waren als interessierte Bürger anwesend. Viele Umweltverbände (die Rede war von 120) hatten ihre Teilnahme abgesagt. Sie waren der Meinung, dass es keine ausreichende Diskussion mit allen Beteiligten im Vorfeld vor dem Gesetz gab. Diese Kritik ist nicht verwunderlich, immerhin wurde der Gesetzesentwurf erst vor kurzem vorgestellt (Drucksache 17/13471 datiert auf den 14.05.2013) und das Gesetz soll nun auch in wenigen Wochen verabschiedet werden. Der Boykott dürfte vermutlich nur einen ersten Vorgeschmack darstellen, was noch blüht, wenn die Politik ihr Süppchen kocht aber dabei nicht alle Akteure aktiv mit nimmt.

Die wenigstens Anwesenden thematisierten das Gesetz selber, sondern eher ihre Forderungen, die teilweise nur am Rande mit dem Gesetz zusammenhingen. So befürchteten viele der Bürgermeister an AKW Standorten eine schleichende Endlagerung durch die Macht des faktischen.

Zu der Kommission wurde vielfach angemerkt, dass diese erstens mehr Freiräume bräuchte und zweitens weniger Politiker haben solle.

Als Endlagermedien wurden Salz, Ton und Granit und wovon nur das Saarland und Rheinland-Pfalz frei sein sollen. In allen anderen Bundesländern muss demnach mit einem Endlager gerechnet werden.

Für mich als Duisburg war natürlich besonders das Thema schwach- und mittelradioaktive Abfälle (smA) ein Thema, bei dem ich immer sofort hellhörig wurde. So wurde mehr beiläufig erwähnt, dass in nicht allzuferner Zukunft acht Blöcke im Rückbau sein dürften, was zu entsprechen Mengen an smA führen dürfte. Welche wiederum im defacto Zwischenlager Duisburg landen dürften. Bereits seit dem Jahr 2012 dürfen auf dem Gelände der GNS in Duisburg Wanheim-Angerhausen bis 4800 Tonnen Atommüll gelagert werden. Auch wenn vielfach noch der der Wert 3300 Tonnen verbreitet wird. Es ist davon auszugehen, dass die die 4800 Tonnen sogar noch weiter steigen werden, eventuell sogar durch eine Erweiterung des Firmengeländes, denn das „Endlager“ Schacht Konrad in Niedersachsen soll nicht vor 2021 zur Verfügung stehen.

Am Samstag hatte ich die Gelegenheit mal ein paar Worte zum Thema Beteiligung zu sagen. Glücklicherweise war ich gerade in der Gegend und hatte auch noch rechtzeitig mitbekommen, dass die Veranstaltung stattfindet.

Einziger Konsens der Tage dürfte sein, dass Deutschland nicht um ein Endlager herum kommt und das dieses in Deutschland sein muss, weil dort auch der Müll produziert wurde.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Forum Standortauswahlgesetz Endlagerung hochradioaktiver Abfälle

BrotZeit – Integration durch Essen

Der Verein BrotZeit von Uschi Glas, setzt sich für ein gesundes Frühstück für hungrige Schulkinder ein und sorgt durch Pausenbrote ganz nebenbei für ein besseres Miteinander.

Daneben wird auch durch Ersatzgroßeltern geholfen. Was sowohl für die Kinder, wie auch die Senioren von Vorteil ist.

Veröffentlicht unter Aus der Region | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Stellt das Bundesverfassungsgericht das Bergrecht infrage?

Am 4. Juni wird in Karlsruhe möglicherweise Rechtsgeschichte geschrieben. In der mündlichen Verhandlung in Sachen „Braunkohletagebau Garzweiler“ geht es um die Abwägung zwischen den Grundrechten und dem veralteten Bergrecht.

Es wäre nicht unmöglich, dass Karlsruhe das Grundrecht auf Eigentum bestärkt. Eigentum verpflichtet zwar, allerdings kann dieses nach der aktuellen Gestaltung des Bergrechts zu leicht entzogen werden. So scheint eine Enteignung unabhängig vom volkswirtschaftlichen Nutzen nach §§ 77 und 79 BBergG möglich.

Geklagt hatte u.a. der BUND, als Eigentümer eines Grundstücks mit Obstbäumen in einem Bereich, der dem Braunkohletagebau Garzweiler II zum Opfer fallen soll.

Zumal mehr und mehr der Abbau von Kohle in Hinblick auf den Klimawandel in Frage gestellt wird.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Nächstenliebe endet nicht in der eigenen Tasche.
(Ulrich Scharfenort, 16.09.12)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

CDU/CSU unwählbar

Meine persönlichen Gründe warum ich CDU bzw. CSU unwählbar finde.

Eine Partei deren C angeblich für Christlich stehen soll, sollte auch Nächstenliebe zeigen.

Die Kanzlerin versprach, dass die Spareinlagen sicher wären. Die Euro-Haftung deutet das Gegenteil an. Zumal es auch schon mal hieß: „Die Renten sind sicher.“ Jeder weiß was daraus wurde.

Ein Umweltgesetzbuch ist 2009 an der CSU gescheitert, obwohl dies für Deutschland im Bereich Umweltschutz eine deutliche Vereinfachung gewesen wäre. Über die Gründe für diese Entscheidung mag jeder selbst spekulieren.

Im Zusammenhang mit der Spiegel-Affäre, bei der die Pressefreiheit angegriffen wurde, taucht der Name Franz Josef Strauss (CSU) auf.

Lehnt die Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnern als Familie ab.

Laut einem Artikel in der NRZ sollen zur Förderung von E-Mobilen, nächtliche Lieferungen erlaubt werden. Dabei stellt auch die Nachtruhe Umweltschutz da.

Keine kategorische Ablehnung von Fracking.

Schwarz-Gelb hatte die Energiewende nur aufgrund von Fukushima überhaupt umgesetzt und versucht nun alles um diese im Sinne der großen vier rückgängig zu machen. Alle lange Sicht drohen uns dadurch sogar höhere Energiekosten.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Politik, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Stadtwerke Duisburg erhöhen wieder die Preise für Trinkwasser

Im Amtsblatt 17/2013 (PDF) wurde auch dieses Jahr die Preisänderung nur wenige Tag vor dem Inkrafttreten angekündigt. Wobei ich mich wundere, ob es schon jemals eine Preissenkung gab, welche die Verwendung des Begriffes Preisänderung rechtfertigt.

Wie im Vorjahr steigen auch dieses Jahr die Preise für Wasser signifikant an.

Im Amtsblatt steht folgendes:

…zum 1. Juni 2013 erhöhen wir den fixen Grundkostenanteil pro angeschlossener Wirtschaftseinheit um 13,60 EUR/Jahr netto (14,55 EUR/Jahr brutto). Die Grundpreise pro Zähler bleiben unverändert. Der Mengenpreis erhöht sich um 0,5 Ct/m³ netto (0,54 Ct/m³ brutto), da die Landesregierung NRW bereits im April 2013 das Wasserentnahmeentgelt, das die Wasserversorgungsunternehmen für jeden geförderten Liter
Trinkwasser abführen müssen, von 4,5 Ct/m³ auf 5 Ct/m³ erhöht hat.

Die Erhöhung des Mengenpreises wird ja noch begründet durch die Erhöhung des Wasserentnahmeentgelts durch SPD und Grüne, denen wir wohl diese Kostensteigerung verdanken. Also eine Wassersteuer, eingetrieben über die Stadtwerke, die ziemlich versteckt erhöht wurde.

Die Erhöhung des Grundkostenanteils pro Wirtschaftseinheit ist allerdings unbegründet und stellt fast eine Verdopplung dar. Bereits im Vorjahr (Amtsblatt 27/2012) war der Preis pro Wirtschaftseinheit drastisch gesteigert worden. Und zwar um 9,40 EUR/Jahr. Ausgehend von den 31,50 brutto pro Jahr basierte der aktuelle Preis zu fast 80 % auf den beiden Erhöhungen. Letztes Jahr wurde die Erhöhung bereits mit steigenden Kosten begründet.

Vielleicht werden hier ja schon die Verluste aus dem MSV-Stadion teilweise auf die Duisburger umgelegt oder die Unfähigkeit der Duisburger-Tochter DVV ein Plus zu machen.

In der Westen wurde dieses Jahr die selbe Begründung, wie im letzten Jahr verwendet. Schon sehr seltsam, dass seit den 70er Jahren der letzten Jahrtausend der Verbrauch zurückgegangen sein soll, aber erst in den letzten beiden Jahren die Preise so drastisch erhöht wurden.

Veröffentlicht unter Duisburg, Finanzlage, Lokalpolitik, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , | 4 Kommentare

Überwacher AOK Düsseldorf

Bei einer AOK-Filiale in Düsseldorf bemerkte ich vor einiger Zeit im Eingangsbereich eine Kamera. Seltsamerweise waren dort aber keine der vorgeschriebenen Kennzeichnungen zu erkennen.

Vorgeschrieben ist unter anderem der Hinweis auf Kameraüberwachung und dem Betreiber der Kamera.

Um mal zu erfahren, was dies soll fragte ich nach:

Guten Tag,

bei ihrer Filiale (Heinrichstraße 169, 40239 Düsseldorf) befindet sich eine Kamera im Außenbereich, allerdings ist weder ein erkennbarer Hinweis auf die Überwachung zu finden noch, wer hier der Ansprechpartner bzgl. Datenschutz ist.

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben sind diese Angaben notwendig, also warum verstößt die AOK hier gegen auf den Grundrechten basierende Gesetze?

Ich fordere hiermit nachdrücklich diesen Zustand innerhalb der nächsten vier Wochen (bis 07.06.2013) zu beheben. Sollte der Zustand zu diesem Zeitpunkt noch bestehen, wende ich mich an den zuständigen Datenschutzbeauftragten.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Veröffentlicht unter Aus der Region, Grundrechte, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kundenresonanz unerwünscht

Stellt dir vor man Antwort auf eine Email und bekommt anstatt irgendwann mal eine Antwort zu bekommen folgende Nachricht:

Die von Ihnen gesendete E-Mail:

Subject: Re: Immer nach Plan
To: beschwerde@evag.de
Date: 27.05.2013 17:54:22 ZE2

wurde an eine nicht existierende Empfängeradresse gerichtet.

Das seltsame ist hierbei, dass ich mich an die Kundenresonanz-Emailadresse des DVV Konzerns gewandt habe, der diese seltsame Nachricht bereit mehrfach in automatisierten Nachrichten zugestellt hat.

Normalerweise kenne ich es ja so, dass man in diesem Fall eine noreply-Adresse verwendet. Da fragt man sich natürlich schon, ob der städtische Konzern unter dessen Dach, sowohl die Stadtwerke, wie auch die DVG firmieren keinen Kundenkontakt wünschen bzw. diesen vermindern will oder ein Fehler vor liegt. Schon vor einiger Zeit hatte ich deswegen mal angefragt, aber leider keiner Antwort bekommen.

Veröffentlicht unter Duisburg, Lokales, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Webauftritt vom AntiAtom-Bündnis Niederrhein

Es gibt neues vom AntiAtom-Bündnis Niederrhein (AABN), diese haben jetzt endlich einen eigenen Webauftritt.

Am 4. Juni findet übrigens um 19:00 Uhr eine Veranstaltung des AABN im Cafe Museum statt. Thema ist die Endlagerproblematik „Schacht Konrad“. Mehr dazu hier oder hier.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Duisburg, Lokales, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Torero und Stiere

Von einigen wird das Quälen und Töten von Stieren als Sport bezeichnet. Das ist es keinesfalls.

Im Grundgesetz heißt es die Würde des Menschen ist unantastbar, bloß was ist mit jenen die durch solche Tierfolter ihre eigen Würde von sich geben. Hier geht es wohl eher um den Nervenkitzel ein Tier zu töten, was von vornherein keine faire Chance hatte. Ehrenhaftes ist jedenfalls nichts daran Tiere qualvoll zu töten.

Ich haben jedenfalls kein Mitleid mit jenen, gegen die sich ein Stier wehrt und gewinnt. Hier schlägt wohl eher eine gewisse karmische Gerechtigkeit zu. Vielleicht wären Darwin Awards für die Toreros durchaus angebracht.

Zu allem Überfluss muss ich dann auch noch lesen, dass das Stiermorden auch noch mit EU-Geldern subventioniert wird.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Religioten des Monats

Frankreichs Konservative proben den Aufstand gegen die Gleichberechtigung der Homo-Ehe

Ich frage mich, wieviel der Ewiggestrigen sich wirklich mal die Bibel durchgelesen haben. Ich konnte dort nichts finden, was gegen die Homo-Ehe spricht.

Russland unterdrückt die Religionsfreiheit mit Blasphemiegesetz

Scheinbar ist Russland der Ansicht die Probleme, welche auf die Farce des Pussy Riot Prozesses folgten, mit Unterdrückung in den Griff zu bekommen.

In Georgien konnten homosexuelle nicht einmal ungestört für ihre Rechte demonstrierten

Wenn die Gegendemonstranten wirklich Gläubige einer Religion gewesen sein sollten dann bestimmt nicht von einer die Nächstenliebe predigt. Denn wer sich so gewalttätig verhält hat mich Nächstenliebe nichts am Hut.

Und Deutschland geht es auch nicht so gut

Das letzte Mal forderte, wenn ich mich Recht entsinne Eva Hermann, dass Frauen an den Herd sollen. Nun ist Kardinal Meisner an der Reihe mit einer Forderung, welche sich ähnlich liest.
Vielleicht hat er diese Einstellung ja in der Jugend erworben. Immerhin wurde er 1933 geboren.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Vorurteile | Verschlagwortet mit , , , , , , | 3 Kommentare

EU-Kommission schottet sich ab

Die Beschlüsse der EU-Kommission sind für die Ländern der bindend und haben damit großen Einfluss. Trotzdem bleibt die Kommission ein intransparenter Moloch. Unlängst wollte ich mal etwas Nachfragen bei der Kommission und stellt fest, das es keine zentrale Emailadresse zu geben scheint, an die ich mich wenden kann.

Aber nicht nur das, vielfach wurden auch nur Kontaktformulare zur Verfügung gestellt, was natürlich verhindert, dass man sich selbst eine Kopie der Email als Beleg schickt. Dazu ist das Kontaktformular in Englisch was ebenfalls eine Barriere darstellt.

So gesehen ist Deutschland mit den verschiedenen staatlichen Einrichtungen der EU-Kommission voraus. Dort finden sich nämlich Emailadressen.

Veröffentlicht unter Grundrechte | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Komplimente sind keine Argumente.
(Ulrich Scharfenort, 15.09.2012)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Telekom pass auf

Schon mehr als 60 000 Menschen haben die Petition zur Netzneutralität mitgezeichnet und damit klar gemacht, wie sehr den Menschen das Internet bzw. der Zugang dazu am Herzen liegt.

Das derartig viele Mitzeichnungen innerhalb einer so kurzen Zeit erfolgten ist mehr als bemerkenswert, denn selbst bei den Stoppschildern von Zensursula war der Anstieg nicht derart rasant. Ob die damalige Rekordmarke von 133778 Mitzeichnungen geschlagen wird, wird sich zeigen.

Wer weiß, ob nicht auch noch Unterschriftenlisten dazu kommen und die Anzahl weiter steigern.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Heute ist Handtuchtag

Bereits seit 2001 findet jährlich der Towel Day zu ehren von Douglas Adams statt. Also heute einfach ein Handtuch um den Hals und Douglas Adams feiern. Besonders Wagemutige ziehen zudem einen Bademantel an.

Die Sache mit dem Handtuch basiert auf seiner per Anhalter durch Galaxis Geschichte in, welcher ein Anhalter in der Galaxis nicht mehr braucht als ein Handtuch. Genau dieses nimmt Athur Dent mit, als nicht nur sein Haus für eine intransparent angekündigte Umgehungsstraße, sondern gar die ganze Erde abgerissen werden soll. Dabei trägt dieser einen Bademantel.

Mal eine kleine Anmerkung zur 42. 42 und 24 haben etwas gemeinsam, beides sind unsymmetrische Querpotentiale. Das heißt analog zur Quersumme werden hier die Zahlen zueinander in Potenz gesetzt. Dabei ist 4 hoch 2 genauso, wie 2 hoch 4 gleich 16. Mir sind keine weiteren unsymmetrischen Querpotentiale bekannt. Allerdings weiß ich nicht, ob Douglas Adams darauf hinauswollte oder die 42 einfach so ausgewählt hat. Wenn ich nach der Erklärung hier gehe, wohl eher nicht. Vielleicht hatte er ja die Frage auf die Antwort und durfte sie bloß nicht weitergeben, um sie nicht zu entwerten.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Antwort bzgl. Prüfungsaufgaben Matheabi

Vor einiger Zeit hatte ich über das Matheabi berichtet und meine Anfrage wegen den Prüfungsaufgaben, jetzt bekam ich eine Antwort vom Ministerium für Schule und Weiterbildung:

…
Sehr geehrter Herr Scharfenort,
ich bestätige den Eingang Ihres Antrages vom 19.4.2013, in dem Sie
Informationszugang hinsichtlich der Aufgaben begehren, die im Rahmen des diesjährigen Abiturverfahrens im Fach „Mathematik“ gestellt worden sind.

Hierzu muss ich Ihnen mitteilen, dass diesem Antrag zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entsprochen werden kann. Wie Ihnen bereits mit Schreiben vom 25.4.2013 mitgeteilt worden ist, gilt das IFG NRW gem. § 2 Abs.3 für Prüfungseinrichtungen nur, soweit diese nicht im Bereich von Prüfungen tätig werden. Prüfungseinrichtungen im Sinne dieser Vorschrift sind alle Einrichtungen,an denen Prüfungen abgenommen werden. Der Begriff der Einrichtung ist hierbei nicht auf Einrichtungen im Sinne des Landesorganisationsgesetzes beschränkt, vielmehr kann jede öffentliche Stelle im Sinne des § 2 Abs. 1 IFG NRW Prüfungseinrichtung gem. Absatz 3 sein.

Selbst dann, wenn man entgegen der hier vertretenen Auffassung das IFG NRW für den Bereich der Prüfungstätigkeit an Schulen für anwendbar hielte, stünde dem beantragten Informationszugang die Vorschrift des §6 S. 1 Buchstabe b) IFG NRW entgegen, da durch die Bekanntgabe der Information der Verfahrensablauf eines anhängigen Verwaltungsverfahrens beeinträchtigt würde. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch eine mögliche öffentliche Diskussion über den Inhalt und die Schwere einer Aufgabenstellung die Prüferinnen und Prüfer in der rechtsfehlerfreien Ausübung ihres prüfungsrechtlichen Beurteilungsspielraums beeinträchtigt werden. Es ist im Übrigen auch nicht erkennbar, dass eine derartige Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt zur Wahrung der Rechtsposition der Betroffenen erforderlich wäre, da diese selbstverständlich nach Abschluss des Abiturverfahrens die Ordnungsgemäßheit der Prüfungsaufgaben im Rahmen der üblichen Rechtsbehelfsverfahren überprüfen lassen können.

Insofern ist das MSW auch bereit, Ihnen nach Abschluss des diesjährigen Abiturverfahrens die begehrte Information hinsichtlich der Prüfungsaufgaben im Fach „Mathematik“ zukommen zu lassen. Hierzu erbitte ich Ihre ergänzende Mitteilung, ob eine bestimmte Art des Informationszugangs begehrt wird. Vorsorglich weise ich darauf hin, dass nach der Verwaltungsgebührenordnung zum IFG für die Anfertigung von Kopien und Ausdrucken Auslagen erhoben werden können und dass eine Verwertung des Aufgabentextes insbesondere für kommerzielle Zweckenur mit vorheriger Zustimmung des MSW zulässig ist.
…

Nun gibt es mehrere Optionen auf dieses Schreiben zu reagieren.

1. Direkt auf Herausgabe klagen.
2. Mich an den Beauftragen für Informationsfreiheit wenden.
3. Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde, wobei mir unklar ist, welche hier zuständig wäre.
4. Warten, bis es die Aufgaben offiziell gibt.

Veröffentlicht unter Grundrechte | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

Verschrottung von Neuwagen?

Das hier klingt schon seltsam. Noch seltsamer wird es, dass wenn man die Firmenhomepage suchen möchte und den Suchbegriff ‚Autoterminal Probfeld GmbH‘ eingibt, auf die Scherm Gruppe stößt. Diese wird als erster Treffer angezeigt.

Nach dem Artikel findet sich der Standort in Probfeld als Teil von Ingolstadt, was auch als Standort der Scherm Gruppe angegeben wird. Auf deren Seite ist zudem der Hinweis zu finden:

Demontagebetrieb
Anerkannter Demontagebetrieb nach § 5, Abs. 3 Altfahrzeugverordnung

Wenn die Vermutungen zutreffend sind, würde hier Pseudowachstum durch Verschrottung generiert und damit würden wiederum Werte vernichtet und die Umwelt nachhaltig geschädigt. Es wäre natürlich auch möglich, dass die Bauteile für andere Wagen recycelt werden, was aber trotzdem seltsam erscheint, wenn Wagen die fast noch neu sind vernichtet werden. Allein was dort an Energie vernichtet wird ist inakzeptabel und wirtschaftlich dürfte es auch nicht sein. Es könnte sich natürlich auch um deren Gebrauchtfahrzeughandel handeln.

Ich habe jetzt sowohl bei der Scherm Gruppe, als auch beim Landesumweltministerium Bayern mal angefragt.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

Aufruf an alle von *****-taschenkontrollierten

Die WAZ hat ja unlängst darüber berichtet, wie ein bestimmter Supermarkt in Rheinhausen meint sich über die Grundrechte hinwegsetzen zu können.

Ich finde es an der Zeit gegen solche Praktiken vorzugehen. Möglich wäre zum Beispiel eine gemeinsame Klage auf Unterlassung, Demonstrationen am Geschäft (zum Beispiel Samstags) oder Flashmobs.

Ebenfalls kann man auch mal vor dem Laden Flugblätter verteilen.

Wer hätte Interesse?

Veröffentlicht unter Aktuelles, Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Lokales, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Rauchverbot an Bahnhöfen

In Hauptbahnhöfen funktioniert das Rauchverbot (gemäß Hausordnung) vergleichsweise gut. Nur einige wenige rücksichtlose Raucher scheinen gegen die Hausordnung zu verstoßen.

Anders ist dies an Bahnhöfen ohne klar gekennzeichneten Raucherbereich oder generell im ÖPNV hier qualmt jeder wo er, sie, es gerade steht. Fragt man bei der Bahn an bekommt man nur Politikersprech, also inhaltsleere Aussagen und Worthülsen, die sich zwar nett lesen aber nichts verbindlich zusagen. Angeblich würde es hier an Personal mangeln, welches für die Einhaltung sorgt. In Anbetracht, dass das Personal sich teilweise selbst nicht an die Regeln hält verwundert mich das wenig.

Eine Hausordnung, die zwar überall hängt, aber nicht oder nur minimal durchgesetzt wird ist wertlos. Wie alle Regeln die nicht auch angewendet werden.

Die Zuständigkeit für die Überwachung der Regeln trägt gemäß BMVBS-Bundesnichtraucherschutzgesetz-Zuständigkeitsverordnung das Eisenbahn-Bundesamt und welches man sich folglich wenden können sollte, wenn die Bundesbahn nicht ihren Aufgaben nachkommt.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Aus der Region, Grundrechte, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der politische Weg zum Misserfolg

Vor kurzem las ich eine Weisheit der mich sehr an die Politik und die meinungsmachende Presse erinnerte.

Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es allen Recht machen zu wollen!

Diese Weisheit stammt von dem griechischen Philosophen Platon.

Auch heute trifft es noch zu. Da werden intern und extern über Fehler diskutiert, als wären sie der Weltuntergang. Ein Beispiel wäre zum Beispiel die Sache mit der Drohne Eurohawk. Das Projekt wurde wegen möglicherweise unlösbaren Problemen beendet. Auf dem Tablett steht ein Verlust 500 Millionen Euro. Das ist natürlich viel Geld. Die Medien und Parteien fallen nun über den Minister her, weil er einen Fehler gemacht haben soll. Die Frage ist, ob er wirklich einen Fehler gemacht hat. Dazu wären allerdings weitere Informationen notwendig. Wann hat er davon erfahren, dass es Probleme gibt. Unverantwortlich wäre es wohl gewesen bei Kenntnis des aktuellen Standes das Projekt weiter zu führen und noch mehr Geld auszugeben.

Dieser Umgang mit einem vermeintlichen Fehler zeigt meiner Ansicht nach etwas grundlegendes was schief läuft in Politik. Keiner traut sich mehr etwas zu machen, weil es sich ja als Fehler herausstellen könnte. Mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner macht man keine Fehler und es damit vermutlich den Meisten, wenn nicht sogar allen recht. Allerdings heißt dies auch ein infinitesimal kleines vorankommen.

Deutschland braucht eine Kultur die es erlaubt Fehler zu korrigieren, denn ansonsten werden Fehler verschwiegen und am Ende wird es dadurch noch teurer. Um zum Beispiel zurück zu kehren, auch wenn schon viel Geld investiert wurde ist dieses Geld so oder so weg. Besser das jetzt einsehen und dafür sorgen, dass die Lektion für die Zukunft berücksichtigt wird.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Spannungsbogen

Vor einiger Zeit bekam ich zu einem meiner Werke mal zu hören, dass dieses keinen Spannungsbogen haben würde. Es gab auch noch andere Kritikpunkte, aber auf die gehe ich hier mal nicht ein.

Vor längerer Zeit habe ich mal etwas über das Schreiben von Drehbüchern gelesen. Ich habe eine Menge gelernt über die Strukturierung. Es stand dort auch eine Warnung, dass man vieles anders sehen würde. Dies hat sich bewahrheitet, wobei ich es wahrscheinlich ohnehin bemerkt hätte.

Bei Filmen und Serien kann ich nun häufig vorhersehen was passieren wird. Um aber auf den Spannungsbogen zurück zu kommen. Durch die Verwendung eines klassischen Spannungsbogen, macht man eine Geschichte teilweise zu vorhersehbar und wenn eins langweilig ist, dann sind es vorhersehbare Geschichten und als Künstler habe ich die Freiheit so zu schreiben, wie es mir gefällt. Wenn das nun anderen nicht gefällt zitiere ich dazu mal Platon:

Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es allen Recht machen zu wollen!

Veröffentlicht unter Überlegung, Kunst, Philosophisches | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Einfach Abnehmen

Es gib Menschen die glauben an alle möglichen Diäten. Wenn mir jemand mit mehr als hundert Kilo erzählt er würde diese ohne jene Diät gut finden muss ich immer lächeln.

Dabei ist es gar nicht so schwer abzunehmen.
1. Keine Süßigkeiten, denn diese sorgen für Insulinüberproduktion, wodurch schon nach kurzer Zeit ein Hungergefühl entsteht. Besser Vollkornbrot und ähnliches Essen, das hält länger vor.
2. Die Mahlzeiten ausreichend kauen, dadurch stellt sich früher ein Sättigungsgefühl ein.
3. Abwechslungsreich ernähren mit Obst und Gemüse. Das füllt den Magen und gibt Vitamine.
4. Ein wenig Bewegung wirkt wunder.

Mit der Methode kommt ich recht gut klar und kann mir Problemlos ab und an auch mal ein Stück Torte und so gönnen.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Als E-Book Autor ist es teilweise schwierig

Schon seit längerem bin ich schriftstellerisch aktiv. Bis vor einiger Zeit war ich viel bei Bookrix aktiv, einer Plattform, wo man sowohl umsonst Bücher einstellen, als auch diese verkaufen kann. Jetzt bin ich nicht mehr so aktiv, weil vor kurzem die Plattform stark verändert wurde. Ein wenig verbessert aber vieles verschlimmert. Der Aufbau erinnert nun entfernt an Facebook, allerdings ohne die vorteilhaften Funktionen von Facebook. Es ist nun nicht einmal mehr möglich, dort einen Künstlernamen zu verwenden, der nur aus einem Wort besteht.

Angeblich läge dies an dem Verkauf der Bücher, allerdings habe ich da meine Zweifel, denn auch über die Plattform Neobooks kann ich meine Bücher als E-Books veröffentlichen, auf den selben Anbietern im Netz, wie Amazon oder Apple. Dort geht es immer noch mit nur einem Namen.

So gesehen hat Bookrix massiv die künstlerische Freiheit eingeschränkt ohne dadurch einen wirklichen Mehrwert zu schaffen.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Überlegung | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Aktuelle Klartexte und Leserbriefe

Leserbrief zum Abriss Hellmich am Hochemmericher Markt

Der letzte Abschnitt in Bezug auf Asbestwarnschilder ließ mich stutzig werden.

Wenn auch dem Gelände Asbest in irgendeiner Form verbaut wurde, kann es nicht angehen, dass dieses unsachgemäß abgerissen und entsorgt wird.

Wenn Hellmich meint, dass etwas was jahrelang herumgelegen hat beim Entfernen nicht gefährlicher ist, frage ich mich in wie weit er sich an geltenden Vorschriften hält.

Asbest ist immer dann gefährlich, wenn sich Fasern lösen können. Etwas das herumliegt ist signifikant weniger gefährlich, als etwas das unsachgerecht bewegt wird.

Zu etlichen Raucherklartexten am 11.05.2013:

Das waren am heutigen Samstag aber ziemlich einseitige Kommentare zum Rauchverbot. Das könnten natürlich auch daran liegen, dass sich nur Raucher daran stören. Raucher die sich zum Teil zwar die zuvor bestehenden Regeln hielten, aber auch vielfach rücksichtslos in ihrer Sucht waren. Eine Unterstützung bei der Durchsetzung der bestehenden Regeln als Denunziation zu bezeichnen träfe im übrigen nur dann zu, wenn es aus niederen Beweggründen erfolgen würde. Die Einhaltung von Regelungen und die Bewahrung der Gesundheit von Gästen und Mitarbeitern ist keine niederer Beweggrund, sondern leitet sich unmittelbar aus dem Grundgesetz ab.

Falls Rauchern das Gesetz nicht passen sollte steht ihnen der Gang vors Landesverfassungsgericht und ggf. vors Bundesverfassungsgericht offen.

Als Kommentar, als Leserbrief und Blog
zu „Achtung, Kontrolle!“

Warum wird der Name hier nicht genannt?

Mir war jedenfalls sofort klar um welchen an zwei Stellen in Rheinhausen vertretenden Supermarkt es sich handelt. Kunden lieben die sicherlich nicht.

Wegen eines ähnlichen Vorfalls Anfang letzten Jahres steht der Laden auf meiner Boykottliste. Die Strafanzeige wurde nur mangels Beweisen eingestellt, weil sich einige im Supermarkt plötzlich nicht mehr erinnern konnten, aber wer würde das schon. Wer ehrliche Kunden so behandelt bekommt bestimmt nicht auch noch Geld von mir.

Wobei ich es anders regeln würde, wenn ich den Lade weiterhin besuchen wollte. Es gibt bereits einschlägige Urteile zur anlasslosen Taschendurchsuchung, die einstimmig keine Durchsuchung aufgrund des Mitführens einer Tasche rechtfertigen. Frau Korte müsste nach meiner Einschätzung mit einer entsprechend Abmahnung auf Unterlassung gute Karten haben dies vor Gericht durchzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Lokales, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | 5 Kommentare

Spruch zum Sonntag

Wäre eine Idealpolitik gegenüber einer Realpolitik nicht immer zu bevorzugen?
(Ulrich Scharfenort, 13.09.2012)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Rundfunksteuer für Kommunen

Da wir diesen Teil der Rundfunksteuer durch unsere Steuern bezahlen, ist es unverschämt.
Warum müssen Firmen und Kommunen überhaupt GEZ zahlen? Schließlich zahlt jeder Mitarbeiter schon Zuhause. Es geht hier doch nur um Abzocke bzw. Generierung von Mehreinnahmen zu Lasten von Steuerzahler und Verbraucher.

Na gut von den Privaten werden wir noch Hinterhältiger abgezockt. Da bezahlt man ja bei jedem Einkauf, bei der Bank, beim Tanken, beim Autokauf uvm. die Privat-GEZ. Halt für alles was irgendwie beworben wird. Und kaum jemand bekommt dies mit.

Das Geld was für die Rundfunksteuer bei den Kommunen drauf geht, fehlt dann halt z.B. für die Reparatur von Schlaglöchern. Für dich ändert sich also schon etwas, bloß es steht halt nicht am Schlagloch dran: „Schuld ist die Rundfunksteuer“.

Nicht zu vergessen, wenn die Lebensmittel teurer werden hängt diese zu einem kleinen Teil auch mit der Rundfunksteuer zusammen. Schließlich müssen die Firmen auch mehr zahlen. Dies wird logischerweise auf den Käufer umgelegt und Steuern kommen obendrein noch drauf.

Können die Ausgaben für Werbung steuerlich abgesetzt werden?
Wenn ja würden ÖRR und Privat teilweise durch Steuern bezahlt, bzw. durch entgangene Einnahmen für den Steuerzahler.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Autor: Lutz Stirand

Stirand, Lutz; Deutsche Nationalbibliothek; Seite; Twitter
* fotolulu in Afrika
* Warum Covid die Welt erschreckt

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Autoren, Fotografien | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Schufaselbstauskunft

Sie machen sich Gedanken wegen dem Datenschutz übertragen aber gleichzeitig eine postalische Anschrift per Email und verlangen die Zusendung einer Kopie des Ausweises per Email oder Post, was alles nicht im Einklang mit dem Datenschutz sein dürfte.

Nachdem ich die Schufa aufgefordert habem ir zu erläutern, wo es steht, dass sie eine Ausweiskopie haben wollen, waren diese plötzlich sehr viel kundenfreundlicher und haben von der Ausweiskopie abgesehen.

Es gibt wohl keine rechtliche Grundlage für die Ausweiskopie, ansonsten hätte die Schufa diese wahrscheinlich angegeben

Wofür benötigt die Schufa eine Ausweiskopie? Die Adresse ist in der Datenbank hinterlegt, weswegen rein rechtlich keine Ausweiskopie notwendig ist.
Zudem dürfen Ausweise grundsätzlich gar nicht kopiert werden und die Schufa konnte mir zumindest nicht die gesetzliche Grundlage für eine Ausweiskopie nennen.

Veröffentlicht unter Grundrechte, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Facebook nervt II

Facebook ist doch immer wieder für eine Überraschung gut. Vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag zum Thema Zeitumstellung mit etlichen Gruppen geteilt, anscheinend stört sich Facebook am schnellen posten.

Du bist vorübergehend gesperrt
Es hat den Anschein, dass du diese Funktion zu schnell und falsch verwendet hast. Daher wurde sie zwei Tage lang für dich gesperrt.

Weitere Informationen zu gesperrten Funktionen findest du im Hilfebereich.

Zwei Tage ohne Facebook? Wen soll so etwas beeindrucken? Es gab zwar vorher ein Warnung allerdings, war diese genauso unkonkret, wie die jetzige.

Tja beim nächsten Mal muss ich wohl jedes Mal einen Beitrag dazu schreiben, weil Facebook nichts von der schnellen Informationsverbreitung hält.

Veröffentlicht unter Internet, EDV & Co | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Linke Logik?

Man mag von Theo Steegmann halten, was man möchte, aber was die Linke hier in einer Pressemeldung (NRZ 14.05.2013) von sich gibt mutet extrem seltsam an.

Mit seiner Kritik an der Duisburger „Beteiligung“ soll er ein Politik der Arbeitsplatzvernichtung im öffentlichen Raum betreiben. Ich kann mich nicht entsinnen, dass etwas derartiges in der Kritik an dem Mangel an Beteiligung stand. Kritisiert wurde, dass kein Vorschlag angenommen wurde und nicht, dass nicht die Vorschläge zur Privatisierung nicht angenommen wurden.

Hier wird dann ein Zusammenhang mit dem Arbeitskampf des Kruppstahlwerks vor 25 Jahren gezogen, der mich grübeln lässt. Das Kruppwerk war privat, also wie kann er da irgendwelchen Kollegen in den Rücken fallen?

Dann kommt noch Geschwurbel dazu, dass der Schuldenberg nicht an Duisburg läge, sondern der Politik von Bund und Land. Immer sind die anderen Schuld? Es liegt wohl vielmehr daran, dass die Kommunalen lieber Pöstchen schaffen, als sich wirklich für die Stadt einzusetzen. Es stand und steht Duisburg frei vor das Landes- bzw. Bundesverfassungsgericht zu ziehen, wenn Duisburg benachteiligt wird. Geschehen ist dies bisher nicht.

Fakt ist und bleibt, dass Beteiligung in Duisburg eine Scheinbeteiligung bleibt.

Veröffentlicht unter Duisburg, Finanzlage, Lokalpolitik | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Grundsteuerbescheide in Duisburg

In diesen Tagen treffen bei den meisten die Grundsteuerbescheide ein. Happige 18 % sind es mit denen wir zusätzlich zur Kasse gebeten werden.

Bis vor einiger Zeit war ich noch davon ausgegangen, dass die rückwirkende Erhöhung der Grundsteuer gegen das Rückwirkungsverbote verstoßen würde, allerdings haben die Städte leider bis Juni Zeit um die Grundsteuer auch Rückwirkend zu erhöhen. Von Seiten einer Klage ginge es hier vermutlich nur über das Verfassungsgericht, wobei ich mich frage, wie dieses bei der vergleichsweise kleinen Summe urteilen wird.

Der Bund der Steuerzahler hat dazu ein Protestschreiben (DOC-Datei) entworfen, um gegen die Steuererhöhung zu Protestieren.

Ich habe mir mal überlegt, wie ein potentielles fiktives Antwortschreiben aussehen könnte, wenn es eine ehrliche Antwort gäbe.

…
Das ihnen die Steuererhöhung nicht gefällt tut uns sehr Leid.

Wir hoffen, dass sie in Zukunft mit den weiteren Steuererhöhungen zufriedener sein werden.

Wir benötigen diese Steuererhöhung um im Rahmen des Stärkungspaktes, weiterhin lukrative Posten für verdiente Parteimitglieder in den extra dafür gegründeten städtischen Gesellschaften bereit zu halten.

Sie werden sicherlich verstehen, dass wir unter diesen Umständen auch keinen der Bürgervorschläge annehmen konnte, insbesondere nicht jene, welche die Zusammenlegung von Gesellschaften fordert. Als Placebo haben wir zumindest mal eine Gesellschaft zusammengelegt.

Daneben haben unsere Erfahrungen gezeigt, dass Steuererhöhungen nur begrenzt zu Mehreinnahmen führen, aber sicherlich werden Sie verstehen, dass dies eine gute Möglichkeit für mediale Aufmerksamkeit für die Lokalpolitiker darstellt. Die nicht realisierten Mehreinnahmen werden wir durch neue Sparpakete realisieren.

Es würde uns freuen in Zusammenhang mit Steuererhöhungen nichts mehr von Ihnen zu hören.
…

An der unsozialen Einstellung von Rot-Rot-Grün wird auch die Eingabe gemäß dem Protestschreiben nichts ändern und das fiktive Antwortschreiben, wäre vermutlich ehrlich wird in dieser Form aber wohl kaum kommen, denn Selbstreflektion und Fehlerkompetenz ist an vielen Stellen leider Mangelware.

Veröffentlicht unter Duisburg, Finanzlage, Lokalpolitik | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Aktuelle Klartexte

Zu diesem Artikel über die FDP und zu deren Datenschutzeinstellung:

Die FDP bezeichnet SPD und Grüne als Freiheitsfeinde, dabei ist die FDP selber ein Freiheitsfeind, da sie die Bestandsdatenauskunft mitgetragen hat. Im Rahmen der Änderung des Telekommunikationsgesetz werden dadurch unsere Grundrecht massiv ausgehöhlt. Was Rösler da von sich gibt ist doch nur Heuchelei.

Und was den Datenschutz angeht denke ich da nur an das neue Bundesmeldegesetz, welches im ersten Entwurf von FDP und CDU/CSU mit einem perversen Manöver im Bundestag durchgedrückt wurde.

Folgenden Leserbrief schrieb ich zum Schuldenabbau und der Beteiligung in Duisburg
Leserbrief Bürgervorschläge und Beteiligung an die NRZ:

Von 566 Vorschlägen kamen nur 2 beim Stadtrat an. Und das soll ein Mehrwert sein? Mich würden hier ja die genauen Begründungen interessieren, warum die einzelnen Vorschläge nicht umgesetzt werden können. Ebenfalls interessant wäre es natürlich warum der Haushalt nicht so aufbereitet wurde, dass man gute Vorschläge hätte machen können. Hier zeigt sich mal wieder, wie Beteiligung in Duisburg aussieht.

Zum Thema Fracking und Oettinger fiel mir folgendes ein:

Wenn Oettinger von Mut spricht, frage ich mich, ob er unter Mut nicht Dummheit versteht. Die Deutschen sind nicht Risikoscheu, sondern haben aus Erfahrungen gelernt.

Es ist kein Mut mit Tempo 100 ungebremst gegen eine Wand zu fahren und genau dies wäre es Fracking zuzulassen. Einer Methode, bei der Gift in den Boden gepumpt wird für ein Fitzelchen mehr Energie, welches sich Konzerne sehr gut bezahlen lassen. Für die Umweltkosten kommt eines Tages die Allgemeinheit auf.

Veröffentlicht unter Duisburg, Finanzlage, Grundrechte, Lokalpolitik, Privatsphäre | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

IFG: Welches Gift für Eichenprozessionsspinner

In einem Artikel las ich unlängst, dass derzeit mit Gift gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners vorgegangen wird.

Da das Gift in dem Artikel allerdings nicht benannt wird und angeblich keine Gefahr bestehen würde habe ich mal nachgefragt, um welches Gift es sich handelt.

In der Antwort wurden verschiedene Verfahren erwähnt. Natürlich das schon bekannte Absaugen und die thermische Behandlung aber auch eine biologische Behandlung mit Bacillus thuringiensis kurstaki erwähnt.

Wobei biologische Behandlung hier nur die Herstellung des Giftes betrifft, denn auch das Bakteriengift (Protein) wird, wie chemisch synthetisiertes versprüht. Der Vorteil ist hier eine stärkere Artenspezifität. Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Bakterien eine engere Verwandtschaft zu dem Milzbranderreger
Bacillus anthracis hat.

Über die Wirkung des „Bacillus thuringiensis kurstaki“-Toxins auf Menschen konnte ich kaum etwas wissenschaftlich fundiertes finden. Der Aussage der Harmlosigkeit in einer Zeitung ist nur bedingt zu trauen. In einer Dispersion, werden gemäß eines Sicherheitsdatenblattes nur die ebenfalls enthaltenden Tenside als Gefahrstoff aufgeführt. Hier wird erwähnt, dass Test mit Ratten negativ verliefen, allerdings offene Wunden und Einamten vermieden werden sollen. Insgesamt erscheint das Mittel spezifischer zu sein, als andere Insektizide. Nach längerem Suchen fand ich diesen Artikel, welcher suggeriert, dass das Bioinsektizid das sicherste wäre. Dieses wird auch in Duisburg verwendet.

Als Gift wurde mir Diflubenzuron benannt. Dieses ist nach Einschätzung des Umweltbundesamts für Menschen schädlich.

So gesehen ist die generelle Aussage, dass das Gift für Menschen nicht schädlich wäre schlicht weg Falsch.

Veröffentlicht unter Aus der Region, Duisburg, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Jede Information, sollte nicht nur hinsichtlich des Inhalts, sondern auch bzgl. des Verfassers und dessen Intention bewertet werden.
(Ulrich Scharfenort, 13.09.2012)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Fehler beim Start von Thunderbird

Sowohl unter Windows, wie auch Linux tritt seit einiger Zeit ein Fehler beim Starten von Thunderbird auf. Die Ursache ist unklar.

Bei der Fehlermeldung wird als Ursache:
Skript: resource:///modules/iteratorUtils.jsm:96
Genannt, die Wahl besteht hier zwischen Weiter ausführen und Skript stoppen. Bei ersterem soll Thunderbird ohne Probleme starten, bei zweiterer Option startet Thunderbird fehlerhaft und mach einen Neustart von Thunderbird notwendig. Nach dem Neustart sind einige Einstellungen zurückgesetzt. Unter anderem der Schneefilter wieder aktiviert und die Emailvorschau eingestellt.

Das Problem wurde hier intensiver besprochen. Als Lösung wird dort angegeben, dass der Cache geleert werden soll.

Geleert werden kann unter :
Extras => Einstellungen => Erweitert => Allgemein => Netzwerk & Speicherplatz => „Jetzt leeren“.
oder
Extras => Neueste Chronik löschen.

Zudem habe ich mal in der Konfiguration browser.cache.disk.enable von true auf false umgestellt und unter browser.cache.disk.capacity den Wert auf Null gesetzt.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gelber Vogelkot im Stadtgebiet

In letzter Zeit sind mir im Stadtgebiet vermehrt Stellen mit vielen Kotflecken aufgefallen. Den weißen Vogelkot kennt man ja, allerdings ist auch gelber Kot darunter, was nach dieser Seite auf eine Erkrankung der Vögel hindeuten könnte. Gerade unter Vögeln in der Stadt, wie Tauben scheint u.a. die Papageienkrankheit (Ornithose) verbreitet zu sein.

Es könnte natürlich auch durch die Vegetation kommen, wobei ich meine schon längere Zeit gelbliche Flecken auf den Bürgersteigen bemerkt zu haben.

Veröffentlicht unter Duisburg | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Rampe für 2,2 Millionen Euro?

Als ich in der Zeitung las, dass eine Rampe nun über zwei Millionen Euro kostet war ich zutiefst verwundert. Soweit ich verstande habe soll einfach „nur“ eine Rampe zum Tunnel unter den Bahnhof (Friemersheim/Rheinhausen) gebaut werden, damit ein barrierefreier Zugang zu diesem gewährleistet wird.

Da frage ich mich, wie die Stadt überhaupt auf eine derartige Summe kommen kann. Ein normales Einfamilienhaus kostet so um die 200 000 Euro und der dortige Materialbedarf ist deutlich höher.

Wenn man etwas nicht versteht, sollte man nachfragen:

Guten Tag,

als ich in der Zeitung von einer Rampe für 2 200 000 Euro las, war ich überaus verwundert. Da habe ich erst einmal gefragt, wie kosten in der Höhe für eine Rampe überhaupt entstehen können. Deswegen bitte ich um die Beantwortung nachfolgender Fragen:

– Aus welchen Bestandteilen setzen sich diese Kosten zusammen? (grober Überblick)
– Wie kann es sein, dass eine einfache Rampe mehr kostet, als fünf Eigenheime?
– Die Verlegung der Weiche bedeutet eine Änderung an einem bestehenden Bahngleis. Welche Lärmschutzmaßnahmen wurden hier vorgesehen?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Ich bin mal gespannt was das Bezirksamt Rheinhausen antwortet und um wie viel die Kosten noch ansteigen.

Veröffentlicht unter Duisburg, Duisburger Westen, Finanzlage, Umweltschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Goldener Windbeutel 2013

Die Wahl fällt diesmal wirklich nicht leicht zwischen den vermeintlich als gesund angepriesenen Produkten.

Zur Auswahl stehen:
– Capri-Sonne (Wild/SiSi-Werke)
– Monster-Backe Knister (Ehrmann)
– Pom-Bär (Funnyfrisch)
– Kosmostars (Nestlé)
– Paula (Dr. Oetker)

Bis auf Pombär sollen das allesamt Zuckerbomben sein (Quelle). Leider bleibt nur Zeit bis zum 15. Mai sich für einen Kandidaten für den goldenen Windbeutel zu entscheiden.

Veröffentlicht unter Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Datenschutz: Deaktivierung von Informationsübertragung beim Firefox

Beim Surfen überträgt Firefox so einiges an Informationen.
Z.B:
– Browserkennung (u.a. Betriebssystem)
– Woher man kommt (Referer)
– Welche Links angeklickt werden (Pings)

Ändern der Browserkennung

Unter about:config wir mit Rechtsklick unter Neu einer String angelegt.

Benannt wir dieser general.useragent.override, als Wert eingesetzt werden kann hier das gewünschte, allerdings kann dies zu Problemen beim Surfen führen. Es kann ebenfalls Nichts eingesetzt werden.

Rückgängig gemacht werden kann dies mit rechter Maustaste auf general.useragent.override und dann Zurücksetzen

Unter IP Check kann man prüfen welche Infos übermittelt werden und diese als Grundlage für Modifikationen nutzen.

Referrer

Ebenfalls unter about:config ist die Einstellung für die Übermittlung einer Information, woher man kommt. Diese trägt die Bezeichnung network.http.sendRefererHeader. Standardmäßig steht hier der Wert 2, 1 schränkt die Informationsübermittlung ein, 0 schaltet sie komplett aus.

Angeklickte Links

Das der Seite nicht mehr mitgeteilt wird, welche externen Links angeklickt wurden muss in der Konfiguration about:config unter browser.send_pings auf false gesetzt werden, wenn dies nicht ohnehin bereits der Fall ist.

Installierte Addons

Auch sich selbst schickt Mozilla Informationen. Informationen über die Installierten Addons.

Abschalten lässt sich dies indem unter about:config extensions.getAddons.cache.enabled von true auf false umgeschaltet wird.

Cache leeren

Mit about:cache kann man überprüfen wieviel im Cache ist.
Wie üblich unter about:config kann der Cache abgeschaltet werden browser.cache.disk.enable und browser.cache.memory.enable auf false.

Veröffentlicht unter Internet, EDV & Co, Privatsphäre | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 2 Kommentare

Aktuelle Klartexte von mir an die NRZ

Zu Telekommunikationsgesetz (04.05.2013)

Die Bestandsdatenauskunft wird auf der zweiten Seite als eines von vielen Themen behandelt. Dass der Bundesrat, dieses Gesetz durchgewunken hat ist ein Skandal. Ab ersten Juli können dann Sicherheitsbehörden schon für Ordnungswidrigkeiten Einblicke in die Privatsphäre nehmen.

Dieses Gesetz wird vom Bundesverfassungsgericht gekippt werden. Mich wundert, dass der Bundesrat dies nicht erkannt hat.

Zur Surfbremse der Telekom (03.05.2013)

Mir scheint der Autor der Klartextes der NRZ bei der Surfbremse eine sehr eingeschränkte Sicht der Dinge zu haben.

Tauschbörsen sind nicht per se illegal, wie suggeriert wird. Es werden auch viele völlig legale Daten und Programme auf diesem weg getauscht. Zudem wird ein signifikanter Teil des Traffics heutzutage von legalen Angeboten verursacht. Wie zum Beispiel Entertain der Telekom oder Filmbezahlseiten, die es inzwischen auch gibt.

Der Telekom geht es hier auch nicht um Fairness, sondern um Sicherung und Ausbau der eigenen Marktanteile, denn die Bremse soll für die eigenen Angebote nicht gelten. Hierdurch würde ein Monopol gefestigt und der Wettbewerb verzerrt.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Grundrechte, Internet, EDV & Co, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Alktkleider VI

Und wieder einmal habe ich einen neuen Altkleidercontainer entdeckt. Auf diesem Stand die Telefonnummer 0211 16741935 und die Angabe KIRKAYA Düsseldorf, sowie ein weiterer Aufkleber mit der Handynummer 0174 41 92 467.

Angeblich wird für die 3. Welt gesammelt, wobei dies nicht unbedingt wohltätig sein muss.

Bei der Recherche stößt man auf die Lider Textil Aufwertungs GmbH, als Geschäftsführer wird ein Muharrem Kirkaya genannt. Im Impressum fehlt die Angabe einer Telefonnummer, dafür finden sich auf anderen Seiten diverse Telefonnummern.

Ob der Container dort legal aufgestellt wurde, versuche ich noch zu ermitteln. Auf der Homepage wird nicht verschwiegen, dass kommerziell gearbeitet wird und eine negative bzw. positive Berichterstattung ist bei einer einfachen Suche auch nicht zu finden. Etwas suspekt sind mir die wenigen Angaben auf den Container.

Es steht natürlich nicht fest von wem der Container wirklich aufgestellt wurde.

In Rheinhausen war am 30.04.2013 wieder einmal das Sammelbüro Duisburg unterwegs. Auf dem Zettel ist wiederum keine Adresse angegeben, allerdings kann unter der Handynummer 015778150121 auf folgender Seite der Name David Bierzanowski. Auf dieser findet sich zudem auch noch eine Anschrift in Duisburg. Ob diese Angaben den Tatsachen entsprechen ist natürlich schwer zu sagen. Bei Googlemaps sieht es eher nach einer Briefkastenadresse, als nach einer Firmenzentrale aus, da es sich um ein Wohnhaus handelt.

Veröffentlicht unter Duisburg, Umweltschutz, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Verstößt Studio 47 gegen den Datenschutz?

Im Duisboard stieß ich gestern auf einen Beitrag von Studio 47 in dem es um ein Gewinnspiel ging. Die Verlosung verlinke ich hier nicht, weil die Gewinnverteilung am Montag ein baldiges Ende suggeriert, wohl aber möchte ich die Teilnahmebedingungen nicht unerwähnt lassen.

Man kennt es ja von Gewinnspielpostkarten, dass die Adresse auch anderweitig verwertet werden darf. Bei Studio 47 wurde im Text zum Thema Datenschutz folgende Passage versteckt:

…Erhobene Daten können von STUDIO 47 und deren verbundenen Unternehmen, zu Marktforschungs-, Marketing- und Werbezwecken genutzt werden…

Da dies in der Form so etwas von nicht geht habe ich mich direkt an den Datenschutzbeauftragten NRW mit Kopie an Studio 47 gewandt.

Guten Tag,

unter folgender
http://www.studio47.de/index.php/verlosung-ii.html
findet aktuell ein „Gewinnspiel“ statt.

Im Kleingedruckten unter Datenschutz findet sich
…Erhobene Daten können von STUDIO 47 und deren verbundenen Unternehmen, zu Marktforschungs-, Marketing- und Werbezwecken genutzt werden. STUDIO 47 weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogene Daten des Teilnehmers Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Die Gewinner sind mit der Veröffentlichung ihres Namens und Wohnortes einverstanden. …
einem Punkt der auch nicht durch entfernen eines Hakens deaktiviert werden kann. Bei einer Postkarte könnte ich das wenigstens noch durchstreichen.

Die Erfassung von Daten zur Teilnahme an einem Gewinnspiel mag zulässig sein, die Verarbeitung der Daten für anderen Zwecke, ohne dass ich diesen Punkt deaktivieren kann nicht.
Zudem geht dieser Text in dem Textwust auf der Seite unter. Ich habe einen Screenshot angehängt in dem die Größenverhältnisse dargestellt werden. Zudem eine PDF-Datei mit dem gesamten Text in etwas lesbarer Form.

Was verbundene Unternehmen sind wird nicht einmal näher erläutert.

Dies stellt kein Gewinnspiel, sondern eine Adresssammelaktion dar.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

Nachtrag:
Studio 47 hat sich gemeldet. Es scheint sich hier um eine Missverständliche Formulierung zu handeln, die jetzt entfernt wurde.

Veröffentlicht unter Duisburg, Grundrechte, Lokales, Privatsphäre, Verbraucherschutz | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spruch zum Sonntag

Zuviele Menschen wollen etwas sein, dass sie nicht sein können. Das Wollen ist hier das Problem.
(Ulrich Scharfenort, 12.09.2012)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Autor_Innen: Raci Helvali und Gülsen Akbulut

Akbulut, Gülsen; Deutsche Nationalbibliothek; Artikel 1,
* Die Suche

Helvali, Raci; Deutsche Nationalbibliothek; Wikipedia; Artikel 1, 2, 3,
* Ein mit Liebe beladenes Schiff

Eine komplette Übersicht der Duisburger Autoren gibt es hier.

Veröffentlicht unter Duisburger Autoren | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar